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Kundenumfrage 2013

Hausbau Blog 2021

Kategorie: Energie sparen
Kommentare: 30

Wir haben über 2.000 WärmeDirektHaus Kunden, WärmeDirektHaus ISO+ Kunden und Passivhaus Kunden in Deutschland und in den deutschsprachigen Nachbarländern angeschrieben, bei denen die Hausübergabe spätestens im Juni 2012 stattgefunden hat, um auch die Wintermonate in die Auswertung einzubeziehen.

Insgesamt haben 430 Kunden an der Umfrage teilgenommen.

  • Die ausgewerteten Häuser werden hauptsächlich von zwei Erwachsenen und durchschnittlich einem Kind bewohnt.
  • In den Wohnräumen herrschen schwerpunktmäßig Temperaturen von 21 bis 22 °C.
  • In den Schlafräumen sind niedrigere Temperaturen von hauptsächlich 18-20 °C zu erkennen.

Um den Energieverbrauch für die Frischluftheizung in SchwörerHäusern zu ermitteln, wurde der Verbrauch für Haushalts- und Heizungsstrom separat abgefragt. Zum Heizungsstrom zählen auch die Brauchwassererwärmung sowie die Lüftungsanlage und die Kühlfunktion im Sommer.

Die von den Kunden angegebenen Jahres-Verbrauchswerte wurden durch die Gebäudenutzfläche in m² dividiert, da sich nach dieser Berechnung auch der Energieeinsparnachweis richtet (gesetzlich vorgeschriebene EnEV-Berechnung). Ergebnis: Energieverbrauch in kWh pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr.

Bei den folgenden Rechenbeispielen wurden die durchschnittlichen Jahresverbrauchswerte zur Veranschaulichung durch eine Gebäudenutzfläche von 150 m² dividiert (entspricht dem abgebildeten Haus).

Umfrageergebnis WärmeDirektHaus

In der oben stehenden Grafik sind 341 Rückmeldungen von WärmeDirektHaus Kunden enthalten.

Die Auswertung zeigt, dass hauptsächlich zwischen 21 und 35 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden (Durchschnitt: 29,51 kWh/m² im Jahr).

Rechenbeispiel für ein 150 m² großes WärmeDirektHaus:

Durchschnittswert nach oben stehender Auswertung: 29,51 kWh pro m² im Jahr
Strompreis: 20,14 ct/kWh (EnBW WärmePlus Tarif, Preisstand: 1. Januar 2013)
Stromkosten/Jahr: 29,51 kWh x 150 m² x 20,14 ct = € 891,49
Stromkosten/Monat: € 74,29 – für Heizung, Lüftung und Warmwasser!

Umfrageergebnis WärmeDirektHaus ISO+

In der oben stehenden Grafik sind 73 Rückmeldungen von WärmeDirektHaus ISO+ Kunden enthalten.

Die Auswertung zeigt, dass hauptsächlich zwischen 16 und 30 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden (Durchschnitt: 24,26 kWh/m² im Jahr).

Rechenbeispiel für ein 150 m² großes WärmeDirektHaus ISO+:

Durchschnittswert nach oben stehender Auswertung: 24,26 kWh pro m² im Jahr
Strompreis: 20,14 ct/kWh (EnBW WärmePlus Tarif, Preisstand: 1. Januar 2013)
Stromkosten/Jahr: 24,26 kWh x 150 m² x 20,14 ct = € 732,89
Stromkosten/Monat: € 61,07 – für Heizung, Lüftung und Warmwasser!

Umfrageergebnis Passivhaus

In der oben stehenden Grafik sind 16 Rückmeldungen von Passivhaus Kunden enthalten.

Die Auswertung zeigt, dass hauptsächlich zwischen 6 und 20 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden (Durchschnitt: 11,60 kWh/m² im Jahr).

 

Rechenbeispiel für ein 150 m² großes Passivhaus:

Durchschnittswert nach oben stehender Auswertung: 11,60 kWh pro m² im Jahr
Strompreis: 20,14 ct/kWh (EnBW WärmePlus Tarif, Preisstand: 1. Januar 2013)
Stromkosten/Jahr: 11,60 kWh x 150 m² x 20,14 ct = € 350,44
Stromkosten/Monat: € 29,02 – für Heizung, Lüftung und Warmwasser!

