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Konstruktion und Detailplanung eines SchwörerHauses

Christoffer Walcher
Kategorie: Konstruktion
Kommentare: 39

Es scheint so, als ob der architektonischen Gestaltungsfreiheit heutzutage keine Grenzen mehr gesetzt sind. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, muss schon vor der Planungsphase und Hauskonstruktion eines Fertighauses die generelle Machbarkeit der daraus neuen resultierenden Konstruktionen überprüft werden.

Vor der generellen Einführung einer neuen Konstruktion werden zu Beginn die bauphysikalischen Gegebenheiten überprüft. Hierzu zählen unter anderem der Wärme-, Feuchte- und Schall- und Brandschutz. Hinsichtlich des Wärmeschutzes ist es beispielsweise unsere oberste Prämisse, möglichst wärmebrückenfreie Konstruktionen zu planen. Nur so ist es möglich, energieeffiziente Gebäude und Passivhäuser planen und umsetzen zu können. Im nächsten Schritt müssen die internen Abläufe zwischen der Arbeitsvorbereitung, Konstruktion und Fertigung so koordiniert werden, dass die neuen Konstruktionen auch schließlich in den Fertigungsprozess passen. Somit wird gewährleistet, dass jedes individuell geplante SchwörerHaus beginnend mit der Planungsphase und Hauskonstruktion über die Fertigung bis hin zur Montage mit geprüften und normierten Konstruktionsdetails ausgeführt wird.

39 KOMMENTARE
von Jens
17. November 2017, 19:07
Danke für die schnelle Antwort Herr Hölz.
Manfred Hölz von Manfred Hölz
14. November 2017, 07:57
Hallo Jens,

Sie können mit einer Holzschraube in die Gipsfaserplatte schrauben. Hinter diesem Rollladendeckel ist ein dickerer EPS-Block, so dass Sie mit einer Schraubenlänge von z.B. 40mm keine Probleme bekommen. Durchmesser 4 – 5 mm, weil je dicker die Schraube, desto tiefer ist das Gewinde und desto besser der Halt.

Zwar ist in diesem Bereich keine Holzwerkstoffplatte, doch die Gipsfaserplatte ist sehr fest und stabil. Trotzdem beim Anziehen der Schraube Vorsicht walten lassen, damit sie nicht durchdreht und den Halt verliert – niederes Drehmoment verwenden – lässt sich am Akku-Schrauber ja einfach einstellen.

Beste Grüße und Danke für den Tipp.
Manfred Hölz
von Jens
12. November 2017, 17:39
Hallo Herr Walcher,

Ich möchte eine knapp 1,80 m lange Vorhangstange befestigen. Um ein Durchbiegen zu vermeiden, würde ich gerne einen Halter oberhalb der Fenstermitte montieren. Ist das möglich oder kollidiert das mit dem Rollladenkasten? Was wäre die maximale Schraubenlänge?

Vielen Dank für die Information und viele Grüße
Jens

PS: Ein Kollege hat mit einem Wettbewerber von Ihnen gebaut. Nach Ende der Bauzeit hat er eine kurze Anleitung erhalten, wo man was reinschrauben darf und welche Schrauben empfohlen werden (so ähnlich wie Ihre Anleitung zum Befestigen von Lasten an die Außenwand). Das wäre für Sie einmal ein größerer Aufwand, es würde Ihnen im Anschluss aber viele Fragen sparen. Und die Kunden würde es freuen - nur mal als Anregung.
Manfred Hölz von Manfred Hölz
3. November 2017, 09:42
Hallo Herr Späth,

