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Die Kellermontage

Hausbau Blog 2022

Kommentare: 20

Unsere Bauherren erhalten circa 1 – 1,5 Wochen vorher schriftlich mitgeteilt wann die Kellermontage ihres Bauvorhabens stattfinden wird. An diesem Tag werden morgens zunächst der Kran und die LKWs in Position gebracht und parallel dazu wird auf der Bodenplatte alles vorbereitet. Kurze Zeit später werden bereits die ersten Wandelemente platziert.

Bei uns arbeiten 21 Mitarbeiter in der Kellermontageabteilung. Ein Trupp besteht aus 3 Personen. Durch das eingespielte Team ist es möglich die Kellerelemente innerhalb eines Tage zu stellen.

Meistens findet während der Kellermontage oder kurze Zeit später ein Termin zwischen der Bauherrschaft, Bauunternehmer und dem Bauleiter statt. Hierbei werden die nächsten Schritte besprochen beispielsweise wann die Versorgungsleitungen in den Keller geführt werden oder wie hoch der Arbeitsraum angefüllt werden soll. Zur Kontrolle wird noch einmal über die Ausführung gesprochen, so dass es zu keinen Unklarheiten oder offenen Fragen bezüglich der Abrechnung kommt.

Danach wird der Bauunternehmer eine Abschlagsrechnung erstellen und an Sie senden.
Bei Fragen bezüglich der Abschlagsrechnungen steht Ihnen Ihr Bauleiter gerne mit Rat und Tat zur Seite.

20 KOMMENTARE
von Jochen Schreck
21. März 2013, 21:50
Hallo Andreas,

hört sich ganz nach Homeway an. :-)
Interessant ist nämlich deren Anweisung, die Fritz!Box in den Keller zu stellen! Das ist natürlich sowohl WLAN-technisch wie auch für das DECT-Signal grober Unfug!

Die Fritz!Box gehört natürlich entweder ins OG (da ist sie bei mir) oder ins EG, aber NICHT in den Keller! Im OG hat man eine hervorragende Verteilung auch nach draußen in den Garten. Bei mir sitzt die Fritz!Box beim Rechner, denn da kann ich den gleich per LAN anschließen.

Man kann den evtl. vorhandenen Splitter und das NTBA im Keller lassen, schaltet von dort aber das DSL/Internet-Signal über eine Netzwerkleitung CAT7 zur Fritz!Box. Dann evtl. noch ISDN/Analogtelefon zur Fritz!Box. Hier empfehle ich ebenfalls eine CAT7 Leitung. Die ist flexibel auch für hohe Netzwerkgeschwindigkeiten nutzbar.

Nicht vergessen:
Wenn man vom Keller aus Netzwerkkabel in die Räume verteilen will, dann muss auch wieder ein Netzwerkkabel von der Fritz!Box zurück in den Keller an einen Gigabit-Switch geplant werden! Netzwerkkabel kosten nicht viel, deshalb lieber mehr als zu wenige einbauen!

z.B. für SAT-Receiver, Fernseher, Kinderzimmer, Arbeitszimmer, Wohnzimmer, Schlafzimmer etc.

Ein verdrahtetes Netzwerk hat niemals Störungen und ist mit CAT7-Leitungen zukunftssicher bis 10 GBit.

Grüße,
Jochen
von Stephan
21. März 2013, 21:17
@Andreas

Unser DECT-Telefon steht im Erdgeschoss, FritzBox ist aber im Keller. Wir haben unser Schwörer-Haus mit CAT-7-Kabeln ausgestattet und darüber auch die ISDN-Leitung ins Erdgeschoss laufen, funktioniert einwandfrei, muss aber von einem Fachmann gemacht werden, der sich mit so etwas auskennt. Vom Aufstellen der DECT-Basisstation im Keller würde ich abraten, das hatten wir in den ersten Tagen, als die Verkabelung noch nicht vollständig war. Im Obergeschoss gab es dann in einigen Räumen Aussetzer und Rauschen, im Erdgeschoss war aber alles OK.
von TuI
21. März 2013, 20:49
Hallo Andreas,

bei uns geht das WLan zumindest im EG gut. Im OG haben wir zusätzlich einen weiteren Router an eine der 3 standartmäßigen Netzwerkdosen gehangen.

Telefondosen sind doch auch 2 im Standart und dort hängt auch unsere Basis dran... unabhängig davon können im Keller telefonieren obwohl die Basisstation imEG oder OG steht. Wenn es in die Richtung funktioniert sollte es auch andersherum gehen.

Viel Spaß beim weiteren Hausbau.
von Andreas
21. März 2013, 14:58
Hallo zusammen,

unser Schwörerkeller wurde vor ein paar Tagen gestellt und nun wirft sich mir eine kleine Frage auf mit folgender Situation.

