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Kellermontage - Fotostory

Hausbau Blog 2021

Kommentare: 22

Um Ihnen einen kleinen Einblick über den Ablauf einer Kellermontage zu bieten, habe ich Ihnen eine kleine Bilddokumentation erstellt. Einige Bilder sprechen für sich, die anderen sind mit einer kleinen Beschreibung. Jedes Bauvorhaben ist individuell und der Ablauf kann sich von einem Bauvorhaben zu einem anderen Bauvorhaben ein wenig anders gestalten. Es können zum Beispiel unter anderem Zusatzmaßnahmen ausgeführt werden.

Unser Bautrupp wird sich ca. 30 Minuten vor Montagebeginn auf der Baustelle befinden. Pünktlich wird dann die ersten Wand auf die Bodenplatte gesetzt.


Nachdem alle Außenwände gestellt und befestigt wurden, werden die Innenwände montiert.


Nachdem die Kellerdecke mit Hilfe eines Lasers auf seine Ebenheit überprüft wurde und alles seine Richtigkeit hat, werden die Holzbalken der Dämm-Wert-Decke zusammengeschraubt.


Vor der Betonage des Kellers wird die Hohlkehle angebracht.


Mit Hilfe einer Betonpumpe wird der Beton in die Wandschalen gegossen.
Im nächsten Arbeitsschritt sorgt ein Betonrüttler dafür, das sich der Beton gleichmäßig in den Wänden verteilt und verdichtet wird.


Jetzt muss der Keller trocknen bzw. aushärten.
An diesem Tag waren unsere Bauzeichnerauszubildende des 2. Lehrjahres vor Ort. Diese haben unseren Kellermontagetrupp tatkräftig unterstützt. (Auf diesem Bild sehen Sie Rebecca Schnizer, Marcel Gauggel, Celina Hummel, Alexander Hellwer, Mustafa Peker, Heinrich Möbus, Julia Hummel, Caroline Brunner und Hubert Strobel)

22 KOMMENTARE
von Daniel Schäfer
24. April 2015, 11:37
Guten Tag Familie Stern,

entschuldigen Sie die späte Antwort. Wie im Blog bereits von verschiedenen Kunden geschrieben wird, gibt es natürlich viele Wege, die zum Erfolg führen können. Aufgrund Ihrer Frage nach einer diffusionsoffenen Ausführung haben wir uns bei unserm Lieferanten für solch einen Aufbau auf Silikatbasis erkundigt. Deshalb auch die späte Antwort. Hierfür gilt wie bereits in vorausgegangenen Beiträgen von Herrn Wolf beschrieben, dass der Untergrund vom Maler zu prüfen und vorzubereiten ist. Eine Grundierung bringt hierbei zusätzliche Sicherheit und wird aus diesem Grund oftmals empfohlen. Wenn ein Aufbau ohne Grundierung wie von W. Müller getestet funktioniert, kann dies selbstverständlich die günstigere Lösung sein, muss jedoch vom Verarbeiter aufgrund des Risikos von Farbablösungen selbst geprüft und getestet werden.

Für den Aufbau einer Silikatbeschichtung empfiehlt Sto die Grundierung StoPrim Silikat um im System der Silikatfarbe zu bleiben. Hierauf kann die Farbe StoColor Sil In als glatte Beschichtung oder StoSil Struktur mit Körnung als strukturierte Beschichtung aufgebracht werden. Da Sie bereits ein anderes System zuvor aufgebracht hatten, müssen Sie hier den Untergrund mechanisch reinigen, um die losen Reste beseitigen zu können.
Die von Ihnen erwähnten Silikonfugen sind Bauteilfugen die mit einem Hybriddichtstoff verschlossen werden, aus diesem Grund können Sie diesen Dichtstoff ähnlich wie bei Acryl mit Farbe überstreichen. Es besteht lediglich die Gefahr, dass es zu feinen Rissen in der Beschichtung kommen kann, da der Untergrund weich ist.
Wünschen Sie einen glatteren Übergang an den Fugen, müssen diese gespachtelt werden, wobei auch ein Armierungsgewebe ähnlich der Gipsbinden bei Gipsbauplatten eingelegt werden muss.
Die diffusionsoffene Silikatfarbe ermöglicht grundsätzlich ein Austrocknen des Betons. Generell geben die Farbhersteller bei der Untergrundprüfung jedoch vor, dass Untergründe trocken sein müssen.

Viele Grüße
Daniel Schäfer
von Thomas M.
16. April 2015, 14:01
wir haben vor einem Jahr unseren WU-Keller mit Silikatfarbe ohne Grundierung gestrichen (2 mal).
Die Silikonfugen haben wir auch überstrichen. Bislang hält die Silikatfarbe sowohl an den Wänden und den Silikonfugen perfekt und wir sind sehr zufrieden.
von Fam. Stern
15. April 2015, 12:10
Hallo Herr Wolf,
Auch wir möchten nun unseren WU-Keller streichen. Bisherige Versuche mit Kalkfarbe und diffusionsoffener Kaseingrundierung führten zu keinem befriedigenden Ergebnis.
Unser WU-Keller hat aussen noch einen Bitumen/Schwarzanstrich. Nun würden wir gerne einen Versuch mit Silikatfarbe wagen und vorher grundieren, haben jedoch Bedenken, dass je nach Grundierung die Wände nicht mehr diffusionsoffen sind und nicht "auslüften" können. Können wir auf die Grundierung verzichten oder müssen wir auf spezielle diffusionsoffene Grundierung zurückgreifen?

