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  • Spritzschutz für die Fassade

Warum ein Spritzschutz für die Fassade notwendig ist

Steine als Spritzschutz für die Hausfassade

Daniel Schäfer
Kategorie: Tipps
Kommentare: 77

Nachdem das neue Haus fertiggestellt und bezogen wurde, folgt bei den meisten Hausbesitzern die Gartengestaltung. Oft wird dabei der Spritzschutz für das Haus vergessen. Dies kann erhebliche Schäden an der Fassade verursachen. Der Gesetzgeber gibt vor einen Abstand von 15 cm einzuhalten.

Im Film und im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen zwei Varianten, wie Sie einen Spritzschutz an Ihrem Haus umsetzen können. Außerdem eine Variante, wie man es nicht machen sollte.

Steine als Spritzschutz für die Hausfassade

Die häufigste Variante eines Spritzschutzes ist ein Kiesstreifen um das Haus herum. Das haben Sie sich schon öfters an Häusern gesehen. Die Steine vermeiden, das Regen gegen die Fassade spritzt.

Ein Spritzschutz ist deshalb für die Langlebigkeit der Fassade sehr wichtig. Fehlt der Spritzschutz, spritzt das Regenwasser an die Hauswand. Die Folgen sind Verschmutzungen und Feuchteschäden an der Fassade. Neben der optischen Beeinträchtigung, des fehlenden Spritzschutzes, welche sich nach kurzer Zeit durch Verschmutzung und Algenbildung auf der Fassadenoberfläche abzeichnen, gibt es auch technische Argumente. Durch die ständige Feuchtigkeitsbelastung wird nicht nur die Fassade Ihres Hauses stark in Mitleidenschaft gezogen, sondern es können auch Schäden an der Konstruktion entstehen. Denn wir verzichten auf den Einsatz von chemischem Holzschutz, um wohngesundes Wohnen sicher zu stellen.

Wer einen großen Dachüberstand hat schützt dadurch automatisch die Fassade vor Regen und Schmutz. Ein kubisches Haus mit Flachdach hat keinen schützenden Dachüberstand und benötigt unbedingt einen Spritzschutz für seine Hauswände.

Auf den folgenden Bildern sehen Sie drei Beispiele ohne Spritzschutz. Man kann deutlich erkennen, dass die Wand Schmutz- und Feuchteschäden aufweist.

Geländeabsatz für Spritzschutz

Hausbesitzer sollten deshalb bei der Ausführung ihres Spritzschutzes auf folgende Regeln achten:

Spritzschutz-Abstand von 15 cm

Der Abstand von Gelände bis Unterkante Haus muss 15 cm betragen – das heißt der Keller/oder Sockel des Hauses ist etwas zurückgesetzt und ragt 15 cm aus dem Gelände (DIN Norm). Die Umsetzung können Sie an den beiden Zeichnungen gut erkennen.

Geländeabsatz für Spritzschutz

Kiesstreifen ums Haus als Spritzschutz

Wie bereits erwähnt, ist die klassische Variante ein Kiesstreifen ums Haus anzubringen. Feuchteschäden und eine Verschmutzung der Fassade können durch das Anlegen eines sogenannten Kiesstreifens vermieden werden. Das Kiesbett fängt die Wassertropfen ab und das Wasser kann versickern. Dadurch bilden sich keine Pfützen.

Wir empfehlen eine Rassenabschlusskante anzubringen, um zu vermeiden, dass Gras zwischen dem Kies wächst. Wird der Kiesstreifen direkt auf einem Schotterbett angebracht, ist kein Unkrautvlies notwendig.

Gitterrost als Spritzschutz

Im Bereich der Terrassen ist es von Vorteil, wenn man auf Schwellen verzichtet und sich für einen Gitterrost mit einer Rinne entscheidet. Dies kann man, wie im Film, direkt an die Fassade ohne Abstand anbringen. Bei Regen kann das anfallende Wasser in die Rinne ablaufen.

Bei dieser Variante wird eine Rassenabschlusskante benötigt, um das Gitter darauf ablegen zu können. Unter dem Gitter muss ein versickerungsfähiger Untergrund vorhanden sein. Ein Kiesbett als Untergrund ist gleichzeitig auch eine schöne Lösung.

Wo kein Absatz zur Putzkante eingehalten werden kann (z.B. Türeingang), kann auf genormte Lösungen, z.B. mit einer Ablaufrinne zurückgegriffen werden.

77 KOMMENTARE
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
30. August 2018, 07:31
Hallo Herr Kastner,

wenn Sie den Spritzschutz nach unseren Anleitungen im Blog ausführen, machen Sie es richtig.
Eine Abnahme der Leistungen des Gartenbauers vor Ort können wir Ihnen leider nicht anbieten.
Ihr Gartenbauer kann Sie sicher zu diesem Thema auch beraten.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Frank Kastner
29. August 2018, 07:59
Sehr geehrte Damen und Herren, wir hatten im Ende Juni (Auftragsnummer: 39593) Hausübergabe. Unser Gartenbauer ist gerade dabei die Außenanlage fertig zu machen. Ob der Spritzschutz entsprechend der DIN-Vorgabe umgesetzt wurde, kann ich nicht beurteilen. Wer kann uns hier evtl. mit einer Sichtprüfung vor Ort weiterhelfen (Architekt, Bauleiter) ? Evtl. könnte ich Ihnen auch Bilder einreichen. Besten Dank vorab. Mit freundlichen Grüßen Frank Kastner
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
27. August 2018, 10:07
Hallo Familie Hussner,

die Aluwanne direkt unter der Haustüre kann auch zur Aufnahme von Pflastersteinen genutzt werden, wichtig ist jedoch, auf einen sickerfähigen Untergrund zu achten, dass kein Wasser aufstauen kann.
Im Bereich neben der Haustüre können Sie nicht mit Pflastersteinen an die Fassade heranfahren, da hierbei bereits Erdfeuchte aufsteigen könnte und die Holzschwelle sowie das Putzsystem und die Wand durchfeuchten und schädigen könnte. Hier sollte auf jeden Fall die Terrassen und Sockelvariante C ausgeführt werden. Sie können mit Betonsteinen auf Abstand einen Wasserablauf und Belüftung sicherstellen und den Bereich mit Gitterrosten überbrücken. Die Zeichnungen hierzu sind auch im Kundenportal zu finden.

Alternativ könnten Sie auch ähnlich des Schwörer Eingangspodestes eine Stein- oder Betonplatte aufständern und mit einem kleinen Abstand zur Fassade (ca 2cm) anbringen. Somit kann Wasser ablaufen und durch die Unterlüftung kann der Bereich gut abtrocknen.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Klaus Hussner
20. August 2018, 21:57
Hallo Herr Schäfer,
auch auf die Gefahr hin, dass unsere Fragen bereits teilweise im Blog beantwortet wurden, wir es aber nicht gesehen haben, folgendes Anliegen:
Unser Hauseingang hat ein Vordach (120 x450 cm) mit Seitenelement (L-Form). Hierfür würden wir gern ein Podest mit dann zwei abfallenden Blockstufen errichten lassen.
1.) In die Aluwanne/Alueinschub unterhalb der Hauseingangstür muss eine Steinplatte (?), oder kann auch hinein gepflastert werden?
2.) Wir hätten gern eine einheitliche Höhe für das ganze Vordach entsprechend der Platte/ Stein im Alueinschub. Somit würden wir aber ca. 13 cm hoch in den Putzbereich kommen. Ist das möglich? Wenn ja welche Feuchteschutzmassnahmen müssten wir im Putzbereich und dessen Unterkante ergreifen (Belüftung?)? Seitliche Sockeldämmung, Bitumenanstrich und Gewebeputz sind schon vorhanden, die Dichtschlämme fehlt noch.

