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Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

Daniel Schäfer
Kommentare: 34

Winterzeit ist Heizzeit – wer hat es in seiner Wohnung oder in seinem Haus nicht gerne angenehm warm, wenn draußen Schnee fällt und eisige Temperaturen vorherrschen?
Unabhängig vom Heizmedium und/oder der Bauweise des Hauses haben viele Hausbesitzer in den Wintermonaten mit trockener Raumluft zu kämpfen.
Immer wieder hört man von „trockener Heizungsluft“. Dass in dieser Luft weniger Feuchtigkeit gespeichert ist, weil sie durch das Heizsystem aufgeheizt wird, ist ein Trugschluss. Das wissen jedoch nur die wenigsten und argumentieren daher immer wieder mit dem Heizsystem, das schuld ist an der (zu) trockenen Raumluft.
Die Tatsache, dass die Raumluft in den Wintermonaten trockener ist als in den Sommermonaten, ist folgendem physikalischem Hintergrund geschuldet:
Kalte Luft hat ein geringeres Feuchteaufnahmevermögen als warme Luft. Die kalte Luft kann relativ zum Luftvolumen weniger Feuchtigkeit binden.
Zudem kommt hinzu, dass in den Wintermonaten auf Grund der niedrigen Temperaturen im Außenbereich weniger Wasser von flüssiger Form in den gasförmigen Zustand übergeht, also weniger Flüssigkeit verdunstet. Die Verdunstungsrate ist somit in den Wintermonaten niedriger als in den Sommermonaten.
Das heißt, der Luft steht im Winter weniger Feuchtigkeit aus der Umgebung zur Verfügung, die aufgenommen werden kann, als dies im Sommer der Fall ist. Die Luft ist im Winter also meist kalt und trocken.

Durch regelmäßiges und richtig durchgeführtes Lüften, oder durch regelmäßigen Luftaustausch durch eine Lüftungsanlage wird die Luftmenge im Inneren des Hauses mehrmals am Tag durch frische Luft aus dem Außenbereich ausgetauscht. Der absolute Feuchtegehalt der Luft ist also im Inneren des Gebäude identisch mit dem der Luft im Außenbereich, obwohl sich die relative Luftfeuchtigkeit durch das Erwärmen der Luft reduziert.
Um dieses zu verhindern, muss der Luft zusätzliche Feuchtigkeit zugeführt werden.
Durch das Aufheizen der Luft durch das Heizsystem hat die warme Luft die Eigenschaft eines erhöhtes Feuchtigkeitsaufnahmevermögens – es besteht also die Möglichkeit die aufgeheizte Luft zu befeuchten.

Die Luftfeuchte im Gebäude wird zu einem wesentlichen Teil durch das Nutzungsverhalten der Bewohner beeinflusst. Im menschlichen Körper findet zum Beispiel ständig ein Feuchtigkeitsaustausch statt. Je nach Anstrengung wird mehr oder weniger Feuchtigkeit vom Körper abgegeben. Durch das Kochen und Duschen usw. wird ebenso Feuchtigkeit an die Umgebungsluft abgegeben.
Zudem kann der Raumluft gezielt Feuchtigkeit zugeführt werden, indem man Topfpflanzen platziert oder einen oder mehrere Raumluftbefeuchter installiert.

Nicht nur der menschliche Organismus empfindet trockene Luft als unbehaglich, sondern auch Ausstattungsgegenstände und Baumaterialien werden durch das Raumklima beeinflusst.
So trocknet zum Beispiel Holzparkett in den Wintermonaten etwas aus – er schwindet, während er sich in den Sommermonaten durch Feuchtigkeitsaufnahme wieder ausdehnt. Die Fugen zwischen den einzelnen Dielen schließen sich i.d.R. wieder. Je nach Werkstoff ist dieses Quell-Schwind-Verhalten mehr oder weniger stark ausgeprägt.

Zusammenfassend kann nochmals gesagt werden, dass nicht das Heizsystem oder die Bauweise für die trockene Raumluft verantwortlich ist, sondern das Raumklima vielmehr vom Umgebungsklima, welches im Außenbereich vorherrscht und vom Nutzungsverhalten der Bewohner abhängig ist.
Durch die kontrollierte Wohnraumlüftung wird lediglich die im Haus vorhandene Luftmenge regelmäßig ausgetauscht. Im Allgemeinen hat eine kontrollierte Wohnungslüftung keine Feuchteregulierung, sodass die Raumluft in den Wintermonaten durch verschiedene Maßnahmen immer wieder mit zusätzlicher Feuchtigkeit gespeist werden sollte, um ein angenehmes Wohnklima zu erreichen.
Angenehmes Wohnklima ist in verschiedenen Regelwerken mit 20°C und 35% r.LF definiert. Dieser Richtwert versteht sich als eine Empfehlung und kann subjektiv sehr unterschiedlich wahrgenommen werden.

34 KOMMENTARE
von W. Müller
26. April 2017, 13:40
Und noch eine Frage...mit wieviel Stromverbrauch muss man da rechnen?

Grüße, W. Müller
von W. Müller
26. April 2017, 13:24
Hallo,

die Werbung ist jedenfalls schon sehr lustig. Welches Gerät lasse Sie genau einbauen?