auf die Frage, welche Schraube Ihr Bauleiter den zur Befestigung von Küchenschränken empfehlen würde, sagte er mir: „ich empfehle immer Schrauben mit einer Mindesteinschraubtiefe von 30mm in die Wand“. Diese Frage habe ich gestellt, ohne ihm den Grund meines Anrufes zu nennen. Daher kann ich nur vermuten, dass Sie evtl. den Begriff Einschraubtiefe mit dem Begriff Schraubenlänge gleich gesetzt haben.
Generell empfehlen wir zur Befestigung von Küchenschränken 4,5x40 oder 5x40er Holzbauschrauben, welche es von verschiedenen Herstellern gibt – Spax ist eine Marke. Die „Schraubendicke“ von 4,5 bis 5,0mm schon deshalb, weil diese Schraube eine entsprechende Gewindetiefe hat, welche sich somit tiefer ins Holz einschneidet und so für einen guten Halt in der Holzwerkstoffplatte sorgt. Auch ist die Dicke der Schraube maßgeblich für die Querkraftaufnahme (Größe der angehängten Last).
Ebenfalls wichtig ist, was die Küchenbauer für eine Leiste angeschraubt haben: eine Buchenleiste mit z.B. 6-8mm oder eine Metallleiste. Denn die Dicke der Leiste schränkt die Einschraubtiefe ein. Bei einer Holzleiste mit z.B. 8mm wäre die Einschraubtiefe nur noch 22mm, abzügl. 10mm Gips und somit nur noch 12mm in der Holzwerkstoffplatte. Bei einer 1,5mm Metallleiste wäre die Schraube komplett in die 16mm Holzwerkstoffplatte eingedreht.

Ich schlage vor, Sie lassen die Schrauben durch 4,5x40er ersetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hölz
von Michael Späth
30. Oktober 2017, 02:36
Hallo Herr Walcher,
wir haben in unser neues Schwörer Haus eine Küche eingebaut bekommen (nicht von Schwörer). Bei der Montage der Hängeschränke wurde von den Monteuren eine Schraube mit min. 50mm Länge empfohlen.
Nach Rücksprache mit unserem Bauleiter gab dieser an, dass die Schränke nur mit Spax mit einer maximalen Länge von 30mm befestigt werden sollen, da diese das Gewicht leicht halten.
Die Monteure haben die Schränke an einer Leiste zum Einhängen befestigt.
Je Leiste wurden 6 Spax (3x30) verwendet. Ein Hängeschrank hat ein Eigengewicht von ca. 25 kg.
Wir mussten den Monteuren eine Unterschrift für die Montage mit den 30mm Spax leisten. Die Hängeschränke wurden ebenfalls durch die Montage mit den Spax von der Garantie ausgeschlossen.

Ich hoffe die Spax halten das Gewicht. Wie sehen Sie das und war die Anweisung unseres Bauleiters korrekt? Unser Bauleiter meinte, dass man mit längeren Schrauben nur etwas verletzen könnte.
Ich bin mir unsicher und möchte nicht, dass mir nach ein paar Monaten die Schränke runter fallen und die neue Küche Schrott und ohne Garantie ist.


Freundliche Grüße

M.Späth
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
25. April 2017, 09:13
Hallo Herr Böger,

da bei der Befestigung eines Sonnensegels sehr hohe Kräfte auftreten können, muss die Verankerung zwingend in die Tragstruktur der Außenwand erfolgen. Unser Modernisierungsservice stellt Ihnen entsprechende Pläne zur Verfügung, in welchen die entsprechenden Positionen der Balken und Gurthölzer vermaßt sind.
Um einen druckfesten Anschlusspunkt zu erhalten, sollte die Hülse von Vorderkante Fassade bis zur zementgebunden Holzwerkstoffplatte reichen. Die Länge beträgt bei der Putzfassade ca. 35mm. Die Durchdringungen müssen mit einem Fassadendichtstoff fachmännisch abgedichtet werden. Bezüglich der Art des Verbindungsmittels und der notwendigen Einschraubtiefe müssen Sie sich an den Hersteller des Sonnensegels wenden.

Freundlicher Gruß
C. Walcher
von Andreas Böger
24. April 2017, 11:41
Hallo Herr Walcher,

wir würden gerne ein Sonnensegel an der Außenfassade befestigen.
Reicht hierzu auch das Vorgehen wie es unter "Tipps & Tricks", "Sonstiges" beschrieben ist?
Und wie lang muss die Hülse und dann die Verschraubung sein?
Vielen Dank vorab.
MfG Andreas Böger
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
17. Februar 2014, 10:49
Hallo Achim,

hierzu finden Sie eine anschauliche Anleitung in unserem Kundenportal unter der Rubrik "Tipps & Tricks", "Sonstiges".

Freundliche Grüße
Christoffer Walcher
von Achim
16. Februar 2014, 16:24
Hallo Ihr Profis vom Bau,
was muss ich den beachten, wenn ich an der Außenfassade was anschrauben möchte? Benötige ich extra lange Schrauben oder muss ich was anderes beachten damit an der Fassade so wenig Schaden wie nur möglich entsteht?
Das Gewicht von dem Objekt beträgt ca 1 kg.

