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Vorteile unserer Schwörer-Außenwand

Christoffer Walcher
Kategorie: Konstruktion
Kommentare: 83

Die Schwörer-Außenwand besteht aus mehreren Funktionsebenen, welche jeweils spezielle Eigenschaften für das Wandsystem zusichern. So steht zum Beispiel die außenseitig angebrachte 16 mm starke Cospan Platte für einen hohen Schallschutz und gewährleistet die Feuerwiderstandsdauer REI90 von außen. Hinsichtlich des hohen Brandschutzes von 90 Minuten trägt auch die nicht brennbare Wärmedämmung aus Mineralwolle maßgeblich dazu bei.

Rauminnenseitig ist eine 9,5 mm starke Gipskartonbauplatte und 16 mm Holzwerkstoffplatte angeordnet. Durch den Einsatz der Holzwerkstoffplatte lassen sich sehr einfach schwere Lasten an den Außenwänden sowie auch Innenwänden befestigen. So müssen beispielsweise keine Sonderdübel für den Anschluss von Küchenhängeschränke aufwendig in der Wand eingesetzt werden, um den sicheren und dauerhaften Anschluss zu gewährleisten.

Zu den Funktionsebenen zählen natürlich auch die außenseitig angeordnete Luftdichtheitsbahn (Synergietechnik) und innenseitig eingebundene Dampfbremsbahn. SchwörerHaus setzt bewusst eine Dampfbremsbahn ein, um auch in Zukunft die bauphysikalische Funktion des Wandaufbaus gewährleisten zu können. So wird unter anderem oft nicht beachtet, dass ein bauseitiger Renovierungsanstrich der Fassade nach zehn Jahren je nach Zusammensetzung der Farbe und bauphysikalischen Eigenschaften die Funktionsfähigkeit des Wandaufbaus negativ beeinflussen kann. Über den Mythos der atmenden Wände bei diffusionsoffenen Wandaufbauten wurde bereits an anderer Stelle im SchwörerBlog ausführlich berichtet.

83 KOMMENTARE
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
30. August 2018, 07:32
Hallo Dietrich S,

generell sollten Schäden im WDVS System zunächst mit Dämmstoff verfüllt werden. Anschließend muss abhängig von der Schadstelle auch die Armierungsschicht instandgesetzt werden und der Putz für den Bereich neu aufgebracht werden.

Bei kleinen Bohrungen mit Durchmessern von ca. 5-6mm reicht ein Verfüllen des Bohrkanals mit einem Fassadendichtstoff. Hier empfiehlt sich der Fassadendichtstoff Sto Prefa Seal.
Bei Bohrungen mit größerem Durchmesser (ca. 8-10mm) sollte zunächst mit einem Fassadendämmschaum das Loch gefüllt werden. Nach dem Aushärten kann der Schaum etwas ausgekratzt werden und die Oberfläche mit dem gleichen Fassadendichtstoff wie oben verschlossen werden. Nach dem Trocknen des Dichtstoffes sollte dieser noch mit der Fassadenfarbe überstrichen werden. Die Punkte können sich von der Struktur etwas abzeichnen, dürften jedoch wohl durch den neuen Briefkasten verdeckt oder zumindest so verdeckt werde, dass dies nicht negativ auffällt. Ein Verschließen mit Putz stellt sich hingegen für ungeübte etwas schwieriger dar, wird jedoch durch unsere Maler und Kundendienstmonteure dann mit Putz und Farbe auch überarbeitet.

Viel Erfolg
Daniel Schäfer
von Dietrich S
29. August 2018, 19:38
Hallo Herr Schäfer,
was empfehlen Sie zum Verschluss eines Loches in der Fassade? Ein Briefkasten wird durch einen kleineren ersetzt und es verbeiben so drei Löcher von den alten Verschraubungen in der Dämmung, und natürlich im Putz. Und welche konkreten Materialien emfehlen Sie? Wenn ich auf die Internetseite von Sto schaue, sieht es ja so aus als wäre der richtige Putz auch zeimlich wichtig.
Danke,
Dietrich S
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
7. August 2018, 07:53
Guten Tag Herr Fritsch,

der Stolit wird bei uns in Oberstetten auf die Wände aufgebracht. Vor Ort auf der Baustelle werden dann die Fugen zwischen den einzelnen Wänden noch verschlossen.
Abschließend wird die Fassade komplett im gewünschten Farbton zweifach gestrichen.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
Carolin Baisch von Carolin Baisch
6. August 2018, 16:18
Sehr geehrter Herr Haas,

zu Ihrer Rückfrage an Herr Hölz werden wir Ihnen eine E-Mail zukommen lassen.

Viele Grüße
Carolin Baisch
von Michael Fritsch
6. August 2018, 12:49
Guten Tag Herr Hölz,

wenn ich das richtig verstehe verwenden Sie als Oberputz den Stolit. Wir dieser zusätzlich gestrichen, oder wird der Oberputz im Standard so belassen?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Freundliche Grüße

Michael Fritsch
Manfred Hölz von Manfred Hölz
2. August 2018, 10:48
Hallo Herr Haas,

denkbar ist das schon, aber: Haben Sie die Traglast der Trittstufen mit dem Gewicht der Außeneinheit abgeglichen und wurden Windlast und Schneelast (rutschen von Schnee, der dann von oben auf die Außeneinheit drückt/schiebt) ebenfalls berücksichtigt ? Diese Lasten sind m.W. nicht mit abgedeckt. Den Nachweis hierfür kann ich mir nicht wirklich vorstellen….

Mit welcher Intensität die vom Dämpfer abgefederten Schwingungen auf die Dachsparren weitergegeben werden, kann ich nicht beurteilen, da wir so eine Konstellation noch nicht gebaut haben. Die Gesamt-Optik des Gebäudes wäre ein weiterer Punkt, den es zu klären gäbe. Hier hat die Gemeinde/Stadt sicher ein Wort mitzureden, da es sich um einen Dachaufbau handelt.

Ich möchte hier nicht den Miesepeter spielen, aber o.g. Punkt wären vorab zu klären.

Herr Haas, können Sie von Ihren Erfahrungen bzgl. Schallweiterleitung in die Räume im DG berichten ? Welche Dachneigung und welche Schneelast haben Sie bei Ihrem Bauvorhaben und wie konnten Sie die Stabilität nachweisen ?

Beste Grüße
Manfred Hölz
Manfred Hölz von Manfred Hölz
2. August 2018, 10:48
Hallo Herr Haas,

denkbar ist das schon, aber: Haben Sie die Traglast der Trittstufen mit dem Gewicht der Außeneinheit abgeglichen und wurden Windlast und Schneelast (rutschen von Schnee, der dann von oben auf die Außeneinheit drückt/schiebt) ebenfalls berücksichtigt ? Diese Lasten sind m.W. nicht mit abgedeckt. Den Nachweis hierfür kann ich mir nicht wirklich vorstellen….

