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Bauherren - Eigenleistungen

Hausbau Blog 2021

Kategorie: Tipps
Kommentare: 103

Da ich bei SchwörerHaus für die Qualitätssicherung zuständig bin, komme ich auch mit vielen Kunden ins Gespräch. Dabei werden dann immer wieder viele Fragen zu Materialien gestellt, denn Kunden möchten bei ihrem Eigenheim oft auch selbst mit anpacken und damit Geld sparen. So kommen häufig Fragen, wie man es richtig macht und welche Materialien man verwenden sollte bzw. welche Voraussetzungen bei der Produktauswahl zu beachten sind.

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Die meisten Arbeiten, die Bauherren gerne selbst machen wollen, sind die Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Hier lassen sich mit wenig Gerätschaften einige Arbeiten in Eigenregie herstellen und der Kunde kann so seinen Maßstab an Qualität selbst festlegen. Ich möchte an dieser Stelle kurz auf das Thema der Wandbeschichtung eingehen, denn viele Bauherren wählen aus optischen Gründen gestrichene Wandflächen oder flächige Putze und Spachteltechniken aus den unterschiedlichsten Formen und Farben aus. Hierbei wird leider sehr oft nicht berücksichtigt, dass sich Wände (egal ob in Massiv- oder Holzbauweise) bewegen.

Durch die dünnen Putze und Farbbeschichtungen werden diese Bewegungen nicht aufgenommen und es führt zu feinen Rissen in der Endbeschichtung, was man natürlich optisch erkennen kann und sich dann fragt, woher das jetzt kommt. Um dies zu verhindern, muss zuerst eine Entkopplungsschicht in Form einer aufgeklebten Armierungsschicht auf den Wandflächen aufgebracht werden, bevor dann der Endbelag eingebaut wird. Dadurch werden die Bewegungen zwischen Wand und dem Endbelag aufgenommen und der optische Endbelag bleibt rissfrei. Ein kleiner aber wichtiger Punkt, den man optisch nicht sieht, der aber das Endergebnis langfristig schön bleiben lässt.

Ich wünsche mir, dass viele Bauherren diesen Bericht lesen und diese Information auch in ihre Überlegungen mit einbeziehen und ich würde mich freuen, wenn es hierzu auch Rückmeldungen oder Fragen gibt.

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103 KOMMENTARE
von Lukas Krementowski
24. März 2021, 18:23
Hallo Herr Geiselhart,

wir möchten nachträglich im Keller (Ausbaukeller) Trockenestrich verlegen. Welcher Trockenestrich sollte dabei verwendet werden und wie ist dieser zu verlegen. Die Türzargen gehen bei allen Türen nicht bis zum Betonboden. Ich nehme an, dass sie schon so ausgelegt sind, dass der Bodenaufbau, der von Schwörer selbst verwendet wird dazu genau passt.
von Richard Geiselhart
3. Februar 2021, 13:27
Hallo Herr Hentschel,

ein Innenputz einzubauen ist auch in einem Schwörer Haus problemlos möglich, nur sollte man die Bedingungen beachten. Da ein Haus arbeitet uns sich im Wechsel zu Sommer und Winter auch in der Dimension um wenige Millimeter verändern kann, sollte dies beim Endbelag (Putz) berücksichtigt werden.
Deshalb ist es sehr wichtig, den Innenputz auf eine Entkopplungsebene ( Malervlies) aufzubringen. Dadurch werden flächige Risse vermieden. Der unten aufgeführte Aufbau ist völlig korrekt und würde auch von uns genau so ausgeführt werden. Putzgrund ist notwendig, damit sich der Putz flächig verarbeiten lässt. Grundsätzlich empfiehlt es sich einen Kunstharzputz zu verwenden, da dieser bessere Dehnungseigenschaften besitzt und demzufolge rissunempfindlicher ist.

Viele Grüße
Richard Geiselhart
von Erik Hentschel
1. Februar 2021, 22:54
Hallo Schwörer-Team,

Wir machen die Maler- und Spachtelarbeiten in Eigenleistung. Das Thema wurde hier schon öfters angesprochen - teilweise aber mit unterschiedlichen Aussagen bzw. eine ältere Frage zu dem Thema blieb unbeantwortet.

