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Video zum Emissionsverhalten von Baustoffen

Dr. Wolfgang Störkle
Kategorie: Konstruktion
Kommentare: 12

In einem meiner ersten Beiträge habe ich Sie über das Thema „Emissionsverhalten“ von Baustoffen informiert. (siehe http://blog.schwoererhaus.de/index.php/gepruftes-emissionsverhalten/)

Wie eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts zeigt, gewinnt dieses Thema immer mehr an Bedeutung:

Erwachsene zwischen 25 und 69 Jahren verbringen mittlerweile bis zu 88% des Tages in geschlossenen Räumen. Bei den 3 bis 14 Jahre alten Kindern sind es sogar 91% des Tages. Aus diesem Grund sind wir den Einflüssen der dort verarbeiteten Materialien länger und in stärkerem Maße ausgesetzt als dies in der Vergangenheit der Fall war.

Wichtig ist dabei zu unterscheiden, welche Stoffe „Wohngifte“ sind da sie die Gesundheit und das Wohlbefinden stören können und Stoffen, die zwar Emissionen abgeben, aber sich nicht negativ auswirken. Hierzu haben wir Ihnen einige wichtige Informationen in einem SchwörerTV Beitrag zusammen gestellt.

Wichtig bei Eigenleistungen!

Wichtig ist das Thema Emissionsverhalten auch für diejenigen, die Eigenleistungen durchführen möchten und die Materialien nicht über SchwörerHaus beziehen. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen im Film auch einige wichtige Gütesiegel vor, beispielsweise für Parkett oder Teppich und empfehlen Ihnen beim Kauf auf diese zu achten.

Weitere Informationen zur Studie des Umweltbundesamtes erhalten Sie unter

– UBA 2009: Moriske: „Energieeffiziente Gebäude und gute Raumluft – ein Widerspruch ?“ (http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/veranstaltungen/konferenz_innenraumluftqualitaet/bmu09irl_referenten_folien_moriske_090605.pdf)

12 KOMMENTARE
Tobias Christoph von Tobias Christoph
23. November 2016, 09:41
Hallo Paul,

es ist geplant, dass wir diese Leistung – nach Abschluss der Messreihe der 600 Häuser – als Zusatzoption anbieten wollen.

Freundliche Grüße
Tobias Christoph
Tobias Christoph von Tobias Christoph
23. November 2016, 09:41
Hallo Paul,

die Messreihe der 600 Häuser wird sicherlich vor Ihrem Bauvorhaben abgeschlossen sein. Wenn Sie eine Raumluftmessung für Ihr individuelles Eigenheim haben möchten, ist das auf jeden Fall möglich. Entweder dann im Rahmen des Standardangebotes, welches wir etablieren wollen oder eines individuelles Angebotes.

Freundliche Grüße
Tobias Christoph
von Paul
23. November 2016, 08:57
Ab wann wird das der Fall sein? Wir sind gerade in der Planungsphase und überlegen uns mit Schwörer-Haus zu bauen. Allerdings wollten wir auch gerne nach Sentinel bauen und auch eine Raumluftmessung haben. Unser Haus sollte ab jetzt in max. 1,5 Jahren fertig sein. Könnten wir nicht einfach eines der 600 Versuchshäuser werden?
von Paul
23. November 2016, 07:50
Vielen Dank für die Antwort. Heißt das dann aber auch, dass nicht unbedingt die Raumluft gemessen wird, wenn ich jetzt mit Schwörer bauen sollte. Oder kann ich diese Leistung optional dazukaufen?
Tobias Christoph von Tobias Christoph
21. November 2016, 17:23
Hallo Paul,

wir prüfen im Jahr 2016/2017 insgesamt 600 gebaute Schwörer-Häuser in Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut und dem TÜV Rheinland. Der Unterschied gegenüber bisherigen Verfahren in der Praxis ist die individuelle Überprüfung in der täglichen Baupraxis. Das heißt, es werden nicht nur einzelne Beispielhäuser auf ihre Raumluftqualität getestet (wie z. B. ein einzelnes Musterhaus) und danach zertifiziert, sondern die komplette Produktion, inklusive der kundenspezifischen Ausstattung und der Verarbeitung vor Ort. Unabhängig davon, wie der Kunde sein Haus planen lässt und wie es bemustert ist.

Bei den Messungen wird die Raumluft der Häuser auf über 400 verschiedene Inhaltsstoffe getestet. Am Ende der Messreihe planen wir eine Veröffentlichung.

Viele Grüße
Tobias Christoph
von Paul
19. November 2016, 23:32
Ist es nicht so, dass seit diesem Jahr die gesamte Produktion von Sentinel geprüft wird und auch bei jedem Haus nach den öffentlich zugänglichen und recht strengen Kriterien von Sentinel die Raumluftqualität gemessen wird?
von W. Müller
4. Februar 2014, 10:21
Hallo Fam. Jäger,

aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass weder der Rohbau noch das frisch fertige Haus unangenehm nach Farben, Lacke oder anderen Ausdünstungen riecht. Ich bin da selber sehr empfindlich und empfand das als einen der großen Vorteile bei Schwörer. Die Lüftungsanlage tut dann noch ihr übriges dazu und wir sind trotz selbst geölter Holzböden 6 Wochen später ihn ein angenehm frisch duftendes Haus eingezogen.

