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Verschiedene Kellerarten

Hausbau Blog 2021

Kommentare: 18

Viele Baufamilien entscheiden sich für einen Keller, denn er bringt unverzichtbaren Stauraum und das zu einem vertretbaren Preis. Bei der Wahl des passenden Kellers ist eine fundierte Beratung ebenso wichtig, wie ein Bodengutachten eines Geologen für das jeweilige Grundstück.

Denn der Schein kann trügen was augenscheinlich unauffällig aussieht kann spezielle Schichtungen aufweisen, die wasserstauend sind. Beim Bodengutachten werden Proben tiefer als die Gründungssole genommen, erst das verschafft die notwendigen Erkenntnisse.

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Basiskeller

Der sogenannte Basiskeller kann ausgeführt werden, wenn anfallendes Wasser im Untergrund versickert oder durch eine Drainage dauerhaft geregelt abgeführt werden kann.

So kann eine Baugrube mit Keller aussehen:

Schwoerer Standard Keller ZeichnungAnfallendes Wasser kann ungehindert im Untergrund versickern:

Kellerzeichnung-2

Anfallendes Wasser kann über eine Drainage abgeführt werden:

Keller mit Drainage

Der wasserundurchlässige Keller

Der wasserundurchlässige Keller als sogenannte „Weiße Wanne“ kann als Nutzkeller ausgeführt werden, wenn anfallendes Sickerwasser nicht abgeführt werden kann und sich Grundwasser aufstaut. Spezielle Betonzusammensetzung + geprüfte Abdichtelemente an Stoßfugen Wand/Wand und Wand/Bodenplatte.

Kellerzeichnung-4

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Der wasserdichte Keller

Der Wohnkeller hat eine wasserdichte Wanne zur höherwertiger Nutzung, wie Hobby-, Büro-, Wohnraum etc.. Eine so genannte höherwertige Nutzung besteht bereits, wenn beispielsweise Gegenstände wie Kleidung, Bücher, Büromaterial etc. im Keller gelagert werden sollen. Es ist im Prinzip ein Keller, der von einer umlaufenden Spezialabdichtungsbahn (Frischbetonverbundfolie) umhüllt ist – auf den Außenseiten und unter der Bodenplatte mit Gewährleistung (5 Jahre). Die Frischbetonverbundfolie wird im Werk bereits in den Wänden eingelegt. Die komplette Bodenplatte wird vor Ort von einem Abdichtungsspezialisten mit der Frischbetonverbundfolie umhüllt. Der Fugenverschluss der Bauteilstöße erfolgt nach der Kellermontage.

Kellerzeichnung-5Die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten, die sich aus der Grundstücksbeschaffenheit, den Bodenverhältnissen und Ihren Wünschen ergeben, beantworten wir mit einem umfassenden Kellerprogramm. Um die Gründung und Abdichtung festlegen zu können, benötigen wir ein aussagefähiges Bodengutachten, welches Informationen über notwendige Maßnahmen enthält.

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18 KOMMENTARE
von Marcus Kublank
11. Januar 2020, 10:47
Hallo Herr Hölz,

auch wir haben einen Tricosal-Keller und würden gerne einen Raum zu einem Heimkino ausbauen. Wir haben allerdings nur 60mm Perimeter Dämmung und die Bodenplatte besitzt garkeine Dämmung.

Unsere Idee war jetzt, eine Lattung auf die Außenwand mit Mineralwolle als Dämmstoff dazwischen (60mm). Wenn ich die anderen Beiträge richtig verstanden haben, müssten auch wir zwingend eine Dampfbremse darauf anbrigen. Da wir alles unterputz verlegen wollen, müssten wir darauf dann wieder eine Lattung aufbringen als Installationsebene. Den Abschluss sollten erste eine Lage OSB-Platten und dann eine Lage Gipskarton bilden.
Darf oder sollte in diese Installationsebene auch ein Dämmstoff?

