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Schwörer Schallschutz-Konzept

Hausbau Blog 2021

Kategorie: Konstruktion
Kommentare: 25

„Lärm macht krank“ – so das Ergebnis einer Studienauswertung im Forschungsverbund Lärm & Gesundheit im Auftrag der WHO. Bei Menschen, die durch Lärmbelästigung leiden, steigt das Risiko für Allergien, Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Migräne erheblich.

Dazu das Umweltbundesamt anlässlich des Tags gegen Lärm am 28. April 2010: „Lärm stört nicht nur das subjektive Wohlempfinden und beeinträchtigt die Lebensqualität – er kann auch krank machen“.
In einem weiterem Artikel aus „Die Welt“ vom 18. März 2010 ist Lärm sogar Anlass Nummer eins für Streit unter Nachbarn! Auch der vor zwei Tagen in der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) erschienene Artikel „Musizieren ohne Nebenwirkungen“, in dem es um die Errichtung von schalldichten Räumen in Berlin, Frankfurt und Hamburgs Hafencity geht, zeigt, dass das Thema Schallschutz immer wichtiger wird.

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SchwörerHaus ist einer der Top Fertighaus-Hersteller

Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, dem Thema Schallschutz im Fertighausbau noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken und haben ein umfassendes Schallschutz-Konzept entwickelt.

Dieses Konzept ist in seiner Art und Weise auf dem Markt bisher einzigartig und bietet neben den ideal abgestimmten Schallschutz-Konzepten „Basis“ – „Plus“ und „Komfort“ den Kunden auch die Möglichkeit, durch individuell gestaltete Schallschutz-Maßnahmen auf seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse einzugehen.

Die einzelnen Pakete sind hinsichtlich des Luft- und Trittschallschutzes so aufeinander abgestimmt, dass dem Kunden einen über seinen Erwartungen hinaus entsprechender Schallschutz im Hause angeboten werden kann.

Schon in der Basis Ausstattung wird sehr viel Wert auf einen hohen Schallschutz gegen interne und externe Geräuschquellen gelegt. Dies wird mit Hilfe einer intelligenten Bauweise und durch durchdachte Konstruktionen im Zusammenspiel mit der Auswahl von hochwertigen Baustoffen realisiert. Hier soll im Speziellen der SchwörerHaus eigene zementgebundene Massivbaustoff „Cospan“, welcher als Plattenwerkstoff in allen Außenwänden und Geschossdecken eingesetzt wird, hervorgehoben werden. „Cospan“ besteht aus naturbelassenem Holz und Zement und weist aufgrund dieser besonderen Zusammensetzung einen sehr hohen inneren Dämpfungsgrad auf, was sich wiederum ausgezeichnet im Luft- und Trittschallschutz auszeichnet.

Auf Wunsch des Kunden können nun entweder noch schalltechnisch höherwertigere Komponenten eingesetzt werden oder auf die speziell abgestimmten Schallschutz-Pakete „Plus“ und „Komfort“ zurückgegriffen werden. Die Hauptunterscheidungsmerkmale der einzelnen Pakete sind unterschiedliche Decken- und Wandkonstruktionen, mit denen der Tritt- bzw. Luftschall bestmöglichst gedämmt wird. Des weiteren werden in beiden Paketen zu den schutzbedürftigen Räumen wie zum Beispiel Schlaf- bzw. Kinderzimmer oder Büroräume Schallschutztüren in zwei unterschiedlichen Schallschutzklassen eingesetzt. Abgerundet werden diese Schallschutzpakete durch weitere entsprechend abgestimmte Bauteilkomponenten, die den erwartungsgemäßen Schallschutz realisieren lassen.

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25 KOMMENTARE
von Vanessa Kurz
14. Oktober 2020, 08:50
Hallo Bastian,

nach Rücksprache mit unseren zuständigen Kollegen für das Thema Schallschutz können wir Ihnen folgende Antwort geben.

Sie haben viele Möglichkeiten, den Schallschutz zu optimieren. Der Schall "findet" immer die schwächste Stelle und wird dort verstärkt in die Innenräume gelangen. Daher ist es sinnvoll diese Schwachstellen zu optimieren, bevor Sie sich an eine große Umbaumaßnahme machen.

Am einfachsten ist es in einem ersten Schritt zu prüfen, ob die Fenster dicht schließen, denn wo Luft hindurchkommt, kann auch der Schall einfach hindurch. In einem zweiten Schritt ist es möglich, die Glasscheiben zu tauschen. Hier gibt es spezielle Scheiben, die einen besseren Schalldämmwert als die normalen Scheiben haben. Bei "normalen" Scheiben ist es schalltechnisch sogar nahezu irrelevant, ob eine Zweifach- oder Dreifachverglasung eingebaut ist. Der Austausch der Scheiben kann im Normalfall ohne große Baustelle vonstattengehen.

