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Schwörer Keller - Inklusivleistungen

Hausbau Blog 2021

Kommentare: 31

Immer wieder hören wir von Kunden, dass unsere Keller im Standard „spartanisch“ ausgestattet sind. Dies betrifft vor allem die Elektroinstallation.

Die Elektro-Standard-Ausstattung eines Schwörer Kellers besteht aus:

1 Deckenleuchte mit Wechselschaltung, 1 Steckdose unter dem Schalter im Vorraum sowie 1 Elektroanschluss (separat abgesichert) für eine Waschmaschine im Keller.

Weitere Elektroinstallationen können bei der Ausstattungsberatung individuell festgelegt werden bzw. können auch in Eigenleistung erfolgen.

Was gehört in den „Standard“ eines Schwörer Kellers?

Uns ist es wichtig auch Leistungen wie Abwasser- und Regenverrohrung oder Ausschreibungen der Erd-, Kanal- und Betonarbeiten im Standard anzubieten. Den Bereich Elektroinstallation sehen wird hingegen als „individuellen“ Faktor, den die Bauherren neben der Basisausstattung selbst bestimmen können/sollten.

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Mehr Elektroinstallation als Standardleistung

Soll der Kellerpreis verteuert werden, um zusätzliche Elektroinstallationen im Kellerpreis inklusive zu haben?

Wenn ja, welche Elemente würden Sie sich als „Inklusiv-Leistungen“ bzw. Standardleistungen wünschen?

Elektroinstallation individuell festlegen

Oder sind Sie mit der bisherigen Standard-Ausstattung zufrieden, da Sie lieber individuell festlegen was Sie an Elektroinstallation in Ihrem Keller benötigen bzw. in Eigenleistung machen möchten?

Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

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31 KOMMENTARE
von Manfred Hölz
23. Juni 2014, 12:41
Sehr geehrte Fam. Stern,

eine weiße Wanne ist nicht zu Wohnzwecken geeignet - Warum? - weil eine Wasserdampfdiffusion stattfinden kann. Dies kann im Laufe der Zeit zu einer "Ansammlung" von Feuchte auf der Wandoberfläche führen. Bei Wohnräumen werden die Wandoberflächen i.d.R. verkleidet, ja sogar noch zusätzlich gedämmt. Diese Feuchte wäre dann hinter der Verkleidung eingeschlossen und kann über die Jahre zu Feuchteschäden führen. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, man darf grundsätzlich nur Räume beheizen, die ausreichend gedämmt sind und diese Räume auch im Energieeinsparnachweis berücksichtigt wurden (das beeinflusst sehr stark die Effizienzklasse des Gesamtgebäudes).

Bitumendickbeschichtungen (KMB) werden i.d.R. bei weißen Wannen nicht verwendet, die Betonkonstruktion muss die Abdichtungsfunktion erbringen. In erster Linie wird mit KMB eine Abdichtung gegen Erdfeuchte ausgeführt - in Kombination mit einer dauerhaft funktionierenden Drainage funktioniert das sehr gut. Eine Methode, die man seit wenigen Jahren als Alternative zur reinen weißen Wanne ausführen kann, ist eine Kombination aus einer Bodenplatte aus wasserundurchlässigem Beton und einer verstärkten KMB. Dies ist dann eine Mischung aus WU und Schwarzabdichtung. Das ist wenig günstiger und es fehlen Langzeiterfahrungen. Viele argumentieren dann so, dass eine Dampfdiffusion durch die Wand nicht mehr stattfinden kann, da die KMB dies verhindere. Doch die Bodenplatte ist nun mal das Bauteil, das am ersten und auch am längsten im Wasser steht. Unter der BP führt aber keiner eine KMB aus. Dort wird oft das Thema völlig ausgeblendet.

Für eine Werkstatt, die ab und zu benutzt wird, ist keine innenseitige Dämmung notwendig. Die obligatorische Perimeterdämmung (z.B. 6 cm) auf der Kellerwandaußenseite (Schutz gegen Kondensat auf der Wandinnenseite) sorgt dafür, dass der Keller nicht gänzlich auskühlt. Damit können Sie jederzeit die evlt. anfallende erhöhte Luftfeuchte (Feuchte wird von der Wandinnenoberfläche an die Luft abgegeben, wenn diese nicht verkleidet wurde) ablüften - richtiges Lüftungsverhalten vorausgesetzt!

Die Verwendung von Bitumendickbeschichtungen als Kleber für Perimeterdämmung an die Kelleraußenwand ist ebenfalls üblich - diese hat dann aber keinerlei abdichtende Wirkung.

