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Anwendertipps für die Frischluftheizung

Albrecht Schwarz
Kommentare: 1002

Recht früh, aber unaufhaltsam hat die Heizperiode begonnen. Für die vielen Neukunden, aber auch für alle anderen Frischluftheizungsanwender möchten wir im heutigen Blogbeitrag Tipps zum Betrieb bzw. zu Einstellungen der Frischluftheizung (FLH) geben. Vorrausschicken möchten wir, dass gerade im Winterhalbjahr die Wärmerückgewinnung entscheidend zum Heizbetrieb beiträgt. Daher würden wir jedem Nutzer empfehlen, der keinen  Wartungsvertrag abgeschlossen hat zumindest folgende für die Funktion äußerst wichtigen Elemente zu überprüfen. Dazu gehört:

– Ansaugelement/Ansauggitter auf Verschmutzung überprüfen, evtl. den Filtereinsatz im Ansaugelement entfernen
– Filter im Gerät und bei Küchen-Abluft überprüfen
– Wärmetauscher durchspülen

Einstellung

Hilfestellungen hierzu finden Sie in der Bedienungs- u. Wartungsanleitung. Sind die äußeren Rahmenbedingungen gegeben, gilt es eine gute und vernünftige Einstellung der einzelnen Heizelemente zu wählen. Grundsätzlich gilt: Die für Ihr Gebäude berechnete Heizleistung wird in der Lüfterstufe 2 erreicht. Mit dieser Stufe findet auch der notwendige Luftaustausch in Ihren Räumen statt.

Von der herkömmlichen Heizung her ist Ihnen ein Absenkbetrieb über die Temperatur bekannt. Die Möglichkeit der Temperaturabsenkung bietet die FLH zwar auch, wir empfehlen jedoch einen Absenkbetrieb über die Reduzierung der Lüfterstufe von Stufe 2 auf Stufe 1, z.B. für einige Nachtstunden oder während das Gebäude leer steht. Eingestellt werden kann dieser Absenkbetrieb, bei dem die Temperatureinstellung gleich bleibt und nur die Lüfterstufe reduziert wird, im Tagesprogramm unter in der Zeile „LS“.

Energetisch von Vorteil ist es, der Wärmepumpe (WP) über die Temperaturvorwahl am Fernbedienteil eine relativ lange Laufzeit vorzugeben. Idealerweise spricht man hier von der Maximalraumtemperatur (z.B. 23°C), die über die + Taste vorgegeben wird. Dadurch erreichen Sie, dass die Wärmepumpe erst nach Erreichen dieser Maximaltemperatur im Referenzraum (Standort Fernbedienteil) die Wärmepumpe abschaltet.

Hier gilt es zu erwähnen, dass die WP dann effizient arbeitet, wenn sie nicht ins Takten kommt, daher die relativ hohe Temperaturvorwahl. Die WP wird versuchen, den gewünschten Wert zu erreichen, unterstützt wird sie dabei durch die möglichen internen bzw. externen Gewinne. Sind diese nicht, oder nicht in ausreichendem Maße vorhanden, kommt die Zusatzheizung (ZH) über die PTC-Heizelemente zum Tragen. Dazu ist es notwendig, diese Elemente über die Taste ZH an der Fernbedienung freizugeben. Jeder Zuluftraum ist mit einem weiteren Raumthermostat ausgerüstet, über den jetzt (im Gegensatz zur WP) die Raummindesttemperatur  eingestellt wird. In der Praxis bedeutet dies, dass immer dann, wenn die im jeweiligen Raum eingestellte Temperatur nicht erreicht wird, die zum Raum gehörigen PTC-Elemente die WP nur solange wie nötig unterstützen. Ist der Raummindestwert erreicht, schalten sich die Elemente sofort wieder weg. Somit ergänzen diese Heizelemente die WP nur solange wie nötig. Kommen überraschender Weise interne/externe Gewinne, wird die ZH im betroffenen Raum sofort abgeschaltet. Natürlich kann dies im benachbarten Raum evtl. ganz anders aussehen. Keinesfalls sollten im Fernbedienteil und am Raumthermostat dieselbe Temperatur eingestellt werden, da ansonsten sowohl die Wärmepumpe, als auch die PTC-Heizelemente ins Takten kommen. Dieser Zustand ist energetisch nicht lukrativ, da dabei die WP einen zu geringen Betrag leistet und somit unter ihren Möglichkeiten bleibt.

Selbstverständlich kann und  soll unser heutiger Blogbeitrag nur eine Empfehlung auf der Basis unserer Erfahrungen sein. Gerne sind wir auf Ihre Erfahrungen gespannt.

1002 KOMMENTARE
Carolin Baisch von Carolin Baisch
1. August 2018, 16:06
Sehr geehrter Herr Bierkant,

wir haben Ihr Anliegen an unseren Service weitergegeben, die Kollegen dort werden sich bei Ihnen melden.
Sie werden Ihnen dann im direkten Kontakt weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
Carolin Baisch
von Markus Bierkant
31. Juli 2018, 18:02
Hallo Herr Schwarz,

auf meine Bedienteil erscheint die Fehlermeldung error WR3223.
Was hat dies zu bedeuten? Was ist hier defekt?
Filtermatten sind getauscht und Ansaugung ist auch frei.
Bitte um schnelle Hilfe.
Dankeschön

Gruß
Markus
von W. Müller
21. März 2018, 12:01
Hallo Herr Leick,

habe mittlerweile die Statistik Klimadaten deutscher Wetterstationen IWU gefunden. Damit sieht man gut, dass unsere Mehrverbräuche sich mit den Gradtagszahlen über die Jahre erklären lassen. Allerdings wächst der Verbrauch dann immer überproportional, weil man ja PTC statt Wärmepumpe ansetzen muss.
von Hans-Juergen Leick
20. März 2018, 12:11
Hallo Herr Müller,

aufgrund der wechselnden Wetterbedingungen und des Wohnverhaltens wird sich nie ein gleichbleibender Verbrauch einstellen.
Schwankungen von 5% bis 15%, sogar bis 20%, sind vollkommen normal. Auch der Warmwasserverbrauch wird differieren und den Energieverbrauch beeinflussen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es von Jahr zu Jahr mal einen Mehrverbrauch oder auch mal einen Minderverbrauch gab.
Ein stetiger Anstieg war nicht zu beobachten. Aber das Wetter auf der Alb weicht sicher stark vom Wetter am Bodensee ab.
Daher können meine eigenen Erfahrungen nur Anhaltspunkte sein.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von W. Müller
20. März 2018, 07:48
Hallo zusammen,

beim Zusammenrechnen des Heizungsverbrauchs ist mir aufgefallen, dass wir - nun seit 5 Jahren im Haus - jedes Jahr höhere Heizverbräuche haben. DIe Steigerungsraten sind jeweils zum Vorjahr ca 7%. In jedem Jahr. Leben wir nun jedes Jahr mit höheren Temperaturen, werden die Jahre immer kälter oder braucht das Heizsystem immer mehr? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Interessant: Habe einen Zähler für die WW-Bereitung (270l, Wärmepumpe) vorgesehen. Durchschnittsverbrauch ist 800kWh pro Jahr - ein guter Wert für 4 Personen.

Grüße
von Alexander Meisel
2. März 2018, 20:54
Antwort zur Anfrage von Christian vom 24. Februar 2018 18:48 (Auslesen WGT).

Das Steuergerät der WGT - WR3223 (zumindest bei meinem Modell - Produktionsdatum November 2012) - besitzt eine serielle Schnittstelle.

Von dem Hersteller des Steuergeräts (Hermes Electronik) kann man ein Adapterkabel erwerben, dass das Steuergerät mit einem Computer über die USB Schnittstelle verbindet. Damit ist die "physikalische" Verbindung an einen Computer erfolgt.

Basis Informationen über des Daten-Protokoll wurden von Hermes Elektronic dem Adapterkabel beigelegt.

Zu einer Protokollierung der Sensordaten und Visualisierung ist dann noch ein weiter Weg und ich empfehle das nur, wenn man Spaß an solchen Basteleien hat. Basis Kenntnisse einer Programmiersprache sind hilfreich.

Ich habe das letztlich über die freie Home Automations Plattform (openhab) realisiert, da bereits ein "Binding für die WR3223 existierte.
von Hans-Juergen Leick
28. Februar 2018, 07:59
Hallo Frau Siegle,

aufgrund der Witterung waren diese Monate sicher ungünstig und der Energieverbrauch entsprechend hoch.
Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen mitteilen, dass ich selber im Dezember 17 und Januar 18 jeweils ca. 900kWh Strom verbraucht habe. Dazu kommt das Holz für den Wohnraumofen.
Daher ist ein Verbrauch von ca. 1000kWh pro Monat bei entsprechenden Bedingungen möglich.
Zum Thema Wartung ist zu bemerken, dass neben dem regelmäßigen Filterwechsel kaum weitere Arbeiten anfallen. Diese sind in der Bedienungsanleitung beschrieben.
Sie können einen Wartungsvertrag abschließen, sind dazu nicht verpflichtet. Wenn Sie diesen Wartungsvertrag beauftragen möchten, können Sie dies über den Kundendienst erledigen.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Siegle
26. Februar 2018, 21:05
Hallo,

Wir wohnen seit März 2016 in unserem neuen Schwörerhaus KFW 55.
Wir sind über unsere Heizkosten ziemlich schokiert. Haben einen hohen monatlichen Stromabschlag und im Dezember 17 und Januar 18 um über 2000 kW (pro Tag ca 50 kW)Strom gebraucht.
Außerdem sagte man uns die Lüftungsanlage wäre wartungsfrei und nun liest man hier von Wartungsverträge die einiges Kosten. Laut Portal sollte man diese 1 Jahr nach Hausübergabe zugeschickt werden, was bei uns bis heute noch nicht der Fall ist.

Gruß fam. Siegle
von Christian
24. Februar 2018, 18:48
Hallo Alexander,,

wie haben Sie es denn geschafft, die Werte auszulesen? Würde mich auch mal interessieren.
von Hans-Juergen Leick
23. Februar 2018, 09:00
Hallo Herr Meisel,

der Abtauvorgang des Lüftergerätes mit Wärmepumpe ist automatisiert und temperaturgesteuert.
Wenn die Grenztemperatur im Verdampfer erreicht ist, wird der Abtauvorgang eingeleitet.
Wenn dieser Abtauvorgang im 2-Stunden-Rhythmus beginnt, ist das üblich.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Alexander Meisel
21. Februar 2018, 20:42
Hallo,

wir bewohnen seit Anfang 2013 ein ISO+ Haus mit wassergeführten Kaminofen (Aqua Insert) und EWT; im Sommer nutzen wir die Leerkassette.

Wir sind mit dem Gesamtpaket zufrieden und mit dem Kaminofen kommen wir praktisch ohne elektrisches Zuheizen aus - einzig das Badezimmer bildet hier eine Ausnahme.

Seit einigen Monaten werden die Temperaturwerte direkt aus dem Steuergerät der WGT die Temperaturwerte mitprotokolliert und grafisch ausgewertet.

Jetzt ist mir aufgefallen, dass regelmässig (alle 2 Stunden) die WGT in den "Abtaumodus" geht.

Beispielwerte der WGT:
Aussentemperatur: 0 Grad oder weniger
Temperatur nach Solevorwärmung: ca. 4 Grad
Kondensator-Temperatur: 39-40 Grad
Zuluft: ca. 30 Grad
Temp nach Wärmetauscher ca. 4-5 Grad
Verdampfertemperatur: ca -4 Grad

Durch das Nachheizregister des Aqua Insert "fühlt" man die kältere Zuluft während des Abtauens bei Kaminbetrieb nicht.

Meine Frage:
Kann man die WGT optimieren (mit anderen Parametern steuern), daß der Abtauvorgang seltener passiert oder sind diese Werte normal?

Lässt sich hier was optimieren?

Vielen Dank
Alexander
von Hans-Juergen Leick
5. Februar 2018, 15:28
Hallo Patrick,

die Frischluftheizung besteht aus mehreren Komponenten.
Zum einen gibt es das Lüftergerät mit dem Gegenstrom-Wärmetauscher (WT) und der Luft-Luft-Wärmepumpe (WP), zum anderen sind vor den Luftauslässen PTC-Heizelemente platziert.
Zusätzliche Heizelemente im Bad, WC oder Flur sind ebenfalls Bestandteile der Heizungsanlage.

Das Lüftergerät mit dem WT und der WP stellt die Grundbeheizung des Gebäudes sicher. Wird weitere Heizleistung benötigt, müssen zusätzliche Heizquellen zugeschaltet werden.
Bei einer Außentemperatur von 0°C an Ihrem Wohnort ist die zur Verfügung gestellte Heizleistung des Lüftergerätes mit WT und WP geringer als die Heizlast.
Ohne die Zuschaltung weiterer Heizquellen (z.B. der PTC-Heizelemente) kann daher die gewünschte Raumtemperatur von 20°C nicht erreicht werden.
Die Wärmeverluste über die Gebäudehülle sind in diesem Fall schon größer als die Heizleistung des Lüftergerätes mit WT und WP.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Patrick
4. Februar 2018, 12:02
Hallo,

wenn im Display steht, dass die Temperatur hinter der Nacherwärmung 41 Grad hat, wieso kommen dann bei 24 Stunden Betrieb der WP nur durchschnittlich 18 Grad bei 0 Grad Außentemperatur zustande?

Gruß

Patrick
von Lars
21. Januar 2018, 18:23
Guten Tag liebe Mitarbeiter von Schwörer,
seitdem unser Nachbar einen Kaminofen betreibt, haben wir zeitweise eine extreme Geruchsbelastung im Haus, da die Kaminabgase von der WGT angesaugt werden. Die Lüftung während der kalten Jahreszeit abzuschalten ist natürlich keine Option, bietet die Firma Schwörer inzwischen wirksame Aktivkohlefilter zum Nachrüsten an?
Viele Grüße!
Lars
von Christian
19. Januar 2018, 21:31
Hallo Herr Neef,

nachdem wir dieses Jahr eine PV-Anlage bekommen haben, läuft bei uns alles über einen Zähler, vorher hingen die ADAX aber auch am Wärmestrom, dies ist aber wohl regional unterschiedlich.

Ich hatte im Dezember einen Durchschnittsverbrauch von ca. 30 kWh am Tag, im Januar bin ich bei ca. 25 kWh. Bei den Werten habe ich den ungefähren Verbrauch für den Haushaltsstrom schon rausgerechnet. Wir haben EG+DG mit 157,7 m² Wohnfläche.

Wärmepumpe, PTC, ADAX und EWT immer freigeschalten (EWT springt unter 4 Grad an)
von Thomas Neef
15. Januar 2018, 23:18
Hallo Christian,
Wie hoch ist denn ihr Stromverbrauch pro Tag, wenn Sie WP, PTC und ADAX durchlaufen lassen ? ADAX läuft ja auch noch über den teureren Haushaltsstrom. Ich bin zur Zeit bei 20 kWh pro Tag bei kurzfristig zugeschalteten PTCs ( 2-3 Std pro Tag) Die WP läuft 24 Std durch bei 125 qm Wfl auf einer Ebene.
von Hans-Juergen Leick
15. Januar 2018, 12:59
Hallo Herr Neef,

da ich letzte Woche krank war, kann ich Ihnen erst jetzt antworten.

Zunächst ist festzuhalten, dass wir stets Normenwerte bei der Berechnung der Heizlast verwenden. Diese Normenwerte sehen für eine Diele oder einen Flur nun mal eine Raumtemperatur von 15°C vor. Wie schon erwähnt, kann durch den Austausch des Heizelementes in der Diele die Leistung von 400W auf 800W erhöht werden. Mit einer Leistung von 800W kann eine Raumtemperatur in der Diele von 20°C erreicht werden. Dabei ist zu bemerken, dass die Zuluft in die Wohnräume einströmt, anschließend durch den Überströmbereich (Diele) zu den Ablufträumen strömt und dort abgesaugt wird.

Die warme Luft wird permanent in die Zulufträume geführt und diese Räume damit direkt beheizt. Wenn Sie durch Abschalten der PTC-Elemente einen Teil der Heizungsanlage deaktivieren, ist es möglich, dass die Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung und Beheizung über die Wärmepumpe nicht ausreicht, um die Raumtemperatur zu halten.

Durch Einsatz einer Zuluft für den Flur wird die Energie des Lüftergerätes (Wärmerückgewinnung + Wärmepumpe) auf 7 statt 6 Luftauslässe verteilt. Die Gesamtenergie, die zur Verfügung steht, bleibt die gleiche.
Das würde bedeuten, für die vorhandenen Zuluftauslässe steht weniger Wärme zur Verfügung, die für den Flur eingesetzt wird. Das hat zur Folge, dass Sie dann in diesen Räumen früher mit dem PTC-Element nachheizen müssten.
Ist das PTC-Element deaktiviert, dann wird die Raumtemperatur sinken.

Aus unserer Sicht ist es zielführender, die Wärme genau dort bereitzustellen, wo sie gebraucht wird. Wenn also im Flur mehr Energie gebraucht wird, so sollte das dort vorhandene Heizelement vergrößert werden.
Die Energie sollte nicht indirekt über andere Räume für den Flur bereitgestellt werden.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Christian
12. Januar 2018, 23:14
Hallo Herr Neef,

ich habe diesen Winter, wenn man von Winter sprechen kann, einmal ausprobiert die PTCs und ADAX Geräte durchlaufen zu lassen. Durch die höhere Grundtemperatur/höhere Abwärmetemperatur tut sich die Wärmepumpe meines Erachtens leichter, eine entsprechende Temperatur zu halten. Wir haben noch keinen Kamin, darum kann ich dazu noch keine Erfahrung preis geben, aber scheinbar ist es wohl besser eben die Wärmeerzeuger arbeiten zu lassen, auch tagsüber, wenn keiner zu Hause ist. Außerdem ist, wenn ich mich richtig erinnere die Wärmeauslegung für Wohnräume lt. DIN bei 19 Grad.
von Thomas Neef (BV 38899)
9. Januar 2018, 23:09
Hallo Herr Leick,
vielen Dank für Ihre Ausführungen. Sie bestätigen damit genau unser Problem: der Flur ist zu kalt. Der Raum im Haus, der durch die Kältebrücke einer zu öffnenden Haustür nur mit 15 Grad Raumtemperatur geplant ist, wird dann natürlich noch kälter. Nicht schön ist, dass durch die 15 Grad im Flur - es mögen bei uns 17 oder sogar 18 Grad sein - alle angeschlossenen Räume (und das sind im Bungalow nun einmal meistens alle Wohn- und Schlafräume) immer auskühlen. Heute Abend haben wir den Kamin im Wohn Essbereich an (24 Grad). Die Wärmepumpe läuft durch und es sind bei 7 Grad Außentemperatur in allen anderen Räumen nur unangenehme 19 Grad, da der Flur die mit 21 Grad Raumtemperatur eingestellten Räume auskühlt und die WP es nicht schafft, 20-21 Grad zu halten. Der Überströmbereich im Flur funktioniert wegen der Kälte im Flur nicht optimal. Die warme Luft aus dem Wohnbereich kommt kaum im Rest des Hauses an, obwohl die Türen teils sperrangelweit offen sind. Ehrlich gesagt sehe ich es nicht ein, aus diesem Grund den ganzen Tag die PTCs zuzuschalten, obwohl niemand tagsüber zuhause ist, wir es abends aber dennoch einigermaßen erträglich haben wollen. Diese laufen nämlich durch, weil die Räume sofort wieder unter die Solltemperatur rutschen !!! Das kann doch nicht Sinn dieser WGT sein. Hätte der Flur Zuluft, hätten wir dieses Thema mit Sicherheit nicht. Ein ADAX, welches 800W statt 400W braucht, ist aus meiner Sicht energetisch schlechter als eine Zuluft über WP, zumal diese laut ihrem Kundendienst eine Effektivität von 1:3 erzeugt, während die Direktheizer 1:1 ermöglichen. Das heißt doch, mit 800 W aus der Wärmepumpe erzeuge ich für 2,4 KW Wärme, richtig ? Warum soll ich dann einen stärkeren ADAX einbauen, der mir auch nicht richtig weiterhilft, sondern ein Stromfresser im Verhältnis zur Effizienz ist ? Am 26.1. haben wir einen Kundendiensttermin, da werden wir ihren Kollegen mit dieser Situation konfrontieren. Dennoch würde ich mich über ihre Antwort an dieser Stelle sehr freuen. Vielen Dank und viele Grüße Thomas Neef
von W. Müller
8. Januar 2018, 15:30
Hallo zusammen,

die Haustüre und der Flur sind tatsächlich auch in einem hochgedämmten Haus eine "Schwachstelle". Wir hatten schon den Fall, dass die Kinder die Türe für einen Nachmittag offen ließen bei 0°C Außentemperatur...Ich für meinen Teil würde bei einem Neubau die Haustüre in einer besseren (u-Wert) Ausführung nehmen oder viel besser noch einen Windfang einplanen. Der kann dann mit 15°C berechnet werden... Als Tipp für alle, die jetzt neu bauen und gerne einen warmen Flur haben ohne ADAX Dauerbetrieb.

Viele Grüße,
W. Müller
von Hans-Juergen Leick
8. Januar 2018, 15:00
Hallo Herr Neef,

vielen Dank für Ihren Blogeintrag.
Die Heizleistung für den Flur wird über das eingesetzte ADAX-Heizgerät mit 400W abgedeckt.
Dabei ist zu beachten, dass die Heizlast laut Norm mit einer Raumtemperatur von 15°C für eine Diele berechnet wird.

Durch die Haustür kann natürlich immer wieder Wärme nach draußen verloren gehen.
Wenn Sie hier eine höhere Temperatur (z.B. 20°C) möchten, muss die Leistung des ADAX-Direktheizgerätes erhöht werden.
Das vorhandene 400W-Gerät müsste dann durch ein 800W-Heizgerät ersetzt werden.

Lüftungstechnisch gilt die Diele als Überströmbereich, der zwischen Zuluftbereich und Abluftbereich liegt.
Somit wird die Diele weder aktiv belüftet noch entlüftet.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Thomas Neef (BV 38899)
4. Januar 2018, 22:45
Guten Tag, liebes Schwörer-Team,
wir wohnen seit April 2017 in unserem schönen Schwörer Bungalow und machen seit der Heizperiode die ersten Erfahrungen mit der WGT. Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden mit diesem System, nachdem wir mehrere Telefonate mit dem sehr kompetenten Kundenservice geführt haben, die uns zu den richtigen Einstellungen geführt haben. Die Bedienungsanleitung verdient den Namen nicht wirklich, da es lediglich eine Beschreibung der Tastenfolgen ist, nicht aber den Sinn und die Wirkung der Einstellungen erklärt. Egal, wir haben uns durchgekämpft !!! Jetzt haben wir einen Monat mit Außentemperaturen von durchschnittlich 3-5 Grad Celsius. Die Wärmepumpe läuft tagsüber durch, abends heizen wir mit einem Kaminofen zu. Alles soweit gut, die WP hält das Haus auf 21-22 Grad ohne Einsatz von PTC Elementen. Die Herausforderung für die Wärmegewinnung ist der Flur. Dort gibt es kein Zuluftelement sondern nur eine ADA Zusatzheizung (die gleiche wie im Gäste WC, welches 4 mal kleiner ist !!!) Da alle Wohnräume vom Flur abgehen und der Flur zudem mit 13 qm recht groß ist, ist dieser IMMER eine Kältebrücke, da es dort nie richtig warm wird. Wir sitzen abends bei 26 Grad mit brennendem Kamin im Wohnzimmer, haben die Tür zum Flur sperrangelweit offen. Nur dann wird es erträglich warm im Flur. Morgens ist es dann wieder kalt im Flur und wird den ganzen Tag nicht richtig warm. Auch wenn ich das ADA Heizgerät zuschalte, überschlägt es nur solange, wie das Gerät auch läuft. Wäre es nicht sinnvoll, bereits in der Planung für diesen speziellen Grundriss mit großem Flur auch hier eine Zuluft für die WGT zu planen ? Sollte doch energetisch mit Sicherheit effizienter sein als das, was hier verbaut wurde. Oder haben sie einen anderen Tipp, damit wir den Flur warm bekommen ? Ich habe Angst, wenn es draußen mal -10 Grad sein sollte und ich die Haustür öffnen muss, wenn ich die Post reinhole..... Vielen Dank vorab für ihr Feedback - ansonsten muss ich sagen, dass unser Haus toll geworden ist mit allen Vorteilen, die Schwörer gegenüber dem Mitbewerb bietet - einfach KLASSE !!!
von R. Schimpfky
24. November 2017, 09:45
Hallo M. Gerlach,

nachdem ich die alleinige Heizleistung der "Frischluftheizung" ebenfalls als nicht ausreichend empfand, habe ich in mein Haus (BJ 2013, 140m² Wohnfläche) einen Kamin nachgerüstet. Der Einsatz der PTC-Elemente und damit der Stromverbrauch sind signifikant zurückgegangen.

Hier im Schwörer Blog finden sich verschiedene Statistiken, die dies auch von anderen Hausbesitern belegen.

Ich kann einen Kamin daher absolut empfehlen, er wird bei mir im Winter jeden Tag angefeuert.
Der Einbau lief damals problemlos über zwei lokale Unternehmen. Ein Unternehmen hatte den Wanddurchbruch erstellt und den Schornstein errichtet. Das anderen hat den Kamin geliefert und aufgestellt.

Bitte überlegen Sie sich, ob sie jeden Tag Holz umhertragen, Feuer machen und regelmäßig Asche entsorgen wollen. Wenn Sie diese Mühe nicht scheuen, ist ein Kamin das richtige für sie. Falls sie den Kamin aber nur gelegentlich anfeuern wollen (1..2mal / Woche) werden ihre Heizkosten hingegen nicht deutlich sinken.

Für die Wohnfläche ihres Hauses finde ich einen Heizstromverbrauch von 10000kwH /Jahr doch sehr hoch. Läuft ihre Wärmepumpe? Hat das Haus ein "Loch"?

An Schwörer möchte ich die Frage richten: Wird das Konzept der "Frischluftheizung" weiterentwickelt? Die Heizleistung der Wämepumpe ohne Einsatz der PTC-Elemente ist - in meinem Haus - nur mittelmäßig. Nach meiner Meinung ist das System für nicht-passiv-Häuser ungeeignet, da zu schwach.

schöne Grüße
R. Schimpfky
von Stefan
23. November 2017, 21:39
Hallo liebe Schwörer-Gemeinde,

wir verbringen nun unseren ersten Winter in unserem Haus mit Frischluftheizung.
Wie sind eure Erfahrungen / Tipps mit der Zeitsteuerung der Heizung im Winter?
Lasst ihr die Heizung durchgehend laufen oder wie ist sie zeitliche gesteuert.


Es ist natürlich von verschiedene Faktoren abhängig (Persönliches Wärmeempfinden, Kamin), aber wir würden uns trotzdem über ein Feedback sehr freuen.

Viele Grüße
Stefan
von Hans-Juergen Leick
22. November 2017, 08:04
Hallo M. Gerlach,

der Einsatz eines Wohnraumofens (Schwedenofen, Kaminofen, Kachelofen) kann zur Reduzierung der Stromheizkosten beitragen.
Bitte berücksichtigen Sie bei der Kostenzusammenstellung, dass Sie einen Kamin (Außenkamin) benötigen.
Bei genügend Wärme im Wohnbereich kann durch geöffnete Türen die Wärme auch in andere Räume gelangen.
Durch den Einsatz eines Wohnraumofens können die Betriebszeiten der PTC-Heizelemente verringert werden.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Leick
von M. Gerlach
21. November 2017, 07:55
Wir haben ein Schwörer Wärmedirekthaus aus dem Jahr 2005 mit Frischluftheizung, Erdwärmetauscher und Solaranlage für Wassererwärmung. Wohnfläche 124 qm, unterkellert. In den Sommermonaten schalten wir die Frischluftheizung aus, da die Fenster sowieso meistens geöffnet sind. Trotzdem liegen wir bei einem jährlichen Verbrauch von 10.000 kWh. Welche Möglichkeiten gibt es, diesen Verbrauch zu senken? Wäre der nachträgliche Einbau eines Kam ins eine Option? Im Moment haben wir lediglich die Light- Variante mit Bioethanol.
von Thomas Sporer
14. November 2017, 09:51
ch habe eine Luft-Luft Wärmpepumpe (Proxon Lüftungsheizung / Lüftungsanlage) in einem KFW55 Haus zusammen mit einem Holzofen im Wohnbereich verbaut. Im Moment heize ich eigentlich nur mit dem Holzofen und habe die Lüftungsanlage auf niedriger Stufe laufen. Da der Ofen sehr zentral im Haus steht, benötige ich die Wärmepumepe in der Lüftungsanlage eigentlich garnicht, außer es ist niemand zu Hause und der Ofen ist aus.

Ansonsten wird das komplette Haus nur mit dem Holzofen geheizt.

Nun zu meiner Frage:

Sobald die Außentemperatur auf ungefähr Null Grad sinkt schaltet sich allerdings die Wärmepupe zu, was man an einer kleinen grüne LED am Bedienpannel und Anhand der Messdaten am Pannel ablesen kann. Dies geschiet unabhängig von der Raumtemperatur, auch wenn die Raumtemperatur 24 Grad beträgt und als Soll-Temp nur 20 Grad hinterlegt sind. Normalerweise sollte die WP doch erst zuheizen, wenn die 20 Grad unterschritten werden oder?

Ist das unbedingt nötig, da ansonsten die Lüftungsanlage vereisen würde? Ich frage deshalb, weil ich der Meinung bin, dass hier völlig nutzlos Energie verschwendet wird.

Weiß jemand ob das so richtig ist?
Carolin Baisch von Carolin Baisch
2. November 2017, 10:05
Hallo Herr Mattner,

unter der beschriebenen Prämisse macht es aus unserer Sicht keinen Sinn, das Bedienteil der WGT in den Flur zu setzen.
Richtig ist, im Flur ist es zwar kühler. Die Wärmepumpe würde länger laufen, aber eben auch wieder Wärme in den Wohnbereich geben. Dies ist ja nicht gewünscht.
Eine Trennung der Wärmezuführung Wohnbereich und andere Räume ist leider nicht möglich.
Von daher ist unsere Empfehlung es so zu belassen, was dem Stand der Technik entspricht.
Um die Wärmepumpe für alle Räume länger laufen zu lassen, könnte man einfach auch die Solltemperatur um 2-3° nach oben stellen.

Ihr Schwörer-Technik-Team
von Andreas Mattner
27. Oktober 2017, 17:57
Macht es eigentlich Sinn das Fernbedienteil der WGT vom sonnendurchfluteten und warmen Wohnzimmer in den doch im Vergleich dazu recht kühlen Flur zu legen? Denn der derzeitige Referenzraum ist mit Abstand der wärmste Raum und die anderen Räume bekomme ich nicht wärmer ohne den Referenzraum noch mehr zu erwärmen.
Ist denke ich im Winter noch wichtiger als im Sommer. Habe ich hier einen Denkfehler?

Bitte um Hilfe.
von Hans-Juergen Leick
11. Oktober 2017, 09:33
Sehr geehrter Herr Benz,

wie schon erwähnt, hat die Funktion der Grundtemperatur nur Einfluss bei der Verwendung von Nebenbedieneinheiten.
Am Glasdisplay selber stellen Sie Solltemperatur direkt über den entsprechenden Menüpunkt ein. Die hier eingestellte Temperatur sollte sich auch nicht selbständig ändern.
Ich konnte eine solche Beobachtung bei meinem selbstgenutzten Glasdisplay noch nie machen. Bitte ggf. über ein paar Fotos dokumentieren.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Jenny
10. Oktober 2017, 20:15
Vielen Dank für die Infos. Also bedeutet das, wir wohnen jetzt 1,5 Jahre in unserem Schwörer Haus und könnten mit dem Abschluss des 5 Jahres Vertrages eine Garantieverlängerung auf 5 Jahre bekommen?

Weiterhin meine Frage, können Sie mir ein blanko Vertrag mit allen Daten zukommen lassen, der sich auf alle zwei Jahre bezieht? Wie sind denn die Kündigungsfristen? Und welche Aufgaben werden mit der WGT und dem Wartungsvertrag erledigt / kontrolliert? Könnten Sie mir dort ebenfalls eine Auflistung zukommen lassen?

Ich bedanke mich und wünsche eine Woche ;)
Viele Grüße
Jenny
von Armin
10. Oktober 2017, 17:31
Hallo Herr Leick,


vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ich werde dies heute nochmal testen. Ich hatte den Eindruck, dass ich die Temperatur nicht mehr über "Raum Soll" (wie seither), sondern nur noch über die besagte "Grundtemperatur" eingestellt werden kann.

Sprich wenn ich z.B. Raum Soll 22Grad einstelle, die Grundtemperatur aber 21 Grad beträgt, so stellt sich die Raum Soll Temperatur auf die Grundtemperatur zurück, wenn das Glasdisplay aus geht und wieder "angetippt" wird ?!


Freundliche Grüße
Armin Benz
Carolin Baisch von Carolin Baisch
10. Oktober 2017, 09:25
Hallo Jens,

es ist so, dass die Wartungsverträge der Buderus Luft-Wasser-Wärmepumpe direkt mit Buderus abgeschlossen werden und auch im Zusammenhang mit der Gewährleistungsverlängerung stehen.
Buderus wiederum bietet keine WGT-Wartung an, da wir hier der Hersteller sind und somit dieser nur von uns angeboten werden kann. Da es zwei verschiedene Systeme und Hersteller sind, ist hier unter anderem die Gewährleistungsverlängerung ausschlaggebend. Außerdem natürlich die fachliche Expertise.

Viele Grüße
Carolin Baisch
Carolin Baisch von Carolin Baisch
10. Oktober 2017, 08:57
Hallo Jenny,

wir empfehlen eine jährliche Wartung, damit die Voraussetzungen für eine optimale Nutzung gewährleistet sind. Der 5 Jahresvertrag ist ein Angebot, welcher die Möglichkeit mit sich bringt, für das von uns entwickelte WGT Gerät, gleichzeitig eine Garantieverlängerung von 2 Jahre auf 5 Jahre zu erhalten. Wer den 5 Jahresvertrag sowie eine Garantieverlängerung nicht wünscht, kann einen Wartungsvertrag mit jährlicher oder zweijährlicher Ausführung der Wartung und Kündigung unter Berücksichtigung der Kündigungsfristen abschließen.

Viele Grüße
Carolin Baisch
von Jens
10. Oktober 2017, 08:46
Hallo,

meine Frage geht in die gleiche Richtung: Wir haben eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und nutzen die WGT nur als Lüftungsanlage.
Warum bietet Schwörer keinen kombinierten Wartungsvertrag für Heizung und Lüftungsanlage an? Dann würde man sich wenigstens die doppelten Anfahrtkosten sparen. Wir zahlen allein für die Wärmepumpe schon über 200 Euro jährlich. Zusätzlich würden die Wartungskosten für die Lüftungsanlage nochmals 205 Euro betragen. Habe mich jetzt schweren Herzens gegen die Wartung der Lüftungsanlage entschieden. 500 Euro Wartungskosten jährlich sind mir zu viel; da geht ein Großteil der zuvor eingesparten Energiekosten für die Wartung drauf...

Danke für die Info.

MfG
Jens
von Jenny
9. Oktober 2017, 10:21
Guten Morgen in die Runde, wir wohnen jetzt 1,5 Jahre in unserem SchwörerHaus und stellen uns die Frage, ob wir einen Wartungsvertrag für die WGT abschließen sollen. Und stört daran, das der Vertrag uns gleich für 5 Jahre bindet und jedes Jahr dadurch die 286 Euro fällig werden würden.
Ich möchte mal in die Runde fragen, was ihr darüber denkt? Ist es sinnvoll? Kann jemand berichten der den Wartungsvertrag hat, was alles gemacht wird und ob es Sinn macht?

Wir würden uns wünschen das man als Bauherr selber entscheiden konnte, in welchen Jahr man die Heizung warten lässt. Also zum Beispiel alle zwei Jahre und nicht 5 Jahre hintereinander.

Vielleicht kann mir ein Mitarbeiter von Schwörer Haus diese Frage beantworten, ob eine individuelle Lösung für den Wartungsvertrag auch möglich ist?

Ich freue mich über ihre Antworten und Meinungen und auf die Antwort von Schwörer Haus Mitarbeiter.

Mit freundlichen Grüßen
Jenny
von Detlef Schober
5. Oktober 2017, 19:48
Hallo Frischluftheizungsgemeinde,

ich habe mal verschiedene Beuträge gelesen und finde die Antworten der Hausbesitzer mit ihren Erfahrungen sehr gut und sachlich!
Optimal und zukunftsorientiert ist immer eine Kombi aus Frischluftheizung + Erdwärmetauscher + Kamin bei
ungünstigen Grundrissen oder Flächen über 120qm. Wer Fußbodenheizung mag, kommt ohne Kamin und Erdwärmetauscher aus, muss aber auf die Komfortkühlung im Sommer verzichten.
Wir haben einen großen Bungalow mit 178qm Wohnfläche und 78qm Garage mit Sommerküche (frostfrei beheizt).
Die Garage dient im Winter als Pflanzenlager für Oleander und Co..
Alles wird mit einer Frischluftheizung WGT134v, unterstützt durch einen Erdwärmekorb "Maxi" von Betatherm
und einen Kamin von Olsberg (Eigenleistung) beheizt. Im Sommer kühlt die Kombi Erdwärmetauscher + Wärmepumpe (umgekehrt) unter Verwendung einer Leerkassette statt Wärmetauscher.
Durch den Einsatz einer PV-Anlage mit 13kWp wird eine schwarze Null für Heizung und Warmwasser erzeugt.
Energetisch erzeugt das Haus einen Überschuss von ca. 3-4.000 kWh.
Der Holzverbrauch liegt bei den bisherigen milden Wintern bei ca. 2qm Laubholz (ca.100€).
Wenn ich bedenke, dass ich nur den Schornsteinfeger jährlich € 25,-- zahlen muss und ein paar Filter für die Lüftungsanlage brauche (max. € 100,--) halten sich die laufenden Kosten in Grenzen.
Bei Öl- oder Gasheizungen sind schnell € 300,-- jährlich fällig.
Wir haben uns bewusst für die Frischluftheizung entschieden, da wir Echtholzparkett (22mm) verlegt haben und
Fußbodenheizung nur im Bad mögen.
Unsere Raumtemperatur liegt bei 23°C im Wohnbereich und nirgens unter 21°C.
Fazit ist, je größer und zerklüfteter der Grundriss um so höher ist der Energiebedarf.
Ideal ist immer die Stadtvilla mit Würfelkorpus.

Wer fragen hat, darf mich gern anschreiben!

Viele Grüße aus dem stürmischen Thüringen
Detlef Schober
von Hans-Juergen Leick
2. Oktober 2017, 11:55
Sehr geehrter Herr Benz,

diese zusätzliche Funktion ist für Ihre Konfiguration der Frischluftheizung nicht relevant.
Die Funktion der Grundtemperatur wird in der Kombination des Glasdisplays mit einer oder mehreren Nebenbedieneinheiten verwendet.
Die Nebenbedieneinheit ist, im Gegensatz zu Ihrem Raumthermostat mit Drehknopf, ein Schalter mit 4 Tasten und LED-Anzeigen.
Mit Hilfe der 7 übereinander angeordneten LED’s wird die eingestellte Solltemperatur angezeigt. Die mittlere LED ist gekennzeichnet und stellt die Grundtemperatur dar.
Davon ausgehend kann jetzt die Raumsolltemperatur um 3K nach oben oder unten verändert werden.
Da Sie keine Nebenbedieneinheit verwenden, ist dieser Menüpunkt im Glasdisplay für Sie ohne Funktion.
Eine Nachrüstung der Nebenbedieneinheit ist nicht möglich.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Armin
2. Oktober 2017, 11:16
Hallo,

seit einem der durch den Kundendienst durchgeführten updates der WGT (Glasdisplay) hab ich nun den Menüpunt "Grundtemperatur".
Was genau bedeutet dieser? Die Raum Solltemperatur wird ja an anderer Stelle eingestellt.

Grüße
Armin
von Hans-Juergen Leick
25. September 2017, 14:48
Hallo Herr Nalesinski,
Ihre Lüftungsanlage dient nicht nur der Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung. Diese Anlage wird auch zur Beheizung des Hauses verwendet.
Wenn Sie die Anlage ausschalten, fehlt neben der Belüftung auch die Möglichkeit der Beheizung. Beides sollte jedoch stets zur Verfügung stehen.
Gerade nachts werden Sie Heizenergie benötigen. Schalten Sie die Lüftungsanlage ab, wird nicht geheizt und das Gebäude kühlt langsam aber stetig ab.
Da es sich um eine Heizung auf Strombasis handelt, werden Sie immer Strom einsetzen müssen, um Wärme zu erzeugen.
Eine zeitlich begrenzte Abschaltung ist in der Übergangszeit denkbar, in der Heizperiode wird dies nicht dauerhaft funktionieren.
Grüße Hans-Jürgen Leick
von W. Müller
25. September 2017, 10:07
Hallo Patrick Nalsinski,

es genügt ja, die Wärmepumpe per Nachtabsenkung zu deaktivieren. Die Lüftungsanlage bläst über die Wärmerückgewinnung nicht wirklich kalte Luft rein...typisch ca. 2-3° kälter als die Raumluft. Wenn man die Anlage ganz deaktiviert ist das sicher nicht schädlich, allerdings gibts dann auch keine frische Luft. Bei uns löse ich die Übergangszeitprobleme meist manuell - d.h. meist läuft die Wärmepumpe nachts nicht. Die schalte ich erst ab ca. Temperaturen von 10° und weniger dauernd ein. Hängt auch ein bissel von der Sonne tagsüber ab.
VG W. Müller
von Patrick
19. September 2017, 16:30
Hallo,

wir habe die WGT und zusätzlich eine PV-Anlage auf dem Dach. Nachts produziert die PV Anlage logischerweise nichts, jedoch läuft weiter die teure Wärmepumpe. Ist es in irgendeiner Weise schädlich für die Lüftungsanlage, wenn ich sie mit dem Zeitprogramm von 22 - 05 Uhr abschalte? Ich habe somit keinen Luftaustausch aber es wird auch nicht die kalte Luft eingeblasen bzw. die Wärmepumpe ist nicht in Betrieb.

VG
Patrick Nalesinski
von Heiko E.
18. August 2017, 10:45
Hallo Hans-Jürgen Leick,

herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Dann schaue ich mal, ob ich den Grund zu Hause finden kann. Der Ofen hat einen Druckwächter, vielleicht zeigt der auch was an. Der Ofen hat natürlich momentan wohlverdiente Sommerpause, Gefahr besteht also nicht.

viele Grüße,
Heiko Egeler
von Hans-Juergen Leick
18. August 2017, 07:26
Hallo Heiko,

diese Meldung wird angezeigt, wenn die Sonderversion „häusliche Feuerstätte“ aktiv ist.
Hierbei wird die Drehzahl der beiden Ventilatoren verglichen, und beim Überschreiten des Grenzwertes wird diese Meldung angezeigt und das Gerät schaltet ab.
Hintergrund ist die Kombination Lüftung und Ofen. Hier ist es wichtig, dass durch die Lüftung oder auch andere Geräte KEIN Unterdruck erzeugt wird.
Durch den Unterdruck könnten bei Ofenberieb die Rauchgase in den Wohnraum gelangen, was unbedingt zu vermeiden ist.

Wird diese Meldung angezeigt, prüfen Sie unbedingt die Luftwege auf Durchgängigkeit.
Sind alle Filter ausgewechselt, ist die Luftansaugung frei und nicht verstopft?
Danach sollten die Drehzahlen wieder innerhalb der Grenzwerte sein und die Meldung kommt nicht mehr.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Heiko E.
17. August 2017, 07:53
Hallo alle miteinander,

unsere Schwörer-Heizung (BJ 2009) meldet erstmals den Fehler "Abluft fehlt". Kann mir bitte jemand erklären, was der Fehler genau bedeutet und wie man ihn beheben kann?

vielen Dank und Grüße,
Heiko
von W. Müller
7. August 2017, 10:42
Hallo Oliver,

vermutlich sind bei den 1200-1500 pro Jahr die Warmwassererzeugung enthalten? Dann ist das tatsächlich ein normaler - sogar ganz guter Wert - 100-120€ pro Monat plus etwas Holz bzw. Pellets (bei uns 80€ pro Jahr). Da wir aus dem Altbau (knapp 200€ Heiz- und WW-Kosten pro Monat) ins neue Schwörer-Haus gezogen sind, sind wir eher zufrieden mit den rund 100€/Monat. Zumal die Wohnfläche sich bei uns verdoppelt hat - unter dem Strich sind unsere Heizkosten pro QM gerade mal etwas mehr als ein Viertel ggü. dem Altbau.

Sie haben aber auf der anderen Seite aber auch recht, man könnte die Verbrauchs-Kosten aufgrund des niedrigen Gaspreises/kwh z.B. mit einer Gasheizung nochmal senken - nach meinen Berechnungen und mit den Erfahrungen der Nachbarn nochmal gut auf 60% - also 60...70€ pro Monat. Beim (Schwörer)-Haus sind die Zusatz-Investitionen in eine Flächenheizung jedoch recht hoch. Dazu noch der teure Gasanschluss (falls überhaupt möglich). Da landet man gut bei 12...20T€ Mehrkosten, wenn man die Lüftung dazu haben möchte. Ähnlich bei einer Öl- oder Feststoffheizung - sogar noch etwas teuerer. Umgerechnet aufs Jahr frisst das die Mehrkosten im Verbrauch über der Lebensdauer der Heizung auf.

Also Entspannen, die 50€ mehr pro Monat zahlen... dafür war die Anfangsinvestition weit geringer. Man erhält dafür die Komfort-Funktion Kühlen und die Heizung ist bis auf das Filter tauschen und reinigen wartungsfrei. Und man kann regenerativ erzeugten Strom kaufen - das geht bei Gas meist nicht. In Kombi mit einer PV mit Eigenverbrauch kanns sogar wieder in eine positive Bilanz gehen.

Viele Grüße,
W. Müller
von Oliver
4. August 2017, 07:47
Hallo Herr Leick,

der Energieverbrauch lag bei 5.700 bis 7.050 kWh pro Jahr. (Heizung inkl. Warmwasser). Die Kühlfunktion wird im Sommer nicht genutzt. In den warmen Monaten haben wir die Anlage komplett aus und lüften täglich mit offenen Fenstern. Bisher wurden die beiden Kinderzimmer nicht genutzt/geheizt. Das ändert sich nun diesen Winter. Ich bin gespannt wie sich das auswirken wird.

Grüße,
Oliver
von Hans-Juergen Leick
2. August 2017, 14:23
Hallo Oliver,

Heizkosten in Höhe von 1.200,-€ bis 1.500,-€ geben nur bedingt Auskunft über den Stromverbrauch für Heizung und Warmwasser. Aufgrund von unterschiedlichen Tarifen der Energieversorger sind diese Kosten sehr variabel.
Über die Angabe des Zählerstandes ist der Verbrauch genau zu beziffern.

Bei einem angenommenen Preis von 0,25€ pro kWh entsprechen 1.200,--€ bis 1.500,--€ einem Energieverbrauch von 4.800kWh bis 6.000kWh. Bei einer Gebäudenutzfläche von 173,5m² ergibt sich ein Verbrauch von 27,7kWh/m²a bis 34,6kWh/m²a.
Lt. unserer Kundenumfrage 2015 liegt der Mittelwert für ein Wärmedirekthaus bei 29,5kWh/m²a. Die hier errechneten Werte bestätigen die Daten der Umfrage.

Darüber hinaus stellt sich noch die Frage, ob auch im Sommer evtl. die Kühlfunktion aktiv war. Auch unter der Berücksichtigung, dass Ihr Haus im Schwarzwald steht, sind die genannten Werte nicht zu hoch.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Oliver
31. Juli 2017, 15:54
Hallo,

wir betreiben eine normale Schwörer Frischluftheizung (Baujahr 2014), welche in kalten Monaten mit Strom nachheizt.
Dadurch haben wir reine Heizkosten pro Jahr ca. 1.200-1.500 € (21 Grad Raumtemperatur) Gebiet: Schwarzwald in Baden Württemberg.

Zusätzlich heizen wir im Wohnbereich mit einem Pelletofen von Wodtke (Crazy.nrg, 6 KW). Dieser ist Raumluftunabhängig, ein Druckwächter (Leda Luc o.Ä.) war aber trotzdem notwendig.

Fazit: Ich würde dies nicht mehr so machen. Die Heizkosten sind m.E. zu hoch. Vielleicht funktioniert das in wärmeren Gebieten in Deutschland, jedoch nicht im Schwarzwald.

Grüße,
Oliver
von Heinz
26. Juli 2017, 22:07
Hallo Holger!

Vielen Dank für deine hilfreichen Ausführungen. :-) Allerdings habe ich an einen LAF-Kamin (Luft, Abgas, Festbrennstoff) gedacht. Da benötige ich vermutlich keinen Druckwächter!? Ich lasse mir mal ein Angebot von Schwörer machen.

Viele Grüße
Heinz
von Holger
20. Juli 2017, 11:59
Hallo Heinz,

ich kann aus einem Jahr Erfahrung mit unserem Schwörer-Haus berichten. Größe ist ähnlich wie bei euch, ebenfalls Keller und 2 Stockwerke. Wir haben die gleiche Wärmepumpenausstattung und den Erdwärmekorb. Zusätzlich noch einen Kaminofen. Die Heizkosten liegen bei uns (Großraum Stuttgart) nach dem Winter + Kühlfunktion im Sommer + Warmwasser zwischen 700 - 800€ pro Jahr (KfW70). Raumtemperatur 22 Grad.
Egal wie, man friert nicht. Bei Temperaturen unter -5 Grad ist aber eine zusätzliche Heizquelle notwendig. Entweder die Zusatzheizer (Strom) in den Lüftungsrohren, oder eben der Kaminofen. Der Erdwärmetauscher hebt die Temperatur der angesaugten Frischluft um ca 8-10 Grad bei uns. Ohne Erdwärmekorb würde ich die Anlage auf keinen Fall nehmen, da es sonst sehr schnell zu Vereisungen kommt. Im Sommer funktioniert die Kühlfunktion auch nur mit Ankühlung durch den Korb richtig. Wir haben bei 35 Grad Außentemperatur ca 23-24 Grad innen und können das auch halten.
Dank dem Ofen haben wir die Zusatzheizung nur 2x gebraucht, als das Haus durch längere Abwesenheit etwas ausgekühlt ist. Und dann auch nur um die beiden Kinderzimmer schnell warm zu bekommen. Also nicht der Rede wert.
In dieser Kombi (Ofen + Erdwärmekorb) ist es absolut kuschelig. Kosten fürs Holz: ca 120€. Unbezahlbar: Gemütliches Feuer und Strahlungswärme vom Ofen.
Zu guter letzt: Meiner Ansicht nach gibt es nur zwei Möglichkeiten.
1. Kombination wie beschrieben
2. Wärmepumpe mit Fußbodenheizung

Beide Varianten kosten Aufpreis. Für die 1.ste die Kosten für den Korb + Kamin + Ofen + Druckwächter. Für die 2.te die Kosten für den aufwendigeren Fußbodenaufbau bei Fußbodenheizung.
Nimmt man nur die WRG ohne "Zubehör" muss über die Heizregister zugeheizt werden, was je nach Winter ganz schön auf die Stromrechnung geht.

Super zu empfehlen ist es, einen der Heizungsworkshops zu besuchen. Haben wir auch einige nützliche Tipps bekommen und man kann sich mit anderen austauschen.

Viele Grüße
Holger
von Heinz
18. Juli 2017, 22:29
Hallo!

Ich plane derzeit mit Schwörer mein neues Haus. Angeboten wurde mir dafür eine Frischluftheizung "WRG134" und Trinkwasserwärmepumpe, "Aerotop DHW250" mit Sole Erdwärmekorb. Das geplante Haus hat 130 qm Wohnfläche auf 2 Stockwerken, Kfw55-Standard und Keller. Etwas mehr Fenster wie Standard. Einziehen möchten 2 Erwachsene und 2 Kleinkinder.

Nach Lesen dieses Blogs bin ich mir nicht mehr sicher ob meine Heizung ausreichend dimensioniert ist. Ist eine Zusatzheizung über Kamin oder eine Fußbodenheizung sinnvoll bzw. notwendig? Mit welchen Heizkosten muss ich in etwa rechnen bei einem durchschnittlichen Winter in Nordbayern? Gewünschte Raumtemperatur ca. 21 Grad.

Vielen Dank
Bauinteressent Heinz
von Hans-Juergen Leick
28. Juni 2017, 14:02
Hallo Jens,

der Bypass ist eine Umgehung des Wärmetauschers. Hier öffnet eine Klappe und die Luft strömt am Wärmetauscher vorbei. Da der Wärmetauscher nicht gesperrt (abgedeckt) wird, strömt auch hier noch ein Teil der Außenluft durch und wird durch die warme Abluft leicht erwärmt. Die Lufttemperatur hinter der Nacherwärmung ist somit eine Mischtemperatur der Luft aus dem Wärmetauscher und vom Bypass. Um den Luftstrom durch den Wärmetauscher gänzlich zu vermeiden, können Sie eine Sommerleerkassette einsetzen. Diese ersetzt den Gegenstrom-Wärmetauscher, es erfolgt keine Wärmerückgewinnung mehr.

Beim Einsatz der Sommerleerkassette ist zu beachten, dass auch die sehr warme Luft direkt ins Haus gefördert wird.Daher empfehlen wir an sehr heißen Tagen die Anlage tagsüber eher abzuschalten und die Nachtkühle zur Be- und Entlüftung zu nutzen.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Jens
26. Juni 2017, 09:56
Hallo Herr Schwarz,

ich hätte eine Frage zum Sommer-Bypass der Lüftung: Ich habe mir kürzlich bei aktivem Bypass die Temperaturwerte in der Lüftungsanlage notiert (Betriebsart Sommer, Lüftung Stufe 3, Raumtemperatur Soll 19 °C)

Raumtemperatur 21,5 °C; Außentemperatur 14 °C
Temperatur nach Vorheizregister 13,8 °C
Temperatur im Wärmetauscher 19,7 °C
Temperatur vor Nacherwärmung 18,3 °C
Temperatur hinter Nacherwärmung 19,3 °C
Temperatur Abluft 22,8 °C

Ich vermute mal, dass die Temperatur der Luft, die ins Haus geht die "Temperatur hinter Nacherwärmung" ist. Ist es normal, dass diese trotz geöffnetem Bypass viel näher an der Raumtemperatur liegt als an der Außentemperatur? Eine nennenswerte Abkühlung über Nacht durch die Lüftung ist damit wohl nicht möglich...

Vielen Dank für die Information und viele Grüße
Jens
von Hans-Juergen Leick
2. Mai 2017, 11:40
Sehr geehrte Frau Förster,

über die Regelung der Lüftungsanlage werden Sie textlich im Bedienteil informiert, wenn Sie den Filter wechseln sollen.
Der Standard-Intervall ist 2 Monate oder 8 Wochen. Dann erscheint im Display der Steuerung ein entsprechender Hinweistext.
Je nach Belastung der Außenluft in Ihrer Umgebung, z.B. durch Pollen oder Baustellenstaub, wird der Filterwechsel früher oder später erforderlich sein.
Im Laufe der kommenden Monate werden Sie Ihren individuellen Filterwechsel-Rhythmus herausfinden.
Die Filterstandzeit können Sie in der Steuerung entsprechend anpassen.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Sandra Förster
28. April 2017, 15:07
Hallo,

ich habe nur eine kurze Frage. Wir wohnen seit 6 wochen in unserem Schwörerhaus. Nachdem ich es endlich geschafft habe mir die Bedienungsanleitung der heizung durchzulesen habe ich festgestelt, das dort zwar steht, das die Filter an der Heizung usw. regelmäßig zu wechseln sind, doch was ist regelmäßig?

Können sie mir das sagen?

Gruß
Sandra Förster
von Detlef Schober
13. Dezember 2016, 17:11
Hallo Herr Schimpfky,
die Heizleistung des EWT ist in der Praxis schlecht messbar!
Die Temperaturdifferenz von Außentemperatur zur Temperatur nach dem Vorheizregister ist aber sehr interessant.
12 Kelvin habe ich öfter gemessen und das ist richtig gut.
Allerdings steht mein Erdwärmekorb in sehr feuchtem Erdreich teilweise im Wasser.
Deshalb bin ich auch im Sommer total zufrieden mit der Ankühlung und wenn es sehr heiß ist, muss die WP mit ran!
Die Verschattung geht automatisch mit Somfy-Rolladensteuerung bzw der Markise über Licht-Sensoren.
Wie realisieren Sie strategisches Lüften?
Wenn die Wärmepumpe im Sommer ausgeschaltet ist läuft die Lüftung auf Stufe 1. Ist die Kühlung
eingestellt ist Stufe 3 aktiv.
Laut Schwörer-Technikabteilung ist der Wirkungsgrat dadurch entsprechend hoch.
Bei mir funktioniert das bestens!

Viele Grüße aus Thüringen
Detlef Schober
von R. Schimpfky
12. Dezember 2016, 11:47
Hallo Herr Schober,

ja, ein Erdwärmetauscher ist vorhanden und war diese Saison auch schon einige Tage im Einsatz.

Die zusätzliche Heizleistung des EWT im Winter ist schwer messbar aber definitiv vorhanden!

Von der Kühlleistung des ETW an heißen Sommertagen bin ich enttäuscht. Strategisches Lüften sowie Beschattung in der Mittagszeit liefern hier bessere Ergebnisse.

schöne Grüße
R. Schimpfky
von Detlef Schober
10. Dezember 2016, 13:25
Hallo Herr Schimpfky,
haben Sie in Ihrem System einen Erdwärmetauscher?

Grüße und einen schönen 3. Advent
Detlef Schober
von R. Schimpfky
5. Dezember 2016, 12:45
Hallo Herr Schober,

der Begriff "Multi-Split-Inverter" ist wohl etwas überladen. Es geht um eine Luft-Luft-Wärmepumpe bzw Klimaanlage. Split -> Innen und Außengerät sind getrennt. Multi -> Mehr als eine Inneneinheit für ein Außengerät. Inverter -> variable Steuerung der Heiz- bzw. Kühlleistung.
Zum Beispiel: http://www.aircon.panasonic.eu/DE_de/ranges/domestic/free-multi-split/

Über die Größe der Investition bin ich mir noch völlig im Unklaren. Das hängt davon ab, wie groß die Anlage dimensioniert wird bzw. wie viele Inneneinheit verbaut werden. Daher bin ich momentan auf der Suche nach einem Unternehmen das solche Anlage in EFH verbaut, sowie Erfahrungsberichten von Anwendern im EFH-Bereich.

Kleinere Anlage von Markenherstellern gibt es schon unter 2000 Euro, größere Systeme kosten deutlich mehr. Dazu kommt noch der Einbau.


Ein Kamin ist in jedem Fall eine absolut tolle Bereicherung; ich möchte meinen auch nicht mehr missen.

schöne Grüße
R. Schimpfky
von Detlef Schober
2. Dezember 2016, 15:29
Hallo Herr Schimpfky,
wenn der Kamin bei uns im Wohnzimmer in Betrieb ist, werden es auch mal 25°C!
Daher werden offenbar auch Ablufttemperaturen von 20°C erreicht.
Im Bad zeigt das Bedienteil der FBH 86 kWh an und im Flur 66 kWh für die letzten 30 Tage.
Wir hatten Verbrauch von 2.614 kWh für Haushaltstrom und 6.042 kWh Heizung/Kühlung/Warmwasser bei 3 erwachsenen Bewohnern.
Bei einem Ertrag von 11.500 kWh durch die PV-Anlage ergibt sich eine schwarze 0 € für Heizung/Kühlung/Warmwasser.
Der Kamin hat ca 1,5 RM verbraucht im selben Zeitraum also ca. 100,-- €.
Unser etwas groß geratener (Bungalow) hat ca. 180 qm plus eine Sommerküche und eine frostfrei gehaltene Garage (25 qm).
Direkte solare Gewinne sind nicht großartig vorhanden, da die größten Fenster im Westen und das Wohnzimmer nordwestlich angeordnet sind. Allerdings hat das Haus die Iso+Wand.
Wenn in den letzten 2 Wintern die PTC-Elemente zusammen mal 25h genutzt wurden, ist das realistisch.
Der Kamin bringt nach meiner Beobachtung den größten Energieeintrag und das auch sehr flott.
Ich kaufe das Holz bereits ofenfertig und muss es lediglich stapeln und dem Ofen zuführen.
Was ist bitte eine Multi-Split-Inverter-Anlage? Und welche Investition ist zu erwarten?

Viele Grüße
Detlef Schober
von R. Schimpfky
1. Dezember 2016, 13:02
Hallo Herr Schober,

es ist schön zu lesen, dass Sie so zufrieden mit dem Heizsystem sind! Mir fällt es sehr schwer ihre Zahlen zu verstehen, vor allem wenn ich diese mit dem Wärmebedarf meines Schwörerhauses (kfw-70 standard) vergleiche.

Wenn Sie in zwei Räumen 15 bzw 19 Grad haben - wie warm muss es dann im restlichen Haus sein um eine Ablufttemperatur von 20 Grad zu erreichen?

15 bzw. 19 Grad empfinden die meisten Menschen (zB typische Ehefrauen und Schwiegermütter) auch eher kühl als behaglich warm ;-)

Wenn die Abluft nun 20 Grad hat, und draußen sind -5°. Der Wärmekorb wärmt die Luft vor, der Abluftwärmetauscher wärmt die Luft weiter vor - auf 10...12°C? Dann würden Sie ihr Haus permanent mit kühler Zu-Luft kühlen, durch die niedrigen Außentemperaturen kühlt es zusätzlich aus. Woher also kommt die Wärme - ausschließlich vom Kamin und der elektrischen Fussbodenheizung?

Um mal ein Gefühl für die Größenordnung des "Zuheizens" zu bekommen - wie hoch ist Ihr Heizstromverbrauch im Jahr bzw. im Monat - zum Beispiel im vergangenen recht kühlen November?

Zum Vergleich: Mein Haus ist im KFW-70 Standard gebaut und hat 136m² Wohnfläche auf zwei Etagen. ("Energetisch" also etwas günstiger geschnitten als ein Bungalow. Von der Grundfläche her definitiv am oberen Limit dessen was die 500Watt-Wärmepumpe überhaupt schaffen kann).
Die Wärmepumpe läuft rund um die Uhr. Den Kamin feuere ich ein bis zweimal pro Tag an. Weitere Heizelemente sind dann nicht notwendig. Im November war mein Verbrauch damit 400 kWh Heizstrom + 0,5 Kubikmeter gemischtes Brennholz.

Ich halte diese Verbrauchswerte schon für recht passabel im Vergleich mit anderen Hausbesitzern in meinem Umfeld. Dennoch denke ich darüber nach, das Heizsystem um eine Multi Split Inverter Anlage zu ergänzen - als Antwort auf recht hohe Strompreise, zum Entkoppeln der Funktionen "Lüftung" und "Heizung" sowie aus Komfortgründen (Holzhacken vs. Gerät einschalten).

schöne Grüße
R. Schimpfky
von Detlef Schober
29. November 2016, 11:21
Hallo aus dem winterlichen Thüringen,

in unserem Haus haben wir die Frischluftheizung mit Erdwärmekorb und Kamin als Unterstützung oder Kosteneinsparung, wie man es nimmt! In den letzten Jahren waren die Winter ja etwas mild.
Nun hoffe ich aus verschiedenen Gründen mal auf einen richtigen knackigen Winter.
Bisher habe ich den Kamin im Einsatz und heize diesen 2x täglich mit ca 5 Scheiten Birke an.
Die WGT ist ohne Zusatzheizung und ohne Wärmepumpe in Betrieb, d.h. also nur Lüftung mit Wärmerückgewinnung.
Der Kaminofen von Olsberg hat einen Speicher aus Beton und gibt ca. 5-6 Stunden nach dem Abbrand noch Restwärme ab.
Im Bad und im Flur ist die elektrische Fußbodenheizung im Betrieb.
Wir haben in allen Räumen mit Fliesen diese geniale Heizung von DEVI.
Der Flur benötigt diese auch wegen der Galerie, in der das Büro seinen Platz fand.
Durch offene Türen und die Lüftung wird eine nahezu gleichmäßige Verteilung der Kaminwärme relisiert.
Im großen Gästezimmer auf der Nordseite und im Schlafzimmer (Nordosten) sind es derzeit 15°C und im Gästezimmer unten auf der Südseite 19°C.
Die Außentemperaturen waren in der Nacht um -7°C.
Der Erdwärmetauscher erreicht eine Erwärmung der Ansaugluft um 8-10 Kelvin.
Bei Ablufttemperaturen um 20°C wird eine Zulufttemperatur von 17°C erreicht.
Wenn ich bedenke, dass unser Haus von der Lage und der Bauweise (Bungalow) energetisch ungünstig ist, bin ich mit den Verbrauchswerten mehr als zufrieden.
Fazit zur Frischluftheizung, Sommer wie Winter ein Genuss!

Viele Grüße aus Rastenberg
Detlef Schober
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
25. August 2016, 10:44
Sehr geehrter Herr Singer,

es ist korrekt, dass über das Lüftergerät mit Wärmepumpe 2 Stufen der Wärmerückgewinnung genutzt werden.
Zum einen wird über den Gegenstrom-Wärmetauscher die kalte Außenluft durch die Energie der Abluft erwärmt.
Zum anderen kann über die Wärmepumpe der Rest der Abluftenergie genutzt werden, um die Zuluft nochmals zu erwärmen.
Somit wird die Energie der Abluft komplett genutzt und dem Haus wieder zugeführt.

Das Lüftergerät (Wärmetauscher + Wärmepumpe) hat z.B. bei einer Außentemperatur von -7°C und einer Ablufttemperatur von 20°C eine Gesamtheizleistung von ca. 2,5kW.
Sollte das Haus ausgekühlt sein, müssen Sie genügend Energie zur Aufwärmung bereitstellen. Wie Sie diese Energiemenge bereitstellen, ist dabei unerheblich.
Bei einer geringen Ablufttemperatur ist auch die Energie der Abluft geringer. Der Ertrag der Wärmerückgewinnung wird ebenfalls geringer sein.
Der Gesamtwärmebedarf des Hauses erhöht sich allerdings bei sinkender Außentemperatur.
Ist die bereitgestellte Energie über das Lüftergerät nicht ausreichend, um das Gebäude zu beheizen, müssen die vorhandenen zusätzlichen Heizquellen (z.B. PTC-Heizelemente) eingesetzt werden. Sie sind Teil des kompletten Heizsystems und müssen bei Bedarf in Betrieb genommen werden.
Durch die Beheizung über einen Kaminofen kann die Einsatzzeit und damit der Stromverbrauch der PTC-Elemente reduziert werden.

Bei einer Fortlufttemperatur von deutlich unter 0°C gelangt nur noch sehr wenig Energie ins Freie. Als Fortluft wird der Abluftstrom nach dem Wärmetauscher und der Wärmepumpe bezeichnet.
Die Alternative zur Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung ist das Lüften über das geöffnete Fenster, denn die Lüftung des Gebäudes muss auf die eine oder andere Art erfolgen.
Bei welchem System - Lüftungsanlage ODER Fensterlüftung - können Sie Energie zurückgewinnen?

Es handelt sich daher keineswegs um eine "Auskühlungs-Verlangsamungs-Technik". Das Haus kühlt nicht aufgrund der laufenden Lüftungsanlage aus, sondern aufgrund des Heizwärmebedarfs.
Wenn Sie nicht alle Bestandteile eines Heizungssystems zur Deckung des Heizwärmebedarfs nutzen, wird ein Gebäude immer auskühlen, wenn die zugeführte Energie geringer als der momentane Energiebedarf ist. Völlig unabhängig vom Heizsystem.
Carolin Baisch von Carolin Baisch
19. August 2016, 09:23
Hallo Singer,

vielen Dank für Ihren Blogkommentar. Die Kollegen aus der Haustechnik befinden sich derzeit im Urlaub.
So bald sie wieder zurück sind, werde sie Ihre Fragen beantworten.

Viele Grüße
Carolin Baisch
von Klaus Singer
16. August 2016, 08:16
Guten Tag Herr Schwarz,

ich beschäftige mich erst seit kurzem mit der Frischluftheizung von Schwörer und habe ein paar grundsätzliche Fragen. Verstehe ich es richtig, dass
- sowohl der Wärmetauscher als auch die Kleinstwärmepumpe übertragen die Wärme der Abluft auf die Zuluft
- das bedeutet, die Wärme, die sich bereits im Haus befindet fließt wieder zurück ins Haus
- ist das Haus kalt, dann wird es weder durch den Wärmetauscher noch durch die Kleinstwärmepumpe wieder aufgeheizt
- ist das Haus kalt, dann muss Wärme direkt in den Wohnräumen erzeugt werden. Entweder durch die PTC-Elemente oder durch einen Kaminofen
- Wärmetauscher und Kleinstwärmepumpe sorgen dann dafür, dass die in den Wohnräumen erzeugte Wärme größtenteils im Haus bleibt. Auch bei laufender Be- und Entlüftung. Das ist natürlich eine tolle Sache! Ein kleiner Teil der Wärme aus dem Haus geht aber trotzdem durch die Abluft verloren.

Nach meinem persönlichen Verständnis ist das keine Heizungsanlage und schon gar keine Wärme-Gewinn-Technik. Vielmehr eine Auskühlungs-Verlangsamungs-Technik. Denn sobald die PTC-Elemente (wofür stehen die drei Buchstaben eigentlich?) oder der Ofen in den Wohnräumen keine Wärme mehr erzeugen wird das Haus nach und nach auskühlen.


Viele Grüße
Klaus Singer
Carolin Baisch von Carolin Baisch
4. August 2016, 08:35
Hallo Herr Stiegeler,

wenn der Edelstahlkamin von SchwörerHaus geliefert wird, dann erden wir diesen. Da Ihr Edelstahlkamin Eigenleistung ist, muss dies Ihr Kaminbauen durchführen.

Freundliche Grüße
Carolin Baisch
von Stiegeler Alexander
3. August 2016, 14:16
Vielen Dank Frau Baisch eine Frage habe ich noch und zwar haben wir einen Schwedenofen mit Edelstahlkamin
können Sie mir sagen wer hier für die Erdung des Kamins zuständig ist ?
Carolin Baisch von Carolin Baisch
1. August 2016, 14:53
Hallo Herr Stiegeler,

unser Kundendienst ist 5 Jahre nach BGB, betreffend Heizung und Elektro 2 Jahre, kostenlos für Sie da. Auf die Grundkonstruktion Ihres Schwörer-Hauses haben Sie 30 Jahre Garantie. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie einen Garantiefall haben oder nicht, können Sie gerne unseren Kundendienst fragen Tel. +49 7387 16-400.

Viele Grüße
Carolin Baisch
von Stiegeler Alexander
1. August 2016, 08:31
Hallo
denke in dem Blog bin ich falsch
wollte mal wissen wie lange die Garantiezeit ist also ist ja verschieden zB Rolläden usw... Danke
von W. Müller
1. Juni 2016, 14:55
Hallo,

hab 22°C eingestellt im Sommerbetrieb. Wärmepumpe läuft so gerade nicht. Manchmal justiere ich von Hand nach.

Gruß, W. Müller
von Hans-Juergen Leick
23. Mai 2016, 13:03
Hallo Herr Stiegeler,

die Be-und Entlüftung über das Lüftergerät sollte immer gegeben sein. Bei einer Sollwert-Einstellung von ca. 20°C oder 21°C wird die Wärmepumpe eher nur dann in Betrieb gehen, wenn tagsüber zu wenig Sonneneinstrahlung zur Beheizung zur Verfügung steht. Ansonsten sollte mittlerweile das Gebäude über den Tag genügend Wärme durch die Sonne bekommen, so dass über die Nachtstunden keine zusätzliche Beheizung über die Lüftungsanlage nötig wird.
Um eine Überhitzung der Räume zu vermeiden, ist es wichtig, die Beschattung frühzeitig zu aktivieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Leick
von Stiegeler Alexander
15. Mai 2016, 08:27
was habt Ihr denn so eingestellt im Sommerbetrieb ? da die Temperaturen draussen grad ja sehr schwankend sind
grad echt schwierig finde ich...Vielen Dank Gruss Alexander Stiegeler
von Hans-Juergen Leick
9. Mai 2016, 12:54
Hallo Familie Stern,

die Filterung der abgesaugten Luft in der Küche ist die Mindestanforderung gemäß DIN-Vorschrift. Sie haben selbstverständlich die Möglichkeit, an jeder Abluftstelle einen solchen Filter, wie in der Küche, einzusetzen. Der Filter in der Küche ist ein Staubfilter der Filterklasse G2, es ist kein Fettfilter. Sie können die zusätzlichen Filterhalter zusammen mit den Filtermatten über die Kundendienstabteilung bestellen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Leick
von Fam Stern
8. Mai 2016, 11:47
Hallo Schwörer-Team,

Wir haben eine WRG400 mit den rechteckigen schmalen Design-Luftauslässen verbaut. In unseren Abluft-Lüftungsschlitzen selbst sind keine Filtermatten vorhanden - der Staub wird ungehindert in die Lüftungsrohre gesaugt um erst in der Lüftungsanlage im Filter hängenzubleiben. Ausnahme ist hier ein Abluftschlitz in der Küche. Dieser besitzt laut Angaben einen Fettfilter, der regelmäßig gewechselt werden muss.
In den zahlreichen, ebenfalls mit Lüftungsanlagen ausgestatteten Fertighäusern der Nachbarn sind allerdings überall Filter sowohl in den Ansaugöffnungen als auch in der Lüftungsanlage verbaut, was mir sinnvoller erscheint. Welche Gründe hat es, dass Schwörerhaus darauf verzichtet, obwohl sich damit sicherlich mehr Staub in den Abluftrohren sammelt?
Mit freundlichen Grüßen
Fam. Stern
von Detlef Schober
12. April 2016, 17:24
Hallo Herr Stiegeler,

ich kann die Verfahrensweise von Herrn Müller bestätigen!
Meine Frau und ich entscheiden je nach Außentemperatur ob wir das Fenster im Schlafzimmer öffnen oder nicht.
Bei Außentemperaturen von 3-16°C öffnen wir nachts das Schlafzimmerfenster.
Unsere WGT läuft immer durch, nachts auf Stufe 1.
Wir haben das Schlafzimmer auf der Nord-Ost-Ecke des Hauses.
Ist das bei Ihnen auch so optimal?
Ohne große Schwierigkeiten haben wir ganzjährig Schlafzimmertemperaturen von 15-20°C.
In jedem SchwörerHaus können Sie problemlos, wie gewohnt, bei offenem Fenster schlafen.
Es ist nur bei sehr niedrigen und sehr hohen Außentemperaturen ein angenehmer Luxus, dass das Fenster geschlossen bleiben kann und trotzdem gelüftet wird.
Eine weitere Alternative ist, nachts die WGT auszuschalten und morgens 1h vor dem Aufstehen die Anlage anfahren zu lassen mit oder ohne PTC-Unterstützung.
Es gibt keine allgemeingültige Empfehlung, da die Lage der einzelnen Zimmer immer individuell ist.
Ihre SchwörerHaus-Frischluftheizung mit dem Wohlfühlklima muss ein wenig "erforscht" werden.
Viele Einstellungen sind machbar und die Anlage lässt sich im hohen Maße individualisieren.
Wir hier im Blog helfen Ihnen immer gern dabei!
SchwörerHaus bietet auch einen Workshop zur Frischluftheizung an, bei dem auch ich mir wertvolle Tips holen konnte.
Viele Grüße aus Thüringen
Detlef Schober
von W. Müller
8. April 2016, 09:25
Hallo,

wir machen das so: Wärmepumpe laufen lassen, PTC abschalten (quasi Sommerbetrieb). In den zu warmen Schlafzimmern nachts Fenster öffnen. Wenn es zu kalt ist, auch mal nur ne Stunde vor dem Schlafen. Türen geschlossen lassen. Da entsteht kaum Energieverlust und die Schlafzimmer sind dann auch schnell wieder warm, wenn gewünscht.

Grüße, W. Müller
von Hans-Juergen Leick
8. April 2016, 06:56

Hallo Herr Stiegeler,

eine Innentemperatur von 22 - 23 °C ist im Wohnbereich sicher angenehm.
Wenn Sie bei den genannten Außentemperaturen nur noch sehr vereinzelt in wenigen Räumen heizen möchten, dann ist zu überlegen, ob Sie die zentrale Beheizung aller Räume über die Wärmepumpe im Lüftergerät abschalten und stattdessen im gewünschten Raum über das PTC-Element die nötige Wärme bereitstellen. So können Sie z.B. im Wohnen/Essen lüften und bei Bedarf heizen, im Schlafen wird lediglich gelüftet. Vermeiden Sie tagsüber eine unnötige und nicht gewünschte Erwärmung durch Beschattung der Fensterflächen.
Im Schlafzimmer halten sich nachts in der Regel 2 Personen auf. Dies kann ausreichen, dass sich der Raum in dieser Zeit durch die Wärmeabgabe der Personen um 1 bis 2 °C erwärmen kann. So können diese Temperaturunterschiede entstehen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Leick
von Stiegeler Alexander
4. April 2016, 16:04
Hallo wir haben gerade das Problem das es bei einer Aussentemperatur von 5 - 18 Grad innen ca. 22-23 Grad hat.
Ist im Wohnbereich okay aber zum schlafen bereitet dies uns unruhige fast schlaflose Nächte .
Kann man dies irgendwie steuern das man im Schlafzimmer kühler hat und trotzdem im Wohn / Essbereich nicht am morgen frieren muss ?
Komisch ist auch das wir im Schlafzimmer zum Gästezimmer meist 2 Grad unterschied haben woran kann dies liegen ?
Vielen Dank
von Christian Siebert
10. März 2016, 19:41
Also auf 20 °C haben wir es im Schlafzimmer reduziert. Der Wohnbereich soll aber weiterhin 23°C haben. Hier beginnt bei uns die Wohlfühltemperatur. Das ist bei jedem unterschiedlich.

Auch hier sollte die %rH jedoch im gesunden Bereich liegen.

Ich habe von TFA ein Hygrometer bestellt und werde sehen, ob sich die niedrigen Werte bestätigen.

Sollten sie es, wende ich mich vertrauensvoll an Ihren Service, wenn Sie sagen, 32%rH wäre normal. (min.)

Vielen Dank!
von W. Müller
10. März 2016, 17:52
Hallo zusammen,

jeder reagiert etwas anders auf trockene Luft. Ich kann mich an Hüttenaufenthalte in den Bergen erinnern, an denen ich kaum schlafen konnte. Bei uns im Schwörer-Haus gibts oft 30% und darunter - macht mir jetzt persönlich nichts aus und komischerweise auch dem Parkett nicht. Die Messungen sind oft ungenau und man darf nicht vergessen, dass Luftfeuchtigkeit relativ gemessen wird - das heißt xx Prozent von der bei der aktuellen Temperatur maximal aufnehmbaren Feuchtigkeit. Umso höher die Temperatur, umso mehr kann die Luft Feuchtigkeit aufnehmen. Umso geringer aber ist auch die % Anzeige des Hygrometers - auch wenn nicht gelüftet wird.

Unser Vorratskeller z.B. hat aktuell 11°C und 60% rel. Luftfeuchte. Würden wir den jetzt auf 20° hochheizen wären das 40%. Bei 30° gar 20% Luftfeuchte. Und das ganz ohne Lüften. Mit Lüften wären die Werte aktuell geringer, da die kalte Außenluft nur wenig Feuchtigkeit speichern kann - und zwar absolut.

Beispiel: Die 0° kalte Außenluft kann knapp 5 Gramm Wasser speichern pro Kubikmeter Luft. Sie hat dann eine rel. Luftfeuchte von 100% (gibts selten, meist weniger). Wenn ich die jetzt in meine Wohnung lasse (über die Lüftungsanlage oder über geöffnete Fenster) und auf 23° erhitze, hat sie eine Luftfeuchtigkeit von 23%. Selbst mit viel produziertem Dampf ist das schwierig auf 50% zu bringen.

Fazit: Eine warme, gut gedämmte große Wohnung mit frischer Luft und eine Luftfeuchtigkeit von 50% im Winter gibts nur mit technischen Hilfsmitteln (Befeuchter, Dampfsauna, ...). Das ist Physik.

Viele Grüße, W. Müller
von Hans-Juergen Leick
9. März 2016, 10:42
Hallo Herr Siebert,

wenn Sie lediglich zu zweit sind, kann die Stufe 1 ausreichend sein.
So lange die Luftqualität aus Ihrer Sicht in Ordnung ist, können Sie Stufe 1 verwenden.
Eine mögliche Reduzierung der Raumtemperatur von 23°C auf 21°C bringt eine Erhöhung der relativen Luftfeuchte.
Vielleicht können Sie sich bei Freunden, Bekannten, Verwandten mal ein Hygrometer ausleihen.
Auch jetzt liegt die minimale relative Luftfeuchte bei mind. 32%, lt. Nachfrage bei einigen Kollegen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Leick
von Christian Siebert
5. März 2016, 12:23
Wir haben überall im Haus Pflanzen. Alleine im Wohnzimmer stehen 5 große Pflanzen. Auch wird die Wäsche meist im Wohnzimmer getrocknet. Das hilft dann 1x wöchentlich und wir kommen auf 35% rel. Luftfeuchte. Kaminofen haben wir noch nicht - der ist ab nächsten Winter geplant. Ein Fenster anzukippen kommt nicht in Frage - wir haben gerne 20°C im Schlafzimmer.
von Christian Siebert
5. März 2016, 12:17
Vielen Dank für die Rückmeldung. Wir finden es auch zu gering. Unsere Raumtemperatur beträgt ab 15 Uhr bis 21 Uhr 23°C. Luftstufe 2 ab 6 Uhr bis 21 Uhr. Die Zuheizer sind nur partiell morgens und zwischen 15 und 19 Uhr frei.

Ich probiere zuerst mal die Luftstufe 1 zu nehmen. Wir sind zu zweit - reicht das bei 115 m²?
Ein anderes Hygrometer steht uns nicht zur Verfügung.
von Detlef Schober
2. März 2016, 15:08
Hallo Herr Siebert,

trockene Luft im Winter im Haus ist bei gut gedämmten Häusern durchaus normal und eigentlich erwünscht!
25% und darunter sind bedenklich, wenn das Messgerät annähernd genau ist.
Wir haben im Haus 5 Messstellen und die Werte weichen nur gering ab.
Unser Parkett leidet schon bei 40% Luftfeuchte und derzeit sind es ab und zu unter 35% bei Einsatz des Kamines und über 25°C.
Ich habe Wasserbehälter auf dem Kamin, in der Küche auch mal einen Topf offen mit Wasser auf dem Herd bei Stufe 1 und nach dem Duschen die Badezimmertür offen.
Wenn unser Wäschetrockner im Einsatz ist, bleibt die Tür zum HWR offen.
Jetzt bei über 3°C in der Nacht kann im Schlafzimmer das Fenster gekippt bleiben und der Rolladen ist dabei in der Lüftungsstellung.
Viele Pflanzen helfen auch.
Um die 40% Luftfeuchte sollten Sie erreichen können ohne einen Luftbefeuchter einsetzen zu müssen.
Solche Geräte sind ab € 300,-- im Fachhandel erhältlich.

Viele Grüße aus Thüringen
Detlef Schober
von Hans-Juergen Leick
1. März 2016, 13:41
Hallo Herr Siebert,

eine relative Luftfeuchtigkeit von 20% ist aus unserer Sicht und Erfahrung ein zu niedriger Wert.
Evtl. haben Sie die Möglichkeit über ein anderes Messgerät die relative Feuchte nochmals zu erfassen.
Wir haben Rückmeldungen erhalten, wonach die relative Luftfeuchte derzeit bei 30% und darüber liegt.

