×
Schwörer Haus Blog Search Schwörer Blog

Kundenumfrage zum Energieverbrauch

Hausbau Blog 2021

Kategorie: Energie sparen
Kommentare: 60

Wir haben knapp 2.000 Kunden angeschrieben, die in einem SchwörerHaus mit Frischluft-Heizsystem wohnen, um die tatsächlich verbrauchten Energiewerte zu erfahren. Insgesamt haben 509 Kunden an der Umfrage teilgenommen; einen Auszug aus den Umfrageergebnissen möchte ich Ihnen kurz vorstellen:

  • Die ausgewerteten Häuser werden hauptsächlich von zwei Erwachsenen und durchschnittlich einem Kind bewohnt.
  • In den Wohnräumen herrschen schwerpunktmäßig Temperaturen von 21 bis 22 °C.
  • In den Schlafräumen sind niedrigere Temperaturen von hauptsächlich 18-20 °C zu erkennen.
Einfamilienhäuser von SchwörerHaus
Unsere Einfamilienhäuser in vielen Größen, Architekturstilen und zu unterschiedlichsten Preisen

SchwörerHaus ist einer der Top Fertighaus-Hersteller

Um den Energieverbrauch für die Frischluftheizung in SchwörerHäusern zu ermitteln, wurde der Verbrauch für Haushalts- und Heizungsstrom separat abgefragt. Zum Heizungsstrom zählen auch die Brauchwassererwärmung sowie die Lüftungsanlage und die Kühlfunktion im Sommer. Die von den Kunden angegebenen Jahres-Verbrauchswerte wurden durch die Gebäudenutzfläche in m² dividiert, da sich nach dieser Berechnung auch der Energieeinsparnachweis richtet (gesetzlich vorgeschriebene EnEV-Berechnung). Ergebnis: Energieverbrauch in kWh pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr. Bei den folgenden Rechenbeispielen wurden die durchschnittlichen Jahresverbrauchswerte zur Veranschaulichung durch eine Gebäudenutzfläche von 150 m² dividiert (entspricht dem abgebildeten Haus).

Umfrageergebnis WärmeDirektHaus

In der oben stehenden Grafik sind 357 Rückmeldungen von WärmeDirektHaus Kunden enthalten. Die Auswertung zeigt, dass hauptsächlich zwischen 21 und 35 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden (Durchschnitt: 30,56 kWh/m² im Jahr).

Rechenbeispiel für ein 150 m² großes WärmeDirektHaus:
Durchschnittswert nach oben stehender Auswertung: 30,56 kWh pro m² im Jahr Strompreis: 15,12 ct/kWh (EnBW WärmePlus Tarif, Preisstand: 1. Januar 2010) Stromkosten/Jahr: 30,56 kWh x 150 m² x 15,12 ct = € 693,10
Stromkosten/Monat: € 57,76 – für Heizung, Lüftung und Warmwasser!

Umfrageergebnis WärmeDirektHaus ISO+

In der oben stehenden Grafik sind 39 Rückmeldungen von WärmeDirektHaus ISO+ Kunden enthalten. Die Auswertung zeigt, dass hauptsächlich zwischen 16 und 30 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden (Durchschnitt: 23,79 kWh/m² im Jahr).

Rechenbeispiel für ein 150 m² großes WärmeDirektHaus ISO+:
Durchschnittswert nach oben stehender Auswertung: 23,79 kWh pro m² im Jahr Strompreis: 15,12 ct/kWh (EnBW WärmePlus Tarif, Preisstand: 1. Januar 2010) Stromkosten/Jahr: 23,79 kWh x 150 m² x 15,12 ct = € 539,56
Stromkosten/Monat: € 44,96 – für Heizung, Lüftung und Warmwasser!

Aktionshäuser von SchwörerHaus
Überzeugen Sie sich von unserem sagenhaften Preis-Leistungsverhältnis

Umfrageergebnis Passivhaus

In der oben stehenden Grafik sind 25 Rückmeldungen von Passivhaus Kunden enthalten. Die Auswertung zeigt, dass hauptsächlich zwischen 6 und 20 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden (Durchschnitt: 14,77 kWh/m² im Jahr).

Rechenbeispiel für ein 150 m² großes Passivhaus:
Durchschnittswert nach oben stehender Auswertung: 14,77 kWh pro m² im Jahr Strompreis: 15,12 ct/kWh (EnBW WärmePlus Tarif, Preisstand: 1. Januar 2010) Stromkosten/Jahr: 14,77 kWh x 150 m² x 15,12 ct = € 334,98
Stromkosten/Monat: € 27,92 – für Heizung, Lüftung und Warmwasser!