Grüße Achim
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
22. Mai 2013, 06:38
Hallo Irene,

natürlich ist es möglich, Lasten bis zu einer gewissen Größe aus einer Überdachung / Pergola etc... über das obere Gurtholz in die Außenwand und damit Fundamente einzuleiten. Bei normalen Belastungen aus Schnee und Eigengewicht können Spannweiten von circa 3,0m realisert werden. Für diese Fälle ist es wichtig, dass der Anschluss des Tragbalkens an den Wandobergurt statisch nachgewiesen wird (z.B. örtlicher Zimmerer) ! Größere Spannweiten und Lasten erfordern dagegen immer separate Stützen zum Lastabtrag. Zusätzlich muss beachtet werden, dass der Tragbalken immer drucksteif an die Fassade angeschlossen wird, da die Putzträgerplatte (WDVS) baustoffbedingt keine Druckkräfte übertragen kann!
Der von Ihnen erwähnte Abstand von Achse Wandobergurt bis zur Putzkante stimmt im Normalfall für die jetzigen Wandkonstruktionen. Aufgrund der objektspezifschen Unterschiede hinsichtlich der Konstruktion und Fassadenausführung sind jedoch immer die entsprechenden Wandpläne und Konstruktionsdetails erforderlich. Unser Modernisierungsservice ist Ihnen hierzu gerne behilflich und bereitet Ihnen die notwendigen Unterlagen passend vor.

Freundlicher Gruß
C. Walcher
von Irene
21. Mai 2013, 10:24
Hallo liebes Schwörerteam,

wir möchten gerne unsere Terasse mit einer Pergola überdachen. Über den Gemütlichkeitsfaktor hinaus finden wir dies sinnvoll im Bezug auf Spritzschutz und sommerlicher Wärmeschutz/Beschattung.

Vorne an der zum Garten zugewandten Terassenseite würden wir einen Querbalken auf längsseitigen Trägerbalken mit Fundament anbringen. Die Pergola soll ein Doppelkammer-Plexiglasdach bekommen.

Wir wissen, dass sich wohl bei jedem aktuellen Schwörerhaus 6cm unterhalb des schwörertypischen Querstreifens in der Putzfassade, ein 8cm starker Holzbalken befindet.

Nun fragen wir uns, ob es möglich ist, den hinteren, der Hauswand zugewandten, Querbalken der Pergola nur an der Hauswand (in dem oben genannten Holzbalken) zu befestigen, ohne zusätzliche Trägerbalken, die das Gewicht des Pergola-Daches in den Boden ableiten?
Hält der in der Wand befindliche Balken die Pergola-Konstruktion? Auch bei Wind und Schneelast?

Viele Grüße,

Irene
von Karl
8. Mai 2013, 07:18
Hallo,
wir möchten bald unsere Hausnummer und die Außenbeleuchtung montieren. Mit der Anleitung kann ich ja dann nichts falsch machen.
lg Karl
von Gerald Methner
6. Mai 2013, 16:18
Hallo Karl,

Die Vorgehensweise ist leider nur in Teilen richtig. Um Missverständnisse durch diesen Beitrag auszuschließen werden wir eine kleine Dokumentation fürs Kundenportal entwerfen.
von Karl
29. April 2013, 15:40
Zur Montage an der Außenwand (Fassade):
Mir wurde vom Schwörer-Service-Team als Dichtstoff Silikon empfohlen.
Zur Vorgehensweise (für z.B. Briefkasten): Zwei 50mm tiefe Löcher bohren, Röhrchen in der Größe des Loches in die Wand setzen, Silikon in das Röhrchen, Schrauben rein (55mm Länge).
Ist das so praktikabel? Hab's noch nicht probiert.
LG
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
26. April 2013, 09:18
Guten Tag Herr Nussbaumer,

die Schrauben könnten natürlich beispielsweise auch 60mm lang sein, wobei dann bedacht sein muss, dass sich die Tragfähigkeit nicht weiter erhöht. Ausschlaggebend ist zum einen der Durchmesser der Holzschraube und die Gewindelänge der Schraube in der tragenden 16mm starken Holzwerkstoffplatte. Zur Befestigung von schweren Gegenständen (Hängeschränke etc...) muss deshalb sichergestellt sein, dass das Gewinde vollständig in der Holzwerkstoffplatte liegt. Bei Außen- sowie auch Innenwänden ist immer eine 16mm starke Holzwerkstoffplatte hinter einer 10mm starken Gipskartonplatte angeordnet, sodass sich eine minimale Schraubenlänge von 35mm ergibt.