Die jährlichen Einsparungen durch eine erhöhte Wärmedämmung kann man an den tatsächlich verbrauchten Werten von unseren Kunden deutlich erkennen.

Zufriedenheit

Neben dem Energieverbrauch wurde die Zufriedenheit über das Wohnklima, die Haustechnik und den Energieverbrauch in SchwörerHäusern abgefragt.

Auf einer Skala von 1-10 konnten die Teilnehmer ihre Zufriedenheit bewerten (10=sehr zufrieden / 1=unzufrieden).

Für die Auswertung wurde folgende Einteilung vorgenommen: 8-10 = sehr zufrieden;

4-7 = zufrieden; 1-3 = unzufrieden

30 KOMMENTARE
von W. Müller
21. Februar 2014, 16:49
Hallo,

hier ein paar Tipps aus eigener Erfahrung:

Zum ersten Problem: Die neueren Anlagen haben Verteiler mit eigenen Einstellungsmöglichkeiten des Luftstroms. Erkennt man am Servicedeckel irgendwo im Gang an der Decke. Vielleicht ist dort die Luft zu sehr gedrosselt. Ansonsten kann so ein Rohr auch mal undicht sein, vorallem an Übergangsstellen. Das kann man evt. mit einer Rohrkamera überprüfen. Vielleicht ist aber das Rohr zum problematischen Raum einfach in der Relation zu den anderen zu lang, dann kommt auch wenig Luftstrom an.

Zum zweiten Problem: Die Zuluftrohre sollten gedämmt sein. Das ist eigentlich Standard (zumindest in unserem Haus so). Die Abluftrohre sind allerdings nicht gedämmt. Das ist sicherlich ok, zumal bei Schwörer der Dachspitz auch gedämmt ist (wenn auch nicht beheizt).

Grüße, W. Müller
von R.Schimpfky
20. Februar 2014, 10:35
Hallo zusammen,

ich habe als Heizsystem die FLH mit EWT, das Haus ist ein WDH (KfW70-Standard). Es ist kein Kamin oder Fussbodenheizung vorhanden. In den meisten Räumen erzeugt die Wärmepumpe eine gleichmäßige "Grundwärme".

Allerdings gibt es einen Raum, in dem die Heizleistung der Wärmepumpe überhaupt nicht ausreicht.
Ich habe diese Temperaturen gemessen / abgelesen: Die Wärmepumpe (WP) hat eine Ablufttemperatur von 46°C. In dem problematischen Raum strömt die Luft mit 23°C aus der Decke. (Zum Vergleich: In allen anderen Räumen strömt die Luft mehr als 30 Grad aus den Deckenauslässen.) Die Länge des Luftschachtes zwischen WP und Deckenaulass des Raumes beträgt ca. 12 Meter, der Raum befindet sich im gleichen Stockwerk wie die WP.

Gefühlt ist der Luftstrom an diesem Deckenauslass sehr gering, im Vergleich zum Volumenstrom in anderen Räumen. Das ist auch der Fall, wenn ich die Düse entferne und direkt am Ende des Luftschachtes messe / fühle.

Die Frage ist: Warum kommt so wenig Luft und so kühle Luft in diesem Raum an?
Inbesondere wenn ich die Weitwurfdüse entferne, sollte mehr Luft ausströmen, das passiert aber nicht.

Der Kundendienst war vor Ort und hat dieses Vorgehen vorgeschlagen: Ich soll den Raum per PTC auf 20° heizen. Dadurch wird auch die Decke im Raum wärmer (durch die Decke verläuft das Lüftungsrohr), wodurch die eingebrachte Luft auch bei abgeschaltetem PTC wärmer ist, als wenn der Raum kühl ist. Ich habe dies probiert, und bin zu den oben genannten Messwerten gelangt. (Ohne "Vorheizen" des Raumes per PTC strömt die Luft mit 19 - 21° aus der Decke).
Entsprechend halte ich den Vorschlag des Kundendienst nicht für eine Lösung, das Problem besteht weiterhin.


