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Kundenumfrage 2013

Kategorie: Energie sparen
Kommentare: 30

Wir haben über 2.000 WärmeDirektHaus Kunden, WärmeDirektHaus ISO+ Kunden und Passivhaus Kunden in Deutschland und in den deutschsprachigen Nachbarländern angeschrieben, bei denen die Hausübergabe spätestens im Juni 2012 stattgefunden hat, um auch die Wintermonate in die Auswertung einzubeziehen.

Insgesamt haben 430 Kunden an der Umfrage teilgenommen.

  • Die ausgewerteten Häuser werden hauptsächlich von zwei Erwachsenen und durchschnittlich einem Kind bewohnt.
  • In den Wohnräumen herrschen schwerpunktmäßig Temperaturen von 21 bis 22 °C.
  • In den Schlafräumen sind niedrigere Temperaturen von hauptsächlich 18-20 °C zu erkennen.

Um den Energieverbrauch für die Frischluftheizung in SchwörerHäusern zu ermitteln, wurde der Verbrauch für Haushalts- und Heizungsstrom separat abgefragt. Zum Heizungsstrom zählen auch die Brauchwassererwärmung sowie die Lüftungsanlage und die Kühlfunktion im Sommer.

Die von den Kunden angegebenen Jahres-Verbrauchswerte wurden durch die Gebäudenutzfläche in m² dividiert, da sich nach dieser Berechnung auch der Energieeinsparnachweis richtet (gesetzlich vorgeschriebene EnEV-Berechnung). Ergebnis: Energieverbrauch in kWh pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr.

Bei den folgenden Rechenbeispielen wurden die durchschnittlichen Jahresverbrauchswerte zur Veranschaulichung durch eine Gebäudenutzfläche von 150 m² dividiert (entspricht dem abgebildeten Haus).

Umfrageergebnis WärmeDirektHaus

In der oben stehenden Grafik sind 341 Rückmeldungen von WärmeDirektHaus Kunden enthalten.

Die Auswertung zeigt, dass hauptsächlich zwischen 21 und 35 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden (Durchschnitt: 29,51 kWh/m² im Jahr).

Rechenbeispiel für ein 150 m² großes WärmeDirektHaus:

Durchschnittswert nach oben stehender Auswertung: 29,51 kWh pro m² im Jahr
Strompreis: 20,14 ct/kWh (EnBW WärmePlus Tarif, Preisstand: 1. Januar 2013)
Stromkosten/Jahr: 29,51 kWh x 150 m² x 20,14 ct = € 891,49
Stromkosten/Monat: € 74,29 – für Heizung, Lüftung und Warmwasser!

Umfrageergebnis WärmeDirektHaus ISO+

In der oben stehenden Grafik sind 73 Rückmeldungen von WärmeDirektHaus ISO+ Kunden enthalten.

Die Auswertung zeigt, dass hauptsächlich zwischen 16 und 30 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden (Durchschnitt: 24,26 kWh/m² im Jahr).

Rechenbeispiel für ein 150 m² großes WärmeDirektHaus ISO+:

Durchschnittswert nach oben stehender Auswertung: 24,26 kWh pro m² im Jahr
Strompreis: 20,14 ct/kWh (EnBW WärmePlus Tarif, Preisstand: 1. Januar 2013)
Stromkosten/Jahr: 24,26 kWh x 150 m² x 20,14 ct = € 732,89
Stromkosten/Monat: € 61,07 – für Heizung, Lüftung und Warmwasser!

Umfrageergebnis Passivhaus

In der oben stehenden Grafik sind 16 Rückmeldungen von Passivhaus Kunden enthalten.

Die Auswertung zeigt, dass hauptsächlich zwischen 6 und 20 kWh Strom pro m² Gebäudenutzfläche im Jahr verbraucht werden (Durchschnitt: 11,60 kWh/m² im Jahr).

Rechenbeispiel für ein 150 m² großes Passivhaus:

Durchschnittswert nach oben stehender Auswertung: 11,60 kWh pro m² im Jahr
Strompreis: 20,14 ct/kWh (EnBW WärmePlus Tarif, Preisstand: 1. Januar 2013)
Stromkosten/Jahr: 11,60 kWh x 150 m² x 20,14 ct = € 350,44
Stromkosten/Monat: € 29,02 – für Heizung, Lüftung und Warmwasser!

Die jährlichen Einsparungen durch eine erhöhte Wärmedämmung kann man an den tatsächlich verbrauchten Werten von unseren Kunden deutlich erkennen.