Recht herzlichen Dank im Voraus für Ihre Hilfe!
Familie Hussner
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
12. Juni 2018, 11:28
Guten Tag Herr Debus,

Ihrer Ausführung kann ich keine Schichtbenennung der Sockeldämmung entnehmen.
Eine solche Stirnseitendämmung für die Betonplatte sollte jedoch angebracht werden, um die Wärmebrücke einzudämmen.
Die Noppenbahn sollte bis zur eventuell vorhandenen Drainage, oder bis zur Unterkante der Betonplatte geführt werden, ohne seitliches Abknicken. Hierbei macht es auch Sinn, nicht mit dem vorhandenen Erdreich, sondern mit sickerfähigem Kies (oder zunächst gröberem Schotter, aber kein „Mineralbeton“ aufzufüllen. Die obersten 5cm können Sie dann mit einem dekorativen Kies mit gröberer Körnung überdecken.
Eine Einfassung des Kiesstreifens mit Randsteinen macht auf jeden Fall Sinn, da es sonst zu Einwaschungen des Erdreichs in den Kiesstreifen kommt.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Simon Debus
8. Juni 2018, 07:31
Hallo,

ich habe eine Frage zur Sockelabdichtung. Wir bekamen von unserem Bauleiter damals die Info, dass der Sockel im Spritzschutzbereich mit einer Bitumenschicht abgedichtet werden muss. Zudem wird eine Noppenbahn an den Sockel gelegt und mit Kies aufgefüllt. Jedenfalls hab ich das so verstanden.
Die Bitumenschicht (ich habe einen Bitumenvoranstrich und anschließend 2K Bitumen verwendet) habe ich direkt auf die Dichtschlämme am Sockel aufgetragen. Der nächste Schritt wäre die Noppenbahn und hier bin ich mir unsicher wie diese verlegt werden soll. Zur Info vorab, wir haben keinen Keller, dies dient also nur der Sockelabdichtung. Wie tief sollte der Graben rund um das Haus ausgehoben werden und wie breit sollte er sein? Wird die Noppenbahn am Boden nochmal umgeschlagen (also 90° Winkel) oder wird sie nur an den Sockel angelehnt. Wie wird die Noppenbahn befestigt bzw. fixiert? Mit Was soll der Graben aufgefüllt werden? Unten Erde oben Kies? Und wieviel Kies sollte verwendet werden (Schichthöhe)? Soll der Kiesstreifen mit Randsteinen eingebettet werden?
Vielen Dank schonmal für Ihre Antwort.

Viele Grüße,

Simon Debus
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
8. Mai 2018, 14:38
Hallo Herr Albrecht,

die Varianten unterscheiden sich durch das Niveau des fertigen Terrassenbelags.
Zunächst ist die Variante A als Standard gesetzt. Hierbei wird die Fassade bis zur Unterkante der Holzwand heruntergeführt und die Terrasse/Sockelstreifen 15cm tiefer liegt.
Für einen Terrassenaustritt müssen Sie in diesem Fall eine einzelne Blockstufe vor der Türe anbringen. Um die Schwelle hierbei geringer ausführen zu können, kann die Variante B nachträglich noch ausgeführt werden, da hierbei eine Entwässerungsrinne mit Steggittern 25mm unterhalb der Fassadenkante angebracht wird und somit die Terrasse bis auf das Niveau 25mm unterhalb der Fassadenkante hochgehoben werden kann.
Für mehr Komfort, also eine noch geringere Schwelle, kann die Variante C gewählt werden. Hierbei wird die Fassadenkante bis zur Tropfkante der Fensterschwelle hochgezogen. Hierdurch kann mit einem Gitterrost unter die Fassade gefahren werden, welcher in den Fensterbereichen breiter ist und bis an die Fenster herangeführt wird und auf der Aluwanne aufliegt. Um die Terrasse abzustützen werden beispielsweise L-Winkelsteine als Abgrenzung der Terrasse/ des Geländes auf Abstand zum Gebäude gestellt. Am Grund zwischen Kellerwand/Haussockel und der L-Steine muss ein sickerfähiger Untergrund vorhanden sein. Dies kann über groben Schotter und darüber ein Schicht gröberer Dekosteine erreicht werden. Sollte der Untergrund nicht sickerfähig sein, kann eventuell auch über eine Drainage dafür gesorgt werden, Wasser abzuführen.

Gruß Daniel Schäfer
von Kevin Albrecht
6. Mai 2018, 23:54
Hallo Herr Schäfer,

leider konnte ich erst jetzt ihren aktuellsten Kommentar sehen. Da wir - in diesem Fall leider ;)) - wie erwähnt mit einem anderen Anbieter gebaut haben, könnten Sie mir kurz die Varianten B und C erläutern? Varinte C ist ein Anschluss über Putzkante und Variante B unter Putzkante? Wenn ja, würde Ihre Erläuterung meine Bedenken hinsichtlich einer Entwässerungsrinne (z.B. ACO Profiline) anstelle der Gitterroste stützen, richtig?
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
3. Mai 2018, 17:08
Guten Tag,

für die Ausführung der Anschlussvariante C sind die Gitterroste vorgesehen. Nur hierdurch wird Wasser von der Fassade, und viel wichtiger, von der Holzkonstruktion und der Holzschwelle ferngehalten.
Die Ausführung einer „Birco-Rinne“ ist für die Variante B vorbehalten, da hierbei die Rinne unterhalb der Holzkonstruktion vor der Perimeterdämmung angebracht wird. Die Perimeterdämmung selbst ist feuchtigkeitsunempfindlich. Wird eine solche massive Rinne vor der Holzwand angebracht, kann es zu einem Feuchtestau oder kapillar aufsteigender Feuchtigkeit zwischen Rinne und Holzwand kommen.
Die aufgeklebten Fliesen würden zwar die Optik ansprechend halten und sind sicher eine Möglichkeit, bringen jedoch keine Verbesserung bezüglich des Risikos der Durchfeuchtung.
Nur die Kombination Gitterrost mit tieferliegendem Kiesbett stellen hier eine ausreichende Belüftung dar.

Aufgrund der wiederkehrenden verunsicherten Rückfragen auch seitens der Gartenbauer, möchte ich an dieser Stelle auf einige weiterführende Literatur verweisen.
Veröffentlichung Holzforschung Austria:
http://www.holzforschung.at/fileadmin/Content-Pool/PDFs/2015/Publikationen/HFA_richtlinie_sockel_20150410.pdf
Veröffentlichung Bundesverband Deutscher Fertigbau:
https://www.fertigbau.de/bdf/service/bestellen-herunterladen.html?getDownloadFile=237

Die letztendliche Ausführung liegt in der Verantwortung des GaLa Bauers.
Auch dessen Fachverband hat eine entsprechende Fachregel veröffentlicht.
http://www.fll.de/shop/fassadensockel.html

Viel Erfolg
Daniel Schäfer
von Heiko
3. Mai 2018, 10:07
Hallo, ich habe zu dem Thema Spritzschutz auch eine Frage:
Wäre es denn nicht auch möglich an den unteren Bereich der Fassade in einer Höhe von 15 cm Natursteinplatten, Fliesen o.ä. aufzukleben, um dadurch die Fassade vor Schmutz und Regenspritzer zu schützen?
Das müsste doch wesentlich einfacher und günstiger zu realisieren sein, als beispielsweise Gitterroste einzubauen.
von T. Borch
27. April 2018, 08:24
Hallo,
ich habe noch eine große Menge an Betonresten (mittelgroße Brocken) von einer ehemaligen Mauer. Da ich diese nicht entsorgen will kam mir der Gedanke, dass ich diese in den Spritzschutzstreifen um das Haus integrieren könnte. Wegen der Optik und der besseren Eigenschaften würde ich dann die oberen 10cm mit dem üblichen Kies auffüllen. Würde das so funktionieren?
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
18. Dezember 2017, 11:30
Sehr geehrter Herr Heimbach,

Ihr Vorschlag zur Ausführung des Geländeanschlusses an die Fassade mittels Rinne passen mit den Ausführungsvorgaben überein.
Wichtig ist, dass hinter der Rinne, welche Sie ins Mörtelbett setzen, eine drainagefähige Schicht ist.
Dies erreichen Sie mit Hilfe einer von Ihnen beispielhaft angeführten Mauerwerkssperre. Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass es verschiedene Systeme gibt.
Ideal ist eine Bahn mit geplanter Drainageschicht, die sicherstellt, dass Feuchtigkeit hinter der Rinne absickern kann.
Auf der Seite von Dörken im Produktbereich Delta Keller sind diverse Produkte aufgeführt und die jeweilige Drainageeigenschaft und Einbauvorgaben zu finden.

Viel Erfolg
Daniel Schäfer
von Morten Heimbach
15. Dezember 2017, 14:27
Hallo liebes Schwörer-Team,

wir möchten gerne eine Terrasse nach Variante B ca. 3,5cm unter Putzkante/Hausüberstand mit Terrassenplatten auf einer Schotter-/Splittschicht und mit einer Entwässerungsrinne anlegen.

