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Kosten der Erdarbeiten beim Hausbau

Einflussfaktoren und Preisbeispiele

Stephan Vöhringer
Kommentare: 11

Erdarbeiten – ein unbeliebter Posten beim Hausbau bei Bauherren. Denn die Kosten der Erdarbeiten können vor Baubeginn nur geschätzt werden. Was sich tatsächlich auf dem Grundstück verbirgt und welche Herausforderungen während den Erdarbeiten auftreten, bleibt oft eine Überraschung. Dieser Beitrag schafft einen Überblick welche Erdarbeiten beim Hausbau anfallen, wie sich die Erdarbeiten Kosten berechnen und wovon sie abhängig sind.

Jedes Haus benötigt ein solides Fundament – einen tragfesten Untergrund. Für die Planung und Ausführung ist es deshalb notwendig, den Baugrund fachgerecht zu betrachten. Daher lassen wir ein Bodengutachten durchführen, um eine verlässliche Aussage zur Tragfähigkeit des Bodens, der Versickerungsfähigkeit sowie zu Grund- und Schichtenwasser und damit stauendem und drückendem Wasser zutreffen. Die Bodenbeschaffenheit ist ein wesentlicher Faktor, der die Entscheidung über die Art der Gründung und Ausführung einer Bodenplatte oder eines Kellers beeinflussen kann. Auch die Topografie des Grundstückes spielt dafür eine wichtige Rolle – beispielsweise bei Hanglage oder wenn das Gelände tiefer als die geplante Bodenplatte liegt. Weiterhin können die Kosten für die Erdarbeiten dadurch im Vorfeld besser bemessen werden.

Diese Faktoren beeinflussen die Preise der Erdarbeiten

Die Kosten der Erdarbeiten werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Eine exakte Kosten Berechnung ist deshalb fast unmöglich. Die Preise der Erdarbeiten variieren von Bauvorhaben zu Bauvorhaben sehr stark. Pauschale Preisangaben machen wir daher sehr ungern.
Diese Faktoren können die Kosten der Erdarbeiten erheblich beeinflussen:

  • Region des Grundstücks (Arbeitslöhne, Ballungszentrum oder ländlich)
  • Kosten der Deponie (Entfernung zur Deponie, Deponiekapazität)
  • Bodenbeschaffenheit (Fels, Untergrund ist nicht tragfähig es muss aufwendig gegründet werden, z.B. Bodenaustausch, Pfahlgründung, Betonplomben etc.)
  • Kontaminierter Boden (bei Altlasten/Schadstoffe muss speziell abtransportiert und entsorgt werden)
  • Örtliche Gegebenheiten (z.B. Unterfangungen, Verbau, Hangsicherungen oder Rückbauten von Gebäuden, Straßen oder Gehweg).

Berücksichtigen Sie deshalb eventuell anfallende Mehrkosten bei den Erdarbeiten, um später böse Überraschungen zu vermeiden.

Leistungsumfang der Erdarbeiten

Diese Erdarbeiten fallen bei allen Kellerversionen, sowie bei einem Haus auf Bodenplatte an:

  • Abtragen des Mutterbodens
    Beim Humusaushub werden ca. 20-30 cm Mutterboden abgetragen. Die Abrechnung erfolgt in Quadratmeter.
  • Aushub der Baugrube
    Zusätzlich Aushub der Fundamente und Leitungsgräben. Die Abrechnung dieser Kosten erfolgt pro Kubikmeter. Die Kosten hängen stark von der Bodenbeschaffenheit ab. Handelt es sich um einen schwer lösbaren Fels, fallen die Kosten deutlich höher an.
  • Entsorgung Aushub
    Die Abrechnung erfolgt pro Kubikmeter oder Tonne zzgl. evtl. Stundeneinsatz des LKW.
  • Kanalisationsarbeiten
    Hierzu zählen zum Beispiel: Grundleitungen für Schmutz- und Regenwasser, Verlegung der Leerrohre, Mehrspartendurchführung, Rohranschlüsse, Bodenablauf, Schmutzwasseranlage etc. Die Berechnung erfolgt in Laufmeter und Stück.
  • Verfüllarbeiten
    Damit ist das Wiedereinfüllen des Arbeitsraumes gemeint. Diese Erdarbeiten Kosten berechnen sich pro Kubikmeter oder Tonne.
  • Beton- und Stahlarbeiten:
    Diese Position fällt bei Tiefergründungen, Frostschürzen oder zusätzlichen Fundamenten an.
  • Dämmarbeiten an der Kelleraußenwand
    Die Stärke und Art der Dämmung kann vom Bauherr selbst bestimmt werden, sofern keine Wohnräume im Keller geplant sind. Empfohlen wird mind. eine Dämmung von 60 mm bis max. 120 mm.
  • Baustromverteilerkosten
    Dieser wird während der Baustellenarbeiten benötigt, bis der Hausstromzähler im Zählerschrank betriebsbereit ist.

