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Schwörer Keller - Inklusivleistungen

Hans Böhm
Kommentare: 27

Immer wieder hören wir von Kunden, dass unsere Keller im Standard „spartanisch“ ausgestattet sind. Dies betrifft vor allem die Elektroinstallation.

Die Elektro-Standard-Ausstattung eines Schwörer Kellers besteht aus:

1 Deckenleuchte mit Wechselschaltung, 1 Steckdose unter dem Schalter im Vorraum sowie 1 Elektroanschluss (separat abgesichert) für eine Waschmaschine im Keller.

Weitere Elektroinstallationen können bei der Ausstattungsberatung individuell festgelegt werden bzw. können auch in Eigenleistung erfolgen.

Was gehört in den „Standard“ eines Schwörer Kellers?

Uns ist es wichtig auch Leistungen wie Abwasser- und Regenverrohrung oder Ausschreibungen der Erd-, Kanal- und Betonarbeiten im Standard anzubieten. Den Bereich Elektroinstallation sehen wird hingegen als „individuellen“ Faktor, den die Bauherren neben der Basisausstattung selbst bestimmen können/sollten.

Mehr Elektroinstallation als Standardleistung

Soll der Kellerpreis verteuert werden, um zusätzliche Elektroinstallationen im Kellerpreis inklusive zu haben?

Wenn ja, welche Elemente würden Sie sich als „Inklusiv-Leistungen“ bzw. Standardleistungen wünschen?

Elektroinstallation individuell festlegen

Oder sind Sie mit der bisherigen Standard-Ausstattung zufrieden, da Sie lieber individuell festlegen was Sie an Elektroinstallation in Ihrem Keller benötigen bzw. in Eigenleistung machen möchten?

Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

Wie denken Sie darüber?

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27 KOMMENTARE
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
10. Januar 2017, 10:17
Guten Tag Jens,

wenn sich lediglich bei solch tiefen Temperaturen an den Kellerfenstern Kondensat bildet, ist davon auszugehen, dass die Luftfeuchtigkeit nicht mehr so hoch ist, dass ein Ausbau nicht erfolgen kann.
Die Bedenken mit den Deckenbalken können Sie durch Überprüfung der Holzfeuchte aus der Welt schaffen. Diese sollte durchgehend unter 18% liegen, um Feuchteschäden auszuschließen.
Die Gipskartonverkleidung erfolgt an der Kellerdecke ohne Dampfsperre, sodass auch nach dem Anbringen des Gipskartons ein Feuchteaustausch durch Diffussion stattfinden kann.
Bei kalten trockenen Tagen bewirkt das Lüften des Kellers mehr als bei wärmeren und feuchteren Tagen. Daher sollten die trocken kalte Tage nutzen, um den Keller weiter durch Lüften zu trocknen.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
Avatar von Jens
29. Dezember 2016, 00:16
Hallo Herr Böhm,

da wir ihn nur als Nutzkeller verwenden, sind wir mit der Ausstattung zufrieden. Wir verkleiden die Kellerdecke in Eigenleistung mit Rigipsplatten. Hierzu hätte ich eine Frage: Wir haben Anfang Oktober Estrich in den Keller bekommen. Da wir keine Heizung im Keller haben, zieht sich der Trocknungsprozess etwas. Als belegreif würde ich den Estrich noch nicht erachten. Wenn man den Keller längere Zeit (ab 2 Tage) nicht lüftet, riecht es muffig und an den Kellerfenstern bildet sich bei Außentemperaturen unter 0 Grad Kondensat. Ist die Luftfeuchtigkeit ein Problem, wenn wir die Decke mit Rigips verkleiden wollen? Unsere Befürchtung ist, dass die Feuchtigkeit auch in die Dämmung und das Holz der Kellerdecke eingezogen ist und wir diese dann praktisch einschließen, wenn wir den Rigips anbringen (Schimmel)? Würden Sie mit dem Rigips noch warten oder ist das aus Ihrer Sicht kein Problem?

