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Nachhaltige Holzwirtschaft bei SchwörerHaus

Dr. Wolfgang Störkle
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Viele werden sich fragen, woher kommt das viele verbaute Holz? Hier hat SchwörerHaus Vorteile zum einen aus der Lage im ländlichen Bereich und zum anderen durch die Verarbeitung im eigenen Sägewerk. Hierdurch ist es relativ leicht möglich den Nachweis zu führen, woher das verarbeitete Holz kommt. Ein weiterer für SchwörerHaus und den Hausbaukunden wichtiger Punkt ist der nachhaltige Anbau der bezogenen Rundhölzer. Hier hat sich SchwörerHaus für das im deutschen Forst vorherrschende PEFC-Zertifizierungsystem entschieden (das parallel existierende FSC-Siegel wird besonders bei Tropenhölzern verwendet). Beim PEFC-System erfolgt die Zertifizierung nach dem internationalen PEFC-Standard für die Produktkette („Chain-of-Custody“) und ist nicht nur global gültig, sondern auch international anerkannt. Die Regeln sind – auch im Sinne des Verbrauchers – überall auf der Welt gleich. Und zwar über die gesamte Prozesskette: vom Wald bis zum fertigen Produkt im Laden um die Ecke. Nur so ist jedes Kettenglied ein Vertrauensbaustein. Das PEFC-Zertifikat sichert dem Käufer zu, dass sein Holzprodukt garantiert nicht aus umstrittenen Quellen, d.h. illegalem Einschlag, stammt. Zugleich schützt es das zertifizierte Unternehmen in seiner eigenen Beschaffungspolitik.

Eine zunehmende Zahl von Verbrauchern interessiert sich im Zuge von Klimadiskussion und CO2-Problematik verstärkt für Belege umweltfreundlicher Wirtschaftsweise, auch mit Folgen für die Forst- und Holzwirtschaft. Diese wird immer häufiger mit dem Wunsch konfrontiert zu gewährleisten, dass das verarbeitete Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Quellen stammt. Die aufgeklärten Endkunden wollen eben sicher gehen, dass für ihren neuen Gartentisch kein Urwaldriese sein Leben lassen musste.

Dieser internationale PEFC-Standard beschreibt die Anforderungen an die Unternehmen der „Prozesskette Holz“, wenn sie Angaben zur Herkunft der Rohstoffe in den verkauften bzw. weitergeleiteten Produkten machen und/oder Herkunftszeichen verwenden, die als zuverlässig und glaubwürdig anerkannt werden sollen. Es können alle Unternehmen nach diesem Standard zertifiziert werden, die Holz und Holzprodukte auf dem Weg vom Wald zum Endverbraucher ernten, transportieren, verarbeiten oder damit handeln.

Um dieses gewährleisten zu können, muss eine Verifizierung durch Zweite oder Dritte stattfinden z.B. Verifizierung durch den Zertifikatsnutzer selbst („2nd party”) oder einen Zertifizierer („3rd party”) vor Ort.

Wer sich noch tiefer mit der Materie beschäftigen möchte, sei auf die offizielle Internetseite http://www.pefc.de verwiesen.

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