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Kundenumfrage zum Energieverbrauch

Jasmin Steinhauser
Kategorie: Energie sparen
Kommentare: 56

Wir haben knapp 2.000 Kunden angeschrieben, die in einem SchwörerHaus mit Frischluft-Heizsystem wohnen, um die tatsächlich verbrauchten Energiewerte zu erfahren. Insgesamt haben 509 Kunden an der Umfrage teilgenommen; einen Auszug aus den Umfrageergebnissen möchte ich Ihnen kurz vorstellen:

  • Die ausgewerteten Häuser werden hauptsächlich von zwei Erwachsenen und durchschnittlich einem Kind bewohnt.
  • In den Wohnräumen herrschen schwerpunktmäßig Temperaturen von 21 bis 22 °C.
  • In den Schlafräumen sind niedrigere Temperaturen von hauptsächlich 18-20 °C zu erkennen.

Um den Energieverbrauch für die Frischluftheizung in SchwörerHäusern zu ermitteln, wurde der Verbrauch für Haushalts- und Heizungsstrom separat abgefragt. Zum Heizungsstrom zählen auch die Brauchwassererwärmung sowie die Lüftungsanlage und die Kühlfunktion im Sommer.

Die von den Kunden angegebenen Jahres-Verbrauchswerte wurden durch die Gebäudenutzfläche in m² dividiert, da sich nach dieser Berechnung auch der Energieeinsparnachweis richtet (gesetzlich vorgeschriebene EnEV-Berechnung). Ergebnis: Energieverbrauch in kWh pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr.

Bei den folgenden Rechenbeispielen wurden die durchschnittlichen Jahresverbrauchswerte zur Veranschaulichung durch eine Gebäudenutzfläche von 150 m² dividiert (entspricht dem abgebildeten Haus).

Umfrageergebnis WärmeDirektHaus

In der oben stehenden Grafik sind 357 Rückmeldungen von WärmeDirektHaus Kunden enthalten.

Die Auswertung zeigt, dass hauptsächlich zwischen 21 und 35 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden (Durchschnitt: 30,56 kWh/m² im Jahr).

Rechenbeispiel für ein 150 m² großes WärmeDirektHaus:

Durchschnittswert nach oben stehender Auswertung: 30,56 kWh pro m² im Jahr
Strompreis: 15,12 ct/kWh (EnBW WärmePlus Tarif, Preisstand: 1. Januar 2010)
Stromkosten/Jahr: 30,56 kWh x 150 m² x 15,12 ct = € 693,10
Stromkosten/Monat: € 57,76 – für Heizung, Lüftung und Warmwasser!

Umfrageergebnis WärmeDirektHaus ISO+

In der oben stehenden Grafik sind 39 Rückmeldungen von WärmeDirektHaus ISO+ Kunden enthalten.

Die Auswertung zeigt, dass hauptsächlich zwischen 16 und 30 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden (Durchschnitt: 23,79 kWh/m² im Jahr).

Rechenbeispiel für ein 150 m² großes WärmeDirektHaus ISO+:

Durchschnittswert nach oben stehender Auswertung: 23,79 kWh pro m² im Jahr
Strompreis: 15,12 ct/kWh (EnBW WärmePlus Tarif, Preisstand: 1. Januar 2010)
Stromkosten/Jahr: 23,79 kWh x 150 m² x 15,12 ct = € 539,56
Stromkosten/Monat: € 44,96 – für Heizung, Lüftung und Warmwasser!

Umfrageergebnis Passivhaus

In der oben stehenden Grafik sind 25 Rückmeldungen von Passivhaus Kunden enthalten.

Die Auswertung zeigt, dass hauptsächlich zwischen 6 und 20 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden (Durchschnitt: 14,77 kWh/m² im Jahr).

Rechenbeispiel für ein 150 m² großes Passivhaus:

Durchschnittswert nach oben stehender Auswertung: 14,77 kWh pro m² im Jahr
Strompreis: 15,12 ct/kWh (EnBW WärmePlus Tarif, Preisstand: 1. Januar 2010)
Stromkosten/Jahr: 14,77 kWh x 150 m² x 15,12 ct = € 334,98
Stromkosten/Monat: € 27,92 – für Heizung, Lüftung und Warmwasser!

Die jährlichen Einsparungen durch eine erhöhte Wärmedämmung kann man an den tatsächlich verbrauchten Werten von unseren Kunden deutlich erkennen.

Wir haben außerdem festgestellt, dass die Verbrauchswerte teilweise über den errechneten Werten nach EnEV  liegen. Berücksichtigt werden muss, dass die EnEV von einer Durchschnittstemperatur nach DIN von 19°C ausgeht. Diese liegt bei allen Kunden höher – in den Wohnräumen bei ca. 21-22°C. Laut RWE-Bau-Handbuch kann sich der Energieverbrauch gleicher Häuser am gleichen Standort allein durch die Nutzereinflüsse bis zum Faktor 3 unterscheiden.

Nutzung Kaminofen

69% der WärmeDirektHaus Besitzer und 53% der WärmeDirektHaus ISO+ Besitzer gaben an, dass sie zusätzlich einen Kaminofen nutzen. Auswirkungen auf den Energieverbrauch pro Jahr:

Verbrauch mit Kaminofen Raummeter Holz pro Jahr Verbrauch ohne Kaminofen
WDH 28,65 kWh/m²a 2,89 34,77 kWh/m²a
WDH ISO+ 20,05 kWh/m²a 2,79 28,15 kWh/m²a

Wir führen die Umfrage zum Energieverbrauch unter unseren Kunden einmal im Jahr durch. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Teilnehmern für die großartige Unterstützung bedanken!!!

56 KOMMENTARE
Carolin Baisch von Carolin Baisch
4. Februar 2019, 08:48
Hallo Andreas,

in der Umfrage von 2010 können Sie die durchschnittlichen Energieverbräuche mit und ohne Kaminofen entnehmen.

Das sind die Ergebnisse der aktuellen Energieumfrage 2018:
Effizienzhaus 55 mit Frischluftheizung und Kaminofen: 26,38 kWh/m² im Jahr
Effizienzhaus 55 mit Frischluftheizung ohne Kaminofen: 29,01 kWh/m² im Jahr

Viele Grüße
Carolin Baisch
Avatar von Andreas
1. Februar 2019, 22:10
Eine Auswertung des Energieverbrauchs der Strompumpe macht doch keinerlei Sinn wenn auch Kunden berücksichtigt werden, die zusätzlich mit einem Holzofen nachgeholfen haben. Wenn man dann noch nachträglich einen theoretischen Verbrauch der Holzmenge wieder abzieht, ist das keine wissenschaftlich belastbare Auswertung.

Können Sie deshalb vielleicht bitte nur die Energieverbäuche nennen, von Kunden, die keinen Holzofen oder ähnliches parallel betrieben haben? Sonst könnten böse Zungen auf die Idee kommen, dass hier mit dieser Auswertung absichtlich der Energieverbrauch schön gerechnet wurde...
Avatar von Michael Rau
31. Januar 2013, 09:50
Hallo Herr Müller,

die von Ihnen zitierte Aussage kam nicht von Herrn Schwarz sondern, von mir.
Allerdings bin ich auch kein Energieberater und kenne mich mit den genauen Details der Berechnung nicht aus.

Selbstverständlich können Sie Ihre Daten mit der Umfrage vergleichen, ich wollte lediglich sagen, dass jedes Haus individuell Geplant ist und unterschiedliche Verbräuche hat.
Wie Sie bereits erwähnten, ist die Abweichung natürlich nicht nur von der Raumtemperatur abhängig, weitere Faktoren können Sie Ihrem Energieausweis unter dem Punkt Sonstiges entnehmen.

Freundliche Grüße
Michael Rau
Avatar von W. Müller
30. Januar 2013, 16:20
Hallo Herr Schwarz,

Sie schreiben:
"Ihr Vergleich zwischen dem Durchschnittswert der Umfrage und Ihrem eigenen Energieausweis halt ich nicht für aussagekräftig, da jedes Haus individuell gebaut wird, sind auch die Berechnungen für jedes Haus unterschiedlich".

Das sehe ich nicht so. Alle mir bisher bekannten Wärmedirekthäuser liegen beim Energieausweis im Bereich von 20kwh pro qm Gebäudenutzfläche. Sonst wäre KFW70 nicht möglich. Max. darf so ein Haus 60kwh Primärenergie verbrauchen, sonst wirds nix mit KFW70. Und da mit Strom geheizt wird, wird die Primärenergie durch 2,6 geteilt. Macht max. 23kwh/qm*a

Liege ich da falsch?

Viele Grüße,
W. Müller
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
30. Januar 2013, 15:44
Hallo Fam. Jauss,
die Idee mit dem Sommer- und Winteranschluss ist zwar technisch i.O. Allerdings wird sich der Aufwand (Invest) und der Ertrag (Vorteil) kaum rechnen.