Zufriedenheit

Neben dem Energieverbrauch wurde die Zufriedenheit über das Wohnklima, die Haustechnik und den Energieverbrauch in SchwörerHäusern abgefragt.

Auf einer Skala von 1-10 konnten die Teilnehmer ihre Zufriedenheit bewerten (10=sehr zufrieden / 1=unzufrieden).

Für die Auswertung wurde folgende Einteilung vorgenommen: 8-10 = sehr zufrieden;

4-7 = zufrieden; 1-3 = unzufrieden

30 KOMMENTARE
Carolin Baisch von Carolin Baisch
22. November 2016, 15:16
Hallo Herr Harenkamp,

im Jahr 2015 haben wir erneut eine Energieumfrage gemacht. Diese habe ich Ihnen per Mail geschickt.

Viele Grüße
Carolin Baisch
von Thiemo Harenkamp
21. November 2016, 12:17
Guten Tag, wurde diese Umfrage nach 2013 noch einmal durchgeführt? Gibt es neue Erkenntnisse.
Beste Dank für die Information.
von B.Bosbach
2. Januar 2015, 18:59
Hallo Thomas,
"Verwenden Sie eine Nachtabsenkung oder senken Sie die Temperatur der Räume generell ab, sobald nicht genutzt?"

Dieses ist mir nicht bekannt. Die Anlage läuft seit der Übernahme im November 2012 mit den Werten, die vom Schwörer-Techniker eingestellt wurde bzw. Im Juli 2013 nochmals nachgestellt worden ist.
In den beiden Bädern (Bad + Gäste WC) + Flur EG beträgt die Temperatur (beheizt durch Adax-Heizkörper)
WC-Gäste 18°C
Bad 21°C
Flur 20°C

Hier hätte ich noch die Zahlen für Dezember 2014
Übertrag 14866

01.12.2014 Z.-Stand / T.Verbrauch / Kosten am Tag
02.12.2014 14943 77 13,33 €
03.12.2014 14988 45 7,79 €
04.12.2014 15025 37 6,40 €
05.12.2014 15067 42 7,27 €
06.12.2014 15096 29 5,02 €
07.12.2014 15126 30 5,19 €
08.12.2014 15160 34 5,89 €
09.12.2014 15197 37 6,40 €
10.12.2014 15232 35 6,06 €
11.12.2014 15268 36 6,23 €
12.12.2014 15299 31 5,37 €
13.12.2014 15330 31 5,37 €
14.12.2014 15358 28 4,85 €
15.12.2014 15401 43 7,44 €
16.12.2014 15434 33 5,71 €
17.12.2014 15470 36 6,23 €
18.12.2014 15489 19 3,29 €
19.12.2014 0,00 €
20.12.2014 15537 48 8,31 €
21.12.2014 15562 25 4,33 €
22.12.2014 15586 24 4,15 €
23.12.2014 15613 27 4,67 €
24.12.2014 15629 16 2,77 €
25.12.2014 0,00 €
26.12.2014 15702 73 12,64 €
27.12.2014 0,00 €
28.12.2014 15765 63 10,91 €
29.12.2014 15833 68 11,77 €
30.12.2014 15873 40 6,92 €
31.12.2014 15904 31 5,37 €
NETTO 179,68 €
19% UmSt 34,14 €
BRUTTO 213,82 €

Gemäß den Berechnungen ist das ganze ja immer auf die gesamte Gebäudenutzfläche zu betrachten.
Da der Dachspeicher aber nicht genutzt wird und es dort auch keine Heizung gibt, sehen wir den Berechnungsfaktor auf die Fläche, die wir real nutzen.
Ergo: EG und 1 OG. Heißt: Wie hoch sind die Kosten im Monat zu der genutzten Fläche.
Ist das denn jetzt Kostenintensiv oder doch eher gering?
von Hans-Juergen Leick
17. Dezember 2014, 14:21
Hallo Thomas,

die Beheizung des Bades erfolgt über den Adax-Heizkörper. Der Heizkörper ist so ausgelegt, dass eine Temperatur von 24°C im Bad erreicht werden kann.
Ob Sie diese Temperatur dauerhaft wünschen, oder evtl. auch 22°C ausreichen, können Sie entscheiden.

Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus kann ich zur Funktion der Frischluftheizung sagen, dass eine Raumtemperatur von 20°C bei einer Außentemperatur von 5°C gehalten werden kann. Die Anlage läuft dabei permanent, das Gebäude hat eine Wohnfläche von 160m² und ist ein WärmeDirektHaus mit 3-fach Verglasung.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Thomas
15. Dezember 2014, 01:24
@B.Bosbach
Mir ist an Ihrer Auflistung aufgefallen, dass Ihr täglicher Stromverbrauch extrem schwankt.
Verwenden Sie eine Nachtabsenkung oder senken Sie die Temperatur der Räume generell ab, sobald nicht genutzt?
Hier im Blog wird allgemein empfohlen, die Anlage gleichmäßig zu betreiben, d.h. die Temperatur Tag und Nacht konstant zu halten.
Ich denke, auf diese Weise könnten die extremen Verbrauchsausreißer vermieden werden.

Gruß
Thomas
von B.Bosbach
10. Dezember 2014, 19:26
@ Hans-Jürgen Leick: Dieses ist korrekt. Ein einziger Monat stellt keine Gesamtkostenübersicht. Ich werde deshalb weiterhin täglich den Stromverbrauch bei allen drei Zähler bei uns im Haus aufschreiben und falls bedarf besteht zur Verfügung stellen.

@ Markus und Marina: Ja, Herr Leick hat es ja ausführlich beschrieben. Herzlichen Dank

@ Rolf Schimpfky: Hierbei handelt es sich um einen Sondervertrag aus dem Jahr 2012 (Einzug, Preis bis 31.12.2013 0,1677€), die PTC werden im gleichen Stromtarif berechnet. Derzeit 0,1731 € je Kw/h Netto.
Der "normale" Grundtarif (Hausstrom) beträgt bei uns 0,2338€ je Kw/h Netto.

Grüße
B.Bosbach
von R. Schimpfky
9. Dezember 2014, 09:10
Hallo Herr Bosbach,

sie haben einen Stromtarif für 0,17€ / kWh ( = 0,21€/kwH Brutto) gefunden? Wo gibt es einen solchen Tarif? Mir kommt dieser Preis sehr günstig vor.

Ist es ein Wärmepumpentarif? Können Sie auch die PTC-Elemente über den Wärmepumpentarif laufen lassen? Hier in Dresden ist das leider nicht möglich. Da bleibt nur das ausweichen auf einen "normalen" Stromtarif, mit ca. 0,25€ / kwH (Brutto).

grüße
Rolf Schimpfky
von Hans-Juergen Leick
8. Dezember 2014, 16:31
Sehr geehrter Herr Bosbach,

im Energieausweis steht folgendes:
„Insbesondere wegen standardisierter Randbedingungen erlauben die angegebenen Werte keine Rückschlüsse auf den tatsächlichen Energieverbrauch.“
Standardisierte Randbedingungen sind z.B. standardisierte Klimadaten, definiertes Nutzerverhalten, standardisierte Innentemperatur und innere Wärmegewinne. Des Weiteren ist zu bemerken, dass im Energieausweis die Gebäudenutzfläche verwendet wird, in Ihrem Fall sind das nicht 138m² sondern 177,4m². Daher ist ein Vergleich der Verbrauchswerte mit den Angaben aus dem Energieausweis nicht Ziel führend.

Die Verbrauchswerte für die Jahre 2012/13 und 2013/14 mit der Angabe pro Monat kann dann wiederum mit dem Einzelmonat November 2014 nicht verglichen werden. Im Jahresmittel sind ja Monate enthalten, in den geheizt wird, aber auch die Sommermonate, in denen gar keine Heizung stattfindet.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Markus Hergeth und Marina Schöffler
8. Dezember 2014, 14:21
@ B. Bosbach:

du hast anstatt der Gebäudenutzfläche die Wohnfläche zur Berechnung hergenommen, das ist falsch, die Gebäudenutzfläche kannst du deinem Enev entnehmen.

Diese beträgt in meinen Augen bestimmt über 200 qm bei einer Wohnfläche von knapp 140 qm.

Die andren Fragen musst du dann den Experten stellen.

Gruß

Markus und Marina
von B.Bosbach
7. Dezember 2014, 13:04
Sehr geehrte Frau Bross,
wir leben seit November 2012 in unserem Schwörerhaus und sind im Grunde zufrieden. Lediglich bei der diesjährigen Abrechnung seitens des Energieversorgers, haben wir dann einen schreck erhalten.
Jetzt würde ich gerne Wissen, ob es lediglich an den Einstellungen der Heizung liegt oder das System normal arbeitet.
Ich schreibe seit zwei Monaten täglich den Energieverbrach der Heizung (mit Warmwasser) auf. Folgender Verbrauch haben wir für November 2014. Die Außentemperaturen sind in meiner Liste aufgelistet, schreibe ich aber hier jetzt nicht mit auf. Der November 2014 war in NRW sehr mild. Kühlste Nacht 2+ Grad

