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Gründe für eine Lüftungsanlage

Ralf Jaudas
Kategorie: Energie sparen
Kommentare: 6

Die Sache beschäftigt jeden angehenden Bauherrn: Für hochwärmegedämmte Häuser mit winddichter Hülle drängt sich eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung geradezu auf.

Wir verbringen 90 % unseres Lebens in geschlossenen Räumen, die meiste Zeit davon zuhause. Und da herrscht leider allzu oft “dicke Luft” – mit einer ungesunden Mischung aus zu viel Feuchtigkeit, Kohlendioxid, Schadstoffen und Allergenen. Nach Angaben der Stiftung Warentest liegt die Schadstoffbelastung in vielen Wohnungen “höher als an stark befahrenen Straßenkreuzungen”. Wenn es verbindliche Schadstoff-Grenzwerte für Zimmerluft gäbe, müssten laut Prof. Henning Rüden von der Technischen Universität Berlin “zehn Prozent der Wohnungen evakuiert werden”. So mahnen Wohnraumhygieniker zurecht: Wohnräume müssen mindestens alle zwei Stunden ausgiebig gelüftet werden!

Doch in der Praxis erscheint das kaum machbar. Soll man etwa alle zwei Stunden durchs ganze Haus gehen und Raum für Raum durchlüften? Was tun Berufstätige? Und wie soll das nachts gehen?

Fünf gute Gründe für eine Lüftungsanlage

Frische Luft – ohne Fensterlüftung

Die kontrollierte Wohnraumlüftung tauscht die Luft ca. alle zwei Stunden komplett aus – und das fast ohne Wärmeverlust. Dieser hygienische Luftwechsel steigert das Wohnklima und wirkt sich positiv auf die Gesundheit der ganzen Familie aus. Denn die verbrauchte, feuchte und belastete Luft wird durch die Lüftungsanlage abgesaugt und ins Freie geleitet.

Sie sparen Heizkosten

Beim ausgiebigen Lüften “von Hand” heizt man leider zwangsläufig runde 50 Prozent der Heizenergie zum Fenster raus. Diese Energieverschwendung lässt sich sinnvoll nur durch eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung vermeiden. Dank optimal einstellbarer Lüftungsrate und Wärmerückgewinnung können wir einen Großteil der Wärmeverluste verhindern. Im Grunde ganz einfach. Man führt Frischluft und Abluft in einem sogenannten Wärmetauscher aneinander vorbei, so dass die kalte Außenluft durch die wärmere Abluft vorgewärmt wird.

Saubere Luft

Allergiker können aufatmen, weil durch den kontinuierlichen, geregelten Luftaustausch Hausstaub und Schadstoffe, die zum Beispiel aus Möbeln, Reinigungsmitteln und Textilien ausdünsten, nach draußen befördert werden, und gleichzeitig die frische Außenluft gefiltert ins Haus kommt; allergieauslösende Pollen beispielsweise werden zu fast 100 Prozent zurückhalten. Dank entsprechender Filter wird man von Nießattacken verschont.

Gesunde Luft

Auch sehr wichtig: Die relative Luftfeuchtigkeit im Haus wird gesenkt, was der gefürchteten Schimmelpilzbildung vorbeugt. Weil man die Konzentration von Bakterien und Viren verhindert, verringert sich gerade im Winter das Infektionsrisiko.

Mehr Wohnkomfort

Eine Lüftungsanlage trägt zu einem angenehmen Wohnkomfort spürbar bei. Ohne ständiges Fensterlüften, hat man stets frische und vor allem gesunde Luft in allen Wohnräumen. Selbstverständlich kann man die Fenster im ganzen Haus nach wie vor so öffnen, wie man möchte.

Wir haben Familie Salvasohn in ihrem Schwörer-Haus besucht. Stefan und Birgit Salvasohn bewohnen mit Sohn Maximilian seit Beginn 2015 ein Schwörer-Haus. Beim Hausbau legten sie Wert auf Nachhaltigkeit und gesunde, ökologische Baustoffe, deshalb haben sie sich auch für ein Holz-Fertighaus entschieden. „Lüften ohne Wärmeverluste“ wie das geht zeigte uns Familie Salvasohn bei unserem Besuch. Film ab.