Vielen Dank für die Information und viele Grüße,
Jens
Heiko Wolf von Heiko Wolf
13. Oktober 2015, 16:27
Hallo Alex,

der Fussbodenaufbau im Keller ist abhängig von der Planung des Architekten. Da die Türausschnitte so gewählt sind, dass der Kunde jede Höhe (event. mit Dämmung) von ca. 5-12cm einbringen kann, müssen die Türausschnitte für die größte Variante ausgeführt sein. Das bedeutet jeder Kunde kann einen Fussbodenaufbau von 12cm + Türhöhe von 2.11m in seinen Keller einbauen.
Der Fussbodenaufbau kann auch erst nach der Hausmontage eingebracht werden. Wird nun ein Aufbau von 5cm gewählt, werden die Innentüren auf 6cm über Bodenplatte gesetzt, oder nach dem Einbringen des Fussbodenaufbaus. Der obere Freiraum über Türfutter zum Betonsturz muss vor Ort verschlossen werden.

Hier kann auch der Bauleiter, sowie der Hausbautrupp vor Ort mit Tipps behilflich sein.

Mit freundlichen Grüßen

Heiko Wolf
Avatar von Alex
6. Oktober 2015, 07:50
Hallo
wie ist denn der Fussbodenaufbau im Keller gedacht ?
Der Keller steht und die Türen haben einen Ausschnitt von 230 cm . Also wenn man 211 er Türen einbaut fehlt ja immer noch Platz.
Für Estrich ist ja keine Zeit da die Pfosten ca. 4 WEochen stehen.
Bräuchte da dringend eine vernünftige Lösung
Manfred Hölz von Manfred Hölz
23. Juni 2014, 12:41
Sehr geehrte Fam. Stern,

eine weiße Wanne ist nicht zu Wohnzwecken geeignet - Warum? - weil eine Wasserdampfdiffusion stattfinden kann. Dies kann im Laufe der Zeit zu einer "Ansammlung" von Feuchte auf der Wandoberfläche führen. Bei Wohnräumen werden die Wandoberflächen i.d.R. verkleidet, ja sogar noch zusätzlich gedämmt. Diese Feuchte wäre dann hinter der Verkleidung eingeschlossen und kann über die Jahre zu Feuchteschäden führen. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, man darf grundsätzlich nur Räume beheizen, die ausreichend gedämmt sind und diese Räume auch im Energieeinsparnachweis berücksichtigt wurden (das beeinflusst sehr stark die Effizienzklasse des Gesamtgebäudes).

Bitumendickbeschichtungen (KMB) werden i.d.R. bei weißen Wannen nicht verwendet, die Betonkonstruktion muss die Abdichtungsfunktion erbringen. In erster Linie wird mit KMB eine Abdichtung gegen Erdfeuchte ausgeführt - in Kombination mit einer dauerhaft funktionierenden Drainage funktioniert das sehr gut. Eine Methode, die man seit wenigen Jahren als Alternative zur reinen weißen Wanne ausführen kann, ist eine Kombination aus einer Bodenplatte aus wasserundurchlässigem Beton und einer verstärkten KMB. Dies ist dann eine Mischung aus WU und Schwarzabdichtung. Das ist wenig günstiger und es fehlen Langzeiterfahrungen. Viele argumentieren dann so, dass eine Dampfdiffusion durch die Wand nicht mehr stattfinden kann, da die KMB dies verhindere. Doch die Bodenplatte ist nun mal das Bauteil, das am ersten und auch am längsten im Wasser steht. Unter der BP führt aber keiner eine KMB aus. Dort wird oft das Thema völlig ausgeblendet.

Für eine Werkstatt, die ab und zu benutzt wird, ist keine innenseitige Dämmung notwendig. Die obligatorische Perimeterdämmung (z.B. 6 cm) auf der Kellerwandaußenseite (Schutz gegen Kondensat auf der Wandinnenseite) sorgt dafür, dass der Keller nicht gänzlich auskühlt. Damit können Sie jederzeit die evlt. anfallende erhöhte Luftfeuchte (Feuchte wird von der Wandinnenoberfläche an die Luft abgegeben, wenn diese nicht verkleidet wurde) ablüften - richtiges Lüftungsverhalten vorausgesetzt!

Die Verwendung von Bitumendickbeschichtungen als Kleber für Perimeterdämmung an die Kelleraußenwand ist ebenfalls üblich - diese hat dann aber keinerlei abdichtende Wirkung.

