×
Schwörer Haus Blog Search Schwörer Blog

Deckensysteme im SchwörerHaus Schallschutz-Konzept

Christoffer Walcher
Kategorie: Konstruktion
Kommentare: 14

SchwörerHaus bietet mit seinem Schallschutzkonzept die Möglichkeit an, auf die individuellen Wünsche des Bauherren und entsprechende baurechtlichen Anforderungen hinsichtlich des Schallschutzes einzugehen. Wie bereits im Blog „Schwörer Schallschutz-Konzept“ vorgestellt wurde, kann hierbei zwischen den drei Schallschutz Stufen BASIS, PLUS und KOMFORT gewählt werden.

Dementsprechend kann auch bei den Holzbalkendeckensystemen über dem Erdgeschoss zwischen drei verschiedenen Holzbalken Deckenkonstruktionen unterschieden werden, welche hinsichtlich des Schallschutzniveaus und somit wahrnehmbaren Trittschalls durch ihren jeweiligen Aufbau ein breites Spektrum abdecken. So weist beispielsweise die BASIS Decke einen geprüften Normtrittschallpegel von 50 dB und die KOMFORT Decke einen hervorragenden Wert von 41dB auf. Zum Vergleich eine herkömmliche Holzbalkendecke mit Zementestrich hat einen Wert von 53 dB. Bauphysikalisch betrachtet bedeutet die Differenz des Schallpegels von 9dB subjektiv eine Halbierung der noch wahrnehmbaren Geräusche. Die wesentlichen Unterschiede der drei Deckensysteme liegen im gewählten Fußbodenaufbau und dem Einsatz spezieller Baustoffe mit sehr guten schalldämmenden Eigenschaften.

So kommen beispielsweise in der Schallschutzdecke KOMFORT Materialien mit einer hohen Masse und gleichzeitig hohen Dämpfungsgrad zum Einsatz, sodass durch diese beachtliche Werte hinsichtlich des erzielbaren Trittschallschutzes realisiert werden können.

Weitere Informationen zu dem SchwörerHaus Schallschutzkonzept mit den jeweiligen Deckensystemen finden Sie unter folgendem Link: Schallschutzkonzept.

14 KOMMENTARE
Manfred Hölz von Manfred Hölz
16. April 2018, 08:28
Hallo Jens,

nach Durchsicht der Unterlagen können Sie eine Beplankung mit ca. 20 mm über die Kehlzangen legen. Der Abstand ist ausreichend, um auf eine Lattungsunterkonstruktion verzichten zu können. Ich empfehle eine Nut- und Feder–Variante.

Es wurden 100 kg/m² als sog. Verkehrslast eingerechnet. Als Eigenlast wurden 40 kg/m² angesetzt. Mit der Platte kommen Sie auf ca. 30 – 35 kg/m² gesamtes Eigengewicht.

Mit besten Grüßen
Manfred Hölz
von Jens
30. März 2018, 19:22
Hallo Herr Walcher,

das Thema passt leider nicht hundertprozentig, habe aber keinen besseren Artikel gefunden. Wir möchten demnächst den Dachboden begehbar machen. Als mögliche Materialien bin ich bisher auf OSB3-Platten und Rauspundbretter gestoßen. Bei OSB bin ich mir nicht sicher, ob das im Baumarkt erhältliche ökologisch unbedenklich ist (auch wenn formaldehydfrei verleimt). Würde daher zu Rauspund tendieren... Reicht dort eine Stärke von 22mm (Dachboden wird nur als zusätzlicher Stauraum genutzt. Keine Möbel oder andere schwere Sachen)? Oder würden Sie ein anderes Material empfehlen?

Vielen Dank für Ihre Tipps.
Viele Grüße, Jens
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
15. Mai 2017, 08:30
Hallo Michael,

bei Fußbodenheizung erhalten Sie automatisch den höheren Schallschutz mit 47dB.
Optional können Sie also noch auf Komfort-Aufbau mit 41dB umstellen.