Meine andere Frage:
Die Rohre mit der WGT-Heizluft für das Obergeschoss verlaufen bei mir durch den Dachboden, über eine Länge von ca. 12 Metern. Der Dachboden ist nicht beheizt. Die verlegten Rohre sind nicht isoliert. Entsprechend kühlt die Luft auf der Strecke wahrscheinlich ab (bzw. heizt den Dachboden, was ich nicht möchte). Ich denke darüber nach, die Rohre nachträglich zu isolieren (dicke Schicht aus Dämmwolle o.ä.). Hat jemand damit Erfahrungen oder Tipps?


vielen Dank
R. Schimpfky
von Familie Jauss
5. Februar 2014, 12:36
Hallo Herr Kehrer,

600kwh kommt mir unfassbar wenig vor. Ist alles korrekt auf den Heizstromzähler angeschlossen?
600 kwh in 9 Monaten, bedeutet 2,2 kwh pro Tag.
Wir sind auch im März 2013 eingezogen und 2 kwh pro Tag brauche ich im Sommer alleine für Lüftung und Warmwasser (und da läuft ja keine Wärmepumpe).

Die Wärmepumpe verbaucht 600 Watt. D.h. dass diese bei ihnen nur ca. 3 Stunden pro Tag in Betrieb sein dürfte um auf diese Werte zu kommen. Kommt das hin?

Wir haben jetzt im Winter ca. 8 kwh pro Tag. Die Wärmepumpe schaltet sich ab 23 Grad ab. Die Anlage ist Nachts komplett aus. PTCs waren noch nie in Betrieb (sind am Stromkasten per Sicherung abgeschalten. Sicher ist sicher :-D ). Dazu brauchen wir pro Tag ca. 5 kg Holzbriketts. Aber ca. 2000 kwh pro Jahr Heizstrom werden wir mit dem Setup trotzdem brauchen. Was ich, selbst in Kombi mit dem Holzverbrauch, bisher für einen sehr guten Wert gehalten hatte.
von W. Müller
4. Februar 2014, 17:01
Hallo Herr Kehrer,

Glückwunsch zu den wirklich beeindruckenden Zahlen! Angenommen sie kommen mit 800kWh übers erste Jahr, dann erreichen Sie ja den Spitzenwert von 5,2kWh/qm, das ist ja Passivhausniveau. Sie wohnen vermutlich sehr sonnig und nicht in einer kalten Gegend....?

Im gleichen Zeitraum haben wir knapp 5000 kWh Heizstrom verbraucht. Dazu etwa bis jetzt 1RM Holz verheizt. Das Ganze bei 230qm GNF/auch kfw70. Hochgerechnet werden wir etwa bei 5500kWh fürs erste Jahr landen, was in etwa 24kWh/qm entspricht und ich bis heute für einen guten Wert gehalten habe... ;-)

Der Aqua Insert scheint - gut benutzt - einen echten Mehrwert darzustellen.

Gruß, W. Müller
von Thomas Kehrer
3. Februar 2014, 16:03
Hallo zusammen,

wir haben unser Haus mit 152m² Gebäudenutzfläche im März 2013 bezogen und seitdem (bis Ende Januar 2014) ca 600 kwh an "Heizungsstrom" verbraucht. Wir heizen zusätzlich mit Holz und haben seit März 2013 bis jetzt ungefähr 4 RM Holz verheizt (2,5 RM Buche, Rest gemischt - Kirsche, Birke, Nadelholz, alles was brennt)

Der Stromverbrauch für die Heizung und Lüftung (inkl Warmwasser usw) lag im Januar 2014 bei 132 kwh.

