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Qualitätsmanagement

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Kategorie: Qualität
Kommentare: 25

Als Leiter unserer Qualitätssicherung möchte ich Ihnen gerne einen Blick in unser Qualitätsmanagement geben – welche Produkte werden eingesetzt und worauf achten wir besonders? Grundsätzlich lässt sich sagen, dass wir mit all unseren Produkten einen sehr hohen Anspruch an sämtliche Materialien stellen. Das geht bereits bei der Konstruktion los. Dort werden bereits bei der Entwicklung auf Qualität, Langlebigkeit sowie auf langfristig funktionstüchtige Lösungen ein großes Augenmerk gerichtet. Vergleicht man die diversen Bauteile eines Hauses und deren Aufbauten wie Außenwand, Deckenteile, Dachkonstruktion und Dachelemente, so wird man schnell feststellen, dass wir uns auf einem qualitativ hohen Niveau bewegen. Diese lässt sich an vielen Beispielen wie verleimtes Brettschichtholz im Dachstuhl, Tondachziegel, Aluminium Rollladenpanzer, Plattenwerkstoffe im Wandaufbau – darunter unser patentierter Massivbaustoff Cospan (s.a. https://www.schwoererhaus.de/bauweise/waermeschutz/) etc. zeigen.

Nicht nur konstruktiv, sondern auch durch Einsatz von Markenprodukten wie zum Beispiel Haro Parkett und Laminat, Creaton Tondachziegel, Villeroy & Boch Fliesen, Sto Putzfassaden, Veka Kunststofffensterprofile, HGM Innentüren etc. legen wir den Grundstock für eine lange Lebensdauer unserer Gewerke.

So ist es für uns eine logische Konsequenz, dass wir unsere Produkte, die wir den Kunden anbieten und die wir dann auch selbst verbauen, sorgfältig aussuchen und vor der Einführung in vielen Bereichen tiefgründige Untersuchungen und Probeverlegungen durchführen. Dadurch bekommen wir einen Eindruck von dem Material, deren Beschaffenheit und der Handhabung. Beispielsweise werden auch sämtliche Produkte auf ihr Emissionsverhalten geprüft.

Natürlich sind viele Produkte im System zu betrachten und diese werden auch von renommierten Hersteller angeboten, beispielsweise im Bereich der Wärmedämmverbundsysteme, Abdichtungssysteme für Flachdächer und Balkone, Klebesysteme zur Verlegung von Fliesenbelägen und viele mehr. Es ist immer hilfreich und auch sinnvoll, wenn man auf solche Systeme zurückgreifen kann, auch wenn diese im ersten Moment vielleicht etwas teurer sind, aber das Ergebnis einer einwandfreien Produktverträglichkeit und Verarbeitung sind es wert, sich Systemen und deren Qualität zu widmen. Wir holen uns auch vom Hersteller viele Informationen und Ratschläge, um eine qualitative und normgerechte Verarbeitung zu garantieren. Ganz wichtig sind auch die mit der Zeit gewonnenen Erfahrungen mit den vielen Produkten und Einsatzzwecken – so können wir auf die Grundkonstruktion des Hauses 30 Jahre Garantie geben sowie auch einen kostenlosen Kundendienst in den ersten Jahren.

Über Ihre Fragen und Kommentare freue ich mich!

25 KOMMENTARE
von Tobias Kuhn
19. April 2012, 15:47
Hallo Herr Jauss,

SchwörerHaus hat folierte Kunststofffenster seit ca. 2 Jahren im Programm. Demnach können wir von keinen eigenen Erfahrungen berichten, welche länger als diese 2 Jahre zurückliegen. Innerhalb diesen 2 Jahren sind allerdings keine negativen Erscheinungen aufgetreten.

Die Firma Veka hingegen setzt diese Dekorprofile bereits seit ca. 30 Jahren ein. Dementsprechend sind auch die Erfahrungswerte.

"Es handelt sich hier um eine Zweischichtfolie aus einer eingefärbten und bedruckten Polyvinylchlorid-Basisfolie und einer transparentern, licht- und wetterstabilen Acrylglasfolie. Beide sind fest miteinander verschweißt. Die Acrylschicht filtert das im Sonnenlicht enthaltene Ultraviolettlicht aus und schützt auf diese Weise die Farbpigmente in der Basisschicht gegen Verblassen und Ausbleichen. Die Acrylfolie selbst ist extrem beständig gegen Verblassen und Ausbleichen.
Dazu kommt noch, dass durch das sehr elastische Verhalten dieser Folie keine Neigung zu Rissbildung bei Deformierungen und Stoß- und Schlagbeanspruchung besteht."

Die Firma Veka spricht hier von einer "licht- und wetterstabilen Eigenschaft" der Folie, welche Sie zur Veredelung von Fensterprofilen tauglich macht.

Bezüglich der Garantie verhält es sich so, dass SchwörerHaus hier keine Einschränkungen im Vergleich zu unfolierten, weißen Kunststofffenstern treffen, also auch eine 5-jährige Garantie aussprechen. Möglichkeiten einer Garantieverlängerung gibt es generell nicht.
von Daniel Jauss
17. April 2012, 08:26
Hallo Frau Potell,

kein Problem. Auf ein paar Tag hin oder her kommt es nicht an.
Ich war mir nur nicht sicher ob die Einträge aus 2010 auch noch gelesen werden.