Durch die Reduzierung der Luftmenge auf Stufe 1 können Sie den Luftaustausch etwas vermindern.
Auch die Befeuchtung über Zimmerpflanzen oder auch mal das Trocknen der Wäsche mittels Wäscheständer im Wohnbereich kann zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit beitragen.
Wichtig ist, dass Sie den Raum nicht überheizen.
Wenn die relative Feuchte bei 20°C ca. 30% beträgt, liegt diese bei einer Raumtemperatur von 24°C nur noch bei ca. 23-24%.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Leick
von Christian Siebert
26. Februar 2016, 22:26
Hallo!

Auch uns plagt die geringe Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen.

Im Wohnzimmer herrschen aktuell 20% Luftfeuchtigkeit. Draußen ist es weitaus angenehmer bei 54 % Luftfeuchtigkeit. Außentemperatur 5,5°C.

Dass beheizte Luft trocknet ist klar, aber dass wir die trockene Luft überall haben, nervt ganz schön.

Gibt es Tipps?

Zumindest im Schlafzimmer nutzen wir einen Luftbefeuchter. Das funktioniert auch halbwegs gut.

Im Wohnzimmer mit fast 40 m² und offener Bauweise bringt das natürlich nichts - die Luftfeuchtigkeit erhöht sich nur marginal.

Was nutzen die Leser?

Selbst meine Katzen streiken und reagieren mit Niesen und tränenden Augen darauf. :(
von Hans-Juergen Leick
17. Februar 2016, 09:54
Hallo Herr Walz,

es freut uns, wenn der Blog gelobt wird. Danke.

Die Kombination der FLH mit einer PV-Anlage ist sinnvoll. So können Sie den Strom der PV-Anlage für den Betrieb der FLH nutzen.
Ergänzend verwenden Sie einen Wohnraumofen. So können Sie einen Teil der Wärmeenergie durch den Ofen bereitstellen und die FLH entlasten.
Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass dies gut funktioniert.

Wir heizen den Stückholzofen meist am Spätnachmittag bis frühen Abend an. Der Wohnraum wird auf 22°C bis 24°C erwärmt.
Es ist möglich, dass dann nachts der Betrieb des Lüftergerätes mit Wärmepumpe ausreicht, um die Temperatur in etwa zu halten.
So kann der Betrieb der Zusatzheizelemente verringert und der Stromverbrauch reduziert werden.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Leick
von C. Walz
16. Februar 2016, 09:47
Guten Tag zusammen,

ein großes Lob erstmal für den BLOG und speziell dieses Thema, ich denke die Informationen und Erkenntnisse die hier zusammengetragen werden sind für viele Bauherren unersetzlich.
Nun zu meiner Frage: Wir bauen ein KfW55 Haus mit FLH, 140m² ohne EWT, dafür mit PV Anlage. Außerdem ist ein Kaminofen geplant.
Wir würden gerne einen RLU Pelletofen im Wohnzimmer einsetzen (Modell Rika Sumo). Der Ofen hat einen einstellbaren Leistungsbereich von 2,6-9 kW.

Die Idee dahinter ist folgende:
Da der Ofen programmierbar ist sollte dieser in den frühen Morgenstunden ca. 2h lang das Haus auf Temperatur bringen, die Temperatur gehalten wird dann tagsüber mittels FLH und PTC Elementen. Abends bzw. je nach Bedarf auch tagsüber wird mit dem Pelletofen zugeheizt. Nachts soll die Temperatur und Lüfterstufe der FLH abgesenkt werden.
Der Ofen wird mittels Zubehör-Temperaturfühler auf eine Max. Temperatur von 24°C eingestellt, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Hat eventuelle jemand bereits Erfahrung mit der Kombination Wohnzimmer-Pelletofen und FLH und möchte diese mit uns teilen? Macht diese Konzept Sinn oder gibt es etwas, was ich übersehen habe?

Danke bereits im Voraus für alle etwaigen Antworten.

Viele Grüße,
C.Walz
von Detlef Schober
6. Februar 2016, 22:14
Hallo Herr Müller,

vielen Dank für die Grüße!
Momentan sieht es ja so aus, als ob die Winter bald aussterben.
Dann können wir im Sommer schöön kühlen mit der WGT.
Viel Freude und Zufriedenheit
wünscht Detlef Schober
von W. Müller
2. Februar 2016, 15:04
Hallo H. Schober,

meine Aussage war nicht so ernst gemeint, zusammen mit der PV-Anlage (wobei die auch alleine gut wirtschaftet), spart man sich tatsächlich noch den einen oder anderen Euro ein. Bei mir ist das überschlagen so um die 200€ im Jahr. Wird man nicht reich von, aber immerhin. Hätte ich gerne noch größer ausgelegt, aber da war der Konflikt Dachfenster oder mehr Panels. Die 100 Jahre im eigenen Haus werde ich leider nicht mehr schaffen. Eine Rückkehr zur wassergeführten Heizung ist auch nicht geplant - wäre jetzt auch ein wirtschaftlicher Totalschaden. Von daher habe ich mich fast mit der Stromheizung angefreundet auch wenn Gas und Öl wirklich unverschämt günstg pro kWh ist. Da tröstet einen die Tatsache, dass ein Gas-Anschluss im Neubau in unserer Region sage und schreibe 3000€ kostet.

Viele Grüße,
W. Müller
von Detlef Schober
30. Januar 2016, 12:14
Guten Morgen Herr Müller,
hat Ihr Nachbar auch die Wartungs- und Prüfungsgebühren, als auch
die Kosten für den Gasanschluss umgelegt?
Der Vergleich für den Preis je kWh von Gas zu Strom als Heizquelle geht derzeit
zu Gunsten von Gas aus.
Setzt man die Anlagekosten, Wartungskosten und die nicht vorhandene Möglichkeit, auf seinem Grundstück
Erdgas zu fördern dagegen, sieht die Bilanz nicht mehr so rosig aus.
Beziehe ich jetzt noch die Möglichkeit der Stromerzeugung durch eine PV-Anlage in Betracht,
sieht jeder andere Energieträger mau aus.
Bei unserem Haus ist es so, dass ich keine Kosten für Heizung, Warmwasser und Haushaltstrom habe,
da unsere PV-Anlage diese kompensiert.
Es ist also eine Frage der Philosophie mit dem Blick in die Zukunft, welches System "richtig" ist.
Wenn in absehbarer Zeit der Strom noch sinnvoll und preisgünstig gespeichert werden kann,
sieht es noch besser aus für den bisher so "bösen" Strom.
Denkt man darüber nach, dass ein Haus keine Kurzzeitinvestition ist und über 100 Jahre nutzen soll,
spricht vieles dafür mit einem SchwörerHaus auf dem richtigen Kurs zu sein.

Viele Grüße aus Thüringen
Detlef Schober
von Hans-Juergen Leick
28. Januar 2016, 16:45
Hallo Herr Müller,

die Angaben zum Energieverbrauch und zur Heizlast sind nicht gleichzusetzen.

Der Energieverbrauch in kWh/m²a ist eine Wärmemenge und wird z.B. im Energieausweis angegeben. Als Bezugsfläche wird im Energieausweis die Gebäudenutzfläche verwendet.
Die Heizlast dagegen ist eine Heizleistung im W/m². Diese Fläche ist die Grundfläche des Raumes.

Ich hatte für meiner Angabe zum Energieverbrauch lediglich Ihre Werte verwendet. Wenn demnach die angegebenen 180m² nicht der Gebäudenutzfläche entsprechen, sondern diese bei 230m² liegt, ergeben sich noch bessere spezifische Werte, wie Sie ja selber schreiben. Bei einen Strompreis von 21,42 Cent / kWh (EnBW Komfort Wärme Pro) ergeben sich Kosten in Höhe von ca. 850,-- bis 1070,-- € bei 4000 - 5000kWh pro Jahr. Diese Zahlen sind aus meiner Sicht gut.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Leick
von W. Müller
28. Januar 2016, 14:11
Hallo H. Leick,

ich denke, die Heizlast wird auf die Gebäudenutzfläche gerechnet nicht auf die Wohnfläche. Die ist bei uns 230qm, d.h. 17,3 ...21,7 kWh/m2a. Wenn Strom nicht so teuer wäre...ein Traumwert. Der Nachbar mit Gas und ähnlicher Dämmung zahlt quasi fast nur die Grundgebühr ;-)

VG W. Müller
von Hans-Juergen Leick
26. Januar 2016, 15:36
Hallo Herr Pfau,

die Anzahl und Leistung der PTC-Heizelemente sind für jeden Raum berechnet.
Über die Heizlastberechnung werden diese Werte bestimmt. Eine Zeitangabe zur Aufheizung eines Raumes ist nicht möglich.
Es gibt zu viele Faktoren, die den Heizprozess beeinflussen. Der Raumthermostat kann aufgrund der Fühlertoleranzen angepasst werden.
Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen mitteilen, dass ich die Thermostate um bis zu 2,5K korrigiert habe.

Eine Kontrollmessung mit einem genauen Thermometer kann hier helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Leick
von Hans-Juergen Leick
26. Januar 2016, 14:34
Hallo Herr Müller,

es ist sicher nicht erfreulich, dass sich das Haus aufgrund offener Türen und Fenster so stark abgekühlt hat.
Wichtiger sind die Verbrauchszahlen im realen Betrieb der Anlage über das ganze Jahr gesehen.
Mit einem Verbrauch von 4000 - 5000 kWh/a für Heizung und Warmwasser ergibt sich ein spezifischer Verbrauch von 22,2 bis 27,8kWh/m²a.
Diese Zahlen zeigen, dass das System der Frischluftheizung funktioniert.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Leick
von W. Müller
26. Januar 2016, 12:04
Hallo,

was es bedeutet, ein abgekühltes Schwörer- Haus mit den PTCs warm zu bekommen, konnten wir beim Einzug feststellen. Aufgrund offener Türen/Fenster hatte das Haus beim Verlassen des Bautrupps ca. 8...11°C - je nach Raum. Am ersten Tag verbrauchten wir über 100kWh, am zweiten dann etwas darunter und erst am dritten Tag war das Haus einigermaßen warm. Das war zunächst ein kleiner Schock. In drei Tagen so um die 50€ verheizt. Jetzt kommen wir mit ca. 4....5MWh Stromverbrauch pro Jahr für die Heizung und WW klar. Und das bei 180qm Wohnfläche. Ein guter Wert, wie ich finde - auch dank des zusätzlichen Kaminofens. Wir lassen das Haus aber nie auskühlen - auch nicht bei Abwesenheit.

Grüße, W. Müller
von Oliver Pfau
26. Januar 2016, 09:11
Hallo,
durch den Test wollte ich heraus finden wie lange es dauert einen Raum mit ca. 16 qm auf 22 Grad aufzuheizen. Nun draußen war es recht kalt aber physikalisch ist der Raum ja nicht 100% geschlossen. Laut Eberle Fit ist die Temperatur gesunken obwohl das PTC-Element in Betrieb war und auch warm war. Nachvollziehbarkeit hin oder her, der Raum wurde in diesen 3 h nicht wärmer was man auch merkte, daher wird die Eberle Fit Temperatur schon stimmen. Wie lange dauert es ungefähr bis das PTC den Raum erwärmt? Die Frage ist zwar etwas pauschal und es kommt sicher auf Haus, Raum etc. an, aber es wurde ja sicherlich berechnet dass 1 PTC für diesen Raum aussreicht. Auch im Schlafzimmer mit 22 qm gibt es nur 1 PTC. Im Wohnzimmer mit 42 qm sind es 3 PTCs.
von Detlef Schober
22. Januar 2016, 08:31
Guten Morgen,
für mich ist es auch physikalisch nicht nachvollziehbar, wenn einem Raum Wärmeenergie
zugeführt wird und er sich dadurch abkühlt!
Klar ist, dass bei Abwesenheit kaum Energieeintrag durch Personen, Kochen, Duschen usw.
erfolgt und die WRG nichts zur Rückgewinnung bekommt.
Wenn die Innentemperatur des Hauses auf 11°C abgesunken ist, sind auch alle Einrichtungsgegenstände entsprechend abgekühlt.
Die Energiemenge, die nötig ist, um den Innenraum wieder auf 22°C zu bringen ist dann schon spürbar.
Meine Erfahrung ist, dass der Kamin hier die effektivste Methode ist um der WRG Wärmeenergie zuzuführen.
Ich würde nach langer Abwesenheit bei sehr kalten Temperaturen den Kamin ausgiebig nutzen und alle Innen-Türen öffnen.
Relativ schnell steigt die Wärme dann auch nach oben.
An der WGT kann man dann auch gut erkennen, wie die Ablufttemperatur ansteigt.
Hier ist das "Futter" für den Wärmetauscher und die Wärmepumpe.
Am Display der WGT im Wohnzimmer sollten in der kühlen Jahreszeit immer so 27 oder auch 28°C eingestellt sein.
Die Wärmepumpe muss immer mitarbeiten!
Hier ein paar Werte von heute 7 Uhr:
Zuluft 40°
TnWT 11,5°
Abluft 19°
TnVHR 3°
Außentemperatur -11°
Hier kann ich wieder darauf hinweisen, welchen effizienzsteigernden Einfluss der Sole-Erdwärme-Tauscher hat, wenn man die Außentemperatur und die Temperatur nach Vorheizregister betrachtet.
Ohne EWT bekommt die Wärmepumpe Frischluft mit Minus-Graden oder das Vorheizregister arbeitet fleißig mit.
Gerade bei ungünstig gebauten Häusern, wie unserem sehr großen Bungalow mit Nordwestausrichtung des Wohnzimmers, ist Frischluftheizung + EWT + Kamin das perfekte System.
Auch in den letzten sehr kalten Tagen blieben die PTC und das Vorheizregister arbeitslos.
Blöd ist nur, dass Schnee auf der PV-Anlage liegt und die Sonne es tagsüber nicht schafft diesen erfolgreich zu bekämpfen.
Ein hervorragend gedämmtes Dach mit flacher Neigung hat auch Nachteile (?).
Fazit: draußen arschkalt - drinnen gemütlich warm (23°C)

Viele Grüße aus Thüringen
Detlef Schober
von Hans-Juergen Leick
19. Januar 2016, 15:18
Hallo Herr Pfau,

wenn Sie in der Heizperiode in den Urlaub fahren, ist es sinnvoll, dass Sie die Frischluftheizung so einstellen, dass die gewünschte Mindesttemperatur nicht unterschritten wird. Wenn Sie in der Zeit der Abwesenheit nur die Wärmepumpe im Lüftergerät zur Beheizung benutzen, wird dies je nach Außentemperatur nicht ausreichen, um die Temperatur im Haus konstant halten zu können. Das Haus kühlt langsam aber stetig ab. Für die Wärmerückgewinnung steht immer weniger Energie zur Verfügung, so dass die Raumtemperatur sinkt.
Aufgrund der sehr niedrigen Temperatur von anfangs nur 11°C wird sehr viel Energie benötigt, um die Raumtemperatur wieder auf etwa 20°C anzuheben. Der beschriebene Test ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar. Wenn dem Raum mehr Energie zugeführt wird als über die Raumhülle verloren geht, kann die Raumtemperatur nicht geringer werden. Die Heizquelle für einen Raum ist so groß dimensioniert, dass die benötigte Energie am Auslegungspunkt bereitgestellt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Leick
von Oliver Pfau
18. Januar 2016, 13:21
Hallo,

wir waren vor kurzem im Urlaub und die Temperatur bei der Rückkehr lag bei ca 11 Grad. Meistens heizen wir mit dem Kaminofen und Wärmepumpe ohne PTCs. Ich habe aber am Tag der Rückkehr mal die PTCs zum Kaminofen mit laufen lassen. An diesem Tag wurden 70 KWh verbraucht.
Mir kam es aber so vor als ob die PTCs einen recht geringen Beitrag leisten (besonder im OG). Also habe ich gestern einen Test gemacht. Ein Zimmer im OG hatte eine Temperatur von 18,7 Grad (gemessen mit den Eberle Fit Reglern) mit geöffneter Tür (kommt bissel Wärme von unten an dadurch). Ich habe in diesem Raum den PTC frei geschalten und eine Soll-Temp. von 22 Grad eingestellt und die Türe geschlossen. Das habe ich dann 3 h laufen lassen und die Temperatur fiel auf 18,4 Grad. Ist das nicht etwas seltsam. Das PTC wurde schon warm, aber der Raum nicht wärmer. Hat die Heizung eine so hohe Trägheit?
von Detlef Schober
18. Januar 2016, 10:25
Guten Morgen,

heute waren es nachts -9°C!
Derzeit sind es -7°C Außentemperatur und die Frischluft hat nach dem Sole-Erdwärmetauscher +4°C.
Diese Werte sprechen aus meiner Sicht eindeutig für den SEWT, da der elektrische Vorheizer mit ca. 1,6 kW
so nicht zum Einsatz kommen muss und die Effizienz der Luft-Luft-Wärmepumpe in dr WGT optimal ausgenutzt werden kann.
Die Frischlufttemperatur nach Wärmetauscher und Wärmepumpe hat 32°C bei oben genannten Außentemperaturen.
Raumtemperatur derzeit im Wohnzimmer 22,5°C ohne Kaminbetrieb und ohne PTC.
Der Kamin war gestern 6h im Sparmodus im Einsatz und wird heute gegen 17Uhr auch wieder mithelfen dürfen.
Also ich bin mehr als zufrieden mit diesen Werten!
Unsere Warmwasserwärmepumpe schafft es auch bei den niedrigen Außentemperaturen, den Bedarf zu decken.
Ich beobachte weiter!

Viele Grüße aus Thüringen
Detlef Schober
von R. Schimpfky
15. Januar 2016, 13:50
Hallo Herr Nalesinski,

in meinem Schwörerhaus (Baujahr 2013) ist ebenfalls die NUOS BWWP verbaut. Das Gerät arbeitet zuverlässig und effizient. Wenn aktiv erzeugt es jedoch ein recht lautes Arbeitsgeräusch. Falls sie baulich die Möglichkeit dazu haben sollte die BWWP möglichst weit entfernt von Wohnräumen stehen (Keller, oder HWR mit zusätzlichen Schallschutzwänden).
Ich habe das Gerät meist im sparsamen Wärmepumpenmodus laufen. Der Hersteller gibt den COP mit 3,7 an, allerdings bei einer Außentemperatur von +15°C. Auch bei 0°C Außentemperatur kann das Gerät noch warmes Wasser herstellen, allerdings dauert es etwas länger. Bei niedrigeren Temperaten (die ja nicht so häufig sind) bietet es sich an, den Heizstab zuzuschalten.
In Verbindung mit einer PV-Anlage halte ich die Nuos für sehr! effizient. Ich habe leider bisher noch keine Möglichkeit gefunden den Betrieb der BWWP an den Ertrag des Wechselrichters bzw. der PV Anlage anzupassen. Sinnvoll wäre ja: Sonne scheint -> Wasser erwärmen. Ich halte die Kombination BWWP + PV-Anlage für sinnvoller als eine Solarthermieanlage: Die PV-Anlage erzeugt auch Energie, wenn es hell ist, die Sonne jedoch nicht scheint. Eine Solarthermieanlege kann das mE nach nicht. Zudem kann überschüssiger Solarstrom verkauft werden.

Mein Haus hat ebenfalls einen Sole EWT. Ab Außentemperaturen von 2°C springt der EWT an. Ob der EWT Effienz der Anlage erhöht lässt sich nicht messen, ich halte den EWT in jedem Fall für sehr sinnvoll.

Planen Sie ihr Haus in jedem Fall mit Kamin. Ich habe nach ca. einem Jahr einen Kamin nachrüsten lassen. Erst in Verbindung mit einem Kamin (oder einer anderen "kräftigen" Wärmequelle) funktioniert die Schwörer Frischluftheizung gut. Die Luft-Luft Wärmepumpe allein ist überhaupt nicht in der Lage, im Haus eine behagliche Temperatur zu halten. Mein Haus ist ein KfW-70 Haus mit ca. 140m² Wohnfläche. Schon bei Außentemperaturen von +10° musste ich in der letzten Heizperiode die Direktheizgeräte oder die PTC-Elemente zuschalten. Durch den Kamin komme ich jetzt auch bei 0° noch ohne diese beiden Heizungen aus.

Überprüfen sie auch, ob ihr Energieversorger es gestattet die PTC-elemente sowie Direktheizgeräte über den etwas günstigeren Wärmepumpentarif zu betreiben. In Dresden ist das leider nicht der Fall.

schöne Grüße
R. Schimpfky
von Detlef Schober
13. Januar 2016, 17:14
Hallo Herr Nalesinski,

ich kann die Ausführungen von Herrn Leick voll bestätigen!
In unserem Haushalt wohnen zwischen 3 und 4 Erwachsene.
Bisher hatte ich ausschließlich die Warmwassererzeugung über die Nuos-Wärmepumpe in Betrieb.
Der Heizstab kam bisher nie zum Einsatz.
Vorteil dieses Gerätes ist auch, dass die Stromanbieter oft Wärmepumpentarife anbieten mit günstigen
Preisen.
Wenn Ihr Haus über 110 Quadratmeter haben wird, gönnen Sie sich den Sole-Erdwärmetauscher.
Die Umwälzpumpe arbeitet modulierend mit ca. 15 Watt im Schnitt und der Komfort ist im Sommer und im Winter unbezahlbar.
Wir hatten im vergangenen Sommer nie mehr als 23 °C in den Räumen.
Die Luft wurde bei Kühlfunktion mit ca. 17°C in die Räume geführt bei 36°C außen und Luftansaugung auf der Südseite.
Unser wirklich suboptimal gelegener Bungalow mit 177 Quadratmeter wird von der Frischluftheizung mit Sole-Erdwärmetauscher ideal klimatisiert.
Die Sommer werden offenbar wärmer in den kommenden Jahren und somit haben wir ganzjährig ein herausragendes Komfort-Raumklima.
In den Bädern haben wir uns für elektrische Fußbodenheizung entschieden.
Wie sparsam das Haus ist, hängt auch wesentlich von Ihrem Nutzerverhalten ab.
Wir haben immer zwischen 22 und 23°C im Wohnzimmer, mit Kamineinsatz auch mal mehr.
Bisher musste die Zusatzheizung (PTC) noch nicht aktiviert werden.
Nächste Woche sind unter -10°C zu erwarten.
Dann werde ich Ihnen weiter berichten.
Wesentliche Faktoren sind in jedem Fall, Hausform (Verhältnis Außenwandfläche zu Innenraum), Größe (Fläche), Nutzerverhalten und die Lage des Hauses.

Bis später und viele Grüße aus Thüringen
Detlef Schober
von Hans-Juergen Leick
12. Januar 2016, 13:38
Hallo Herr Nalesinski,

die Brauchwasser-WP hat den Vorteil, dass Sie über das ganze Jahr effektiv und gleichmäßig warmes Wasser bereitstellen können.
Bei gleichbleibendem Wasserverbrauch benötigen Sie jeden Monat eine etwa gleiche Menge Strom für die Wärmepumpe.

Die Solaranlage bietet Ihnen die Möglichkeit, über die Sonne warmes Wasser zu erzeugen. Die Sonne ist kostenlos, Strom für die Umwälzpumpe wird benötigt.
Scheint die Sonne allerdings nicht, wird das Wasser über einen Heizstab erwärmt.
Somit gibt es im Jahresverlauf große Schwankungen im Stromverbrauch für dieses System.
Im Winter ist der Solarertrag sehr gering, der Wasserverbrauch eher etwas höher als im Sommer. Das Warmwasser wird in dieser Zeit überwiegend über den Heizstab erwärmt.
Diese Schwankungen über Jahr würde ich als Nachteil sehen.

In meinem eigenen Schwörer Haus habe ich mich für die Brauchwasser-Wärmepumpe entschieden.
Gerade in der Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage kann ich den benötigen Strom selber erzeugen.

Wenn es die Bodenverhältnisse (siehe Bodengutachten) zulassen, ist der Einsatz eines Sole-Erdwärmetauschers durchaus sinnvoll.
Durch die Möglichkeit der Nutzung im Sommer und im Winter können Sie fast ganzjährig den Sole-EWT verwenden.
In den Wintermonaten kann der Sole-EWT die kalte Außenluft vorwärmen, um hauptsächlich Abtauzeiten zu vermeiden.
Im Sommer dient er als Komfortfunktion zur Ankühlung der Frischluft.
Die Zuschaltung erfolgt ganz automatisch über die Regelung der Lüftungsanlage.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Leick
von Patrick Nalesinski
23. Dezember 2015, 17:43
Hallo,

wir bauen nächstes Jahr mit Schwörer und hatten vor kurzem unsere Vorbemusterung. Dort wurden wir darüber aufgeklärt, dass wir uns für eine von den 2 angebotenen Varianten zur Brauchwassererwärmung entscheiden müssen:

Variante 1: Nuos 250 SYS EXT Brauchwasser-Wärmepumpe
Variante 2: Buderus Solar Paket 3 x SKN 3.0 290 Liter Überdach

Zu welcher Variante würden Sie uns raten und welche Vor und Nachteile haben die verschiedenen Systeme?
Außerdem stellen wir uns die Frage, ob eine Sole Erdwärmeschleife eine sinnvolle zusätzliche Möglichkeit ist um Energie zu sparen.

Viele Grüße

Patrick Nalesinski
von Hans-Juergen Leick
9. Dezember 2015, 17:12
Hallo Herr Gisselmann,

durch den Einsatz der IR-Heizelemente haben Sie die Möglichkeit, die Lüftungsanlage individuell und bedarfsorientiert zu regeln.
In Kombination mit CO2- oder Feuchtesensoren kann die Lüftungsanlage genau den Luftaustausch bereitstellen, der nötig ist, unabhängig vom Heizbedarf.
So können Sie den Luftaustausch nach Ihren Bedürfnissen regeln.

Ich denke schon, dass die Raumerwärmung ohne lange Wartezeit erfolgt.
Ich selber habe allerdings bislang keinen Raum stark abkühlen lassen, um ihn anschließend wieder aufheizen zu müssen.
Die IR-Heizelemente werden thermostatisch geregelt und sind auf eine gleichbleibende Temperatur eingestellt.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Leick
von Hans-Juergen Leick
9. Dezember 2015, 17:11
Hallo Herr Schimpfky,

wir setzen die IR-Heizelemente ausschließlich als Deckenelemente ein.
Es gibt auch Produkte z.B. als Wandbilder oder Spiegel. Diese favorisieren wir nicht. Die Leistung dieser Elemente pro Fläche ist deutlich geringer.
Es müssten also mehr Wandheizelemente als Deckenelemente eingesetzt werden, um die gleiche Heizleistung bereitstellen zu können.
Die Investitionskosten würden steigen.

Die IR-Deckenheizelemente erwärmen den Raum mittels Strahlungswärme gleichmäßig und angenehm. Ohne Luftverwirbelungen, ohne punktuelle Erwärmung.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Leick
von Jörg Gisselmann
9. Dezember 2015, 11:51
Hallo Herr Leick,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Ich habe Sie so verstanden, dass der Komfort der IR-Heizung die Mehrkosten wert ist! Richtig?
Wie werten Sie die Geschwindigkeit, mit der IR-Heizungen den Raum erwärmen?
Viele Grüße
Jörg Gisselmann
von R. Schimpfky
8. Dezember 2015, 16:50
Hallo Herr Leick,

welche IR-Strahlungselemente bzw. Flächen-Infrarot-Strahler werden von Schwörer angeboten, bzw. verbaut? Können Sie einen Hersteller oder ein spezielles Produkt nennen?

danke
R. Schimpfky
von Hans-Juergen Leick
7. Dezember 2015, 09:34
Hallo Herr Gisselmann,

mein SchwörerHaus ist mit einer Frischluftheizung ausgestattet, die Ihrer Beschreibung entspricht. Bestandteile des Heizsystems sind das Lüfterzentralgerät WRG 134BP-HK und IR-Strahlungselemente. Das Lüftergerät mit der integrierten Luft-Luft-Wärmepumpe sorgt für die Grundbeheizung. Ist diese nicht ausreichend, kann das IR-Strahlungselement – geregelt über den Raumthermostat – bei Bedarf den Rest des Heizwärmebedarfs für den Raum abdecken. In großen Räumen können auch mehrere Heizelemente zum Einsatz kommen, immer an den Bedarf angepasst.

Diese Art der Beheizung ist angenehm, da das IR-Strahlungselement alle Gegenstände und die Personen im Raum erwärmt, aber nicht die Luft. Der Stromverbrauch ist vergleichbar mit dem PTC-Element, tendenziell ist eine Einsparung möglich. Die Heizleistung wird dem Raum in beiden Ausführungen als Strom-Direkt-Heizung zur Verfügung gestellt.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Leick
von Jörg Gisselmann
2. Dezember 2015, 15:50
Guten Tag,

wir planen gerade ein Haus mit Schwörer. In den Überlegungen zur Ausstattung des Hauses (KfW 55) bin ich auf die Idee gebracht worden die PTC-Elemente gegen Flächen-Infrarot-Elemente auszutauschen. Die Infrarotelement würden jeweils unter der Decke des jeweiligen Wohnraumes angebracht.
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Substitution oder Ergänzungsheizung gemacht? Wenn Ja, welche Erfahrungen hinsichtlich Heizleistung, Komfort und Stromverbrauch liegen vor?
Vielen Dank für die Antworten und viele Grüße

Jörg Gisselmann
von Brose
2. Dezember 2015, 14:28
Hallo Herr Schober,
danke dafür, war genau meine Frage im Hinterkopf. Können Sie mir bitte noch sagen, auf welche Temperatur Sie die Thermostate in den Zimmern gestellt haben. Danke im Voraus und liebe Grüsse aus dem heute sonnigen und damit fast Heizwerken Frankreich! ;-)
I. Brose
von Detlef Schober
30. November 2015, 15:34
Hallo Herr Brose,
ergänzend zu Herrn Leick möchte ich Ihnen praktische Erfahrungen mit meiner Frischluftheizung
schreiben.
Unser Fernbedienteil ist im Wohnsimmer diagonal entfernt vom Kamin installiert.
Ab regelmäßig unter 10°C stelle ich die Solltemperatur auf 27°.
So arbeitet die Wärmepumpe effizient dauerhaft mit und ich vermeide ständiges Ein- und Ausschalten.
Im Wohnzimmer habe ich so immer 22-23°C.
Der Kamin kommt ab unter 3°C regelmäßig zum Einsatz und dann werden es schon mal 25°C im Wohnzimmer.
Die Tür zum Flur bleibt dann offen und im Haus verteilt sich die Wärme.
Auch die Ablufttemperatur erhöht sich gleichzeitig und über den Wärmetauscher bekommt die Wärmepumpe
wärmere Frischluft.
Wenn meine Söhne in Ihrem Gästezimmer Rechner, X-Box usw. anhaben und zocken sind auch mehr als 23° C
im Raum mit 32 Quadratmetern unterm Dach.
Die PTC-Elemente in unserem Haus kommen nur sehr selten zu Einsatz.
Grundwärme liefert die Wärmepumpe und die elektrischen Fußbodenheizungen (bei sehr kalten Temperaturen) im Bad und im Flur.
Im vergangenen Jahr haben wir ein finanzielles Gleichgewicht zwischen Ertrag der PV-Anlagen und des gesamten Stromverbrauches erzielt ohne den Verbrauch zu optimieren.
Rein energetisch bedeutet das 7.500 kWh Verbrauch zu 11.000 kWh Einspeisung.
Damit sind wir mehr als zufrieden!

Viele Grüße aus Thüringen
Detlef Schober
von Hans-Juergen Leick
30. November 2015, 13:07
Hallo Herr Brose,

je nach Platzierung des Fernbedienteils kann es sein, dass Sie die Solltemperatur anpassen müssen.
Das kann erforderlich werden, wenn trotz geöffneter Türen die oberen Räume keine Wärme von Ofen bekommen.
Dann sollte die Grundbeheizung über die Wärmepumpe sichergestellt werden.

Wenn nur ein einzelner Raum (z.B. ein Kinderzimmer) keine Ofenwärme erhält, kann dieser Raum auch über das PTC-Element beheizt werden und die Wärmepumpe bleibt abgeschaltet.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Leick
von Brose
29. November 2015, 23:40
Hallo Herr Leick, zusätzliche Frage zu Ihrem Eintrag vom 22.10.2015. Heißt das, dass man die Solltemperatur am Bedienteil bei Kaminofen-Nutzung regelmäßig per Hand erhöhen muss, bis die Pumpe wieder anspringt (grünes Licht links)????
Danke im Voraus für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
I. Brose
von Hans-Juergen Leick
17. November 2015, 13:25
Hallo Björn,

das von Ihnen beschriebene Zeitprogramm für die Freischaltung der Funktion „Zusatzheizung“ ist beim Glasdisplay vorhanden.
Im Menu „Einstellungen“ sollte nach dem „Zeitprogramm Sommer“ und dem „Zeitprogramm Winter“ das „Zeitprogramm Heizen“ folgen.
Hier können Sie, wie gewohnt, für jeden Tag 3 Zeitfenster eingeben.

Die PTC’s können Sie über die Vorgabe einer Solltemperatur freigeben oder auch generell für ein Zeitfenster sperren.
Die Sollwertvorgabe erfolgt für die Temperatur am Bedienteil.

Sollte dieses „Zeitprogramm Heizen“ fehlen, setzen Sie sich mit dem Kundendienst in Verbindung, damit ein Software-Update durchgeführt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Leick
von Björn
13. November 2015, 15:11
Hallo Herr Schwarz,

wir haben das das sog. Fernbedienteil mit Glasdisplay (Jg. 2012). Da bei diesem modernen sog. "touch" Fernbedienteil auch diverse Zeitprogramme für die Lüftungsstufen generiert werden kann, sollte es doch durch eine entsprechendes Softwareupdate auch analog möglich sein, die Freischaltung der PTC's über eine entsprechendes (weiteres) Zeitprogramm zu steuern (z.B. Zusatzheizung "Frei" von 06:00 - 08:30 etc.). Das sollte man doch bei diesem modernen Bedienteil mittels eines einfachen Firmeware/Softwareupdate für das Fernbedienteil mit Glasdisplay hinbekommen und erscheint mir auch zeitgemäß .
Meine Frage lautet: gibt es bereits ein entsprechendes Softwareupdate oder ist ein solches geplant? Sofern nicht wäre ich dankbar wenn ein solches angestoßen werden könnte.
Man könnte so eine Zeitsteuerung/Absenkung der PTC Elemente generieren ohne auf Eberle Fit umsteigen zu müssen.

Beste Grüße und Danke vorab für ein Feedback hierzu.
Björn
von Hans-Juergen Leick
22. Oktober 2015, 15:55
Hallo Herr Dresel,

wichtig ist zuerst mal, dass der Ofen nicht nur sporadisch genutzt wird, sondern so oft wie möglich angeheizt wird.
Zur direkten Verteilung der Wärme des Ofens sollten die Türen zu den angrenzenden Zimmern geöffnet sein. So kann sich die Warmluft im Haus gut verteilen und der Einsatz der PTC’s kann reduziert werden.

Zur Grundversorgung sollten Sie die Wärmepumpe im Lüftergerät in Betrieb haben. Wenn das Bedienteil im Wohnbereich platziert ist, müssen Sie bei Bedarf die Solltemperatur am Fernbedienteil höher stellen. Da sonst bei erhöhter Raumtemperatur und niedrigerer Solltemperatur am Bedienteil die Wärmepumpe abschaltet.

Generell ist zu beachten, dass die Wärmepumpe im Lüftergerät (grüne LED links am Bedienteil) immer zuerst in Betrieb geht und die PTC-Elemente erst danach eingeschaltet werden.
Dazu sollte die Solltemperatur am Bedienteil immer 2 bis 3 Grad höher eingestellt sein als die Vorgabe am Raumthermostat für die PTC-Elemente. Beispiel: Bedienteil 23°C, Raumthermostat 20°C.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Leick
von Thorsten Dresel
20. Oktober 2015, 21:19
Hallo Herr Schwarz,

im Frühsommer war ich auf ihrem aufschlussreichen WGT Seminar. Nun beginnt der langsam die kalte Jahreszeit und ich versuche die Erkenntnisse des Seminars beim Einstellen unserer WGT umzusetzen....Ich bin jedoch nicht mehr ganz sicher.

Unsere Rahmenbedingungen: Schwörerhaus (logisch), WGT, Schwedenofen. Unser Ziel: möglichst geringer Stromverbrauch bei angenehmen Temperaturen. Können Sie mir nochmal die optimalen Einstellungen nennen um den Ofen bestmöglich zum Senken des Stromverbrauchs einzubinden?

Beste Grüsse
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. Oktober 2015, 10:24
Hallo Thomas,

es empfiehlt sich, in den nicht beheizten Räumen eine Grundtemperatur von ca. 15° einzustellen. Auf gleiches Niveau wie die normal beheizten und bewohnten Räume würden wir aus energetischer Sicht nicht empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

Albrecht Schwarz
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. Oktober 2015, 10:23
Hallo Julia,

für Anwendungen mit Zeitzonen gibt es den Komfortregler Eberle FIT 3 u. Diesen Regler zeigen wir auch im Rahmen der Bemusterung, eben gegen Aufpreis. Natürlich lässt sich ein solcher Regler auch nachrüsten, zumal die Regler auch über den ganz normalen Elektrofachhandel bezogen werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Albrecht Schwarz
von Thomas
13. Oktober 2015, 12:56
Hallo,
wie ich nun hier erfahren habe, sollte man auch ungenutzte Räume temperieren bzw. beheizen. Welche Temperatur empfehlen Sie hierbei, wenn die umliegenden, genutzten Räume, eine Raumtemperatur über 20°C haben? Oder empfiehlt sich sogar dieselbe Temperatur?

Vielen Dank!

Thomas
von Julia
13. Oktober 2015, 11:39
Hallo liebes Schwörer-Team,

da der Winter naht wollten wir nachfragen, ob man eine Zeitschaltuhr für die PTC Zusatzelemente einbauen kann?

Wir möchten diese nicht die ganze Nacht laufen lassen, sie sollten aber z.B. morgens um 5 Uhr angehen/freigeschaltet werden. Ist das möglich?

Vielen Dank und viele Grüße,
Julia
von Julia
13. Oktober 2015, 07:00
Hallo liebes Schwörer-Team,

so langsam beginnt die Wintersaison und es graut uns schon ein wenig vor den eisigen Temperaturen.

Bedingt dadurch, dass wir die PTC-Elemente nicht über Nacht laufen lassen wollen, ist es früh morgens nur so um die 18 Grad. Durch die Abschaltzeiten des Stromanbieters (insgesamt 3 Stunden vormittags, 1 nachmittags) ist es sehr schwierig, das Haus vor 12 Uhr warm zu kriegen.

Gibt es eine Möglichkeit, Zeitschaltuhren für die PTC-Elemente einzubauen? So dass man z.B. steuern kann, dass die Zusatzelemente ab 5 Uhr (bis zur Abschaltzeit 8 Uhr) oder eben ab mittags anspringen/freigeschaltet werden?

Vielen Dank und viele Grüße,

Julia
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
12. Oktober 2015, 13:17
Hallo Oli,

vielen Dank für Ihre Nachricht.
Als Richtwert geben wir ca. 2 Stunden an.

Sollten Sie noch weitere Fragen dazu haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen

Albrecht Schwarz
von Oli
5. Oktober 2015, 09:37
Hallo,

gibt es einen Richtwert wie lange die Lüftung auf Stufe 2 mindestens laufen sollte nachdem im Bad geduscht wurde? Im Winter möchte ich gerne die Lüftung auf Stufe 1 reduzieren da niemand im Haus ist. Jedoch sollte die Lüftung nach dem letzten Duschen sicherlich eine bestimmte Zeit nachlaufen? Gibt es da einen Richtwert?
von Christian
1. September 2015, 20:15
Hallo liebes Schwörer-Team,

Wahnsinn, was hier an Einträgen zusammengekommen ist. Ich hoffe, dass der Blog auch weiterhin angeschaut wird, auch wenn es in letzter Zeit etwas ruhiger geworden ist. Ich habe mir mal Gedanken zur Wärmerückgewinnung und der Wärmepumpe gemacht und wollte mal klären, ob ich mit meinen Ideen nicht doch auf dem Holzweg bin...

Mal angenommen ich werfe im Bad meinen Direktheizkörper mit 1000 Watt an, dann wird ja die warme Luft im Bad direkt abgesaugt und erwärmt zu ca. 80% meine Zuluft, sprich 800 Watt Heizleistung kommen schon mal wieder zurück. Nun sind in der Luft noch 200 Watt vorhanden, die an der Wärmepumpe vorbeigeführt werden. Diese hat einen Wirkungsgrad von 1:3 macht also aus 200 Watt wieder 600 Watt. Wenn ich dass dann zusammenrechne kommen im Haus 1.400 Watt an Wärme wieder an. Das wäre ja quasi ein "Selbstläufer"...

Aber das kann ja nicht sein... Wo ist mein Rechenfehler? Leitungsverluste? Wie viel Watt verbraucht die Wärmepumpe bei diesem Vorgang?
von Hans-Juergen Leick
7. Mai 2015, 14:44
Sehr geehrter Herr Klöpfer,

diese Temperaturunterschiede zwischen dem EG und dem OG resultieren aus der Wettersituation. Die hochstehende Sonne heizt die Räume im OG über die Dachfläche etwas mehr auf. Im EG erfolgt dieser zusätzliche Wärmeeintrag nicht, daher sind diese Räume etwas kühler. Beschatten Sie die OG-Räume mehr, damit der Wärmeeintrag über das Fenster reduziert werden kann.

Die Nutzung der Lüftungsanlage mit Stufe 2 ist korrekt. Der Einsatz der Wärmepumpe ist sicher kaum noch nötig. Über die Einstellung „Sommerbetrieb“ und eine niedrige Raumsolltemperatur kann der Bypass im Gerät aktiviert werden.
So kann z.B. die Kühle bei Nacht genutzt werden.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Sebastian Klöpfer
7. Mai 2015, 11:43
Liebes Schwörer-Team,
wir wohnen nun schon über 6 Monate in unserem Schwörer Haus. In den kalten Monaten haben wir Problemlos unsere gewünschten Temperaturen in den verschiedenen Räumen (Wohnbereich wärmer - Schlafbereich kühler) hinbekommen.
Nun haben wir seit den Übergangstemperaturen das Problem, dass es im oberen Stockwerk immer ca 2 Grad wärmer ist wie im unteren Bereich.
Zu den Einstellungen: Wir haben auf Sommereinstellung gestellt und haben bei 22 Grad und Lüfterstufe 2 (ganztägig) ein selten schaltende Wärmepumpe.

Haben Sie vielleicht einen Tipp für mich.

Grüße Sebastian Klöpfer
von Detlef Schober
21. Februar 2015, 15:55
Hallo Herr Müller und Herr Schimpfky,

die Elektroenergieversorger steuern die Tarife schon geschickt zu ihren Gunsten und nicht zu Gunsten der Kunden!
Diese Feststellung habe ich gemacht. Wir haben insgesamt 3 Zähler im Schrank mit insgesamt 5 Zählwerken.
Einen für Erzeugung der PV, einen für Einspeisung in das Netz und Bezug aus dem Netz (2 Werte) und einen für unseren Heizstrombezug mit Doppelzählwerk für HT und NT (Hochtarif, Niedrigtarif).

Es ist also immer eine individuelle Frage, welche Lösung die günstigste ist.
Man darf auch die Investition nicht vergessen!
Langfristig arbeitet jedoch die Zeit für autarke oder Insellösungen in der Energieversorgung nach meiner Auffassung.

Kleine Netze mit einer Mischung aus PV, Blockheizkraftwerken und kostengünstigen Speichern wird es in absehbarer Zeit immer häufiger geben.
Die Stromversorger wollen das natürlich nicht, weil sie ja als AG Rendite für die Anleger brauchen und ihren Wasserkopf am Leben halten müssen.
Es gibt ja schon Gemeinden, die ihr Netzt autark betreiben in Deutschland zu verbraucherfreundlichen Preisen.

Die Erzeugerpreise für Strom sind doch jetzt schon real um 10 Cent bei heutiger Öko-Technologie.
Daran hat aber der Staat kein Interesse, genau wie an billigem Kraftstoff nicht.
"Je teuer, desto Steuer" ist doch hier das Ziel.

Also warte ich ab, bis die Preise für Energiespeicher in eine wirtschaftlich sinnvolle Region kommen und rüste dann nach.
In den letzten Tagen war die Stromernte schon recht erfreulich bei kühlen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein.
Die Haupterntezeit beginnt gerade, kein Schnee mehr auf dem Dach und länger werdende Tage!

Mitte März kommt die erste Jahresstromrechnung für den Verbrauch von Heizung/Warmwasser und Haushalt.
Hochrechnungen deuten auf ein 1:1 für Erzeugung und Verbrauch in Euro hin.
Bei der Energiebilanz ist hingegen ein 10:6 zu Gunsten der Erzeugung zu erwarten.

Unser Haushalt wird eher komfortorientiert geführt als sparsam.
Bisher habe ich auch nicht auf Betriebszeiten der Waschmaschine, des Trockners, der Beleuchtung oder der Spühlmaschine geachtet.
Optimierungspotential gibt es also auch noch.

Viele Grüße aus Thüringen
Detlef Schober
von W. Müller
3. Februar 2015, 16:49
Noch ein Zusatz für H. Schimpfky,

wie Herr Schober schreibt, kann man den PV-Strom nur für die eigene Heizung nutzen, wenn die Verschaltung und der Tarif das zulässt:

Bei extra Heizstrom (2-Tarif-Zähler), kann der Zähler möglicherweise den selbst erzeugten PV-Strom nur entweder vom Haushaltsstrom (Tarif 1) oder vom Heizstrom (Tarif 2) abziehen. D.h. der Eigenverbrauch ist geringer, als er eigentlich sein könnte. Wir haben nur einen Tarif für alles, daher auch eine gute Eigenverbrauchsquote. Ich weiß nicht, ob es Zähler gibt, die das bei zwei Tarifen beherrschen.

Gruß, W. Müller
von W. Müller
3. Februar 2015, 10:34
Hallo Herr Schimpfky,

ich hatte mir mal überlegt, die Brauchwasserwärmepumpe so zu steuern, dass sie nur tagsüber das Wasser heizt. Habe ich aber noch nicht umgesetzt, da ich noch das alte Modell habe, dass die SW-Funktion nicht hat. Die Umsetzung geht dann trotzdem, aber recht umständlich über ein Steuersignal mit Zeitschaltuhr.

Weitere Eigenverbrauchsoptimierungen habe ich nicht vorgesehen. Wir achten ein bisschen darauf, Verbraucher wie Trockner und Waschmaschine bevorzugt zur Tageszeiten einzusetzen. Ansonsten ist die Eigenverbrauchsquote bereits jetzt bei sehr guten 35% (mit 5,1KWp PV-Anlage).

Die programmierbaren Eberles sind sicherlich konfortabler, aber rechnen werden die sich nicht - so meine Annahme.

Grüße, W. Müller
von Detlef Schober
2. Februar 2015, 15:34
Hallo W.Müller,

es freut mich, dass Sie meine Erfahrungen in ähnlicher Weise bestätigen können!
Die Idee mit dem Zusatzheizlüfter im Bad halte ich auch für sehr klever bei Adax-Heizern.
Vielleicht ist es empfehlenswert einen höherwertigen Lüfterheizer mit Thermostat im Ersatz zu dem
Adaxgerät einzusetzen? (Beispiel: Sichler Wandheizlüfter, 2000 W mit PTC ,FB und Timer)
Ich persönlich benötige keine weiteren Zusatzheizungen zu meiner DEVI-Fußbodenheizung im Bad.
Diese Option wird es in Kürze bei SchwörerHaus als Zusatzausstattung geben, habe ich gehört.
Nun noch zur Ernte der PV-Anlage.
Im vergangenen Jahr hat meine Anlage 10.073 kWh erzeugt.
8.972 kWh wurden mir vergütet mit insgesamt 1.230 €, also im Schnitt mit ca. 101 € je Monat.
1.101 kWh waren demnach "gratis" durch Eigenverbrauch.
Der Eigenverbrauch erscheint auf den ersten Blick als recht gering.
Durch die Tarifstruktur des Anbieters kann ich den eigenen Strom nicht für die Heizung direkt nutzen.
Die Verbrauchsabrechnung für den Heiz- und Haushaltstrom bekomme ich erst im März.
Dann ist eine Gesamtbilanz möglich.
Meine Hochrechnung sieht aber vielversprechend aus.
Rein physikalisch betrachtet habe ich ein sehr deutliches Energie-Plus-Haus.

Viele Grüße
Detlef Schober
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
2. Februar 2015, 09:20
Hallo Michael,

es werden die Temperaturregler Eberle Fit 3 u eingesetzt.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Michael
1. Februar 2015, 20:27
Hallo,
wir würden gerne einen programmierbaren Temperaturregler von Eberle mit Display nachrüsten. Welches Modell wird dabei bei den Schwörer Häusern verbaut? Da auf der Internetseite von Eberle sehr viele Modelle zur Verfügung stehen, wäre ich über eine Hilfestellung dankbar. Wäre möglich dies über Schwörer zu beziehen?

MfG
Michael
von R. Schimpfky
30. Januar 2015, 10:22
Hallo W. Müller,

sie schreiben, dass Sie eine Photovoltaik-Anlage betreiben. In Verbindung mit der (rein elektrischen) WGT halte ich das für eine sehr sinnvolle Investition, seit kurzem habe ich auch eine PV-Anlage auf meinem Haus mit WGT und EWT.

Momentan suche ich nach der Möglichkeit, die Steuerung der WGT mehr auf die Stromerzeugung der PV-Anlage anzupassen. Dabei habe ich bisher diese Möglichkeiten identifiziert:
* die Brauchwasser Wärmepumpe so einstellen, das sie vor allem tagsüber warmes Wasser erzeugt. Über die Programm-modi P1 / P2 ist das wahrscheinlich möglich, auch wenn die Anleitung nicht besonders verständlich ist
* Mein Wechselrichter (Fronius Symo) hat einen programmierbaren Ausgang: es kann eingestellt werden, dass erst ab einem bestimmten Ertrag der PV-Anlage dieser Ausgang freigesschaltet wird. An diesen Ausgang möchte ich wahlweise ein ADAX-Direktheizgerät oder ein PTC-Element anschließen. => Dieser Heizer wird also immer dann laufen, wenn die Sonne stark genug scheint.
* Raumthermostate (Analog) durch die programmierbaren Raumthermostate (Eberle Fit?) ersetzen und entsprechend einstellen. Davon halten mich aber die Kosten für diese Thermostate noch ab.

Haben Sie (oder andere Blog-leser) Erfahrungen damit? Haben Sie andere Ideen, die Steuerung auf die Ertragskurve der PV-Anlage anzupassen?

mit besten Grüßen
Rolf Schimpfky
von W. Müller
29. Januar 2015, 16:23
Hab ich glaube schonmal geschrieben, aber bei uns funktioniert mit erträglichem Energieverbrauch, folgendes:
Temperatur im Bad auf ca. 21°C Dauertermperatur per ADAX halten. Türe schließen ;-) Mit zusätzlichem 2kW Heizlüfter bei Bedarf auf Wohlfühltemperatur bringen. Der läuft dann bei uns nur im Winter, da auch nicht jeden Tag und wenn, dann max. 10 Minuten. Das genügt.

Grüße, W. Müller
von Michael
29. Januar 2015, 15:48
In diesem Thread ist ja mit Abstand am meisten los ;-)

In ein paar Wochen werden wir hier auch mitreden können - mit WGT, Fotovoltaik und Knut. Aus den vielen Meinungen und Fragen kristalisiert sich für uns heraus, dass man am besten seine Wohlfühltemperatur einstellt und es bei dieser dauerhaft belässt. Ebenso wie die dauerhafte Belüftung auf Stufe 2. Im Bad werden wir elektrische Fussbodenerwärmung und Handtuchheizkörper haben. Sollte uns das nicht genügen, dann bietet sich eine zusätzliche Infrarotheizung an, die es heute in ganz modernem Design gibt. Wir sind schon mal sehr gespannt...
von Hans-Juergen Leick
29. Januar 2015, 11:29
Hallo Markus und Marina,

es ist erfreulich, dass Sie prinzipiell mit der Belüftung und Beheizung des Bades zufrieden sind.
Aus unserer Sicht ist eine durchgehende Beheizung des Bades auf einem Niveau von ca. 21°C oder 22°C sinnvoller als eine Beheizung auf z.B. ca. 20°C oder sogar weniger mit kurzen Hochheizphasen auf 24°C.
Die Luft im Bad wird über die Lüftungsanlage permanent abtransportiert. Über das Lüftergerät erfolgt die Wärmerückgewinnung, der größte Teil der Energie geht nicht verloren.

Als SchwörerHaus Nutzer habe ich das gleiche System im Bad - Absaugung über die Lüftungsanlage (wie in jedem SchwörerHaus) und elektrische Beheizung.
Bei mir ist das elektrische Heizelelement durchgehend auf 22°C eingestellt. Ich habe somit zu jeder Zeit im Bad eine recht angenehme Temperatur.
Ein ständiges Abkühlen und wieder Aufheizen - mal warm und mal kalt - finde ich persönlich eher unangenehm.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Markus Hergeth und Marina Schöffler
29. Januar 2015, 10:25
Hallo an Alle,

wir sinds mal wieder:

Leidiges Thema Elektroheizkörper im Badezimmer...............

Ich will ja jetzt nicht meckern, weil das Ding Strom braucht und ein Abluftsystem integriert ist, dass weiß man ja bevor man sich so ein Haus kauft und das Bad so beheizt bzw. nicht anders beheizen kann.

Ist ja auch komfortabel ohne Ende und möchte man nicht mehr missen.

Aber ich hab jetzt mal ne Frage an die Experten und an alle:

Wie heizt ihr im Bad?

Durchgehend die Temperatur halten oder geringere Temperatur halten und zu den Stoßzeiten auf Wohlfühltemperatur aufheizen?

Wir haben ja extra ein Thermostat im Bad einbauen lassen, dass wir da mehr EInstellungsmöglichkeiten haben.

Das hat bis zu 5 Grad plus super geklappt da hatten wir durchgehend 21 Grad im Bad und der Stromverbrauch hielt sich in Grenzen.

Jedoch ists momentan schon krass, was der Badheizkörper an Strom frisst.

Und wir haben das Gefühl, dass es egal ist, ob wirs mit durchgehend Temperatur halten machen bzw. nach den Stoßzeiten geringere Temperatur halten, um dann für die Stoßzeiten wieder aufzuheizen.


Was sagen die Experten dazu, was ist am wirtschaftlichsten?

Gruß

Markus und Marina
von W. Müller
28. Januar 2015, 12:55
Hallo Detlef Schober,

unsere Erfahrungen sind bei gleicher Hausgröße mit EWT/Kaminofen/Photovoltaik quasi deckungsgleich. Die monatlichen Kosten inkl. Holz, Kaminfeger, Filter liegen bei uns im eher milden Jahreszyklus 2013/2014 bei 85€. Davon kann man dank des Eigenverbrauchs mittels PV-Anlage wieder ca. 20€ abziehen, aber die wird ja separat gerechnet. Ich denke, da ist nicht mehr allzuviel Sparpotenzial über Heizgewohnheiten drin - sehr wohl aber über den Stromanbieter, den ich - ähnlich wie Heizöl - jährlich wechsel. Leider sind die Tarife im Süden nicht so prickelnd...bisher. Aber es ist Licht am Horizont ;-)

Grüße,
W. Müller
von Hans-Juergen Leick
28. Januar 2015, 09:04
Hallo Thomas,

bei der Berechnung werden die Werte gemäß DIN angesetzt.
Dieser Link beschreibt Grundzüge der Berechnung:
http://www.bosy-online.de/Heizlastberechnung_nach_DIN_EN_12831.htm
„Heizungsanlagen in Gebäuden - Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast“

Die Frischluftheizung besteht aus mehreren Komponenten. Das Lüftergerät mit der integrierten Wärmepumpe bietet eine Grundversorgung.
Sollte dies nicht mehr ausreichen, müssen Zusatzheizquellen (z.B. PTC-Elemente, Ofen o.ä.) den Restbedarf abdecken.
Werden alle Heizquellen genutzt (Lüftergerät mit WP + PTC-Elemente), können die Raumtemperaturen lt. DIN bei der Auslegungstemperatur (Außenlufttemperatur) erreicht werden.
Meine ganz persönliche Erfahrung mit der FLH (Standort Hohenstein) zeigt, dass das Haus (160m² Wohnfläche) bis zu einer Außentemperatur von ca. +5°C ausschließlich mit der Lüftungsanlage mit zugeschalteter Wärmepumpe beheizt werden kann. Im Bad wird eine Zusatzheizung benötigt. Sinkt die Außenlufttemperatur muss ich zuheizen. Hierfür setze ich gern unseren Wohnraumofen ein.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Detlef Schober
28. Januar 2015, 08:42
Guten Tag an die Frischluftheizer,

unser energetisch suboptimal ausgerichteter Bungalow hat Frischluftheizung für 180qm!
Die Anlage muss also immer ihre Muskeln spielen lassen.
Sie wird unterstützt durch einen Sole-Erdwärmekorb und unseren Kaminofen.
In den vergangenen Wochen waren es immer nachts um -3 bis +2 Grad und tagsüber
maximal 5-7 Grad und oft starker Wind.

Die kleine Wärmepumpe läuft immer durch, um den normalen Wärmeverlust des Hauses auszugleichen.
Im Glasdisplay in der Wohnzimmerecke, diagonal vom Kamin entfernt angebracht, sind 28 Grad eingestellt.
Der Sole-Erdwärmekorb unterstützt ab ca. 2 Grad die WGT und bringt die Zuluft auf 6-7 Grad.

Die Temperatur im Wohnzimmer sinkt so nie unter 20-21 Grad.
In nicht dauerhaft genutzten Räumen bleibt es bei minimal 17 Grad.
Ab 16-17 Uhr kommt je nach Arbeitsende der Hausbesitzerin der Kamin zum Einsatz.

Dann werden es schon mal 25 Grad im Wohnzimmer und bei geöffneten Türen wird es im gesamten Haus
angenehm warm.
Die Wärmepumpe bleibt in Betrieb, da ohne sie die Zulufttemperatur zu niedrig wird und die Wärme vom Kamin
nicht optimal im Haus verteilt wird (hab es getestet).
Die Zulufttemperatur erreicht dann schon mal 40 Grad.

PTC-Unterstützung ist nur extrem selten nötig, wenn mal ein Gast im großen Gästezimmer im Dachgeschoss angemeldet ist oder im Wohnzimmer bzw. Küche kurzfristig ohne Aufwand mehr als 21 Grad gewollt sind.
In den Bädern und in der Diele habe ich Fliesen mit el. Fußbodenheizung.
Unser Elternbad hat immer 23 Grad, zeitgesteuert und die Diele 21 Grad weil in der offenen Galerie darüber mein Büro ist.

Bisher habe ich den Energieverbrauch gelegentlich abgelesen und notiert.
Im März kann ich das erste Jahr komplett auswerten, rechne bisher mit 60-80 € für Heizung und Warmwasser im Monatsmittel.
Für Kaminholz, Zubehör und Schornsteinfeger rechne ich ca. 12 € bei 2 Ster Brennholz (Birke und Buche).

Für 180 qm mit Wohlfühlklima im ganzen Jahr bin ich da mehr als zufrieden.
Außer Filter wechseln je nach Lage des Hauses kommen ja keine weiteren Kosten für die ganzjährige Heizung/Klimatisierung hinzu.
Mein Resümee zur Frischluftheizungsnutzung ist:

- eigene Nutzergewohnheiten beachten (Wohlfühltemperatur in welchen Räumen)
- installierte Anlagentechnik beachten ( EWT, Kamin, PV)
- WGT- Wärmepumpe immer laufen lassen ( Haus hat immer Wärmeverlust bei Kälte außen)
- PTC arbeiten modulierend und ergänzen den Restwärmebedarf, also nicht immer mit
angegebener Maximalleistung in Abhängigeit von der Eingangstemperatur am Element
- zu günstigem Stromanbieter wechseln wenn möglich
- juhuuu, kein Heizölgeruch und Lagerraumverlust mehr
- GAS vertraue ich nicht und mag es nur beim Kochen (auch wenn es noch billig ist)
- Strom kann ich selbst produzieren und das mache ich auch (13 kW Ost/West)

Viele Grüße aus Thüringen
Detlef
von Thomas
27. Januar 2015, 23:05
Hallo Herr Leick,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Noch was zur von Ihnen genannten Auslegungstemperatur der Frischluftheizung:
Welche Raumtemperatur kann bei Auslegungstemperatur mindestens erreicht werden?
Sind hierbei noch Reserven eingerechnet?

Ist es normal, dass bei ca. 0°C Daueraußentemperatur die PTC-Elemente bereits zu über 50% des Tages aktiv sind?

Dankeschön!

Thomas
von Hans-Juergen Leick
27. Januar 2015, 15:03
Hallo Oli,

eine Einbindung der aufgezeichneten Daten der Wetterstation ist nicht möglich.
Sie haben die Möglichkeit, in Verbindung mit dem Glasdisplay CO2- und/oder Feuchtesensoren einzusetzen.
Damit können Sie die Anlage CO2- und/oder feuchtegeregelt betreiben.
Es werden üblicherweise im Wohnen und Schlafen CO2-Sensoren platziert.
Während in den Bädern ein Feuchtesensor eingesetzt wird.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Hans-Juergen Leick
27. Januar 2015, 08:33
Hallo Thomas,

es ist bei den derzeitigen Temperaturen völlig normal, dass die Wärmepumpe dauerhaft in Betrieb ist.
Sollte diese Leistung nicht ausreichen, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, schalten die PTC-Elemente zu.
Die Frischluftheizung ist für jedes Haus so ausgelegt, dass sie bei der Auslegungstemperatur das Haus beheizen kann.
Diese Temperatur liegt in Deutschland je nach Region zwischen -10°C und -16°C.

Es macht keinen Sinn, die Abluft vor dem Geräteeingang zu erwärmen, um später evtl. mehr Wärme zu bekommen.
Zunächst wird der Abluft über den Gegenstrom-Wärmetauscher ein Großteil der Wärme entzogen.
Diese Wärme wird an die kalte Außenluft übertragen. Anschließend kommt die Wärmepumpe zum Einsatz und entzieht der Abluft die Restenergie.
Die Wärmepumpe gibt diese Energie an die Zuluft ab. Auf diesem Weg wird die Energie der Abluft ideal ausgenutzt.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Hans-Juergen Leick
27. Januar 2015, 08:30
Hallo Frau Schöffler,
halllo Herr Hergeth,

die beschriebenen Temperaturen von ca. 36°C sind üblich. Auch, dass die Wärmepumpe bei den derzeitigen Außentemperaturen um 0°C permanent in Betrieb ist, ist normal.
Die niedrigeren Temperaturen von ca. 26°C bis 28°C können daher kommen, dass die Anlage eventuell gerade abgetaut hat.
Anschließend wird wieder der Normalzustand eingeleitet.
In dieser Anlaufphase sind die Temperaturen niedriger und steigen in Laufe des Normalbetriebes wieder an.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Thomas
26. Januar 2015, 09:30
Hallo,
in meinem relativ großen Wohn-Ess-Koch-Bereich musste ich schon relativ früh die PTC-Zusatzheizung freigeben. Nun ist es so, dass z.Zt. bei einer durchschnittlichen Außentemperatur von ca. 0°C und keinem Sonnenschein die PTCs bereits zu über 50% der Heizzeit (Wärmepumpe läuft dauerhaft, PTCs immer freigegeben, Lüfterstufe 2) aktiv sind, d.h. im Wechsel ca. 7,5 Minuten ein, ca. 7 Minuten aus, usw.
Ist dies normal? Ich habe die Befürchtung, dass die WGT inkl. PTCs es bei dauerhaften wirklichen Tieftemperaturen nicht schafft, meine Wunschtemperatur von 21°C dauerhaft zu halten.

Wie ich gelesen habe, arbeitet die Wärmepumpe mit der Ladeenergie der Abluft.
Wäre es sinnvoll, in den Abluftkanal vor dem WGT-Geräteeingang ein Vorheizregister zu integrieren?
Würde dann die Wärmepumpe nicht aus z.B. 1000 Watt Vorheizregister mehr als 1000 Watt Heizleistung produzieren? Oder habe ich hier einen Denkfehler?

Vielen Dank!

Thomas
von Markus Hergeth und Marina Schöffler
26. Januar 2015, 09:30
Hallo an alle Experten der Fa. Schwörer und an alle Schwörerhaus Besitzter:

Folgendes ist mit aufgefallen:

Die Wärmepumpe läuft ja bei den Temperaturen bei uns eig. ständig durch.

Bei den derzeitgen Temperaturen (um die 0 Grad rum) erreicht die WP eine Zulufttemperatur von ca. 36 Grad.

Ist meines Erachtens kein schlechter Wert.

Zusätzlich heizen wir mit dem Ofen dazu, und mit geöffneten Türen schaffen wir es so ohne Probleme, auch in den oberen Räumen um 19 Grad reinzubringen bzw im Woh-Ess-Bereich angenehme 22,5 Grad zu haben.


Gestern war ich jedoch verwundert.

Da brachte die WP nur eine Zulufttemperatur von zw. 26 und 28 Grad, obwohl der Ofen lief und wir eine Ablufttemperatur von 22 Grad hatten


Da brachte Sie in der Vergangenheit schon über 40 Grad.

Nun also meine Frage:

Wie sind diese Temperaturunterschiede zu erklären.

Ich hab dann die WP abgschaltet und nur mit dem Ofen geheizt, (Lüftung lief normal, die schalt ich nie aus)

Heut früh wars nicht wesentlich kühler unten als sonst auch.

Ich hab dann heut bevor ich in die Arbeit gefahren bin wieder die WP eingeschaltet und siehe da:

Zulufttemperatur 35,8 Grad.

Vielleicht kann mir das von euch Hausbesitzern bzw ein Experte erklären, wie es zu solchen Unterschieden kommen kann.
von Markus Bierkant
23. Januar 2015, 08:45
Hallo Herr Leick,

ich hatte schon mal geschrieben gehabt das die WGT gerade bei den -Graden so große Sprünge beim Strom macht.Ich glaube her raus gefunden zuhaben wo dies herkommt. Ich denke das ist die Abtaufunktion denn immer wenn es -Grade hat sind die Sprünge am Stromverbrauch zusehen.
Meine Frage ab wann geht die Abtaufunktion den überhaupt an?
Habe heut morgen mal geschaut da Stand dran Außentemp -3,3°Grad und Abtauein -9°Grad somit dürfte doch die Abtaufunktion garnicht anspringen oder?

Gruß
Markus Bierkant
von Peter Feldmann
21. Januar 2015, 22:38
Hallo Oli,

bitte wenden Sie sich direkt über meine Internetseite an mich, um weitere Detailfragen
zu klären.

Viele Grüße

P. Feldmann
von Oli
21. Januar 2015, 10:18
Hallo Herr Feldmann,

an der WGT Steuerungschicht wäre ich sehr interessiert. Haben Sie zufällig ein GitHub Account oder bleibt der Code privat?
Als UI benutze ich JSF mit ajax. Könnte ich mir gut vorstellen auch für WGT-Steuerung. Wenn das Bedienpanel weg ist fragen Sie vermutlich einen Temperatursensor im "Master-Raum" ab?
Als Bedienpanel-Ersatz könnte man einfach ein Tablet an die Wand nageln.

Gruß
Oliver
von Peter Feldmann
20. Januar 2015, 09:34
Hallo,

man benötige nicht allzuviel Hardware, also wie vorher bereits erwähnt, ein Raspberry oder ähnlich und ein serielles Anschlusskabel für die WGT.
Das Schwörer-Bedienpanel muss zwingend abgeklemmt werden, da es sonst die neue Steuerung überbrücken würde. Kann aber im Gegenzug auch jederzeit wieder
in Betrieb genommen werden, falls man doch wieder die klassische althergebracht Methode verwenden möchte oder als Hardware Backup.
Man benötigt natürlich noch die Protokolldaten für die serielle Schnittstelle, um mit dem WGT-Leitungsteil kommunizieren zu können. I2C ist wohl
laut Hersteller der Steuerung nicht so einfach anzuzapfen.
Bei mir ist es so, das der Raspberry als Gateway von WGT/seriell zu TCP/IP arbeitet. Ferner habe ich mir die notwendigen Befehle (z.B. Wäremepumpe an/aus)
nochmals selbst in einem XML-Format definiert, um nun von Ferne die entsprechenden Steuerbefehle absetzen zu können. Daher läuft bei mir auch die
neue grafische Benutzeroberfläche als WebServer sowie die neue WGT-Steuerung auf einem anderen entfernten Rechner (könnte auch ein Raspberry sein), der nun auch die Temperatur in
den Wohnräumen erfasst und auswertet. Feuchtemessungen wie von Oli vorgeschlagen in Kombination mit der Ansteuerung der Lüfterstufen ist übrigens auch eine weitere
vernünftige Anwendungsmöglichkeit. Sobald man die WGT einmal ansteuern kann, hat man per Software alle erdenklichen Möglichkeiten die WGT
intelligent zu nutzen.

Viele Grüße

P. Feldmann
von Oli
19. Januar 2015, 12:39
Hallo,

ich fand das auch interessant da ich auch schon einen Raspi im Einsatz für Garagentore, Funksteckdosen und Erfassung von Stromverbräuchen habe.
Vermutlich ersetzt das Raspi die Steuereinheit komplett. D. h. man könnte so viele Schaltphasen definieren wie man möchte da vermutlich in der WGT nichts in der Richtung gespeichert ist und eher Slave ist. Ausserdem finde ich die Bedienungsfreundlichkeit des Glas-Displays jetzt nicht unbedingt benutzerfreundlich. Viel besser wäre eine Integrierbarkeit ins Netzwerk gewesen. Z. B. schalte ich oft die WGT auf Stufe 1 Abends um die Wärme länger zu halten. Morgens vor dem Duschen natürlich wieder auf Stufe 2. Wenn jetzt jemand Abends auch duscht, wird Stufe 1 nicht eingeschaltet. Ich muss also immer runter rennen und am Bedienteil das einstellen. Via Web-App oder Android-App wäre viel komfortabler.
Eine weiter Stufe wäre die automatische Anpassung der Lüfterstufe an die Lüftfeuchtigkeit und den CO2-Wert der Luft. Habe eine Netatmo Wetterstation die das in allen wichtigen Räumen loggt. Der Wert kann via Webservice abgefragt werden und wäre evtl. ein weiterer interessanter Input in die WGT-Steuerung.
Vermutlich wird der i²C Bus des Raspis verwendet zur WGT?

Viele Grüße
Oli
von Markus Bierkant
16. Januar 2015, 14:13
@Peter Feldmann

Hallo Herr Feldmann,
das hört sich recht interessant an.
Und wie könnte man dies in bestehende Anlage einbringen?
Was brauch man alles dafür usw. Software etc.

Viele Grüße
M.Bierkant
von Peter Feldmann
14. Januar 2015, 21:22
Hallo,

ich hatte bereits Anfang des Jahres über meine WGT Automation berichtet und möchte nun nochmals meine
Erfahrung mit der neuen Ansteuerung der WGT mitteilen.
Die WGT läuft nun über ein Jahr ohne Bedienpanel vollautomatisch. Die Bedienung erfolgt bei Bedarf
über Smartphone oder Browser um aktuelle Zustände der WGT abzurufen oder gegebenenfalls Betriebsmodi
zu verändern (z.B. Hand- oder Automatikbetrieb, Solltemperaturen).
Aus meiner Sicht ist es nun so, als würde 24 Stunden am Tag jemand am "virtuellen" Bedienpanel von Schwörer stehen und die WGT immer an die momentan gegebenen Umgebungstemperaturen (innen und aussen) optimal anzupassen (z.B. Wahl von Sommer/Winterbetbrieb, ZH an oder aus, WP and oder aus, Lüfterstufen, usw.). Lediglich die Solltemperatur ist vorgegeben. Ferner weiß die Steuerung nun auch, wann
wir abwesend sind und ggfls. im Urlaub sind. Für all diese Szenarien können auch Wunschtemperaturen vorgegeben werden.
Im übrigen könnte dieses System in jede ältere und auch neuere WGT integriert werden. Dafür benötigt man preiswerte Standardhardware, etwa den stromsparenden RaspberryPI.
In dieser Heizperiode rechne ich nochmals wieder mit einer Energieeinsparung von mindestens 10% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt ergibt sich sogar im Vergleich zur Wintersaison 2012/2013 eine Einsparung von gut 30%.

Viele Grüße

P. Feldmann
von Hans-Juergen Leick
13. Januar 2015, 07:50
Hallo Christian,

es besteht die Möglichkeit, im Verteilerkasten eine Zeitschaltuhr bauseits zu installieren. So können Sie im Bereich der Zuleitung für das ADAX-Gerät dieses, wie gewünscht, ein- und ausschalten.
Wird eine Zeitschaltuhr bemustert, haben wir ein Modell der Fa. Eberle (Typ tr610top) verbaut.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Oli
8. Januar 2015, 08:45
Also 20 kWh pro Tag ohne PTC und Wärmepumpe ganztägig bekommen wir auch hin. Wird halt mit anstatt PTCs geheizt.
von Christian U.
6. Januar 2015, 22:26
Hallo Herr Schwarz und liebe Blogleser,

mit Interesse verfolge ich den Blog, wir haben seit kurzem unser Haus bezogen und sind soweit auch zufrieden, allerdings mussten wir im großen Bad feststellen, dass man nur schwierig ohne Zusatzheizkörper die 17 Grad halten kann.

Da es ja keinen Sinn macht das Bad rund um die Uhr zu heizen nur um frühs und abends für ne halbe Stunde angenehme Temperaturen zu haben, stellte sich für mich die Frage eine digitale Zeitschaltuhr für das Zusatzheizgerät einzubauen.

Nun meine Fragen:

1. Auf dem ADAX Heizkörper ist kein Typenschild zu finden, daher weiß ich nicht wie die Leistungsaufnahme des Zusatzheizkörper ist?

2. Welche Einbauat wird von Schwörer bevorzugt? Hutschienenmontage oder Aufputz, da der Heizkörper direkt angeklemmt ist.

3. Welcher Typ Zeitschaltuhr wird von Seitens Schwörere verbaut?

Welche Erfahrungen haben die Blogleser mit dieser Problematik schon gemacht?

Vielen Dank für die Hilfe.

Gruss
Christian
von McElad
5. Januar 2015, 10:04
Seit 15. Juni wohnen wir in unserem SchwörerHaus. Das EFH Haus ist als Passivhaus erstellt worden (Laut Energieausweis 223 m2 Nutzfläche, 10,9 KWh/m2/Jahr). Bei der Konzeption wurde mir auf Anfrage gesagt eine Kaminöffen beim Passivhaus wäre überdimenzioniert und unnötige Kosten verursachen. Muss ich leider sagen, dass ich mit einem aktuellen Verbrauch von ca. 50KW/Tag äußerst entäuscht bin. Aktuelle Einstellung: Bedienteil 23°C, Thermostat im Hauptzimmer auf 20°C, alle sonstige Thermostate auf ca. 19°C, Zusatzheizung freigegeben, Adax Direktheizungen auf ca. 19°C
Allerdings habe ich festgestellt, daß die Kondensationstemp stets unter 20°C liegt, die Zuluft Temp ca. 19°C und Abluft Temp. dauerhaft > Zuluft Temp ist, Aktuell ca. 22°C. Ist bei mir was defekt??? Bitte um umgehende Hilfe.
Claudia Baur von Claudia Baur
31. Dezember 2014, 14:21
Hallo Markus,
da hier eine schnelle Antwort von einem unserer Techniker sinnvoll ist, bitte ich Sie unseren Kudendienst über die Tel 07387 160 anzurufen - unser Kollege an der Zentrale verbindet Sie dann entsprechend, sodass Sie zeitnah eine Antwort bekommen.
Vielen Dank!!
Viele Grüße Claudia Baur
von Markus
29. Dezember 2014, 07:17
Hallo Herr Schwarz,

aktuell bei den Temperaturen -13° Grad kommt mir an der WGT was komisch vor und hoffe das diese nicht kaputt ist oder so.
Ich habe am Wärmepumpenstromzähler ein Energiemessgerät dieses zeigt mit den aktuellen Verbrauch in Watt an. Dieser macht gerade ganz komische Sprünge. Es läuft nur die WGT sonst nichts keine PTC usw.
Temperatur am Bedienteil auf 25° Grad eingestellt zieht die WGT ca.500 Watt pro Std. Nur jetzt bei dein -13° Grad springt diese nache ain paar Minuten auf 2000 Watt und wieder runter und wieder rauf. Habe an einem Tag 24 Kw/h verbraucht und das ohne PTC und ohne die ADAX Geräte.

Ist hier was defekt????

Mit freundlichen Grüßen
Markus B.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
22. Dezember 2014, 10:56
Hallo Thomas,

es wird immer wieder nach einer größeren Wärmepumpe gefragt. Technisch wäre dies insofern möglich, dass der Wärmepumpe mehr Luft (als Ladeenergie) zugeführt werden müsste. Da wir bei der WGT mit einer Luft-/Luft-Wärmepumpe arbeiten und ausschließlich mit der Luft und Wärme nach dem Wärmetauscher arbeiten, ist dies nur eine theoretische Möglichkeit. In der Praxis würde das so aussehen, dass bei Erhöhung der Luftmenge auch die Luftwechselrate erhöht werden würde. Dies bedeutet, es wird mehr als nötig gelüftet (Lüften bedeutet immer Verlust).

Außerdem würde bei einer Erhöhung der Luftmenge der Komfort im Haus deutlich leiden - Sie bzw. die Bewohner einen Luftzug verspüren. Das ist sehr unangenehm und möchte niemand haben. Daher sieht dieses System die Ausreizung der Wärmerückgewinnung innerhalb der vorhandenen Wärme aus dem Haus vor. Sie können ganz sicher sein, die vorhandene Anlage nutzt diese Möglichkeit voll aus. Der Rest wird über die PTC-Heizelemente und die Wärmekörper im Bad abgedeckt. Der Energiemix, der sich daraus ergibt, ist absolut stimmig.

Würde ein noch größerer Wärmetauscher verwendet, würde für die Wärmepumpe weniger Ladeenergie übrig bleiben, was die Effizienz des Gesamtsystem nicht steigern würde.
Es gibt auch keine Überlegungen, dieses über Jahre hinweg bewährte System neu zu planen.

Freundliche Grüße
Das SchwörerHaus Technik-Team
von Thomas
21. Dezember 2014, 16:24
Hallo,
da ja viele (mich eingeschlossen) mit der Leistung der Wärmepumpe der Frischluftheizung nicht zufrieden sind, würde mich interessieren, ob es technisch überhaupt möglich wäre, mit der doch geringeren Luftmenge, mit der hier gearbeitet wird, höhere Zulufttemperaturen zu erreichen. Oder ist das System voll ausgereizt?
Oder wäre doch eine größere Wärmepumpe möglich?
Oder ein Wärmetauscher mit höherem Wirkungsgrad?
Ist etwas in der Richtung geplant?

Gruß
Thomas
von Hans-Juergen Leick
17. Dezember 2014, 14:19
Hallo Holger,

das Gesamtsystem der Frischluftheizung (FLH) besteht aus dem Lüftergerät mit integrierter Wärmepumpe und den PTC-Heizelementen.
Nur wenn alle Komponenten in Betrieb oder zumindest betriebsbereit sind, kann die Beheizung des Hauses funktionieren.

Werden z.B. die Zusatzheizelemente (PTC’s) gesperrt und die FLH läuft nur mit der Wärmepumpe im Lüftergerät, betreibt man die Heizungsanlage nur mit einem Teil der Gesamtleistung.
Wichtig ist, dass die Anlage permanent in Betrieb ist. Das ständige Gasgeben und Bremsen erzeugt beim Autofahren auch einen deutlichen Mehrverbrauch gegenüber einer gleichmäßigen Fahrt.
Das Abschalten der Anlage in der Nacht bedeutet, dass KEINE Heizleistung zur Verfügung steht. Aber gerade nachts sind die Außentemperaturen meist niedriger als am Tag und es besteht ein erhöhter Heizbedarf. Wird diese Heizleistung nicht bereit gestellt, kann der Wärmebedarf nicht gedeckt werden und die Raumtemperatur nimmt ab. Morgens wird die Anlage wieder eingeschaltet und muss nun erst mal deutlich mehr Energie verwenden, um die Raumtemperatur wieder zu erreichen.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Corinna
16. Dezember 2014, 22:21
Hallo zusammen vielen Dank für die ganzen Antworten. Wir werden uns wohl auch für den nächsten Winter einen Kaminofen zulegen. Denn unsere ptc's sind dauerhaft freigeschaltet damit es warm also 22 grad sind. Ds mit der Nachtabsenkung lassen wir nun auch sein jedoch sind wir sehr auf die Stromrechnung gespannt. VG, Corinna
von Familie Jauss
16. Dezember 2014, 14:01
Hallo Corinna,

nachdem ich nun schon laaaange nicht mehr hier durchs Forum gestöbert bin, hatte ich heute mal wieder Zeit dazu :-) und bin auf deinen Beitrag gestoßen.

Ich denke um einen Wärmeverlust des Hauses in der Nacht über einen so langen Zeitraum ohne jegliche weitere Wärmezufur wirst du nicht umherkommen. Die 4 Grad Abkühlung sind aber tatsächlich nicht ganz wenig. Wir haben Nachts auch die FLH ausgeschalten und verlieren über die Nacht 1,5 - 2 Grad.
Allerdings kommt es hier meiner Meinung stark auf das Haus an. Viele Fensterflächen = mehr Verlust. Wir haben z.B. eine DHH und verlieren über die längste Seite des Hauses (11,5 Meter) zum Nachbarn wahrscheinlich deutlich weniger Energie als ein ganz freistehendes Haus.
Also die 4 Grad klingen jetzt für mich zwar fast doppelt so hoch wie bei uns, aber auch nicht völlig daneben sondern sind ggf. stark von eurer Bauweis beeinflusst. Ich heize den Wärmeverlust der Nacht wenn nötig mit dem Kaminofen wieder rein, falls es mir zu kalt ist. Aber meistens lasse ich es tagsüber so, und schalte nur die FLH mit Wärmepumpe dazu. Wenn du keinen Kaminofen hast würde ich dem Ratschlag von Hr. Schreck folgen und nicht absenken über Nacht. Das ist zu träge und teuer, bis du die Energie wieder drin hast.

Ich habe jetzt mit 2014 das erste komplette Kalenderjahr hinter mir und kann aus unserer Erfahrung sagen, dass die Kombination FLH und Kaminofen klasse ist. Die PTC Elemente benutze ich gar nicht, der Ofen liefert günstig und durch seine Schnelligkeit flexibel die Wärme, welche dann von FLH und Wärmepumpe lange gehalten wird. Und falls ich mal Abends besonders verfroren bin und es schnell kuschelig wärmer haben will als sonst, dann geht das ratz-fatz im Gegensatz z.B. zu meinem Nachbarn mit seiner trägen Fußbodenheizung :-)

Viele Grüße,

Daniel
von W. Müller
15. Dezember 2014, 21:58
Hallo Thomas,

wir heizen das Bad mit dem 600W ADAX-Heizkörper auf ca. 21°C (Dauertemperatur). Morgens und manchmal Abends schalten wir zusätzlich einen Heizlüfter für einige Minuten an, das kostet wenig Strom und schafft Wohlfühltemperaturen.

