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Hausbau Blog 2022

Kategorie: Tipps
Kommentare: 105

Da ich bei SchwörerHaus für die Qualitätssicherung zuständig bin, komme ich auch mit vielen Kunden ins Gespräch. Dabei werden dann immer wieder viele Fragen zu Materialien gestellt, denn Kunden möchten bei ihrem Eigenheim oft auch selbst mit anpacken und damit Geld sparen. So kommen häufig Fragen, wie man es richtig macht und welche Materialien man verwenden sollte bzw. welche Voraussetzungen bei der Produktauswahl zu beachten sind.

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Die meisten Arbeiten, die Bauherren gerne selbst machen wollen, sind die Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Hier lassen sich mit wenig Gerätschaften einige Arbeiten in Eigenregie herstellen und der Kunde kann so seinen Maßstab an Qualität selbst festlegen. Ich möchte an dieser Stelle kurz auf das Thema der Wandbeschichtung eingehen, denn viele Bauherren wählen aus optischen Gründen gestrichene Wandflächen oder flächige Putze und Spachteltechniken aus den unterschiedlichsten Formen und Farben aus. Hierbei wird leider sehr oft nicht berücksichtigt, dass sich Wände (egal ob in Massiv- oder Holzbauweise) bewegen.

Durch die dünnen Putze und Farbbeschichtungen werden diese Bewegungen nicht aufgenommen und es führt zu feinen Rissen in der Endbeschichtung, was man natürlich optisch erkennen kann und sich dann fragt, woher das jetzt kommt. Um dies zu verhindern, muss zuerst eine Entkopplungsschicht in Form einer aufgeklebten Armierungsschicht auf den Wandflächen aufgebracht werden, bevor dann der Endbelag eingebaut wird. Dadurch werden die Bewegungen zwischen Wand und dem Endbelag aufgenommen und der optische Endbelag bleibt rissfrei. Ein kleiner aber wichtiger Punkt, den man optisch nicht sieht, der aber das Endergebnis langfristig schön bleiben lässt.

Ich wünsche mir, dass viele Bauherren diesen Bericht lesen und diese Information auch in ihre Überlegungen mit einbeziehen und ich würde mich freuen, wenn es hierzu auch Rückmeldungen oder Fragen gibt.

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105 KOMMENTARE
von Vanessa Kurz
8. September 2020, 08:20
Hallo Herr Dröge,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne lasse ich Ihnen nähere Informationen per E-Mail zukommen.

Viele Grüße
Vanessa Kurz
von Thorsten Dröge
3. September 2020, 19:47
Hallo, können Sie mir sagen, welche Art Rohrleitung im Haus verlegt werden. Unser Installateur hat bis dato diese Art noch nicht gesehen. Gibt es hier ein System oder Firmen Namen?
Zudem war die Frage von ihm, von welcher Firma das Unterputz Toilettensystem ist.
Vielen Dank
von Michael Renz
14. Juli 2020, 08:06
Guten Tag Herr Kopp,

die Rohbauöffnungen können in den Fertighauswänden nach Maß exakt und rechtwinklig ausgeführt werden. Daher kann das sonst übliche Rohbaumaß verkleinert werden. Es können für die in unseren Plänen eingezeichneten Maße von z.B. 874 mm Türen nach Norm mit der Breite von 860 mm eingebaut werden. Ebenso kann für die Rohöffnung 747 mm eine Türe mit dem Standardmaß 735 mm verwendet werden. Alle Türöffnungen sind für eine Türhöhe von 2110 mm vorgesehen. Die Tiefe der Futter richtet sich nach der Wandstärke. Fliesen tragen circa 10 mm auf. Tapeten vielleicht 2 mm. Türfutter mit Bekleidung haben normalerweise einen Bereich von +10 mm und -5 mm um eventuelle Toleranzen in der Tiefe auszugleichen. Dies kann nach Hersteller variieren.

Bei Sondertüren wie z.B. Massivholztüren müssen die Einbaumaße überprüft werden.

Die Türe am Kellerabgang muss entsprechend dem Nachweis der energetischen Maßnahmen den Wert von Ud = 1,1 erfüllen.

Im Keller sind die Rohöffnungen etwas größer, aber auch hier können Türen nach Norm eingebaut werden. Öffnung 895 mm für eine Türe mit 860 mm. Die Türhöhe beträgt im Nutzkeller 1985 mm. Die Futtertiefe richtet sich nach der Wandstärke und dem eventuell zusätzlichen Wandbelag.