Sollte sich dann noch nicht der gewünschte Effekt eingestellt haben, so können die opaken Bauteile optimiert werden. Dies ist jedoch mit einem größeren Aufwand verbunden. Der Schwachpunkt wird hier immer der Rollladenkasten sein, da in diesem Bereich eine schalltechnische Schwächung der Wand vorhanden ist, und nur bedingt Platz genutzt werden kann, um Verbesserungen zu erwirken. Hierfür gibt es spezielle Schwerfolien, die innerhalb weniger Millimeter oder Zentimeter als "weiche Masse" eingebracht werden können. Nachteil dieser Maßnahme ist jedoch, dass hierzu die Wand zu öffnen ist. Zusätzlich können die Wände und das Dach durch zusätzliche Gipskartonbauplatten mit Masse beschwert werden. Sollte noch mehr erreicht werden, so kann eine entkoppelte Vorsatzschale (Raum-in-Raum-System) hilfreich sein, wobei sich aufgrund der Schwachstelle "Fenster" hier der Aufwand nicht lohnen wird, ohne dass die Fenster durch Kastenfenster (mit zwei hintereinander positionierten Fensterflügeln) ersetzt werden.

Es gibt also viele Möglichkeiten, um eine bessere Schalldämmung zu erreichen. Die Maßnahmen, insbesondere die letzten Vorschläge, können jedoch teuer werden. Schall lässt sich leider nicht "isolieren", wie dies bei Elektrizität der Fall ist. Schall kann, wie Wärmeenergie, nur gedämmt werden. Es wird also immer etwas Schallenergie durch die Bauteile nach innen wandern.

Mit freundlichen Grüßen
Vanessa Kurz
von Bastian
23. September 2020, 09:36
Hallo Herr Walcher,
wir sind seit drei Monaten in unserem Haus und fühlen uns super wohl! Da wir in der Nähe eines Flughafens wohnen und auch im Haus (wenn alle Fenster und Türen geschlossen sind) die Flugzeuge hören, möchte ich herausfinden ob wir nachträglich den Schallschutz verbessern können. Wir haben den Schallschutz Basis und würden ggf. in den beiden Schlafzimmern den Lärm reduzieren wollen, abhängig vom Aufwand. Können Sie mir sagen, welche Möglichkeiten es hier überhaupt gibt? Vielen Dank und schöne Grüße
von Carolin Baisch
2. August 2017, 14:39
Hallo Herr Loroch,

Herr Walcher befindet sich zur Zeit im Urlaub. Deshalb wird sein Kollege direkt mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

Viele Grüße
Carolin Baisch
von Kristian Loroch
2. August 2017, 14:09
Sehr geehrter Herr Walcher, wir haben ein Haus aus dem Jahre 2011. Im DG haben wir überall Kork und im Bad Fliesen. An einigen Stellen schwingt der Boden, so dass auch Schränke schon einmal leicht mitschwingen. Gibt es hierzu eine Erklärung und entfällt dies bei der neuen Zwischendeckenkonstrultion? Dank vorab. MfG Kristian Loroch
von Christoffer Walcher
29. Mai 2017, 16:58
Hallo Michael,

der Wert gilt für alle 12,2 cm Innenwände. Die starken Wände weisen noch höhere Schalldämmmaße auf.Die „Plus“ und „Komfort“ Aufbauten beziehen sich ausschließlich auf die Decken. Bei den Wänden wird zwischen den „Stufen 1“ und „Stufen 2“ Wänden unterschieden.

Wenn Sie nähere Informationen wünschen, biete ich Ihnen gerne ein Telefongespräch an.

Viele Grüße
Christoffer Walcher
von Michael
29. Mai 2017, 14:59
In Bau- und Ausstattungsbeschreibung heißt es auf Seite 21, dass die Innenwände standardmäßig ein Schalldämmaß von 43 dB haben. Nun gibt es tragende und nicht tragende Standard-Innenwände (mit 12,2 cm und 21,2 cm Stärke). Haben diese beide das gleiche Schalldämmaß oder gibt es hier einen Unterschied? Wie dick sind die Schalldämmwände "PLUS" und "KOMFORT"? Hängt deren Stärke auch davon ab, ob die Wand tragend oder nicht tragend ist?
von Christoffer Walcher
15. Mai 2017, 10:31
Hallo Jens,

dass Sie ein Brummen der Wärmepumpe am Fenster eher wahrnehmen als im Wandbereich liegt darin, dass der Schalldämmwert vom Fensterbauteil deutlich geringer ist im Vergleich zur Außenwand. Für den Austausch der Verglasung müssen die Rahmen nicht ausgetauscht werden. Die Schallschutzverglasung weist einen Schalldämmwert von 40dB auf, was eine deutliche Erhöhung bzw. Verbesserung zur bisherigen Wärmeschutzverglasung darstellt!

Viele Grüße
Christoffer Walcher
von Christoffer Walcher
15. Mai 2017, 08:27
Hallo Michael,

bei den Werten handelt es sich um geprüfte Laborwerte, welche ohne Flankenübertragung ermittelt wurden.
Da der Einfluss der Flanken maßgeblich von der Anschluss-Situation und Flankenlänge abhängig ist, können
wir diese nicht allgemein ausweisen.

Viele Grüße
Christoffer Walcher
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