Mit welcher Intensität die vom Dämpfer abgefederten Schwingungen auf die Dachsparren weitergegeben werden, kann ich nicht beurteilen, da wir so eine Konstellation noch nicht gebaut haben. Die Gesamt-Optik des Gebäudes wäre ein weiterer Punkt, den es zu klären gäbe. Hier hat die Gemeinde/Stadt sicher ein Wort mitzureden, da es sich um einen Dachaufbau handelt.

Ich möchte hier nicht den Miesepeter spielen, aber o.g. Punkt wären vorab zu klären.

Herr Haas, können Sie von Ihren Erfahrungen bzgl. Schallweiterleitung in die Räume im DG berichten ? Welche Dachneigung und welche Schneelast haben Sie bei Ihrem Bauvorhaben und wie konnten Sie die Stabilität nachweisen ?

Beste Grüße
Manfred Hölz
von Andreas Haas
1. August 2018, 08:33
Hallo Herr Müller,

ich hatte meine Klimaanlage(Außeneinheit) damals auf einem Schornsteinfegertritt auf dem Dach angebracht.
Die Außeneinheit stand da auf Gummilagern als Schwingungsdämpfer und die Leitungen gingen dann durch einen Lüftungsziegel ins Innere.

Das sollte doch auf dem Schwörerhausdach auch machbar sein.
Was meinen Sie Herr Hölz ?

Gruß
Andreas Haas
von W. Müller
23. Juli 2018, 13:09
Super, vielen Dank für die Erläuterungen Herr Hölz.

Viele Grüße,
W. Müller
Manfred Hölz von Manfred Hölz
20. Juli 2018, 08:21
Hallo Herr Müller,

entschuldigen Sie die späte Antwort, die Beantwortung ging leider unter.

Wenn keine Leerrohre bemustert und vorgesehen wurden, geht es nur mit öffnen von Wänden oder man kann an geeigneter Stelle eine Art Vorsatzwand vorsehen und geht vor der Wand hoch (bietet sich nur an, wenn Wände direkt übereinander stehen) und nutzt den Balkenabstand, um dazwischen durch zufahren. Wenn Wände nicht übereinander stehen, wird es sehr aufwendig, sprich es wird eine größere Baustelle.

Soll das Splittgerät „ganz oben“ aufgestellt werden, müsste die Inneneinheit bestmöglich entkoppelt im Spitzboden (sofern vorhanden) aufgestellt und die Außeneinheit per Konsolen an den Giebelwand verschraubt werden. Eine Entkopplung dämpft die Schwingungen des Gerätes, nimmt diese aber nicht gänzlich weg. Durch die Schwingungsanregungen gibt es Schallweiterleitungen, die man hört. Die Intensität lässt sich kaum vorhersagen und hängt von vielen Faktoren ab. Die Wahrnehmung ist ebenfalls sehr subjektiv – was den einen stört, nimmt der andere gar nicht wahr (Beispiel tropfender Wasserhahn). Leider gibt es hier kein richtig oder falsch. Wer empfindlich auf Schall reagiert, dem rate ich davon ab, wem eine Kühlung wichtiger ist als die (von jedem selbst zu bewertende) Schallbelastung, der wird sich nach Abwägung von für und wider dafür entscheiden.

Beste Grüße
Manfred Hölz
von W. Müller
14. Juni 2018, 15:15
Hallo Herr Hölz,

die Frage geht in die Richtung, wie man so ein Set an Rohren und Kabeln vom (Schwörer)-Keller z.B. in den 1. oder 2. Stock bekommt ohne die ganzen Wände aufzureißen.

Viele Grüße,
W. Müller
Manfred Hölz von Manfred Hölz
14. Juni 2018, 14:32
Hallo Herr Kastner,

mir wäre es wohler wenn das Bohrloch/Schraubloch vor Stecken der Schraube mit Dichtstoff gefüllt wäre.
Erstens ist die Fuge oben nicht dauerhaft dicht (UV/Bewegungen des Abdeckmaterials infolge Temperatureinflüssen (warm/kalt) und zweitens kann an den Schrauben direkt Wasser eindringen.

Beste Grüße
Manfred Hölz
von Frank Kastner
14. Juni 2018, 09:49
Guten Tag Herr Hölz,
bei unserem Bauvorhaben (Auftrag 39593) wurde von der Fa. Kemmler ein Wandanschluss zwischen Garage und Haus mit Spenglerschrauben befestigt. Auf ein ausspritzen des vorgebohrten Loches mit Acryl etc. wurde verzichtet, da oberhalb der Wandanschlussschiene mit Silikon abgedichtet wurde. Ist diese Verfahrensweise so in Ordnung oder muss hier evtl. nachgebessert werden ? Mit freundlichen Grüßen Frank Kastner
Manfred Hölz von Manfred Hölz
12. Juni 2018, 11:16
Hallo Herr Müller,

können Sie Ihre Frage etwas konkretisieren?
Dann kann ich Ihnen besser antworten.

Viele Grüße
Manfred Hölz
von W. Müller
5. Juni 2018, 11:03
Hallo Herr Hölz,

habe mir diese Frage auch schon gestellt. Was macht man dann im Keller mit den Rohren? Sinnvoll wäre ja eine Klimatisierung der oberen Stockwerke - am Besten sogar ganz oben.

Grüße, W. Müller
Manfred Hölz von Manfred Hölz
5. Juni 2018, 06:58
Hallo Herr Kublank,

an der Außenwand sollte das Splittgerät – die Außeneinheit – nicht befestigt werden. Das Gerät erzeugt Schwingungen, welche sich über die Wand nach innen übertragen. Betonieren Sie im Garten einen Sockel (Fundament) und dübeln Sie es dort fest. Grenzabstände beachten, diesen muss der Hersteller der Geräten angeben.
Die Leitungen können Sie mittels einer Kernbohrung durch die Kellerwand führen. Für die Abdichtung gibt es spezielle Wanddurchführungen verschiedener Hersteller – Betrifft: Mehrsparteneinführung (da Sie ja i.d.R. mit 2 Roh-Leitungen und 2 Elektroleitungen durchfahren müssen).

Sie sollten die Lüftung nicht mit dem Klimagerät kombinieren, da die warme Luft abkühlt und Kondensat in den Zuluftrohren entstehen kann. Feuchte und Wärme bilden die Grundlage für Schimmelpilz.

Grüße
Manfred Hölz
von Marcus Kublank
29. Mai 2018, 09:33
Hallo,
wir möchte gerne eine Split Klimaanlage nachrüsten.
Dafür würde ich gerne das Außengerät an der Fassade befestigen.
Wie befestige ich es am besten und wie bekomme ich die Leitungen sauber durch die Wand? Es soll ein Multi Split Gerät werden, es müssten also gleich mehrere Schläuche durch die Außenhülle.