FG A. Schwarz
Avatar von Familie Jauss
28. Januar 2013, 09:28
Ich finde die Werte von Wolfram zur WW-WP sehr interessant. Hier hätte ich mir deutlich mehr Unterschied zwischen Sommer und Winter erwartet. Aber natürlich ist die Temperatur im Kellerraum auch im Sommer nicht exorbitant höher als im Winter. Somit ist dies also schon erklärlich.

Wäre es da nicht besser, man würde im Keller 2 Kernbohrungen durchführen an welche man im Sommer die WW-WP anschliesst (Zu- und Abluft)? Das einzigste was man dann jährlich tun müsste ist zu Beginn der kalten Jahreszeit die WW-WP von den Schläuchen die zur Außenluft führen "abzustöpseln", damit diese in den Wintermonaten mit der Kellerluft arbeitet.

@Hr. Schwarz: Wäre das eine sinnvolle Maßnahme für die WW-WP? Würde sich damit der Verbrauch der WW-WP im Sommer deutlich senken lassen?
Avatar von Michael Rau
16. Januar 2013, 10:45
Hallo Herr Müller,

in der Energieumfrage sind die tatsächlichen Verbrauchswerte unserer Kunden enthalten. Daraus haben wir einen Durchschnittswert ermittelt.
Wie Sie allerdings den Umfrageergebnissen entnehmen können, sind die Einzelwerte breit gestreut.

Ihr Vergleich zwischen dem Durchschnittswert der Umfrage und Ihrem eigenen Energieausweis halt ich nicht für aussagekräftig, da jedes Haus individuell gebaut wird, sind auch die Berechnungen für jedes Haus unterschiedlich. Um einen aussagekräftigen Vergleich zu erhalten müssten Sie den Durchschnitt Ihres Hauses mit Ihrem Energieausweis gegenüberstellen.

Die Temperatur ist nicht der einzige Faktor, der für die Heizkosten verantwortlich ist. Auf Ihrem Energieausweis finden Sie weitere Informationen und Faktoren die Einfluss auf den tatsächlichen Energieverbrauch haben.
Avatar von Wolfram
14. Januar 2013, 17:33
Hallo zusammen,

in der Tat ist der Wirkungsgrad der Brauchwasserwärmepumpe im Sommer besser als im Winter; die Werte unterscheiden sich aber nicht sonderlich stark. Das mag daran liegen, dass die WW-WP bei uns im Keller steht und mit der Kellerluft arbeitet und nicht mit der Außenluft, wie das laut Schwörer beim Technikraum im EG ist.

Um den Entergieverbrauch der WW-WP zu prüfen, habe ich im Mai einen Energie-Zähler an die Steckdose der WW-WP gehängt (es ist schon paradox dass alles, was mit Heizstrom zu tun hat, im Zählerschrank verplombt ist, die WW-WP dann aber an einer ganz normalen Steckdose hängt). Und hier sind mal die Tagesdurchnittswerte nach Monaten:

Mai: 2,7 kWh
Juni: 2,7 kWh
Juli: 2,8 kWh
Aug: 2,9 kWh
Sep: 3,3 kWh
Okt: 2,9 kWh
Nov: 4,0 kWh
Dez: 3,6 kWh
Jan (bis jetzt): 3,6 kWh

Die Differenz zwischen Sommer und Winter liegt also bei gerade mal 1 kWh am Tag. Wenn man jetzt die Annahme trifft, dass man sich von Mai - September die WW-WP komplett spart, hätte man im Sommer knapp 450 kWh gespart. Würden wir jetzt in den Wintermonaten durchschnittlich 1 weitere kWh am Tag sparen, kämen wir auf 650 kWh Einsparung im Jahr. Das sind heute bei 22,5 Cent / kWh Heizstrom hier in Berlin knappe 150 Euro im Jahr. Bei einer angenommenen Preissteigerung von 4% im Jahr hätte man in 20 Jahren gute 4.000 Euro eingespart. In Anbetracht der Investition klingt das in der Tat nicht sonderlich lukrativ.

Das sind übrigens meine Einstellungen:
WP an; elektrischer Heizstab aus;
Setpoint: 48 Grad
T min: 35 Grad
Legionellenfunktion: an

Übrigens: Die Idee Umluft mit kombinierter Luftqualitätskontrolle hatte ich hier in den Kommentaren auch irgendwo gelesen und fand sie sehr interessant. Ich kann mir gut vorstellen, dass man damit eine deutliche Einsparung erzielen könnte. Wie ich die Kommentare von Schwörer aber interpretiere, setzt man wohl nach wie vor auf die altbewährte Lösung. Stellt sich nur die Frage, wie lange sich Schwörer diese Strategie bei der aktuellen Entwicklung der Strompreise noch erlauben kann. Bekannte von uns wollen auch bauen und hatten sich umgehört. Von anderen Bauherren haben sie den Rat bekommen, kein Schwörerhaus zu bauen, da diese so viel Energie verbrauchen. Wir empfehlen Schwörer gerne weiter und sind von der Qualität auch überzeugt, aber dieses Argument können wir natürlich nur schwer entkräften. Und wenn dann ein anderer Fertighaushersteller ähnlicher Preis- und Qualitätsklasse wie Schwörer mit einer im Standard verbauten Erdwärmesonde Heizkosten von 35 Euro im Monat prognostizieren, tut man sich schwer, zu argumentieren, dass 130 Euro im Monat ganz normal sind und die Schwörer-Heiztechnik gar nicht so viel Energie verbraucht...

Viele Grüße
Wolfram
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. Januar 2013, 14:31
Hallo Hr. Wenk und Kollegen,

Ich schließe mich der Meinung des Blogkollegen an. Die wirtschaftlichste Ergänzung zur FLH ist ein Kaminofen oder eine PV-Anlage, die mittelfristig sowieso jeder braucht.

FG Albrecht Schwarz
Avatar von Robert Wenk
14. Januar 2013, 09:20
Vielen Dank für den Kommentar von Wolfram und W. Müller !

Inzwischen war Herr Wagner da und hat sich wirklich ausführlich mit unserer Anlage beschäftigt. Einiges wurde justiert und er ging sehr engagiert an´s Werk. Auch wurde uns einiges erklärt. Dafür danken wir ihm und der Firma Schwörer. Ich habe jedoch leider keine anderen Verbrauchswerte wie von ihm prognostiziert (....jetzt geht der Verbrauch runter.....) . 40 - 50 KWh spult es pro Tag immer noch raus. Ich stimme Wolfram in seiner Aussage also voll zu:

"Aus meiner Sicht sind nämlich die PTC-Elemente das größte Übel. Was von Schwörer als “Lösung für die extremen Tage” verkauft wird, benötigen wir sogar bei den aktuell milden Temperaturen von +5 Grad, um 21-22 Grad zu erzielen. „

Beim Verkaufsgespräch wird in der Tat ein anderes Bild gezeichnet. Die PTC Elemente (350 W pro Stück) gingen nur in Spitzen an. Stimmt nicht. Wenn ich in den Sicherungskasten hinein schaue, sind die Teile ab unter 5°- 7 ° oft an, unter 0° sind sie immer öfter bis ständig an. Ausserdem hört man in den Wohnbereichen das Klacken der Thermostate. Wir bezahlen bei dem Versorger SÜWAG 20,2 Cent pro KW. Ich habe inzwischen 3000 Kwh auf dem Zähler. Bisher war es mild, jetzt ist es kalt. Mal schauen wie lange der Winter geht. Ich rechne mit 7-8 Tausend KWh. Also 1400 - 1600 Euro. Natürlich ist der Strompreis sehr gestiegen. Nach Durchschnittsverbrauch sind es doch laut Energiesparleitfaden Prospekt der Fa. Schwörer Seite 2 unten rechts:
WDH (Wärmedirekthaus) Verbrauch ohne Kaminofen 34,77 KWh/m2
Also sollten in meinem Fall laut Durchschnitt herauskommen: 34,77 KWh x 182,4 Gebäudenutzfläche = 6342 KWh Jahresverbrauch. Ich werde berichten, ob es klappt.
An Wolfram: wir haben eine EWT gleich einbauen lassen. Einen Kaminofen haben wir jedoch nicht. Die Anlage hat ca. € 1500 gekostet, ohne Verlegung. Den Verlegepreis habe ich nicht bei der Hand, Bei uns wurde eben alles einfach in die vorhandene Baugrube gelegt. Aber wie Sie sehen ist unser Energieverbrauch dennoch hoch. Ich habe zur Zeit keine Möglichkeit mehr, zu investieren. Wenn ich es tun würde, dann vielleicht in einen Kaminofen. Bis in Kürze.

