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  • Schnellere Montage durch hohe Vorfertigung

Schnellere Bauausführung durch vorgefertigte Betonestrichelemente

Christoffer Walcher
Kategorie: Allgemein
Kommentare: 24

Mit dem Ziel einer höheren Vorfertigung im Werk und einer freundlicheren Montage entwickelte SchwörerHaus vor drei Jahren einen neuen Betonboden, auf welchen der Fußbodenbelag direkt aufgebracht werden kann. Die Betonestrichelemente werden im Schwörereigenen Betonwerk hergestellt und bestehen aus einem 45 mm starken Betonspiegel mit Bewehrung. Diese Platten können in einer Größe bis zu 4,0 x 2,3 Meter hergestellt und zur Baustelle hin transportiert werden. Zur Trittschalldämmung werden vor der Verlegung des Betonbodens Mineralwolleplatten vollflächig ausgelegt.

Die Betonestrichelemente werden für jeden einzelnen Raum individuell auf Maß konstruiert und gefertigt. Bei der Montage werden die Elemente mittels Kran in den jeweiligen Raum verlegt. Anschließend erfolgt der Elemente Verbund untereinander mit einem Spezialkleber, sodass ein durchgehend ebener Estrich entsteht. Je nach Schallschutzpaket variiert die Dicke der Trittschalldämmung und kann mit den eigens hergestellten „Crispan Schallschutzkissen“ kombiniert werden. Dadurch wird der Trittschallschutz gegenüber der Standardausführung noch weiter verbessert.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass bei gleichem Fußbodenaufbau eine Fußbodenheizung in den Betonspiegel integriert werden kann. Bei der Dämmwertdecke wird dieser Vorteil ebenfalls genutzt. Hier wird die Fußbodenheizung in den bereits vorhandenen Betonspiegel integriert. Die Betonestrichelemente ergänzen somit die SchwörerHaus Philosophie eines hohen Vorfertigungsgrads mit der damit verbundenen raschen Bauausführung.

24 KOMMENTARE
von Melissa
11. Juli 2018, 16:25
Hallo Herr Walcher,

ich finde Ihren kurzen knappen Artikel toll, vor allem die Ausdrucksweise und der Aufbau der Sätze.

LG Melissa
von Christian Fuchs
18. Juni 2018, 18:17
Vielen herzlichen dank für ihre rasche und Informative Antwort. Dann werden wir unsere Planung wohl eher Richtung Ausbaustufe 2 ausrichten.
Liebe Grüsse
Christien
von Heinrich Suhrenbrock
18. Juni 2018, 16:30
Hallo Herr Fuchs,

der Leitungsabstand in unseren vorgefertigten Betonelementen für Erd-/Dachgeschoss beträgt 12 cm. Ob Sie die Fußbodenheizung in Eigenleistung installieren oder über die Fa. SchwörerHaus entscheidet sich letztlich bei der Wahl der Ausbaustufe. In der Ausbaustufe 1 müssen Sie die komplette Heizung ab der Fernwärmeübergabestation einschließlich Fußbodenheizung, Lüftung in Eigenleistung bzw. über einen Heizungsinstallateur installieren lassen. Für die Ausbaustufe 2 können wir Ihnen die Verlegung der Fußbodenheizung anbieten. Hier sehe ich Vorteile durch die Vorfertigung im Werk. Die Betonelemente können bis zur Hausmontage trocknen sodass keine Montageunterbrechung wegen Estrichtrocknung notwendig ist.