Ist das überhaupt möglich, gibt es hier ein "Best Practice" Verfahren?

Zur Information, wir haben eine WGT134 im Keller stehen. Evtl haben Sie ja hier eine Idee wie, man diese mit einer Klimaanlage kombinieren könnte?

Beste Grüße
Marcus Kublank
von David Martin
26. Mai 2018, 11:55
Hallo Herr Hölz,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Empfehlungen.
Das hilft weiter.

Herzliche Grüße

David Martin
Manfred Hölz von Manfred Hölz
25. Mai 2018, 07:37
Hallo Herr Martin,

die Fassade wird immer beschädigt, wenn Sie ein Loch bohren oder eine Schraube eindrehen müssen. Das ist unvermeidbar, aber kein grundsätzliches Problem.

Sie haben ein Haus in Holztafelbauweise – da benötigen Sie an der Wand keine Dübel.

Nehmen Sie Holzbauschrauben und bohren Sie die Löcher „dünn“ vor, denn die Cospanplatte ist relativ hart. Bis da die Schraube ansetzt, kann die Spitze der Schraube leiden und das Gewinde reibt unnötig viel aus der Fassade aus. Z.B. 6mm Schraube mit 4mm vorbohren. Im Außenbereich Edelstahlschrauben verwenden! Die galv. Verzinkte Schrauben gehen die ersten 2 -3 Jahre auch, rosten dann aber und sehen wenig schön aus bzw. könnte es Rostspuren an der Fassade geben.
Das vorgebohrte Loch mit PU-Masse oder Acryl ausspritzen und dann die Schrauben stehen und eindrehen. So ist das Loch in der Fassade bestmöglich geschlossen.
Wenn es sich eine handelsübliche Überwachungskamera sein soll, ist dies ja relativ leicht, so dass Schrauben im Ø5 – 6 ausreichen sollten. Es reicht, wenn Sie diese in die Cospanplatte drehen – Sie müssen nur bei sehr schweren Gegenständen in den Holzständer schrauben. Beim Anziehen der Schraube mit Gefühl arbeiten, damit das Gewinde nicht überdreht und der Halt verloren geht.

Beste Grüße
Manfred Hölz
von David Martin
21. Mai 2018, 12:58
Hallo Schwörer Team,

Welche Dübel sind zur Montag einer Überwachungskamera an der gedämmten Fassade zu empfehlen?
Da ich die Dämmung nicht beschädigen möchte, bin ich für eine Empfehlung dankbar.
Vielen Dank im Voraus.

Herzliche Grüße
David Martin
von Michael Haible
24. April 2018, 08:46
Hallo Paul,

durch die Geschossfuge ist es möglich, dass wir bereits im Werk die Putzfassade aufbringen können. Dadurch kann (ganzjährig) eine gleichbleibende Qualität sichergestellt werden.
Durch den geringen Versatz von 1 cm entsteht eine Tropfkante, die ein Eindringen von Niederschlag in die Fuge verhindert.
Zudem können durch die Geschossfuge geringe Bauwerksbewegungen kompensiert werden. Insbesondere im Deckenbereich kann es zu solchen Bewegungen kommen, da mehrere Bauteile zusammentreffen. Bei fugenlosem Putz ist es möglich, dass in diesen Fällen eine sogenannte „Quetschfuge“ entsteht.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Haible
von Paul
21. April 2018, 19:54
Ich habe eben in den Kommentaren oben gelesen (Claudia Baur 6. September 2017 10:18), dass Schwörer das Haus auch ohne Versatz d.h. ohne "Schwörerkante" liefern kann. Sie schreiben, dass die Kante aber technische Vorteile hätte. Es wäre klasse, wenn Sie kurz ausführen könnten, welches denn diese Vorteile sind.
Carolin Baisch von Carolin Baisch
26. März 2018, 15:01
Hallo Jens,

laut unserem Dr. Störkle, Leitung Umwelt und Sicherheit, nisten sich Fliegen gerne im Winter im Warmen ein.
Er selber hat hierzu hilfreiche Artikel recherchiert, die Sie zur Hand nehmen können, um Abhilfe zu schaffen.
Um sicher zu gehen, dass sich keine Fliegen mehr auf dem Dachboden befinden, sollten an allen Fenstern Fliegenschutzgitter befestigt werden.
Die Artikel sende ich Ihnen gerne per Mail zu.

Viele Grüße
Carolin Baisch
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
23. März 2018, 08:59
Guten Tag,

die Rollladenkästen zum damaligen Ausführungsstand hatten auch eine eingebaute Dämmung, allerdings unterscheiden sich die Dämmstärken und Formen der verschiedenen Hausbaureihen. Bei Ihrer Ausführung ist eine gerade Dämmplatte an der Innenfläche zum Raum hin sowie auf dem unteren waagerechten Deckel verbaut.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Maier
20. März 2018, 12:04
Guten Tag Herr Schäfer,

Ab welchem Baujahr wurden die Rolladenkästen gedämmt? Unser Haus ist Bj. 2006.
Vielen Dank.
von Jens
19. März 2018, 21:10
Hallo Herr Schäfer,

meine Frage passt leider nirgends richtig rein, daher versuche ich es mal hier: Wir nutzen unseren Dachboden bisher gar nicht. Als im ersten Winter (2016/2017) der Schornsteinfeger kam und die Dachbodentreppe heruntergeklappt hat, kamen uns gleich eine große Menge toter Fliegen entgegen. Auch auf dem Dachboden selbst lagen besonders im Bereich des Dachfensters mehrere hundert toter Fliegen. Anfangs dachte ich, dass die Fliegen während der Bauphase eingeschlossen wurden und dann während des Winters verendet sind. Ich habe dann letzten Sommer Leimstreifen aufgehängt. Als ich kürzlich auf den Speicher bin, waren auch diese voller toter Fliegen. Im Wohnbereich selbst haben wir so gut wie keine Fliegen während der letzten beiden Jahre beobachtet. Daher fragen wir uns wie die Fliegen auf den Dachboden kommen und wie wir das vermeiden können?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
Jens (Auftragsnr 37771)
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
19. März 2018, 10:53
Guten Tag Herr Macht,

durch die Dämmung des Rollladenkastens eignen sich Kippdübel nicht, da diese im Polystyrol nicht umklappen.
Einschraubbare Plattendübel sind in der Regel zunächst für Gipskartonplatten gedacht, speziell Varianten aus Metall sind teils auch für die Montage in Gipsfaserplatten geeignet, sodass dies eine Möglichkeit darstellt. Darüber hinaus gibt es Plattendübel die aufspreizen oder auch Universaldübel mit Spreizfunktion zur Verankerung in Plattenbaustoffen.
Eventuell kann in Ihrem Befestigungsfall auch ein Metall-Spreizdübel eingesetzt werden, was jedoch nicht bei allen Befestigungsgegenständen sinnvoll sein wird.