Freundlicher Gruß
C. Walcher
von David Nussbaumer
25. April 2013, 21:29
Hallo Herr Walcher,

Wir bekommen unsere Küche morgen und mir ist ebenfalls sehr wichtig das die Schrauben länge uns angegeben wurde. Ich habe zwar etwas gefunden auf dem Kundenportal aber es ist nur eine Beispiel von eine Länge von 50 mm und dicke von 4 mm. Ist es so das sie dürfen nicht länger sein im Ihnenbereich?

Mit freundlichen Grüssen

David Nussbaumer
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
30. Januar 2013, 17:31
Hallo Herr Ralph H.

bitte wenden Sie sich direkt an unsere Modernisierungsabteilung (Herr Beck, Tel: 07387/16-351).
Hier werden die Plansätze für Sie entsprechend aufbereitet, aus denen dann die Anschlusspunkte für den Carport hervorgehen.

Freundliche Grüße
C. Walcher
von Ralph
29. Januar 2013, 16:09
Hallo Herr Walcher,

wir wohnen seit letztem Jahr in unserem Haus (Auftrag: 34148). Dieses Frühjahr möchten wir die Außenanlagen, u.a. den Carport, fertigstellen. Dieser war von Anfang als Eigenposition geplant und mit unserem Architekt abgesprochen.

Wo in den Unterlagen finde ich die Angaben über die Anschlusspunkte am Haus?.

Vielen Dank.

Ralph H.
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
23. Januar 2013, 11:43
Hallo Herr Seiler,

je nach Haustyp werden die Wärmebrücken in der Gesamtbilanzierung pauschal mit dem Aufschlag von 0,05 W/m²K oder detailliert erfasst. Die linearen Wärmebrücken eines Passivhauses (nach PHPP projektiert) müssen immer detailliert in die Berechnung des Heizwärmebedarfs berücksichtigt werden.

Gruß
C. Walcher
von Jens Seiler
22. Januar 2013, 21:26
Hallo,

sie machen in ihrem Ersteintrag darauf aufmerksam, Wärmebrücken zu vermeiden.
Berücksichtigen sie in ihrem Energiebilanzierungsverfahren als Wärmbrückenzuschlag den Standardwert nach dem vereinfachten Verfahren (?UWB) von 0,05 W/m2K oder berechnen sie den Wärmebrückenzuschlag über das genaue Verfahren nach DIN10211. Im Holzbau sollten hier ja signifikant niedrigere ?UWB (=0?) herauskommen.

Vielen Dank für ihre Rückmeldung im Voraus.

Viele Grüße,
Jens Seiler
von Michael Rau
19. Dezember 2012, 17:42
Hallo Birgit,
auf dem Kundenportal gibt es hierzu bereits einige Infos.
Allerdings nehmen wir Ihre Anregung gerne an und werden Anfang nächstes Jahr einen detaillierten Beitrag zu diesem Thema Veröffentlichen.
von Birgit
19. Dezember 2012, 09:10
Hallo Herr Walcher,
ich denke, dass die Fragen von Herrn Müller für alle Schwörer Bauherren sehr interessant sind. Gerade wenn es um Befestigungen an der Außenwand geht, hat man natürlich wegen der gedämmten Hülle als Bauherr großen Respekt davor, hier nichts zu zerstören. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich in der Praxis viele Anwendungsfälle, wo man etwas an den Außen- (und natürlich auch Innen-) Wänden befestigen muss.

Ihren Kommentar bzgl. Befestigung von z.B. schweren Deckenlampen in der Unterkonstruktion fand ich auch sehr interessant - aber woher weiss man denn als Bauherr im fertigen Haus dann noch, wo genau die Lattung läuft? Pläne für jeden Raum bekommt man ja wohl leider nicht mehr "einfach so".

