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Sommerlicher Wärmeschutz - Teil 1

Christoffer Walcher
Kategorie: Tipps
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– ein Muss für energieeffizientes Bauen

Wenn man von Wärmeschutz spricht denkt man in erster Linie an Maßnahmen, die zu einer Reduzierung des Heizenergiebedarfs in der kalten Jahreszeit führen. Nicht zu unterschätzen ist jedoch auch das Thema sommerlicher Wärmeschutz, welcher die Aufheizung der Räume in den warmen Monaten soweit begrenzt, dass ein behagliches Raumklima gewährleistet bleibt.

So muss vor allem bei hocheffizienten Gebäuden, wie zum Beispiel den  Effizienzhäusern und Passivhäusern das Thema besonders genau betrachtet werden. Diese Gebäudetypen sind maßgeblich darauf ausgelegt und dahingehend ausgerichtet, dass Sie sich zum einen die internen Wärmegewinne aus der Wärmeabgabe von den im Gebäude befindlichen Personen, den technischen Geräten sowie der Beleuchtung zu Nutze machen. Zum anderen werden auch die solaren Wärmegewinne beispielsweise durch eine optimierte Nord-Südausrichtung des Gebäudes, dem Einsatz einer Dreifach-Isolierverglasung mit einer hohen Lichtdurchlässigkeit und einer hohen Verglasungsfläche auf den Südseiten des Gebäude optimal ausgenutzt. Durch die Nutzung der internen und solaren Wärmegewinne kann auf diese Weise der Heizwärmebedarf deutlich reduziert werden.

Diese genannten Wärmegewinne sind über das ganze Jahr hinweg vorhanden, jedoch meist nur in der Winterzeit erwünscht. Vor allem die solaren Wärmegewinne, welche durch die auf die Verglasungsflächen auftretenden Sonnenstrahlen hervorgerufen werden, spielen hier eine wesentliche Rolle. Im Sommer führen die zusätzlichen Wärmelasten zu erhöhten Raumtemperaturen, was sich auf das Wohlbefinden der Bewohner negativ auswirken kann. Aus diesen Gründen fordert beispielsweise die Energieeinsparverordnung die Einhaltung des Sonneneintragkennwertes nach der DIN Norm 4108-2, welche die Mindestanforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz regelt. In der Projektierungsphase von Passivhäusern muss zusätzlich darauf geachtet werden, dass die Übertemperaturhäufigkeit maximal zehn Prozent beträgt (dieser Wert beschreibt die Häufigkeit, in denen die Raumtemperatur einen Wert von  25°C übersteigt). Diese allgemeinen Informationen für ein energieeffizientes Bauen soll Ihnen einen kurzen Überblick geben.

In Kürze werde ich Sie in Teil 2 über die konstruktiven Maßnahmen zum sommerlichen Wärmeschutz informieren.

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