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Tipps zum Start der Heizperiode

Hausbau Blog 2021

Kommentare: 29

Der erste Schnee ist zumindest auf der Schwäbischen Alb schon gefallen. Kalte Nächte und frische Herbstbrisen haben sich nahezu landesweit eingestellt.

Und ob man will oder nicht, die Heizperiode ist da.

Aufgrund dieser Tatsache  möchten wir alle Anwender der „SchwörerFrischluftheizung“ nochmals auf die wertvollen Einstelltipps auf unserem Kundenportal www.schwoerer-service.com hinweisen.

Ganz gleich ob Sie Fragen zur Funktion, zu  Einstellungen an den Bedienelementen der Zentralanlage oder zu Pflegehinweisen haben, im Kundenportal sind unter -Tipps & Tricks –  6 kurze Videoclips  hinterlegt, die Ihnen verbal und visuell Auskunft geben.

Daher unsere Empfehlung, schauen Sie diese wertvollen Tipps insbesondere zu Beginn der Heizperiode nochmals an.

Sollten Sie im SchwörerHaus Kundenportal noch nicht angemeldet sein, können Sie sich unter https://www.schwoererhaus.de/kundenbereich/ registrieren.

29 KOMMENTARE
von Gerald Methner
13. November 2019, 09:11
Hallo Michael,

anhand der Beschreibung gehen wir davon aus, dass es am Feingitter der Außenansaugung den Sommer über zu Ablagerungen gekommen ist. Diese sorgen für eine Beeinträchtigung im Luftdurchsatz wodurch der Ventilator der Lüftungsanlage dem Widerstand entgegen wirken will. Die schlagenden Geräusche können eventuell am Lamellengitter entstehen, wenn dieses nicht passend in den Arretierungen einrastet.

Viele Grüße
Gerald Methner
von Michael
11. November 2019, 23:26
Nach Einzug in unser Haus Ende Jan. 2019 und der ersten "Rumpf-" Heizperiode vom Einzug bis März möchte ich diesen Winter die Anlage optimiert einstellen und betreiben.
Nach ausgiebigem Studium der Bedienungsanleitung und der Videos und weiteren Dokumente im Service Bereich habe ich über das Hauptbedienteil die für unsere Situation passenden Einstellungen je Raum vorgenommen und die Zeitprogramme "Heizen" und "Lüften" definiert.
Heizung WP und Zusatzheizung ist freigegeben, Absenkung zu Abwesenheits- und Nachtzeiten max. 2° Differenz.
Lüftung immer Stufe 3, Nachts Stufe 2.
Seit dem Beginn dieser Heizperiode fällt uns nun die extreme Geräuschentwicklung bei laufender WP auf.
Insbesondere die Luftströmungsgeräusche (gemessen mit App "SoundMeter") in der offenen Küche (44 dB), im Bad EG (48 dB) und insbesondere im Bad OG (57 bis in Spitzen 77 dB) erscheinen uns als zu hoch und sind - besonders zu den ruhigeren Abendstunden und in der Nacht - extrem störend.
Dazu gesellen sich an den Luftauslässen in den Schlaf- und Kinderzimmern im OG noch sonore Brummfrequenzen.
Im Hausanschlußraum hinter der Küche messe ich knapp 60 dB, die auch durch eine Schallschutztür nicht ganz im Zaum zu halten sind und zusätzlich für Geräuschentwicklung im Wohnbereich sorgen.

Zu allem Überfluss ist offensichtlich in der Luftansaugung an der Hauswand ein Ventilator unwuchtig, gebrochen, defekt o.ä., was im Betrieb mit einer Geräuschentwicklung in etwa eines Mopeds mit defektem Auspuff zu vergleichen ist - ich warte eigentlich täglich darauf, dass die Nachbarn sich wegen der Lärmentwicklung beschweren kommen... Dieses Geräusch des schlagenden oder defekten Lüfters hinter der Außenluftklappe überträgt sich zusätzlich noch als Brummen über die Hauswand in das darüberliegende Kinderzimmer.

Ich habe zwar nun einen Kundendienst-Termin für in 14 Tagen bekommen, möchte aber gerne wissen, wie sich die Geräusche minimieren lassen.
z.B. kann ich nicht feststellen, dass es Nachts, bei eingestellter Temp. Absenkung 1-2 °C und Lüfterstufe 2 leiser wird.
Sobald die WP läuft - und das tut sie nahezu immer - ist der laute Geräuschpegel da, was uns dazu veranlasst, die WP nun nachts komplett auszuschalten, nur Lüftung und ZH weiter laufen zu lassen, um wenigstens ruhig schlafen zu können.

