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Warum kein Handwerker sein?

Bianca Loock-Hummel
Kategorie: Personal
Kommentare: 0

Die Jugendlichen von heute sehen ihre berufliche Zukunft oft unklar, aber eines ist für die meisten sicher: Zimmerer, Schreiner, Maler oder gar Fliesenleger werde ich bestimmt nicht.

Teilweise scheitert es bereits am „Wissen“ über die einzelnen Berufe. Beispielsweise ist die Zusammenlegung der Berufe Zentralheizungs-/Lüftungsbauer und Gas-Wasser-Installateur zum Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klimatechnik, nicht nur vielen Jugendlichen unbekannt, sondern auch deren Lehrer und Eltern. Viele denken, dass der Anlagenmechaniker  große Maschinen in  Industriebetrieben bedient, dabei ist er der Fachmann für alles rund ums Energiesparen.

FÄLLT IHNEN ALS SCHWÖRER KUNDE ODER IHNEN ALS KÜNFTIGER BAUHERR ETWAS AUF? Die Ausbildungsberufe, die die 15- bis 20-Jährigen so gar nicht reizen, die kein interessantes Tätigkeitsfeld für sie darstellen, sind die Handwerksberufe, die wir in den Schwörer Montagetrupps brauchen, damit die tolle Arbeit der Mitarbeiter in Konstruktion und Produktion im Werk Oberstetten bei der Hausmontage erfolgreich zu Ihrem Zuhause wird.

WIR BRAUCHEN GUTE HANDWERKER! Ein SchwörerHaus wird zum SchwörerHaus, weil qualifizierte Facharbeiter daran und darin arbeiten. Ein SchwörerHaus ist deshalb energetisch so gut gebaut, wird deshalb so zügig aufgestellt und sieht innen und außen einfach toll aus, weil SchwörerHandwerker, die ihr Handwerk verstehen, gute Arbeit geleistet haben. Doch der Handwerkernachwuchs fehlt.

SchwörerHaus hat in der Region um den Hauptsitz in Oberstetten als einer der größten Arbeitgeber einen wirklich guten Ruf, wenn es um die Ausbildung geht. Genau wie andere Unternehmen merken auch wir schon seit längerem, dass die Bewerber oft die Erwartungen nicht mehr erfüllen können.

Wir haben selbst in den Lieblingsberufen der Jugendlichen wie Industriekauffrau/-mann und Mechatroniker aufgrund der Demografie quantitative Bewerbungsrückgänge. Das ist allerdings nicht meine größte Sorge. Als Ausbildungsleiterin bin ich allerdings fast ratlos, weil wir einfach keine Bewerbungen von den Teenies für die Ausbildungsberufe Zimmerer, Maler, Fliesenleger, Anlagenmechaniker und nur wenige im Beruf des Schreiners erhalten, obwohl wir zahlreiche und vielfältige Aktivitäten in Schulen haben, um auf unsere 16 Ausbildungsberufe aufmerksam zu machen.

ALS HANDWERKER ZU ARBEITEN IST DOCH TOLL!

Keiner sieht so deutlich den Erfolg seiner eigenen Arbeit wie der Handwerker. Schon heute merkt man, dass ein guter Handwerker im wahrsten Sinne des Wortes viel wert ist. Ich bin mir aber absolut sicher, dass die Handwerker in Zukunft eine noch viel größere Wertschätzung in der Öffentlichkeit bekommen werden. Auch wird ein guter Handwerker richtig gut verdienen, weil gute Handwerker rar werden. Wir bei SchwörerHaus brauchen die guten Handwerker sowohl bei uns im Werk als auch auf der Montage. In absehbarer Zeit gehen einige tolle Handwerker altershalber in den verdienten Ruhestand. Wir wollen unseren Nachwuchs selbst ausbilden, aber dazu brauchen wir junge Leute die ihre berufliche Zukunft im Handwerk sehen.

Haben Sie eine Antwort, warum das Handwerk, insbesondere die klassischen Bauberufe keine reizvolle Zukunft für die Jugend von heute darstellt? Haben Sie eine Idee, wie wir die Teenies heute überzeugen können, dass der Zimmerer, der Maler, der Fliesenleger, der Anlagenmechaniker und der Schreiner tolle Berufe mit einer goldenen Zukunft sind? Kommt für Ihr Kind ein Handwerksberuf auch nicht ernsthaft in Betracht? Warum?

Ich freue mich auf Ihre Meinungen und Ideen.

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