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Kamin-, Schweden- oder Kachelofen

Hans Böhm
Kommentare: 135

Die Aussage, dass man bei Nutzung einer kontrollierten Be- und Entlüftung auf eine Unterdruckabsicherung verzichten kann, wenn man einen zertifizierten „raumluftunabhängigen“ Kaminofen mit DIBt-Zulassung (Deutsches Institut für Bautechnik) kauft, ist nicht mehr aktuell.

Bei der Nutzung einer kontrollierten Be- und Entlüftung wird frische Luft in Räume wie Wohnzimmer oder Schlafzimmer eingeblasen und aus anderen Räumen wie dem Bad oder der Küche abgesaugt. Durch das Absaugen kann es zu einem Unterdruck kommen, der beim Öffnen der Ofentüre gefährliche Gase aus dem Brennraum in den Wohnraum zieht. Der gleiche Effekt kann auch von einer Dunstabzugshaube mit Abluft verursacht werden, daher empfehlen wir bei der Küchenplanung auf eine Umluftabzugshaube zu achten.

Um dies zu verhindern, muss ein raumluftunabhängiger Ofen in Kombination mit einem Unterdruckwächter installiert werden.

Grundsätzlich kann jeder Ofen „raumluftunabhängig“ betrieben werden. Aber was bedeutet „raumluftunabhängig“?

Raumluftunabhängige Kaminöfen verfügen über einen Anschluss-Stutzen für externe Verbrennungsluft. Das bedeutet, dass sie bei der Verbrennung nicht die Raumluft nutzen, sondern die Außenluft. Diese kommt entweder über das Kellergeschoss (Wand- und Deckendurchbruch vorsehen) oder über einen LAF-Schornstein (Luft-Abgas-Festbrennstoff-Schornstein).

Ein „raumluftunabhängiger“ Ofen allein genügt allerdings nicht, ein weiterer entscheidender Punkt ist der Unterdruckwächter. Dieser vergleicht, kurz gesagt, den Druck des Kaminabzugs mit dem Wohnraumdruck und deaktiviert bereits bei leichtem Raumunterdruck die Lüftungsanlage. Dadurch wird verhindert, dass der Unterdruck so weit ansteigen kann, dass beim Öffnen der Ofentür gefährliche Gase in den Raum gezogen werden.

Daher ist die beste Lösung, einen beliebigen, raumluftunabhängigen Ofen zu kaufen und diesen mit einem Unterdruckwächter zu ergänzen.

Falls Sie einen Kaminofen für Ihr Haus wünschen, sollte dieses Thema bereits frühzeitig zwischen dem Ofenbauer bzw. Lieferanten und Ihrem Architekten abgeklärt werden. Denn dann können alle Vorbereitungen wie Wand- bzw. Deckendurchbrüche und ein passender Schornstein direkt mit eingeplant werden.

Es ist außerdem empfehlenswert, den jeweiligen Kaminfegermeister vorab zu informieren, da dieser den Ofen später abnehmen muss, bevor dieser in Betrieb genommen werden darf.

Ich freue mich auf Ihre Meinungen oder Fragen.

135 KOMMENTARE
von FD
6. Februar 2018, 11:34
Hallo Herr Leick,

danke für die Unterstützung zur Fehlerbehebung.
Ich hatte leider erst nach Verfassen meines Kommentars gesehen, dass dieselbe Problematik im Blog bereits schon einmal thematisiert und ein Lösungsvorschlag beschrieben wurde.
Nach Reinigung der Messhülse / des Metallröhrchens erfolgt die Messung nun wieder mit Werten im üblichen Bereich.
Bzgl. der Messeinheit haben Sie natürlich recht: es handelt sich glücklicherweise um Pascal. Bei Hektopascal hätten wir ein größeres Problem ;-)

Vielen Dank.
von Hans-Juergen Leick
6. Februar 2018, 09:49
Hallo,

wenn die angezeigte Druckdifferenz Werte von ca. 100 Pa oder ähnlich aufweist, könnte die Messeinheit verstopft sein.
Bitte prüfen Sie die Druckmesseinrichtung, die ins Abgasrohr eingeschoben ist. Das Metallröhrchen könnte mit Ruß verstopft sein.
Nach der Reinigung sollte die Messung wieder im üblichen Bereich liegen.
Anmerkung am Rande: Die Messeinheit ist „Pa“ (Pascal) und nicht „hPa“ (Hektopascal).

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von FD
5. Februar 2018, 16:26
Hallo Herr Böhm,
hallo Herr Leick,

wir betreiben in unserem Schwörer Haus seit 2015 einen Kaminofen in Kombination mit der Unterdrucküberwachung LEDA LUC 2. In den ersten beiden Wintern lag die angezeigte Druckdifferenz während des Ofenbetriebs bei ca. 40 hPa. Seit diesem Winter liegen wir auf einmal bei Werten von 90-110 hPa. Die Werten steigen bei offener Luftzufuhr sogar über 125 hPa an, so dass seitens der LEDA LUC ein "Fehler Druck" gemeldet wird und die Lüftungsanlage daraufhin abschaltet.
Kennen Sie solch hohe Werte und gibt es eine Möglichkeit zur Fehlerbehebung?

Vielen Dank.
von Hans-Juergen Leick
20. Dezember 2017, 13:17
Hallo Jens,

der natürliche Zug des Kamins ist kein Unterdruck. Wenn bei einem Kamin von Unterdruck gesprochen wird, dann sind die Druckverhältnisse so, dass Rauchgase nicht über den Kamin abziehen sondern in den Raum strömen.
Das ist unbedingt zu verhindern. Daher ist ein Unterdruckwächter eingesetzt.

Aus unserer Sicht ist es egal, für was Sie sich entscheiden.
Ihr Kaminfeger oder auch der Ofenbauer können Ihnen sicher das passende empfehlen.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Jens
19. Dezember 2017, 19:48
Guten Tag Herr Böhm, Herr Leick,

wir haben bei unserem Kaminofen das Problem, dass der Kamin zu viel Zug entwickelt (40 Pascal Unterdruck, 12 Pascal benötigt der Ofen). Das führt zu einem sehr schnellen Abbrand, hohen Abgastemperaturen und damit niedrigem Wirkungsgrad.

Der Ofenhersteller hat uns empfohlen einen Zugbegrenzer einzubauen. Unser Ofenbauer würde gerne eine Nebenluftklappe installieren. Er hat uns gebeten, beim Kaminkehrer nachzufragen, wo wird diese einbauen könnten.

Zu was würden Sie uns raten? Wo könnten wir eine Nebenluftklappe einbauen bzw. spricht etwas aus Ihrer Sicht dagegen? Wir haben einen LAS-Kamin der Firma Kastell (Auftrags-Nr. 37771).

Vielen Dank im Voraus für die Information und schöne Feiertage.
Jens
von Stefanie
6. Dezember 2017, 08:14
Danke für den hilfreichen Artikel! Wir haben jetzt den Kaminofen mit Wassertaschen!
von Sven
31. Januar 2017, 08:50
Guten Tag Herr Leick,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich werde dies heute gleich mal versuchen.
von Hans-Juergen Leick
31. Januar 2017, 08:20
Hallo Sven,

bitte kontrollieren Sie die Messhülse, an der der Druckmessschlauch angeschlossen ist und die in das Rauchrohr eingeschoben ist. Im Laufe der Zeit kann die Öffnung im Rauchrohr verrußen und die Messung wird verfälscht. Reinigen Sie die Hülse, beseitigen Sie den Ruß und die Messung erfolgt wieder einwandfrei. Dafür ist kein Kundendiensteinsatz nötig.
Die Reinigung der Hülse können Sie eigenständig vornehmen. Lösen Sie die Schraube, ziehen Sie die Hülse aus dem Rohr, entfernen Sie den Schlauch und beseitigen Sie den Ruß in der Hülse. Anschließend wird der Schlauch wieder auf die Hülse gesteckt und die Hülse wieder durch die Haltung ins Rauchrohr geschoben und verschraubt.
Danach ist auch der Betrieb der Lüftung und des Ofens ohne weiteres gefahrlos möglich.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Sven
30. Januar 2017, 22:32
Guten Tag, sehr geehrter Herr Leick,
ich habe einen raumluftunabhängigen Ofen mit Leda Luc Unterdruckwächter seit 2014 im Einsatz. Bisher funktionierte alles einwandfrei. Seit gestern jedoch steigt beim heizen der Pa Wert immer deutlich über 100 und es erscheint Fehler Drucksensor und die Abluft der WGT schält ab. Wenn ich kein Holz mehr nachlege und der Wert unter 100 fällt ist der Fehler weg und die Abluft kann entriegelt werden. Sobald ich jedoch nachheize beginnt das Spiel von vorne. Normal habe ich die WGT beim beheizen mit dem Ofen immer aus und so wäre mir der Fehler gar nicht aufgefallen , da das leda Luc bedienteil im Keller ist. Kann ohne Abluft trotzdem weiter geheizt werden bis jemand vom Kundendienst vor Ort war und bestehen gefahren und der Ofen sollte lieber aus bleiben?

Freundliche Grüße
Sven
von Eva
7. Januar 2017, 19:32
Hey,
sehr schöner,informativer Artikel. Hat uns echt weitergeholfen!:)
Liebe Gruesse
von Armin
14. Oktober 2016, 10:12
Hallo,

In der Tat ist es so, dass die Luft im Ofen deutlich kälter ist. Auskühlen tut der Ofen bei uns aber nicht (vermutl. aufgrund der hohen Masse?!). Da dieser auch etwas braucht bis der heiß wird.
Warme Luft kann ja keine Nachströmen, da die Vertrennungsluft ja nur von aussen kommen kann.
Wir haben einen HASE Ofen und sind absolut zufrieden. Haus gut Ofen gut. So sollte es sein. (Eingezogen im Okt. 2015)

Gruß
Armin
von Hans-Juergen Leick
12. Oktober 2016, 11:30
Hallo Klaus,

der im Raum aufgestellte Ofen wird die Außentemperatur nicht annehmen.
Aufgrund der Temperaturunterschiede (warme Luft im Raum [im Ofen], kalte Luft außen) wird die warme Luft immer nach oben aufsteigen – natürliche Konvektion.
Durch diesen Kamineffekt entsteht ein Unterdruck im Raum und warme Luft strömt über den Ofen in den Kamin nach.

Die Wanddurchführung für das Rauchrohr zu einem Außenkamin ist gedämmt. Das Rauchrohr im Gebäude wird sich daher nicht stark abkühlen.
Der Kamin im Gebäude ist zum größten Teil im beheizten Bereich. Eine Auskühlung findet nicht statt.

Freundliche Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Klaus
12. Oktober 2016, 08:07
Hallo an das Schwörer-Team und die fleißigen Blogger

eine (Anfänger)Frage von einem Nicht-Ofen-Besitzer:
Durch den Kamin - egal ob Innenkamin oder Außenkamin - ist der Ofen doch direkt mit der Außenluft verbunden. Falls der Ofen nicht in Betrieb ist nimmt er dann die Außentemperatur an? D.h. wenn im Winter abends/nachts das Feuer ausgeht und draußen -10° sind kühlt dann der Ofen und damit auch der Wohnraum aus?

Viele Grüße,
Klaus
von Hans-Juergen Leick
11. Oktober 2016, 09:03
Hallo Herr Kublank,

bitte klären Sie mit Ihrem zuständigen Bezirksschornsteinfeger ab, ob er den zertifizierten Ofen mit dem Türkontakt zulässt oder nicht.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine Unterdruckabsicherung, wie z.B. der Leda LUC, von den meisten Kaminkehrern gefordert wird, egal wie der Ofen ausgestattet ist.

Wenn Sie den Leda LUC mit dem Lüftergerät verbinden, müssen Sie die genannte Brücke entfernen und an diesen Klemmen den Leda LUC anschließen.
Alternativ kann an dieser Stelle auch der Türkontaktschalter angeschlossen werden. Mit dem von Ihnen beschriebenen Türkontaktschalter würde jedes Mal, wenn Sie die Tür des Ofens öffnen, die Lüftungsanlage abgeschaltet. Dies ist aus meiner Sicht keine gute Lösung. Daher empfehle ich den Einsatz des Leda LUC.

Sie können den Leda LUC mit den vorbereiteten Kabeln (NYM 5x 1,5 und 3x 1,5) anschließen. Es gibt einen Adapter vom Datenkabel auf NYM und zurück, so dass die Verkabelung der BUS-Leitung möglich ist.

Freundliche Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Marcus Kublank
7. Oktober 2016, 08:14
Hallo Zusammen,

wir sind letztes Jahr in unser Schwörer Haus mit einer WGT134 eingezogen und bisher sehr zufrieden.
Auch hatten wir gleich einen Kamin geplant, wobei wir hier nur den Außenschornstein aus Edelstahl sowie die Leitungen für einen Unterdruckwächter und einen Frischluftkanal von Draußen ausführen haben lassen.
Nun haben wir auch den Kamin dazu bestellt. Einen DIBT Zertifizierten von Hark. Dieser wird mit einem Türkontaktschalter geliefert, welcher dafür sorgen soll, dass die Lüftung abschaltet sobald die Ofentür geöffnet wird.
1. Aus den Elektroplänen der WGT geht hervor, das hier die Option Unterdruckwächter erst "aktiviert" werden muss indem eine Brück auf der Platine entfernt wird. Ist es möglich den Türkontaktschalter statt der USA an die bereits verlegten Leitungen anzuklemmen wenn die Option aktiv ist?

2. Sollte das mit dem Türkontaktschalter nicht möglich sein, wie wird eine LEDA LUC angeschlossen? Wenn ich eine LEDA LUC kaufen möchte, wird diese mit einem Relais geliefert welches über eine Busleitung mit dem Steuersystem kommuniziert. Bei unserer Unterdruckvorbereitung wurde aber kein Buskabel in den Keller verlegt sonder 2 einfahce NYM Kabel (5x1,5 und 3x1,5)

Beste Grüße
Marcus
von Hans-Juergen Leick
9. Februar 2016, 10:06
Hallo Herr Wielandt,

es freut uns, dass Sie generell mit Ihrem Haus und der Haustechnik zufrieden sind.
Aufgrund des starken Winddrucks durch das stürmische Wetter können kurzfristig starke Schwankungen auftreten.
Solange die Schwankungen nur sehr kurz auftreten und keine Abschaltung der Lüftungsanlage erfolgt, ist dies nicht relevant.
Wichtig ist in erster Linie, dass immer ein Kaminzug vorhanden ist und somit keine Abgase in den Raum strömen können.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Leick
von Markus Wielandt
8. Februar 2016, 19:16
Hallo zusammen,

wir bewohnen seit Mitte 2015, ein Schwerer Haus mit Außen-Edelstahlkamin und einem Schwedenofen mit Leda Luc Unterdruck wacht er.

