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Bodengutachten

Uwe Schneider
Kommentare: 16

Um sicherzustellen, dass bei der Ausführung vor Ort (Aushub) auch wirklich alles rund läuft, ist ein Bodengutachten grundsätzlich erforderlich. Hier werden von einem Gutachter diverse Bodenproben entnommen, um so die Bodenbeschaffenheit des Grundstücks (z.B. Lehmschichten, Fels, Schichtenwasser, etc.) näher zu definieren. Die Resultate werden dann im besagten Gutachten zusammengefasst. Dieses gibt Auskunft darüber, welche Ausführungsmöglichkeiten bezüglich Keller bzw. Bodenplatte möglich und statisch erforderlich sind.

Um diese wichtigen Informationen schon früh in die Planung einfließen lassen zu können, sollten Sie beachten, dass die Beauftragung des Gutachters schon mit Beginn der Planungsphase erfolgt.

Erforderlich ist ein solches Gutachten, wenn ein Schwörer Keller  bzw. eine Schwörer Bodenplatte zur Ausführung kommt oder wenn Sie die statische Ermittlung für Ihr Bauvorhaben bei uns in Auftrag gegeben haben.

16 KOMMENTARE
von Michael Stulle
2. Juli 2014, 09:12
Unser Bodengutachten hat ergeben, das wir einen hohen Grundwasserstand haben und daher mit einer weißen Wanne Bauen müssen. Nur 40 Meter weiter steht bereits ein SchwörerHaus, bei dem das Bodengutachten ergeben hat, das keine weiße Wanne notwendig wurde. Man sieht daran, das das allgemeine Bodengutachten der Gemeinde nur sehr eingeschränkt tauglich ist, da die Verhältnisse sich schnell ändern können und die Gemeinde nur einige wenige Messpunkte setzt.
Wir für unseren Teil sind froh, trotz der Mehrkosten für die weiße Wanne auf der sicheren Seite zu sein. Denn beim Grundwasser gibt es ja auch den Grenzbereich, in dem man sich dann entscheiden muss. Beim Bauen Geld gespart, später dann einen muffeligen Keller?
Wir sind jedenfalls sehr gepannt was uns beim SchwörerKeller Bau erwartet.

Wenn noch jemand unbelasteten Lehmboden zur Verfüllung benötigt - einfach melden. Wir werden mehr als genug davon haben.

Das Ortgangblech kostet übrigens immer noch extra. ;-)
Helmut Maier von Helmut Maier
3. September 2013, 08:41
Sehr geehrte Bauherrschaft,

vielen Dank für den Kommentar zum Thema "Bodengutachten". Unsere Ausschreibungen beinhalten generell auch Massnahmen für besondere Bodenverhältnisse. Da wir aber häufig zum Zeitpunkt der Ausschreibung das Bodengutachten noch nicht vorliegen haben, kommt es in vielen Fällen zu einer Nachtragsausschreibung, mit der dann die Preise für die die notwendigen Maßnahmen laut Gutachter angefragt werden. Leider vertreten nicht alle Bauherren Ihre Ansicht mit der Notwendigkeit eines Bodengutachtens. Für den Tipp mit dem Ortgangblech bedanken wir uns. Wir werden diese Thema weiter verfolgen.

Danke Ihr Helmut Maier
von Familie Jauss
29. August 2013, 15:42
Also wir sind im April 2013 eingezogen, also kann ich auch aus ganz frischen Erfahrungen berichten.
Bei uns haben die Baunebenkosten fast auf den Cent genau der Schätzung unseres Bauberaters und der Ausschreibung von Schwörer entsprochen. ABER, die Schätzung und die Ausschreibung belaufen sich auf ein standardisiertes Einfamilienhaus und wir haben eine Doppelhaushälfte gebaut. Also auch bei uns hätten die Kosten nie für ein EFH ausgereicht.