Die jährlichen Einsparungen durch eine erhöhte Wärmedämmung kann man an den tatsächlich verbrauchten Werten von unseren Kunden deutlich erkennen. Wir haben außerdem festgestellt, dass die Verbrauchswerte teilweise über den errechneten Werten nach EnEV  liegen. Berücksichtigt werden muss, dass die EnEV von einer Durchschnittstemperatur nach DIN von 19°C ausgeht. Diese liegt bei allen Kunden höher – in den Wohnräumen bei ca. 21-22°C. Laut RWE-Bau-Handbuch kann sich der Energieverbrauch gleicher Häuser am gleichen Standort allein durch die Nutzereinflüsse bis zum Faktor 3 unterscheiden.

Nutzung Kaminofen 69% der WärmeDirektHaus Besitzer und 53% der WärmeDirektHaus ISO+ Besitzer gaben an, dass sie zusätzlich einen Kaminofen nutzen. Auswirkungen auf den Energieverbrauch pro Jahr:

Nutzung Kaminofen

69% der WärmeDirektHaus Besitzer und 53% der WärmeDirektHaus ISO+ Besitzer gaben an, dass sie zusätzlich einen Kaminofen nutzen. Auswirkungen auf den Energieverbrauch pro Jahr:

Verbrauch mit Kaminofen

WDH: 28,65 kWh/m²a

WDH ISO+: 20,05 kWh/m²a

Raummeter Holz pro Jahr

WDH: 2,89

WDH ISO+: 2,79

Verbrauch ohne Kaminofen

WDH: 34,77 kWh/m²a

WDH ISO+: 28,15 kWh/m²a

Wir führen die Umfrage zum Energieverbrauch unter unseren Kunden einmal im Jahr durch. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Teilnehmern für die großartige Unterstützung bedanken!!!

Musterhäuser von SchwörerHaus
Besichtigen Sie die Musterhäuser direkt vor Ort und machen Sie sich ein eigenes Bild

Beliebteste Hausbau-Videos von SchwörerHaus

60 KOMMENTARE
von Hans-Juergen Leick
14. Oktober 2020, 08:39
Hallo Marko,

die aktuellen Zahlen und Informationen aus unserer Energieumfrage 2018 erhalten Sie auf Anfrage bei Ihrem Bauberater.

Durch den Einsatz einer Photovoltaik-Anlage können Sie die Stromkosten durch Eigenverbrauch reduzieren.
Die Größe der PV-Anlage ist entscheidend für den möglichen Eigenverbrauch.
Außerdem stellt sich die Frage, ob Sie einen separaten WP-Tarif für die Frischluftheizung nutzen möchten oder ob der gesamte Stromverbrauch über einen gemeinsamen Zähler läuft.
Ein gemeinsamer Zähler für alles hat den Vorteil, dass Sie für alle Verbraucher im Haus den Strom von der PV-Anlage nutzen könnten.
Die Verwendung eines Stromspeichers bietet eine weitere Erhöhung des Eigenverbrauchs.
Eigenstromverbrauch mit einer PV-Anlage: bis zu 25% bei der Frischluftheizung.
Eigenstromverbrauch mit einer PV-Anlage mit Stromspeicher: bis zu 50% bei der Frischluftheizung (FLH).

Die Investitionskosten für die Heizungs-WP mit Fußbodenheizung und separater Lüftungsanlage sind deutlich höher als bei der FLH.
Die Verbrauchskosten pro Monat sind für die Heizungs-WP mit Fußbodenheizung und separater Lüftungsanlage niedriger als bei der FLH.

Bei der Verwendung der Infrarot-Heizelemente ist der Fliesenboden durch die Wärmestrahlung leicht temperiert.
Im Bad können Sie z.B. über eine elektrische FBH für behagliche Wärme sorgen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Leick
von Marko
11. Oktober 2020, 20:49
Hallo zusammen,

die Übersicht ist schon mal sehr aufschlussreich. Gibt es hierzu auch aktualisierte Zahlen? Die Studie ist nun immerhin schon 10 Jahre alt und die Strompreise sind seither auch ein wenig gestiegen und vielleicht hat sich der Energiebedarf aufgrund von weiteren Fortschritten verbessert.

Auch uns wurde die Frischluftheizung, optional mit Vitramos (Infrarotelemente an der Decke) angeboten. Mich würde außerdem interessieren, wie hoch der Energieverbrauch bzw. die Energieeinsparung ist, wenn die Frischluftheizung durch eine Photovoltaikanlage unterstützt wird. Zudem ist für mich auch interessant, ob der Unterschied zwischen Frischluftheizung und Luft-Wasserpumpe bemerkbar ist. Ich habe die Befürchtung, dass sich die Fliesen mit einer Frischluftheizung im Winter "kalt" anfühlen. Über Rückmeldung, auch von Schwörer-Kunden, würde ich mich freuen :-)
von Carolin Zeller
16. Januar 2020, 11:39
Hallo Andreas,

als Grundlage für die Berechnung des Energieverbrauchs müssen Sie die Gebäudenutzfläche (209m²) verwenden, nicht die Wohnfläche.
Eine Berechnung haben wir Ihnen per Mail geschickt.