Desweiteren wollten wir diesen Kellerraum noch mit einer dezentralen Belüftung ausstatten. Ermöglicht dies evtl. ein Weglassen der Dampfbremse, so dass wir die Dämmebene auch als installationsebene Nutzen können? Dann mit einem Dämmstoff, welche Feuchtigkeit besser wieder abgeben kann?

Beste Grüße
Marcus Kublank
von Manfred Hölz
15. Oktober 2019, 13:26
Sehr geehrter Herr Stöhr

bei WU-Kellern sind nach wie vor Diskussionen um die Dampfdiffusion an der Tagesordnung. Eine Perimeterdämmung auf der Außenseite verhindert, dass durch Abkühlung der Kellerwand auf den Innenseite der Wand Kondensat entsteht. Weil die Luftschicht auf der Oberfläche der Innenseite nicht übermäßig abkühlt. Das ist bei allen Kellern gleich.
WU-Keller sind nicht zum Ausbau geeignet. Warum? Je wärmer die Innenseite, desto größer das Dampfdruckgefälle – also entsteht ein größerer „Antrieb“, dass Dampfdiffusion stattfindet. Wenn Sie auf der Innenseite die Oberflächen verkleiden, kann die auf der Oberfläche ankommende Feuchte nicht mehr an die Raumluft abgegeben werden. Die Feuchte bleibt zunächst in der Verkleidung, je nach Feuchtigkeitsmengen (welcher wiederum von der Feuchte/Nässe im Erdreich abhängt). Wird diese Feuchte nicht oder nur unzureichend durch die innere Verkleidung transportiert, kann sich über die Zeit immer mehr Feuchte ansammeln und es kann zu Schimmelbildung kommen. Dieses Risiko kann nicht ausgeschlossen werden!
Klar ist, dass es davon abhängt, wie oft und wie lange der Keller im Nassen steht. Hierüber geben selbst die Geologen keine Auskünfte. Denn das hängt von unheimlich vielen Faktoren ab. Und deshalb wieder zum ersten Satz. Das führt zu Diskussionen mit Leuten, die trockene WU-Keller haben und der Meinung sind, „ist doch alles kein Problem“, weil diese vielleicht Glück haben und z.B. Bodenschichtungen so günstig verlaufen, dass selten bis nie Sickerwasser an den Keller gelangt. Es gibt andere, die stehen definitiv im Wasser und diese haben das Problem von erhöhter Luftfeuchte – z.T. bis zu 80 – 85% – weil die innen ankommende Feuchte an die Raumluft abgegeben wird/werden kann. Das hat auch nicht wie oft behauptet mit Kondensat zu tun, denn auch diese Keller haben außen eine Perimeterdämmung.

Sie sehen, Ihre Frage lässt sich leider nicht beantworten. Wer sicher gehen will, baut seinen WU-Keller nicht aus. Wer es dennoch tut, trägt das Risiko selbst. Ihren Boden haben Sie nun schon „verpackt“ – beobachten Sie Ränder des Estrichs bzgl. Feuchte, versiegeln Sie diese nicht und wenn Sie eine Sockelleiste anbringen, schauen Sie öfter mal nach, ob sich dort Feuchte ansammelt.

Ich würde Ihnen raten, die Wandinnenoberfläche nicht zu verkleiden! In einem Hobbykeller darf man meiner Meinung nach Technik sehen. Insbesondere Elektro lässt sich mittels Kabelkanälen sehr ordentlich auch Aufputz verlegen.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hölz
von stoehry@yahoo.de
15. Oktober 2019, 07:55
Hallo Hr. Hölz,
wir haben einen WU-Keller, der als Hobbykeller genutzt werden soll. Wir möchten die Wände mit Rigipsplatten verkleiden um die Elektrik unterputz zu verlegen. Die Kellerwände sind von außen mit 120mm gedämmt. Der Boden hat keine Perimeterdämmung , hat aber 6cm Estrich mit 9cm Dämmung darunter. Welche Dämmung ist für die Wände zu verwenden? Brauchen wir auch keine Dampfsperre, wie im vorherigen Beitrag?

