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Kategorie: Tipps
Kommentare: 105

Da ich bei SchwörerHaus für die Qualitätssicherung zuständig bin, komme ich auch mit vielen Kunden ins Gespräch. Dabei werden dann immer wieder viele Fragen zu Materialien gestellt, denn Kunden möchten bei ihrem Eigenheim oft auch selbst mit anpacken und damit Geld sparen. So kommen häufig Fragen, wie man es richtig macht und welche Materialien man verwenden sollte bzw. welche Voraussetzungen bei der Produktauswahl zu beachten sind.

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Die meisten Arbeiten, die Bauherren gerne selbst machen wollen, sind die Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Hier lassen sich mit wenig Gerätschaften einige Arbeiten in Eigenregie herstellen und der Kunde kann so seinen Maßstab an Qualität selbst festlegen. Ich möchte an dieser Stelle kurz auf das Thema der Wandbeschichtung eingehen, denn viele Bauherren wählen aus optischen Gründen gestrichene Wandflächen oder flächige Putze und Spachteltechniken aus den unterschiedlichsten Formen und Farben aus. Hierbei wird leider sehr oft nicht berücksichtigt, dass sich Wände (egal ob in Massiv- oder Holzbauweise) bewegen.

Durch die dünnen Putze und Farbbeschichtungen werden diese Bewegungen nicht aufgenommen und es führt zu feinen Rissen in der Endbeschichtung, was man natürlich optisch erkennen kann und sich dann fragt, woher das jetzt kommt. Um dies zu verhindern, muss zuerst eine Entkopplungsschicht in Form einer aufgeklebten Armierungsschicht auf den Wandflächen aufgebracht werden, bevor dann der Endbelag eingebaut wird. Dadurch werden die Bewegungen zwischen Wand und dem Endbelag aufgenommen und der optische Endbelag bleibt rissfrei. Ein kleiner aber wichtiger Punkt, den man optisch nicht sieht, der aber das Endergebnis langfristig schön bleiben lässt.

Ich wünsche mir, dass viele Bauherren diesen Bericht lesen und diese Information auch in ihre Überlegungen mit einbeziehen und ich würde mich freuen, wenn es hierzu auch Rückmeldungen oder Fragen gibt.

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105 KOMMENTARE
von Thomas
16. August 2016, 14:32
Parkett auf Trockenestrich
von Richard Geiselhart
15. August 2016, 08:19
Hallo Thomas,

grundsätzlich ist es möglich, auf Trockenestrichsystemen einen verklebten Massivparkett einzubauen. Natürlich gibt es unterschiedliche Holzarten und Materialeigenschaften, die entsprechend berücksichtigt werden müssen. Wenn ein Verarbeiter in seinem System eine zusätzliche Entkopplungsebene einsetzt, so ist dies grundsätzlich eine zusätzliche Sicherheit, die der Verleger für sein Gewerk vorsieht.

Viele Grüße
Richard Geiselhart
von Thomas
13. August 2016, 21:26
Guten Tag,
Wir möchten Massivparkett in Eigenleistung auf dem Trockenestrich verkleben. Unser Parkettleger verlangt eine Schub Elastbahn zum Schutz vor Aufwölben der Estrichplatten. ISt das wirklich erforderlich ?
VIele Grüße
THomas
von W. Müller
10. März 2015, 16:16
Hallo!

Wandstärken unbedingt dem Plan entnehmen. Es gibt neben den schmalen 12cm Wänden auch tragende, breitere Wände. Stellt euch darauf ein, dass das Türen selber einbauen ein schwierigeres Thema wird, da i.d.R. Türen eingeschäumt werden. Das geht bei Schwörer aufgrund der engeren Rohbaumaße nicht. Das kleben und schrauben ist - wenn man es drauf hat wie die Schwörer-Bautrupps -sicherlich einfach. Für nicht geübte aber ungewöhnlich. Am besten vor Ort anhand einer Zarge zeigen lassen, solange der Bautrupp noch da ist. Auch kann es sein, dass der Türausschnitt so eng ist, dass eine Zarge im Wasser nicht reinpasst - dann heißt es ausschneiden - bei uns ging das nur mit der Motorsäge....

Grüße, W. Müller
von Richard Geiselhart
10. März 2015, 15:18
Hallo Christian S.,

unsere Wandstärken sind mit 12,2 cm ohne Endbelag (Tapete, Putz etc.). Wir setzen deshalb grundsätzlich Türfutter mit einer Wandstärke 12 cm bis 14 cm ein, da dies auch optisch ein deutlich schöneres Futter ist.
Die Breite ist mit einer 86 cm Futterbreite richtig. Der Einbau erfolgt durch eine Verklebung mit Montagekleber und zusätzlicher Verschraubung unter der Türdichtung. Im Bereich der Bandtaschen muss das seitliche Wandholz etwas ausgeschnitten werden.

Freundliche Grüße
Richard Geiselhart
von Helmut Maier
10. März 2015, 10:13
Sehr geehrter Herr Siebert,

vielen Dank für die Blog-Anfrage. Aktuell gehören die Maler- und Spachtelarbeiten zusammen und sofern Sie die Malerarbeiten in Eigenleistung ausführen gehören dazu auch die Spachtelarbeiten. Natürlich bieten wir die Spachtelarbeiten in Q2 auch separat an. Bereits im Zuge Beratungs- und Vertragsgespräche sprechen wir über die eventuell geplanten Eigenleistungen und führen die Details, wie auch bei Ihnen, bereits im Angebot auf. Jeder Kunde kann sich aber auch noch bei der Hausbemusterung, da wird jedes einzelne Gewerk erneut angesprochen, entscheiden welche Leistungen er von Schwörer aufführen lassen möchte und welche er selbst erbringen will.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Helmut Maier
von Christian S.
9. März 2015, 10:01
Und noch ein Nachbrenner:

wir haben uns außerdem für die Beschaffung und den Einbau der Türen in EL entschieden.
Bei der Ausstattungsberatung sagte uns die Kollegin, dass bei einer Wandstärke von 12 cm eine Zarge mit Futterstärke von 10 cm bestellt werden solle (bei 21 cm 20 cm usw.).

Ihre Fertigungstoleranzen sind ja sehr gering und die Zargen werden nur eingeschoben. Passt das dann so, dass ich eine 10er Zarge bestellen muss?

Und wenn das Rohbaumaß der Türöffnung in der Breite 87,2 cm beträgt, bestelle ich dann eine 86 cm breites Tür-Element?

Vielen Dank im Voraus!!!
von Christian
7. März 2015, 21:30
Hallo liebes Schwörer-Team,

wir bauen auch mit euch und freuen uns schon sehr darauf.
Auch wir haben die Malerarbeiten in Eigenleistung geplant. Hier im Blog habe ich gelesen, dass die Wände, wenn man die Malerarbeiten in Eigenleistung plant, trotzdem in Q2 angelehnt übergeben werden.

Wenn ich jetzt mein Detailangebot lese, steht dort drin, dass das eben nicht so ist und die Spachtel- und Schleifarbeiten komplett in EL auszuführen sind.

Nun, was stimmt denn nun?

Liebe Grüße aus Berlin
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