Mit freundlichen Grüßen
Avatar von Daniel Jauss
11. Januar 2013, 14:19
Hallo Herr Wenk,

eines mal vorab: Ich bin kein Experte, sondern auch nur ein Bauherr, der sich seine Gedanken über mögliche Lösungen macht, um den Energieverbraucht klein zu halten.

Also mal meine Gedanken die mir kamen, als ich ihre Punkte durchgelesen habe:
zu ihrer Idee 1) Halte ich für nicht effektiv. Das Solarpanel bringt die größte Effizienz wenn die Sonne scheint und vorallem im Sommer. Dort hat aber auch die WW-WP ihre Stärke. Im Winter, wenn die WW-WP anfängt mehr Strom zu verbrauchen, dann schwächelt auch das Solarpanel. Also für das Geld des Solarpanels liebt Photovoltaik kaufen, denn das bringt auch im Winter noch einen Nutzen.

zu ihrer Idee 2) Ich glaube, dass dies einiges bringt, nicht nur für den Abtaumodus, sondern generell. Aber bis sie den Preis von 4.000 - 5.000 € wieder reingeholt haben, können sie andererseits auch viel Strom kaufen. Und sie dürfen nicht vergessen bei ihrer Rechnung, dass der Sole-EWT selber auch Strom braucht um die Sole-Flüssigkeit umeinander zu pumpen.

zu ihrer Idee 3) Ich glaube einer Heizung die auf Wärmepumpen und damit auf Strom angewiesen ist, hilft man tatsächlich am besten mit Strom. Ich glaube Photovoltaik ist die beste Lösung. Sie müssen ja auch nur einen Eigenbedarf von 30% hinbekommen. Da nimmt ihnen die Heizung und WW-WP das meiste ab und den Rest erledigen sie mit einer Mini-Speicherlösung weit außerhalb der 8.000 Euro.

ich hätte noch eine Idee) Wenn sie einen Kaminofen haben, ergänzen sie ihn um Wassertaschen und heizen sie damit zusätzlich das Warmwasser.

Ich habe auch schon so vieles Überlegt, aber 1. ist es so, dass man für die Investition noch lange Strom zahlen kann. D.h. man zahlt es monatlich entweder dem Stromunternhemen oder seiner Bank. Wenn überhaupt, dann finde ich höchsten die PV-Anlage interessant.

@Hr. Schwarz: Was ist ihrer Meinung nach die wirtschaftlichste Ergänzung zur Frischluftheizung. Mit Betonung auf wirtschaftlichste und nicht technisch interessanteste ;-)
Avatar von W. Müller
11. Januar 2013, 13:53
Hallo Wolfram,

zu Ihren Ideen habe ich mir teilweise auch schon Gedanken gemacht:

1) Solarpanel für WW: Die Brauchwasserwärmepumpe hat im Sommer ihren höchsten Wirkungsgrad - genauso wie ein Solarpanel. Denke, die Einsparung wird sich daher sehr in Grenzen halten, zumal auch eine Pumpe betrieben werden muss. Möglicherweise spart man sogar Null - je nach Wetterlage und Umgebungstemperatur Brauchwasserwärmepumpe.
Ich frage mich eher, warum so große Speicher installiert werden - mit 150l käme man mit 4 Personen sicherlich auch gut klar und die Bereitstellungsverluste wären nicht so hoch (sind ca. 0,6..0,9kwh pro Tag). Darf man fragen, wie bei Ihnen die Brauchwasserwärmepumpe eingestellt ist? (Temperatur, Legionellenschaltung, elektr. Zuheizung,...).
2) EWT: Da gibts leider keine Zahlen bisher. Das sollte Schwörer mit abfragen in ihrer Energieumfrage. Ich gehe aber davon aus, dass es sich aktuell bei den Investitionen nicht rechnet - selbst wenn man 1000kwh pro Jahr sparen könnte. War auch die Aussage eines Ausstattungsberaters bei Schwörer.
3) Selber Strom machen und speichern: Denke, das ist eine Sache, die eines Tages funktionieren wird.

Ich hätte weitere Ideen:
- Wärmetauscher mit Feuchterückgewinnung ausstatten - erhöht den Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung um 10% oder mehr.
- Evt. EWT-Energie direkt in Wärmepumpe einbringen, diese dann größer auslegen.
- Eine Idee eines anderen Bloggers war, luftqualitätsabhängig teilweise auf Umluft umzuschalten, wie im Auto - finde ich sehr gut. Man muss nicht zwangsweise unbenutze Zimmer lüften und könnte so die Wärme besser im Haus halten.

Ziel muss immer sein, die leidigen PTCs soweit es geht wirklich nur an extremen Tagen notwendig zu machen.

Gruß, W. Müller

Gruß, W. Müller
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
10. Januar 2013, 16:10
Hallo Herr Wenk,

bedingt durch die Werksferien über die Festtage hat sich Ihr Blogbeitrag und die von Ihnen über den Kundendienst aufgegebene Meldung wohl etwas überschnitten.
Wie ich vom Kollegen aus dem KD erfahre, kommt bereits morgen unser Techniker, um das Gesamtsystem zu prüfen.

FG A. Schwarz
Avatar von W. Müller
10. Januar 2013, 10:32
Zum Kommentar von H. Wenk:

Denke, das hört sich ganz realistisch an.

Lt. Kundenumfrage Schwörer benötigt der Durchschnittshausbesitzer ohne Kaminofen ca. 35kw/qm*a. Bei 180qm Gebäudenutzfläche wären das angenommene 6300kwh Jahresverbrauch. Auf das wirds bei Ihnen wohl auch hinauslaufen. Bei der EnBW kostet Sie das in 2013 20,69cent pro KW und 7,88€ pro Monat - also 1303€ + 94,56€ = 1400€ im Jahr. Das sind rund 400€ mehr, als im Jahr 2010 und 2011, als die Preisbasis für die Umfrage entstand (15 cent pro kw). 600...800€ schaffen Sie aktuell evt. mit einer Gasheizung, nicht mit Strom.

Leider hat der Kommentator "SF" im obigen Kommentar zur Entwicklung der Strompreise recht behalten und leider waren auch meine Zweifel am Stromheizkonzept zumindest was die Kosten betrifft absolut berechtigt. (siehe Kommentar von 2011).

Der Strompreis ist nun bei über 20 cent angekommen und bezogen auf den EnBW Wärmepumpentarif als Beispiel von 15,12 cent auf 20,69 cent gestiegen in nur drei Jahren. Das sind 37% mehr !

Gruß, W. Müller
Avatar von Wolfram
9. Januar 2013, 19:11
Hallo Herr Wenk,

wir mussten leider ähnliche Erfahrungen machen wie Sie. Ihre Werte sind ganz normal und wir haben uns damit abgefunden. Wir wohnen seit einem Jahr in unserem WDH (KfW70; ohne EWT; mit Kaminofen). Auf unsere Gebäudenutzfläche (aus dem Energieausweis) von 214qm (156qm Wohnfläche) benötigen wir im Jahr 6.500 - 7.000 kWh für Heizung und Warmwasser inkl. aller Direktheizgeräte im Haus. Bei aktuellen Strompreisen von 22,5 Cent für den Heizstrom (unser Grundversorger Vattenfall – das zahlen wir beim Schnäppchenanbieter mittlerweile auch für unseren Haushaltsstrom) kommt man damit auf 130-140 Euro im Monat an Heizkosten.

Vor dem Einzug hatten wir auch auf Heizkosten von 80 Euro pro Monat gehofft. Wenn man aber bedenkt, dass die kWh in unserer Planungsphase noch 17,5 Cent gekostet hat, sind wir mit den 100 Euro / Monat, die wir damals gezahlt hätten, gar nicht so weit von den Aussagen unseres Schwörer-Verkäufers entfernt.

Dennoch stelle auch ich mir die Frage, wie man die Heizkosten zukünftig eindämmen kann, da die Strompreise ja auch in den nächsten Jahren weiter nach oben schießen werden. Haben wir zum Schluss doch auf die falsche Heiztechnik gesetzt? Ich sehe eigentlich nur eine Möglichkeit, auch zukünftig zu vernünftigen Kosten das Haus warm zu bekommen: nämlich investieren, um langfristig zu sparen. Vielleicht nicht jetzt sofort, aber mittelfristig in den nächsten Jahren. Je mehr die kWh kostet, desto lukrativer wird es wohl.