Da bei unterschiedlichen Baujahren und Haustypen die Rollläden verschieden in der Wand verbaut sind, unterscheidet sich auch der Abstand von der Wandoberfläche bis zur Wicklung, sodass hier keine generelle Aussage getroffen werden kann. Im Randbereich von der Leibung aus ist hier jedoch geometrisch eine längere Schraube möglich als direkt auf Höhe der Wellenmitte (auf dieser Höhe liegt auch die Handkurbeleinführung).
Bei Häusern ab 2014 sind Schrauben mit 50mm möglich. Sollten Sie bei dieser Fensterbreite einen geteilten Rollladen an einem Hebeschiebeelement haben, können Sie direkt in der Mitte schrauben, somit reicht die Schraube am Behang vorbei.

Viele Erfolg
Daniel Schäfer
von Macht
19. März 2018, 08:24
Hallo,

auch mich interessiert die Befestigung von Gardinenstangen über dem Fenster. Aufgrund von großen Fenster (Breite 1,96m) benötige ich in der Mitte des Fensters auf jeden Fall eine Befestigung für die Gardinenstange. Gibt es hierzu von Ihnen Empfehlungen von Gipskartondübeln. Sollte man lieber Hohlraumdübel verwenden oder Dübel zum Eindrehen in die Gipsfaserplatte? Wie lange dürfen die Schrauben bzw. Dübel maximal sein?

Mit freundlichen Grüßen

Harald Macht
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
5. Februar 2018, 16:04
Guten Tag Herr Dornig,

wenn Sie von der Fensterleibung seitlich 5 cm weiter vom Fenster weg gehen, sind Sie außerhalb des Rollladenkastenbereiches.
Der Rollladenkasten geht von der oberen Leibung ca. 20 cm nach oben, sodass Sie eine Schiene auch höher anbringen könnten, um diese noch fest zu bekommen.

Bei einem Tausch der Tapete sollte dem Gipsfaserdeckel nichts zustoßen, kleine Macken und Kratzer können durch Spachteln wieder geglättet werden.
Ein Tausch ist schwierig, da der Gipsfaserdeckel teils mit dem Polystyroldämmteil und der Wand verklebt wird. Sollte die Renovierung die von Ihnen angesprochen wurde mehr auf komplett überarbeitete Wände ausgelegt sein, müssen Sie beachten, wenn der Deckel entfernt wurde, sollte die Dämmung wieder in den Kasten und der Kasten luftdicht verschlossen werden.

Beim Aufbau von außen ist die Materialabfolge abhängig von der zeitlichen Einordnung des Gebäudes. Es gibt Versionen mit einer armierten Putzträgerplatte, später dann das Polystyrol in einem Blecheinfassprofil gehalten, und in aktuellen Konstruktionen das Polystyrol auf der Zementspanplatte mit einem Blechabschlussprofil.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Carsten Dornig
2. Februar 2018, 12:45
Sehr geehrter Herr Schäfer,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich müsste noch für die Planung der Gardinenstangenhalter an der Wand wissen, wann links und rechts vom Fensterausschnitt die Doppelbeplankung wieder los geht. Außerdem würde mich interessieren, ob die Gipsfaserplatte im Bereich des Rollladenkastens austauschbar ist, falls sie mal beschädigt werden würde, wenn man die Wände renoviert. Auch interessiert mich, wie im Bereich des Rollladens der Wandaufbau von außen betrachtet ist. Sitzt der Rollladenkasten nach der Cospanplatte oder ist diese ausgespart? Was ist das Trägermaterial der Styroporplatte im Bereich des Rollladens? Vielen Dank bereits im Voraus von mir für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Carsten Dornig
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
1. Februar 2018, 16:05
Guten Tag Herr Dornig,

über dem Fenster ist der Rollladenkasten. Dieser bedingt eine Formdämmung. Als innerer Abschluss kommt eine 10mm Gipsfaserplatte.
Für die Befestigung der Rollladenkurbel ist auf der Gipsfaserplatte eine dünne Aluminiumplatte angebracht, in der die Schrauben eingedreht werden.
Für leichte Befestigungen können Sie spezielle Dübel für Gipsbauplatten verwenden. Große Lasten sollten Sie links und rechts des Fensters befestigen.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Carsten Dornig
1. Februar 2018, 14:27
Hallo liebes Schwörer-Team,

mein Haus wurde im Oktober 2013 als KfW 55 Haus errichtet und ich habe eine Frage zu den Rollladenkästen. Beim Anbringen einer Gardinenstangenbefestigung oberhalb des Fensters, ist mir aufgefallen, dass im Bereich des Rollladens keine Doppelbeplankung sein kann, sondern lediglich eine Gipsplatte. Gestützt wird diese Vermutung, weil bei mir die Schrauben der Rollladenkurbeln teilweise nicht mehr festzuziehen waren und ich Dübel verwenden musste, damit diese halten. Wäre es daher möglich mir den Wandaufbau im Bereich der Rollladenkästen zu beschreiben. In meinen Unterlagen kann ich keinen Hinweis finden, dass man zum Gardinenbefestigen Dübel benötigt. kann man im Bereich des Rollladens keine schweren Lasten anbringen? Oder muss die Schraube nur ausreichend lang sein zur Überbrückung der Installationsebene? Wie breit und hoch ist der Rollladenkasten? Über die Übersendung einer Zeichnung würde ich mich auch freuen. Meine Auftragsnummer lautet: 35912. Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Carsten Dornig
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
2. Oktober 2017, 07:56
Hallo Christian,

der fungizide Schutz ist in der Farbe verkapselt, sodass es zu keiner Auswaschung wie bei früheren Systemen kommt.
Dennoch sollte eine Fassade regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf von Verschmutzungen gereinigt werden. Systemgeber sehen einen Renovierungsanstrich nach 7-11 Jahren vor. Bei starkem Feuchteeinfluss und viel Vegetation, wie an Waldrändern oder auf dem Land, kann es auch schon früher zu erster Algenbildung kommen.
Holzfassaden sollen generell öfters kontrolliert und gewartet werden.
Dies kann abhängig von Ausrichtung, äußeren Gegebenheiten und Farbton, auch schon nach 2 Jahren notwendig sein.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Christian H.
28. September 2017, 20:55
Sehr geehrte Damen und Herren,