Zu den genannten Erdarbeiten können je nach Grundstück und Bodenbeschaffenheit weitere Positionen hinzukommen, wie zum Beispiel Bodenaustausch, Rodungen, Baustellensicherungen, Straßensperrungen, Verbau, Hangsicherung, Unterfangungen, Rückbauten etc.

Aufgrund der ungewissen Grundstückssituation und weiteren Einflussfaktoren ist es schwer einen Preis für die Erdarbeiten zu definieren. Wenn sie genauere Angaben möchten, können Sie bei Ihrem Architekt eine Massen- und Kostenermittlung beauftragen.

Für die Erdarbeiten sollten Sie bei einem Haus mit Keller ca. 50.000 bis 80.000 Euro ein rechnen. Je nach Grundstück gibt es auch Bauvorhaben die mit ca. 30.000 Euro klar kommen. Bei einem Haus mit Bodenplatte ca. 10.000 bis 20.000 Euro, mit größerem Bodenaustausch ca. 30.000 Euro.

Vergabe der Erdarbeiten bei SchwörerHaus

  1. Ausschreibung der Erdarbeiten
    Die Ausschreibungen für die Erd-, Kanal- und Betonarbeiten werden in der Regel von SchwörerHaus als Dienstleistung erstellt. In manchen Regionen wird ein Angebot durch Partnerfirmen auf Baugrund und Wünschen der Bauherren zugeschnitten. Die Ausschreibungen werden aufgrund langjährigen Erfahrung sehr umfangreich und schon vor der Planungsbesprechung vor Ort durchgeführt, um möglichst günstige Preise zu erlangen. Erfahrungsgemäß sind die abgegebenen Leistungsverzeichnisse günstiger, wenn die Bauunternehmer nicht unter Zeitdruck stehen. Die angegebenen Massen in der Ausschreibung werden an die Vorabzüge (Vorplanung) des Architekten angenähert und können je nach örtlichen Gegebenheiten abweichen. Die Kostenermittlung der außenvertraglichen Leistungen ist deshalb nicht verbindlich.Das Leistungsverzeichnis beinhaltet die von Ihnen zu beauftragenden außervertraglichen Leistungen wie Erdarbeiten, Drainage, Kanalisation und eventuell erforderliche Fundamenterweiterungen die je nach örtlicher Gegebenheit ausgeführt werden. Zusätzlich werden auch die Leistungen, die die Firma SchwörerHaus betreffen abgefragt. Das Leistungsverzeichnis beinhaltet keine Erschließungsarbeiten bzw. Geländemodelierungen.Angeschrieben werden Bauunternehmer in der Nähe des Bauplatzes, die bereits bei SchwörerHaus gelistet sind. Kundenwünsche werden hierbei gerne berücksichtigt und zusätzliche Bauunternehmer um eine Angebotsabgabe gebeten.
  2. Vergabe der Erdarbeiten
    Die Angebote der Bauunternehmer werden nach Prüfung und Auswertung der Firma SchwörerHaus an den Kunden weitergeleitet. Um einen rationellen Ablauf gewährleisten zu können sowie Koordinationsschwierigkeiten und Unklarheiten in Gewährleistungsfragen vorzubeugen, raten wir, die Vergabe in Abstimmung mit SchwörerHaus zu treffen, damit die außervertraglichen Leistungen (Erd- und Kanalarbeiten, etc.) und die vertraglich geschuldeten Leistungen der Firma SchwörerHaus (Bodenplatte, etc.) durch die ein und dieselbe Bauunternehmung ausgeführt werden kann.
  3. Baustellengespräch
    Vor Beginn der Erdarbeiten wird ein Baustellengespräch zwischen dem Bauherren, dem beauftragen Bauunternehmer, dem Architekt und dem zuständigen Bauleiter vor Ort stattfinden. Bei diesem Gespräch wird die Vorgehensweise der auszuführenden Arbeiten besprochen. Auf Wunsch können Geländemodellierungen, Stützmauern, Zufahrtswege etc. besprochen und beauftragt werden. Diese sind jedoch nicht im Preis enthalten. Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlich geleisteter Ausführung.