Sollte zwingend eine Armierung unter den Innenputz eingebracht werden oder kann auf diese verzichtet werden, wenn ein Reibeputz mit 1-2mm Körnung zum Einsatz kommt?

Falls eine Armierung: Wie sollte hier der Wandaufbau auf dem Gipskarton sein?
1. Q3 Spachtelung mit Glasfaser in den Stößen sowie Gewebe in den Ecken (Ist Arycl oder Hybrid-Polymer eine Alternative für die Ecken?)
2. Tiefengrund
3. Glasgewebekleber
4. Glasfaservlies
5. Nochmals ein Putz-Grund notwendig?
6. Reibeputz mit 1-2mm Körnung

Wäre dies der korrekt Aufbau?

Vielen Dank vorab und beste Grüße,
Erik Hentschel
von R. Gruna
12. November 2020, 17:00
Sehr geehrter Herr Schimpfky,

ich bin durch eine gezielte Suche nach Problemen beim Trockenestrichaufbau auf Ihren Blog-Eintrag gestoßen. Wie haben leider große Probleme mit unserem Boden im Obergeschoß, der beim Laufen, insb. barfuß oder in Strümpfen, an verschiedenen Stellen ein unangenehmes Dröhnen verursacht. Unser Haus wurde komplett von Schwörer, ohne Eigenleistungen, ausgeführt. Da das Dröhnen nur an bestimmten Stellen auftritt, vermute ich, dass der Trockenestrich, wie in Ihrem Fall, teilweise fehlerhaft ausgeführt wurde. Momentan sucht der Kundendienst noch nach einer Ursache für das Problem. Ich wäre daher sehr an einem Austausch interessiert, um zu erfahren, welches Problem in Ihrem Haus vorlag und wie dies behoben wurde. Schon jetzt vielen Danke für eine Rückmeldung.

Freundliche Grüße

R. Gruna
von Vanessa Kurz
10. September 2020, 17:00
Hallo Frau Viereckl,

gerne meldet sich hinsichtlich Ihrer Fragen Ihr Bemusterer direkt bei Ihnen, um die Antworten auf Ihr Bauvorhaben anzupassen. Gerne können Sie hinsichtlich der Fragen auch Herrn Beckers ansprechen und mit ihm Kontakt aufnehmen.

Viele Grüße
Vanessa Kurz
von Jutta Viereckl
8. September 2020, 11:03
Hallo,
wir erwägen die Fliesenarbeiten durch einen ortsansässigen Fliesenleger machen zu lassen. Dabei sind einige Fragen aufgetaucht. Prinzipiell möchten wir eine Flache von 70m2 mit Fliesen belegen. Diese liegen auf einer Dämmwertdecke (EG über Keller) mit Fußbodenheizung und Trockenboden.

1. Welche Art Trockenboden wird verwendet? Das technische Datenblatt des Herstellers gibt uns Auskunft über die zulässige Fliesengröße und -stärke, bzw. ob spezielle Fliesenkleber verwendet werden müssen.

2. Haben wir in älteren Blogs richtig gelesen, dass der Trockenestrich mit dem Betonfußboden flächig verklebt wird? Liegt die Entkopplungsschicht dann oben auf? Wird diese mitgeliefert?

3. Unser geplanter Kaminofen, der ebenfalls auf den Fliesen stehen wird hat ein Eigengewicht von knapp 220kg. Ist das ein Problem? Muss an dieser Stelle in irgendeiner Form der Fußboden verstärkt oder die Fußbodenheizung ausgespart werden?

Vielen Dank für eine kurzfristige Rückmeldung
Jutta
von Vanessa Kurz
8. September 2020, 08:20
Hallo Herr Dröge,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne lasse ich Ihnen nähere Informationen per E-Mail zukommen.

Viele Grüße
Vanessa Kurz
von Thorsten Dröge
3. September 2020, 19:47
Hallo, können Sie mir sagen, welche Art Rohrleitung im Haus verlegt werden. Unser Installateur hat bis dato diese Art noch nicht gesehen. Gibt es hier ein System oder Firmen Namen?
Zudem war die Frage von ihm, von welcher Firma das Unterputz Toilettensystem ist.
Vielen Dank
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