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Anwendertipps für die Frischluftheizung

Frischluftheizung von Schwörer

Kommentare: 1068

Recht früh, aber unaufhaltsam hat die Heizperiode begonnen. Für die vielen Neukunden, aber auch für alle anderen Frischluftheizungsanwender möchten wir im heutigen Blogbeitrag Tipps zum Betrieb bzw. zu Einstellungen der Frischluftheizung (FLH) geben.

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Im zweiten Teil geht´s ans Eingemachte: Die Altimmobilie muss weichen, der erste Baum wird gefällt und die Kellermontage steht an.
Jana & Thore Schölermann bauen ein Fertighaus | Teil 3
Hausmontage und exklusive Einblicke in das Traumhaus der TV-Stars. In der dritten Episode wird es nun spannend!

Vorrausschicken möchten wir, dass gerade im Winterhalbjahr die Wärmerückgewinnung entscheidend zum Heizbetrieb beiträgt. Daher würden wir jedem Nutzer empfehlen, der keinen  Wartungsvertrag abgeschlossen hat zumindest folgende für die Funktion äußerst wichtigen Elemente zu überprüfen. Dazu gehört:

  • Ansaugelement/Ansauggitter auf Verschmutzung überprüfen, evtl. den Filtereinsatz im Ansaugelement entfernen
  • Filter im Gerät und bei Küchen-Abluft überprüfen
  • Wärmetauscher durchspülen

Einstellung

Hilfestellungen hierzu finden Sie in der Bedienungs- u. Wartungsanleitung. Sind die äußeren Rahmenbedingungen gegeben, gilt es eine gute und vernünftige Einstellung der einzelnen Heizelemente zu wählen. Grundsätzlich gilt: Die für Ihr Gebäude berechnete Heizleistung wird in der Lüfterstufe 2 erreicht. Mit dieser Stufe findet auch der notwendige Luftaustausch in Ihren Räumen statt.

Von der herkömmlichen Heizung her ist Ihnen ein Absenkbetrieb über die Temperatur bekannt. Die Möglichkeit der Temperaturabsenkung bietet die FLH zwar auch, wir empfehlen jedoch einen Absenkbetrieb über die Reduzierung der Lüfterstufe von Stufe 2 auf Stufe 1, z.B. für einige Nachtstunden oder während das Gebäude leer steht. Eingestellt werden kann dieser Absenkbetrieb im Tagesprogramm in der Zeile „LS“. Die Temperatureinstellung bleibt dabei gleich, lediglich die Lüfterstufe wird reduziert. 

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Energetisch von Vorteil ist es, der Wärmepumpe (WP) über die Temperaturvorwahl am Fernbedienteil eine relativ lange Laufzeit vorzugeben. Idealerweise spricht man hier von der Maximalraumtemperatur (z.B. 23°C), die über die + Taste vorgegeben wird. Dadurch erreichen Sie, dass die Wärmepumpe erst nach Erreichen dieser Maximaltemperatur im Referenzraum (Standort Fernbedienteil) die Wärmepumpe abschaltet.

Hier gilt es zu erwähnen, dass die WP dann effizient arbeitet, wenn sie nicht ins Takten kommt, daher die relativ hohe Temperaturvorwahl. Die WP wird versuchen, den gewünschten Wert zu erreichen, unterstützt wird sie dabei durch die möglichen internen bzw. externen Gewinne. Sind diese nicht, oder nicht in ausreichendem Maße vorhanden, kommt die Zusatzheizung (ZH) über die PTC-Heizelemente zum Tragen. Dazu ist es notwendig, diese Elemente über die Taste ZH an der Fernbedienung freizugeben.