Viele Grüße
Heinrich Suhrenbrock
von Christian Fuchs
17. Juni 2018, 13:48
Guten Tag zusammen.
Wir Planen unser Schwörerhaus als Ausbauhaus (Stufe1 oder 2) Einen ''eigene'' Heizung entfällt für uns da wir die Wärme über einen Vernwärmeverbund beziehen können. Für uns stellt sich nun die Frage wie wir am besten mit der Fußbodenheizung vorgehen. Geplant ist Fußbodenheizung im Keller und EG (Dämmwertdecke). Ist es nun sinnvoller Die Fußbodenheizung im vorgefertigten Estrichboden (EG) mit Verteilerkasten und leitungen bis ins KG durch Schwörerhaus zu erstellen, oder eine normale Kellerdecke mit der Dämmung und Fußbodenheizung über einen dritten Heiziger? Mit Was für einem Leitungsabstand fahren sie In den Vorgefertigten Elementen. Der Heiziger der die Anschlüsse von der Vernwärmetechnick (Plattenwärmetauscher , WärmeSpeicher/Boiler) instalieren würde empfielt einen Abstand von 15cm in den allgemeine Räumen und 10cm Abstand in den Nassräumen. Sehehn sie das änlich oder haben sie andere erfahrungswehrte.
Vielen Dank und liebe Grüsse

Christian
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
12. April 2018, 09:22
Hallo Ulli,

flächige Sichtspachtelböden wie Sichtestriche oder auch aufgebrachte Sichtspachtelmassen werden von vielen Anbietern beworben.
Bei bisheriger Betrachtung wurde jedoch stets auf die Gefahr der Rissbildung und einhergehend auf die fehlende Möglichkeit dies optisch zu beheben hingewiesen.
Aufgrund der Trennung der Untergründe in den Türdurchgängen und auch teils innerhalb von Räumen abhängig der Raumgröße und –geometrie, müssten diese auf jedenfall übernommen werden.
Aufgrund der bisherigen Beratungen seitens der Hersteller solcher Flächenbeschichtungen müssen wir auf die Gefahren von Rissen hinweisen und sehen unsere Untergründe nicht als geeignet für die Aufnahme von Flächenbeschichtungen die eine komplette Systemplanung beginnend beim Untergrund bedürfen.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Ulli
7. April 2018, 00:04
Hallo Daniel,

Wie sieht es grundsätzlich mit der Möglichkeit aus Zementputzböden oder Kalkputzböden auf der Schwörer Decke mit FBH aufzubringen? Kann dieser auch großflächig und fugenlos verlegt werden?

Danke & Gruss
Ulli
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
2. August 2017, 15:30
Hallo Robert,

die vorgefertigten Estrichelemente werden einzeln angeschlossen, sodass jeder Kreis für sich dicht ist.
Beim Trockenboden hingegen werden die Heizungsrohre zunächst Kreisweise ausgelegt und darüber das Gipsfaserelement aufgebracht.
Durch die höhere Masse der vorgefertigten Betonelemente wirkt sich dies positiv auf den Trittschall aus.
Auf den Belägen wird direkt ohne eine Gewebeeinlage gefliest. In Feuchträumen mit Badewanne oder Dusche sowie bei Technikräumen mit Gipsfaserboden kommt eine Verbundabdichtung zum Einsatz.
In Wohnräumen wird direkt auf den Untergrund gefliest.

Der angeführte Fliesenestrich bedingt stets eine Bauunterbrechung und dass das gesamte Haus frei von Baumaterialien ist.
Dieser Umstand und die eingebrachte Feuchtigkeit die wieder getrocknet werden muss, veranlassen SchwörerHaus zu den trockenen Bodenaufbauten in Elementbauweise.
Neben den anderen bekannten Bodenkonstruktionen sind in der DIN 18157-1 „Ausführung von Bekleidungen und Belägen im Dünnbettverfahren“ ebenfalls Fertigteilestriche und Trockenhohlböden als Untergründe angeführt.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Robert
23. Juli 2017, 23:21
Hallo,
wie werden die Leitungen für die Fußbodenheizung in den vorgefertigten Estrichelementen wasserdicht und beweglich miteinander verbunden?
Gibt es unterschiede zum Trockenboden?
Wird unter den Fließen bei Trockenböden oder Estrichelementen eine zusätzlich Maßnahme gegen spätere Risse in den Fließen z.B. Armierungsnetz durchgeführt? Gibt es konkrete Unterschiede beim Fließenlegen im und Bad, Technikraum, Wohnzimmer?

Ist nicht ein Fließestrich eher der etablierte und erprobte Stand der Technik?