Die PTCs sind Teil der "Frischluftheizung", genauso wie die Kleinstwärmepumpe. Von daher müssen diese im Winter laufen, um auf angenehme Temperaturen zu kommen. Das funktioniert auch als alleinige Heizung auch im KfW70 Haus. Die Frage ist, ob einem die Stromrechnung dazu passt. Aber das wurde hier schon endlos diskutiert. Es ist ein simples und günstiges Heizungssystem (Einmalkosten). Dafür liegen die laufenden Kosten höher als bei z.B. einer Flächenheizung mit Gasbrennwerttherme.

Gruß, W. Müller
von Thomas
15. Dezember 2014, 02:26
Hallo,
mir ist noch etwas unklar, wie ich mein Bad beheizen soll. Hierfür habe ich lediglich einen elektrisch betriebenen Adax-Heizkörper. Sollte ich mit diesem das Bad auch durchgehend auf die Wohlfühltemperatur heizen? Das Bad wird ja, im Vergleich zu den Wohnräumen, nur kurze Zeit benutzt.

Dann noch was zur Frischluftheizung:
Bei mir schafft es die Wärmepumpe der WGT, auch wenn sie ganztags läuft, selbst bei 10°C Außentemperatur leider nicht, auf über 16-17°C zu heizen, somit muss ich recht früh die PTCs einsetzen, um auf angenehme Temperaturen zu kommen.

Die Frischluftheizung scheint mir nur in Passivhäusern oder Häusern mit Kaminofen sinnvoll zu sein, aber nicht als alleinige Heizung im KfW 70-WärmeDirektHaus (wo sie mir von Schwörer empfohlen wurde).

Gruß
Thomas
von Holger
14. Dezember 2014, 15:39
Hallo,
also wir lassen die Frischluftheizung auch nur stundenweise laufen (zum Durchlüften), denn Heizen kann sie nicht wirklich. Von 23 Uhr bis morgens 6 Uhr bleibt sie ganz aus, so sind von den gut 22 Grad am Abend morgens fast noch 20 Grad übrig. Anfangs in unserem ersten Winter vor 3 Jahren hatte ich die Frischluftheizung noch durchgängig laufen lassen und hatte morgens so ca. 17 Grad.

Man merkt auch, sobald sich die WGT einschaltet, sinkt die Temperatur und muss irgendwie zuheizen. Das zeigt eigentlich, dass die Frischluftheizung zum Heizen eigentlich wenig geeignet ist. Sie funktioniert eigentlich nur richtig, solange die Außentemperaturen noch im zweistelligen Bereich sind.

Das Zuheizen mit den PTC's ist auch nicht die Lösung, da es sehr lange dauert, bis es zu einer spürbaren Temperaturerhöhung kommt. Eigentlich merkt man die PTC's nur auf dem Stromzähler ... schade eigentlich. Wir hatten uns von dieser Frischluftheizung irgendwie mehr versprochen ...

VG
Holger
von Hans-Juergen Leick
8. Dezember 2014, 13:38
Hallo Anja,

die LED für die Funktion „Zusatzheizung“ ist am Fernbedienteil in der Mitte platziert. Die LED links zeigt die Funktion der Wärmepumpe, die LED rechts signalisiert „Gerät in Betrieb“ (grün).
Leuchtet die rechte LED rot, wird die Meldung (z.B. Filterwechsel) im Display angezeigt.

Wählen Sie die Betriebsart „Winterbetrieb“ aus, wird die Funktion „Zusatzheizung“ automatisch freigegeben. In der unteren Zeile des Bedienteils ist „Zusatzheizung frei“ zu sehen.
Diese Funktion können Sie mit dem Taster links unten ein- oder ausschalten. Dies ist die zentrale Freigabe-Funktion für alle PTC’s.
Automatisch geht diese mittlere LED nicht aus. Wenn die Zusatzheizung freigegeben ist (mittlere LED leuchtet), müssen die PTC’s noch nicht in Betrieb sein.
Erst wenn am jeweiligen Raumthermostat die Isttemperatur unter die Solltemperatur absinkt, schaltet der Raumthermostat das PTC an.

Die LED links für die Wärmepumpe sollte in diesem Fall immer leuchten. Die Wärmepumpe sollte immer zu erst in Betrieb sein bevor die PTC’s zugeschaltet werden.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Hans-Juergen Leick
8. Dezember 2014, 13:36
Sehr geehrter Herr Schimpfky,

die Leistung des EWT hängt von mehreren Faktoren ab.
Neben dem Wetter ist vor allem die Bodenbeschaffenheit ein wichtiges Kriterium. Daher ist nicht vorherzusagen, wie lang der EWT seine Leistung halten kann. Durch die Erhöhung der Start-Temperatur wird die Betriebszeit ebenfalls erhöht.

Der Sole-EWT ist für die Luftmenge der Lüftung und der Brauchwasser-WP nicht ausgelegt. Dieser ist für eine Luftmenge bis 300m³/h einsetzbar. Der Volumenstrom Ihrer Lüftungsanlage (in Stufe 2) liegt bei 155m³/h.
Der Volumenstrom der Brauchwasser-WP liegt bei ca. 500m³/h.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Anja
6. Dezember 2014, 07:41
Hallo,
ich habe eine Frage zu der Zusatzheizung (PTC). Wir mussten sie diese Woche das erste Mal zuschalten, da die WP bei uns leider nicht mehr als 18° schafft. Der Stromverbrauch steigt dadurch ganz schön an. Jetzt ca. 30kW am Tag. Mir ist gestern mal aufgefallen, dass das Licht der Zusatzheizung am Panel aus ging.

Nun zu meiner Frage: Bedeutet dies, dass die Zusatzheizungen nicht laufen? So wie bei der WP, wenn die Wärme erreicht ist, dass sie sich ausschaltet und das Licht am Panel ausgeht. Kann ich dann immer davon ausgehen, dass immer eine Zusatzheizung läuft, wenn es leuchtet?

Viele Grüße
Anja
von R. Schimpfky
5. Dezember 2014, 08:19
Hallo zusammen,

gerne wiederhole ich meine Frage vom November: Mit Überraschung habe ich festgestellt, dass in der Betriebsanleitung für meine Heizung WGT 134BP HK eine Betriebstemperatur (Außentemperatur) von -20 bis +35°C angegeben ist. Ich habe außerdem einen Sole-EWT.

In 3 der letzten 4 Jahre (2011, 2012, 2013) wurde diese Temperatur im Winter an mehreren Tagen unterschritten. Ich lebe in Dresden, einer Region wo das Wetter nicht besonders “extrem” ist. Die Wetterbedingungen treten also in der Form sicher auch bei anderen Hausbesitzern auf.

Wie werde ich mein Haus an solchen Tagen heizen? Ausschließlich über die PTC-Elemente und die Direktheizgeräte? Das fände ich sehr bedauerlich, wenn ich ausgerechnet an Tagen mit sehr hohem Heizbedarf auf das effiziente Gerät verzichten muss. Schaltet sich die FLH bei weniger als -20°C AT selbst ab, oder muss ich das tun? Wenn ich die Anlage bei solchen extremen Temperaturen laufen lassen, verfällt dann die Garantie, oder kann das Gerät schaden nehmen?

mit freundlichen Grüßen
Rolf Schimpfky
von Johannes
1. Dezember 2014, 09:39
Hallo Corinna,

ich denke man sollte hier auch zwischen den verschiedenen Energiestandards unterscheiden, es sollte ja schon einen spürbaren Unterschied zwischen KFW 70, 55 und 40 bzw. Passivhausstandard geben.
Wir haben ein KFW 55 -Haus, und über nacht kühlt dieses bei aktuellen Temperaturen von ca. 0° C (heute morgen 5:40 abgelesen) um ca.2 Grad ab (Gestern Abend 22:00 Uhr 24° C, heute Morgen 5:40 Uhr 22°C).
Im Übrigen denke ich nach wie vor das man die Anlage gut über Nacht abschalten kann, da der Stromverbrauch so bei Null liegt. Wenn die Wärmepumpe läuft benötigt diese zum einen Strom, zum anderen muss sie es erst einmal schaffen, sehr kalte Winterluft zu erwärmen. Wir haben die Erfahrung gemacht das das Haus trotz laufender Wärmepumpe etwas abkühlt, ähnlich wie bei ausgeschalteter Anlage, nur das das dann noch Strom kostet.
Wirklich sinnvoll im Winter ist ein Holzofen.

Viele Grüße,

Johannes
von Hans-Juergen Leick
1. Dezember 2014, 08:35
Hallo Corinna,

wenn Sie Ihre WGT und damit Ihre Heizung nachts für 9 Stunden abstellen, können Sie bei entsprechenden Außentemperaturen nicht erwarten, dass die Innenraumtemperatur nicht absinkt.
Ihr Haus hat, wie jedes andere Gebäude auch, einen Wärmebedarf.

Bei einer Innenraumtemperatur von 22°C und einer geringeren Außentemperatur wird immer Wärme nach außen abgegeben.
Diesen Verlust müssen Sie ausgleichen. Wenn Sie das nicht tun, kühlt der Raum ab. Dabei ist zu beachten, dass die Auslegungstemperatur für Wohnräume bei 20°C liegt.
Im allgemeinen wird angegeben, dass jedes Grad mehr Raumtemperatur einem Mehrbedarf von etwa 6% entspricht.
Das bedeutet bei Ihnen, dass Sie schon etwa 12% mehr Energie aufwenden müssen, da Sie eine Raumtemperatur von 22°C haben möchten.

Wir selber habe in unserem Haus die Erfahrung gemacht, dass die Raumtemperatur von 20°C bei einer Außentemperatur von ca. 6°C gehalten wird.
Voraussetzung: Die Lüftungsanlage ist incl. Wärmepumpe in Betrieb. Keine Abschaltzeiten. Bei tieferen Außentemperaturen muss ich mit zusätzlichen Heizquellen zuheizen.
Wir haben einen Kaminofen, der dann häufig zum Einsatz kommt.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Jochen Schreck
30. November 2014, 21:53
@Corinna:

Dieser Blog (leider ist es eben kein Forum - das hatte ich schon bei Schwörer angeregt) ist in der Tat sehr nützlich, um immer wieder mal an einige Tricks und Kniffe zu kommen.

Einige von uns haben schon viel zum Thema "Optimaler Betrieb der Schwörer Frischluftheizung" geschrieben. Habt Ihr denn die vorigen Beiträge eigentlich mal angesehen? Da müsste eigentlich recht klar rauszulesen sein, dass ein Haus grundsätzlich immer auskühlt, wenn die Lüftungsanlage - und damit eben auch die Wärmerückgewinnung und die Wärmepumpe - ausgeschaltet wird. VOR ALLEM nachts wenn es kalt ist!

Wenn Ihr also, um Strom zu sparen, nachts die Lüftung ausschaltet, dann kühlt das Haus aus. Früh am Morgen müsst Ihr dann um so mehr Energie reinstecken, da die Wärmepumpe nicht für ein schnelles Aufheizen eines ganzen Hauses ausgelegt ist! Also schalten die PTC ein und wärmen das Haus wieder auf.

Dazu müsst Ihr die Physik eines Hauses verstehen:
Die Wände (innen meist Rigips auf Spanplatte) können relativ viel Wärme speichern, genau wie einiges an Inventar etc. Lässt man das Hausinnere, also die Wände inbegriffen, erst mal auskühlen, dann müssen diese langwierig und meist eben energieintensiv wieder aufgewärmt werden.

Probiert's mal aus:
Steuergerät dauerhaft auf 22 °C lassen, Raumthermostate auf 20 °C stellen (Steuergerät immer mindestens 2 K höher als das wärmste Raumthermostat!), Lüfterstufe 2 Tag und Nacht laufen lassen. KEINE Nachtabsenkung benutzen!

Nach ein paar Tagen dürfte sich alles eingependelt haben und der Energieverbrauch sollte niedrig sein.
Ach ja: "Energiesparhaus" bedeutig NICHT, dass KEINE Energie benötigt wird, um die Temperatur im Haus zu halten! Wäre DAS möglich, hätte man ein Null-Energie-Haus, nachdem es erst mal aufgeheizt ist.

Wichtig:
Nachts Rollos runter! Tagsüber auch wenn Ihr nicht da seid rauf, wenn etwas Sonne scheint!

Viele Grüße,
Jochen
von Corinna
27. November 2014, 16:59
Liebe Blogschreiber,

Zunächst einmal super,dass es dieses Foerum gibt! Wir sind jetzt den ersten Winter in unserem neuen Schwörerhaus und haben festgestellt,dass wenn wir morgens aufwachen (WGT von 23-8h aus) das Haus es nicht schafft, die abends erreichten 22grad zu halten. Wenn wir um 7h aufstehen,ist es auf 18grad abgekühlt. Wir fragen uns ob dies normal ist bei derzeit noch 5 grad Außentemperatur?!? Wieso bleibt es nicht bei wenigstens 21grad? Es handelt sich doch um "Energiesparhäuser". Insgesamt, also tagsüber, kriegen wir das Haus auch nur mithilfe der PTCs warm=22 Grad, Außentemperatur 8grad...
Mit der Bitte um Antworten ;-)
Danke!
von W. Müller
27. November 2014, 11:35
@ Markus und Marina,
Ein Wahnsinnspreis...! Leider bei uns ganz im Süden nicht verfügbar. Da liegt man im Bestcase bei 21,xx cent plus ca. 6...7€ Grundgebühr für Heizstrom. Aus dem Grund betreibe ich momentan nur Eintarifbetrieb Haushalt und Heizung. Das ist bei mir unter dem Strich etwas günstiger wg. der Grundgebühr und wesentlich simpler (keine zwei Abrechnungen, keine Abschaltungen,...). Bedingt aber eine andere Verkabelung im Zählerkasten.

@Timo, eine Ablufttemperatur von 16...17°C ? Da haben Sie es ganz schön kalt in Ihrem Haus - das schafft man eigentlich nur mit abgeschalteten PTCs ? WGT auf Winterbetrieb schalten, Raumthermostate auf 20°C und ca. 1 Tag später sollte das ganze Haus auf 20..22°C aufgeheizt sein. Bei den aktuellen Außentemperaturen unter 10°C schafft es die Wärmepumpe definitiv alleine nicht mehr, das Haus auf wohnliche Temperaturen zu heizen. Selbst, wenn etwas Sonne hereinkommt. Zu den Gesamtkosten, die dann auf Sie zukommen ist hier alles gesagt worden und die Kundenbefragungen sind ein guter Anhaltspunkt.

Grüße, W. Müller
von Hans-Juergen Leick
26. November 2014, 13:29
Hallo Timo,

es ist erfreulich, dass die Erläuterungen geholfen haben, das System zu verstehen.
Die Anzahl der verwendeten Fühler ist begrenzt. Somit können wir nicht an jeder Stelle einen Messpunkt einrichten.
Der Wert von 180m³/h ist aus der Auslegung Ihrer Lüftungsanlage entnommen.
Dieser Wert ist als Nennlüftung für Ihr Haus berechnet worden und ist damit Grundlage für die Festlegung der Lüfterstufe 2.
Ihre Vermutung ist richtig, dass Sie ein Gerät mit verstärkten Ventilatoren haben (WRG 134BP-HKv).

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Timo
26. November 2014, 11:26
Hallo zusammen,

großes Lob an dieses Forum, das ist eine sehr schöne Plattform. @Hr. Leick: Danke sehr für die schnelle und kompetente Antwort und @Hr. Schimpfky für die aufmunternden Worte.

@Hr. Leick: Zu den einzelnen Punkten habe ich noch folgende Anmerkungen:
1) Ihre Ausführungen zum WT waren sehr erhellend. Ich bin in der Tat davon ausgegangen, dass TnachWT im Zuluftstrang zwischen WT und WP gemessen wird. Dann wäre die Effizienz des WTs ja wirklich mau, so sieht das natürlich schon anders aus. Sehr schön wäre es, wenn das Gerät diese Temperatur (Zuluftstrang zwischen WT und WP) auch messen würde. Dann könnte man direkt den Wirkungsgrad des WTs monitoren und über Schwellwerte z.B. Reinigungsalarm auslösen.

2) Meine Leistungsberechnung für die Lüfterstufe 2 zum Nachvollziehen:
Variablen:
c_p = spezifische Wärmekapazität Luft = 1 kJ / (kg K)
m_Luft / t = Masse des durchgeschleusten Luftvolumens pro Stunde bei LS2 = 50% des maximalen Wertes von 250kg = 125kg (Dichte Luft = 1 kg/m³)
TnachWT = 10,6°C
Tzuluft = 41,5°C

P_therm = (T_zuluft - TnachWT) * c_p * m_Luft / t = 1,07 kW

Neben dem Fehler bei der Interpretation der Variable TnachWT habe ich also ein ganz anderes Luftvolumen angesetzt. Mir scheint, Sie sind von der lüfterverstärkten Version 134v ausgegangen, sonst erscheinen mir die 180m³ aus Ihrer Rechnung für LS2 bei 50% doch reichlich hochgegriffen. Oder ist bei mir evtl. sogar diese Version installiert? Müsste ich mal prüfen. Könnten Sie das nochmal genauer ausführen, woher dieser Wert kommt? Sollte er wirklich stimmen, arbeitet meine Anlage ja sogar leicht über der angegebenen maxP, dann wäre ich glücklich ;-)

Besten Dank, Timo
von Markus Hergeth und Marina Schöffler
26. November 2014, 11:09
Hallo liebe FLH-Benutzer,

ich habe gestern bei einem bekannten Vergleichsportal (nicht das mit 24 am Ende) nach einem neuen Stromanbieter Ausschau gehalten.

Ich habe einen Anbieter für Heizstrom gefunden, wo ich meinen Augen nicht traute:

Er heist Grundgrün

Grundgebühr: 9 € im Monat = 108 €/Jahr

Kosten für HT und NT Dauerhaft 0,1650 €/kw/h bei ner Laufzeit von einem Monat und 1 Monat Kündigungsfrist.
Er gibt ab Vertragsbeginn eine Preisgarantie von 12 Monaten!!!!!!!!!!!!!!!!
Anbieter hat Firmensitz in Berlin und liefert bundesweit.

Der Preis wird aber nur über das Vergleichsportal angezeigt, wenn Sie auf die Homepage gehen, heist es, es wird Ihnen ein Angebot zugesandt.

Ist aber identisch, ich habe angerufen :-)

Wir haben derzeit einen Anbieter (LEW Augsburg) und zahlen durchschnittlich 0,19925 Cent bei einer Grundgebühr von 60 € im Jahr.


.

Wir möchten euch das nicht vorenthalten, um evtl den ein oder anderen Euro zu sparen.

Noch eines:

Ich bekomme weder Provision noch bin ich Vertreter von dem Schuppen oder was weiß ich, ich wills nur weitergeben.
Schließlich gehts um unser Geld, und das sollten wir, wenns möglich ist,
anders investieren als ins Heizen.

Schönen Tag

Markus und Marina
von Johannes
26. November 2014, 09:57
Hallo zusammen,

Hier meine Erfahrungen nach 1,5 Jahren in unserem neuen Haus:
Wir haben im ersten Jahr in unserem Haus (KFW55, 137m² Nutzfläche, Aqua Insert mit Thermosolaranlage) rund 2500KWh für Heizung und Warmwasser benötigt, außerdem ca. 4 RM Buchenholz.
Es hat ca. ein dreiviertel Jahr gedauert, bis wir die aus unserer Sicht richtige Einstellung der WGT-Anlage gefunden haben, es wären sonst sicherlich auf noch 500KWh weniger möglich gewesen.
Die PTC-Elemente sind aus (Sicherung raus). Im Sommer läuft die Wärmepumpe so gut wie nie, und im Winter so wenig wie möglich. Natürlich ist es effektiv wenn diese so lange wie möglich läuft, aber wenn sie nicht läuft, verbraucht die WP auch keinen Strom. Wir heizen Nachmittags/Abends unseren Aqua-Insert ein (Je nach Außen- und Pufferspeichertemperatur 3-6 Stunden), die WGT ist über nacht aus (von 22:30 bis 05:00 Uhr.) Bei Temperaturen von Nachts unter -10°C hatten wir dann morgens noch 20°C Raumtemperatur, bei den jetzigen Temperaturen ca.22-23°C.
Tagsüber/Abends haben wir Raumtemperaturen von 22-24°C, bei etwa 18KWh pro Jahr und m².
Wir haben bisher noch nie frieren müssen, immer heißes Wasser und das mit recht niedrigen Kosten.
von R. Schimpfky
26. November 2014, 09:01
Hallo Timo,

ich habe ein Schwörer-Haus mit ca 140m² Wohnfläche, das ich vor ca. 1 Jahr bezogen habe. Meine ersten Erfahrungen mit der Frischluftheizung (FLH) waren ähnlich ernüchternd wie die Eindrücke die Sie schildern. Generell bin ich der Meinung, das Schwörer hier im Marketing ein anderes Bild von der Heiztechnik abgibt, als es im realen Betrieb tatsächlich der Fall ist. Die FLH ist sicher geeignet, um ein kleineres Passiv-haus fast ganzjährig mit Wärme zu versorgen. Für ein größeres Haus mit niedrigerem Dämmstandard halte ich die FLH bzw. die eingesetzte Wärmepumpe für deutlich unterdimensioniert. Die Aussage "die Wärmepumpe erzeugt im Haus eine Grundwärme, die bei niedrigen Außentemperaturen durch die Direktheizgeräte auf Wohlfühltemperatur erhöht wird", enthält eben keine griffigen Zahlen - was ist Grundwärme? Was ist eine niedrige Außentemperatur? Das kommt wohl auf sehr viele Parameter (Hausgröße, Lage, Ausrichtung, Fensterflächen, Nutzerverhalten) an.

Dennoch sind mein Eindruck von der FLH nach einem Jahr positiver als direkt nach Einzug:

Trotz häufigen Einsetzens der PTC- und Direktheizgeräte bleibt die Stromrechnung überschaubar - die Stromheizung läuft ja immer nur für wenige Minuten, durch die Dicke der Dämmung (auch beim KfW-70-Haus) geht die Wärme ja nicht schnell verloren.

Die Lüftungsanlage erhöht den Wohnkomfort deutlich. Die Einfachheit der Heizung besticht ebenfalls. Es ist kein Schornsteinfeger notwendig, es riecht nirgends nach Heizöl oder Kamin.

Hier im Schwörer Blog finden sich auch Statistiken über den jährlichen Energieverbrauch zum Heizen für kfw-70 bzw. Wärme-direkt Häuser. Im Vergleich mit älteren Gebäuden ist der Energieverbrauch niedrig. Natürlich liegt er über dem eines Passivhauses. Allerdings müssen sie auch sehr lange heizen, um mehr Geld auszugeben als ein Passiv-haus mehr gekostet hätte.

Für mein Haus plane ich zur Zeit eine Photo-voltaik Anlage (6,2kWP) um den Stromverbrauch etwas zu deckeln.
Um Räume schnell aufzuheizen verwende ich einen einfachen Heizlüfter, funktioniert wunderbar!
Zu dem bin ich überzeugt, dass der Strompreis in einigen Jahren wieder fallen wird.

mit besten Grüßen
R. Schimpfky
von Hans-Juergen Leick
26. November 2014, 08:21
Sehr geehrter Herr Anwender,

zunächst möchte ich einige Begrifflichkeiten erklären.
Die „TnachWärmetauscher“ ist die Fortlufttemperatur, gemessen am Ausgang des Wärmetauschers. Dieser Messwert ist für die Berechnung des Wirkungsgrades oder auch der Leistung der Wärmepumpe nicht relevant.
Die „Tzuluft“ ist die Zulufttemperatur, gemessen nach dem Kondensator der Wärmepumpe.

Der Wirkungsgrad wird wie folgt berechnet:
Wirkungsgrad=(T zu - T au)/(Tab - T au)

Daraus ergibt sich unter Verwendung der unten genannten Temperaturwerte für Außenluft und Abluft sowie einem Wirkungsgrad von 80% eine Zulufttemperatur von 14,2°C.

Die Berechnung „TnachWärmetauscher = (Tabluft+Taussen)/2“ ist falsch.
Diese Berechnung ermittelt lediglich den Mittelwert aus den beiden Temperaturwerten für die Abluft und Außenluft.
Dieser Mittelwert wird nicht benötigt.

Die thermische Leistung ist das Produkt aus dem Luftvolumenstrom, spezifischer Wärmekapazität von Luft und der Temperaturdifferenz aus Zuluft vor der WP und Zuluft nach der WP.

Die Zulufttemperatur vor der WP = 14,2°C und entspricht der Zulufttemperatur nach dem Wärmetauscher
Die Zulufttemperatur nach der WP = 41,5°C ==> Messwert, siehe unten
Luftvolumenstrom in Stufe 2 lt. Auslegung = 180m³/h
Spezifische Wärmekapazität von Luft = 1007 J/(kg*K)
Unter Verwendung der genannten Werte ergibt sich eine thermische Leistung von 1671W.
Wie die Werte 1,1kW und 1,3kW zustande gekommen sind, kann ich leider nicht nachvollziehen.

Die Bezeichnung „LWWP“ steht in der Regel für Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Trinkwasser-Wärmpumpe ist eine LWWP. Die Energie wird der Luft entzogen und an das Wasser abgegeben.

Die Wärmepumpe im Lüftergerät ist eine Luft-Luft-Wärmepumpe. Die Energie wird der AbLUFT entzogen und an die ZuLUFT übertragen. Die Umdrehungen von Zu- und Abluftventilator müssen nicht identisch sein. Eine Differenz von ca. 100 U/min ist im Toleranzbereich.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Timo
24. November 2014, 23:20
Hallo zusammen,

zwei Wochen nach der Hausübergabe möchte ich hier meine ersten Erfahrungen mit der Frischluftheizung teilen. Hier die Eckdaten des Hauses: DHH, 174qm Wohnfläche auf 2,5 Etagen Südausrichtung, große Fenster, kein Keller, KfW70, sehr gute Bodendämmung unterm Estrich (WLG23) und unter der Bodenplatte (8cm) sowie Warmdach 28cm.

Jetzt bin ich von der Heizung doch etwas entäuscht, denn sie schafft es nicht, das Haus im Inneren aufzuwärmen trotz zeitweise zweistelliger Plusgrade mit Sonnenschein. Daher wollte ich hier mal meine Messwerte (längere Messreihe mit Mittelwerten) darlegen und mit Euren vergleichen:

Bei Lüfterstufe 2 (50% Lüfterumdrehungen 1460) erreiche ich:
Taussen 7,2°C
Tabluft 16°C
TnachWärmetauscher 10,6°C
Tzuluft 41,5°C

Bei Lüfterstufe 3 (90% Lüfterumdrehungen 2545) erreiche ich:
Taussen 8,2°C
Tabluft 17°C
TnachWärmetauscher 10,7°C
Tzuluft 31,6°C

Wenn ich mir zu diesen Daten mal die Physik vor Augen führe, so komme ich bei Lüfterstufe 2 auf knapp 1,1 kW Heizleistung und bei Lüfterstufe 3 auf knapp 1,3 kW. Offiziell sollen es ja 1,6 kW sein.

Jetzt habe ich drei Fragen an die Experten:

1) @Hr. Leick: Unter welchen Bedingungen erreicht die LWWP 1,6 kW Heizleistung?
2) Außerdem lässt der Wärmetauscher recht viel liegen, optimal wäre: TnachWärmetauscher = (Tabluft+Taussen)/2 Da fehlt etwas ... @Hr. Leick: Sind die Werte OK?
3) Die Umdrehungen des Abluftventilators liegen um rund 100 unter denen des Zuluftventilators, passt das?

BG Timo
von R. Schimpfky
22. November 2014, 08:35
Hallo Herr Leick,

mit Überraschung habe ich festgestellt, dass in der Betriebsanleitung für meine Heizung WGT 134BP HK eine Betriebstemperatur (Außentemperatur) von -20 bis +35°C angegeben ist.

In 3 der letzten 4 Jahre (2011, 2012, 2013) wurde diese Temperatur im Winter an mehreren Tagen unterschritten. Ich lebe in Dresden, einer Region wo das Wetter nicht besonders "extrem" ist.

Wie werde ich mein Haus an solchen Tagen heizen? Ausschließlich über die PTC-Elemente und die Direktheizgeräte? Das fände ich sehr bedauerlich, wenn ich ausgerechnet an Tagen mit sehr hohem Heizbedarf auf das effiziente Gerät verzichten muss.

mit freundlichen Grüßen
Rolf Schimpfky
von Hans-Juergen Leick
20. November 2014, 15:29
Hallo Herr Link,

die Auswirkungen von Holzfeuerung in der Nachbarschaft und einer ungünstigen Wetterlage beschreiben Sie korrekt.
Auf diese äußeren Bedingungen haben Sie wie wir keinen Einfluss.
Wir können Ihnen zur Abhilfe den Hinweis auf einen Anbieter, der Aktivkohlefilter im Programm hat, benennen.
Alle weiteren Details können bei Fa. Smeets angefragt werden.

http://www.smeets.de/produkte/luftfilter.htm

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von W. Müller
20. November 2014, 14:46
@Jochen Schreck,

super Beitrag mal wieder von Ihnen, schlüssig und auch bei uns mit ähnlichen Werten nachvollziehbar.

Wegen der niedrigen Luftfeuchte im Winter haben wir im "Hochwinter" die Lüftung nachts für wenige Stunden ganz aus. Da geht die Wärme auch nicht so schnell raus. Wenn man den C02-Wert misst wie Oli, dann könnte das aber auch kritisch werden...

W. Müller
von Oli
20. November 2014, 11:27
@Markus Hergeth und Marina Schöffler:
Wenn man z. B. 4 Wochen ausser Haus ist lasse ich die Lüftung halt 4 h pro Tag laufen (also 4 h Vorheizregister bei Bedarf und WP). 24 h mit Vorheizregister und WP wären mir bei Nichtbenutzung zu viel Strom natürlich ohne PTCs.

@all:
Wir haben auch keine Nachtabsenkung oder Stufe 1 Nachts seit ich den CO2-Wert messe. Die Luft geht mir Stufe 1 auf über 1000 ppm mit Stufe 2 nicht.
von Hans-Juergen Leick
20. November 2014, 08:36
Sehr geehrter Herr Bierkant,

wie schon im vorangegangenen Beitrag erwähnt, sollte ein Speicher mind. 500 Liter Inhalt haben, damit die abgegebene Energie des Ofens ausreichend abgenommen werden kann.
Durch die geöffnete Tür strömt die Warmluft eigentlich recht einfach in andere kühlere Räume. Eine gezielte Erwärmung findet so natürlich nicht statt.
Das PTC-Heizelement hat eine Leistung von 300W bis 500 W, je nach Einstellung.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Hans-Juergen Leick
20. November 2014, 08:32
Sehr geehrter Herr Schreck,

die Schalthysterese ist im Bedienteil so hinterlegt und kann nicht individuell eingestellt werden.
Eine Taktung ist, wie Sie schon angemerkt haben, sicher nicht zu erwarten.
Es gibt allerdings auch ungünstige Einflussgrößen, die die Temperatur beim Fernbedienteil schnell ändern können.
Wir haben uns für diese Erfahrungswerte für die Hysterese entschieden.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Link Harald
19. November 2014, 17:11
“Einsatz eines Aktivkohlefilter im Bereich der WGT”
Probleme wurde von mir anderen Kunden bereits in den letzten Jahren geschildert, aber es ergaben sich keine konkreten Lösungen.
Hintergrund: Jetzt im Herbst / Winter zieht die WGT den Rauchgeruch der umliegenden Wohnhäuser an und transportiert diesen ins Wohnrauminnere. Je nach Wetterthermik (Inversionswetterlage) kann der Geruch sehr intensiv sein. Die Geruchsbelästigung ist dann teilweise nicht mehr tragbar.
Ich bitte daher die Firma Schwörer erneut (bereits 2012 - 2014) um akzeptabele und bezahlbare Lösungsvorschläge.
Vielen Dank im Voraus
Grüße, Harald Link
von Markus Bierkant
19. November 2014, 14:27
Hallo Her Leick,

danke für die schnelle Rückmeldung. Das habe ich mir fast gedacht das der Aufwand groß ist. Ich hatte da an 3 Heizkörper im DG gedacht die ich eventuell mit einem 120 L Speicher Heize. Ob das langt weiß ich auch nicht.

Haben sie vielleicht ein tipp wie ich die Wärme von unserem Kaminofen ins DG bringen nur Türe auflassen wirkt nicht wirklich.

Wieviel Watt benötigt so ein PTC im Heizbetrieb?

Gruß
Markus bierkant
von Hans-Juergen Leick
19. November 2014, 13:28
Sehr geehrter Herr Bierkant,

grundsätzlich ist die Nachrüstung schon möglich. Der Aufwand, der dafür allerdings nötig ist, ist recht groß.
Neben dem Kaminofen mit Wassertasche und dem Heizköper benötigen Sie diverse andere Bauteile, um das gewünschte System herzustellen.
Von der Wassertasche im Kaminofen brauchen Sie Zuleitungen und eine Pumpengruppe zum Speicher (mind. 500 Liter).
Von dort aus müssen Sie dann die gewünschten Heizkörper ebenfalls mit einem Leitungsnetz und einer Pumpengruppe anschließen.
Um diese Art der Beheizung auch effektiv nutzen zu können, sollte der Ofen regelmäßig betrieben und der Speicher geladen werden.
Ansonsten benötigen Sie weitere Heizquellen, die in den gewünschten Räumen dann Wärme bereitstellen, wenn der Speicher kalt ist.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Markus Bierkant
19. November 2014, 08:08
Hallo Herr Leick,

gibt es einen Möglichkeit Wandheizkörper nachträglich einzubauen?
Und diese mit einem Kaminofen mit Wassertasche zu betreiben.


Gruß

Markus Bierkant
von Jochen Schreck
18. November 2014, 12:51
@Hans-Jürgen Leick:

Ich denke, 2,5 K Schalthysterese sind etwas hoch gegriffen! Wenn meine Raumtemperatur dann bei 22 °C Sollwert zwischen 21 °C und 23,5 °C pendelt, würde ich das als unangenehm betrachten. Da bringt auch eine Anpassung des Sollwerts nichts!

Ein halbes Grad kann hier viel ausmachen! Die bisherige Hysterese von +/- 1 K war meines Erachtens völlig ausreichend. Schließlich ist ein Haus nicht mal eben schnell um 2 K weiter aufgeheizt oder abgekühlt, weshalb ein echter "Taktbetrieb" eher unwahrscheinlich ist. Öfter schalten könnte die Anlage vielmehr durch die aktuelle Wetterlage, Temperaturen um die 10 °C mit teilsweisem Sonnenschein, der dann über die solare Beheizung durch die Fenster die Haustemperatur schneller anheben kann. Dadurch kann die WP dann zum Ausschalten gezwungen werden, was aber auch Sinn macht, da sonst das Haus insgesamt zu warm wird.

@alle:
Räume auf unterschiedliche Temperaturen heizen:
Wie bereits hier ausgiebig dargelegt, ist in hochisolierten Häusern mit Zwangsbelüftung und Wärmerückgewinnung ein großer Temperaturunterschied zwischen den einzelnen Räumen ohnehin nicht zu erreichen, ohne einen deutlich höheren Energieaufwand in Kauf nehmen zu müssen. Grund ist das von Herrn Leick beschriebene "indirekte Mitbeheizen" der Räume, die eigentlich nicht beheizt werden sollen, da die Zuluft von der WGT natürlich in alle Räume gleich warm geblasen wird. Wird nun ein Raum nicht zugeheizt, dann kühlt dort die zugeführte Luft stark ab und senkt somit die durchschnittliche Ablufttemperatur. Das bedeutet aber auch, dass die Abluft weniger Energie enthält, die zurückgewonnen werden kann. Somit sinkt die durchschnittliche Zulufttemperatur ebenfalls ab und die Räume, die höhere Temperaturen haben sollen, müssen mehr zugeheizt werden - im Falle des WärmeDirekt-Systems eben mit direkter elektrischer Energie über die Nachheizregister! Das Heizen über die Nachheizregister ist allerdings sehr energieintensiv, wodurch sich der Gesamtenergiebedarf steigert.

Einbringung von Energie über die Wärmepumpe und PTC:
Da das Heizregister der Wärmepumpe und die Heizwendeln der PTC ihre Energie nur an daran vorbeiströmende Luft abgeben, kann ohne laufende Belüftung natürlich dem Haus auch keine Wärme zugeführt werden. Ohne laufende Belüftung findet überhaupt keine Beheizung statt! Es handelt sich ja um eine Konvenktionsheizung (Lüftungsheizung): Keine Luft - keine Beheizung. Vielmehr ist es so, dass, je mehr Luftstrom durch die Heizregister und Heizwendeln strömt, um so mehr Heizleistung wird auch eingebracht. Praktisch bedeuted das, wie von Herrn Leick beschrieben:
Lüfterstufe 1 = geringstmögliche Heizleistung
Lüfterstufe 2 = Standardheizleistung
Lüfterstufe 3 = maximale Heizleistung
Immer vorausgesetzt, die Beheizung erfolgt über die WP und die PTC.
Dabei sollten die PTC (einstellbar über die Raumthermostate) auf die minimale erforderliche Raumtemperatur eingestellt werden, z.B. 20 °C, damit diese nur dann zuschalten, wenn der Raum zu stark auszukühlen droht. Die WGT / Wärmepumpe (einstellbar über das zentrale Steuerteil) dagegen sollte mindestens 2 K höher eingestellt sein, z.B. auf 22 °C, damit die Wärmepumpe die Grundlast übernimmt und die negative Hystere der Schalthysterese der PTC nicht in die Quere kommt, einfacher: Damit niemals die Situation eintritt, dass die PTC heizen, während die Wärmepumpe aus ist! Denn so wird die teuer durch die PTC erzeugte Energie teilweise wieder über die Abluft "hinausgeblasen", da die durch die PTC erhöhte durchschnittliche Ablufttemperatur eben NICHT genutzt wird, um die Zulufttemperatur der Wärmepumpe zu erhöhen (da diese ja nicht läuft). Der passive Wärmetauscher trägt zwar auch seinen (nicht unwichtigen) Teil zur Energierückgewinnung bei, aber lange nicht so effizient, wie die Wärmepumpe.

Kommt ein zusätzliche Wärmequelle ins Spiel, z.B. ein Kaminofen, dann muss etwas anders agiert werden, denn meist sitzt das Steuerteil für die WGT im gleichen Raum wie der Kaminofen. Der Kaminofen bringt ja den Raum schnell auf höhere Temperaturen, was dann eine Abschaltung der Wärmepumpe zur Folge hätte. Deshalb muss die Temperatur am Steuergerät auf eine höhere Temperatur (z.B. 28 °C) eingestellt werden, damit die WP eben nicht abschaltet und die durch den Ofen erzeugte Energie im Hause hält (die PTC Thermostate bleiben unverändert). Die Kleinstwärmepumpe arbeitet recht effizient, der Energiebedarf ist also überschaubar - im Gegensatz zu den PTC. Holz kostet immerhin auch Geld und es macht auch hier keinen Sinn, die erzeugte Energie durch eine abgeschaltete WP teils wieder zu verlieren. Heizen mit dem Kaminofen rentiert sich meines Erachtens ohnehin erst unter 5 °C Außentemperatur (tagsüber), da der Kaminofen sonst das Haus sehr schnell überheizt. Im Prinzip kann die hohe WP-Temperatureinstellung in der sehr kalten Phase im Winter immer eingestellt bleiben, da die WP auch immer laufen sollte. Erst in der Übergangszeit sollte die Temperatur wieder runter auf 22 °C gestellt werden.

Nachtabsenkung sinnvoll?
Nein! Denn die über die Nacht verlorene Energie muss dann morgens wieder neu und meist sehr energieintensiv eingebracht werden. Zudem können die analogen Standard-Thermostate für die PTC ohnehin nicht automatisch nachts auf niedrigere Temperaturen fahren. Wird also z.B. über das Steuergerät nachts die Temperatur um 3 K abgesenkt, also von 22 °C auf 19 °C, dann würden die PTC, die auf 20 °C stehen, munter drauf los heizen, da ja deren Sollwert unterschritten wird. Zudem schaltet die WP aus, da ja der Istwert zu hoch ist und lässt die "überschüssige" Energie über die Abluft nach draussen.
Dabei ist Lüfterstufe 1 nachts im Winter ebenfalls als Nachtabsenkung zu sehen, da hier die WP aus oben genannten Gründen ja nicht so viel Energie über die Wärmerückgewinnung einbringen kann in das Haus. Auch hier kommt es häufiger zum Zuheizen durch die PTC, als eigentlich notwendig.

Mit dieser Methode bei unseren ca. 190 m² Gebäudenutzfläche kommen wir seit Ende 2007 mit jährlich ca. 3500 kWh Heizstromverbrauch (inkl. WW-Solar mit elektrischer WW-Nachheizung und Direktheizgeräten in Bad, Flur und WC) und ca. 0,75 - 2 m³ Brennholz für einen 5 kW Kaminofen im Wohn-Esszimmer aus. Wir haben 3-Schichtverglasung, 32 cm Wandstärke und erhöhte Dachdämmung (für den damaligen Stand) sowie eine gedämmte Kellerdecke. Heizsystem ist WärmeDirekt-System, Stand 2007.

@Thomas M.:
Ich hoffe, diese Zusammenfassung ist hilfreich. :-)

Viele Grüße,
Jochen Schreck
von Markus Hergeth und Marina Schöffler
18. November 2014, 07:52
Servus in die Runde,

also wir lassen, ob zuhause oder nicht, immer Stufe 2 laufen, ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, dass es für das Haus gut ist, wenn es nicht ständig dem Luftaustausch ausgesetzt ist.

Die ganze "Absenkerei" bringt meines Erachtens nicht viel und ist auch nicht unbedingt energetisch von Vorteil, denn wenn mal Wärme im Haus ist, die zu halten, ist günstiger als das ständige Auf und Ab.

Aber in meinen Augen ist das egal, ob mann nur ein Wochenende oder länger nicht zuhause ist.

Eine Grundbeheizung ist bei gewissen Temperaturen auch bei längerer Abwesenheit unumgänglich.
von Hans-Juergen Leick
17. November 2014, 10:12
Hallo Oli,

wenn Sie den Stromverbrauch während der Abwesenheit minimieren möchten, betreiben Sie die Anlage sicher besser nur zeitweise als im Dauerbetrieb.
Das hat allerdings auch die Folge, wie Sie es beschreiben. Das Haus kühlt stark aus.

Um diese Auskühlung zu vermeiden, müssen Sie Energie einsetzen. Der Energieverlust des Hauses kann nur durch Zuführung von Energie ausgeglichen werden. Wird ein Haus in der Hausperiode gar nicht oder nur unzureichend beheizt, kommt es zwangsläufig zur Absenkung der Innentemperatur.

Wenn Sie diese Abkühlung vermeiden möchten, kann entweder ein Vertreter immer wieder über den Kaminofen Wärmeenergie erzeugen oder Sie betreiben die Lüftungsanlage im Heizbetrieb und führen so die nötige Wärmeenergie zu.

Zum zweiten Teil Ihrer Frage:
Ein separates Zeitprogramm nur für die Zuschaltung der Wärmepumpe gibt es beim Standard-Bedienteil nicht. Es macht wenig Sinn, in der Heizphase die Wärmepumpe abzuschalten und in dieser Zeit eventuell nur mit den PTC’s zu heizen. Das sollten Sie vermeiden.
Wenn Sie über den Ofen das komplette Haus (alle Räume im EG und OG) beheizen können, dann kann die Wärmepumpe auch mal über die Absenkung der Solltemperatur abgeschaltet werden.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Oli
14. November 2014, 12:20
Hallo,

ich würde auch ein Wärmepumpen-Zeitprogramm gut finden. Heisst Wärmepumpe soll z. B. nur von 16:00 bis 23:00 laufen. Wäre das sinnvoll?

Gruß
Oli
von Oli
12. November 2014, 16:19
Hallo,

in unserer letzten Abwesenheit ist das passiert. Das Haus hatte noch ca. 10 Grad. Wir haben es aber mit Kaminofen schnell wieder auf Temperatur gebracht. Es ist doch für den Stromverbrauch günstiger nicht durchgängig Stufe 1 laufen zu lassen, oder?

Gruß
Oliver
von Hans-Juergen Leick
12. November 2014, 15:50
Hallo Oli,

es ist richtig, dass die Wärmepumpe und das Vorheizregister nicht in Betrieb gehen, wenn die Lüftung nicht läuft.
Wenn Sie die Lüftung und damit auch die Wärmepumpe nur zeitweise betreiben, kann es passieren, dass Sie zu wenig Wärme zuführen und das Haus auskühlt.
Über den permanenten Betrieb in Stufe 1 bieten Sie eine Grundversorgung über den ganzen Zeitraum.
Stellen Sie sicher, dass durch die Kontrolle aller 2 oder 3 Tage eine starke Auskühlung verhindert wird.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Oli
12. November 2014, 14:58
Hallo,

vermutlich läuft bei deaktivierter Lüftung nicht die Wärmepumpe und nicht das Vorheizregister? Somit wäre doch es doch verbrauchstechnisch günstiger Stufe 2 ein paar Stunden zu fahren als Dauerbetrieb mit Stufe 1 wo dann wenn die Innentemperatur unterhalb von 18 Grad immer die WP läuft und immer wenn nötig das Vorheizregister?

Gruß
Oli
von Hans-Juergen Leick
12. November 2014, 13:43
Hallo Thomas,

wenn Sie bislang ca. 2kWh täglich für die Lüftung benötigten und jetzt 5kWh mit eingeschalteter Wärmepumpe, entfallen ca. 3kWh auf den Betrieb der Wärmepumpe.
Bei ca. 0,5kWh pro Stunde ergibt sich eine Laufzeit von etwa 6 Stunden für die Wärmepumpe.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Hans-Juergen Leick
12. November 2014, 13:30
Hallo Oli,

es gibt keinen Abwesenheits- oder Urlaubsmodus. Wenn Sie länger abwesend sind, könnten Sie die Anlage im Handbetrieb auf Stufe 1 betreiben.
So entfällt die Änderung der Programmierung. In der Heizperiode ist ohnehin sicherzustellen, dass die Heizungsanlage regelmäßig aller 2 – 3 Tage kontrolliert wird.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Thomas M.
12. November 2014, 11:25
Hallo,
ich habe in diesem Bloggbeitrag schon einmal gelesen, wie viel kWh die Wärmepumpe im Betrieb ca. pro Std. verbraucht. Da der Bloggbeitrag aber sehr, sehr lang möchte ich kurz bitten ob dies hier nicht noch einmal gepostet werden kann.

Grund meiner Frage ist folgender: Wir sind im August eingezogen und seit Oktober lese ich die Zählerstände täglich ab. Bislang benöige ich ca. 2 kWh täglich für die Lüftung (nachts Lüfterstufte 0 - ansonsten Lüfterstufe 2). Wir haben bisher nur mit dem Kaminofen geheizt - aufgrund des bislang milden Herbstes völlig ausreichend gewesen. Nun wurde es diese Woche aber doch langsam im oberen Stockwerk kälter so dass wir die Solltemperatur einmal abends erhöht haben und die Wärmepumpe kurz "angesprungen" ist. Hier haben wir dann für die kurze Laufzeit der Wärmepumpe ca. 5 kwH benöitigt (Zusatzheizung/PTC ist noch aus/nicht freigegeben).

Danke im Voraus.
von Oli
12. November 2014, 10:49
Hallo,

vielen Dank aber das wusste ich bereits :)
Da wir mind. ein Mal im Jahr für 4 Wochen ausser Haus sind, hatte ich vor ein paar Monaten einen mal erwähnt dass ein Abwesenheitsmodus sehr praktisch sei. Ich muss dazu immer den Sommer- oder Winterbetrieb umprogrammieren um z. B. die Lüftung 4h pro Tag auf Stufe 2 bei Abwesenheit laufen zu lassen. Mir wurde mal gesagt dass so eine Modus in der Planung/Umsetzung sei.

Gruß
Oli
von Hans-Juergen Leick
12. November 2014, 08:51
Hallo Oli,

in der Regelung der Lüftungsanlage gibt es weder einen Anwesenheits- noch einen Abwesenheitsmodus.
Es gibt die Möglichkeit der Programmierung des Tages- und Wochenprogramms. Dort können Sie eine der 3 Lüfterstufen vorgeben.

Die für die Lüfterstufe einprogrammierte Luftleistung wird wie folgt beschrieben:
Stufe 1 – reduzierte Lüftung (oder auch Abwesenheitslüftung)
Stufe 2 – Nennlüftung (oder auch Anwesenheitslüftung)
Stufe 3 – Intensivlüftung (oder auch Partylüftung)

Das Tages- und Wochenprogramm können Sie für die Betriebsart „Sommerbetrieb“ und „Winterbetrieb“ einstellen. Bei der Betriebsart „Sommer Abluft“ ist nur der Abluftventilator in Betrieb, die Zuluft strömt über geöffnete Fenster ins Haus.
Bei der Betriebsart „Handbetrieb“ können Sie die 3 Lüfterstufen frei einstellen ohne Zeitvorgabe.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Oli
11. November 2014, 20:51
Hallo,

wann kommt den die Einstellung/Modus für Anwesenheit?

Gruß
Oli
von Hans-Juergen Leick
10. November 2014, 10:34
Hallo Andreas,

bei der neuen Software des Glasdisplays ist für den Ein- und Ausschaltpunkt der Wärmepumpe eine Hysterese von 1K für das Einsschalten und 1,5K für das Ausschalten hinterlegt.
Wenn Sie 22°C als Sollwert vorgeben, wird die Wärmepumpe bei Unterschreiten von 21°C Raum-Isttemperatur einschalten.
Die Wärmepumpe heizt dann solange bis eine Temperatur im Raum von 23,5°C erreicht ist.
Diese Hysterese ist hinterlegt, damit die Wärmepumpe nicht ins Takten kommt, wenn die Raum-Isttemperatur nahe am Sollwert liegt.
Wenn Sie einen anderen Einschaltpunkt wünschen, können Sie den Sollwert anpassen.

Die Bedienungsanleitung ist in Überarbeitung. Sobald dies abgeschlossen ist, erhalten Sie gerne ein Exemplar.
Dazu schicken Sie mir einfach Ihre E-Mail Adresse auf hans-juergen.leick@schwoerer.de.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Andreas
6. November 2014, 12:39
Hallo,

vor Kurzem war ein Techniker von Ihnen bei uns und hat u.a. am Glasdisplay die neueste Softwareversion installiert. Nach dem update ist es nun so, dass die Wärmepumpe den Betrieb erst aufnimmt, nachdem die Raumtemperatur -1,5 K unter den eingestellten Sollwert abgesunken ist. Ich meine, das war vor dem update nicht so. Welche Einstellungen muss ich vornehmen, damit die Wärmepumpe einschaltet, sobald die Raumtemperatur auf den Sollwert abgesunken ist - und nicht erst ab 1,5 K darunter? Wofür stelle ich auch sonst einen Sollwert ein, wenn dieser so nicht gehalten wird???

Gibt es in diesem Zusammenhang eigentlich auch eine aktuelle Betriebsanleitung? Nach dem update sind ja einige Funktionen dazu gekommen, umbenannt, etc.

Gruß
Andreas
von Hans-Juergen Leick
6. November 2014, 10:28
Hallo Oli,

die Wärmepumpe im Lüftergerät kann nur abgeschaltet werden, wenn die Solltemperatur soweit reduziert wird, dass die Raum-Isttemperatur höher als der Sollwert ist.
Nur so erkennt die Steuerung, dass keine Heizanforderung benötigt wird und die WP wird abgeschaltet.
Hierbei ist zu beachten, dass die Wärmepumpe vor den PTC-Elementen einschaltet.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Oli
5. November 2014, 09:11
Hallo,

ist es möglich die Wärmepumpe der WGT explizit abzuschalten? Bislang mache ich das indem ich die Temperatur auf den minimal Wert von 18 Grad setze.

Gruß
Oli
von Detlef Schober
3. November 2014, 11:16
Hallo Thomas,
genau wie Herr Leick empfiehlt, halte ich es in unserem Haus!
Alle Räume sind temperiert und im gesamten Haus ist es angenehm.
Die Zusatzheizung (PTC) habe ich deaktiviert um die Wärmepumpe in der WGT
optimal zu nutzen (keine Taktung).
Das Bad ist auf 25°C temperiert.
Die Solltemperatur steht auf 25°C am Display und im Wohnzimmer sind immer 22-24° C.
Ich hatte mich für einen Erdwärmekorb zur Ergänzung der Frischluftheizun entschieden.
Das Haus hat eine suboptimale Ausrichtung mit Wohnzimmer auf der Nordwestseite.
Insgesamt muss die WGB 178 Quadratmeter beheizen, unterstützt von elektrischen Fußbodenheizungen in 3 Bädern und der Diele.
Den Erdwärmekorb lasse ich ab bei 5°C die WGT unterstützen.
Diese Einstellung funktioniert bisher perfekt.
Da der Energieversorger insgesamt 4 Stunden von Montag bis Freitag in bester Tageszeit den Heizstrom sperrt,
lasse ich bei sehr kalten Nächten die Heizung ohne Nachtabsenkung durcharbeiten.
Ich bekomme ja gratis Tagesabsenkungen.
So ist es dann morgens schön warm und wenn die Temperatur außen nach oben geht, darf die WGT Pause machen.
Entscheidend ist zu einem hohen Maß das Nutzerverhalten und die Komfortansprüche für die Höhe der Heizkosten.
Man sollte wissen, dass es mehr Kosten verursacht Räume ständig abkühlen zu lassen und dann wieder aufzuheizen.
Unsere Autos verbrauchen ja auch mehr Kraftstoff bei ständigem Beschleunigen und wieder Bremsen als bei Konstantfahrt auf der Autobahn.
Jeder Nutzer eines Gebäudes muss sich mit der Technik vertraut machen, um sie auf seine Anforderungen zu optimieren, egal ob von SchwörerHaus oder anderen!
Ich und vor allem meine Frau, wir sind begeistert von den Möglichkeiten und unserem Traumhaus von SchwörerHaus.
Am 13.11.2014 ist ein Workshop zur Frischluftheizung im Musterhauszentrum Coswig/Anhalt.
Man lernt nie aus, also bin ich dabei!

Grüße aus Thüringen
von Hans-Juergen Leick
3. November 2014, 09:42
Hallo Thomas,

diese Ausführungen sind völlig korrekt.
Es ist sinnvoll, die wenig benutzten Räume zumindest zu temperieren.
Wenn Sie diese Räume gar nicht direkt beheizen, kommt es zur Wärmeabgabe von den warmen Räumen zu den kalten Räumen.
Sie beheizen dann die kalten Räume indirekt über die beheizten Räume. Das ist nicht sinnvoll. Das sollte verhindert werden.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von Thomas
3. November 2014, 00:15
Hallo,
ist es vom Energieverbrauch eigentlich sinnvoll, auch Räume, die zur Zeit nicht genutzt werden oder nicht unbedingt beheizt werden müssten (Kinderzimmer, Flur, Gäste-WC), mit den PTC / Adax-Heizkörper leicht zu temperieren?
Dann kühlen denke ich mal die beheizten Räume nicht so schnell ab, die Wärmerückgewinnung ist höher und somit auch die Effizienz der Wärmepumpe. Auch würde der gesamte Wohnkomfort hierduch erhöht, wenn das gesamte Haus temperiert ist.
Wie sehen Sie das? Ist dies sinnvoll?

Gruß
Thomas
von Hans-Juergen Leick
9. Oktober 2014, 08:20
Hallo Herr Schimpfky,

gemäß Ihrer Beschreibung liegt der Thermostat außerhalb der Toleranz. Wir werden den Austausch dieses einen Thermostates veranlassen.
Der Kundendienst Coswig wird sich bei Ihnen melden.

Falls Sie weitere Anliegen haben, können Sie sich direkt an den Kundendienst in Coswig, Herr Henschel wenden.
Tel. 03 49 03 / 42 – 206
Besten Dank.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von R. Schimpfky
8. Oktober 2014, 18:06
Hallo Herr Leick,

das deutlich Klicken im Thermostat beim An- / Ab-schalten des PTC-Elements kann ich deutlich vernehmen. Bei einer Einstellung von ca. 17°C wird das PTC-Element eingeschaltet, auch wenn die Raumtemperatur bei 21°C liegt.

Ich habe die Raumtemperatur direkt am Thermostat gemessen.Weder Thermostat noch Thermometer sind direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Ich habe das Thermometer auf den Thermostat gestellt und nicht festgehalten, also verfälscht auch die Wärme meiner Hand nicht das Messergebnis. Das Ergebnis lässt sich mit mehreren Thermometern reproduzieren.

mit freundlichen Grüßen
Rolf schimpfky
von Hans-Juergen Leick
8. Oktober 2014, 15:21
Hallo Herr Schmipfky,

eine Justierung des Thermostates ist nicht möglich. Wenn ich Sie richtig verstehe, ist der Raumthermostat bei Ihnen auf 17°C eingestellt und die Raumtemperatur wird auf 21°C erwärmt.

Durch die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und evtl. zugeschalteter Wärmepumpe wird eine Grundbeheizung des Gebäudes erreicht.
Erst wenn diese Heizquellen nicht mehr ausreichen und die Raumtemperatur unter 17°C absinkt, geht die Zusatzheizung für diesen Raum in Betrieb.

Wenn Sie das Einstellrad drehen, können Sie den Ein- und Ausschaltpunkt des Thermostates durch ein Klicken akustisch wahrnehmen.
Ist bei der von Ihnen eingestellten Temperatur von 17°C das Heizelement über den Thermostat ein- oder ausgeschaltet?
Es ist zu vermuten, dass bei dieser niedrigen Temperatur von 17°C das Heizelement ausgeschaltet ist.

Viele Grüße
Hans-Jürgen Leick
von R. Schimpfky
7. Oktober 2014, 18:45
Hallo,

in meinem Schwörer Haus (nun knapp ein Jahr alt) sind als Raumthermostate die Standard Eberle-Regler verbaut. Die Regler sind einer Temperaturskala von 5 bis 30 Grad Celsius bedruckt.

Allerdings stimmt die aufgedruckte Beschriftung nicht mit der tatsächlichen Raumtemperatur ein, die Einstellung 17°C heizt den Raum auf ca. 21°C. Die Skala liegt also 4°C daneben.

Gibt es die Möglichkeit, die Regler zu eichen? Kann das Drehrad durch ein Rad ersetzt werden, dass nicht mit einer fehlerhaften Skala, sondern ganz klassich mit 1 bis 5 beschriftet ist?

vielen Dank
Rolf Schimpfky
von Jochen Schreck
21. August 2014, 15:31
@Oli:
Nein, das wurde hier schon mehrfach von Herrn Schwarz gesagt. Lüfterstufe 1 könnte man evtl. bei Abwesenheit durch Urlaub laufen lassen, wenn es nicht gerade tiefster Winter ist. Sobald das Haus bewohnt ist, also Feuchtigkeit entsteht durch Kochen, Duschen, Menschen (Schweiß), muss mindestens Lüfterstufe 2 (Standardstufe) laufen. Lediglich für einige Stunden könnte Lüfterstufe 1 benutzt werden, z.B. an den heißesten Nachmittagsstunden im Sommer.
Ansonsten bringt Stufe 1 auch nichts - die sehr geringe Stromersparnis jedenfalls kann als Argument nicht gelten. Der reine Lüftungsbetrieb verbraucht ohnehin nicht viel, da kommen gerade mal 1 - 2 kWh pro Trag zusammen, wenn überhaupt.

Lüftungsanlagen sollten generell immer laufen in derart luftdichten Häusern! Länger stehende Lüftungsanlagen bei feuchten Klima könnten zur Verkeimung des Rohrsystems führen. Zusätzlich kann so punktuell hohe Feuchtigkeit in Nassbereichen entstehen, was wiederum Schimmelbildung ermöglichen kann im Laufe der Zeit.

Generell möchte ich den Komfort einer Lüftungsanlage nie wieder missen!

@W. Müller:
Es kann es gut möglich sein, dass die Zuluft trotz offener Bypass-Klappe einen derartigen Temperaturunterschied zur Außenluft aufweist - je langsamer die Luft durchströmt, desto mehr Zeit verbringt die Luft im Passiv-WT! Der Bypass lässt ja leider nicht die ganze Zuluft durch, sondern nur einen Teil. Wie schon erwähnt, hilft hier nur die Sommer-Leerkassette. Die wiederum funktioniert bei heißer Witterung mit einem EWT-System am besten, da nur hier die Zuluft vorgekühlt wird.

Ich habe gerade erst wieder den Passiv-WT anstelle der Sommerleerkassette eingesetzt, da derzeit die durchschnittlichen Außentemperaturen recht niedrig sind. Vorher war Außenluft fast gleich Zulufttemperatur, mit Passiv-WT hatte ich bei 14 °C Außentemperatur schon über 20 °C Zuluft-Temperatur - Bypass offen und Lüfterstufe 2 wohlgemerkt!

Viele Grüße,
Jochen Schreck
von Markus Hergeth und Marina Schöffler
21. August 2014, 10:44
Hi Oli,

Stufe 1 ist sozusagen der "Abwesenheitsassistent"

wenn keiner zu Hause ist bzw mal in den Nachtstunden.

Da wird das Haus "grundbelüftet"

Wenn du zu Hause bist wird ja geduscht und gekocht, da fältl ja allelin durch die Bewohnung schon ne Menge Feuchtigkeit an, also ist hier Stufe 2 unumgänglich.

Wir haben eigentlich immer Stufe 2 laufen, da wir ja in der früh beide bevor wir aus dem Haus gehen duschen und somit Feuchtigkeit anfällt die abglüftet werden muss.

Gruß
von Oli
18. August 2014, 16:05
Ist es eigentlich ausreichend für die Belüftung wenn die WGT auf Lüfterstufe 1 permanent (24h 7 Tage) laufen lässt?
von Heinrich Suhrenbrock
30. Juni 2014, 07:13
Hallo Alexander,

eine Sichtprüfung ob die Bypassklappe öffnet ist möglich, sobald in der Anzeige des Bedienteils "Bypass auf" steht. Hierzu ist das Zentralgerät auszuschalten und die Gerätetür zu öffnen. Nun lässt sich erkennen ob die Klappe den Bypass geöffnet hat. Falls dies nicht der Fall sein sollte, bitten wir Sie sich mit dem Kundendienst in Verbindung zu setzen.

Freundliche Grüße
Heinrich Suhrenbrock
von W. Müller
17. Juni 2014, 08:02
Hallo,

wenn mich nicht alles täuscht, bleibt die Bypass-Klappe stromlos auf - also Gerät abschalten, Gehäuse öffnen, Klappe müsste offen stehen (ganz vorn, links oben).

Der Bypass arbeitet nicht zu 100% sauber. Da gibts hier aber schon eine Menge Blogeinträge, die das näher erläutern - auch mit Messwerten. Ob das bei 13°C zu 22° Zuluft führt, weiß ich aber nicht. Gemessen wir die Zuluft aber nach dem Ventilator, d.h. es kommen schon noch gewisse Erwärmungsanteile des Geräts, der Ventilatoren etc. hinzu.

Wir fahren nachts die Lüftung zurück auf 1 und öffnen speziell in dieser Zeit die Fenster, dann kommt die kühle Luft definitiv rein ;-) Und das geht auch schneller, als mit der Lülftung - selbst wenn diese tatsächlich und zu 100% die Außenluft reinpustet (das ginge mit einer Sommerkassette statt Wärmetauscher).

Gruß, W. Müller
von Alexander
15. Juni 2014, 08:41
Hallo,
im Schwörerhaus der Schwiegereltern ist eine 134BK HK eingebaut.
Im Sommerbetrieb (aktive Kühlung aus) sollte nach meinem Verständnis der Bypass öffnen und das Haus mit kalter Außenluft ggf. abgekühlt werden.
Folgende Situation (Werte an der Anzeige der Anlage im Keller abgelesen):
Außentemperatur (schon die ganze Nacht): 13°C
Fortluft 16°C
Zuluft 21.8°
Bypass 'auf'
Raumtemperatur (oben gemessen) 24°
Raumtemperatur soll eingestellt auf 14°

Wird die Kühlfunktion aktiviert fällt die Zulufttemperatur zügig ab.

Das sieht für mich so aus als würde der Bypass nicht öffnen, sonst müßte doch die Zuluft etwa auf Außenlufttemperatur abfallen?
Kann man (wie?) prüfen ob der Bypass tatsächlich öffnet?


Frage zum Betrieb Sommer Abluft: Schaltet die Abluft ab wenns draußen wärmer wird als drin oder muß man dann ggf. von Hand abschalten?

Danke
Alexander
von Oli
10. Juni 2014, 13:12
Hallo,

ok danke für die Antworten. Unsere WGTs haben leider keinen Bypass und die Kühlfunktion ist mir wie es aussieht zu wenig für die aufgewendete Energie. Die Lüftung läuft ja auf Stufe 3 und Wärmepumpe läuft auch. Dürfte dann > 600 Watt Verbrauch sein.
von P. Feldmann
10. Juni 2014, 12:46
Hallo,

im Rahmen meiner weiter fortgeschrittenen WGT Automation habe ich nun auch die Erfahrung machen können, das eine optimale Kühlung des Hauses nur durch den richtigen Einsatz der Bypass-Funktion gewährleistet ist.
Das heißt nur wenn die Außentemperatur geringer als in den Innenräumen ist, wird bei uns der Bypass automatisch geöffnet (entspricht u.a. Sommerbetrieb am Panel), um kühlere Luft ins Haus zu leiten.

Sonst wird der Bypass geschlossen gehalten bei Lüftungsbetrieb (Winterbetrieb am Panel) um die warme Außenluft nicht ins Haus gelangen zu lassen.
Dies führt dazu, das die Temperaturen im Haus auf erträglichem Niveau bleiben (max. 25 GradC, aber auch deutlich darunter).

Momentan habe ich die Kühlfunktion der Wärmepumpe noch nicht implementiert, da bisher noch nicht notwendig gewesen. Dies werde ich aber in einem meiner nächsten Optimierungen noch mit einbauen.

Selbstverständlich ist die Beschattung der Fenster bei den nun aktuellen Außentemperaturen und der Sonneneinstrahlung unumgänglich.

Viele Grüße
P. Feldmann
von W. Müller
10. Juni 2014, 08:36
Hallo Oli,

die Kühlfunktion ist relativ schwach - wenn man sie mit einer Auto-Klimaanlage vergleicht, hat sie etwas weniger Kühlleistung aber ein um Faktoren größerem Volumen zu bedienen. Eine gewisse Wirkung spürt man jedoch schon bei längerem Einsatz. Die Zulufttemperatur sinkt dann auf ca. 15...17°C. Zusammen mit der Verschattung und geschlossenen Fenstern/Türen kann man die 25/26°C max. Innenraumtemperatur in solchen Zeiten wie aktuell schon halten. Nachts sollte man allerdings gut lüften, wenn die Temperatur tiefer ist als im Haus. Bei uns funktioniert die Kombi gut:

- Verschatten (alle Seiten je nach Sonnenstand, Abends ncht vergessen)
- Alles verschlossen halten (keine offenen Balkon/Terrassentüren etc)
- Wärmererzeugung innen klein halten (heiß kochen usw. vermeiden)
- An extremen Tagen die Kühlfunktion nutzen (5-6h) oder die Lüftung über mittag ausschalten
- Sobald die Außentemperatur niedriger ist als Innen, mit Fenster gut auf Durchzug lüften - Dachfenster auf...

So hatten wir auch im letzten heißen Sommer einigermaßen komfortable Innentemperaturen mit max. 25/26°C.

Viele Grüße,
W. Müller
von Oli
9. Juni 2014, 14:04
Hallo,

habe heute das erste Mal die Kühlfunktion aktiviert. Wie haben alle Rollläden unten gehabt und die Temperatur im Haus war beim Verlassen 25,0 Grad. Nach 2 h kamen wir zurück zu es hatte 25,1 Grad. Hat da jemand Erfahrungswerte.

Gruß
Oli
Ralf Jaudas von Ralf Jaudas
25. April 2014, 07:39
Hallo Oli,

in den Sommermonaten kann die Leerkassette anstelle des Wärmetauschers verwendet werden. Dabei wird vor allem die Nachtkühle genutzt, um kühle Luft ins Haus zu transportieren. Bei Verwendung des Kühlmodus wird die Luft aktiv über die Wärmepumpe gekühlt. Der Einsatz der Leerkassette ist die meiste Zeit des Tages besser als der Wärmetauscher. Die Beschattung der Fensterflächen ist ohnehin wichtiger als die Ankühlung der Zuluft. Ohne ausreichende Beschattung der Fensterflächen ist die Zuführung der angekühlten frischen Luft ohne Wirkung.

Freundliche Grüße
Hans-Jürgen Leick
Bauf Info Center
von Oli
16. April 2014, 10:44
Hallo,

wie verhält es sich im Modus kühlen? Ist der Einsatz der Leerkassette dann nicht eher schlecht?

Gruß
Oli
Ralf Jaudas von Ralf Jaudas
16. April 2014, 09:15
Hallo Oli,

das Gerät WRG 334 hat keinen automatischen Bypass. Die Leerkassette kann bei SchwörerHaus gekauft werden.
Bei Interesse können Sie sich direkt an unseren Kundendienst 07387/16-400 wenden.

Viele Grüße
Ralf Jaudas
von Oli
16. April 2014, 08:31
Hallo Herr Jaudas,

d. h. unsere WGT hat keinen Sommerbypass bzw. muss man eine Sommerleerkassette gesondert kaufen?

Gruß
Oli
Ralf Jaudas von Ralf Jaudas
16. April 2014, 07:14
Hallo Oli,

um die Wärmerückgewinnung im Sommer zu unterbinden, ist der Wärmetauscher gegen eine sogenannte Sommerleerkassette zu tauschen. Das U-förmige Trennelement darf nicht entfernt werden.

Viele Grüße
Ralf Jaudas
von Oli
10. April 2014, 22:18
Hallo,

wir haben die WGT HK334 Standgerät. Laut Anleitung hat die Anlage keinen Bypass. Erreicht man das Gleiche wenn man das U-förmige Trennelement oberhalb des Wärmetauschers heraus nimmt? Habe in der Anleitung dazu nichts gefunden.

Gruß
Oli
von Heinrich Suhrenbrock
27. März 2014, 11:48
Hallo Michael,

entschuldigen Sie die späte Antwort, jedoch haben wir nochmal mit unserem Lieferanten Rücksprache gehalten. Die genannte Hysterese von ca. 9 K ist laut Hersteller der Wärmepumpen so in Ordnung und auch gewünscht damit lange Laufzeiten der Wärmepumpe erreicht werden.

Freundliche Grüße
Heinrich Suhrenbrock
Ralf Jaudas von Ralf Jaudas
24. März 2014, 11:37
Hallo Markus B.,

bei der Frage nach dem Verbrauch der Anlage ist zunächst zwischen dem Lüften und dem Heizen zu unterscheiden. Im reinen Lüftungsbetrieb – Zu- und Abluftventilator laufen – liegt der Verbrauch je nach Vorgabe für die Lüfterstufe zwischen 15 W und 59 W pro Ventilator. Wird über die Wärmepumpe im Lüftergerät zusätzlich geheizt, ist der Kompressor in Betrieb und verbraucht ca. 460 W. Sollte darüber hinaus die Zusatzheizung benötigt werden, liegt der Verbrauch pro PTC-Heizelement bei 300 W bis 500 W.

Hinweis: Die Wärmepumpe im Lüftergerät wird eingeschaltet, wenn am zentralen Bedienteil die Solltemperatur unterschritten wird. Die Zuschaltung der PTC-Heizelemente erfolgt einerseits zentral über die Funktion „Zusatzheizung“ über das Fernbedienteil des Lüftergerätes. Andererseits muss für den jeweiligen Raumthermostat in den Zimmern die Solltemperatur unterschritten werden. Erst dann beginnt das PTC-Heizelement mit dem Heizvorgang.

Freundliche Grüße
Ralf Jaudas
von Markus B.
21. März 2014, 10:48
Hallo Herr Schwarz,

könnten Sie mir sagen was die Anlagen an Watt / h verbraucht.

Gruß
Markus B.
Ralf Jaudas von Ralf Jaudas
20. März 2014, 13:06
Hallo Michael,

beide Varianten sind sicher möglich. Ihre Versuche zeigen Ihnen, welche Betriebsweise für Sie die bessere ist. Wenn es sehr kalt ist, sollten Sie die Abschaltzeiten minimieren. Wenn die Abschaltzeiten der Anlage auf den Zeitraum zwischen 11.00 Uhr – 19.00 Uhr begrenzt sind in Variante 2, dann ist das sicher vorteilhafter gegenüber Variante 1. Bei Variante 1 summieren sich die Abschaltzeiten auf 12 Stunden, bei Variante 2 sind es immer noch 8 Stunden.

Das Wesentliche ist, dass Sie mit Ihrem Ofen diese Unterbrechungen der Wärmeversorgung auffangen können. Die Wärme vom Ofen verteilt sich am einfachsten auf dem direkten Weg durch geöffnete Türen vom Wohnbereich zum Flur und zu den angrenzenden Räumen.

Freundliche Grüße
Ralf Jaudas
von Heinrich Suhrenbrock
14. März 2014, 11:56
Hallo Oli,

die Programmierung von P1 und P2 erfolgt über das Installationsmenü. Die Vorgehensweise ist in der Bedienungsanleitung der NUOS ganz einfach beschrieben.

Freundliche Grüße
Heinrich Suhrenbrock
von Gerald Methner
14. März 2014, 10:15
Hallo Oli,

grundsätzlich sollten die Außentemperaturen der beiden WGT's beieinander liegen.
Gerne werden wir unseren Kundendienstmonteur dementsprechend informieren. Dazu bitte wir Sie sich mit unserer Kundendienstabteilung in Verbindung zu setzen um eine Zuordnung zur Auftragsnummer zubekommen.

Gruß Gerald Methner
von Michael
14. März 2014, 09:28
@ Familie Jauss

Danke für die Antwort. Ja, das ist auch unsere Variante gewesen und wir haben auch nachts nur 1-2 Grad verloren. Abends schön den Kamin angemacht.

Meine Variante 2 hätte den Vorteil, dass nachts die Wärme dann MIT WP schön verteilt werden, allerdings hat die WP nachts mit kälteren Temperaturen zu kämpfen...

Ja, im Sommer machen wir auch die WP aus, Lüftung an und sind mit 2 KWh pro Tag dabei....

Hat noch jemand eine Idee bezüglich der Wasser-Wärmepumpe und der hohen Hysterese von 10 Grad?

Wir haben einen Wartungsvertrag abgeschlossen - ich denke, das Geld sollte man investieren für die Leistung - und wenn es nur darum geht zu wissen, dass die Anlage einwandfrei läuft.
von Oliver
13. März 2014, 20:54
Hallo,

habe mir vorhin die Werte an den WGTs angeschaut (wir haben zwei). Aussentemperatur Hauptwohnung war 9,0 Grad, die der Einliegerwohnung 16,9 Grad. Wetterstation zeit 6 Grad. Die der ELW ist ja deutlich daneben. Könnte das problematisch sein? Nächste Woche ist sowieso ein Kudi-Termin bei uns.

Gruß
Oli
von Oliver
13. März 2014, 19:26
Hallo,

bzgl. der Ariston Brauchwasserwärmepumpe Nuos habe ich genau dasselbe Verhalten wie von Herr Schimpfky beschrieben. Bei uns ist die Ariston im schallgeschützten Technikraum im DG. Hört man aber Abends im Schlafzimmer. Eingebaut wurde unsere ca. Aug. Sept 2013. Aber eine Programmierung mit P1 und P2 habe ich noch nicht entdeckt, werde aber nochmal in die Bedienungsanleitung schauen.

Gruß
Oli
von Familie Jauss
13. März 2014, 17:04
Hallo Oli,

also Variante 1 hört sich an wie die Variante die wir fahren. Nachts ist unsere Anlage aus und tagsüber an. Ab 18/19 Uhr machen wir den Kaminofen an. WP läuft nur bei <24 Grad. Diese Einstellung passt für uns prima.

Mein Ofen hat allerdings auch 500kg Olivin-Speichersteine, d.h. ein Teil der Wärme wird nicht "auf einen Schlag" an den Raum angegeben sondern langsam über die Zeit verteilt. Laut Hersteller-Angaben 12 Stunden lang, was aber definitiv nicht der Fall ist. 6 Stunden lang gibt der Ofen aber noch so ordentlich Wärme ab, dass man es auch noch heizen nennen kann. Danach ist er nur noch "lau/handwarm" was der Hersteller wohl mit einrechnet.

Vorteil bei uns ist: Wir haben die PTC-Elemente nie in Betrieb. Tagsüber, wenn Solare Gewinne anfallen, kann die WP ihre volle Leistung entfalten. Nachts hält das Haus durch die gute Isolierung die Wärme prima. Selbst als es Anfang des Winters noch -5 Grad Nachts hattte, haben wir nur 1-2 Grad pro Nacht verloren. Also wir sind meistens bei 23,5 Grad Wohnraumtemperatur ins Bett und morgens hatte es immer noch 22 Grad.

Im Sommer schalten wir die Anlage allerdings nicht ab, damit Nachts die kühle Luft ins Haus kommt, und weil ich denke, dass der Lüftungsbedarf durch die schwül-feuchte Sommerluft sehr hoch ist. Das macht aber nichts da die reine Lüftungsanlage ohne WP ja kaum was verbraucht. Da bist du dann ca. bei 2 KW = 42 cent pro Tag. (ohne WW)
von Heinrich Suhrenbrock
13. März 2014, 17:00
Hallo Herr Schmipfky,

wir werden Ihren Vorschlag gerne aufnehmen und dem Verkauf und unserer Ausstattungsabteilung eine Gegenüberstellung Brauchwasserwärmepumpe - Thermosolaranlage zur Verfügung stellen.
Hinsichtlich der Warmwasserbereitung bietet Ariston/Elco - seit Januar 2013 - die Möglichkeit über zwei Programme (P1 + P2) Warmwassersollwerte zeitabhängig zu programmieren.
In der Bedienungsanleitung der Wärmepumpe ist die Vorgehensweise der Programmierung beschrieben.Bezüglich der Geräuschentwicklung der NUOS sollten Sie sich allerdings an unseren
Kundendienst wenden.

Freundliche Grüße
Heinrich Suhrenbrock
von Michael
13. März 2014, 15:41
Hallo nochmal,

ich habe noch ein Problem mit unserer Brauchwasserwärmepumpe von Ariston. Sie wird ja unabhängig von der Heiz-Wärmepumpe betrieben. Wir haben dort die Soll-Temperatur auf 46 Grad eingestellt. Auch im Modus "Green" schafft die Pumpe diesen Wert, ebenfalls an kalten Tagen.

Allerdings fängt die Pumpe erst wieder an, das Wasser zu heizen, wenn die Temperatur bei ca. 36 Grad liegt. Das ist uns dann doch etwas zu kalt. Stelle ich den Sollwert auf 50 Grad, also 4 Grad höher, so wird bei ca. 40 Grad nachgeheizt. Also alles genau versetzt.

Am Telefon sagte mir ein Bekannter, dass evtl. der Fühler in der Pumpe nicht richtig positioniert ist und deswegen die Hysterese 9-10 Grad beträgt. Schön fänden wir es, wenn bei einem Sollwert von 46 Grad das Nachheizen so bei 40-42 Grad beginnen würde.

Dann hätte man keine Zeiten, in denen das Wasser nur 36 Grad warm ist. Weiss jemand, wo der Fehler liegen könnte? An der Pumpe lässt sich der Hysterese-Wert nicht einstellen, sagt zumindest die Gebrauchsanweisung ....

Danke für Eure Hilfe!
von Oli
13. März 2014, 14:41
Hi,

setze selber auch einen Raspi ein. Derzeit aber nur zum steuern von Funksteckdosen und Garagentoren. Mit Tomcat, WebService und Android App wird bedienbar überall wo man Internet hat. Die Steuerung der WGT ist aber schon advanced :) ...sehr nett.

Gruß
Oli
von Peter F.
13. März 2014, 13:15
Hallo,

Die WGT-Leistungseinheit wird in der Tat über einen Raspberry PI direkt angesteuert und fungiert zusätzlich
noch als Gateway, um die entsprechenden Kommandos über das TCP/IP Netzwerk zu empfangen und zu versenden.
Die Protokolldaten für die WGT darf ich sicherlich nicht so einfach weitergeben, da hierfür das
Einverständnis des Herstellers (Schwörer) erforderlich wäre.
Soweit mir bekannt ist, können diese je nach Softwarestand der WGT auch abweichend sein.
Im übrigen zeigt sich gerade jetzt in der Übergangszeit, das absolut keine
manuellen Justierungen (Lüfterstufen, Zeitintervalle, usw.) mehr notwendig sind.
Die WGT passt sich automatisch den aktuell vorherrschenden Klimabedingungen an, vor allem da es momentan nachts ja deutlich kälter als am Tage ist. Die nun einfallenden Sonnenstrahlen werden vom Haus quasi als Wärme gespeichert und durch die Lüftung sehr gut verteilt. Das reicht völlig aus, umd die Wärme auch noch über die Nacht zu erhalten.
In meinen aufgezeichneten Daten kann ich gut erkennen, das die Wärmepumpe nur noch kurz in den frühen Morgenstunden ein bis zwei Stunden eingeschaltet wird. Das wars. Der Verbrauch liegt momentan deutlich unter 10 kWH pro Tag bei einer Temperatur von etwa 21 Grad durchschnittlich am Tag inklusive Warmwasseraufbereitung.

Um nochmals auf die mögliche Temperaturabsenkung über das Schwörer Bedienpanel zurückzukommen:
Dies würde ich keinem Nutzer an kalten Tagen empfehlen, da in dieser Einstellung immer die ZH abgeschaltet bleibt.Die
WP alleine wird selbst die abgesenkte Temperatur nicht halten können.
Unter Umständen kann man mit dieser Einstellung recht unangenehme Überraschungen erleben.

Sonnige Grüße
Peter F.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
13. März 2014, 10:58
Hallo Oli,

die Einstellung "Green" ist die energieoptimierteste. In dieser Betriesbsart läuft nur die Wärmepumpe.
Bei der Betriebsart "Auto" läuft auch die Wärmepumpe und wird wenn nötig, durch den Heizstab ergänzt.

Nähere Hinweise hierzu gibt es auch in der Bedienungsanleitung der Brauchwasserwärmepumpe.

Die Spreizung zwischen Wärmepumpe und PTC von 3°C ist von uns empfohlen.
Natürlich geht auch die Maximaleinstellung. Allerdings bin ich der Meinung, bei 30°C Raumtemperatur muss auch die Wärmepumpe nicht mehr in Betreib sein.
Daher empfehlen wir eher realistische Werte, z.B. 24/25°C als Obergrenze.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Michael
13. März 2014, 10:33
Guten Morgen liebe Hausbesitzer, guten Morgen liebes Schwörer-Team,

ich lese seit einigen Tagen begeistert diesen Blog und habe da auch gleich eine Frage. Mehr wird sicherlich bald kommen, da hier so viele Experten sind, die sich sehr gut auskennen ;-) Situation: Haus fertig geworden Ende März 2013, Standort Falkensee bei Berlin, 200 qm Wohnfläche, 2 WP (eine für EG, eine für UG). Kamin im Wohnzimmer. Der Energieversorger stellt uns den Strom 2 mal am Tag für 2 Stunden ab (Wärmestromtarif), um 11 Uhr und um 17 Uhr.

Ich experimentiere derzeit mit 2 Vorgehensweisen:

1. WP eingeschaltet bis 22 Uhr. Kamin anheizen ab 17 Uhr ungefähr. Der ist dann abends so richtig schön warm und heizt über den Flur hinaus bis ins OG. Dort Türen auf und alle Zimmer bekommen von der Wärme was ab. Die Wärme wird dann vom Kamin bis in die Nacht produziert. Die WP läuft tagsüber ab 6 Uhr, hat also keine Gelegenheit, die Wärme noch besser im Haus zu verteilen, da ab 22 Uhr komplett abgeschaltet.