Viele Grüße
Christoffer Walcher
von Michael
13. Mai 2017, 12:14
Hallo Herr Walcher,

vielen Dank für die Antwort. Wenn ich Sie richtig verstehe, habe ich im Falle einer Fußbodenheizung nur die Wahl zwischen den Trittschallmaßen 51 dB (In diesem Fall: Basis = Plus) und 41 dB (Komfort), die 47 dB Variante gibt es bei Fußbodenheizung nicht.
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
12. Mai 2017, 08:25
Hallo Herr Dätwyler,

dass Sie Außengeräusche wahrnehmen können ist erstmal nicht ungewöhnlich. Schließlich bauen wir keine schalldichten Häuser. Man wird also im Regelfall immer Geräusche von der Umwelt innerhalb des Gebäudes hören können, welche
subjektiv von Person zu Person unterschiedlich stark wahrgenommen werden.

Wenn sich draußen Personen unterhalten muss unterschieden werden zwischen „man hört“ oder „man versteht“ diese. Letzteres ist eher ungewöhnlich und auch abhängig vom Entfernungsort der sich unterhaltenden Personen von der Hausfassade.

Viele Grüße
Christoffer Walcher
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
12. Mai 2017, 07:17
Hallo Michael,

aufgrund des mehrschaligen Aufbaus bei Holzbalkendecken spielt das Luftschalldämm-Maß eigentlich fast immer
eine untergeordnete Rolle, weshalb wir dieses nicht ausweisen. Die geprüften Werte liegen bei unseren Deckenaufbauten in der Regel über 60dB!
Die Plus Decke ohne Fußbodenheizung weißt circa 3dB geringere Werte (also besser!) auf als die Decke mit Fußbodenheizung.
Bei den Deckensystemen mit Fußbodenheizung wird nicht zwischen Basis und Plus unterschieden. Sie sind in ihrem Aufbau identisch.
Eine Unterscheidung gibt es jedoch bei der Komfort Decke, welche nochmal 6dB besser ist!

Viele Grüße
Christoffer Walcher
von Dätwyler
12. Mai 2017, 05:11
Hallo Herr Walcher

Wir bewohnen seit einem Jahr das schwörerhaus und haben das selbe Problem wie die Familie Storch. Im innern des Hauses ist der Schallschutz recht gut. Jedoch von aussen hört man fast alles. Sogar wenn menschen drausen Sprechen hören wir die Stimmen. Dies ist nicht normal oder?

Danke für eine Rückmeldung.

Freundliche Grüsse
Michael Dätwyler
von Michael
11. Mai 2017, 14:34
Können Sie für die drei verschiedene Decken auch ein Luftschalldämmaß angeben? Wie wäre das jeweils? Laut Prospekt hat eine Basis-Decke mit Fußbodenheizung dasselbe Trittschalldämmaß wie die "PLUS" Schallschutzdecke. Da der Aufbau etwas anders ist, frage ich mich hier, ob es schallschutztechnisch dennoch in der Praxis merkliche Unterschiede zwischen der PLUS Decke und der Basis-Decke mit Fußbodenheizung gibt, z.B. dass hohe oder tiefe Frequenzen bei der einen oder anderen Variante deutlich besser oder schlechter abgeschirmt werden, oder dass die Luftschalldämmaße verschieden sind o.ä.
Manfred Hölz von Manfred Hölz
23. Januar 2017, 08:21
Sehr geehrter Herr Dragon,

solange es sich um einzelne Kabel/Leerrohre handelt und nicht all zu viele, diese auf Abstand liegen, hat das mit großer Wahrscheinlichkeit (wurde nicht gemessen) keine Auswirkung. Besser ist es in jedem Fall, zügig die Decke zu durchstoßen und die Kabel in der Lattungsebene, also auf der Deckenunterseite zu verziehen.