Viele Grüße
Manfred Hölz
von Fam. Stern
19. Juni 2014, 19:12
Hallo,
wir müssen mit weißer Wanne bauen. Dies schließt nach bisherigen Angaben eine höherwertige Nutzung als Wohnraum aus. Nun soll einer unserer Kellerräume stundenweise 1-2x wöchentlich als Hobbyraum bzw. kleine Werkstatt genutzt werden. In unserem Neubaugebiet haben wir gesehen, dass fast alle Nachbarn ihre weiße Wanne noch mit Bitumen (o.ä.) streichen, bevor die Perimeterdämmung angebracht wird. Was bewirkt dieser zusätzliche Anstrich und welche Lösung empfiehlt Schwörer? Kann so ein Kellerraum kurzzeitig (nicht regelmäßig) mit externen Heizlösungen wie z.B. einem Heizlüfter geheizt werden?

Mit freundlichen Grüßen
Familie Stern
von Manfred Hölz
19. Juli 2013, 10:14
Sehr geehrte Fam. Mair,

soll eine Beheizung vorgesehen werden, müssen diese Räume im Energieeinsparnachweis mit berücksichtigt werden, da sie dann zur "thermischen Hülle" gehören. Sie müssen also dafür sorgen, dass ein entsprechender Wärmeschutz erfüllt wird. Danach richten sich die Dämmstärken und die entsprechende Ausführung für Wand und Boden. Wurde ein KfW-Effz.Haus55 realisiert, wird die Einbindung von Kellerräumen nur schwer und mit immensem dämmtechnischen und monetären Aufwand möglich. Wird die sich rechnerisch ergebende Dämmstärke nicht ausgeführt, rutscht man schnell in eine niederere Effz.Klasse, was sich wiederum auf die KfW-Förderung auswirkt, falls Sie eine solche beantragt haben.

Ist o.g. Thema geklärt, ist es wichtig, auf die Bodenplatte eine Schweißbahn aufzubringen, um den Estrich vor Feuchte vom Erdreich und der Bodenplatte selbst zu schützen. Danach kann eine Ausgleichsschüttung (Bodenplatte ist nie ausreichend eben) und darauf Dämmplatten aufgebracht werden. An der Außenwand kann eine entsprechende Dämmung wie z.b. PU-Schaumplatten angebrachte werden. Wichtig ist eine Dampfdichte Ausführung. Dabei darauf achten, dass die Anschlüsse sauber abgedichtet werden. Die alukaschierten PU-Platten bieten hier eine optimale Dichtheit - Plattenstöße sauber kleben! Innerhalb dieser Ebene sollten keine Elektroleitungen verlegt werden!

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hölz
von Manfred Hölz
18. Juli 2013, 08:25
Sehr geehrte Familie Jauss,

vielen Dank für Ihren Vorschlag. Ihre Nachbarschaft muss eine Weiße Wanne gewählt haben - für diesen Keller ist keine Wandabdichtung erforderlich, kostet in der Summe i.d.R. aber deutlich mehr, als ein Basiskeller. Letzterer basiert auf dem System mit Wand-Abdichtung gegen Erdfeuchte und einer Drainage. Da diese vorgeschriebene Wandabdichtung außen aufgebracht werden muss, ist eine werkseitige Aufbringung der Periemterdämmung nicht sinnvoll, da an allen Stoßstellen Wand/Wand und Wand/Bodenplatte die Abdichtung bauseitig angebracht/ergänzt werden muss. Hier muss die Perimeterdämmung entsprechend zurückgeschnitten und später eingelegt werden. Das geht aber erst nach der Durchtrocknung der Abdichtung. Sie sehen, da gäbe es eine Menge an Folgearbeiten, die mit zusätzlichen Anfahrten verbunden sind und das ganze immer teurer machen würden. Sie haben die für den Bauherrn günstigste Lösung durch sinnvolles Splitting der Arbeiten. Vorfertigung sollte immer mit einen Vorteil für beide Seiten verbunden sein. Das ist m.E. hier nicht umzusetzen. Würde man gleich die teurere Weiße Wanne anbieten, wäre es natürlich möglich, da dann keine Wandabdichtung benötigt wird. Damit entfallen aber auch mögliche Eigenleistungen für Bauherren, die selber Hand anlegen wollen oder müssen. Trotzdem vielen Dank für Ihren Vorschlag!

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hölz
von Fam. Mair
18. Juli 2013, 08:04
Hallo Herr Hölz,

wir haben auch einen Basiskeller/Nutzkeller mit 3 Räumen (Technik, Vorraum, Hobbyraum).
Den Hobbyraum möchten wir nun in Eigenleistung ausbauen. Estrich ist bereits vorhanden.

Im Kundenportal habe bezüglich "Ausbau des Basiskellers" leider keine Informationen gefunden.
Können Sie uns ein paar Informationen geben, wie der Keller fachgerecht auszubauen ist?
Dämmung der Wände, Fußbodenaufbau, Decke, etc.

Vorab bereits vielen Dank!
von Familie Jauss
17. Juli 2013, 09:03
Wir haben mit Schwörerhaus in einem Neubaugebiet gebaut, so dass wir unsere Einzelschritte ganz gut mit denen diverser anderer Fertighausanbieter vergleichen konnten :-)
Dabei ist uns ein Fertighaus-Anbieter aus Baden-Württemberg aufgefallen, bei welchem der Fertigkeller gleich inkl. außen angebrachter Perimeterdämmung aufgestellt wurde. Das fanden wir sehr innovativ, da hier sehr zeitnah und ohne Koordination weiterer Gewerke wieder angeschüttet werden konnte.