Die Entwässerungsrinne möchten wir gerne einbetonieren. Da wir nicht direkt gegen die Hauswand (Perimeterdämmung und Sockelputz) betonieren möchten: was können wir dazwischen anbringen, insbesondere auch im Hinblick darauf, dass unser Gewährleistungsanspruch nicht verloren geht? Können wir z.B. eine Delta-Mauerwerkssperre bis Oberkante Entwässerungsrinne verwenden?

Viele Grüße
Morten Heimbach
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
20. November 2017, 09:25
Guten Tag,

für die Ausführung eines Geländeanschlusses an ein Holzhaus gibt es Regelungen in der DIN 68800.
Weiterführende Ausführungsvarianten sind auch von der Holzforschung Austria, des Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. aber auch von der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. veröffentlicht.
Bezüglich der anwendbaren Detailvarrianten die vom Haushersteller vorgesehen wurde, sollten Sie sich allerdings direkt an Ihren Haushersteller wenden, um alle technischen Hintergründe berücksichtigen zu können.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Babenhausen222
19. November 2017, 11:09
Hallo,

Ich habe auch eine Frage zum Thema Fassadenschutz. Wir haben ein Fertighaus (nicht massiv) bauen lassen und nun die Terrasse direkt an die Fassade bauen lassen um einen barrierefreien Zugang zu haben. Leider wurde uns vor unserem Terrasenbau nicht auf das Thema Fassadenschutz hingewiesen. Ist die baurechtlich erlaubt? Um nun die Terasse so beizubehalten, kann man nun eine Überdachung anbringen damit ausreichend Schutz geboten ist? Danke im Voraus...
Claudia Baur von Claudia Baur
14. September 2017, 09:33
Hallo,
Herr Schäfer ist aktuell nicht im Haus, daher die Antwort von meinen Kollegen aus der Konstruktion: die vorgesehenen Geländehöhen werden bei der Ausstattungsberatung bereits besprochen, sodass wir in unseren Wänden die entsprechenden Maßnahmen treffen können und der Landschaftsgärtner dann normgerecht anschließen kann. Wie dies zu machen ist, wird sehr gut auf unserem Kundenportal unter Tipps & Tricks / Außenbereich beschrieben, dort finden Sie auch einen Link mit weiteren Veröffentlichungen zu diesem Thema.
Viele Grüße Claudia Baur
von Alexandra Krug
7. September 2017, 12:01
Guten Tag, ich habe eine ganz spezielle Frage. Wie löst man das Problem mit dem Spritzschutz, wenn die Terrassentüre so weit oben sitzt, dass man für einen flächigen Anbau auf jeden Fall auf Höhe des Putzes ist und nicht mehr nur am Sockel? Sie brachten ja bereits die Variante wenn man unten mit der Fassade Abschliesst das mit einer Rinne zu tun. Wenn ich aber über den Sockel hinaus an den Putz heran muss, geht das auch mit einer Rinne? Gibt es da was vergleichbares? Mein Terrasseneinstieg liegt einfach so viel höher als der Sockel und eine Stufe wäre mir nicht lieb.

Danke für den Ratschlag
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
24. Juli 2017, 13:33
Hallo Ingo,

für die Kieslösung müssen Sie wie auch in der Variante C dargestellt, mit der Kiesoberkante mindestens 15cm unterhalb der Hausschwelle bleiben. Wenn nun keine Terrassentüren in einem Bereich sind, müssten Sie mit dem Gelände ca. 25-30cm unterhalb der Terrassenbeläge bleiben. Alternativ können Sie die Rabatte auch um das ganze Haus führen und so auf einem Höhenniveau bleiben.

Idealerweise sollte ein Kiesstreifen 30cm breit sein. Die Tiefe ist hierbei nicht entscheidend, sondern vielmehr die Art des Unterbaus. Dieser sollte bis in die Tiefe versickerungsfähig sein, um anfallendes Regenwasser auch zügig abführen oder versickern zu können.

Gruß Daniel Schäfer
von Ingo marfording
24. Juli 2017, 11:01
Guten Tag Herr Schäfer,

wir haben uns bei unserem Bauvorhaben mit SH für die Variante C entschieden. Derzeit ist für mich noch unklar, wo ich mit einem Kiesstreifen arbeiten kann, und wo es notwendig ist, mit dem Gitterrost und dem Graben zu arbeiten.

Ist es richtig, dass ich entlang der Außenbereich des Hauses, an denen ich keine Terrassentüre habe, über die ich ebenengleich nach Außen gehen möchte, grundsätzlich mit einem Kiessteifen arbeiten kann? Dann würde ich im Umkehrschluss nur dort den Graben mit dem Gitterrost brauchen, an dem ich Terrassentüren habe?

Welche Maße muss der Kiesstreifen mindestens haben (also Breite und Tiefe), was die Empfehlung von SH?

Danke,
Ingo M.
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
30. Mai 2017, 13:08
Guten Tag Herr Meier,

bei einem Gitterrost versteht man nicht die Rinne als solche sondern einen Rost, der in einer größeren Breite auf einer Konsole frei zwischen Terasse und Gebäude angebracht wird.
Hierdurch kann der Gitterrost im Fensterbereich breiter gewählt werden und so bis unter den Fensterrahmen in der Leibung reichen.
Die Gitterroste können im Fachhandel auch auf Maß mit Ausschnitt bezogen werden um die Fassadenkontur und die Breitensprünge der Fensterleibungen mit zu übernehmen.

Die Variante mit der Entwässerungsrinne (bekannt als Birco-Rinne aber auch von diversen anderen Anbietern) wird tiefer positioniert, sodass immer noch eine Stufe zur Fensterbank der Terrassentür vorhanden ist.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Martin Meier
30. Mai 2017, 09:46
Kurze Frage: Gitterrost = Bircorinne?
Ist das dasselbe oder ist es egalwas man verwendet?
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
15. Mai 2017, 10:34
Guten Tag,

die von Ihnen erwähnte Ausführung entspricht somit der Variante C, mit Abstrich, dass die Fassade nicht hochgesetzt wurde.
Sie können bei ausreichendem Abstand von 30cm die Randsteine auf die Fassadenhöhe hochziehen. Zu beachten ist, dass dann um das Haus umlaufend ein Graben entsteht.
Wenn sichergestellt ist, dass hier niemand durch Stolpern gefährdet wird, können Sie dies umlaufend so gestalten.

Für die Bereiche Haustüre und Terrassentür empfiehlt sich dann ein Gitterrost, der auf eine Unterkonstruktion aufgelegt wird.
Hierdurch kann das Wasser auch im Bereich der Türen ungehindert abfliesen und Sie haben zugleich eine zusätzliche Fuge zwischen Betonstufe und Haus und Betonstufe und Randstein vermieden.
Eine Betonstufe in den Graben zu setzen birgt die Gefahr, dass die Hinterlüftung in diesem Bereich durch die Kombination von Graben und Stufe behindert wird.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Wienold
14. Mai 2017, 12:39
Hallo Herr Schäfer,

ich plane als Spritzschutz die Umsetzung der Variante D, also Schotter- bzw. Kieselschicht wird 15 cm unterhalb Sockelputzkante mit 30 cm Breite geplant und einer Blockstufe (Variante A) im Haustürbereich.

Kann der umlaufende Randstein (min. 30cm vom Putz entfernt) dann bis auf Höhe Sockelputz ausgelegt werden, so dass die dann folgende Pflasterebene auf der selben Höhenebene liegt?

Ich habe es derart verstanden, dass die Blockstufe 3-5cm (Hinterlüftung) unterhalb der Haustüre von der Dämmung entfernt sein sollte. Liegt die Alu-Trittstufe der Haustür denn in diesem Falle auf der Blockstufe auf? Diese erscheint mir ohne weiteres nicht dauerhaft trittfest.
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
10. Mai 2017, 07:22
Hallo Herr Tautermann,

für eine Rankfassede sollte ein eigenständig vorgehängtes System genutzt werden, ohne dass Pflanzen mit einer Verwurzelung an der Fassade zum Einsatz kommen.
Um die Fassade zu schützen sollte eine Hinterlüftung der Pflanzen sichergestellt sein.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
28. April 2017, 12:05
Sehr geehrter Herr Tautermann,

SchwörerHaus gibt einen Höhenversatz von 15cm von Unterkante Hausschwelle bis zur Wasserführenden Ebene, also Ihres Terrassenbelags vor.
Hierbei ist dieser Abstand der Holzkonstruktion zur wasserführenden Ebene normativ geregelt. Ein senkrechtes Blech wie in Ihrer Nachbarschaft hat hierbei lediglich die Funktion, den Sockelbereich sauber zu halten, da ein Putzsockel stärker verschmutzt als ein Sockelblech. Ein solches Sockelblech bedarf wiederum gesonderter Betrachtung nicht das Feuchtigkeit hinter diesem Blech aufstaut. Durch die Eigenschaft dass ein Blech an dieser Stelle dampfdicht ist, kann auch keine Feuchtigkeit verdunsten.
Der Fehlende Absatz der Nachbarschaft kann auf eine Massivbauweise zurückzuführen sein, da hier die normative Vorgabe für den Holzschutz nicht eingehalten werden muss.
Der reine Fassadenschutz/Sockelschutz wird in diesem Fall durch das Spritzschutzblech übernommen.

