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Grundrissplanung

Franca Wacker
Kategorie: Architektur
Kommentare: 3

Das Kernstück der Hausplanung ist die GRUNDRISSPLANUNG. Die Grundrisse von Schwörer Häusern werden individuell, entsprechend der Wünsche und Bedürfnisse der Bauherren geplant, das bedeutet, dass Sie bereits vorhandene Grundrisse umgestalten oder sich einen völlig neuen Grundriss ausdenken können.

Wichtige Gestaltungskriterien sind dabei unter anderem die Anzahl der Bewohner, die derzeitige Lebenssituation und Ihre Lebensgewohnheiten. Zugleich heißt ein Haus planen auch in die Zukunft blicken, denn wer Räume flexibel plant, kann auf Veränderungen reagieren.

Tipp:
Analysieren Sie Ihre derzeitige Wohnsituation und erstellen Sie einen Wohnraumbedarfsplan für Ihre Familie

1.) Erfassen der Ist-Situation:
Vermessen Sie jeden Raum Ihrer derzeitigen Wohnung und halten Sie Größe und Verwendungszweck fest.
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2.) Ermittlung der Bedarfs-/Wunschsituation:

Überlegen Sie, welche Raumsituation Sie bisher kaum genutzt haben, welche sich eher als unpraktisch erwiesen hat und für welche Bereiche Sie sich mehr Platz wünschen. Fehlen Bereiche für bestimmte Bedürfnisse? Gibt es Möbel, Erbstücke oder Lieblingsstücke, die in jedem Fall einen Platz im neuen Reich brauchen?
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3.) Denken Sie auch über mögliche Veränderungen in der Lebenssituation nach

– zukünftige Familienplanung
– Rückzugsmöglichkeiten für Jugendliche
– berufliche Veränderungen, geplante Selbstständigkeit
– Einzug der Elterngeneration
– altersgerechte Planung
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4.) Ergebnisliste:

Fassen Sie die Erkenntnisse unter 1.-3.) in einer Plus/Minusliste zusammen und bestimmen Sie die persönliche Wertigkeit der einzelnen Punkte

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So verschieden Grundrisse auch sein können, so haben sie doch meist viele Gemeinsamkeiten. Es ist ein bisschen ein Automatismus entstanden, dass der (offene) Wohn-Koch- Ess- Bereich sowie ein WC im EG (Erdgeschoss) liegen und die Schlafräume sowie das Familienbad im OG (Obergeschoss). Doch manchmal lohnt sich ein „Querdenken“. Haben Sie vielleicht vom OG eine besonders schöne Aussicht und es lohnt sich, diese vom Wohnen aus zu genießen? Dient vielleicht der Koch-Essbereich als Treffpunkt und Zentrum des „öffentlichen“ Lebens und der Wohnbereich eher als Ruhezone oder Rückzugsort und sollte deshalb räumlich getrennt geplant werden? Oder sind Jugendliche im Haus und es dient der allgemeinen Konfliktvermeidung, wenn diese ihren eigenen Bereich im EG mit einem eigenen Bad und kurzem Weg zum Eingangsbereich haben, anstatt den Eltern „auf dem Kopf herum zu tanzen“? Das Spielzimmer des Kleinkindes im EG kann die Anhäufung der Spielsachen im Wohnbereich verhindern und das Geräusch des Fernsehers kann beim Einschlafen helfen.

Fällt im Laufe der Nutzungsdauer Veränderungsbedarf an, so kann ein SchwörerHaus in der Regel leicht umgebaut werden. Einfügen von Wänden, Ausbau oder Verschieben von nichttragenden Wänden, Dachaufstockung oder Anbauten, sogar Abbau und Neuaufbau an einem anderen Ort lässt die Bauweise problemlos zu.

Hier finden Sie zwei bereits realisierte Beispiele für eine individuelle „Umgestaltung“ des Sonneninselhauses Plan E15-153.1 . Beispiele für komplett neu geplante Häuser sind unter anderem die  Häuser Plan E 15-141.3, Plan E 15-125.3 oder Plan E 15-127.10.

3 KOMMENTARE
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
11. August 2011, 07:59
Hallo Herr Bristle,

wir würden eine Vorschaltung eines 2. Kollektors, zusätzlich zum EWT als 2. Vorschaltung nicht empfehlen. Der EWT macht unter guten Bedingungen eine Vorwärmung um ca. 10 Kelvin, was ein sehr guter Wert ist. Die von Ihnen angedachten 2. Vorwärmung würde m.E. eine deutlich kleine Spreizung ergeben und sich somit nicht lohnen.
Berücksicht werden muss auch, dass ein weiterer Kollektor natürlich auch einen Luftwiderstand darstellt, der mit elektrischer Arbeit überwunden werden muss. Energetisch betrachtet, schmälert dieser Einsatz den Ertrag um ein weiteres.
von A. Bristle
11. August 2011, 05:47
Sehr geehrter Herr Schwarz,

ist es möglich der Lüftungsanlage zusätzlich zum Erdkollektor einen Luftkollektor vorzuschalten, um in der Übergangszeit und im Winter die Eingangslufttemperatur zu erhöhen? Muss dabei strömungstechnisch
etwas berücksichtigt werden? Wurde dies bei Ihrem System schon einmal umgesetzt?

MfG
A.Bristle
von Oliver Eberhardt
9. August 2011, 21:10
Hallo Frau Wacker,

gerade heute waren potentielle Schwörer Kunden bei uns um ein Kundenhaus anzuschauen. Sie hielten mir dann den aktuellen Schwörer Katalog "unter die Nase" und fragten, ob das wirklich das Haus hier sein. Sie interessiern sich für das selbe Grundhaus wie wir - aber vom Aussehen und von der Aufteilung haben wir alles (bis auf die Außenwände) völlig verändert und von der Optik kam ein für uns das Passende heraus - wenn man beide Pläne nebeneinander vergleicht in der Tat ein Beispiel wie individuell "Fertighäuser" sein können.

Grüße aus Oberschwaben

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