Jeder Zuluftraum ist mit einem weiteren Raumthermostat ausgerüstet, über den jetzt (im Gegensatz zur WP) die Raummindesttemperatur  eingestellt wird. In der Praxis bedeutet dies, dass immer dann, wenn die im jeweiligen Raum eingestellte Temperatur nicht erreicht wird, die zum Raum gehörigen PTC-Elemente die WP nur solange wie nötig unterstützen. Ist der Raummindestwert erreicht, schalten sich die Elemente sofort wieder weg. Somit ergänzen diese Heizelemente die WP nur solange wie nötig. Kommen überraschender Weise interne/externe Gewinne, wird die ZH im betroffenen Raum sofort abgeschaltet. Natürlich kann dies im benachbarten Raum evtl. ganz anders aussehen. Keinesfalls sollten im Fernbedienteil und am Raumthermostat dieselbe Temperatur eingestellt werden, da ansonsten sowohl die Wärmepumpe, als auch die PTC-Heizelemente ins Takten kommen. Dieser Zustand ist energetisch nicht lukrativ, da dabei die WP einen zu geringen Betrag leistet und somit unter ihren Möglichkeiten bleibt.

Selbstverständlich kann und  soll unser heutiger Blogbeitrag nur eine Empfehlung auf der Basis unserer Erfahrungen sein. Gerne sind wir auf Ihre Erfahrungen gespannt.

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1068 KOMMENTARE
von Manuel
9. August 2019, 07:31
Hallo,

ich habe eine Frage zu den Filtern in der Küche. Wir haben Designauslässe, nicht die runden Lüfterauslässe. Bei uns passen also nicht die Rondenfilter ArtNr. 42039 sondern die Filter FL150 340x60 mit ArtNr. 72090.
Ich meine ich hätte mal bei dem Kundenworkshop nach der 1. Heizperiode gehört dass man auf die Filter in der Küche verzichten kann/soll, bin mir aber nicht mehr ganz sicher.
Was ist denn die offizielle Aussage von Fa. Schwörer zu diesem Thema? Filter verwenden oder weglassen?

Viele Grüße
Manuel
von Hans-Juergen Leick
26. Juni 2019, 09:47
Hallo Herr Luther,

Sie haben über das WGT-Gerät (WRG 134BP-HK) die Möglichkeit der Zuschaltung der Kühlfunktion.
Die Heizleistung von ca. 1m² Fensterfläche unbeschattet ist vergleichbar mit der Kühlleistung des Lüftergerätes.
Daher ist es unerlässlich, dass alle Fensterflächen im Rahmen der Beschattung einbezogen werden.

Um eine zusätzliche Vorkühlung der Außenluft zu erreichen, ist der Einsatz eines Sole-EWT denkbar.
Über einen Sole-Korb kann sehr kompakt die Sole-Leitung im Freien verlegt werden.
Ein Sole-Luft-Wärmetauscher im KG in der Außenluftleitung dient dann als Übergabestation von der Sole an die Außenluft.
Mit diesem System kann die Außenluft im Sommer angekühlt und im Winter vorgewärmt werden.

Ob ein vorgeschaltetes Klimagerät eine vergleichbare Wirkung wie ein Sole-EWT haben kann, können wir nicht beurteilen, da uns die Erfahrungswerte fehlen.

Freundliche Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Hans-Juergen Leick
25. Juni 2019, 14:16
Hallo Herr Gencsoy,

Sie haben über das WGT-Gerät (WRG 134BP-HK) die Möglichkeit der Zuschaltung der Kühlfunktion.
Die Heizleistung von ca. 1m² Fensterfläche unbeschattet ist vergleichbar mit der Kühlleistung des Lüftergerätes.
Daher ist es unerlässlich, dass alle Fensterflächen im Rahmen der Beschattung einbezogen werden.

Die Ankühlung der Zuluft durch das WGT-Gerät (WRG 134BP-HK oder 334HK) ist mit einer Klimatisierung nicht vergleichbar.
Eine Klimatisierung, z.B. über eine umschaltbare Heizungs-WP mit Fußbodenheizung oder über eine separate Klimaanlage, muss im EnEV-Nachweis berücksichtigt werden.
Eine Aufrüstung der WGT-Anlage ist nicht möglich.