Eckdaten zum Haus:
WDH KfW 70 (Keller mit Dämmwertdecke, Haus mit 28 cm Dach)

Heizung: Wärmepumpe WRG 134-BP-HK

Kaminofen Aqua-Insert, wassergeführte Heizkörper und Thermosolaranlage für Warmwasser

Temperatur tagsüber ca 21° im EG und DG (vormittags unbewohnt und Lüftung auf Stufe 1)
Abends sind es im DG immernoch ca 21°, im EG erreichen wir (mit Kaminofen) ca 22° - im Wohnzimmer (ofennähe) 23° bis 24°. Wenn man ordentlich Holz reinwirft können es in Ofennähe auch mal 25° bis 26° werden, das ist dann aber schon fast lästig warm.

Zwischen 0:00 Uhr und 5:30 Uhr haben wir Lüfterstufe 0.

Die PTC Elemente laufen bei uns ganz selten (zB 1-2 mal im Monat wenn man später heimkommt und kein Feuer mehr machen möchte und /oder die Wärmepumpe nicht angeschaltet war).

Warmwasser (auch für die wassergeführten Heizkörper) wird fast ausschließlich mit der Thermosolaranlage und dem Aqua-Insert gemacht; die Heizpatrone wurde bisher nur 4-5 mal gebraucht.

Die Wärmepumpe läuft meist tagsüber (bzw ab Nachmittags bis Abends, wird ausgeschaltet wenn der Kaminofen angemacht wird). Wenn das Haus eine "Grundwärme" hat und durch verschiedene Tätigkeiten "interne Gewinne" entstehen, brauchen wir die WP an einigen Tagen gar nicht, da reicht abends der Kaminofen. Wenn ansonsten die WP läuft, schafft sie es auch, die Wärme im Haus zu halten (hier unterstützt das Nachheizregister zusätzlich).

Wir sind mit dem Heizsystem vollkommen zufrieden - den Aqua Insert möchten wir keinesfalls missen und wir können allen nur empfehlen, einen Kaminofen mit einzuplanen - am besten einen der auch das Wasser erwärmt !

Grüße
Thomas Kehrer
von Wolfram
21. Januar 2014, 11:24
Hallo zusammen,

wir schreiben wöchentlich die Verbrauchswerte unserer Heizung auf. Das Ergebnis kann hier eingesehen werden:
http://www.familie-lefevre.de/energie/

Die Eckdaten zu unserem Haus:
WDH KFW 70, 155 m2 WF, 214 m2 GNF
WGT (mit verstärkter WP), BWWP, Kaminofen (in der kalten Jahreszeit abends an),
Temperaturen im Wohnzimmer (ohne Ofen) ca. 22 Grad, in den restlichen Zimmern ca. 19 Grad (ganztags),
im Bad (hängt auch am WP-Tarif) 21-22 Grad (morgens und abends),
im Winter von 0-5 Uhr WGT aus (LS 0)

Beim letzten KD-Einsatz fiel dem Techniker nun doch der schlechte Wirkungsgrad unserer WP auf und er siehr hier noch Optimierungsbedarf. Ich bin schon gespannt, was der Folgetermin nächste Woche so an Ergebnissen bringt.
von Martin
20. Januar 2014, 19:42
Sorry, ein Nachtrag: Sollte heissen "WR-Temperatur ohne Kaminofen von ca.20-21°C" .
Ich bitte dies zu entschuldigen.

Martin
von Martin
20. Januar 2014, 12:19
@F. Hawald

Hallo, habe mal den täglichen Heizstromverbrauch unseres KFW 55 Iso+ Hauses, 140 qm, 190 qm GNF, Keller (8 cm Dämmung), BWWP, Kaminofen, Klimaschutztüre zum Keller, Sole-EW-Korb Turbo ECO, seit 1. Januar dokumentiert: Im Tagesschnitt bei Aussentemperaturen von ca. 0-5 °C und einer WR-Temperatur ohne Kaminofen, nur stundenweise PTC in einzelnen Räumen, haben wir im Durchschnitt 11,52 kWh täglich verbraucht. Damit denke ich liegen wir sehr gut, wenn wir von der Arbeit kommen, haben wir den Kaminofen fast täglich angeworfen.
Sonstige verbrauchsrelevante Fakten: Kubischer Baukörper, nur Badfenster nach Norden, Südausrichtung.
Viele Grüße,

Martin
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