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Wo geht die Reise mit den Materialpreisen noch hin?

Kategorie: Konstruktion
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Diese Frage stellt sich sicher nicht nur mir als Einkäufer von SchwörerHaus.

Kostensenkung ist auch in vielen anderen Firmen im vergangenen Jahr ein großes Thema gewesen und wird uns auch in Zukunft begleiten. Prozessoptimierung ist ein wichtiges Schlagwort in vielen Industriebetrieben.

Es drängt sich mir die Frage auf: wie kann ich günstiger einkaufen, wenn viele Firmen eine Preiserhöhung von bis zu 12% durchsetzen wollen!?!

Günstiger geht fast immer. Nur zu welchem Preis? Meist geht das auf Kosten der Qualität und das wäre das Schlimmste was uns bei SchwörerHaus passieren könnte.

Aber wie heißt es so schön im schwäbischen Volksmund: „S’billigschte isch eh nix!“

Ein SchwörerHaus kauft man nicht weil es günstig im Preis ist, sondern weil die Qualität und das Preis-/Leistungsverhältnis stimmen. Trotz vieler Preisverhandlungen mit Lieferanten sind wir durch die stetig steigenden Preise letztes Jahr um eine Preiserhöhung nicht herum gekommen.

Ausgehend von der Qualität sind wir immer auf der Suche nach dem günstigsten Preis am Markt.

Die meisten Produkte, die in einem SchwörerHaus verbaut sind, kommen aus Deutschland, denn hier haben wir einen direkten Einblick in die Produktion der einzelnen Materialien und damit auch eine optimale Qualitätskontrolle.

Den meisten Firmen geht es seit 2010 wieder gut. Gut für die Mitarbeiter, schlecht für die Einkäufer. Die gestiegene Nachfrage lässt die Preise steigen. Das Krisenjahr 2009 ist schon wieder vergessen. Die Banken spekulieren wieder wie zuvor. Jetzt vielleicht nicht mit Immobilien, sondern jetzt unter anderem mit Rohstoffen.

Ein Beispiel: Kupfer 2008 noch bei etwa 8000 $ je Tonne, fiel es Anfang 2009 auf knappe 3000 $. Heute liegen wir bei über 9400 $ für eine Tonne Kupfer.

Und dies ist nur der an der Börse gehandelte Preis.

Es ist immer wieder interessant und teilweise auch erschreckend zu beobachten wie sich der Markt verändert und welche Auswirkungen Krisenjahre wie 2009 auch Monate und Jahre später noch haben können. 2011 wird wirtschaftlich gesehen sicherlich ein sehr spannendes Jahr und eine große Herausforderung für alle Einkäufer. Ich freue mich darauf auch in diesem Jahr wieder das Beste für uns und unsere Kunden herauszuholen.

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