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  • Übergabe des Zertifikats für Wohngesundheit

Wohngesundheit ist kein Luxus

Carola Kochner
Kategorie: Qualität
Kommentare: 5

Immer mehr Menschen leiden unter negativen Umwelteinflüssen und reagieren mit Allergien, Stress und Krankheitssymptomen. Gerade Kinder und Ältere brauchen einen besonderen Schutz. Deshalb wird das eigene Zuhause als Ort der Sicherheit immer wichtiger. Wohngesundheit steht auf der Wunschliste ganz oben. Dazu gehören die ausreichende Versorgung mit Tageslicht, ein sehr guter Schallschutz, geprüfte schadstoffarme Ausbaumaterialien und gute Raumluft.

SchwörerHaus bietet seinen Kunden TÜV geprüfte Sicherheit nach den strengen Kriterien des Sentinel Haus Instituts. Zuvor haben wir uns einem Sicherungsprozess für die gesundheitliche Qualität im Innenraum von Schwörer-Häusern unterzogen.

Nachfolgend lesen Sie einen Auszug eines Inverviews geführt von Astrid Barsuhn, Chefredakteurin der Zeitschriften “Hausbau“ und “bauen“ zum Thema „Wohngesundheit bei SchwörerHaus“.

Astrid Barsuhn: Herr Schwörer, Häuser aus Ihrem Unternehmen werden seit Neuestem mit dem Prüfverfahren des  Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland in Bezug auf ihre Raumluftqualität gemessen. Was hat Sie dazu bewogen, dieses recht aufwendige Verfahren bei SchwörerHaus zu etablieren?

Johannes Schwörer: Als Vater weiß ich, wie wichtig Gesundheit und Wohlbefinden für eine Familie sind und welche Verantwortung man hier hat. Diese Verantwortung übernehmen wir mit unseren Häusern auch für die Gesundheit unserer Kundenfamilien. Als produzierendes Unternehmen haben wir zudem eine besondere Verantwortung für unsere Umwelt. Deshalb legen wir seit langem Wert auf einen ökologischen Produktionsprozess.


Astrid Barsuhn: Die strengen Anforderungen von Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland verlangen eine umfassende Dokumentation der verwendeten Materialien in jedem gebauten Haus sowie eine Raumluftmessung im fertigen Gebäude vor Einzug der Baufamilie. Ist das nicht unverhältnismäßig aufwendig und teuer?

Johannes Schwörer: SchwörerHaus hatte in der Vergangenheit immer wieder Kooperationen mit anderen Instituten im Bereich ökologisches und gesundes Bauen. Der Unterschied in der Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland ist die individuelle Überprüfung in der täglichen Baupraxis. Gemeinsam konnten wir die Prozesse so optimieren, dass die Kosten sehr überschaubar sind und wohngesundes Bauen keinen Luxus darstellt.


Astrid Barsuhn: Wie haben Sie Ihre langjährigen Baustofflieferanten davon überzeugt, entsprechend zertifizierte Produkte zu liefern?

Johannes Schwörer: Als Klimaschutz-Unternehmen haben wir in der Branche Leuchtturmcharakter, sind Vorbild und Botschafter. Im Prozess der gesundheitlichen Qualitätssicherung müssen und wollen wir unsere Lieferanten anspornen, wohngesunde Produkte zu fertigen. Mit den Kriterien von Sentinel Haus und TÜV Rheinland liegen eindeutige Maßstäbe vor. Das vereinfacht die Kommunikation untereinander, zum Beispiel, dass Produkte und Inhaltsstoffe klar deklariert werden müssen.


Astrid Barsuhn:Was bedeutet die Prüfbescheinigung des Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland für Ihre Kunden?

Johannes Schwörer: Wenn der Praxistest von 650 Häusern abgeschlossen ist, ist das ein wichtiges Signal auch für zukünftige Kunden. Darüber hinaus wollen wir in Zukunft unseren Baufamilien anbieten, ihr Haus individuell zu überschaubaren Kosten messen zu lassen. Dadurch gewinnen sie persönliche Sicherheit und festigen den Werterhalt ihrer Immobilie.

Mehr Informationen zum Thema „Wohngesundheit und gesund bauen“

5 KOMMENTARE
Martin Sauter von Martin Sauter
24. März 2017, 11:34
Hallo O. Wagner,

vielen Dank für Ihren Blogkommentar.