Viele Grüße
Carolin Zeller
von Andreas
14. Januar 2020, 15:30
Moin moin,

unser Heizstromverbrauch liegt auch höher als geplant und von SchwörerHaus benannt.
im Jahr 2017/2018 = 5.895kWh
im Jahr 2018/2029 0 4.635kWh

bei einer Wohnfläche von 142qm und einem Kamin.
Im Jahr 2017/2018 waren oft im OG die PTC Elemente eingeschaltet.
Im Jahr 2018/2019 hatten wir Tagsüber die Luftzufuhr ausgeschaltet und nur Nachts das Haus mit Frischluft versorgt.

Auch laut ihren Berechnungen dürften es im Durchschnitt nur um die 3.700kWh sein.
von Carolin Baisch
4. Februar 2019, 08:48
Hallo Andreas,

in der Umfrage von 2010 können Sie die durchschnittlichen Energieverbräuche mit und ohne Kaminofen entnehmen.

Das sind die Ergebnisse der aktuellen Energieumfrage 2018:
Effizienzhaus 55 mit Frischluftheizung und Kaminofen: 26,38 kWh/m² im Jahr
Effizienzhaus 55 mit Frischluftheizung ohne Kaminofen: 29,01 kWh/m² im Jahr

Viele Grüße
Carolin Baisch
von Andreas
1. Februar 2019, 22:10
Eine Auswertung des Energieverbrauchs der Strompumpe macht doch keinerlei Sinn wenn auch Kunden berücksichtigt werden, die zusätzlich mit einem Holzofen nachgeholfen haben. Wenn man dann noch nachträglich einen theoretischen Verbrauch der Holzmenge wieder abzieht, ist das keine wissenschaftlich belastbare Auswertung.

Können Sie deshalb vielleicht bitte nur die Energieverbäuche nennen, von Kunden, die keinen Holzofen oder ähnliches parallel betrieben haben? Sonst könnten böse Zungen auf die Idee kommen, dass hier mit dieser Auswertung absichtlich der Energieverbrauch schön gerechnet wurde...
von Michael Rau
31. Januar 2013, 09:50
Hallo Herr Müller,

die von Ihnen zitierte Aussage kam nicht von Herrn Schwarz sondern, von mir.
Allerdings bin ich auch kein Energieberater und kenne mich mit den genauen Details der Berechnung nicht aus.

Selbstverständlich können Sie Ihre Daten mit der Umfrage vergleichen, ich wollte lediglich sagen, dass jedes Haus individuell Geplant ist und unterschiedliche Verbräuche hat.
Wie Sie bereits erwähnten, ist die Abweichung natürlich nicht nur von der Raumtemperatur abhängig, weitere Faktoren können Sie Ihrem Energieausweis unter dem Punkt Sonstiges entnehmen.

Freundliche Grüße
Michael Rau
von W. Müller
30. Januar 2013, 16:20
Hallo Herr Schwarz,

Sie schreiben:
"Ihr Vergleich zwischen dem Durchschnittswert der Umfrage und Ihrem eigenen Energieausweis halt ich nicht für aussagekräftig, da jedes Haus individuell gebaut wird, sind auch die Berechnungen für jedes Haus unterschiedlich".

Das sehe ich nicht so. Alle mir bisher bekannten Wärmedirekthäuser liegen beim Energieausweis im Bereich von 20kwh pro qm Gebäudenutzfläche. Sonst wäre KFW70 nicht möglich. Max. darf so ein Haus 60kwh Primärenergie verbrauchen, sonst wirds nix mit KFW70. Und da mit Strom geheizt wird, wird die Primärenergie durch 2,6 geteilt. Macht max. 23kwh/qm*a

Liege ich da falsch?

Viele Grüße,
W. Müller
« 1 2 3 4 5 6 7 »

Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht
Mit der Nutzung & Speicherung meiner Daten für die Kommentar-Funktion bin ich einverstanden. Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
LETZTE BEITRÄGE ÜBER ENERGIE SPAREN
ALLE BEITRÄGE AUS Energie sparen
BELIEBTESTE BEITRÄGE
ALLE BEITRÄGE ANZEIGEN
HAUSBAU-KATEGORIEN