Danke und Grüße,
W. Müller
von HJ
26. April 2017, 10:38
Hallo zusammen,

ich stehe genau vor demselben Problem. Vor kurzem war ich auf der ISH in Frankfurt und habe mich über einen Luftbefeuchter informiert. Den werde ich mir einbauen lassen (http://www.humilife.de/).

Erfahrungsberichte kann ich noch nicht liefern (werde ich noch nachliefern, jedoch erst nächsten Winter vorher ist es ja nicht möglich :) ), ich hoffe das ich trotzdem schonmal weiterhelfen konnte.

VG HJ
von Hans-Juergen Leick
31. Januar 2017, 08:45
Sehr geehrter Herr Wiele,

aufgrund der derzeitigen Witterung (zumindest bis zum 29.01.) ist die Raumluftfeuchtigkeit sehr niedrig, um 30 % r.F. oder sogar niedriger.
Die Be- und Entlüftungsanlage hat darauf keinen wesentlichen Einfluss.

Die Physik können auch wir nicht auf den Kopf stellen. Kalte Außenluft (z.B. -10°C, 100% r.F.) hat lediglich einen Wassergehalt von 1,7g/kg. Wird diese Luft auf 20°C erwärmt, sinkt die relative Feuchte von 100% auf 12%.
Wie diese Erwärmung erfolgt, ist dabei völlig unerheblich.

Der Luftwechsel bei der jetzigen Frischluftheizung in Ihrem Haus liegt bei 0,39 1/h. Der Luftwechsel im ehemaligen Haus wird ähnlich gewesen sein.
Sie können durchaus das Lüftergerät auch in der Luftstufe 1 betreiben. Damit können Sie den Luftwechsel reduzieren.
Selbst bei Gebäuden ohne Lüftungsanlage liegt die momentane relative Raumluftfeuchte bei 30% oder weniger.

Es will sich niemand aus der Affäre ziehen. Diese Darstellung ist nicht korrekt.
Eine zentrale aktive Befeuchtung wird von einigen Herstellern angeboten. Bei hohen Investitionskosten und laufenden Kosten ist es letztlich Ihre Entscheidung, ob Sie eine solche Technik einsetzen möchten.
SchwörerHaus bietet dies aufgrund der hohen Kosten nicht an.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Christian Wiele
30. Januar 2017, 10:00
Sehr geehrter Herr Leick,

physikalisch ist Ihre Aussage, dass kalte Luft im Winter weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann, natürlich richtig. Es ist aber aus meiner Sicht keine zufrieden stellende Antwort von Schwörer auf die Problematik der geringen Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen. Wir haben 2004 ein SchwörerHaus mit konventioneller Ölheizung und geregelter Lüftung gebaut. Im Winter hatten wir immer zwischen 40 - 50% rel. Luftfeuchte. 2014 haben wir ein neues SchwörerHaus mit Frischluftheizung gebaut. Nun haben wir im Winter nur zwischen 25 - 30% re. Luftfeuchte. Das Problem ist, dass die neue Lüftung die Luft etwa doppelt so schnell umwälzt, als die alte. Luftfeuchtigkeit, die in den Räumlichkeiten produziert wird (Pflanzen, Bad, Luftbefeuchter) wird praktisch sofort abgesaugt und durch trockene Aussenluft ersetzt. Die Lüftung ausschalten / reduzieren geht nun nicht mehr, weil daran die Heizung hängt. Es gibt also aus meiner Sicht keine andere Lösung, als eine zentrale Befeuchtung in der Lüftung. An dieser Stelle kann ich nicht nachvollziehen, dass sich Schwörer versucht, so aus der Affäre zu ziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Wiele
von Detlef Schober
18. November 2016, 18:53
Hallo an die Diskussionsrunde,
trockene Luft im Haus ist im Winter kaum zu vermeiden, wenn regelmäßig gelüftet wird.
Egal ob mit einer Lüftungsanlage oder mit Fensterlüftung. Die Physik ist schwer auszutricksen.
Werte unter 30% halte ich auch im SchwörerHaus für Messabweichungen des Messgerätes.
Momentan heitze ich ausschließlich mit dem Kaminofen bis Außentemperaturen von -5°C und habe die
Lüftung 24h in Betrieb.
Ist der Kaminofen an, sind es auch mal über 25°C im Wohnzimmer und die Luftfeuchtigkeit liegt dann bei 35%.
Ich habe auf dem Kamin einen Wasserbehälter stehen und das Wasser verdampft reichlich.
Ohne Kaminfeuer sind es ca 40-45% Luftfeuchte.
In den Räumen ohne direkte Kaminbeheizung sind es immer über 40% LF bei ca 21-23°C.
Wenn es wirklich so extrem trocken im Haus ist, funktionieren viele Pflanzen als Feuchtigkeitsregulator oder
handelsübliche Befeuchter um € 300,-- !
Es gibt gute Geräte mit extrem niedrigen Verbrauch von Elektroenergie.
Da jedes SchwörerHaus ein Unikat ist und jeweils unterschiedliche Wohnsituationen hat gibt es auch
Unterschiede im Raumklima.
Fakt ist, dass übermäßige Feuchtigkeit und gefährlicher Schimmel kein Thema im SchwörerHaus ist.