Ich habe mir drei Möglichkeiten überlegt, wie man langfristig die Kosten senken könnte. Vielleicht haben ja Andere hier im Blog schon Erfahrungen mit dem jeweiligen Einsparpotential und den Kosten für die Nachrüstung:

1. Idee:
Die WW-WP um ein Solar-Panel ergänzen. Im ersten Jahr haben wir ungefähr 1500 kWh für die Warmwasser-Aufbereitung benötigt (kWh-Zähler an der Steckdose). Angeblich kann man mit einer Solaranlage ca. 60% der Energie einsparen; das wären dann ca. 800 kWh im Jahr. Ist diese Rechnung realistisch oder völliger Blödsinn, weil sie den Vergleich zur Gastherme zieht und nicht zur sparsamen WW-WP? Kann man unsere Buderus WW-WP (Schwörer-Standard) gleich als Brauchwasser-Speicher und zum Aufheizen bei fehlendem Sonnenschein nutzen oder müssen wir hier noch mehr Gerätschaften einbauen? Was meint ihr – mit welchen Kosten müsste man für eine Nachrüstung rechnen? Die Rohre vom Dachboden in den Keller haben wir wohlweislich mitbemustert.

2. Idee:
Sole-EWT nachrüsten. Wir könnten auch einen Erdwärmekorb setzen lassen und der WGT vorschalten. Nur kann ich überhaupt nicht abschätzen, welche potentielle Einsparung dieser bringen kann. W. Müller schreibt als Kommentar im Post "Zusatzoption Sole-Erdrohrwärmetauscher" von Kosten in Höhe von ca. 4000€ für die Nachrüstung. Die Frage ist nun aber: spart er nur die Energie für den Vorheizer (sicher nicht mehr als 500 kWh im Jahr – oder liege ich hier falsch) oder sorgt er auch dafür, dass grundsätzlich wärmere Außenluft in die WGT kommt, somit die WP eine höhere Zuluft-Temp erzeugt und in Folge dessen die PTCs erst später anspringen. Aus meiner Sicht sind nämlich die PTC-Elemente das größte Übel. Was von Schwörer als "Lösung für die extremen Tage" verkauft wird, benötigen wir sogar bei den aktuell milden Temperaturen von +5 Grad, um 21-22 Grad zu erzielen. Bei Temperaturen unter 0 ist der Stromverbrauch dann natürlich dank PTCs entsprechend hoch (50 kWh / Tag bei -5 Grad sind ja wohl auch laut Schwörer normal). Vielleicht habt ihr hier auch Erfahrungswerte oder Herr Schwarz kann mich aufklären, welche realisitische Enerieersparnis im Jahr durch einen Erdwärmekorb erzielt werden könnte.

3. Idee:
Heute sicher nicht rentabel aber meine Vision für die Zukunft: Wenn die garantierten Einspeisevergütungen für Solarstrom irgendwann komplett wegfallen, muss die PV-Industrie auf Systeme für den Eigenverbrauch setzen. Bereits jetzt gibt es die ersten Speicherlösungen, aber 8000 Euro (ohne PV-Anlage) für einen Speicher, der mir dann 12 kWh für dunkle Stunden bereithalten kann, sind durchaus happig. Aber schauen wir mal, was man in 5-10 Jahren für eine PV-Anlage mit 6 kWp (aus meiner Sicht völlig ausreichend für den Eigenbedarf – wenn man den meisten Strom für die WGT braucht, scheint eh keine Sonne) mit Speicher investieren muss. Wenn ich damit 3000 kWh im Jahr selbstproduzieren und -nutzen kann und nicht für 40 Cent (oder mehr) pro kWh einkaufen muss, ist so ein Teil schnell rentabel...
Avatar von W. Müller
7. Januar 2013, 13:01
Hallo Fa. Schwörerhaus,

ich hätte nochmal eine generelle Frage zur EnEV-Berechnung und zum tatsächlichen Verbrauch lt. Umfrage. Das WärmeDirektHaus ist ja KfW70 Standard. Aus der Berechnung unseres Hauses und das einiger anderer Schwörer-Häuser entnehme ich, dass dafür ca. 18...22kwh/a*Jahr Endendergiebedarf kalkuliert werden. Wie kommt es dann, dass in der Umfrage ein Durchschnitt von ca. 35kwh/a herauskam? Das sind ja 75% mehr Verbrauch, die kann man doch nicht mit den 2..3°C mehr Wohnraumtemperatur erklären? Und wie erwähnt, es handelt sich um Durchschnittswerte. Die Spitzenwerte sind weitaus höher.

Viele Grüße,
W. Müller
Avatar von Robert Wenk
23. Dezember 2012, 21:07
Ich sollte noch erwähnen, daß wir das Haus zu viert bewohnen.

Mit freundlichen Grüßen
Avatar von Robert Wenk
23. Dezember 2012, 20:19
Hallo Herr Schwarz,

wir wohnen seit 1. August 2012 in unserem Schwörer Haus. Es besitzt die WGT sowie eine Erdsoletechnik. Wir haben uns die Technik vor dem Kauf erklären lassen, verstehen jedoch nicht viel davon, sind dann einfach vertrauend darauf eingegangen. Es gab für uns bislang auch keinen Zweifel daran zu glauben, daß wir mit Jährlichen Kosten (auf den zweiten Zähler gerechnet, für Wärmepumpen incl. Warmwasser) von 600 - 800 € rechnen sollten. Jetzt jedoch, nach dem ich diesen Blog hier lese, erkenne ich, daß man nicht einfach nur in sein Haus einziehen kann, Heizung einschalten und wohnen. Offensichtlich muß man die Technik im Auge haben und vor allen den Zähler beobachten!!!! Ich bin dann mal in den Keller gegangen und hab´geschaut und darf Folgendes zum Vortrage bringen:
Von August bis Dezember, bis heute, 23.Dezember, beträgt der Zählerstand 2554 KWH. Ich überschlage nach alter Väter Sitte und rechne 20 Cent pro KWH. Da bin ich schon bei über € 500. Dabei liegt der Hauptteil des Winters erst noch vor uns ! Das haut doch bei Weitem nie hin ! Mir wurde vom Bauleiter erklärt, daß ich am Bedienteil im Wohnzimmer die Haustemperatur wähle. Da haben wir 22 ° Celsius eingestellt. Die Regler in den einzelnen Schlafzimmern stehen auf 19° Celsius, weil ja die Wärmepumpe zunächst die Hauptleistung erbringen soll. Das hatte ich auch verstanden. Als es jetzt kalt wurde (bis -7° Celsius an manchen Tagen) ratterte der Zähler um die 50 KWH pro Tag. Wenn es nun wieder milder ist, sagen wir um die 4-6 ° Celsius Aussentemperatur, dann kommen wir immerhin auf 30 KWH pro Tag. Die Gebäudenutzfläche beträgt 182,4 m². Das Haus ist ein KFW 70 Modell. Ich bin verunsichert. Wie hört sich das für Sie an? Denken Sie, das ist normal, oder meinen Sie, sie sollte überprüft werden. Zumindest für meine Wahrnehmung stimmt irgend etwas nicht. Vielleicht ein Bedienfehler von uns? Ich bitte um Ihre Einschätzung.
Mit freundlichen Grüßen
Avatar von Michael Rau
10. Dezember 2012, 09:14
Hallo Herr Müller,

die aktuelle Umfrage finden Sie auf unserem Kundenportal oder erhalten Sie bei Ihrem Bauberater.
Eine neue Umfrage ist geplant, wurde allerdings noch nicht durchgeführt.

Freundliche Grüße
M. Rau
Avatar von W. Müller
7. Dezember 2012, 12:33
Hallo Frau Neuburger, Hallo Fa. Schwörerhaus,

wann gibt es wieder eine Energieverbrauchsumfrage bzw. eine Veröffentlichung dazu?

Danke und Gruß,
W. Müller
Avatar von M. Mößner
29. Juli 2012, 19:47
Hallo,

ich bin nicht sicher ob ich hier richtig bin..

Wir sind gerade beim Bauen unseres Schwörer-Hauses (derzeit beim Keller).
Für den Strom stehen uns derzeit zwei Optionen offen:
a. Entweder WP und Haushaltsstrom über einen Zähler (HT 16,45 Ct, NT 9,9 Ct, JGP 114 €, nur ein Zähler)
oder
b. WP und Haushaltsstrom getrennt (WP HT 14,6 Ct, NT 9,0Ct, 114 € + HHS HT 17,7 Ct)

Lohnt sich der Betrieb der WP (nur für Frischluftheizung, Warmwasser geht über AquaInsert) über den separaten Zähler? (wenn man mit dem Wert 30,56 kW/qm/a rechnet, dann lohnt sich's nicht...)

Für Hinweise wären wir sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Mirko
Avatar von W. Mueller
13. Juli 2012, 12:27
Hallo zusammen,

da einige über zu hohe Heiz- und Warmwasserkosten klagen, habe ich mir ein paar Gedanken zum Einsatz einer Gasbrennwerttherme im Schwörer Haus gemacht. Diese kann man mittlerweile (mit Solarunterstützung) mit der gleichen Anlagenzahl realisieren – d.h. die verbrauchten „Kilowatts“ sind direkt vergleichbar.

