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FERTIGHAUS FÜR MORGEN

Jasmin Steinhauser
Kategorie: Architektur
Kommentare: 0

Vor ca. einem Jahr habe ich von Herrn Prof. Raiser, der an der Hochschule Darmstadt seit 1997 Innenarchitektur lehrt, eine Anfrage erhalten, ob wir nicht Lust haben, ein gemeinsames Studenten-Projekt zu realisieren. Wir haben uns sehr gefreut, dass das Thema Fertighaus als Projekt für Architektur- und Innenarchitektur-Studenten an der Hochschule Darmstadt angeboten wird und haben sofort zugesagt.

Was daraufhin folgte, hat mich wirklich beeindruckt. Nach einem Besuch in unserem Hauptwerk in Hohenstein-Oberstetten, bei dem die Studenten die Produktion, das Ausstattungszentrum sowie die Musterhäuser besichtigten, haben sie in Klein-Gruppen neue Ideen und Konzepte zum Thema Wohnen in Fertighäusern entwickelt.

Betreut wurde das Projekt von Herrn Prof. Raiser und von Frau Schultz, Dipl.-Ing. Architektin BDA, die seit 2008 Professorin an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Architektur und Innenarchitektur, ist.

Es sind insgesamt 14 Projekte und Visionen entstanden, die den architektonischen Ausdruck einer jungen und offenen Generation widerspiegeln. Die Entwürfe variieren von verdichteten, puzzleartig zusammengesetzten Wohnmodulen in der Fläche bis hin zu Wohntürmen mit vielfältigen Innen- und Außenbezügen. Gezeigt wird außerdem, inwiefern sich innerhalb der Grundrisstypologien Vernetzungen und Kommunikationsplattformen zu Mitbewohnern ergeben und Netzwerke der Bewohner untereinander entstehen können.

Aus diesen 14 Projekten möchte ich Ihnen 3 herausragende Konzepte vorstellen:

LÜCKENFÜLLER von Adriana Bohl, Romy Jung und Caro Steiger

„Bauen in der Stadt“ steht bei diesem Projekt im Vordergrund, v.a. die Baulücke zwischen Bestandsgebäuden. Ziel ist es, auch für die kleinsten Baulücken mit wenig Budget so viel Komfort wie möglich zu bieten und dies mit einer lichten Breite von drei Metern.

REFUGIUM von Stella Daniel und Timo Daniel

Das REFUGIUM ist ein Zufluchtsort für ein Individuum – der Entwurf beschäftigt sich mit dem Thema der unterschiedlichen Charaktere, welche in einem Familienverbund (insbesondere bei Patchworkfamilien) unter einem Dach leben.

MODULAR von Stefanie Auwärter, Juliane Haubold und Daniela Schmidt

Dieses Modulkonzept berücksichtigt, dass in der heutigen Zeit Baugrund teuer ist und Menschen mobiler und flexibler geworden sind. Es ermöglicht den Bewohnern, ihre Wohnfläche nach ihren Bedürfnissen zu verändern und anzupassen. Das Grundmodul, das alle notwendigen Wohneinheiten wie Bad, Küche und Schlafen enthält, kann jederzeit erweitert werden.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Studenten sowie auch bei den Professoren für ihr tolles Engagement bedanken!!!

Wie sieht Ihr „Fertighaus für morgen“ aus?

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