Das Bodengutachten war bei uns übrigens keine Geldverschwendung, sondern gut angelegtes Geld, denn es hat ergeben, dass
a) wir tiefere Fundamente benötigen => Sonst hätten wir wahrscheinlich mit Setzungen und Rissen zu kämpfen gehabt
b) wir doch keine weiße Wanne benötigen, was uns immens viel Geld gespart hat

Bei der Bemusterung sind bei uns auch unerwartete Kosten angefallen, die sich aber sehr im Rahmen gehalten. Wieso allerdings ein Ortgangblech zum Preis vom 100 Euro nicht zum Standard eines jeden Schwörerhauses gehören erzeugt bei mir bis heute nur ungläubiges Kopfschütteln.
von Thomas M.
28. August 2013, 10:53
mich würde die Liste im Hinblick auf die Finanzierungssumme auch interessieren - um neben den Schwörer Erfahrungswerten noch einen zusätzlichen Anhaltspunkt zu bekommen.
Helmut Maier von Helmut Maier
28. August 2013, 09:28
Sehr geehrte Familie Müller,

vielen Dank für den Kommentar. Wir würden gerne das Angebot mit der Liste annehmen. Können Sie uns die Liste bitte zu mailen: helmut.maier@schwoerer.de.

Danke Ihr Helmut Maier
von W. Müller
27. August 2013, 13:52
Hallo,

die Baunebenkosten sind heutzutage immens. Für die Finanzierung hatten wir im Internet etliche Recherchen im Vorfeld gemacht um hier möglichst wenig unschöne Überraschungen zu erleben. Mein Fazit, nachdem unser Bau abgeschlossen ist: Unsere Baunebenkosten lagen einigermaßen im selbst geschätzen Rahmen (nicht jedoch in den Schwörer Richtangaben). Was teurer wurde, ist das Haus. Da ein Fenster mehr, hier die Haustürüberdachung, die Lichtschächte für den Keller (würde nie wieder die aus Kunsstoff nehmen...), Haustreppe, Bemusterung, ...die Streitfrage ist auch immer, was sind Baunebenkosten. Wenn Interesse besteht (auch bei Schwörer), kann ich meine komplette Liste zur Verfügung stellen. Irgendwo im Netz hatte ich mal die Hausnummer gefunden, dass man ca. 15%...20% der Gesamtkosten als Baunebenkosten hat. Das kann ich nur bestätigen.

Achtung nicht ganz ernst gemeint: Fouqret: Der Grund warum Ihr Erdbauer die Erde nur bei 5 von 65 Gruben zum Wiederauffüllen verwenden kann liegt daran, dass er die Erde zum Auffüllen einer anderen Baustelle verwendet. Dann kann er nämlich zweimal kassieren....

Gruß, W. Müller
Helmut Maier von Helmut Maier
27. August 2013, 12:42
Sehr geehrte Bauherrschaft,

die Kosten für die außervertraglichen Leistungen, wie von Ihnen beschrieben, sind stark vom Grundstück und von der Bodenbeschaffenheit abhängig und können somit auch stark differieren. Für jedes Grundstück ist auf jeden Fall die Erstellung eines Bodengutachtens notwendig. Nachdem dieses in der Regel zum Vertragszeitpunkt noch nicht vorliegt, können die vom Bauberater genannten Zahlen natürlich nur Erfahrungswerte sein. Bei der Zusammenstellung von Erfahrungswerten können wir auch nur von normalen Bodenbeschaffenheiten und ebenen Grundstücken ausgehen. Sofern uns schon bei Vertragsabschluss Besonderheiten, wie Grundwasser, bekannt sind bieten wir in der Regel gleich einen entsprechend abgedichteten Keller bzw. Bodenplatte mit an. Wir gehen mit dem Thema "zusätzliche Baukosten" in unseren Beratungen sehr offen um und sind für jede Rückmeldung dankbar. So werden wir Ihren Kommentar auswerten und mit unserem Aussendienst besprechen. Vielen Dank.

Freundliche Grüße
Helmut Maier
von Fouqret
22. August 2013, 12:15
Hallo Herr Martin K.,
uns ist das selbe aufgefallen. Die Kosten für die "außervertragliche Leistungen" Erdarbeiten, Betonarbeiten, Strom, Vermesser, Geologe (Geldverschwendung), Wasser, Baustromanschluss und zum Schluss Lastplattenversuche sprengen den Rahmen um das dreifache. Zuzüglich kommen Kosten bei der Bemusterung von denen wir nichts ahnten, trotz zahlreiche Nachfragen. Der Erdbauer erzählte uns gleich am Anfang das die Aussagen die wir bis dahin hatten, Unsinn sind. Wie zum Beispiel den Erdaushub seitlich lagern zum Verfüllen (lehmiger Boden). Er hat bei 65 Baugruben im Jahr in der Region. Dabei kann er nur bei ca. 5 den Aushub zum Verfüllen wieder verwenden.