Da der Gaspreis pro kwh ca. bei 5,9 cent liegt, der Strompreis jedoch bei mindestens 17,75 cent (ENBW Tarife) hat Strom als Energieträger zunächst schon auf der Hand liegende Nachteile.

Rechnenbeispiel am Durchschnittsverbrauch 2011 für KFW70 Schwörer Haus 30,56kw/qm*a / 150qm Gebäudenutzfläche, macht 4580kwh/a lt. Kundenumfrage:

Haus mit Frischluftheizung + Brauchwasserwärmepumpe:
Stromkosten: 4580kwh x 0,1775€ + 12 x 7,88€ Grundpreis = 801,50€ + 94,56€ = 996,06€ pro Jahr
Wartung wird selber gemacht.

Gleiches Haus mit Gasbrennwertherme und Solarunterstützung
Gaskosten: 4580kwh x 0,059€ + 12 x 12,92€=270,22€ + 155,04€ =425,86€
Wartungskosten + Kaminkehrer pro Jahr ca. 200€
Gesamtkosten 625,86€ pro Jahr.

Den Investitions-Mehraufwand für die Gasheizung würde ich mit ca. 10.000 € ansetzen (Heizkörper, Verrohrung, Anschluss, Solar ...) mit Fußbodenheizung noch etwas mehr. Selbstverständlich ist eine Lüftungsanlage hier auch mit dabei.

Mein Fazit: Für ein kleineres Haus bzw. für einen durchschnittlichen Verbrauch wird sich die Gasheizung wegen der Mehrinvestition über 20 Jahre Laufzeit knapp nicht rechnen - für ein größeres bzw. für einen Energieverbrauch >6000kwh pro Jahr aber durchaus.

Allerdings: Wir bauen Häuser für 250...400T€ und machen uns das Leben schwer wegen ein paar Hundert Euro mehr oder weniger pro Jahr.

Und als beruhigender Vergleich hier die Daten unserer (noch) jetzigen, eher spärlich beheizten Altbauwohnung (ca. 90qm): Heizungs- und Warmwasserenergiebedarf 26.500kwh pro Jahr. Dafür bezahlen wir ca. 2800€ im Jahr.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
16. April 2012, 13:06
Sehr geehrter Herr Dr. Bruhn,

Bestimmt sind Sie bei der nächsten Umfrage dabei.
Was die Leistungen/Verbräuche der WGT's angeht, werden wir über unseren Kundendienst eine Überprüfung veranlassen und Sie im Vorfeld über den Terminvorschlag informieren.
Avatar von Dr. Norbert Bruhn
8. April 2012, 12:16
Sehr geehrte Damen und Herren von Schwoerer,
zufällig bin ich über Bekannte auf diesen Blog aufmerksam gemacht worden. Wir wurden von Ihnen nicht angeschrieben zwecks Erfragung des Stromverbrauches. Unser Haus wurde 12/2009 aufgestellt, seit 03/2010 wohnen wir auf 190 qm Wohnfläche bzw. 210 qm Nutzfläche mit 5 Personen. Es gibt zwei WGT, kein Kaminofen oder andere zusätzliche Wärmequellen. Eine geplante Soleleitung konnte auch aufgrund der hohen Verlegekosten nicht realisiert werden. Der Stromverbrauch beträgt 16000 kWh, d. h. 76,2 kWh pro m² Nutzfläche. Das Haus ist ein WärmedirektHausplus+ mit zusätzlicher Perimeterdämmung 12/ 8 cm und zusätzlichen Dämmmaßnahmen. Das Haus steht in Karlsruhe, also recht mildes Klima. Also ein teures Vergnügen mit elek. Energie zu heizen. Ein z. B. Kaminofen ist notwendig. Dieses müssen wir jetzt teuer nachholen und einbauen lassen. Gruß Dr. Bruhn
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
19. März 2012, 09:24
Hallo Herr Frank,

Ich vermute sehr stark, dass die Uhrzeit sich durch Spannungsschwankungen verstellt.
Bitte beobachten Sie mal in dieser Richtung. Danke.
Avatar von frank
18. März 2012, 14:08
hallo an alle ,,

für uns steht seit bezug 2008 fest, das es uns ohne unseren kaminofen im winter schlecht gegangen wäre.
nur mit der wgt ist unser haus nicht auf kinderfreundliche temperaturen zu bringen.
leider........
einstellungen wurden schon oft, auch telefonisch vorgenommen. ohne wirklichen erfolg.
wir haben uns dran gewöhnt.

glücklicherweiße sind wir im raum freiburg, da ist es immer etwas milder.
also wenn wir den derzeitigen holzpreis berücksichtigen und die stromkosten, wäre eine herkömliche gasheizung besser gewesen.
da kommt wenigstens warm wenn man ( frau ) am regler dreht.

mittlerweile haben wir ein "trick" wie wir an starken wintertagen warm bekommen, ohne zu hohe stromkosten. :-)

eines sollte man sich immer vor augen halten: wenn minus 10° kalte luft angesaugt wird, WER soll diese kostengunstig auf ca. 22° aufheizen.
wir führen eine sehr genaue monatliche verbrauchsliste, diese ist real, wer sie einmal einsehen möchte, darf sich gerne melden....
6miles@web.de

eine frage an herr schwarz.
warum ist die uhrzeit und das datum nach ca 3- 5 wochen auf dem display enorm abweichend.
wir müssen diese werte öfters neu einstellen ??????
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
12. März 2012, 14:36
Hallo Herr Stiefenhöfer,

Dann werden wir uns die Anlage nochmals anschauen müssen.
Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Auftrags-Nummer an unseren Kundenservice, Danke.
Avatar von Karl
12. März 2012, 13:05
Hallo Herr Haberl,
wurde die Ursache für den Fehler schon gefunden? Funktioniert das System mit Aqua Insert mittlerweile schon? Ich frage deshalb, weil wir wahrscheinlich auch in etwas Ihr System installieren lassen.
Danke
Karl
Avatar von Markus Stiefenhöfer
9. März 2012, 16:25
WärmeDirektHaus ISO+

Hallo Herr Schwarz,

nach wie vor sind wir mit den Energieverbrauch nicht zufrieden. Wir haben den fast identischen Strompreis, zahlen aber knapp 91€ monatlich. Unsere Haus liegt direkt am Feldrand ( SÜD/WEST-Ausrichtung ) und trotzdem Verbrauchen wir mehr als doppelt soviel wie der Durchschnitt. Das Heizverhalten, sowie die Einstellungen wurden bereits durch Ihren Außendienst überprüft. Zudem haben wir noch eine Sole-Heizung zusätzlich. Letztes Jahr war angeblich das defekte Steuerungsgerät schuld.

Man sollte hier vielleicht noch einmal eine grundsätzliche Klärung herbeiführen. Ansonsten sind wir mir Ihrem Servíce und dem Haus sehr zufrieden, wenn da nicht leidige Thema Heizkosten wäre..

Für Ihre Mühen bedanke ich mich im Voraus.

MfG

Markus Stiefenhöfer
Avatar von D.K.
14. Februar 2012, 15:10
Hallo an alle Experten in Sachen Heiztechnik,

eine Überprüfung unseres Verbrauchs ergab ca. 12000 KWh im Jahr für Heizung, Lüftung, Warmwasser sowie Betrieb Erdwärmetauscher (falls dieser nicht unter Normalstromverbrauch fallen sollte).
Das Haus hat ca. 165 m² und ist giebelhoch offen ausgebaut.

Leider viel zu spät haben wir feststellen müssen, dass der Verbrauch viel zu hoch ist und haben erst kürzlich um eine Überprüfung der Anlage und deren Einstellung gebeten. Das Serviceteam, welches Ende Januar vor Ort war, brachte uns erst darauf, dass die Anlage nicht optimal eingestellt ist.

Uns fehlt leider jedwedes Verständnis für die technischen Belange des Hauses. Wir haben einfach der Technik vertraut und sind davon ausgegangen, dass alles seine Richtigkeit hat, da das Haus nicht gerade eine kleine Fläche hat, zudem giebehoch offen konzipiert ist und im Technikraum jede menge Technik Strom zapft - bis hin zur selbstlernenden Brauchwasserzirkulationspumpe, usw.

Da wir 64 % der Zeit nicht daheim sind, haben wir uns keine Gedanken darüber gemacht, sondern - wenn wir mal da waren - einfach unser Haus bewohnt und genossen. Dies war wohl ein großer Fehler, wenn ich mir alle oben aufgeführten sehr detaillierten Berechnungen anderer Bauherren ansehe.