Viel Erfolg
Detlef Schober
von Hans-Juergen Leick
17. November 2016, 10:35
Hallo Jenny,

es gibt keine Vorgabe von SchwörerHaus, dass eine bestimmte relative Luftfeuchtigkeit im Haus erreicht werden muss.
Der Wert von 50% relative Feuchte ist eine individuelle Aussage eines Monteurs.

Ein zentrales Befeuchtungssystem ist mit Anschaffungskosten in Höhe von ca. € 3.500,- (Materialkosten) nicht gerade günstig. Dazu kommen noch der Aufwand für die Installation des Systems und zusätzliche jährliche Verbrauchskosten von ca. € 400,-. Da für diese Systeme noch wenige Erfahrungen vorliegen, möchten wir ausschließen, dass eine mögliche Keimbelastung die Luftqualität verschlechtert.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Jenny
16. November 2016, 18:07
Sehr geehrter Herr Leick,

Vielen Dank für die Antwort. Können Sie mir verraten warum Schwörer Haus diesen Weg nicht geht, dass über die Heizung direkt die Luftfeuchtigkeit eingeführt und somit erhöht werden kann?

Klar es gibt Geräte der Luftbefeuchtung auf den Markt zu erwerben, nur nicht für die Größe des Hauses. Und somit müssten wir in jeden Raum ein Luftbefeuchter stellen, damit wir die Luftfeuchtigkeit von 50% erreichen, die uns der Schwörer Kundendienst vorgegeben hat.
Dies geht sehr ins Geld, da die Anschaffung der Geräte hoch ist, und zusätzlich viel Strom auf Dauer braucht.

Können Sie mir mitteilen aus ihrer Sicht, warum das Schwörer Haus eine Luftfeuchtigkeit von mind 50% haben sollte?

Beim Kauf des Hauses wurde uns dies leider nicht mitgeteilt, das es in den Schwörer Häuser Probleme mit der Luftfeuchtigkeit gegen wird.

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Jenny
von W. Müller
16. November 2016, 17:13
Hallo Herr Leick,

welche Luftbefeuchter halten Sie für hygienisch unbedenklich?

@Jenny: Wir haben auch tendenziell eine eher niedrige Luftfeuchtigkeit im Schwörer-Haus - auch im Frühjahr und Herbst. Im Sommer pendelt sie sich bei ca. 40.50% ein. Im Winter bis runter auf 25%. Uns stört es nicht, manchmal an sehr kalten und sonnigen Tagen im Winter ist es schon grenzwertig vom Empfinden. Daher überlege ich mir auch die Anschaffung eines Luftbefeuchters. Man sollte unbedingt auf das persönliche Empfinden achten, nicht auf das Messgerät und irgendwelche Sollwerte, die im Internet kursieren. In unserer früheren Wohnung war die Luftfeuchtigkeit auch im Winter immer mindestens 45%. Da waren allerdings auch die 80 Jahre alte Wände feucht...Von daher empfinde ich eher eine Verbesserung :-)

Gruß,

W. Müller
von Hans-Juergen Leick
16. November 2016, 10:25
Sehr geehrter Anwender,

eine Vorgabe zur Luftfeuchtigkeit gibt es seitens des Kundendienstes nicht.
Wenn Sie diese Aussage von einem Monteur erhalten haben, war diese eine individuelle Äußerung.

Die relative Luftfeuchtigkeit (in % angegeben) ist immer abhängig von der Beschaffenheit der Außenluft. Ist die Außenluft kalt und enthält wenig Feuchtigkeit, kann die Zuluft nicht mehr Feuchtigkeit enthalten.
Wird die Luft nicht aktiv be- oder entfeuchtet, ändert sich der Wassergehalt der Luft nicht. Durch Änderung der Lufttemperatur ändert sich bei gleichbleibendem Wassergehalt die relative Luftfeuchte. Daher ist es vollkommen egal, ob die kalte Außenluft über die Lüftungsanlage kontrolliert ins Gebäude geführt und erwärmt wird oder ob sie über das Fenster ins Gebäude strömt und dann erwärmt wird. Das Ergebnis – Raumluft mit einer bestimmten Luftfeuchte – ist in beiden Fällen dasselbe. Wir können die Physik und damit die Natur nicht ändern.

Es besteht nur die Möglichkeit der aktiven Befeuchtung im Raum. Hier gibt es diverse Luftbefeuchter, die auch hygienisch unbedenklich sind.
Auf dem Markt gibt es technischen Lösungen mit einer zentralen Befeuchtung der Zuluft. Schwörer Haus geht diesen Weg nicht.
Sie können durch die Wahl einer niedrigeren Lüfterstufe den Luftwechsel reduzieren, solange die gewünschte Heizleistung gegeben ist.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Leick
von Jenny
14. November 2016, 19:36
Hallo,

Wir leben seid 6 Monaten in unserem Schwörer Haus und haben sehr wenig Luftfeuchtigkeit im Haus ( 35-38%) sowie im EG als auch im OG.

Der Schwörer Kundendienst teilte uns mit, das wir eine Luftfeuchtigkeit von 50% haben sollte.