muss der Pilz- und Schimmelschutz auf der Außenwand bzw. dem Außenputz regelmäßig erneuert werden um einen Befall bzw. Algenbildung vorzubeugen?
Wenn ja, was sind in etwa die zeitlichen Abstände die man einhalten sollte?
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
25. September 2017, 11:37
Hallo Jens,
als Alternative sollten Sie beachten, dass es kein Silicon-Dichtstoff ist.
Idealerweise besorgen Sie sich einen Fassadendichtstoff im Fachhandel.
Viel Erfolg Daniel Schäfer
von jens gerlach
14. September 2017, 19:39
Hallo, ich möchte eine Hausnummer an die Schwörer Außenwand anbringen. Als Schraubenlänge ich mir 5cm ausgesucht damit sie in der cospanplatte endet. Leider kann ich als Privatmann das Sto Prefa seal nicht kaufen. gibt es Alternativen die Privatleute kaufen können? Gruß Jens
Claudia Baur von Claudia Baur
6. September 2017, 10:18
Hallo Herr Keller,
es freut uns, dass SchwörerHaus zu Ihren Favoriten zählt! Da kann ich Sie beruhigen, unsere Häuser können auch ohne Versatz gebaut werden. Es gibt einige technische Vorteile, die für den Versatz sprechen, deshalb entscheiden sich die allermeisten Schwörer-Kunden auch dafür, aber ein „Muss“ ist er nicht. Sprechen Sie einfach Ihren Bauberater darauf an, er kann Sie hierzu gerne nochmal im Detail informieren. Bei weiteren Fragen gerne Bescheid geben.
Viele Grüße Claudia Baur
von Adrian Keller
2. September 2017, 02:34
Hallo,

Für unseren Hausbau ist Schwörerhaus nun einer unserer Favoriten.
Allerdings beschäftigt mich eine Sache welche sich zu einem Ausschlusskriterium entwickeln könnte. Mir ist aufgefallen, dass bei Schwörerhäusern sehr oft (nicht immer) ein Versatz der Außenwand beim Übergang vom Erd-zum Obergeschoss gibt. Woran liegt das? Lässt sich das vermeiden?

Viele Grüße
Adrian Keller
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
21. Juni 2017, 16:29
Hallo Herr Eisenhut,

ich empfehle Ihnen die Schlauchbox an das tragende Holzständerwerk zu befestigen. Bitte wenden Sie sich hierzu an unseren Modernisierungsservice, welcher Ihnen entsprechende Positionspläne zukommen
lassen kann. Im Schwörer Kundenportal finden Sie unter Tipps & Tricks/Sonstiges hilfreiche Tipps zur Befestigung von unterschiedlichen Lasten.

Viele Grüße
Christoffer Walcher
von Eisenhut Michael
21. Juni 2017, 12:14
Sehr geehrtes Schwörer Team,
Wir würden an unserer Ausenwand gerne eine Wasserschlauchbox mit automatischem Einzug von Gardena (Artikel 8022) anbringen.
Leider kann ich mir nicht vorstellen, wie dort die Schrauben das Gewicht tragen sollen, wenn hinter dem Putz ja die 35mm Dämmung kommt.
Habe bei der Firma Würth nachgefragt. Dort wurde mir zwar ein System genannt, welches aber extrem teuer ist (lt. Verkäufer um die 300€).
Könnten Sie uns bitte eine detaillierte Beschreibung für eine Befestigung an der Außenwand zukommen lassen bzw. uns dies verständlich erklären?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Mit freundlichen Grüßen
Michael Eisenhut
von Michael Spöcker
11. April 2017, 09:54
Hallo Michael,

die Spanplatte für die innere Beplankung der Außenwand kommt aus der Produktion der Firma Pfleiderer in Neumarkt.
Wir verwenden ausschließlich die 100% frischholzbelassene Livingboard-Platte.

Viele Grüße
Michael Spöcker
von Michael
10. April 2017, 21:59
Sind die Spanplatten die sie für die Wandbeplankung auf der Innenseite verwenden eigentlich aus eigener Produktion? Falls Sie zukaufen: Welches Produkt kommt momentan zum Einsatz?
von Michael Spöcker
24. März 2017, 11:53
Hallo Michael,

in den kälteren Monaten verwenden wir nicht mehr das QS-Material sondern arbeiten mit dem Additiv von Sto.
Somit können wir immer das gleiche Material bestellen und uns auf die örtlichen Gegebenheiten anpassen.

Viele Grüße
Michael Spöcker
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
13. März 2017, 08:45
Hallo Herr Müller,

die Mineralwolle setzt sich auch nach mehreren Jahrzenten in den Holztafelwänden nicht ab! Wir setzen ausschließlich Dämmstoffe in den Bauteilen ein, welche durch eine Produktnorm geprüft sind und für den entsprechenden Anwendungsfall zugelassen sind.

Viele Grüße
Christoffer Walcher
von Michael
11. März 2017, 21:53
D.h. Sie verwenden sowohl Stolit mit als auch ohne QS Zusatz (mit Zusatz, wenn das Haus im Winter fertig gestellt wird?).
von W. Müller
10. März 2017, 15:37
Guten Tag,

die Schwörer-Außenwand hat u.a. einen enormen Vorteil: Die harte Cospan-Platte. Beschädigungen sind so begrenzter, der Schallschutz höher und man kann prima Lampen etc. befestigen. Daneben bin ich von der Dämmung aktueller Außen-Wände begeistert - die Wand ist sogar im kältesten Winter innen handwarm. Und das, obwohl kein Wandheizkörper installiert ist. Soweit so gut.

Was man aber immer wieder hört ist der Grundverdacht, dass die Mineralwolle nach Jahrzehnten zusammenfällt und damit kein gute Wärmedämmung gegeben ist. Könnten Sie dazu bitte Stellung nehmen? Vielen Dank.

Grüße,
W. Müller
von Michael Spöcker
8. März 2017, 09:51
Hallo Michael,

entschuldigen Sie die späte Antwort.
Im Bereich der Fassade arbeiten wir ausschließlich mit unserem Systemlieferanten Sto zusammen. Als organischen Oberputz wird der Stolit, verwendet.
Der Zusatz „QS“ nach dem Produkt heißt nur, dass dieser eine andere Verarbeitungstemperatur hat. Weiter ist das QS-Material bedingt frostsicher, so dass auch bei kühleren Temperaturen das Haus fertig gemacht werden kann. Beim Unterputz kommt der Sto-Armierungsputz zum Einsatz.
Beide Systeme sind in Zusammenarbeit mit Sto auf unser System und unsere Vorfertigung abgestimmt worden.