Eine Idee, wie wir die breiten grauen Silikonfugen zwischen den Wandelementen optisch schöner gestalten können, haben wir nicht. Für Tipps wären wir auch hier dankbar.

Gruß,
Fam. Stern
von Heiko Wolf
14. April 2014, 16:06
Herr Herr Müller,

Schallschutz bei Fertigteilkellern, auch hier gibt es bei der Fa. SchwörerHaus KG eine Lösung.

Wenn ein erhöhter Schallschutz bei Einliegerwohnungen gefordert ist, gibt es die Möglichkeit den Keller mit einer Vollmassiv-Betondecke d=18cm auszuführen. Alternativ kann auch die DWD-Decke mit Schallschutzschienen auf der Unterseite ausgestattet werden. Hier kommt es auch auf die Ausführung des Bodenaufbaus und der Dämmung an.

Viele Grüße
Heiko Wolf
von W. Müller
14. April 2014, 12:08
Hallo Herr Wolf,

das kann ich bestätigen - dank der glatten Schalung ist die Oberflächenvorbereitung vor dem Malen wirklich einfach und schnell. Sicher ein Bonus für den Schwörer-Keller, den wir 1:1 mit dem Nachbarn vergleichen konnten: Dieser hatte einen "vor Ort geschalten Keller"- sie benötigten für den Keller-Anstrich mehr als die doppelte Zeit, vorallem wegen der vielen Spachtelarbeit.

Ein Nachteil des Fertig-Kellers möchte ich aber nicht verschweigen: Die Schallübertragung nach oben bzw. von oben nach unten ist im Verhältnis zu einer vollbetonierten Kellerdecke recht gut. Da es bei uns ein reiner Nutzkeller ist, kein Problem. Aber bei einer Einliegerwohnung im Keller oder ähnlichem müsste man noch mal nachbessern (im Vergleich zum Standard).

Grüße,
W. Müller
von Heiko Wolf
14. April 2014, 06:53
Hallo Herr Müller,

Betonwände sind Rohbauwände. Hier können durch die Herstellung oder Montage evtl. Verschmutzungen auftreten.
Diese sollten richtigerweise bis zur Hausübergabe vom Bautrupp entfernt werden.

Wir möchten aber darauf Hinweisen, dass wenn Malerarbeiten ausgeführt werden, an den Wänden Vorarbeiten nach DIN Malerarbeiten ausgeführt werden müssen.
U.a. auch reinigen und spachteln.

Der Vorteil der SchwörerHaus Kellerwände für die Bauherrschaft besteht darin, dass wir unsere Wände liegend auf eine glatten Schalung produzieren.
Hier entsteht optisch eine glatte Oberfläche, die aber immer noch eine Rohbauwand darstellt. Werden Wände vor Ort geschalt und betoniert, entstehen erheblich mehr
Fugen und Übergänge, die Oberfläche ist Schalungsrau! Hier muss erheblich mehr Vorarbeit geleistet werden, als beim System SchwörerHaus.

Freundliche Grüße
Heiko Wolf
von Thomas M.
11. April 2014, 11:45
Hallo Fam. Jauss
Danke für die Info - wir werden wohl auch die Silikatfarbe nehmen - unser Keller wird auch ein reiner Nutzkeller, habe mir sogar überlegt die ersten 3 Jahre - bis der Keller ausgetrocknet ist überhaupt nicht zu streichen (bis auf Technikraum).
von Familie Jauss
11. April 2014, 10:49
Hallo Thomas,

wir haben im März 2013 unseren Standardkeller (nicht WU) gestrichen.
Die Außenwände des Kelelrs haben wir mit innen mit Silikatfarbe gestrichen, die Innenwände mit der deutlich günstigeren Dispersionsfarbe.

Wir haben weder an der Außenwand noch an der Innenwand Probleme mit Schimmel. Allerdings fühlt sich die Silikatfarbe beim anfassen deutlich "rauher" oder "trockener" oder "bisschen mehr wie Kalk" an als die Dispersionsfarbe die sich eher "glatter" oder "glitschicher" oder "bisschen mehr nach Plastik" anfühlt. Sorry für die fachfremden Ausdrücke, aber ich bin da kein Experte :-)
Die Dispersionsfarbe sieht dafür "wohnlicher" aus, die Silikatfarbe eher "nach Keller". Da wir aber einen Nutzkeller haben, habe ich mit letzterem kein Problem.

Rückwirkend betrachtet sind die Mehrkosten der Silikatfarbe gegenüber den Gesamtkosten des Hauses oder den Kosten der durch Außenanlage etc. noch auf einen zukommen, so gering, dass ich jedem raten würde den Keller gleich in Silikatfarbe zu streichen. Sicher ist sicher :-)
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