Viele Grüße
Manfred Hölz
Avatar von Fam. Stern
19. Juni 2014, 19:12
Hallo,
wir müssen mit weißer Wanne bauen. Dies schließt nach bisherigen Angaben eine höherwertige Nutzung als Wohnraum aus. Nun soll einer unserer Kellerräume stundenweise 1-2x wöchentlich als Hobbyraum bzw. kleine Werkstatt genutzt werden. In unserem Neubaugebiet haben wir gesehen, dass fast alle Nachbarn ihre weiße Wanne noch mit Bitumen (o.ä.) streichen, bevor die Perimeterdämmung angebracht wird. Was bewirkt dieser zusätzliche Anstrich und welche Lösung empfiehlt Schwörer? Kann so ein Kellerraum kurzzeitig (nicht regelmäßig) mit externen Heizlösungen wie z.B. einem Heizlüfter geheizt werden?

Mit freundlichen Grüßen
Familie Stern
Manfred Hölz von Manfred Hölz
19. Juli 2013, 10:14
Sehr geehrte Fam. Mair,

soll eine Beheizung vorgesehen werden, müssen diese Räume im Energieeinsparnachweis mit berücksichtigt werden, da sie dann zur "thermischen Hülle" gehören. Sie müssen also dafür sorgen, dass ein entsprechender Wärmeschutz erfüllt wird. Danach richten sich die Dämmstärken und die entsprechende Ausführung für Wand und Boden. Wurde ein KfW-Effz.Haus55 realisiert, wird die Einbindung von Kellerräumen nur schwer und mit immensem dämmtechnischen und monetären Aufwand möglich. Wird die sich rechnerisch ergebende Dämmstärke nicht ausgeführt, rutscht man schnell in eine niederere Effz.Klasse, was sich wiederum auf die KfW-Förderung auswirkt, falls Sie eine solche beantragt haben.

Ist o.g. Thema geklärt, ist es wichtig, auf die Bodenplatte eine Schweißbahn aufzubringen, um den Estrich vor Feuchte vom Erdreich und der Bodenplatte selbst zu schützen. Danach kann eine Ausgleichsschüttung (Bodenplatte ist nie ausreichend eben) und darauf Dämmplatten aufgebracht werden. An der Außenwand kann eine entsprechende Dämmung wie z.b. PU-Schaumplatten angebrachte werden. Wichtig ist eine Dampfdichte Ausführung. Dabei darauf achten, dass die Anschlüsse sauber abgedichtet werden. Die alukaschierten PU-Platten bieten hier eine optimale Dichtheit - Plattenstöße sauber kleben! Innerhalb dieser Ebene sollten keine Elektroleitungen verlegt werden!

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hölz
Manfred Hölz von Manfred Hölz
18. Juli 2013, 08:25
Sehr geehrte Familie Jauss,

vielen Dank für Ihren Vorschlag. Ihre Nachbarschaft muss eine Weiße Wanne gewählt haben - für diesen Keller ist keine Wandabdichtung erforderlich, kostet in der Summe i.d.R. aber deutlich mehr, als ein Basiskeller. Letzterer basiert auf dem System mit Wand-Abdichtung gegen Erdfeuchte und einer Drainage. Da diese vorgeschriebene Wandabdichtung außen aufgebracht werden muss, ist eine werkseitige Aufbringung der Periemterdämmung nicht sinnvoll, da an allen Stoßstellen Wand/Wand und Wand/Bodenplatte die Abdichtung bauseitig angebracht/ergänzt werden muss. Hier muss die Perimeterdämmung entsprechend zurückgeschnitten und später eingelegt werden. Das geht aber erst nach der Durchtrocknung der Abdichtung. Sie sehen, da gäbe es eine Menge an Folgearbeiten, die mit zusätzlichen Anfahrten verbunden sind und das ganze immer teurer machen würden. Sie haben die für den Bauherrn günstigste Lösung durch sinnvolles Splitting der Arbeiten. Vorfertigung sollte immer mit einen Vorteil für beide Seiten verbunden sein. Das ist m.E. hier nicht umzusetzen. Würde man gleich die teurere Weiße Wanne anbieten, wäre es natürlich möglich, da dann keine Wandabdichtung benötigt wird. Damit entfallen aber auch mögliche Eigenleistungen für Bauherren, die selber Hand anlegen wollen oder müssen. Trotzdem vielen Dank für Ihren Vorschlag!