Viele Grüße
Michael Spöcker
von Michael
24. Februar 2017, 11:34
Welche Produkte kommen bei den Putzfassaden zum Einsatz? Ich habe gehört, dass Sie mit Sto zusammenarbeiten und in der Bau- und Leistungsbeschreibung steht "organischer Putz". Allerdings bietet Sto hier mehrere Systeme (Stolit oder Stolit QS oder ein anderes, Unterputz Levell oder Levell QS). Welches davon kommt aktuell bei Ihnen zum Einsatz? Arbeiten Sie auch noch mit anderen Putzen?
Carolin Baisch von Carolin Baisch
23. Februar 2017, 16:13
Hallo Michael,

bei Holzfassaden ist die Pflege bedingt durch das Naturprodukt „Holz“ intensiver, als bei Putzfassaden.
Man sollte in regelmäßigen Abständen die Schadstellen anschleifen (bei sägerauer Ausführung) mittels Vlies oder Bürste von Schmutz und Farbabplatzungen etc. lösen.
Erst im nächsten Schritt die werterhaltenden Anstrich aufbringen. Der zeitliche Aufwand lässt sich pauschal leider nicht veranschlagen.

Viele Grüße
Carolin Baisch
von Michael
16. Februar 2017, 15:54
VIelen Dank für die Infos. Wie soll man so eine Holzfassade pflegen? Ist es sinnvoll sie alle paar Jahre zu reinigen (falls ja, wie?) um Algenbefall vorzubeugen? Wie aufwendig ist es, den Farbanstrich zu erneuern (wie Sie schreiben wurde die Farbe ja in zwei Schritten in einem speziellen Verfahren aufgebracht)?
von Michael Spöcker
16. Februar 2017, 11:53
Hallo Michael,

wir verwenden für alle Holzfassaden das System der Firma Remmers.
Im Werk wird maschinell beschichtet (Vakumat) und dabei kommt ein wasserbasierter Decklack (Induline DW603) zur Ausführung.
In allen Bereichen arbeiten wir hier ganz eng mit der Anwendungstechnik der Firma Remmers zusammen.

Viele Grüße
Michael Spöcker
von Michael
15. Februar 2017, 17:26
Welche Farben kommen denn bei den Holzfassaden aktuell zum Einsatz (Hersteller und Typ)?
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
8. Februar 2017, 08:03
Hallo Michael,

die Holzfassaden werden mit Holzfarben beschichtet, die ebenfalls einen Wirkstoff gegen Pilzbefall enthalten. Unabhängig hiervon führen Ablagerungen auf rauen Oberflächen und dauerhafte Oberflächenfeuchte je nach Lage und Witterung dazu, dass Pilze auf der Oberfläche wachsen können. Dies ist auch unabhängig ob es sich um eine Fassade ein Geländer oder andere Oberflächen im Außenbereich handelt. Aufgrund der kürzeren Wartungsintervalle von Holzoberflächen fällt der Befall weniger stark auf.
Bei längeren Intervallen kann man jedoch Verfärbungen der Oberfläche feststellen, teils auch Moos und Algenbewuchs, wenn dauerfeuchte Klima vorliegen.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Michael
5. Februar 2017, 17:16
Sind die Holzschalungen weniger von Algen und Pilzbefall gefährdet? Falls ja, wieso? Werden dort dann keine Algizide bzw. Fungizide eingesetzt?
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
7. November 2016, 13:58
Hallo Paul,

der Putz enthält eine Topfkonservierung, um ihn vor Schimmel und Pilzbefall bis zur Verarbeitung zu schützen.
Der fungizide Filmschutz für die Fassade wird durch die Farbbeschichtung aufgebracht. Hierbei werden gekapselte Fungizide eingesetzt, die nicht gleich zu Beginn der Bewitterung ausgewaschen werden, sondern über einen längeren Zeitraum gebunden bleiben und die Fassade vor Algenbefall schützen.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Paul
5. November 2016, 14:45
Beim Beitrag weiter oben war mir nicht ganz klar, wann genau Fungizide zum Einsatz kommen. Bei welchen Varianten die Sie anbieten, kommt man also ohne Fungizide aus?
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
10. August 2016, 15:00
Hallo Christian,

von dem Einbau eines Hartholzklotzes im Bereich der Konsole ist dringend abzuraten! Die Krafteinleitung muss über die erwähnten Hülsen erfolgen.

Freundliche Grüße
Christoffer Walcher
von Christian
4. August 2016, 22:47
Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Es sind 3 Konsolen - der Hersteller trifft nur Aussagen zur Montage an gemauerten Wänden...

Daher konnte man mir nicht helfen.

Sollte ich zwischen Konsolen und Außenwand noch ein weiteres Hartholz anbringen? Ein Service-Mitarbeiter hat mir diesen Tipp gegeben. Sinnvoll?

Nochmals danke!
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
3. August 2016, 09:49
Hallo Herr Siebert,

da wir Ihren Markisentyp nicht kennen ist es schwierig generelle eine Aussage zu der Befestigung zu treffen.
Abhängig von der Anzahl der Befestigungskonsolen mit der entsprechenden Geometrie ergeben sich die notwendigen Verbindungsmittel - diese Vorgabe muss Ihnen der Markisenhersteller mitteilen. Durch die von
uns bereits ausgeführte Markisenvorbereitung mit einem Tragbalken in der Außenwand können Sie relativ einfach mit entsprechend gewählten Holzbauschrauben sehr hohe Zugkräfte einleiten. Wie auf der Service-Seite beschrieben können durch die Hülse die Druckkräfte in die Fassade bzw. Cospanplatte eingeleitet werden.

Viele Grüße
Christoffer Walcher
von Christian Siebert
2. August 2016, 21:28
Hallo!

Wir haben bei unserem Haus die Markisenvorbereitung für maximal 5m breite Markisen bestellt.
Nun möchten wir unsere Markise montieren, wissen jedoch nicht genau, mit welchen Materialien.

Was empfehlen Sie?

Gelesen habe ich auf der Service-Seite, dass Sie die Hülse für den Abstand Dämmung zur Cospanplatte empfehlen - selbstverständlich.

Aber welchen Durchmesser sollten die Holzbauschrauben (wenn überhaupt) haben und - ist das baulich zugelassen (Versicherungsschutz?). Ich möchte eine vernünftige, sichere Montage haben - leider habe ich zwar eine Wandansicht vom Haus mit Position des Balkens - es ist jedoch kein Tipp zur Montage vorhanden.

Für eine kleine Gedankenstütze bedanke ich mich!
von Jens
30. Juli 2016, 17:03
Hallo Frau Baisch,

Kein Problem. Habe schnell Rückmeldung per Mail erhalten. Inzwischen habe ich das Dichtmittel zugeschickt bekommen.

Vielen Dank!
Carolin Baisch von Carolin Baisch
29. Juli 2016, 13:33
Hallo Jens,

entschuldigen Sie die späte Antwort im Blog auf Ihren Kommentar. Wie ich erfahren habe hat sich mein Kollege Herr Mayer aus dem Modernisierungsservice direkt bei Ihnen gemeldet.