Grüße
Manfred Hölz
von Dominic Dragon
19. Januar 2017, 21:21
Sehr geehrter Herr Walcher,

Bei unserem OG Ausbau kommt das Schallschutzpaket Plus zum Einsatz.

In Eigenleistung sollen Netzwerkkabel uns SAT-Kabel auf dem Boden in Leerrohre verlegt werden. Geplant sind aktuell Rohre mit 16mm bis 20mm Aussendurchmesser zu verwenden. Hat die geringere Crispan-Füllung in diesen Bereichen einen negativen Einfluss auf die Schallübertragung? Können Sie hier ein paar Tips geben?

Viele Grüße,
Dominic Dragon
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
5. September 2016, 16:45
Hallo Frau Bonnert,

die Schallschutzdecke „Plus“ weist einen geprüften Normtrittschallpegel von 47dB auf. Subjektiv betrachtet werden
Geräusche sehr oft unterschiedlich laut bzw. leise wahrgenommen, was typischerweise bei Trittschallgeräuschen der Fall ist.

Viele Grüße
Christoffer Walcher
von Bonnert
5. September 2016, 13:41
Hallo Herr Walcher
Können Sie mir sagen welchen Trittschallpegel man mit dem Schallschutz plus von Schwörer erreicht? Wir haben gerade mit Schwörer gebaut und sind etwas erstaunt, dass man trotz Schallschutz Plus jeden Schritt unserer Kinder im Raum darunter hört und der Boden insgesamt sehr schwingt. Wir haben Fußbodenheizung und darauf fest verklebtes Eichenparkett. Vielen Dank!
Christoffer Walcher von Christoffer Walcher
25. Februar 2014, 10:19
Sehr geehrter Herr Storch,

es ist ungewöhnlich, dass Sie die Schallemissionen von außen sehr deutlich wahrnehmen können. An der Holz-Zementplatte wird es sicherlich nicht liegen, da genau die biegeweich angeschlossenen Holzwerkstoffplatten in Holztafelwandkonstruktionen unter anderem zu sehr hohen Schalldämmwerten führen!

Bitte setzen Sie sich mit unserem Kundendienst in Verbindung, damit man vor Ort den Sachverhalt genauer untersuchen kann.

Freundliche Grüße
Christoffer Walcher
von W. Storch
21. Februar 2014, 18:01
Sehr geehrter Herr Walcher,
Das Schallschutzkonzept im Inneren des Hauses haben wir nicht erhöht, da wir nur zu zweit das Haus bewohnen. Was uns jedoch massiv stört ist der Lärm von Außen. In einem Internetbeitrag hat Schwörer angegeben, dass die Schwörerwand eine bessere Schallminderung als ein Lochziegel aufweist. Der Schall sollte um 58 dB reduziert werden. Wir wohnen etwa 6 m von der Straße mit 30 km/h Zone entfernt und die Autos insbesondere die Busse erzeugen im Haus einen Schallpegel als wirden sie durch die Wohnung fahren. Wir haben keine Schallschutzfenster eingebaut und selbst bei heruntergelassenen Rollos hört man den Lärm von Außen. Wir haben ein ISO+-Haus und damit dickere Wände. Kann es sein, dass die Holz-Zementplatte durch den Außenschall in Schwingung gerät und diesen ins Innere abstrahlt. Dies könnte bei sehr starren Einbau möglich sein. Möglich könnten auch größere "Löcher " in der Außenwand sein. Wir wären an einer Verbesserung der Situation interessiert.
Mit freundlichem Gruß

Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht
Mit der Nutzung & Speicherung meiner Daten für die Kommentar-Funktion bin ich einverstanden. Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
LETZTE BEITRÄGE ÜBER KONSTRUKTION
ALLE BEITRÄGE AUS Konstruktion
BELIEBTESTE BEITRÄGE
ALLE BEITRÄGE ANZEIGEN
HAUSBAU-KATEGORIEN