Wir sind auch sehr zufrieden, der Betrieb läuft störungsfrei.
Heute allerdings hat der Unterdruckwächter immer wieder Alarm ausgelöst. Keine Abschaltung der Lüftung.
Die Windverhältnisse heute waren sehr stark, der Druck stieg kurzzeitig auf über 100 pascal, wodurch der Alarm ausgelöst wurde. Kurze Zeit Später waren die Werte wieder zwischen 20 und 40 Pascal.

Kann dies sein?
Stellt dies ein Problem dar?,
darf der Druck kurzzeitig do hoch sein?

Ich würde hier um eine Info von Schwörer bitten.

Danke und grüße
Jessica Sauter von Jessica Sauter
24. November 2015, 10:48
Hallo Herr Schimpfky,

Herr Schindler aus unserem Kundenservice wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen und versuchen, Ihr Anliegen telefonisch zu klären.

Mit freundlichen Grüßen

Jessica Sauter
von R. Schimpfky
20. November 2015, 17:25
Hallo Herr Böhm,

zunächst einmal möchte ich Ihnen und Ihren Kollegen von Schwörerhaus für die Unterstützung bei der Planung des nachträglichen Kamineinbaus danken. Inzwischen ist der Einbau problemlos durchgeführt, die Anlage vom Schornsteinfeger abgenommen und in Betrieb.
Es gibt allerdings ein kleines Problem im Betrieb - vielleicht haben Sie eine Lösung?
Das Warmwasser wird über eine Nuos LWWP erzeugt. Sobald diese Wärmepumpe in Betrieb ist, löst regelmäßig der Luftdruckwächter aus, und schaltet die Lüftungsanlage und damit die Wärmepumpe in der Lüftungsanlage ab. Da die Nuos ihre Zuluft von außen bezieht, habe ich das im Vorfeld nicht als Problem gesehen. Ich vermute, dass die Rohrleitung für die Luftzufuhr von außen zur Nuos nicht hinreichend dicht ist - die Anlage zieht auch Luft aus dem Haus.
Als Luftdruckwächter habe ich den P4 verbaut. Bitte verweisen Sie jetzt nicht auf die Installation eines Druckwächters, der nur dann aktiv ist, wenn auch der Kamin befeuert wird. Es passiert durchaus, dass die WGT inklusive Wärmepumpe, die Nuos und der Kamin gleichzeitig aktiv sind.
Gibt es eine Möglichkeit, die Dichtigkeit der Rohrleitung zur BWWP zu prüfen, und eventuelle Undichtigkeiten zu verschließen?
mit freundlichen Grüßen
R. Schimpfky
Markus Amann von Markus Amann
23. Juli 2015, 08:16
Sehr geehrter Herr Schimpfky,

vielen Dank für Ihren interessanten Blogbeitrag.

Ihrer Beschreibung zufolge, gehen wir davon aus, dass Sie einen Außenschornstein in Verbindung mit einem Schwedenofen planen. Sollte dies nicht der Fall sein beziehungsweise sollten Sie eine speziellere Ausführung planen, so nehmen Sie bitte nochmal gesondert mit uns Kontakt auf.

Wie Sie schon richtig beschrieben haben, muss der Wanddurchbruch zwischen den einzelnen Wandständern erfolgen, um die Statik des Hauses nicht zu beeinträchtigen. Hierbei ist zu beachten, dass der Durchbruch nach den Richtlinien der Brandschutzbestimmung beziehungsweise Vorgaben des zuständigen Schornsteinfegers durchgeführt wird. Ebenso sollte darauf geachtet werde, dass die Schwörer-Synergietechnik im Bereich des Durchbruchs wieder Luftdicht verschlossen wird.

Als Hilfestellung, um den Wanddurchbruch zu erleichtern, können wir für Sie einen speziellen Wandplan aufbereiten und Ihnen gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr (30,- € pro Wandplan) zur Verfügung stellen. Bei Bedarf oder sonstigen Fragen zum Wandaufbau Ihres SchwörerHauses können Sie sich gerne direkt an unseren Herrn Giesbrecht aus dem Modernisierungsservice (07387 16-368) wenden.

Der bei Ihnen ausgeführte Fußbodenaufbau können Sie mit 150 kg pro m² belasten. Punktuell, je nach Möblierung des einzelnen Raumes, auch bis zu 200 kg pro m². Sollten Sie einen schwereren Ofen planen, muss in diesem Bereich der Fußbodenaufbau komplett entfernt und dieser direkt auf der Kellerdecke aufgebaut werden. Hierbei sollten Sie ebenfalls die Brandschutzbestimmungen einhalten und die geplanten Umbauarbeiten mit dem zuständigen Schornsteinfeger abstimmen.

Bei weiteren Fragen dazu und natürlich zu allen weiteren Fragen rund um Ihr SchwörerHaus stehen Ihnen meine Kollegen und ich aus dem Schwörer Modernisierungsservice gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüße aus Oberstetten

Thomas Böhm
von R. Schimpfky
13. Juli 2015, 20:27
Hallo Miteinander,

ich bewohne ein 2013 fertiggestelltes Schwörer-Haus (Wärmedirekthaus / KfW-70 Standard).
In dieses Haus möchte ich nun ein Kamin nachrüsten lassen. Mich beschäftigen vor allem zwei Fragen zum nachträglichen Kamineinbau:

Es muss eine Kernbohrung durchgeführt werden, um einen noch zu errichtenden Schornstein anzuschließen. Muss sichergestellt werden,
dass dieser Durchbruch durch die Außenwand keinen tragenden Balken im Außenwandaufbau trifft, bzw. muss der Durchbruch zwischen zwei
Balken durchgeführt werden? Wenn ja - wie kann das sichergestellt werden? Ich möchte keinesfalls die Statik des Hauses beeinträchtigen.

Zum anderen: Der Fussboden ist aufgebaut aus einer dicken Schickt Trockenschüttung. Darauf liegen Fermacellplatten. Auf diesen liegt
ein 2 cm starker Dielenboden, verklebt. Wie hoch ist die Tragfähigkeit, bzw. die maximale Belastbarkeit dieses Fussbodenaufbaus (inbesondere die Trockenschüttung)?
Kann ein Kamin einfach daraufgestellt werden, oder ist eine zusätzliche Konstruktion zur Lastverteilung erforderlich?

vielen Dank
Rolf Schimpfky
von Detlef Schober
5. Februar 2015, 17:30
Hallo Jens,
ich habe einen Edelstahlaußenschornstein von TONA in Eigenleistung mit Frischluftzufuhr unter der Bodenplatte
realisiert. Die LEDA-Luk habe ich von SchwörerHaus bemustert und dann alles mit dem Schornsteinfegermeister vor Ort zusammengebaut.
Der Kaminofen ist von Olsberg mit Speicherkern aus Beton.
Wir heizen 1x am Tag zum Feierabend an und benötigen ca. 6-8 Scheite Hartholz.
Der Speicher hält das Haus bis zum nächsten Tag angenehm warm, nicht unter 21°C.
Die PTC sind ausgeschaltet bei momentan konstant unter 0°C und nachts bis -5°C.
Unser Haus ist ein Bungalow mit ausgebautem Dachgeschoss mit 180 qm und Iso+Wände sowie
Sole-Erdwärmekorb.
Diese Kombination finde ich optimal bei dem Grundriss und dem Standort des Hauses
im Thüringer Hügelland.
Es wird immer und überall schön warm!

Viele Grüße
Detlef
von Hans-Juergen Leick
5. Februar 2015, 08:10
Hallo Jens,

für unseren LAF-Schornstein gibt es eine Leistungsbeschreibung.
Diese kann bei Bedarf vorgelegt werden. Gerne schicke ich Ihnen diese per Mail zu.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Jens
4. Februar 2015, 14:38
Hallo Johannes,

danke für die Infos. Hört sich ja nicht so schlecht an, leider ist uns das Gesamtsystem zu teuer.

Wir haben uns daher nur für den LAF-Schornstein entschieden und werden einen Ofen vom Ofenbauer dazu kaufen.

An die Experten von Schwörer:

Kann man zu dem LAF-Schornstein ein Datenblatt bekommen? Falls der Ofenbauer nachfragt...

Danke im Voraus für die Info.

Viele Grüße
Jens
von Johannes
12. Januar 2015, 14:19
Hallo Jens,

Wir wohnen seit 1,5 Jahren in unserem Haus mit Aqua-Insert.
In aller Regel kommt die Puffertemperatur tatsächlich kaum über 60-65°C, zumindest bei mäßigem Heizen, die Frage wäre allerdings weshalb man hier mehr benötigt...
Unser Ofen brennt von November bis März meist täglich (abends), wir benötigen ca. 3 -4 RM Holz im Jahr.
Das Warmwasser im Puffer reicht bis zum nächsten Einfeuern gut aus, sowohl zur Heizungsunterstützung als auch zum Duschen/Baden (wir sind 2 Erwachsene und 2 Kinder).
Kombiniert mit der dazugehörigen Solaranlage für den Sommer finden wir den Aqua-Insert bisher sehr gut, uns waren kalkulierbare Nebenkosten besonders wichtig, und diese sind bei uns bisher recht gut (2500 kwh/Jahr für Warmwasser und Heizung bei 137m² Nutzfläche).

Viele Grüße,
Johannes
von Jens
6. Januar 2015, 23:18
Hallo zusammen,

hätte eine Frage an die Aqua-Insert-Besitzer: Nachdem die hier geäußerten Erfahrungen ja eher negativ ausfallen sind und das System nicht ganz billig ist, wollte ich mich mal erkundigen, ob die Probleme mit den niedrigen Speichertemperaturen und der schnellen Speicherauskühlung zwischenzeitlich behoben werden konnten? Wenn ja, was war die Ursache? Gibt es auch positive Erfahrungen mit dem Aqua-Insert?

Bietet Schwörer auch einen in den Kamin integrierten Ofen ohne Wassertaschen an (welcher Hersteller/Modell/Preis)?

Vielen Dank für die Informationen!
von Alejandra
23. November 2014, 18:16
Stimmt, der Kaminfegermeister sollte so etwas wissen, zumal sich die Vorschriften tatsächlich relativ oft, wenn auch meist nur in Detailfragen, ändern.
Hans Böhm von Hans Böhm
28. Oktober 2013, 07:54
Hallo Frau Wahl,

von SchwörerHaus kann der vorhandene Schwedenofen im geplanten Neubau verwendet und eingebaut werden.
Zu empfehlen ist jedoch auch eine Anfrage beim zuständigen Kaminfegermeister, da sich die Vorschriften teilweise geändert haben.
SchwörerHaus kann Ihnen auch einen Edelstahl-Außenschronstein anbieten. Preislich abhängig ist der Schornstein von der Querschnittsberechnung sowie von der Anzahl der Wand- und Dachdurchführungen - evtl. preisgleich mit einem
innenliegenden Schornstein.
Ein Unterdruckwächter kann auch beim Edelstahl-Außenschornstein eingebaut werden.

Freundliche Grüße

Hans Böhm
von Sandra Wahl
24. Oktober 2013, 08:42
Liebes Schwörer-Team,

wir haben einen Schwedenofen, den wir bei einem möglichen Neubau gerne wieder einsetzen würden. Der Ofen ist heute bei uns über einen Edelstahlaußenkamin angeschlossen. Dies würden wir gerne im gedanklich geplanten Neubau auch so umsetzen. Bieten Sie neben den normalen innen im Haus verlaufenden Kaminzügen auch einen Außenkamin an und wenn ja, wie ist dieser preislich einzuordnen - liegt dieser preisgleich, günstiger oder eher teuerer als ein innen im Haus verlaufender Kamin?

Eine weitere Frage wäre noch, ob ein Außenkamin auch mit einem Unterdruckwächter versehen werden kann/wird?

Danke im Voraus für eine Rückmeldung hierzu.

Herzliche Grüße
Sandra Wahl
von Birgit
20. April 2013, 22:31
Hallo Karl,

wir hatten die Zirkulationspumpe seit Abnahme (im Januar) auf Stufe 3 laufen, aufgrund unserer Beobachtung mit dem Wärmeverlust haben wir sie inzwischen auf Stufe 2 zurückgedreht. Wir merken auch keine Veränderung bzgl. Bereitstellungszeit von warmem Wasser - leider aber auch kein Unterschied bzgl. Wärmeverlust im Puffer.
Ein anderer "Verdächtiger" für uns ist auch noch die Solaranlage, da wir teilweise den Eindruck hatten, dass bei anlaufender Pumpe an den sonnigen Tagen hier erstmal was auf dem Puffer "rausgezogen" wird bevor etwas reinkommt. Dazu auch noch ein sehr dürftiger Wirkungsgrad vom Solar (nur+ 5-20 Grad kommen im Puffer pro Tag an, an den letzten sonnigen Tagen) - wie ist das denn bei den anderen Aqua Insert / Solar -Besitzern?

Wir hatten diese Woche einen Heiz-Experten vom Kundendienst vor Ort. Er hielt es für sehr unwahrscheinlich, dass die Zirkulationspumpe am Energieverlust schuld ist, hat aber auch fast den ganzen Tag nach einem anderen Grund gesucht und wurde nicht wirklich fündig.
Nur die Solaranlage war offenbar verkehrt gepolt, hier wurden die Anschlüsse geändert. Mal sehen, wie es sich jetzt verhält.
Da wir aber auch heute (kalt und regnerisch, Wärmepumpe jetzt wieder an, aber Heizkörper aus) wieder massiven Energieverlust im Puffer hatten (über den Tag fast 25 Grad) haben wir nun doch das Nachheizregister im Verdacht... und haben jetzt mal testhalber das Kabel davon an der entsprechenden Pumpe gezogen. Mal sehn.
Der Techniker hatte auf jeden Fall verneint, dass das Nachheizregister am Energieverlust schuld sein könnte, da es ja immer nur kurz anliefe (uns wurde gesagt bei unterer Puffertemperatur > 35 Grad).
Naja, selbst dann - dann würde es wahrscheinlich jedesmal wieder Energie ziehen, wenn man mühevoll den Puffer wieder hochgeheizt hat ? (zumindest solange die Wärmepumpe aktiv ist)
Also wir schauen es uns jetzt mal ohne Nachheizregister an, auch wenn das mit dem Kabel ziehen sicher nicht die feine Methode ist :-)

LG Birgit
von Karl
11. April 2013, 10:29
Hallo Herr Jaudas,
danke für die Info.