Diese Ausführung stellt jedoch keine Alternative zu einem Geländeabsatz bei einem Holzhaus dar, sondern maximal ein Schutz Ihres Sockelputzes.
Die Ausführungsvarianten von SchwörerHaus finden Sie im Kundenportal unter Außenbereich – Geländeabsatz.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Boris Tautermann
26. April 2017, 16:12
Sehr geehrter Herr Schäfer
Bei den Häusern in unserer neuen Nachbarschaft gehen die Terassen alle samt direkt an den Sockelputz - ohne Abstand nach oben zur Putzfassade. Dafür haben sie alle ein Abschlussblech von ca. 15cm Höhe auf dem Fassadenputz. Schwörer gibt diese Art der Lösung nicht als Variante an? Hat das einen Grund?
Viele Grüsse
Boris Tautermann
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
20. April 2017, 11:28
Hallo Boris,

auf der Kellerwand wird zunächst noch in Eigenleistung die Kelleraußendämmung angebracht.
Die Gitter liegen dann vor dem Sockelputz auf der Tragkonstruktion auf.
Hierfür können Kragarme an den Betonwinkeln eingesetzt werden oder eine Auflagerschiene auf einzelnen Stahlstützen als Auflager vor der Wand montiert werden.
Die Ausführung hierfür hängt jedoch vom Gartengestalter ab, wie dieser die Roste anbringt.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Boris Tautermann
20. April 2017, 09:12
Hallo Schwörer-Team

Diese Gitter als Spritzschutz, werden die nur in einem Betonfundament an die Hauswand 'gestellt' oder werden die mit der Hauswand irgendwie fest verbunden (z.B. geklebt) um z.B. Kapillar-Spalten zu vermeiden? Wir werden einen FBVK-Keller erhalten.

Vielen Dank
Boris
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
16. November 2016, 09:04
Hallo Detlef,

zunächst einmal wird generell der tiefere Kiesstreifen als Regelausführung gesehen. Die Podestplatte von Schwörer reicht weiter über die Fassade hinaus, als nur die direkte Maueröffnung.
Dies stellt jedoch kein Problem dar, da Wasser frei abfließen kann und durch das aufgeständerte Podest der Sockelbereich ausreichend umlüftet ist.
Wenn mit Pflastersteinen gearbeitet wird, ist ein schmaler Bereich von 10-20 cm noch als punktueller Bereich zu sehen. Hier ist das Risiko für eine Verschmutzung der Fassade meist durch ein Vordach eingedämmt.
Es muss jedoch auf jeden Fall sichergestellt sein, dass Wasser gut weggeführt wird. Durch einen kleinen Spalt zwischen Pflaster und Wand stellen Sie sicher, dass sich kein Dauerfeuchtbereich bildet, da die Feuchtigkeit direkt zur Seite Richtung Kiesstreifen ablüften kann. Aus diesem Grund sollte der Bereich der an die Fassade reicht möglichst klein sein und bedarf eventuell eines erhöhten Reinigungsaufwandes.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Detlef
16. November 2016, 00:50
Hallo Herr Kuhn,

nochmals eine Frau zur Ausführung der Pflasterarbeiten im Bereich der Haustüre. Wie schon ausgeführt, kann das Pflaster an der Haustür bis unter die Metallkante herangeführt werden. Wie steht es um den Bereich links und rechts des Haustürausschnitts. Reicht der verlängerte Dachüberstand unseres Hauses (BV 35245) in diesem Bereich aus, links und rechts noch ca. 20 cm weiter auf Höhe der Türschwelle mit einem Gefälle von 2,5 % zu pflastern und erst dann mit der Kiessschicht auf - 0,15 m unter Kelleroberkante zu beginnen. Sollte die Pflasterkante zwecks Belüftung zur Fassade noch einen Abstand von 1-2 cm behalten ?
HerzlicheGrüße
Detlef
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
28. Oktober 2015, 16:08
Hallo Michael,

zunächst zu Ihrem ersten Punkt betreffend der Haustüre:
Bei dem von SchwörerHaus angebotenen Haustürpodest wird bereits lange bewährt der Belag direkt an die Haustüre herangeführt. Die Kombination eines Vordaches mit sehr begrenzten Fassadenbereichen verringert hier den Einfluss durch Feuchtigkeit. Aus diesem Grund wurde als Alternative für die Podestplatte auch das Pflastern hier im Blog als Möglichkeit aufgezeigt. Dies jedoch mit dem Hintergrund, dass neben der Pflasterfläche das Geländer tiefer liegt und somit nur der Leibungsbereich der Haustüre keinen ausreichenden Abstand des Putzes zur wasserführenden Oberfläche hat. In der DIN 68800 wird gefordert, dafür Sorge zu tragen, dass der Schwellenbereich dauerhaft vor Feuchtigkeit geschützt wird. Der Bereich direkt an der Haustüre kann hierbei jedoch ähnlich dem Bereich einer Fensterleibung bewertet werden. Aus diesem Grund wird hier zum Ableiten von Feuchtigkeit die sicher verschweißte Aluminiumwanne verbaut.

Im Bereich der Terrasse wird generell auf die Ausführung mit Gitterrost oder Entwässerungsrinne verwiesen. Ohne Rost kommt der Belag nicht auf die gleiche Höhe. In vergangenen Blogbeiträgen wurde die Notwendigkeit in geschützten Bereichen hinterfragt, wobei der geschützte Bereich ein Einschnitt in den Gebäudegrundriss war. Als geschützter Bereich gilt, wenn das Wasser sicher vom Gebäude weggeleitet wird und der Bereich vor direktem Niederschlag geschützt ist. Hiervon kann ausgegangen werden, wenn die Linie von der Dachkante zum Sockelpunkt maximal 60° von der Horizontalen abweicht. Die von Ihnen geplante Terrassenvariante C kann nur mit Gitterrost ausgeführt werden, da Sie ansonsten mit dem Pflaster als wasserführende Schicht über den Fensterbänken und dem Sockelbereich liegen.

Der Verzicht aufgrund eines ausreichenden Dachvorsprungs wäre nur bei Variante B denkbar, wenn von Dachkante zu Sockelpunkt maximal ein Winkel von 60° gegenüber der Horizontalen vorliegt.

Gutes Gelingen

Daniel Schäfer
von Michael
14. Oktober 2015, 19:43
Hallo Schwörer Team,

wir haben Ende 2014 unser Schwörer Haus bezogen und möchten uns Anfang nächsten Jahres an die Pflasterarbeiten und die Terrassengestaltung machen. Zu beidem habe ich eine Frage.
1.) Unsere Haustür (Haustürtyp 5 Breite: 113,0 cm) ist überdacht mit einem Vordach Modell Voda 4 mit 2 Abhängungen (Maß: 180 x 100 cm). Wir wollen direkt an die Hauseingangstür pflastern. Dies schließt Pflaster auf dem Alubrett vor der Tür ein. Wenn ich diesen Block richtig gelesen habe, dann ist ein Spritzschutz vor der Haustür nicht notwendig, da das Vordach für entsprechenden Schutz sorgt. Ist dies richtig?
2.) Zu unserer Terrasse hin haben wir einen Terrassenaustritt nach Variante C. Wir planen nun die Terrasse komplett mit einem 4,5m langen Vordach zu überdachen. Nach den Antworten hier im Block, sollte ein Spritzschutz bzw. eine „Birco-Rinne“ unter dem überdachten Bereich nicht erforderlich sein. Kritisch ist, wenn ich dies richtig verstanden habe, der Fassadenschutz allerdings im Randbereich des Vordaches. Dies heißt, wenn man auf eine „Birco-Rinne“ unter dem Vordach verzichten möchte, dass man jeweils links und rechts den Spritzschutzstreifen jeweils einige Zentimeter noch unter die Bedachung zieht. Basierend auf der von Schwörer ausgeführten Haustür und dem Haustürvordach, gehe ich davon aus, dass 33.5cm ((180cm-113cm) /2) auf jeder Seite des Terrassendaches reichen dürfte. Ist dies richtig? Reicht auch weniger? Muss der Spritzschutz Kies-Streifen für diesen Randbereich der Terrasse 15cm unter der Putzkante verlaufen oder kann er auf Terrassenniveau verlaufen?
Herzlichen Dank,
Michael
Hans Böhm von Hans Böhm
16. September 2015, 14:53
Guten Tag Jan,

die Gitter für die Variante C erhalten Sie im Fachhandel, allerdings müssen Sie diese auf Maß anfertigen lassen.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Böhm
von Jan
13. September 2015, 18:06
Hallo, wir haben uns für Variante C bei der Terasse entschieden, nun wurde uns bei der Bemusterung gesagt, dass es wohl schwer wäre die Gitter hierfür zu bekommen. Gibt es genauere Informationen zu den Gittern die man benötigt?
Heiko Wolf von Heiko Wolf
4. August 2015, 14:03
Hallo Helena,

die aufgeführte Variante (mit 10 cm Abstand zur Putzkante und 30 cm Breite des Kiesstreifens) ist richtig ausgeführt.

