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  • Wandbild bei SchwörerHaus: Die Wächterin

Die Wächterin des Waldes – für eine enkeltaugliche Zukunft

Überdimensional großes Wandbild entsteht an einer Schwörer-Lagerhalle

Kategorie: Allgemein
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Seit 1970 sind die beobachteten Wirbeltierbestände weltweit um durchschnittlich 69 Prozent zurückgegangenen, die Süßwasserarten sogar um 83 Prozent. Das belegt der Mitte Oktober veröffentlichte WWF Living Planet Report.

Gründe hierfür sind die menschengemachte Naturzerstörung und die Erderwärmung. In den Medien und der Öffentlichkeit nicht genug beachtet, bei Bürgerinnen und Bürgern oft nur mit dem Bienensterben verbunden, und bei vielen Unternehmen auf der Agenda weit hinter Klimaneutralität stehend. ExpertInnen sind sich einig: Der flächenübergreifende Artenschutz bleibt vernachlässigt, obwohl Biodiversität für den Menschen existenziell ist.

SchwörerHaus möchte gemeinsam mit dem Künstler Marvin Daumüller dieses wichtige Thema aufgreifen und eine weithin sichtbare Botschaft auf dem Werksgelände platzieren. Dafür entstand an einer Lagerhalle des Fertighausherstellers Anfang 2022 ein überdimensional großes Wandbild. Über einen Monat hatte Marvin die 40 auf 16 Meter große Halle künstlerisch gestaltet.

Parallel dazu entstand eine filmische Begleitung durch den Videokünstler Lucas Wurmbach, die das Thema aufgreift und die Botschaft des Gemäldes vertiefend erklärt. In dem Film kommen zudem Protagonisten wie zum Beispiel der Hohensteiner Förster Hägele sowie auch der Schwörer Holzeinkäufer Georg Tiggemann zu Wort, die die Nachhaltigkeitsprinzipien in ihr tägliches Handeln übertragen.  

Unser Einfluss auf Umwelt und Natur ist maßgeblich für sämtliche Veränderungen die wir die vergangenen Jahre beobachten konnten. Selbst an den wenigen Stellen dieser Erde wo der Mensch nicht physisch eingegriffen hat, ist er für die Klimaveränderung und die daraus resultierenden Schäden verantwortlich. Besonders Unternehmen stehen dabei in der Verantwortung vorzuleben, wie sich im Einklang mit der Natur wirtschaften lässt. Der schonende Umgang mit den endlichen Ressourcen unserer Erde muss dabei an erster Stelle stehen. Auch wir bei SchwörerHaus sind auf die Nutzung der natürlichen Ressourcen angewiesen. Daher setzen wir uns für eine regionale Wertschöpfungskette und einen nachhaltigen Produktionskreislauf von der Holzernte bis zum Holz-Fertighaus ein. Es ist uns ein ehrliches Anliegen, die Vielfalt unserer Erde zu bewahren.

Die Artenvielfalt die unsere Erde so besonders und lebenswert macht, ist im Wandbild dargestellt. Die künftige Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten liegt in unseren Händen. Die im Bild dargestellte Person trägt in ihrem Beutel und in ihrer Hand junge Baumsetzlinge. Ein Symbol für die Nachhaltigkeit, die in der Forstwirtschaft schon lange praktiziert wird. Stichwort: Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Die junge Person läuft im Motiv durch die geschaffene Welt – genauso wie die anderen dargestellten Tiere. Der wesentliche Unterschied zwischen dem Tier und dem Menschen ist der Verstand. Es ist dringend notwendig den menschlichen Verstand und das Bewusstsein, das er sich angeeignet hat, nicht zur Ausbeutung, sondern zur Unterstützung und Erhaltung der Flora und Fauna zu nutzen. Die dargestellte Person fungiert somit als „Wächterin des Waldes“ und symbolisiert unsere Rolle im Kreislauf des Lebens: Die Erhaltung unserer lebenswerten Erde im Sinne einer enkeltauglichen Zukunft!

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Was tun wir bei SchwörerHaus?

Am Firmensitz in Hohenstein-Oberstetten entstehen jährlich 800 Schwörer-Häuser in Holzständerbauweise. Nicht nur das Produkt, auch die gesamte Produktion inklusive Beschaffung des Rohstoffs Holz ist in einen geschlossenen ökologischen Kreislauf eingebunden. Mithilfe eines durchgängigen Kreislaufkonzeptes werden kostbare Ressourcen eingespart. So versorgt das Biomasse-Heizkraftwerk das Werk mit Strom und Wärme. Thermisch genutzt werden anfallende Holzreste wie beispielsweise bei der Entrindung anfallende Baumrinde oder kommunales Grüngut, die nicht mehr in einer Kaskadennutzung weiterverwendet werden können. Auch die hohe Fertigungstiefe dank eines eigenen Sägewerks mit Trockenkammer am Firmensitz sorgt für eine ressourcenarme Produktionsweise. Auch bezogen auf das Produkt besteht ein durchdachtes Kreislaufkonzept. Dieses Konzept ermöglicht den Rückbau unserer Fertighäuser am Ende eines Lebenszyklus. Viele der eingesetzten Baustoffe können anschließend wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden.

Auch unsere Auszubildenden engagieren sich in ihren GreenCard-Projekten um eine enkeltaugliche Zukunft. Die Erhaltung der Biodiversität ist dabei in vielen Projekten wesentlicher Inhalt. Ein Projekt der ersten Stunde: Der Azubi-Wald. Seit 2013 sind die Schwörer-Azubis inzwischen für die Pflege ihres 1,6 ha großen Waldstücks verantwortlich. In dem naturbelassenen Mischwald erleben die Azubis die Besonderheiten des Lebensraumes Wald über die verschiedenen Jahreszeiten hinweg, denn zahlreiche große und kleine Waldtiere, Vögel und Insekten leben dort. In verschiedenen Aktionen für Schulklassen bringen sie den Schülern Flora und Fauna des typischen schwäbischen Naturwaldes nahe.

Seit 2015 halten die Azubis auf dem Werksgelände Bienenvölker. In 2016 wurde zusätzlich ein Bienenlehrpfad mit Barfußpfad erbaut und einen Schaubienenkasten erstellt, der für die allgemeine Öffentlichkeit stets zugänglich ist. Zudem sensibilisieren die Azubis mit zahlreichen Aktionen für Kinder und Jugendliche, Mitarbeiter und ihre Familien hinsichtlich der Bedeutung der Honig- und Wildbienen und das Insektensterben. So bekamen beispielsweise die neun Kooperationsschulen aus der Region im Jahr 2019 im Rahmen eines Wettbewerbs eine ganz besondere Aufgabe. Sie sollten eine Nisthilfe für Wildbienen bauen. Der Kreativität waren hierbei keine Grenzen gesetzt. Die Wildbienen-Hotels sollten jedoch nicht nur schön aussehen, sondern auch bestmöglich ihren Zweck erfüllen. Dazu erhielten die Schüler in einer Unterrichtseinheit von den Azubis viele interessante Informationen über Wildbienen mitgeteilt. Nach der Fertigstellung der Nisthilfen wurden diese auf dem Schwörer-Werksgelände aufgestellt. Von einer Jury bewertet, erhielten die drei besten Hotels einen Preis.

Auch die Vogelbeobachtungsstation auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Münsingen mitten im Biosphärengebiet Schwäbische Alb entstand durch die Schwörer-Azubis in Kooperation mit dem Bundesforst. Ein wunderbarer Platz um in Ruhe die Artenvielfalt zu bestaunen, die es gemeinsam zu erhalten gilt.

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