Ich würde es daher sehr begrüßen, wenn die Fa. Schwörer zu diesem Thema eine generelle Info-Sammlung erstellen könnte und z.B. auf dem Kundenportal zur Verfügung stellen würde. Dieses Thema fehlt dort leider noch.
Schön wären dabei z.B. auch genaue Angaben zu Art und Länge der Schrauben, Art/Beispiele des empfohlenen Dichtstoff etc, vielleicht auch unterschieden nach WärmeDirekt, ISO+ und Passivhaus (ich denke teilweise gibt es da sicher Unterschiede bzgl. der Länge der Schrauben wg. des unterschiedlichen Wandaufbaus).

Vielen Dank.

Schöne Grüße
Birgit
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
18. Dezember 2012, 18:42
Hallo Herr Müller,

bitte setzen Sie sich mit mir direkt in Verbindung,
damit ich auf Ihre Fragen individuell eingehen kann:

Tel: 07387/16-161

Freundliche Grüße
C. Walcher
von Eckart Müller
17. Dezember 2012, 16:11
Lieber Herr Walcher,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Mir sind bei Ihrer Antwort noch folgende Punkte unklar:

a) Welche Länge dürfen die Holzschrauben zur Befestigung von Gegenständen an
den Innenwänden haben, damit die Folie o.ä. nicht beschädigt wird.

b) Wenn ich speziell einen Küchenschrank montieren möchte, welche Länge darf dann
die Holzschraube maximal haben?

c) Wie erfolgt eine Befestigung in die Unterkonstruktion?

d) Welchen Dichtstoff (Name?) muss ich zum Schutz der Fassade einsetzen, wenn ich an der
Außenwand einen Briefkasten, Hausnummer anbringen möchte?

e) Welche Länge dürfen die an der Außenwand eingesetzten Schrauben maximal haben, um keine
Beschädigungen an Folie o.ä. zu verursachen?

Haben Sie speziell Infomaterial (Bildmaterial) oder Anleitungen über die Möglichkeiten der Befestigung?
Viele Grüße
Eckart Müller
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
17. Dezember 2012, 10:37
Hallo Herr Müller,

für die Befestigung von Gegenständen an die Innenwänden werden keine speziellen
Dübel benötigt. Durch die vollflächige 16mm starke Holzwerkstoffplatte unter der
Gipsbauplatte (d=10mm) können normale Holzschrauben eingesetzt werden. Die
Schraubenlänge sollte so gewählt werden, dass diese vollständig in die Spanplatte
reicht. Der Durchmesser ist abhängig vom Gewicht des zu befestigten Gegenstandes;
im Allgemeinen werden Schrauben mit einem Durchmesser von 3,5 - 5mm verwendet.

Für die Befestigung von leichten Gegenständen (z.B. Briefkasten, Hausnummer etc...)
an die Außenwand mit verputzter Fassadenfläche müssen Schrauben eingesetzt werden,
die eine Länge von mindestens 50mm aufweisen. Das Schraubenloch muss zusätzlich zum
Schutz der Fassade mit einem Dichtstoff abgedichtet werden.

Leichte Deckenlampen (Deckenspots, Strahler, etc...) können mit speziellen Hohlraumdübel
(im Fachhandel erhältlich) direkt in die Gipsbauplatte befestigt werden. Zur Befestigung
von schwereren Gegenständen (z.B. Lampen mit Glasschirm) muss die Befestigung in die
Unterkonstruktion erfolgen.

Vielen Gruß
C. Walcher
von Eckart Müller
13. Dezember 2012, 18:43
Hallo Herr Walcher,
welche Art von Schrauben, Nägel können wir zur Befestigung von Lampen, Hängeschränken
im Innenraum wählen (Länge, Dicke)?
Mit welchen Schrauben (Länge, Art) können wir Briefkasten, Hausnummer an der Außenseite des Haus befestigen?
Welche Art von Dübeln benötigen wir? Gibt es im Blog eine entsprechende Seite mit Detaildarstellungen zu diesem Thema?
Vielen Dank!
Eckart Müller
von Max
17. April 2012, 18:46
Na wir dachten wenn wir eh schon dran gehen da oben noch Boden draufzuhauen packen wir auch gleich noch Dämmung rein, ein ein vergleichsweise geringer Aufwand und wird energetisch was bringen.
Im übrigen wurde das Thema "Spitzboden dämmen" auch schon in einem anderen Blog thematisiert wo keinerlei Bedenken geäussert wurden und man auch keine Dampfsperre verlegen muss usw. - habe versucht den Beitrag zu finden aber die Suchfunktion hier im Blog ist so dermaßen schlecht da man nicht nach Volltext durch alle Beiträge suchen kann sondern offenbar nur die Überschriften der Oberthemen - etwas was man verbessern sollte...
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
17. April 2012, 15:23
Hallo Max,