Also das Nachheizregister zieht auch bei nicht laufendem Aqua-Insert Warmwasser aus dem Puffer. Gibt es Erfahrungswerte, wieviel da über Nacht an Wasser verbraucht wird?

@Birgit: Auf welcher Stufe betreibt ihr denn die Zirkulationspumpe? Ich habe sie bisher nur auf geringster Stufe laufen und habe trotzdem fast immer sofort warmes Wasser zur Verfügung. Die Frage ist nur, ob sie in dieser Stellung auch gut "lernt"?!

lg Karl
Ralf Jaudas von Ralf Jaudas
11. April 2013, 08:17
Hallo Karl,

das Nachheizregister wird vom Fernbedienteil der WGT gesteuert.
Freigabebedingungen für Option Nachheizregister sind:
- Bedarf (Isttemperatur < Solltemperatur im Führungsraum) seitens
Fernbedienteil der WGT fordert Energie an und es befindet sich
regenerative Energie im Speicher (Temperaturfühler im mittleren
Bereich), dann wird die Pumpengruppe aktiviert.

Freundliche Grüße
von Karl
8. April 2013, 10:10
@ H.Vogler: Es handelt sich um den Glanzrußlöser von Fauch. Der hat zur Folge, dass der zähe Glanzruß verkrustet und dann leichter entfernt werden kann. Es ist zurzeit bei uns so, dass es ab und zu beim ersten Zentimeter auch noch hakt. Ein paar Mal hin und her und dann gehts eigentlich wieder ganz gut ..

Ich würde mir auch ein Statement der Schwörer-Technik zum Auskühlen des Puffers wünschen. Wie das Nachheizregister genau funktioniert habe ich mich auch schon gefragt. Wann ist das aktiv?

lg Karl
von Birgit
20. März 2013, 13:43
Hallo,

gleiches müssen wir leider auch beobachten. Wir haben zwar eine (neuerdings im Standard) Zirkulationspumpe und 2 Heizkörper am Aqua Insert - aber selbst wenn diese ausgeschaltet sind und nicht gebadet/geduscht, wird verliert der Puffer leicht mal 10-30 Grad über einige Stunden - das scheint auch eher unregelmäßig zu passieren - kann das wirklich nur an der Pumpe liegen? Dann würde dieser Komfort ja neben dem recht hohen Invest und dem Stromverbrauch noch zusätzliche Kosten verursachen...
Es kann doch eigentlich nicht sein, dass durch kalte Kellerluft (wohl üblich in den meisten Technikräumen) der Puffer so sehr auskühlt, der sollte doch gut isoliert sein?

Kann da mal bitte jemand aus der Schwörer-Technik dazu Stellung nehmen?

Dazu auch noch eine Frage zum Nachheizregister - wie funktioniert das genau? Zieht dies nur Wärme, wenn tatsächlich "Überschuss" bei laufendem Kamin entsteht oder wird da womöglich auch Energie aus dem Puffer gezogen?

Danke und Grüße
Birgit
von H.Vogler
16. März 2013, 11:37
Hallo,

@ Karl: Besten dank für das Update. Um was für einen Spezialreiniger handelt es sich denn da? Eine manuelle Reinigung des Wärmetauchers durch den KD war bei uns leider nur unzureichend, nach wie vor hakt der Schieber.

Dass die 500 l recht schnell aufgebraucht sind, kann ich bestätigen. Leider scheint mir insbesondere auch der Schwund ohne jeden Verbraucher sehr hoch. Ein Verlust von mehr als 10 Grad über Nacht (ohne jeden Verbraucher und ohne Umwälzpumpe) sind keine Seltenheit, obwohl der Speicher ja eigentlich gut isoliert sein sollte.

Beste Grüße
H. Vogler
von Karl
18. Februar 2013, 10:34
Hallo zusammen,
unser KD-Termin von vor 2 Wochen war erfolgreich. Der Aqua Insert tut jetzt wieder wie er soll. Problem war bei uns folgendes: Das Kaminrohr hat im Bereich der Service-Öffnung ein Gitter, das das Durchfallen von größeren Teilen in den Kamin verhindern soll. Das war bei uns schon so stark verlegt, dass nur noch eine Öffnung mit dem Durchmesser von wenigen Zentimetern vorhanden war. Dadurch kam natürlich wenig bis gar kein Zug zustande, was die oben bereits genannten Auswirkungen hatte. Die Frage, warum es bereits so früh zu so einer Verlegung kommen konnte, konnte jedoch niemand beantworten..
Der Schieber tut jetzt auch wieder wie er soll, wir haben Ruß und Teer mit einem Spezialreiniger eingesprüht, wodurch sich die Stellen verkrusten und dann leichter beseitigen lassen.

Die Pumpengruppe wird laut KD-Techniker noch getauscht, da das Summen nicht normal ist.

In der letzten Zeit hatten wir des öftern auch schon Pufferspeichertemperaturen von knappen 80 Grad. Und das im gesamten Speicher (laut Steuereinheit). Was mich nur ein wenig wundert ist, dass die 500l sehr schnell verbraucht sind. Und das auch wenn kein Wasser zum Duschen oder Baden entnommen wird. Die Heizkörper (nur 2 in Betrieb) und die Umwälzpumpe machen uns da anscheinend einen Strich durch die Rechnung. Wie sind da eure Erfahrunen damit?

lg Karl
von Katja Ott
30. Januar 2013, 15:49
Hallo Karl,

das Aqua Insert System ist ein Komplettstet und kann dadurch nicht mit einem Schwedenofen eines Ofenbauers verglichen werden. Denn das Aqua Insert System beinhaltet weitaus mehr Komponenten als ein Schwedenofen.

Die Komponenten des Aqua Insert Systems sind:
- Kaminofen "Aqua Insert" (wassergeführter Stückholzofen eingebaut im Betonmantel)
- LAF Schornstein DN 140mm
- inkl. Unterdruckabsicherung "LEDA-LUK",

in Verbindung mit:
- 3 Flachkollektoren "SOLATRON R 2.5" (7,53 qm),
- Solar-/ und Heizungsregelung LOGON B,
- Pufferspeicher 500 l und
- Frischwasserstation
- 3 Heizkörpern
- Nachheizgregister
- Heizkreispumpengruppe
- Mischer
- Anschlusskabelset
- Wandhalter
- Sicherheitsgruppe und
- Ausdehnungsgefäss

Außerdem ist der Einbau und die Montage der vielen Komponenten im Preis inklusive.


Freundliche Grüße
Katja Ott
von Karl
28. Januar 2013, 09:53
@ rdg
Also wenn ich mir überlege, dass andere SchwörerHaus-Besitzer mit einem stinknormalen Schwedenofen (< 2000 €) von der Wärme her das gleiche oder vlt sogar ein besseres Ergebnis erreichen als wir mit unserem teuren Aqua-Insert System, dann frag ich mich auch, ob das die richtige Entscheidung war. Gut, die zusätzlichen Wassertaschen (im Gegensatz zum Schwedenofen) tun ihren Dienst - wenn auch nicht so wie ich's mir erhofft habe - aber rechtfertigt das den stolzen Preis?
Unser Heizungsmonteur hat beim Systemcheck damals gemeint, dass er die Erfahrung gemacht hat, dass der Aqua Insert generell nicht so gut zieht wie man's von Kaminöfen kennt - und er hat ebenfalls gemeint, dass der Zuluftschieber nicht viel bringt.

@H. Vogler
Das hört sich ja gut an - sobald sich bei uns nämlich die Pumpe des AI einschaltet - gibts ein Surren.

lg Karl
von H.Vogler
27. Januar 2013, 23:24
@ rdg

das Problem mit dem summenden Leitungen beim Aqua-Insert hatten wir auch. Bei einem Kundendienst-Termin wurden alle Leitungen zusätzlich isoliert (umwickelt), seitdem ist das Problem bei uns behoben.

Viele Grüße
H. Vogler
von H.Vogler
27. Januar 2013, 23:21
Hallo zusammen,

die Problematik des verrußenden Putz-Schiebers beim Aqua-Insert dürfte tiefer liegen und hat vermutlich nichts mit minderwertigem Brennholz zu tun.

Wir heizen seit dem Bezug unseres Hauses ausschließlich mit Holzbriketts, die nahezu keine Restfeuchte haben. Auch hier war dar Putzschieber aber immer schwerer zu betätigen, bis er sich jetzt seit Kurzem überhaupt nicht mehr bewegen lässt.

Das Problem dürfte sein, dass das Metallblech des Putzschiebers nur an einer Stelle, nämlich oben, befestigt ist. Deshalb verkantet der Schieber bereits dann, wenn sich das Metall nur ein klein wenig verbogen ist. Baut man den unteren Schamott-Stein aus, lässt sich das bestätigen: Hilft man hier nämlich nur ein klein wenig von unten nach, dann bewegt sich der Schieber ohne weiteres. Beim Zug nur oben, also am Schieber, verkantet das Metall aber sofort. Grundsätzlich ist die Problematik des Putz-Schiebers bei Schwörer wohl bekannt, wie ich der Aussage eines Kundendienst-Mitarbeiters entnommen habe.

In der Tat sollte man bei einer 14T€ Investition eine ausgereiftere Technik erwarten können. Ich hoffe deshalb, dass Schwörer das in den Griff bekommt, einen Kundendiensttermin habe ich beantragt.

@ Frau Ott - Könnten Sie unsere Auftragsnummer (34484) bitte bei Ihrer Anfrage an den Hersteller (Lohberger) mit einbeziehen und mir das Ergebnis mitteilen? Besten Dank!

Beste Grüße
H. Vogler
von Katja Ott
23. Januar 2013, 16:31
Hallo Karl,

mein Kollege hat sich nun mit unserem Hersteller in Verbindung gesetzt, sodass sich ein Techniker darum kümmern kann.
Wir werden uns bei Ihnen melden, sobald uns ein Termin mit dem Techniker des Herstellers bekannt ist.

Freundliche Grüße
Katja Ott
von Karl
21. Januar 2013, 09:32
Liebe Fraut Ott,
danke für die Rückmeldung. Mir ist schon klar, dass 60° ausreichend sind - nur ist das keine Antwort auf die Frage, warum das Wasser eben nicht wärmer wird.
Der Aqua Insert funktioniert derzeit leider nicht so wie ich es mir von so einem teuren System erhofft habe. Ich habe letzte Woche wieder mit viel Mühe ca. eine halbe Stunde den Wärmetauscher "gereinigt", bis ich mit dem Putz-Schieber ganz durch konnte. Weiters habe ich gestern Früh die Scheibe des Kamins geputzt und heute Früh war sie wieder komplett schwarz - kann es sein, dass hier die Luftspülung nicht funktioniert und vielleicht auch die generelle Luftzuführung über den LAF Schornstein?
Liebe Grüße
Karl Bointner
von Karl
15. Januar 2013, 10:28
Ich heize Robinie und Buche - Restfeuchte habe ich zwar nicht nachgemessen - sollte aber passen. Verstehe daher nicht, warum ich so arge Probleme mit dem Wärmetauscher habe.
von Katja Ott
14. Januar 2013, 14:00
Hallo Karl,

von meinem Kollegen Herr Schwendele habe ich folgende Informationen erhalten.

60° C im Pufferspeicher sind für Warmwasser und auch für die Heizkörper durchaus ausreichend.

Wenn der Wärmetauscher ständig verrußt ist, ist das ein Indiz dafür, dass minderwertiges Brennholz verwendet wird.

Freundliche Grüße
Katja Ott
von rdg
11. Januar 2013, 15:22
Hallo
Ich habe auch einen Aqua Insert und weiss auch nicht ob es eine kluge Entscheidung war.

Hatte auch Geräusche am Ofen und der KD wusste nicht weiter. Jetzt habe ich heraugefunden dass die Warmwasserleitungen im unteren Türchen bei starker Hitze anfangen zu vibrieren und dadruch ein "summen" verursachen. Als ich nämlich die Leitungen festgehalten hatte war es funkstille. Ob jedoch das an allen Geräuschen schuld war wird sich erst noch rausstellen.

Der Pufferspeicher brauch bei mir auch relativ lange bis er auf 65-70 grad kommt. Glaub damit müssen wir uns abfinden. Vielleicht sind unsere erwartungen einfach zu hoch.:-)

Den Reinigungsschieber betätige ich regelmäßig. Von daher geht das eigentlich ganz gut.

Jedoch gibt es noch einen kleinen Luftschieber am Ofen(1 oder 0 ), welche
man "offizieler Aussage zu folge" die Primärluft steuern kann. Sprich die Luft welche ich zum anfeuern zugeben oder wegnehmen kann. Dieser kleiner Schieber bringt bei mir überhaupt gar nichts.

Ich fände es jedoch schön wenn ich dies etwas beeinflussen könnte, damit nach dem anfeuern die Luft weggenommen werden kann.
Muss ich mich damit abfinden? Der KD behauptet das ist normal dass der nichts/fast nichts bringt.

Glaub aber bei einem Produkt um die 14T machen die nicht aus Spass an der Freude einen Schieber an den Ofen.

Wie ist das bei euch anderen AI Usern?
von Karl
10. Januar 2013, 12:04
Hallo,
auch wir haben einen Aqua Insert im Einsatz und ich kann die obigen beiden Aussagen ebenfalls bestätigen. Die 60 Grad sind bei uns zwar schnell erreicht, aber die Temperatur geht dann erst nach mehreren Stunden Heizen gen 70. Die Geräusche sind seit dem letzten KD nicht mehr vorhanden - unser Rohrsystem war undicht und wurde abgedichtet und entlüftet.
In diesem Zusammenhang würden mich aber noch 2 Dinge interessieren:
- Kann man feststellen, wieviel Wasser im Puffer wirklich 60° haben (der Heizstab heizt ja z.B. nur den untersten Teil des Speichers). Durch den Wasserkreislauf mit den Heizkörpern ist es bei uns nämlich so, dass das gewärmte Wasser ziemlich schnell wieder alle ist. Wie lange hält das bei euch?
- Zum Aqua Insert: Ich habe das Problem, dass schon nach einmaligem Heizen der Wärmetauscher komplett mit Pech überzogen ist, sodass die Reinigung mit dem Schieber ca. 10-15 Minuten dauert, da es ziemlich hakt - wie sind da eure Erfahrungen.