Viele Grüße
Robert
Daniel Schäfer von Daniel Schäfer
7. November 2016, 16:42
Guten Tag Herr Hackbarth,

die Betonelemente werden im Werk gefertigt und können so bis zur Montage der Bodenbeläge trocknen. Hierdurch wird eine Restfeuchte von 2,5-2,7%CM erreicht. Eine Bestimmung der Restfeuchte gehört jedoch generell zur Prüfung des Vorgewerkes, die durch den Bodenverleger vor der Verlegung vorgenommen werden muss. Um feuchteempfindliche Beläge verlegen zu können, wird eine Dampfsperre gegen die Restfeuchtigkeit benötigt.
Dies kann bei schwimmenden Fussbodenbelägen eine PE-Dampfsperrfolie sein. Für die Verklebung feuchteempfindlicher Beläge muss jedoch eine Dampfsperre im Verbund aufgebracht werden.
Hierfür gibt es Grundierungen, die in ausreichen dicker Auftragsschicht die Funktion einer Dampfbremse erfüllen und auf denen die Oberbeläge verklebt werden können.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Hackbarth
26. Oktober 2016, 08:17
Sehr geehrter Herr Walcher,

wie sieht es mit bei den Elementen inkl. Fußbodenheizung mit der Belegreife (Trocknungsgrad) der Betonfläche aus. Hier wird von vielen Parkettstudios empfolen nicht schwimmend mit PE-Folie zur arbeiten, sondern vollflächig zu verkleben. Werden die Elemente mit entsprechendem CM-Wert schon ausgeliefert oder müssen noch Trocknungszeiten eingehalten werden?

MfG

A. Hackbarth
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
6. Juni 2016, 10:44
Hallo Herr Müller,

wenn der Keller in Eigenleistung kommt wird von SchwörerHaus im Regelfall ein Trockenbodensystem eingesetzt.
Sollte der Keller mit der Dämmwertdecke von SchwörerHaus ausgeführt werden, ist die Fußbodenheizung bereits im Betonspiegel des Deckensystems integriert.

Freundliche Grüße
Christoffer Walcher
von Marc Müller
3. Juni 2016, 11:57
Hallo Herr Walcher,,

vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung! Das heißt, dass im EG immer das Trockensystem für eine Fußbodenheizung zum Einsatz kommt?

Viele Grüße
Marc Müller
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
3. Juni 2016, 07:25
Hallo Herr Müller,

die Betonestrichelemente kommen im Obergeschoss bzw. Dachgeschoss zum Einsatz. Abhängig von der individuellen Heizlastberechnung erfolgt die Dimensionierung der Fußbodenheizung für jeden einzelnen Raum. Die Betonestrichelemente müssen im Bereich von Türen oder Übergängen raumweise entkoppelt werden, sodass es zu keinen Risse aufgrund von Bewegungen oder thermischen Spannungen kommen kann. Dies hat zur Konsequenz, dass auch die Bodenbeläge wie zum Beispiel der Fliesenbelag im Bereich von Türen immer getrennt werden müssen.

Freundliche Grüße
Christoffer Walcher
von Marc Müller
2. Juni 2016, 15:40
Sehr geehrter Herr Walcher,
wir beabsichtigen ein Schwörer-Haus mit Keller zu bauen. Im Haus kommt eine Fußbodenheizung zum Einsatz.

Habe ich den Artikel und die Kommentare richtig verstanden, dass in diesem Fall im EG und OG Decken mit Betonestrichelementen und integrierter Fußbodenheizung zum Einsatz kommen? Wird in diesem Fall der Verlege-Abstand pro Zimmer individuell berechnet?

Erfolgt für geflieste Bereiche ein besonderer Schutz, falls sich die Betonestrichelemente unterschiedlich senken oder ist das ausgeschlossen?

Vielen Danl für Ihre Rückmeldung!

Viele Grüße
Marc Müller
Helmut Maier von Helmut Maier
21. Dezember 2015, 13:39
Hallo Steffi,

vielen Dank für Ihren Blog-Beitrag. Beim Bau eines Schwörer-Hauses mit Keller führen wir in der Regel eine hochwärmegedämmte Kellerdecke mit Betonestrichelementen aus.