11 KOMMENTARE
Avatar von Stefan Zander
10. November 2019, 21:47
Hallo an alle Interessierten,

unsere Erfahrungen decken sich leider auch mit der von Matthias R geschilderten Problematik:

Kurz zum Bauvorhaben:
Wir bauen ein SchwörerHaus mit Keller in Heppenheim; unsere Grundmaße sind 10,90 x 9,08m. Das Grundstück ist ebenerdig, ca. 1,80 m unter der Straßenoberkante und ohne felsigen Untergrund. Das Bodengutachten empfiehlt ein Streifenfundament.

Auch uns wurde zu Beginn des Vorhabens eine geschätzte Kostenspanne für die Erdarbeiten von ca. 35 - 45K genannt [1].

Seit kurzen liegen uns die Angebote der Erdbauunternehmen vor – und diese beziffern sich tatsächlich auf 70 - 92K.

Die in diesem Blog genannte Preisspanne liegt also, nach unserer Erfahrung, deutlich näher an den zu erwartenden Werten, als die vor Vertragsschließung kommunizierten Werte.

Das finden wir schon etwas schade, da die wenigsten Bauherren vor Baubeginn auf eigene Erfahrungswerte zurückgreifen können und hier den Angaben zu Vertragsbeginn vertrauen müssen (u.a. auch für die Finanzierungsaufstellung).

Jetzt überlegen wir auch zu einem geteilten Modell überzugehen (Erdarbeiten durch Unternehmen A; Betonarbeiten durch Unternehmen B).

In jedem Fall würde es, aus unserer Erfahrung, helfen, die kalkulatorischen Werte höher anzusetzen.

Viele Grüße
Stefan Zander

[1] Quelle: Nebenkostenaufstellung BW; Stand 12/2017
Carolin Zeller von Carolin Zeller
28. Oktober 2019, 16:12
Hallo Matthias R.,

die angegebene Kostenspanne sind Erfahrungswerte von unseren Bauvorhaben. Aber wie gesagt, sind die Kosten von Bauherr zu Bauherr stark unterschiedlich.

Viele Grüße
Carolin Zeller
Avatar von Matthias R.
26. Oktober 2019, 19:44
Hallo Frau Zeller,

danke für die Rückmeldung.
Was Sie schreiben ist nachvollziehbar, geht jedoch nicht auf meinen Post ein.

Meine Frage ist ja nicht warum Sie mit Kostenspannen arbeiten, sondern warum die Kostenspanne hier im Kundenblog eklatant höher liegt, als die erst kürzlich genannte Kostenspanne während der vorvertraglichen Verhandlung und Kalkulation.
25-48k zu 50-80k Falls Sie darauf eingehen möchten, dann gerne.
Carolin Zeller von Carolin Zeller
18. Oktober 2019, 12:12
Hallo Matthias R.,

wie im Beitrag schon erwähnt können die Kosten der Erdarbeiten vor Baubeginn nur geschätzt werden. Diese sind von verschiedenen Faktoren abhängig (siehe oben), deshalb variieren die Kosten von Grundstück zu Grundstück. Auch mit jahrelanger Erfahrung tuen wir uns schwer unseren Kunden hier einen Betrag zu nennen. Deshalb geben wir immer eine Kostenspanne an.

Wenn Sie eine genauere Kostenschätzung möchten, könnten Sie bei Ihrem Vermesser oder Architekt ein Geländemodell beauftragen.