Bei Schwörer hat sich wohl noch nicht die Erkenntnis durchgesetzt das das Geld das ich anderen gebe, nicht mehr für die Bemusterung zur Verfügung steht. Die Finanzierung ist zu diesem längst gelaufen.

Gruß Fouqret
Manfred Hölz von Manfred Hölz
21. Mai 2012, 10:34
@ Martin K.

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Diesen werden wir der Verkaufsleitung mit der Bitte um Instruktion der Bauberater weiterleiten.

Unsere Kellermontageabteilung erstellt eine standardisierte Ausschreibung und versendet diese an Unternehmer aus der Region. Der Bauunternehmer, welcher schlussendlich den Auftrag für Erdaushub/Kanalanschluss als auch zur Erstellung der Bodenplatte erhält, wird von beiden Seiten gemeinsam festgelegt. Die Bauherrschaft als auch SchwörerHaus beauftragen nach dieser Abstimmung meist denselben Bauunternehmer.

Derzeit ist die Situation aber so, dass sehr viele Bauunternehmer so dicke Auftragsbücher haben, dass sie gar kein Angebot mehr abgeben oder aber die Preise sprechen Bände. Also ein klassischer "Angebot und Nachfrage"-Effekt.
von Martin K.
17. Mai 2012, 19:40
Zum Thema Bodengutachten ist mir in diversen Baublogs im Zusammenhang mit Schwörer Haus aufgefallen, dass sehr oft ein Bodenaustausch erfoderlich ist, da das Gelände nicht tragfähig sei. Leider heißt es auch bei uns, dass das Gelände nicht tragfähig ist. Dies verursacht nicht unerhebliche Mehrkosten.

Man sollte die Hausverkäufer mal auf diesen Umstand hinweisen. Trotz mehrfacher Nachfrage nach Baunebenkosten erhält man preisliche Auskünfte, die weit von Gut und Böse entfernt sind. Allein der Kostenvorschlag des Unternehmens, welche im Auftrag von Schwörer den Aushub und die Bodenplatte macht ist so hoch, wie die vom Verkäufer genannten Baunebenkosten. Tatsächlich dürften die Kosten aber zwei- oder sogar dreimal so hoch sein.
von Achim Krögner
20. Dezember 2011, 07:12
@ Nikolas:

die Durchführung(en), die im Keller vor dem Verfüllen der Arbeitsräume durch Versorger (z.B. Elektro) oder dann Bauunternehmer eingebracht werden, sind immer grundsätzlich von diesem Unternehmen zu schließen mit der Verantwortlichkeit es sorgfälltig und fachgerrecht abzudichten.

Wenn später bei der Hausmontage eine Öffnung benötigt wird, die für unsere Heizung oder den technischen Erforderlichkeiten für das Haus erstellt werden, werden diese von unserem Haustrupp von Vorort ordnungsgemäß geschlossen.

Jeder Unternehmer steht in der Pflicht die Gewähr für die Richtigkeit seiner Arbeiten zu übernehmen.

Sollten Sie bei sich Zweifel oder Fragen haben, würde ich Sie bitten Ihren Bauleiter (oder mich) anzurufen, sodass zeitnah eine Lösung gefunden werden kann.
Sie erreichen mich unter der Telefonnummer 07387 16-170. Vielen Dank!
von Nikolas
19. Dezember 2011, 19:34
Hallo Achim,

wenn Sie es so nennen möchten, in Ordnung. Dann eben ein Bauunternehmen, was vor Ort vom Bauherren (oder von einem vom Schwörer-Verkäufer empfohlenen Kellerbauer) ausgewählt wird.

Natürlich ist auch das Bauunternehmen für die Abdichtung der Durchführung zuständig. Moment, ist es das wirklich? Kann es sein, dass der Kellerbauer die Durchbrüche machen muss und dann, nachdem die Heizungsanlage von Schwörer-Mechanikern eingebaut wurde, der Bautrupp des Kellerbauers wieder kommen muss um die Löcher abzudichten? Liegt es nicht auch in der Pflicht von Schwörer explizit darauf hinzuweisen, dass die Abdichtarbeiten noch durchgeführt werden müssen, zumal der Bautrupp von Schwörer ja auch schon die Rohre durch die Durchbrüche verlegt? Ich sehe da eine Grauzone, die, alleine schon aus Servicegründen, unbedingt geregelt werden sollte und zwar durch Schwörer.
von Achim Krögner
14. Dezember 2011, 15:09
@ Nikolas:

Das Thema Abdichtung ist wie Sie schreiben, ein sehr wichtiger Punkt bei einem Keller.