Liebe Grüße
Karl
von H.Vogler
6. Januar 2013, 21:42
Hallo,

die Angaben von Herrn Mößner kann ich für unseren Aqua Insert nur bestätigen. Auch ich habe den Eindruck, dass der Pufferspeicher nur sehr schwer Temperaturen jenseits der 60 Grad erreicht. Insgesamt habe auch ich den Eindruck, dass die Befüllung des Pufferspeichers nicht optimal und allzu "zäh" von statten geht. Allerdings stelle ich bei uns keine Geräusche oder Ähnliches fest und vermute deshalb, dass das Problem woanders zu suchen ist.

Dankbar wäre ich hier für eine Einschätzung seitens Schwörer, aber auch für Erfahrungen anderer Aqua-Insert-Besitzer.

Mit besten Grüßen
H. Vogler
von M. Mößner
20. Dezember 2012, 22:32
Hallo zusammen,

wir haben seit kurzem unser Schwörerhaus inkl. Aqua Insert. Dieser heizt auch gut, allerdings kommt nicht mehr als 60°C im Puffer an - auch nach mehreren Stunden Brenndauer nicht (Ofentemperatur >100°C). Ich vermute, dass die Wasserleitungen nicht vollständig gefüllt sind und dadurch eine eingeschränkte Zirkulation zustande kommt. Das würde auch zu den Geräuschen im Technikraum passen (der Heizkreislauf klingt zeitweise wie eine "Toilettenspülung") Beim Entlüften (am Ofen oben) kommt allerdings direkt Wasser und der Druck in der Leitung passt auch. Ich bin für Vorschläge offen, da ich mit den 60°C den Puffer nur sehr schwach laden kann...

Mit freundlichen Grüßen
Mirko Mößner
Claudia Baur von Claudia Baur
22. November 2012, 07:50
Hallo Wolfgang,
mein Kollege würde sich gerne die Unterlagen zu Ihrem Haus genauer anschauen, um so die Sachlage prüfen zu können. Daher würde ich Sie bitten, dass Sie entweder ihm oder mir eine kurze Email schreiben (mit Ihrer Auftragsnummer und Telefonnummer), dann meldet sich Herr Schwendele bei Ihnen.
max.schwendele@schwoerer.de oder claudia.baur@schwoerer.de
Danke!
von Wolfgang
21. November 2012, 18:49
Hallo Frau Baur,
leider kann ich Hr. Schwendele nicht erreichen. Vielleicht kann ja meine Frage hier im Blog beantwortet werden.
Danke und Gruß
Wolfgang
Claudia Baur von Claudia Baur
19. November 2012, 08:36
Hallo Wolfgang,

leider war mein Kollege die letzten Tage viel unterwegs. Ich habe Ihre Frage in die entsprechende Fachabteilung weitergegeben.
Gerne können Sie unseren Ofen-Spezialisten Herrn Schwendele telefonisch unter 07387 16 228 erreichen.
von Wolfgang
12. November 2012, 20:40
Hallo Herr Böhm,
wir hatten heute Besuch von unserem Kaminfeger, welcher uns auf die Gefahren eines Schornsteinbrandes hinwies. Hierzu war die Aussage, dass bei einem Schornstein (das Abgasberührende Rohr) welcher mit Mineralwolle umschlossen ist, die Gefahr aber sehr gering ist, da sich kein Kondensat bildet.
Da ich jetzt nicht weiß wie unser Schornstein gefertigt wurde bzw. ob sich in dem Schornstein kondensat bilden kann, wäre es prima wenn Sie mir hierzu Rückmeldung geben könnten.Die BV Nummer war die 33840.
Gruß
Wolfgang
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
22. Oktober 2012, 07:42
@ Werner Sch.

In den Jahren hat sich sowohl bauphysikalisch, als auch von den technischen Vorschriften einiges verändert.
Richtig ist, dass die Kaminfegerverordnung seit ca. 4 -5 Jahren eine Unterdruckabsicherung in Verbindung mit Kaminöfen und WGT verlangt.
Wir als SchwörerHaus haben seit Einführung dieser Auflage einen Unterdruckwächter im Programm (Fabrikat LEDA LUC).
Dieser Wächter ist vom DIBT zugelassen und meldet, wenn ein Unterdruck > 4 Pa im Aufstellraum des Kaminofens ansteht. Außerdem wird im Fehlerfall die Abluft der WGT vom Unterdruckwächter abgeschalten, so dass von der WGT nur noch Zuluft zugeführt wird.
Ein Nachrüsten ist m.M. grundsätzlich möglich, z.B. über unseren Modernisierungs-Service.
von Werner Sch.
17. Oktober 2012, 18:31
Hallo!
Wir haben im Jahre 1986 ein Schwörer-Haus mit der damals noch recht neuen WGT-Technik erworben. Nun möchten wir einen Kaminöfen nachrüsten. Um den aktuellen Sicherheitsbestimmungen gerecht zu werden und auch in unserem eigenen Sicherheits-Interesse ist ein 4 Pascal-Unterdruckwächer nachzurüsten. Kann jemand von seinen diesbezüglichen Erfahrungen bezüglich Nachrüstung bei solch älteren Anlagen berichten.
Vielen Dank im voraus.
von Desi
16. Oktober 2012, 21:13
@Karl

Danke für die Bemühungen. Das hatten wir auch schon entdeckt,
ist aber wohl nicht genau das was unser Kaminkehrer wissen will.
Leider :(

Lg
von Karl
9. Oktober 2012, 14:36
Hallo,
in der Beschreibung von Lohberger gibts einen Punkt dazu:

- Mindestabstand Rauchrohr zu Decke: 240 mm
- Mindest-Konvektionsluftquerschnitte: 103 cm2 (bei bauseitiger Konvektionsluftöffnung)
- Mindestabstand Korpus zu brennbaren Materialien nach hinten und seitlich: 150 mm
- Abstand von brennbaren Materialien zu den Konvektionsluftöffnungen: 150 mm

lg Karl
Hans Böhm von Hans Böhm
5. Oktober 2012, 08:24
@ Desi

vielen Dank für Ihre Nachricht. Es tut uns leid, dass Sie hier Schwierigkeiten mit Ihrem Kaminfeger haben.
Ich informiere mich bei meinen Kollegen wie die Situation bei Ihnen genau ist und was gemacht werden kann. Wir melden uns bei Ihnen.
von Desi
3. Oktober 2012, 13:28
Wir haben ebf. Einen Aqua insert von ihnen geliefert bekommen. Herr Hoelzl schreibt am 9.02.2012 das es wichtig ist, das vom Hersteller der genaue Abstand zu brennbaren Bauteilen angegeben ist. Genau das ist aber unser Problem. Unser Kaminkehrer will den Kaminofen nicht abnehmen, da ihm keine Angaben zu dem notwendigen Abstand zwischen dem Betonmantel in der Zwischendecke zum nächsten brennbaren Bauteil vorliegen. Leider konnte uns bisher keiner bei Schwoerer eine klare Aussage dazumachen. Es muessten Ihnen aber doch Herstellerangaben dazu vorliegen, wenn Sie den Ofen vertreiben/einbauen und wie oben erwähnt bei "Fremdanbietern" sogar darauf hinweisen.

Jetzt wo wir doch so langsam mal die kaelteren Abende vor dem Kamin verbringen wollen, wären wir über jeden Tipp erfreut. Vielleicht hat ja der ein oder andere "Aqua insert" Benutzer auch schon diese Erfahrung machen müssen und kann uns weiterhelfen.
Claudia Baur von Claudia Baur
2. Oktober 2012, 08:12
Hallo Sonja,

ein Blick in Ihr Bemusterungsprotokolls zeigt unter Pos. Nr. 3340 auf, dass durch SchwörerHaus in der Kellerwand (Raum 039) ein Wanddurchbruch für die externe Verbrennungsluftzuführung eines Kaminofens vorbereitet wurde.
Die Weiterführung dieser Vorbereitung ist nicht Bestandsteil der SchwörerHaus-Leistung.
Die Position der Aussparung müsste an der Außenwand erkennbar sein.

Weitere Details können wir leider über den Blog nicht klären, Sie können sich aber jederzeit gerne mit meinem Kollegen Max Schwendele in Verbindung setzen (Tel 07387 16 228). Danke!
von Sonja Jungkunz
30. September 2012, 10:10
Hallo,
wir sind im Februar 2010 in unser Schwoerer Haus mit WGT400 BPV eingezogen und sehr zufrieden. Die Wärmepumpe mit Fußbodenheizung funktioniert einwandfrei. Aus ästhetischen Gründen möchte ich nun einen raumluftunabhaengigen Kaminofen einbauen. Wir haben dafür auch schon unter der Kellerdecke die Luftzufuhr geplant. Anhand der Pläne kann ich jedoch nicht erkennen, ob ein Schacht und ein Zuluftrohr vorhanden sind. Der Keller ist komplett ausgebaut. Ich möchte nicht die Wand aufreissen, um nachzusehen. Was kann ich tun? Gibt es eine Alternative?

Vielen Dank im Voraus.
Sonja
von Robert
10. September 2012, 07:24
Hallo Hr. Schwarz
vielen Dank für Ihre Nachricht.

Kommt das öfters vor? Wieso kann soetwas passieren.

würden Sie mir hierfür jemanden vorbeischicken?

Der Winter kommt schon bald wieder. da benötige ich wieder einen voll funktionsfähigen Ofen.

VIelen Dank.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
24. August 2012, 12:08
Hallo Robert,

das Geräusch könnte m.E.nach auf Luft im Wasser-System zurückzuführen sein.
Für diesen Fall, müsste die Ladekreisleitung entlüftet bzw. gespült werden.

FG AS
von Robert
20. August 2012, 14:39
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben einen Aqua Insert Ofen von Ihnen erhalten.

Dieser macht nun gelegentlich Geräusche. So ein Ton zwischen piepsen und zischen.

Woher genau kann ich nicht sagen, ich denke von der oberen Abdeckung.

Was soll ich tun?

Danke
Manfred Hölz von Manfred Hölz
8. März 2012, 07:35
Hallo Stefan,

Ihre Information ist richtig. Gips hat kristallines Wasser gebunden, welches bei großer Hitze abgegeben wird. Diese Eigenschaft macht man sich bei Brandschutzkonstruktionen zu nutze, denn im Brandfall treten Temperaturen von 1000 Grad auf. Während der Abgabe des krist. Wassers "zersetzt" sich der Gips und verliehrt seine Festigkeit. Dazu braucht es aber dauerhaft Temperaturen über 80 Grad - dauerhaft heißt allerdings mehrere Wochen auf diesem Niveau. Allerdings habe ich noch von keinem Fall gehört, der wegen seines Ofens diesbezüglich je Probleme gehabt hätte.
von Stefan
7. März 2012, 08:33
Hallo Herr Hölz,

nochmals eine Frage zu den Wandtemperaturen beim Betrieb eines Ofens. Trotz Einhaltung des vorgegeben Mindestabstands zu brennbaren Materialien haben wir bei einem Ofenbetrieb größer ca. 3h an der Wand eine bis jetzt gemessene Max.Temperatur von bis zu. ca 65°C (nicht vollflächig). Nun habe ich zwischenzeitlich "aufgeschnappt", dass bei Gipskartonplatten ab 50° - 60° eine Art "Zerfall" -Prozeß einsetzen soll. Ist dies richtig? Falls ja, bezieht sich dies auf Dauerbetrieb? Sind ggf. weitere "Schutz"-Maßnahmen notwendig? Vielen Dank für eine kurze Rückmeldung.
Grüße
Stefan
Manfred Hölz von Manfred Hölz
29. Februar 2012, 08:24
Hallo Herr Jauss,

wenn der Ofen nicht schon vorab geplant wurde wird natürlich auch keine Last eingerechnet. Die Deckenverkehrslast beträgt auf jeden Quadratmeter 230 kg/m². Bei der zu berücksichtigenden Verkehrlast weiß man ohnehin nicht genau, was und wo genau an Inventar stehen wird. Deshalb wiegt eine punktuelle "Überbelastung" auch nicht so schwer, solange die Summe der Last in etwa gleich bleibt. Nun werden Sie nicht jeden QM mit dieser Nutzlast voll ausnutzen, so dass sicher ein Ofen mit 300 - 400 kg kein Problem darstellen wird. Stellen Sie sich vor, bei Ihnen im Wohnzimmer findet ein Stehempfang statt und die Gäste stehen dicht beieinander - z.B. vier ausgewachsene Männer mit kräftiger Statur, also rund 100 kg/Pers. - da würden Sie nie auf die Idee kommen, die Gäste gleichmäßig im Raum zu verteilen.

Sollte die Statik noch nicht erstellt worden sein, sprechen Sie mit ihm, besser noch mit Ihrem Architekten, damit man diese Lasten noch berücksichtigen kann. Sind Sie planmäßig enthalten, erübrigen sich jegliche Abwägungen.
von Daniel Jauss
23. Februar 2012, 09:17
Hallo Herr Böhm, Hallo Herr Hölz,

es gibt ja bei den Kaminöfen auch Speicheröfen, die für Niedrigenergiehäuser sehr interessant sind, da sie die Wärme nur langsam, aber dafür über einen langen Zeitraum gestreckt abgeben.
Diese Öfen sind aber mitunter sehr schwer.

Wieviel Kilogramm darf man denn auf die Wärmedämmdecke des Kellers, also dem Fußboden im Erdgeschoss stellen?
Die meisten Speicheröfen haben so 300 kg - 600 kg und eine Größe von 45-60 cm (Radius oder rechteckig an jeder Seite).
Hält der Boden im Erdgeschoss das das aus, wenn das Haus unterkellert ist?