Abgesehen von dem offensichtlichen Defekt an einem Ventilator - könnte es sein, dass z.B. die Luftrohre falsch verlegt sind, zu enge Knicke haben und Luftmengen falsch eingestellt sind?

Weiteres Manko das wir festgestellt haben ist, dass sich die Luftzufuhr für einzelne Räume nicht abstellen lässt. Das führt dazu, dass bei WP Anforderung in einem "kalten" Raum, z.B. Hauptraum, auch immer warme Luft in die Räume gelangt, die selbst lt. Thermostat am Nebenbedienteil gar keine Anforderung haben - in diesem Fall Schlafzimmer. Hier ist die Grundtemp/Solltemp auf 16/18 °C eingestellt, der IST Wert liegt aber regelmäßig bei 23- 24 °C, so dass man bei Außentemperaturen von 0-6 °C gezwungen ist, beim zu Bett gehen das Fenster auf Kippstellung zu öffnen, um etwas von der -in diesem Raum unerwünschten- Wärme abzuleiten, während im Hauptraum WP und ZH sich mühen, die Wohlfühltemp. ["für eine frierende Frau auf dem Sofa"] zu erreichen.


Im Sinne eines energieeffizienten Betriebes der WGT kann das ja nicht sein...
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und wie wurde die Situation verbessert?

[WP 334 HK KL, Touch-Bedienteil V. 1.06, Leistungsteil V. 2.13 - PTC Heizelemente in allen Räumen außer Flur, Vitramos in Bädern, Flur und Wohnraum - kein Kamin]
von Heinrich Suhrenbrock
13. Oktober 2017, 12:22
Sehr geehrter Herr Schmelzle,

vielen Dank für ihre Anfrage. Entschuldigen Sie die späte Antwort.

Laut DVGW –Richtlinie ist ein Legionellenschutz in Warmwasseranlagen mit Speichern größer 400 l Brauchwasserinhalt vorgeschrieben. Ist dies der Fall muss einmal am Tag der gesamte Speicher auf 60 °C erwärmt werden.

Für die Warmwasserbereitung gibt es nun verschiedene Möglichkeiten je nach dem welches Heizsystem zur Verfügung steht. Bei einer wassergeführten Heizung wird in der Regel ein Brauchwasserspeicher mit innenliegendem Wärmetauscher installiert und an den Heizkessel bzw. Wärmepumpe angeschlossen. An der Regelung der Heizung kann die gewünschte Warmwassertemperatur – laut DVGW-Richtlinie zwischen 50°C bis 60°C - eingestellt werden. Die Zeiten in denen die Warmwasserbereitung erfolgen soll, kann individuell den persönlichen Bedürfnissen angepasst/eingestellt werden. In der Standardeinstellung der Hersteller von Heizungsanlagen ist die Warmwasserbereitung für 24 h am Tag freigeschaltet.
Bei einer Kombination mit einer thermischen Solaranlage werden Brauchwasserspeicher mit einem zusätzlichen innenliegenden Wärmetauscher installiert. Dieser zusätzliche Wärmetauscher (befindet sich im oberen Bereich des Brauchwasserspeichers) wird an einen Wärmeerzeuger(Heizkessel, Wärmepumpe, elektrisches Ladesystem) angeschlossen. Wenn über einen längeren Zeitraum kein Solarertrag möglich ist wird der obere Bereich des Speichers durch den zusätzlichen Wärmeerzeuger erwärmt. Der Bereich unterhalb des Wärmetauschers wird ausschließlich über die Solaranlage erwärmt.
Am Wärmeerzeuger sollte ebenfalls eine Warmwassertemperatur zwischen 50°C bis 60°C eingestellt werden und falls eine Steuereinheit mit Zeitschaltuhr installiert wurde kann die Freigabe der Warmwasserbereitung den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Für eine optimale Nutzung der Solaranlage würden wir eine Freigabe der Warmwasserbereitung erst ab 17 Uhr empfehlen. Allerdings sollte die Freigabe entsprechend den persönlichen Bedürfnissen eingestellt werden z.B. wenn sie um 13 Uhr warmes Wasser benötigen sollten sie die Freigabe von 12 bis 13 Uhr programmieren.