Vorteile aus meiner Sicht: Kein Energieverbrauch durch die WP von 22 - 6:00 Uhr.

2. WP ausgeschaltet von 11-19 Uhr. Also kein Energieverbrauch. WP dafür angeschaltet (Sollwert 28 Grad, damit sie sich durch die hohen Temperaturen des Kamins nicht ausschaltet) ab 19 Uhr, auch nachts bis morgens um 11:00.

Vorteile aus meiner Sicht: WP kann die schöne warme Luft des Kamins die ganze Nacht im Haus verteilen und läuft zum günstigen Nachttarif. Um 11 Uhr wird sie dann ausgeschaltet.

Nachteile: Nachts hat die WP dann auch mit den kälteren Aussentemperaturen zu kämpfen.

Summa summarum: Die Betriebszeiten pro Tag sind bei beiden Varianten die gleichen, nur ist die Ausschaltzeit zeitlich versetzt. Einmal hat die WP die Gelegenheit die Kaminwärme gut zu verteilen, jedoch nachts (kalt draussen); bei der anderen Variante muss die Wärme sich ohne WP verteilen aber dafür hat die WP tagsüber, wenn sie läuft, die externen Gewinne als Hilfe.

Mich würde Eure Meinung dazu interessieren, obwohl es wahrscheinlich keine optimale Lösung gibt ;-)

Danke für Eure Hilfe!
von Oli
13. März 2014, 09:19
Warum sollte die Spreizung der Wärmepumpe und der PTC Temperatur eigentlich 3 Grad sein? Eigentlich könnte ich die Wärmepumpe immer auf Maximaltemperatur lassen, oder? Sind glaube ich 30 ode 32 Grad.
von Oli
13. März 2014, 09:16
Hallo,

ich habe alles so eingehalten wie empfohlen und auch verstanden dass die Wärmepumpe höhere Temperatur eingestellt haben sollte als die gewünschte Raumtemperatur.
Ich glaube die Brauchwasser-Wärmepumpe ist im HT/NT-Werten auch enthalten bzw. ich habe keinen extra Zähler dafür.
Der Winter war mild und den Kaminofen hatten wir eigentlich jeden Tag an. Wobei man von der Fläche noch ca. 52 m² abziehen muss, da die ELW z. Zt. nicht geheizt wird da unbewohnt.
Aber Sie haben schon recht, ich werde im Oktober mal den Durchschnitt anschauen.

Was mir noch aufgefallen ist: die Brauchwasser-Wärmepumpe stand auf Modus "Auto". Habe mal auf "Green" umgestellt. Evtl. bringt das Engergieersparnis. Hat da jemand Erfahrung?

Gruß
Oli
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
13. März 2014, 07:39
Hallo Oli,

eine Betrachtungsweise zum Energieverbrauch macht man i.d.R. über den Zeitraum von 1 Jahr.
Auf dieser Basis stützen sich auch unsere Aussagen im Kundenportal.

Klar ist, dass innerhalb der Heizperiode deutlich mehr Energie benötigt, als im Sommerhalbjahr.
Übers Jahr gesehen ergibt sich der so genannte Energiemix, der im Bereich Iso + Haus bei ca. 28 kWh/m²/a ausgewiesen wird.

Einen Zwischenstand nach 110 Tagen der Heizperiode würde das Ergebnis so verfälschen, dass es nicht mit den Erfahrungswerten verglichen werden kann.
Daher würde ich empfehlen und anbieten, dass Sie nach dem 1. Jahr mit Ihren Verbrauchswerten bei unseren Techniker im Kundendienst melden.
Diese sind dann in der Lage, hier eine klare Aussage zu treffen.

Wichtig ist, dass Sie in der täglichen Anwendung die Tipps & Tricks, die wir u.a. auch in den 6 Videoclips im Kundenportal zur Verfügung stellen, beachten. Ganz wichtig ist, die Spreizung zwischen von ca. 3°C mehr bei der Sollwertvorgabe bei der Wärmepumpe, gegenüber den PTC-Heizlementen.

Mit dieser Einstellung stellen Sie sicher, dass die Wärmepumpe im Heizbetrieb nahezu immer läuft und die PTC-Elemente nur so viel als nötig dazu heizen.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von R. Schimpfky
12. März 2014, 21:29
Hallo zusammen,

für die Warmwassererzeugung habe ich mich in der Bemusterung für die Brauchwasserwärmepumpe von Ariston und damit gegen die Solarthermie-Anlage entschieden. Grund für diese Entscheidung waren die Aussagen vom Schwörer-Vertrieb und von der Kundenberaterin während der Bemusterung: Unabhängig voneinander sagten beide, dass die Wärmepumpe im Jahresmittel Energie-effizienter als die Solarthermie-Anlage ist.

Im Nachhinein bedauere ich, dass ich nicht eine entsprechende Berechnung bzw. einen Nachweis dazu erbeten habe. Daher meine Rückmeldung an Schwörer-Haus: Es muss in ihren Unternehmen Berechnungen / Tabellen zur Effizienz der beiden Lösungen geben (sonst wäre eine Aussage darüber ja nicht möglich). Bitte machen Sie diese Tabelle für (Neu-)kunden zugänglich.

Generell bin ich mit der Ariston-Brauchwasserwärmepumpe zufrieden. Es ist stets warmes Wasser in ausreichender Menge vorhanden. Leider läuft die Wärmepumpe fast immer abends, im Zeitraum von 19 bis 22 Uhr. Dieser Zeitraum ist aus zwei Gründen problematisch:

Das Arbeitsgeräusch ist als leises Dröhnen zu hören. Trotz Schallschutzwand und Schallschutzdecke, bzw. zwei Türen zwischen HWR und Wohnzimmer. Der "ruhige Abend" auf der Couch ist dadurch ein klein wenig getrübt.

Zum anderen ist die Außenluft (als Wärmequelle für die Wärmepumpe) tagsüber deutlich wärmer als Abends, nach Sonnenuntergang.

Liefe die Anlage als tagsüber, wäre die Geräuschbelästigung kein Problem, und die Anlage würde effzienter laufen. Ist es möglich, die Wärmepumpe entsprechend einzustellen? Wenn ja, wie?

vielen Dank
R. Schimpfky
von R. Schimpfky
12. März 2014, 21:16
Hallo Oli,

mir kommt das nicht besonders viel vor für ein Haus dieser Größe. Im Durchschnitt sind das lediglich 22,6 kWh / Tag, und es ist Winter. Allein die Wärmepumpe verbraucht ca. 14,4 kWh / Tag. Dann "verbleiben" ca. 8kWh für sämtliche PTC-Elemente (und ggf. auch Direktheizgeräte) im Haus. Ist darin auch der Stromverbrauch der Brauchwasser-Wärmepumpe enthalten?

Grüße
R. Schimpfky
von Oli
12. März 2014, 13:48
Was ich noch vergessen hatte: der NT und HT Zählerstand ist fast gleich.
von Oli
12. März 2014, 13:47
Hallo,

wenn ich hier so lese kommt mir unsere Heizstromverbrauch etwas hoch vor. Wir sind noch nicht so lange in unserem Haus hier die Werte:

2489 kWh in 110 Tagen (HT + NT)

Kaminofen war sehr viel in Betrieb.
ISO+ Haus (Kfw 55) mit 263,1 m² gesamte Nutzfläche. Haus teilt sich auf in Hauptwohung und Einliegerwohnung. Der Verbrauch ist nur von der Hauptwohung.

Kommt mir etwas hoch vor da wenn der Kaminofen lief die PTC eigentlich nicht mehr an waren.

Gruß
Oli
von Oli
12. März 2014, 09:13
Hallo,

ist dieser Mini-PC nicht zufällig ein Raspberry Pi? Wäre auch an der Realisierung/Protokoll der Steuerung interessiert.
von W. Müller
11. März 2014, 13:12
Hallo Peter F.,

erstmal Gratulation zu diesem tollen Projekt und Respekt für das Ergebnis! Ich sehe das genauso wie Sie, die WGT ist eine recht simple und robuste Heizungstechnik, die man mittels intelligenter Ansteuerung sehr gut aufpimpen könnte. Da ich selber technikbegeistert bin, würde mich Ihre Lösung sehr interessieren - vielleicht hätten Sie ja Lust, die Inhalte Ihres WGT-Tunings auch für andere WGT-Besitzer zur Verfügung zu stellen. Sie würden mir (uns) eine große Freude machen!

Viele Grüße,
W. Müller
Ralf Jaudas von Ralf Jaudas
11. März 2014, 08:56
Hallo Peter F.,

vielen Dank für Ihre Erfahrungswerte und Einblicke in Ihre Entwicklung. Man kann erkennen, dass dies eine spezielle Entwicklung eines Fachmannes im Bereich Automation ist. Auch unsere Entwicklungsabteilung ist ständig nach Neuerungen und Verbesserungen bestrebt.
Das Standard-Bedienteil besitzt ebenfalls ein Tages- und Wochenprogramm. Ein Absenkbetrieb kann ebenfalls programmiert werden. Die alleinige Abhängigkeit der Umschaltung Sommer/Winter von der Außentemperatur ist nicht in allen Fällen sinnvoll. Ihre Einsparung ist sicher in allererster Linie dem milden Winter geschuldet. Die Handhabung mit dem Bedienteil empfindet jeder anders.

Freundliche Grüße
Ralf Jaudas
von Peter F.
10. März 2014, 21:50
Erhebliche Effizienzsteigerung der WGT:

Wir sind im Sommer 2012 in unser neues Schwörerhaus eingezogen und fühlten uns dort ab dem ersten Tag sehr wohl. Wir hatten uns entschieden die Standard-WGT (Luftwärmepumpe) von Schwörer zu verwenden, ohne zusätzlichen Kamin oder FBH, WW auch mit Luft-WP.
Unser Haus ist komplett nach Süden ausgerichtet. Daher haben wir dort große Fenster zum Einsatz gebracht, in der Hoffnung so bei sonnigen Wintertagen einen zusätzlichen Wärmegewinn zu erhalten.
Außerdem sei noch erwähnenswert, dass wir unser Haus “offen” konzipiert haben, d.h. wir haben eine große Empore bzw. Galerie (großer Luftraum über 3 Ebenen).

Jetzt zur WGT: Der Winter 2012/2013 war überdurchschnittlich kalt und Sonne war ungewöhnlich selten zu sehen. Außerdem war die WGT anfangs schlecht justiert. Dies wurde glücklicherweise durch den Schwörer-Kundendienst schnell behoben. Erschwerend schaltet unser Energieversorger bei kalten Temperaturen unter Null zeitweise den Wärmepumpenstromtarif tagsüber ab.
Dadurch kam es zum Teil zu Totalausfällen der Heizung an solchen Tagen im Winter.
Kurzum der Winter 2012/2013 brachte uns teilweise Temperaturen um 17,5 Grad in den Wohnräumen, was absolut nicht mehr OK und akzeptabel war.

Ich habe mich nach diesem Katastrophenwinter daher dazu entschlossen, die Ansteuertechnik der WGT von Schwörer zu verbessern.
Die WGT an sich ist ein gutes solides Stück Technologie und reicht für unseren Wärmebedarf auch aus, allerdings bin und war ich der Meinung, dass das ControlPanel lediglich ein etwas besserer Schalter ist und nicht mehr dem heutigen Stand der Technik eines modernen Heizungsreglers entspricht.
Durch mein Wissen im Bereich der Elektrotechnik (Automatisierungstechnik) und meine tägliche Arbeit
in der Entwicklung von komplexer Software konnte ich micht gut in die WGT-Materie eindenken.

Im Ergebnis arbeitet die WGT nun völlig autark und braucht nicht mehr nachgestellt zu werden (Abschaltzeiten, Lüfterstufeneinstellung, Sommer-Winterzeit, Temperatursollwerte).
Das Bedienpanel konnte vollständig außer Betrieb genommen werden und wird nun durch einen MiniPC ersetzt. Dieser PC steuert nun die WGT an (Automatische Regelung der Lüfterstufen, Wärmepumpe und wenn erforderlich die Zuschaltung der ZH (PTC-Elemente)).
Die Winter-/Sommerbetriebumstellung wird nun automatisch in Abhängigkeit von der Aussentemperatur vorgenommen.
Außerdem können wir nun die WGT zusätzlich auch mittels Smartphone bzw. Browser überwachen und/oder einstellen.
Eine Fernabfrage per Email ist ebenfalls möglich (haben wir beim letzten Urlaub auch fleissig genutzt).
Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt ist nun auch, das wir eine deutliche Einsparung des Stromverbrauchs hatten (etwas mehr als 20% in dieser Saison im Vergleich zum letzten Jahr; ich weiß schon, das dieser Winter
bisher milder ist als der letzte, aber trotzdem ist mein Eindruck das die Anlage nun eniergiesparender läuft).

Ach ja, die Ausrichtung nach Süden mit großen Fenstern ist eine absolut sinnvolle Sache und bringt unser Haus OHNE ZH und WP richtig gut auf Temperatur, sofern die Sonne im Winter auch scheint.
WW-Aufbereitung über die Luftwärmepumpe lief von Anfang an sehr gut und zuverlässig und bedarf keiner weiteren Optimierung.
Und noch etwas: Ich habe der WGT nun noch eine längst überfällige Urlaubsabsenkung spendiert sowie bei Bedarf einen Tagabsenk- bzw. Nachtabsenkmodus verpasst.
Im Ergebnis sind wir nun froh diese Verbesserung der WGT vorgenommen zu haben und das Bedienpanel nicht mehr in Betrieb sehen zu müssen.
von Markus B.
7. März 2014, 15:52
Hallo Herr Schwarz,

Danke für die schnelle Antwort.
Es war wirklich so das die Brauchwasserpumpe gelaufen ist daher der hohe Verbrauch.
Aktuell sind es grad so 7-10KW in 24 std. bei einem PTC.
Was halten Sie von einem Elektro-Wandheizkessel (Fa.Vaillant) der das Warmwasser für die Heizkörper erwärmen könnte und eventuell dies in einem Pufferspeicher speichern würde.

@ R.Schimpfky
Danke für die Info werde mir das mal anschauen.

Gruß
Markus B.
von R. Schimpfky
6. März 2014, 14:49
Hallo Herr Markus B,

eine weitere Alternative zu den PTCs ist für sie vielleicht eine Klimaanlage. Neuere Geräte können bis zu einer gewissen minimalen Außentemperatur auch sehr effizient heizen (Funktionsweise: Luft-Luft-Wärmepumpe). Der Wirkunsgrad ist im Jahresmittel sicherlich höher als der von elektrisch betriebenen Wandheizkörpern. Bei den Herstellern (Mitsubishi, Panasonic, Daikin) finden sie im Internet weitere Informationen.

mit freundlichen Grüßen
R. Schimpfky
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
5. März 2014, 15:15
Hallo Herr Markus B.,

der in den 16 h aufgelaufene Verbrauch kommt nicht von einem PTC-Element alleine.
Ein PTC-Element verbraucht je nach Luftmenge und Lufttemperatur zwischen 350 und 400 Watt.
Bezogen auf die genannte Laufzeit (im Dauerbetrieb, was eher unwahrscheinlich ist) wäre der Verbrauch 6 kWh.
Wenn das PTC-Element betrieben wird, ist auch die WGT in Betrieb, was ca. 100 W/h Verbrauch ausmacht.
Läuft die Wärmepumpe noch mit, werden weitere 500 W/h fällig.
Bei den jetzt angezeigten 28 kWh vermute ich, dass auch noch ein gewisser Anteil der Brauchwasserbereitung enthalten ist.

Was die Frage zu Alternativen zu den PTC's angeht, kommen entweder elektrisch betriebene Wandheizkörper oder IR Strahlungsheizelemente
in Frage. Letztere sind immer mehr im kommen. Detaillierte Informationen zu dieser Technologie finden Sie auch im Internet.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Markus B.
5. März 2014, 14:05
Hallo Herr Schwarz,
es geht um die PTC´s.
Habe mal ein PTC wieder eingeschaltet.
Temperatur bei Beginn: 18°
Eingestellte Temperatur am Regler: 20°
Wärmepumpe eingeschaltet
Verbrauch: 28 Kw/h in 16 Std. (1 PTC aktiv)
Mir kommt das relativ viel vor oder ist der Wert ok?

Gibt es eigentlich keine Alternative zu den PTC´s?
Eventuell ein Nachträglicher Einbau von Heizkörpern die über ein
Elektro-Wandheizkessel betrieben werden.
Denke eine andere Variante käme nicht in Frage weil mir der Platz im Keller fehlt.
Haben Sie eine Vorschlag was man noch tun könnte?


Gruß
Markus B.
von Gerald Methner
25. Februar 2014, 10:29
Hallo Patrick,

gerne werten wir Ihre Verbrauchswerte aus, dazu benötigen wir folgende Angaben zu Ihrem Haus:
Haben Sie ein KfW 70, 55 oder 40 Haus? Wie groß ist Ihre Gebäudenutzfläche?

Freundliche Grüße
Gerald Methner
von Patrick
19. Februar 2014, 19:51
So, nun kann ich mal mit Zahlen kommen.

Wir werden von der ENBW mit Wärmestrom beliefert.

Dies sind unsere Zahlen:

01.04.2013 - 18.02.2014 (ET / HT)
Tage 324
Gesamtverbrauch 3.243 kWh
Tagesdurchschnitt 10,01 kWh


Ist das in Ordnung oder ist das zuviel ?

Grüße
von Birgit
7. Februar 2014, 20:20
Hallo zusammen,

ich muss Herrn Schwarz beipflichten, dass aus unserer Erfahrung (jetzt 1 Jahr im ISO+-Haus mit Aqua Insert und Solar) die tatsächliche tägliche "Bewohnung" des Hauses wesentlich zur Effizienz der WGT-Heizung beiträgt.
Wir haben zwar keine PTC-Elemente sondern aufgrund offener hoher Bauweise Infrarot-Zusatzheizungen, diese nutzen wir außer im Bad und im etwas abgewandt nach Norden liegenden Büro jedoch fast nie und haben in den meisten Räumen eine Temperatur von 21 Grad.

Wir sind nur 3 Personen und keine Haustiere, einer von uns arbeitet aber auch häufig von zu Hause. Deshalb läuft eigentlich ständig irgendein Computer (->Abwärme), mittags wird mal der Herd oder Backofen angeschmissen, morgens oder abends wird geduscht und natürlich produziert man selbst wohl auch Wärme in die Raumluft.

Abends feuern wir z.Zt. (im Wesentlichen fürs Warmwasser) häufig den Aqua Insert an, der hilft dann natürlich für den "Kuschelfaktor" am Abend auf dem Sofa, ohne dies wäre es nach bewölkten Tagen vielleicht nicht ganz so gemütlich warm.
Wenn allerdings den ganzen Tag die Sonne scheint, bringt diese - zur Zeit ja tiefstehend - merklich etwas für die Raumwärme. Unsere Südfenster sind dann sowas wie ein riesiger Infrarotstrahler :) So kriegen wir zumindest den Wohn-Essbereich locker auf 24 Grad und das hält auch am Abend an, auch ohne den Kamin anzuwerfen.

An alle, die unzufrieden sind:
Beobachtet mal den "Abluft"-Parameter an der WGT. Wenn der permanent eher niedrig ist kann natürlich auch nicht viel an Wärme wiedergewonnen werden.
Insbesondere wichtig ist daher wohl, die Ablufträume (Bad, Küche) nicht zu sehr auskühlen zu lassen.

Hoffe das hilft vielleicht dem einen oder anderen weiter.

Gruß
Birgit
von Gerald Methner
6. Februar 2014, 08:41
Hallo Andreas,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sollten Sie im Schaltprogramm des Fernbedienteils für die Nachtzeit eine Absenkung hinterlegen ( z.B. -3°C), so befürworten wir dies, jedoch eingeschränkt, eher für einen Jahreszeitraum bei welchem die Zusatzheizung nicht gefordert wird. Bei freigegebener Zusatzheizung ist es energetisch sinnvoller die Wärmepumpe bei Nacht durchlaufen zu lassen, damit die angesaugte Frischluft vom Wärmepumpenmodul angewärmt wird, und somit die PTC-Elemente weniger gefordert werden.

Freundliche Grüße
Gerald Methner
von Andreas
5. Februar 2014, 21:14
Hallo,

bei uns ist es derzeit so, dass in der Nacht die Wärmepumpe durch die Nachtabsenkung abschaltet die PTC jedoch weiter zugeschaltet bleiben.

Nun habe ich die Befürchtung, dass diese nun in den einzelnen Räumen etwaige Differenzen alleine ausgleichen müssen. Das wäre dann aber doch teuer oder?

Wie ist das mit der Absenkung in Kombination mit der Zusatzheizung PTC?

Grüße
Andreas
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
30. Januar 2014, 08:11
Sehr geehrter Herr Tiepmar,

bitte wenden Sie sich diesbezüglich an den Kundendienst, um genau festzustellen um welche Geräusche es sich handelt.
Evtl. können wir einen Orttermin vereinbaren.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Karl
29. Januar 2014, 09:59
Ich stimme Holger absolut zu, wir haben uns auch viel mehr von diesem System versprochen. Ich weiß nicht, ob ich mich wieder dafür entscheiden würde. Zum Glück haben wir uns recht spät noch für den Kauf des Aqua-Insert entschieden, den wir zurzeit ständig beheizen und damit auch das Warmwasser bereiten. Anfangs hätte es nur WGT + Solaranlage sein sollen, da hätten wir jetzt aber irrsinnige Probleme mit dem Warmwasser. Im Endeffekt wäre es nun viel komfortabler wenn wir die Frischluftzeizung komplett rausgenommen und gegen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung ersetzt hätten. In unserer Umgebung nutzen fast alle ein solches System und sind höchst zufrieden damit.
Von der Beratung bin ich im Nachhinein gesehen etwas enttäuscht, denn das System wurde uns als komfortables und kostengünstiges System verkauft - bei dem die PTCs nur an wirklich kalten Tagen zugeschaltet werden müssen. In der Praxis sieht es aber (wie auch von Holger erwähnt) ganz anders aus.

Ich hoffe, dass sich hier die Technik auch weiterentwickelt und vlt in 10 Jahren mal eine stärkere Luft-Luft-WP zur Verfügung steht.
von A. Tiepmar
29. Januar 2014, 07:36
Hallo Herr Schwarz,

mir erscheinen die Lüftergeräusche der Abluft-Tellerventile (in Bad und Küche) in unserem Schwörerhaus etwas zu laut.
Ich empfinde Sie mittlerweile als leicht störend. Lassen sich diese Geräusche durch geeignete Maßnahmen
reduzieren (z.B. Vergrößerung des Durchlassquerschnitts der Ventile)?
Filter werden regelmäßig ausgetauscht.

Viele Grüße
A. Tiepmar
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
27. Januar 2014, 14:01
Hallo Holger,

die PTC-Elemente gehören zur Frsichluftheizung mit dazu.
Ob, wann und wie lange Sie am Netz sind, hängt nicht nur von der Außentemperatur, sondern von vielen anderen Kriterien ab.
Ganz entscheidend ist, wie groß bzw. aktiv die Bewohnung im Haus ist. Finden keine oder wenig Aktivitäten (kochen duschen, bügeln, Fernsehen usw.) den Tag über statt,
müssen die PTS's sicher schneller und früher unterstützen.

Richtig ist, dass bei keinerlei Lüftung der Verlust der Gebäudehülle ganz gering ist. Allerdings müssen derart gut gedämmte Gebäude unbedingt be- und entlüftet werden, da es sonst früher oder später zu Bauschäden kommt.

Gerne können Sie über unseren Kundenservice Haustechnik die Leistungsdaten der Wärmepumpe abgleichen. Ein Anruf reicht hier zunächst aus, um die Leistungsdaten der Wärmepumpe abzufragen.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Holger
26. Januar 2014, 13:31
Hallo,

das Problem haben wir auch, dass die Frischluftheizung eigentlich nicht wirklich eine Heizung ist. Bis 8 Grad Außentemperatur kommt die WGT noch so auf 20 Grad Raumtemperatur, zumindest im Wohnzimmer. Aber sobald es draußen kälter wird, kühlt die WGT alleine eher die Raumluft ab, als dass sie sie erwärmt. Ich habe die Lüfterstufe 2 auf 55 % eingestellt und bilde mir ein, dass damit etwas mehr Wärme abgegeben wird.

Ich vermute ja auch, dass die Wärmepumpe nicht stark genug ist, aber Schwörer meint, die Wärmepumpe wäre exakt auf die Hausgröße abgestimmt. Mir scheint, dass die Wärmepumpe, die das Wasser erwärmt, deutlich mehr leistet ...

Entweder man lässt den ganzen Tag die PTC's mitlaufen, was aber die Raumtemperatur nur unbedeutend erhöht und zudem recht teuer wird, oder man macht die WGT nur mal stundenweise an, sozusagen nur zum Durchlüften. Wir haben diverse elektrische Heizkörper aufgestellt, die wir nach Bedarf zuschalten und haben es damit auch recht schnell warm. Die Gebäudehülle hält die Wärme ja ganz gut im Haus und wenn die WGT aus ist, wird die Wärme ja auch nicht abgesaugt ...

Wir hatten uns trotzdem mehr von diesem innovativen Heizsystem versprochen, denn auch ohne große interne und externe Zugewinne sollte ein Haus in relativ kurzer Zeit und effizient beheizbar sein.

VG Holger
von Rolf
21. Januar 2014, 10:37
Hallo,

in den letzten Tagen habe ich die Temperaturmesswerte meiner Wärmepumpe regelmäßig abgelesen.
Die Werte liegen meist in diesem Bereich:
Bei Außenntemperatur 5°
Zulufttemperatur: 16°C
Ablufttemperatur auf Stufe 1: 39°C
Ablufttemperatur auf Stufe 2: 37°C

Bei Außentemperatur -2°
Zulufttemperatur: 16°C
Ablufttemperatur auf Stufe 1: 35°C
Ablufttemperatur auf Stufe 2: 30°C

Die Temperatur die dann in den Räumen als Frisch- bzw. Heizluft ankommt, ist nochmal ca. 5-8 Grad niedriger. Wenn die Luft nun mit 25 - 30°C in die Räume strömt, ist die Heizleistung relativ gering. Die wirkliche Heizleistung im Haus kommt also fast nur von den PTC- und Direktheizgeräten.

Die Frage ist jetzt: Ist die Heizleistung des Systems höher auf Stufe 1 (höhere Temperatur, aber geringere Luftmenge), oder bei Stufe 2 (mehr Luft, aber kühler)? Da tagsüber niemand im Haus ist (Arbeit, Kindergarten) sehe ich die möglicherweise geringe Belüftungsleistung bei Stufe 1 nicht als Problem.

Wie kann das System effizient funktionieren, wenn es draußen kalt wird (-12°C)?

Das Haus ist im KFW-70 Standard gebaut und hat ca. 140m Wohnfläche / 200m Grundfläche.

Mir ist klar, dass eine Zulufttemperatur von 16° relativ gering ist. Ich möchte vor allem die Wohnräume heizen, Flur und Bäder bleiben tagsüber kalt. In den benutzen Wohnräumen habe ich 19 - 22°C, in den ungenutzten sind die PTCs aus, und es ist entsprechend kalt.

Gibt es die Möglichkeit, eine deutlich stärkere Wärmepumpe nachzurüsten?

vielen Dank,
Rolf
von Patrick
20. Januar 2014, 21:03
Hallo,

@Familie Jauss

bei den 80 € im November habe ich das Holz nicht hinzugerechnet.
Dies war lediglich der Strom.
Dann finde ich es doch ein krasser Unterschied.

Wie kommt das ?


Grüße
Patrick
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
20. Januar 2014, 15:42
Hallo Oli,

derzeit gibt es für die "Steuerung Glasdisplay" keinen Urlaubsmodus.

Wie bereits von Ihnen beschrieben haben Sie die Möglichkeit den Winter oder Sommerbetrieb abzuändern.
Wir werden Ihren Gedanken bei den nächsten Updates berücksichteigen. Diese werden dann im Kundenportal veröffentlicht.

Viele Grüße
Albrecht Schwarz
von Oli
16. Januar 2014, 23:21
Hallo,

gibt es bei der WGT-Steuerung mit Glas-Display einen Urlaubsmodus?
Ich dachte die WGT so 5 h pro Tag auf Luftstufe 1 oder 2 laufen zu lassen. Zwar kann man das z. B. ja im Winterbetrieb so programmieren, aber man muss es dann auf alle Tage über nehmen und später wieder auf Anwesenheit spät am eher zurück stellen. Falls es das nicht gibt, wäre es bei einem Softwareupdate ein tolles Feature finde ich.
Wir haben so 30 % Luftfeuchtigkeit. Wenn man den Kaminofen abwirft werden es auch mal 22 %. Wir setzten jetzt aber Venta Luftbefeuchter ein und kommen dann auf 36 % bis 44 %.

Grüße
Oli
von Hans-Hermann
14. Januar 2014, 11:47
Hallo Familie Jauss

wir haben wirklich nur 38% Luftfeuchte! Die WGT läuft immer,sie schaltet nur bei erreichter Zimmertemperatur von 21,5-22 Grad an.Ich muß aber erwähnen,unser Haus ist ein Passivhaus,wir heizen zur Wassererwärmung
mit dem Aquainsert zu.Das senkt nach meiner Beobachtung auch die Luftfeuchte.Keller haben wir nicht.
von Familie Jauss
13. Januar 2014, 12:53
@Hans-Herrmann: Nein, die Werte sind nicht vertauscht. Das passt schon :-) Allerdings ist der vergleich, wie ich geschrieben hatte, ja nicht fair. Denn die 30%-35% in unserer Altbauwohnung sind ja vom letzten Winter. Der war ja sehr kalt. Und wenn sehr kalte Luft durch alle Ecken und Ritzen zieht, und ich diese dann wieder erwärme, dann sinkt die Luftfeuchtigkeit halt unweigerlich.

Die 47%-50% aus dem Schwörerhaus kommen von diesem "Winter". Aber wir hatten ja nie unter +5 Grad, außer an ein paar Tagen Ende Oktober. Und bei den 10-15 Grad die letzten Tage ist halt einfach auch die Luftfeuchtigkeit höher und kann meiner Meinung nach nicht gegen die aus dem Altbau (bei -10 Grad draußen) verglichen werden.

Ich messe übrigens immer mit derselben Wetterstation (Temp und Luftfeuchtigkeit). Sprich die habe ich vom Altbau ins Schwörerhaus umgezogen.

Mal schauen ob der Februar den Winter bringt und damit auch mal richtig kalte Temperaturen. Dann gehe ich auch von sinkenden Luftfeuchtigkeitswerten aus.

Haben sie jetzt aktuell bei den Temperaturen nur 38%?? Läuft die WGT rund um die Uhr?

Mehr "Probleme" habe ich im Keller. Hier hatte ich im Sommer eigentlich immer zwischen 60%-65%max. Luftfeuchtigkeit. Für so einen "jungen" Keller ist da ganz ok denke ich. Aber jetzt habe ich plötzlich 70% und darüber. Allerdings bei deutlich gesunkener Raumtemperatur (Nutzkeller ohne Heizung). Daher denke ich, dass sich immer noch die gleiche Wassermenge im Raum befindet, nur diese relativ zur nun recht niedrigen Raumtemperatur, jetzt eben eine höhere rel. Luftfeuchtigkeit ergibt.
von ed
11. Januar 2014, 16:34
Hallo Zusammen,

könnt Ihr mir einen Tipp für ein gutes Hygrometer geben, mit dem Ihr wirklich zufrieden seid ?

Habe mir in verschiedenen Läden mehrere angeschaut. Alle zeigten verschiedene Werte ( um bis zu 10% ).
Selbst die Baugleichen vom selben Typ.

Wie kann man feststellen, ob der angezeigte Wert eines Hygrometers den Tatsachen entspricht ?

Ich bräuchte ein Hygrometer , das im Innen- und Außenbereich installiert werden kann. Kein Batteriebetrieb.
Und es muss sehr genau sein.

Gruß ed.
von Hans-Hermann
9. Januar 2014, 19:48
Also ich glaube die Werte sind vertauscht.Im Altbau hatten wir im Winter immer um 60%,hier im Haus bei WGTBetrieb sind es zwischen 38 und max 45%
von Familie Jauss
9. Januar 2014, 16:07
Also in unserer Altbauwohnung hatten wir im Winter immer so zwischen 30%-35% rel. Luftfeuchtigkeit.
Im Schwörerhaus schwankt die Luftfeuchtigkeit die letzten Wochen zwischen 47%-50%, ich kontrolliere das aus Interesse und der Diskussion hier im Blog laufen :-D

Allerdings hatte es ja auch noch nicht wirklich lang anhaltende Minusgrade draußen. Der Vergleich ist also unfair.

Darüberhinaus muss man bei den Werten bedenken, dass wir im "Winter" aktuell die Lüftungsanlage Nachts ausschalten und auch noch 2 Katzen und 1 Hund als Hausbewohner haben. Alles Dinge, welche die Feuchtigkeitswerte denke ich beinflussen.

Aber große Unterschiede erwarte ich eigentlich nicht, denn in der Altbauwohnung kam die kalte Frischluft unkontrolliert über die schlechte Dichtigkeit des Hauses und im Schwörerhaus kommt die Frischluft kontrolliert über die Lüftungsanlage. In beiden Fällen kommt kalte trockene Luft, wird erwärmt und senkt die relative Luftfeuchtigkeit im Raum. Da wäre der Vergleich mit einem aktuell gebauten "dichten" Massivhaus interessanter.
von Hans-Hermann
8. Januar 2014, 20:00
Und wie hoch war bzw ist jetzt die Luftfeuchtigkeit?
von Familie Jauss
7. Januar 2014, 22:42
Also die Temperatur lese ich an der genau gleichen Wetterstation ab wie in unserer Wohnung. Und beide hingen/hängen im Wohnbereich an der Wand. Das mit der kälteren Altbauwohnungswand, die den Wert verfälscht leuchtet mir ein und erklärt es tatsächlich sehr gut.
19-20 Grad sind für mich auch nur ok und keine Wohlfühltemperatur. Die macht gerade bei uns unser Kaminofen, und da merkt man dann schnell die riesige Unterschiede zur Altbauwohnung :-)
von Jochen Schreck
7. Januar 2014, 14:58
@Familie Jauss:

Das ist eine Frage, wie die Temperatur gemessen wurde/wird, denn wer misst, misst Mist. :-) Man müsste die Temperatur im Altbau mit genau dem gleichen Messgerät auf genau der gleichen Höhe nicht direkt an der Wand messen. Erst dann können verlässliche Vergleichswerte ermittelt werden. Ansonsten gibt es da derart viele Störfaktoren, dass eine vergleichende Messung garnicht möglich ist. Im Altbau ist z.B. meist die Wand kälter. Tendenziell wird also weniger Temperatur trotz gleicher Lufttemperatur durch ein Wandthermometer angezeigt.

Ich konnte/wollte mich noch nie bei 19 - 20 °C wohlfühlen. Egal, ob Altbau oder Schwörerhaus. Zumindest im Wohnzimmer muss es bei mir schon 21 - 22 °C haben. Im AZ reichen auch 20 °C. Im Bad kann man mit kurzwelligen IR-Strahlern im Winter ohne weitere Lufterwärmung sofortige Wohlfühlwärme erreichen.

Zugluft ist jedenfalls keine vorhanden bei uns - im Gegenteil. Das sieht man auch bei brennenden Kerzen bestätigt. Im Altbau der Schwiegereltern habe ich trotz Kachelofen und Raumtemperaturen von über 24 °C im Wohnzimmer immer kalte Füße im Winter, da wie Wände und Fenster nicht gut isoliert sind und deshalb dort eine abfallende, kalte Strömung entsteht. Das kommt bei uns nicht vor.

Grüße und ein gutes neues Jahr an alle,

Jochen
von Familie Jauss
7. Januar 2014, 11:14
Hallo Zusammen,

mal eine Frage an alle fleißigen Blog-Leser/Schreiber:
Geht es eventuell jemandem von euch so, dass er gefühlt in seinem Schwörerhaus eine höhere Temperatur "braucht" oder mehr einheizt als davor?

Uns geht es so, dass wir in unserer "Altbaubauwohnung" meistens 19-20 Grad Raumtemperatur hatten. Das war jetzt auch nicht kuschel-wohlfühltemperatur aber es war ok.
Es ist nun unser erster "Winter" im Schwörerhaus und uns ist 19 bzw. 20 Grad nun eigentlich zu kalt und wir "brauchen" schon mind. 21 Grad damit es ok ist.

Geht es eventuell jemand von euch auch so? Gibt es ggf. sogar eine logische Erklärung dafür? Also braucht man im Fertighaus, oder mit Wohnraumlüftung, oder wegen der höher Deckenhöhe, etc. aus irgendeinem Grund etwas höhere Temperaturen?
Naja, eventuell werden wir auch auch einfach langsam älter... :-) :-)

Auf euer Feedback dazu bin ich schon gespannt.
von W. Müller
19. Dezember 2013, 15:26
Hallo,

wir haben uns als Ergänzung für eine PV-Anlage und ein Kaminofen entschieden. Hier kurz die bisherigen Erfahrungen:

- Kaminofen: Die Ersparnis ist nicht so groß, wie ein Rechnung über die zusätzliche Wärmeenergie einen vermuten lässt. Sieht man auch sehr gut in der Kundenumfrage. Von halte ich eine Amortisationszeit von 30 Jahren - wie Sie geschrieben haben - durchaus für realistisch. Lohnt sich also nicht monetär - aber es macht Freude (zumindest mir) und man kann ohne schlechtes Gewissen auch mal 24°C im Wohnzimmer haben.

- Photovoltaik: Wir haben eine 5kwp-Anlage, die ca. 5,5MWh im Jahr macht. Davon verbrauchen wir ca. 2MWh selber - einen großen Teil auch für die Heizung und Warmwasser. Auch wenn die Sonne scheint, braucht man Heizung und Warmwasser - vorallem in der Übergangszeit und im Winter. Die Anlage ist dank des guten Eigenverbrauchs schneller abgeschrieben, als in Kombi ohne Stromheizung/WW. Lohnt sich also - zumindest für uns und unsere Randbedingungen.

Solarthermie nur für Wasser lohnt sich nach meiner Einschätzung nicht. Brennwerttherme - warum nicht, wenn schon Gas im Haus liegt. Vielleicht auch als Wandheizung? 10.000€ wird man trotzdem schnell investieren. Billiger wäre vermutlich ein an das WGT System nachgeschalteten Wärmetauscher mit Gasheizung.

Grüße,
W. Müller
von R. Schimpfky
19. Dezember 2013, 12:48
Hallo Blogger,

welche Möglichkeiten und Erfahrungen gibt es, bei einem WDH (kfW70) mit Frischluftheizung (FLH) und EWT die Energiekosten durch bauliche Maßnahmen zu optimieren? Es geht nicht darum, die FLH zu ersetzen, sondern sie bei niedrigen Temperaturen zu unterstützen.

Am häufigsten wird hier im Blog der Kaminofen genannt. Unter Annahme von konstanten Holz- und Strompreisen sowie den Herstellungs- und Wartungskosten für einen Kaminofen amortisiert sich dies nach ca. 30 Jahren.

Da die Heizung mit Strom läuft, scheint Photovoltaik ein vielversprechender Ansatz zu sein (allerdings wird der meiste Strom benötigt, wenn der wenigste Strom produziert wird, nämlich im Winter). Außerdem ist mir nicht klar, wie langlebig PV-Module tatsächlich sind.

Weiterhin denkbar ist eine Solarthermieanlage oder Gas-Brennwerttherme, die nachzurüstende Flächenheizkörper in allen oder nur in ausgewählten Räumen (Flur, Bäder) heizt. Die Nachrüstung einer Fussbodenheizung schließe ich aus Kostengründen momentan aus.

Gibt es weitere Möglichkeiten? Gibt es hier Erfahrungen mit den genannten Möglichkeiten?

viele Grüße
Familie Schimpfky
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
16. Dezember 2013, 16:06
Sehr geehrte Frau Morgen,

ganz hilfreiche Tipps und Tricks zur Einstellung der Frischluftheizung finden Sie in unserem Kundenportal.
Sechs kurze, aber aussagekräftige Videos geben echt wertvolle Tipps. Bitte schauen Sie diese mal an.
Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben, hilft sicher ein Telefonat mit unserem Fachleuten der Kundendienstabteilung weiter.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Katharina Morgen
16. Dezember 2013, 12:46
Hallo Herr Schwarz,

wir sind noch auf der Suche nach der perfekten Einstellung für unsere Heizung.
Was können wir tun, dass es bei uns im Bad nicht immer so kalt ist? Wir schließen die Tür und versuchen so den Rest vom Haus wärmer zu halten.

Wir heizen nachmittags noch zusätzlich mit einem Holzofen. Unsere Überlegung war solange die Anlage aus zu stellen und erst zur Nacht wieder einzuschalten. Ist das sinnvoll?

Wir dachten es wäre sinnvoll die Temperatur auf ca. 20° einzustellen und bei Bedarf lieber mit dem Ofen die Temperatur zu erhöhen. Kühlt die Anlage so die Räume schneller ab, oder wird die Abwärme immer gleich gut genutzt, egal wie die Grundtemperatur eingestellt ist?

Viele Grüße
Katharina Morgen
von R. Schimpfky
14. Dezember 2013, 22:25
Hallo Markus,

sie haben über einen sehr hohen Jahresstromverbrauch geschrieben (> 13800 kWh/Jahr).
Konnten Sie für dieses Problem eine Lösung finden? Wenn ja, dann welche?

Ich bewohne mein Schwörer-Haus mit WGT seit 4 Wochen und bin ebenfalls sehr überrascht über den hohen Stromverbrauch bei gleichzeitig niedrigen Raumtemperaturen (15 - 18 Grad) und vergleichsweise milden Außentemperaturn (-2 bis +7 Grad). Von Schwörer habe ich bisher leider nur relativ allgemeine Tipps bekommen.

Gleichzeitig läuft der Stromzähler kräftig weiter, aktuell bei ca. 40 kWh/Tag.

mit freundlichen Grüßen
R. Schimpfky
von Familie Jauss
13. Dezember 2013, 08:50
Hallo Patrick,

das mit dem "überhitzen" kommt denke ich ganz auf den Grundriss an. Wenn du einen in sich geschlossenen Raum hast in welchem der Ofen steht, dann überhitzt sich wahrscheinlich nur der Raum.

Bei uns ist es zum Beispiel so, dass wir ein offenes Wohn-/Esszimmer haben in welchem auch der Ofen steht. Und von dort aus geht auch die Treppe nach oben ins OG. Von daher heizt der Ofen am Anfang per Strahlungswärme im EG, und die warme Luft geht ins OG und macht dort die Zimmer warm (wenn die Türen offen stehen sehr schnell, wenn sie zu sind eher langsam). Anschliessend wird dann auch die Luft im EG warm. Und so kann es bei unserem Grundriss sein, dass man das ganze Haus damit auf eine Temperatur bringt, welche man als überhitzen bezeichnen kann, wenn man nicht rechtzeitig aufhört nachzulegen.

Also wir hatten jetzt im November 250 KW für Warmwasser, Lüftung und Kleinwärmepumpe. Wie schonmal hier im Blog beschrieben, haben wir die PTCs immer aus, und die gesamte Anlage Nachts auch aus. Momentan heize ich max. ein halbes Paket Holzspänebrikets pro Tag, um das Haus auf 23-24 Grad kuschelig zu heizen. Das ginge auch günstiger wenn wir die Temperatur senken würden. Da ein Paket 2,20 Euro kostet, kommen zu den 250 KW also nochmal 34 Euro an Holzkosten dazu. Das sind also 51 Euro für Strom + 34 Euro an Holz, da sind wir also mit 84 Euro auch ziemlich nahe dem Wert dem du geschrieben hattest. Ich bin auch schon sehr gespannt, wie sich das den Winter über entwickelt. (Es ist auch unser erster Winter im neuen Haus)
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
12. Dezember 2013, 08:16
Hallo Patrick,

entscheidend ist der Schnitt des Jahresverbrauchs.
Unsere Erfahrung liegt im Durchschnitt bei 30,5 kWh/m²/a.
Die Heizlast wird allerdings nicht auf die Wohnfläche, sondern auf die Gebäudenutzfläche gerechnet.
Diese beträgt meist 20 bis 30 m² mehr als die Wohnfläche. Die genaue Angabe (m²) finden Sie im Energieausweis als An in m².

Die Filtermeldung muss quittiert werden, da Sie sonst wieder innerhalb kurzer Zeit wieder erscheint. (Resettaste oder am FBT über Ein/Aus)

Eine mögliche Überhitzung hängt, wie sie richtig sagen, von der Fläche und natürlich von der Leistung des Ofens ab.
Viele Holzöfen liegen im Bereich zwischen 8 & 10 kW und damit überdimmensioniert.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Patrick
10. Dezember 2013, 19:07
Hallo,

der November ist ja nun vorbei und der Verbrauch lag bei uns bei knapp über 80 € für den Wärmestrom.
Finde ich persönlich super.
Bin gespannt wie es wird wenn es noch kälter wird.

Vorhin gerade ist die Fehlermeldung gekommen dass die Filter ersetzt werden sollen. Muss danach noch die Reset Taste gedrückt werden oder einfach nur die Filter wechseln ?


Wegen dem Holz bin ich gespannt.
Dass man das Haus überhitzt kann ich jetzt so nicht bestätigen, evtl. den Raum in dem er steht ja, aber das ist halt ein "Testen" wenn er neu ist ;)


Grüße
Patrick
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
10. Dezember 2013, 08:12
Sehr geehrter Holger,

wir haben hier wirklich andere Erfahrungen. Die Grundwärme hängt natürlich von den übrigen Temperaturen ab, so z.B. von der Ablufttemperatur.
Je schlechter diese ist, desto schlechter ist auch die Grundwärme, die dem Haus wieder zugeführt werden kann.
Unter Grundwärme verstehen wir so ca. 18- 20°C, die dann mit den PTC-Elementen auf die Wohlfühltemperatur ergänzt werden.

Die PTC-Elemente sind Bestandteile der Heizung und werden zur Erreichung der o. g. Wohlfühltemperatur in Abhängigkeit der internen oder solaren Gewinne mehr oder weniger benötigt.
Im Jahresmittel ergibt das unsere Erfahrung nach einen akzeptablen Mix.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Holger
7. Dezember 2013, 17:44
Hallo,

also uns wurde damals erzählt, das die WGT die notwendige Grundwärme bereitstellt und die PTC's nur zum Einsatz kommen, wenn es wirklich kalt ist. Also 15 Grad empfinde ich nicht als Grundwärme und draußen ist es auch wirklich noch nicht sehr kalt. Ich habe fast in jeden Raum Elektro-Heizkörper aufgestellt, die die Luft recht schnell erwärmt. Nach ungefähr 30 min. hat man benötigte Wärme (21-22 Grad), am besten man macht dann noch die WGT aus ... In den 2 Jahren, die wir schon hier wohnen, habe ich schon einiges ausprobiert. Man kann unmöglich, die PTC's den ganzen Tag lang anlassen, nur um es einigermaßen warm zu haben, dass kann man nicht bezahlen.

VG Holger
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
4. Dezember 2013, 16:33
Hallo Wolfram,

der Gedanke, mit der Reduktion der Luft um eine (etwas) höhere Kondensationstemperatur zu erzielen ist nur bedingt richtig.
Richtig ist, dass die KondensTemp ansteigt, allerdings nicht dauerhaft. Um von der Luftmenge her bilanziert zu bleiben, müsste dann auch die Abluft reduziert werden.
Dies bedeutet, auch weniger Ladeenergie, so dass die Leistung der Wärmepumpe nicht größer sein wird als zuvor.
Ein Folge aus weniger Luft ist auch, dass die PTC Heizleistung auch geringer wird, wenn über das PTC weniger Luft geführt wird. Somit kann es sein, dass an kalten Tagen die Leistung der PTC's nicht ausreicht.
Aus diesem Grunde legen wir bei der Ausführungsplanung schon die notwendige Luftwechselrate fest und messen die Anlage auf dieser Grundlage ein.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Wolfram
2. Dezember 2013, 21:37
Hallo W. Müller,

ich hätte da ein paar Werte zu bieten, die ich in den letzten Tagen – und gerade eben gemessen habe. Die Abluft-Temperatur habe ich dabei nie extra gemessen, da sie – wenn ich die Schwörer-Techniker richtig verstanden habe – lediglich ein rechnerischer Wert aus der am FB-Teil gemessenen Temperatur abzgl. der in der WGT eingestellten Abluft-Korrektur ist. Somit sollte meines Erachtens die Aussage reichen, dass es bei uns im Wohnzimmer ca. 22° C und im restlichen Haus (und eben auch am FB-Teil) ca. 19° C hat.

Und hier sind meine Messwerte (die Werte sind jeweils auf volle Grad gerundet):

Außen-Temp: -3° C / LS 2 /Kondens-Temp: 34° C / Zuluft-Temp: 26° C
Außen-Temp: -1° C / LS 2 /Kondens-Temp: 35° C / Zuluft-Temp: 27° C
Außen-Temp: +2° C / LS 2 /Kondens-Temp: 38° C / Zuluft-Temp: 30° C
Außen-Temp: +5° C / LS 2 /Kondens-Temp: 39° C / Zuluft-Temp: 30° C

Und gerade eben habe ich folgende Werte abgelesen:
Außen-Temp: 0° C / Kondens-Temp: 35° C / Zuluft-Temp: 27° C

Die starke Spreizung zwischen Kondens-Temp und Zuluft-Temp interpretierte unser KD-Techniker letztes Jahr als Messfehler. Dies konnte ich eben tatsächlich bestätigen: Ich habe mit meinem Einstichthermometer mal an den Messpunkten nachgemessen und dabei gesehen, dass die Kondens-Temp mit 35° C nahezu identisch mit der Angabe am WGT-Display ist, während ich selbst eine Zuluft-Temp von 33° C messen konnte – ganze 6 Grad mehr als an der WGT angezeigt.

@ Herr Schwarz: Stellt sich also die Frage, ob ich die Kondens-Temp aktiv positiv beeinflussen kann. Unsere Einstellung für die Zuluft bei LS 2 beträgt derzeit 55% -> in der Regel 1600-1800 Umdrehungen (Kd-Nr 34124). Wenn nun weniger Luft durch WGT fließt, sollte doch auch die Kondens-Temp steigen und somit mehr Wärme an die Zuluft abgegeben werden können. Könnte ich die Zuluft auf 50% (oder noch weiter) runterregeln, ohne dass die Belüftung des Hauses leidet? Ist eine derartige Maßnahme energetisch sinnvoll, oder wird sie nichts bringen, da die Zirkulation zu gering ist, um das Haus zu heizen?

@ Holger: Ich fürchte, ohne PTCs wird es die WP nicht schaffen, die Räume zu heizen. Wenn das Haus kalt ist, ist auch nicht genug Wärme in der Abluft, mit der die WP eine vernünftige Zuluft-Temp erzeugen kann. Wir hatten dies letzten gesehen, als wir ein Wochenende nicht zu Hause waren. Wir hatten über diese Zeit mit Außentemperaturen von um die +5° C die PTCs ausgemacht – als wir am Sonntag nach Hause kamen, herrschten bei uns im Haus 16° C – trotz aktiver WP. In den ersten 4 Stunden zu Hause hatten wir für das Heizen der Räume (trotz zeitgleich angemachtem Ofen) 20 kWh verbraucht. Wahrscheinlich hätte es auch nicht mehr Energie gekostet, über die 2,5 Tage die PTCs anzulassen und im ganzen Haus 19° C zu halten.

Viele Grüße!
Wolfram
von HL
2. Dezember 2013, 18:31
Hallo Holger,
so etwas war bei uns am Anfang auch. Wir haben einen Wärmepumpentarif und das Schaltgerät (zum Ausschalten des Kompressors der Wärmepumpe) war falsch herum angeschlossen. In der offiziellen Verbrauchspause lief die Wärmepumpe, zur eigentlichen Verbrauchsphase nicht. Das Haus war dementsprechend kalt. Eventuell ist das bei dir ähnlich?

Grüße,
Henrik
von W. Müller
2. Dezember 2013, 12:54
Hallo Wolfram,

Stichwort "Wärmepumpeneffizienz", das würde ich aus Ihrer Sicht genauso sehen. Ein paar Grad Unterschied kann schon sein, 10°C Differenz in der Zulufttemperatur - bei gleicher Anlage, ähnlicher Nutzfläche und gleicher Aussentemperatur wäre mir auch suspekt, zumal die Zuluft ja direkt an der Anlage gemessen wird. Aus den Parametern Zulufttemperatur, Ablufttemperatur(en - vor dem Wärmetauscher und danach), Luftstrom (%-Werte des Ventilators), Außentemperatur (nach ggf. Erdwärmetauscher) sollte man eigentlich bei identischer Anlage einen ca. Vergleich machen können.

Was dann noch nach der Verrohrung in den Zimmern ankommt, ist nochmal eine andere Sache.

@ Holger, da würde ich mich beim Kundendienst melden. Vorher vielleicht noch (falls nicht schon gemacht) mit einem guten Thermometer genau messen und die Anlagenwerte rausschreiben.
von Holger
29. November 2013, 18:38
Hallo,

also unser Haus ist mit 135 m² Wohnfläche recht klein und trotzdem schafft es die WGT nicht, auch nur einen Hauch von Wärme zu erzeugen. In den beiden Kinderzimmern im DG sind, obwohl die WGT den ganzen Tag von 6 Uhr bis 23 Uhr läuft (bei 6 Grad Außentemperatur), nur zwischen 15 und 16 Grad. Die habe ich im Keller auch und da gibt es keine Heizung. Das ganze ist schon recht merkwürdig ...

Viele Grüße
Holger
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
28. November 2013, 07:58
Hallo Zusammen,

gerne kann ich der Aufforderung folgen und mich zum Thema "Unterschiede" melden.

Es sind nun mal nicht alle Häuser gleich groß. Daher gibt es bezogen auf das Gebäudevolumen meist deutlich größere Unterschiede, als beispielsweise bei der eher bekannten Wohnfläche.
Ein konkretes Beispiel mit Auswirkung sind firsthochoffene Räume im DG.

Da die Frischluftheizung mit dem Luftvolumen im Haus arbeitet sind die der WGT zugeführten Luftvolumen meist im Bereich zwischen 150 u. 200 m².
Die Wärmepumpe entzieht ihre Ladeenergie auf der Luft im Haus, daher sind die auch die abgegebenen Werte ganz unterschiedlich.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Wolfram
27. November 2013, 11:06
Hallo W. Müller,

ich habe eben an meiner WGT (laut KD-Aussage auch eine verstärkte Ausführung WRG 134 BP-HKV) die Vergleichswerte abgelesen, Außentemperatur war – wie bei Ihnen – ca. -1° C:
Kondens-Temp: 35,1° C
Zuluft-Temp 27,3° C

Genau das meine ich mit der unterschiedlichen Effizienz der WGT bei verschiedenen Bauherren. Unsere WGT kommt bei Temperaturen unter +5° C nie über eine Kondens-Temp von 38° C und eine Zuluft-Temp von 30° C hinaus. Und somit müssen wir auch schon relativ früh die PTCs zuschalten, um in den Räumen oben 18-19° C zu halten. Dass man das Wohnzimmer mit der WP alleine nicht auf 22 Grad bekommt, ist klar.

Es hatten sich ja schon mehrere Schwörer-Techniker unsere Anlage angesehen und alle meinten, es sei alles in Ordnung und die Werte seien ganz normal. Dies mag aus Schwörer-Sicht ja auch so sein; dennoch ist es ärgerlich, wenn man sich bei den erreichten Kondens- und Zuluft-Temperaturen am unteren Ende der Range mit den von der WP zu erreichenden Temperaturen befindet, und somit mehr Energie benötigt als andere Hausbesitzer mit der identischen Technik.

Vielleicht kann Herr Schwarz ein paar Worte zu den starken Unterschieden bei den WGTs sagen.

Zu Ihrer Holz-Rechnung W. Müller: Sicherlich es theoretisch güntiger, mit Holz oder Briketts zu heizen als mit Strom. Praktisch hat meine Frau gestern Abend um halb 6 zwei Holzbriketts in den Ofen geworfen und ich habe um halb 8 nochmls 2 Briketts nachgelegt. Damit hatten wir bis zu 25° C im Wohnzimmer und um Mitternacht waren noch über 22 Grad übrig. Hätten wir jetzt bereits am Nachmittag den Ofen angemacht, hätten wir wohl 2-3 Briketts mehr gebraucht. Das macht bei meinen Briketts 31 ct pro Brikett. Diesen Euro können wir aber auch in 5 kWh (18,28 ct / kWh) für die PTCs investieren. Damit kommen wir auch über den Nachmittag.

Viele Grüße!
Wolfram
von Hans-Hermann
26. November 2013, 19:18
Hallo Hausbesitzer
wir sind jetzt seit Sommer 2012 in unserem Schwörer Haus.Das Haus ist in Passivhausausführung.Mit Aquainsert,Sole EWT,Nachheizregister,also die Ausstattungsliste einmal rauf und runter .Kostet zwar etwas mehr,aber wir hatten beim Kauf die Folgekosten zugrunde gelegt.Mit 155m2 ist das Haus nicht gerade klein.Der Energieausweis sagte einen Verbrauch von 10Euro pro qm pro Jahr .Mit 1615Euro und 1,5rm hat das im ersten Jahr schon gut geklappt.Die WGT mit dem SoleEWT hat im Moment bei -3Grad eine Zulufttemperatur von 46Grad erreicht.Im Haus haben wir um21-22 Grad,Schlafräume 20Grad.Nachts wird die Anlage abgestellt,wie andere Hausbesitzer dies auch schon beschrieben haben.Die PTCelemente haben wir zum testen mal eingeschaltet,Heizkörper auch nur zur Probe,Temperatur in den Bädern21-22Grad.Klar ist die WGT keine normale Heizung,man muß sich damit schon etwas beschäftigen,auch wir lernen noch dazu.Wenn die Firma Schwörer jetzt noch VOR dem 2!!!Winter die ansteuerung des Nachheizregisters und des EWT hinbekommt,dan können wir nur sagen,alle richtig gemacht!
Ich kann jedem Hausbesitzer bei Fragen zur WGT nur raten,rufen sie Herrn Schwarz an!!
Hans-Hermann Freymuth
von W. Müller
25. November 2013, 21:59
Hallo Wolfram,

Effizienz der Wärmepumpe könnte evt. eine Rolle spielen. Wir haben aufgrund der Hausgröße (231qm Gebäudenutzfläche) die verstärkte Ausführung und meist auch die typisch höheren Kondens und Zulufttemperaturen. Zum Vergleich gerade abgelesen: Aktuelle Aussentemperatur -1°. KondensTemp 41,5°C, Zulufttemperatur 38,6°C.

300kg Holzbriketts entspricht laut Wikipedia ca. 0,7 Raummeter Scheitholz. Das ist nicht viel für einen Winter - das evt. mal auf 2 Raummeter steigern, dann sollte der kwh Verbrauch nochmal deutlich sinken. Theoretisch kann man mit einem Raummeter Hartholz ca. 2100 Kwh Heizenergie gewinnen. Wenn der Ofen 80% Wirkungsgrad hat, bleiben davon noch 1700 KWh. Allerdings heizt man meist deutlich mehr als man vielleicht bräuchte, deshalb ist die Einsparung doch geringer.

Die Sonneneinstrahlung spielt auch eine große Rolle - heute Temperaturen um den Nullpunkt und Sonnenschein verbrauchte unser Haus weniger Energie als an den Nebeltagen bei +5°C und es war ca. 1°C wärmer im Haus. Die Sonneneinstrahlung ist sicher sehr unterschiedlich von Ort zu Ort.

Die Passivhäuser brauchen in der Schwörer Umfrage enorm wenig Energie. Der Abstand vom KFW55 Haus ist nochmal enorm im Verhältnis, was sich nur dadurch erklären lässt, dass die WGT durch die PTCs im oberen Verbrauchsbereich unproportional teuer wird. Das puffern Einflüsse wie Sonnenstand, optimale Fensteraufteilung, interne Wärmegewinne durch Kochen, Backen, Duschen, Wohnen, ... und ein Kaminofen etwas ab.

Energiepreis im Vergleich: Die PTC-Energie mit vermutlich fast 100% Wirkungsgrad kostet 0,20 bis 0,25€ pro KWh. Holzbriketts von ALDI (10kg, 2,50€) haben ca. 50KWh Energie - bei 80% Ofen-Wirkungsgrad noch 40KWh. Macht 0,0625€ pro KWh....also, es lohnt sich mehr den Ofen benutzen :-)

Grüße,
W. Müller
von Wolfram
25. November 2013, 14:13
Hallo Familie Jauss,

das stimmt natürlich. Aber woran liegt es dann, dass manche hier wesentlich länger mit der WP zu vernünftigen Temperaturen kommen als andere? Am Blower-Door-Test sollte es auch nicht liegen. Hier hatten wir auch hervorragende Werte und die Vorgaben deutlich übertroffen. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass unsere WGT nicht zu den Anlagen gehört, die so-super effizient sind, wie man hier von manchen anderen SchwörerHaus-Besitzern lesen kann. Viel zu früh reicht bei uns die WP alleine nicht mehr und jedes Grad mehr für das man die PTCs braucht, ist teuer.

Ich habe die Vermutung, dass es an der Luftmenge liegt, die die Anlage verarbeit muss. Vor einiger Zeit haben in diesem Thead Kunden aus der WGT abgelesene Werte veröffentlicht, wobei – auch laut Schwörer – wohl die Kondes-Temp wohl der interessanteste ist. Während Hausbesitzer hier geschrieben haben, dass die KondensTemp nicht unter 40-42 Grad liegen sollte, liegt sie bei uns im Winter eher im Bereich um die 35 Grad. Sobald man die Lüftung auf Stufe 1 drosselt, steigt automatisch die Kondens-Temp – was aber auch nichts bringt, wenn die Luftmenge nicht ausreicht, das Haus zu heizen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es bei einer im Schnitt 5 Grad höheren Kondens-Temp die WP auch sehr viel länger schafft, ohne die PTC auf 21 Grad zu kommen.

Das Manko daran ist nur, dass mir diese Theorie kein weiteres Optimierungs-Potential gibt. Hätten wir einen anderen Grundriss, käme man vielleicht mit einem niedrigeren Luftdurchsatz aus, dann wäre auch die Heizung effizienter. Lässt sich aber nunmal nicht mehr ändern. Hätte hätte Fahrradkette ;-)

Mit 135 Euro Heizkosten im Monat – denke ich – zahlen wir jetzt nicht deutlich mehr als andere Hausbesitzer mit einer ähnlichen Wohnfläche. Aber das schafft die 10 Jahre alte Gas-Fußbodenheizung im nicht hoch-wärmegedämmten Massivhaus meines Kollegen auch. Das Super-Energiesparhaus, das wir uns erhofft hatten, haben wir nicht. Aber vielleicht hätten wir dafür auch nicht KfW70- sondern Passivhaus-Standard bauen müssen.

Liebe Grüße, Wolfram
von Wolfram
25. November 2013, 10:47
Hallo Patrick,

wo siehst du denn den Rechenfehler? Ich muss zugeben, dass bei genauerem Nachdenken noch erwähnt werden muss, dass wir in diesem Jahr einzogen waren und der Kaminofen erst in der ersten Januar-Woche vom Schornsteinfeger abgenommen wurde. Den RM Eiche haben wir folglich von Januar bis April verbraucht.

Da wir nur einen Kaminofen mit Speichersteinen im Wohnzimmer haben und keinen Kachel- oder Schwedenofen, heizt der Ofen bei uns das Wohnzimmer ziemlich direkt und das restliche Haus eher nicht. Zur Zeit werfen wir abends um 7 zwei Hartholzbriketts in den Ofen; die heizen den Raum auf 24 Grad und die angenehme Temperatur hält sich, bis wir gegen 11 ins Bett gehen. Wenn das Thermometer weiter ins Minus geht, werden wir aber wahrscheinlich nochmals nachlegen müssen und auch schon etwas früher den Ofen anmachen. Und auch in dem (halben) Winter mit dem 1 RM Holz hatten wir den Ofen jeweils nur ein paar Stunden am Abend an da damals tagsüber auch niemand zu Hause war.

In mehreren Erfahrungsberichten hier habe ich gelesen, dass man mit 3 RM Holz aber ganz gut über den Winter kommen sollte, auch wenn man den Ofen länger laufen lässt als wir.

Was ich auch noch vergessen hatte zu erwähnen, dass auch wir im letzten Winter damit begonnen haben, die WGT in der Nacht von 0-5 Uhr auszuschalten (LS 0). Selbst in eisigen Januar-Nächsten im letzten Winter sind die Raumtemperaturen dabei nicht merklich gefallen. Einen Temperatur-Abfall merkt man eigentlich nur im Wohnzimmer, so dass die mit dem Kamin geheizten 24 Grad von 22 Uhr bis um 5 Uhr auf 18 Grad abfallen. Das schiebe ich aber einfach auf die großen Fensterflächen im Wohnzimmer und die Tatsache, dass das restliche Haus nur auf 19 Grad geheizt ist...

Liebe Grüße!
Wolfram
von Familie Jauss
25. November 2013, 08:49
@W. Müller: Das kann natürlich sein, dass unsere 3 kleinen Racker soviel Wärme abgeben. Dann müsste ich also die Futterkosten in Zukunft als Heizkosten einrechnen :-D :-D

@Wolfram: Ok, dein Beitrag widerspricht jetzt aber meiner ersten Idee, dass es sehr stark auf den Grundriss und Art des Hauses ankommt, denn dein Haus scheint sich jetzt nicht so schrecklich sehr von unserem zu unterscheiden. Und gerade gestern hatten wir z.B. Tagsüber +3 Grad und im Haus war nur durch Wärmepumpe 21,5 Grad. Hat eventuell das Ergebnis des Blowerdoortest einen starken Einfluss? Hier haben wir laut unserem Bautrupp mit 0,3 wohl außerordentlich gut abgeschlossen. Kann ggf. ein Grund sein? Ansonsten haben wir ja auch DHH, 2.5 Geschoss, ähnliche Ausrichtung.

@Patrick: Mit 10 Raummetern wirst du vielleicht keine 10, aber ich denke sicherlich 3-4 Jahre heizen können. Meine Erfahrung ist, dass das Haus sehr schnell "überhitzt", so dass du weniger Holz benötigen wirst als bei Altbauten. Aber 10 RM im Keller ist ganz schön viel! Ist ein kompletter Kellerraum voll Holz? :-D
von JH-CAD-Architekt.de
24. November 2013, 17:30
Hallo,

sollte die Waermepumpe eigentlich nicht NUR dann laufen, wenn die Fortluft höher als 2°c ist? Sonst ist doch mit Vereisung zu rechnen, so dass die Waermepumpe ueberhaupt nichts mehr bringt!

Die Waermepumpe bringt in den kalten Tagen unter -5°C also GAR NICHTS, da der passive Waermetauscher dann ausreicht, um auf 2°C die Fortluft herunterzukuehlen. Und die Energiemenge, die ich zum auftauen der Vereisung benoetige, ist dieselbe, wie wenn ich nur auf Frostgrenze herunterkuehlen lassen wuerde...

Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht?

Lieben Gruss,
Johannes Haerle
von Patrick
22. November 2013, 19:46
Hallo,

ich möchte mich hier erstmal für das nette Telefonat mit Herrn Schwarz bedanken der mir die WGT sehr gut erklärt hat.
Ich als Käufer des Hauses wurde ja leider nicht vom Verkäufer unterwiesen.
Genau aus diesem Grund haben wir die kälteren Tage bis jetzt wirklich falsch geheizt was wir nicht mehr machen und Temperaturen zwischen 22 und 25 Grad mit der WP hinbekommen und gelegentlichem zuheizen mit unserem Schwedenofen.

Was mich allerdings ein bisschen wundert ist der Beitrag von Wolfram.
Er schreibt dass er im ersten Jahr geizig war und 6500kw/h + 1 RM Holz gebraucht hat.

Ich selbst bin Schwabe und von Natur aus geizig, habe im Keller insg. 10 RM Holz, somit sollte mir das Holz 10 Jahre reichen ?
Das wäre ja super ;)

Irgendwas ist an Deiner Rechnung falsch Wolfram.
von Wolfram
22. November 2013, 10:55
Hallo,

ich finde es auch spannend, wie stark der Wirkungsgrad der WGT der hier Mitschreibenden schwankt und auch ich habe die Vermutung, dass zumindest die Haus-Größe (und somit die zu verarbeitende Luftmenge) sich durchaus auch auf den Wirkungsgrad der WGT auswirkt. Während ich immer wieder lese, dass andere Schwörerhaus-Besitzer extrem lange ohne PTCs auskommen, müssen wir diese aktivieren, sobald die Temperaturen dauerhaft auch tagsüber unter 8-10 Grad fallen. Unsere WP schafft ab da noch maximal 20 Grad und mit jedem Grad weniger wird es auch im Haus merklich kälter.

Wir haben in den letzten beiden Wintern viele Optimierungs-Versuche unternommen und auch der Schwörer-Kundendienst hatte uns tatkräftig dabei unterstützt und z.B. die Anlage genau eingemessen. Ich habe mich damit abgefunden, dass wir für unsere 155qm Wohnfläche (218qm Gebäudenutzfläche) einen Energieverbrauch von etwa 7500 kWh (+ ca. 300kg Holzbriketts) haben. Das sind ungefähr 135 Euro im Monat für Heizung und Warmwasser inkl. Holz, Lüftung und gelegentlicher Ankühlung im Sommer.

Ich finde es immer wieder faszinierend, hier zu lesen, dass andere Kunden mit 1/2 bis 2/3 der Energie auskommen. Ich fürchte aber, ohne deutliche Komforteinbußen lässt sich bei uns nicht mehr optimieren. So haben wir es in diesem Jahr auch aufgegeben, bereits Nachmittags den Kaminofen anzumachen. Dank Eberle-Fit-Thermostat mit kWh-Zähler können wir sehen, dass 4 Stunden länger mit PTC auf 22 Grad zu heizen, auch nicht deutlich mehr kostet als 3-4 Briketts.

Im ersten Jahr im neuen Haus war ich noch extrem geizig und hatte im – damals noch nicht genutzten – Kinderzimmer und im Arbeitszimmer die PTCs aus. Auch die ADAX-Geräte im Flur und Gästebad waren aus. Das Wohnzimmer hatte ich auf 20-21 Grad geheizt und lmmer sofort den Ofen angemacht, wenn wir zu Hause waren. Ergebnis: in den Zimmern mit abgeschalteten PTCs herrschten an den eisigen Wintertagen 14 Grad und das wirkte sich auf das ganze Haus aus. Die Heizung im Bad schaffte es nicht mehr, hier eine vernünftige Wärme zu produzieren und die PTCs im Schlafzimmer mussten lange laufen, um 18 Grad zu erzeugen. Auch der Flur hatte mit 16-17 Grad wirklich keine Wohlfühl-Temperatur. Ergebnis in Zahlen: 6500 kWh im ersten Jahr + 1 RM Holz.

Im zweiten (vergangene Jahr) haben wir dann die Heizung einfach in die Hände der WGT gelegt. Wohnzimmer 22 Grad, Abends dann den Ofen an. Und die Zimmer oben auf 18-19 Grad. Ergebnis: Es ist eigentlich immer angenehm warm zum Preis von 7500 kWh + 300 kg Holzbriketts. Nun war es im letzten Winter auch wesentlich länger kalt als vor zwei Jahren und im Sommer nutzen wir an den ganz heißen Tagen auch die Ankühlfunktion der WGT, so dass man die 1000 kWh Mehrverbrauch nicht alleine auf die geänderten Heizgewohnheiten im Winter schieben kann. Uns sind die knapp 20 Euro im Monat mehr den Komfortzugewinn allemal wert.

Mit ca. 34 kWh / qm a liegen wir ja immer noch im Mittelfeld der WGT-Nutzer. Das größte Einsparpotential liegt wohl immer noch in der Wahl des Stromanbieters. Und den kann man seit kurzen auch für den Heizstrom wechseln. Nicht als Werbung sondern wirklich nur als Tip, möchte ich das Vergleichsportal VERIVOX hier nennen, das mittlerweile auch einen Vergleich von Wärmepumenstrom anbietet. Und so konnten wir unseren WP-Tarif vor kurzem um 4 ct / kWh ggü. dem bisherigen Grundversorgungstarif von Vattenfall senken. Das sind immerhin 25 Euro im Monat bei unseren Verbrauchswerten.

Liebe Grüße!
Wolfram
von W. Müller
21. November 2013, 17:35
Hallo,

ich denke bei Familie Jauss ist es so warm nur mit der Kleinwärmepumpe, dank der drei Haustiere ;-)

Das ist natürlich vom Grundriss und vorallem von der Größe abhängig. Unser Haus ist auch ein Doppelhaus, 2,5 geschossig mit 230qm Gebäudenutzfläche, Südausrichtung, Doppelhauswand nach Nord/Ost, Große Fenster im Süden, kleine im Nord/West, Trockner und Waschmaschine innerhalb der thermischen Hülle. Bei den Temperaturen der letzten 8 Tage (5...0°C) und ohne Sonne haben die Stockwerke 1 und 2 nur mit Wärmepumpe beheizt ca. 17..18°C. Ausnahme ist das Bad mit Heizlüfter und ADAX beheizt. Im EG heizen wir mit Kaminofen zu, ohne diesen hätte es auch die 17°...18°C. Mit Kaminofen hats abends eingeheizt im WZ/Küche 21...24°. Morgens dann 20°C.

Bei Minusgraden wird sicherlich aus den noch verbleibenden 17°...18° aus der Wärmepumpe 14°...16°. Das war dieses Frühjahr so, dann müssen die PTCs ran. Nach derzeitigem Stand siehts so aus, als ob der Durchschnittswert der Schwörer Kundenumfrage auch für uns zutrifft - also rund 30kwh pro GNF im Jahr.

Gruß, W. Müller
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
21. November 2013, 08:19
Hallo,

die Schwörer-Frischluftheizung passt für die meisten Grundrisse, das sehen Sie schon richtig.
Richtig ist aber auch, dass es Grundrisse bzw. Gebäude gibt, wo man besser auf ein anderes Heizungssystem geht.
Das betrifft in 1. Linie Gebäude, die weit außerhalb der Schwörer Grundrisse liegen und zudem z.B. überdurchschnittlich viele Fensterflächen, große Wintergärten, firsthochoffene Räume oder geschossübergreifende Lufträume haben.

In Ihrem Fall schein das nicht der Fall zu sein.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Familie Jauss
20. November 2013, 12:32
Ich verfolge den Blog nun ja schon seit Beginn unseres Bau mit Schwörerhaus und es erscheint mir als würde sich die WGT auch je nach Grundriss/Bauweise des Hauses mehr oder weniger eignen. Anders kann ich mir die vielen unterschiedlichen Erfahrungen nicht erklären. Kann es sein, dass die WGT bei manchen Hausgrößen oder Grundrissen einfach keinen Sinn macht und man hier eher auf ein Fußbodenheizungssystem umsteigen müsste?

Bei uns (Doppelhaushälfte, offenes Treppenhaus im Wohn-/Essbereich, keine Nordfenster da an der Nordseite die andere DHH angrenzt, kleine Ostfenster, viele große Südfenster, wenige Bodentiefe Westfenster, 2 Erwachsene, 1 Kind, 3 Haustiere) bringt die Wärmpumpe alleine (ohne PTCs und ohne Ofen) das Haus bei den aktuell ca. 6 Grad Außentemperatur immer auf 21-22 Grad. Da sind unsere Erfahrungen jetzt zum Beispiel im starken Gegensatz zu Holger's Erfahrungen.

Wenn die Temperaturen Abends dann nur noch 1 Grad oder kälter betragen, reicht auch die Wärmepumpe alleine nicht mehr aus und das Haus kühlt ab. Aber selbst dann, erreicht die Wärmepumpe alleine noch 19 Grad.

Wenn wir dann für ca. 2 Stunden den Kaminofen anheizen, heizt sich das gesamte Haus (durch das offene Treppenhaus) auf 23-24 Grad auf. Hier müssen wir aber höllisch aufpassen. Ich hatte auch schonmal durch zuviel aufgelegtes Holz ruckzuck 26 Grad und die wird man dann nur durch Fenster aufmachen wieder los. Hier reagiert unser Haus viel stärker auf den Ofen. In unserer alten 60er-Jahre-Wohnung haben wir die Wohnung mit dauerbefeuertem Ofen, den ganzen Abend lang nicht über 23 Grad hinausgebracht.
von Holger
18. November 2013, 18:33
Hallo,

die PTC's können es m. E. nicht besser. Aus den Auslassventilen kommt zwar erst mal recht warme Luft raus, aber die kommt eben nie unten an. Warme Luft steigt eben immer nach oben. Mit den Heizlüftern (1.500 W - 2.000 W) geht das ziemlich schnell (ca. 15 min) und der Raum ist angenehm warm. Die Lüfter haben ja ein Thermostat und schalten sich selbst ab und nach einer Zeit bei Bedarf auch wieder ein. Man heizt ja auch nur die Räume die man braucht. Wenn nur die WGT läuft hat man ungefähr 16 Grad ...

Am Bedienteil sind 25 Grad eingestellt, die Wärmepumpe läuft also immer mit, wenn die WGT an ist. Noch sind die Temperaturen tagsüber im Plusbereich (ca. 6 Grad) und trotzdem bringt die Wärmepumpe während der Laufzeit ( 6-23 Uhr) nicht genug Wärme.

Wenn es richtig kalt draußen wird, sollte man die WGT auf jeden Fall längere Zeit ausschalten. Während der Abtauphase der WGT läuft der Lüfter ja weiter und bringt kalte Luft in die Räume.

Viele Grüße
Holger
von Familie Jauss
18. November 2013, 16:49
Hallo Patrick,

man kann für die Anlage feste Ein- und Ausschaltzeiten programmieren. Und ich habe es so programmiert, dass sich die Anlage 1 Stunde nach meiner üblichen "Zu-Bett-geh-Zeit" ausschaltet und morgens eine Stunde bevor ich aufstehe wieder einschaltet. Das geht natürlich nur, wenn man feste Zeiten hat. Wenn man jeden Tag anders aufsteht, gehts natürlich nicht :-)

Das praktische ist, dass man die Zeiten für Winter und Sommer getrennt einstellen kann, so dass sich die Anlage im Sommer bei mir in der Nacht nicht abgeschaltet hat um Wärme und sommerliche Feuchtigkeit abzutransportieren. Die Programmiermöglichkeiten finde ich eigentlich eine tolle Sache.

@Oliver: Ist das tatsächlich günstiger? Denn so ein Heizlüfter verbraucht doch auch 2-4 KW pro Stunde, pro Raum. Das müssten die PTCs eigentlich besser hinbekommen. Hast du eventuell deine Wärmepumpe so eingestellt, dass sie zu früh ausgeht? Ich denke (ohne Experte zu sein), dass es Sinn macht, die Wärmepumpe in den Wintermonaten immer laufen zu lassen.

Viele Grüße,
Daniel
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
18. November 2013, 10:33
Hallo Oliver,

für die Einliegerwohnung ist das in Ordnung so.
Bei richtig frostigen Temperaturen wäre es auch ausreichend, die Anlage nur für ein paar Stunden (ca. 5 h) pro Tag zu betreiben.
Bei einer Nichtbewohnung gibt es auch keine Gerüche, Feuchtigkeit etc. und auch keine interne Gewinne. Daher reicht eine sporadische Be- und Entlüftung.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
18. November 2013, 10:30
Hallo Holger,

das ist leider nicht der richtige Weg.
Haben Sie die Anwenderfilme (Tipps & Tricks zur Frischluftheizung) auf unserem Kundenportal schon mal angeschaut?
Alternativ wäre es für Sie bestimmt hilfreich, an einem Frischluftheizungs-Workshop teilzunehmen.
Bitte melden Sie sich bei Bedarf in unserer Marketingabteilung.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Patrick
17. November 2013, 19:22
Hallo Birgit,

vielen Dank für Deinen Tipp, diesen führen wir seit gestern Abend durch und ich hoffe dass es so nun besser wird.
Auch schalte ich die Anlage nun bevor es ins Bett geht ab und ich feuere den Ofen nochmals richtig an.
Gestern das erste mal und es war wirklich so wie Karl geschrieben hat dass die Wärme noch drin ist. vorher war es deutlich kälter. Vermutlich weil ich es immer nur auf 23 ° eingestellt hatte, und eben nur noch ein Licht geleuchtet hat an der Steuerung.

Das Angebot mit dem anrufen werde ich dankend annehmen.

Jedoch stellt sich mir die Frage wie man das macht dass die Anlage 1 Std. vor Wecker klingeln anfängt zu laufen ?!


Grüße
Patrick
von Holger
16. November 2013, 14:04
Hallo,

ich mache das auch so, die WGT so wenig wie möglich einschalten, eigentlich nur mal zum "durchlüften". Leider haben wir keinen Kamin und müssen die Wärme mit handelsüblichen Heizlüftern erzeugen. Das ist aber immer noch günstiger, als über PTC zu heizen. Wenn man die einschaltet merkt man fast nichts, außer dass sich der Stromzähler schneller dreht ...

Von so einem modernen und innovativen Heizkonzept hatten wir uns eigentlich mehr versprochen ...

Hoffentlich wird bald Frühling ;-)

Viele Grüße
Holger
von Oliver
15. November 2013, 20:13
Hallo,

wir haben eine noch leer stehende Einliegerwohnung. Ist es ok wenn dort dauerhauft Luftstufe 1 im Handbetrieb gesetzt ist? Die Hauptwohnung und die Einliegerwohung haben jeweils eine separate WGT.

Viele Grüße
Oliver
von Familie Jauss
14. November 2013, 13:49
Hallo Karl,

genau dieses "Heizkonzept" habe ich bei mir seit einiger Zeit umgesetzt und fahre bisher prima damit.
Abends werfe ich meinen Ofen an und habe das gesamte Haus damit ruckzuck auf 23 Grad geheizt. Da es ein Kaminofen mit Speicherbausteinen ist, gibt er noch ca. 6-8 Stunden lang wärme ab, auch wenn das Feuer nicht mehr brennt.
In der Nacht habe ich die Frischluftheizung aus, eine Stunde bevor mein Wecker klingelt geht die Anlage wieder an.
Und so habe ich morgends aktuell immernoch 22 Grad, bei ca. -4 Grad Außentemperatur in den Nacht.
Wenn es mal draußen noch kälter wird, werden morgens sicherlich etwas weniger Grad verblieben sein... ich bin schon gespannt wieviel weniger.
Die Wärmepumpe habe ich auf 25 Grad gestellt, so dass sie eigentlich niemals ausgeht, wenn die Anlage läuft. Tagsüber reichen die aktuellen Temperaturen aus um das Haus inkl. Wärmepumpe bis zum Abend warm zu halten.
Durch dieses "Heizkonzept" hatte ich bisher die PTC-Elemente kein einziges mal in Betrieb (außer zum kurzen Test nach der Hausübergabe) und die Raumfeuchtigkeit hält sich recht konstant zwischen 45% und 50%. Aber auch mit der Raumfeuchtigkeit bin ich schon sehr gespannt auf kältere Tage.

Viele Grüße,
Daniel
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. November 2013, 08:27
Hallo Karl,

nein gegen dieses Heizkonzept spricht nichts. Es ist durchaus eine Möglichkeit die Ofenwärme einige Zeit im Raum zu behalten, wenn man über die Nacht die WGT einige Stunden auf Stufe 0 stellt.