Bei uns kam der Keller von Schwörer, die Bitumenbeschichtung von einem von Schwörer beauftragen Unternehmen, die Perimeterdämmung von uns, und die Drainage und das Anschütten wieder vom Erdbauunternehmer. Die Abstimmungsarie kann man sich vorstellen :-) Natürlich war es machbar und hat auch geklappt, aber das Prinzip Fertigteilwände gleich inkl. Perimeterdämmung fix und fertig aufzustellen hat uns fasziniert.

Eventuell ist das ja auch mal eine Überlegung für Schwörer, da ich neben der Qualität gerade die hohe Vorfertigung als eine der Paradedisziplinen von Schwörer wahrgenommen habe.
von Manfred Hölz
16. Juli 2013, 16:30
Sehr geehrter Herr Hoffmeister,

wir haben die Perimeterdämmung nicht in unseren Leistungen enthalten, da diese Leistung zu einem für uns ungünstigen Zeitpunkt zu erbringen ist. Nach der Kellermontage muss erst die Abdichtung des Kellers erfolgen, welche entsprechende Trocknungszeiten unterliegt. Man bedenke auch die Wintermonate. Wir müssten also später nochmals gesondert anfahren, um die Arbeiten ausführen zu können. Selbst die Beauftragung des Bauunternehmers führt zu unnötigen Kostensteigerungen, welche Sie als Kunde zahlen müssten. Der Bauunternehmer ist vor Ort und kann diese Arbeiten auch kurzfristig ohne lange Anfahrtswege und in Abstimmung der Wetterlage ausführen(wieder sind die Wintermonate zu berücksichtigen). Wir schreiben im übrigen für Sie die Perimeterdämmung gleich mit den Erdarbeiten mit aus, so dass die Preise dazu frühzeitig vorliegen und die Beauftragung über den Bauunternehmer in Summe erfolgen kann.

Der Basiskeller kann sehr wohl ausgebaut werden, er ist also nicht nur als Nutzkeller zu verwenden. Als bekennender Blogger haben Sie sicher meine Blogbeiträge zur Kellerabdichtung gelesen und konnten erfahren, dass der Basiskeller eine Wandabdichtung gegen Erdfeuchte erhält. Eine Drainage ist dann erforderlich, wenn die Versickerbarkeit des Baugrundes nur bedingt gegeben ist, also Lehmanteile enthält. Der/die Fachmann/-frau spricht von einem Kf-Wert von 10^-4 als Grenzwert.
Ist der Boden besser, versickert das einsickernde Wasser schnell genug und es kommt zu keinem Aufstau. In diesem Fall kann man auf die Drainage verzichten. Ist der Boden aber schlechter, ist eine Drainage erforderlich, um evtl. einstauendes Sickerwasser zu erfassen und ableiten zu können. Wichtig hierbei ist die Ableitbarkeit des Drainagewassers. Ein Sickerschacht ist nur sinnvoll, wenn in tieferen Lagen versickerbarer Boden ansteht. Ein Kanalanschluss ist baurechtlich abzustimmen. Es ist also zu prüfen, was beim jeweiligen Bauvorhaben für Möglichkeiten bzw. für Notwendigkeiten bestehen.

Fazit: Können Sie das evlt. einsickernde Drainagewasser dauerhaft und zuverlässig ableiten (und nur dann ist der Basiskeller möglich), bleibt der Keller trocken ! Deshalb finden Sie in der Baubeschreibung zum Basiskeller keinen Hinweis, dass dieser nur als Nutzkeller verwendet werden darf. Denn ein Ausbau ist sehr wohl möglich. Der Basiskeller ist mit 71 % aller Keller der meistgebaute SchwörerKeller.

Können Sie das Wasser nicht wie oben beschrieben ableiten, ist eine Wannenausbildung notwendig! Die Weiße Wanne ist wasserundurchlässig und nicht dampfdicht! Deshalb ist die Weiße Wanne als Nutzkeller und die sog. Schwarze Wanne für höherwertige Nutzung, z.B. für Wohnraum geeignet.

Mit freundlichen Grüßen
i.V. Manfred Hölz
von Stefan Hoffmeister
15. Juli 2013, 09:41
Hallo,

was mich wundert ist, dass bei Ihnen die Perimeterdämmung nicht automatisch mit angeboten wird. Das ist wiederum bei fast allen Anbietern Standard.

Wenn der Basiskeller ein "Nutzkeller" sein soll, warum schreiben Sie dann in der Bauschreibung, dass er nicht zum Lagern von Bekleidung geeignet ist. Das würde für mich auch heißen, dass ich dort z.B. keinen Kinoraum mit Teppich später einbauen könnte...
Hier liefert leider ihr Baubeschreibung keine weiteren Angaben.
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