Eine Perimeterdämmung an der Bodenplattenstirnseite ist angebracht.
Wenn eine Noppenfolie als Schutz der Perimeterdämmung angebracht werden soll, spricht nichts dagegen, ist aber laut Norm nicht gefordert.

Diese Noppenfolie schützt die Dämmung gegen Erdfeuchte und bezweckt einen mechanischen Schutz beim Anfüllen. Ein Unkrautvlies ist nur Zusatz. Es reicht völlig aus, den Streifen mit Schotter aufzufüllen und darüber aus optischen Gründen event. Granitschotter oder Wackersteine anzulegen.

Mit freundlichen Grüßen
Heiko Wolf
von Helena
30. Juli 2015, 12:55
Hallo Schwörer Team,

wir möchten anfangen den Spritzschutz zu erstellen anhand der Variante D mit dem Kies. Bei uns die Dämmung verputzt worden. Uns wurde telefonisch mitgeteilt das wir mindestens einen Abstand von 10 cm zum Putz einhalten sollen und eine Mindestbreite von 30 cm. Unsere Frage ist wenn wir den Kies einfüllen ob wir eine Noppenfolie unten an die Dämmung legen müssen welche nicht verputzt wurde oder ob das nur bei Häusern mit Keller der Fall ist.
Reicht es aus wenn wir einen Frostschutz ( Schotter), darauf einen Unkrautvlies auslegen und dann den Kies einfüllen?

Viele Grüße
Helena
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
23. März 2015, 13:08
Hallo Herr Hannon,

die Breite der Gitterroste ist bislang nicht auf ein genaues Maß festgelegt, da sie die Bordsteine in Abhängigkeit Ihrer Gitterroste platzieren müssen. Die 20 cm Abstand zur Fassade sind eine Mindestempfehlung, um sicherzustellen, dass der Luftraum unter den Rosten noch ausreichend durchlüftet wird.

Den Übergang von C auf A können Sie auch ausführen, indem Sie seitlich ebenfalls einen Bordstein einbauen. Dies führt zu der von Ihnen genannten Stufe. Wenn Sie das Gelände abböschen möchten, können Sie auch mit einem Gitterrost von Variante C auf A abfallend den Übergang herstellen.

Wenn Sie neben der Variante C an Ihrem Haus noch eine Terrasse mit Variante A haben, können Sie hier die Blockstufe als Trittstufe anbringen. Diese sollte jedoch nur unterhalb des Austritts angebracht werden und mindestens 3-5 cm Abstand zur Wand haben um eine ausreichende Hinterlüftung zu ermöglichen. Wenn die Trittstufe über mehrere Meter angebracht wird, tritt das Problem ein, dass der Spalt nicht mehr belüftet wird und die Fassade hinter der Stufe durchfeuchtet. Wenn Sie dennoch eine längere Stufe ausbilden möchten, sollten Sie ähnlich der Variante C mit aufgeständerten Gitterrosten arbeiten, um eine Luftzirkulation zu ermöglichen.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Patrick Hannon
20. März 2015, 14:57
Hallo Schwoerer-

Ich habe heute erfahren, dass bei "Variante C" die Breite des Grabens (also der Abstand von der Putzwand zum Bordstein) auch 15-20 cm sein soll. Das ist aber leider nicht ersichtlich auf die oben erwaehnten Skizzen und die Information waere fuer meine Gertengestaltung bestimmt interessant gewesen.

Gibt es bekannte oder normierte Loesungen, ausser ein 25 cm hohe Stufe, fuer die Uebergaenge von "Variante C" auf "Variante A bzw D"? Im Moment faellt mir nichts besseres ein als ein Uebergang von C auf B (ca 13 cm), wobei die Unterschiedliche Rinnen nebeneinander bestimmt bescheiden aussehen.

Gibt es auch einen Mindestabstand zur Wand hinter der Trittstufe in "Variante A"?

Kann man die Trittstufe auch breiter als die Tuer oder Fensteroeffnung machen, also entlang die ganze Wand, oder ist man begrenzt auf den Bereich unter das Tropfblech bzw die Steinfensterbank?

Gruesse

-Patrick Hannon
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
15. April 2014, 06:59
Hallo Oli,

bei den Putzabrissen der Steinfensterbänke können verschiedene Ursachen vorliegen. An dieser Stelle können auch Spannungsrisse entstehen. Wenn es Ihnen möglich ist, lassen Sie bitte unserem Kundendienst einige Bilder zukommen. Anhand dieser Bilder kann dann geprüft werden, ob der Abriss im gedachten Bereich ist oder ob Handlungsbedarf besteht.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Oli
14. April 2014, 09:02
Hallo,

hat zwar direkt mit Spritzschutz nicht zu tun, aber sollte die Granitbretter beim Terrassenaustritt unterstützt werden? Die reissen bei uns etwas aus an den Aussenseiten.

Gruß
Oli
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
25. März 2014, 11:25
Guten Tag Herr Schimpfky,

bei der Verfüllung sollte eine Noppenfolie bis an die geplante Geländekante geführt werden.
Mit Ihrem Flies und der Kieselschicht können Sie dann direkt bis an den Sockelputz fahren und die Noppenbahn somit etwas verdecken.

Freundliche Grüße
Daniel Schäfer
von R. Schimpfky
23. März 2014, 20:01
Hallo,

ich möchte jetzt im Frühjahr den Außenbereich um mein neues Schwörerhaus gestalten. Das Haus ist nicht unterkellert. Am Sockel ist eine Dämmschicht angebracht, die verputzt ist.

Direkt am Haus soll ein breiter Streifen Spritzsschutz gebaut werden, entsprechend den Empfehlungen von Schwörer.

Kann die Spritzschutzschicht (Frotzschutz, darüber Flies, dann Kiesel) direkt bis an an den Sockel geführt werden, oder ist dazwischen eine Trennschicht (Nässeschutzanstrich, Noppenfolie?) anzubringen? In den Zeichnungen Variante A - D ist dieses Detail nicht zu erkennen.

mit freundlichen Grüßen
R. Schimpfky
von Andreas
19. März 2014, 12:16
Hallo,

also dass der Spritzschutz bescheiden aussieht finde ich nicht. Mit nem schönen, passenden Kies ist das doch was fürs Auge.
Unser "Sockeldämmer" hat auch extra darauf hingewiesen und gesagt, dass die Fassade/der Sockel ohne Spritzschutz auf jeden Fall leidet. Manche hätten sogar Erde direkt an den Sockel gefüllt und sich danach gewundert, warum der Sockel nach kurzer Zeit ziemlich bescheiden aussah...

Bei uns kommt auf jeden Fall ein Kiesstreifen rundherum.