Dies ist gar nicht so einfach darzustellen. Wir sind jetzt am überlegen wie man das am besten in einem Haus mit dem Blower Door Test mit Werten eines Passivhauses umsetzen kann.

Wir würden beim Kauf des Hauses nicht daraufhingewiesen, das man heutzutage so niedrigen Luftfeuchtigkeitswert hat.

Wir merken es bereits an unserer Gesundheit das die Luft so trocken ist :(

Jetzt ist unsere Frage, wie kann man das Problem am besten für das ganze Haus ( 140 qm ) lösen? Das die Luftfeuchtigkeit sich auf 50% erhöht.

Wir haben uns bereits mit Luftbefeuchtung befasst, aber es gibt kein Gerät welches die Luftfeuchtigkeit des ganzen Hauses erhöht.

Gibt es da eine Möglichkeit, in der Heizungsanlage etwas einzubauen was bereits die Luft feuchter macht?

Wir erhoffen uns antworten und Lösungen.

Vielen Dank
von Jochen Schreck
10. Dezember 2014, 09:32
@Markus Hergeth und Marina Schöffler:

Weder die Wärmepumpe, noch der Holzofen ziehen irgendwelche Feuchtigkeit weg. Das Absinken der Luftfeuchtigkeit ist ausschließlich auf den (korrekten) Austausch der Luft im Haus gegen Frischluft von Außen zurückzuführen. Das hat etwas mit der relativen Luftfeuchtigkeit zu tun. Sehr kalte Luft kann ohnehin nur wenig Feuchtigkeit speichern. Wird diese erwärmt, dann sinkt die relative Luftfeuchte stark ab. Frostige Luft hat sogar fast ein Null an Luftfeuchte.

Würde ein Haus ohne Lüftungsanlage im Winter auf manuellem Wege richtig gelüftet werden, wäre die Luftfeuchte keineswegs höher!

Tipp:
Verdampfer auf den Holzofen stellen, dass machen wir auch! So wird schon mal im Wohnraum die Luftfeuchte angehoben. Bei uns verdampft da im Laufe eines Abends mehr als ein Liter Wasser (Ofen ist Kaminofen, 5 kW).
Pflanzen helfen natürlich ebenfalls.

Ansonsten haben wir in Schlaf- und Kinderzimmer Luftbefeuchter (Ultraschallvernebler) aufgestellt, die zur Schlafenszeit laufen. Hier muss man ein leises Modell wählen. Damit kann ich die Luftfeuchte auf über 40% anheben. Diese aber nur mit destilliertem Wasser befüllen, sonst gibt es Ablagerungen durch evtl. vorhandenen Kalk!

Viele Grüße,
Jochen Schreck
von Jochen Schreck
10. Dezember 2014, 09:21
@Herr Schwarz:

1x lüften reicht bedeuted in dem Zusammenhang aber, dass man nicht per Fensterlüftung und per Lüftungsanlage zugleich lüften muss. Allerdings müssten dann auch alle Räume regelmäßig per Fensterlüftung gelüftet werden, vor allem Bad, Toilette, Küche, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Kinderzimmer - eben alle Räume, in denen Feuchtigkeit durch Benutzung entsteht. Und jetzt stellt sich eben wieder die Frage, ob nun wirklich jeder Raum regelmäßig manuell gelüftet wird oder nicht. Ich kenne viele Fälle, in denen genau das eben dann doch nicht passiert. Das ist in einem luftdichten Haus natürlich fatal und langfristig können so Feuchteschäden entstehen. Auch habe ich von einigen Fällen gehört, in denen durch die lange in Rohrleitungen stehende Luft dort dann eine Verkeimung stattgefunden hat. Ein Fall ist sogar in meinem direkten Bekanntenkreis aufgetreten.

Die Lüftungsanlage kommt im Sommer mit ca. 1,5 kWh pro Tag aus, also mit relativ wenig Energie. Somit besteht eigentlich kein Grund, die Anlage abzuschalten. So bleibt jeder Raum korrekt belüftet, Feuchtigkeit wird abgeführt und Insekten bleiben draußen. Gegen eine offene Terassentür oder zusätzlich geöffnete Fenster spricht ja trotzdem nichts, wenn einer das so haben möchte.

Gegen kurzfristiges Ausschalten über die heißen Mittagsstunden im Hochsommer spricht natürlich nichts.

Heißer Tipp an die, die momentan noch ihren Bau planen:
Der Erdwärmetauscher für die Luftansaugung (Sole/Luft oder Luft/Luft) spart nicht nur Heizenergie im Winter, sondern bringt vor allem im Sommer kühle Luft ins Haus! Nach sieben Jahren Nutzung bin ich SEHR zufrieden mit der Leistung dieser Option! Hier lässt man im Sommer natürlich die Lüftung über die heißen Mittagsstunden weiterlaufen und hält sich so sein Haus durch die angekühlte Luft schön kühl.

Viele Grüße,
Jochen Schreck
von Markus Hergeth und Marina Schöffler
3. Dezember 2014, 14:23
Servus,

tja nun hats uns auch erwischt, LF unter 40 Prozent und ich finde es als sehr störend, hab total trockene Lippen und Augen,

neben der Wärmepumpe noch der Holzofer, der auch noch Feuchte wegzieht.

