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Kategorie: Tipps
Kommentare: 105

Da ich bei SchwörerHaus für die Qualitätssicherung zuständig bin, komme ich auch mit vielen Kunden ins Gespräch. Dabei werden dann immer wieder viele Fragen zu Materialien gestellt, denn Kunden möchten bei ihrem Eigenheim oft auch selbst mit anpacken und damit Geld sparen. So kommen häufig Fragen, wie man es richtig macht und welche Materialien man verwenden sollte bzw. welche Voraussetzungen bei der Produktauswahl zu beachten sind.

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Die meisten Arbeiten, die Bauherren gerne selbst machen wollen, sind die Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Hier lassen sich mit wenig Gerätschaften einige Arbeiten in Eigenregie herstellen und der Kunde kann so seinen Maßstab an Qualität selbst festlegen. Ich möchte an dieser Stelle kurz auf das Thema der Wandbeschichtung eingehen, denn viele Bauherren wählen aus optischen Gründen gestrichene Wandflächen oder flächige Putze und Spachteltechniken aus den unterschiedlichsten Formen und Farben aus. Hierbei wird leider sehr oft nicht berücksichtigt, dass sich Wände (egal ob in Massiv- oder Holzbauweise) bewegen.

Durch die dünnen Putze und Farbbeschichtungen werden diese Bewegungen nicht aufgenommen und es führt zu feinen Rissen in der Endbeschichtung, was man natürlich optisch erkennen kann und sich dann fragt, woher das jetzt kommt. Um dies zu verhindern, muss zuerst eine Entkopplungsschicht in Form einer aufgeklebten Armierungsschicht auf den Wandflächen aufgebracht werden, bevor dann der Endbelag eingebaut wird. Dadurch werden die Bewegungen zwischen Wand und dem Endbelag aufgenommen und der optische Endbelag bleibt rissfrei. Ein kleiner aber wichtiger Punkt, den man optisch nicht sieht, der aber das Endergebnis langfristig schön bleiben lässt.

Ich wünsche mir, dass viele Bauherren diesen Bericht lesen und diese Information auch in ihre Überlegungen mit einbeziehen und ich würde mich freuen, wenn es hierzu auch Rückmeldungen oder Fragen gibt.

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105 KOMMENTARE
von Marti
14. April 2014, 16:25
Sehr geehrter Herr Geiselhart

Ist es richtig, dass ich im gesamten Innenbereich für Wände und Decken (Ausnahme bei Wandplatten) zur Montage von Lampen, Bildern, Regalen etc. Schrauben bis zu einer Länge von 30mm benutzen darf? Oder darf/kann man diese Länge teilweise auch überschreiten.

Freundliche Grüsse
Thomas Marti
von Richard Geiselhart
31. März 2014, 07:35
Sehr geehrter Herr Sebstian K.,

wir kleben die elektrische Fußbodenheizung mit einem PU Kleber ein und auf der Oberfläche wird PU Kleber und Quarzsand als Haftbrücke um die Fliesen zu kleben, aufgebracht. Eine zusätzliche Abdeckung ist nicht erforderlich, aufgrund der Heizleistung sogar eher schädlich.

Freundliche Grüße
Richard Geiselhart
von Sebastian K.
25. März 2014, 08:56
Sehr geehrter Herr Geiselhart,
wir planen in unserem Badezimmer eine elektrische Fußbodenheizung einbauen zu lassen.
Schwörer würde ja eine Infrarotheizfolie einbauen. Werden die Folien von Ihnen nur mit Flexkleber an den Boden geklebt und danach damit überdeckt, oder wird bei Ihnen das Heizelement mit einer Spannplatte geschützt?
von Richard Geiselhart
17. September 2013, 10:42
Hallo Julia T.,
grundsätzlich ist eine handelsübliche PE Folie ausreichend.
Die PE Folie, welche SchwörerHaus einsetzt, hat eine Dicke von 0,24mm.

Freundliche Grüße
Richard Geiselhart
von Julia T.
11. September 2013, 14:53
Sehr geehrter Herr Geiselhart,
vielen Dank zunächst für die Beantwortung meiner Fragen bezüglich der Dämmung der Garage. Eine Frage hätte ich noch bzgl. der von Ihnen genannten PE-Folie. Welche Art von Folie muss ich hier verwenden. Ist eine einfache PE-Folie ausreichend oder sollten wir eine spezielle Dampfbrems-Folie oder Dampfsperre verwenden? Welche Stärke sollte die Folie haben?

Mit freundlichen Grüßen,
Julia T.
von Tobias Kuhn
10. September 2013, 15:40
Sehr geehrte Frau Wahl,

bei Malerarbeiten in Eigenleistung ist in unserem Leistungsumfang eine Q2-Verspachtelung inklusive das Einspachteln der Rissbrücken an Flächenstößen enthalten. Nicht enthalten ist das Einkleben der Rissbrücken/Ausgleichsbänder im Eckbereich. Dies sollte in Eigenleistung erfolgen.

Freundliche Grüße
Tobias Kuhn
von Sandra Wahl
10. September 2013, 11:26
Liebes Schwörer-Team,

ich habe eine kurze Frage zur möglichen Eigenleistung der Malerarbeiten innen. Werden die Wände und Decken im Haus an uns fertig gespachtelt und geschliffen übergeben, wenn wir die Malerarbeiten selbst übernehmen?

Danke für eine kurze Rückmeldung hierzu.

Herzliche Grüße
Sandra Wahl
von Tobias Kuhn
4. September 2013, 09:01
Guten Tag Susanne O.,

Befestigungen von Außenbeleuchtungen, Überwachungskameras u.a. sind in der Regel problemlos realisierbar. Im Falle einer Putzfassade können die Befestigungsschrauben in der zementgebundenen Spanplattenlage, welche sich direkt unter dem Polystyrol befindet, eingedreht werden. Hierfür müssen die Befestigungsschrauben mindestens 50mm lang sein. Nachdem Sie das Schraubenloch an der passenden Stelle vorgebohrt haben, verfüllen Sie das Loch einfach mit einem Fassadendichtstoff (PU-Material), bevor Sie dann die Schraube eindrehen. Überschüssiges Material wird ausgedrückt und kann entfernt werden. Beim Anziehen der Schrauben sollten Sie außerdem darauf acht geben, dass die Putzfassade nicht zu sehr eingedrückt wird.

Die Kabeldurchführungen sollten möglichst mit kleinem Durchmesser gebohrt werden und wie oben beschrieben mit Dichtmasse komplett verfüllt werden. Die Position der Kabeldurchführung ist was die Luftdichtheit der Gebäudehülle angeht von keiner Bedeutung, da die Gebäudehülle komplett mit einer Folie versehen ist. Umso größer die Anzahl an Durchdringungen, umso größer ist natürlich auch die Gefahr von Fehlstellen. Aus diesem Grund sollten die Anzahl der Durchdringungen so gering wie möglich gehalten werden. Im Allgemeinen sind die Fehlstellen bei korrekter Ausführung (siehe oben) aber vernachlässigbar, sodass Sie Ihre Gegenstände ohne Bedenken an der Fassade befestigen können.

Mit freundlichen Grüßen
T.Kuhn
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