Freundliche Grüße
Carolin Baisch
von Jens
20. Juli 2016, 15:30
Hallo Herr Walcher,

Sie empfehlen die Bohrungen in der Außenwand für den Briefkasten (oder änliches) mit StoPrefa Seal abzudichten. Ich habe gerade mit einem Sto-Shop telefoniert, der Verkäufer kann das Produkt für Privatpersonen nicht bestellen - nur für Fertighaushersteller. Kann ich eine Tube über Schwörer bestellen?

Vielen Dank für die Information
Jessica Sauter von Jessica Sauter
12. November 2015, 14:00
Hallo Jürgen,

gerne leite ich Ihr Anliegen in unseren Modernisierungsservice weiter.
Nach Angabe Ihrer Kom.-Nr. können Ihnen die Kollegen eine genauere Auskunft speziell zu Ihrem Bauvorhaben geben.

Mit freundlichen Grüßen

Jessica Sauter
von Jürgen
8. November 2015, 10:43
Hallo Herr Walcher,

bei unserem Haus ist ein zusätzliches Holz zur Befestigung eines Vordaches über der Haustüre eingebaut. Wie dick ist dieses Holz und wie lange dürfen die zur Befestigung verwendeten Schrauben sein?

Viele Grüße

Jürgen
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
12. Oktober 2015, 13:34
Hallo Lisa,

es ist korrekt, dass bei Holzfassaden die Polystyrol Dämmung als Putzträger entfällt. Stattdessen wird eine Lattung auf die Cospanplatte befestigt, auf welche dann die jeweilige Holzfassade angebracht wird.

Freundliche Grüße
C. Walcher
von LAR
10. Oktober 2015, 21:06
Hallo Herr Walcher,

mal wieder eine Frage zum Wandaufbau:
Sie schreiben weiter oben, "Alternativ zur verputzen Fassade bieten wir natürlich auch viele weitere Fassadentypen an, wie zum Beispiel Holzfassaden, Steinfassaden, Plattenfassaden oder Klinkerfassaden." - verstehe ich es richtig, dass bspw. im Falle einer Holzfassade die Polystyrol-Dämmung als Putzträger wegfällt und die Lattung dann direkt auf der Cospan-Schicht erfolgt?

Viele Grüße
Lisa
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
27. Mai 2015, 09:10
Hallo Tul,

ab 3 m Stützweite muss die vorgesetzte Konstruktion immer vollständig vom Haus getrennt auf selbsttragenden Fundamente gegründet werden!
Hinsichtlich der Markisenbefestigung ist es abhängig, an welcher Stelle die Befestigungskonsolen positioniert sind. Aufgrund des fehlenden
Markisenholzes (Bemusterung) ist man natürlich in der Positionierung eingeschränkt. Es besteht dennoch die Möglichkeit, Markisen mit 3 m Ausladung
an die Außenwand anzuschließen. Hier muss jedoch genau die Position der Markisenhalter mit den Wandstielen / Gurthölzer übereinstimmen.
Unser Modernisierungsservice kann Ihnen gerne entsprechende Wandpläne zukommen lassen, aus welchen die Tragstiele und Gurthölzer in der Wand hervorgehen.

Viele Grüße
Christoffer Walcher
von tui
26. Mai 2015, 19:58
Hallo Herr Walcher,

verstehe ich das richtig, dass quasi nur an der "richtigen Stelle" an der Hauswand angesetzt werden muss und die Last auf der anderen Seite bei einen Abstand größer 3 m durch eine Stütze abgefangen werden muss? Bisher dachte ich, es kann quasi nur mit 4 Stützen (auch auf der Hausseite) gearbeiten werden, da wir die Verstärkung für eine Markise nicht bemustert haben.

Eine abschließende Frage noch, könnte man auch ohne die zusätzliche Bemusterung eine Markise mit einer maximalen Ausdehnung von 3 m anbringen? Vielen Dank für Ihre Antwort.

VG TuI
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
21. Mai 2015, 14:35
Hallo G. Pawlow,

eine Terrassenüberdachung muss generell an eine Tragkonstruktion angeschlossen werden. Bis zu 3,0 m Spannweite können die an der Wand
anliegenden Vertikallasten über das Holzständerwerk der Außenwand abgetragen werden. Darüber hinaus ist eine vorgesetzte Stützenkonstruktion
zwingend erforderlich. Über unseren Modernisierungsservice können Sie entsprechende Wandpläne anfordern, aus denen die exakte Position der Wandstiele hervorgeht.
Eine herkömmliche Außenlampe können Sie problemlos an die Außenwand befestigen.

Freundliche Grüße
Christoffer Walcher
von G. Pawlow
21. Mai 2015, 12:16
Hallo Herr Walcher,
in Ihrem Artikel sagen Sie folgendes: "Rauminnenseitig ist eine 9,5 mm starke Gipskartonbauplatte und 16 mm Holzwerkstoffplatte angeordnet. Durch den Einsatz der Holzwerkstoffplatte lassen sich sehr einfach schwere Lasten an den Außenwänden sowie auch Innenwänden befestigen."

Was sind für Sie schwere Lasten?
Kann ich auch eine ALU Terassenüberdachung mit 10mm VSG an der Außenwand befestigen?
Oder muss was bestimmtes dafür vorgesehen werden?
Oder muss die Überdachung komplett freistehend sein?
Außenbeleuchtung sehe ich nicht als schwere Last an.

Mit freundlichen Grüßen
G. Pawlow
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
10. März 2015, 10:01
Hallo Tobias,

an Ihrem Haus kann abhängig vom Baujahr eine unterschiedliche Farbe gestrichen sein. In Ihrem Bemusterungsprotokoll ist bei der Außengestaltung die Farbe sowie der Farbton angegeben. In Ihrem Fall natürlich weiß. Für alle anderen Bauherren ist hier anhand des Farbtons die Farbe nachvollziehbar. Bei ganz neuen Fassaden mit farbigem Anstrich sollten Sie wenn vorhanden die Chargennummer der Restfarbe mit angeben, da hierbei die Farbe nach Rückstellmuster bei Sto abgeglichen werden kann.

Viel Erfolg
Daniel Schäfer
von Tobias
9. März 2015, 15:25
Welche Farbe (genaue Bezeichnung) wird für die Aussenwand eingesetzt? Standard Putz weiß.
Bei uns gibt es einige Stellen, die wir aufgrund von eigenverschulden korrigieren müssen.
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
10. Dezember 2014, 13:55
Hallo Norman,

wie Sie ein paar Beiträge weiter oben entnehmen können, setzen wir eine 30mm starke Polystyrol-Dämmung als Putzträgerplatte ein.