Freundliche Grüße
A. Schwarz
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. November 2013, 07:44
Hallo Patrick,

das ist natürlich möglich.
Melden Sie sich einfach an der Zentrale und verlangen nach mir.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Birgit
13. November 2013, 14:05
@Patrick

Wichtig ist, dass insbesondere bei laufenden Kamin die Wärmepumpe nicht ausgeht (am Bedienteil leuchten beide Leuchten grün) - falls doch, die Solltemperatur am Bedienteil höher einstellen.
Das stellt dann sicher, dass die Wärmepumpe ihr möglichstes tut, die Wärme im Haus zu halten und eben auch in die anderen Räume zu verteilen anstatt sie rauszublasen.
Das Ganze braucht natürlich seine Zeit, deshalb ist zusätzlich Türen nach oben auf sicher richtig.

Wir haben auch einen Kamin (den Aqua Insert, der ja eher weniger Wärme in den Raum produziert) und fahren mit dieser Strategie eigentlich ganz gut. Allerdings liegt bei uns die Treppe mit im Wohnraum, evtl. bekommen wir dadurch auch die Wärme schneller nach oben.

Die aktuelle Abluft- und Zulufttemperatur (was die WGT aus den Räumen absaugt und was wieder in die Räume geblasen wird) kannst du am an der WGT im Keller ablesen.
Dazu gibt es ganz gute Videos auf der Schwörer-Webseite.

Gruß
Birgit
von Karl
13. November 2013, 11:15
Hallo,
bei uns steht nun der 2. Winter in unserem Schwörer-Haus an und wir versuchen natürlich unsere Heizgewohnheiten zu optimieren. Wir haben einen Aqua-Insert, der wenn es draußen merklich kälter wird täglich befeuert wird. Kürzlich war ein KD-Mitarbeiter bei uns und hat mir dazu geraten, im Winter in der Nacht die Lüftungsanlage auf Lüfterstufe 0 zu stellen. Klingt logisch: Wir beheizen den Kamin, werfen vor dem Schlafengehen noch ein paar Scheiter nach - Lüfterstufe 0 bedeutet dass wir uns keine kalte (und auch trockene) Luft ins Haus ziehen, der Kaminofen aber noch Abwärme liefert (zumindest für 1-2 Stunden). Da z.B. zw 0-6 Uhr nicht geduscht wird, kann es auch kein Problem mit dem Abführen der Feuchtigkeit geben.

Spricht etwas gegen dieses Heizkonzept im Winter?
lg Karl
von Patrick
11. November 2013, 21:55
Hallo Albrecht,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Jedoch ist es wirklich so, dass die Wärme selbst durch die offene Türe kaum nach aussen in den Flur und somit ins DG dringt.

Leider haben wir das Haus nicht neu gebaut sondern gekauft, mir wurde nicht wirklich etwas erklärt.
Wäre es denn möglich dass wir beide telefonisch mal in Kontakt treten damit mir das ein oder andere erklärt wird ?!

Grüße
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
11. November 2013, 09:07
Hallo Patrick,

eine Fehler kann ich nicht erkennen.
Die Strahlungswärme des Ofens wird mit Sicherheit nicht im Wohnbereich gehalten. Der Weg über die offene Türe ist korrekt und wird auch dafür sorgen, dass Wärme aus dem Wohnbereich in den Flur bzw. Treppenhaus gelangt. Nur die geschlossene Tür kann die Wärmeabwanderung verhindern.
Durch die WGT findet zwar auch ein Luft- und somit Wärmeaustausch statt, der jedoch an dem normalen Luftaustausch 0,5/h (alle 2 Std.) orientiert ist.

Sicher wird es auch mit Kaminofen nötig sein, das eine oder andere Zimmer im DG noch durch die Zusatzheizung zu unterstützen.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Patrick
10. November 2013, 19:02
Hallo,

ich habe aktuell das Problem dass wir einen Schwedenofen vor 2 Wochen bekommen haben.
Das heizen mit diesem funktioniert problemlos.
Ich bekomme damit natürlich im Wohn-/Ess-/Küchenbereich natürlich sehr warm.
Habe ich die Türe zum Flur offen, tritt die Wärme komischerweise --nicht-- in den Flur geschweige denn nach oben.
Was sollen wir nun machen damit wir das DG auch warm bekommen ?!

Natürlich kann ich die PTC Elemente anschalten, aber das möchte ich nicht... zumindest noch nicht.
Stelle ich eine Leiter in den Schlafräumen auf und halte die Hand vor die Lüftungsauslässe kommt da merklich kalt raus.

Bitte um Hilfe....
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
21. Oktober 2013, 07:46
Hallo Herr Bentele,

diese Meldung sagt, dass einer der Temperaturfühler eine Unterbrechung aufweist.
Am Fernbedienteil im Wohnraum wird dies mit der von Ihnen beschriebenen Meldung angezeigt.

Am Leistungsteil (Bedienteil im Elektrokasten) wird angezeigt welcher Sensor betroffen ist.
Bitte Lesen Sie dort ab, von welchem Sensor die Fehlermeldung erzeugt wird.

Mit dieser Information wenden Sie sich bitte an den Kundendienst Tel. 07387/16-400.

Viele Grüße
Manuel Schwarz
von Mike Bentele
19. Oktober 2013, 14:10
Hallo Herr Schwarz,

wir betreiben seit 2007 eine Anlage aus Ihrem Haus als Zentralheizung (Typ 134/334HK. Gelegentlich hat das Bedienteil die Fehlermeldung WR 3223 (unterb. Tepmp. senor) angezeigt . Durch ein Hardreset am Hauptschalter ließ sich diese Meldung in der Vergangenheit löschen. Seit kurzerbZeit wird diese Meldung dauerfhaft angezeigt. Kann ich dieses Pronlem selbst beheben oder ist dazu ein Kundendiensttechniker von Nöten. Über eine kurzfristte Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen.

Mit besten Grüßen

Mike Bentele
von Markus
18. Oktober 2013, 07:48
Hallo Herr Schwarz,

Höhe müßte so ca.2,50m betragen ja genau im DG. Ich werde das mal Testen. Und mal aufschreiben wie lang der PTC braucht um den Raum auf die gewünschte Temperatur zu bringen.

Dann haben wir mal eine Richtung.

Gruß

Markus
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
17. Oktober 2013, 11:59
Hallo Herr Markus,

die PTC Heizleistung wird dann verändert, wenn sich auch die Luftleistung ändert.
Mehr Luft, z.B. Stufe 3 bedeutet also auch mehr Heizleistung und umgekehrt.

Ich gehe mal davon aus Ihr Kinderzimmer befindet sich im DG. Wie hoch ist dieser Raum?, bzw. ist er firsthoch offen?
Gegebenenfalls melden Sie sich mal telefonisch, dann können wir den Fall konkret besprechen.

Freundliche Grüße
Albrecht Schwarz
von Markus
16. Oktober 2013, 11:39
Hallo Herr Schwarz,

vielen Dank für die Angabe des Wattverbrauchs. Ist das der Verbrauch bei den PTC´s auch im Heizbetrieb oder erhöht sich hier der Verbrauch?
Warum brauch es so lange bis zb. das Kinderzimmer (16m²) Warm ist. Bzw. wie lang brauchen die PTC um 1° Grad zu erwärmen. Letzten Winter ist das PTC im Kinderzimmer dauernd gelaufen aber ich bin über 21-22° Grad nicht herraus gekommen.

Wir haben auch einen Holzofen. Wie kann man hier die Wärme vom Wohnzimmer EG nach oben in die anderen Zimmer bringen? Gibt es hier irgendwie eine Lösung?? Ich weiß auch nicht ob die WGT diese Wärme irgendwie verarbeitet das kann man so schlecht heraus finden.

Gruß

Markus
von Richard Olsowski
14. Oktober 2013, 14:15
Sehr geehrter Herr Dirr,

das mit der Zählerscheibe ist wirklich komisch....sie bleibt z.B. auch stehen wenn ich die Lüftungsanlage abstelle. Es ist also nicht so, dass der Zähler wenn er defekt sein würde, ganz defekt ist.
Wie schon gesagt, ich habe mich mit dem Kundendienst in Verbindung gesetzt und hoffe einfach auf einen schnellen Rückruf bzw. Antwort und dann Besuch vom Kundendienst.
Vielen Dank schon mal für Hilfe :)

Beste Grüße
Richard Olsowski
von Michael Dirr
14. Oktober 2013, 14:06
Hallo Herr Olsowski,

ok, hier ist mit Sicherheit etwas falsch angeschlossen. Theoretisch wären mit dem Direktheizgerät im Bad bei einer Leistung von 800W maximal. 19,2kw/Tag möglich. Hier sind mit Sicherheit Teile der Heizungsanlage ebenfalls auf den Haushaltszähler angeschlossen. Was mir allerdings dann etwas komisch vor kommt, dass die Zählerscheibe der Heizungsanlage sich dennoch bewegt. Leider kann solch ein Problem nicht aus der Ferne genau lokalisiert werden, hier wird auf jeden Fall ein Kundendiensteinsatz folgen müssen. Bezüglich der nicht summierten Leistungen, wenn es wirklich so ist, dass die Heizungsanlage über den Haushaltstrom abgerechnet wurde, wurden dort die anfallenden Leistungen ja gezählt, d.h. in Richtung Energieversorger auch abgerechnet. Allerdings wie sie bereits geschrieben haben zu einem etwas teureren Tarif. Hierzu würde ich Sie allerdings bitten alles weitere direkt mit meinen Kollegen aus dem Kundendienst zu klären.

Freundliche Grüße
Michael Dirr
von Richard Olsowski
14. Oktober 2013, 12:29
Sehr geehrter Herr Dirr,

ich habe mich heuet früh schon per email an den Service gewendet, weil es wirklich sehr abstruss ist bzgl. des Energieverbrauches. Ich habe in den letzten beiden Tagen genau 0,0kWh auf dem Heizstromzähler als Verbrauch stehen, aber beim Hausstromzähler einen enormen Anstieg. Sonst brauche ich im Monat runde 120-140kWh für den Haushalt, jetzt habe ich schon einen Verbrauch von ca. 240 kWh (alleine 60kWh die letzten beiden Tage) seitdem ich heize. Das kommt mir schon sehr komisch vor, denn das kann eigentlich nicht der Heizkörper im Bad verursachen.
Was passiert denn mit den für den Fall der Fälle nicht mitgezählten Stromeinheiten beim Zähler? Mir kommts fast so vor, als würde wie gesagt all das beim Hausstromzähler landen (obwohl das ja eigentlich technisch nicht möglich ist).

Beste Grüße
Richard Olsowski
von Michael Dirr
14. Oktober 2013, 10:37
Guten Tag Herr Olsowski,

in der Tat ist dieses eher ein Phänomen. Ich habe mir Ihre Unterlagen und Schaltpläne nochmals angeschaut. Bei Ihrem Bauvorhaben ist der Zählerschrank so ausgeführt, dass auf den Heizungsstromzähler alles angeschlossen ist, was für die Gebäudeheizung und die Trinkwassererwärmung notwendig ist. Das einzige was auf den Haushaltsstrom angeschlossen ist, ist das Direktheizgerät in Ihrem Bad im Dachgeschoss. Dies wurde gemacht, um hier nicht abhängig von den Sperrzeiten des Energieversorgers zu sein. Hier ist in Ihrem Fall ein Direktheizgerät mit 800 W verbaut. D.h. wenn dieses Eingeschaltet ist, kann es schon sein, dass es hier zu einem erhöhten Stromverbrauch auf dem Haushaltszähler kommt. Was allerdings etwas verwunderlich ist, dass sich der Zähler der Heizungsanlage bewegt, hier allerdings keine Aufsummierung der umgesetzten Leistung stattfindet. Wenn sich die Messscheibe des Zählers in die richtige Richtung (in der Regel nach rechts) dreht, dürfte hier ein Defekt am Zähler vorliegen. In diesem Fall bitte ich
Sie direkt mit Ihrem Energieversorger in Kontakt zu treten. Sollte dies nicht der Fall sein muss die elektrische Anlage durch einen Monteur unseres Kundendienstes angeschaut werden.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Dirr
von Richard Olsowski
13. Oktober 2013, 06:05
Guten Morgen,

ich wohne seit April 2013 in meinem neu gebauten Schwörer Haus und bin bis jetzt eigentlich sehr zufrieden. Es gibt allerdings seit ein paar Tagen etwas was ich sehr sehr komisch finde. Seitdem die Heizung läuft steigt auf meinem Stromzähler der Stand...ansich ja richtig, nur meist auf dem falschen Stromzähler!!! Wirklich beobachten tue ich das seit gestern. Bei mir bewegt sich zwar das Rädchen am Stromzähler vom Heizstrom, aber die Zahlen der Zähleruhr stehen. Ich habe z.B. seit gestern 0,0kw gebraucht trotz dessen, dass die Kleinstwärmepumpe lief, beim Haushaltsstrom aber seitdem mindestens 10kw. Das ist dann schon schwer verwunderlich....falls man mir bestätigt, dass da irgendwas falsch läuft würde ich mich auch sofort an den Kundendienst wenden und hoffen, dass man mir da weiter helfen kann. Denn Heizstrom über den Hausstrom zu bezahlen ist dann doch etwas teuer. Immerhin sind das pro kw 4-8 cent mehr gegenüber dem Heizstrom.

Mit besten Grüßen
Richard Olsowski
von Heinrich Suhrenbrock
10. Oktober 2013, 06:45
Liebe Kunden,

zur Zeit sind wir aktiv auf der Suche nach Aktiv-Kohlefilter für unsere Lüftungsgeräte. Erschwert wird die Suche durch folgende Kriterien die der Filter erfüllen sollte, wie z.B. Geruchsfilterung, geringe Druckverluste, Filterstandzeit und Platzbedarf. Für die Entscheidungsfindung ebenso wichtig ist der Preis, daher gestaltet sich die Suche nicht ganz so einfach. Wir hoffen aber Ihnen zeitnah ein Produkt anbieten zu können.

Freundliche Grüße
Heinrich Suhrenbrock
von M. Wolfinger
8. Oktober 2013, 19:53
@Harald Link,

Ihr geschildertes Problem mit der Geruchsbelästigung kennen wir leider zu gut. Wir haben die Lüftungstechnik im Obergeschoss installiert wo sich auch der Lufteinlass / Ansaugung befindet. Der Kamin unseres Nachbarn liegt auf gleicher Höhe. Je nach Windrichtung haben wir das Problem, dass die Geruchsbelästigung so stark ist, dass wir die Anlage ausschalten müssen. Vergangene Nacht warf unser Nachbar seinen Kaminofen an, sodass wir mitten in der Nacht aufwachten. An Schlaf war nicht mehr zu denken. Auch wir wären über eine kostengünstige und effektive Lösung sehr dankbar.
von Link Harald
4. Oktober 2013, 09:54
"Einsatz eines Aktivkohlefilter im Bereich der WGT"
Probleme wurden bereits im letzten Jahr geschildert, aber es ergaben sich keine konkreten Lösungen.
Hintergrund: Jetzt im Herbst/Winter die WGT den Rauchgeruch der umliegenden Wohnhäuser an und transportiert diesen ins Wohnrauminnere. Je nach Wetterthermik (Inversionswetterlage) kann der Geruch sehr intensiv sein. Die Geruchsbelästigung ist dann teilweise nicht mehr tragbar.
Ich bitte daher die Firma Schwörer um akzeptabele und bezahlbare Lösungsvorschläge.
Vielen Dank im Voraus
Grüße, Harald Link
von Jochen Schreck
3. Oktober 2013, 16:13
@Hartmut:

Richtig, die Wärmepumpe soll ja auch den ganzen Tag laufen, wenn es wirklich kalt ist! Und wenn es warm genug ist, braucht man auch keinen Kamin anfeuern.

Die 500W, die Herr Schwarz genannt hat, sind korrekt. Also ca. 12 kWh pro Tag.

Läuft die WP nicht, dann bläst man unnütz Energie über die Abluft ins Freie.

Wichtig ist, die Wärme im Haus verteilen zu lassen, ggf. über offene Türen im Wohnzimmer (falls unten) und dann auch in den Zimmern oben. Wird kein Kamin verwendet, sollten die Türen eher zu sein.

Hat man starken solaren Eintrag über die Sonne, öffne ich ebenfalls die Zimmertüren, damit auch der Flur möglichst viel abbekommt und die Wärmepumpe durch hohe Temperaturen im Wohnzimmer nicht gleich abschaltet, während der Flur und die Zimmer abseits der Sonne weiterhin kalt sind.

Funktioniert seit Jahren gut!

Grüße,
Jochen
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
30. September 2013, 14:30
Hallo Hartmut,

die Wärmepumpe hat bzw. verbraucht ca. 500 Watt/Std..
Was die Einstellungen der Bedienelemente angeht, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass die Solltemperatur am WGT-Bedienteil um ca. 3° höher eingestellt ist, als der/die jeweiligen Einzelraumregler für die PTC-Elemente.

Ganz wertvolle Tipps zu dieser und anderen Einstellungen erhalten Sie über unser Kundenportal, hier die Rubrik Tipp&Tricks. Dieses empfehlen wir Ihnen dringend.

Freundlicher Gruß
Albrecht Schwarz
von Hartmut
29. September 2013, 19:41
Hallo Herr Schwarz,

jetzt habe ich ein paar mal schon gelesen, dass es ratsam ist, die Soll-Temperatur am Bedienteil sehr hoch zu stellen, wenn man den Kaminofen an hat, so dass die Wärmepumpe an bleibt.
Wenn ich nun aber den ganzen Tag den Ofen an habe, dann läuft ja auch den ganzen Tag zusätzlich die Wärmepumpe.

Wieviel Watt hat denn die Wärmepumpe? Wenn sie das bitte nennen könnten, dann könnte ich hochrechnen wieviel KW ich am Tag mindestens verbrauche, wenn ich die Wärmepumpe den ganzen Winter "durchlaufen" lasse. (ohne PTCs)

Viele Grüße,

Hartmut
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
26. August 2013, 13:44
Hallo Herr Lauer,

wir halten, in Absprache mit Fa. Eberle, den Regler FIT 3 u für den zur Frischluftheizung passenden Regler. Ob der (günstigere) FIT 3 R auch zu verwenden ist, können wir Ihnen leider nicht sagen.

FG A. Schwarz
von H. Lauer
18. August 2013, 17:16
Hallo Herr Schwarz,

letztes Jahr habe ich gelesen, dass Sie den Thermostat Eberle FIT 3 U für eine Nachrüstung empfohlen haben. Reicht der FIT 3 R - günstiger im Preis - für die Wärmedirektheizung nicht aus?

MfG

H. Lauer
von W. Müller
1. August 2013, 16:47
...kam vielleicht falsch rüber, ich meinte, wenn ich in der Früh die Fenster aufmache, kann ich zusätzlich noch über den Keller lüften. Dann sind die Außentemperaturen nicht so hoch, dass eine Kondenswassergefahr im Keller droht. Bei uns hat der Keller aktuell 60% Luftfeuchte bei ca. 21°C.
von Jochen Schreck
31. Juli 2013, 18:19
@M.Bierkant:

PTC können nicht kühlen, Sie meinen wohl die Wärmepumpe?

Einfach am WGT-Schrank die Wattzahl ablesen, die maximal aufgenommen wird, das ist dann die Leistung die für die Dauer des Kühlbetriebs gezogen wird. Das dürften so um die 500 Watt sein. Damit sind es also 0,5 kW/h, also 0,5 kWh. Läuft die Kühlung 24 Stunden, dann sind es also 12 kWh pro Tag.
Klimatisierung war schon immer sehr verbrauchsintensiv, also teuer! Und dabei ist diese Kleinstwärmepumpe noch nicht mal sehr leistungsstark. Eine echte Klimaanlage mit 3 kW schlägt also mit dem sechsfachen Verbrauch zu buche!

@W. Müller & J. Winkler:
Die Kellertüre darf auf keinen Fall im Sommer und vor allem nicht tagsüber geöffnet sein! Das Problem sind die kalten Kellerwände und das dadurch entstehende Kondensat an den Wänden. Das fällt vielleicht im ersten Moment nicht auf, aber durch die entstehende Feuchtigkeit im Keller (rel. Luftfeuchte steigt bei fallender Temperatur bis zu Kondensation) kann Schimmel entstehen - und zwar vor allem in den Ecken, wo man es erst mal nicht sieht! Und noch schlimmer ist, dass dann durch den Missbrauch des Kellers als "Vorkühlmodul im Ansaugbereich" die so entstehenden Schimmelsporen in die Wohnung gezogen werden! Wir haben aktuell trotz korrekter Lüftung schon 70% Luftfeuchte bei 19°-20°C im Keller, das wäre dauerhaft schon problematisch. Jedoch kann man erst lüften, wenn die Außentemperatur und Außenluftfeuchte wieder niedriger sind als jetzt.

Der Gesundheit zuliebe würde ich also die Finger von der Luftansaugung über den Keller lassen!

Alles andere (Durchzug früh morgens, Abschatten, Nutzung der Kühlfunktion --> v.a. Reduktion der Luftfeuchte im Haus dadurch) ist goldrichtig.

Viele Grüße,
Jochen Schreck
von W. Müller
30. Juli 2013, 12:41
Hallo J. Winkler,

bei uns hilft:
- Fenster in der Früh auf und Durchzug, die Lüftung kann selbst auf Stufe 3 die Luft nur alle ca. 1-2h tauschen, das Fenster in wenigen Minuten.
- Zusätzlich kann man dann noch auf Sommer Abluft stellen, dann wird keine evt. wärmere Luft wieder eingeblasen.
- Tagsüber kann man die Kellerfenster öffnen und die Kellertüre und auf Sommer-Abluft stellen.
- Alternativ kann man die Kühlfunktion einstellen, geht aber recht langsam (mehrere Stunden um ca. 1...2°C abzukühlen), wenn das Haus aber nicht schon überhitzt ist.

Deshalb: Das wichtigste ist, das Haus nicht zu überhitzen, also alle Sonnen-Fenster abschatten und Türe/Fenster geschlossen halten. Wir haben so in Kombi mit einem EWT und ein paar wenigen Stunden Kühlfunktion unser Haus auf max. 25...26°C gehalten. Und das bei max. Außentemperaturen von zuletzt 37°C. Für uns ist der Schwörer "Sommertest" bestanden - zumal unser Haus ab ca. 8 Uhr die volle Sonne bis spät Abends erwischt.

Gruß, W. Müller
von J. Winkler
29. Juli 2013, 16:28
Hausnummer 33995. Kennt jemand einen Trick wie man die Wärme im Haus schnell heraus bekommt? Gerade jetzt ist es bei uns im Haus wärmer als draußen. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass man durch Erzeugung eines Unterdrucks im Haus schneller die Wärme heraus bekommen würde?
Vielen Dank schonmal im voraus.
von M.Bierkant
26. Juli 2013, 11:55
Hallo Herr Schwarz,

könnten Sie mir sagen was ein PTC im Kühlmodus an Watt pro Stunde so verbraucht?

Gruß

M.Bierkant
von W. Müller
23. Juli 2013, 12:55
Hallo,

zur Effizienz: Die Angaben aus den Kundenrückmeldungen sind recht realistisch. Bei 180qm realen Wohn-qm (also alles innerhalb der thermischen Hülle und nach DIN berechnet) kann man von ca. 230qm Gebäudenutzfläche ausgehen. Dann einfach die Durchschnittszahl der Kundenrückmeldung mit den 230qm malnehmen. Warm genug wirds auch, allerdings nur mit den PTC-Elementen, wenn die Außentemperatur unter ca. 10°C sinkt. Alternativ der Kaminofen...

Beispiel: Bei KFW70 Bauweise sind das 28,65kwh/qm*a x 230qm = 6600kwh / Jahr Strom für Heizung und Warmwasser , wenn man auch einen Kaminofen nutzt. ansonsten sinds durchschnittlich rund 20% mehr. Das ist eine gute Hausnummer.

Wie laut die Heizung ist, ist relativ - in einem separaten Kellerraum stört sie nicht, soviel aus eigener Erfahrung.

Gruß, W. Müller
von Pierre
21. Juli 2013, 10:34
Hallo,

ich plane ein ca. 5 Jahre altes Schwörer Haus mit Frischluftheizung (WGT 134BP-HK) zu kaufen.

Wie laut ist die Heizung im Winter? Im Keller hat es sehr laut gebrummt bei der Hausbesichtigung und es ist gerade Sommer.

Wie effizient ist die Heizung? Wird es zur Not mit der integrierten Zusatzheizung/PTC warm genug? (Haus hat 180 qm).

Wie ist es mit der Luftfeuchtigkeit im Winter. Gibt es eine gute Lösung diese angenehm zu halten bei dieser Heizung?

Gibt es eine "Standard-Lösung" die Heizung zu erweitern bzw. eine zweite Heizung einzubauen?
Falls ja, wie teuer wäre das ungefähr.
Ein Kaminofen ist im Wohnzimmer vorhanden, den möchte ich aber nicht jeden Tag im Winter befeuern müssen um mich wohl zu fühlen.

Vielen Dank schonmal für die Hilfe!
von Gerald Methner
17. Juli 2013, 16:37
Hallo Herr Kimmerle,

die Firma SchwörerHaus hat eine eigene Modernisierungsabteilung, welche von Gebäudeumbauten / Anbauten bis auch zum Austausch der Wärmerückgewinnungsanlage über ein breites Angebotsspektrum verfügt.

Bitte setzen Sie sich unter 07387 16282 oder modernisierung@schwoerer.de in Verbindung.

Freundliche Grüße
Gerald Methner
von Achim Kimmerle
17. Juli 2013, 10:18
Hallo Herr Schwarz,
wir haben vor ein paar Jahren ein SchwörerHaus BJ1987 gekauft. Nun möchte ich diesen Herbst mit dem Dachgeschoßausbau beginnen. Die WGT möchte ich gerne um einige Meter versetzen und wollte nun von Ihnen wissen ob es hierzu auch modernere Austauschgeräte gibt, die besser zu reinigen sind und eine Steuerung aus dem EG zulassen. Wärmepumpe mit niedrigerem Stromverbrauch wäre ebenfalls wünschenswert.
Vielen Dank im voraus

Mit freundlichen Grüßen
Achim Kimmerle
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
13. Juni 2013, 13:16
Hallo Herr Kehrer,

Der Sommer-Abluft- Modus ist bei den Anlagen ab Oktober 2011 an die Außentemperatur (min. 20°C) gekoppelt.
Dies Verknüpfung hat seinen Grund in der Kombination mit den häuslichen Feuerstätten. Bei Außentemperaturen > 20°C wird i.d. R. niemand mehr den Kaminofen betreiben. Es handelt sich somit um eine sicherheitsrelevante Sache.
Der Parameter > 20°C lässt sich in der Anlage auch nicht verändern.

FG
von Thomas Kehrer
7. Juni 2013, 15:22
Hallo Herr Methner,

gibt es eine Möglichkeit, die Sommer-Abluft Funktion auch bei weniger als 20° zu aktivieren?
Bei unserer Anlage (Kom. 35530) geht die Abluftfunktion ab 21° - diese würde ich aber auch gerne bei kühleren Temperaturen (zB nachts) laufen lassen und zB so die Luft durch die Kellerfenster "ins Haus saugen".

Wenn die Funktion erst ab 20 oder 21° freigeschaltet ist, ist es ja im Hinblick auf feucht werdende Kellerwände nicht so optimal, warme Außenluft durch den Keller zu leiten.


Grüße
Thomas Kehrer
von Gerald Methner
5. Juni 2013, 06:46
Hallo Wolfram,

die Zulufttemperatur liegt immer niedriger als die Kondens-Temperatur, da sonst die Luft im Heizregister stehen würde. Abhängig vom Luftvolumen des Gebäudes ergeben sich jedoch unterschiedliche Spreizungen zwischen der Kondens-Temperatur und der Zulufttemperatur.

Gruß Gerald Methner
von Michael
30. Mai 2013, 12:19
Ein sehr umfassender Artikel und die vielen Kommentare darunter sind unglaublich hilfreich. Danke

Gruß, Micha
von Wolfram
29. Mai 2013, 09:18
Hallo Herr Methner, liebes Schwörer-Team,

herzlichen Dank für Ihre Antwort. Dann werde ich das mal testen. Muss die Außentemperatur nur noch auf 20 Grad steigen ;-)

In den letzten Tagen hat sich da bei mir noch eine Frage zur Wärmepumpe ergeben: Bei den kalten Temperaturen zur Zeit läuft bei uns ab und an die Wärmepumpe wieder. Bei einer Außentemperatur von 7 Grad erreicht sie eine Kondens-Temp von 39 Grad. Das erscheint mir (als fleißiger Mitleser hier) ein vernünftiger Wert zu sein. Für die Zuluft-Temp hingegen wird nur ein Wert von 30 Grad angezeigt. Ist eine Temperatur-Differenz in dieser Höhe normal?

Ich hatte bereits im letzten Jahr schon mal Ihren KD-Techniker auf das Phänomen angesprochen. Er fand die Differnz auch recht hoch (meinte, um die 5 Grad wären wohl normal), führte es aber auf Ungenauigkeiten des Messfühlers für die Zuluft-Temp zurück. Er sagte, wenn die Kondens-Temp im Rahmen ist, passt auch die Zuluft-Temp, egal, was angezeigt wird.

Nun habe ich aber letzte Woche mal nachgemessen: An den Luftauslässen im Wohnzimmer kommen bei den oben genannten Werten tatsächlich nur 28 Grad an. Wenn man die Leitungsverluste und etwaige Messfehler berücksichtigt, würde ich sagen, entspricht die angezeigte Zuluft-Temp von 30 Grad schon der Realität.

Liegt die hohe Differenz zwischen Kondens-Temp und Zuluft-Temp am hohen Luftvolumen, das die Anlage umwälzt? Oder verschwindet hier teuer erzeugte Wärme im Nirwana?


Vielen Dank für eine kurze Aufklärung und beste Grüße aus Berlin!

Wolfram
von sf
28. Mai 2013, 11:24
@DE, @Eiche?

prüfen sie mal ob es wirklich keine Verbindung vom unteren Bereich der WGT zum Oberen gibt.
Bei uns ist die Blechschiene neben dem Wärmetauscher im hinteren Bereich nicht ganz dicht.
Ich drücke das schwarze Kantprofil immer schön an den WT sonst würde etwas Luft von unten angesaugt.
Vielleicht ist die Lücke bei Ihnen größer?
sf
von Gerald Methner
28. Mai 2013, 10:30
Hallo Wolfram,

vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung. Im Bedienteil gab es eine Weiterentwicklung, wodurch die Sommer-Abluftfunktion bei Außentemperaturen von über 20°C angewählt werden kann.

Freundliche Grüße, Gerald Methner
Ralf Jaudas von Ralf Jaudas
27. Mai 2013, 06:36
Sehr geehrter Herr Eiche,

aus technischer Sicht seitens SchwörerHaus wird sowohl der Einsatzzweck als auch die Einbausituation der verwendeten Lüfter im Detail mit dem Hersteller der Ventilatoren abgestimmt.
Seitens Ventilator Hersteller gibt und gab es keine Bedenken hinsichtlich der Anwendung, von daher können wir einen Konstruktionsfehler seitens SchwörerHaus ausschließen, zumal das bei Ihnen aufgetretene Schadensbild wie vom Ventilator Hersteller schriftlich bestätigt wurde, noch nie vorgekommen ist.

Freundliche Grüße
Ralf Jaudas
von Wolfram
21. Mai 2013, 06:14
Hallo Herr Schwarz,

seit das Austauschs des FB-Teils und der WGT-Steuerung durch Sie im letzten Herbst (Kd-Nr 34124) funktioniert die Anlage tadellos und gibt auch nur noch ca. alle 2 Monate Filterwechsel-Warnungen. Ich würde sagen: Problem gefunden und behoben. Nur ist mir letzte Woche aufgefallen, dass die Einstellung "Sommerbetrieb Abluft" nicht mehr wählbar ist. Ist diese Option bei neuen Anlagen nicht mehr vorhanden oder lässt sich dies an der WGT einstellen? Zum Lüften im Sommer hatte ich diese Einstellung nämlich ganz nützlich gefunden.

Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe!
Wolfram
von Gerald Methner
16. Mai 2013, 06:42
Hallo Herr Müller,

technisch kann die Trinkwasserwärmepumpe mit einer Zeitschaltuhr für bestimmte Zeiten gesperrt werden.
Hinweis: Arbeiten am elektrischen Leitungsnetz müssen durch einen Fachmann unter Berücksichtigung der VDE ausgeführt werden!

Für unsere Kunden bieten wir über das Kundenportal Wartungsverträge zur WGT-Anlage + Trinkwasserwärmepumpe / Thermosolaranlage an.

Freundliche Grüße
Gerald Methner
von DE
15. Mai 2013, 16:37
Hallo Lüftungsexperten,
innerhalb von 4 Jahren ist unser Abluftventilor der Lüftungsanlage zum zweiten Mal kaputt gegangen (immer Anfang Januar, pünktlich nach 2 Jahren). Den letzten habe ich von EBM Papst untersuchen lassen mit dem Ergebnis: Durch Feuchtigkeitseintritt korrodiert die Steuerungsplatine und Motor, das führte zum el. Durchschlag -> Totalschaden, Ersatzteil 175 Euro + Arbeitszeit). Das das Ding keine Feuchtigkeit verträgt ist klar (nur Schutzart IP 20). Unklar ist, wie die Feuchtigkeit in den Ventilor kommt (Kondensatablauf ist frei, daran liegts nicht)?
Die Schwörer-Service-Mannschaft ist ratlos, die Schwörer-Konstrukteure mauern (...noch nie gehabt, tausende verbaut, Einzefall etc...).
Hat jemand ähnlich Erfahrungen mit seiner Lüftungsanlage gemacht?
von Gerald Methner
15. Mai 2013, 08:27
Hallo Ed,

das ist richtig. Wir können jedoch nur die Vorgaben von den jeweiligen Energieversorgern, welche regional unterschiedlich sind, übernehmen. Diese lassen sich jedoch nicht beeinflussen.

@Daniel: Gerne dürfen Sie direkten Kontakt mit unserem Kundendienst aufnehmen.

Freundliche Grüße
G. Methner
von ed
9. Mai 2013, 09:01
Hallo zusammen,

bei uns bleibt die Lüftung in den Sperrzeiten an. Habe deshalb im Winterbetrieb für die Sperrzeit Lüfterstufe 1 eingestellt, da in der Sperrzeit kühle Luft in die Räume geleitet wird.

Ich denke die Bautrupps müssen die Anlage so einstellen wie die ENBW das vorschreibt. Und das ist denke ich von Region zu Region verschieden. Hat glaube ich was mit den KW/h der Anlage in Betrieb zu tun. Woher ich das habe weis ich nicht mehr.

Deshalb wäre es nett, wenn von Schwörer sich dazu mal hier jemand melden könnte. Warum sich die Anlagen der Schwörerkunden unterschiedlich verhalten.

Gruß Ed
von W. Müller
8. Mai 2013, 16:12
Hallo Fa. Schwörer,

mir ist aufgefallen, dass die Brauchwasserwärmepumpe hier im Blog kaum eine Rolle spielt. Ich hätte dazu zwei Fragen, die sicherlich auch andere interessieren könnten:
- Kann man die aktuelle Pumpe (unser Haus wurde im Oktober 2012 bemustert) per Zeitschaltuhr im Sicherungskasten schalten? Hintergrund: Aufgrund der PV-Anlage auf dem Dach, würde ich gerne ein Aufheizen in der Nacht verhindern.
- Wie schaut es mit Wartung dieses Teils aus? Wir haben sehr hartes Wasser...

Herzlichen Dank,
W. Müller
von W. Müller
8. Mai 2013, 16:05
Hallo,

ich habe beschlossen auf die Zwei-Tarif-Geschichte zu verzichten - lohnt sich in BaWü kaum noch - daher habe ich keine Sperrzeiten. Bei uns ist es jedoch so, dass die Lüftung nach wie vor laufen würde. Evt. sogar die Wärmepumpe (2kw Grundlast ist erlaubt).

Gruß, W. Müller
von Familie Jauss
8. Mai 2013, 10:26
@Karl & Manfred: Vielen Dank für eure Antwort. Es scheint also grundsätzlich so, oder so angeschlossen zu sein. Meiner Meinung nach sollte man das konfigurieren können, da es ja z.B. im Sommer keinen energetischen Grund gibt, die Anlage auf StandBy zu schalten.

An alle anderen Blogleser: Wie sind bei euch so die Erfahrungen? Bleibt die Lüftung an oder aus während der Sperrzeiten?

lg Daniel
von Familie Jauss
8. Mai 2013, 10:20
Hallo Herr Methner,

das Problem bei uns ist z.B.: Wenn wir während der Sperrzeiten kochen, in denen die Lüftung nicht weiterläuft, schlägt bei uns sofort der Rauchmelder in der Küche mit häßlich hellem Pfeifton an, da wir - wie von Schwörer empfohlen, eine Umluftdunsthaube haben, die gefilterte Umluft aber nicht abgesaugt wird. Also müssen wir das Fenster öffnen, was energetisch im Winter auch nicht sinnvoll sein kann.
Außerdem schreibt ja Hr. Schwarz, dass nach Koch- und Duschvorgängen die Lüftungsanlage unbedingt 2-3 Stunden laufen muss. Das tut sie ja aber durch die Schaltung nicht.

Ein energetisches Problem sehe ich bei uns auch nicht, da wir einen Kaminofen haben. Wenn dieser läuft und die Lüftung inkl. Wärmepumpe weiterläuft kommt es bei uns zu keinem energetischen Nachteil.

Da es ja offensichtlich Schwörerhausbesitzer gibt, bei denen die Lüftung weiterläuft: Kann der Kunderservice diese so konfigurieren, dass sie nicht in den Standby geht, sondern weiterläuft?

Viele Grüße,

Daniel
von Karl
8. Mai 2013, 07:16
@Daniel
Wir haben das gleiche "Problem". Haben ebenso 2x2 Std Sperrzeit und das natürlich gerade dann, wenn die Lüftung sinnvollerweise laufen sollte (Mittagessen, Duschen der Kinder bzw. selbst nach der Arbeit).
lg Karl
von Manfred
7. Mai 2013, 15:15
@Daniel

bei uns läuft die Lüftung durch, d.h. auch kein Standby-Modus während den Sperrzeiten

VG,
Manfred
von Gerald Methner
7. Mai 2013, 08:25
Hallo Daniel,

die WGT/ Frischluftheizung geht während der Sperrzeit auf Standbymodus, d. h. es wird in diesen max. 2Std. weder gelüftet noch geheizt. Die hervorragende Gebäudehülle wird diese "kurze" Zeit überbrücken. Wir halten diese Vorgehensweise für die energetisch Beste.

FG G. Methner
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
29. April 2013, 10:50
Hallo Herr Björn,

Die von Ihnen beschriebene Situation können wir uns nicht vorstellen.
Dieses Geräusch muss unserer Einschätzung auf was anderes zurückzuführen sein.
Wassertropfen in der Zuluftleitung kennen wir def. nicht.

Daher gibt es unserer Meinung nach kein Grund zur Sorge.

FG SchwörerHaus-Technik
von Jochen Schreck
27. April 2013, 23:15
Hallo Björn,

wie soll das gehen? Wieso sollte da plötzlich Kondensat in der Zuluftleitung auftreten? Immerhin ist das Rohr ja warm, falls nun kalte Luft durchströmt. Da kondensiert nichts! Das kann höchstens im umgekehrten Fall auftreten, wenn die Zuluft warm ist und das Rohr kalt. Dazu müsste aber die Zuluft stark feucht sein, was man eigentlich ausschließen kann, da in der kühlen Jahreszeit die relative Luftfeuchte eigentlich immer niedrig ist.

Was ganz sicher tropft, ist der Kondensatablauf des Abluftteils in der WGT, denn da läuft ja jetzt Tauwasser ab. Durch den ständigen Luftstrom sollten aber ohnehin keine Probleme auftreten.

Was noch sein könnte: Ändert sich die Zulufttemperatur von warm nach kalt, dann zieht sich das Metall des Luftrohrs zusammen. Das kann eventuell knackende Bewegungsgeräusche verursachen, falls das Rohr irgendwo in der Wand anliegt. Hört sich dann möglicherweise wie ein tropfendes Geräusch an. Ich kenne das von Heizungsrohren, die in harter Isolierung verlegt sind.

Gedanken muss man sich deswegen keine machen.

Grüße,
Jochen
von Familie Jauss
26. April 2013, 14:39
Hallo Herr Schwarz,

vielen Dank für ihre Antwort.

Da habe ich gleich das nächste Problem. Sie schreiben, dass besondern nach Dusch- und Kochvorgängen die Lüftungsanlage 2-3 Stunden laufen sollte.

Nun ist es aber so, dass sich bei uns die gesamte Anlage, inklusive Lüftung, während der Sperrzeiten der EnBW abschält. Und das obwohl die EnBW eigentlich geringe KWh während der Sperrzeiten zulassen würde.
Da die Sperrzeiten von 11:30 - 13:30 Uhr und von 17:30 - 19:30 Uhr sind, läuft also immer genau während und nach Dusch- und Kochvorgängen die Lüftungsanlage nicht.

Ist das normal? Dass die PTCs und die ADAX-Heizkörper vom Netz gehen verstehe ich, aber die Kleinst-Wärmepumpe und die Lüftungsanlage muss doch aktiv bleiben. Allein schon um die Energie effizient zu nutzen und wie ich nun gelernt habe auch um die Feuchte abzulüften.

Ist hier unsere Anlage falsch angeschlossen?
Wie ist das bei anderen Schwörerkunden hier im Blog? Läuft bei euch/ihnen die Lüftung auch während der Sperrzeiten weiter?

Viele Grüße,

Daniel
von Michael Rau
26. April 2013, 09:13
Hallo sf,

das Thema Luftfeuchtigkeit wollen wir nicht aussitzen.
Es gibt bereits einen Blogbeitrag, der sich intensiv mit dem Thema Luftfeuchtigkeit beschäftigt und aufklärt.
http://blog.schwoererhaus.de/index.php/luftfeuchtigkeit-in-wohnraumen/
von Björn
25. April 2013, 15:07
Hallo Herr Schreck,
hallo Herr Schwarz,

mit Interesse hab ich den Eintrag betreffend einer möglichen Verkeimung der Lüfungsanlage aufgrund Kondensat gelesen.

In den letzten Tagen habe ich Nachts (bei frostigen Ausentemperaturen) während des Abtauvorgangs der Wärmepumpe leichte aber hörbare)Tropfgeräusche in dem Lüfungsrohr, welches die Zuluft (nach WGT) in die oberen Stockwerke verteilt, gehört. Das deutet ja auch auf eine Kondensat und Feuchtigekeit in der Zuluftleitung hin (die bisher warm strömende Luft wird ja durch den Abtaumodus der WP plötzlich abgekühlt und kondensiert). Dies tritt nur auf wenn die WP in den Abtaumodus schaltet (Kondens.Temp. an der WGT im Minus ist). Die Lüftungsanlage selbst läuft 24h am Tag durch. Muss ich mir sorgen machen oder ist das normal?

Bitte um Rückmeldung ob hier ggf. Kundendienst notwendig ist. Danke.

Björn
von sf
23. April 2013, 12:42
Hallo Herr Schwarz,
Erinnerung....

Das die Feuchte jetzt wieder ansteigt ist klar.
Trotzdem noch Idee von Schwörer Seite?

Aber Werte um die 22% sind schon kraß für die Nase und den Hals von kleinen Kindern.
Und diese sind nun mal immer in den 3 bis 4 Wintermonaten wo auch gerade dann die Haupterkältungszeit liegt. Erst recht wenn die kleinen in den Kindergarten gehen.

Daher meine Frage, – mit einfach aussitzen ist es hier leider nicht ganz getan und reicht mir nicht.

sf
von Jochen Schreck
23. April 2013, 12:29
Hallo zusammen,

zum Thema Lüftungsanlage ausschalten, um Energie zu sparen:

Ist die Lüftungsanlage aus, steht logischerweise die Luft in Rohren und vor allem im Lüftungsgerät. Dort befindet sich häufig durch Kondensation an den Wärmetauschern Feuchtigkeit. Diese Feuchtigkeit kann zur Verkeimung führen. Dazu kann man übrigens einige Fachberichte finden. Hat erst mal eine Verkeimung stattgefunden, muss eine Lüftungsanlage mit großem finanziellen Aufwand desinfiziert und gereinigt werden, da sich z.B. Sporen gerne überall absetzen. Erst kürzlich habe ich in meinem Freundeskreis von so einem Fall (in dem Fall Mietwohnung mit zentralem Be-/Entlüftungsgerät) erfahren. Der Vermieter hatte die Lüftungsanlage längere Zeit abgeschaltet, weil sie angeblich zu viel Energie gekostet hätte und stattdessen mit seiner Zentralölheizung geheizt. Nun ist die Anlage verkeimt und die Bewohner haben enorme gesundheitliche Probleme bekommen. Ein Baubiologe wird derzeit beauftragt, aber das Ergebnis ist bereits jetzt absehbar.

Fazit:
Zentrale Be-/Entlüftungen mit Wärmerückgewinnung sollten eigentlich immer laufen, dann gibt's auch keine Probleme. Ein erhöhter Energieverbrauch ist bei korrekter Einstellung nicht zu befürchten. Die Kosten für die Lüftung selbst sind sehr niedrig. Dafür genießt man einen guten Komfort sommers wie winters. Zumindest Lüfterstufe 1 sollte immer an sein.

Grüße,
Jochen
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
23. April 2013, 10:44
Hallo Daniel,

Eine reeller Wert in der jetzigen Jahreszeit liegt bei ca. 40 bis 50% rel. Feuchte.
Ich würde die Lüftungsanlage insbesondere nach Dusch- Bade u. Kochvorgängen min. 2-3 Std. im Nachgang unbedingt laufen lassen.
Natürlich kann im Hochsommer, wenn ohnehin div. Fenster u. Türen offen sind, ab- oder im Betriebsmodus Sommer-Abluft gestellt werden.

FG A. Schwarz
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
23. April 2013, 10:43
Hallo,

Der blaue Taschenfilter wird für die sommerliche Nutzung empfohlen. Im Winter dagegen nicht. Im Winter besteht zu sehr die Gefahr, dass die Feuchte, die sich z.B. bei Nebel bilden kann, in der Nacht gefriert. Dann würde der Filter keine Luft mehr durch lassen, was sehr schlecht ist.
FG A. Schwarz
von Björn
19. April 2013, 09:18
Hallo Herr Schwarz,
hallo Blogger,

unser SchwörerHaus wurde im Herbst 2012 gestellt. Bei der Übergabe wurde uns gesagt dass der WGT Aussenfilter (sog. "Blaue Zipfelmützen") von "O"stern bis "O"ktober sich zum Schutz von Insekten in dem Ansaugrohr befinden sollte. Diese Filter wurden uns auch bei der Bemusterung als unbedingt empfehlenswert zusätzlich aufbemustert.
Nun war zuletzt der Kundendienst in anderer Sache bei uns und hat nebenbei erwähnt, dass wir die entsprechenden Aussenfilter bei den "neuen WGT" Anlagen (?) gar nicht benötigen, ja sogar gar nicht nutzen dürfen da die Anlage ansonst schaden nehmen würde.
Nun bin ich etwas verwirrt, man hat mir die Filter doch bei der Bemusterung extra ans Herz gelegt?
Da ich ansonsten in meiner WGT nur 2 Filter (Zuluftfilter vor dem Wärmetauscher & Abluftfilter) habe und ich nicht weiß ob der Zuluftfilter vor dem Wärmetauscher auch für den Sommerbetrieb ausreichend/aktiv ist bin jetzt etwas unsicher. Die Bedingungsanleitung hilft mir hier auch nicht weiter.

Besten Dank für ein kurze Rückmeldung
von Familie Jauss
18. April 2013, 08:42
Hallo Herr Schwarz,

ich hätte auch noch eine Frage zum gerade hier diskutierten Thema "Luftfeuchtigkeit".
Als positive Eigenschaft der Lüftungsanlage wird ja erwähnt, dass durch die kontrollierte Lüftung kein Schimmel im Haus entstehen kann.
Wie sieht das aber aus, wenn man die Luftfeuchtigkeit mit einem Luftbefeuchter erhöht? Wieviel Luftfeuchtigkeit kann ein Schwörerhaus "verkraften", ohne dass mit einem Schimmelproblem zu rechnen ist?
Und wie sieht es mit dem Vorschlag aus, die Lüftungsanlage mehrere Stunden am Tag auf Stufe 1 oder ganz aus zu machen, obwohl es bewohnt ist (nicht Abwesenheit), um damit die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen? Wieviele inaktive Stunden der Lüftungsanlage kann ein Schwörerhaus "verkraften", ohne dass mit Schimmelproblemen zu rechnen ist? Oder hängt alles wiederum mit der Luftfeuchtigkeit zusammen?

Viele Grüße,
Daniel
von W. Müller
16. April 2013, 09:34
Hallo Stefan,

das macht Sinn. Wir haben auch so einen Ofen (in der "light" Ausführung mit 300kg Gewicht). Dieser wurde letzte Woche aufgestellt - gerade dann, als es warm wurde... :-)

Nach den ersten Erfahrungen mit der Frischluftheizung (Stromverbrauch für Heizung /WW in einem unbewohnten Haus zwischen 06.03. und 15.04. ca. 1,5MWh, PTCs auf ca. 16°C gestellt, Wärmepumpe auf 22°C, Raumtemperatur im Schnitt etwa 16..17°C bei Außentemperaturen zwischen -5° und +2°C.), würde ich allen Schwörer-Kunden zu einem Zusatzofen raten, die ausschließlich eine WGT einplanen. Alternativ eine wassergeführte Fußbodenheizung. 1,5MWh sind nach aktuellem Strompreis hier ca. 375€...für 6 Wochen heizen ein stolzer Preis.
von Stefan
16. April 2013, 07:10
Hallo Herr Müller,

wir heizen zusätzlich mit einem Grundofen der recht zentral im Haus steht. Dieser hat eine Heizlast von 3 kw/h über ca 12 h bei einem Abrand.
von W. Müller
15. April 2013, 12:38
Hallo Stefan,

mit 6h Lüfterstufe 2 pro Tag kommen Sie klar mit der Heizleistung im Winter?

Gruß, W. Müller
von Stefan
12. April 2013, 11:22
Hallo miteinander,

zwecks Luftfeuchte.
wir haben uns von Beurer einen Luftbefeuchter gekauft. Verbraucht ca. 6 l am Tag und hebt dadurch in Küche/Esszimmer/Wohnen (ein Raum) die Luftfeuchte auf 35-40 % . Zusäztlich noch 2x Papyruspflanzen mit ca. 1l pro Tag Gießwasser.
Lüftungsanlage ist auf Stufe 1, ausser früh, mittags und abends jeweils 2h auf Stufe 2.
von Karl
11. April 2013, 10:32
@Wolfgang und sf: Das mit der Luftfeuchtigkeit würde mich auch interessieren. Wir haben nun den ersten Winter in unserem neuen Haus hinter uns und hatten immer ~20% Luftfeuchte. Unser 2-jähriger hat da auch ein wenig darunter gelitten. Daher wäre für den nächsten Winter zu überlegen, wie wir dem entgegenwirken können.
lg Karl
von wolfgang
3. April 2013, 20:25
hallo,
war gestern bei jemandem der sich auch mit der thematik beschäftigt.
er besitzt ein passivhaus mit belüftung von außen.
er hat über 40% luftfeuchte ohne luftbefeuchter und sehr wenig pflanzen.
sein hinweis war die luftwechselrate auf basis der anzahl personen und nicht des raumvolumens
einzustellen.
hat jemand erfahrung mit reduzierung der lüfterstufen (das einzige was mir einfällt zur einstellung) und der luftfeuchte in einem schwörer haus?
gruß
wolfgang
von Sarah Babatz
3. April 2013, 09:11
Hallo SF,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Herr Schwarz ist derzeit leider nicht im Haus, sobald er nächste Woche wieder erreichbar ist, erhalten Sie selbstverständlich eine Rückmeldung.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Viele Grüße
i.A. Sarah Babatz
von sf
28. März 2013, 13:38
Hallo Herr Schwarz,

das die Feuchte demnächst wieder ansteigt ist klar.
Aber Werte um die 22% sind schon kraß für die Nase und den Hals von kleinen Kindern.
Und diese sind nun mal immer in den 3 bis 4 Wintermonaten wo auch gerade dann die Haupterkältungszeit liegt. Erst recht wenn die kleinen in den Kindergarten gehen.

Daher meine Frage, - mit einfach aussitzen ist es hier leider nicht ganz getan und reicht mir nicht.

SF
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
28. März 2013, 07:25
Hallo SF,

Die Lüftung kann an der rel. Luftfeuchte nichts ändern.
Das Problem liegt an der dauerhaft, kalten Außenluft. Kalte Luft kann nun mal leider eine, oder nur ganz wenig Feuchte aufnehmen. Daher bringt die frische, kalte Luft, die über die Lüftung angesaugt und in die Wohnräume gebracht wird, kaum Feuchtegehalt mit sich. Wird die frische Luft im Wärmetauscher und den Wohnräumen erwärmt, ändert sich deren Eigenschaft und sie nimmt sich die Feuchte, die sie bekommen kann.

Daher sinkt bei kalter Außenluft die rel. Feuchte im Haus.

Zentral zu befeuchten wäre eine Möglichkeit, allerdings mit der Konsequenz, dass es zu Keimbildungen im Rohrleitungsnetz kommen kann.
Daher möchte SchwörerHaus diesen Weg nicht gehen. Wir empfehlen immer eine dezentrale Befeuchtung.

Sie werden bemerken, wenn es denn endlich mal Frühling wird und die kalten Außenwerte mal besser werden, dass die rel. Feuchte im Haus auch wieder ansteigt.

FG A. Schwarz
von sf
27. März 2013, 13:44
Hallo Herr Schwarz und die anderen (Luftfeuchtigkeit),

mich interessiert wie hoch bei den anderen die Luftfeuchtigkeit ist und wie man Sie erhöhen könnte?

Wir haben in der WohnEssKüche leider zurzeit nur 22% und in den Schlafräumen 30-35%.
Das ist finde ich viel zu wenig!

Die Lüftung läuft immer durchgängig auf S2 und wurde erst vor 2 Jahre neu ein gemessen sollte also passen, hoffe ich.

Wegen meiner Kinder habe ich zu schlafen 2 Ultraschallnebler für die Nacht angeschafft.
Die Husten sonst ziemlich viel und die Nase ist zu.

Die Nebler sind zwar ganz schön aber immer Wassernachfüllen und 30W Stromverbrauch und die ständige Reinigung nicht so toll. Außerdem für die WohnEssKüche auch nicht perfekt da der Raum deutlich größer ist und die Temperatur höher als im Schlafbereich.

Bezüglich WohnEssKüche haben wir nur 2 Pflanzen in diesem Bereich, könnten da deutlich mehr ~5-7 Stück was bringen?

Pflanzen, Befeuchter, Luftstufe reduzieren, Temperatur reduzieren

Kann da einer helfen oder Tipps geben?
SF
von Heinrich Suhrenbrock
26. März 2013, 16:05
Hallo Thomas,

die Luftverteilung bei einem Haus mit Frischluftheizung ist folgendermaßen: Frische Aussenluft wird angesaugt und in einem Gegenstromwärmetauscher durch die Energie der Abluft vorgewärmt. Diese vorgewärmte Luft wird ggf. mit einer Wärmepumpe weiter erwärmt und so den Wohnräumen zugeführt. Gleichzeitig wird in Küche, Bad und WC Luft abgesaugt und dem Gegenstromwärmetauscher zugeführt, so dass die Wärme rückgewonnen werden kann.

Die Luft im Gebäude strömt von den Wohnräumen zu den Räumen wo die Luft abgesaugt wird. Somit wird in den Ablufträumen eine Grundtemperatur erreicht, die bei Bedarf über ein Direktheizgerät (ADAX) erhöht werden kann.

Eine Temperierung der Fliesen z.B. im Bad können wir Ihnen in Form einer elektrischen Heizfolie anbieten. In unseren Ausstellungsräumen sind hierzu entsprechende Schnittmodelle ausgestellt.

Freundliche Grüße
H. Suhrenbrock
von Thomas
25. März 2013, 10:49
Hallo,
derzeit plane ich ein Haus mit 125m² Wohnfläche.
Habe ich es richtig verstanden, dass die Frischluftheizung in den Fluren, Treppenhaus, WC und Bad gar nicht eingesetzt wird?
Wäre es nicht sinnvoll/möglich diese Räume bei diesem kleinen Grundriss auch durch die Frischluftheizung auf Grundtemperatur zu bringen (also das komplette Haus)? Zum schnellen Aufheizen im Bad finde ich es völlig in Ordnung ADAX-Heizkörper einzusetzten, da es einfach schneller geht, als mit den PTCs der Wärmegewinntechnik, aber eine Grundtemperatur mit den ADAX-Geräten zu halten wird, denke ich, ganz schön ins Geld gehen.
Noch etwas zum Bad. Bietet Schwörer eine Möglichkeit, die Fliesen hier zu temperieren?

Vielen Dank.
Thomas
von Michael Rau
6. März 2013, 15:34
Hallo Björn,

die Bedienungsanleitung für das neue Bedienteil finden Sie auf dem Kundenportal.
von Michael Rau
1. März 2013, 14:13
Hallo TuI,

Bitte wenden sie sich mit diesem Anliegen direkt an unseren Kundendienst.
(service@schwoerer.de, Tel. 07387/16-400)

Es muss geprüft werden welchen Anlagentyp und welchen Softwarestand Sie haben.
von Michael Rau
1. März 2013, 13:43
Hallo Familie Jauss,

derzeit gibt es zum neuen Bedienteil nur eine Bedienungsanleitung.
Es soll auch ein Video erstellt werden, allerdings ist noch nichts geplant.
von TuI
1. März 2013, 13:42
Hallo Herr Rau,

könnten Sie einmal alle Funktionen die funktionieren darstellen. Unsere Anlage ist jetzt reichlich ein Jahr alt. Besten Dank dafür.
von Michael Rau
1. März 2013, 13:37
Hallo Max,

das neue Display lässt sich bei Anlagen aus der jüngeren Vergangenheit über einen Adapter nachrüsten. Im Einzelfall muss über den Software Stand geprüft werden, ob eine Nachrüstung machbar ist. Es stehen allerdings nicht alle geplanten Funktionen zur Verfügung.
Preis ohne Montage: ca. 245 €
von Björn
1. März 2013, 10:36
Hallo Herr Schwarz und liebe Blogger,

ich hätte auch noch eine Frage zu dem neuen Bedienteil,

1. gibt es evtl. eine Bedienungsanleitung (evtl. als PDF)? Wir haben bei der Übergabe leider keine bekommen.

2. Ich habe in einem Untermenü gesehen dass es wohl eine Funktion "Zeitprogramm Zusatzheizung" gibt. Ist es damit möglich die PTC-Element zu fest definierten Zeiten zentral freizuschalten?

Vielen Dank vorab für eine Info,

Björn
von Jochen Schreck
27. Februar 2013, 00:03
Mich würde das neue Bedienteil auch sehr interessieren, denn das bisherige ist alles andere als komfortabel. Also auch von meiner Seite die Frage nach der Nachrüstfähigkeit zum Wärmedirekt-Haus Baujahr 2007.

Wenn's nicht nur das Bedienteil, sondern auch die Steuerung an der WGT ist, dann würde mich interessieren, was da alles nachgerüstet werden müsste und was das kostet.

Grüße, Jochen Schreck
von Oli
26. Februar 2013, 23:12
Hallo,

ein Video oder Fotos der Benutzeroberfläche des Touch-Bedienelements würde mich auch interessieren. Unsere Bemustering ist bald. Leider konnte man Bedienelement bei der Vorbemusterung nicht angeschlossen anschauen. In einem Haus gabs es taucht nicht.
von Familie Jauss
26. Februar 2013, 11:58
Hallo Max,

ich war letztes Jahr Oktober bei der Bemusterung. Damals hat es etwas unter 100 Euro Aufpreis gekostet.
Dass kann natürlich nur ein Richtwert für dich sein, denn erstens kann es inzwischen teurer geworden sein und das war ja auch nur der Aufpreis zum Standardbedienteil und nicht der Nachrüstpreis.

Bei der Gelegenheit gleich die Frage ans Schwörer-Blog-Team wie es denn mit eventuellen Anleitungsvideos für das neue Bedienteil aussieht? So etwas war ja mal angedacht, analog zu den wirklich gelungenen Anleitungsvideos des herkömmlichen Bedienteils. Ist hier etwas in näherer Zukunft zu erwarten, oder ist das eher längerfristig geplant?
von Max
22. Februar 2013, 09:52
Es scheint ja ein neues Bedienteil zu geben - zumindest laut der Homepage www.bauinfocenter.de - auch einem Unternehmensbereich der SchwörerHaus KG.

Hier der exakte link:

http://www.bauinfocenter.de/index.php?id=22&tx_ttnews[tt_news]=19&cHash=cd55220ad81e8e2dca3ad5893a7e2225

07.01.13 13:19
das neue Bedienteil - Touch panel

Das neue Fernbedienteil mit Glasdisplay

Die Fernbedieneinheit ist mit einem grafischem 3,5“ Display ausgestattet. Zwei der Sensorflächen sind als Touch-Schaltflächen ausgeführt. Die anderen zwei Sensorflächen wirken als Slider. Die Sensorflächen, sowie das 3,5“ Display sind hinter einer Glasoberfläche angebracht.

Im Display des Fernbedienteils werden Betriebsinformationen, Funktionen und Einstellmöglichkeiten der Lüftungsanlage sowie Störmeldungen angezeigt. Die Fernbedieneinheit zeichnet sich durch folgende Kerneigenschaften aus:

Elegante Erscheinung durch eine 2mm starke Glasoberfläche und einem flachen Aufbau
3,5 Zoll grafisches Display mit einer Auflösung von 320x240 Pixel
Kapazitive Sensoren für Benutzereingaben.
Stromversorgung und Kommunikation über eine 4-Draht Busleitung.
LEDs zur Symbolisierung von wichtigen Zuständen im Standby.
1x USB Schnittstelle zur Konfiguration sowie für Firmware Updates
1x Steckplatz für eine microSD-Karte zur fortlaufenden Dokumentation der Messwerte


Das liest sich doch interessant. Wie sieht es mit einer Nachrüstfähigkeit des neuen Bedientteils aus und was kostet das???
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
19. Februar 2013, 10:53
Hallo,
dann hilft nur die in Anspruchnahme des Kundendienstes. Ein Techniker muss die Anlage Vorort überprüfen.
(service@schwoerer.de, Tel. 07387/16-400)
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
19. Februar 2013, 10:25
Hallo Herr Robert,

Die PTC-Elemente haben dann weniger Leistung, wenn die Luftmenge geringer ist, also die Luftstufe 1 betrieben wird.
Daher kann durchaus z.B. in der Nacht die Stufe 1 eingesetzt bzw. angewandt werden.
Die Auslegung der Anlage, sowohl was die Luftwechselrate als auch die Heizleistung anbelangt, ist auf die Stufe 2 ausgelegt.
Möglich ist auch, die von Ihnen angedachte Luftstufe 0 punktuell in Einsatz bringen. Allerdings sollte dies nicht länger als 2-3 Std. /Tg. Angewandt werden, das sonst die Lüftung nicht ausreicht. (ausgenommen Sommer, wenn ohnehin die Fenster geöffnet sind)
Ansonsten liegen Sie von der Einstellung her richtig. Als Tipp kann ich Ihnen noch unsere Tipps&Tricks zur FLH auf dem SchwörerHaus Kundenportal anbieten. Über 6 kurze Videos werden praktische Anwendertipps in Bild und Ton vermittelt. Es lohnt sich, dort mal reinzuschauen.

FG A. Schwarz
von TuI
18. Februar 2013, 19:50
Hallo Herr Schwarz,

ich war in so einer Situation auch schon bei der WGT im Keller... konnte jedoch kein Abtauen feststellen. Gibt es da eine entsprechende Anzeige? Oben kam im übrigen auch keine kalte Luft... Haben Sie noch eine andere Erklärung?
von Robert R.
18. Februar 2013, 16:17
Hallo Herr Schwarz,

ich habe mal eine grundsätzliche Frage bzw. Anmerkung zum Betrieb der PTC's.

Grundsätzlich ist es ja so, dass die PTC's die Leistung der WP unterstützensollen . D.h. die PTC's ergänzen den Temperaturunterschied von der WP zur eingestellten Temperatur der Eberle-Regler. Im Prinzip sind es zwei verschiedene SOLL-Werte nur dass die WP den SOLL-Wert in der Regel nie erreicht.

Wenn ich es richtig verstanden habe sind die PTC's eigenständige Einheiten die von der WGT nur ein- oder ausgeschaltet werden können. Die abgegebene Leistung richtet sich nur nach der durchströmten Luft und der eingestellten Temperatur am Regler. Das würde bedeuten, dass in LS 1 wenig Luft durchströmt und die PTC somit dauernd "heizen" müssten um die Reglertemperatur zu erreichen. Der Absenkbetrieb dürfte diesen Effekt wohl noch verstärken, oder? Werden die PTC's im Absenkbetrieb auch abgeschaltet?

Ist es energetisch sinnvoll tagsüber, oder auch nachts die LS 1 einzustellen? Oder wäre es besser gleich die Anlage ganz auszuschalten (Lüfterstufe 0)?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Freundliche Grüße
Robert R.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
18. Februar 2013, 15:40
Hallo,

Die Vermutung liegt nahe, dass die Anlage sich dann im Abtauzyklus befindet. Dieser technisch notwendige Vorgang hat Vorrang und darf nicht unter durch eine andere Betriebsart oder Lüfterstufe unterbrochen werden.

FG A. Schwarz
von TuI
17. Februar 2013, 16:08
Hallo Herr Schwarz,

könnten Sie mir bitte beantworten, warum Lüfterstufe 3 bei uns sporadisch nicht läuft.

Es verhält sich so, dass ob es drauße 2-4 Grad oder auch mal -8 Grad hat, die Lüfterstufe 3 sporadisch nicht läuft. Im Display zeigt es diese zwar an, in Form höherer Drehzahlen tut sich jedoch nichts. Manchmal dauert es 2 Minuten, manchmal auch 15 Minuten bis die Drehzahlgeschwindigkeit dann steigt. Wenn ich es aber schnell warm haben will bzw. haben muss ist das nervig...
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. Februar 2013, 11:29
Hallo Herr Wolfram,

Sie haben völlig recht, für die Wärmepumpe ist ein "takten" schlecht. Die PTC-Elemente dagegen dürfen takten und ergänzen damit die Wärmepumpe.

FG A. Schwarz
von TuI
13. Februar 2013, 20:10
Hallo Wolfram,
wir haben auch den Eberle FIT. Bis vor ca. 2 Wochen hatten wir die Hysterese auf 0,7 Grad. Das habe ich jetzt auf zunächst 0,4 abgesenkt.

Folgende Gründe sprachen bei uns dafür:

1. Wir haben unsere Zieltemperatur so bemessen, dass es unsere Wohlfühltemperatur (meist 22,5 Grad abends auch mal 23,5 Grad) ist.
2. Dann haben wir öfters festgestellt, dass wir "gefroren" haben. Das war so um die 22 Grad. Logische Konsequenz wir lassen bei 22,1 Grad nachheizen (Hysterese 0,4).
3. Extrem wurde es, wenn sich das Haus bereits auf 21,9 Grad abgekühlt hatte und dann unsere Stromsperre kam. Das Problem haben wir jetzt entschäft, da es a) von der Grundwärme immer einen höheren Ausgangswert gibt und b) die Heizung öfter taktet und damit die Wahrscheinlichkeit die tiefste Gradzahl zu erwischen, geringer ist

Ps: Wir haben seit 01.10.2012 bis heute 2881 KW (21,2 kw/Tag) verbraucht. Unser Haus BJ 11/2011 mit Keller hat 120 qm Wohnfläche und hat gerade so den kfW 55 Wert erreicht. Zusätzlich haben wir an den kalten Tagen (kleiner 0 Grad AT) als Wohlfühlfaktor abends unseren Kaminofen an (von den 136 Tagen etwa 30 mal) und besitzen einen EWT. Wir finden das sind wirklich ordentliche Verbrauchswerte. Interessant ist, dass wir zum Vorjahr ca. 800 KW weniger gebraucht haben. Warum es soviel ist, könne wir nicht genau sagen. Wir haben jedenfalls den Eberle Fit so programmiert, dass wir während der Zeit wo wir arbeiten sind eine Absenkung stattfindet (2 Grad) und es trotzdem warm ist wenn wir Heim kommen, da wir etwa eine Stunde vorher wieder die Temeratur erhöhen. Zusätzlich scheinen die Außentemperaturen etwas höher zu sein.
von Wolfram
13. Februar 2013, 16:15
Hallo Herr Schwarz,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Würde denn eine Hysterese von 0,2 oder 0,5 K und somit ein Zu- und Abschalten der PTCs in kürzerem Abstand einem effizenten Betrieb entgegen stehen? Bei der WP sagen Sie ja immer, diese soll nicht "ins Takten kommen". Besteht dieses Problem bei den PTCs auch?

Viele Grüße!
Wolfram
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
13. Februar 2013, 13:53
Sehr geehrter Herr Wolfram,

Sie sehen es schon richtig, die Hysterese ist bei dem Eberle FIT wesentlich genauer als beim (mechanischen) Eberle Regler 6721.
Die Schaltzeit in Ihrem Wohn-Essbereich würde ich auf das im Vergleich zu anderen Zimmern eher auf das große, zu beheizende Luftvolumen schieben.
Ich von mir aus würde bei 1 K Hysterese gehen bzw. bleiben.
PWM bedeutet, dass hier die Zykluszeit in Minuten eingestellt werden kann. Es gilt eine minimale Einschaltzeit von 10% der Zykluszeit. Nähere Auskunft hierzu könnte Ihnen auch die Hotline der Fa. Eberle erteilen.

FG A. Schwarz
von Wolfram
13. Februar 2013, 08:50
Hallo Herr Schwarz,

ich habe da noch eine Frage zum energetisch sinnvollsten Betrieb der PTCs in Kombination mit dem Eberle FIT-Thermostat.

Während die Eberle Standard-Thermostate und auch die ADAX-Heizkörper die Temperatur recht konstant halten, pendelt die Raumtemperatur mit dem Eberle FIT deutlich spürbar. Das liegt sicher an der Einstellung "Regelungs-Art" -> "Ein / Aus" mit einer Hysterese von 1 Grad. Die WP der WGT hat ja auch diese Hysterese von 1 Grad, daher habe ich das bisher nicht in Frage gestellt.

Wenn in allen anderen Räumen die Temperatur aber wesentlich konstanter ist, bedeutet das ja auch, dass die PTCs in viel kürzeren Abständen zuschalten müssen. Da dies der Standard bei Ihnen ist, gehe ich mal davon aus, dass es auch nicht sehr viel mehr Strom verbraucht. Auf der anderen Seite fällt mir im Wohnzimmer (mit EberleFIT) auf, dass es 1-2 Stunden dauert, bis das eine Grad wieder zugeheizt ist. Herr Müller und andere hatten hier ja vor kurzem die Funktionsweise der PTCs erklärt. Und dabei wirft sich mir eben die Frage auf, ob ein noch nicht ganz ausgekühlter PTC schneller und sparsamer die Wunsch-Temperatur erzeugt, als ein abgekühlter, der erst nach 2-3 Stunden die abgefallene Temperatur um 1 Grad anheben muss.

Ist die aktuelle Konfiguration mit 1 Grad Hysterese wirklich aus energetischer Sicht die beste, oder kann / soll ich die Hysterese auf 0,5 oder 0,2 Grad senken? Was bedeutet die Regelungs-Art PWM?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Wolfram
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
12. Februar 2013, 15:04
Hallo Herr Müller,

Die PTC-Elemente sind absolut nicht anfällig und arbeiten wirklich sehr stabil.
Wir haben ca. 40.000 Stk. im Einsatz und bislang keine 5 Stk. austauschen müssen.

Daher, machen Sie sich hierzu keine unnötigen Gedanken.

FG A. Schwarz
von W. Müller
11. Februar 2013, 21:13
Hallo Herr Schwarz,

gibt es eigentlich Erfahrungswerte über die Haltbarkeit/Zuverlässigkeit der PTC-Elemente? Die Teile werden ja zum großen Teil direkt in die Decke eingebaut, d.h. bei einem Austausch muss man die Decke aufsägen mit den entsprechenden Folgen.

Gruß, W. Müller
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
8. Februar 2013, 07:48
Hallo Herr Müller,

Nein, ein Update mit der jetzigen Steuerung geht nicht. Daher der Tipp mit den Eberle FIT Reglern.

FG A. Schwarz
von Holger
7. Februar 2013, 21:08
Wäre dann auch ein Update der jetzigen Steuerung denkbar?

Gruß Holger
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
7. Februar 2013, 15:12
Hallo Herr Müller,

bei der derzeitigen Steuerung geht das nicht. Man kann sich jedoch mit einem intelligenten Raumregler (z.B. Eberle FIT 3 u) helfen. Mit diesem Regler lassen sich div. Zeitzonen bilden.
Die nächste Generation an WGT-Steuerung wird diesen Komfort bestimmt auch bieten, befindet sich derzeit aber noch in der Entwicklung.

FG A. Schwarz
von W. Müller
7. Februar 2013, 14:20
Hallo Herr Schwarz,

das ist schön, dass die PTC nicht angesteuert werden bei niedrigen Lüfterdrehzahlen. Jetzt noch ein Wochenzeitprogramm für die Freigabe der PTCs in die Software, das wäre wirklich toll. Halten Sie das für denkbar/umsetzbar?

Viele Grüße,
W. Müller
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
7. Februar 2013, 11:56
Hallo olpf,

theoretisch ist eine Absaugung direkt über den Kaminoden schon sinnvoll. In der Praxis wirken sich die ca. 30m³/h nicht wirklich so positiv aus, wie sich das anhört.

FG A. Schwarz
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
7. Februar 2013, 11:55
Hallo Herr Müller,

Die Lüfterstufe "0" lässt sich an der Anlage programmieren. Allerdings sind die PTC-Elemente bei dieser Luftstufe nicht mehr freigeschalten. Die Elektronische Steuerung hat hier eine entsprechende Verknüpfung zur Drehzahl des Lüfters.
Daher wird die/das PTC bei ausgeschalteter oder auf stufe 0 programmierter Anlage NICHT glühen!

Die max. Heizleistung pro PTC ist von der zugeführten Luftmenge und der Eingangstemperatur abhängig. Je höher der Luftmenge/Volumenstrom, desto o höher die Heizleistung (bei 60m³/h ca. 700 W, üblicherweise 30 m³/h, ca. 380 W)

Ein Energieoptimierter Betrieb ist dann gegeben, wenn im Vorfeld die Luft durch die WRG u. die WP vorgewärmt wird.

FG A. Schwarz
von sf
7. Februar 2013, 11:05
@olpf

AußenT. Zuluft T WRG Para % WP EWT PTC Watt
~6 19,7 70 OFF OFF Küche (1xPTC) 253
~6 19,7 70 OFF OFF Arbeit (1xPTC) 253
~6 19,7 70 OFF OFF Eltern (1xPTC) 410
~6 19,7 70 ON OFF Eltern (1xPTC) 345
~6 19,7 70 OFF OFF Kind 2 (1xPTC) 410
~0 19,7 65 OFF ON WohnEss (2xPTC) 874
~0 30 65 ON ON WohnEssKüche (3xPTC) 990
von W. Müller
7. Februar 2013, 09:14
Hallo zusammen,

falls es sich um einen "echten" PTC handelt, dann ist der elektr. Widerstand des Heizelements abhängig von seiner Bauteil-Temperatur. Mit dem Zusammenhang

P = U°2/R (P ist Leistung in Watt, U ist Spannung in Volt, und R elektrischer Widerstand in Ohm).

erklärt sich sein Verhalten. Die Spannung 230V bleibt konstant, d.h. die Leistung P ist einzig abhängig vom Widerstand des PTCs. Dieser wird bei steigender Bauteiltemperatur höher, damit begrenzt ein PTC-Element automatisch seine Leistungsaufnahme, wenn es heißer wird.

Einfacher gesagt, umso höher die Lüfterstufe ist und umso niedriger die Zulufttemperatur, umso höher ist die Leistungsaufnahme des PTCs. Die maximale Leistung wird im PTC bei Lüfterstufe 3 und minimaler Zulufttemperatur umgesetzt (Wärmepumpe aus...usw.).

Die niedrigste Leistung wird verbraucht, wenn die Lüfterstufe auf Null ist, da der PTC dann vor sich hin "glüht" und einen recht hohen elektr. Widerstand hat. Der Heizeffekt des Raums ist dann allerdings auch Null.

Aus diesen Zusammenhängen schließe ich folgendes:
- PTCs immer ausschalten bei Lüfterstufe Null (ist das evt. schon eine Funktion der WGT?)
- Maximale Heizleistung bei Lüfterstufe 3
- Energieoptimierter Betrieb immer im Zusammenspiel mit Wärmepumpe - sprich, vorgewärmter Luft.
- Energieoptimaler Betrieb immer ohne PTCs ;-)

Gruß, W. Müller
von olpf
6. Februar 2013, 18:59
OK. Danke für die Info. Laufen die PTCs eigentlich getaktet oder können diese auch z. B. nur mit 200 Watt laufen?
Hätte noch eine Frage zur Heizung: macht es Sinn die Luft oberhalb des Kaminofens ab zu saugen?
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
6. Februar 2013, 11:37
Hallo olpf,

ergänzend zur Antwort von sf:
Ein PTC-Element verbraucht ca. 350 - 400 Watt.
von sf
6. Februar 2013, 10:16
@olpf

du meinst sicher wieviel am Zähler verbraucht wird wenn die laufen, oder?

Das hängt von vielem verschiedenen ab.
- Luftmenge (S1, S2, S3)
- Lufttemperatur (Mit WP oder ohne oder daussen wärmer)
- Aktivierungsdauer (Anfangs mehr Watt als nach mehreren Minuten)

Dazu sind im Haus überall teilweise verschiedene Watt varianten verbaut worden und der Luftdurchlass ist auch verschieden.

Daher bleibt nur testen mit einem Energiezähler im Zählerschrank.

sf
von olpf
4. Februar 2013, 19:36
Hi,

wieviel Watt hat denn ein PTC-Element?
von sf
4. Februar 2013, 15:44
@Holger

Das mit dem Heizlüfter mache ich im Arbeitszimmer jetzt auch.
Da wir meistens über die Woche gesehen immer nur kurz am PC was machen ist es quatsch diesen Raum dafür immer auf 21-22° mit PC zu halten Tag und Nacht.

Und um den Raum in sehr kurzer Ezit auf Temp. zu bringen reicht das PTC bei unter Null nicht aus.
Die PTC sind in diesem Fall auch eher Langläufer.

Wir machen es da so. Der Raum wird auf ~19,5° gehalten und wenn man am Computer ist wird kurz der Heizlüfter unter dem Tisch mit 2000W für 3 min eingeschaltet.

Dann sind die 9,5qm Ruck zu schön warm und fertig.

Das auch für den WohnEssKüchenraum zu machen geht auch, stimmt.
I
st ja nur abends ich sag mal ab 19:30 bis 22:00 interessant das es etwas wärme sein sollte und das nur in der TV Ecke hi.
Mal überlegen?

Gruß
sf
von Holger
1. Februar 2013, 17:57
Also das Schlafzimmer sollte schon recht kühl sein, 15° sind da ok, früher haben wir auch im Winter bei offenem Fenster geschlafen. Also hier mit PTC zu heizen halte ich für übertrieben ... Wir versuchen möglichst ohne PTC auszukommen, der Stromverbrauch ist einfach zu hoch und die effektive Heizwirkung zu klein ...

Im Wohnzimmer haben ich mir jetzt einen kleinen Heizlüfter (2.000 W) für 13 EUR geholt, in einer Stunde ist das Wohnzimmer richtig schön warm, das schafft man mit den PTC's auch nach vielen Stunden nicht ...

Gruß Holger
von sf
31. Januar 2013, 09:25
@Markus
Ja das kann sein.

Auch dies ist aber stark von der AußenT. und der Raum T. abhängig.
Unter 0° dauert es bestimmt solange
Um die 10° sollte es ruckizucki gehen.

Bei Außen T. stark unter 0° bis Minus 10° und mehr
Lassen die Schlafraume nicht unter 18 fallen (halten mit PTC) dagher ist der Hub am Tag um auf 22° zu kommen kleiner als wenn man wie oben einer schreibt auf 15° fallen läßt.

Uhi 15° wäre mir dann wiederum was zu kalt. Aber über 21° zum schlafen zu warm.
Gruß,
sf
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
30. Januar 2013, 16:00
Hallo Markus,

Unter bestimmten Vorrausetzungen, (kalte Außentemperaturen, geringe Zimmertemperaturen etc.) kann es schon eine gewisse Zeit dauern, bis sich eine Temperaturzunahme einstellt. Die Leistungen der PTC's sind an der Heizlast des jeweiligen Raumes orientiert. Eine große Reserve der Heizlast gibt es kaum. Dennoch könnten Sie über die Lüfterstufe den Heizwirkung etwas steuern. Bei Stufe 3 z.B. wird am PTC mehr Wärme erzeugt, als in den Stufen 1 u. 2.
Ich hoffe, diese Info hilft Ihnen weiter.

FG A. Schwarz
von Markus
29. Januar 2013, 08:07
Hallo Herr Schwarz,

ist es normal das so ein PTC fast 3 Stunden brauch um 2° Grad Raumtemperatur zu erwärmen???

Bitte um kurze Info.

Gruß Markus
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
28. Januar 2013, 08:46
Hallo Andreas,
Die Zusatzheizung muss bei den frostigen Temperaturen der vergangenen Wochen auf jedenfall freigeschaltet werden. Über die jeweiligen Raumregler lassen sich max. Raumtemperatur ganz unterschiedlich einstellen.
Im Bad ist bewusst "nur" eine Abluft, da die Feuchte (und Gerüche), die im Bad zwangsläufig entstehen, auf ganz kurzem Weg abgelüftet werden soll. Daher wird im Bad die Zuheizung ausschließlich über das ADAX Gerät realisiert.
Der Türspalt ist deshalb wichtig, dass die Luft, die über die Zulufträume eingetragen wird, von der Abluft angesaugt wird. Sofern der Türspalt vorhanden ist, kommt diese vormalige Zuluft zumindest in Teilen in das Bad und wandert von dort zur WGT.

FG A. Schwarz
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
28. Januar 2013, 08:45
Hallo Stefan,

Ganz tolle Tipps für die Einstellung der WGT-FLH gibt es auf im SchwörerHaus Kundenportal. Man muss sich nur über die Schwörer Homepage als Kunde anmelden und bekommt recht schnell die Zugangsberechtigung für das Kundenportal.
Innerhalb des Kundenportales gibt es die Rubrik Tipps & Tricks, u. a. für die Frischluftheizung. Über 6 kurze Videoclips werden praktische Anwendungstipps weitergegeben. Viel Erfolg.

FG A. Schwarz
von Stefan
26. Januar 2013, 22:43
Hallo,
habe vor einigen Tagen uns neues WDH-SchwörerHaus übernommen. Erbitte nun Tipps zur optimalen Einstellung der Frischluftheizung. Da wir erst im März einziehen, will ich in den nächsten Wochen die Räume erstmal auf 14/15°C heizen. Ich habe folgendes eingestellt: Winterbetrieb, Lüfterstufe 2, WP auf 20°, PTCs freigeschaltet, Raumthermostate bei ca. 12 °. Habe die Temperatur von 14° auch erreicht, allerdings mit 50-60 kWh Strom pro Tag. Das erscheint mir für die dann doch eher geringe Raumtemperatur sehr hoch! Allerdings haben wir z.Z. auch -8° draußen. Was kann/muss ich besser einstellen?
Danke! Stefan
von Andreas
25. Januar 2013, 20:24
Hallo,

ich hätte mal eine frage und zwar die WDH in jedem zimmer wo ich die Temperatur einstellen kann, funktioniert nur wenn ich die PTC angeschalten (freigegeben) habe oder?