Eine Antwort über den Blog finde ich die bessere Alternative, da es bestimmt einmal auch noch andere Leser geben wird, die die Antwort auf diese Frage interessiert.

Sollte ich Fragen haben, die aber nur mein Bauvorhaben im speziellen betrifft, ohne dass sie von allgemeinen Interesse sind, ist der direkte Weg über die Telefonnummer sicher die bessere, schnellere und auch persönlichere Alternative.

Schöne Grüße nach Oberstetten,

Daniel Jauss
von Claudia Potell
16. April 2012, 14:34
Sehr geehrter Herr Jauss,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Es kann zu allen (auch älteren) Beiträgen des Blogs geschrieben werden, gerne antworten wir darauf. Einziger Punkt bei diesem Beitrag ist, dass inzwischen mein Kollege Tobias Kuhn für die Qualitätssicherung zuständig ist. Da er jedoch aus gesundheitlichen Gründen die letzte Tage nicht im Haus sein konnte, hat es sich leider mit der Antwort verzögert. Ich bitte Sie dies zu entschuldigen. Herrn Kuhn ist nun wieder im Haus und wird Ihren Beitrag schnellstmöglich beantworten. Gerne können Sie ihn jedoch auch unter der Telefonnummer 07387 16 302 erreichen.
von Daniel Jauss
16. April 2012, 14:18
Ist denn dieser Artikel noch "aktiv"? Wird er noch gelesen und beantwortet?
Immerhin ist der Artikel schon zwei Jahre alt.... aber trotzdem noch aktuell, so dass noch Fragen aufkommen.
von Daniel Jauss
2. April 2012, 10:53
Sehr geehrter Herr Geiselhart,

wie ist denn ihre Erfahrung mit der Langzeitqualität von folierten Kunstofffenstern, z.B. graue oder antrazitfarbene Kunststofffenster?

Hier liest man ja im Internet viele "Schauergeschichten" von starkem Ausbleichen, über sich verziehende Fensterrahmen durch die dunkle Farbe bis hin zum Ablösen der Folierung bereits nach 5-10 Jahren.

Sie schreiben, dass bei Schwörerhaus die Fenster von der Firma Veka kommen, was ja eigentlich schon für gute Qualität spricht. Ein übliches Ausbleichen, vorallem an der Südseite, wird wohl auch bei Veka kaum vermeidbar sein, aber ein Ablösen der Folierung an den Rändern oder ein Verziehen der Fenster ist dagegen eine schlimme Vorstellung.

Wie ist hier die Erfahrung mit farbigen Schwörer-Kunststoff-Fenstern in den letzten Jahren?
Wielange haben die Fenster Garantie auf solche Mängel?
Gibt es die Möglichkeit eine Garantie zu erweitern/verlängern?
von Richard Geiselhart
18. Oktober 2011, 05:51
Sehr geehrter Herr Haberl,

die Verklebung der inneren Feuchtigkeitsebene erfolgt planmäßig mit eigens dafür entwickelten und hergestellten Klebebändern. Hierbei handelt es sich um eine Systemausführung, welche auch bei nachträglich geöffneten Bauteilen fachgerecht verschließen lässt. Hersteller wie Verarbeiter haben hierbei jahrelange Erfahrung und aus diesem Grunde gibt es keinen Grund zur Sorge.
von Haberl Michael
14. Oktober 2011, 19:13
Sehr geehrter Herr Geiselhart,

für meine Familie und mich wird derzeit ein Schwörer Haus erstellt.
Nachdem das Haus innerhalb 1,5 Tagen aufgebaut war, ist der Bautrupp zu einer anderen Baustelle beordert worden. Nach einer Woche war er wieder da und wir stellten fest, daß Wasser in die Isolierschicht eingedrungen ist. Daraufhin wurde die innere Folie großflächig aufgeschnitten. jetzt soll alles wieder zugeklebt werden und zwar mit Gerband 586. Ich kann mir nicht vorstellen das bei einem Einsatz von mindestens 70 laufenden Meter dieses Bandes, die Gebäudehülle dauerhaft dicht gemacht werden kann. Unter dauerhaft verstehe ich nicht nur die nächsten 10 Jahre. Das Haus steht ja nicht nur für 10 Jahre.

Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar
von Richard Geiselhart
29. Juni 2010, 09:47
Eine Undichtigkeit einer SchwörerAußenwand ist auch ohne Installationsebene unbedenklich, weil wir im Vergleich zu sämtlichen anderen Wandaufbauten, die auf dem Markt angeboten werden, die Winddichtigkeitsebene auf der Außenseite führen. Wir nennen dieses System Synergietechnik und haben auf der Außenseite der Wand eine diffusionsoffene Windsperre eingebaut. Damit ist die Thematik Luft- und Feuchteeintritt von außen perfekt gelöst. Durch eine partielle Fehlstelle der inneren Dampfbremse kann gar nicht so viel Feuchtigkeit anfallen, als dieses zu einem bautechnischen Schaden führen kann.

Sicherlich kann man sagen, dass eine Installationsschicht eine zusätzliche Sicherheit bringt, aber ganz ehrlich gesagt ist mir kein Fall bei uns bekannt, der aufgrund einer Fehlstelle der Dampfsperre zu Schäden geführt hat.
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