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  • Schwörer Healthy Home in Mühlacker

Erstes „Schwörer Healthy Home“ realisiert

Carola Kochner
Kategorie: Allgemein
Kommentare: 1

„Licht. Luft. Leben.“ So lautet das Motto des ersten Schwörer Healthy Homes, bei dem über 40 Markenhersteller aus der europäischen Bauindustrie als Projektpartner zeigen, wie ein ökologisches und wohngesundes Zuhause heute aussehen kann: unter anderem mit einem Multifunktionsdach für Tageslicht- und Energiegewinnung, Verschattung durch elektrochrome Verglasung sowie einem ganzheitlichen Lichtkonzept.

Durch diese beispielhafte Partnerschaft unter der Regie von SchwörerHaus konnte in Mühlacker das erste „Schwörer Healthy Home“ errichtet werden – nicht als Musterhaus, sondern als echtes Wohnhaus auf einem konkreten Grundstück unter Einhaltung der Bauvorschriften und nach den Wünschen der Bauherrschaften Christine und Norbert Weimper. Der erfahrene Baufachjournalist und Bau-Blogger (bau-blogger.de) wollte am Beispiel seines eigenen Bauprojektes zeigen, was der moderne Hausbau zu bieten hat, wenn viele innovative Einzelprodukte zu einem ambitionierten, funktionierenden Gesamtensemble kombiniert werden – energieeffizient, wohngesund und dennoch bezahlbar.

Das Holzfertighaus steht in leichter Hanglage auf einem ebenerdig erschlossenen Betonfertigkeller als Gartengeschoss mit Wohnraumnutzung. Als erstes fällt die reduzierte, moderne Formensprache ohne Dachüberstände, Erker oder Gauben ins Auge. Ein kompakter Baukörper kommt der Energieeffizienz zugute – KfW Effizienzhaus 55 im Standard – bei der das Verhältnis von wärmeabgebender Hüllfläche zum beheizten Volumen eine Rolle spielt. Die klare Gebäudekubatur verweist auf die „Urform des Hauses“.

Multifunktionsdach und aktives Energiemanagement

Ein architektonisches Highlight am „Schwörer Healthy Home“, ist das neuartige Multifunktionsdach mit integrierten Dachflächenfenstern und planeben eingebauter Photovoltaikanlage. Die Komponenten wurden in den Abmessungen so aufeinander abgestimmt, dass sie kombinierbar sind. Die Photovoltaik-Module liefern ökologisch sauberen Solarstrom für Haushaltsgeräte, Beleuchtung und die hocheffiziente, solegeführte Luft-Wasser-Wärmepumpe. Überschüssiger Strom wird in den Batteriespeicher eingespeist, der die Energieströme und den Verbrauch durch ein aktives Energiemanagement optimiert. Dabei berücksichtigt er das Nutzerverhalten und die aktuellen Wetterdaten. Erst wenn alle Stromverbraucher im Haus mit Eigenstrom versorgt sind, die Waschmaschine im geeigneten Augenblick per Funksteckdose zugeschaltet sowie das E-Mobil in der Garage geladen und der Solarstromspeicher voll ist, wird überschüssiger Strom gegen Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist. Ziel ist es, den Eigenstromverbrauch im Gebäude auf bis zu 85 Prozent zu erhöhen. Wärmerecycling bietet die Schwörer-Frischluftanlage mit Hilfe eines effektiven Wärmetauschers, der aus der verbrauchten Raumluft über 80 Prozent der Heizwärme zurückgewinnt und im Sommer mit Ankühleffekt arbeitet. Zusammen mit der gut
wärmegedämmten, dichten Gebäudehülle ergibt sich so ein zukunftsweisendes Effizienzhaus.

Neues Wohnen mit Aufwertung des Dachgeschosses

In modernen Baugebieten, die künftig aufgrund von knappem Baugrund enger bebaut werden, gewinnt das Dachgeschoss als Aufenthaltsbereich an Bedeutung. Die Anforderungen an das Dachgeschoss steigen: guter Schallschutz, keine Überhitzung, viel Licht, schöne Ausblicke aber keine unseriösen Einblicke – offen wo möglich, Schutz wo nötig. Beim „Schwörer Healthy Home“ bringen 21 energieautark betriebene Solardachfenster viel Tageslicht in alle Zimmer und insbesondere auch auf die große, multifunktional nutzbare Galerie. Für die Verschattung auf der Südseite sorgt eine elektrochrome Verglasung, die auf Knopfdruck abdunkelt, damit das Raumklima auch bei starker Sonneneinstrahlung angenehm bleibt. Der Vorteil: man kann dennoch rausschauen. Die Dachfenster der Schlafräume sind zusätzlich mit motorisierten Rollladen versehen, damit man sie für einen gesunden Schlaf komplett verdunkeln kann. Zusätzlichen Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit bietet die Einbindung in das Smart Home-System TaHoma. Dieses steuert neben den Dachfenstern auch sämtliche Behänge im Erdgeschoss zeit- und sensorbasiert und ermöglicht individuelle Wohlfühlszenarien. Außenbewegungsmelder, Öffnungsmelder an den Fenstern und die Video-Türsprechanlage komplettieren die Smart Home Lösung.

Fassade als Lichtfänger und wohngesunde Materialien

Offene Architektur, ein großzügiger Empfang und helle Farben unterstützen die Wohlfühlatmosphäre im „Schwörer Healthy Home“, die sich vor allem aus dem innovativen Tageslichtkonzept speist: Die Planung der Fenster folgt dem Motto „Innen formt Außen“, wobei nicht die Anzahl der Fenster entscheidend ist, sondern deren intelligente Positionierung für eine optimale Belichtung der Räume und für attraktive Sichtachsen auch nach draußen.

Viel Licht, guter Schallschutz und frische Luft, das sind die zentralen Grundlagen für ein wohngesundes Eigenheim. Für einen geregelten Luftaustausch auch ohne Fensterlüften von Hand sorgt im „Schwörer Healthy Home“ eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Pollenfilter, damit auch Allergiker jederzeit tief durchatmen können. Ein wichtiger Bestandteil für gesunde Raumluft ist die Vermeidung von Schadstoffen beim Haus- und Innenausbau. Das bei SchwörerHaus verwendete Bauholz wird im firmeneigenen Sägewerk hergestellt und ohne chemischen Holzschutz eingesetzt; Beispiele für wohngesunde Bau- und Ausbaumaterialien sind die Holzwerkstoffplatten „Living Board“ und der Parkettboden. Darüber hinaus sind alle für die Innenraumluft relevanten Materialien schadstoffgeprüft. Die gesunde Raumluftqualität bestätigten mehrere Raumluftmessungen nach wissenschaftlichen Kriterien des Freiburger Sentinel Haus Instituts in Kooperation mit dem TÜV Rheinland. Dabei wurden über mehrere Wochen sogenannte Abklingkurven für bestimmte Stoffe ermittelt.

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1 KOMMENTARE
von Peter Bachmann
30. Juni 2017, 08:01
Mit Projekten in dieser Qualität und Konsequenz entsteht ein Wissenschatz, welcher künftig vielen Baufamilien zu Gute kommen wird. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Rechtssprechung wird es noch wichtiger, dass die Bauprodukte genau betrachtet werden um Schadstoffe und ungesunde Häuser zu vermeiden.

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