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Bodengutachten

Hausbau Blog 2021

Kommentare: 16

Um sicherzustellen, dass bei der Ausführung vor Ort (Aushub) auch wirklich alles rund läuft, ist ein Bodengutachten grundsätzlich erforderlich. Hier werden von einem Gutachter diverse Bodenproben entnommen, um so die Bodenbeschaffenheit des Grundstücks (z.B. Lehmschichten, Fels, Schichtenwasser, etc.) näher zu definieren.

Die Resultate werden dann im besagten Gutachten zusammengefasst. Dieses gibt Auskunft darüber, welche Ausführungsmöglichkeiten bezüglich Keller bzw. Bodenplatte möglich und statisch erforderlich sind.

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Um diese wichtigen Informationen schon früh in die Planung einfließen lassen zu können, sollten Sie beachten, dass die Beauftragung des Gutachters schon mit Beginn der Planungsphase erfolgt.

Erforderlich ist ein solches Gutachten, wenn ein Schwörer Keller  bzw. eine Schwörer Bodenplatte zur Ausführung kommt oder wenn Sie die statische Ermittlung für Ihr Bauvorhaben bei uns in Auftrag gegeben haben.

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16 KOMMENTARE
von Michael Stulle
2. Juli 2014, 09:12
Unser Bodengutachten hat ergeben, das wir einen hohen Grundwasserstand haben und daher mit einer weißen Wanne Bauen müssen. Nur 40 Meter weiter steht bereits ein SchwörerHaus, bei dem das Bodengutachten ergeben hat, das keine weiße Wanne notwendig wurde. Man sieht daran, das das allgemeine Bodengutachten der Gemeinde nur sehr eingeschränkt tauglich ist, da die Verhältnisse sich schnell ändern können und die Gemeinde nur einige wenige Messpunkte setzt.
Wir für unseren Teil sind froh, trotz der Mehrkosten für die weiße Wanne auf der sicheren Seite zu sein. Denn beim Grundwasser gibt es ja auch den Grenzbereich, in dem man sich dann entscheiden muss. Beim Bauen Geld gespart, später dann einen muffeligen Keller?
Wir sind jedenfalls sehr gepannt was uns beim SchwörerKeller Bau erwartet.

Wenn noch jemand unbelasteten Lehmboden zur Verfüllung benötigt - einfach melden. Wir werden mehr als genug davon haben.

Das Ortgangblech kostet übrigens immer noch extra. ;-)
von Helmut Maier
3. September 2013, 08:41
Sehr geehrte Bauherrschaft,

vielen Dank für den Kommentar zum Thema "Bodengutachten". Unsere Ausschreibungen beinhalten generell auch Massnahmen für besondere Bodenverhältnisse. Da wir aber häufig zum Zeitpunkt der Ausschreibung das Bodengutachten noch nicht vorliegen haben, kommt es in vielen Fällen zu einer Nachtragsausschreibung, mit der dann die Preise für die die notwendigen Maßnahmen laut Gutachter angefragt werden. Leider vertreten nicht alle Bauherren Ihre Ansicht mit der Notwendigkeit eines Bodengutachtens. Für den Tipp mit dem Ortgangblech bedanken wir uns. Wir werden diese Thema weiter verfolgen.

Danke Ihr Helmut Maier
von Familie Jauss
29. August 2013, 15:42
Also wir sind im April 2013 eingezogen, also kann ich auch aus ganz frischen Erfahrungen berichten.
Bei uns haben die Baunebenkosten fast auf den Cent genau der Schätzung unseres Bauberaters und der Ausschreibung von Schwörer entsprochen. ABER, die Schätzung und die Ausschreibung belaufen sich auf ein standardisiertes Einfamilienhaus und wir haben eine Doppelhaushälfte gebaut. Also auch bei uns hätten die Kosten nie für ein EFH ausgereicht.

Das Bodengutachten war bei uns übrigens keine Geldverschwendung, sondern gut angelegtes Geld, denn es hat ergeben, dass
a) wir tiefere Fundamente benötigen => Sonst hätten wir wahrscheinlich mit Setzungen und Rissen zu kämpfen gehabt
b) wir doch keine weiße Wanne benötigen, was uns immens viel Geld gespart hat

Bei der Bemusterung sind bei uns auch unerwartete Kosten angefallen, die sich aber sehr im Rahmen gehalten. Wieso allerdings ein Ortgangblech zum Preis vom 100 Euro nicht zum Standard eines jeden Schwörerhauses gehören erzeugt bei mir bis heute nur ungläubiges Kopfschütteln.
von Thomas M.
28. August 2013, 10:53
mich würde die Liste im Hinblick auf die Finanzierungssumme auch interessieren - um neben den Schwörer Erfahrungswerten noch einen zusätzlichen Anhaltspunkt zu bekommen.
von Helmut Maier
28. August 2013, 09:28
Sehr geehrte Familie Müller,

vielen Dank für den Kommentar. Wir würden gerne das Angebot mit der Liste annehmen. Können Sie uns die Liste bitte zu mailen: helmut.maier@schwoerer.de.