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hölz
Avatar von Fam. Mair
18. Juli 2013, 08:04
Hallo Herr Hölz,

wir haben auch einen Basiskeller/Nutzkeller mit 3 Räumen (Technik, Vorraum, Hobbyraum).
Den Hobbyraum möchten wir nun in Eigenleistung ausbauen. Estrich ist bereits vorhanden.

Im Kundenportal habe bezüglich "Ausbau des Basiskellers" leider keine Informationen gefunden.
Können Sie uns ein paar Informationen geben, wie der Keller fachgerecht auszubauen ist?
Dämmung der Wände, Fußbodenaufbau, Decke, etc.

Vorab bereits vielen Dank!
Avatar von Familie Jauss
17. Juli 2013, 09:03
Wir haben mit Schwörerhaus in einem Neubaugebiet gebaut, so dass wir unsere Einzelschritte ganz gut mit denen diverser anderer Fertighausanbieter vergleichen konnten :-)
Dabei ist uns ein Fertighaus-Anbieter aus Baden-Württemberg aufgefallen, bei welchem der Fertigkeller gleich inkl. außen angebrachter Perimeterdämmung aufgestellt wurde. Das fanden wir sehr innovativ, da hier sehr zeitnah und ohne Koordination weiterer Gewerke wieder angeschüttet werden konnte.

Bei uns kam der Keller von Schwörer, die Bitumenbeschichtung von einem von Schwörer beauftragen Unternehmen, die Perimeterdämmung von uns, und die Drainage und das Anschütten wieder vom Erdbauunternehmer. Die Abstimmungsarie kann man sich vorstellen :-) Natürlich war es machbar und hat auch geklappt, aber das Prinzip Fertigteilwände gleich inkl. Perimeterdämmung fix und fertig aufzustellen hat uns fasziniert.

Eventuell ist das ja auch mal eine Überlegung für Schwörer, da ich neben der Qualität gerade die hohe Vorfertigung als eine der Paradedisziplinen von Schwörer wahrgenommen habe.
Manfred Hölz von Manfred Hölz
16. Juli 2013, 16:30
Sehr geehrter Herr Hoffmeister,

wir haben die Perimeterdämmung nicht in unseren Leistungen enthalten, da diese Leistung zu einem für uns ungünstigen Zeitpunkt zu erbringen ist. Nach der Kellermontage muss erst die Abdichtung des Kellers erfolgen, welche entsprechende Trocknungszeiten unterliegt. Man bedenke auch die Wintermonate. Wir müssten also später nochmals gesondert anfahren, um die Arbeiten ausführen zu können. Selbst die Beauftragung des Bauunternehmers führt zu unnötigen Kostensteigerungen, welche Sie als Kunde zahlen müssten. Der Bauunternehmer ist vor Ort und kann diese Arbeiten auch kurzfristig ohne lange Anfahrtswege und in Abstimmung der Wetterlage ausführen(wieder sind die Wintermonate zu berücksichtigen). Wir schreiben im übrigen für Sie die Perimeterdämmung gleich mit den Erdarbeiten mit aus, so dass die Preise dazu frühzeitig vorliegen und die Beauftragung über den Bauunternehmer in Summe erfolgen kann.

Der Basiskeller kann sehr wohl ausgebaut werden, er ist also nicht nur als Nutzkeller zu verwenden. Als bekennender Blogger haben Sie sicher meine Blogbeiträge zur Kellerabdichtung gelesen und konnten erfahren, dass der Basiskeller eine Wandabdichtung gegen Erdfeuchte erhält. Eine Drainage ist dann erforderlich, wenn die Versickerbarkeit des Baugrundes nur bedingt gegeben ist, also Lehmanteile enthält. Der/die Fachmann/-frau spricht von einem Kf-Wert von 10^-4 als Grenzwert.
Ist der Boden besser, versickert das einsickernde Wasser schnell genug und es kommt zu keinem Aufstau. In diesem Fall kann man auf die Drainage verzichten. Ist der Boden aber schlechter, ist eine Drainage erforderlich, um evtl. einstauendes Sickerwasser zu erfassen und ableiten zu können. Wichtig hierbei ist die Ableitbarkeit des Drainagewassers. Ein Sickerschacht ist nur sinnvoll, wenn in tieferen Lagen versickerbarer Boden ansteht. Ein Kanalanschluss ist baurechtlich abzustimmen. Es ist also zu prüfen, was beim jeweiligen Bauvorhaben für Möglichkeiten bzw. für Notwendigkeiten bestehen.