Datum Heiz-und Warmwasserstrom Verbrauch pro Tag in Kw /h Kosten am Tag 0,1731€ Kw/h Netto
Übertrag 14162
05.11.2014 14195 33 5,71 €
06.11.2014 14226 31 5,37 €
07.11.2014 14252 26 4,50 €
08.11.2014 14296 44 7,62 €
09.11.2014
10.11.2014 14319 23 3,98 €
11.11.2014 14342 23 3,98 €
12.11.2014 14362 20 3,46 €
13.11.2014
14.11.2014 14401 39 6,75 €
15.11.2014 14429 28 4,85 €
16.11.2014 14454 25 4,33 €
17.11.2014 14480 26 4,50 €
18.11.2014
19.11.2014 14545 65 11,25 €
20.11.2014 14573 28 4,85 €
21.11.2014
22.11.2014 14641 68 11,77 €
23.11.2014
24.11.2014 14693 52 9,00 €
25.11.2014 14737 44 7,62 €
26.11.2014 14771 34 5,89 €
27.11.2014
28.11.2014 14818 47 8,14 €
29.11.2014 14866 48 8,31 €
30.11.2014 14943 77 13,33 €
02.12.2014 14988 45 7,79 €
03.12.2014 15025 37 6,40 €
04.12.2014 15067 42 7,27 €
05.12.2014 15096 29 5,02 €
161,6754 €
19% MwSt 30,72 €
BRUTTO 192,39 €

Der Stromverbrauch für das Jahr 2013 (Nur Heizung und Warmwasser)
(Zeitraum Einzug 01.11.2012 bis 01.11.2013 ) beläuft sich auf
8002 Kwh = 1648€ im Jahr 2012/13 / 12= 137 € im Monat

02.11.2013-01.11.2014
6571 Kwh = 1353€ im Jahr 2013/14 / 12= 112 € im Monat

Können Sie uns bitte mitteilen, wie Sie auf die o.g. statistische Werte kommen? Wir kommen auf einen rechnerischen Verbrauch von 57,98 kWh pro m² im Jahr (2013).

Unser Haus: Effizienzhaus 70 (Laut Fertigstellungsmessung 58) 138 m² Wohnfläche soll im Mix 22,3 kWh pro Jahr aufweisen.

Für die Beantwortung bedanken wir uns schon jetzt und verbleiben mit freundlichen Grüßen

B.Bosbach
von W. Müller
21. Mai 2014, 21:02
Männlich passt :-)

Ich hatte den selben Rechenfehler gemacht, daher der Gedanke.

Viele Grüße,
W. Müller
von David Martin
21. Mai 2014, 13:19
Hallo Herr/Frau Müller (da ich leider nicht weiß wofür das "W" steht, verwende ich beide Grußformeln)

vielen Dank für die Information. Ja, ich habe die Wohnfläche genutzt und nicht die Gebäudenutzfläche. Damit relativiert sich unser Verbrauch wieder deutlich und wir liegen somit jetzt bei 21,83 kWh/m².

Herzliche Grüße

David Martin
von W. Müller
14. Mai 2014, 13:53
Hallo David Martin,

möglicherweise haben Sie in Ihrer Rechnung statt der Gebäudenutzfläche die Wohnfläche verwendet? Die GNF ist meist etwas größer als die Wohnfläche, d.h. das Ergebnis Verbrauch/Fläche ist kleiner. Die Gebäudenutzfläche steht im Energieausweis und wird in der Schwörer-Kundenumfrage als Grundlage verwendet.

Grüße,
W. Müller
von Hans-Juergen Leick
13. Mai 2014, 16:38
Sehr geehrter Herr Martin,

der Winter 2012/2013 war deutlich kälter als üblich. Die Heizkosten waren somit überall signifikant höher als im Durchschnitt. Der Vergleich der Zeiträume Dez. 2012 – Nov. 2013 und Dez. 2013 – Nov. 2014 wird zeigen, dass 2013/2014 weniger Energie nötig war als im Jahr vorher. Diese Schwankungen wird es immer geben. Die Heizperiode 2012/2013 war sicher außergewöhnlich kalt.

Wenn Sie die Lüftungsanlage im Sommer auch für die Ankühlung der Luft verwendet haben, gibt es in dieser Zeit sicher auch Betriebsstunden des Kompressors der Wärmepumpe im Lüftergerät und der Umwälzpumpe vom Sole-EWT. Die Kosten für diese Komfortfunktion sind von den Heizkosten abzuziehen.