Viele Grüße
Heinrich Suhrenbrock
von Christian Schmelz
3. Oktober 2017, 17:41
Hallo Herr Schwarz, hallo Schwörer-Team,
ich habe eine Frage zur Warmwasser-Aufbereitung. Da ich dazu unter Ihren Beiträgen noch nichts gefunden habe, schreibe ich mal an dieser Stelle. Vielleicht könnte man hierzu Ihrerseits einen eigenen kleinen Blog aufmachen?
Wir haben zu unserem WW-Speicher ein Logamatic 4115-Regelgerät. Dazu wurde damals von Schwörer noch eine Theben Termina TR610 top2 Schaltuhr nachgerüstet.
Die Frage wäre nun, wie am Sinnvollsten sein Warmwasser aufbereitet?
Die ursprüngliche Einstellung war von 22-6Uhr und von 12-13Uhr. Aktuell heizen wir von 3-6Uhr und nochmals von 12-13Uhr. Als WW-Temperatur sind 50 Grad eingestellt.
Sollte man die Temperatur wegen Legionellen-Gefahr z.B. höher einstellen? Und schaltet man lieber kurze Zeiträume verbrauchsorientiert und dafür mehrmals am Tag? Oder muss der WW-Speicher einmal am Tag komplett hochgeheizt werden?
Und wie ist das Zusammenspiel mit einer Solaranlage? Welche Tipps gibt es hier? Der Bauleiter meinte seinerzeit, dass man z.B. das LSE-Ladesystem im Sommer komplett ausstellen könnte?
Freue mich über Anregungen bzw. Erfahrungswerte.
von Jochen Schreck
20. August 2014, 11:54
Hallo Frau Baur,

das deckt sich mit meinen Erfahrungen:
- Heizung immer und bei konstanter Temperatur durchlaufen lassen.
- Keine Absenkung verwenden
- Wärmepumpe in WGT immer mind. 2 °C höher stellen als die PTC-Thermostate
- Falls man im Winter in Urlaub geht: Temperaturen analog absenken, auf z.B. die genannten 16 °C
- Lüftung auch im Sommer niemals ausschalten. So verkeimen die Rohre auch nicht.

So fahren wir bereits seit sechs Jahren erfolgreich und bei sehr niedrigem Energiebedarf.

Freundliche Grüße,
Jochen Schreck
von Claudia Baur
18. August 2014, 08:33
Hallo Thomas, hallo Markus und Marina,

vielen Dank für das fleißige Schreiben! Unsere Haustechnik hat noch folgendes ergänzt:

"Wir empfehlen grundsätzlich die Heizung auch während der Nacht oder kurzzeitiger Abwesenheit durchlaufen zu lassen, d.h. keine Raumtemperaturabsenkung. Eine Energieeinsparung durch eine Raumtemperaturabsenkung ist bei gut gedämmten Gebäuden sehr gering. Bei längerer Abwesenheit (Urlaub) kann die Raumtemperatur auf ca. 16°C abgesenkt werden. Bedacht werden sollte aber die längere Wiederaufheizzeit bei Umschaltung auf normalen Heizbetrieb." (Heinrich Suhrenbrock)

Viele Grüße Claudia Baur
von Markus Hergeht und Marina Schöffler
13. August 2014, 16:12
Und naürlich allen anderen Hausbesitzern

:-)
von Markus Hergeht und Marina Schöffler
13. August 2014, 16:11
Hi Thomas,

wir haben im ganzen Haus die Eberle-Fit-Thermostate einbauen lassen,

hat zwar insgesamt um die 600 € rum mehr gekostet (bitte nicht festnageln auf 100 € mehr oder weniger)

und wir haben auch das Glasdisplay.

Erstens mal haben wir die teureren Thermostate wegen der Optik einbauen lassen und zweitens, weil du mit den Dingern halt viel mehr Einstellungsmöglichkeiten mit den PTC s hast.

Für uns war es wichtig, (Markus hat sich natürlich mit dem technischen mehr befasst)
das wenn wir diese Heizung nehmen, dass wir auch effizient mit dem Ding arbeiten können und dann auch Möglichkeiten dazu haben, soviele Einstellungsmöglichkeiten wie grad möglich zu haben.

Das Thermostat im Bad war ein Gedanke von mir, nachdem wir die Bemusterung hinter uns hatten.

Ich habe nachgefragt und es gleich noch aufnehmen lassen, die Mehrkosten hierfür waren knappe 200 € oder so.

Also ich glaub ich hab aber auch schon mal gelesen, dass auch welche nachgefragt haben, ob das funktioniert, einfach mal beim Kundendienst nachfragen.

Unser Bad hat etwa die gleiche Größe.

Also die Dinger heizen eig. schon ziehmlich gut und schnell, und die Thermostate genügen ja auch aus, ist halt auch ne Spinnerei von uns, die Einstellungen sind natürlich komfortabler als mit dem Drehrad, keine Frage.

Aber nochmal zu deiner Frage bezüglich Absenken geb ich jetzt einfach mal die Frage an die Schwörer-Haus Experten weiter, was die dazu sagen????

Mit deren Antwort ist uns beiden geholfen.



In diesen Sinne einen schönen Abend.


Markus und Marina
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