Ich kann nur hoffen, dass das Service Team recht zeitnah seinen Besuch bei uns einplant und das Gesamtsystem komplett überprüft.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. Februar 2012, 08:18
Hallo Herr Haberl,

Ich bin Ihrer Meinung, dass in diesem Fall das Gesamtsystem überprüft werden sollte.
Bitte wenden Sie sich an den Kundendienst, Danke.
Avatar von Haberl Michael
11. Februar 2012, 14:29
Sehr geehrter Herr Schwarz,

Wir wohnen seit 17 Dez. in unserem neuen Schwörerhaus. Unser Haus hat eine Grundfläche von 9 auf 11 Metern. die Heizanlage besteht aus einer WGT mit Wärmepumpe, 7,5 qm Solarthermie auf dem Dach. Einem Lohberger Kaminofen der mit Scheitholz beschickt wird und das Wasser im 500 l Wassertank im Keller erhitzt.
An dem Wassertank hängen noch 4 Heizkörper für Bad, Kinderzimmer, Arbeitszimmer, alle im 1. OG, und einem Kellerraum.
Uns wurde von Schwörerseite bei der Planung unserer Heizung gesagt, daß der Wassergeführte Kaminofen ca. 3.2 KW Heizleistung in die Luft abgibt und wir aus diesem Grund auf eine zusätzliche Heizmögilchkeit im Erdgeschoß ( offenes Wohnen ) verzichten könnten. PTC Elemente sind natürlich vorhanden, aber unsere Prämisse war ohne Stromheizung auszukommen. Man versicherte uns das die 3,2 KW dafür ausreichen. Zusätzlich haben wir uns noch eine Erdsole Leitung im Garten verlegen lassen, die die zugeführte Luft vorwärmt.
Die Situation stellt sich wie fogt dar.
Heute haben wir seit 8 Uhr morgens unseren Kaminofen befeuert. Jetzt ist es 14 Uhr.
Von 8 Uhr bis ca. 10 Uhr liefen die PTC Elemente im EG zusätzlich mit.
Die Raumtemperatur im EG beträgt jetzt 20,3 Grad.
Die Zulufttemperatur 25.9 Grad
Die Kondensatortemperatur 33,7 Grad
Die Aussentemperatur -9,7 Grad
Die Verdampfertemperatur -2,7 Grad
Die Ablufttemperatur laut WGT 20 Grad
Die Temperatur nach dem Vorheizregister 0,0 Grad
Die Lufttemperatur nach Erdsole -2,7 Grad.
Müßte es in unserem EG nicht wärmer sein? Wo gehen die 3,2 KW des Kaminofens hin.
Sind die Heizungsdaten die ich Ihnen mitgeteilt habe in Ordnung?
Wir haben mitlerweile fast 4 Festmeter Holz ( Buche und Fichte gemischt ) verheizt.
Das warme Wasser machen wir ausschließlich mit dem Kaminofen.
Unser Stromverbrauch was den Heizstrom anbelangt lag vom 19.12 bis zum 18.1 ohne den Einsatz der PTC Elemente und des Heizschwertes bei 492,6 KWh. Wie gesagt, das warme Wasser wurde ausschließlich mit Holz erzeugt. Die durchschnittliche Wohnraumtemperatur in dieser Zeit lag bei nicht einmal 21 Grad.
Vom 6.1 bis zum 6.2 lag der Stromverbrauch mit dem stundenweise Einsatz der PTC Elemente im EG (Höchstens 2 h am Tag ) bei 627 KWh.
Ist dieser Stromverbrauch normal? Und warum wird es in unserem Haus nicht wirklich richtig warm?
Avatar von Max
29. November 2011, 08:37
So, nun ist unsere Anlage auch auf dem Dach - die Bestückung der Leerohre mit 4 Strings a 6 mm2 hat geklappt - war aber nur möglich indem besonders hochwertige, flexible Kabel verwendet wurden (Hikra S). 5 Kabel wurden durch das eine Leerrohr gezogen und 3 plus ein dickere Erdungsleitung (an die muss man auch noch denken) durch das andere. Das vorhandene als Zugkabel zu verwenden war natürlich super. Die Installateure hat es natürlich auch gefreut da es deutlich weniger Aufwand ist.

Würde aber dennoch empfehlen einfach ein dickeres Leerohr zu nehmen um für Eventualitäten gewappnet zu sein, auf die 5 Euro kommt es nicht an.
Avatar von sf
10. Oktober 2011, 19:47
Hi da,

hatten auch die normale Standard Vorbereitung bemustert, bestückt glaub ich mit einem String.

War aber gar kein Problem.
Unsere Solarleute haben die Leitung die drin lagen als Durchzugshilfe benutzt.
Hat gut geklappt.
Jetzt haben wir 4 Strings am laufen und alles passt.

sf
Avatar von Matthias Gabele
7. Oktober 2011, 13:02
Da kann ich Max nur zustimmen.

Vor unserer Bemusterung haben wir zum Glück schon mit einem Installateur gesprochen, um abzuklären was er für eine sinnvolle Photovoltaikanlage alles benötigt.
Das Ergebnis war:
- Zählerschrankerweiterung
- Mindestens 2 Strings (=4 Kabel)
- Mindestens einen Durchmesser von 4mm^2 pro Kabel

Danach haben wir dann eine Vorbereitung für die Photovoltaikanlage die Zählerschrankerweiterung mit 1 String + 1 String zusätzlich bemustert. Hätte dieses Vorabgespräch nicht stattgefunden, hätten wir unsere Vorstellungen nur mit erheblichem Aufwand nachträglich realisieren können.

Die Anzahl der Strings hängt von der Leistung der Module ab. Mit zwei Strings waren wir dann aber auch schon am Limit, denn wir hätten gerne Module mit höherer Leistung installiert.
Deshalb auch mein Tipp an alle zukünftigen Bauherren: vorab auf jeden Fall ein Gespräch mit einem Photovoltaikbauer führen oder mindestens gleich mehrere Strings einplanen.

Auch ich stelle mir die Frage warum beim Baustein „Vorbereitung Photovoltaik“ hier von Schwörer nicht gleich zwei Strings eingeplant werden. Natürlich wird sich der Grundpreis des Bausteines erhöhen. Aber ich denke, dass jeder Bauherr diesen Mehrpreis gerne bezahlt sobald er erfährt, dass ein wirtschaftlicher Betrieb einer Photovoltaikanlage eine gewisse Größe voraussetzt und dies nur mit einer entsprechenden Anzahl von Strings machbar ist.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias
Avatar von Max
6. Oktober 2011, 10:42
Wie müsste denn die Zählerschrankerweiterung aussehen?
Ich kann gerade nicht einschätzen ob das bei uns der Fall ist da ich den Unterschied zum "normalen" Zählerschrank nicht kenne.

Photovoltaik "Vorbereitung" verstehe ich als Kunde übrigens so:

Ich weiss noch nicht ob ich später mal eine Anlage betreiben möchte, lasse es also daher vorbereiten. Da sollte die Dachfläche ausschlaggebend sein und wieviel kWp installiert werden können.
Mit einem String (wie aktuell ausgeführt wird) kommt man aber nicht weit - zwei ist auch schon untere Grenze - also lieber mal mit 4 planen - da hat man schonmal viele Szenarien abgedeckt.

Sprechen Sie mal mit ein paar Solarteuren, die werden ihnen das bestätigen - auch das mittlerweile die meisten 6 mm² verlegen und keine 4.

Wenn Fa. Schwörer meint das so machen zu müssen ist das eine Sache - ich kann es nur Kunden ans Herz legen dies zu bedenken wenn sie auch so eine Vorbereitung in Erwägung ziehen.
Ralf Jaudas von Ralf Jaudas
6. Oktober 2011, 10:02
@ Max:

Wir bieten unseren Kunden folgende Vorbereitungen an:

Vorbereitung für spätere Photovoltaikanlage in Eigenleistung, bestehend aus 2 Kabeln (1 x 4 mm²) in Schutzrohren von der Kellerdecke bis zur Dachfläche (innen) verlegt sowie Zählerschrankerweiterung (ohne Einbauteile).
Hinweis: Spätere Dachdurchführung erfolgt komplett in Eigenleistung. Kabel beidseitig unkonfektioniert.
Hinweis: Die genaue Position für die Dachdurchführung ist vom Bauherr zu bestimmen.
Die Kabel sind für eine spätere Photovoltaikanlage mit einem String ausgelegt. Weitere Vorbereitungen müssen, je nach späterer Anlagengröße (Strings), separat bemustert werden.
Je nach Wunsch des Kunden kann die Zählerschrankerweiterung auch in Eigenleistung erfolgen.