Alternativ kommt ein Trockenboden mit Wärme- und Schalldämmung zur Ausführung.

Für weitere Fragen stehen wir jederzeit und unverbindlich zur Verfügung.

Gruß
Ihr Helmut Maier
von Steffi
16. Dezember 2015, 20:50
Hallo Herr Walcher,
Danke für die Info. Wir bauen ohne Fußbodenheizung. Was kommt stattdessen zum Einsatz? Weiter oben lese ich, dass nur bei FBH die Betonplatten Standard sind?

MfG Steffi
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
16. Dezember 2015, 15:13
Hallo Steffi,

bei einer Fußbodenheizung kommen in Kombination mit der Schallschutz Plus Decke die Betonplatten im OG/DG zum Einsatz.

Mit freundlichen Grüßen

Christoffer Walcher
von Steffi
15. Dezember 2015, 22:14
Hallo Herr Walcher,
Unser Haus wird kommendes Frühjahr gestellt. Keller ist in EL, somit auch die Bodenplatte. Werden wir trotzdem im OG das Betonestrichelement als Boden haben (Bauleistungsbeschreibung 01.2015)?
Schallschutz Plus wird bei uns verbaut. Ist das der Standard?

MfG Steffi
Helmut Maier von Helmut Maier
14. Dezember 2015, 15:55
Hallo Nadja,

vielen Dank für ihren Blog Kommentar.
Richtig, wir bieten 2 Möglichkeiten bei der Fußbodenheizung an. Die Version mit dem Trockenboden ist für den Keller mit Betondecke, also überwiegend für die Kunden die den Keller nicht bei Schwörer kaufen oder nur mit Bodenplatte anstelle Keller bauen.

Für den Schwörer Keller haben wir die Schwörer Dämmwertdecke mit der bereits im Werk in der Betonplatte eingebauten Fußbodenheizung. Dies ist eine hochwärmegedämmte Deckenkonstruktion mit Fußbodenheizung.

Falls Sie die Schwörer Dämmwertdecke nicht wünschen bzw. die Fußbodenheizung mit Trockenboden bevorzugen, können Sie diese Version natürlich auch wählen. In Verbindung mit einem Keller von Schwörer wäre das kostenneutral.

Wir hoffen Ihnen für heute gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,
Helmut Maier
von Nadja B.
11. Dezember 2015, 15:16
Hallo Herr Walcher,

in der Bau- und Austattungsbeschreibung steht in 6.2.3.1 Fußbodenheizung, dass die Heizungsrohre in einer vorgefertigten Betonplatte ODER Trockenboden integriert sind. Kann man zwischen beiden Varianten wählen, entstehen zusätzliche Kosten, oder ist es evtl. abhängig von der jeweiligen Raumgröße?

Freundliche Grüße,
Nadja B.
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
30. November 2015, 08:26
Hallo Herr Schreck,

der Gussasphalt-Aufbau kann schalltechnisch nicht mit dem neuen Bodenplatten-System verglichen werden.
Der neue Aufbau weißt einen besseren Trittschall auf.

Mit freundlichen Grüßen

Christoffer Walcher
von Jochen Schreck
26. November 2015, 09:38
Beim Stichwort "Schallschutzdecke" habe ich mal eine Frage:
Wir haben noch im EG und DG die Gussaspalt-Ausführung aus 2007. Ist die vergleichbar mit solchen Betonplatten vom Schallschutz her? Als Untergrund haben wir ja eine Perlite-Schüttung.

Freundliche Grüße,
Jochen Schreck
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
23. November 2015, 13:52
Hallo Steffi,

die Betonplatten werden derzeit nur im DG eingesetzt. Bei Fußbodenheizung sind die Betonplatten Standard.
Bei der Frischluftheizung kommen die Platten im Kombination mit der Schallschutzdecke Komfort zum Einsatz.

Mit freundlichen Grüßen

Christoffer Walcher
von Steffi
22. November 2015, 23:37
Hallo Herr Walcher,

Ist das derzeit ein Standard-Boden bei Schwörer im EG und OG?

Mfg

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