Mit freundlichem Gruß
Michael Renz
von M. Kopp
5. Juli 2020, 16:52
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir planen die Innentüren aus unserem Angebot herauszunehmen. Wir scheitern nun aber bei der Auswahl der richtigen "Standardtüre".

Wir haben laut unserem Plan im Erd- und Obergeschoss eine Türbreite von 87 cm (Rohbaumaß), die Höhe wird im Plan nicht angegeben. Im Standard-Nutzkeller werden die Türen im Plan mit 89,5 cm x 206 cm (Rohbaumaß) angegeben. In der Bau- und Ausstattungsbeschreibung wird als Höhe der Türen mit 211 bzw. 198 cm angegeben.

- Welche Maße müssen nun die Türen haben?
- Die Rohbaudicke der Innenwände sind im Plan mit 12,2 bzw. 21,2 cm angegeben. Wie dick werden die Wände werden, wenn darauf noch die Tapete bzw. Fliesen kommen?
- Ist bei der Kellertreppe zum Nutzkeller eine spezielle Dämmung notwendig oder kann hier auch eine Standardtür verwendet werden?
von Manfred Hölz
4. Juni 2020, 15:57
Sehr geehrter Herr Schmitz,

Ihre Bauplanung weißt die Garage als nicht begehbar aus, also nicht als Dachterrasse. Daher wurde zum Eigengewicht der Betondecke und zur Schneelast lediglich die für die Abdichtung der Garage notwendige Abdichtungsbahn und die Kies-Auflast zur Sogsicherung berechnet. Wenn die Sogsicherung Kiesauflast durch eine Plattenlage ersetzt wird, ist das auch OK. Sie können von einer max. Last 110 kg/m² ausgehen. Platten mit 5cm Dicke würden gerade dieses Gewicht ergeben.

Das Problem ist, dass damit zwar die Eigenlast Null auf Null aufgeht, jedoch keine Verkehrslast außer der Schneelast berücksichtigt wurde. Schneelast beträgt 65 kg/m², aber es werden rechnerisch mit normativen Faktoren nur 52 kg/m² angesetzt (65 x 0,8).bNormativ müssen für Dachterrassen und Balkonen eine Verkehrslast von 400 kg/m² berücksichtigt werden.

Mit besten Grüßen
Manfred Hölz
von Malte Schmitz
3. Juni 2020, 21:46
Hallo Herr Geiselhardt,

wir wollen bei unserer Garage, hergestellt aus einem Schwörer Fertigkeller, die Decke von oben mit Gefälledämmung und Bitumenschweisbahnen abdichten und dann Platten in schwimmender Verlegung drauf legen.
Wie hoch darf die maximale Belastung pro m² bei den Schwörer Kellern sein?
Bei Betonplatten 40x40und einer Kiesschüttung werden wir auf eine Belastung von ca. 240 - 250 Kg / m² kommen!

Beste Grüße
Malte Schmitz
von Richard Geiselhart
25. März 2020, 10:37
Hallo Herr Heiß,

unsere Ausführung mit den Rissbrücken in den Eckverbindungen zeigt uns seit Jahrzehnten eine positive Ausführung in diesem Bereich. Fachlich richtig ist ja das Tapezieren bis zur Ecke und nicht um die Ecke herum, das heißt, das Malervlies ist in der Ecke gestoßen. Das ist eine fachlich richtige Ausführungsvorgabe der Malerinnung.
Deshalb halten wir auch bei Malervlies die Rissbrücke für genauso wichtig und sinnvoll.
Allerdings führen wir nachdem einbringen der Rissbrücken in den Ecken eine nochmalige Überarbeitung der Rissbrücken mit Flächenspachtel aus, um die Q3 Ebenheit zu gewähren.

Viele Grüße
Richard Geiselhart
von Tillmann Heiß
24. März 2020, 08:50
Guten Morgen,

wir haben gerade fertig gebaut, jetzt habe ich eine Frage zu den Eckbändern. Der Maler unseres Vertrauens wird Q3 Spachteln und dann Malervlies tapezieren. Bei den Eckbändern war er etwas stutzig. Er befürchtet, dass durch die Eckbänder Wellen schlagen könnten, wenn Wände und/oder Decken dahiner stark arbeiten. Da das Malervlies rissüberbrückende Eigenschaften besitzt, ist er der Meinung, dass man die Eckbänder & Dispersionskleber auch weglassen kann.

Wie sind Ihre Erfahrungen hiermit? Sind die Eckbänder zwingend notwendig?

Über eine zeitnahe Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank vorab und beste Grüße
Tillmann Heiß
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