Freundliche Grüße
C. Walcher
von Norman
10. Dezember 2014, 12:04
Führende Wettbewerber von Ihnen behaupten, dass Sie mit Styropor in der Wand dämmen würden. Dabei wird dann gerne auch mit einem Modell mit einer Wärmelampe das Aufheizen der Styropor-Dämmung vorgeführt. Deshalb auf den Punkt gefragt: Kommt in der Schwörer-Wand Styropor als Dämmmaterial zum Einsatz?
von Jens
8. Dezember 2014, 11:31
Auch von meiner Seite vielen Dank für Ihre Erläuterungen.

Die Medien neigen leider oft zu einer reißerischen Berichterstattung ohne die Hintergründe näher zu beleuchten (auch bei anderen Themen).
von W. Müller
3. Dezember 2014, 11:25
Hallo Herr Walcher,

danke für den interessanten Beitrag und den guten Link zum "Offenen Brief" von Sto. Was mir vor, während und auch jetzt noch nach der Bauphase aufgefallen ist, dass es kaum ein Branche gibt, in der so viele gegensätzliche Meinungen von sog. "Fachleuten" gibt, wie die Baubranche. Radikale Aussagen gegen oder für bestimmte Konzepte, bei Lüftungsanlagen, Heizungen, Außenwänden, Dachkonstruktionen, Kellerbauten, Fenstern, usw. findet man zuhauf im Internet und in Büchern. Ich vermisse sehr stark sachliche Argumente, mehr Ingenieurswesen täte der Branche gut. Das alles macht es dem Bauherrn sehr schwer, die für ihn richtigen Entscheidungen zu treffen.

Mein Eindruck ist nach der Bauphase folgender: Es gibt viele Wege zum Ziel - oft unterscheiden sie sich hinterher gar nicht so groß, wie vorher angemahnt wurde. Mit Schwörer macht man auf alle Fälle nichts grundsätzliches falsch und ein Haus sollte man immer für sich bauen und planen und nicht für die vielen publizierenden Mahner, Zweifler und Besserwisser.
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
2. Dezember 2014, 09:17
Hallo Jens,

es ist richtig, dass vermehrt in der letzten Zeit eine kritische Berichterstattung zum Thema Wärmedämmverbundsysteme im Hinblick auf ihre Brennbarkeit zu sehen war. Hierbei müssen jedoch die geschilderten Fälle detailliert begutachtet und
erörtert werden. In fast allen Fällen war die Brandursache grobe Verstöße gegen die Verarbeitungsrichtlinien des WDVS-Herstellers und den Bestimmungen aus den entsprechenden bauaufsichtlichen Zulassungen. Hinzu kommt noch der Sachverhalt, dass es sich bei den Brandfällen um Wärmedämmverbundsysteme mit einer Stärke zwischen 12-25cm gehandelt hat. Da unsere Polystyroldämmplatte nur eine Stärke von 30 mm aufweist und sich der Baustoffklasse B1 Schwerentflammbar zurechnen lässt, ist eine Brandlast praktisch nicht vorhanden. Ein Brandriegel muss aus diesen Gründen nicht eingesetzt werden. An dieser Stelle möchte ich noch auf eine Stellungnahme unseres Systemgebers Fa. Sto verweisen, welche näher auf das Thema der vergangenen kritischen Berichterstattung über Wärmedämmverbundsysteme eingeht. Siehe hierzu www.sto.de Stichwort „Offener Brief“.

Viele Grüße
Christoffer Walcher
von Jens
30. November 2014, 14:46
Hallo Herr Walcher,

Vielen Dank für Ihre Erläuterungen.

Eine letzte Frage hätte ich noch: In letzter Zeit häufen sich Berichte, dass Polystyrol-Dämmung extrem feuergefährlich ist. Wie wirken Sie der Brandgefahr entgegen? Verbauen Sie Brandriegel, um im Brandfall zu verhindern, dass geschmolzenes Polystyrol ins Feuer läuft?

Danke im Voraus für die Information.

Herzliche Grüße
Jens
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
17. November 2014, 08:44
Hallo Jens,

wir verwenden bei verputzten Fassaden generell eine 30mm starke Polystyrol Dämmung als Putzträgerplatte. Zur Vermeidung von Algenbefall an der Fassade
wird abhängig vom Systemgeber und Hersteller die Farbbeschichtung zum Teil fungizid eingestellt. Dies ist also unabhängig davon, ob Polystyrol-
oder Holzfaserdämmung zum Einsatz kommt.
Als Fertighaushersteller können wir auf eine jahrzehntelange positive Erfahrung im Umgang mit Polystyrol als Putzträgerplatte zurückblicken. Beim Einsatz
von WDVS-Systemen mit Holzfaserplatten als Dämmstoff müssen dagegen aufgrund des starken Quell- und Schwindverhaltens besondere Maßnahmen (z.B. Einsatz von
geschäumten Dämmstoffen im Sockelbereich mit geringer Schwellenhöhe) berücksichtigt werden, um eine dauerhafte und robuste Fassade zu erhalten.
Alternativ zur verputzen Fassade bieten wir natürlich auch viele weitere Fassadentypen an, wie zum Beispiel Holzfassaden, Steinfassaden, Plattenfassaden oder Klinkerfassaden.

Viele Grüße
Christoffer Walcher
von Jens
9. November 2014, 00:42
Hallo Herr Walcher,

welches Material verwenden Sie denn für den Putzträger? Wenn Polystyrol, wie verhindern Sie Algenbildung? Kommen Biozide beim Putz zum Einsatz?

Wir sind ernsthaft am Hausbau mit Schwörer interessiert, haben aber hinsichtlich Ökologie bei der Fassadendämmung noch Zweifel. Was sind denn Vor- und Nachteile gegenüber einer Fassadendämmung mit Holzfaser, wie es ein Wettbewerber ausführt? Kann man die Fassadendämmung bei Schwörer auch ohne Styropor beziehen, womöglich als Zusatzausstattung?

Vielen Dank für die Infos und bitte entschuldigen Sie die vielen Fragen auf einmal.

Herzliche Grüße
Jens
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
29. Oktober 2014, 14:33
Hallo Frau Teichmann,

uns ist hierzu kein Fall bekannt, zumal bei der Jalousien kein Polystyrol zum Einsatz kommt.
Bitte schicken Sie unserem Kundendienst Bilder davon, damit wir uns die Sache anschauen können.
service@schwoerer.de

Viele Grüße
Christoffer Walcher
von Ulrike Teichmann
29. Oktober 2014, 12:12
Die Dämmung ist nach unserer bisherigen Erfahrung wirklich sehr gut und empfehlenswert. Im Sommer wird die Hitze abgehalten und im Winter bleibt Kälte draußen.
Bei den Rolladenkästen (mit Jalousien) gibt es allerdings ein Problem - die Meisen picken Styropor aus der Dämmung von der Außenseite her. Gibt es hier Erfahrungen, wie diesem - bei uns massiven - Problem zu begegnen ist? Für einen Hinweis wäre ich dankbar.

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