Gruß
Andreas
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
19. März 2014, 10:29
Hallo Oli,

aufgrund des erforderlichen Feuchteschutzes für die Konstruktion, raten wir immer dazu, die Anschlussvorschläge einzuhalten. Für den Fall, dass der Pflasterbelag direkt bis an die Hauswand geführt wird, ist es unumgänglich, dass die Fassade durch Spritzwasser verschmutzt wird. Wie Sie bereits angeführt hatten, wird hier oftmals aufgrund der Mehrkosten zu der Pflasterlösung geraten.
Die Kosten für eine bessere Ausführung sollten Sie jedoch gegen die wiederkehrenden Kosten zum Nachstreichen und eventuell neu verputzen abwägen.
Diese Ausführung und die Auswirkungen können Sie im Kundenportal unter: Tipps&Tricks -> Außenbereich -> sehen:
https://www.schwoerer-service.com/de/tippstricks/aussenbereich/gelaendeabsatz

Hier können Sie auch die Geländevarianten nach lesen.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Oli
18. März 2014, 12:35
Hi,

wir holen uns z. Zt. auch Angebote bzgl. der Aussenanlage. Ist sehr interessant wie unterschiedlich man beraten wird. Manche sagen Spritzschutz auf jeden Fall komplett, andere meinen braucht man nicht, ist teuer und sieht bescheiden aus. Uns wurde geraten bis ans Haus zu pflastern und die Noppenfolie 1 cm heraus stehen zu lassen.

Gruß
Oli
von Andreas
18. Februar 2014, 13:00
Hallo,

danke euch für eure Kommentare.

Die Idee mit einer zugeschnittenen Granitplatte hatte ich auch schonmal in Erwägung gezogen.
Holz wird es wohl nicht werden, da das dann meiner Meinung nach nicht zum gepflasterten Rest der Einfahrt / des Haustürenbereiches passt...

Gruß
Andreas
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
18. Februar 2014, 08:20
Guten Tag Andreas,

bei unserer Lösung wird eine durchgehende Granitplatte eingebaut, die als Podest dient und in den Türbereich hineinreicht.

Wenn Sie Blockstufen einbauen möchten, können Sie diese im hinteren Bereich der Aluwanne auf dieser auflegen. Lediglich im vorderen Bereich, wo die Aluwanne über die Kellerdämmung hinausreicht, müssen Sie die Stufe unterstützen oder hier auf der nächst unteren Stufe auflegen.

Da bei dieser Lösung das Gelände bis an die Fassade heranreicht, sollten Sie durch ein Vordach für Schutz vor Spritzwasser sorgen. Hierdurch wird Ihre Fassade aber auch die Haustüre geschützt.

Alternativ können Sie auch durch einen Gitterrost in diesem Bereich dafür sorgen, dass es bei Regen zu keiner Durchfeuchtung und Verschmutzung der Fassade in diesem Bereich kommt. Solch eine Lösung lässt sich auch mit der von Dragan vorgeschlagenen Lösung kombinieren.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Dragan Krecar
17. Februar 2014, 16:24
Hallo Andreas,

Wir haben unseren Hauseingang mit Holz/Terassendielen "überarbeitet". Wenn Interesse besteht, dann einfach eine Emailadresse posten, dann kann ich Dir ein paar Fotos schicken.

Viele Grüße aus BW,

Dragan
von Andreas
13. Februar 2014, 13:16
Hallo zusammen,

hat zwar nicht unbedingt mit Spritzschutz zu tun, aber ich habe folgende Frage.

Bei uns steht nun die Ausführung der Aussenanlagen an. Dazu muss auch der Haustüreingang gestaltet werden. Was mir etwas Kopfzerbrechen macht ist dieses durchlaufende "Blech" an/unter der Schwelle der Eingangstüre und wie ich dieses trittfest bekomme. Kann man dort einfach eine Blockstufe einschieben und eine weitere unter dem Blech verbauen? Oder haben Sie weitere passende Tipps für die Ausführung dieses Details?

Grüße aus Ostwestfalen
Andreas
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
7. Oktober 2013, 08:59
Guten Tag Frau Stermoljan,

mit Ihrer Überlegung, dass an die hintere Wand kaum Schnee und Schlagregen gelangen wird, haben Sie zunächst einmal recht. Die Wand reicht jedoch an den Ecken bis an die Aussenkante Ihres Hauses heran. In diesem Bereich ist somit die Einhaltung des Spritzschutzes unbedingt erforderlich. Um in dem Terrassenbereich nun keine Abstufung der Fassade vornehmen zu müssen, bietet sich ein durchgehender Spritzschutz an.


Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Stermoljan Christine
6. Oktober 2013, 16:36
Hallo Herr Kuhn,
wir bauen aktuell mit Schwörer. Geplant ist unter anderem ein Freisitz. Diese Terrasse ist ein Ausschnitt im Haus und somit vollkommen überdacht und nur an einer Seite (Nord/Ost) offen. Ist hier dennoch ein Spitzschutz notwendig? Es wird ja kaum auf den Freisitz bis hinter zur Hauswand schneien oder regnen.
Über eine kurze Antwort würde ich mich freuen,
viele Grüße Ch. Stermoljan
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
2. Oktober 2013, 14:39
Guten Tag Wolfgang,

Sie schildern, dass bereits einmal mit einem Klebeband versucht wurde, das Kamin abzudichten.
Dieses Klebeband ist ein spezielles Abdichtungsband für Dachabdichtungen eines namhaften deutschen Herstellers mit 20 Jahren Erfahrung in diesem Bereich.
Die lackierte Metalloberfläche bietet einen dauerhaften Schutz gegenüber UV-Strahlung und Witterungseinflüssen. Zusätzlich ist dieses Abdichtungsband mit einer vollflächigen Butylklebefläche auf der Rückseite versehen, welche bei ordnungsgemäßer Verklebung auf staubfreiem und trockenem Untergrund eine sichere und dauerhafte Verbindung zu den jeweiligen Untergründen gewährleistet.
Um das Problem beseitigen zu können, wird der Kundendienst die Abdichtung in diesem Bereich überprüfen und gegebenenfalls nacharbeiten.

Sie können sich gerne mit mir in Verbindung setzen, sollten Sie weitere Informationen zu diesem Abdichtungssystem benötigen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Schäfer
von wolfgang
12. September 2013, 19:14
Hallo Herr Kuhn,
wir haben BV33840 seit fast 2 Jahren ein Problem, dass Wasser an der Hauswand entlang läuft (heute wieder nach dem Regen sehr extrem, Fotos wurden dem Service wieder zur Verfügungn gestellt) und auf den Boden direkt vor der Eingangstür tropft. Bisher hat der Service das Problem versucht provisorisch mit Klebeband zu beheben (Vermutung ist, dass um den Kamin eine Undichtheit vorliegt).
Nach der weiteren Problemmeldung im Mai haben wir jetzt im September einen Servicetermin bekommen. Können Sie unterstützen, dass das Problem nachhaltig behoben wird?
Gruß
Wolfgang
von Tobias Kuhn
12. September 2013, 12:14
Guten Tag Herr Göpfert,

es freut uns, dass Sie sich Gedanken über den Schutz Ihrer Fassade machen.

Natürlicherweise wird die Fassade durch verschiedenste Umgebungseinflüsse, wie zum Beispiel Regen mit Feuchtigkeit beaufschlagt. Diese Feuchtigkeit lüftet i.d.R. relativ zügig wieder ab.
Das sehr hochwertige Fassadensystem, welches bei uns im Haus zum Einsatz kommt, weist einen sehr guten Feuchtigkeitsschutz auf, sodass die Funktion der Fassade durch diesen Vorgang nicht beeinträchtigt wird. Um diesen Schutz jedoch aufrecht zu erhalten, muss in regelmäßigen Abständen ein Wartungsanstrich der Fassade erfolgen.

Prinzipiell haben Sie natürlich recht, dass durch die aktuell als modern empfundene Architektur, bei der durch kubische Baukörper häufig auf einen Dachüberstand verzichtet wird, die Fassade mehr strapaziert wird als bei Häusern mit Dachüberstand. Es gibt jedoch keine Einschränkungen in der Funktionalität dadurch - lediglich die Wartungsintervalle werden kürzer. Das verwendete System weist eine entsprechende Zulassung auf.
Die Anschlusssituationen der Hauswand im Sockelbereich gestaltet sich anders, sodass ein Spritzschutz notwendig ist. Neben zusätzlicher Belastung der Fassade durch Feuchtigkeit, wird die Fassade bei fehlendem Spritzschutz auch mit Schmutz verunreinigt.
Der Sockelanschluss der Hauswand an das Gelände ist zudem normativ geregelt, sodass hier klare Vorgaben existieren, die eingehalten werden sollten.

Mit freundlichen Grüßen
T.Kuhn
von B. Göpfert
12. September 2013, 08:31
Hallo Herr Kuhn,

es ist richtig ein starkes Augenmerk auf den Spritzschutz am Boden zu legen. Aber wie sieht es generell beim Schutz der Fassade durch Nässe aus vor Dauerregen aus? Hier benötigt es ja lediglich wenig Wind (in der insbesondere im Herbst ist dies regelmäßig gegeben) und der Regen fällt ausreichend schräg um die Fassade großflächig mit (nicht unbeachtlicher) Nässe zu benetzen (Schlagregen). Insbesondere bei modernen Häusern mit (aus energetischen Gründen oft in den neueren Bebauungsplänen vorgeschriebenen) Flachdächern findet sich ja regelmäßig kein Dachüberstand, welche diesen Effekt mindert.