Freundliche Grüße
Hans-Jürgen Leick
von David Martin
13. Mai 2014, 10:50
Sehr geehrter Damen und Herren,

unser Verbrauch der WGT (WRG 134 BP-HK plus Sole) scheint uns im Vergleich zu den Angaben, die Sie in Ihrem Blog veröffentlich haben, deutlich zu hoch zu sein.

Unser Verbrauch unserer WGT Anlage basierend auf den Zeitraum 05.12.2012 bis 16.11.2013 lag bei 4.874 kWh.

In unserem Wohn-/Esszimmer haben wir eine durchschnittliche Temperatur von 21 Grad. In unserem Schlafzimmer liegt dieser im Winter bei durchschnittlich 16/17 Grad. In den anderen Räumen (auch Hauptbad) liegen wir im Schnitt bei 18 Grad. (Die Zusatzheizung im Hauptbad haben wir teilweise nur jeweils kurz zum Duschen angestellt und danach wieder ausgestellt.)

Das Haus wird von 2 Personen bewohnt.

In Ihrer Kundenumfrage lag der Verbrauch bei einem ISO + Haus im Durchschnitt: 24,26 kWh/m² im Jahr. Wir kommen in Bezug auf unsere Wohnfläche 158 qm jedoch auf einen deutlich höheren Durchschnittswert: 30,85 kWh/m² im Jahr.

Ich muss sagen, dass ich jetzt schon sehr überrascht bin, dass wir auf einen viel höheren Verbrauch kommen und kann mir das nicht erklären?
Könnte es sein, dass mit unserer Anlage etwas nicht stimmt?

Vor allem auch, da bei unserem Blower-Door-Test, der bei der Hausabnahme gemacht wurde herauskam, dass unser Haus fast auf Passivhaus Werte kommt, so dass wir auch noch mal von niedrigen Energiekosten ausgegangen sind.

Ich freue mich von Ihnen zu hören.
Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

David Martin
von Gerald Methner
25. Februar 2014, 11:28
Hallo Herr Schimpfky,

beim beschriebenen Serviceeinsatz wurde vom Monteur eine zu geringe Luftausgabe am Ventil ermittelt. Zur Abhilfe wurde bereits ein Folgeauftrag angesetzt. Die Zuluftleitungen sind gedämmt, werden aber beim anstehenden Termin nochmals kontrolliert.

Bei Fragen zum anstehenden Servicetermin steht Ihnen unser Servicecenter in Coswig gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße
Gerald Methner
von W. Müller
21. Februar 2014, 16:49
Hallo,

hier ein paar Tipps aus eigener Erfahrung:

Zum ersten Problem: Die neueren Anlagen haben Verteiler mit eigenen Einstellungsmöglichkeiten des Luftstroms. Erkennt man am Servicedeckel irgendwo im Gang an der Decke. Vielleicht ist dort die Luft zu sehr gedrosselt. Ansonsten kann so ein Rohr auch mal undicht sein, vorallem an Übergangsstellen. Das kann man evt. mit einer Rohrkamera überprüfen. Vielleicht ist aber das Rohr zum problematischen Raum einfach in der Relation zu den anderen zu lang, dann kommt auch wenig Luftstrom an.

Zum zweiten Problem: Die Zuluftrohre sollten gedämmt sein. Das ist eigentlich Standard (zumindest in unserem Haus so). Die Abluftrohre sind allerdings nicht gedämmt. Das ist sicherlich ok, zumal bei Schwörer der Dachspitz auch gedämmt ist (wenn auch nicht beheizt).

Grüße, W. Müller
von R.Schimpfky
20. Februar 2014, 10:35
Hallo zusammen,

ich habe als Heizsystem die FLH mit EWT, das Haus ist ein WDH (KfW70-Standard). Es ist kein Kamin oder Fussbodenheizung vorhanden. In den meisten Räumen erzeugt die Wärmepumpe eine gleichmäßige "Grundwärme".

Allerdings gibt es einen Raum, in dem die Heizleistung der Wärmepumpe überhaupt nicht ausreicht.
Ich habe diese Temperaturen gemessen / abgelesen: Die Wärmepumpe (WP) hat eine Ablufttemperatur von 46°C. In dem problematischen Raum strömt die Luft mit 23°C aus der Decke. (Zum Vergleich: In allen anderen Räumen strömt die Luft mehr als 30 Grad aus den Deckenauslässen.) Die Länge des Luftschachtes zwischen WP und Deckenaulass des Raumes beträgt ca. 12 Meter, der Raum befindet sich im gleichen Stockwerk wie die WP.