Aufgrund der relativ kurzen Strecken im Einfamilienhaus sind DC Leitungen mit 1 x 4mm² völlig ausreichend. Da die Anzahl der DC Leitungen vom jeweiligen Haus bzw. der PV-Anlage abhängt, sind wir hier auf die Informationen des Kunden bzw. seines externen Solateurs angewiesen. Wir installieren so viele DC Leitungen wie uns vom Solarteur (bzw. vom Kunde) vorgegeben werden.
Avatar von Max
4. Oktober 2011, 10:18
Das ganze ist in der Tat eine Philosophiefrage - aber auch eine finanzielle.
Die Mehrkosten einer besseren Dämmung um z.b. den Passivhausstandard zu erreichen sind auch nicht unerheblich - das Geld hat man oft nicht einfach so rumliegen und wieder mehr finanzieren und dafür mehr Zinsen abzahlen ist dann auch nicht das gelbe vom Ei.
Die Einspareffekte eine verbauten Ofens sind begrenzt und es kommen auf jeden Fall noch jährliche Kosten hinzu - ich lasse das subjektive Empfinden durch die Strahlungswärme jetzt mal aussen vor.
Wir haben uns nun entschieden eine PV Anlage auf das Dach zu setzen und produzieren mehr Strom als wir verbrauchen (Wärmestrom und Haushaltsstrom zusammen). Der Eigenverbrauch wird ja sogar noch ein wenig mehr gefördert. Das Investment ist aber auf 20 Jahre ein sicheres.
Wir haben seinerzeit gleich eine Vorbereitung für eine PV Anlage aufbemustert - müssen aber nun feststellen das die beiden Leerrohre mit je einem Kabel für unsere Dachfläche ein Witz ist. Da muss Schwörer noch dazulernen - also besser gleich Leerrohre mit grösserem Querschnitt und statt je einem, je 4 Kabel mit 6 mm² Querschnitt verwenden.
Avatar von Rudy
26. September 2011, 08:44
Nach einer günstigen Möglichkeit, (Solar-)Strom zu speichern, sucht in erster Linie die Energiewirtschaft und in zweiter die Automobilindustrie (s. Elektromobilität).

Als Hausbesitzer hat man ja die Möglichkeit, Solarkollektoren auf dem Dach zu installieren, um den damit gewonnenen Strom ins Netz zu speisen. Da das gefördert wird, d.h. für den selbst produzierten Strom bekommt man mehr pro kWh als man für den Strom aus Netz bezahlt, kann sich eine solche Anlage irgendwann armortisieren. Wenn die Anlage über's Jahr mindestens soviel Strom produziert, wie im Haus verbraucht wird, kommt die Wirkung einer "Speicherung" gleich.

Es gibt (wenige) Häuser, die die Sonnenwärme in Wasserspeichern (Größenordnung 50.000 l), die zentral im Haus liegen, speichern und diese Wärme dann bei Bedarf "abrufen". Das Konzept bedingt aber wiederum hohe Anschaffungskosten und eben auch eine sehr gute Isolierung. Womit ich wieder bei meinem ersten Beitrag hier wäre.
Die wirklich sehr gute (aber auch entsprechend teurere) Isolierung meines Schwörer-Passivhauses macht diese in Kombination mit der für diesen Haustyp passende FLH zum Ein-Liter-Haus.

Letzten Endes ist es doch so: Wie man es dreht und wendet, entweder investiert man in die Energiespartechnik und spart dann beim Verbrauch, oder halt umgekehrt.
Avatar von sf
20. September 2011, 12:26
Hi all,

Das ein Ofen bei unseren Vorgaben ~3000kwh einspart sehe ich auch so.

Das würde heißen: 80€ / m3 für Holz in gebrauchsfertiger Form -> ~ 160€ für 2 m3 + ~40€ Schornsteinfeger = ~200€ / Jahr

Aktuell bei uns (bei 3000kwh)
Strom : ~16 cent / kwh = 480€
Holz: ~6 cent / kwh = 200€

Man würde also ~300€ /Jahr sparen.

Es wird ein für Lüftungsanlagen Zertifizierten Raumluftunabhängigen Ofen benötigt.
Anschaffung mit Edelstahlkamin bei Schätzungsweise ~7000-9000€.

8000 / 300 = 26 Jahre bis man mit dieser Rechnung Gewinn macht.
Das finde ich jetzt schlüssig und nachvollziehbar.

Wie werde ich mich entscheiden…., ich weiß noch nicht.

Gruß,
sf

PS: Schade das es keine andere super Idee mit Zusatzheizung gibt die keine hohen Anschaffungs und Unterhaltskosten hat.
Schön wäre auch wenn z.B. Schwörer eine super Idee hätte wie man günstig seinen Solarstrom im Sommer speichert und im Winter an die Anlage abgeben kann. Natürlich erst nach auslaufen der Förderung. Ihr habt also noch 20 Jahre aber dann wäre es Zeit dafür, ich rechne mit euch.
Das wäre nämlich dann das perfekte Haus!
Avatar von Jochen Schreck
31. August 2011, 21:26
Die Mineralölpreise werden noch deutlich weiter steigen - und damit auch die Gaspreise. Einziger Grund, warum das seit 2008 immer noch nicht geschehen ist: Die weltweite Krise. Ich denke, da wird sich in den nächsten Jahren noch einiges tun. Mit fossilen Brennstoffen ist man jedenfalls nicht auf dem richtigen Weg meiner Meinung nach.

Für unsere Häuser rentiert sich ein Kaminofen, da er den Verbrauch etwa halbieren kann. ich hatte die letzten beiden Jahre 3650 und 3728 kWh Verbrauch für Heizung, Lüftung und WW (inkl. Direktheizkörper - auch im Bad! Habe ich schon lange umgelegt auf die Heizungsanlage, da von Schwörer aus auf den Hauskreislauf geklemmt wegen FI. Den habe ich für diesen HK als einpoligen FI 30 mA im Heizungsteil zwischengesetzt).

Bei unserer giebeloffenen Ausführung haben wir immerhin 195 m² Gebäudenutzfläche bei 135 m² Wohnfläche. So ergibt sich ein Verbrauch von um die 19 kWh/m² pro Jahr. Bei anderen Heizungsarten muss man zudem den höheren Anschaffungspreis einrechnen, der zu veranschlagen gewesen wäre.

Steigen die Gas- und Ölpreise, steigen erfahrungsgemäß aber auch die Holz- und Pellets-Preise, das haben wir im Ansatz schon gesehen bis Ende 2007. Ich glaube also nicht, dass andere Heiztechniken von deutlichen Preiserhöhungen verschont bleiben werden.

Weitere errechnete Daten:
Im Schnitt verbrauchen wir 10,1 - 10,8 kWh Strom für Heizung, Lüftung und WW. Die WW-Solaranlage hat dieses Jahr, obwohl das Abrechnungsdatum noch nicht ganz erreicht ist, bereits eine Rekord-Pumpenlaufzeit von 958 Stunden erreicht, also bislang 2,76 Stunden/Tag im Jahr. Letzte Periode kostete uns alles zusammen (Strom Haus, Heizung, Lüftung, WW - alles eben und Wasser inkl. Abwasser) 3,55 EUR/Tag im Jahr. Wenn ich das mit anderen Häusern vergleiche, ist das wirklich wenig.

Wann sich ein Kaminofen amortisiert inkl. Kamin, habe ich nicht berechnet. Jedoch möchte ich die "Wohlfühlwärme" im Winter nicht missen. Bei 1 - 2 m³ Brennholzverbrauch halten sich die laufenden Kosten auch in Grenzen.

Grüße, Jochen Schreck
Avatar von sf
30. August 2011, 14:37
Nur so ein paar Gedanken dazu:
Hoffentlich dauert diese Zukunft nicht mehr zu lange!

Beispiel: ~6500 kWh Verbrauch (Heizung+WW, ohne Ofen, +EWT, Wohnfläche 122m2)

Meine aktuellen Strompreise der letzten 3 Jahre:
07/08 – 0,12Cent – 780€
08/09 – 0,14Cent – 910€
09/10 – 0,16Cent – 1040€
Zukunft ?: 0,20Cent – 1300€

Einige meiner Bekannten und Kollgen arbeiten mit Gas, die liegen lange nicht bei einer 2 Cent Erhöhung der letzten 3 Jahre. Selbst wenn, da Gas nur bei ~7cent pro kWh liegt können die noch einen guten Aufschlag leicht verkraften.

