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Haus sanieren oder abreißen

Helmut Maier
Kommentare: 4

Die Bundesregierung hat Ende September 2010 ehrgeizige Klimaschutzziele beschlossen: Unter anderem soll der Primärenergiebedarf des Gebäudebestandes bis 2050 um sage und schreibe 80 Prozent sinken!

Die Bauherren der 50-, 60- und 70-iger Jahre streben nun energetische Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an.  Für umfassende, hochenergieeffiziente Sanierungsmaßnahmen müssen schnell  bis zu 100.000,-€ oder mehr eingesetzt werden.

Ebenso stellt sich die Frage, ob die Häuser der Vergangenheit noch zum heutigen Lebensstil passen, familien-  und altenfreundlich sind, und falls nicht, ob sie sich mit vertretbarem Aufwand den heutigen Anforderungen anpassen lassen.

Berücksichtigt man all diese Faktoren bewegt man sich schnell jenseits der 100.000,- Euro-Marke und es kommt eine andere Lösung in Frage:

Abriss der überalterten Bausubstanz – bis auf den Keller – und die Bebauung mit einem neuen, zukunftsgerechten, hocheffizienten Haus.

Es gibt heute schon hochwertige, schlüsselfertige Häuser unter 200.000,-€, die nach den aktuellen Wünschen und Bedürfnissen gestaltet werden können.

Wie ist Ihre Meinung dazu?

4 KOMMENTARE
Helmut Maier von Helmut Maier
5. April 2011, 13:52
Sehr geehrte Familie Gehrmann, vielen Dank für Ihre Anfrage. Die gut bebauten Schwörer Häuser können jederzeit zusätzlich wärmegedämmt werden. Wir bieten dies auch über unseren Modernisierungsservice unseren Kunden an und achten dabei natürlich auf bauphysikalische Verträglichkeit. Im Hinblick auf die ständig steigenden Energiekosten ist eine zusätzliche Außendämmung sicher vertretbar. Aus heutiger Sicht und unter Berücksichtigung der Förderung über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) sind weitere Maßnahmen wie z.B. Fensteraustausch, Heizungserneuerung und Dachisolierung ebenfalls empfehlenswert. Gerne würde sich unser Modernisierungsservice mit Ihnen über diese Thema unterhalten: 07387-16282 Frau Rebello.
von Gehrmann, Renate und Peter
4. April 2011, 22:56
Ist nicht eine zusätzliche Außendämmung wirtschaftlicher? Innenwände können doch teils versetzt werden, um Räume zu verändern. Peter Gehrmann
Helmut Maier von Helmut Maier
28. März 2011, 08:36
@ Jörg

zunächst möchte ich mich für die verspätete Antwort entschuldigen.
Natürlich haben sie recht, 50 - 100.000,-€ sind zunächst viel Geld. Bedenken sie aber bitte, dass Sie dann das Haus nach Ihren Wünschen innen und aussen frei gestalten können. Dies ist bei einer Außen- und Innenmodernisierung nur schwer mölgich und auch schwer kalkulierbar.
Bei Schwörer werden pro Jahr und Haus ca. 22,5 t CO2 gebunden und wir nehmen das abgebrochene Schwörer Haus ins Werk zurück und führen die Materialien in den Baustoffkreislauf zurück bzw. erzeugen durch Holzabfallverbrennung Strom.

Bei Fragen zu diesem Thema stehe ich auch gerne telefonisch zur Verfügung: Tel: 07387/16-131
von Jörg
7. März 2011, 21:33
Einen schönen guten Abend Herr Maier,

nach meiner Meinung sind 50.000 bis 100.000 € mehr für ein neues Haus auszugeben - sehr viel Geld - besonders wenn man ein Kredit aufnehmen müßte.

Zum zweiten stellt sich die Frage nach der Energiebilanz - welche Energie verbaucht man um ein altes Haus komplett abzureißen und ein neues Herzustellen - die wenigsten Firmen und deren "Subunternehmer" bzw. Lieferanten arbeiten CO² neutral - also arbeiten mit regenarativen Energiequellen.

Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es Einzelfälle gibt die sich bestimmt lohnen würden.

Vielen Dank für die Anregung!

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