Sie berichten hier von einem Keller in Eigenleistung. Bitte beachten Sie hierbei, dass ein Eigenleistungskeller nicht von einem SUBunternehmen erstellt wird, sondern vom Bauherren (unabhängig von SchwörerHaus) an ein Bauunternehmen vor Ort vergeben wird. In diesem Fall muss auch ein eigenständiger/verantwortlicher Bauleiter/ Fachbauleiter mit Bauleitererklärung gegenüber dem Bauamt bestellt werden.

Im Fall eines Eigenleistungskellers bitten wir Sie sich bezüglich Abdichtung direkt an das Bauunternehmen, das den Keller erstellt hat zu wenden, da diese dafür zuständig sind.

Sollte es ein Schwörer Keller sein, können Sie sich gerne an uns wenden.
von Nikolas
13. Dezember 2011, 20:08
Ich möchte erwähnen, insbesondere für neue Bauherren, dass unbedingt darauf zu achten ist, sofern ein Subunternehmer den Keller baut (also kein Schwörerkeller), dass die Durchbrüche für die spätere WGT Durchführung einwandfrei vorgenommen werden. Hierbei ist insbesondere darauf zu achten, dass die Durchführungen Rund gemacht werden (nicht quadratisch). Soferne quadratische Durchführungen vorgesehen sind oder bereits vorliegen, muss darauf geachtet werden, dass diese Druckwasserdicht abgedichtet werden nach Montage der WGT Durchführungen, denn hierfür fühlt sich weder der Subunternehmer als Kellerbauer noch Schwörer zuständig. WIchtig ist auch, dass darauf geachtet wird, sofern man drückendes Wasser im Boden hat, dass in jedem Fall großflächig und mehr als genügend abgedichtet wird, am besten von einer Fachfirma oder mit entsprechenden Baumaterialien.
Manfred Hölz von Manfred Hölz
12. Dezember 2011, 10:09
@ Daniel

Das ist rechtlich sehr schwierig. Zur Orientierung, was für Böden zu erwarten sind, hilft ein allgemeines Bodengutachten schon weiter, allerdings war der Geologe von der Gemeinde beauftragt und empfiehlt grundsätzlich nähere Untersuchungen auf zu bebauenden Grundstücken. Wer dies unterlässt, handelt mind. fahrlässig. Sollte sich später infolge der Baugrundverhältnisse ein Gebäudeschaden einstellen, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit keine Haftung übernehmen.

Das es sehr unterschiedliche Baugrundverhältnisse in einem Baugebiet geben kann, hat sich erst vor kurzem wieder gezeigt. Erlauben Sie, kurz diesen Fall anzureisen. Fels im ganzgen Baugebiet ab ca. 80cm unter der Grasnarbe. Eine Standardgründung mit minimalen Fundamentbreiten war zu erwarten. Doch leider hatte die Bauherrschaft bei Aushub feststellen müssen, dass die Felskante zwischen ihrem und dem Nachbargrundstück stark abfällt und nur weicher und weich bis steifer Lehmboden zum Vorschein kam. Auch ein Baggerschurf in der Baugrube bestätigte, dass auch etwas tiefer kein Fels kam. Nun war die Aufregung groß, denn es musste umgeplant und nachfinaniziert werden.

Wie oben schon erwähnt: zur Orientierung ist ein allgemeines BG OK. Die Mathematiker würden sagen: "ein allg. Bodengutachten ist nicht hinreichend" - also nicht ausreichend, um eine qualifizierte verlässliche Aussage zu erhalten.
von Daniel
11. Dezember 2011, 22:05
Wie sieht es denn aus wenn in einer Gemeinde ein komplett neues Neubaugebiet erschlossen wird. Dann hat die Gemeinde für das Gebiet diverse Bodengutachten erstellt. Reicht es dieses anzufordeen, oder muss nochmal ein eigenes erstellt werden?

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