Und im Bad heizen wir mit dem Stromheizkörper ADAX, jetzt hab ich mir aber gedacht aufgrund das es unter der Tür durchzieht, das ich da einen Zugluftstopper mit einer Gummilippe dranmache.
Ist das ratsam,oder muss unter der Tür Frischluft durchkommen?
Weil im Bad ist ja nur eine Absaugung an der Decke.

Gruss
Andreas
von Holger
25. Januar 2013, 17:01
Hallo,

also ich kann mir nicht vorstellen, die PTC's für den ganzen Tag freizugeben. Je nach Thermostateinstellung würde das bedeuten, dass die PTC's in allen Räumen heizen und damit unheimlich viel Strom verbrauchen.
Eigentlich sollte es reichen, sie für einige Stunden (z. B. so 17- 22 Uhr) freizugeben. Wahrscheinlich kommt man bei den jetzigen Außentemperaturen (es soll ja gottseidank bald wärmer werden) sogar besser, wenn man die WGT komplett abschaltet.

Die ständige Dauerlüftung scheint mehr Wärme aus dem Haus zu lassen als Wärme hereinzubringen. Wenn innerhalb von 2 Stunden die Luft im Haus komplett ausgetauscht ist, müsste es ja eigentlich reichen, die Anlage so 3 Mal am Tag für 2 Stunden einzuschalten. Das würde ja die Fernbedienung der WGT gerade noch hinbekommen. Man müsste mit einem kleinen Ofen im Keller die WGT irgendwie unterstützen können ...

Im Schlafzimmer haben wir mit den Temperaturen überhaupt kein Problem, da alle Räume im DG im reinen WGT-Betrieb nur so 15 Grad haben, dass passt schon. Man kann die Thermostate ja dort komplett runterdrehen. Es ist trotzdem merkwürdig, dass die Grundwärme, die die WGT erzeugt, trotz Wärmetauscher nicht höher ist.

Gruß Holger
von sf
25. Januar 2013, 15:25
@ Harald Huber
Nicht alle die hier schreiben haben den Kamin wie auch ich nicht.
Ihre 4202 wurde aber auch schon stärker unterboten 3500kWh wie ich weiß

Mit Kamin: 3500 bis 4500
Ohne Kamin aber + EWT: 5200-7000kwh je nachdem wie hart der Winter ist
Ohne alles: keine Ahnung

Na ja das ganze hängt auch noch von sehr sehr vielen anderen Faktoren ab.
Größe, Wo, Bewohner, Temp., usw......

@Manfred
Ja ich habe bis jetzt schon sehr viel ausprobiert mit den Unterschiedlichsten Außen und Innen Temperaturen bin schon ganz quire von den vielen Möglichkeiten.
Ich denke das es ab UNTER 0° nicht Sinnvoll ist die Lüftung oder WP in irgendeiner Weise ab oder runterzuschalten. Wir haben keinen Ofen. Wenn wir das machen dann brauchen wir nen halben Tag um den Hauptraum wieder auf T zu haben.

Wir habe im Hauptraum auch lieber deutlich mehr als 21° lieber 22 bis 23°. Ich habe aber auch mal gelesen das bei Lüftungsanlagen durch die Art der Heizung eher 1 Grad wärme als angenehm empfunden wird gegenüber herkömmlichen Heizungsarten mit Wasser.

Aber JA wir halten auch in der Nacht mittels der 3 PTC den Hauptraum über ich sag mal 20,5° bis 21°
Alle meine Tests haben ergeben dass es bei 0° Außen T. auf fast das gleiche hinausläuft. Und bei Variante T. halten ist es auch deutlich angenehmer da man kaum T. Schwankungen hat.
Das alles ohne Ofen - wichtig

Was ich aber sagen muss, wenn es draußen wieder wärmer wird dann sieht die Sache etwas anders aus. Ich finde es z.B. ab 5 bis 10° Außen T. besser den Hauptraum was fallen zu lassen und dann morgens kurz in 30-60min den Raum wieder auf 22° zu bringen besser und ist auch etwas günstiger bezüglich khw. Wenn ich während dieser 10° Sektorzeit alles aus der WP raushole kann ja kein Mensch bei über 21° in den Oberen Räumen schlafen da bekomme ich sonst nenn Hitzschlag.

Na ja das finde ich auch eines der ich sag mal Probleme mit dieser Lüftungsanlage. Da wie ich schon sagte man oben und unten oft unterschiedliche Anwendungsfälle hat da das ganze System aber an einem Strang hängt geht das leider net.

So höre mal auf zu schreiben sonst finde ich kein Ende mehr.

Gruß,
sf
von Harald Huber
24. Januar 2013, 18:42
Hallo an alle.

das ist ja erschreckend, wie hoch die Verbräuche teilweise sind. Wir haben jetzt unsere Stromrechnung bekommen und liegen im Wärmepumpentarif bei 4202 kwh. Die PTC`s haben wir dieses Jahr nicht freigegeben. Die Wärmepumpe ist bei 28 Grad eingestellt. Die WDH stehen auf 20 Grad. In den Kinderzimmern kommen wir so auch auf 20 Grad und im WoZi auch. Nachmittags oder Abends (je nach Sonne) schmeißen wir noch den Kaminofen an und es kommt auch oben noch mehr Wärme an.
Mit dem Verbrauch sind wir soweit zufrieden und hoffen, das es auch so bleibt.

Gruß Harald Huber
von Manfred
24. Januar 2013, 18:07
@sf
Hallo,
hab da mal eine Frage zum Ihrem letzten Eintrag. Da heißt es "Wir [...] lassen die Temp auch Nachts im Haupttraum nicht viel unter 21 fallen". Haben Sie das mit verschiedenen Varianten ausprobiert? Auch wir setzen mittlerweile auf Halten der Temperaturen im Gegensatz zu früher, wo ich versucht hatte, mit Absenkung und Wiederaufheizen Sparpotenzial auszuschöpfen (hat nicht funktionert...).
Allerdings heize ich zzt. nur bis 20.00 bzw. 20.30 Uhr im Hauptraum zu, ab da riegelt die Steuerung die PTCs ab und schaltet sie erst wieder um 4.30 bzw. 6.00 Uhr zu, damit wir beim Aufstehen um 6.00 bzw. 7.30 Uhr (je nachdem, ob unter der Woche oder am Wochenende) wieder Richtung 21 Grad kommen.
Wäre es Ihrer Meinung nach besser, die Nacht (vielleicht auf etwas geringerem Temperaturniveau) durchgängig PTCs laufen zu lassen?

Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort!

Gruß,
Manfred
von sf
24. Januar 2013, 11:10
@Holger @Markus
Hallo,
euch ist aber schon klar das es wie Herr Schwarz schon sagt ohne PTC/DHG nicht im unter 0 Grad Bereich geht.
Unten im WohnEssKüchen Raum (und etwas der Flur) falls Ihr einen Ofen habt schon aber alle anderen Räume sollten auf Temp. gehalten werden und das geht eben nur mit PTC/DHG.
Schlafzimmer ist echt ein Problem da die Anlage für Oben und Unten zusammenhängt und die Benutzungsart sich oben und unten unterscheiden.
Wir haben keinen Ofen und lassen die Temp auch Nachts im Haupttraum nicht viel unter 21 fallen und das mit PTC hilfe ist ja klar. Unter 0 Grad geht nur mit WP gar nix ist viel zu kalt.
Da leider die Strompreise explodieren ist das Ganze für alle WP Besitzer echt schlechter geworden. Wir haben bei gleichem Verbrauch über 5 Jahre jetzt fast 400Eur mehr.
Wenn man den Gas oder Öl Kunden sagen würde Ihr fangt mit 12 Cent 2007 an und seit jetzt bei 20Cent dann würde eine Welle durchs Land gehen. Ich glaube man will die WP Kunden irgendwie nicht so wirklich haben.
Ich hoffe das bald auch der Strommarkt für die WP geöffnet wird da könnte dann vielleicht etwas mehr Konkurrenz entstehen. Wobei es auch jetzt schon keine Wirkliche gibt da der Markt je eh durch die großen 4 aufgeteilt wird.
Gruß,
sf
von W. Müller
24. Januar 2013, 10:48
Zum Kommentar von Markus:

13.800kwh ist doch nicht Ihr Jahresverbrauch mit Kaminofen? Hoffe ich mal....

Viele Grüße,
W. Müller
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
24. Januar 2013, 08:51
Hallo Holger,

da kann etwas nicht stimmen. Klar ist, dass es bei dem derzeitigen Dauerfrost ohne die PTC's nicht geht, bzw. die WGT nur die Grundwärme zur Verfügung stellen kann. Die PTC's bzw. DHG's müssen den Rest abdecken.
Bitte wenden Sie sich unter Bekanntgabe Ihrer Auftragsnummer an unseren Kundendienst.

FG A. Schwarz
von Holger
23. Januar 2013, 19:26
Also bei uns läuft die WGT den ganzen Tag bei LS2, nachts von 2-5 Uhr läuft sie auf LS0. Nur die WGT allein (ohne PTC) bringt uns in den Kinderzimmern im DG lediglich 15 Grad. Bloß gut, dass die Räume derzeit unbewohnt sind. Selbst mit den PTC-Elementen braucht es im EG ewig lang, bis es warm wird. Wir helfen uns deshalb mit Heizlüftern und Ölradiatoren aus, damit es abends schneller warm wird. Im Sinn des Erfinders ist das sicher nicht ...

Herr Schwarz, was kostet die Nachrüstung dieses optionalen Raumthermostates ungefähr? Küche und Wohnzimmer sind bei uns ein Raum, bräuchten wir da 2 davon?

Viele Grüße
Holger
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
23. Januar 2013, 16:48
Hallo Markus,

dieser Stromverbrauch ist viel zu hoch. Ich vermute, dass ein Defekt vorliegt.
Bitte wenden Sie sich diesbezüglich direkt an unseren Kundendienst. Er wird sich vorort um ihr Problem kümmern.

Freundliche Grüße
A. Schwarz
von Markus
22. Januar 2013, 14:57
Sehr geehrter Herr Schwarz,
Wir nutzen auch Ihre WGT. Da unser Stromverbrauch jedes Jahr steigt - aktuell sind wir bei 13.800 kWh - ist gerade im Winter das Them effiziente Nutzung der Anlage wieder aktuell.

Wir würden gerne Ihre Einschätzung zu unserer Wintereinstellung wissen. Aktuell nutzen wir LS1 von 22-5 Uhr, LS 2 von 5-12:30 und LS3 von 12:30-14:15 Uhr (gleichzeitige Zuschaltung der PTC für 3/4 Stunde auf 20 Grad, um die Kinderzimmer zu wärmen). Die Kinderzimmer haben eine Empore und machen uns die meisten Sorgen, da die Luftauslässe sich somit in Bettnähe befinden und es leicht beim Zuheizen zu warm zum Schlafen ist. Mit beschriebener Einstellung lassen sich im unteren Bereich der Kinderzimmer lediglich Temperaturen von 18-19 Grad erreichen, was fuer eine sitzende Tätigkeit eindeutig zu kalt ist. Zur Information für Sie noch die Ergänzung, dass wir im Wohnzimmer zum Heizen in der unteren Etage einen Ofen nutzen. Leider kommt auch hierdurch nicht genügend Wärme in die Kinderzimmer.

Ich würde mich sehr über Tipps oder Erfahrungswerte Ihrerseits zu unserer Wohnsituation freuen - gerade auch unter den Aspekt der steigenden Strompreise.

Herzliche Dank im voraus
Gruß Markus
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
16. Januar 2013, 17:17
Hallo Holger,

der optionale Raumthermostat kann selbstverständlich das/die PTC's direkt schalten. Auch können Zeitzonen programmiert werden.
Genauere Info's können Sie unter dem Link: http://www.eberle.de/FIT_3U.htm erhalten.

FG A. Schwarz
von Holger
15. Januar 2013, 19:17
Hallo Herr Schwarz,

aber ist es nicht so, dass man mit diesem optionalen Regler nur eine bestimmte Temperatur für eine bestimmte Zeit programmieren kann und nicht direkt das Ein- und Ausschalten der PTC's? Diese relativ teueren programmierbaren Regler müsste man dann auch in jedem Raum anbringen, da wäre eine Programmierung an der Fernbedienung direkt sicher einfacher und vor allem kostengünstiger.

Schließlich ist der Betrieb der PTC's an sich schon teuer genug, ohne dass es wirklich richtig warm wird. Mit der normalen FLH komme ich bei den jetzigen Außentemperaturen von ca. -2 Grad nicht mal bis 17 Grad Raumtemperatur. Vielleicht sollte man die Leistungsfähigkeit der verbauten Wärmepumpe grundsätzlich mal auf den Prüfstand stellen ...

Viele Grüße
Holger
von W. Müller
15. Januar 2013, 11:14
Hallo,

zum Kommentar von Martin K.

Da die Freigabe der PTCs ein von der WGT schaltbares Signal ist, wäre eine zentrale Wochenzeitsteuerung aller PTCs wie bei der WGT nur eine Softwareanpassung. Dann benötigt man auch keine Eberle FIT 3u. Fände ich eine gute Idee! Herr Schwarz, könnten Sie das bei Ihrer Heizungsentwicklung einspeisen? Wäre auch evt. eine Möglichkeit um den Eigenverbrauch mittels Photovoltaik zu erhöhen/optimieren.

Viele Grüße,
Wolfgang Müller
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. Januar 2013, 14:33
Hallo Martin K.,

die reine WGT kann über das Tageszeitprogramm im Fernbedienteil sowohl im Sommer, als auch im Winterbetrieb bedarfsorientiert programmiert werden.
Die Zusatzheizung (PTC's) können über den optionalen Regler (Eberle FIT 3u) ebenfalls zeitabhängig programmiert werden. Der Standartregler von Eberle bietet diese Funktion nicht.

FG A. Schwarz
von Martin K.
13. Januar 2013, 14:24
Hallo @all

Viele Kommentare zurückliegend wurde von der Möglichkeit einer zusätzlichen Infrarotheizung im Bad berichtet. Ich finde diese Idee besonders in Zeiten von stetig steigenden Energiekosten sehr gut. Unser Bad hat zwar auch jetzt im (milden) Winter ohne Zuheizen 21 - 22 Grad, aber das reicht der Frau einfach nicht aus. Also wäre eine sehr schnelle und flexible Art der "Wärmegewinnung" sinnvoll. Hat jemand Erfahrung mit zusätzlichen Infrarotheizungen? Interessant wären auch Bilder, Bezugsquellen etc. falls jemand etwas bei sich verbaut hat. Ich freue mich über jede Hilfe bzw. Anregung.

Zum Anderen habe ich mir überlegt, ob es nicht technisch möglich und auch sinnvoll ist, dass man über die Fernbedienung der WGT die Zusatzheizung mittels Programmierung freigibt bzw. sperrt. Bei uns läuft die WGT von 06:00 - 24:00 auf Stufe 2. Die Nachtstunden läuft sie mit Stufe 0. Jetzt würde ich aber gerne automatisch von 06:00 - 08:00 Uhr die Zusatzheizungen freigeben um das Haus schön anzuwärmen. Anschließend sollen die PTC's wieder gesperrt sein. Was haltet Ihr von der Idee bzw. @ Herr Schwarzer - wäre das seitens SchwörerHaus machbar?

Viele Grüße aus dem winterlichen Bayern
von Holger
17. Dezember 2012, 18:10
@ Tilo

Klingt sehr vernünftig, bei einer herkömmlichen Fensterlüftung lüftet man ja auch nicht den ganzen Tag. So eine Umluftschaltung mit entsprechenden Kontrollmechanismen (gibt es ja auch schon in Autos) bringt die Innenluft schnell auf vernünftige Temperaturen. Der Wärmetauscher schafft dies wahrscheinlich nicht in diesem Maße ...

Heute waren bei uns tagsüber Außentemperaturen von +6 Grad. Obwohl die WGT den ganzen Tag lief, waren es jetzt beim Nachhausekommen lediglich nur 18 Grad im Wohnzimmer, heute Morgen waren es noch 19 Grad. Das ist zu wenig für die vielen kWh, die die Anlage so Tag für Tag verbraucht. Uns wurde gesagt und so steht es auch in jeder Beschreibung, dass die PTC-Elemente nur für echte Kältespitzen gedacht sind, die jetzigen Außentemperaturen zähle ich nicht dazu. Die PTC's kann man echt nicht den ganzen Tag laufen lassen ...

VG Holger
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
17. Dezember 2012, 17:11
Hallo Ed,

Die Sperrzeit muss durch einen Elektriker auf die WGT-Steuerung geschalten werden.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
17. Dezember 2012, 17:10
Hallo Holger,

Gerne ein paar kurze Antworten auf die Fragen:
- leider lässt sich die Zuluft während des Abtauvorganges nicht abstellen.
- bei den Außentemperaturen die nahezu in ganz Deutland zumindest Nachts im 2 stelligen Minusbereich lagen, muss die ZH
freigeschaltet werden. Sie ist Bestandteil der Heizung und kann daher leider nicht ausgeschaltet bleiben. Wichtig ist,
dass zwischen der Sollwertvorgabe für die WP und der ZH des jeweiligen Raumes min. 3 K Unterschied ist, siehe Anleitung;
- die Auslässe müssen lt. VDE außerhalb des Handbereiches installiert sein.

FG A. Schwarz
von Tilo
13. Dezember 2012, 20:00
Hallo,

ich habe im Mai ein WDH Doppelhaus als Effizienshaus 70 gebaut. Unser Berater meinte, dass er auf jeden Fall einen Kamin empfehlen würde. Wir haben nun einen Pellertofen im 50m2 Wohnzimmer der Firma MCZ Modell Toba Comfort Air installiert. Die integration an den Leda Luca war ohne Probleme, leider ist der Zug des Kamins zu hoch, weswegen wohl über Kurz oder Lang noch ein Zugbegrenzer rein muss. Raumluftunabhängig gibts das für aussenliegende Schornsteine erst ab nächstem Jahr von der Firma Kutzner & Weber - Modell Z130 DW.
Auch die Frischluftzufuhr von extern bereitet etwas Probleme. Wie ich erst später gelernt habe ist ein Frischluftanschluss direkt durch die Wand nach aussen nicht unproblematisch.
Speziell bei tiefen Temp. von aktuell -10 Grad bildet sich Kondens am Rohr. Bei mir führt das Frischluftrohr glücklicherweise über das Abgasrohr, wodurch sich das Frischluftrohr schön erwärmt und somit die Luft vorwärmt und das Kondensat im Betrieb nach und nach wieder verschwindet.

Speziell gibt es für das bei meinem Pelletofen verwendete 50mm Rohr bei Frischluft keine fertige Lösung, weswegen Standard Abwasserrohr verwendet wird. Ein Schieber zum Absperren der Frischluft ist unbedingt zu empfehlen (habe ich aber auch noch nicht) da sich sonst permenant Kühler Luft durch den Ofen bewegt.

Zur WGT Technik würde ich gerne eine Weiterentwicklunng seitens Schwörer sehen- Da mit weiter steigenden Strompreisen Finetuning zu deutlich verringerten Heizkosten führen dürfte Prinzipiell sehe ich es als wenig sinvoll permanent kalte Luft von aussen ins Haus zu Pumpen, die mit Edelenergie Strom erst wieder auf ein vernünftiges Temperaturniveau gebracht werden muss. Im Winter muss deswegen die Wärmepumpe immer laufen was auf jeden Fall 15kW täglich bedeutet.

Ein Abschalten der Anlage gestaltet sich als schwierig, da somit keine vernünftige Zirkulation und Austausch der Luft in der Gebäudehülle stattfindet und sich die Wärme vom Pelletofen schnell im Wohnzimmer staut. Auch wenn man die Wohnzimmetrür öffnet, bringt das wenig in den Schlafzimmern im Obergeschoss. Ausserdem sind die PTCs dann auch nicht nutzbar wodurch ein Auskühlen einzelner Zimmer droht.

Ich würde die WGT wie folgt erweiteren:

In der zentralen Abluft sollte eine Feuchte und eine Co2 Messung gemacht werden.
Die Temperatur der Abluft wird ja heute bereits gemessen. Mit diessen 3 Parametern lässt sich eine qualitative Aussage zur Luftgüte in der Gebaudehülle machen. Abhängig davon kann man die Luft von aussen zuführen, oder lediglich im Kreis zirkulieren lassen. Poistiver Nebeneffekt, die Luft wird auch nicht mehr so trocken!
Dazu benötigt man einen Bypass und 3 Motorisch betrieben Ventile, die die Zuluft-Abluft Kanäle schliessen und Gleichzeitig den Bypass zur Zirkulation öffnen.
Im Bypass Mode muss dann elektronisch in der WGT die Wärmepumpe abgeschaltet werden und auch der Wärmetauscher brauchts nicht, also hier den Bypass öffnen.

Sollte der Co2 Gehalt und/oder Feuchtigkeit in einen negativen Bereich wandern, kann man mit einer solchen Lösung Bedarfsgerecht Frischluft ins Haus holen, die man dann auch gern wieder kostenpflichtig vorwärmt.

Das ganze ist technisch nicht sehr schwierig abbildbar, ein paar Zeilen C code und fertig. Ich schätze die Kosten auf <1000 Euro.

Man sollte das mal testen!
von Holger
13. Dezember 2012, 18:21
Hallo Herr Schwarz,

gibt es eigentlich eine Möglichkeit, in der Zeit, wo die WP abtaut, die Luftzufuhr zu unterbrechen? In dieser Zeit wird unheimlich kalte Luft in die mühsam erwärmten Räume geblasen, das muss eigentlich nicht sein.

Obwohl die Außentemperaturen nur wenige Grad unter Null sind, bekommen wir mit der WGT bei 24-Stunden-Betrieb nur bisschen was über 17 Grad ins Wohnzimmer. Die PTC's schalte ich erst am späten Nachmittag zu wenn ich nach Hause komme. Aber auch damit schaffen wir mit Mühe nur 20 Grad. Ich will die PTC's auch nicht den ganzen Tag laufen lassen, so viele Stellen hat unser Stromzähler nicht ;-)

Wäre es eigentlich nicht besser, wenn die Luftauslässe in Bodennähe wären und nicht an der Decke? Manchmal habe ich das Gefühl, die warme Luft bleibt unterhalb der Zimmerdecke hängen ....

VG Holger
von Ed
13. Dezember 2012, 17:27
Hallo Herr Schwarz,

wie richtet man die Sperrzeit ein?


MfG Ed
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
13. Dezember 2012, 16:31
Hallo Manfred,

Der Gedanke mit der Luftstufe 0 ist durchaus machbar. Können Sie gerne für die Sperrzeit so einrichten.

FG A. Schwarz
von Manfred
12. Dezember 2012, 12:52
Hallo Hr. Schwarz,
bei uns ist es so geschaltet, dass die Lüftung (und ich meine die Wärmepumpe auch, nur nicht die PTCs) weiterläuft, wenn Ausschlusszeit ist. Würden Sie dann empfehlen, dass ich während dieser Zeit Lüfterstufe 0 wähle? Und gilt das auch für die Nachtzeit, weil da sonst zuviel kalte Luft ins Haus kommt? (Nachts haben wir die PTCs über den Eberle-Regler ausgeschaltet, starten erst wieder gegen 5.30 Uhr, es läuft also nachts nur die WP).

Haus hat KfW70.

Vielen Dank!
Gruß,
Manfred
von W. Müller
12. Dezember 2012, 12:25
Hallo Karl,

man könnte aber trotzdem das Bedienteil weiterlaufen lassen - kontrolliert wie H. Schwarz das beschreibt. Voraussetzung wäre wohl eine Anlage mit der richtigen Version...falls nicht vorhanden, vielleicht ließe sich das ja nachrüsten?

In BaWü lohnt es sich kaum noch, den Wärmepumpentarif der EnBw mit Sperrzeiten in Anspruch zu nehmen. Ich weiß nicht wo Sie wohnen, möglicherweise sind Sie da besser dran.

Gruß, W. Müller
von Karl
11. Dezember 2012, 14:28
Hallo Herr Müller,
es ist bei uns anscheinend so, wie es Herr Schwarz beschrieben hat - bei uns wird alles gesperrt, also Lüftung, WP, PTC, Bedienteil. Bin mir nicht ganz sicher - aber wird vlt auch der Heizstab des Pufferspeichers gesperrt? Direktheizkörper haben wir keine ..
lg Karl
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
11. Dezember 2012, 11:09
Hallo Herr Müller,

ganz pauschal lässt sich das nicht sagen. Jeder Energieversorgen hat hier seien eigenen technischen Anschlussbedingungen. So kann es bei dem einen Anbieter sein, dass während der Sperrzeit noch bis 2 kW an Heizleistung aktiviert sein dürfen, bei andern muss alles weg. Auch im Bereich WW gibt hier Unterschiede.
Bei div. Anbietern wird nur die WP gesperrt, die Lüftung darf weiterlaufen.
Das gesamte Feld hat sich hier auch etwas verändert. Wir sagen, dass es am effizientesten ist, während der Sperrzeit alles abzuschalten, also auch die Lüftung.
Die Anlagen ab der Version HFmE haben hierfür einen entsprechenden Eingang, bei dem während der Sperrzeiten sämtliche Last gesperrt wird und am Display des Fernbedienteils "EVU-Sperrzeit" angezeigt wird.

Was die Einzelraumthermostate angeht, liegt Hr. Müller völlig richtig.

FG A. Schwarz
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
11. Dezember 2012, 11:07
Hallo Herr Ed,

Bei der aufgeführten Bezeichnung handelt es sich um die Steuerungs- bzw. Softwarebezeichnung.
Die "häusliche Feuerstätte" wird seit dem Jahr 2009 ausschließlich über einen separaten Unterdruckwächter realisiert.
Die Schwörer eigene Lösung der Drehzahlüberwachung war nur in der Übergangszeit, bis die Unterdruckwächter auf dem Markt bzw. vom DIBT anerkannt waren, gültig.
von W. Müller
10. Dezember 2012, 11:38
Hallo Karl,

da scheint bei Ihnen aber etwas falsch verkabelt zu sein - die Hauptsteuerung sollte trotz der Sperrzeiten weiterhin aktiv sein - Sperrzeit hin oder her. - Liebe Fachleute von Schwörerhaus -das ist doch hoffentlich so? Sperrzeit heißt nicht, dass der Strom abgestellt wird, es heißt nur, dass bestimmte Verbraucher nicht angeschalten werden dürfen (Wärmepumpe, PTCs, ...), nicht aber die Steuerung derselben oder die Lüftung. Selbst die Badheizkörper sollten während der Sperrzeit noch funktionieren...

Bei den Einzelraumthermostaten ist es so, dass diese über die Stromschiene, die sie schalten (die PTCs), auch versorgt werden und deshalb in den Sperrzeiten (wenn sie denn elektronisch ausgeführt sind), nicht funktionieren.

Gruß, W. Müller
von Ed
10. Dezember 2012, 09:25
Hallo Herr Schwarz,

was bedeutet mF von WCx HFmF?
Muß man die Häusliche Feuerstätte erst aktivieren, damit die Steuerung unterschiedliche Drehzahlen in der Anlage erkennt oder ist sie hier schon aktiviert?


MfG Ed
von Stefan
9. Dezember 2012, 20:33
Hallo Ed,

wir haben einen raumluftunabhängen Ofen von "Contura". Model ist 35T.
Es ist ein Specksteinofen mit Wärmespeicher. Das heißt er gibt auch noch Wärme ab, wenn kein Holz mehr nachgelegt wird.

Bei uns wird der Ofen ohne Druckwächter betrieben,

Den Durchbruch für die externe Zuluft hat bei uns mit dem Kamin Schwörer gemacht.
Es hat alles gut geklappt.


Grüße
von Andreas
8. Dezember 2012, 16:53
Hallo Ed,

also wir haben den Kaminofen von der Fa. Olsberg den Caldera Compact.

Haben auch fast ein Jahr nach einen passenden Ofen umgesehen, und haben uns dann den Olsberg gekauft, weil entweder haben die anderen Hersteller nicht die passende Zulassung für unsere Heizung oder haben garkeine mit zulassung.

Also ich würde aufjedenfall wieder von der Firma einen Ofen kaufen. Ist der beste auf dem Markt (gibt ja nur 7 Firmen in Deutschland die eine richtige Zulassung haben)

Unser Kaminkehrer war aufjedenfall begeistert von dem Ofen und hatte auch nix dagegen einzuwenden was die abnahme betrifft.

ciao
Andreas
von Ed
8. Dezember 2012, 14:21
Hallo Herr Schwarz,

In der Bedienungs- und Wartungsanleitung für die Frischluftheizung und Zubehör steht bei mir auf Seite 48 3.4.3. Sperrzeiten.

Wie stelle ich am Bedienteil die Sperrzeiten ein? Ich finde da keine Schritt für Schritt-Beschreibung.

MfG Ed
von Susanne
7. Dezember 2012, 17:59
Hallo Ed,

wir haben den Kaminofen Contura 35T und sind sehr zufrieden. Der Ofen hat eine Specksteinverkleidung und zusätzlich 120 kg Speichersteine. Man kann regulieren, ob die warme Luft direkt in den Raum abgegeben oder ob die Speichersteine erwärmt werden sollen. Variante 1 erwärmt das Haus relativ schnell und Variante 2 vermeidet ein Überhitzen und gibtbdie Wärme noch nachträglich ab. Allerdings haben wir das EG komplett offen und das Treppenhaus zum OG auch, das heißt, wir heizen eine relativ große Fläche damit. Wenn es zu warm wird, dann eher im OG, wo sich die Wärme dann staut.

Mal abgesehen davon, dass uns der Kamin sehr gut gefallen hat, haben wir auch darauf geachtet, dass die kw-Zahl nicht zu groß ist, sonst müsste man wieder die Fenster aufreißen. Wir haben übrigens das KfW 70-Haus und hier hieß es immer, dass die Leistung bei ~ 5 kW liegen soll. Wenn Ihr ein KfW 55-Haus habt, dann nur bei ~3 kW.

Zum nachträglichen Durchbruch kann ich nichts sagen, da wir es gleich eingeplant haben.

Viele Grüße
Susanne
von Karl
7. Dezember 2012, 12:55
@Frank
Das Problem mit den Sperrzeiten haben wir auch. Gerade gestern ware es so dass wir vormittags die ZH freigeschalten hatten. Meine Frau musste dann mittags weg und wollte die ZH wieder ausschalten, ging aber nicht da gerade Sperrzeit war. Sind dann erst in der Nacht wieder nach Hause gekommen und hatten daher keine Möglichkeit mehr Einstellungen zu ändern (außer alle Thermostate im Haus zurückdrehen). Nichts passiert, aber trotzdem irgendwie blöd :)

LG Karl
von Michael Rau
7. Dezember 2012, 12:33
Hallo Frank,

bitte wenden Sie sich mit dieser konkreten Anfrage direkt an den Kundendienst (service@schwoerer.de)
Vielen Dank!

MFG M. Rau
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
7. Dezember 2012, 12:26
Hallo Herr Volkai,

Die Einstellungen sind aus meiner Sicht o.K. . Wichtig ist, dass die Wärmepumpe nahezu durch läuft, also die linke grüne LED ständig leuchtet.
Der von Ihnen genannte Stromverbrauch pro Tag ist bei den derzeitigen Temperaturen absolut o.K..
FG A. Schwarz
von Martin
7. Dezember 2012, 11:57
@ Ed,

wir bauen gerade ein solches Haus, ISO+, Kfw-55, mit Sole-Erdwärmekorb und raumluftunabhängigem Kaminofen. Da das Haus noch nicht steht, kann ich über die Praxis noch nicht berichten. Wir haben uns für den Kaminofen Austroflamm Tower Xtra entschieden, der seit August DIBT-zertifiziert ist und die BImSchV2 erfüllt.
Grund für diesen Ofen: Nach ausgiebigen Recherchen und Gesprächen mit Kaminbauern sollt die Heizleistung des Ofens so sein, dass eine Überhitzung des Raumes nicht passiert. Das kann nur dann der Fall sein, wenn der Ofen auch auf niedriger Heizleistung sauber verbrennen kann. Da aber zunächst in der Anheizphase kräftig gefeuert werden muss, um den Verbrennungsraum auf Temperatur zu bringen und ausreichend Zug zu erzeugen, kann bereits hier der Raum zu warm werden. Dies kann vermieden werden, wenn der Ofen ausreichend Speichermasse besitzt, und gleichzeitig die Konvektionswärme in der Anheizphase runtergeregelt werden kann. Beim ersten Nachlegen kann diese dann geöffnet werden, und der Ofen auf kleiner Leistung weiterlaufen und der Speicher gibt die Wärme langsam und gleichmäßiger ab. Soweit die Überlegungen. Dieser Ofen hat das, andere auch, aber wir wollten keinen Specksteinofen wegen der Optik, gefiel uns nicht. Er sollte einen Stahlmantel haben. In der näheren Auswahl waren auch ein Olsberg-Ofen mit Powerbloc. Es gibt natürlich auch andere Hersteller, die schöne Modelle machen, hier also nur unsere Gründe für diesen Ofen. Die Zuluft ist m.E. in der Tat eine kritische Sache, sie muss sehr sorgfältig ausgeführt werden, da im Winter kalte Luft durch das Rohr strömt und die warme Raumluft an diesem Rohr auskondensieren kann mit der Folge von Feuchte. Deshalb ist es wichtig, dass dieses Zuluftrohr gut gedämmt ist, um keine kalte Oberfläche zu haben. Bei uns wird das so gelöst, dass unser Erdbauer (wir haben einen Keller) eine Kernbohrung an der Aussenwand des Kellers angebracht hat. Hier hindurch habe ich eine Verbrennungsluftsystem mit luftdichtem Doppelklappenverschluss eingebaut, der Wanddurchtritt ist im Spalt zwischen Rohr und Beton mit Brunnenschaum ausgeschäumt, so dass auch hier keine Kälteübertragung stattfinden kann, und in Phasen, in denen der Ofen nicht läuft, die Zuluft gar nicht erst den Ofen erreichen kann und diesen auskühlen. Ausserdem habe ich großen Wert auf eine absolut winddichte Ausführung gelegt. Am Anschlussflansch des VLS-Systems werde ich ein Alu-Isoflexrohr mit eingebauter Dämmung anbringen. Die Zuluft kommt dann durch den Fußboden im Wohnzimmer unter dem Kaminofen. Um hier die Luftdichtheit zu bekommen, habe ich einen Metallwandanschlussflansch mit einem Isoflexrohrverbinder verschweisst, so dass die Bohrung durch den Fussboden komplett abgedichtet werden kann. Am Ende schaut dann ein Anschlussflansch nach oben raus, der Kaminbauer braucht nur noch den Ofen drauf stellen und beide Anschlussflansche mit einem Isoflexrohr verbinden. Der Bodendurchtritt wird in der Dämmwertdecke zusätzlich gedämmt. Wir haben uns gegen eine Zuluftzuführung durch die Aussenwand des Erdgeschosses entschieden, da wir auf keinen Fall Kondensat in der Wand riskieren wollten. Dies passiert wohl auch nicht, solange die Wanddurchführung sauber an die Dampfsperre angeschlossen ist, aber was das angeht will ich nichts riskieren. Kann auch sein dass da nie was passiert.
Wenn das alles fertig ist, so gegen März, kann ich noch mal berichten, man Interessierte können aber auch unseren Hausbaublog mal besuchen (unserschwoererhaus.wordpress.com ). Da posten wir alles was so passiert.

Vg,

Martin
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
7. Dezember 2012, 09:58
Sehr geehrter Herr Graf,

gerne möchte ich mich zu Ihren Thema melden.
Bei den derzeitigen und auch von Ihnen beschriebenen Außentemperaturen kann die WGT (ohne ZH) die Grundwärme im Haus erzeugen. Daher sind die ca. 18°C normal. Die PTC benötigen sicher Strom, allerdings kann man bei den genannten AT nicht darauf verzichten. Bitte bedenken sie, dass die WGt nur mit der im Haus vorhanden Wärme arbeiten kann. Hat diese einen niedrigen Wert, kann die "neue Wärmeeintrag" durch die WGT-Technik nicht darüber liegen.
Daher bitte die ZH freischalten.

FG A. Schwarz
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
7. Dezember 2012, 09:30
Hallo Herr Dejan,

Als 1. würde ich mal 2 Dinge prüfen:
a) sind die Überströmöffnungen (Türspalt unten ca. 7 mm)in ausreichendem Maße vorhanden.
Ist dies nicht der Fall, bleibt die (Zu-)Luft eingesperrt und es entsteht keine Luftwalze zur Abluft.
d) Ist die Zimmertür i.d.R. geschlossen, oder steht sie häufig offen? Bei letzterem macht es sich die Luft einfach geht
gleich auf ca. 2m Höhe wieder raus, anstelle über den unteren Türspalt zu "wandern".

Die Lüfterstufe 2 haben sie ja sicherlich eingestellt. (?)

FG A. Schwarz
von Ed
6. Dezember 2012, 19:26
Hallo an alle Schwörerhausbesitzer die mit einem Raumluftunabhängigen Ofen zuheizen,

mich würde interessieren, welches Modell von welchem Hersteller Ihr empfehlen könnt.

Und warum bei Euch die Entscheidung gerade auf das Modell gefallen ist?

Die, die einen Raumluftunabhängigen Ofen nachgerüstet haben, wer hat bei Euch den Wanddurchbruch für die externe Zuluft des Ofens gemacht? Und wurde bei diesem nachträglichen Wanddurchbruch sauber gearbeitet?

MfG Ed
von Dejan
6. Dezember 2012, 09:29
Hallo,
@Peter Kruschwitz
wie stellst Du es ein, dass automatisch anch einer halben Stunde von Stufe 3 auf Stufe 2 gestzt wird. Man kann doch nur feste zeiten programmieren, oder?

Wir haben ein normales WDH ohne Ofen, kommen nie über max. 21°C im Wohnzimmer. Wir haben einen offenen Wohn-/Ess-/Kochbereich mit Galerie. Oben staut sich ab und zu dann die Wärme, die unten fehlt. Seit 2009 wohnen wir im Haus und sind auch immer noch am Experimentieren.

Hier wurde -gerade in letzter Zeit- oft die Frage nach Abluftventilen in den einzelnen Zimmern gestellt. gut wäre es nicht, weil ja dann ständig die warme Luft auch wieder rausgesaugt wird.
Das Problem ist aber, dass der typische "Schlafzimmergeruch" den ganzen Tag im Zimmer ist.
@Herr Schwarz
wie kriegt man diesen Geruch aus dem Zimmer, ohne das klassische Fensteröffnen? Oder empfehlen Sie, dass man nach dem Aufstehen gut druchlüftet?

vielen Dank und allen eine besinnliche Adventszeit

Dejan
Claudia Baur von Claudia Baur
6. Dezember 2012, 08:28
Hallo Herr Anner,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Wir löschen keine Beiträge außer sie entsprechen nicht unserer Netiquette (sind z.B. Werbung, beleidigend, etc.) oder es besteht der Wunsch des Blogusers, dass der Beitrag entfernt wird. Beides war bei Ihnen nicht der Fall.

Bitte entschuldigen Sie die Verzögerung, leider waren Herr Schwarz und ich die letzten Tage häufig unterwegs, daher haben sich die Antworten etwas verzögert.

Ich finde aktuell nur die beiden Einträge vom 04. Dezember von Ihnen (sind beide online). Sollten Sie die letzten Tage weitere Beiträge geschrieben haben, bitte ich Sie mir kurz Bescheid zu geben, dann muss ich nach einem technischen Fehler suchen.

Bitte einfach an claudia.baur@schwoerer.de schicken. Vielen Dank!!
von Andreas
4. Dezember 2012, 20:20
Hallo,

warum haben die
-Kinderzimmer,
-Schlafzimmer,
-Arbeitszimmer
-und der Hausgang

keine Abluftventile??

Wie bekommt die Wärmepumpe die "stinkige" luft weg??

Mfg
Andreas Graf
von Christian Anner
4. Dezember 2012, 20:03
Hallo Herr Schwarz,
ich habe heute an dieser Stelle einige Fragen gestellt, dieser Beitrag wurde aber einfach gelöscht. Ich bekam auch keine Antwort per Mail.
Leider ist dies nicht zum Ersten Mal passiert...

fg
Christian Anner (Komm. 32369)
von christian a.
4. Dezember 2012, 09:38
Hallo,
ich hätte ein paar Fragen:

- mit welcher Zuluft-Temperatur kann ich denn an den Auslässen rechnen, wenn: ca. 0-5° Aussentemperatur / WGT an / PTC aus.

- ist es sinnvoller die wenig benutzen Zimmer im OG (Kinderzimmer, Schlafzimmer) immer etwas per PTC zu temperieren als sie völlig auskühlen zu lassen (zur Zeit 15°!) und bei Bedarf wieder aufzuheizen? Der Aufheizvorgang geht nur sehr sehr langsam (ca. 0,5° pro Stunde!) - ist dies normal?

- ist eine Raumtemperatur von 15°-17° bei 5° Aussentemperatur normal, bei WGT an / PTC aus.

- bringt es mir Vorteile, wenn ich die Schwellen zur Balkontüre auf Wandstärke dämme, da diese ja eigentlich auf eine Höhe von ca. 15cm nur aus einem einige ca. dicken Holz bestehen.

FG
Christian
von sf
3. Dezember 2012, 15:26
Für alle die KEINEN Ofen haben - aber ein Standard WDH.

Ob das KHW sparen könnte bei den neusten tolllen Preisanstiegen?

Petroleumofen z.B. Zirbo Laser SRE 139 E

Zur Diskussion und meine Annahmen dazu:

Zusatzheizung im Hauptraum (WohnEssKüche) für morgens und abends

Vorteil: Kein Kamin oder sonstiges nötig

Ofen kostet in Frankreich ~200€ in Deutschland ~400€

25Liter Petroleum in DE~50€ ind Frankreich ~25€

Damit könnte man möglicherweise wenn man nur morgens zum aufheizen und abends 2-3 Stunden einsetzt ~3 Wochen hinkommen.

Maximale mögliche Stromersparnis 2000kWH???

2000 x 0,2cent = 400€,
75 liter Petroleum ~75€ (aus Frankreich)

Schönen Gruß,
sf
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
3. Dezember 2012, 14:00
Hallo Desi,

Ein Tagesverbrauch von 40 kWh bei den derzeitigen Außentemperaturen ist nicht unnormal.
Entscheidend ist der Durchschnitt, der über die Heizperiode bei ca. 30 kWh/m²/a liegen sollte.
Ganz wichtig ist, für die Heizberechnung gilt nicht die Wohnfläche, sondern die Gebäudenutzfläche.

Wie viel m² diese bei Ihnen beträgt, kann ich derzeit nicht sagen, da mir die Objektdaten fehlen.

FG A. Schwarz
von Frank
2. Dezember 2012, 21:03
Hallo Herr Schwarz,

wollte eines der analogen eberle thermostate durch ein digitales Raumthemostat tauschen. Nun ist beim Abschalten der PTC´s bzw. Sperrzeiten vom Stromanbieter das Thermostat Spannungslos. Ist es möglich die Phase dauerhaft unter Spannung zu setzen. Wenn "Ja" kann man dies durch den Schwörer Service in Auftrag geben.

MFG Frank
von volkai
2. Dezember 2012, 16:32
Lieber Herr Schwarz!

Heute haben wir die WGT abgestellt. Begründung: Beim Betrieb eines Kaminofens, der das Wohnzimmer bis auf z.T. 26 Grad erwärmt, strömt in allen Räumen kalte Luft zu: Grundeinstellung: PTC 20 Grad, Hauoteinstellung 23 Grad, Winterbetrieb Lüfterstufe II und Zusatzheizung aus. Der Stromverbrauch mit Kamin liegt z.Z. bei über 20 KW am Tag, ohne Kamin bei über 30 KW. Das ist uns zuviel und nun sehen wir, ob die Kaminwärme das Haus heizt ohne das kalte Frischluft zugeführt wird.
Oder müssen wir die Einstellungen ändern.

Mit der Bitte um Rat und den besten Grüßen

volkai
von Jörg
2. Dezember 2012, 14:10
Hallo,

unser WDH steht nun seit 2007 in NRW und hat schon besonders die letzten zwei Winter sehr gut uns vier Bewohner ein warmes Heim beschert. Die ca. 120 m² (Gebäudenutzfläche AN= 180 m²) benötigen gerade einmal 29 kWh / m²*a inklusive Warmwasseraufbereitung und Solaranlage - ohne "Kaminofen." Im Dachgeschoß sind die Zimmer sogar knapp 6 m hoch - Giebelhoch. Man darf sich im Winter nicht von tageweisen hohen Verbräuchen "schocken" lassen. Wir haben allerdings auch erst im 3. Jahr die optimalen Einstellungen für uns gefunden - 23 °C an der Bedieneinheit und die Thermostate so zwischen 17 bis 19 °C - Abhängig vom EG oder DG.

Es ist auch nur ein Direktheizgerät im Badezimmer angeschlossen - die im Flur und Gäste WC haben wir gar nicht angeschlossen. Des Weiteren haben wir die Nachtabsenkung rausgenommen - die Lüfterstufe II läuft immer - sonst kühlt es uns zu sehr runter.

Viel Erfolg bei der Suche nach den persönlichen Einstellungen und weiter ein warme und besinnliche Weihnachtszeit.

LG

Jörg
von sf
2. Dezember 2012, 13:53
@Desi

hier ein kleiner Auszug aus meinen Einstellungen für die verschieden Jahreszeiten.
Hab ich mir mal zusammengestellt als Word.

Einstellungen
Allgemeine Info: Außerhalb definierter Zeitabschnitte läuft die Anlage in Lüfterstufe S2 ohne Tsenk.
Tsenk. ist nur im W-Betrieb. Bei Überlegungen ist eine Temp. Hysterese von 1K (±0,5)zu bedenken.

Heizungseinstellung am Bedienteil (S0=Anlage aus)
Lüfterstufen Tag: S2 | Nacht: S1 (22:00-07:00) | Tsenk beide: 0°
AT = Außen Temperatur / BT = Bedienteil Temperaturen / RT= Raum Temperatur

**************** Winterbetrieb ************************
AT zwischen 5° bis 12° BT: 21-23°
Frühling/Herbst: Nicht zu hoch stellen da es sonst in der Nacht zu warm in den Schlafräumen wird RT über 21°
In der Zwischenphase oder wenn die AT stark schwankt muss man eben mit Fensteröffnen runterkühlen.

AT unter ~5°C BT: 27°
Winter: Komplette Leistung der WP abrufen! So ist sichergestellt dass die WP immer läuft (100%) egal wie die PTC stehen. So schalten die PTC erst zu wenn WP die Räume nicht mehr warm kriegt.
Info: Sollte die WP nicht an sein geht die Zuluft nur über den Wärmetauscher und ist daher bei weitem nicht so warm wie mit WP. Das kann an kalten Tagen nur ~17°C sein. Am Bedienteil ist die RT ~0,5° - 0,7° tiefer als am WohnKüche PTC Thermostat.

PTC nur im Bedarfsfall höher drehen: Thermostat Begrenzung: 5°-22° (20° Strich)

DHG - Direkt-Heizgeräte
Bad RT ~23°Zeitschaltung: Mo.-So. 05:30-22:30 AN
Flur + Gäste WC nur bei Bedarf wenn es viel zu kalt wird ? Flur RT unter 18°
Zeitschaltung: Mo.-So. 06:00 - 18:00 AN

**************** Sommerbetrieb *****************************
AT größer ~(+15°C) BT: Max. 19°
Im inneren der WGT ist immer mit einer 2° höheren T. von Außenluft zur Zuluft dies kommt über Lüfter MotorT. usw. WT mit offenem Bypass lässt T. um ~2 Grad sinken. Standard mäßig nicht höher als 19° sonst kann WP bei kalten Sommern angehen. Hysterese 1K (±0,5) bis Bypassklappe zugeht und WP angeht. Das heißt WP ist aktiv aber Bypass offen.

Bypassfunktion: Übersteigt die RT die Geräte Eingangs T. und ist die RT höher als BT dann öffnet die Bypassklappe. Die Bypassfunktion ist nur im Sommermodus aktiv

Kühlung nur bei Bedarf einschalten und alle DHG (Direkt-Heizgerät): AUS

Hochsommer
Da Bypass keine 100% Version ist Leerkassette einsetzten dann kann EWT voll ausgenutzt werden: ~2Grad kühler als mit WT und Bypass offen. Ist mehr für Hochsommer (Juni-August) ? ETsommer > 20° damit EWT früh angeht.

Kalter Sommer:
AT dauernd kleiner ~(+15°C) BT: 22°-23° dann geht der Bypass zu
Falls dies Phase länger dauert kann es sich lohen den WT einbauen und den SWT raus (SWT gegen WT ersetzten, Winterbetrieb). Sollte nur Hauptraum wärmer werden kann auch nur mit den Wohn PTC geheizt werden und WP AUS.


****************** Warmwasser Heizstab************************
Sommer
Anfang Mai bis Ende August ? Komplett abschalten falls guter Sommer
a) LSE-6 (Elektrisches Ladesystem)
b) Regelgerät Logomatic 4115 (Thermostat)

****************** Filter ****************************************
Okt.- März
a) EWT: Ohne restliche Zeit mit (G2 oder G3-Taschenversion)
b) WGT: Standard (G4). Restliche Zeit Pollen Version (F5)
von sf
2. Dezember 2012, 13:46
Verbrauch Warmwasseraufbereitung LSE - Elektrisches Ladesystem

Hallo zusammen,

habe seit 01.11.2012 einen 3 Phasen Stromzangenfunkzähler an die Warmwasseraufbereitung angeschlossen.

Zischenstand bis her ~160kWH für November.
Wert ist incl. LSE und sonstige Verbraucher die zu diesem Bereich zählen Umwälzpumpe Kollektorflüssigkeit und andere Elektronik

Mal sehen wie sich das weiter entwickelt. Ist ja bestimmt mal interessant zu wissen wie viel nur das WW so verbraucht.

Hauswerte:
Standard WDH von 2007 ohne Brauchwasser WP, 122m2, 2Erw., 2 Kinder, Speicher 300 Liter

Halte euch dazu gelegentlich auf dem laufend.

Gruß,
sf
von Ed
2. Dezember 2012, 11:29
@Desi

ab 5°C Aussentemperatur kann man das Zentral-Bedienteil auf 24°C - 28°C einstellen. Die Anlage bringt nun ja eh keine Temperaturen höher 20°C in die Räume.
Dafür schält dann aber die Wärmepumpe nicht mehr ab und die PTC`s arbeiten mit der Wärmepumpe zusammen und nicht alleine. Die Raumthermostate kann man auf 19°C - 22°C einstellen um eine Wohlfühltemperatur von 22°C - 23°C in den Räumen heraus zu kitzeln (hauptsächlich Wohn-Essz., Küche und Arbeits sowie Kinderzimmer falls vorhanden). Wenig benutzte Räume versuchen wir auf 20°C zu halten um nicht die geheizte Luft im Haus mit evtl. zu niedrig geheizten Räumen abzukühlen.
Unter 5°C Aussentemperatur stelle ich am Zentralbedienteil immer 28°C ein.

Ab -20°C Aussentemperatur wird es dann auch schwierig mit den PTC`s die Wohlfühltemperatur zu halten, da die Anlage mehr vereist und beim Abtauvorgang kühlere Luft in die Räume bringt.

Die Abschaltzeiten der Stromversorger machen sich ab -20°C auch bemerkbar, da in den Dielen nun die Heizkörperleistung immer wieder gekappt wird.

Die 30KWh am Tag bei Euch jetzt im Nov 2012 hängen von der Aussentemperatur ab. Falls Ihr im Raum Baden-Würtemberg wohnt habt Ihr evtl. mehr mit den PTC`s als mit Wärmepumpe gearbeitet.
Wir hatten jetzt im Nov 2012 23KWh im Schnitt. Das können pro Tag auch mal 30KWh gewesen sein (Raum Baden-Würtemberg). Ich sehe mir allerdings immer nur alle 15-Tage den Stromverbrauch an.

Im Jahr sollten es nicht mehr als 7500KWh sein, da sonst tatsächlich was nicht korrekt eingestellt ist. Im Winter Dez 2011 hatten wir 35 KWH, im Jan 2012 hatten wir 44KWh, im Feb 2012 sogar 64 KWh pro Tag im Schnitt. Die Spitzenwerte pro Tag können also je nach Aussentemperatur sehr viel höher liegen.

Die Wärme-Direkt-Häuser von Schwörer können mit der Frischluftheizung und den Zusatzheizgeräten beheizt werden. Die Heizleistung des Systems passt da schon. Durch den immensen Anstieg der Strompreise wird einem das allerdings etwas vermiest. Man hat sich ja schliesslich gegen Öl und Gas entschieden und sollte eigentlich vom Staat dafür belohnt werden. Der aber kassiert da ja kräftig mit.

Gruß Ed
von Peter Kruschwitz
1. Dezember 2012, 16:25
@Holger, @Ed, @ Andreas, @Desi

Es gibt ein paar gute Möglichkeiten, wie man das Einschalten der PTC's vermeidet. Wenn sie zugeschaltet sind, müssen sie auch effektiv arbeiten und ihre Wärmeleistung von 2 kWh entfalten können. D.h. Lüfterstufe 2 oder 3.
Im Blog sind viele gute Vorschläge der effektiven Stromnutzung schon genannt worden. Dabei ist es wirklich wichtig, dass man bei dem an sich gut durchdachten System Bedien- und Nutzungsfehler vermeidet. Wir wohnen jetzt das vierte Jahr im Schwörer WDH und noch immer modifizieren wir die Einstellungen an unserer Anlage, u.a. auch aufgrund der vielen nützlichen Hinweise aus diesem Blog.
Zum Heizen mit der Wärmepumpe und der so erreichbaren Raumtemperatur von ca. 20°C trägt die Geschlossenheit der Räume und die Anwesenheit von Personen in den einzelnen Räumen wesentlich bei. Beispielsweise spielt sich bei uns viel im Wohn-Essbereich ab. Kochen, Backen, der Kaminofen, Kerzen ect. tragen zur raschen Erwärmung bei. Da im gleichen Raum die Steuerungseinheit ist, muss man darauf achten, die Raumtemperatur für den Betrieb der Wärmepumpe ausreichend hoch eingestellt ist und sich nicht abschaltet. PTCs brauchen wir hier fast nie.
Anders ist die Situation in den gegenüberliegenden Räumen der Wohnung, z.b. Schlafzimmer. Da gibts winters selten Sonne, kaum interne Wärmequellen und wenig Begängnis. Hier brauchen wir schon die PTC. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass 30 Minuten PTC mit Lüfterstufe 3 den einzelnen Raum signifikant schnell erwärmen. Daraus folgt, dass wir die Lüfterzeiten entsprechend der Tageszeit programmiert haben. Die Grundstufe ist die Lüfterstufe 2. Sie arbeitet wochentags von 8:00 - 3:00 nachts. Von 3:00 - 6:00 ist die Lüftung auf null. Das Haus, weil gut isoliert, bleibt warm. Die evtl. Eisbeschichtung an der Wärmepumpe taut ohne "Zwangspause" durch die Abtauheizung der von selbst ab. 6:00 - 8:00 zur Aufstehzeit arbeitet dann Lüfterstufe 3. Erst dann schalten wir bei Bedarf an der Steuerungseinheit die PTC frei. Die mittlere grüne Lampe leuchtet und die Wärmepumpe sollte ebenfalls arbeiten. Dann wird jedes Zimmer mittels PTC rasch auf die gewünschte Temperatur gebracht. Zum Beispiel das Kinderzimmer auf 23°C. Dann schalten wir die PTC Freigabe wieder aus und die Wärmepumpe hält die Temperatur. Sollte am Nachmittag (Lüfterstufe 2) an kalten Tagen in einzelnen Räumen nochmal mit PTC nachgeheizt werden müssen, schalten wir die Lüftung wieder auf Stufe 3 (30 Minuten, dann geht sie automatisch zurück auf 2), geben wieder die PTC Zusatzheizung am Steuergerät frei und wählen am Thermostat des jeweiligen Raumes die gewünschte Temperatur. Nach den 30 Minuten, ggf. länger, schalten wir die PTC Freigabe dann am Steuerungsgerät wieder ab.
Durch die Methode kommen wir auf einen Endenergiebedarf von 30 kW/qm*a (incl. Warmwasser).
Noch ein Wort zum Stromzähler. Befeuert durch politisch forcierte Kostenexplosion der Strompreise sollte man sich durch teils überdurchschnittlich hohe Tages- oder Monatsverbräuche und deren Hochrechnung auf Folgemonate nicht unsicher machen lassen. Sie dienen als gute Vergleichsbasis zu anderen Tages- oder Monatswerten und damit zur Abschätzung der Effektivität der eingeleiteten Energiesparmassnahmen. Für die Beurteilung der Gesamtenergieverbrauchsbilanz der Schwörer WDH ist m.E.n. jedoch die Diskussion des tatsächlichen Endenergiebedarfes im Vergleich zu dem im Energieausweis eines jeden Schwörerhauses angegebenen Wertes entscheidend. Gute Anhaltspunkte, wie man mit seinem Haus liegt, liefert die alljährliche Auswertung der Energieverbrauchsumfrage durch Schwörer selbst, nachzulesen im Kundenportal. Selbst mitmachen ist natürlich wünschenswert, da Schwörer so eine realistische Rückmeldung zu den tatsächlichen Energieverbräuchen bekommt und dementsprechend in der Produktoptimierung reagieren kann. Also, in diesem Sinne: nicht den Mut verlieren, die Einstelloptionen der WDH an das eigene Nutzungsverhalten anpassen und dadurch den dreisten Machenschaften der Stromkonzerne und Politiker in Sachen Energiepreistreiberei entgegenwirken.
Grüsse aus dem verschneiten Osterzgebirge von Peter
von Andreas
1. Dezember 2012, 11:10
Hallo,

nochmals zu meinem Beitrag am 29.oktober.

wir haben jetzt aktuell -2 grad draussen, Wärmepumpe leuchtet grün im Bedienfeld,also arbeitet sie.
Eingestellt sind 20 grad, nur leider erreicht sie die seit oktober nicht, sondern schafft es nicht den Wohn-Küche-Essbereich ( 48qm) inkl. Wintergarten über 18,3 grad zu erwärmen ohne das ich die Stromfressenden PTC elemente einschalte. Türen und Fenster bleiben geschlossen sowie auch die einzelnen Zimmer.

Kann das sein?? oder muss ein Techniker kommen und die Anlage einstellen? ,falls man da was einstellen kann).

Weil wie gesagt haben wir seit anfang oktober das Problem.
Wir haben zum Glück einen Kaminofen von Orlsberg, wo man zumindest den 48qm raum auf warme 25 - 30 grad erwärmen kann.

Man merkt dann auch wenn der große Raum die gewünschte Temperatur erreicht hat, das die Wärmepumpe dann auch abschaltet, sozusagen ihr reicht die eingestellte Wärme und schaltet ab (Linkes grünes Licht,am Bedienteil)

Aber von alleine schafft sie es nicht.Aber die anderen Zimmer wie Schlafzimmer / Kinderzimmer im OG. werden nicht warm. Nur wenn ich die PTC einschalte, aber da wären wir ja wieder bei dem Problem wie oben beschrieben.

Was mir auch noch aufgefallen ist, ist das im Schlafzimmer und in den 2 Kinderzimmer und im Arbeitszimmer garkeine Abluftventile an der Decke sind, also quasi der die "stinkige" :-) Luft absaugt.

Haben nur im OG. im Flur einen an der Decke.
Wie bekommt die Wärmepumpe dann die Luft aus den Räumen wenn die Türen zu sind, weil wir haben aufgrund unserer Katze immer das Schlafzimmer und Kinderzimmer geschlossen.

Vielleicht kann Herr Schwarz weiterhelfen, oder andere Mitleser die abhilfe kennen oder mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben.

Gruss und einen schönen 1.Advent
Andreas Graf
von Desi
1. Dezember 2012, 08:03
@Peter

Das klingt echt gut. Mit diesen Werten wären wir ja mehr als zufrieden.
Seit 2-3 Tagen haben wir jetzt auch Minusgrade (bis zu -6 Grad) und da
haben wir jetzt an die 40 kWh/24 h verbraucht (120 qm / bis zu 21 Grad Raumtemperatur).
Da bin ich jetzt schon so langsam stutzig.

Vielleicht kann Herr Schwarz mal sagen, was er dazu meint.

MfG Desi
von Barbara Huber
30. November 2012, 19:14
Hallo Desi,
auch wir haben ein 120 qm Haus. Die Ptc`s sind in allen Räumen noch abgeschaltet. Im Bad und Gäste-WC haben wir die Temperatur auf ca. 20 Grad. In allen Räumen ist es 20/21 Grad warm. Im WoZi noch mehr, wenn Sonne scheint. Am Abend haben wir den Ofen noch etwas an und es reicht für das Haus aus. Am Bedienteil haben wir die Temperatur bei 27 Grad gestellt (im tiefsten Winter stellen wir noch höher wegen dem Ofen) und wie geschrieben, sind die Ptc`s aus. Bei uns reicht dies bis jetzt vollkommen aus.

Grüßle Barbara
von Wolfram
30. November 2012, 13:20
Hallo zusammen,

ich kann die Sorgen von euch gut verstehen. Wir wohnen nun seit einem Jahr in unserem Schwörerhaus mit ca. 155qm Wohnfläche und waren in den ersten Monaten auch ziemlich schockiert vom Energieverbrauch. Da unser Holzofen erst 1 Monat nach Einzug funktionsfähig war, durften wir letzten Jahr im Dezember, der nun nicht sonderlich kalt war, auch die Erfahrung machen, das Haus alleine per WGT (also WP+PTC) zu beheizen. Um im Wohnzimmer und Bad 22 Grad und in den anderen Räumen 18-19 Grad zu erreichen, hatten wir im Dezember 2011 und im Januar 2012 einen durchschnittlichen Tagesverbrauch von 45 kWh (inkl. Handtuchwärmekörper, der am Hausstrom hängt). Beim Hochrechnen auf das ganze Jahr wurde uns da ganz schön heiß (man könnte meinen, das spart dann wieder Heizkosten ;-) ).

Nun haben wir im vergangenen Jahr zwahlreiche Optimierungen vorgenommen, die uns mittlerweile ruhig schlafen lassen:

1. Seit Mitte Januar ist unser Ofen in Betrieb. Somit sind die PTC im Wohnzimmer so eingestellt, dass sie reale 21 Grad erreichen. Wenn wir nach der Arbeit nach Hause kommen, wird der Ofen angemacht und der Raum hat in null-komma-nix 23-25 Grad (was meinem Empfinden nach sehr kuschelig warm ist, für meine Frau aber genau die richtige Wohlfühl-Temperatur).

2. Noch im vergangenen Winter hat der Schwörer-Service das Eberle-Standard-Thermostat im Wohnzimmer durch ein programmierbares Eberle-FIT-Thermostat ersetzt (Kostenpunkt: ca. 130€). Damit sollen die PTC im Wohnzimmer nachts und während wir auf Arbeit sind nur noch die Temperatur auf 18 Grad halten (Einstellung für die ganz kalten Tage), nur morgens, abends und am Wochenende stehen die PTC auf 21 Grad, so dass man zum Frühstücken und nach der Arbeit in ein gut temperiertes Wohnzimmer kommt.

3. Im gleichen Zuge nahm der Schwörer-Service eine Luftmengenmessung der WGT vor. Dabei stellte sich heraus, dass die Anlage viel mehr Luft in die Räume bläst, als sie absaugt. So kann natürlich die Wärmerückgewinnung nicht richtig funktionieren. Also wurden alle Zu- und Abluftventile vermessen und die Einstellungen aufeinander abgestimmt.

4. Bei einem weiteren KD-Termin im Sommer stellte sich heraus, dass die Leitungs-Bögen zwischen den PTC-Elementen und den Zuluft-Ventilen ziemlich unsauber isoliert waren. Auch wenn auf den wenigen Zentimetern sicherlich keine riesigen Wärmemengen verloren gingen, ist diese Optimierung auch eine kleine Stellschraube auf dem Weg zu mehr Effizienz.

Nun ist ein Jahr vergangen und die Heizperiode hat begonnen. Und die Veränderungen spürt man: Im November 2012 (dessen Temperaturen so grob mit dem milden Januar 2012 vergleichbar sind), hatten wir einen Durchschnittsverbrauch von knapp 24 kWh am Tag. Sicherlich wird der Wert nach oben gehen, wenn bei Frost die PTC öfter zuschalten.

Ich gehe aber davon aus, dass sich der Stromverbrauch bei 5500-6000 kWh im Jahr für Heizung (inkl. der Heizkörper die über den Hausstrom laufen) und Warmwasser einpendeln wird. Dazu kommen noch 1-2 Raummeter Holz. Das ist ok für unser WDH (KfW 70), aber jetzt auch nicht super-sparsam. Ich bin grundsätzlich mit der Schwörer-Technik zufrieden, der Service ist hervorragend und gemeinsam haben wir ja einiges optimiert. Aber: wer sich nicht für die Heiztechnik und die Optimierungsmöglichkeiten interessiert und einfach nur die Wunschtemperatur einstellt, wird mit dieser Technik sein blaues Kostenwunder erleben. Wirtschaftlich ist das ganze nur, wenn man so grob weiß, was man eingestellt hat.

Die beste Entscheidung bei Hausbau war der Holzofen. Würden wir die von meiner Frau avisierten 24 Grad Sofa-Temperatur im Wohnzimmer per PTC heizen, würden wir wohl über 1000 kWh im Jahr mehr verbrauchen. Zudem wären Flur und Treppenhaus kalt, die jetzt über den Ofen im Wohnzimmer mitgeheizt werden. Den Elektroheizer im Flur halte ich für keine gute Alternative: das Ding ist ein ziemlicher Stromfresser.

Noch eine kurze Info zu meinen Einstellungen: Am FB-Teil der WGT (das bei uns wegen des Ofens im Flur hängt), habe ich 26 Grad eingestellt. Das verhindert, dass die WP ausgeht und die PTC alleine heizen, was energetischer Unsinn wäre. Ich könnte die Einstellung auch auf 30 Grad stellen, ohne mehr Strom zu verbrauchen, da die WP immer gleich viel Strom verbraucht, wenn sie läuft. Die Temeratureinstellung hier definiert nur die Maximal-Temperatur bei der die WP abschalten soll. Aber das soll sie im Winter ja nie. Erst im Frühjahr muss ich mich dann wieder der Herausforderung stellen, hier einen Wert einzustellen, der das Haus tatsächlich auf der Wunschtemperatur hält.

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Erfahrungsbericht ein paar nützliche Tipps und Anregungen geben.

Viele Grüße
Wolfram
von Peter
30. November 2012, 08:29
Hallo zusammen,

bei uns sind gestern 15cm Schnee innerhalb weniger Stunden gefallen und die Außentemperaturen sind von 6°C auf –2°C gefallen. (Durchschnittsaußentemperatur der letzten Tage 4-5 °C, minimaler Sonnenschein und viel Nebel)

Bei uns funktioniert es mit der Frischluftheizung sehr gut.

Die PTC Elemente haben wir aktuell aus und heizen mit unserem Schwedenofen abends 1-2 Stunden ein, das reicht um das Haus (WDH ISO+, 150 m²) auf die von uns gewünschten 21°C zu bringen bzw. zu halten.

Wir achten sehr darauf, dass die Fenster und Türen geschlossen sind und so möglichst wenig Wärme verloren geht. Außerdem schauen wir, dass wenn die Sonne scheint, wir alle Rollläden oben haben und die Wärme reinlassen.

Das Haus hält die Wärme sehr gut, allerdings muss man auch ganz klar sehen, dass die Wärmerrückgewinnung allein nicht für höhere Temperaturen im Haus sorgt. Sie gewinnt die Wärme bestmöglich zurück (Herr Schwarz, in Ihrem Workshop sagten Sie 80-90%), aber die restlichen paar Prozent plus der Teil der durch die normale Bewohnung (Haustür auf, Haustür zu, etc.) verloren geht muss halt wieder aufgefüllt werden.

Das ist nur relativ wenig was da fehlt (10-20%)!! Wenn ich denke, dass bei meinen Nachbarn, die keine Lüftungsanlage haben und per Fenster lüften alles an Wärme wirklich verloren geht und mit der Heizung kostenintensiv wieder aufgeheizt werden muss.

Wir haben die Frischluftheizung bereits seit zwei Wintern in Betrieb und wohnen in eher rauen Gefilden, trotzdem haben wir einen Energieverbrauch, der uns in unserer Entscheidung die Frischluftheizung einzubauen, bestätigt. – 3800 kWh pro Jahr (ca. 10 kWh pro Tag) + 2 Schüttmeter Ofenholz für Heizung und Warmwasser ist für uns, vor allem auch im Vergleich zur alten Wohnung (15 Jahre alt gewesen) ein Traumergebnis!

Wir bereuen es nicht und würden es auf jeden Fall wieder nehmen!

Wünsche eine schöne Winterzeit,
Peter
von Desi
29. November 2012, 19:29
@Holger, @Ed, @ Andreas

1. Wir haben das gleiche Problem. Auch wir sind etwas enttäuscht von der Heizleistung des ganzen Systems.

Bei 5-6 Grad Außentemperatur erreichen wir ohne PTC, nicht mal 20 Grad. Die haben wir also seit dem
09.11.2012 zugeschaltet. Jetzt erreichen wir so ca. 20-21 Grad, aber es hatte draußen ja noch nicht mal Minusgrade.
Dazu brauchen wir jetzt allerdings ca. 30 kWh am Tag. Unser Haus hat nur 120 qm und so wirklich beheizt wird nur das WZ/EZ mit ca. 40 qm. Kann das schon sein?

Wir haben schon so oft gelesen, das nach einer Nachkorrektur der Heizung/Lüftung bei vielen die Heizleistung hochgeht und der Stromverbrauch runter.

Hat jemand Vergleichswerte bei einem ähnlich "kleinen" Haus?

2. Wir haben die Heizung wie empfohlen eingestellt. 23 Grad im Bedienelement und 20 Grad an den PTC`s, aber dann ist es nicht ausreichend warm im Haus. (grad so 20 Grad)
Jetzt haben wir schon 24 Grad im Bedienteil und 21 an den PTC's nur haben wir jetzt immer noch das Problem, das bei erreichter Zimmertemperatur die Wärmepumpe abschaltet; fällt die Temperatur dann aber unter 21 Grad (was ja öfter vorkommt) heizen nur die PTC`s und das soll doch so nicht sein. Was sollen wir denn jetzt einstellen?
von W. Müller
29. November 2012, 13:55
Hallo Holger,

naja, die ca. 1,5kW Wärmeleistung der Wärmepumpe können bei diesen Aussentemperaturen höchstens ein kleineres Passivhaus auf 22°C aufheizen. Das ist ganz einfach eine physikalische Grenze und sogar im Energieausweis belegt. Jetzt wird die Zusatzheizung benötigt - die PTC-Elemente. Da macht Herr Schwarz und SchwörerHaus auch kein Geheimnis daraus. Gehe davon aus, dass die bei Ihnen (noch) aus sind.

Und diese Form der Heizung ist alles andere als innovativ und im Verbrauch viermal so teuer wie Gas, da haben Sie recht. Dafür ist sie kostengünstig in der Anschaffung und man bezahlt keine Gasanschlusskosten (in unserem Fall 3500€) und benötigt weder Heizkörper noch Flächenheizsysteme. Ein schmucker Kaminofen mit Unterdruckwächter, Aussenschornstein etc. kostet auch 10T€, da können Sie die PTCs dafür lange einschalten. Also nicht frieren, Zusatzheizung anschalten ;-)

Wenn allerdings Schwörer eines Tages ein intelligentes "Add-On" System mit Feuchterückgewinnung und gehöriger Entlastung der PTC-Heizanteile erfindet, dass sich bei den WGT-Häusern für akzeptables Geld nachrüsten ließe, dann wäre die Firma noch besser, als jetzt schon im Focus Money bewertet wurde.

Gruß,
W. Müller
von Holger
24. November 2012, 19:10
Hallo,

den gleichen Eindruck habe ich auch, die Frischluftheizung eignet sich nicht wirklich zum Heizen. Jetzt bei 8-9 Grad Außentemperatur haben wir im Wohnzimmer (mit Wintergarten und Südseite) grad so 20 Grad, zum Wohlfühlen reicht das allerdings nicht. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass die Wärme unterhalb der Decke bleibt und nicht bis runter kommt. Ab und zu macht meine Frau ein paar Kerzen an, aber das ist in einem Holzhaus auch keine Lösung. Die Kosten für einen Kamin haben wir uns ebenfalls gespart ... Wir hatten uns von diesem innovativen Heizsystem auch etwas mehr versprochen :-(

MfG
Holger
von Ed
21. November 2012, 17:51
Hallo an Alle,

habe den Eindruck, dass die Lüftungsheizung bis zu einer Aussentemperatur von 8 Grad optimal über die Zuluft in den Räumen und je nach Sonnenschein die Räume auf etwa 21 - 22 Grad halten kann. Ohne dass die PTC`s zum Einsatz kommen.

Unter 8 Grad Aussentemperatur und wenig bis kein Sonnenschein gehts dann nur noch mit den PTC´s auf Wohlfühltemperatur (ca. 22 Grad).

Hat sich mal jemand Gedanken gemacht, die Aussenluft extern über Solar anzuwärmen?
So dass die Aussenluft auch bei bis zu minus 25 Grad immer noch mit ca. 8 Grad in der Lüftungsheizung ankommt?

Ich würde gerne die PTC-Stromfresser umgehen. Sowie das ständige vereisen der Anlage ab minus 20 Grad.

Habe keinen Sole-Erdwärmetauscher und keinen Ofen. Das Holz für den Ofen muss ja auch zugekauft werden. Konnte hier im Forum auch keine größere Ersparnis mit Ofen-Zuheizung herauslesen.

Hat jemand eine Idee speziell mit Solar? Ich könnte mir vorstellen, dass man dadurch mindestens 1500KWH im Jahr einspart.



MfG Ed
von TuI
19. November 2012, 19:41
@Herr Oechsler

bei uns schaltet der Versorger Mittag 1h und abends 1,5 h ab. Aufgrund der Wärmedämmung geht es sich aus. Natürlich muss man etwas mitdenken, sprich das Haus sollte seine Temperatur zum Zeitpunkt der Stromabschaltungen bereits gefunden haben. Bei minus 20 Grad wird es allerdings grenzwertig. Wir haben für alle Fälle deshalb einen Wohlfühlofen eingebaut...
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
19. November 2012, 14:30
@ Ed,

anbei die Antwort auf Ihre Frage: SchwörerHaus bietet für den Sole-EWT keinen Anschluss an die Solaranlage an.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
19. November 2012, 14:28
Hallo Herr Oechsler,

die Abschaltzeiten sind bei Heizungs-Sondertarifen üblich. Die Anlage nimmt deswegen keinen Schaden, auch die Programmierungen gehen während dieser Sperrzeiten nicht verloren.
Üblicherweise sind die Sperrzeiten morgens ab ca. 7.00 Uhr, dann gegen Mittag ab ca. 11.30 Uhr und am frühen Abend gegen 17.00 Uhr. Meist wird für ca. 2 Std. gesperrt.
Dieser Tarif hat den Vorteil, dass er etwas günstiger ist als der Normaltarif, dafür müssen Sie vorwiegend im Winter mit diesen Einschränkungen rechnen.
Zur Meinungsfindung sind bestimmt die Äußerungen der Anwender sehr wertvoll.
von Hendric Oechsler
19. November 2012, 11:59
Hallo Herr Schwarz,

ich habe eine Frage zu möglichen Abschaltzeiten der Stromversorger bei Sondertarifen für Heizungssysteme.
Mein Stromanbieter könnte mir 3x am Tag für 2h den Strom für die WGT´s abschalten. Ist das für die Anlage schädlich (abgesehen von der fehlenden Wärme)? Speichrt die WGT die Einstellungen (und wie lange?) oder muss sie nach einem Stromausfall vollkommen neu eingestellt werden? Können Sie eine ungefähre Angabe machen, wie oft es vorkommt, dass man von einer Abschaltung betroffen ist? Mein Stromanbieter war diesbezüglich nicht sehr auskunftsfreundlich.
Würden Sie mir von einem solchen Tarif abraten?

Für die Meinungen und Erfahrungen der anderen Blogger bin ich auch sehr dankbar.

Viele Grüße und weiter so!

Hendric Oechsler.
von Ed
18. November 2012, 13:57
Hallo Herr Schwarz,

im Kundenportal unter Tipps u. Tricks in Wärmegewinn Technik / Frischluftheizung ist in Video Nr. 6 Sole-EWT so ein viereckiger Kasten mit einem tauschbaren Aussenfilter und wohl dem Sole-Erdwärmetauscher zu sehen.

Meine Frage dazu ist, ob man diesen Sole-EWT-Kasten auch an eine Solaranlage anschliessen kann?


MfG Ed
von rdg
13. November 2012, 08:47
Hallo Andreas und Martin K.

@ Andreas: Der Wasserhahn an meinem Schwörerhaus muss man nicht abstellen. Läuft auto. zurück.

@ Martin: Ich bin auch kurz vor Wintereinbruch eingezogen. Die erste Stromrechnung hat mich fast ein neuen Kredit gekostet. Will damit sagen, Alle zwei Tage den Stromverbrauch notieren. Bei mir waren es nämlich falsche einstellungen und auch eine vielllllll zu kurze Einweisung. Das fand ich sehr schade, dass man hier den Kunden mit seiner Unsicherheit hat alleine gelassen. Denn Kohle gibts keine zurück. Und bei Unstimmigkeiten nicht warten, sondern sofort ein Techniker rufen.
Claudia Baur von Claudia Baur
30. Oktober 2012, 14:22
Hallo Markus, liebe Blogger,

leider ist Herr Schwarz diese Woche außer Haus, daher können die Fragen an ihn erst nach seiner Rückkehr Anfang nächster Woche von ihm beantwortet werden.
Wir bitten hierfür um Verständnis!
In dringenden Fällen bitten wir Sie unseren Kundendienst unter der Tel 07387 16 400 zu informieren, vielen Dank!
von Andreas
29. Oktober 2012, 22:51
Hallo Herr Schwarz,

ich hätte 2 fragen und zwar:

wohnen wir jetzt seit november 2011 im Schwörer Haus mit der Wärmepumpe.

kann das sein, das die wärmepumpe ohne Zugeschalteten PTC Element es nicht alleine schafft den raum bis 20° C hochzuheizen??ich hab deswegen heute die PTC Elemente dazugeschaltet, aber muss ich die Temperatur der PTC´s 3°C unter den eingestellten wert oder über den eingestellten wert was in der Steuerung in der Wärmepumpe eingestellt ist einstellen?

Und die 2te frage ist:

muss ich die wasserleitung was Aussen für den Wasserhahn zuständig ist, abdrehen,oder ist das komplett frostsicher und ich muss nix weiter tun??

Mfg
Andreas
von Martin K.
28. Oktober 2012, 18:07
Hallo Herr Schwarz,
Hallo liebe Bloger,

nachdem wir in wenigen Tagen endlich in unser SchwörerHaus (WDH mit EWT, ca. 140qm Wohnfläche mit Standardkeller und Specksteinofen) beziehen, lese ich bereits jetzt sehr aufmerksam den Blog.

Rund um die WGT und das richtige und energieeffiziente Heizen damit gibt es sehr viel Interessantes. Für mich als "Neuling" ist das gar nicht so einfach. Zumal ja die Einweisung bei der Bauübergabe durch den Bauleiter nur wenige Minuten dauerte. Was wohl für ein so großes, wichtiges und komplexes Thema eigentlich niemals ausreicht.

Da nun der Winter eingekehrt ist, habe ich vor, dass das Haus zum großen Teil über den Specksteinofen geheizt wird. Dazu sollte man ja die Temperatur am WGT Bedienteil auf min. 28 Grad stellen.

Leider ist mir nicht klar, ob die WGT mehr Strom verbraucht, wenn man die Temperatur z.B. auf 32 Grad stellen würde oder einfach nur auf 24 Grad. Voraussetzung ist natürlich, dass die WGT nicht taktet. Im Winter läuft die WGT sowie wohl durchgehend.

Gibt es eine Art Leistungskurve, woraus man ersehen kann in welchem Bereich die WGT am effektivsten arbeitet?

Liebes SchwörerHaus-Team bleibt undbedingt an dem Thema WGT/Heizung dran. Was hätten wir Hausbesitzer sonst von einer solchen Anlage, wenn man nicht das Beste darausholen kann.
von Markus
28. Oktober 2012, 11:17
Hallo Herr Schwarz,

funktioniert der Abtaumodus auch wenn der wärmetauscher ausgeschaltet ist??

An welchen Parametern kann ich überhaupt feststellen ob die Nutzung unseres Kaminofens auch Auswirkungen auf die Wärmerückgewinnung hat?

Gruß Markus Bierkant
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
11. Oktober 2012, 15:29
Hallo Herr Dejan,

Nein, ich würde Zu- und Abluft empfehlen. Die jeweiligen Etagen sollten immer bilanziert, deshalb diese Empfehlung.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
11. Oktober 2012, 15:27
Hallo Herr Holger,

Leider bietet nicht jeder Stromanbieter den Sondertarif für Wärmepumpe und PTC-Elemente an. Dies schein bei Ihrem derzeitigen Anbieter der Fall zu sein. Hier gibt es auch andere Tarifmodelle, bei denen auch die PTC's auf den Sondertarif geschaltet werden dürfen. In wie weit ein Anbieterwechsel möglich bzw. empfehlenswert ist, müssten Sie mal abklären.

Wenn Sie der Meinung sind, das System arbeitet nicht zufrieden stellend, könnten Sie sich an unsere KD-NL in Coswig wenden.
von Dejan
9. Oktober 2012, 10:51
hallo Herr Schwarz,
auch wir haben in unserem (noch nicht ausgebauten) Dachstudio die Rohre der WGT. Beide sind noch verschlossen, wie der Bautrupp sie damals "hinterlassen" hat. Würde es Sinn machen, NUR das Entlüftungsrohr zu öffnen (...da es ja im Dachboden immer etwas wärmer ist (wie Hr. Lettmann schon gesagt hat))? Oder müssten auch dazu Anpassungen vorgenommen werden?
Vielen Dank und viele Grüße
Dejan
von Holger
5. Oktober 2012, 15:02
@W. Mueller

Wir haben so ein Effizienzhaus - Plan 410.41 (Sonneninselhaus) im KfW 70 Standard mit knapp 135 m² Wohnfläche. Kamin haben wir keinen, weil wir zum einen die hohen Anschaffungskosten für Schornstein und Kamin gescheut haben und zum anderen der innovativen Schwörer-Heiztechnik vertraut haben. Von letzterer sind wir ein bisschen entäuscht, denn wirklich heizen kann man nur mit den teueren PTC-Elementen. Bei uns hängen nur die beiden Wärmepumpen (FLH und BWWP) am Wärmepumentarif, alles andere (also auch die PTC-Elemente) hängen am Haushaltsstrom ...