mit freundlichen Grüßen
Andreas Stöhr
von Manfred Hölz
22. Mai 2018, 13:52
Hallo Herr Sokolowski,

richtig – siehe oben. Wichtig, dass Sie innen nicht zu viel Dämmung anbringen, orientieren Sie sich bitte an 2 x 60mm Wärmeleitgruppe 040, so erzielen Sie einen guten bis sehr guten U-Wert für Kellerräume. Wir empfehlen heute sog. C-Profile/Metallständer – z.B. ein 60er mit 60mm Abstand zur Wand. Erste Lage Dämmung vollflächig an der Außenwand, die zweite Lage zwischen die Metallständer. Auf die Metallständer die Beplankung, z.B. 12,5mm Gipskarton oder Gipsfaser.

Viele Grüße
Manfred Hölz
von Sascha Sokolowski
20. Mai 2018, 10:31
Hallo Herr Hölz

Vielen Dank für die Antwort.
D.h. ich könnte auch Mineralwolle ohne Dampfbremse verwenden?

Viele Grüße

Sascha Sokolowski
von Manfred Hölz
17. Mai 2018, 16:03
….falls Sie sich wundern, dass ich im oberen Beitrag explizit auf eine Dampfbremse hingewiesen habe und bei Ihnen sage, dass diese nicht ausgeführt werden soll, liegt es daran, dass bei o.g. nur eine relativ dünne Perimeterdämmung aufgebracht wurde. Damit läge der Taupunkt auf der Betonwandoberfläche innen und deshalb ist bei der damaligen Ausführung eine Dampfbremse auf der Innendämmung extrem wichtig.
Sie sagen ja, dass bei Ihnen die Perimeterdämmung mit 100mm ausgeführt wurde. Und somit liegt der Taupunkt so weit außen, dass innen keine Dampfbremse notwendig wird/ist.

Viele Grüße
Manfred Hölz
von Manfred Hölz
15. Mai 2018, 07:43
Hallo Herr Sokolowski,

grundsätzlich ist anzumerken, dass bei Ihnen kein Kellerausbau geplant wurde und dieser somit auch nicht im Energieeinsparnachweis berücksichtigt wurde. Würden Sie nun den Keller ausbauen und beheizen, wäre als erstes zu prüfen, ob es noch ein KFW-Effz.Haus 55 ist oder welchen Umfang die Dämmmaßnahmen benötigen, um den 55er Standard behalten zu können.

Der von Ihnen angedachte Aufbau ist in Ordnung, so haben wir bis vor einem Jahr auch gemacht. Hat vermutlich Ihr Bauberater oder Architekt auch so beraten.
Wir haben umgestellt, weil wir alle Dämmstoffe, und besonders jene im Innenbereich, auf Mineralwollbasis haben wollen.

Der Ausbau zum frühen Zeitpunkt ist kein Problem. Zum einen wird schon während der Bauphase getrocknet und zum anderen sind die Baustoffe diffusionsoffen sind und evtl. Restfeuchte problemlos an die Raumluft abgegeben werden können. Wichtig ist, dass innen keine Dampfsperre aufgebracht wird.

Mit besten Grüßen
Manfred Hölz
von Sascha Sokolowski
10. Mai 2018, 12:22
Hallo Herr Hölz

Wie sieht das bei einem neuen Keller aus? Es ist ja noch viel Feuchtigkeit im Beton vorhanden. Ist die Minerallwolledämmung dann unproblematisch?
Ich hatte mir ursprünglich Folgendes gedacht:
PUR Dämmung 40mm, alukaschiert, darauf dann Lattung als Installationsebene und auf die Lattung eine Gipsbauplatte.
Geplant ist auch eine dezentrale Lüftung.
Wir haben eine 100mm Perimeterdämmung außen montiert.

Viele Grüße

Sascha Sokolowski
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