Viele Grüße,

Daniel Jauss
Manfred Hölz von Manfred Hölz
13. Februar 2012, 09:06
Hallo Stefan

Die Vielfalt der Kamin-/Kachelöfen ist unheimlich groß. Auf Nachfrage bei unserem Spezialisten gibt es keine allgemeinen Richtlinien. Infos finden Sie aber im Netz - einfach in die "Suchmaschinen" Stichworte wie "Betrieb" und "Kaminöfen" eingeben.
von Stefan
13. Februar 2012, 08:31
Hallo Herr Hölz,

vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Den vom Hersteller angegeben Mindestabstand zu brennbaren Materialien haben wir natürlich eingehalten. Da "relativ warm" von uns eine sehr wage Aussage war, haben wir uns zur Sicherheit ein berührungsloses Termometer besorgt. Die bis jetzt gemessene Maximaltemperatur (nach etwa 3h Heizzeit) war ca. 65°C. Mit diesem Wert sollte es doch zu keinen Problemen kommen? Gibt es generelle Empfehlungen von Schwörer bzgl. Aufstellung / Betrieb von Kaminöfen?
Viele Grüße
Stefan
Manfred Hölz von Manfred Hölz
9. Februar 2012, 07:02
Hallo Stefan,

Sie sollten auf jeden Fall prüfen, ob der Mindestabstand zu berennbaren Bauteilen ausgewiesen ist. Nur allgemein einen Mindestabstand auszuweisen, wäre vom Hersteller zu kurz gedacht. Wichtig ist ein Bezug auf "brennbare Bauteile". Für Holz liegt die Entzündungstemperatur bei 280 - 340°C. Orientieren wir uns also bei 280°C. Toll wäre es, wenn Sie ein berührungsloses Temperaturmessgerät (ähnlich Laserpointer) hätten oder sich eines leihen. Damit könnten Sie die Oberflächentemperatur (mit minimaler Gerätemessungenauigkeit) abgreifen und Ihre Einschätzung "realtiv warm" präzisieren, um selbst mehr Sicherheit in der Einschätzung der Istsituation zu bekommen.

Eine wichtige Komponente ist auch Ihr "Bestückungsverhalten", sprich, wie viel und wie oft Sie den Ofen befeuern. Wenn Sie mehr als die angegebene/zulässige Menge an Holz verwenden, werden trotz eingehaltener Abstände die Oberflächentemperaturen höher ausfallen, als vom Hersteller erwartet bzw. in der Ofenzulassung vorausgesetzt.

Steht der Ofen vor der Innenwand, ist die Dampfsperre kein Thema, da an Innenwänden keine Dampfsperre/-bremse eingebaut wird. Hier findet keine Dampfdiffusion statt. An der Außenwand selbstverständlich schon. Einsatzgrenzen üblicher Dampfbremsen liegen bei ca.80°C. Nun liegt diese Membran hinter der Gipskartonplatte und hinter der Holzwerkstoffplatte, welche sicherlich als Wärmeisolatoren wirken. Doch diese zusätzliche Sicherheit sollte nicht angetastet werden. Damit sollten Sie schauen, das die Oberflächentemperatur unter 80°C liegt.
von Stefan
8. Februar 2012, 08:28
Hallo,

wie sieht es eigentlich mit Abständen Ofen Wand aus? Ist es ausreichend den Mindestabstand zu brennbaren Materialien (laut Herstellerangaben Ofen) einzuhalten, oder sind noch weitere "Schutzmaßnahmen" notwendig? Hintergrund meiner Frage: trotz eingehaltenen Mindestabstand wird die Wand doch relativ warm ==> hat dies negative Auswikung auf den Wandaufbau insbesondere Dampfsperrfolie?
Grüße
Stefan
von Florian Marquart
4. Februar 2012, 09:49
Sehr geehrter Herr Böhm,

der Schornsteinfeger nimmt jeden zertifizierten Ofen auch ohne Druckwächter ab, das hatte er uns schon mitgeteilt.
Nur Öfen mit der Bezeichnung "kann raumluftunabhängig betrieben werden", nimmt er nicht ohne Druckwächter ab.

Wir werden dennoch die von Schwörer empfohlene Lösung einbauen. Wir denken, Sicherheit sollte hier ganz oben stehen.
Hans Böhm von Hans Böhm
31. Januar 2012, 08:27
Sehr geehrter Herr Marquart,

bitte entschuldigen Sie die Verzögerung.

Neben der Möglichkeit, die Ihr Ofenbauer mit der „Undichtheit“ beschreibt, spielt auch das Thema Zulassung durch den örtlichen Schornsteinfeger eine wichtige Rolle. Wird der Ofen von Ihrem Schornsteinfeger nicht zugelassen, können Sie diesen nicht nutzen.

Daher bitten wir Sie, zeitnah mit Ihrem Schornsteinfeger Kontakt aufzunehmen und ihn zu fragen welche Maßnahmen Sie vorsehen sollten.

Aus unserer Sicht ist wie oben beschrieben die beste Lösung, einen beliebigen, raumluftunabhängigen Ofen zu kaufen und diesen mit einem Unterdruckwächter zu ergänzen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen, ansonsten können Sie mich auch gerne anrufen (Tel. 07387 16 139).
von Markus
30. Januar 2012, 18:19
Hallo,

zudem meime ich mitbekommen zu haben das im unwahrscheinlichen falles einer Fehlfunktion der Anlage der maximale prüfunterdruck überschritten werden könnte, ob dies allerdings der Wahrheit entspricht kann ich nicht sgaen.

Gruss
von Florian Marquart
28. Januar 2012, 12:43
Da mir leider nicht geantwortet wird, antworte ich mir selbst:

Von einem Ofenbauer habe ich in der Zwischenzeit die Antwort bekommen, dass auch raumluftunabhängige Öfen irgendwann mal undicht werden könnten, weshalb man die Dichtigkeit des Ofens von zeit zu Zeit mit einer Rauchpatrone überprüfen sollte. Die Alternative, bzw. sicherere Variante wäre ein Unterdruckwächter.
von Florian Marquart
23. Januar 2012, 18:20
Sehr geehrter Herr Böhm,

Sie schreiben, dass ein Unterdruckwächter auch für den Betrieb eines zertifizierten raumluftunabhängigen Ofens dringend notwendig ist.

Da ich diesbezüglich auf widersprüchliche Aussagen treffe, habe ich mich im Internet auf die Suche gemacht und folgendes Dokument vom 8.7.2011 auf der Seite des DiBt gefunden. http://www.dibt.de/de/Data/Aktuelles_Ref_III5_5.pdf

Hier steht im vorletzten Absatz, dass eine Unterdruckabsicherung für den gemeinsamen Betrieb raumluftunabhängiger Feuerstätten mit ordnungsgemäß installierten lüftungstechnischen Anlagen, von den Sachverständigen als technisch nicht notwendig und überzogen bewertet wird.

Zitat:"Die Sachverständigen stellten fest, dass die Anforderungen für die Nachweisführung zur Erteilung von
allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen für raumluftunabhängige Feuerstätten hinreichend sind. Die
Forderung nach zusätzlichen Sicherheitseinrichtungen für den gemeinsamen Betrieb raumluftunabhängiger
Feuerstätten mit ordnungsgemäß installierten lüftungstechnischen Anlagen wurde von den
Sachverständigen als technisch nicht notwendig und überzogen bewertet. "

Ich bin nun etwas irritiert, wieso Sie die Aussage des DiBt für nicht mehr aktuell halten.
Wir wissen nun nicht so recht, ob wir die Vorbereitung für den Druckwächter hinzu nehmen sollen oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Florian Marquart
von Bernd
20. Januar 2012, 00:53
Hallo,
ich habe seit 1985 eine Schörer WGT und einen Rink-Kachelofen mit Wärmetauscher. Kann ich nur Empfehlen ! Bereite damit das Warmwasser ( in der Heizperiode ) und ggf. die Fußbodenheizung. Konventionelle Heizung hab ich ansonsten keine.
Macht etwas Arbeit wg. dem Feuermachen etc. ansonsten perfekt !
Gruß
Bernd
von Markus
12. Dezember 2011, 15:50
Hallo Werner,

was ist den das für eine Störung die bei dir ständig auftritt.

Gruß, Markus
von Werner
11. Dezember 2011, 09:03
Hallo Markus,

unser Leda Luc geht seit unserem Einzug 11/2010 auch ständig auf Störung. An einer Lösung wird bei Schwörer gearbeitet. So viel zu "keine Probleme".

Gruß, Werner
von Markus
27. November 2011, 14:44
Hallo Herr Böhm, Hallo Liebe Blog Leser,

ich habe ein Problem was den Unterdruckwächter anbelangt und vielleicht kann man mir hier weiterhelfen.
Wir sind im Okt. 2011 in unser neues Schwörer Haus eingezogen, und waren bis jetzt auch sehr zufrieden. Wir haben im Vorfeld einen Raumluft unabhängigen Kaminofen (Justus Island 5) und Edelstahl- Außenschornstein mit eingeplant, die auch jetzt eingebaut bzw. am Haus angebracht sind.
Der Schorni hat das auch alles so abgenommen, nur hat er gesagt das ich einen Luftdruckwächter einbauen muss was ich ja auch gemacht habe, und da liegt jetzt der Hase im Pfeffer!
Ich habe den Luftdruckwächter Multi P4 der Fa. Huber gekauft (ca. 600€ was schon sehr teuer ist!!!!) und von einem Elektrikfachmann an die Anlage anschließen lassen, jetzt geht aber andauernd meine WGT auf Störung da der Luftdruckwächter einen Unterdruck erkannt hat, was ja auch richtig ist.
Bei Schwörer sagte man mir das Sie mit dem Gerät Leda Luc von der Fa. Leda bis jetzt keine Probleme gehabt hätten, die aber noch teurer sind als das Gerät von der Fa. Huber.
Hat jemand hier auch schon Erfahrungen mit dem Luftdruckwächter Multi P4 der Fa. Huber gemacht oder mit Luftdruckwächtern von anderen Firmen (Wodtke, Brunner "USA, Meltem etc.)?

Bereits jetzt vielen Dank für die Antworten.

Gruß, Markus
von Karl
15. November 2011, 12:05
Ich habe in einem Bautagebuch (gebautes SchwörerHaus) ebenfalls einen Kamin von Tonwerk gesehen - die Familie dürfte jetzt aber noch nicht wirklich viel dazu sagen können. Immer wieder lese ich aber, dass solche Speicheröfen für ein Niedrigenergiehaus eigentlich überdimensioniert sind und quasi zu lange zu viel Wärme liefern ..
Das bringt mich wieder zu meiner Frage von vor einiger Zeit zu der ich leider noch keine Antwort erhalten habe: Uns wurde der Aqua Insert schmackhaft gemacht (der ja im Verhältnis 30/70 den Raum bzw. das Wasser heizt). Hat jemand mit diesem speziellen Ofen in Verbindung mit der Schwörer Frischluftheizung und Solaranlage Erfahrung?
Danke!
von Stefan_1
13. November 2011, 15:45
Hallo,
Ich bin am Wochenende auf die Speicheröfen von Tonwek gestoßen. Hat jemand
zufällig einen? Ich wäre für ein paar Erfahrungen echt dankbar.
Gerne auch von anderem Speicheröfen.

Danke.
Hans Böhm von Hans Böhm
11. November 2011, 12:52
Hallo Wolfgang,

der Frischluftkanal muß vollflächig, den Vorschriften entsprechend, gedämmt werden. Bitte halten Sie zur Sicherheit unbedingt Rücksprache mit Ihrem Ofenbauer!
von Wolfgang
11. November 2011, 10:08
Hallo,
für den Betrieb meines Olsberg Ofens (Caldera) in einem Schwörer Haus mit WGT (Abluft über einen von Schwörer gelegten Kamin, Zuluft von aussen über den Keller und durch die Decke) würde mich mal interessieren, ob ich diesen so betreiben kann/darf, dass er die Luft aus dem Wohnzimmer nutzt ?
Damit kann ich die externe Frischluftzufuhr mir eigentlich komplett sparen und haette auch das Problem mit dem Kondenswasser beseitigt.
Gruß
Wolfgang
Hans Böhm von Hans Böhm
9. November 2011, 14:54
@ Carsten

Wir haben uns ausführlich mit Ethanol-Kaminöfen beschäftigt. Leider mussten wir dem Produkt eine Absage erteilen.
Gründe: Bei Ethanol ist das Preis-/Leistungsverhältnis sehr schlecht, Ethanol ist vergleichsweise teuer. Zudem wurde der Geruch häufig als störend wahrgenommen. Auch ist die Gefahr, die durch die offene Flamme besteht, relativ groß.
Ausschlaggebend für die Absage war die offene Flamme, die bei einem nicht sicheren Stand des Ofens sehr gefährlich werden kann.
Eine unserer Testpersonen versuchte vergeblich die Flamme zu löschen - sie musste solange aufbleiben bis die Flamme
von selbst erlosch.

Wichtiger Hinweis: Bei Ethanol-Kaminöfen sollte immer auf Prüfsiegel und Sicherheitszertifikate geachtet werden!
von Wolfgang
9. November 2011, 12:48
Hallo zusammen,
in unserem Schwörer Haus ist für einen Olsberg Kamin ein Frischluftkanal (musste kurzfristig selbständig mittels Kunststoffrohre gelegt werden) durch den Boden (in den Keller) und dann nach aussen durch die Kellerwand gelegt worden. Leider kommt es am Übergang von aussen in den Keller zu Kondenswasser.
Können Sie mir sagen wie ich verhindern kann (welche Isolierung sollte benutzt werden vom Eingang in den Keller bis zum Anschluss an den Kamin?), dass Kondenswasser entsteht. Ein ähnliches Problem muesste ja auch gelöst sein für die Frischluftzufuhr für unsere Wärme Gewinntechnik Heizung?
Vielen Dank und Gruß
Wolfgang
von Manfred
2. November 2011, 09:27
Hallo Carsten,

habe mich schon ein bisschen mit Ethanol-Kaminofen beschäftigt, die Meinungen im Netz gehen weit auseinander, v.a. die Gegner sind stark vertreten. Auf der Pro-Seite stehen meist Hersteller, bei denen insbesondere die Qualität und Sicherheit Diskussionsthema ist. Markenhersteller pochen z.B. auf TÜV-Siegel und warnen intensiv vor Billig-Produkten mit immensem Gefahrpotenzial.
Erfahrungsberichte von Hausbesitzern mit ähnlichen Voraussetzung wie wir "Schwörers" habe leider noch nicht gefunden und würde mich daher auch sehr über entsprechende Beiträge freuen!