Wo liegt hier der Unterschied zur Spritzschutzthematik am Boden? Wurde diese Thematik bei den Schwörer Häusern bedacht oder muss der Hauseigentümer hier weitergehende Maßnahmen treffen (wenn ja welche)?

Dank vorab für eine Rückmeldung & viele Grüße

B. Göpfert
von W. Müller
11. Juni 2013, 13:13
Hallo,

eigentlich braucht man bei näherer Betrachtung kein Experte zu sein, um diese Art der Fassadenerhaltung, die Schwörer gottseidank vehement empfiehlt, zu verstehen. Trotzdem stehen bei uns in der Nachbarschaft neue Häuser, die schön mit der weißen Fassade bis runter ans Pflaster gehen bzw. an den Rasen. Nach nicht mal einem Jahr sieht man bereits unten einen grünen Streifen (Algen, Moos,...). Das gleiche wird man wohl in ein paar Jahren an der Wand unter der Dachkante beobachten, wo teilweise viel zu geringe Dachübersstände gebaut worden sind. Da kann man Schwörer nur ein großes Kompliment aussprechen, solche Anfängerfehler sind konstruktiv verhindert oder zumindest wird man eindringend gewarnt. Wers dann trotzdem anders baut, ist selber schuld.

Gruß, W. Müller
von Tobias Kuhn
10. Juni 2013, 17:26
Guten Tag Herr Modis,

Prinzipiell ist es wichtig, die Fassade vor dauerhafter Feuchtebelastung zu schützen. Das heißt, wenn die Oberfläche der Fassade keine Möglichkeit zum Abtrocknen hat, dann kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Bauteil dauerhaft beschädigt wird. Die Feuchtigkeit kann durch das Bauteil hindurch wandern, wenn keine entsprechende Sperrschicht eingebaut ist. Deshalb versucht man durch einen Spritzschutzstreifen zu verhindern, dass Spritzwasser, welches auf dem Boden auftrifft, an die Fassade zurückspritzt. Ein weiterer Vorteil daraus ergibt sich dadurch, dass die Fassade nicht durch zurückspritzenden Schmutz verunreinigt wird.

Die entsprechende Norm gibt eben vor, wie dieser Spritzschutz bei Häusern in Holztafelbauweise auszusehen hat.

Um Schäden zu verhindern kann die Fassade mit einem entsprechenden Dichtanstrich/Dichtschlämme versehen werden.
von Michael Modis
2. Juni 2013, 05:19
Hallo Herr Kuhn,

wir haben bereits vor einigen Jahren (ca. 15) gebaut und langsam merke ich wie schlecht die Beratung und Unterstützung war. Ich bin Arbeitspendler, viel auf Reisen und kein großer Handwerker.
Wir haben rund ums Haus max. 10cm Spritzschutz. Drainage weiter unten auf Höhe Kellerboden (soweit ich weiß) ist verlegt. Wir haben hier im Münchner Osten ca. 5 m Kiesboden (tief).
An der Vorderseite des Hauses sind die 10cm (statt den von Ihnen genannten 15cm) freiliegend. An der Seitenwand sind zwei Lichtschächte. Randsteine auf Breite der Lichtschächte, Fläche dazwischen ist bis zur Putzkante mit Kies aufgefült. Terrassenseite: Steinige Erde, etwas Grobkies, Split mit Terrassenplatten obendrauf. keine Drainage, keine Noppenbahn usw. als Schutz. Die Platten liegen auf Höhe Putzkante.
Ich bin Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir Tipps zur Schadenbegrenzung geben.

Vielen Dank im Voraus für eine zeitnahe Nachricht (ich hoffe darauf, auch wenn es kein Spörer ist)

Michael Modis
von Ohlenmacher
23. Mai 2013, 15:37
Hallo Herr Kuhn,
Wir haben uns bei unseren 4 Terrassentüren für den "barrierefreien" Einbau entschieden.
Angrenzend hieran möchten wir jetzt eine Holzterrasse anbauen.
Bitte geben Sie uns kurz die Info, was es hier mit dem Spritzschutz aussieht, damit der barrierefreie Übergang von innen nach außen funktioniert!!!

Vielen Dank für eine schnelle Nachricht.
Cathrin Ohlenmacher
von Tobias Kuhn
23. Januar 2013, 10:30
Guten Tag Herr Kraul,

selbstverständlich haben wir hier fertige Lösungsvorschläge. Wir würden Ihnen diesen auch gerne zur Verfügung stellen. Allerdings benötigen wir hier Ihre Auftragsnummer, damit wir wissen, welche Situation bei Ihnen vor Ort momentan ausgeführt ist. Gerne dürfen Sie mir Ihre Auftragsnummer an Tobias.Kuhn@schwoerer.de senden, damit wir Ihnen die passenden Zeichnungen übermitteln können.

Mit freundlichen Grüßen
T.Kuhn
von Herr Kraul
20. Januar 2013, 19:50
Hallo,

im Frühjahr werden wir mit dem Terrassenbau beginnen. Ein großes optisches Fragezeichen ist für mich noch der Übergang aus der Tür/Schiebetürelement raus in den Garten. Auf der obigen Skizze wird ein Beispiel für eine Trittstufe aufgezeigt. Eine Trittstufe wird bei uns aufgrund der Gegebenheiten benötigt. Nun meine Frage: Auf der Skizze auch sichtbar, existiert unten ein Tritt/Tropfblech, der aus dem Fenster/Schiebelement heraustritt. Dies ist optisch aus meiner Sicht störend. Besteht die Möglichkeit dieses Element abzubauen/abzuschrauben um eine mögliche Blockstufe direkt - so dicht wie möglich - an den Austritt ranzusetzen? Ich gehe davon aus, dass trotz nicht überbedachten Bereich dies nicht nachteilig wäre, aber für das Auge und den ersten Tritt in den Garten von Vorteil wäre.
Vielen Dank für die Beantwortung der Frage im Voraus!
Viele Grüße
E.Kraul
von Tobias Kuhn
4. Mai 2012, 15:14
Hallo Herr Jauss,

Wenn dieser Zustand nur kurzzeitig vorhanden ist, d.h. einige Wochen oder wenige Monate, ist die Sache unbedenklich. Wichtig ist nur, dass die auftretende Feuchtigkeit wieder ablüften kann. Also während dieser Zeit am Besten keine Gegenstände direkt vor die Fassade stellen. (Blumentöpfe etc.)

Unter dem überdachten Bereich sind die 15cm nicht zwingend erforderlich.
von Tobias Kuhn
4. Mai 2012, 15:14
Hallo Frau Jourdan,

was die Noppenbahn auf der Außenseite Ihres Kellers angeht ist es besser, wenn Sie dort noch ein Streifen Noppenbahn überlappend anbringen. Dieser kann dann bündig mit der Geländeoberkante beziehungsweise Oberkante des Spritzschutzstreifens oder max. 5cm unter dem Niveau des Spritzschutzstreifens abschließen.

Die Lichtschächte sind in der Regel höhenverstellbar, sodass diese passend auf den Spritzschutzstreifen (15 cm Abstand zur Putzkante) oder auf das Geländeniveau eingestellt werden können. Dies ist jedoch nur im unaufgefüllten Zustand möglich. Sollten diese bereits angefüllt sein, dann können diese mit "normalem" Gartenwerkzeug freigelegt werden und nach Öffnen der seitlichen Klemmhebel nach oben oder unten justiert werden. Die aktuell von SchwörerHaus verbauten Lichtschächte haben einen Verstellbereich von insgesamt 25cm.

Die 15 cm Abstand des Spritzschutzstreifens verstehen sich als Mindestmaß und sollte in jedem Fall eingehalten werden.
von Daniel Jauss
3. Mai 2012, 09:51
Hallo Herr Kuhn,

viele Dank für ihre Antwort.

Eine Frage habe ich noch:
Wir möchten gerne auf der Hausseite an der die Terrasse sein wird, eine Percola als Überdachung über die Terasse anbringen. Ich verstehe es so, dass ich in diesem Fall die 15 cm zu UK Putz nicht notwendig sind.