Gefühlt ist der Luftstrom an diesem Deckenauslass sehr gering, im Vergleich zum Volumenstrom in anderen Räumen. Das ist auch der Fall, wenn ich die Düse entferne und direkt am Ende des Luftschachtes messe / fühle.

Die Frage ist: Warum kommt so wenig Luft und so kühle Luft in diesem Raum an?
Inbesondere wenn ich die Weitwurfdüse entferne, sollte mehr Luft ausströmen, das passiert aber nicht.

Der Kundendienst war vor Ort und hat dieses Vorgehen vorgeschlagen: Ich soll den Raum per PTC auf 20° heizen. Dadurch wird auch die Decke im Raum wärmer (durch die Decke verläuft das Lüftungsrohr), wodurch die eingebrachte Luft auch bei abgeschaltetem PTC wärmer ist, als wenn der Raum kühl ist. Ich habe dies probiert, und bin zu den oben genannten Messwerten gelangt. (Ohne "Vorheizen" des Raumes per PTC strömt die Luft mit 19 - 21° aus der Decke).
Entsprechend halte ich den Vorschlag des Kundendienst nicht für eine Lösung, das Problem besteht weiterhin.


Meine andere Frage:
Die Rohre mit der WGT-Heizluft für das Obergeschoss verlaufen bei mir durch den Dachboden, über eine Länge von ca. 12 Metern. Der Dachboden ist nicht beheizt. Die verlegten Rohre sind nicht isoliert. Entsprechend kühlt die Luft auf der Strecke wahrscheinlich ab (bzw. heizt den Dachboden, was ich nicht möchte). Ich denke darüber nach, die Rohre nachträglich zu isolieren (dicke Schicht aus Dämmwolle o.ä.). Hat jemand damit Erfahrungen oder Tipps?


vielen Dank
R. Schimpfky
von Familie Jauss
5. Februar 2014, 12:36
Hallo Herr Kehrer,

600kwh kommt mir unfassbar wenig vor. Ist alles korrekt auf den Heizstromzähler angeschlossen?
600 kwh in 9 Monaten, bedeutet 2,2 kwh pro Tag.
Wir sind auch im März 2013 eingezogen und 2 kwh pro Tag brauche ich im Sommer alleine für Lüftung und Warmwasser (und da läuft ja keine Wärmepumpe).

Die Wärmepumpe verbaucht 600 Watt. D.h. dass diese bei ihnen nur ca. 3 Stunden pro Tag in Betrieb sein dürfte um auf diese Werte zu kommen. Kommt das hin?

Wir haben jetzt im Winter ca. 8 kwh pro Tag. Die Wärmepumpe schaltet sich ab 23 Grad ab. Die Anlage ist Nachts komplett aus. PTCs waren noch nie in Betrieb (sind am Stromkasten per Sicherung abgeschalten. Sicher ist sicher :-D ). Dazu brauchen wir pro Tag ca. 5 kg Holzbriketts. Aber ca. 2000 kwh pro Jahr Heizstrom werden wir mit dem Setup trotzdem brauchen. Was ich, selbst in Kombi mit dem Holzverbrauch, bisher für einen sehr guten Wert gehalten hatte.
von W. Müller
4. Februar 2014, 17:01
Hallo Herr Kehrer,

Glückwunsch zu den wirklich beeindruckenden Zahlen! Angenommen sie kommen mit 800kWh übers erste Jahr, dann erreichen Sie ja den Spitzenwert von 5,2kWh/qm, das ist ja Passivhausniveau. Sie wohnen vermutlich sehr sonnig und nicht in einer kalten Gegend....?

Im gleichen Zeitraum haben wir knapp 5000 kWh Heizstrom verbraucht. Dazu etwa bis jetzt 1RM Holz verheizt. Das Ganze bei 230qm GNF/auch kfw70. Hochgerechnet werden wir etwa bei 5500kWh fürs erste Jahr landen, was in etwa 24kWh/qm entspricht und ich bis heute für einen guten Wert gehalten habe... ;-)

Der Aqua Insert scheint - gut benutzt - einen echten Mehrwert darzustellen.

Gruß, W. Müller
von Thomas Kehrer
3. Februar 2014, 16:03
Hallo zusammen,

wir haben unser Haus mit 152m² Gebäudenutzfläche im März 2013 bezogen und seitdem (bis Ende Januar 2014) ca 600 kwh an "Heizungsstrom" verbraucht. Wir heizen zusätzlich mit Holz und haben seit März 2013 bis jetzt ungefähr 4 RM Holz verheizt (2,5 RM Buche, Rest gemischt - Kirsche, Birke, Nadelholz, alles was brennt)

Der Stromverbrauch für die Heizung und Lüftung (inkl Warmwasser usw) lag im Januar 2014 bei 132 kwh.