wir dämmen seit Jahrzehnten die Dächer bis zum First hinauf aus. Dieses Verfahren ist wirtschaftlich und gesamtenergetisch effizient und hinsichtlich der Bauphysik auf die SchwörerHaus Konstruktion abgestimmt, sodass man hier von einem bewährten System sprechen kann. So werden darüber hinaus auch weitere Punkte wie zum Beispiel die Gefahr des Tauwassers oder die luftdichte Anschlussproblematik zum Spitzboden hin konstruktiv einwandfrei gelöst. Es steht außer Frage, dass es natürlich möglich ist, durch Maßnahmen das Dämmniveau des Spitzbodens bis zu einem gewissen Grad hin optimieren zu können. Dann müssen jedoch auch die Belange an die Tauwasserfreiheit des Spitzbodens beachtet werden, sodass es hier nicht zu einem Tauwasserausfall durch zu kalte Oberflächentemperaturen (zum Beispiel Dachbodenluke) kommen kann! Falls Sie Fragen hierzu haben, können Sie mich gerne anrufen Tel. 07387 16 161.
von Max
16. April 2012, 10:37
Wir haben den Spitzboden ebenfalls vor kurzem ausgebaut - und dabei auch gleichzeitig noch 16 cm Dämmung zwischen die Sparren eingebracht (obwohl das Dach natürlich auch schon gedämmt ist).
Als Belag haben wir Rauhspund genommen - die Rohre und PTC's aber nicht überbaut sondern entweder unter die Rohre geschoben (geht wenn man die Verschraubung löst und die Rohre anlupft) oder wenn das nicht ging eben drumherum gelegt. Sieht auf jeden Fall jetzt gut und sauber aus und man kommt überall noch dran - endlich kann man da oben laufen ohne zu balancieren und auch etwas verstauen.
Die zusätzliche Dämmung bewirkt das deutlich weniger Wärme in den Spitzboden "abhaut" - vorher als ja nur der Rigips als Trennung da war hatten wir eig. immer gleiche Temperaturen im 1. OG und im Spitzboden - nun mit der Dämmung ist es im Spitzboden zur Zeit etwa 2,5 bis 3 Grad kühler und die wärmere Luft bleibt im Wohnraum. Ich schätze mal im Winter wenn die warme Luft die Wohnräume strömt wird man das auch deutlich merken wenn sie dort bleibt wo sie gebraucht wird - und das ist nicht im Spitzboden ;-)
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
16. April 2012, 09:29
Hallo Herr Gabele,

Sie können die PTC Heizregister natürlich mit z.B: Plattenwerkstoffen überbauen. Es muss
allerdings darauf geachtet werden, dass eine Revision der PTC Elemente
noch möglich ist. Der Spitzboden muss nicht nachträglich gedämmt werden.
von Matthias Gabele
13. April 2012, 09:18
Hallo Herr Walcher,
eine Frage zum Ausbau unseres Spitzbodens. Wir haben uns entschieden den Spitzboden nicht auszubauen und haben nur eine Luke unter das Dach vorgesehen.
Da unser Keller im Moment noch sehr feucht ist und die Trocknung sicherlich noch 1-3 Jahre dauert, möchten wir nun feuchtigkeitsempfindliche Sachen unter dem Dach verstauen.
Was muß jetzt beim nachträglichen Ausbau beachtet werden?
- dürfen die PTC Elemente (die im Moment sichtbar sind) mit Holzbrettern überbaut werden
- ist es notwendig noch Dämmmaterial auf die Decke zu legen?
- wenn ja, dürfen die PTC mit Dämmmaterial verkleidet werden?
- können die Dämmmatten auf die Elektroleitungen gelegt werden?
Als Dämmmaterial möchten wir die gelben Matten benutzen, die auch in unserem Haus verarbeitet wurden.
Vielen Dank für ein kurzes Feedback.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gabele
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
19. März 2012, 09:17
Hallo Frau Hanselmann,