Freundliche Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Jörg Luther
25. Juni 2019, 09:26
Hallo,
das Problem Hitze beschäftigt mich derzeit ebenfalls.
Ich lasse die WGT derzeit auch Nachts laufen um frische kühlere Luft ins Haus zu bekommen.
Überlege aber auch wie man diesen Schritt effizienter Gestalten kann. Effizienter im Sinne, das ich die Luft im Haus schneller kühl bekomme.
Eine Idee, die ich habe und gerne Ihre Meinung hören würde ist die folgende:
Vor dem Haus, wo die Luft angesaugt wird, schließe ich einfach eine Klimaanlage an (ist ein wenig basteln aber im Moment nur die theoretische Frage). D.h. es wird schon direkt die klimatisierte/gekühlte Luft angesaugt und dann gleichmäßig wegen der WGT im Haus verteilt. Ist das eine Idee, die man weiterverfolgen kann oder kommt die WGT dann nicht damit zurecht?

Tipps / Meinung Anregung sind gerne willkommen
Jörg
von Mehmet Gencsoy
24. Juni 2019, 19:30
Hallo Herr Kraus,

haben Sie auch dunkle Dachziegel? Wir haben das gleiche Problem. Ich vermute dass es vielleicht an den dunklen Dachziegeln liegt, wodurch sich der Dach enorm aufheizt.

@Schwörer: Habt ihr das mal untersucht? Wieso habt ihr kein Konzept bezüglich einer gescheiten Klimatisierung? Wäre echt sehr wünschenswert wenn man die wgt mit einem Klimagerät für Dachgeschoss aufrüsten könnte.

Freundliche Grüße aus dem heißen Süden Deutschlands
M. Gencsoy
von Carolin Baisch
24. Juni 2019, 10:34
Hallo Herr Kraus,

anhand Ihrer Beschreibung setzen Sie die Lüftungsanlage schon richtig ein. D.h. Sie holen am Tag weniger warme Luft ins Haus, dafür aber über Nacht mehr von der kühlen Luft. Das ist soweit richtig.

Grundsätzlich ist das Dachgeschoss natürlich wärmer als das Erdgeschoss, da bereits der Fußboden im Dachgeschoss die umgekehrte Seite der Erdgeschossdecke ist und daher wärmer ist als der Fußboden im Erdgeschoss.
Bitte beachten Sie, dass die Lüftungsanlage keine Klimaanlage ist. Die Beschattung der Fenster im Haus ist natürlich sehr wichtig und ausschlaggebend, damit die Sonne über die Glasfläche keine Wärme erzeugen kann. Ist die Wärme mal im Haus, ist es schwer diese wieder raus zu bekommen.

Viele Grüße
Carolin Baisch
von Frank Kastner
21. Juni 2019, 10:35
Hallo zusammen,

wir haben das gleiche Problem wie Robin Kraus. Trotz Einstellung auf Sommer haben wir in den Räumen im OG Temperaturen von 26 Grad. Lüften in den Morgen und Abendstunden bringt so gut wie keine Besserung. Tagsüber beschatten wir. Wir bekommen die Wärme nicht aus dem Haus. Einzug war im Juli 2018.

Viele Grüße
Frank Kastner
von Robin Kraus
20. Juni 2019, 10:37
Hallo und guten Tag.

Ich habe eine frage zur Sommereinstellung.
Unser Haus ist Baujahr 2017 wir haben es letztes Jahr vom Erstbesitzer abgekauft und somit bis jetzt nur Winter Erfahrung. Wir sind eigentlich zufrieden nur die Sache mit der Frischluftheizung verstehen wir noch nicht ganz. Da Sommer ist steht der Betrieb auf Sommer, wir haben eine Leerkassette und eine Kühlfunktion. Doch haben wir den Eindruck das es irgendwie nicht richtig funktioniert.

Im Wohn/Essbereich ist es soweit ok, hier liegen wir mit zwei Grad über dem soll wert denke ich für Sommer im grünen Bereich.

Grund 21
Soll 22
Ist 22 - 24

aber in den oberen Räumen Schlafen, Kind 1 & 2 liegen wir deutlich darüber

Grund 20
Soll 21
Ist 24 bisweilen 26

unsere Einstellung für die Lüftung ist nach den Empfehlungen aus dem Blog Tagsüber Stufe 1 ( 6:00 - 22:00 ) und Nachts Stufe 3 um die kühlere Luft ins Haus zu bringen. Aber selbst mit Kühlfunktion ist es morgens nicht wesentlich Kühler/Frischer.

Meine frage, liegt es an einer Falschen Einstellung?

MFG Robin Kraus
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