Gruß,
Manfred
von Carsten
1. November 2011, 18:02
Hallo,
hat sich mal jemand mit dem Thema Ethanol-Kaminofen beschäftigt?
Ethanol ist zwar nicht preiswert, aber gerade Häuser mit einer Lüftungsanlage müssten doch geeignet sein für einen Ofen (Optik) und für die Wärme die dabei entsteht.
Danke
Carsten
von Karl
31. Oktober 2011, 08:55
Hallo,
eine Antwort auf die Frage von Stefan würde uns auch interessieren. Wir hätten gerne Erfahrungen mit dem Aqua Insert im NEH in Verbindung mit dem "Standardsystem" von Schwörer (Frischluftheizung, Solaranlage). Was mich vor allem interessieren würde ist, wann sich so ein Kamin vom finanziellen her überhaupt rechnen würde. D.h. meine Frage auch an die Runde - wie hoch sind die Zusatzkosten an Strom für die Erwärmung des Wassers wenn die Solaranlage nicht effizient arbeiten kann.
Danke und LG
von Stefan
23. Oktober 2011, 19:18
Hallo,
eine Frage in die Runde. Hat jemand Erfahrungen mit einem wassergeführten Kaminofen?
Auch mit dem Heizregister in der WGT.
Danke
von Andreas
17. Oktober 2011, 22:19
Hallo Häuslsebauer und Heizungsplaner,

nachdem es zum Thema Kaminofen nachhaltig Planungsunsicherheit gibt (wie auch bei uns vor ca. 2 Jahren) möchte ich hier unsere Erfahrungen schildern. Uns konnte damals keiner Erfahrungswerte mitteilen oder Empfehlungen geben, und den Blog gab es damals (leider!!) noch nicht. Daher habe ich mich relativ eigenmächtig, teilweise auch gegen die Empfehlungen von Fa. Schwörer, zu folgender Lösung entschieden:

Eckdaten Haus: Bj. Ende 2009, Bezug Dez 2009, ISO+ Standard, 2 Vollgeschosse, im oberen Stockwerk alle Wohnräume giebelhoch (also schwierig zu heizen), ca.150 qm Wohnfläche.

Ich habe im Wohnzimmer/Esszimmer einen simplen raumluftabhängigen Wamsler-Ofen aus dem Baumarkt eingebaut, 5 kW (mehr verträgt das Haus auf keinem Fall, bei weniger Leistung zieht u.U. der Kamin nicht mehr richtig), und nachdem Fa. Schwörer just in diesem Moment die "Unbedenklichkeitsbescheinigung" bzgl. Unterdruck nicht mehr ausstellen wollte in Kombination mit einem Leda LUC Unterdruckwächter. Der Ofen kostet neu ca. 250,- und ich hatte ihn aus dem vorher gemieteten Haus übrig, er stand dort im Keller. Der Leda LUC war übrigens über Fa. Schwörer im Vergleich zu den angefragten Ofenbauern am günstigsten, jedenfalls in unserer Region. Für den Anschluss der Druckwächters fühlte sich niemand so wirklich zuständig, weder Schwörer noch der Ofenbauer, so dass ich letzlich den Anschluss in Eigenleistung bewerkstelligt habe. Ist aber nicht soo komliziert.

Der Leda LUC schaltet bei Unterschreiten der 4Pa im Kamin den Abluftventilator der Lüftung aus. Dies zeigt die Lüftungsanlage per Störungsmeldung an. Sobald die Leitung wieder geschlossen ist, läuft die Lüftung ganz normal weiter (dies wurde uns damals bei der Hausübergabe anders erklärt).

Ein Vergleich der Volumenströme hat mich dazu bewogen, auf jeglichen Schnickschnack bzgl. Raumluftunabhängigkeit zu verzichten und es mit dem vorhandenen Ofen einfach mal zu probieren, insbesondere da es vor 2 Jahren KEINEN wirklich raumluftunabhängigen Ofen gab, und externe Luftzufuhr zählt zulassungtechnisch nicht. Aufgrund der Unterdruckabsicherung gab es auch kein Problem mit dem Kaminkehrer, auf die Unterdruckabsicherung hat er jedoch bestanden (für mich nachvollziehbar, auch wenn ca. 1000,- Euro unerwartete Zusatzkosten etwas weh tun), ebenso auf ein gewisses Raumvolumen pro kW, das aber in einem halbwegs wohlproportionierten Wohnzimmer automatisch gegeben ist. Die Lüftungsanlage, so wurde mir gesagt, setzt auf Stufe 2 ca. 200 qm pro Stunde um, der raumluftabhängige Ofen braucht 1,6 qm pro kW Heizleistung, bei 5 kW also 8 qm/h, was gerade mal 4% im Vgl. zur Lüftung ausmacht. Dazu kam noch, dass unser angeblich luftdichtes Haus mit dem LAF Kamin (der ja Luft zuführen soll, diese aber wenigstens im Rohbauzustand auch in die Wände tut) erst nach mehreren Anläufen die Dichtigkeitsanforderungen erfüllt hatte, die bei 1500 qm pro Stunde liegen, zugegebenermaßen bei recht hohen Druckunterschieden, die in der alltäglichen Praxis kaum auftreten (Fa. Schwörer, bitte korrigieren Sie mich, wenn ich hier falsche Werte in Erinnerung habe).

Nun zum Ergebnis:

Der Ofen funktioniert perfekt, egal ob Lüftung EIN oder AUS, die 4 Pa haben wir fast immer (leider geht dadurch auch etwas Wärme verloren, wenn der Ofen nicht brennt, der Kamin aber trotzdem zieht - und das tut er). Sobald der Ofen brennt, liegen die Werte deutlich über den vom Ofenhersteller geforderten 12 Pa und damit natürlich immer über 4 Pa. Es ist weder zum Anfeuern noch zum Holz nachlegen nötig, ein Fenster anzukippen (was uns empfohlen wurde). Die externe Verbrennungsluftzufuhr ist nach meinen Erfahrungen also für einen ordentlichen Betrieb eines Ofens nicht notwendig, sie würder aber sicher die Energiebilanz weiter verbessern, da über den Kamin dann kaum mehr Hauswärme entweichen kann.

Der Ofen brennt nun ganz selten in der Übergangszeit (also wenn die WP noch aus ist), im Winter ca. alle 2-3 Tage mal für 3-5 Stunden, und nur bei sehr strengem Frost täglich ein paar Stunden. Zusätzlich läuft bei uns die WP den ganzen Winter mit 650 W durch (was ohne den Kaminofen bei winterlicher Kälte dazu führt, dass das Haus zwar langsam aber dennoch mehr und mehr auskühlt). Durch die Kaminofen-Zuheizung konnten wir aber im ganzen Haus die Direkt-Heizelemente fast komplett ausgeschaltet lassen, lediglich in den Kinderzimmern (nur sehr wenig) und natürlich im Bad wurde zugeheizt (im Bad mit einem Heizlüfter, der nur dann angeschaltet wird, wenn wirklich Wärme benötigt wird, d.h. er läuft dann mal 10 min. mit 2 kW, dafür ist er die restlichen 23:50 komplett aus. Bad = Abluftraum, daher bringt kontinuierliche Direktheizung kaum was, d.h. die Heizung läuft ständig, es wird aber nicht wirklich warm, da die Warme Luft gleich wieder abgesaugt wird).

Mit dieser Methode haben wir (ca.) im Wohnzimmer zwischen 20° (ohne Kamin) und 24°-26° (mit Kamin), Kinderzimmer 20°, Schlafzimmer 18°, Bad nach Bedarf. In Büro, Küche, Flur OG, und insbesonder Diele EG (direkt neben der Eingangstüre) waren die Zusatzheizkörper noch NIE an. Die Wärme wird durch die Lüftung mit Wärmetauscher tatsächlich im Haus verteilt, insbesondere wenn die WP ohnehin mitläuft. Aber das ist ein sehr träger Prozess, aber auch das OG kühlt nicht wirklich aus, wenn der Ofen hin und wieder brennt.

Dies führte in 2009 zu folgenden Verbrauchswerten, wobei der Kaminofen erst im Herbst 2009 in Betrieb ging:
Heizstrom incl. Warmwasser (auch WP) unter 700,- Euro, dazu kamen ca. 2 Ster Kiefer zu ingesamt 80,-. Der Lüfter ist bei uns auf Hausstrom geklemmt.

Mein Fazit lautet daher:

Durch den Kaminofen ist es deutlich wärmer im ganzen Haus, insbesondere natürlich im Wohnzimmer/Esszimmer sowie im ganzen Erdgeschoss. Auf Direktheizung (und die ist teuer) konnte im letzten Winter weitestgehend verzichtet werden, auch wenn es wirklich kalt war. Es reicht ein einfacher Kaminofen, wenn er den "optischen" Ansprüchen genügt, die Kosten entstehen hauptsächlich durch den Einbau eines Kamins (das ist der ganz dicke Brocken, bei uns ca. 3500,- pro Zug), die Abnahme durch den Kaminkehrer (bei uns ca. 200,-), sowie die jährlichen Kehrkosten (bei uns ca. 30,- pro Jahr). Dazu kommt der Brennstoff, die Kosten hierfür sind sicherlich regional unterschiedlich. Ich rechne mit ca. 100,- pro Winter, ofenfertig, trocken, und auf 25 cm geschnitten (länger geht in den 5 kW Ofen nicht rein). Für den kommenden Winter habe ich 2 Ster Buche gekauft, gehe aber davonaus, dass da was übrig bleibt.

Für uns war schnell klar, dass wir auch das "Feeling" eines Kaminofens nicht verzichten wollen. Eine gewisse Stromeinsparung durch den Kaminofen ist durchaus festzustellen. Inwieweit und wann sich das mit den Erstellungskosten aufrechnet, kann schwer gesagt werden. Der Gewinn an Wohnwert ist in unseren Augen aber enorm. Wir könen uns unser Haus ohne den Kaminofen nicht mehr vorstellen.

Außerdem ist es ein sehr beruhigender Gedanke, dass man eine absolut stromunabhängige Heizung im Haus hat, mit der man auch einen sehr langen Stromausfall in einem strengen Winter noch gut überstehen könnte, wenn es denn notwendig wäre.

In jedem Fall aber sollte frühzeitig der Kaminkehrer mit einbezogen werden, denn der entscheidet letztlich, ob die Anlage in Betrieb gehen darf oder nicht. Dann kann man bei Bedarf noch ohne allzu großen Aufwand eine korrektive Maßnahme einleiten, ohne dass die Kosten ins Unendliche steigen.

Viel Text, aber vielleicht ist die eine oder andere nützliche Info dabei. Dann wünsche ich allen noch viel Spaß und ein glückliches Händchen bei der Planung etc.

Gruß,
Andreas
Claudia Potell von Claudia Potell
12. August 2011, 06:57
Hallo Frau Schmidt,

da mein Kollege derzeit nicht im Haus ist, erhalten Sie die Antwort von mir.
Aus unserer Sicht muss der Ofen wie bereits erwähnt keine DIBT zugelassene Häusliche Feuerstätte sein, wenn Sie wie beschrieben einen Unterdruckwächter Leda LUC haben und der Ofen raumluftunabhängig ist, sprich einen externen Verbrennungsluftanschluss hat. (Details siehe Blogbeitrag vom 13. Okt. 2010).
Da jedoch der Schornsteinfeger am Ende über die Freigabe und damit auch die Nutzung der Feuerstätte entscheidet, sollten Sie dies unbedingt vorher mit ihm besprechen.
von Daniela Schmidt
11. August 2011, 11:19
Hallo Herr Böhm,

ich habe eine kurze Frage.
Wir möchten gerne einen Ofen kaufen, der für den LAF Schornstein einen Luftstutzen hat.
Der Ofen ist allerdings trotzdem nicht durch das DIBt als raumluftunabhängig zugelassen.
Wir haben einen LEDA Druckwächter, der die Lüftung bei mehr als 4 Pa abschalten soll.

Nimmt uns das Schornsteinfeger so ab? Wenn wir einen Druckwächter haben, wäre theoretisch auch ein Raumluftabhängiger Ofen erlaubt oder?

Grüße, Daniela Schmidt
von Ofenkonzept GmbH
15. Mai 2011, 21:09
Hallo Frau Keller,

Wie zufrieden sind sie inzwischen mit Ihrer Wahl?
Hans Böhm von Hans Böhm
30. März 2011, 09:44
Hallo Frau Keller,

die Leda Luc-Unterdruckabsicherung ist werkseitig auf ca. 4 Pascal eingestellt und wird auch
so installiert. Probleme mit unserer Lüftungsanlage entstehen nicht.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
28. März 2011, 13:21
@ Kathleen und TuI

Hallo Zusammen,

die Sonderversion "häusliche Feuerstätte" hat eine kleine Historie.
Bei den Bauvorhaben ab ca. Mitte 2009 steht hinter der Version häusliche Feuerstätte ein nach DIBT zugelassener, zusätzlicher Unterdruckwächter. Notwendig wird ein solcher Unterdrückwächter dann, wenn ein Kaminofen in Verbindung mit einer mechanischen Zu-Abluft-Lüftungsanlage (Schwörerbegriff WGT) zum Einsatz kommt.

Wie oben schon erwähnt, hat SchwörerHaus auch schon zuvor eine Sonderversion häusliche Feuerstätte als reine Zusatzausstattung in die WGT angeboten. Das damalige Modul war ausschließlich elektronischer Art innerhalb der WGT-Steuerung und wurde über die Parameter "Kamin-Mode" gesteuert.

Fakt ist, bei beiden Messeinrichtungen schaltet sich bei einer Abweichung der Luftverhältnisse der Abluftventilator der WGT ab. Eine entsprechende Fehlermeldung wird angezeigt.
Die Vorschriftenlage hat sich über die Jahre dermaßen verändert, dass zwischenzeitlich nur noch die nach DIBT zugelassene Überwachung akzeptiert und daher angeboten wird.
Zu jedem Zeitpunkt war und ist diese Sonderversion Zusatzausstattung und daher nicht im Grundpreis enthalten.
von Kathleen R.
24. März 2011, 13:37
Hallo Herr Böhm,

was besagt die o.g. Option an der WGT "Häusliche Feuerstätte"
bzw. "Kamin Mode" bei unserer WGT 134 BP-HK genau?
Welche Auswirkungen/Konsequenzen ergeben sich dadurch bei einer Nachrüstung
von Schornstein und Kamin?