Meine Freundin freut sich, wir gehen zum Pflanzen kaufen, hätt ich auch nicht gedacht, dass ich mal sag wir brauchen Grünzeug. :-)

Jetzt schau ma mal, des kriegen wir schon hin, wenn ned, dann muss halt a gscheiter Luftbefeuchter her.

Gruß an die Runde
von Corinna
7. August 2014, 16:38
Hallo Herr Schwarz, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Das hat uns weitergeholfen und auch beruhigt.
Freundliche Grüße!
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
6. August 2014, 07:33
Es gibt von Kundenseite folgende Erfahrungen:

Viele WGT- Nutzer lassen auch im Sommer die Anlage arbeiten.
Fakt ist, das Gebäude muss immer dann, wenn es bewohnt/genutzt wird, be – u. entlüftet werden.

Großer Vorteil dabei ist, dass bei der WGT-Lüftung gewohnt frisch Luft und kein lästiges „Ungeziefer“ nicht ins Gebäude gelangt, was viele Kunde sehr schätzen.
Es kann je nach Wohngegend und Außentemperatur auch ganz hilfreich sein, an heißen Sommertagen die Anlage für die Stunden, wo die Sonne am höchsten steht, die Lüfterstufe 0, also Anlage aus zu wählen (ca. 11.00 bis 17.00 Uhr)

Wiederum andere Kunden schalten die Anlage den Sommer über ganz aus, da ohnehin die meiste Zeit Fenster bzw. Terrassentüren offen stehen.
Da 1 mal lüften reicht, ist das natürlich auch o.k. .

Sie sehen, es gibt verschieden Möglichkeiten.
von Corinna
1. August 2014, 08:13
Hallo, wir haben auch mal eine Frage bzgl. der Luftfeuchtigkeit bzw. zum Lüften generell im Sommer.
Wir wohnen jetzt den ersten Sommer in unserem Schwörerhaus. Meine Fragen:
Sollte man auch im Sommer mit der WGT lüften bzw. diese ständig, also täglich, an haben ?
Oder kann man diese auch den Sommer über aus lassen und nur im Herbst, Winter usw. als Heizung nutzen?
Vielen Dank für Ihre Antwort,
Corinna
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
30. Juli 2014, 14:30
Das liegt an der Gewitterwetterlage! Kalte Luft kann so gut wie keine Luftfeuchte aufnehmen, warme Luft jedoch sehr viel.
Diese feuchte und warme Luft haben wir jetzt außen und holen Sie zwangsläufig ins Haus, auch durch geöffnete Fenster!

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Markus Hergeth und Marina Schöffler
30. Juli 2014, 14:05
Servus liebe Familie Jauss,

ich stelle die gleiche Frage wie ihr an die Experten,

denn mir kommt es nämlcih auch ganz schön "erstaunlich" vor, dass wir momentan immer um die 60 Prozent Luftfeuchtigkeit in der Bude haben.

Gruß an alle
von Familie Jauss
29. Juli 2014, 16:28
Hallo Manfred,

das deckt sich mit den Werten bei uns.
Wir haben draußen, ca. 65% Luftfeuchtigkeit und im Haus ca. 65% Luftfeuchtigkeit. Deine Werte weichen also nicht groß von unseren ab. Da auch nichts von der WGT entfeuchtet wird und die Luft von draußen einfach ins Haus gebracht wird, ohne sie zu erwärmen oder akzukühlen, verändert sich die Luftfeuchtigkeit auch nicht.
Wichtig ist glaube nur, DASS du immer schon mit der WGT lüftest, da die feuchte Luft sonst steht und sich Schimmel bilden kann. Wenn verbauchte Luft abgelüftet wird und neue frische Luft zugelüftet wird, geht es glaube ich.
Falls ich das falsch verstanden habe, möge ein Schwörer-Experte bitte schnell widersprechen :-)
von Harald Huber
21. Juli 2014, 16:46
Hallo Manfred,
wir sind jetzt schon seit 2011 in unserem Haus. Im Sommer haben wir immer eine hohe Luftfeuchtigkeit im Haus. Warme Luft ist halt feuchter. Die WGT ist ja auch keine Entfeuchte-Maschine ;-), daher bringt sie die feuchte Luft mit ins Haus.
Erst im Winter fangen die Trockenheitsprobleme mit ca. 30 % Luftfeuchtigkeit an. Trockene kalte Luft kommt ins Haus und wird vorab nur erwärmt (nicht befeuchtet).
Wie gesagt, die WGT ist keine Be- oder Entfeuchte-Maschine. Sie kann nur wärmen oder abkühlen und frische Luft reinbringen.
Grüßle Harald
von A. Manfred
17. Juli 2014, 22:25
Haben seit einer Woche die Malerarbeiten im Haus abgeschlossen und die Frischluftheizung in Betrieb genommen. Nach fast einer Woche haben wir immer noch ca. 60% Luftfeuchtigkeit und kein Kondensat in der WGT. Obwohl die Anlage im Sommerbetrieb anscheinend alles richtig anzeigt, wird die Luft nicht Entfeuchtet. Hat jemand eine Erklärung?
von A. Bergbauer
8. Januar 2014, 09:12
Noch ein Nachtrag zu den Unterschieden in den Messwerten der Luftfeuchtigkeit zwischen Innenraum und Außenbereich von "Krause":

Gemessen wird nämlich üblicherweise in RELATIVER Luftfeuchtigkeit, diese ist abhängig von der Lufttemperatur.