Antwort zur Frage 1:
Der Kriterienkatalog „Schadstoffgeprüft“ ist auf der Internetdarstellung von Sentinel downloadbar. <a href="http://www.sentinel-haus.eu/de/produkte-leistungen/abschlusskontrolle-zertifizierung-messung" target="_blank" rel="nofollow">Zum Kriterienkatalog</a>

Antwort zur Frage 2:
Grundsätzlich werden Substanzen, die von außen in den Innenraum eindringen bei der abschließenden Raumluftmessung erfasst. Allerdings sind die Verdünnungseffekte an der Außenluft enorm, sodass bei den schwerer flüchtigen Fassadenschutzmitteln (die Fassade soll ja möglichst lange geschützt bleiben, leichtflüchtige Substanzen wären an dieser Stelle folglich fehl am Platze) kaum mit messbaren Konzentrationen zu rechnen ist. Leichtflüchter wie das angesprochene Styrol hingegen sind in der Tat im Innenraum feststellbar und werden nach den Richtwertkriterien der Innenraumluft-Hygienekommission am Umweltbundesamt bewertet.

Viele Grüße
Martin Sauter
Martin Sauter von Martin Sauter
24. März 2017, 11:29
Hallo O. Wagner,

wir verwenden Trinkwasserrohre der Fa. Viega, Raxofix-PE-Xc/AI/PE-Xc, nach DIN 2726, DVGW - Reg. Nr. DW-8501BU124.

Viele Grüße
Martin Sauter
von O. Wagner
16. März 2017, 17:41
Zum Thema Wohngesundheit würde mich mal noch das Material der Trinkwasserrohre interessieren: In der Bau- und Leistungsbeschreibung habe ich gelesen, dass Sie bei den Trinkwasserleitungen Verbundrohre verwenden. Vermutlich kommt bei der inneren Schicht ein vernetztes PE-Rohr zum Einsatz, oder? Falls ja, ist es dann PE-Xa, PE-Xb oder PE-Xc? Falls nein, welches Material wird dann für die innere Schicht verwendet? Von welchem Hersteller sind die eingesetzten Trinkwasserrohre?
von O. Wagner
11. März 2017, 19:53
Ich finde es große Klasse, dass Sie sich so stark in diese Richtung engagieren! Ich hätte ein zwei Fragen dazu:

1. Sind die Kriterien (Richtwerte) für die Raumluftmessung öffentlich zugänglich? Falls ja, wäre es denke ich eine gute Idee, wenn Sie diese auf Ihren Seiten verlinken könnten.
2. Inwiefern wurde bei der ganzen Sache die Fassadenproblematik mitbedacht? An der Fassade kommen ja typischwerweise (wegen der "schutzbedürftigen Lage") einige Stoffe zum Einsatz, die nicht ganz unproblematisch sind, angefangen von Styrolen aus der Dämmplatte bei Putzfassade über Holzschutzmittel wie Propiconazol, Iodocarb bei Holzfassaden sowie Bioziden wie Terbutryn in Putz und Holzfarben (um Algen zu verhindern). Konkreter: Wird darauf geachtet, dass die in den verschiedenen Fassadenvarianten enthaltenen problematischen Stoffe alle bei der Raumluftmessung prinzipiell erfasst werden können und somit ein Nachweis erbracht wird, dass diese z.B. angesaugt über die Lüftungsanlage oder durch offene Fenster, die Innenraumluft nicht beeinträchtigen können? Das EGGBI schreibt, dass diese Problematik prinzipiell auftauchen könnte (z.B. http://www.eggbi.eu/fileadmin/sentinel-haus-stiftung/PDF_Dateien/EGGBI_Kommentar__Holzschutzmittel.pdf, Seite 13 oder in http://www.eggbi.eu/fileadmin/EGGBI/PDF/Toxine_in_Fassadenfarben.pdf.
von Peter Bachmann
13. Februar 2017, 19:04
Als zusätzlicher Nutzen kann künftig den SchwörerHaus Kunden auch ein Datenbankzugang angeboten werden. Hiermit entsteht die Möglichkeit die gesünderen Baustoffe und Reinigungsmittel für Schönheitsreparaturen und Reinigung auszuwählen.

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