sf
Ralf Jaudas von Ralf Jaudas
11. Juli 2011, 13:58
Studien zeigen, dass sich die Strompreissteigerungen im Vergleich zur Öl und Gaspreisentwicklung moderater entwickeln werden. Die Strompreise sind in den letzten 10 Jahren seit der Liberalisierung der Märkte um durchschnittlich ca. 2,25% pro Jahr, die Gaspreise um ca. 7,1% pro Jahr gestiegen. Die fossilen Energieträger sind endlich, die Förderung wird immer aufwändiger. Demgegenüber stehen die regenerativen Energien, die z.B. über Wind und Sonne in Elektrizität umgewandelt werden. Wind und Sonne kostet uns nichts. Meiner Meinung nach wird regenerativ erzeugter Strom einer der zukunftsfähigen Energieträger werden.
Avatar von W. Mueller
9. Juni 2011, 12:29
Hallo,

wenn man die Werte für die Zukunft betrachtet, gibt es bei mir Zweifel am "Stromheizkonzept":
Für 150 qm Wohnfläche WDH bzw. 163 qm Gebäudenutzfläche über 7000kWh, wie es aus dem Kommentar von SF hervorgeht, kommt man heute nach Ihrer Beispielrechnung auf 7000 x 0,152 = 1064-€ + 60€ Grundpreis = 1224€ - entspricht rund 100€ pro Monat für Heizung und WW. Sollte der Strompreis wie angekündigt weiter so steigen, dann sind das in ein paar Jahren gut und gerne 20-50% mehr. Da ist man jetzt bereits über Gasheizungsniveau... ist das die Zukunft des Heizens? Ist Schwörer da auf dem richtigen Weg?
Avatar von Rudy
20. Mai 2011, 11:56
Am wenigsten Strom/Energie kostet eine bessere Isolierung.
Die Kozeptionierung und Auslegung der Heizungs- (und Lüftungs)Anlage muss ganzheitlich geschehen. Deshalb wird es auch keine "tricky" Lösung (für ein Schwörerhaus) geben.
Neben den Verbrauchskosten schlagen die für Analge, Installation und Wartung nicht unerheblich zu Buche.
Bio-Ethanol ist in Verbrauchskosten vergleichbar mit Strom direkt (ca. 23 ct/kWh bei 1,50 €/l), dafür ist ein solcher Ofen in der Anschaffung gandenlos günstig.

Auf dieser Seite findet man relativ viele Kostenangaben zu Heizungsanlagen und Verbrauch:
http://www.umweltbewusst-heizen.de/Heizungsvergleich/Heizkosten/Vergleich/kwh/Heizkosten-vergleich-kwh.html
Avatar von sf
17. Mai 2011, 13:06
Gibt es keine im unterhalt günstige 2. Heizung - für den Hauptraum?

Schade das man außer mit nem richtigen Kamin/Holzofen nicht eine 2. Wärmequelle für den
Hauptraum (WohnEssKüche) hat.

Der Aufwand Kosten /Arbeit ist doch recht hoch und das alles nur für den einen größeren Hauptraum.

Gibt es nicht ne tricky andere Lösung speziell für diesen Raum die nicht zuviel Strom kostet?

? Petroleum Kamin/Ofen – könnte stinken – Preis ?
? Bio-Ethanol wahrscheinlich zu teuer
? Gas
? ...?

Gruß,
sf
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
17. Mai 2011, 08:22
Sehr geehrter Herr Steifenhöfer,

eine Ferndiagnose für Ihr Anliegen ist recht schwierig und bestimmt unpräzise.
Daher schlage ich vor, wir werden über unseren Kundendienst die Überprüfung Ihrer Anlage veranlassen.
Das dafür Notwendige werde ich auf den Weg bringen. Sie erhalten dann rechtzeitig vor dem Termin eine Avis.
Avatar von Markus Stiefenhöfer
14. Mai 2011, 11:14
Hallo Herr Schwarz,

ich kann den niedrigen Energieverbrauch leider auch nicht bestätigen. Die Angaben Ihrer Planer weichen doch um 50 % von den tatsächlichen Werten ab.Unsere Soleheizung war teilweise ausgefallen und dieses wird nicht am Steuerungsgerät im Wohnbereich angezeigt. Mich macht vorallem eines stutzig, unser Nachbar ( auch Schwörer ) hat von der Größe her, dass gleiche Volumen und die gleiche Grundfläche und nicht wie wir das ISO + Haus, trotzdem ist der Stromverbrauch in KW nahezu identisch. Beide Häuser haben eine ideale Südlage und sollten damit eigentlich eher unter dem Durchschnitt liegen, tun Sie mit mehr als 6.100 KW aber nicht. Warum weicht in dieser Konstellation unsere Wert nicht vom Nachbarn ab ( gleicher Heizverhalten, gleiche Personenzahl ), obwohl wir laut Ihrer Werbung das energetisch bessere Haus gekauft haben ? Der Mehrpreis sollte doch in KW ersichtlich sein.

MfG

Markus Stiefenhöfer ( 32842 )
Avatar von sf
6. Mai 2011, 18:58
@Herr Schwarz

Ja Sie haben recht ich habe tatsächlich immer mit der Wohnfläche gerechnet.
Wußte ich gar nicht das man die Gebäudenutzfläche nehmen muß.

Die Gebäudenutzfläche ist 162,8m2 diese steht in meinem Enrgieausweis.

Damit läge ich im Winter 07/08 mit 5700 bei 35kWh/m2a
Und im letzten Winter mit 7200 bei 44kWh/m2a

Schönen Gruß,
sf
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
3. Mai 2011, 06:50
@ Jörg,

die Gebäudenutzfläche wird wie folgt berechnet:
Gebäudenutzfläche (An) = beheiztes Gebäudevolumen (Ve) in m³ x 0,32m-1 = Gebäudenutzfläche in m²
Die Gebäudenutzfläche wird also aus dem Gebäudevolumen heraus berechnet, da diese Fläche ja auch beheizt werden muss.
Avatar von Jörg
2. Mai 2011, 21:24
Guten Abend Herr Schwarz,

könnten Sie bitte einmal erläutern, wie sich die Gebäudenutzfläche (AN) und die Wohnfläche berechnet - nach EnEV Berechnung - d.h. welche Flächen stecken dahinter (Dachschrägen nur bis zu einer Höhe von x m usw...)?

Dann muss ich unseren Energieverbrauch kräftig korrigieren, dann beträgt dieser sogar nur 28 kWh/m²*a!!!

Gruß

Jörg
Avatar von Stefan
2. Mai 2011, 19:14
Hallo Jörg,

was haben Sie im Winter für Temperaturen im Haus? Wie groß ist Ihre Wohnfläche?
Können Sie ein paar Angaben zu Ihren Einstellungen machen. Danke
Gruß Stefan
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
2. Mai 2011, 12:43
Hallo Herr Schmitt,

die Auswertung der Kundenbefragung wurde schon aufgrund der tatsächlichen Rückmeldungen gemacht.
Ihre 5700 kWh/a sind ja kein schlechter Wert. Könnte es evtl. sein, dass Sie versehentlich die Wohnfläche anstelle der Gebäudenutzfläche (AN) als Teiler verwendet haben?
Bitte schauen Sie mal, denn dann sieht das Ergebnis ganz anders aus.
Avatar von Jörg
2. Mai 2011, 09:57
Einen schönen guten Tag,

ich habe seit 2007/2008 jede Auswertung zur Kundenumfrage zum Energieverbrauch genau nachvollzogen. Ich bin der Meinung, dass diese Werte realistisch sind - ich habe immer den Hinweis bei der Umfrage gegeben, dass das Nutzerverhalten den Verbrauch sehr verändert. In unseren sparsamsten Zeiten haben wir mit unserem WDH Bj. 2007 29 kWh/m²*a verbraucht - mittlerweile 2 Erwachsene und 2 Kleinkinder sind es 37 kWh/m²*a, inklusive Kühlung in den Sommermonaten, bei 22 ° C am Bedienteil im Winter inkl. Warmwasserverbauch (inkl. Solarmodul -> dafür im Winter mit Zusatzheizung für Warmwasseraufbereitung und PTC Elemente).

Gruß

Jörg
Avatar von sf
26. April 2011, 12:26
Hallo zusammen,

wie man sieht haben fast 70% einen Kamin Ofen.
Also weniger als einer von drei haben keinen, hi.

Ich will dazu sagen das ganz unten im Umfrageteil der Verbrauch das WDH ohne Kamin auf 34,77 kWh/m2a vermutlich geschätzt wurde (hochgerechnet).

Das kann ich nicht wirklich nachvollziehen da ich ein WDH habe seid 2007 und glaube auch mich ziemlich gut mit dem System auszukennen.
Diese 34 (incl. Warmwasser) habe ich noch nie geschafft selbst im milde 2007 – 2008 Winter nicht.

Werte: 5700kw bei ~125m2 waren bis her der tiefste Wert (Ohne Ofen aber mit EWT). Wohnzimmer angenehm temperiert (~22,5Grad), sind 45 kWh/m2a, 3,5 Personen

Wie haben die das gemacht? Oder ist bei uns was nicht richtig eingestellt, hoffe nicht?

Gruß,
sf
Avatar von Thomas
15. April 2011, 20:07
Danke für die aktuellen Auswertungen, dies hat uns in unserer Entscheidung sehr geholfen. Außerdem kann man damit (zumindest ansatzweise) kalkulieren, inwiefern sich die (Mehr-)Kosten für die jeweilige Variante rechnen. Wie immer großes Lob für den Blog!

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