Sie gibt für die AKTUELLE TEMPERATUR und den aktuellen Druck das Verhältnis des momentanen Wasserdampfgehalts zum maximal möglichen Wasserdampfgehalt an.

Deswegen gibt es die oben von Krause beschriebenen Unterschiede in den Messwerten.

Ein Beispiel:

Be 20 Grad Celsius Raumtemperatur enthält die Luft bei 40% relativer Feuchte 7 g/m² Wasser
Bei -10 Grad Celsius enthält die Luft bei ebenfalls 40% relativer Feuchte aber nur 1 g/m Wasser.

Das ist ein siebtel, erwärmt man diese Aussenluft auf +20 Grad, hat sie damit eine relative Luftfeuchtigkeit von nur knappen 10%.

Dazu noich werden alle Befeuchtungsmaßnahmen durch die Lüftungsanlage gegengesteuert.

Wir wussten das von Anfang an und ließen es jetzt darauf ankommen, aber mit einigen Luftbefeuchtern und einem Handtuchtrockner in der Nähe der Schlafzimmer ist das nicht so schlimm, auf knappe 35% kommen wir aktuell schon.

Ich sitze in der Arbeit in einem konventionell geheizten Gebäude und da haben wir unter 30 % rel. Feuchte...

Fazit:

Im Winter ist die Luft generell trocken in beheizten Gebäuden, nur mit der Wärmerückgewinnung wird das zusätzöiche Befeuchten deutlich erschwert.
Die Frischluftheizung hingegen hat keinen Einfluss auf die Luftfeuchte um Vergleich zu anderen Heizsystemen, auch diese können nur die vorhandene Luft erwärmen und senken damit die relaitve Luftfeuchtigkeit.
von A. Bergbauer
7. Januar 2014, 23:51
Hallo,

wir wohnen erst seit einigen Tagen im neuen Schwörer-Haus, ich habe den Innenausbau selber vorgenommen.
Wir haben eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung und das "kleine" WGR400 Lüftungsgerät
Die Luftfeuchte beim Weißeln z.B. benötigte auf Stufe 2 des WRG einige Tage, bis sie "draußen" war und unter 40% fiel.
So immens ist der Entfeuchtungseffekt der reinen Raumbelüftung also nicht.

Zur "kontrollierten Wohnraumlüftung", die ja auch Bestandteil der Schwörer Frischluftheizung ist, ist anzumerken, dass das PRINZIP DER WÄRMERÜCKGEWINNUNG EIN ASTREINER LUFTENFEUCHTER IST !

Man kühlt die Wohnraumluft ab, um die Wärme der zugeführten Außenluft zuzuführen.
Was passiert, wenn man Luft abkühlt? Richtig, es kondensiert Wasser aus....das WRG ist immer voll Kondensat, welches schön in den Kanal abgeleitet wird.

Die zugeführte Luft hat im Winter eine sehr niedrige Feuchte, deswegen ist es mit der Lüftungsanlage schwierig bis unmöglich, die Raumluft zusätzlich mit Feuchtigkeit anzureichern.
Alles wird permanent "wegkondensiert"...

Das ist das ganze Geheimnis.

In Kombination mit der Frischluftheizung mag der Effekt noch stärker sein, das weiß jeder ehemalige Käferfahrer: Luft heizt nicht und ist in per Wärmetauscher aufgeheizter Form sehr, sehr trocken...

Viele Grüße

A. Bergbauer
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
16. Dezember 2013, 16:36
Hallo Fam Fichtner,

das Thema Luftfeuchte kommt in der kalten Jahreszeit leider immer wieder auf.
Fakt ist, dass bedingt durch die physikalische Eigenschaft der kalten Außen-Luft kann die kalte Luft kaum Feuchte aufnehmen.
Außen diesem Grund haben z.b. bei kaltem Nebelwetter außen häufig eine nahezu rel. 100% Luftfeuchte. (da die Luft keine oder sehr wenig Feuchte aufnehmen kann)
Kommt jetzt diese kalte, mit wenig Feuchtegehalt in die warmen Innenräume, ändert sich die physikalische Eigenschaft und plötzlich kann die Luft sehr viel mehr an Feucht aufnehmen.
Das Problem ist, dass sich die Luft der vorhandenen Feuchte im Haus bedient, die dadurch natürlich geringer wird.

Ich drücke das gerne in einem Bild aus. Kommt die vormals kalte Luft ins warme, hat sie durst.

Hochgedämmte Gebäude müssen nun mal be- und entlüftet werden, da sonst ganz andere Gefahren lauern. Ob der Luftaustausch über die Lüftungsanlage, oder über das Fenster erfolgt, ist dabei eigentlich egal.
Es wäre evtl. möglich, die Lüftung an solchen Tagen zeitweise zu reduzieren, bzw. für einige Stunden (ca. 2- 3 h) ganz abzuschalten. Das Schaltprogramm bietet hierzu Möglichkeiten.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von W. Müller
15. Dezember 2013, 22:36
Hallo,

ich habe mich im Vorfeld unseres Hausbaus gut informiert und habe nach vielen Berichten über niedrige Luftfeuchtigkeitswerte ehrlich gesagt auch schon noch vor dem Einzug sicherheitshalber Testberichte von Luftbefeuchtern gelesen...

