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Stromversorgung

Carolin Baisch
Kommentare: 7

Um sicher stellen zu können, dass unsere Bauherrschaft in ihrem zukünftigen SchwörerHaus mit Strom versorgt wird, erstellt die Firma SchwörerHaus ca. 10 Wochen vor der voraussichtlichen Hausmontage die Stromanmeldung. Die Stromanmeldung wird an die Bauherrschaft verschickt um diese zu unterschreiben und evtl. fehlende Angaben zu ergänzen.

Die Beantragung des Telekomanschlusses ist Aufgabe der Bauherrschaft. Bei Erhalt der Stromanmeldung kann notiert werden, dass ein Telekomanschluss gewünscht wird. Bei Vollständigkeit der Anmeldung wird diese von der Bauherrschaft direkt an das zuständige Elektrizitätswerk weitergeleitet.

Daraufhin erhalten die Bauherren vom Versorger ein Angebot über den Hausanschluss und über die Stromtarife.

Sobald der Keller steht, können die Hausanschlüsse (Strom, Wasser, Telekom evtl. Kabel) vom Versorger gelegt und der Hausanschlusskasten gesetzt werden. Die Terminabsprache findet zwischen der Bauherrschaft, dem Bauleiter und dem Versorger statt.

Während der Bauphase wird der Strom über den Baustrom bezogen, der vom Bauherr beantragt werden muss und meist vom örtlichen Bauunternehmen, das auch für die Erd-, Beton- und Kanalarbeiten beauftragt wurde, eingerichtet werden kann.

In derselben Woche in der die Hausmontage ist, wird die Fertigmeldung/ Inbetriebsetzung der Stromzähler von der Firma SchwörerHaus erstellt. Diese wird entweder direkt zum Elektrizitätswerk geschickt, falls keine Unterschrift des Kunden erforderlich ist, oder zunächst zum Kunden, der diese dann unterschrieben an den Versorger weiterleitet.

Wichtig ist, dass die Fertigmeldung vom Kunden sobald wie möglich unterschrieben wird, damit wenn unsere Montageteams bzw. die Elektriker die Stromzähler beim Versorger abrufen möchten, dieser dann die Fertigmeldung vorliegen hat. Ohne Fertigmeldung bekommen unsere Elektriker keine Zähler.
Die Zählersetzung findet immer ca. 1-2 Wochen vor der Hausabnahme statt.

Falls die Stromanmeldung vor den 10 Wochen benötigt wird, kann diese gerne schon vorzeitig bei uns beantragt werden.

7 KOMMENTARE
von Thomas
21. Februar 2012, 18:41
Hallo zusammen,

auch bei uns hat es trotz frühzeitiger Beantragung nicht mehr vor der Hausmontage geklappt, den Strom- bzw. Telefonanschluss vom Versorgungsunternehmen zu verlegen. Zwei Wochen nach Beantragung wurde uns bei unserer telefonischer Nachfrage erklärt, dass unser Auftrag noch nicht bearbeitet sei - wie durch ein Wunder war zwei Tage nach diesem Telefonat der Antrag bearbeitet bei uns im Briefkasten, wir mussten nur noch die benötigten Leistungen ankreuzen, unterschreiben und zurückschicken... was wir natürlich auch getan hatten. Nach weiteren zwei Wochen wieder die Nachfrage, wann der Anschluss nun gelegt wird: unser Auftrag war wieder einmal "in Bearbeitung"... Leider kam die erhoffte Nachricht nicht zwei Tage später, erst eine Woche vor der Hausmontage (und damit neun Wochen nach unserer "ersten" Beantragung...) kam die Nachricht, dass der Auftrag vergeben sei und der Hinweis, mit dem zuständigen Unternehmer einen Termin zu vereinbaren, wobei hier mindestens zwei Wochen Vorlaufzeit nötig seien... Der zuständige Unternehmer erklärte mir darauf, dass das Haus erst stehen muss und (nachdem ich ihm nachdrücklich erklärt hatte, dass sich hier der Ablauf vom "konventionellen" Hausbau durchaus unterscheidet) bei den derzeitigen Temperaturen (bis zu -20° C) kein Anschluss verlegt werden kann, da der Boden gefroren sei und sich dann auch nicht fachgerecht verdichten lässt (wofür ich als Laie ebenfalls Verständnis habe). Daher war auch bei uns vor der derzeitigen Hausmontage leider kein Anschluss mehr möglich... Leider klappt beim gesamten Abenteuer Hausbau nicht alles so gut wie die Leistungen der Fa. Schwörer, hier müssen wir an dieser Stelle ein ganz großes Lob sowohl an die Fa. Schwörer als auch besonders an unseren Montagetrupp richten - die Jungs haben bei sibirischen Temperaturen (Max.Temp. - (!) 14° C) und eisigen Winden unser Haus aufgestellt und eingedeckt. Super Leistung!
LG, Thomas
von Jörg
14. Oktober 2011, 21:48
Hallo,

wir hatten ein ähnliches Problem bei der Verlegung der Versorgungselitungen.