Wir wollen Schnurlostelefone über DECT nutzen. Die Fritzbox ist hierfür im Keller vorgesehen wo alle Leitungen zusammen laufen.

Kann jemand aus eigener Erfahrung berichten, dass dies auch mit der WLAN und DECT Ausleuchtung in EG und OG funktionieren wird?

Der Schwörerkeller hat ja keine übliche Betondecke sondern eine Dämmwertdecke. Im Moment denke ich dass sich dies positiv auf die Ausleuchtung auswirken dürfte.

Grüße
Andreas
von Claudia Potell
16. August 2011, 16:37
Hallo Herr Merten,

ich habe bei Ihrem zweiten Kommentar im Beitrag "Hausmontage" einen "Gesamt"-Kommentar geschrieben, da sich die Themen zum Teil überschneiden bzw. zusammen gehören. Sie finden ihn hier: https://blog.schwoererhaus.de/hausmontage/#comment-1436

Vielen Dank für Ihren Hinweis!
von Merten
14. August 2011, 21:39
Hallo zusammen,
als Verbesserung würde ich vorschlagen, dass man die Information, dass Wasser dem Keller nichts ausmacht schon in das Anschreiben zur Kellermontage reinzuschreiben. Uns hätte das jedenfalls einige schlaflose Nächte erspart.
@ Matthias Gabele: Wir haben im unserem Keller die Abfüsse im Boden aufgemacht. So stand bei er Hausmontage "nur" ca. 5 cm Wasser im Keller und wir konnten auf das Pumpen verzichten.
@ Frank Reutter: Bei der Kellermontage ist es noch vergleichweise viel Zeit. Bei der Hausmontage hatten wir nur 4 Arbeitstage Zeit - an einem davon hatte die Gemeinde sogar geschlossen. Zum Glück ging es bei uns ohne Straßensperrung, aber die 3 Arbeitstage wären definitiv zu kurz gewesen. Ich kann Ihnen nur empfehlen, wenn Sie eine Sperrung benötigen, sich einige Zeit vorher telefonisch mit Schwörer in Verbindung zu setzen und auf die Nennung des genauen Termins zu bestehen.

Viele Grüße und gute Nerven :)
Merten
von Anke Greiner
11. August 2011, 14:36
Hallo Herr Gabele,

nach Ihrer Beschreibung befindet sich Ihr Keller derzeit im Rohbau, daher besteht immer die Möglichkeit, dass Wasser in den Keller kommt (beispielsweise durch starke Regenschauer). Die von Ihnen angesprochene Folie auf dem Keller dient nur zur Betonnachbehandlung in den ersten ein bis zwei Tagen nach der Montage und nicht zum Abdichten des Kellers. Daher ist es nicht schlimm, wenn diese zu einem späteren Zeitpunkt durch Arbeiten am Keller kleine Löcher bekommt oder durch den Wind zurückgeschlagen wird.

Der Beton, der von uns bei der Kellermontage verwendet wird, ist nicht wassersaugend. Auch die Holzbalken sind behandelt und können daher kein Wasser aufnehmen.

Sobald das Haus darauf steht, ist der Keller dicht und trocknet durch das Lüften bzw. wird ggf. von unserem Bautrupp ausgepumpt und getrocknet.
von Matthias Gabele
9. August 2011, 12:39
Sehr geehrte Frau Greiner,
unser Keller ist schon gestellt und mit Plane abgedeckt. Der Abschluß der Arbeiten war Ende Mai / Anfang Juni. Schwarzbeschichtung, Dämmung und Erdarbeiten sind ebenfalls schon abgeschlossen.
Da weder die Plane noch die Kellerdecke wasserdicht sind und es während den letzten zwei Monaten fast täglich regnet sind wir nun wöchentlich dabei aus unserem Keller das Wasser zu pumpen. Ich hoffe, dass dieser Zustand nicht außergewöhnlich ist.
Mit Sorge sehen wir nun allerdings dabei zu wie die schönen Deckenbalken, die Isolierung, der Kellerboden und die Kellerwände immer feuchter werden.

Deshalb meine Fragen:
- können die Balken sowie die Isolierung durch das Wasser beschädigt werden und wir bei Einzug schon den ersten Wasserschaden haben?
- ich denke, dass der Kellerboden und die Kellerwände keinen Schaden davon tragen. Ist das korrekt?

Der Liefertermin für das Haus ist nun Anfang September und wir haben für die nächsten Wochenenden schon unsere weiteren Pumptermine geplant.

Vielen Dank für eine kurze Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gabele
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