die nachträgliche Befestigung eines Carports an ein Schwörer Haus ist prinzipiell möglich. Bei der Planung des Carports muss allerdings darauf geachtet werden, dass
dieser die Vertikallasten selbstständig in die Fundamente abträgt und die Anschlusspunkte zum Haus hin auf dessen Holzriegelwerk abgestimmt sind. Bitte nehmen Sie hierzu mit Herrn Jaksic aus der Modernisierungsabteilung (domagoj.jaksic@schwoerer.de Tel. 07387/16-260) Kontakt auf.
von S. Hanselmann
18. März 2012, 16:03
Hall Herr Walcher
wir haben schon ein Schwörer Haus aber es war kein Carport geplant,
können wir nachträglich solche befestigingen am Haus fürs Carport anbringen?
Liebe Grüße Stephanie Hanselmann
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
22. Februar 2012, 13:24
@ M.Köhler,

Sie können bedenkenlos den antiken Schrank mit Fraßspuren vom Nagekäfer (Anobium punctatum, ugs. Holzwurm) in Ihrem Flur aufstellen. Auch selbst wenn noch lebende Larven im Schrank vorhanden sein sollten wäre dies kein Grund zur Sorge. Aufgrund des Einsatzes von ausschließlich technisch getrockneten Holzprodukten im SchwörerHaus (z.B. Konstruktionsvollholz, Brettschichtholz) ist ein Insektenbefall ausgeschlossen.
von M. Köhler
22. Februar 2012, 12:22
Sehr geehrter Herr Walcher,

wir würden gerne einen antiken Schrank im Flur aufstellen, der ältere Fraßspuren vom sog. Holzwurm zeigt, aber dagegen behandelt wurde. Absolute Sicherheit gibt es natürlich nicht, daß nicht doch noch eine Larve drinsteckt.
Wie schätzen Sie die Gefahr ein, daß so ein Schädling evtl. bis zu den Holzbauteilen in der Wand vordringt bzw. sind diese behandelt, so daß diese Gefahr auszuschließen ist?
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
29. November 2011, 06:53
Hallo Herr Müller,

es ist richtig, dass viele Anbieter von Holzfaserdämmstoffen mit dem sommerlichen Wärmeschutz werben, und hierfür die bauphysikalischen Werte der Phasenverschiebung und Amplitude eines Wandaufbaus aufzeigen.
Eigene Baumessungen haben jedoch gezeigt, dass sich in der Realität keine signifikanten Unterschiede zwischen einer holzfasergedämmten und einer mineralwollgedämmten Wand nachweisen lassen. Der solare Eintrag ist durch die Fenster um ein vielfaches höher als durch die opaken Bauteile wie die Wände und Dächer. Aus diesem Grund wird der sommerliche Wärmeschutz maßgeblich durch die Verschattung der Fenster (z.B. Rolladen, Außenjalousien), oder durch verschattungsgebende Bauteile (z.B. Balkone, auskragende Dächer) über den Fenstern realisiert.
von W. Mueller
22. November 2011, 11:31
Hallo,

ich hätte eine Frage zum sommerlichen Wärmeschutz. Die Schwörer Außenwand besteht ja grob aus Putz, Styropor, Beton/Spanplatte, Holzständer mit Mineraldämmung, Spanplatte, Gipskarton. Diese Materialien sind zumindest nach Lehrmeinung nicht besonders gut im sommerlichen Wärmeschutz. Viele Mitbewerber haben hierzu z.b. Holzfaserdämmplatten im Wandaufbau, die da weit besser sind als die Mineralfaser. Wie sieht SchwörerHaus das?

Danke für eine Antwort,

W. Müller
von Christoffer Walcher
21. Juni 2011, 12:51
Hallo Max,

die Befestigung eines Carports an ein Schwörer Haus zur Aussteifung ist prinzipiell möglich. Am einfachsten ist es natürlich für uns, wenn der Carport schon in unserem Leistungsumfang enthalten ist.
Hier werden dann die Befestigungspunkte der Tragkonstruktion des Carports auf das Fertighaus abgestimmt. Wenn der Carport in Eigenleistung montiert werden soll, ist es wichtig, dass Sie bereits schon während der Planungsphase mit Ihrem Architekt den Carport berücksichtigen. Hierdurch ist es möglich, dass bei der Planung Ihres Fertighauses der spätere Anschluss Carport - Aussenwand eingeplant werden kann.
von Max
16. Juni 2011, 19:52
Was gibt es beim Bau eine Carports zu beachten?

Ist eine Befestigung am Haus möglich oder muss es ein freitragender Carport sein?

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