Danke Ihr Helmut Maier
von W. Müller
27. August 2013, 13:52
Hallo,

die Baunebenkosten sind heutzutage immens. Für die Finanzierung hatten wir im Internet etliche Recherchen im Vorfeld gemacht um hier möglichst wenig unschöne Überraschungen zu erleben. Mein Fazit, nachdem unser Bau abgeschlossen ist: Unsere Baunebenkosten lagen einigermaßen im selbst geschätzen Rahmen (nicht jedoch in den Schwörer Richtangaben). Was teurer wurde, ist das Haus. Da ein Fenster mehr, hier die Haustürüberdachung, die Lichtschächte für den Keller (würde nie wieder die aus Kunsstoff nehmen...), Haustreppe, Bemusterung, ...die Streitfrage ist auch immer, was sind Baunebenkosten. Wenn Interesse besteht (auch bei Schwörer), kann ich meine komplette Liste zur Verfügung stellen. Irgendwo im Netz hatte ich mal die Hausnummer gefunden, dass man ca. 15%...20% der Gesamtkosten als Baunebenkosten hat. Das kann ich nur bestätigen.

Achtung nicht ganz ernst gemeint: Fouqret: Der Grund warum Ihr Erdbauer die Erde nur bei 5 von 65 Gruben zum Wiederauffüllen verwenden kann liegt daran, dass er die Erde zum Auffüllen einer anderen Baustelle verwendet. Dann kann er nämlich zweimal kassieren....

Gruß, W. Müller
von Helmut Maier
27. August 2013, 12:42
Sehr geehrte Bauherrschaft,

die Kosten für die außervertraglichen Leistungen, wie von Ihnen beschrieben, sind stark vom Grundstück und von der Bodenbeschaffenheit abhängig und können somit auch stark differieren. Für jedes Grundstück ist auf jeden Fall die Erstellung eines Bodengutachtens notwendig. Nachdem dieses in der Regel zum Vertragszeitpunkt noch nicht vorliegt, können die vom Bauberater genannten Zahlen natürlich nur Erfahrungswerte sein. Bei der Zusammenstellung von Erfahrungswerten können wir auch nur von normalen Bodenbeschaffenheiten und ebenen Grundstücken ausgehen. Sofern uns schon bei Vertragsabschluss Besonderheiten, wie Grundwasser, bekannt sind bieten wir in der Regel gleich einen entsprechend abgedichteten Keller bzw. Bodenplatte mit an. Wir gehen mit dem Thema "zusätzliche Baukosten" in unseren Beratungen sehr offen um und sind für jede Rückmeldung dankbar. So werden wir Ihren Kommentar auswerten und mit unserem Aussendienst besprechen. Vielen Dank.

Freundliche Grüße
Helmut Maier
von Fouqret
22. August 2013, 12:15
Hallo Herr Martin K.,
uns ist das selbe aufgefallen. Die Kosten für die "außervertragliche Leistungen" Erdarbeiten, Betonarbeiten, Strom, Vermesser, Geologe (Geldverschwendung), Wasser, Baustromanschluss und zum Schluss Lastplattenversuche sprengen den Rahmen um das dreifache. Zuzüglich kommen Kosten bei der Bemusterung von denen wir nichts ahnten, trotz zahlreiche Nachfragen. Der Erdbauer erzählte uns gleich am Anfang das die Aussagen die wir bis dahin hatten, Unsinn sind. Wie zum Beispiel den Erdaushub seitlich lagern zum Verfüllen (lehmiger Boden). Er hat bei 65 Baugruben im Jahr in der Region. Dabei kann er nur bei ca. 5 den Aushub zum Verfüllen wieder verwenden.

Bei Schwörer hat sich wohl noch nicht die Erkenntnis durchgesetzt das das Geld das ich anderen gebe, nicht mehr für die Bemusterung zur Verfügung steht. Die Finanzierung ist zu diesem längst gelaufen.

Gruß Fouqret
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