Viele Grüße
Carolin Zeller
Avatar von Matthias R.
14. Oktober 2019, 15:11
Hallo Herr Vöhringer,


ich habe eine Frage zu den Kosten für die Erdarbeiten. Bei uns steht die Ausschreibung der Erdarbeiten durch Schwörer kurz bevor.

Schwörer nannte uns 25.000 - 48.000 € für die Erdarbeiten, siehe unten.
Ein doch recht großes Spektrum - man sollte meinen es deckt einige unterschiedliche Gegebenheiten und Eventualitäten ab.
Wir kalkulierten ursprünglich die grobe Mitte von 35.000 €, da das Haus mit 10x10m eher human in der Größe ist.

Doch hier und ebenfalls im Beitrag "Welche Erdarbeiten sind notwendig" von Heiko Wolf werden... Zitat: "bei einem Haus mit Keller ca. 50.000 bis 80.000 Euro" genannt.
Auch der Kommentar von Dave verunsichert, hier wurden mit Bodenplatte ohne Besonderheiten 30.000 € fällig.

Es ist schon ein großer Unterschied, ob wir unser Risiko auf Mehrkosten von ca. 13.000 € oder auf ca. 48.000 beziffern müssen.
Was stimmt nun?

Sobald wir das konkrete Ergebnis der Ausschreibung haben schreibe ich erneut.

Gruß
Matthias R.

Konkret Info die wir erhalten hatten:
"Durchschnittliche Gesamtsumme Erdarbeiten ca. EUR 25.000,-- bis 48.000,--**
Die Ausschreibung für die Erd- und Kanalarbeiten erfolgt durch die Fa. Schwörer
Die Vergabe erfolgt durch die Bauherrschaft
** Diese Kosten werden nach Aufmaß abgerechnet und sind sehr stark abhängig vom Grundstück und Bauvorhaben (z. B. ebenes
Grundstück: Verfüllung Erdaushub auf Grundstück / Abfuhr zu einer weit entfernten Erddeponie / extreme Deponiegebühren,
geologische Grundstückseigenheiten, Wasserhaltung usw.).
Bei den mit *-** gekennzeichneten Beträgen handelt es sich um durchschnittliche Erfahrungswerte."
Stephan Vöhringer von Stephan Vöhringer
20. September 2019, 08:49
Hallo Tim,

folgende Informationen zu Ihrem Eintrag:

zu 1.) Es müssen verschiedene Randbedingungen erfüllt sein, damit die Ausschreibung gestartet werden kann, spätestens jedoch zum Ausstattungstermin/Bemusterung.
zu 2.) Die Ausschreibungsunterlagen werden durch SchwörerHaus erstellt. Hierbei werden die Hauptmassen an die örtlichen Gegebenheiten angepasst.
zu 3.) Hier ist es schwierig und unseriös eine verbindliche und vernünftige Aussage zu treffen, ohne die örtlichen Gegebenheiten oder das geol. Gutachten zu kennen. Sofern der Baugrund ausreichend tragfähig ist, kein Bodenaustausch erforderlich ist, keine Hanglage vorhanden ist und ideale Bedingungen vor Ort sind, bewegen wir uns zwischen 50 und 100 m³!
zu 4.) Es wird dennoch eine Ausschreibung durch SchwörerHaus erfolgen, da wir Ihnen die Leistungen gemäß Bau- und Ausstattungsbeschreibung schulden. Die außervertraglichen Leistungen werden in diesem Zuge mit ausgeschrieben. Wollen Sie sich komplett selbstständig um die Ausschreibung der außervertraglichen Leistungen kümmern, können Sie anhand der Architektenpläne, des geol. Gutachtens und der Örtlichkeiten alle relevanten Ausschreibungsinformationen generieren.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Viele Grüße
Stephan Vöhringer
Avatar von Tim
14. September 2019, 23:48
Hallo Herr Vöhringer,
vielen Dank für den informativen Blogeintrag. Ich habe dazu noch einige Rückfragen:

1.) Ich würde gern wissen, zu welchem Zeitpunkt SchwörerHaus überlicherweise mit der Ausschreibung der Erd-, Kanal- und Betonarbeiten beginnt? Sobald die Mehrfertigungspläne geprüft wurden oder erst nach der Bemusterung?
2.) Erstellt die nötigen Ausschreibungsunterlagen SchwörerHaus selbst oder der Architekt?
3.) Wieviel m³ Erdaushub fallen beim Bau ohne Keller (nur Bodenplatte) üblicherweise an (normaler Boden ohne Auffällgkeiten) bei einer Hausgrundfläche von 100m²?
4.) Wenn ich die Ausschreibung als Bauherr selbstständig durchführen will, wie komme ich an die nötigen Ausschreibungsinformationen zu meinem geplanten SchwörerHaus?

