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Planungszeit mit dem Architekten

Franca Wacker
Kategorie: Architektur
Kommentare: 4

Eine für alle Bauvorhaben gültige zeitliche Vorgabe für die Planfertigung an die Architekten ist leider nicht möglich. Jedes Bauvorhaben ist anders und wird durch unterschiedlichste Faktoren beeinflusst.

Die Faktoren, von denen die Planungszeit im Wesentlichen abhängig ist, möchte ich Ihnen heute vorstellen:

– Handelt es sich um einen Hausvorschlag aus unseren Katalogen, der so oder ähnlich gebaut werden soll oder ist es eine freie Planung, in die der Architekt und der Kunde eigene, neue Ideen einbringen?

– Wie schnell kann und möchte sich der Kunde festlegen? Viele Kunden wünschen sich eine „Bedenkzeit“ in der sie die Pläne miteinander oder mit Freunden und Familie besprechen und evtl. bereits ihre Möbelideen, etc. einbeziehen

– Wie sind die Bebauungsvoraussetzungen des Grundstücks? Muss die Erschließung noch geklärt werden, muss ggf. eine Bauvoranfrage wegen Abweichungen vom Bebauungsplan gestellt werden, sind vorab Klärungen mit dem Bauamt notwendig usw.?

– Muss das Grundstück noch vermessen werden? Sind z.B. Eintragungen im Grundbuchamt, etc. notwendig?

– Wie ist die Grundstückssituation? Sind z.B. starke Hanglagen, Lage in Wasserschutzgebieten oder Überflutungsgebieten, bestehende Bebauung/Abbruchplanung usw. zu beachten?

– Zeitdauer bis Vorliegen des Bodengutachtens

Als grobes Zeitfenster wird eine Planungszeit von ca. 8 Wochen vom ersten Planungsgespräch bis zur Fertigstellung der sogenannten Vorabzugspläne angegeben, welche sich durch oben angegebene Gründe verändern kann.

Nach Prüfung der Vorabzüge durch die Firma Schwörer wird eine Bearbeitungszeit von ca. 2-3 Wochen durch den Architekten angestrebt (Einarbeitung der Anmerkungen der Planprüfungsabteilung/Besprechung mit den Bauherren, Einholung der Unterschrift der Bauherren unter den finalen Plänen).

Auch diese Zeitspanne kann sich verändern, wenn z.B. weitere Abklärungen mit dem Baurechtsamt nötig werden oder auch durch Postlaufzeiten, da die finalen Pläne im Original unterschrieben sein müssen.

In den meisten Fällen wird nach der Fertigung der Vorabzüge das Baugesuch durch den Architekten erstellt für die Vorlage bei der Baurechtsbehörde. Vor allem bei freien Planungen kann es jedoch durchaus ratsam sein, die Planprüfung durch SchwörerHaus abzuwarten, sodass das Baugesuch nicht ggf. im Nachhinein noch geändert werden muss.

Die Grundlage für die terminliche Erfassung eines Bauvorhabens hier bei SchwörerHaus ist der Eingang der Baugenehmigung und das Vorliegen der sogenannten Mehrfertigungen + Kellerausstattungsprotokoll, also der finalen Pläne mit Unterschrift durch den Bauherren sowie der Planungsbestätigung, dass diese Pläne dem Wunsch der Bauherren abschließend entsprechen.

Erst wenn diese beiden Voraussetzungen sowie die Voraussetzungen gemäß Werkvertrag erfüllt sind, kann das Bauvorhaben dem nächstmöglichen Liefertermin/Montagebeginn zugeordnet werden. Das heißt, ein Vergleich mit vielleicht anderen Schwörer-Kunden, die ihren Vertrag evtl. später geschlossen haben, aber früher ihr Haus bekommen, ist ausgesprochen schwierig, da nicht vorrangig der Vertragszeitpunkt für den Liefertermin des Hauses ausschlaggebend ist, sondern das Vorliegen oben genannter Voraussetzungen.

4 KOMMENTARE
Manfred Hölz von Manfred Hölz
24. Juli 2018, 10:14
Hallo Herr Ott,

die Planprüfung richtet sich nach der Terminplanung. Diese Zeit hängt natürlich sehr stark vom Auftragseingang ab und variiert von 4 bis 14 Wochen.

Beste Grüße
Manfred Hölz
von Michael Ott
22. Juli 2018, 16:24
Guten Tag!
Hier werden nur die Planungszeiten mit dem Architekten erwähnt. Wie lange dauert denn die Prüfung der Vorabzüge durch die Firma Schwörer? 1 Woche? 1 Monat? 3 Monate?
von Robert H.
11. Mai 2013, 11:57
Hallo,
den Artikel finde ich sehr lesenswert. Eigentlich muss jeder die erwähnten Tipps beachte, da es klar ist - je früher ein Fehler gemacht und nicht behoben wird, desto höher sind die Kosten im Laufe der Zeit. Genau deswegen bin ich der Meinung, dass man die Architekten nicht in die Enge treiben muss. Die zeitliche Vorgabe für die Planfertigung ist wichtig und kann nicht einfach so beschleunigt werden.

Liebe Grüße
Robert
von Martin Gläser
2. November 2012, 01:26
Oh ja als ich die Planung unseres Hauses in Auftrag gab, mussten noch viele Dinge im vorhinein geregelt werden, wie Bebauungsvorraussetzungen, genaue Abmessungen, usw. Da sollte man sich schon genug Zeit dafür nehmen, denn das kann schon ein Weilchen dauern.

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