6 KOMMENTARE
von Thomas Neef
1. Mai 2017, 20:01
Wir sind vor zwei Wochen in unser schönes Schwerer Haus eingezogen und fühlen uns richtig wohl. Allerdings gibt es ein RIESEN Problem mit der WGT Heizung: zwar ist der Verbrauch über den Heizungsstrom sensationell niedrig (ca. 5 - 7 kwh pro Tag für Heizung und Warmwasser, bei Lüfter Stufe 3 und eingeschalteter WP), da aber das Netzteil der Heizung über den teuereren Hausstrom läuft und 540W hat, frisst uns dieses buchstäblich die Haare vom Kopf !!! 12-15 kWh nur für das Netzteil - JEDEN TAG !!!! Ich hoffe sehr, dass das Netzteil fehlerhaft ist, denn wenn die dreifache Menge Strom im Vergleich zur eigentlichen Heizung verbraucht wird, wäre das tatsächlich eine Katastrophe. Bei uns würde das bedeuten: ca. 4500 kWh pro Jahr für das Netzteil und 1.800 kWh für Wärmepumpe und Brauchwasserbereitung (ohne Einschalten der PTC Elemente oder den Zusatzheizungen im Flur, Bad und Gäste WC, die auch über den Hausstrom laufen). Wenn ich die benötigen sollte, dann wird es richtig teuer.... Auch für das permanent tolle Klima im Haus wäre dieser Verbrauch zu teuer im vergleich zu anderen Heizsystemen ! Ich freue mich auf weitere Erfahrungen zu diesem Thema aber ganz besonders auf die Rückmeldung der Firma Schwörer !
Carolin Baisch von Carolin Baisch
1. März 2017, 10:23
Hallo Herr Felix,

auch zu dieser Frage würde sich gerne mein Kollege aus der Haustechnik direkt mit Ihnen in Verbindung setzten.
Damit er Ihre Frage ausführlich beantworten kann.

Viele Grüße
Carolin Baisch
von Stephan Felix
17. Februar 2017, 14:36
Hallo
Ich habe eine Frage zur Lüftung in unserer Planung:
Unser Hausprojekt hat über 2 Etagen eine Nutzfläche von 250m2. In der Offerte finden wir auf Anraten des Bauberaters eine 2te Lüftungsanlage WRG 400-BP.
Brauche ich bei obiger Nutzfläche (Hausgrundfläche 10.26m x 15.21m) eine zweite Lüftung?


Besten Dank und freundliche Grüsse
Stephan Felix
von Hans-Juergen Leick
25. Januar 2017, 07:45
Hallo Oliver,

über ein Infrarot-Heizgerät wird die Wärmeenergie nur über die Strahlung im Raum zur Verfügung gestellt.
Ein Wandheizkörper gibt Wärme in Kombination von Konvektion und Strahlung ab.
Das Wärmeempfinden kann durch den Einsatz eines Infrarot-Heizelementes positiv beeinflusst werden.
Der Stromverbrauch wird sich voraussichtlich nicht wesentlich verändern, eine Reduzierung ist möglich.

Freundliche Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Oliver
24. Januar 2017, 08:29
Die Lüftungsanlage saugt die Luft aus dem Badezimmer ab. Dort wird sie bei uns durch den Elektroheizkörper von Schwörer erwärmt. Die warme Luft wird also relativ schnell wieder wegtransportiert.

Wäre ein Infrarot-Heiz-Element im Bad nicht sinnvoller? Diese Art der Heizung erwärmt die Wände, Personen, Möbel etc. im Bad und nicht direkt die Luft, und kann so länger im Raum gehalten werden.
Dies müsste sich doch dann auch positiv auf die Stromrechnungen auswirken oder?
von Peter Bachmann
29. Dezember 2016, 18:02
Zudem schafft die Lüftungsanlage Schadstoffe weg, welche durch die übliche Nutzung eingebracht werden. Imprägnierung von Kleidern, Reinigungsmittel und weitere Schadstoffe werden durch die Lüfungsanlage schnell wegtransportiert!

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