In Absprache mit den Tiefbaufirmen der Versorgungsunternehmen, kann man den Gerüstbauer bitten eine "Brücke" einbauen lassen. Dadurch benötigt man weniger Stützen für das Gerüst und die Tiefbaufirmen können dann doch mit dem Bagger die Versorgungselitungen verlegen und haben dann nicht die Stützen des Gerüstes im Weg.

Bei uns hat das super geklappt!

Gruß

Jörg
Carolin Baisch von Carolin Baisch
11. Oktober 2011, 13:27
Guten Tag Frau Kubitza

Es gibt z.T. Energieversorger die entweder eine abschließbare Türe fordern oder
aber sogar sagen, dass der Netzanschluss erst dann errichtet werden kann, wenn das Haus montiert ist.

Dies ist für die Hausmontage nicht gerade von Vorteil, stellt aber im Normalfall kein Problem dar. Es ist immer besser, wenn der Netzanschluss bereits vor der eigentlich Hausmontage erstellt wird. Der Grund hierfür ist, dass während der Hausmontage das Haus komplett eingerüstet wird, dann ist es für den Energieversorger schwierig, bis unmöglich den Netzanschluss zu erstellen.
Sollte es nicht anders möglich sein, muss mit dem Bauleiter/Truppführer besprochen werden, dass der Teil des Gerüstes, an dem der Energieversorger am Keller arbeiten muss, eventuell vorzeitig abgebaut werden kann. Diese Absprache muss allerdings auf der Baustelle getroffen werden, da die Außenarbeiten, für welche das Gerüst benötigt wird, von Montagetrupp zu Montagetrupp, zu unterschiedlichen Zeiten erledigt werden. Daher kann nicht pauschal gesagt werden, dass das Gerüst nach x-Tagen abgebaut werden kann.
von Birgit Kubitza
23. September 2011, 09:44
Hallo Fr. Baisch,

wir sind gerade in diesem Vorgang der Beantragung des Netzanschlusses. Hier stellt sich für uns das Problem, dass unser Versorger nur einen Anschluss macht, wenn wir nachweisen können, dass der Technikraum eine abschliessbare Bautüre hat. wg. Vandalismus, Diebstahl o.ä.
Kann der Anschluss nicht während der Hausmontage gemacht werden? Ansonsten entstehen hier wieder zusätzliche Kosten, die wir natürlich vermeden wollen.

Danke und Grüße
Carolin Baisch von Carolin Baisch
12. November 2010, 08:25
Hallo Herr Eberhardt,

vielen Dank für Ihr Schreiben und diesen Hinweis.
Wir werden in Zukunft darauf hinweisen, dass sich im Bereich der Bodenplatte keine Leitungen oder Kabel befinden dürfen.
Und wie Sie schon erwähnt haben, die Kabel vom Baustromkasten durchs Kellerfenster gelegt werden müssen.
von Kirstahler
8. November 2010, 10:18
Zum Thema Strom fällt uns spontan eine "kleine" Panne von den Schwörer Elektrikern ein, die eigentlich nicht passieren dürfte....

Die Elektriker haben bei uns vergessen eine Sicherung zu beschriften! Wir haben ein Ausbauhaus, d.h. unter anderem sind ist bei uns das Gäste WC und das Bad komplette Eigenleisung. Um die Wände befliesen zu können, haben wir die Sicherung für das WC rausgemacht und wolten dann im WC den Heizkörper abmontieren. Beim abmontieren haben wir dann einen kleinen Stromschlag abbekommen weil der Heizkörper eine eigene Sicherung hat und diese im Stromkasten NICHT BESCHRIFTET WAR. Wir mussten im Anschluß erst alle Sicherungen in unserem Stromkasten durchprobieren um rauszufinden welche Sicherung vergessen wurde zu beschriften!!!
von Oliver Eberhardt
5. November 2010, 18:31
Wichtig wäre noch zu erwähnen, wie der Baustromkasten an den Hauptanschluss im Haus angeschlossen wird. Denn uns war nicht klar, und unserem Stromversorger auch nicht, dass das Kabel vom Kasten durch das Kellerfenster und nicht durch das Treppenhaus geführt werden muss - denn sonst wirds blöd, wenn das Haus aufgestellt wird. Unser Bautrupp kannte das Problem und löste es kurzerhand indem der Baustromkasten ins Haus gehievt wurde, geschickter und stressfreier wäre es aber gewesen wenn wir mit dem Hinweisschreiben von Schwörer darauf aufmerksam gemacht worden wäre, wie das Kabel am besten ins Haus kommt.

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