Eckdaten zum Haus:
WDH KfW 70 (Keller mit Dämmwertdecke, Haus mit 28 cm Dach)

Heizung: Wärmepumpe WRG 134-BP-HK

Kaminofen Aqua-Insert, wassergeführte Heizkörper und Thermosolaranlage für Warmwasser

Temperatur tagsüber ca 21° im EG und DG (vormittags unbewohnt und Lüftung auf Stufe 1)
Abends sind es im DG immernoch ca 21°, im EG erreichen wir (mit Kaminofen) ca 22° - im Wohnzimmer (ofennähe) 23° bis 24°. Wenn man ordentlich Holz reinwirft können es in Ofennähe auch mal 25° bis 26° werden, das ist dann aber schon fast lästig warm.

Zwischen 0:00 Uhr und 5:30 Uhr haben wir Lüfterstufe 0.

Die PTC Elemente laufen bei uns ganz selten (zB 1-2 mal im Monat wenn man später heimkommt und kein Feuer mehr machen möchte und /oder die Wärmepumpe nicht angeschaltet war).

Warmwasser (auch für die wassergeführten Heizkörper) wird fast ausschließlich mit der Thermosolaranlage und dem Aqua-Insert gemacht; die Heizpatrone wurde bisher nur 4-5 mal gebraucht.

Die Wärmepumpe läuft meist tagsüber (bzw ab Nachmittags bis Abends, wird ausgeschaltet wenn der Kaminofen angemacht wird). Wenn das Haus eine "Grundwärme" hat und durch verschiedene Tätigkeiten "interne Gewinne" entstehen, brauchen wir die WP an einigen Tagen gar nicht, da reicht abends der Kaminofen. Wenn ansonsten die WP läuft, schafft sie es auch, die Wärme im Haus zu halten (hier unterstützt das Nachheizregister zusätzlich).

Wir sind mit dem Heizsystem vollkommen zufrieden - den Aqua Insert möchten wir keinesfalls missen und wir können allen nur empfehlen, einen Kaminofen mit einzuplanen - am besten einen der auch das Wasser erwärmt !

Grüße
Thomas Kehrer
von Wolfram
21. Januar 2014, 11:24
Hallo zusammen,

wir schreiben wöchentlich die Verbrauchswerte unserer Heizung auf. Das Ergebnis kann hier eingesehen werden:
http://www.familie-lefevre.de/energie/

Die Eckdaten zu unserem Haus:
WDH KFW 70, 155 m2 WF, 214 m2 GNF
WGT (mit verstärkter WP), BWWP, Kaminofen (in der kalten Jahreszeit abends an),
Temperaturen im Wohnzimmer (ohne Ofen) ca. 22 Grad, in den restlichen Zimmern ca. 19 Grad (ganztags),
im Bad (hängt auch am WP-Tarif) 21-22 Grad (morgens und abends),
im Winter von 0-5 Uhr WGT aus (LS 0)

Beim letzten KD-Einsatz fiel dem Techniker nun doch der schlechte Wirkungsgrad unserer WP auf und er siehr hier noch Optimierungsbedarf. Ich bin schon gespannt, was der Folgetermin nächste Woche so an Ergebnissen bringt.
von Martin
20. Januar 2014, 19:42
Sorry, ein Nachtrag: Sollte heissen "WR-Temperatur ohne Kaminofen von ca.20-21°C" .
Ich bitte dies zu entschuldigen.

Martin
von Martin
20. Januar 2014, 12:19
@F. Hawald

Hallo, habe mal den täglichen Heizstromverbrauch unseres KFW 55 Iso+ Hauses, 140 qm, 190 qm GNF, Keller (8 cm Dämmung), BWWP, Kaminofen, Klimaschutztüre zum Keller, Sole-EW-Korb Turbo ECO, seit 1. Januar dokumentiert: Im Tagesschnitt bei Aussentemperaturen von ca. 0-5 °C und einer WR-Temperatur ohne Kaminofen, nur stundenweise PTC in einzelnen Räumen, haben wir im Durchschnitt 11,52 kWh täglich verbraucht. Damit denke ich liegen wir sehr gut, wenn wir von der Arbeit kommen, haben wir den Kaminofen fast täglich angeworfen.
Sonstige verbrauchsrelevante Fakten: Kubischer Baukörper, nur Badfenster nach Norden, Südausrichtung.
Viele Grüße,