Gruß
Kathleen R.
von TuI
22. März 2011, 19:54
Zitat Jochen Schreck: "In der WGT ist die Option “Häusliche Feuerstätte” enthalten."

Das klingt ja interessant. Vielleicht könnte Herr Böhm aufklären, was es damit auf sich hat und inwieweit dies auch heute noch so verbaut wird.
von Daniela Keller
21. März 2011, 09:13
Guten Morgen,

wir haben uns nun einen Schwedenofen ausgesucht. Dieser hat zum Raumluftunabhängigen Betrieb einen Luftstutzen, der die Luft aus dem LAF Schornstein zieht.
Der Ofenhersteller empfiehlt dennoch den Unterdruckwächter auf 4 Pascal einzustellen – da nach seinen Angaben auch raumluftunabhängige Öfen nicht hundert Prozentig dicht sein können. Ist das für Schwörer ein Problem, das Unterdruckventil LEDA LUC, das Sie mitverkaufen auf 4 pa einzustellen? Bzw. gibt es hier Probleme mit der Lüftungsanlage?

Bitte geben Sie mir schnellstmöglich Rückmeldung, da unsere Bemusterung unmittelbar bevorsteht und wir sonst nochmal einen anderen Ofen raussuchen müssten.

Danke, Daniela Keller
von Jochen Schreck
19. März 2011, 12:03
Hallo zusammen,

zum Thema Kaminofen:

Wir haben den Oranier Polar 4 mit max. 5 kW Heizleistung im WärmeDirekt-Haus, gebaut 2007. In der WGT ist die Option "Häusliche Feuerstätte" enthalten. Der Kaminfeger hat's so auch abgenommen. Dadurch ist sichergestellt, dass kein Unterdruck im Haus entstehen kann.

Holzverbrauch sind 1 - 2 m² pro Jahr. Heizen braucht man wirklich erst um den Gefrierpunkt, sonst überheizt man das Haus.

Die Einsparung ist (wie behandelt im Thread "WärmeDirektHeizung") ca. 3000 kWh.

Gruß, Jochen Schreck
von Tina Manz
17. März 2011, 18:37
Hallo,

wir haben in zwei Wochen die Bemusterung für unser Schwörer-Haus. In unserem Angebot ist der Aqua Insert schon beinhaltet. Wir sind ein 5-Personen Haushalt und haben eine Wohnfläche von ca. 167qm + Keller. Mein Mann hat nun Bedenken, ob der Pufferspeicher mit 500l für das Warmwasser ausreicht oder ob wir einen größeren bräuchten.
Für Antworten wäre ich sehr dankbar.

Gruß, Tina Manz
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
4. März 2011, 09:10
Hallo Merten,

es ist richtig, dass die meisten Kunden das Bedienteil der WGT in Wohn-Essbreich wünschen.
Hier macht die Frischluftheizung keinen Unterschied zu anderen Heizsystemen, d. h. die Fernbedienung mit Temperaturfühler kommt in der Regel in den so genannten Pilot- oder Führungsraum. Wie schon gesagt, in den meisten Häusern ist dies der Wohn-Essbereich.
Völlig recht haben Sie, dass der Fühler/Bedienteil nicht in unmittelbarer Nähe zum Kaminofen sein sollte, was sich ja meistens auch einrichten lässt. Steigt die Raumtemperatur z.B. durch den Kaminofen, über der eingestellten Solltemperatur an, schaltet die Wärmepumpe ab. Möglich ist auch, dass die Solltemperaturvorwahl entsprechend hoch gewählt wird. Anderseits kann es auch günstiger sein, z.B. in einem Raum per PTC zuzuheizen. Besteht in mehreren Räumen, die nicht vom Kaminofen profitieren, Wärmebedarf, sollte in der Tat die Solltemperatur am Bedienteil angehoben werden.

Wir empfehlen entweder einen Kaminofen mit Wassertasche, z.B. unseren Aqua Insert, oder bei reinen Luftgeräten eine Ofenleistung < 5 KW.
von Merten
27. Februar 2011, 18:05
Hallo Herr Böhm,
in den Schwörer Häusern, die ich bisher besichtigt habe war immer im Wohnzimmer die Steuereinheit der WärmeGewinn Technik. Ich vermute mal, dass auch der Temperaturfühler zur Steuerung der Wärmepumpe im Wohnzimmer ist und hier somit die Schalttemperaturen der Wärmepumpe bestimmt werden.
Wenn ich jetzt mein Wohnzimmer über den Kaminofen aufheize müsste sich doch die Wärmepumpe irgendwann abschalten. Die anderen Räume würden dann aber zwangsläufig nur noch mit den PTCs beheizt (sehr ineffizient). Wie lässt sich das lösen oder habe ich einfach einen Denkfehler gemacht?
Außerdem würde mich interessieren was für eine Leistung des Kaminofens Sie für das WärmeDirekt Haus empfehlen würden.
Gruß
Merten
von Max
7. Januar 2011, 09:12
Hallo Frank,

Dunstabzugshauben passen zwar nicht so ganz zum eigentlichen Thema dieses Threads aber das war auch bei uns vor kurzem Thema.
Wir bauen auch eine Umlufthaube ein und zwar von Siemens - ausgestattet mit einer Neuheit die Siemens "Cleanair" nennt. Das ganze soll laut Siemens 95 % der Gerüche im Vergleich zu einer Ablufthaube reduzieren, also nicht ganz so toll aber doch fast. Der Vorteil weniger Gerüche geht aber natürlich einher mit Kosten die einmal pro Jahr aufgewendet werden müssen um den Aktivkohlefilter zu wechseln. Guter Nebeneffekt aber ist die Geräuschreduzierung im Betrieb - Umlufthauben sind ja immer lauter als Ablufthauben und was laut ist schaltet man nicht gerne ein.

Einfach mal den Küchenbauer fragen...
von Stefan
6. Januar 2011, 15:42
Hallo Herr Böhm.

wie Sie weiter oben geschrieben haben hat man wenn man einen Ofen mit Wassertasche einbaut durch das Nachheizregiester eine Zusatzleistung von 1,4 Kw. Ich finde das ist für den ganzen Aufwand mit Pufferspeicher etwas wenig Leistung gegenüber den Investitionskosten oder? Gibt es eine Möglichkeit noch mehr Leistung rauszuholen? Wir sind im Moment nämlich am Überlegen einen Pelletofen nachzurüsten.
Vielen Dank
von Hans Böhm
6. Januar 2011, 14:18
Hallo Herr Fischer,

damit die Wärme vom Kaminofen auch an das Brauchwasser abgegeben werden kann, benötigen Sie einen Kaminofen mit Wassertaschen. Je nach Leistung (KW) eventl. sogar mit zusätzlichem Pufferspeicher.
von Frank
6. Januar 2011, 01:04
Hallo Zusammen,

dieser Thread ist absolut informativ, Danke für die vielen Informationen! Mich beschäftigt derzeit die Küchenabluft. Herr Böhm Sie schreiben es wird eine "Umluftabzugshaube" empfohlen. Nach meinen bisherigen Recherchen raten viele Küchenbauer davon ab. Wenn man sich so umhört, gibt es viele unzufriedene Köche, die den Geruch mit solchen Umluftabzugshauben nicht aus der Küche bringen. Es gibt wohl Lösungen, die allerdings sehr teuer sind. (Wegen KFW und Wäremverlust darf es keine Haube mit direkter Abfluft nach außen geben). Wenn man wie wir eine offene Küche plant, gibt es eine Empfehlung aus Ihrer Küchenabteilung für eine leistungsstarke und zugleich kostengünstige Umluftabzugshaube? Ich würde mich über eine Info mit Hersteller/Typ & Preisangabe freuen, gerne auch nur per Mail.
Danke und Grüße!
Frank Reutter
Hans Böhm von Hans Böhm
5. Januar 2011, 09:30
Hallo Daniela,

sobald der Kaminofen bis zur Hausübergabe aufgestellt und das Rauchrohr am Schornstein angeschlossen ist, kann die Fa. SchwörerHaus die Mess- und Fühlerleitung mit dem Rauchrohr verbinden. Dies ist im genannten Preis enthalten.
von Kathleen R.
5. Januar 2011, 09:14
Hallo an alle Kaminbesitzer,

eine interessante Frage für alle ohne Kamin: welche Stromeinsparungen haben Sie durch Nutzung eines Kamins verzeichnen können, wieviel Raummeter Holz werden dabei verbrannt? Nett, wäre noch die Angabe des Ofentyps.

Schöne Grüße Kathleen
von Daniela
3. Januar 2011, 13:52
Hallo Markus, Hallo Herr Böhm,

sind die 1014 € dann der Endpreis, wenn der Unterdruckwächter bei der Bemusterung mit eingeplant wird oder kommt da nochmal eine zusätzliche Einbaugebühr von Schwörer auf den Häuslebauer zu?

Vielen Dank schonmal für die schnelle Antwort,
Daniela


@Daniela

Hallo,
der Preis für den LEDA-LUC Drückwächter ist der komplett Preis (Gerät+Unterdruckdose) das was du mit den 300€ gemeint hast das ist nur diese Unterdruckdose. Hab grad mal bei uns in den Unterlagen nachgeschaut der genaue Preis für den LEDA-LUC Druckwächter ist 1014,00€.

Viele Grüße Markus

Und allen Häuslebauer ein guten Rutsch ins neue Jahr!
von TuI
1. Januar 2011, 20:06
Zunächst einmal allen ein gesundes und gutes Jahr 2011.

@ Herr Böhm und alle die bereits "Luc" verbaut haben

Besten Dank für die Antworten. Wir werden wohl die Unterdruckabsicherung von Leda über Schwörer nehmen. Gerade habe ich mal ein paar Informationen auf der Herstellerseite (leda.de) eingeholt. Nun stellt sich die Frage, wer letztlich den Druckwächter anschließt bzw. Betriebsfertigkeit herstellt? Wenn ich es richtig verstanden habe, sind an oder in das Abluftrohr des Ofens je ein Temperatur- und Druckfühler einzubauen und über Druckschläuche mit dem Steuergerät zu verbinden. Wer erledigt dies?

Bereits jetzt vielen Dank für die Antworten.
von Hans Böhm
1. Januar 2011, 17:29
Hallo Tul,

anbei meine Rückmeldung zu den vorgeschlagenen Lösungen.

Zu Lösung 1: Sobald eine luftdichte Gebäudehülle gewährleistet ist kann im Störfall ein Unterdruck von bis zu 15 Pa entstehen.

Zu Lösung 2: Dieses System ist uns nicht bekannt.

Zu Lösung 3: Wenn eine Befeuerung stattfindet muss das Gebäude trotzdem be- und entlüftet werden.

Zu Lösung 4: Wird von den meisten Kaminfegermeistern nicht mehr anerkannt.

Zu Lösung 5: Diese Variante wird von der Fa. SchwörerHaus bevorzugt (Unterdruckabsicherung Fa. Leda).

Freundliche Grüße,
Hans Böhm
von Hartmut Fischer
1. Januar 2011, 16:52
Hallo Herr Böhm;

ich habe ein Schwörer Haus Baujahr 2006 mit einer WGT.Im Moment habe ich noch zusätzlich einen Kaminofen
Raumluftunabhängig.
Meine Frage ist nun ob es möglich ist die Wärme vom Kaminofen zusätlich in das Brauchwasser mit einzubringen.
Ich möchte die Wärme vom Kaminofen noch besser nutzen, brauche ich dann einen anderen Kaminofen mit zB. Wassertaschen??
Im Voraus besten Dank
von Markus
31. Dezember 2010, 17:35
@Daniela

Hallo,
der Preis für den LEDA-LUC Drückwächter ist der komplett Preis (Gerät+Unterdruckdose) das was du mit den 300€ gemeint hast das ist nur diese Unterdruckdose. Hab grad mal bei uns in den Unterlagen nachgeschaut der genaue Preis für den LEDA-LUC Druckwächter ist 1014,00€.

Viele Grüße Markus

Und allen Häuslebauer ein guten Rutsch ins neue Jahr!
von Daniela
29. Dezember 2010, 18:33
Guten Tag Herr Böhm,

Schwörer relaisiert unser Bauvorhaben im kommenden Jahr.
Wir hatten nun heute ein Gespräch mit unserem Ofenbauer und dieser meinte, dass nicht er sondern Schwörer direkt an die Lüftungsanlage den Unterdruckwächter integrieren muss (Kamin für Raumluftunabhängigen Ofen wurde von Schwörer eingeplant).

Nun haben wir mit Erschrecken in den Kommentaren einen Preis von ca. 1000 € gelesen. Ist dieser Wächter wirklich so teuer? Bei der Hausplanung wurde uns vom Bauberater gesagt dieser würde ca. 300-max. 500 Euro kosten). Gibt es hier verschiedene oder nur diesen "teueren"? Es wäre sehr nett, wenn Sie uns eine kurze Antwort per E-Mail senden könnten, dass wir die ungefähren Kosten einplanen können.