Mittlerweile haben wir Erfahrungen am eigenen Leib gesammelt, die im 1. Winter folgendermaßen ausschauen:

- Niedrigster Wert war im Wohnbereich bisher 27%. Aktuell haben wir 39% (viel gekocht, Trockner lief im Hauswirtschaftsraum nebenan, mit Dampfreiniger geputzt), aber keine Pflanzen oder Luftbefeuchter.
- In den Schlafzimmern liegt der niedrigste Wert bei bisher >30% (aktuell 34%). Das liegt sicherlich auch daran, dass die Temperatur etwas niedriger ist als im Wohnbereich (18...20°C) und das Bad auf der gleichen Etage liegt.
- Bekannte und Freunde mit neueren Häusern ohne Lüftungsanlage haben ähnliche Werte, teilweise sogar darunter.
- Wir haben die Werte bisher noch nicht als unangenehm empfunden, auch nicht die Kinder. Da hatte ich die größten Befürchtungen, da die alte Wohnung eher zu feucht war (nie unter 45%, meist 55..60%).
- Wenn man die Fenster öffnet, dann bildet sich meist Kondensat an der Außenglasfläche - ein Zeichen, dass Lüften mit dem Fenster jetzt eher zu noch niedrigeren Feuchtigkeitswerten führen würde.
- Wenn mal eine gewisse Feuchtigkeit im Raum ist, dann bleibt sie auch über Stunden, die Lüftungsanlage ist nicht so schnell beim Rauslüften, wie man evt. annimmt. Ein geöffnetes Fenster erledigt das wesentlich schneller, was im Winter eher vielleicht nicht gewünscht ist.

Was Herr Suhrenbrock schreibt, ist sicherlich richtig. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass bei den meisten Schwörerhäusern die Lüftungsanlage an die Heizung gekoppelt ist. Daher kann ich sie in der kalten Jahreszeit nicht einfach längere Zeit ausschalten. Das kann ich bei einer Fensterlüftung sehr wohl - z.B. bei Abwesenheit.

Wir sind aber insgesamt bisher eher zufrieden, bzw. für meinen Teil sogar positiv überrascht, wie sich die gefühlte und teilweise auch gemessene Feuchtesituation im Haus darstellt. Aber noch erlebten wir keine -10° über längere Zeit, mal schaun.

Grüße, W. Müller
von Heinrich Suhrenbrock
13. Dezember 2013, 11:19
Die Aussenluft enthält immer auch Wasserdampf. Je höher die Lufttemperatur ist, umso mehr Wasser kann die Luft aufnehmen. Das Verhältnis vom tatsächlichen zum maximal möglichen
Wasserdampfgehalt bezeichnet man als relative Feuchte. Hierzu ein Beispiel: Bei einer Temperatur von 0°C und einer relativen Feuchte von 80% enthält die Luft eine absolute Wassermenge von 3g pro kg Luft.
Wird diese Luft auf 20°C erwärmt bleibt zwar die absolute Wassermenge unverändert aber die relative Feuchte verringert sich auf 20%.
Das heißt bei gleichem Luftaustausch spielt es also keine Rolle ob die Be-und Entlüftung eines Gebäudes über eine kontrollierte Wohnungslüftung oder über Fensterlüftung erfolgt.Massgeblich beeinflusst wird Luftfeuchte durch das Außenklima, das Nutzungsverhalten sowie durch Pflanzen, Aquarien oder Raumluftbefeuchter.
von Frank Fichtner
8. Dezember 2013, 10:21
Hallo,

wir sind jetzt schon etwas über zwei Jahre in unserem Schwörer-Haus und wirklich zufrieden. Allerdings macht uns das Thema trockene Raumluft im Winter auch wirklich zu schaffen. Wir überwachen jetzt mit Klima-Logs schon konstant die Luftfeuchtigkeit und es ist einfach sehr auffallend, dass wir in der Heizperiode einfach um ca. 20-30% absacken. Gerade bei unseren Kindern sind Werte unter 30% rel Luftfeuchtigkeit einfach problematisch. Haben es bereits mit einem kleineren Venta Lüfter versucht, aber dort haben wir nur geringfügig Verbesserung gesehen (die Luft wird einfach zu schnell wieder gewechselt). Gibt es denn wirklich keine konzeptionelle Hilfe von Schwörer? Vielleicht sollten sich hier mal einige Hausbesitzer zusammenschließen, um gemeinsam Einfluss zu nehmen.
Konkrete Frage: Wie kann ich denn die Lueftungsanlage drosseln?