Fazit: Können Sie das evlt. einsickernde Drainagewasser dauerhaft und zuverlässig ableiten (und nur dann ist der Basiskeller möglich), bleibt der Keller trocken ! Deshalb finden Sie in der Baubeschreibung zum Basiskeller keinen Hinweis, dass dieser nur als Nutzkeller verwendet werden darf. Denn ein Ausbau ist sehr wohl möglich. Der Basiskeller ist mit 71 % aller Keller der meistgebaute SchwörerKeller.

Können Sie das Wasser nicht wie oben beschrieben ableiten, ist eine Wannenausbildung notwendig! Die Weiße Wanne ist wasserundurchlässig und nicht dampfdicht! Deshalb ist die Weiße Wanne als Nutzkeller und die sog. Schwarze Wanne für höherwertige Nutzung, z.B. für Wohnraum geeignet.

Mit freundlichen Grüßen
i.V. Manfred Hölz
Avatar von Stefan Hoffmeister
15. Juli 2013, 09:41
Hallo,

was mich wundert ist, dass bei Ihnen die Perimeterdämmung nicht automatisch mit angeboten wird. Das ist wiederum bei fast allen Anbietern Standard.

Wenn der Basiskeller ein "Nutzkeller" sein soll, warum schreiben Sie dann in der Bauschreibung, dass er nicht zum Lagern von Bekleidung geeignet ist. Das würde für mich auch heißen, dass ich dort z.B. keinen Kinoraum mit Teppich später einbauen könnte...
Hier liefert leider ihr Baubeschreibung keine weiteren Angaben.
Hans Böhm von Hans Böhm
3. Juni 2013, 14:33
Nach der von Ihnen erwähnten Umfrage vor ca. 1,5 Jahren haben wir in unserem Hause nochmals lange diskutiert und beschlossen, dass es transparenter ist, wenn wir den Ausstattungsstandard im Keller niedrig belassen. Die Anzahl der Umfrageteilnehmer ist leider nicht repräsentativ. Sehr viele Kunden möchten gerade im Keller viel Eigenleistungen erbringen. Außerdem kann man sich so vom Kauf des Kellers bis zur Ausstattungsberatung noch überlegen, wer die Installation durchführen soll. Grundsätzlich muss diese immer bezahlt werden, egal ob die Installtion bereits im Grundpreis eingerechnet wird oder einzeln dazu kommt.
Selbstverständlich sollten Sie beim Kauf eines Kellers darauf hingewiesen werden. Wenn dies nicht erfolgte, tut es uns leid.
Avatar von Holger
17. Mai 2013, 20:43
Hallo Herr Böhm,

ich finde es schade, dass Sie solch eine Sache anstoßen, geändert hat sich bisher in mehr als 1,5 Jahren aber leider nichts!!
Wir stehen kurz vor der Bemusterung und ärgern uns darüber, dass hier nichts praktikables im Standard ist.
Kellerräume ohne Licht und ohne Steckdose, wo gibts denn sowas?
Für viel Geld muss hier zwangsläufig nachgerüstet werden. Kundenorientierung sieht anders aus.
Nicht mal eine Steckdose für einen Trockner ist inklusive, obwohl dies in fast jedem Haushalt seit Jahrzehnten zum Standard gehört.
Avatar von Oliver
19. Februar 2013, 17:08
Hallo Herr Böhm,

dieser Blogeintrag ist nun schon einige Monate alt. Hat sich etwas an der standard Elektroinstallation der Keller getan?
Avatar von Tziopanos
12. August 2012, 00:40
Allgemein kann man schon sagen, dass man sehr viel spart, wenn man solche arbeiten( Aufputz Dosen und Schalter selbst macht. Ich finde auch gut das Schwörer bei der Bemusterung sehr ehrlich mit umgeht und darauf hinweist, dass es mit ihnen vielleicht unverhältnismäßig teuer ist.

