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Firmenbesuch bei Holcim in Dotternhausen

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Kategorie: Im Unternehmen
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Hallo, ich bin Rebecca Schnizer und seit September 2010 Auszubildende zur Bauzeichnerin bei der Firma SchwörerHaus KG. Zur Zeit arbeite ich in der Abteilung „Entwicklung / Normierung“.

Am 10. Juli 2012 machten sich Manfred Hölz, Nina Reinhardt, Thomas Manz, Michael Haible, Daniel Schäfer, Cornelia Eisele, Anja Walz, Michael Bechtle, Julia Hummel, Celina Hummel und Rebecca Schnizer auf den Weg nach Dotternhausen zu der Firma Holcim.
Die Firma Holcim hat ihren Hauptsitz in der Schweiz. Sie ist einer der weltweit größten Zementproduzenten und heute auf allen Kontinenten in über siebzig Ländern tätig.

Hohe Lagersilos mit Firmenaufschrift und eine Seilbahn über die Straße ließen uns wissen, dass wir am Ziel angekommen waren.
Im Seminarraum wurden wir freundlich begrüßt und schon ging es los.
Ein Mitarbeiter erklärte uns den Ablauf der Zementherstellung am Werk in Dotternhausen und was Zement überhaupt ist. Nach dieser Einführung in das Thema sahen wir einen Imagefilm, der zeigt welche Rolle Beton und Zement in unserem Leben spielen können.

Mit unseren Sicherheitsschuhen ausgerüstet holte man uns zur Werksführung ab. Wir wurden noch mit Schutzbrillen, Warnwesten und Schutzhelmen ausgestattet.
Zu Beginn der Werksführung liefen wir an den riesigen Lagersilos vorbei, bevor wir dann in einem kleinen Aufzug sechs Stockwerke bzw. ca. 68 m in die Höhe fuhren. Dies war ein Höhepunkt des Vormittags. Von dort aus konnten wir das gesamte Firmengelände überblicken.
Man konnte all das sehen, was man uns zu Beginn des Tages erzählt hatte: Den alten und den neuen Schieferbruch, der in einer ca. 9 m dicken Schicht in unmittelbarer Nähe des Werkes liegt. Der durch Sprengung abgebaute Ölschiefer wird zerkleinert und anschließend auf einem 2 km langen Förderband ins Werk gefördert.
Wieso benötigt Holcim Ölschiefer? Der gebrannte Ölschiefer wird zur Herstellung von Portlandschieferzement verwendet. Er reduziert den CO2 Aussoß, trägt positiv zum Brennvorgang bei und beeinflusst die Zementeigenschaften.
Wir sahen die Gondeln, welche an der 2,3 km langen Seilbahn hängen, die das zuvor gesprengte und mit einem Hammer-Brecher zerkleinerte Kalkgestein vom 1 000 m hohen Plettenberg nach unten über die Straße ins Werk transportieren. Außerdem besichtigten wir den Wärmetauscher, den 1 450°C heißen Drehofen, noch mehr Lagersilos und wie der Zement wahlweise in Säcken verpackt oder direkt in den Lastwagen verladen wird. Nachdem wir über den Gitterboden (der einen ganz schummrig werden ließ) wieder zum Aufzug gelaufen waren, zeigte der Werksführer uns die riesige Zementmühle im Inneren eines Gebäudes. Wir besuchten den Leitstand, von dem aus der gesamte Ablauf der Zementproduktion gesteuert wird und liefen unter dem Drehofen hindurch. Die Hitze war gut zu spüren.

Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein Museum, in dem alle Funde aus Stein- und Schieferbruch ausgestellt werden. Seelilien, Ammoniten, Treibholz und vieles mehr. Direkt vor der Haustür von Holcim befindet sich ein Platz mit Ölschieferplatten. Wenn man Hammer und Meisel mitbringt, kann man dort nach Versteinerungen suchen. Wir haben eine solche gefunden.

Es war ein sehr schöner, informativer und sonniger Vormittag.

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