Gruß Holger
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
5. Oktober 2012, 09:30
Hallo Herr Lettmann,

Natürlich können Sie den Dachboden auch noch an die WGT anschließen.
Man sollte eben nach dieser Aktion eine Luftmengenmessung machen und die Geräte- bzw. Ventilparameter der neuen Situation anpassen. Hierzu können Sie gerne unseren Kundendienst in Anspruch nehmen (Tel 07387 16 400).
von M.Lettmann
5. Oktober 2012, 06:48
Hallo Herr Schwarz,

ich hoffe ich bin hier halbwegs richtig! Wir haben ein Schwörer Haus von Ende 2008 mit KFW 60, ich glaube es wurde ab dem Jahr Iso plus genannt, wir haben 140 qm Wohnfläche. Der Dachboden war zu. Jetzt wurde er geöffnet und ein richtige Treppe eingebaut. Dort stehen mir jetzt nutzbar knapp 40qm mehr zu Verfügung. Meine Frage: Es kommen Das Be und das Ent Lüftungsrohr aus dem Boden. Das Belüftungsrohr habe ich nun geöffnet und habe es immer schön warm dort oben. Die Warme Luft steigt ja ausdem Haus nach oben und zusätzlich blässt ja noch die Wärmepumpe ihre Luft dorthin. Da diese ja einen direkten Weg ohne Biegungen nach oben nimmt halt sehr effektiv. Macht es nicht Sinn an einer anderen Stelle die Entlüftung auch zu öffnen? Es wird so warm auf dem Dachboden das man das doch für die Wärmerückgewinnung nutzen könnte. Auch wenn das kein Feuchtraum ist. Oder habe ich da einen Denkfehler. Wir haben die einfache Luft/Luft Wärmepumpe ohne Erdtauscher. Viele Grüße
von W. Mueller
4. Oktober 2012, 16:26
@Holger:

Das hört sich alles plausibel an. Denke auch, dass diese Lüftungsthesen reine Theorie sind. Feuchtigkeit wird sich immer am kältesten Bauteil zuerst absetzen. Und das sind - wenn Schwörer sauber gearbeitet hat ;-) - die Fenster. Wenn also regelmäßig gelüftet wird und die Fenster nicht beschlagen, sollte man auch kein Feuchtigkeitsproblem bekommen. Das Mückenargument allerdings von H. Schwarz sticht im wahrsten Sinne des Wortes auch...

Darf man fragen, wieviel Gebäudenutzfläche Sie haben, welchen KfW-Standard und ob Sie einen Kaminofen betreiben mit wieviel Holzverbrauch? Sind bei Ihnen alle Teile der Heizung/Warmwasserbereitung am Zähler des Wärmepumpentarifs angeschlossen, bzw. beinhaltet der Haushaltsstrom auch noch Zusatzheizungen etc?

Zum Thema Stromtarif /Strompreis musste ich in einer Vergleichsrechnung feststellen, dass selbst der EnBw Wärmepumpentarif mit seinen 17,2 cent pro kwh im Vergleich zum z.B. Grünwelt Strom aufgrund der hohen Grundgebühr für den zweiten Zähler nicht oder nicht wesentlich günstiger ist..

Gruß, W. Müller
von Holger
3. Oktober 2012, 19:01
Wir schlafen z. B. gern bei offenem Fenster, das Schlafzimmerfenster im OG ist daher immer offen (solange es die Außentemperaturen erlauben). Im EG liegt das Küchenfenster recht günstig (wegen Einbruchgefahr), es ist daher auch immer offen. Die restlichen Fenster bei Bedarf, auch die Terrassentür ist öfter mal offen ...

Ich finde es gruselig, wenn bei schönem Wetter alle Fenster zugerammelt sind. Die Luftfeuchtigkeit hält sich auch in Grenzen (selten über 50 %). Und ein Fenster zu öffnen ist nicht wirklich viel Arbeit. Bei ordentlicher und rechtzeitiger Beschattung halten sich trotz großem Wintergarten (Südseite) die Temperaturschwankungen in Grenzen. Wenn es richtig warm ist, nützt einem die Lüftungsanlage ja auch nicht viel. Wir haben viel Natur ringsrum und genießen das natürlich auch ... Und 16 ct pro KWh scheinen mir paradiesische Zustände, bei uns sind es 19 ct für den Wärmepumpentarif ...

Da wir voriges Jahr erst gebaut haben und jetzt das 1. Jahr, wo wir hier wohnen, am 01.10. gerade rum war, habe ich keine Vergleichswerte, wie der Verbrauch bei laufender Lüftung gewesen wäre. Meine Excel-Tabelle zeigt mir für diese Zeit einen Verbrauch von 3.500 KWh im Wärmepumpentarif und 4.800 KWh im Haushaltsstromtarif an, auf den ersten Blick ist das schon heftig. Es gilt also gegen jede KWh zu kämpfen ;-)

LG Holger
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
2. Oktober 2012, 06:43
Hallo W. Mueller,

Die Anlage selbst nicht durch das Abschalten z.B. im Sommer keinen Schaden.

Die Frage stellt sich u.E. eher dahin, ob man nicht auch im Sommer die positiven Nebenwirkungen des gefilterten Lüftungssystem nutzen möchte. Die manchmal äußerst lästigen Fliegen, Steckmücken usw. bleiben bei einem durchgängigen Betreib der WGT doch eher draußen.
Wie schon gesagt, Nachteile für die Anlage sehen wir jedoch nicht.
von sf
1. Oktober 2012, 14:01
@Holger
Na soviel ist das im Sommer auch nicht.
60W (2 Lüfter WGT + bisschen was für Elekronik) 30W falls EWT Lüfter läuft.

Bei mir sind das je nachdem 50-100KW (ohne Kühlung) im Monat wären dann bei ~4 Sommer Monaten 200 bis 400KW
Hält sich bei ~5000-6000KW für alles (incl Warmwasser) im Rahmen würde den Aufwand daher nicht treiben.

Ich finde den Vorteil höher
Und ich frag mich ob die Rohre das mögen solange im Schlaf zu liegen.

16Cent x 300 = 48Eur im Jahr.

schönen gruß,
sf
von W. Mueller
1. Oktober 2012, 11:35
Hallo,

auch ein interessanter Ansatz von Holger. Man spart sich zumindest den Grundverbrauch der Anlage inkl. Lüfter.

Annahmen:
100W Grundverbrauch (Heizenenergie wird keine benötigt)
Zeitraum 6 Monate (April bis September) ergibt ca. 430kwh Ersparniss. Immerhin rund 90€ bei 21 cent pro KWh.

Nachteile:
- Lüftdisziplin und Arbeit
- Evt. zu kalt wenns im Sommer mal stark abkühlt
- Evt. zu warm wenn nicht ausreichend abgeschattet wurde

Herr Schwarz, gibts weitere Nachteile aus Ihrer Sicht? (Einstauben der Rohre, Anlage,...)

Gruß, W. Müller
von Familie Jauss
1. Oktober 2012, 09:51
@Holger: Reicht denn die Fensterlüftung im Sommer aus? Gerade hier hat man doch die höchste Luftfeuchtigkeit. Ich hätte gedacht, wenn man im Sommer, die Wärmepumpe und die PCT-Elemente sperrt/ausschaltet, dann dürfe sich der Stromverbrauch eigentlich in Grenzen halten. Hast du damit Erfahrungen gemacht?
von Holger
30. September 2012, 19:37
Also ich brauche eigentlich überhaupt keinen Sommer-Modus, bin in den wärmeren Monaten auf die gute alte Fensterlüftung umgestiegen und habe dabei jede Menge Strom gespart für die stromhungrige Frischluftheizung einschließlich PTC-Elemente, wenns dann wieder kälter wird. Ich werde demnächst den Wärmetauscher noch mal durchspülen und dann die Anlage langsam wieder hochfahren ...
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
25. September 2012, 06:47
Hallo sf,

Der Weg von oben nach unten hat den Vorteil, dass das warme Luftpolster der Decke mit in die Luftwalze aufgenommen wird. Somit findet neben der Luft- auch eine gute Wärmeverteilung statt.
Außerdem ist über diesen Luftweg die Staubaufwirbelung deutlich geringer, wie wenn der Luftweg von unten nach oben geht.
von sf
24. September 2012, 12:00
@Albrecht Schwarz
Ihre Ausführung: Es wäre besser, die Schlafzimmertüre geschlossen zu halten. Ganz wichtig dabei ist, dass es auf der Türunterseite einen etwa 7 mm großen Türspalt gibt. Unter diesen Umständen funktioniert die Lüftung am allerbesten, da sich im Raum ein so genannte Luftwalze von oben nach unten bildet und die verbrauchte Luft über den Türspalt zum Abluftventil wandert. Steht die Zimmertür offen, findet keine optimale Luftwalze statt.

Das mit der Luftwalze finde ich sehr interessant. Gib es dazu noch mehr technischen Hintergrund?

Schönen Gruß,
sf
von Jochen Schreck
21. September 2012, 13:59
Umschaltung Betriebsarten:

Hier wäre ein "Automatik"-Modus für viele unbedarfte Kunden sicherlich sinnvoll. Wie Markus das schon sagt, könnte man dies an der Außentemperatur festmachen und zusätzlich das Verhalten der Innentemperatur mit einfließen lassen. Für einen automatischen Modus bräuchte man eigentlich überhaupt keine Sommer-/Winterschaltung mehr: Ist's draußen und drinnen warm, dann ist der Bypass offen. Ist's draußen kühl und drinnen zu warm, ist der Bypass auch offen (es sei denn, eine gewisse Temperaturgrenze ist unterschritten, man könnte das an der Zulufttemperatur nach dem WT festmachen). Mit etwas Hirnschmalz lässt sich hier bestimmt eine gute Automatiklogik finden.

Aktuell beobachte ich, was die Innentemperaturen machen im Vergleich zu den Außentemperaturen tagsüber und nachts. Vor einer Woche habe ich die Sommerleerchassette wieder durch den passiven Wärmetauscher ersetzt. Aktuell läuft die Anlage immer noch im Sommerbetrieb, obwohl wir Nachttemperaturen von 4 °C haben. Dafür verschatte ich am Tag derzeit nicht mehr, damit die solaren Gewinne genutzt werden.

Winterbetrieb schalte ich dann ein, wenn mir die tiefste Innentemperatur unter 20 °C absinkt. Die Solltemperatur steht auf 22 °C, damit der Bypass entsprechend auch zumacht. Aktuell erreiche ich immer noch Raumtemperaturen um 22 °C.

Grüße,
Jochen
von sf
20. September 2012, 13:02
@ Birgit
Ich finde die normalen Thermostate viel besser hatte ein Voll automatisches nachträglich einbauen lassen aber habe es wieder zurückgeschickt.

Ich fand es war viel zu empfindlich auf T Änderungen und nicht so gleichmäßig wie das normale.

Die normalen Thermostate sind dank Bi Metall Technik schön träge und reagieren nicht direkt auf jeden
Luftzug z.B. bei Türöffnen, vor allem im WohnEssKüchen Raum zum Flur gut. Da im Flur im Winter kälter als im WEK.
Wir haben aber keinen Kamin im WEK, wie es mit wäre weiß ich nicht.

vg,
sf
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
20. September 2012, 08:48
Hallo Markus,

eine automatische Umschaltung der Betriebsarten wäre technisch machbar. Wir haben uns dennoch für die manuelle Umschaltung entschieden. Jeder Nutzer soll seinen, für sich geeigneten Zeitpunkt selbst vornehmen.
von Markus
19. September 2012, 22:06
Apropos kalte Luft...

Nach dem die Nächte sich der 0 Grad Grenze nähern, hier einal die Frage wann die FLH auf Winterbetrieb umzustellen ist bzw. Wann die anderen Blogger das machen.

@ Herr Schwarz: Warum erfolgt die Umstellung eigentlich nicht automatisch, z.B. Aussentemperaturabhängig?

Liebe Grüße
Markus
von Daniel Jauss
18. September 2012, 08:46
Hallo Holger,

die gleiche Frage hatte ich mir auch schon gestellt. Aber wenn du die kalte Luft nach draußen leitest, dann muss ja von irgendwoher Luft nachströmen. Entweder über ein gekipptest Fenster, was noch kältere Luft wäre, oder vom Wohnraum, was wertvolle warme Luft verbraucht.
Wir haben es jetzt so geplant, dass unser Technikraum groß genug ist, dass wir dort auch noch Waschmaschine, Kondenstrockner und Kühltruhe unterbringen können. Also alles Geräte die Wärme abgeben und die Raumtemperatur bis zur nächsten Speicherladung wieder anheben können.

Was ich dafür viel genialer fände ist es, die kalte Luft der BWP im Sommer in den Wohnraum zu leiten um damit kühlen zu können. Zusammen mit geeigneter Verschattung müsste man dann das Haus eigentlich sehr angenehm kühl bekommen.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
18. September 2012, 08:15
Hallo Holger,

unsere Erfahrung zeigt, dass pro Speicherladung mittels der Brauchwasserwärmepumpe mit einer Reduzierung der Raumtemperatur um ca. 3°C zu rechnen ist. Diese Temperaturabsenkung gleicht sich i.d.R. bis zur nächsten Ladung meist wieder aus.
Von div. Kundenrückläufen können wir weitergeben, dass viele diesen Raum dann noch als Getränkelager nutzen, was sehr gut angenommen wird.

Ein Anschluss an die Außenluft ist grundsätzlich möglich, wird aber die Raumsituation nicht nachhaltig verändern.
von Holger
17. September 2012, 18:31
Hallo Herr Schwarz,

auf die WGT hat die Brauchwasserwärmepumpe sicher keinen Einfluss, aber die Brauchwasserwärepumpe bezieht ihre Zuluft ja aus dem Technikraum und dieser wird ordentlich kalt ...

Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass die Brauchwasserwärmepumpe dieser kalten Luft noch effektiv Energie entziehen kann ... Wäre es nicht sinnvoller, die Abluft der BWWP ebenfalls nach draußen abzuleiten?

Holger
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
13. September 2012, 07:44
Hallo Herr Müller,

es ist absolut üblich sowohl die WGT als auch die Brauchwasserwärmepumpe im Technikraum zu platzieren.
Die WGT-Gerät und die Rohrleitungen ist gut gedämmt, sodass sich das System von den Gegebenheiten der BWWP nicht beeinflussen lässt.
Da brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen.
von W. Mueller
12. September 2012, 15:32
Hallo Herr Schwarz,

bei uns ist die Frischluftheizung zusammen mit der Brauchwasserwärmepumpe in einen Technikraum geplant worden. Wäre es energetisch nicht sinnvoller, diese beiden Geräte zu trennen? Ich gehe davon aus, dass vorallem im Winter die Brauchwasserwärmepumpe den Technikraum zusätzlich herunterkühlt. Die Effizienz der Lüftungsanlage und ihrer Wärmepumpe könnte dadurch schlechter werden. Wie schätzen Sie dies ein?

Freundliche Grüße,
W. Müller
von RD
12. September 2012, 07:34
Hallo Schwörerteam,

ich habe mal wieder eine Frage.

Ich habe es über den ganzen Sommer- auch bei Aussentemperaturen von nur 20 Grad und bewölkt- den Wohnraum und die schlafzimmer auf eine angenehme Zimmertemperatur von ca 21-22 Grad zu bekommen. Bei mir waren es immer ca 25 Grad obwohl ich teilweise die Kühlung eingeschaltet habe. Ebenso habe ich wert darauf gelegt, dass die Zimmer abgedunkelt waren.

Ich habe sogar eine Soleleitung.

Eingestellt ist:
Sommerbetrieb 19-20'Grad die Lüfterstufe reguliert sich ja von alleine.

SOmit stellt sich für mich die Frage? Geht meine Soleleitung überhaupt? WIe geht es denen Personen die so eine erst gar nicht haben. Und wieso tue ich mir so schwer die Zimmertemperatur auf ein angenehmes KLima zu bekommen.

Klar dass wenn es draussen 33 Grad hab ich keine 18 Grad im Haus haben kann. Das leuchtet mir schon ein.

Aber bei 25-28 Grad müsste das Haus doch auf 21-22 Grad zum Kühlen sein. Sonst kann ich die Anlage ausschalten und durchlüften. Dann bekomme ich wenigstens noch etwas Kühlung durch den Wind.

VIelen Dank für eine Antwort.
von Birgit
4. September 2012, 10:41
@ Jochen,

Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar, man hatte uns zwischenzeitlich schon ganz schön nervös gemacht wg. unserer "hohen Räume" ...
Wir haben bei uns sogar einen Kniestock von 2,63m (also zweigeschossig), aber dafür eine relativ flache Dachneigung und eine kleine Abhängung zugunsten der WGT. So kommen wir eben auf die max. 3,50m. Und außerdem eben der Luftraum - da sind dann von EG Boden bis Dach ca. 6m. Aber nur auf einer Fläche von etwa 5qm. Einen Kamin - nämlich den Schwörer Aqua Insert - hatten wir ohnehin auch schon eingeplant.

Nicht zuletzt hatten uns aber auch eure positiven Erfahrungen mit den Infrarot-Strahlerlampen im Bad dann davon überzeugt, dass die Idee mit den Infrarot-Strahlern eine gute ist. Wir haben diese natürlich auch im Bad OG (allerdings nicht in der Dusche im EG) eingeplant, aber eben auch in allen Zulufträumen...
Ich bin gespannt, ob wir nur "Pilotkunde" bleiben oder Schwörer dies auch in Zukunft weiterverfolgen wird.

Bzgl. der Thermosthate:
Wahrscheinlich werden wir auch für die Infrarot-Elemente die Standard-Eberle-Thermostate bekommen (dazu konnte man uns noch nichts genaues sagen). Hier hat man uns bei der Bemusterung zu geraten und nicht die digitalen empfohlen. Ich bin wirklich gespannt, ob die dann auch funktionieren - zumal bei Infrarot ja die Luft eher noch weniger erwärmt wird - ob man dann überhaupt noch eine "passende" Temperatureinstellung findet??
@Herr Schwarz Was ist denn Ihre Meinung zu den Thermostaten? Schwörer vertreibt ja wohl nach wie vor im Standard die analogen Eberle Thermostate. Taugen die denn dann - auch für die Deckenheizelemente?

Natürlich wäre eine komplett zentralisierte Steuerung und Automatisierung fürs Haus die non-plus-ultra-Lösung, aber wie du schon sagst: teuer.
Wir überlegen zur Zeit (Elektroplanung wird noch finalisiert) zumindest teilweise vorzusorgen, damit wir später die Möglichkeit haben, noch eine zentrale Steuerung für Jalousien/Rollos etc. nachzurüsten, ohne gleich in ein komplettes Bussystem investieren zu müssen.
Offenbar wird das aber auch bei Schwörer noch nicht so sehr viel nachgefragt, zumindest schienen wir mit unseren Fragen bei der Bemusterung etwas "exotisch" zu sein.

Viele Grüße
Birgit
von Jochen Schreck
1. September 2012, 17:49
@Birgit:

Unsere Räume haben im OG (Arbeits-, Schlaf- und Kinderzimmer) ca. 4,5 m Höhe. Wir haben eine Kniestockhöhe von 1,4 m (den hatten wir erhöht, war garnicht teuer!). Dabei ist im Schlafzimmer die Decke eine Schräge, während im KiZi und AZ eine Gaube (lichte Höhe auch 4,5 m) auf den Balkon führt, die dadurch zwei Schrägen erzeugt im Raum. Gebenüber der normalen Raumhöhe im UG sind die PTC oben auf 2,8 m Höhe angebracht. Wir hatten noch nicht das Gefühl, dass es "ziehen" würde - und das immerhin seit 2007! Meiner Ansicht nach reichen die PTC völlig aus.

Die Sache mit dem IR ist natürlich auch nicht abwegig, da IR unabhängig von Luft arbeitet. Die IR-Strahlung trifft auf die angestrahlten Objekte im Raum (menschl. Körper, Wände, Möbel etc.) und erwärmt diese dadurch. Wände und Möbel fangen durch diese Erwärmung wiederum an, Wärme abzustrahlen. Zudem erwärmt sich an den warmen Gegenständen langsam die Raumluft.

Das mit der IR-Strahlung macht vor allem im Bad Sinn, wo ja keine Zuluft, sondern nur Abluft ist. Das Bad müsste sich also eigentlich mit der abkühlenden, von den anderen Räumen abgesaugten Zuluft begnügen, was im kalten Winter kein Spaß wäre. Deshalb hat Schwörer ja im Bad, Flur und WC Direktheizkörper angebracht. Leider sind derartige Direktheizkörper eigentlich Konvektionsgeräte, es wird also heiße Luft erzeugt - und das in genau den Räumen, in denen die Luft ganz oben gleich wieder abgesaugt wird! Somit widerspricht sich der Einsatz von Direkt-Konvektionsheizgeräten in Kombination mit den abgesaugten Räumen eines zentralen Be-/Entlüftungssystems eigentlich. Wenn man genügend Energie reinbuttert, wird's natürlich trotzdem warm, das ist klar. Und die Wärme ist ja nicht verloren, sondern geht in den "Grundenergiegehalt" des Gebäudes über, der für die Wärmerückgewinnungstechnik ja so wichtig ist.

In den abgesaugten Räumen wäre meiner Ansicht nach (zumindest im Bad und evtl. WC) eine IR-Flächenheizung besser, da deren abgegebene Strahlungsenergie (lediglich Wärmestrahlung - keine Angst, völlig harmlos!) eben nicht gleich wieder abgesaugt wird, sondern ein wohliges Wärmegefühl verbreitet - selbst wenn die Raumluft garnicht so warm ist! Wir haben das bei uns in Eigenleistung in der ohnehin für die Abluftstutzen teilabgehängten Baddecke eingebaut, in Form von zwei kurzwelligen IR-Strahlerlampen à 250 Watt. Vorteil dieser Strahlerlampen ist die sofortige Abgabe von Wärme und Licht (wir verwenden Osram Siccatherm IR-Leuchtmittel ohne Rotfilter, http://www.osram.de/osram_de/produkte/lampen/speziallampen/infrarotstrahler/siccatherm/index.jsp?productId=ZMP_1007045). Die Birnen sind ein Einbaufassungen ein gesetzt und werden mit einem Aufziehtimer max. 15 Minuten betrieben. Zusätzlich halten wir im Winter über den Direktheizkörper die Badtemperatur konstant auf 20 °C. Auskühlen lassen darf man das Bad auf keinen Fall! Der Badheizkörper ist meiner Angabe zum Energiebedarf eingerechnet, lediglich die IR-Strahler nicht (die fallen aber im Hausstromverbrauch nicht auf, das würde ich in meinem Diagramm sehen - ich lese wöchentlich die Verbräuche ab und schreibe die in eine Excel-Tabelle. Im Winter unterscheidet sich der Hausstromverbrauch nicht wirklich vom Sommerverbrauch).

In dem Sinne finde ich die Idee von Schwörer, IR-Flächenheizer einzusetzen, wirklich gut! Allerdings nur für die Räume mit Abluft. Bei den Zulufträumen funktionieren die PTC-Direktheizgeräte am Zuluftstutzen prima! Lediglich die simplen analogen Eberle Raumthermostate sind - direkt gesagt - ein Mist, da die Skalenwerte nicht mit der realen Raumtemperatur übereinstimmen. Ich muss bei allen(!) diesen Thermostaten ca. 17 - 18 °C einstellen, damit 20 °C exakt gehalten werden. Stelle ich 20 °C ein, erreiche ich gut 22 °C. Hier empfehle ich die digitalen Thermostate von Eberle, auch wenn's mehr kostet.

Aus heutiger Sicht würde ich ohnehin über eine Haussteuertechnik (das Teil mit dem Touch-Screen) nachdenken. Da hat man alles viel besser im Überblick. Natürlich nur, wenn die Temperatur dann auch von dort aus einstellbar sind! Rollos, Lichter, Temperaturen, evtl. Multimedia - alles zentral verwaltet, vielleicht noch mit einer App für's iPad - und die Welt des Häuslebauers wäre so einfach. :-) Leider ist nix umsonst, heißt: Es ist halt teuer.

Übrigens funktioniert ein Kaminofen nach ähnlichem Strahlungsprinzip: Strahlung an die Wände und Decke, Rückstrahlung auf andere Objekte und dadurch schnelle Wohlfühltemperatur.

Ich hoffe, Euch noch etwas Inspiration verpasst zu haben :-)

Viele Grüße,
Jochen
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
31. August 2012, 06:55
Hallo Birgit,

die Frischluftheizung wird bei SchwörerHaus seit 2004 angewendet.
Natürlich ist jedes Haus anders, somit stellt jedes Haus seine eigene Herausforderung dar.
Bei sehr hohen Raumhöhen, Galerien etc. ergänzen Direktheiz- bzw. Strahlungsheizgeräte oder elektr. Fußbodenheizungen das Frischluftheizungssystem recht erfolgreich.
von Birgit
29. August 2012, 22:00
Hallo,

zunächst muss ich mich an dieser Stelle mal bedanken bei Schwörer für diesen tollen Blog und bei allen Kommentatoren für die vielen Tipps und Infos, die wir hier in den letzten Monaten schon bekommen haben!

@Jochen Schreck Wir haben mit Interesse (und zur unserer Beruhigung) schon in diversen Beiträgen über Deine Zufriedenheit auch beim giebelhohen Ausbau mit dem Schwörersystem gelesen.
Darf ich fragen, wie hoch Eure Räume im DG sind?

Wir sind auch gerade dabei mit Schwörer zu bauen und tatsächlich gab es in der letzten Planungsphase dann Bedenken seitens der Schwörer Technik, ob die PTC-Elemente für unsere hohen Räume das geeignete Zusatz-Heizsystem sind. Wir haben im DG Räume geplant, die bis zu 3,50m hoch sind, allerdings haben wir zusätzlich auch einen Luftraum über dem Wohnbereich.
Letztendlich werden wir nun auf die PTC-Elemente verzichten und statt dessen bietet uns Schwörer zusätzlich zur WGT Infrarot-Deckenheizelemente als Zusatzheizung an. Das Konzept erscheint uns schlüssig - auch wenn dies wohl für Schwörer noch relatives Neuland ist.
So wie wir es verstanden haben ist bei den hohen Räumen u.U. mit zuviel Konvektion durch die PTC-Elemente zu rechnen, so dass man u.U. unangenehme Zugerscheinungen bekommt. Bei der Strahlungswärme durch die Infrarot-Elemente ist dies nicht zu befürchten.

Wenn das Haus mal steht sind wir gerne bereit, über Erfahrungen zu berichten :-)

Insofern müsste man die Frage oben aber an die Schwörer-Technik stellen...

Viele Grüße
Birgit
von Wolfram
29. August 2012, 09:42
Hallo Steffen,

wir haben im vergangenen Dezember unser neues Schwörerhaus bezogen. Anfangs war ich ziemlich schockiert vom Energie-Verbrauch, da Schwörer damals noch mit Beispielrechnungen von 60€ / Monat für Heizung und Warmwasser geworben hat, die ich – ohne sie groß zu hinterfragen (Heizfläche ungleich Wohnfläche; den der Rechnung zugrunde liegenden günstigen EnBW-Tarif gibt es hier in Berlin nicht) – dann auch für unser Haus angenommen hatte. Nachdem wir dann aber im relativ milden Dezember 2011 einen Tagesdurchschnittsverbrauch von über 40 kWh hatten, hatte ich schon Heizkosten von über 200€ / Monat hochgerechnet.

Nachdem ich Herrn Schwarz von Schwörer über meine Sorgen berichtet habe, hat er einen Kundendienst-Termin veranlasst, im Zuge dessen die Anlage nochmals geprüft und dann in einem weiteren Termin genau eingemessen wurde. Zudem haben wir erst im Januar unseren Kamiofen in Betrieb genommen, der dann auch zu einem Rückgang des Stromverbrauchs beigetragen hat.

Nachdem ich bereits im vergangenen Winter die Früchte der Anpassungen sehen konnte (der durchschnittliche Stomverbrauch hat sich nach dem Einmessen der Anlage deutlich reduziert), bin ich guter Dinge, dass wir im kommenden Winter einen für ein Schwörerhaus unserer Größe angemessenen Stromverbrauch haben werden.

Für das Jahr 2012 (in dem die Anlage erst im März eingemessen wurde) prognostiziere ich einen Stomverbrauch von ca. 6.500 kWh für Heizung und Warmwasser, was für uns Heizkosten von 110€ / Monat (bei 210qm Heizfläche / 156qm Wohnfläche) bedeutet. Ich hoffe, dass wir dann im nächsten Winter durch die nun korrekt eingemessene Anlage nochmals ca. 500 kWh einsparen können (entspricht der Differenz zum Energieverbrauch eines anderen Bauherren, der einen sehr ähnlichen Verbrauch hat wie wir, seit unsere Anlage eingemessen ist). Dann hätten wir noch Heizkosten von ca. 100€ / Monat, was ich in Ordnung finde.

Langer Rede kurzer Sinn: bei einer Heiztechnik wie der Schwörer WGT solltest du zumindest am Anfang die Augen offen halten und die Verbrauchswerte kontrollieren. Ich bin der Meinung, dass die WGT nichts für Nutzer ist, die sich mit der Thematik Heizung nicht auseinander setzen möchten. Nur wenn du die Funktionsweise und die Tücken verstanden hast, kannst du die Heizung effizient betreiben. Einziehen, die einzelnen Raumthermostate auf die gewünschte Temperatur drehen und bis zur ersten Stomrechnung warten, ist bei dieser Heiztechnik nicht empfehlenswert. Wenn du dich aber etwas einliest und die Angebote von Schwörer nutzt (wie die Kommentare hier oder den guten Service von Herrn Schwarz und seinen Kollegen), kann ich dir nur empfehlen, tatsächlich mit Schwörer zu bauen. Allein auf die Lüftungsanlage würde ich nie wieder verzichten wollen – es ist ein echter Komfort-Gewinn im Winter bei geschlossenem Fenster morgens im frisch gelüfteten Schlafzimmer aufzuwachen :-)
von Thomas
28. August 2012, 13:40
@ Steffen
Hallo Steffen,
wir haben ebenfalls uns für die Fa. Schwörer entschieden, nachdem mehrere Bekannte von uns (die seit mehreren Jahren bereits in Schwörer-Häusern wohnen) diesen Hersteller empfohlen haben. Desweiteren konnten wir bei einer Familie den Auf- und Ausbau miterleben, somit war für uns die Entscheidung gefallen. Nachdem unser Bauvorhaben abgeschlossen ist, können wir mit gutem Gewissen eine Weiterempfehlung aussprechen. Bzgl. der Frischluftheizung waren wir lange unsicher, die Bedenken haben sich aber nach Gesprächen mit den o.g. Bekannten erledigt. Selbst wenn es Tage gibt (und die wird es immer geben!), an denen der Stromverbrauch aufgrund der kalten Temperaturen deutlich erhöht ist, braucht man sich keine Sorgen machen. Ich vergleiche es am besten mit einem Auto: Wenn man bergauf fährt oder schnell beschleunigt, verbraucht man doch auch deutlich mehr Sprit (kann man ja mittlerweile auf der Anzeige genau mitverfolgen...) als bei der gleichmäßigen Fahrt auf der Landstraße. Aber hat man deswegen beim Auto Bedenken? Nein, man richtet sich nach dem Durschnittsverbrauch. Ich kann meinem Vorredner nur Recht geben: Wenn man die o.a. Punkte berücksichtigt, erreicht man wirklich gute Durschnittswerte und das ist alles was zählt (nicht einzelne Spitzenwerte!). Wir haben aus diesem Grund auch einen Kaminofen eingebaut, um genau an solchen Tagen bzw. in der kalten Jahreszeit solche Spitzen zu vermeiden bzw. abzumildern (vom Wohlfühlfaktor mal abgesehen...). Jedes System hat nun mal seine Vor- und Nachteile, aus unserer Sicht überwiegen die Vorteile, die "Nachteile" kann man durch durch angepasste Verhaltensweisen und durch Nutzung eines Kaminofens wettmachen :)
Wir stehen übrigens für eine Kontaktaufnahme gerne zur Verfügung, einfach über Schwörer nach unserer Nummer/E-Mail Adresse fragen, hier im Blog wollen wir dies nicht veröffentlichen.
Viele Grüße,
Thomas
von Jochen Schreck
27. August 2012, 20:50
@Daniel und Steffen:

Ich habe hier komplett giebeloffene Räume im Obergeschoss:
Seit fünf Jahren kein Problem! Wieso sollten die sich anders verhalten als normale Räume?

Viele Grüße,
Jochen
von Daniel Jauss
27. August 2012, 09:33
Hallo Steffen,

wir bauen aktuell auch mit Schwörerhaus und standen im ersten Quartal dieses Jahres vor der gleichen Frage. Ich habe dann aber doch Kontakte zu anderen Schwörerkunden gefunden, die absolut zufrieden sind mit dem System.
Ich denke man muss es so sehen: Schwörer baut pro Jahr 1.000 Häuser, die allermeisten davon mit Frischluftheizung. Ich habe mir dann halt gesagt, dass davon die Anzahl der Personen die hier mit Problemen kämpfen verschwindend gering ist. Wenn es ein grundsätzliches Problem mit der Heizung gäbe, wäre hier wahrscheinlich viel mehr die Hölle lös, bei 1.000 Neukunden pro Jahr! :-)
Ich denke problematisch wird es vorallem bei sehr hohen Giebelhohen Räumen, falscher Bedienung oder zu großer Erwartung.
Schau mal im Internet nach ein paar Baublogs und nimm Kontakt zu den Leuten auf, dann wirst du wie wir wieder viel beruhigter sein :-)
von Jochen Schreck
24. August 2012, 15:48
@Steffen:

Willkommen hier im Blog.

Die "Frischluftheizung" ist ein viel diskutiertes Thema, richtig! Das heißt aber nicht, dass das System nicht gut funktioniert. Viele müssen sich bei den neuen, hochisolierten Häusern erst noch etwas umgewöhnen, denn im Normalfall zieht es da nicht, Wärme verlässt das Haus viel weniger schnell und man kann so die Wärmeenergie sehr gut im Hause halten.

Die Frischluftheizung basiert genau darauf:
- Es wird ständig frische Luft ins Haus geblasen, während der Abluft die Wärmeenergie über einen passiven Wärmetauscher entzogen wird.
- Über die eingebaute Wärmepumpe wird mit wenig Energieaufwand der Abluft dann noch mehr Energie entzogen
- Durch die sehr gute Hausisolierung wird die Wärme generell gut im Haus gehalten.
- Fensterlüftung sollte in der kalten Jahreszeit aufgrund der verlorenen Wärme vermieden werden. Ohnehin wird durch die Lüftungsanlage ca. alle zwei Stunden der komplette Luftinhalt im Haus ausgetauscht.
- Die Raum- und Haustemperatur sollte möglichst konstant gehalten werden, da ständige Aufheizen und Abkühlen mehr Energie erfordert.
- Stark unterschiedliche Raumtemperaturen (z.B. Schlafzimmer sehr kalt) sind mit vertretbarem Energieaufwand kaum machbar. Man gewöhnt sich aber dran und braucht einfach nur noch sehr dünne Bettdecken.
- Ein Kaminofen (Option) bringt im Winter wohlige Wärme und spart massiv elektrische Energie. Man kann hier mit 1 - 2 m³ Holz pro Winter rechnen für einen kleinen Kaminofen im Wohnzimmer. Er muss eine externe Zuluft haben.
- Dunstabzughauben müssen Umluftbetrieb haben (mit viel Aufwand ginge auch Abluft, jedoch halte ich das für Energieverschwendung im Winter).
- Ein Erdwärmetauscher (Option) wärmt im Winter die Zuluft an und kühlt diese im Sommer ab.

Das der ein oder andere auch immer wieder mal seine Sorgen mit der Technik hat, dürfte klar sein. Leute mit anderen Heizsystemen haben andere Sorgen, ganz sicher. :-)

Wir selbst bereuen in keiner Weise, ein Schwörer Frischluft-Heizsystem (WärmeDirekt) gekauft zu haben und sind zufrieden damit. Bei einer Gebäudenutzfläche von ca. 190 m² haben wir einen Stromaufwand von ca. 3500 kWh pro Jahr (Warmwasser, Lüftung, Wärmepumpe, Heizgeräte und -register - alles, was die Heizung betrifft inklusive). Benutzer ohne Kaminofen berichten von ca. doppelt so viel Energieaufwand ohne Kaminofen. Dafür hat Schwörer aber auch mal eine Kundenbefragung durchgeführt und ein Diagramm erstellt.

Somit kann ich das Frischluftheizsystem nur "wärmstens" empfehlen.

Viele Grüße,
Jochen Schreck
von Steffen
20. August 2012, 11:20
Hallo zusammen,

Meine Frau und ich stehen kurz vor dem Kauf eines Schwörer Hauses mit Frischluftheizung, Erdwärmetauscher etcetc...nun sind wir auf diesen Blog gestossen und reiben uns ein wenig die Augen wieviel Kritik an dem System laut wird und wie viele Fragen anfallen. Gibt es auch positive Meinungen bzw Erfahrungsberichte ? Kann es sein dass viele der negativen Erfahrungen auf Bedienungsfehler zurückzuführen sind da dieses System ja doch recht komplex ist ? Vielen Dank !
von Wolfgang
18. Juli 2012, 16:56
Hallo Herr schwarz,
können sie mir noch rueckmeldung zu meinem Eintrag vom 30.6 geben. vielen dank
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
2. Juli 2012, 12:58
Hallo Rudy,

Tendenziell haben Sie recht. Trotzdem sollte mit der Verkeimung absolut vorsichtig walten.
Eine Überwachung des Rohrleitungsnetzes ist leider nicht möglich.

Unsere Empfehlung geht jedenfalls ganz klar weg von einem Mix von Klimatisierung und WGT, bzw. hin zu einer seperaten, autarken Klimatisierung.

Der Beschattung gilt die Hauptaufmerksamkeit, denn, ist die Wärme erst mal im Haus, kann diese aufgrund der sehr guten Dämmung nur mit Aufwand aus der thermischen Hülle transportiert werden. Daher gilt es in der sommerlichen Nutzung, die Wärme so gut wie möglich (insbesondere von den Fensterflächen) fernzuhalten.
Natürlich sind Außenrollladen oder Schiebeläden die Beste Möglichkeit, die Wärme fernzuhalten.
von Wolfgang
30. Juni 2012, 18:27
Hallo Herr Schwarz,
am Wochenende kam ich in den Genuß mich mit unserem Erdwärmetauscher zu beschäftligen. Am NETEC Bedienelement wollte ich die SommerMax Temperatur von (Werkseinstellung 25Grad) auf 22Grad reduzieren und speichern.Jedesmal wurde aber nach dem Speichervorgang 24Grad angezeigt. Können Sie mir sagen was ich tun muss um den EWT so einzustellen, dass ab (bzw. unter) 22Grad dieser zugeschalten wird.
Im Zentralbauteil BAUINFOCENT Bedienteil im Keller seh ich im Programm EWT den Hinweis Erdwärme Keine. Nach Betätigen der Tasten +/- bzw. Enter oder Next passiert nichts. Somit kann ich hier nicht in das Programm Erdwärme Sole springen um dort Parameter zu ändern.
Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.
Gruß
Wolfgang
von Rudy
26. Juni 2012, 14:42
@Herr Schwarz,

würde denn die Verkeimung überhaupt innerhalb der Zuluftkanäle stattfinden? Bildet sich das Kondensat nicht außen an den kalten Rohren, bzw. wo würde es sich dann bilden?
Bei welchem Temperaturdelta würde denn noch keine Gefahr der Verkeimung bestehen?

Die Idee mit der zentralen Klimatisierung kam mir auch schon mal. Unsere Passivhausfenster können wir nur mit dem dazwischen liegenden Rollo verschatten, was nicht ganz optimal ist. Der EWT bringt zwar einiges, aber bei Hochtemperatur kommt die Luft dort auch mit 21° - 22° C raus.

Danke und Gruß,
Rudy
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
13. Juni 2012, 15:43
Hallo Wolfgang,

Sicher wäre die Idee ganz "Kuhl", wenn da nicht die Probleme mit dem Kondensat und der daraus entstehenden Verkeimung wäre.
Mit unseren WGT's wollen wir jedoch das Stichwort "Frischluft" nicht verlieren, daher ist die Idee leider nicht praktikabel.
von Wolfgang
12. Juni 2012, 18:48
Hallo Robert,
ich kann Deine Aufregung absolut nicht teilen. Insgesamt hält hier das Schwörersystem IM MOMENT (so heiß war es ja noch nicht) was es verspricht. Wir erreichen nach ca. 3-4 Stunden Betrieb eine merkliche Abkühlung
von 2 Grad ohne, ohne dass beschattet wird!Der Verbrauch ist hierbei ca. 2KWh höher pro Tag.
Der Zusatzverbrauch ist mir aber allesamt einen erholsamen Aufenthalt in unseren geliebten 4 Wänden allesamt Wert.

@Hr.Schwarz:
Die Anregung von Hr. Jauss finde ich richtig gut. Gibt es Möglichkeiten ein Klimagerät zentral mit anzuschließen?
von Daniel Jauss
11. Juni 2012, 15:57
@Robert:

Kann es sein, dass hier eventuell ihr Verkaufsberater falsche Erwartungen geweckt hat?
Denn bei uns hat der Verkaufsberater gleich darauf hingewiesen, dass die Kühlfunktion zwar existiert, wir diese aber nicht wie eine Klimaanlage betrachen sollen, sondern eher für den seltenen, gezielten und vorallem kurzfristigen Einsatz (1-2 Stunden), und zwar für die Fälle in denen die Temperaturen trotz verschatteter Fenstern im Haus zu hoch sind.
Unser Haus steht noch nicht, sondern es wird erst ab Oktober mit dem Bau begonnen, aber ich für meinen Teil habe nach der Aussage unseres Beraters auf jeden Fall keinen Dauereinsatz der Kühlfunktion geplant.
Dass während der Kühlfunktion die WGT auf LS3 läuft, war aber auch mir neu.

Super fände ich übrigens, wenn es bei der WGT eine Möglichkeit gäbe ein "echtes" Klimagerät anzudocken, um einen Vorteil zu haben, dass überall schon Lüftungskanäle verlegt sind.
Oder, dass man im Sommer die kalte Abluft der Brauchwasserwärmepumpe in die Lüftungskanäle leiten könnte, um das Haus zu kühlen.

Insgesamt ist Kühlung leider aber ein teurer Luxus :-(
von Jochen Schreck
11. Juni 2012, 12:07
@Robert:

Kühlen ohne Energieaufwand geht nun mal nicht, das sollte doch klar sein! Ich finde, es ist schon ein besonderes Highlight, dass man mit der Anlage im Sommer auch ankühlen kann. Würde ich eine Klimaanlage verwenden, wäre der Energieaufwand sogar noch sehr viel höher. Dementsprechend kühlt das Schwörersystem ja auch nur etwas an - im Gegensatz zu einer Klimaanlage.

Sinn macht die Kühlfunktion eigentlich nur an sehr heißen und vor allem sehr schwülen Tagen, denn hier ist der Hauptvorteil, dass die Luftfeuchtigkeit im Haus dramatisch heruntergesetzt wird durch den Kondensator im WGT. Das zusammen mit den erreichbaren 2 - 3 Grad weniger im Haus fühlt sich deutlich kühler und vor allem angenehmer an als ohne Kühlung.

Wie gesagt, Komfort hat eben seinen Preis und beim Kühlen ist's noch deutlich teurer als beim Heizen, da der Wirkungsgrad viel geringer ist. Den Preis nehme ich aber bewusst in Kauf, wenn's im Sommer wirklich mal not tut. Das war nur wenige Male in den letzten Jahren.

Übrigens rentiert sich auch gerade an heißen Sommertagen die Luftansaugung über ein Erdwärmetauscherrohr (oder auch der jetzige Sole-EWT?): Hier wird die Luft schon völlig kostenfrei vorgekühlt dem Haus zugeführt (außer dem kleinen notwendigen Zusatzlüfter).

Grüße,
Jochen
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
5. Juni 2012, 15:48
@ Markus

Wir schauen uns diese Sache über den KD gel. mal an und melden uns rechtzeitig vorher bei Ihnen.
von Markus
5. Juni 2012, 07:41
@ Herr Schwarz

Hallo Herr Schwarz,

ich habe das mal probiert und die Türe mal den ganzen Tag zugelassen. Aber dieser " Schlafgeruch" ist immer noch da. Türspalt ca. 6-7mm.

Gruß Markus
von Robert
1. Juni 2012, 08:22
Hallo hr. Schwarz,

also da muss ich mich jetzt aufregen.

Für mich bedeutet das, dass ich aus kostengründen die Kühlfunktion nicht einschalten kann. Dazu kommt noch die LS 3 Geräusch, das für uns viel zu laut ist.
Mir wurde es sogar noch als Schwörer Highlight verkauft, dass man im Sommer eine Kühlfunktion hat.


Zum thema Brauchwasseranteil: Die gemessenen 20kwh mit der Kühlfunktion können eigentlich nicht viel mit dem Wasser zu tun haben, denn wenn ich die Kühlfunktion auschhalte benötige ich nur ca 5kwh. WArmwasser benötige ich ja ob Kühlfunktion an oder aus.
D.h. ich brauche für die Kühlfunktion min. 15 kwh.

Naja dann hab ich wenigstens den Luxus eine Kühlfuntkion zu besitzen die man nicht nutzen kann.
von Markus
31. Mai 2012, 11:43
@ Herr Schwarz

ok werde das mal probieren. Dankeschön

Gruß Markus
von Wolfram
31. Mai 2012, 10:25
Hallo Herr Jauss,

ich habe seit ein paar Wochen ein Energiemessgerät an der Brauchwasser-Wärmepumpe hängen. Wir kommen damit auf einen Stromverbrauch von ca. 3 kWh pro Tag (im tiefen Winter wird er wohl ein wenig höher liegen aufgrund der etwas niedrigeren Keller-Temperatur). Natürlich ist der Stromverbrauch vom individuellen Wasserverbrauch abhängig – ich würde aber sagen, ein sonderlich großer Energiefresser ist die WW-WP sicherlich nicht.

Viele Grüße!
Wolfram
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
31. Mai 2012, 08:52
Sehr geehrter Herr Jauss,

Die Norm geht von einem Brauchwasseranteil von 12,5 kWh/m²/a aus. Diesen Wert kann man durchaus als Erfahrungswert ansetzen.
Die von Ihnen hochgerechneten 3650 kWh/a halten wir für zu hoch, allerdings bei einem sehr hohen Warmwasserverbrauch auch nicht gänzlich ausgeschlossen.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
31. Mai 2012, 08:51
Hallo Markus,

es wäre besser, die Schlafzimmertüre geschlossen zu halten. Ganz wichtig dabei ist, dass es auf der Türunterseite einen etwa 7 mm großen Türspalt gibt. Unter diesen Umständen funktioniert die Lüftung am allerbesten, da sich im Raum ein so genannte Luftwalze von oben nach unten bildet und die verbrauchte Luft über den Türspalt zum Abluftventil wandert.
Steht die Zimmertür offen, findet keine optimale Luftwalze statt.
Sollte sich nichts verbessern, kann über unseren Kundendienst bei Gelegenheit die Luftmenge kontrolliert werden.
von Markus
31. Mai 2012, 07:35
@ Herr Schwarz

Hallo Herr Schwarz,

ich hab mal eine Frage zur Luftqualität. Wir haben im Schlafzimmer diesen Schlafgeruch. Wir bekommen diesen aber irgendwie nicht ganz raus. Die Türe ist zum Flur immer auf auch den ganzen Tag über. Abends ist dieser Geruch aber immer noch da.

Haben Sie mir einen Tipp was ich tun kann?

Gruß Markus
von Daniel Jauss
31. Mai 2012, 07:26
Hallo Herr Schwarz,

ihr letzter Kommentar macht mich etwas nachdenklich. Wenn sie vermuten, dass die 20 kwh/Tag nicht nur von der WGT kommen, sondern auch von der Brauchwasserwärmepumpe, dann stelle ich mir die Frage wie hoch der Anteil der Brauchwasserwärmepumpe denn so ist (Schnitt/Erfahrungswert).
Sollte die Brauchwasserwärmepumpe z.B. für die Hälfte 20 kWh/Tag verantwortlich sein, würde das ja bedeuten, dass für die Brauchwasserwärmepumpe 10 kWh/Tag notwendig sind, also 3650 kWh pro Jahr! Ich hoffe, dass dem nicht so ist. Was ist denn der durchschnittliche kWh/Tag-Wert der Brauchwasserwärmepumpe bei normalem Wasserverbrauch (3-Personen Haushalt)?

Viele Grüße,

Daniel Jauss
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
29. Mai 2012, 13:15
@ Robert

die Kühlfunktion benötigt aus technischen Gründen die Lüfterstufe 3, da lässt sich leider nichts dran ändern.
Die Stufe 3 ist als Sonderfunktion zu sehen, ganz gleich ob gekühlt, oder nur gelüftet wird. Der Luftdurchsatz ist ca. 1,5 fach höher als in der Normalstufe 2, daher sind die Geräusche auch als Normal einzustufen.
Wir empfehlen ganz dringend, vor der Kühlung unbedingt rechtzeitig die Beschattung der Südausgerichteten Fenster vorzunehmen. Nur dann wirkt sich die Kühlung durch den Sole-EWT und der Wärmepumpe positiv und effektiv aus.
Ist die Wärme erst mal im Haus, dauert es schon eine gewisse Zeit, bis sich die Kühlung der WGT auf die Raumtemperatur auswirkt.
Als Richtwert können pro m² Fensterfläche bei Sonnenschein ca. 800 W Wärmeeintrag in angesetzt gebracht werden.
Daher ist die Frühzeitige Beschattung so enorm wichtig.
Die 20 kWh/Tag können nicht allein von der WGT-Wärmepumpe her kommen, da muss noch ein anderer Verbraucher mitlaufen, z.B. die Brauchwasserwärmepumpe.
von sf
29. Mai 2012, 13:14
@Robert

Mach das bloß nicht im Dauereinsatz den ganzen Sommer durch.
Verschattung aller Fenster ist angesagt.

Klar wird es mit WGT Kühlung besser aber ist viel zu teuer.

Das würde ich nur als Noteinsatz bei Außen T. größer ich sag mal 30 Grad machen.
Und dann auch nicht immer weiter durch 24h.

Hast du einen EWT?

sf
von Robert
25. Mai 2012, 09:22
Hallo Hr. Schwarz,

also irgendwie werde ich mit der WGT von Schwörer nicht warm. Ich habe aktuell auf Sommerbetrieb umgeschaltet mit der Kühlfunktion.Auf 19 Grad eingestellt. Dies sollte man ja bei den heissen Temperaturen immer so machen.Nun ist das Gebläße immer auf Stufe drei und das ist schon enorm hörbar. Das kann aber doch nicht sein, dass nun der ganze Sommer über so ein Summen im Haus ist. Oder doch? Auf Stufe zwei kann ich die Kühlfunktion ja nicht stellen. Und wenn ich die Kühlfunktion abschalte wird ja nur die Luft ausgetauscht. Dann hätte ich mir ja die Soleleitungen sparen können. Vorallem benötige ich mit der Kühlfunktion über 20 kwh. Ist das normal?
Vielen Dank für Ihre Hilfe
von Holger
18. Mai 2012, 19:55
Wir haben leider nicht so ein Glück, macht wahrscheinlich jeder Elektriker so wie er grad drauf ist ... :-(
von Stefan
15. Mai 2012, 20:56
Hallo
Bei uns ist die Zirkulationspumpe an einer extra Sicherung angeschlossen.
Das heist einfach die Sicherung ausschalten.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
15. Mai 2012, 14:43
@ Holger

Einen Ein/Aus Schalter gibt es in der Tat der Zirkulationspumpe nicht. Sie können entweder die Stufenschalter auf Stellung 1 stellen, was bedeutet, dass die Zirkulation minimal läuft, also höchste Energieeinsparung.
Alternaiv müssten Sie die Stromversorgung abklemmen, was eigentlich in den Bereich eines Fachelektrikers gehört.
Daher würden wir zuerst über den Stufenschalter gehen dann beobachten.
von Holger
13. Mai 2012, 13:44
Hallo Herr Schwarz,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Wie lässt sich die Zirkulationspumpe deaktivieren? Sie ist doch fest an das Stromnetz angeschlossen ...
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
8. Mai 2012, 06:59
@ Holger

die Brauchwasserwärmepumpe (BWWP) läuft dann wieder an, wenn die Speichertemperatur um den eingestellten Wert ( T-min.) von der Speicher-Solltemperatur nach unten hin abweicht.

Auch ich halte es für möglich, dass die Zirkulationspumpe für das schnelle Anlaufen der BWWP verantwortlich ist.
Zum Test würde ich empfehlen, die Zirkulation mal für einen überschaubaren Zeitraum zu deaktivieren.

Sie dürfen sicher sein, dass die BWWP so wie bei Ihnen installiert, effizient arbeitet.
von Holger
6. Mai 2012, 17:25
Hallo Herr Schwarz,

meine Frage passt vielleicht nich ganz hier her, aber ich versuche es trotzdem ...

Ich habe das Gefühl, dass die Brauchwasserwärmepumpe sehr oft läuft, obwohl kein warmes Wasser verbraucht wird. Ich habe öfter mal längere Zeit im Keller zu tun, außer mir ist keiner im Haus. Ständig schaltet sich diese "Höllenmaschine" zu. Der Techniker von Schwörer meinte, es würde an dieser Zirkulationspumpe liegen, kann das sein? So spare ich beim warmen Wasser und zahle beim Wärmepumpenstrom drauf ...

Warum wird die kalte Luft (Abluft) der Brauchwasserwärmepumpe eigentlich nicht nach draußen abgeleitet? Im Technikraum herrscht manchmal eine eisige Stimmung ... Aus dieser kalten Luft soll die Wärmepumpe dann noch Energie für das Warmwasser gewinnen? Arbeitet diese dann eigentlich noch effizient?
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
4. Mai 2012, 15:41
@ Manfred,

richtig, der Sommer-Abluftbetrieb setzt min. ein schräg gestelltes Fenster voraus.
Wenn dies nicht der Fall ist, kann bei geschlossenen Fenstern im Laufe der Zeit ein Unterdruck aufgebaut werden, da über WGT in dieser Betriebsart die Zuluft abgestellt ist.
Daher gilt es, die Hinweise in der Bedienungsanleitung zu diesem Punkt zu beachten.

Sofern ein Unterdruckwächter, z.B. für den Kaminofen vorhanden ist, wird ein Unterdruck größer 4 Pa angezeigt.
von Manfred
4. Mai 2012, 10:09
Hallo Hr. Schwarz,
Beim Sommerbetrieb Abluft sollte ja ein Fenster offen sein. Was wird passieren, wenn das nicht geschieht, z.B. wenn die Anlage aus Versehen umgeschaltet wird (z. B. Durch ein Kind). Gibt es da eine Sicherheitsfunktion?
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
2. Mai 2012, 13:53
@ Max

Wir sind auch der Meinung, dass die Brauchwasserwärmepumpe auch auf dem Heizungszähler geschaltet sein sollte.
Bitte prüfen Sie dies nochmals. Im Bedarfsfall, wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst.
von Max
2. Mai 2012, 12:46
Mich würde mal stromseitig die Verkabelung der WGT interessieren wenn man zwei Zähler im Haus betreibt - eben einen für Haushaltsstrom und einen für Wärmestrom.

Folgendes ist mir nämlich aufgefallen nachdem ich nun die zweite Zeile (aktueller Verbrauch) der EDL21 Stromzähler einblenden konnte.

Sommerbetriebsmodus läuft - Lüftung läuft ebenso - aktuelle Leistung auf dem Stromzähler = 0
Kühlbetrieb aktiviert - aktuelle Leistung auf dem Stromzähler = 0

Ich werde das mal weiter beobachten und noch anderes ausprobieren aber das kommt mir schon komisch vor - Zähler funktioniert auch, sobald die Frischwasserwärmepumpe dazuschaltet werden ca. 500 Watt angezeigt.

Eigentlich sollte doch alles was mit Heizung und Warmwasserbereitung zu tun hat auf den Wärmepumpenzähler angeschlossen sein - kann es sein das manches eben nicht dort angeschlossen wurde sondern über den Haushaltsstrom läuft?? Würde ja nicht nur mehr kosten sondern auch die Verbrauchswerte verfälschen.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
2. Mai 2012, 07:35
Sehr geehrter Herr van Dommele,

Die Umschaltung von Winter- auf Sommerbetrieb kann m.E. dann erfolgen, wenn die Außen-Nacht-Temperaturen im Bereich über 10°C liegen.
von Van Dommele
30. April 2012, 15:07
Hallo Herr Schwarz,

Ab wann sollte man die WGT auf Sommerbetrieb umschalten?
MfG Marc van Dommele
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
2. April 2012, 07:40
@ Naddel

es ist richtig, dass die Hausgröße die Anzahl der Lüftungssysteme bestimmt. Beträgt die Fläche mehr als 200 m², würde auch ich 2 Systeme empfehlen. Zum einen sind die Geräte von der Luftmenge her begrenzt, zum anderen wird bei größeren Häusern auch das Leitungssystem umfangreicher. Dadurch wird auch der Druckverlust größer. Würde das alles über ein System „gedrückt“, wären „Nebenwirkungen“ wie Strömungsgeräusche eine Konsequenz.
Auch bei herkömmlichen Heizsystemen benötigen sie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, wobei wir wieder bei der oben genannten Thematik sind.
von Naddel
28. März 2012, 22:04
Hallo Herr Schwarz,

wir planen ein knapp über 200 m² großes WDH ISO+ Haus mit Soleerdwärmetauscher und Aqua Insert System. Bei dieser Größe ist wohl eine 2. WGT notwendig. Treibt das den Stromverbrauch pro m² und Jahr nicht enorm in die Höhe? Schließlich arbeiten dann ja 2 Lüftungsanlagen und 2 Wärmepumpen.
Muss der Soleerdwärmetauscher dann auch an beide WGT vorgeschaltet werden?
Ist eine konventionelle Heizmethode (z.B. Gas, Öl, Pellets, Luft-Wasser-WP) bei dieser Hausgröße nicht effektiver?

Hat hier evtl. jemand Erfahrung mit 2 WGT-Geräten im Haus?

Viele Grüße, Naddel.
von Andreas Wiener
23. März 2012, 20:28
Unsere erste Erfahrung seit einem halben Jahr: wir haben im Winter nicht gefroren und seitdem 6000 Heizungs-kWh verbraucht. Unser Schw.Haus hat ca. 175m^2, der Luftumsatz Stufe 2 wurde vom Service auf ca. 200m^3/h eingestellt (also etwas weniger als 0,5Vol/h).
Die Wärmepumpe ist bei Aussentemp. unter 10° durchgängig an, schaltet sich jedoch bei 2 Holzladungen im Kaminofen für 3-4h ab (wichtig: Kaminofen an - Zusatzheizer aus!). Ohne Zusatzheizung blieb die Temp. auch bei 0-5°C Aussentemp. im EG oft nur unter 21°C, also zu kalt.
Das Abtauverhalten ist tatsächlich nicht optimal. Abtauen MUSS sein, denn wenn es draussen kalt+feucht ist und der Verdampfer die Abluft unter den Taupunkt abkühlt und kälter als 0° wird, muss das Kondensat frieren. ABER: die Abtauautomatik schaltet entsprechend der Verdampfer-Temperatur (z.B.-4°C). Das kann zu früh(trocken=kein Eis) oder zu spät sein. Man merkt es an der Lüfterdrehzahl (und dem Dröhnen draußen): der Ablüfter regelt sich hoch, wenn Eis den Verdampfer verstopft - erst dann ist eigentlich Grund zum Abtauen. Im Auslieferungszustand war es am Anfang (der letzte Herbst war sehr feucht) nachts ein ständiges periodisches Abtauen, wodurch die Heizleistung schon bei Aussentemperaturen unter 7 °C nicht ausreichte.
Wenn die Drehzahl statt 1700 steigt auf 2000 und ich das Dröhnen draussen höre ;) schalte ich die Abtau-Einschalt-Temperatur kurz höher als die aktuelle Verdampfertemp. danach gehe ich wieder leicht unter diesen Wert, der abhängig ist von der absoluten Luftfeuchtigkeit draussen Also ich wünsche mir eine Abtauautomatik entsprechend der Lüfterdrehzahl.
Dazu habe ich erstmal den Schnittstellenadapter + Überwachungssoftware von Hermes-Electronic, nicht perfekt, aber sehr hilfreich.
Viele Grüße.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
12. März 2012, 14:36
Hallo Herr Schneider,

Ja das ist normal.
Solange die WP läuft, wird sie immer wieder in die so genannte Heißgasabtauung gehen.
Natürlich wird dies nicht mehr in der Häufigkeit sein, wie wenn Frosttemperaturen sind.
von Thomas Schneider
10. März 2012, 12:48
Mir ist aufgefallen, dass unsere Frischluftheizung auch noch bei 7°C Außentemp. ab und zu in den Abtauvorgang wechselt. Ist das normal?

Viele Grüße,
Thomas Schneider
von Rudy
9. März 2012, 10:41
Moin zusammen,

der Heizenergieverbrauch eines Hauses hängt ja von mehreren Dimensionen ab.
Die "einfachste" und die, mit der sich am meisten einsparen lässt, ist die Struktur der Gebäudehülle, an der sich aber nach dem Bau des Hauses nicht mehr viel ändern lässt.
Letzteres gilt auch für die Heizungsanlage. Es besteht aber oft die (finanzielle) Herausforderung, Heizungssystem und Gebäudehülle in Einklang zu bringen. (All denen, die noch nicht gebaut haben, kann man die Überlegung ans Herz legen, diese finanzielle Herausforderung abzumildern, indem man an einer anderen Schraube dreht, die sowohl finanzielle als auch ökologische Effekte hat, nämlich die m².)

Wenn das Haus dann steht, bleibt zur Beeinflussung quasi nur noch das eigene Heizverhalten (wozu von Max aufgefordert wird ;-) ). Und wenn ich von einer anderen Passivhausbesitzerin (kein Schwörerhaus) höre, dass in deren Bad direkt geheizte 25°C herrschen (müssen), dann sehe ich doch schon einen prima Ansatzpunkt. Um's mit der Diät-Metapher zu sagen: Müssen's denn wirklich zwei Schokoriegel täglich sein?

Viele Grüße.
von Max
7. März 2012, 07:40
"Insgesamt nimmt das Wohnen in Niedrigenergiehäusern schon Züge an wie beim Kalorienzählen während der Diät, oder? ;-D"

So ungefähr - wobei die meisten Diäten dem Jojo Effekt unterworfen sind und Schwachsinn sind - besser wäre es sich generell fitter zu halten und sein Leben zu verbessern und so langfristig etwas davon zu haben...

Das gilt auch für "unsere" Heizung - wie auch für alle anderen in verschiedensten Häusern.
Ich hatte es schonmal angedeutet.
Energie einsparen ist kein Selbstläufer, jeder ist aufgefordert da mitzumachen und sich selbst einzubringen um ein gutes Ergebnis für die Umwelt und damit auch letztendlich für seinen Geldbeutel zu erzielen - einfach nur warten das ganz automatisch was passiert bringt nichts - Kilos purzeln auch nicht durch abwarten...
von Daniel Jauss
6. März 2012, 15:45
@sf
Ich hatte einen Schreibfehler in meinem Text, den ich sofort nach dem Absenden bemerkt hatte aber man kann ja seine Einträge nicht mehr korrigieren :-)
Es muss heißen 1 Euro pro qm pro MONAT. Also 125 Euro Kosten für Heizung und Warmwasser im Monat bei einem 125 qm großen KfW70 Haus. Deswegen dann 1500 pro Jahr.

Ansonsten gebe ich dir vollkommen Recht. Aus den Häusern ist natürlich ökologisch noch viel mehr rauszukitzeln. Rechnerisch glaube ich das allerdings nicht.

Ich denke (ohne es zu Wissen), dass der Ansatz wahrscheinlich aus dem Passivhaus-Bau kommt. Dort wird ja auch versucht gänzlich ohne Heizung auszukommen und nur im Notfall geringfügig nachzuheizen.
Bei den Schwörer-55er und 70er-Häusern kann man die gleiche Technik einsetzen, die dann allerdings mehr Stromkosten nach sich zieht, was sich aber immernoch rechnet.

Ich denke ein Kompromiss wäre ein Betrieb mit Kaminofen und ausgeschalteten PCT-Elementen dann betreibt man die Schwörerhäuser schon wesentlich Umweltfreundlicher. Der Kaminofen heizt das Haus hoch und stösst nur soviel CO2 aus wie die Bäume aufgenommen haben, und die FLH verteilt und hält die Wärme im Haus über einen langen Zeitraum zu viel niedrigeren Stromkosten (die leider ja nicht besonders Umweltfreundlich sind). Aber rechnen tut sich das nicht, denn der Schornstein und der Kaminofen kosten auch wieder ordentlich Geld.

Insgesamt nimmt das Wohnen in Niedrigenergiehäusern schon Züge an wie beim Kalorienzählen während der Diät, oder? ;-D
von sf
6. März 2012, 13:00
@Daniel Jauss

Warum?
Das wären also für ein 125 qm großes Haus, 1500 Euro pro Jahr.
Sind das dann nicht 1250€?

Ich glaube nicht dass man das WDH mit WGT von Schwörer mit einem KFw70 Stein Haus mit Gasheizung vergleichen kann

Ich denke von der reinen Dämmung her liegt es über dem normalen Kfw70 Stein Haus mit Gasheizung. Aber in Summe mit der WGT/PTC Geschichte ergibt es sich dann nur zu einem Kfw70.

Heißt wenn man genau das WDH Haus nehmen würde und in dieses zusätzlich eine Gas Heizung bauen ließ läge es deutlich besser als Kfw70. Aber das hat halt seinen Preis.

Falls ich damit nicht richtig liege lasse ich mich gerne korrigieren.


Aber allgemein sehe ich vieles was du schreibst auch so.


Schönen Gruß,
sf
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
2. März 2012, 07:24
Hallo Wolfram,

technisch gesehen, sind diese Einstellungen möglich.
Wichtig ist die Nachlaufzeit nach dem duschen (min. 2 Std.)
In den Zeiten, wo nichts definiert ist, läuft die Anlage automatisch in Stufe 2.
Wir weisen aber darauf hin, dass durch zu häufiges abschalten/unterbrechen die Luftqualität und das Lüften überhaupt etwas leidet.
von Daniel Jauss
1. März 2012, 18:26
Hallo Zusammen,

ich möchte auch ein paar Gedanken zu den hier oft disktutierten Heizkosten hinzufügen:

Mein ehemaliger Schulfreund ist Heizungsinstallateur. Gefragt nach den laufenden Kosten für Gas pro qm,
meinte er erstmal dass dies natürlich extrem schwierig ist, da der Grundriss, Fensterlage, Fenstergröße etc. sehr stark den Verbrauch beeinflussen, selbst wenn verschiedene Häuser den gleichen Energiestandard haben. Auch 1-2 Grad Wärmeunterschied in den Räumen beeinflussen den Verbauch enorm.

In der Heizungsbranche geht man aber laut ihm als Faustformel von einem Mindest-Standardverbrauch
in einem Kfw-70-Haus von 1 Euro pro qm pro Jahr für eine Gasheizung aus. (Pi-mal-Daumen als Richtwert)
Das wären also für ein 125 qm großes Haus, 1500 Euro pro Jahr.
Dafür könnte man nach dem aktuellen Strompreis 8500 KW/h für die FLH "einkaufen".

Die Gasheizung inkl. Baunebenkosten und inkl. FBH würden aber nochmal ca. 20.000 Euro Einmalkosten verursachen und alle 15 Jahre nochmal 8.000 für eine neue Gasheizung. Erstanschaffung + 30 Jahre Laufzeit also nochmal 36.000 Euro Mehrkosten.
Dafür könnte ich wiederum 6700 KW/h pro Jahr für die WGT einkaufen.

In Summe müsste ich also ca. 15.000 KW/h pro Jahr mit der WGT verbrauchen um überhaupt 0-auf-0 mit
einer Gasheizung zu kommen. (Wenn Strom und Gas in gleichem Maße pro Jahr teurer werden)

Wenn man sich diese Rechnung mal macht, dann liest sich der Stromzähler doch viel entspannter ab, oder habe ich da einen Denkfehler?

Viele Grüße,

Daniel
von Wolfram
27. Februar 2012, 14:47
Hallo Herr Schwarz,

heute habe ich eine Frage zur Zeitsteuerung der Lüfterstufen. Es lassen sich ja drei Schaltzeiten programmieren, die laut Anleitung aber nicht überlappen dürfen. Lassen sich dennoch drei verschiedene Betriebszustände einstellen? Meine Idee ist folgende:

23:00-05:00 Uhr | LS 1 | -0° (Nachtabsenkung auf LS 1)
10:00-16:00 Uhr | LS 0 | -0° (Anlage aus, während man in der Arbeit ist – nur Mo-Fr)
00:00-00:00 Uhr | LS 2 | -0° (Normalbetrieb zu allen anderen Zeiten)

Funtkioniert diese Einstellung oder kommen sich die hier definierten Schaltzeiten gegenseitig in die Quere, da sie sich überlappen?

Gerade an den vergengenen sonnigen Tagen habe ich gesehen, dass die Sonne allein gut Wärme ins Haus bringt. Daher dachte ich, könnte ich, während niemand im Haus ist, die Anlage abstellen, um die Sonne das Haus heizen zu lassen. Würde ich in dieser Zeit nur die Ziel-Temperatur reduzieren, um die WP abzuschalten, würde ja die warme Luft abgesaugt und "rausgepustet", bis die eingestellte Temperatur erreicht ist.

In der oben genannten Einstellung habe ich auch noch ca. 1,5-2 Stunden Nachlauf nach dem morgentlichen Duschen berücksichtigt, damit die Feuchtigkeit aus dem Bad transportiert werden kann. Kann ich diese Einstellung so treffen (sofern sie denn technisch umsetzbar ist) oder würden Sie mir davon abraten, da hier keine ausreichende Lüftung des Hauses mehr gewährleistet ist?

Vielen Dank schon jetzt für Ihr Feedback!
Wolfram
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
27. Februar 2012, 06:55
Hallo Herr Tiepmar,

das Hauptproblem liegt wohl daran, dass häufig Holz bzw. Feuermaterial mit hoher Restfeuchte verwendet wird und die Kaminofenlieferanten am besten noch einen Workshop für Kaminöfen anbieten sollten.

Der Einsatz von Kohleaktivfiltern kann eine Abhilfe gehen Gerüche sein. Allerdings gibt niemand dafür eine Gewähr.
Gerne können Sie nähere Infos zu diesem Thema unter http://www.smeets.de/frame.htm hier unter Zubehör / Luftfilter.
Bestimmt kann die Fa. Smeets auch mehr zu Erfahrungsberichten sagen.
von Axel Tiepmar
23. Februar 2012, 12:56
Hallo Herr Schwarz und SchwörerKundenComunity,

auch wir haben uns für ein Schwörer Haus mit Wärmerückgewinnung (EffizienzHaus70) entschieden.
Ich habe in Bezug auf das Frischluftsystem eine Nachfrage. Durch die steigende Anzahl von Kaminöfen in unserem Wohngebiet haben wir vor allem Abends von 18:00 - 20:00 Uhr in vielen Zimmern ein Rauchproblem. Gerade unser Kinderzimmer, das dieses Jahr im Sommer mit Leben gefüllt werden wird, leidet unter diesem Luftproblem. Es riecht ganz erheblich und unerträglich nach Rauch und Brandrückständen. Wir machen uns daher um die Gesundheit unseres Nachwuchses Sorgen, da auch in diesem Zusammenhang die Feinstaubproblematik zu nennen ist.

Deswegen überlegen wir intensiv Möglichkeiten, dieses Problem zu reduzieren. Eine Alternative, die in diesem Zusammenhang häufig fällt, sind Aktivkohlefilter im Zulauf der WGT. Gibt es hier bereits Erfahrung von Schwörer über den Einsatz dieser Filter oder sogar konkrete technische Lösungen, die man kaufen und einbauen lassen kann?

Für Ihre Rückmeldung bedanke ich mich bereits im Voraus.

Viele Grüße
Axel Tiepmar
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
23. Februar 2012, 07:30
Hallo Kathleen,

Leider kann man keine exakte Angabe zum Zeitpunkt bzw. Anzahl des Abtauvorganges der WP machen. Dieser hängt zum einen am eigenen Kältekreislauf und geht eigentlich recht selten in Abtaumodus.
Kommt über jedoch aus dem Haus Feuchte aus z.B. durch Dusch- oder Kochvorgänge und der Verdampfer ist bedingt durch den Kältekreislauf schon im Minusbereich, führt dies recht schnell zu einer Vereisung, die es dann wieder abzutauen gilt.

Bei extremen Frosttemperaturen im Außenbereich, wie wir es Anfang Februar hatten, kann es im Wärmetauscher ebenfalls zu einer Reif bzw. Eisbildung kommen, die dann durch den Entfroster in der Außenluft beseitigt wird. Erfolgt diese Entfrostung zu späht, hat dies für die Wärmepumpe in der Form Konsequenzen, dass sie keine oder zu wenig Ladeenergie aus der Abluft bekommt. In diesem Stadium taut die Wärmepumpe dann relativ häufig ab. Wie oben schon erwähnt, kann dies durch frühzeitiges Entfrosten des Wärmetauschers verhindert werden. Gegebenfalls wäre es sinnvoll, beim nächsten KD-Service die Parameter für diese Entfrostung zu prüfen.

Das Solarvorheizregister kommt dann in Einsatz, wenn die Solaranlage für die Brauchwassererwärmung keinen Beitrag leisten kann, die Kollektortemperatur jedoch etwa 10 K höher ist als die an der WGT gemessene Außentemperatur.

Die solaren Gewinne über die Sonne sind in den Wintermonaten (flacher Sonnenstand) am effektivsten, werden allerdings als Pauschalwert bereits in die Energiebilanz des Energieausweises mit eingerechnet.
von Kathleen R.
22. Februar 2012, 09:41
Hallo Herr Schwarz,

es wäre nett, wenn Sie auch meinen Eintrag vom 09.02. beantworten
könnten.

MfG
KR
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
21. Februar 2012, 14:20
@ Daniel

Insgesamt kann man sagen, dass die Brauchwasserwärmepumpe bezogen auf die Wamrwasserbereitung energetisch sehr interessant ist. Meiner Einschätzung nach sogar (ebenfalls energetisch betrachtet) Vorteile gegenüber der Solaranlage hat.

Eine Brauchwasserwärmepumpe mit größerem Speicher macht deshalb keinen Sinn, da diese dann in der Jahreszeit, wo Sie den Kaminofen nicht betreiben, den größeren Speicher beschicken müsste.

Denkbar wäre für den wassergeführten Kaminofen, neben dem Nachheizregister etc., ein separater, kleiner (ca. 250 L) Pufferspeicher, der dann die überschüssige Wärme des Kaminofens abfängt, zu integrieren.

Dabei würde es sich um eine autarke Lösung handeln, die dann in vollem Umfang in die Heizungsunterstützung eingehen würde.
Ganz wichtig ist, die Größe des Puffers mit den Leistungsdaten des Kaminofens abzustimmen.
von Max
21. Februar 2012, 10:31
@Stevan

es gibt durchaus auch die Möglichkeit die PTC Elemente zu programmieren indem man andere Regler einbauen lässt - haben wir im Wohnbereich und im Bad.

Die normalen Regler lassen sich ja aber auch einfach bei Tagesende von Hand runterregeln - wir wollen ja alle Energie sparen aber da muss man eben manchmal auch selbst Hand anlegen und sein Handeln überdenken - finde den Ansatz das alles immer automatisiert und ohne eigenen Einsatz gehen muss bedenklich.
von Daniel
21. Februar 2012, 07:25
Hallo Herr Schwarz,

wie bindet man dann den Ofen optimal ein, wenn man eine Brauchwasserwärmepumpe braucht?
Ohne Anbindung an den Puffer, kein Anschluss an das Nachheizregister und damit keine optimale Wärmeverteilung im Haus. Was ist der Ausweg? Gibt es eine BWP mit 500l? Was schlagen sie in meinem Fall vor? Noch sind wir in der Planungsphase und können ihre Empfehlungen berücksichtigen.

Vielen Dank für ihre Unterstützung.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
21. Februar 2012, 07:09
Sehr geehrter Herr Gabele,

Ihre Beobachtung ist korrekt.
Wenn die Wärmepumpe in den Abtaumodus geht, wird kurzzeitig der Kältekreislauf umgekehrt.
Leider lassen sich die Lüftermotoren dabei nicht abschalten.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
21. Februar 2012, 07:02
@ Stevan

Wenn die PTC's mit Lüfterstufe 1 betrieben werden, erzeugen diese ebenfalls weniger Wärme. Das ist eine Besonderheit dieser Heizelemente.
Natürlich können Sie den von Ihnen beschriebenen Weg auch gehen.

Was die Wärmepumpe angeht, sind die Komponenten ganzheitlich betrachtet ausgereizt.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
21. Februar 2012, 07:01
Hallo Herr Jauss,

theoretisch ist das möglich, praktisch deshalb nicht, da der Speicherinhalt der Brauchwasserwärmepumpe dafür nicht ausgelegt ist. Für einen wassergeführten Kamin sollte ca. 500 L Speicherinhalt vorgesehen werden.
von Thomas Schneider
20. Februar 2012, 18:09
@Matthias Gabele
Selbiges wurde weiter vorne schon erwähnt und ist mir selber auch schon aufgefallen.
Dafür sollte es eine technische Lösung geben. Vielleicht einen Bypass, worin die kalte Luft nach draußen befördert wird? Ich finde es auch eigenartig, dass die kalte Luft in die Räume befördert wird.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
20. Februar 2012, 10:13
Hallo Wolfgang,

habe den Kollegen, der die WA-Verträge bearbeitet, informiert. Er wird sich bei Ihnen melden.
von Matthias Gabele
20. Februar 2012, 08:30
Guten Tag Herr Schwarz,

ich möchte nochmals den Abtauprozess der WP ansprechen.

Uns ist auch aufgefallen, dass immer mal wieder kalte Luft in die Wohnräume einströmt.
Wir lesen dann folgende Werte am Zentralgerät ab:
Verdampfertemperatur +18°C und Zulufttemperatur +4°C.
Nach einigen Minuten verändern sich diese Werte auf Verdampfertemperatur -4°C und Zulufttemperatur +28°C was im Heizbetrieb richtig ist.
Wir gehen davon aus, dass die Anlage zuerst also im Abtaumodus lief, bevor sie dann wieder in den Heizbetrieb umgeschalten hat.

Ist das so die richtige Funktion? Es kann doch nicht die Aufgabe einer Heizung sein, kalte Luft in die Räume zu blasen (selbst nicht im Abtaumodus). Kann man vielleicht in der Abtauzeit die Ventilatoren ausschalten oder gibt es noch eine andere Möglichkeit?

Vielen Dank im Voraus für ein kurzes Feedback.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Gabele
von Stefan_1
19. Februar 2012, 20:57
Hallo,

da wir im Moment überlegen uns einen wassergeführten Kaminofen zu kaufen, wäre es super wenn uns jemand ein paar Erfahrungen zum Aqua Insert oder einem anderem wassergeführten Ofen weitergeben könnte. Hauptsächlich zum Stromverbrauch. Wie stark werden die PTC Elemente entlastet? Werden die Räume im Obergeschoss auch ohne PTC's richtig warm?

Danke
von Daniel Jauss
19. Februar 2012, 20:02
Hallo Herr Schwarz,

kann denn der Wassergeführte Ofen auch mit der Trinkwasserwärmepumpe kombiniert werden? Unser Dach hat eine Ausrichtung, die Solar leider unmöglich macht.

Viele Grüße,
Daniel Jauss
von Stevan
17. Februar 2012, 14:15
Hallo Herr Schwarz,

Sie schreiben das bei FLH ein Absenkbetrieb über die Reduzierung der Lüfterstufe von 2 auf 1 möglich ist.
Bei uns stellt sich das wie folgt da: Für ein paar Nachtstunden wird die Lüfterstufe von 2 auf 1 reduziert und
dadurch sinkt die Raumtemp. von 23°C auf 21°C was OK ist. Da aber die Thermostate für die PTC´s (welche sich nicht progarmmieren lassen) im Wohzimmer auf 23°C stehen sind diese dann die Nacht über dauerhaft eingeschaltet wodurch keine Energie eingespart wird.
Ich habe die Nachtabsenkung nun so realisiert das ich durch eine Zeitschaltuhr (Im Zählerkasten) nur die PTC´s für einige Nachtstunden ausschalte und die Lüfterstufe 2 durchlaufen lasse da die WP eine Zulufttemp.von 30°C hat. So erreiche ich eine Nachtabsenkung auf ca. 21,2°C bei ca. 2°C Ausentemp. und eine Energieeinsparung.
Daher mein Verbesserungsvorschlag: Man sollte die PTC Freigabe über die Steuerung Programieren können. Außerdem sollte man die Verdampferoberfläche verdoppeln dadruch weniger Abtauen und besssere Annäherungstemp. (Verdampfungstemp./Ablufttemp.) / kleineres Druckverhältniss (pc-p0) / höhere Leistung.

Gruß
Stevan
von Jörg
17. Februar 2012, 00:27
Einen schönen guten Abend,

welche natürlichen Luftbefeuchtungsmnaßnahmen für den Winter können Sie
empfehlen – gibt es hierzu praktische Erfahrungswerte mit Befeuchtungsgeräten und besonders Wasser spendenden Pflanzen?

Vielen Dank im Voraus!

Gruß

Jörg
von Wolfgang
16. Februar 2012, 18:53
Hallo Harald,
genau richtig bin sehr erfreut über den Verbrauch in den letzten 3 Tagen.
Wir haben in den 3 Tagen (72 Stunden) genau 48 KWh verbraucht plus den PTC/Adax Vebrauch (ca. 3KWh pro Tag).
In den letzten 24 Stunden haben wir von den 48KWh nur 13KWh verbraucht.
Bin begeistert!!!
Wolfgang
von Wolfgang
15. Februar 2012, 18:42
Hallo Herr Schwarz,
ich habe für unser Haus (BV33840) einen Wartungsvertrag für die Heizung vor ca. 6 Wochen unterschrieben. Können Sie mir den Erhalt bestätigen,mir sagen wie häufig die Wartung pro Jahr durchgeführt wird und ob ich zusätzlich noch irgendwelche Warungsumfänge selber übernehmen soll?
Gruß und Danke
Wolfgang
von Jochen Schreck
15. Februar 2012, 11:50
@Claudio Potell:

Sie sollten den Blog in ein Forum ändern. Da lassen sich Beiträge in andere Themen verschieben, Themen besser aufschlüsseln und auch besser verwalten. Auch in einem Forum können Beiträge erst nach Prüfung freigeschaltet werden (so wie Sie es aktuell hier im Blog machen). Ein Blog ist eigentlich nicht die geeignete Plattform für den Umfang an Diskussionen, den wir hier führen.

Freundliche Grüße,
Jochen Schreck
von Harald Huber
15. Februar 2012, 09:03
Hallo Wolfgang,

jetzt haben wir Temperaturen um die Null Grad. Wie hoch ist dein Tagesverbrauch jetzt? Der müßte doch dann deutlich runtergegangen sein.
Gruß Harald
von Markus S
14. Februar 2012, 19:19
Hallo Herr Schwarz,

gerne können wir telefonieren - da sie mich ja dafür zuhause brauchen, kann ich Ihnen morgens 06:30 - 07:45
anbieten oder nachmittags ab ca. 16:00. Meine Nummern sind im Kundenportal gepflegt.

Ich freu mich auf Ihren Anruf
Gruß
Markus
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. Februar 2012, 11:49
Hallo Herr van Dommele,

Wie ich höre, ist Herr Wagner bereits informiert und wird sich noch diese Woche mit Ihnen in Verbindung setzen.
Es bleibt zu hoffen, dass bei diesem Termin die angesprochenen Punkte eine Klärung finden.
von Wolfram
14. Februar 2012, 09:38
Hallo Herr Schwarz,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Erklärung. Das klingt natürlich plausibel – ich wollte mich eben nur vergewissern, ob das Phänomen auch tatsächlich gewollt ist und von vornherein bei der Energiebedarfs-Berechung berücksichtigt wurde. In der Tat müssen die PTCs im Grunde so immer eine ähnliche Temperatur-Differenz überbrücken – im Wohnzimmer von 19° auf 21° und im Schlafzimmer eben von 16° auf 18° C. Das leuchtet ein.