Allerdings halte ich es für einen absoluten Blödsinn, das im Technikraum noch nicht einmal eine Steckdose vorgesehen ist. Sehr schnell braucht man gerade hier mal Licht um die Geräte zu bedienen, also fehlt auch eine Lampe die auf jeden fall ohne Aufpreis drin sein sollte, weil das Bedienen der Haustechnik im dunklem Winter ohne, gar nicht möglich ist. Und auch dies ist der Ort wo man schnell auch mal sowas wie eine Kondenswasser Hebeanlage braucht die gerne auch mal Strom haben will. Also bitte nachbessern! Da der sicherungskasten auch hier ist, dauert die Installation nicht mehr als eine halbe Stunde, und das Material vielleicht gerade einmal 20€.
Avatar von Daniel Jauss
16. Juli 2012, 09:29
Standard-Ausstattung sollte pro Kellerraum ein Deckenauslass und eine Aufputz verlegte Lichtschalter/Steckdosen-Kombi, jeweils neben der Türe sein. Dass muss Schwörer eigentlich locker ohne Mehrpreis hinbekommen. Wenn da der Elektriker 2 Stunden in einer Standard-Kellergröße mit 3 Räumen dran arbeitet ists wahrscheinlich schon viel.

Alles andere: Weitere Lichtauslässe, weitere Steckdosen, Unterputzverlegung, etc. kann dann ja Aufpreispflichtig sein.
Avatar von Klaus Z.
13. Juli 2012, 21:58
Mehr Elektroinstallation als Standardleistung - ein klares ja!!!

Die Elektro-Ausstattung für den Keller sehr bescheiden. aber der Preis für zusätzlich Sachen ist sehr hoch.

Sinnvoll wäre auch ein Licht im Treppenabgang zum Keller, so wie ein Licht+Schalter im Technikraum,
sowie 2 Steckdosen für Trockner und Waschmaschine.
Auch weitere Lichtauslässe in den Kellerräumen sollten kein Problem sein, da man ja nur die Schalter Aufputz legen müsste, und die Kabel für die Lichtauslässe gut in den Bereich über den Gipskartonplatten verlegen kann.Dies sollte ja auch problemlos für weitere Steckdosen praktikabel sein.

Der Preis für diese Sachen rechtfertigt die Anhebung des Grundpreises meiner Meinung nach nicht.
Avatar von Martin K.
17. Mai 2012, 19:48
Die Elektro-Ausstattung für den Keller (soweit man dies überhaupt so nennen darf) ist schon sehr spärlich. Bei der Bemusterung fragte ich nach, was eine zweite Steckdose für einen Trockner kostet. Mir wurde mitgeteilt, dass hierfür 280,- Euro fällig würden. Es müsste nämlich ein eigene Stromkreis mit Sicherung sein. Ich bin zwar kein Elektriker, aber der Preis ist schon sehr hoch.

Zudem wäre es auch sinnvoll, wenn im Technikraum, standardmä0ig Licht mit Schalter vorhanden wäre. Der Aufwand hierfür dürfte nur wenige Euro betragen und sollte wohl auch ohne Anhebung des Grundpreises möglich sein.
Avatar von Tobias Kuhn
8. Mai 2012, 08:45
Hallo Manfred,

die Befestigung von Gardinenschienen an der Gipskartondecke kann mittels Gipskartonschrauben (je nach Schiene z.B 3,9x35mm) erfolgen. Diese sind meistens grobgewindiger als normale Spanplattenscharauben. Zusätzlich kann die Schiene noch mit einem PU-Montagekleber fixiert werden.
Avatar von Manfred
8. Mai 2012, 07:59
Hallo Hr. Kuhn,

eine Frage zur Kellerdecke. Die wird ja wie Sie sagen mit Gipskarton beplankt. Wie würden Sie die Befestigung einer zweiläufigen Gardinenschiene lösen? Mit Rigips-Dübeln oder besser vollflächige Verklebung mit Montagekleber?
Über einen Lösungsvorschlag würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße!
Avatar von Tobias Kuhn
27. Februar 2012, 08:39
@ Stefan