Vielen Dank vorab führ Ihren Rat.

Mit freundlichen Grüßen,
Tim
Avatar von Dave
26. Februar 2019, 21:40
Hallo an alle, vor allem die, die noch bauen wollen!

wir bauen aktuell unser Schwörerhaus. Die Erdarbeiten haben wir bereits hinter uns. Wir bauen auf Bodenplatte, eines der kleineren Häuser und haben einen guten Boden. Es gab keinen Fels und austauschen musste man eigentlich auch nicht viel. Im Vorfeld hieß es oft, die Erdarbeiten wären sehr teuer, da die Deponien mit dem Aushub von Stuttgart 21 voll sind und verlangen könnten, was sie wollen. Inzwischen wissen wir, das die Deponie mit 1500 Euro eher ein kleiner Posten war.

Wir haben bei der Ausschreibung erstaunlich viele Angebote erhalten. Hier schon mal der Tipp, die potenziellen Erdbauer anzurufen und telefonisch um ein Angebot zu bitten. Die Angebote lagen zwischen knapp 30.000 und 40.000 Euro.

Wir hatten das ganze Projekt ziemlich gut durch kalkuliert und bis jetzt hat nahezu alles gepasst. Einzig die Erdarbeiten haben uns nach den Angeboten schlaflose Nächte bereitet. Da wir bei Unterschrift des Werksvertrags ein Beiblatt von Schwörer erhalten haben, dass die gesamten Nebenkosten ca. 30.000 Euro betragen, waren wir auf diese Summen nicht vorbereitet.

Aus unserer Erfahrung heraus können wir also nur empfehlen, bei Bau auf Bodenplatte mit mindestens 30.000 Euro zu kalkulieren. Ggf. kommen hier dann noch Kosten für Fels, einen Kranstellplatz, Fläche für Garage oder Carport etc. dazu. Wenn es dann doch weniger wird, fühlt sich das definitiv besser an, als wenn es deutlich teurer wird, als geplant.

Beste Grüße und viel Freude beim eigenen Bauprojekt
Dave
Avatar von Daniel
9. Januar 2019, 16:12
Vielen Dank für die schnelle Antworten.

Uns ging es erstmal allgemein um die Möglichkeit.
Aber sie stellten den Vorteil einer "aus einer Hand" Lösung gut dar und die Gründe sind hierfür plausibel.
Stephan Vöhringer von Stephan Vöhringer
9. Januar 2019, 15:53
Hallo Daniel,

eine getrennte Vergabe (Erdarbeiten „Firma A“, Bodenplatte „Firma B“) ist prinzipiell möglich. Dies wird jedoch von uns nicht empfohlen, da immer wieder Schnittpunkte in den einzelnen Gewerken auftreten, die zu unnötigen Spannungen führen können (ein Beispiel: Aushubsohle durch Erdbaufirma schräg, bedeutet Mehraufwand für Dämmung, oder Sauberkeitsschicht und Filterschicht). Auch ist bei einer getrennten Vergabe meist eine Fachbauleitung erforderlich, die dann durch Sie geschuldet wird.
Überwiegen jedoch, trotz gründlicher Abwägung, die Gründe für eine getrennte Vergabe (meist das finanzielle Delta), ist dies dennoch möglich und kann trotz genannter Bedenken oder Umstände zu einem guten Ergebnis führen!

Viele Grüße
Stephan Vöhringer
Avatar von Daniel
8. Januar 2019, 21:24
Hallo Herr Vöhringer,

sehr interessanter Beitrag und tolle Beschreibungen.
Meine Frage wäre, ob es vorstellbar wäre und machbar ist, dass die Erdarbeiten von einer Firma A und die Bodenplatte, Dämmung etc von einer Firma B gemacht werden?

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