Vielen Dank, Daniela
von Markus
22. Dezember 2010, 10:11
@TuI

ja so zu sagen:-)) Wir haben uns für Kieyo Compact entschieden der wahr grad in einer Aktion...und wer hat schon Geld übrig wenn er baut..grins. Ja mit dem Volumenstrom das ist kein Problem nur will es halt der Schorni haben. Nein wir haben einen innenliegenden Kamin genommem. Bei diesem Kamin geht das nur über die Zuluft vom Keller. Was bei einem Außenkamin sagt ja der Name schon nicht brauchst. Das hab ich mir auch erst überlegt aber so ein Edelstahl Ding am Haus dran naja weiß auch nicht...aber änder geht jetzt nicht mehr:-)

Zum dem Druckwächter das ist so brutal abhänging vom Schorni. Mein Kamerad hat genau das gleiche Haus gebaut ist nur 10 km entfernt von uns und der hat einen Haas+Sohn Ofen vom Baumarkt genommen kein Druckwächter und der Schorni hat das ding einfach so abgenommen..naja wird schon schief gehen....:-)
von TuI
21. Dezember 2010, 20:19
@Markus

Na dann haben wir ja quasi das gleiche Schicksal (Warten und planen...) . Olsberg haben wir mittlerweile auch als Favoriten. Der Palena Compact gefällt uns dabei richtig gut. Bezüglich der Absicherung nehmt ihr also einen DiBt zugelassenen Kaminofen und den Druckwächter, was wahrscheinlich auch unsere Lösung sein wird. Mal schauen.
Mit dem Volumenstrom ist wieder etwas Neues im Kapitel: Wir bauen mal eben einen Kaminofen ein. Naja ich gehe davon aus, dass es da keine Probleme gibt, da die Öfen eigentlich alle ähnliche Leistungswerte haben. Verbaut ihr auch den Edelstahlaußenkamin?
Mit der Zuluft aus dem Keller haben wir auch schon gehört. Wir gehen derzeit von einer Führung duch die Außenwand aus. Warum habt ihr euch für die Kellerzuluftführung entschieden? Wer macht dann eigentlich das Loch durch die Cospanplatte? Vielleich kann hier ja auch Herr Böhm eine Empfehlung abgeben.
von Markus
20. Dezember 2010, 19:59
@TuI

wir haben in unserem Haus auch ein Kaminofen gleich mit eingeplant. Das ist gar nicht so einfach wie man denkt. Als erstes immer zum Schorni gehen. Mir hat dieser Kamin schon ziemliche Sorgen bereitet. Wir haben uns für einen Olsberg Ofen entschieden die haben die meisten Öfen mit einer DIBT-Zulassung. Wenn du dir ein Ofen ausgesucht hast laß einen Schornsteinberechnung (Schwörer) mit dem Ofen machen, damit sichergestellt ist das er den Volumsenstrom (Zugluft) erfüllt. Nicht zu unterschätzen ist auch die Zuluft aus dem Keller(bei uns so) was man da für ein Rohr/Kanal nehmen muß sagt dir der Schorni. Das alles kommt auf mich auch noch zu sobald unser Haus steht, kommt der Schorni und sagt mir was für ein Rohr/Kanal ich dann einbauen muß. Wir haben als zusätzliche Absicherung den LEDA-LUC Druckwächter mit eingeplant (ca.1000€) ich hoffe der Schorni mit mir dan mein Kamin ab:-)) wenn es soweit ist melde ich mich wieder...
von TuI
19. Dezember 2010, 17:18
Hallo Herr Böhm,

wir haben jetzt eine Auskunft von unserem Schornsteinfeger bekommen die wir hier mal veröffentlichen wollen:

Für die Kombination raumluft -ab- hängige Feuerstätte - Lüftungsanlage gibt es mehrere Lösungen.
eine Aufstellung gelistet nach Aufwand/Kosten für Sie:

1. Sie lassen sich von dem Ersteller der Lüftungsanlage eine Fachunternehmerbescheinigung ausstellen, aus der hervorgeht, dass unter allen Betriebszuständen der Lüfungsanlage in der Nutzungseinheit (entspricht Ihrem gesamten Haus) kein größerer Unterdruck als 4 Pascal (Pa) entstehen kann.
2. In die Lüftungsanlage wird ein Drucksensor eingebaut. Dieser schaltet die Lüftungsanlage bei dem überschreiten der 4 Pa ab, oder steuert eine zusätzliche Lüftungsöffnung ins Freie an. Es kann dan Luft nachströmen.
3. Sie bauen in das Abgasrohr des Kamins einen Temperaturfühler ein. Beim entfachen des Feuers einsteht ein Strom. Durch diesen kann die Lüftungsanlage während dem Betrieb des Kamins stillgelegt werden.
4. Sie kaufen sich eine raumluft -un- abhängige Feuerstätte. Die normalen Öfen/Kamine mit Zuluft vom Freien gelten nicht als raumluft -un- abhängig. Bei Feuerstätten dieser Art sind erhöhte Dichtheitsanforderungen zu erfüllen und sie besitzen ein Prüfzeugnis.
5. Sie lassen sich mit dem "normalen" Kamin eine Ofensteuerung einbauen. Diese überwacht den Unterdruck im Raum (4 Pa) und gibt beim unterschreiten einen Alarm oder schaltet die Lüftungsanlage ab. Die Ofensteuerung gibt es von mehreren Anbietern.

Jetzt stellen sich uns neue Fragen:

zu 1. kann uns Schörer die Fachunternehmerbescheinigung für die "normale" WGT Anlage erstellen?
zu 2. wenn 1 nicht geht, wäre die automatische Abschaltung möglich?
zu 5. Was für ein Fabrikat an Unterdruckwächtern bietet Schwörer diesbzüglich an? Wo muss dieser installiert werden?

Vielen Dank für Ihre Antworten. Wir denken so langsam kommt Licht ins Dunkel.
Hans Böhm von Hans Böhm
15. Dezember 2010, 16:42
@ TuI

Nein, ein Einzelofen braucht wegen uns keine DIBt-Zulassung (Details siehe Blogbeitrag vom 13. Okt.2010).
Da es auf dem Markt ein Überangebot von Einzelöfen mit Frischluftanschluss gibt werden wir in
nächster Zeit keinen Ofen in der Ausführung anbieten.
Jeder Ofenbauer kann Ihnen einen solchen Ofen mit Unterdruckabsicherung anbieten.
Hans Böhm von Hans Böhm
15. Dezember 2010, 16:27
Hallo Kathleen,

ein nachträglicher Unterdruckwächter kann nach vorheriger technischer Prüfung durch unseren
Modernisierungsservice angeboten und eingebaut werden.
Bei Interesse bitte melden.
Das "A und O" bei einer Außenwanddurchführung ist die Abdichtung einschließlich Gewährleistung.
Die o.g. Abteilung kann Ihnen ebenfalls ein Angebot erstellen sogar einschließlich Außenschornstein.

Ansprechpartnerin ist Frau Rebelo, Tel. 07387 - 16 282
Email: modernisierung@schwoerer.de
Hans Böhm von Hans Böhm
15. Dezember 2010, 16:21
Hallo Steffen,

sobald ein wassergeführter Kaminofen in Verbindung mit einem Pufferspeicher (Frischwasserstation)
installiert wird, können ca. 80 qm Fußbodenheizung angeschlossen werden.
von TuI
13. Dezember 2010, 19:43
Hallo Herr Böhm,

wir planen gerade unser SchwörerHaus. Es soll mit Schwedenofen werden. Jetzt waren wir bei einem großen Kaminhersteller (Hark). Leider mussten wir feststellen, dass die Auswahl der DIBt zugelassenen Öfen eher gering und der Preis entsprechend hoch ist.

Hat Schwörer zukünftig vor, außer den den AquaInsert weitere "einfache" Schwedenöfen als Komplettlösung anzubieten? Um "nur" einen Wohlfühleffekt zu haben reicht der aus unserer Sicht und sicher auch aus der Sicht vieler Kunden vollkommen aus.
Unabhängig davon wäre es schön, wenn Sie ggf. eine Empfehlung bzgl. geeigneter Kaminprodukte abgeben könnten?

Vielen Dank für Ihre Antwort.
von Kathleen R.
13. Dezember 2010, 17:18
Hallo Herr Böhm,

wir werden wohl einen Kamin/Schornstein nachrüsten. Führt Schwörer den Anschluß eines Unterdruckwächters aus und wieviel würde sowas in etwa kosten? Muß die Außenwand bei Durchführung in spezieller Weise wieder abgedichtet werden? An wenn kann man sich wenden, falls zu diesem Thema noch weitere Fragen sein sollten?

Freundliche Grüße
KR
Hans Böhm von Hans Böhm
13. Dezember 2010, 11:09
Hallo Stephan,
ja, der AquaInsert kann durch die Wärme, die er direkt an den Raum abgibt und die Wärme, die die Wassertaschentechnik für das Brauchwasser liefert, die Kosten für Heizenergie und Warmwasser merklich reduzieren. Sobald der AquaInsert in Betrieb (Temperatur erreicht) ist, stehen für die Zuheizung über das Nachheizregister 1,4 KW zur Verfügung.
von Steffen
12. Dezember 2010, 20:02
Hallo Herr Böhm,

ist es möglich das Aqua Insert Sysetm mit eine Fußbodenheizung zu kombinieren. Wir sind derzeit dabei unser Schwörer-Haus zu planen. Nach den Ausführungen im Blog über den Stromverbrauch, wenn kein Kaminofen verwendet wird, führt unsere Überlegungen zu einer Alternative zu der reinen Luft-Wärempumpe.

Grüße

Steffen
von Stephan W.
20. November 2010, 10:43
Hallo Herr Böhm,

mich würde interessieren, wie stark das Nachheizregister die Notwendigkeit der elektrischen Zuheizung reduzieren kann. Denn die elektrische Zuheizung ist der Punkt, der mir bei der Schwörer Frischluftheizung etwas missfällt. Kann der AquaInsert-Kamin die Heizung so stark unterstützen, dass man nur ganz selten auf Wärmeerzeugung direkt aus Strom angewiesen ist? Was für eine maximale Heizleistung hat das Nachheizregister in kW?

Grüße,

Stephan W.
von Hans Böhm
19. November 2010, 17:30
Wassergeführte Pelletöfen, z.B. "FireWin" von der Firma Windhager gibt es. Den o.g. Ofen mit der WGT zu verbinden, ist über ein Nachheizregister möglich und kann auch nachträglich eingebaut werden.
Ebenso kann die Brauchwasserwärmepumpe an den Ofen angechlossen werden. Die Anschlüsse
dürften vorhanden sein.
Es macht Sinn, einen wassergeführten Ofen einzubauen, um an den kalten Tagen die elektrische Zuheizung (Raumluft und Brauchwasser) zu entlasten.

Gruß und schönes Wochenende
Hans Böhm
von Stefan
15. November 2010, 13:46
Hallo Herr Böhm,

ich würde mich auch für einen wassergeführten Pelletofen interessieren. Wir haben aber eine Brauchwasserwärmepumpe und eine FLH. Ist des möglich diesen auch mit der Brauchwasserwärmepumpe und der FLH zu verbinden? Gibt es eine Möglichkeit den Ofen mit der WGT zu verbinden damit die Luft durch die Wassertasche vorgwärmt wird?

Grüße Stefan
von Kathleen R.
12. November 2010, 08:22
Sehr geehrter Herr Böhm,

wir hatten bei unserem Bau noch keinen Kamin/Schornstein mit eingeplant, wollen aber jetzt doch einen Kamin einbauen. Kann man den Aqua Insert auch noch nachrüsten? Was würde es kosten?
Zum Thema des Unterdruckwächters: Ich habe meinen Schornsteinfeger befragt und er sagte, man bräuchte es nicht solange man eine externe Luftzufuhr hat und beim Kaminofen auf DINplus geachtet wird. Ich bin jetzt etwas verunsichert ...

Schöne Grüße
Hans Böhm von Hans Böhm
10. November 2010, 15:16
Sobald ein Kaminofen geplant ist empfehlen wir einen wassergeführten Kaminofen (Aqua Insert) einzuplanen bzw. einzubauen, der dann hauptsächlich an den kalten Tagen genutzt wird.

Mehrwert zum Vergleich zu einem luftgeführten Kaminofen:
a) das bereits beim Aqua Insert enthaltene Nachheizregister entlastet somit auch die elektrische Zuheizung (PTC-Elemente).
Bei allen anderen wassergefürten Kaminöfen kann das Nachheizregister zusätzlich installiert werden.
b) entlastet auch die elektrische Brauchwassererwärmung.
von Stefan
3. November 2010, 17:19
Hallo Herr Böhm,

ist der wassergeführtene „Aqua Insert“ sinnvoll, wenn man ihn hauptsächlich für das Brauchwasser verwendet? Oder sollte man das Wasser zusätzlich zum Heizen (evtl. Fußbodenheizung) verwenden. Rentiert sich so ein Ofen, wenn man ihn nur an wirklich kalten Tagen verwendet, oder sollte er regelmäßig (als Hauptheizung) genutzt werden?
Die Fragen weichen etwas vom Hauptthema ab, wie wäre es mit einem Blogeintrag zum "Aqua Insert"?

P.S. Der Blog ist wirklich Spitze.
Hans Böhm von Hans Böhm
3. November 2010, 09:15
Hallo Peter,

ja genau, mit dem neuen wassergeführten „Aqua Insert“ hat man ein integriertes Kamin-Ofensystem. Er wird mit Stückholz befeuert und hat den Vorteil, dass er nicht nur eine wohlige Zusatzwärme bietet, sondern auch das Brauchwasser erwärmt. 30% der Energie werden für die Raumerwärmung genutzt, 70% für die Wassererwärmung, somit geht wesentlich weniger Energie über den Schornstein verloren. Diese optimale Energienutzung ermöglicht die Wassertaschentechnik des Ofens zusammen mit den drei Solarkollektoren, dadurch wird der 500 Liter fassende Pufferspeicher mit Frischwasserstation versorgt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.schwoererhaus.de/de/energiespartechnik/regenerativeenergien/kaminoefen." rel="nofollow">http://www.schwoererhaus.de/de/energiespartechnik/regenerativeenergien/kaminoefen.</a>

Bei Fragen können Sie mich unter der 07387-16139 erreichen.
von Peter B.
25. Oktober 2010, 16:56
Hallo Herr Böhm,
wir haben einen Kaminofen bei unserem Bauvorhaben von Schwörer gleich mit einplanen lassen, inklusive des LEDA Unterdruckwächters. Wir sind froh, dass wir eine solche Sicherheitsfunktion haben integrieren lassen, um nicht durch einen entstehenden Unterdruck und damit verbundenen eindringen von Abgasen ersticken zu können...
Weiters zeigt das LCD Display des Unterdruckwächters die Druckdifferenz und somit die "Zugkraft" unseres Außenschornsteins an. Dies ist ganz interessant zu beobachten. Auch die Rauchrohrtemperatur wird dort angezeigt. Dabei kann man gut erkennen, dass die Abgabtemperatur zeitweise über 400°C erreicht. Nur schade, dass diese Wärme über den Schornstein verpufft und nicht weiters genutzt wird...
Wobei ich bei Schwörer auch gesehen habe, dass sie einen Ofen mit Wassertaschen (Aqua Insert) anbieten, mit dem zusätzlich das Brauchwasser erwärmt werden kann. Es wäre schön wenn diese Technik hier im Detail vorgestellt werden würde. An dieser Stelle sei noch erwähnt: Der Blog ist spitze, insbesondere die technischen Erklärungen etc. Weiter so!
von Thomas
23. Oktober 2010, 17:29
Vielen Dank für die wertvollen Hinweise, wir werden diese natürlich bei unserem Bauvorhaben berücksichtigen. Nochmals großes Lob für diesen Blog.

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