Die beste Lösung wäre folgende:
Zwischen der Gipskarton-Beplankung an der Decke und der Beton-Kellerwand kann ein konstruktiver Spalt ausgeführt werden, welcher dann mit einem dauerelastischen Dichtsoff ausgefüllt werden sollte. Durch diesen Anschluss können Bewegungen der Decke optimal aufgenommen werden, ohne dass es zu Rissbildungen an diesem Übergang kommt.
Den passenden Dichtstoff können Sie z.B. in dem Malerfachgeschäft besorgen, wo Sie die sonstigen Materialien für die Tapezierarbeiten auch beziehen.

Falls Sie noch Fragen haben, können Sie mich auch gerne anrufen (07387/16-302).
Avatar von Stefan
20. Februar 2012, 10:48
Hallo Herr Böhm,

momentan bin ich dabei unseren Keller zu streichen. Dabei ist mir aufgefallen dass am Übergang zwischen Rigips-Verkleidung der Dämmwert-Decke und den Betonwänden Fugen sind. Können diese ohne Weiteres mit Acryl "zugeschmiert" werden, oder ist es besser wenn wir diese so lassen wie sie sind (evtl. besser wenn Luft in den Deckenbereich hineikommt?)? Vielen Dank für eine kurze Rückmeldung.

Viele Grüße
Stefan
Hans Böhm von Hans Böhm
30. Januar 2012, 13:48
@ Manuel:

Hobbykeller sind keine Wohnräume, können aber ähnlich ausgebaut werden.
D.h. die Wände werden bauseits isoliert und verkleidet (nicht möglich bei wasserundurchlässigen Kellern),
somit könnte bei dieser Maßnahme eine Unterputz-Elektroinstallation ausgeführt werden.
Ohne verkleiden der Wände ist eine Unterputzinstallation leider nicht möglich.
Avatar von Manuel
27. Januar 2012, 13:50
Hallo Hr. Böhm,

ist es möglich Steckdosen und Lichtschalter im Keller (Hobbyraum) Unterputz verlegen zu lassen? Oder würde alles Aufputz gemacht werden? Falls man dieses in EL machen wollte, wäre dies sicher nur schwer zu realisieren (Stahlbetonwände), aber wäre aus sicht der Statik überhaupt erlaubt?
Vielen Dank im vorraus...
Gruß
Avatar von Dejan
10. Oktober 2011, 08:26
Meiner Meinung nach könnte/sollte sich die "Mindestausstattung" auch nach der Raumgröße und -bestimmung richten. Wir haben zwei sehr große Kellerräume und einen sehr kleinen. Lustig ist, das all Räume die selbe Ausstattung haben. Dass das Licht im kleinen Raum ausreicht, die kleine Standardleuchte in den großen Kellerräumen zu wenig ist, ist logisch... dem Bauherrn... leider erst bei Benutzung *lol* Genauso sollte es in der heutigen Zeit normal sein, dass ein Waschraum mind. zwei Steckdosen hat und auch große Kellerräume wohl zwei Steckdosen brauchen.
Insegesamt hat mir bei Schwörerhaus das Thema "Strom im Garten" gefehlt. Ich habe keine Hinweise dazu bekommen. Als ich, der zum ersten Mal ein Haus gebaut hat, danach gefragt habe, wurde ich nur mit Floskeln ("alles kein Problem, sprechen Sie bei der Hausmontage mit Ihrem Bauleiter") begnügt. Mein Bauleiter hatte auch keine Ideen diesbezüglich. So musste mein Gala-Bauer später noch einmal budeln und eine Kernbohrung machen, durch die ich meine Kabel gezogen habe.
Avatar von Thomas
9. Oktober 2011, 21:55
Als "Basis-" bzw. "Mindestaustattung" erwarte ich als Kunde auf jeden Fall einen Deckenauslass bzw. jeweils ein Licht in jedem (!) Raum sowie im vorgesehenen Waschkeller zwei (!) Steckdosen (Waschmaschine und Trockner).

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