Da aber zwischen der Hausstellung, und der Erstellung der Percola durchaus ein paar Monate vergehen können nun meine Frage: Ist es möglich den Spritzschutz einige Monate nicht eingehalten zu haben, ohne dass die Bausubstanz leidet und die Garantie verfällt?

Viele Grüße,

Daniel Jauss
von Sabine Jourdan
29. April 2012, 21:40
Hallo,

wir zerbrechen uns auch den Kopf mit dem Spritzschutz. Unsere Idee ist, die geplante Holzterasse bündig mit OK Lichtschacht zu verlegen. D.h. daß die gewünschten 15 cm zu UK Putz nicht eingehalten werden. Bei uns bleiben dann gerade mal 8 cm übrig. Ist ein Kiesstreifen hier ausreichend, oder ist in diesem Fall die "Birco-Rinne" sinnvoller. Wo läuft das Wasser dieser Rinne wiederum hin?
An der Kellerwand wurde eine Noppenbahn verlegt, diese hört unterhalb der geplanten Terrasse auf. Ist das ein Problem, wenn die Oberkante der Noppenbahn mit Kies zugeschüttet wird?

Grüße
S. Jourdan
von Tobias Kuhn
16. April 2012, 09:30
Guten Tag Herr Jauss,

Das ist richtig. Der einzigste Unterschied zwischen Variante A und Variante D ist die Ausführung des Belags. Einmal Pflastersteine uns einmal Kiesstreifen mit Rabattplatte. Der Abstand bleibt beides mal gleich - 15cm ab UK Putzkante.
von Daniel Jauss
13. April 2012, 07:51
Hallo Herr Geiselhart,

wo ist denn der Unterschied zwischen Variante A und Variante D? Außer dass einmal Kies und einmal "normaler Boden" (Pflaster) zu sehen ist. Aber in beiden Fällen scheinen es 15 cm Höhen-Abstand zu sein. Heißt das also, dass die 30cm Kies ums Haus gar keinen Vorteil bieten, sondern dass ich auch direkt ans Haus Pflastern kann, solange ich nur 15 cm unter der Kellerdecke bleibe?

Viele Grüße,

Daniel Jauss
Richard Geiselhart von Richard Geiselhart
4. April 2012, 14:55
Hallo Manfred,

Die Detailausführung für die Eingangspodestplatte sieht einen Anschluß an das Haustürelement vor, welches durch die thermisch getrennte Übergangsschiene den Anschluß zwischen Fassade und waagrechtem Belag (Podestplatte) darstellt. Lediglich seitlich ist ein kleiner Anschlußbereich, wo der Übergang von Podestplatte zu Fassade einen schlechteren Spritzschutz aufweist. Da aber in aller Regel hier mit Hauseingangsüberdachungen die Eingangsbereiche geschützt werden, stellt dies normalerweise kein Problem dar. Sollten Sie weitere Detailinfos benötigen oder Fragen haben, können Sie mich gerne anrufen (Tel.-Nr. s. oben).
von Manfred
4. April 2012, 14:55
Hallo Fr. Potell,

danke für die Rückmeldung. Ich war nur die schnellen Antworten von Hrn. Schwarz im anderen Track gewöhnt :-).

Gruß,
Manfred
Claudia Potell von Claudia Potell
4. April 2012, 14:07
Hallo Manfred,

bitte entschuldigen Sie die Verzögerung. Leider kann Herr Kuhn diese Woche aus gesundheitlichen Gründen nicht im Haus sein. Sollten Sie dringend eine Antwort benötigen können Sie gerne meinen Kollegen Herrn Geiselhart anrufen, er kennt sich hier ebenfalls sehr gut aus, Tel. 07387/16-180. Im anderen Fall wird sich Herr Kuhn gleich nach seiner Rückkehr bei Ihnen melden. Vielen Dank!
von Manfred
4. April 2012, 12:16
Kurze Nachfrage,

wird der Blog gelesen und wird eventuell auf Fragen geantwortet?
von Manfred
24. März 2012, 17:33
Hallo Hr. Kuhn,

wir werden in Kürze (endlich) unser Eingangspodest gestalten lassen. Wie sieht es da mit dem Spritzschutz aus? Für diesen Bereich ist es doch von Schwörer eingeplant, mit dem Belag des Eingangspodests bis unter die Metallkante des Eingangstürelements zu fahren. Eine Rinne zu Spritzschutzzwecken habe ich bei noch keinem Schwörerhaus gesehen, ist das also eine "Ausnahme" zur Spritzschutzregel?

Es wäre schön, wenn auch andere Blog-Leser Ihre Erfahrungen/Lösungen mit dem Eingangsbereich mitteilen würden, vielen Dank!

Beste Grüße,
Manfred
von Wolfram
5. März 2012, 15:54
Hallo Herr Kuhn,

wo liegt denn der Unterschied zwischen Variante A und Variante D? Abgesehen vom Untergrund kann ich auf den Skizzen keinen Unterschied erkennen. Mir ist beim Musterhaus in Königs Wusterhausen auch aufgefallen, dass die Oberkante des Kies-Streifens wohl näher als 15 cm an die Putzkante herangeführt ist.

Wie sieht es in überdachten Bereichen aus? Sind auch under dem Balkon die 15 cm einzuhalten oder kommt man hier mit einem kleineren Abstand aus?

Viele Grüße
Wolfram
von Tobias Kuhn
5. März 2012, 08:47
@ M. Renner

vielen Dank für Ihren Hinweis.

Bei der Gestaltung der Außenanlage ist wichtig, dass der entsprechende Spritzschuz von mindestens 15cm ab Unterkante Putzfassade einhalten wird. Diese 15cm sind nur realisierbar, wenn das Gelände mit grobkörnigem Steingut (Kies) aufgefüllt wird. Der "Spritzschutz-Streifen" sollte mindestens 30cm breit sein. Das Wasser in Form von Niederschlag wird an den Steinen gebrochen. Damit wird verhindert, dass das Wasser an die Fassade zurück spritzt und diese somit ständig mit Feuchtigkeit beaufschlagt wird.

Diese eben beschriebene Variante finden Sie ab sofort ergänzt auf www.schwoerer-service.com unter "Variante D" zeichnerisch dargestellt.
Ich hoffe wir konnten weiterhelfen, ansonsten können Sie mich gerne auch anrufen.
von M. Renner
24. Februar 2012, 18:29
Hallo Herr Kuhn,

als Schwörer-Kunde stehen wir vor der Erstanlage der Terrasse. Z.B. in Ihrem Musterhaus in Fellbach ist keine der genannten Varianten verwirklicht, sondern eine Art Schotter- oder Kieszone ca. auf Höhe Fensterbretter, die dann höhengleich in die Terrassenplatten übergeht (auch zu sehen im Katalog 12/2009, S. 5). Die auf S. 10 und 56 abgebildeten Häuser haben die gleiche Konstruktion oder sogar auf diese Zone wurde verzichtet und wohl direkt Platten angebaut. Wie sieht hier die "Variante D" aus?

Vielen Dank für Ihre Antwort.
von Tobias Kuhn
7. Februar 2012, 09:38
Hallo Stefan,

für den Holzbelag, welchen Sie an Ihr SchwörerHaus heranführen möchten, gilt ebenfalls die dringende Empfehlung, diesen Holzbelag mindestens 15cm tiefer als die Putzkante auszuführen. Alternativ können Sie den Anschluss des Terassenbelags an Ihre Fassade mit einer sogenannten "Birco-Rinne" ausführen. Durch den Einsatz dieser Rinne können Sie den Holzbelag auf gleichem Höhenniveau wie die Putzkante der Erdgeschosswand ausführen. Ausführungsdetails (Skizzen) finden Sie im Kundenportal. (www.schwoerer-service.com)
Nur so kann ein Spritzschutz für Ihre Außenwand hergestellt und Ihre Konstruktion dauerhaft vor Feuchtigkeit geschützt werden.
von Stefan D.
6. Februar 2012, 18:44
Hallo,

ich habe eine Frage zu unserer Planung.
Wir wollen ums gesamte Haus eine Holzterrasse anzulegen. Diese möchte ich mit einem Abstand zum Haus von ca 2-5 cm montieren. Der Aufbau ist: Kies, Betonsteine, Balken und dann Holzdielen. Die Oberkante der Holzdielen wird ungefähr die Höhe der Schnittstelle Keller/Haus haben. Muss ich mir nun spezielle Gedanken wegen dem Spritzschutz machen oder ist die Konstruktion in Ordnung?
Vielen Dank im voraus!

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