Martin
von tui
13. Januar 2014, 20:27
Hallo F. Hawald,

wir verwenden wie von Ihnen bereits vermutet ein elektronisches Raumthermosthat. Bis Dezember 2013 hatten wir ein solches nur im WoZi dann haben wir auch eines im Bad eingebaut. Da die Heizung doch recht träge ist, würde bei manuellen Herunterregeln die Heizung zu spät einsetzen (erst wenn man wieder zu Hause ist...). In den anderen Zimmern haben wir die "Grundwärme" des Hauses bei reichlich 20 Grad eingestellt. M.E. bringen hier elektr. Thermosthate wenig, da die Hochheizzeit aufgrund der geringeren Raumgröße sehr kurz ist. Unter 20 Grad einzustellen bringt auch nichts, da dann die Luft in der Wärmerückgewinnung zur Vorerwärmung der Frischluft "zu kalt" ist und dann auch bloß wieder Energie benötigt...
von F. Hawald
13. Januar 2014, 15:42
Hallo Jörg, hallo Tul,

herzlichen Dank für Ihre Ausführungen.
@Tul: Wie bekommen Sie (wie im Blog beschrieben) eine zeitlich gesteuerte Absenkung der Temperatur (über Nacht, Tagsüber während Werktagen) hin? Da ich bei der momentanen Witterung auf die Zusatzheizung über die PTC-Elemente angewiesen bin, läßt sich das ja über die Zeitsteuerung der Wärmepumpe nicht programmieren. Eine (Nacht-)absenkung der WP-Temperatur führt ja zum kompletten Abschalten der PTC-Elemente!?

Drehen Sie die Zusatzheizung / Raumthermostate bei Abwesenheit herunter, oder verwenden sie die digitalen Steuergeräte in den Wohnräumen?

viele Grüße
F. Hawald
von tui
11. Januar 2014, 13:31
@ F. Hawald

Ich habe die sache mal aufgegriffen und eine graphische darstellung in unserem Blog (http://blog.schwoererhaus.despot.de/) veröffentlicht. Vielleicht hilft es Ihnen ja weiter...

VG TuI
von Jörg
9. Januar 2014, 21:00
Hallo,

wir hatten Schwörer vor langer Zeit mehrfach unsere Auswertung des Energieverbrauchs angeboten und sogar einen Preis damit gewonnen. Hierbei hätte man bei Bedarf folgende Verknüpfungen darstellen können:
- Heiz- und Haushaltsstrom getrennt voneinander
- Sonnenscheindauer
- Globalstrahlung
- Brauchwassernutzungsanlage für Trink- und "Grauwasser"

Dieses war noch vor dem transparenten Blog Zeitraum deshalb hatte es vielleicht damals keinen interessiert.

Der Verbrauch ist sehr Nutzerabhängig aber bei der Gebäudenutzfläche sieht das in Ordnung aus. Wir haben noch im vierten und fünften Jahr unseren Verbrauch und Wohlfühltemperatur optimiert.

LG

Jörg
Carolin Baisch von Carolin Baisch
9. Januar 2014, 16:33
Hallo,

eine monatliche Auswertung des Heizverbrauches haben wir nicht. Dies würde bedeuten unsere Kunden müssten jeden Monat eine Ablesung durchführen, was wir nicht verlangen können.
Aber vielleicht findet sich ein Kunde, der dies bereits tut und diesen Blog verfolgt.

Ihre momentane Stromaufnahme liegt jedoch in der Jahresbetrachtung absolut im Grünenbereich.

Freundliche Grüße
Carolin Baisch
von F.Hawald
29. Dezember 2013, 10:25
Hallo,

ich bewohne mein WDH-Haus nun seit einigen Monaten und bin vor allem mit der hohen Luftqualität durch die Lüftungsanlage sehr zufrieden. Mit großem Interesse habe ich auch das Blog mit Anwendertipps für die FLH verfolgt und mir die Statistiken zu den Heizkosten durchgelesen.

Gibt es auch eine Statistik, wie sich die Heizkosten über die Monate verteilen? Im aktuell sehr milden Dezember (+3°C) verbraucht meine Heizung ca. 30kWh/Tag. Das kommt mir relativ viel vor - wie gesagt, da es draußen noch sehr mild ist. Natürlich kann man den genauen Verbrauch erst über ein Jahr gemittelt betrachten. Wenn Sie jedoch eine Statistik über monatliche Durchschnitte haben (oder andere Blogger ihre Erfahrungen schreiben können), wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mein Haus hat ca. 220m² Gebäudenutzfläche / 140m² Wohnfläche.

herzlichen Dank!

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