Viele Grüße,
W. Müller
Dr. Wolfgang Störkle von Dr. Wolfgang Störkle
3. Februar 2014, 16:18
1. Wir schauen schon bei der Auswahl von Baustoffen auf Schadstofffreie bzw. Baustoffe ohne Problemstoffen. Ebenfalls ist uns ein gutes Emissionsverhalten wichtig!

2. Natürlich finden solche Testergebnisse Eingang in unsere Entscheidungsfindung.

3. Bei allen Materialien wird auf gutes Emissionsverhalten Wert gelegt. Zum Teil haben die verwendeten Materialien auch entsprechende Labels. Bei den angesprochenen Materialien sieht es so aus:
Mineralwolle: RAL, Blauer Engel (vgl. auch Umwelt-Produktdeklaration: http://www.isover.de/Portaldata/1/Resources/unternehmen/umwelt/nachhaltigkeit/101_08_476_Umweltproduktdeklaration_ULTIMATE.pdf , http://www.isover.de/Portaldata/1/Resources/unternehmen/umwelt/nachhaltigkeit/ISOVER_Umweltproduktdeklaration_Glaswolle.pdf )
Spanplatte: erfüllt Anforderungen an „Green Building“, ist formaldehydfrei (vgl. auch Umwelt-Produktdeklaration: http://bau-umwelt.de/download/CY3f3a2b98X1325841d58eXY6378/EPD_PFL_2009111_D.pdf )
4. Sie können gerne einen Werksbesichtigungstermin vereinbaren, dazu rufen Sie einfach unter 07387/16-0 an.

Freundliche Grüße
Dr. Wolfgang Störkle
von Fam. Jäger
2. Februar 2014, 18:40
Hallo

mit Allergikern in der Familie ist uns das Thema Emissionsverhalten sehr wichtig. Das alle Baumaterialien auf das Emissonsverhalten überprüft werden klingt toll, doch wie können wir als Endverbraucher wissen was wirklich im Haus steckt und wie hoch die Werte sind? In der Bauleistungsbeschreibung sind leider auch keine näheren Details zu finden. Und der Geruch in den Musterhäuser ist wegen der Möbel und Duftaromen schwer zu beurteilen.

1.
Werden leidglich die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten? Die detaillierten Vorgaben/Richtlinien des QDF konnten wir leider auch nicht finden ...

2.
Werden auch Testergebniss unabhängiger Institute zum Beipsiel von Ökotest bei der Produktauswahl berücksichtigt?

3.
Welche Produkte tragen denn den blauen Engel? Nur der ein oder andere Fußboden? Sind die Materialien der Grundkonstruktion (Mineralwolle, Holzwerstoffplatte) von unabhänigen Instituten zertifiziert? Blauer Engel, nature-plus, TÜV Toxproof, RAL? Wenn ja, welche? Wenn nein, warum nicht?

4.
Gibt es die Möglichkeit Rohbauten zu besichtigen?
von K. Lina
21. Dezember 2012, 13:32
Hallo,
wie sieht es bei Schwörer mit Innenwänden aus? Da ich kein Freund von Rauhfasertapeten bin, würde mich interessieren, was es für (ökologisch vertretbare) Alternativen gibt? Wie sieht es eigentlich mit Lehmstreichputz bei Fertighauswänden aus? Können Sie das empfehlen oder raten Sie lieber ab?

Vielen Dank im Voraus.
K. Lina
von Tobias Kuhn
7. Mai 2012, 07:16
@ W. Müller

die filmkonservierte Ausrüstung von Fassadenfarben und pastösen Putzen ist "Stand der Technik".
Mitverantwortlich hierfür ist die deutsche Rechtsprechung, welche bereits in mehreren Fällen "Produkte ohne Filmkonservierung" einen "Produktmangel" zugesprochen hat. Eine Gewährleistung kann dem Verbraucher bzw. dem Bauherren somit nur durch Verwendung von Filmkonservierung geboten werden; bei biozidfreien Produkten nicht!

Der Hersteller unserer Putzfassadensysteme, die Sto AG ist sich Ihrem Auftrag zum Umweltschutz sehr wohl bewusst und hat ihre filmkonservierten Produkte längst mit einer "angepassten" Filmkonservierung ausgestattet, durch welche die technischen Anforderungen zur Abwehr von Mikroorganismen best möglich erfüllt werden und die Umwelt nicht mehr als nötig belastet wird. Hierzu betreibt die Sto AG kontinuierliche Forschung.
von W. Müller
25. April 2012, 20:42
Hallo,

wie schaut's bei Schwörer mit den Aussenmaterialien aus? Speziell der Putz ist durch die gute Dämmung anfällig für Betauung. Viel mischen zur Vermeidung von Algenbildung giftige Biozide in den Putz, die sich mit der Zeit auswaschen und ins Grundwasser gehen. Wie geht Schwörer mit der Problematik um?

Viele Grüsse,
W. Müller

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