Viele Gruesse,
Frank Fichtner
von Krause
2. Dezember 2013, 15:23
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben ebenfalls eine Frischluftheizung ,mit der wir aber leider nur 27 %Raumluftfeuchtigkeit erreichen.
Ein früherer Kommentar von Schwörer, das sich die RF nach der Außen-Gegebenheit richtet, kann nicht ganz stimmen .Wir haben dazu ein Vergleich gemacht .Im Inneren des Hauses bewegte sich die RF so gegen 25-27 % und Außen waren doch große Unterschiede zu verzeichnen .Sie lagen so zwischen 58-62 %. Wieso sind solche niedrigen Werte zu verzeichnen . Sie sind derartig unangenehm, das sich dies auch auf unseren Gesundheitszustand auswirkt. Die Schleimhäute trocknen aus und man ist ständig am Husten .Nachts hat man einen so trocknen Mund und Hals ,das man dadurch aufwacht. Bemerken möchte ich noch ,das ich auf Grund dessen auch im Winter mit geklappten Fenster schlafe. Und ja wir haben auch Luftbefeuchter und auch die Zimmertür zum Bad nach dem Duschen oder Baden geöffnet. Alles hilft nichts, da jegliche Feuchtigkeit vom System sofort wieder entzogen wird.Ich gehe sogar so weit ,das die Frischluftheizung eine Fehlkonstruktion ist. Auch das Staubaufkommen ist viel höher als bei herkömmlichen Heizungen. Dabei möchte ich festhalten bzw. betonen ,das ich täglich putze !!! Kurz gesagt ich bin von der Frischluftheizung genervt ,weil sie nicht das verspricht was geworben wird.
Man kann doch nicht den Raum technisch so austrocknen ,um dann wiederum eine Befeuchtungsanlage benötigt wird ,damit man nicht austrocknet.
Für eine Hilfe von Ihnen wären wir sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Fam .Krause
von JH-CAD-Archtiekt.de
24. November 2013, 17:20
@ sf:

Es gaebe da evt. noch die Moeglichkeit, die Lueftungsanlage zu drosseln. Sie sollten mit ca. 30m³/(h*Person) fahren, bei Rauchern 60m³/(h*Person)->gelueftet wird aus gesundheitlichen Gruenden, nicht wegen der Raumluftfeuchte!!!. Damit ist es in einem Raucherhaushalt deutlich schwieriger, auf feuchte Luft zu kommen.

Sonstige Alternativen sind "Enthalpie-Waermetauscher" oder "Rotationswaermetauscher", die auch eine Feuchterueckgewinnung besitzten.

Wichtig waere ansonsten: Luftabzugsventile sollten NICHT ueber Duschen/Badewannen angebracht werden, und Badetueren sollte man nach dem Duschen/Baden immer geoeffnet lassen.

Viel mehr "Geheimtipps" gibt es da nicht...

Lieben Gruss,
Johannes Haerle
von sf
21. Mai 2013, 15:22
Hallo Herr Rau,

diese Antwort hatte ich befürchtet. Also doch im Winter weiter mit Raumluftbefeuchter arbeiten.
Mit den Topfpflanzen habe ich jetzt für das Wohnzimmer deutlich aufgestockt.
Mal sehen ob es was bringt, nächsten Winter.

Hmm das mit den Befeuchtern finde ich nicht wirklich gut.
Aber 23% kann ich meinen kleinen definitiv nicht auf Dauer zumuten, Mist.

Na ja das mit dem Dauerluftwechsel hat wohl halt auch sein Nachteile.

Gruß,
sf
von Michael Rau
6. März 2013, 16:58
Hallo Schubert,
beispielsweise kann der Raumluft gezielt Feuchtigkeit zugeführt werden, indem man Topfpflanzen platziert oder einen oder mehrere Raumluftbefeuchter installiert.
von Schubert
6. März 2013, 12:06
Wie kann ich meine Luftfeuchtigkeit im schwörerhaus erhöhen haben ständig zu niedrige Luftfeuchtigkeit nur 20%.
von W. Müller
5. März 2013, 15:16
Hallo,

physikalisch ist mir das alles soweit erklärbar, aber es gibt auch Phänomene der Luftfeuchtigkeit, die ich mir nicht erklären kann:

- In unserer (noch) jetzigen Altbauwohnung lüften wir mehrmals am Tag, da es sonst sehr schnell zu Problemen mit Feuchtigkeit an der Außenwand usw. kommt. Wir haben mehrere Hygrometer an den Außenwänden aufgehängt. Ergebnis: Sommers wie Winters immer Luftfeuchte >50%. Lediglich an einem sehr trocken/kalten Wintertag kann man unter 50% runterlüften, nach ca. 1h ist das jedoch schon wieder auf dem alten Wert über 50%. Diese Werte sind nicht unangenehm. Erst ab ca. 70% hat man das Gefühl, das es zu feucht ist.
- Bei Freunden in einem gemauerten Haus ist es seit sie vor ca. 8 Jahren eingezogen sind, im Winter immer zu trocken. Sie haben weder eine Lüftungsanlage noch lüften sie übermäßig viel, noch haben sie einen Kaminofen. Dennoch bewegt sich die Luftfeuchte in den Wohnräumen um die 30%. Mit Luftbefeuchter (ca. 5l pro Nacht), bekommen sie den Hauptwohnraum auf 42%. Mehr ist nicht drin.

Man bekommt da den - sicher subjektiven Eindruck - dass die Bausubstanz (Wandbelag, Ziegel, Dämmung) schon eine Rolle spielt....sind aber natürlich Einzelbeispiele.

Gruß, W. Müller

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