Die Idee von Thomas, Max und Frau Potell für eine bessere Möglichkeit des Austauschs für Schwörer-Kunden untereinander finde ich super. Frau Potell, ich werde Ihnen gleich mal per E-Mail ein paar Ideen rüberschicken. Auch an dieser Stelle nochmals ganz großes Lob an des Schwörer-Team für die – wie immer – fixe Beantwortung meiner bzw. unserer Fragen!

Viele Grüße!
Wolfram
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. Februar 2012, 08:53
Hallo Wolfram,

Ihre Beobachtung ist völlig korrekt.

Die beste Wärme bekommen die Wohnräume ab, das hat mit der Leitungsführung bzw. die Länge der Leitung zu tun.
Ganz bewusst wird das Schlafzimmer meist an den Schluss des Strangs gehängt, da in diesem Raum i.d.R. die niedrigste Temperatur gestellt wird.
Natürlich sind die Zuluftleitungen entsprechend gedämmt.
Einig sind wir sicher darin, dass der "vermeintliche Verlust" nicht wirklich gegeben ist, sondern innerhalb der thermischen Gebäudehülle bleibt.
Die PTC's wiederum sind durchaus in der Lage, die ggf. etwas niedrige Eingangstemperatur zu kompensieren.
Nachdem die OG-Räume i.d.R. weniger genutzt werden, als die Hauptwohnräume im EG halten wir diese Vorgehensweise für vertretbar.
Bezogen auf die Raumtemperatur liegt der Mehrverbrauch pro Grad bei ca. 8%.

Sicher waren die zurückliegenden 2 Wochen für jede Heizung eine große Herausforderung, es bleibt zu hoffen, dass mit den jetzt wieder auf Normalniveau eingestellten Winter-Temperaturen die Gesamtsituation sich wieder etwas entspannt.

Besten Dank für Ihr Verständnis.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. Februar 2012, 08:22
Hallo Thomas,

noch zu Ihrer Frage mit dem Abtauen. Hier würde ich Sie bitten sich im Kundendienst zu melden, dann können wir der Sache im Detail nachgehen. Danke!
von Max
14. Februar 2012, 08:11
Thomas, natürlich eine gute Idee - die gleiche Idee hatte ich auch schon und habe das hier bereits am 21.12.2010 gepostet - leider ist aber bislang nichts passiert ausser dass dieser Blog hier immer länger und unübersichtlicher wurde. Also bitte umsetzen, bringt doch allen was...
Claudia Potell von Claudia Potell
14. Februar 2012, 07:29
Hallo Thomas,

ich finde Ihre Ideen bezüglich der Optimierung des Blogs gut, vielen Dank. Auch freuen wir uns, dass der Blog so gut angenommen wird und dass das Interesse sich hier auszutauschen so groß ist. Um nicht wie Sie bzw. auch andere User bereits geschrieben haben, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, muss es eine sinnvolle Art der Gruppierung ermöglichen, z.B. WDH, WDH ISO+, Passivhaus, EWT, Gebäudenutzfläche, etc...
Gerne prüfen wir was es für Möglichkeiten gibt den Austausch hier im Blog noch einfacher bzw. gezielter zu gestalten. Falls Sie Ideen dazu haben, können Sie mir gerne jederzeit schreiben claudia.potell@schwoerer.de bzw. mich anrufen 07387 16 323. Danke!!
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. Februar 2012, 07:02
Hallo Markus,

Wäre es möglich, dass wir uns mal zusammen telefonieren, um die Parametrierung durchgehen?!
Besten Dank.
von Wolfram
13. Februar 2012, 13:41
Noch eine kurze Anmerkung zu meinem letzten Beitrag: Die im EG gemessenen Temperaturen waren
29,6° C, 28,9° C und 29,4 ° C (nicht 18,9° C). Da hat sich wohl der Fehlerteufel eingeschlichen...
von Wolfram
13. Februar 2012, 10:50
Hallo Herr Schwarz,

nachdem mir in den wärmeren Wintermonaten (Dez, Jan) aufgefallen ist, dass die Räume im OG ohne die PTC-Elemente grundsätzlich eine niedrigere Temperatur erreichen als die im EG, habe ich mich nun am Wochenende einmal daran gemacht, dieses Gefühl zu überprüfen und in Zahlen abzubilden.

Daher habe ich die Lufttemperatur an den Auslassventilen mit einem Einstichthermometer nachgemessen. Natürlich war die Zusatzheizung während dieser Messungen aus (und auch schon vorher wegen evtl. Restwärme). Ich habe an jedem der geprüften Ventile die Messung über 15-20 Minuten durchgeführt und jeweils die erreichte Maximal-Temperatur notiert. Da die Zuluft-Temp an unserer WGT am Messtag immer zwischen 24° C und 28° C schwankte (wohl wegen der Schwankungen der Verdampfer-Temp?), wollte ich mit der längeren Messung einen aussagekräftigeren Wert erhalten. Um zu verhindern, dass eine evtl. steigende Außentemperatur die Messung verfälscht, habe ich immer abwechselnd im OG und EG gemessen.

Wie bereits erwartet sind die Zuluft-Temperaturen im EG höher als im OG. Während an den gemessenen Auslässen im EG Maximaltemperaturen von 29,6° C, 18,9° C und 29,4 ° C erreicht wurden, konnte ich im OG nur Maximaltemperaturen von 26,6° C und 26,3° C messen. Die Außemtemperatur wärhrend der Messungen betrug ca. -6° C, die Kondens-Temp schwankte um die 35° C, die an der WGT angezeigte Zuluft-Temp schwankte (abgesehen von den nicht betrachteten Abtau-Zyklen) zwischen 24° C und 28° C.

Ist dieser Temperatur-Unterschied zwischen EG und OG von 2-3 Kelvin normal? Könnten die Werte im OG durch eine bessere Dämmung der Leitungen im Dachboden verbessert werden? Immerhin müssen die PTC-Elemente 3 Kelvin mehr überbrücken als unten, um auf die gleichen Temperaturen zu kommen. Irgendwo in dieser Diskussion hier habe ich gelesen, dass pro Grad Raumtemperatur mehr ca. 10% mehr Energie benötigt werden. Das ist bei dieser Temperatur-Differenz dann schon eine ganze Menge.

Vielen Dank für Ihre Hilfe und schöne Grüße!
Wolfram
von Harald Huber
13. Februar 2012, 10:41
Hallo Ed,

bei uns hängt das Wasser auch beim Haushaltsstrom. Wärmepumpentarif ist nur bei unserer Heizung, inkl. Adax und PTC.

Gruß Harald
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
13. Februar 2012, 08:36
Hallo Herr Jauss,

Natürlich muss es nicht der Schwörer Aqua-Insert Kaminofen sein, obwohl dieses Paket eben gleich alles was für dies Anwendung benötigt wird, beinhaltet.
Sie können selbstverständlich über Ihr Ofenstudio auch ein anderen, wassergeführten Kaminofen beziehen. Man muss dann eben eine geeignete Schnittstelle finden, wo die SchwörerHaus Leistung beginnt bzw. endet.

Der 500 L Puffer ist die meisten wassergeführten Kaminöfen im Leistungsbereich von 8 bis 10 kW richtig gewählt. Sollte der von Ihnen gewünschte Kaminofen in einem anderen Leistungsbereich liegen, muss auch der Pufferspeicher dieser Leistungsgröße angepasst werden.
von Thomas Schneider
12. Februar 2012, 11:41
Hallo zusammen, ich verfolge diese interessanten Beiträge schon von Anfang an und möchte mich für die Beiträge und Erfahrungen aller bedanken.
Wir sind auch "VIP Kunden" des Energieversorgers und auf der Suche nach energiesparenden Einstellungen und Tips für die WGT.

Hierzu habe ich gleich eine Frage:
Unsere Heizung taut bei den aktuell kalten Temperaturen (im Schnitt -15°C) im 5 Minutentakt ab. Sobald die Kondensatemp. beim "hochfahren" ca. 30°C erreicht hat, fängt sie umgehend mit dem Abtauen an (bis ca. -5°C). Dann fängt das Spiel von vorne an. Dieser Vorgang läuft nun schon seit ca. 2-3 Wochen.
Wir haben keinen Erdrohrwärmetauscher. Ich frage mich ob die Wärmepumpe durch das hin und her überhaupt noch effektiv Wärme ins Haus bringt, oder ob ich sie besser ausschalten soll.
Wir heizen ohnehin das Haus mit den PTC´s, was dementsprechend auch den Stromversorger freut.

Mal etwas allgemeines zu dem Schwörerblog:
Die Kommunikation hier in dem Schwörerblog finde ich sehr anstrengend, weil die ca. 350 Beiträge sehr anstrengend zu lesen und ziemlich unübersichtlich (aufgrund der Masse an Beiträgen) geschrieben sind. Einzelne Fragen mancher Kunden gehen aufgrund der vielen Meldungen unter und werden zum Teil nicht beantwortet. Ich würde mir auch wünschen, diverse Kunden (mit der selben "Hausausstattung") direkt anzuschreiben um z.B. Einstellungen der WGT, Heizverhalten usw. auszutauschen (ohne jedesmal auf das freischalten der Beiträge zu warten). Ich stehe selbstverständlich als Kunde ebenfalls für Fragen und zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung.
Eckdaten:
>Wärmedirekt Haus (KFW70) Sonneninselhaus mit 169,4m² Gebäudenutzfläche (Baujahr 10/2010)
>kein Kamin
>kein Erdrohrwärmetauscher
>der Jahresverbrauch für Heizung und Warmwasser lag bei 7344kw/h

Kann man denn nicht z.B. eine Plattform in Form eines Forums erstellen, in welchem sich registrierte Kunden direkt miteinander austauschen können? Der Aufwand dafür dürfte nicht größer sein, als diesen Blog zu unterhalten. Wenn der Herr Schwarz hier permanent alle Fragen beantwortet, braucht er vermutlich andersweitig nicht mehr zu arbeiten. Bei ihm möchte ich mich auch für die Kommunikation per Email bedanken, welche immer regelmäßig beantwortet wurden.

Mal noch eine allgemeine Frage an die Schwörer Kunden:
Ich betreibe ein kleines regionales Motorradforum und treffe mich monatlich mit Mitgliedern um Erfahrungen auszutauschen, einen gemütlichen Abend miteinander zu verbringen etc.
Ich persönlich könnte mir es auch gut vorstellen, mich mit Schwörerkunden aus dem nahen Umfeld zu gelegentlichen "Stammtischen" zu treffen und über interessante Themen rund um unser Schwörerhaus zu reden und so Erfahrungen auszutauschen. Was meint ihr dazu?

Viele Grüße vom Bodensee,
Thomas
von Ed
12. Februar 2012, 10:21
Hallo zusammen,

hätte da ne Frage was die Brauchwasserkleinwärmepumpe angeht.

Die hängt bei uns an einer Steckdose. Bedeutet das, dass wir für das Aufheizen des Brauchwassers keinen Wärmetarif nutzen ?

Wie ist das bei Euch ?
von Ed
12. Februar 2012, 10:13
@ Rudy
@ Harald Huber

Danke für die beantwortung meiner fragen.
von Markus S
10. Februar 2012, 18:45
Hallo Herr Schwarz,

könnte es vielleicht sein, dass bei mir das selbe Problem vorliegt wie bei Hr. Uhlig.
Verbrauch mit Ofen 80-90 kWh am Tag, Vorheizung nur ganz selten an (ich hab da eine Kontrollleuchte für).
vgl. auch mein Post von vergangener Woche (34203).

Würde mich über Ihre Rückmeldung freuen.

Markus
von van Dommele Marc
10. Februar 2012, 15:25
Hallo Thomas, Hall Herr Schwarz,

vielleicht haben wir dann bei uns das gleiche Problem. Wir haben bei uns auch seit Anfang Februar 74 KW pro Tag verbraucht und das im ISO+ haus (ohne Kamin)

Dazu kommt noch dass die WarmwasserWP (wenn sie nur auf WP steht) es auch nicht schafft das wasser auf mehr wie 36/37 Grad zu bringen. Wir muessten mehrmals auf WP+EL ummstellen um anstaendig duschen zu koennen, was logischerweise auch wieder mehr Strom verbraucht.

Ich bin langseim mit meinen Latein am ende.

Herr Schwarz, kann hier Herr Wagner nochmals bei uns vorbeikommen um zu pruefen ob bei uns die Vorwaermung funktioniert? Oder zu pruefen ob sonst etwas defekt ist. Ausser Sie sagen mir 74 KW pro Tag ist normal???

Wir moechten auch das jemand prueft warum unsere Heizkoerper (nicht die ADAX aber die Handtuchtrockner) im BZ nich anspringen obwohl sie richtig programmert sind, oder was wir hier falsch machen...Wir sind jetzt seit Nov 2011 im Haus und die waren noch nicht einmal an, ausser wir haben den Booster ausgeloest... Resultat mit den Heutigen Temperaturen haben wir Morgens nie mehr als 18 Grad im Bad. Das und kaltes Wasser schreckt einen schon ab ueberhaupt duschen zu wollen...

Mfg Marc van Dommele
von Wolfram
10. Februar 2012, 13:14
Hallo Kathleen R.,

ich habe die Einstellungen AbtauEIN auf -9° C und den Parameter AbtauAUS auf +4° C (Werkseinstellung bei meiner Anlage) zurückgestellt. Zuvor hatte ich diese im noch wärmeren Dezember zusammen mit Herrn Schwarz auf -5° C / +5° C umgestellt gehabt. Aber bei eisigen Temperaturen scheint die Werkseinstellung nicht so schlecht gewählt zu sein.

Dennoch sollten Sie vielleicht bei Herrn Schwarz anrufen und Ihre Einstellungen durchsprechen. Man weiß ja nicht, ob die bei meiner Anlage bessere Einstellung bei Ihnen auch optimal ist...

Viele Grüße
Wolfram
von Thomas Uhlig
10. Februar 2012, 07:08
Hallo liebe Schwörerhaus-Besitzer,
hallo Herr Schwarz,

heute möchte nochmal ein paar Verbrauchszahlen der letzten Wochen bekannt geben. Die eisige Kälte der letzen 10 Tage hat meinem Energieversorger richtig gut gefallen.
Unser Verbrauch lag bei durchschnittlich 89 KW pro Tag !!!!! (120qm, ohne Kamin).
Da ich seit längerer Zeit auch die Vermutung habe dass irgend eine Einstellung an der Anlage nicht stimmt oder ein Fehler im System steckt, hat mit freundlicher Unterstützung von Herrn Schwarz ( danke an Sie), ein KD-Kollege gestern eine Überprüfung gemacht.
Er hat festgestellt, dass die Vorwärmung gar nicht funktioniert und erst einschaltet, wenn die Temperatur nach WT unter 0 Grad ist !!! Das heißt, die Anlage ist die ganze Zeit nur damit beschäftigt sich selbst am Leben zu erhalten und kann bei den tiefen Temperaturen gar nicht effektiv arbeiten. Die Temperaturen, die wir im Haus erreichen, sind nur das Ergebnis der PTC's dir rund um die Uhr laufen.
Es gibt aber eine Lösung für das Problem, indem ein Regler eingebaut wird, der dafür sorgt, dass die Vorwärmung gesteuert werden kann und die Anlage in den richtigen Parametern läuft und dann auch effektiv arbeitet.
Ich hoffe das Problem wird jetzt schnell behoben, der Winter ist ja noch nicht vorbei.
@ Herr Schwarz: können Sie bitte hier unterstützen und gemeinsam mit den Kollegen in Coswig schnellstmöglich einen Termin organisieren. Vielen Dank dafür.

Die grundsätzlichen Einstellungen habe ich seit der letzten Korrektur Ende Januar nicht mehr verändert.
Nachts fahre ich Absenkung nur über LS1 zwischen 22 Uhr und 5 Uhr. Somit habe ich am Morgen 17- 18 Grad (auf Grund der Probelmatik waren am Abend zuvor maximal auch nur 20 Grad im WZ) :-(

Ich bin zuversichtlich, dass nun bald alles besser wird und die Anlage endlich effektiv arbeiten kann. Dann wird sich vielleicht auch der Verbrauch einpegeln.
Meine Hochrechnungen für den Jahresverbrauch könnten sich dann bestätigen und sollten so um die
6500-7000 KW pro Jahr liegen. Bei 120qm Wohnfläche ohne Kamin und Keller sind das dann 58KW/qm. Das ist meiner Meinung nach ein guter Wert und damit kann man leben.

Viele Grüße aus dem kalten Berlin,
Thomas Uhlig
von Wolfgang
9. Februar 2012, 20:46
Hallo sf,
es ist wie ich beschrieben habe. In meiner Rechnung sind die Adax Geräte mit inkludiert.
Wir heizen nur die Räume in denen wir uns aufhalten. Morgens wenn ich aus dem Haus gehe (ca. 6Uhr) befeuer ich den Ofen und schalte selbst bei den Temperaturen morgens die Zusatzheizung am Zentralbediengerät aus.
Meine Frau und Tochter schlafen dann noch bis um 9:30Uhr ohne zu frieren (über Nacht war die Zusatzheizung ja eingeschalten).1 Stunde bevor ich dann Abends schlafen gehe, schalte ich die Zusatzheizung wieder ein bis zum nächsten Morgen. Die Temperaturen waren heute morgen im Wohnzimmer 21 Grad (Abends als ich heimkam um 19:30Uhr waren es gemütliche 23,3 Grad) im Schlafzimmer 19,5 Grad (Abends vor dem Schlafen gehen 17,4 Grad) und im Bad 20,8 (konstant den ganzen Tag).
Der Stromverbrauch (incl. ADAX Geräte und PTC ...) war in den letzten 24 STUNDEN bei 21,5 KWh.
Gruß
Wolfgang
von Kathleen R.
9. Februar 2012, 15:59
Hallo an alle,
auch ich habe bereits die Vermutung gehabt, daß durch den Abtauvorgang viel kalte Luft ins Haus reingeholt wird. Zufällig habe ich letzte Woche mal mitbekommen, wie innerhalb von 10-15 min 3x der Abtauprozess in Gang gesetzt wurde. Keine Ahnung, wie oft das bei den jetzigen Temp. normalerweise der Fall sein sollte.Wir sind dazu übergegangen, bei reichlich Sonnenschein tagsüber die Anlage ganz auszuschalten und erst am Spätnachmittag wieder anzumachen. Mit dem Ergebnis das es deutlich wärmer wurde als mit laufender WP - und den Strom dafür haben wir uns auch gespart.

@ Wolfram
Welche Änderungen haben Sie diesbezüglich an der WGT vorgenommen?

@ Herr Schwarz,
vielleicht könnten Sie nochmal etwas zu dem Abtauvorgang sagen. Können Sie eine Einschätzung geben, wie oft dieser Vorgang bei den derzeitigen Temp. normalerweise läuft? Mit dem Effekt, daß damit sehr oft die kalte Luft reingeblasen wird.
Ist es unbedenklich, die Anlage tagsüber ausgeschaltet zu lassen? Wieso erreicht die WGT mit durchlaufender WP und Solarvoheizregister nicht die Temp, die problemlos die Sonne schafft (Anlage aus).
Eine Frage noch zu dem Solarvorheizregister selbst. Dieses soll ja eigentlich der WP zu gute kommen. Wenn von dieser aber bei ausgeschalteter Anlage nichts abgerufen wird, kommt das dann dem WWspeicher zu gute? Wenn dies nicht der Fall sein sollte, kann man das Solarvorheizregister einfach wieder ausbauen? Ich denke, daß diese Investition sich nicht bezahlt macht. Besser wäre wohl, den solaren Gewinn zur Wassererwärmung zu nutzen. Bei Sonnenschein haben wir derzeit bereits über 40 Grad auf dem Kollektor, an der Zuluft der WGT ändert sich meiner Kenntnis nach aber nichts.

MfG
kr
von Wolfram
9. Februar 2012, 11:25
Hallo Herr Schwarz,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung und dass Sie die KD-Anforderung nochmals angestoßen haben.

Viele Grüße!
Wolfram
von Markus Lettmann
9. Februar 2012, 08:56
Habs ganz vergessen. Alle beheizten Räume sind auf echte 20,5 Grad ( Bad 21,5) eingestellt. Wgt steht auf 24 Grad. Grüße
von Markus Lettmann
9. Februar 2012, 08:33
Hallo zusammen, kann mir hier jemand evtl erklären wo denn nun wirklich die Adax und die PTC Heizkörper hängen? Einige schreiben hier am Wärmepumpen -andere am Hausstromzähler. Konnte man sich das aussuchen oder hing das an der Laune des Bautrupps? Am Hausstrom das wäre ja dumm und würde die ablesbare Energiebilanz total verfälschen? Kann das durch einen Elektriker dann prblemlos geändert werden? Kurze Info zum Haus: Wärmedirekthaus 2 Kfw60 Bj. 2008, DHH mit 140 qm ohne Keller aber mit Dachboden. Der ist jetzt nach oben offen durch eine richtiges Treppenhaus. (Heizkosten dafür erst in einem Jahr zu erkennen), Durchschnittlich bisher ca. 4200 Kwh Wärmepumpenzähler, 2800 Kwh Hausstrom. PTCs sind ganztägig in den 2 Büros und im Wohnzimmer an, die Adax Geräte laufen auch ganztägig im GästeWc und im Bad. Den im Flur hatte ich direkt wieder entfernt. Hielt ich für überflüssig. Die Türen in den Räumen bleiben weitgehend angelehnt. Die Wgt läuft so wie wir sie bekommen haben zu dieser Zeit immer im Wintermodus. Bei unter Null Grad im Moment mache ich nachts um ca 23 Uhr und Morgens um ca 8 Uhr den Kamin an. Der hat ca. 3-4 Kw Leistung. Wir sind noch 2 Personen und arbeiten Vollzeit. Viele Grüße, Markus
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
9. Februar 2012, 08:24
@ Wolfram,

gleich nach unserem Telefonat am 19.01.2012 haben wir einen KD-Auftrag über eine Luftmengenmessung in Ihrem Haus angelegt und den Kollegen der NL in Coswig mit der Bitte um zeitnahe Erledigung übermittelt.
Wir sind uns einig, dass wenn die Arbeit bereits durchgeführt wäre, wäre es besser. Wir sind beide erfahren genug um zu wissen, dass es leider manchmal anders kommt als man denkt. So haben sowohl wir in Oberstetten, als auch die Kollegen in Coswig neben dem anhaltenden Dauerfrost zusätzlich noch mit Krankmeldungen zu kämpfen, was ein flexibles Handeln leider nochmals erschwert.
Sie dürfen ganz sicher sein, dass wir Sie bei den Kollegen in Erinnerung bringen. Es ist uns wichtig, Ihnen diese kurze Mitteilung zu geben und wollen sehr hoffen, dass sich die Sachlage recht bald entspannt.

Besten Dank für Ihr Verständnis.
von sf
8. Februar 2012, 11:13
@Wolfgang
Effizenshaus 70 = KFW 60 ungefähr.
Also normales WärmedirektHaus

Verbrauch von 20KW in 7 Tagen -> Nie im Leben mit allen Verbrauchern auch wenn Ihr einen Ofen habt.

Bin etwas verwird was du alles unter PTC verstehst.
Ach, die Wandheizkörper sind keine PTC sondern DHG von Adax.
Das sind einfache Konvektoren.

Meist wird die Heizpratone vom WW und DHG Bad an den Lichtstrom geklemmt.
Ist das bei dir auch so?

Seh grobe Schätzung:
Der Ofen macht aus ~6000KW rund 3000KW Jahresverbrauch

Trotzdem bei -15 Grad der letzten 10 Tage nur 20KW finde ich trotz Ofen bei einem WDH mehr als komisch.

Wenn man als normal WDH (Ohne Ofen ) zur Zeitr bei 50-75KW liegt müsste einer mit Ofen im 20-30KW Bereich am Tag liegen, oder?


sf
von Wolfram
8. Februar 2012, 09:47
Lieber Herr Schwarz,
liebe Schwörer-Community,

ich hatte ja Ende letzter Woche angekündigt, mein Heiz-Konzept zu überdenken und umzustellen. Bisher hatte ich die PTC-Elemente nur in den auch tatsächlich genutzten Räumen an; im Arbeits- und Gästezimmer wurden die Thermostate nur bei Bedarf hochgedreht. Nachdem diese Räume so aber auf 13-14° C ausgekühlt waren und auch das gesamte Haus mit-auskühlen ließen (im Schlafzimmer konnten die PTC-Elemente nur noch mit Mühe 18° C erreichen, die Temperatur im Flur fiel trotz ADAX-Betrieb auf 15° C), habe ich mich entschieden, die beiden Räume auf eine Grundtemperatur zu heizen.

Das Ergebnis im Hinblick auf die Temperaturen kann sich durchaus sehen lassen: Die beiden zuvor nicht zugeheizten Räume haben jetzt dank PTC eine Temperatur von 16-17° C, der Flur hat sich so bei 17 Grad eingependelt (bei Kaminofen-Betrieb steigt er auf 18° C) und auch die PTCs im Schlafzimmer schaffen jetzt ohne Probleme wieder die gewünschten 18-19° C.

Nur eine hier häufig getroffene Aussage stimmt in unserem Haus nicht: dass ein hoch-wärmegedämmtes Haus nur dann effizient funktioniert, wenn es auf Grundtemperatur gebracht ist und nicht zwischenzeitlich auskühlt. Aus Sicht des Wohnkomforts war die neu getroffene Einstellung notwendig. Der Energieverbrauch ist aber auch drastisch gestiegen: auf 103 kWh Durchschnitts-Tagesverbrauch in der KW 06, also die letzten beiden Tage – und das trotz brennendem Kaminofen am Abend. Bemerkenswert ist, dass der Tag, an dem die ausgekühlten Räume auf Temperatur gebracht werden mussten, mit 108 kWh einen nur marginal höheren Stomverbrauch aufweist als der gestrige, darauffolgende Tag mit 98 kWh, an dem die Grundtemperatur ja da war. Die Außentemperaturen an beiden Tagen waren ähnlich (tief).

Ich als Laie würde dies als deutliches Indiz werten, dass irgendwo in unserem Haus zu viel Wärme abgesaugt wird. Der Blower-Door-Test war spitze und Wand- und Fensteraufbau sind bei uns auch nicht anders, als in Schwörerhäusern, bei denen alles deutlich sparsamer von statten geht. Also kann die Wärme eigentlich nur direkt über die WGT flöten gehen.

Meine Hoffnung und gleichzeigige Enttäuschung über meine schlechten Verbrauchswerte ist ein anderer Schwörerhaus-Besitzer aus Berlin, dessen Verbrauchswerte ich kenne: Er besitzt ebenfalls ein WDH (KfW 70) mit Kaminofen und heizt dieses ebenfalls (je nach Raum) auf 18° - 20° C. Er hat im Februar einen Tages-Durschnittsverbrauch von 40,87 kWh – unser Februar-Durchschnitt liegt bei 85,51 kWh. Stellt sich nun die Frage, warum er bei ähnlichen Heiz-Gepflogenheiten und einer Wohnfläche, die bei ca. 90% meiner WF liegt, nur 48% meines Energieverbrauchs hat !!!

Herr Schwarz:
Sie hatten vor nun fast schon 2 Monaten angekündigt, dass eine Luftmengenmessung und Nachjustierung der Ventile unseren schon damals hohen Energieverbrauch lösen könnte. Vor einem Monat war zwar ein KD-Techniker da und hat einige Einstellungen an der Anlage geprüft und nachjustiert und mir bescheinigt, dass zumindest meine Einstellungen genau richtig getroffen sind und der hohe Verbrauch somit nicht auf einen Anwenderfehler zurückzuführen ist. Leider konnte er in Ermangelung eines Messgeräts keine Luftmengenmessung durchführen und somit auch die Ventile nicht nachjustieren. Auf meine Nachfrage beim KD in Coswig letzte Woche habe ich leider noch keine Antwort erhalten. Ich weiß, dass Sie zur Zeit viel zu tun haben. Ich wäre Ihnen aber dennoch sehr verbunden, wenn Sie nochmals beim KD nachhaken könnten und sich für einen zeitnahen Termin zur Luftmengenmessung einsetzen könnten. Unsere Auftragsnummer ist die 34124.

Übrigens, da Markus S. vom ständigen Wechsel zwischen Abtau- und Heizmodus schreibt: dieses Phänomen hatten wir Ende Januar auch, als es anfing, kälter zu werden. Nach telefonischer Rücksparach mit Herrn Schwarz ließ es sich aber durch eine kleine Einstellungsänderung an der WGT beheben. Trotz der frostigen Temperaturen läuft unsere WP nun recht gut durch und hat auch meist eine passabel Kondens-Temp (34° - 36° C ohne Kaminbetrieb, bei laufendem Kamit auch mal über 40° C – und das bei unter -10° C Außentemperatur). Umso schlimmer ist, dass dennoch die PTCs im Dauerbetrieb laufen und den Zähler "durchdrehen" lassen.

Die Erfahrungen, die hier im Forum gepostet werden, zeigen ja, dass es bei zahlreichen Schwörerhaus-Besitzern einwandfrei und sparsam funktioniert – auch bei der aktuellen Witterung. Ich glaube auch immer noch daran, dass es sich bei meinem hohen Verbrauch um kein generelles Problem der Schwörer-Technik, sondern eher um einen Fehler in unserer Anlage handelt. Aber so langsam würde ich mich doch über Abhilfe freuen!

Herzlichen Dank schon mal und viele Grüße aus Berlin
Wolfram
von Daniel Jauss
8. Februar 2012, 09:41
Hallo Herr Schwarz,

sie hatten vor einiger Zeit geschrieben, dass sich die Energie eines Kaminofens optimal im gesamten Haus nutzen lässt, wenn man einen wassergeführten Ofen und Nachheizregister für die WGT installiert.

Dazu habe ich vier Fragen:
a) Gibt es von Schwörerhaus auch die Möglichkeit eines "normalen" Wassertaschen Kaminofens (mit Aussenkamin), ohne gleich das sehr teure Auqa-Insert nehmen zu müssen?
b) Falls wir uns aktuell keinen Wassertaschen-Kaminofen leisten können, gibt es bei Schwörer die Möglichkeit eines Vorrüstungpakets (ählich z.B. bei Photovoltaik)? Ich stelle mir da in etwa vor, dass der Kellerdeckendurchlass und die Sanitär-Rohre bereits verlegt werden, da dies nachträglich ja nur mit sehr viel Mehraufwand möglich ist. Falls es so etwas gibt, ist so eine Vorrüstung aus Deckendurchlass und Rohren teuer?
c) Sie hatten geschrieben, dass der Kaminofen das Warmwasser erwärmt und damit wiederum ein Nachheizregister. Wäre es nicht besser, die von draussen angesaugte eiskalte Luft, VORzuwärmen mit einem Vorheizregister um die Wärmepumpe zu entlasten? Das hätte den Charme, dass auch die Vereisung kein Thema mehr wäre, solange der Ofen in Betrieb ist.
d) Warum ist beim AquaInsert-Angebot auch ein größerer Pufferspeicher dabei (500l). Ist das zwingend notwendig oder würde es auch ausreichen den Standard-Pufferspeicher zu verwenden?

Vielen Dank für ihre Hilfe und schöne Grüße,

Daniel Jauss
von Wolfgang
7. Februar 2012, 19:28
Hallo zusammen,
wir haben im Moment einen Stromverbrauch in den letzten 7 Tagen von rund 20 KW hinzu muss man noch den PTC Verbrauch im Bad dazurechnen (ca. 4 KW; im Arbeitszimmer und Dusche im EG werden die PTC's nur eingeschaltet wenn Besuch ist, im Flur ist der PTC komplett ausgeschaltet). Ich denke der Wert ist für uns soweit OK. Hinzu kommt noch, dass der Kamin von morgens um 6 bis Abends um 24 Uhr rund um die Uhr läuft (ca. 15 KG Holz) und der Erdwärmetauscher auch permanent. In Summe bin ich und meine Frau (Elternzeit)damit (KfW 70 Haus und 130m² Wohnfläche plus Keller) sehr sehr zufrieden. Wir haben im OG Bad durchgehend 21 Grad, im Schlafzimmer 19 Grad und im Wohnzimmer zwischen 19 Grad (Morgens wenn der Ofen aus ist) und 26 Grad (Nachmittags wenn der Ofen brennt und die Sonne scheint).
Man sollte sich so denke ich vorher selbst im klaren sein was man alles ins Haus reinbauen läßt. Wobei ich auch zugeben muss, dass nur auf drängen meiner Frau es zur Installation eines Kaminofens gekommen ist sowie des Erwärmetauschers. Von selbst hat der Fachberater uns diese Kombination nicht angeboten.
Wirtschaftlich will ich das erst beurteilen wenn wir über ein Jahr im Haus drinnen wohnen. (Seit 16.11.2011 haben wir ca. 1250 KWh Strom verbraucht inkl. PTC im Bad).
Gruß eines sehr zufriedenen Schwörer Haus Kunden
von sf
7. Februar 2012, 16:05
@van Dommele Marc

Schlüssige Aussage!

Auch das mit dem...Ob ich jetzt 10’000 Euro für einen Kamin zahle oder 10’000 mehr fuer eine WP + FBH das macht keinen großen Unterschied oder…

Wobei ich damals eher Aussagen von gut über 20.000€ bekommen habe.

Ich wollte auch wissen was es denn mehr kosten würde wenn ich zusätzlich zur WGT eine Gasheizung mit FBH nähme.
Das ist auch schon die billigste Variante, (Sole WP und sonstiges sind noch teuerer)

+ ~2.500 Gasanschluss
+ 15.000- 20.000€ Heizung ( ~8000€ Gasheizung + Edelstahlschornstein + FBH im ganzen Haus)
+ alle 1 bis 2 Jahre Jährlich 50€ Schornsteinfeger
+ Alle ~15 Jahre ne neue Heizungsanlage

Dass alles sollte eigentlich beim WDH entfallen da WGT kann nix wirklich teueres defekt gehen
Und man braucht auch keine neue (hoffe ich klopf, klopf)
- Lüfter die Kosten net viel
- WP ist als komplett Einheit im 1.500€ Sektor
- Elektroniksteuerung - keine Ahnung was die kostet
- PTC Elemente kosten net viel

Service kann man selber machen!

Also außer die Filter fast keine Unterhalt und Zukunftskosten außer die lieben KW’s.
Und die können reinhauen. Wir haben schon seit 2007 eine Preissteigerung von 12 auf 16 cent nicht schön.

Und natürlich hoffen das es im 30 Jahren Mittel nicht oft solche Winter wie 2009 und 2010 gibt. (Wochenlang stark unter -10 Grad auch Tagsüber)

Ich glaube das ist auch schon die Rechnung an diesem Konzept, oder?

Gruß,
sf
von Rudy
7. Februar 2012, 14:50
Hallo Ed,

1. Schwörer verbaut meines Wissens nach einen zusätzlichen Stromzähler, über den der Strom für die Anlage (zusätzlich) läuft. Es sei denn, dass der Stromanbieter einen gesondertenTarif für Wärmepumpenstrom hat. Dann wird der Zählerplatz dafür benötigt. Und dann geht aber nicht aller Strom für das Heizsystem über diesen Zähler. Dann muss man das, was über den Normaltarif-Zähler geht, schätzen.

2. Spätestens wenn die PTCs in Betrieb sind, schließen wir (im Passivhaus) auch die Zimmertüren. Ansonsten geht natürlich die schöne warme Luft durch den oberen Teil des Türausschnitts raus.

3. Ein (kleiner, runder) Filter befindet sich direkt hinter der Absaugdüse der Küche.

4. Je nach Wind und Wetter kann es schon mal passieren, dass Außenluft mit "Kamingeruch" angesaugt wird. Die Regel sollte es aber nicht sein. (Hier gibt's auch irgendwo weitere Aussagen dazu.)

Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen.
Gruß,
Rudy
von Harald Huber
7. Februar 2012, 10:13
@ Ed

Den Stromverbrauch liest du im Zählerschrank ab. Wir haben zwei Uhren, einmal für den Haushaltsstrom und dann für die Wärmepumpe. Alles was mit Heizen zu tun hat, läuft bei uns über den Wärmepumpentarif. So können wir gut ablesen, was uns der Winter kostet.

Wenn wir mit den PTC heizen, lassen wir die Türen geschlossen, Wärme soll ja drin bleiben.

In den Bädern laufen die Heizkörper rund um die Uhr, das die Räume auf ca. 19 Grad warm sind.

Jetzt bei diesen Temperaturen (Nachts bis -25 Grad) haben wir auch einen höheren Verbrauch, aber lang nicht so wie bei andere (z. B. Markus). Im Februar haben wir im Schnitt diese fünf Tage 43 KWh verbraucht. Wir machen den Ofen schon um 6 Uhr an und der läuft da locker 2 Stunden, bis meine Frau aus dem Haus muß. So haben wir eine Grundwärme im EG. Und da meist vor dem Gehen ein Brikett reingelegt wird, ist in der Mittagszeit genug Glut für erneuertes anfeuern.
Im OG haben wir ca. 18 Grad, über die PTC kommt die Temperatur nicht merklich höher. Die Frischluftheizung ist nur was für mildere Temperaturen. Jetzt haben wir in diesen kalten Tagen in den KIZI`s einen Heizlüfter reingestellt (Nachmittags). Halbe Stunde laufen und die Temperatur liegt bei 21 Grad. Danach hält sich die Temperatur super bis zur Bettgezeit der Kids. Die PTC`s sind da nichts dagegen.

Ohne einen Kamin wäre das Haus sicher nicht so warm zu kriegen und wenn dann wohl nur mit Tränen in den Augen, die auf den Zähler blicken. Außerdem gibt ein Kaminofen eine kuschelige Wärme ab, die mit den PTC`s nicht zu vergleichen ist. Unser Kamin hat mit allem ca. 8000,- € gekostet, die für uns gut angelegt sind.

Gruß Harald
von Sabine Jourdan
6. Februar 2012, 22:50
Hallo Herr van Dommele,

Sie sind nicht allein. Wir haben in den letzten 24 h gar 79 kwh verbraucht. Wir haben gerade mal 120 qm Wohnfläche, DG, Flur und Gäste WC werden aktuell nicht beheizt.

Grüße
S. Jourdan
von van Dommele Marc
6. Februar 2012, 17:46
Hallo Wolfram, Herr Schwarz

wir sind jetzt bei einem durchschnittverbrauch von 58 KW in Woche 5 (die letzten 4 Tagen waren es aber 69 KW ) wobei Woche 4 noch einigermasse ok war mit 34 KW als Mittelwert. Eines steht klar, das Heizungskonzept von Schwoerer mit WGT als alleinstehende Heinzungsquelle geht nicht auf.
Die WP is bei diesen Temperaturen einfach ueberfordert und kann normale Werte wie 20/21 Grad bis hohen minus Temperaturen nicht dastellen. Es geht dann nur ueber PTC's und dies wird dann enorm teuer!

Wir haben jetzt schon die 3000 KW erreicht und sind erst seit dem 26 NOV im Haus (Heizung funkttoniert aber seit dem 4 Nov - aber bis Einzug auf LS1 ohne PTC's) Wenn ich jetzt FEB hochrechne kommen wir bestimmt locker an die 4000 KW. Dies ist laut Energieausweis schon 500 KW ueber den vorgesehenen Jahresverbrauch ;( (Endenergieverbrauch 19KW/M2)

Also ich rechne nicht unter 7000/8000 KW zu kommen fuer das ganze Jahr 2012, wenn ueberhaupt...

Warum darf man dies ein Effizienshaus 55 nennen??? Macht dies alles wirklich noch Sinn?

Meiner Meinung steht fest. WGT ja, aber nur mit einer zusaeztliche Heizungsquelle (wir werden im Herbs 2012 einen Kamin einbauen lassen) Es waere aber toll gewegen haette man uns dies ganz deutlich bei der Beratung so erklaert. Dann haette ich vielleicht von vorne hin, eine WP mit FBH geplant. Ob ich jetzt 10'000 Euro fuer einen Kamin zahle oder 10'000 mehr fuer eine WP + FBH das macht keinen grossen Unterschied oder...

Aber so haette ich mich die ganzen Erwartungen an dem Heinzungskonzept von Schwoerer sparen koennen :) und nicht jeden Tag vor dem Elektrokasten stehen und mich ueber den hohen Verbrauch aufzuregen!!

Mfg Marc van Dommele
von sf
6. Februar 2012, 12:57
@Manfred
Die Absaugung vor dem Eltern Schlafzimmer haben wir auch.
Wir haben auch ein fast geschlossenes Treppenhaus aber ohne den Stoffvorhang.
Ich glaube auch nicht das sehr viel Wärme vom EG ins OG steigt, außer natürlich Rückwirkend über die Zuluft Ventile in die Räumen im OG.

Folgende Abluft Ventile haben wir.
- EG: 1x In Küche des großen WohnEssKüchen Raumes
- EG: 1x Gäste WC
- OG:1x Mini Flur neben Eltern
- OG:1x Bad

@ Jochen Schreck
Echt sind die ADAX selbstselbstlernend?
Dass die schnell sind finde ich nicht wirklich. Ich habe eine Zeitschaltuhr die zwischen 22:00 bis 04:30 auf OFF stellt. Aber um 06:35 morgens ist es erst ~20,5° im Bad. Wie stark es absinkt weiß ich im Moment nicht.

Das die Türe im Bad besser auf bleiben soll, sicher?
Im Flur haben wir je nachdem ~18,5 – 19 Grad, Im Bad sitzt ein Abluft Ventil was auf recht offen gestellt ist (+10). Der Adax sitzt hinter der Türe. Wir haben die Türe eher immer geschlossen. Nähere Infos zu deiner Vorgehensweise gerne angenommen????

Während der ON Zeit fahren wir mit ~23Grad im Bad. Verbraucht ~100 KW/h im Monat.
Mit Einzel Wechselstromzähler gemessen.

Nachts fahre ich mit S1 von 22:00 bis 07:00 ohne T. Absenkung.

Kann mir wie oben schon gesagt nicht wirklich vorstellen dass viel Wärme von unten nach oben kommt.

Ich glaube dass die Wärme in den Zimmern im OG eher durch das Zuluft Ventil kommt als von unten. Oder denkt Ihr wirklich nicht???
Ein gewisser Teil kommt zwar möglicher weise auch vom OG Flur.
Aber der Luftstrom und damit auch die Wärme geht doch aus dem Raum, oder?

Flurheizkörper schalte ich nur bei unter -5 Grad dazu und dann auch nur mit Zeitsteuerung 06:00 bis 18:00. Einstellung UG Flur/Gäste WC, so das dieser Bereich über 18,5 Grad bleibt.



Und an euch beide, @Manfred und @ Jochen Schreck
Ihr habt wenn alles so steht und es draußen über ~7Grad wird nicht das Problem das es in den Schlafzimmern durch die dauernd laufende WP auf über 21° geht??? Egal ob Türen auf oder zu.

Dann fahrt Ihr quasi meine Variante B?
WP 21-22, Wohnbereich ggf. mit PTC unterstützen auch wenn WP abschaltet!

Gruß,
sf
von Bernhard
5. Februar 2012, 20:34
Hallo Herr Schwarz, Hallo liebe Schwörer Haus Besitzer,

Auch wir wohnen seit 2010 in einem Schwörer Haus. WDH-Kfw 70.
Genauso wie der überwiegende Teil an Blog Kommentaren, sind wir mit unserem Verbrauch auch nicht zufrieden. 45-60 KWh/t
Zwei Personenhaushalt, tagsüber Berufstätig, normales Verbrauchsverhalten, 135qm Wohnfläche, jedoch eine 12qm große Galerie ins OG., 7KW Holzofen / Kamin innenliegend.
Unsere Anlage arbeitet laut des Kundendienstes und der Daten hervorragend, jedoch kommt die produzierte Wärme nicht so effektiv in den Wohnraum.

Nachfolgend ein Beispiel bei einer Außentemp. von -9 Grad:

WGT auf 28° Eingestellt
PTC Frei auf 20° Eingestellt
Erreichte Raumtemperatur ohne Ofen max. 21,2 °- mit 7KW Ofen max. 23,5

WGTKeller:

KondenTMP 30°
Zuluft 24°
Abluft 19°
Fortluft 1°
TnVHR max 15°
T.nVHReg 7°
TnVHR min 10°

Tagsüber LS 2, Nachts LS 1

Trotz den Werten kann das nicht normal sein. Wenn ich lese, daß andere Hausbesitzer diese Raumtemp. ohne PTC Elemente erreichen, werde ich nachdenklich.
Mir erscheint nur noch eine Luftmengenmessung als praktikable Lösung.

Ein weiteres Phänomen möcht ich kurz erläutern.
Während meiner Ablesung im Keller ist innerhalb von Minuten die KondenTMP von 30° auf 1°; und die Zuluft TMP von 24° auf 5° gesprungen.
Aufgrund dieser Anzeigen habe ich meine Hand an die Wandauslässe im EG gehalten. Tatsächlich kam dort eiskalte Luft raus. (Ist mir in der Vergangenheit öfters aufgefallen). Ein paar Minuten später schalteten die PTC Elemente dazu und es kam warme Luft. Rein energietechnisch Frevelhaft!!
Vor allem wenn wir unseren Ofen eingeheizt haben und der richtig zieht kommt es oft vor, daß kalte Luft aus den Auslässen kommt. Obwohl wir ab 18.00Uhr auf LS 1 fahren, bläst die Anlage mit gefühlten LS 2 in den Raum. Man merkt es an der Zugluft beim Fernsehen.
Besteht hier ein Zusammenhang mit dem Luc Leda Unterdruckwächter?. Regelt der die Zuluft hoch?

Herzliche Grüße
Bernhard
von Markus S
5. Februar 2012, 20:23
Hallo Herr Schwarz,

nach dem ich bislang (Temp. über 0 Grad) immer sehr zufrieden war und unser Heizstromverbrauch um die 20 kWh am Tag lag, habe ich seit den Temperaturen um die minus 10 Grad nun folgendes Problem 80-90 ! kWh am Tag und bis auf das Wohnzimmer (Ofen) Temperaturen um die 18 Grad im Haus.
Die WP schaltet sehr oft ab und dann wird Luft mit um die 5 Grad ins Haus geblasen. Ich denke das kommt vom "Abtauen" auch wenn kein Eis erkennbar ist. Gibt es eine Möglichkeit, diese Luft zu "verwerfen" also nach draussen zu leiten statt in die Räume?
Zudem hat die WW Wärmepumpe unseren Keller auf kuschelige fünf Grad heruntergekühlt... müsste die kalte "Abluft" der Warmwasser WP nicht sinnvollerweise nach draussen geführt werden. Habe "Angst" das mir die Wasserleitungen einfrieren.

Freue mich auf Ihre Ideen und Hilfe

Markus
von Ed
5. Februar 2012, 10:50
Hallo zusammen,

wo genau lest ihr Euren genauen Heizstromverbrauch pro Tag ab?

Wenn man die Zimmertüren offen lässt, aber über PTC zuheitzt um auf 20°C Zimmertemperatur zu kommen (im DG), entzieht dann die Absaugung im DG-Flur ständig die vom PTC aufgewärmte Raumluft?
So dass, das PTC ständig im Dauerbetrieb ist und man eher die Türen geschlossenhalten soll?

Immer wieder lese ich Filtereinsatz im Ansaugelement. Ist dieser Filtereinsatz ausserhalb des Lüfters?

Über die Lüftung haben wir immer wieder den Kaminrauch der Nachbarn in den Räumen. Ist das normal?

Kann mir bitte jemand die "paar" fragen beantworten?

Gruß Ed
von Stefan1
5. Februar 2012, 08:34
Hallo,

ich hätte eine Frage, hat hier jemand Erfahrungen mit dem Aqua Insert oder einem anderen wassergeführten Ofen in Kombination mit der FLH?
Wie lange dauert es den Puffer zu laden? Werden die anderen Räume dann auch ohne PTC's warm?
Wie lang reicht die im Puffer gespeicherte Wärme?

Grüße
von Holger
4. Februar 2012, 20:24
Der Energieverbrauch ist derzeit schon heftig, haben auch ein 55er-Haus mit ca. 135 m² (Sonneninselhaus). In dieser Woche hat sich der Verbrauch im Vergleich zur Vorwoche fast verdoppelt. Wir brauchen am Tag (2 Personen) so ca. 80 kWh für alles. Wir haben 2 Zähler, an einem hängen nur die beiden Wärmepumpen für die WGT und Warmwasser. Die PTC's und die DHK hängen am normalen Haushaltsstromzähler. So lässt sich schwer sagen, wie hoch der Verbrauch für Heizung und Warmwasser tatsächlich ist. Ich notiere die Werte auch jeden Tag, das macht einen schon irgendwie fertig. Hochrechnen kann man die Kosten ja auch schlecht, man kann nur hoffen, dass der Jahresdurchschnitt wieder im normalen Bereich liegt. Kamin haben wir keinen, da wir die hohen Anschaffungskosten gescheut haben. Dafür kann man lange mit Strom heizen ...

Ein bisschen entäuscht sind wir schon von dieser "Frischluftheizung", die man vielleicht besser Frischluftanlage nennen sollte. Denn heizen tut sie nicht wirklich, das machen eher die PTC's oder der gute alte Ölradiator. Aber mit Strom heizen ist nicht wirklich innovativ ...

Herzliche Grüße
Holger

PS: Gut, dass man sich hier austauschen kann und so erfährt, dass man nicht allein ist ;-)
von Wolfram
3. Februar 2012, 10:50
@Herr van Dommele:
Ich denke, der Verbrauch ist bei diesen Temperaturen ganz normal. Wir haben in der aktuellen KW 05 einen Durchschnittsverbrauch von 65 kWh pro Tag (Tendenz steigend) und hatten in der KW 04 einen Durchschnittsverbrauch von 49 kWh. Und das trotz bennendem Kaminofen am Abend (aber KfW 70 mit 214qm Heizfläche / 156qm Wohnfläche).

@Jochen Schreck:
Herzlichen Dank, dass Sie uns hier so ausführlich von Ihren Erfahrungen und Einstellungen berichtet haben.
Ich finde es bemerkenswert, dass Sie die Badtür offen lassen, damit hier Wärme aus dem Flur ankommt – unser Flur hat zur Zeit eine Temperatur von 16,5° C, und das trotz 1200W ADAX-Heizer neben der Tür, der auf 17,5 (also genau zw. 15 und 20) gestellt ist. Im Schlafzimmer mühen sich die PTC ab, die 18° C zu halten, und wenn der Kaminofen nach 3 Stunden Betrieb das Wohnzimmer auf 25° C geheizt hat, bin ich froh, wenn die Wärme noch ein bisschen drinnen bleibt und ich mit vielleicht noch 2 Stunden die PTCs im Wohnzimmer sparen kann.
In den nicht so kalten Wochen im Januar hatte ich durchaus die Wohnzimmertür offen, wenn der Kamin brannte, damit die warme Luft besser zur Absaugung im Flur kommt; jetzt bin ich aber – wie gesagt – froh, wenn das Wohnzimmer warm wird. Die PTCs heizen hier auf 21° C (Thermostat auf 20) und da kann ein bisschen zusätzliche Strahlungswärme nicht schaden, wenn man am Sofa sitzt.

Ich denke, ich werde am Sonntag Abend – pünktlich zur nächsten KW (damit ggf. die Veränderung messbar ist) – mein Heizkonzept komplett umstellen: Bisher sind die PTCs in den aktuell ungenutzen Zimmern im OG auf 5° C eingestellt. Das Arbeitszimmer nutzen wir nur am Wochenende, da haben wir bisher auch nur dann höher gedreht, das Gästezimmer nutzen wir gerade gar nicht. Da diese Zimmer aber mittlerweile auf 13°-14° C ausgekühlt sind (trotz an der WGT angezeigter Zuluft-Temp von um die 28° C, schafft die WP alleine wohl nicht mehr), fürchte ich, dass das zum Auskühlen des ganzen Hauses führt. Ich werde hier mal eine Thermostat-Stellung von 15 versuchen (sollte erfahrungsgemäß so 16°-17° C ergeben). Ich weiß jetzt schon, dass der Verbrauch kurzfristig dramatisch steigen wird, hoffe aber dass er sich bei Betrachtung eines längeren Zeitraums einpendelt... Ich werde sehen und berichten...

Viele Grüße
Wolfram
Claudia Potell von Claudia Potell
3. Februar 2012, 08:24
Hallo Herr van Dommele,

da Herr Schwarz heute bzw. die nächsten Tage nicht im Haus ist, würde ich Sie bitten sich direkt an den Kundendienst unter der Tel 07387 16 400 oder per Email an service@schwoerer.de zu wenden. Dann kann es zeitnah veranlasst werden. Vielen Dank!!
von Van Dommele
2. Februar 2012, 22:40
Guten Abend an alle Besitzer eines Schwörer Effizienzhaus 55 ohne Kamin,

Ich wollte mal kurz in die Runde nachfragen wieviell ihr zur Zeit bei den eisigen Temp. Verbraucht? Gestern waren es bei uns 55 kW und Heute sagenhaften 71 kW. Und von einer tolle Hitze im Haus kann man bestimmt nicht reden, mit max 20 bis 21 Grad.

Herr Schwarz sind dies normalen Werten oder ist bei diesen Temp., die kleinwärmepumpe einfach überfordet und leisten ausschliesslich die Ptc's die ganze Arbeit?

MfG Marc van Dommele
von van Dommele Marc
2. Februar 2012, 18:37
Hallo Herr Schwarz,

koennten Sie bitte in die Wege leiten dass bei uns Werkskundendienst des Herstellers vorbei kommt, um dieses problem genau nachzugehen??
Mfg Marc van Dommele
von Jochen Schreck
2. Februar 2012, 16:20
@ Wolfram:

Korrekt, man macht sich anfangs zu sehr verrückt. Aber nur der Durchschnittsverbrauch zählt. Wenn jemand mit Öl heizt, dann interessiert er sich auch nicht für den Wochenverbrauch, sondern nur dafür, wie viel Öl am Ende der Heizperiode nachgekauft werden muss (normalerweise jährlich).

Meine Kommentare zu den Punkten:
1. Wir haben auch das Bad im OG, aber keinen Handtuch-Heizkörper. Interessanterweise hat den noch niemals jemand vermisst und wir wohnen jetzt seit 2007 im Haus. Durch die Belüftungsanlage entsteht nie hohe Feuchtigkeit im Bad und so trocknen die Handtücher auch superschnell an normalen Handtuchhaltern. Wir verwenden die Standard-ADAX-Direktheizgeräte, die Schwörer einbaut. Die Geräte sind SEHR schnell im Anheizverhalten und deshalb meines Erachtens nach auch gut zum Anheizen / Nachheizen / Halten einer Grundwärme geeignet. Außerdem haben die einen elektronischen Temperaturregler, der selbstlernend ist. Einen Handtuch-HK allein erachte ich als zu träge, um mal schnell den Raum um ein paar Grad zu erwärmen. Wir benutzen dazu kurzwellige IR-Strahlerbirnen, die auf der Stelle wohlige Wärme von oben bringen. Kann man einschalten, wenn man in die Dusche geht, Vorlauf ist nicht nötig. Ist wie Sonnenschein. Das ADAX-Gerät steht auf genau 20 °C, die ich auch nachgemessen habe.

2./3.: Ich fahre aktuell ohne irgendeine Absenkung der Lüfterstufe in der Nacht. Vom Energieverbrauch her scheint das keinen großen Unterschied zu machen. Evtl. erhält man durch LS1 aber etwas mehr Luffteuchte im Schlafzimmer (gut für die, die Atemwegsproblem haben bei der trockenen Winterluft derzeit). .

4.: Die Türen halte ich für einen sehr wichtigen Faktor. Unsere Badtür ist praktisch immer offen. Dadurch fließt mehr warme Luft aus dem Flur ins Bad. Wenn ich den Kaminofen heize, dann lasse ich ALLE Türen offen, damit die aufsteigende warme Luft besser in die Räume fließen kann und nicht gleich abgesaugt wird. So wärmt sich das ganze Haus durch und puffert dadurch entsprechend gut.

Genau das ist wohl auch das Problem der meisten neuen Hausbesitzer: Das sind viele derart geschockt von den kurzfristigen Spitzenverbräuchen, dass überall die Wärmezufuhr minimiert wird und dann kühlt das Haus aus. Nichts kostet mehr Energie, als ein ausgekühltes Haus wieder auf Temperatur zu bringen - und da haben wir es noch gut mit unseren hochisolierten Schwörer-Häusern! Ohne Restwärme gibt's auch keine gute Wärme-Rückgewinnung.

Die Tür im Schlafzimmer sollte man aber zu lassen, wenn man es dort nicht zu warm haben will beim Heizen mit dem Kaminofen.

Heize ich nicht mit dem Kamin, bleiben die Türen weitgehend zu oder angelehnt. Die Badtür bleibt aber immer offen! Wichtig ist, vor allem die Türen der unteren Räume dann geschlossen zu halten, damit die kalte Luft aus dem Flur nicht in den Raum fließt und die warme Luft dadurch oben abfließt.

Der Flurheizkörper unten steht auf 10°C, im Gäste-WC unten sind 15°C eingestellt. Damit springen die HK praktisch nie an.

In der Übergangszeit ist es wichtig, die WGT wieder auf 22°C einzustellen und die Türe im Schlafzimmer geschlossen zu halten. Nachts lehne ich die Tür dann nur an, damit warme Luft schneller raus kann (Strömungswiderstand geringer).

Zum Thema Aufzeichnungen:
Taggenaue Aufzeichnungen halte ich für übertrieben. Ich selbst lese maximal einmal die Woche alle Stände ab und lasse mir daraus den Tagesdurchschnitt in einer Tabellenkalkulation errechnen. Damit erhält man auch einen super Jahresüberblick mit allen Spitzen und Tälern. Unsere Verbräuche spiegeln wirklich den Gesamtverbrauch der Anlage wieder inklusive aller Pumpen, Lüfter und Heizungen. Das ist ganz anders als bei vielen anderen Heizsystemen.

@sf
Wir machen es ähnlich wie Manfred:
- WP aber auf 22°C
- Türen ähnlich
- Hausaufbau ähnlich, Treppenhaus aber offen.

Es ist immer warm im Schlafzimmer, darin unterscheiden sich die heutigen Häuser aber eben von den alten Häusern. Durch die Lüftungsanlage wird aber zumindest die Luftfeuchte nicht zu hoch. Dünne Decken sind Standard bei uns.

Grüße,
Jochen
von Manfred
2. Februar 2012, 13:23
@sf

Hallo,

wir machen es so (in der milden Zeit):
- WP Dauerbetrieb
- Schlafzimmer Kinder (im OG) Türen so oft wie möglich offen, Schlafzimmer Eltern (auch OG) immer zu.
-> Temperaturen passen so eigentlich schon ganz gut.
Bei uns greifen als zusätzliche Aspekte:
- Wir haben in die Diele OG genau vor dem Schlafzimmer Eltern eine Absaugung der WGT, die sorgt dafür, dass weniger warme Luft in Richtung Schlafzimmer Eltern kommt
- Wir haben ein fast geschlossenes Treppenhaus, soll heißen, statt eines Geländers haben wir die Wand zumachen lassen, so dass wir mit einem blickdichten, schwerem Stoff das OG abends ganz "abschotten" können (so können die Kinder besser schlafen, auch Geräusche wie Fernseher oder Unterhaltung werden gemindert) -> abends und nachts steigt fast keine Wärme vom EG ins OG und die Zuluft ist auch in der milden Zeit nachts nicht zu warm.

Fazit: Bei uns passt es mit Dauerbetrieb am besten, auch ohne Lüften (haben wir ehrlich in 17 Monaten noch nie gemacht!

Viele Grüße,
Manfred
von Wolfram
2. Februar 2012, 10:11
Hallo Herr Schreck,

vielen Dank für Ihren ausführlichen Bericht. Da haben Sie wohl recht, dass die eigentlich Crux am Schwörer-Heizsystem ist, dass man genau sehen kann, welche Einstllung wann wie viel Energie verbraucht und man sich so verrückt macht. Wahrscheinlich sollte ich mich darauf einlassen, das Haus so heizen, dass es überall gemütlich ist und nach einem Jahr kontrollieren, ob ich mir meinen "Heizstil" leisten kann.

Aber nun zu Ihren Fragen:
1. Das Bad befindet sich im OG, hat ca. 16qm und wird über den arbonia Handtuchwärmekörper beheizt. Nachdem ich diesen nun umprogrammiert habe, so dass er den ganzen Tag 18° C hält und nur morgens und abends auf 22° C heizen soll, sind die Temperaturen schon angenehmer. Leider reichen die jeweils 3 Stunden nicht, um das Bad auf meine Wunschtemperatur (von 18° C auf 22° C) zu bringen. 21° C heute morgen nach dem heißen Duschen war das hächste der Gefühle. Der Handuchwärmekörper ist nun mal etwas träge.

2./3. Wir haben eine Absenkung der WGT von 23:01 bis 5:00 Uhr auf LS1 eingestellt. Eine Temperatur-Absenkung gibt es nicht. Ich sehe aber in der Nacht eigentlich nicht das Problem des Auskühlens. Wenn ich zur Zeit morgens ins Wohnzimmer komme, hat es dort knapp über 20° C, wenn ich abends nach der Arbeit rein komme, hat es knapp unter 21° C. Dann wird der Kamin angemacht, aber auch der braucht bei den aktuellen Temperaturen ein wenig, um in Fahrt zu kommen und in der Nacht evtl. noch etwas Restwärme abzugeben, um die PTCs zu entlasten.

4. Alle unsere Türen sind immer geschlossen (außer evtl. die Wohnzimmertür, wenn der Kamin an ist, um über den Flur die Wärme ins Haus zu bringen – aber bei den aktuellen Temperaturen bin ich froh, wenn die Wäre im Wohnzimmer bleibt).

Ich habe mich heute morgen entschlossen, den Heizer im Flur höher (auf 17,5° C) zu drehen. Sicherlich verbraucht das Ding mit seinen 1200 W ne Menge Strom, aber vielleicht entlastet es ja auch andere Verbraucher, da diese evtl. weniger leisten müssen, wenn sie nicht indirekt den Flur auch noch mitheizen müssen.

Ich fände einen Austausch mit anderen SchwörerHaus-Besitzern auch toll. In meinen zwei Monaten im SchwörerHaus habe ich sicherlich schon einige Einstellungen ausprobiert und akribisch alle Einstellungen, Temperatur- und Verbrauchswerte mitnotiert. Ich fürchte nur, dass meine taggenaue Aufzeichnung auch nicht so viel bringt, da zu viele äußere Einflüsse in den jeweiligen Tagesverbrauch hineinspielen.

Wenn wir schon beim Thmema Austausch sind: Würden Sie mir verraten, welche Einstellungen Sie bei den Heizkörpern in Bad und Flur getroffen haben und welche Art Heizkörper in Ihrem Bad hängt? Wie halten Sie es mit der Nachtabsenkung? Haben Sie diese komplett deaktiviert? Wie schaffen Sie es dann in der Übergangszeit, dass das Schlafzimmer nachts nicht zu stark geheizt wird?

Viele Grüße aus Berlin!
Wolfram
von sf
1. Februar 2012, 14:05
Hallo zusammen,

Ok danke, das ist mir klar dass es zurzeit bei weitem nicht nötig ist.
Gilt auch nur für die lange milde Zeit, so beim Außenbereich 7-15Grad plus

Und diese ist wenn man es genau betrachtet eher länger als der reine Sommer oder Winter.

Frühling, Herbst und in diesem Jahr auch der meiste Teil des Winters ja sogar manchmal des Sommers 2011.

Daher finde ich die Frage schon berechtigt und sehr interessant für alle.

Wie machen das andere von euch überwiegend.
A) WP Dauerbertrieb + Schlafraume abends mit Fensterlüften runterkühlen
B) WP 21-22, Wohnbereich ggf. mit PTC unterstützen auch wenn WP aus geht

Schönen Gruß,
sf
von Jochen Schreck
1. Februar 2012, 13:29
@Wolfram:

Das Bad ist auf 15°C ausgekühlt nach der Arbeit?? Das ist mir noch nie passiert! Und das trotz geringem Energieverbrauch. Ich habe da mal einige Fragen:

1. Ist das Bad im Erdgeschoss oder im oberen Stockwerk?
2. Wird im gesamten Haus ganztägig die gleiche Temperatur gehalten oder sind da Absenkungen einprogrammiert?
3. Läuft irgendwann die Lüftung auf Stufe 1? Nachts? Das ist wie eine Absenkung.
4. Ist die Badtür normalerweise komplett geschlossen?

Zum Thema mollig-warm im Bad mit vernünftigem Energieaufwand:
Das ist eine interessante Frage! Meine Meinung ist, dass wir mit unserem Heizsystem die volle Kontrolle über unseren Energieaufwand haben. Andere Heizsysteme, wie z.B. Zentralheizungen mit Öl, Gas oder Pellets, merken häufig garnicht, wo die Hauptenergie flöten geht. Meiner Meinung nach ist "mollig-warm" nun mal immer mit hohem Energiebedarf verbunden - völlig unabhängig vom Heizsystem. Die Frage ist dann einfach nur noch, ob man den Energieverbrauch dann gezielt dem Bad zuordnen kann. Schwörer Häuser sind auf jeden Fall hervorragend isoliert, laufen allerdings nicht zum Nulltarif. Dafür hätte man dann deutlich mehr Geld für ein Passivhaus ausgeben müssen. Auch nehmen sich da die verschiedenen Hersteller nicht viel: Alle kochen nur mit Wasser und für ein bestimmtes Budget ist eben nur ein bestimmter Standard möglich. Gegen Wärmeverlust hilft nur Isolation.

Die WärmeDirekt-Technologie von Schwörer halte ich für ein cleveres Konzept, das sich gut auf die Jahreszeit anpassen lässt und jede Menge Komfort bietet. Wunder vollbringen kann dieses System jedoch auch nicht.

Vielleicht wäre es interessant, wenn Schwörer eine Art Tabelle erstellen würde mit der Übersicht über verschiedene Hausbesitzer und deren Einstellungen an der Lüftungsanlage und deren Verbräuche pro Jahr. Dazu vielleicht noch der ungefähre Standort des Hauses, damit man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Dann könnte man doch gleich sehen, wo die Unterschiede liegen und wie sich die Einstellungen vielleicht noch optimieren lassen.

Beste Grüße,
Jochen Schreck
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
1. Februar 2012, 12:00
Hallo Herr Schmitt,

beide Varianten sind möglich.
Bei den derzeitigen Temperaturen glaube ich kaum, dass im Schlafzimmer noch ein runterkühlen nötig ist.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
1. Februar 2012, 11:59
Hallo Herr van Dommele,

Ich vermute, die kurze Zeit in den Morgenstunden wird nicht ausreichend sein. Handtuchwärmekörper sind zum einen etwas Träge, zum anderen arbeiten diese Geräte über eine Trägerflüssigkeit und liegen dabei vom Temperaturniveau deutlich unter einem wassergeführten Heizkörper.
Empfehlen würde ich auf jedenfall eine höhere Vorlaufzeit. Bei den derzeitigen Temperaturen wird es ohnehin nötig sein, etwas mehr als sonst zu heizen.
Wenn die Infrarot Steuerung nicht immer klappt, ist das ein Fall für den Werkskundendienst des Herstellers.
von sf
1. Februar 2012, 10:10
Hi zusammen und Herr Schwarz,

nochmal die Frage bevor Sie ganz untergeht.

Welche der beiden Varianten würden Sie bei mildem Wetter den Vorzug geben?

A) WP Dauerbertrieb + Schlafraume abends mit Fensterlüften runterkühlen
B) WP 21-22, Wohnbereich ggf. mit PTC unterstützen auch wenn WP aus geht

Schöne Grüße,
sf
von Wolfram
1. Februar 2012, 09:35
Hallo Herr van Dommele,
hallo Herr Schwarz,

genau vor dem selben Problem stehe ich auch gerade. Bisher war mein arbonia Handtuchwärmekörper mit IR-Fernbedienung so eingestellt, dass er nur morgens und abends (04:30-9:00 Uhr und 19:00-23:00 Uhr) den Raum auf Grundtemperatur bringen sollte (Stufe I / Stern / 21° C) und zu den Bad-Nutzungs-Zeiten (morgens 6:00-8:30 Uhr und abends 21:30-23:00) auf Stufe II (Sonne / 23° C) eine angenehme Bad-Temperatur schaffen sollte. Bei den aktuellen Temperaturen geht dieses Konzept aber nicht auf. Mein Bad war gestern nach der Arbeit auf 15° C ausgekühlt und der HWK hat bis 23:00 Uhr magere 20,5° C erreicht.

Ich habe mir daher gestern Abend die Fernbedienung zur Hand genommen und alles einmal komplett umgestellt: er soll jetzt ganztags auf Stufe I (18° C) heizen und morgens und abends (5:00-8:30 Uhr und 18:00-23:00 Uhr) auf Stufe II (22° C). Ich bin mal gespannt, wann (bzw. ob) die 22° so erreicht werden können und wie sich die Einstellung auf den Stromverbrauch auswirkt.

Vielleicht kann Herr Schwarz auch kurz seine Einschätzung abgeben, wie er die Einstellung treffen würde, um möglchst energiesparend auf eine vernünftige Bad-Temperatur zu kommen. Die Idee, dass es mit vernünftigem Energieaufand mollig warm im Bad wird, habe ich bereits verworfen.

Auch wir hatten anfangs die Erfahrung gemacht, dass morgens der HDK manchmal nicht richtig angesprungen ist. Ich habe es darauf zurtückgeführt, dass ein Handtuch den IR-Empfänger des Heizkörpers verdeckt hatte. Da wir ohnehin das Gefühl haben, dass jedes Stück Stoff, das wir über den Heizkörper hängen, das Bad am warm-werden hindert, hängen wir – zumindest in der kalten Jahreszeit – keine Handtücker mehr drüber. Vielleicht könnte uns Herr Schwarz auch hier ein kurzes Feedback geben, wie die IR-Steuerung funktioniert und ob die Zeitsteurerung nur dann möglich ist, wenn die IR-Fernbedienung auch Kontakt zum IR-Empfänger am Heizkörper herstellen kann.

Vielen Dank und schöne Grüße!
Wolfram
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
1. Februar 2012, 08:23
Hallo Holger,

neben den zitierten Tasten gibt es auch noch eine "next" Taste. Wenn man die drückt, kommt man ins Menü und kann, wenn man zuvor den Reset Code 11 mit enter bestätigt hat, auch Änderungen vornehmen. (Achtung, bitte nicht willkürlich ändern !)
Neben der Bedienungsanleitung haben wir im Kundenportal auch noch ein paar Videoclips, die die Bedienungsanleitung sehr gut unterstreichen. Dort können Sie gerne mal reinschauen.

Die 2. Frage haben Sie im Prinzip selbst beantwortet. Der Verbrauch steigt wegen der enormen Kälte derzeit an. Ich selbst habe eine Pelletsheizung und müsste seit dem Kälteeinbruch auch feststellen, dass die Pelletsförderschnecke nahezu ständig in Betrieb ist, was bei milderen Temperaturen nicht der Fall ist.
Bei diesen Außentemperaturen kommt jede Heizung in den Grenzbereich.
von Van Dommele
31. Januar 2012, 21:11
Hallo Herr Schwarz,

Ich hätte eine Frage zu dem Handtuchtrockner die wir im BZ haben. Wir tun uns damit sehr schwer! Zur Zeit versuchen wir diesen nur für die Morgenstunden einzusetzen und das über die Programmierung, was oft fehlschlagt (infrarot Bedienung scheint nicht immer zu klappen) Auf der andere Seite haben wir Angst diesen Heizungskörper den ganzen Tag laufen zu lassen weil er bestimmt nicht wenig verbraucht?

Was wäre hier ihren Vorschlag? Auch Vorschläge von anderen Blogger würden wir begrüssen
Vielen dank MfG
von Holger
31. Januar 2012, 19:53
Hallo,

mal ein blöde Frage, wie kann man die Einstellungen überhaupt verändern? Ich habe an der WGT im Keller zwar eine "Enter"-Taste sowie "+" und "-", aber wenn man da drauf drückt, tut sich gar nichts ....

Seit es seit gestern deutlich kälter geworden ist, ist der Stromverbrauch sowohl am Wärmepumpenzähler als auch am Haushaltszähler, wo die PTC-Elemente und die ADAX-Heizkörper dranhängen, deutlich gestiegen. Woran könnte das liegen? Die Einstellungen an den Reglern wurden nicht verändert ... Die WGT läuft wie immer den ganzen Tag, nachts ein paar Stunden in LS1 ...

VG Holger
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
31. Januar 2012, 08:12
Hallo Ralph,

diese Einstellung ist durchaus denkbar, allerdings kann es zu einer längeren Anheizphase in den frühen Morgenstunden kommen. Ein Versuch ist es wert, evtl. mit der Konsequenz, die Abschaltzeit etwas kürzer als bislang angedacht zu wählen.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
31. Januar 2012, 08:11
Hallo Carsten,

wenn der Verdampfer bei erreichen der angezeigten VerdTemp von -6°C noch überhaupt keine Vereisung aufweist, können Sie den Parameter Abtau Ein gerne noch um 2° auf - 8°C absenken.
Allerdings kann es durchaus sein, dass z.B. nach einem Duschvorgang, also wenn viel Feuchtegehalt in der Abluft ist, die Vereisung am Verdampfer sehr schnell gehen kann. Auf den Maximalwert von -10°C zu gehen, würde ich nicht unbedingt empfehlen.
Das 2. Thema Kamin Mode hat damit definitiv nichts zu tun. Der Kamin Mode gehört in den Themenblock "häusliche Feuerstätte" zu tun. Wenn sie keinen Kaminofen haben, oder einen Kaminofen mit Unterdruckwächter, in beiden Fällen gehört der Kamin Mode in Stellung 0 gesetzt. Nun weis ich nicht, wie alt Ihre Anlage ist. Sollte diese vor Mitte 2009 sein und ein Kaminofen vorhanden, dann wäre die Stellung 1 o.K.
Es geht uns dabei darum, nicht mehr Störungen als nötig zu produzieren.
von Holzner Ralph
30. Januar 2012, 13:55
Hallo,
Wie ist die Meinung der Experten über eine komplette Abschaltung (LS 0) über Nacht ? Also z.B. von 23 bis 4 Uhr ?
Gruß Ralph
von Carsten
28. Januar 2012, 14:21
Hallo Herr Schwarz,
ich habe eine Frage zum Abtauvorgang des Verdampfers. Der Beginn des Abtauvorganges wird bei uns aktuell bei -6 Grad ausgelöst. Im Moment (wegen der geringen Temperaturen?) wird sehr oft abgetaut (Wärmeverlust!) ohne das eine wirkliche Vereisung vorliegt. Eine Möglichkeit die Häufigkeit zu reduzieren liegt in der Verringerung der Temperatur (z.B auf Werkseinstellung -10 Grad). Dies hat allerdings zur Folge, dass bei wirklicher Vereisung die Anzahl der Umdrehungen des Zu- und Abluftventilators stark auseinander laufen (500-1000 U/m Differenz). Was wiederum zu einer erhöhten Lautstärke führt und ebenfalls nicht effizient ist. Bei aktivem Kamin Mode (=1) wird diese Differenz geprüft. Bei uns ist der Wert (delta n max) auf 500 U/m gesetzt. Dies führt aber auch nur zum einem Fehler (Störung WR 3223 Abluft fehlt). Aus meiner Sicht müsste der Verdampfer abgetaut werden, wenn eine der beiden folgenden Bedingungen erfüllt sind: bei erreichen der Abtautemperatur (kann dann auch -10 Grad sein) oder wenn die Anzahl der Umdrehungen stark abweichen (=Vereisung). Gibt es eine solche Steuerungsmöglichkeit bzw. gibt es andere Möglichkeiten?

Viele Grüße
Carsten
von sf
19. Januar 2012, 12:48
Hi Herr Schwarz,

und welche der beiden Varianten würden Sie bei mildem Wetter den Vorzug geben?

A) WP Dauerbertrieb + Schlafraume abends mit Fensterlüften runterkühlen
B) WP 21-22, Wohnbereich ggf. mit PTC unterstützen auch wenn WP aus geht

Schöne Grüße,
sf
von Thomas Uhlig
19. Januar 2012, 12:34
Hallo Wolfram,

vielen Dank für die Erfahrungswerte aus Ihrem Haus und die Tipps. Ich werde die DHG's noch mal checken, aber zu warm ist es bei den Einstellungen nicht. Im Bad unten ist unsere Dusche und dort erreichen wir mit dem kleinen DHG 350 Watt 20-21 Grad; die Einstellung scheint zu stimmen. Im Flur ist ein 600 Watt und der heizt den Treppenaufgang ins OG mit, aber auch nur auf 16 Grad eingestellt; Temperatur ca.19 Grad. DHG im Bad oben hat 800 Watt und steht auf 15 und heizt ca. auf 20 Grad. Das ist für uns nicht zu warm, zumal wir oben schlafen und dieses Bad auch immer nutzen. Am meisten werden wir wohl für das Atelierzimmer im OG brauchen; PTC's (2 Stück) auf 15, Temperatur 19-20 Grad. Dort haben wir Arbeits/Gäste/Katzenspielzimmer;-)
Und dann das PTC in der Sonneninsel. Das Teil ist gefühlt am längsten im Betrieb, steht auf 18 und in diesem Bereich ist wohl auch der größte Wärmeverlust durch die großen Fensterflächen.
Ich bin guten Mutes, dass ich noch ein klein wenig optimieren kann. Vielleicht bringt die Luftmengenmessung noch ein paar Ergebnisse.

Vielen Dank an Alle und Viele Grüße aus Berlin.
@Wolfram: Wenn Sie wollen, gerne auch persönlichen Kontakt: th-uh@t-online.de
Thomas Uhlig
von HS
19. Januar 2012, 11:33
Hallo Herr Uhlig,

wie Herr Schwarz schon geschrieben hat, sollte der Kamin keine allzu große Leistung besitzen, sonst halten Sie schon nach ein paar Minuten im "Kaminzimmer" nicht mehr aus.

Hierbei geht es aber weniger um die Nennleistung des Kamins, sondern um dessen Wärmeabgabe. Wir haben uns (im Berliner Speckgürtel) einen Varia Bh (Fa. Sparthem, 11kW) von unserem örtlichen Kaminbauer (sehr empfehlenswert!) einbauen lassen. Dieser hat den Kamin soweit mit Schamottsteinen etc. ummantelt, dass die Wände erst nach 2h anfangen warm zu werden. Der Kamin hält die Wärme dadurch enorm lange und gibt sie sehr langsam ab. Eigentlich ist es mehr ein Ofen, der nur wie ein Kamin (große Scheibe 1m breit x 0,5 m hoch) aussieht.

Man muss also nicht unbedingt einen Kamin in Mikrowellengröße nehmen. (und wenn man das Problemchen "FBT im selben Raum wie Kamin" mit dem Fernmessfühler in den Griff bekommt ist alles super)

lg
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
19. Januar 2012, 06:56
Hallo Herr Uhlig,

unser KD-Coswig wird die gewünschte Luftmengenmessung Anfang Februar durchführen.
Sie werden per Avis selbstverständlich noch detailliert darüber informiert.

Zu Ihrer Zusatzfrage: Wie Sie bereits festgestellt haben, werden die PTC's je frostiger die Außentemperaturen werden immer notwendiger. Um hier die Stromspitze abfangen zu können, ist ein Kaminofen ein ganz gute und sinnvolle Ergänzung. Zu beachten ist, dass der evtl. Kaminofen in einem max. Leistungsbereich von ca. 5 kW liegen sollte.
Der Kaminofen stellt bei Stromausfall auch zumindest einen warmen Wohnbereich sicher, daher wird diese Ergänzung recht gerne gewählt.
von Harald Huber
18. Januar 2012, 19:37
Hallo Zusammen,
wir wohnen seit Oktober in unserem Haus 120 qm). Im November hatten wir auch einen immensen Verbrauch, lag aber auch an der falschen Bedienung unsererseits. Der Kundendienst hat bei uns alles soweit eingestellt und erklärt. Die PTC´s sind in allen Räumen auf 15 Grad eingestellt. Die Badheizkörper auf max. 19-20 Grad. Die WP am Bedienteil steht auf 28 Grad. Das Wasser wird auch von der WP erhitzt. Zusätzlich haben wir einen Kamin, der bei Bedarf eingeheizt wird. Die Wärme verteilt sich im ganzen Haus. In den KiZi´s wird es so 20 Grad warm, mehr mag ich auch nicht, da es sonst zu warm zum schlafen ist.
Im Dezember hatten wir mit dieser Einstellung einen Durchschnittsverbrauch von 18 kwh/Tag.
Im Januar haben wir ca. 19 kwh/Tag (wir schreiben den Verbrauch täglich auf und berechnen den Schnitt wieder Ende des Monats). In den letzten Tagen hatten wir -8 Grad in der Nacht, allerdings super Sonnenschein am Tag. Das WoZi hat sich locker auf 24 Grad (Rollo halb runter) aufgeheizt und die Wärme hat sich gut im Haus verteilt. Abends noch den Ofen an und es hält die Nacht an.
Momentan können wir nicht meckern, wenn es sich so einpendelt, sind wir zufrieden.

Gruß H. Huber
von Markus
18. Januar 2012, 13:34
Hallo zusammen,

wir haben unser Haus (118m²) im März 2011 bezogen. Wir haben so einen ca. Verbrauch von ~ 150 KW in den Wärmeren Monaten gehabt. Jetzt im Winter geht es schon deutlich nach oben. Sind grad so bei ca. 10 KW pro Tag. Wir haben aber keine PTC eingeschaltet. Haben einen Kaminofen im Wohnzimmer stehen der wird abends angebrannt. Zudem lassen wir die Türe vom Wohnzimmer offen das die Wärme in den oberen Stock gelangen kann. Haben im Wohnzimmer ca. 17-18°Grad, Schlafzimmer ca. 15-16° Grad. Wird der Kaminofen angeheizt kommen wir recht schnell auch 22-23° Grad im Wohnzimmer.

Ich haben von einem sehr freundlichen Kundendienstmonteur für die Wintermonate folgende Einstellung genannt bekommen:

In der Zeit von 0.30 Uhr - 4.00 Uhr die Anlage auf Stufe 0 stellen. Danach wieder mit Stufe 2 laufen lassen. Finde das ist eine echt gute Einstellung. Eine Verschlechterung der Luftqualität konnte ich bis jetzt noch nicht feststellen. Genau gleich wie vorher auch.

Wir haben an der WGT eine Kond.Temp von 36,7° Grad bei Ofen Betrieb geht sie schon mal auf 40-41° Grad hoch.

Gruß Markus
von Wolfram
18. Januar 2012, 10:28
Hallo Herr Uhlig,

da unser SchwörerHaus auch in Berlin steht und wir in den letzten Wochen eifrig Verbräuche mitnotieren haben und die Einstellungen zu optimieren versuchen, schreibe ich Ihnen hier auch nochmals unsere Erfahrungen:

Wir haben die WP-Temperatur auch auf 24° C eingestellt, die PTC-Elemente laufen seit unserem Einzug in der KW 49 durch. Nachdem unser Verbrauch im Dezember ähnlich schlecht war, wie bei Ihnen (wir haben aber eine Wohnfläche von 156 qm bzw. eine Heizfläche lt. Energieausweis von 214 qm), konnten wir durch Optimierungen an den Einstellungen bis jetzt schon einiges erreichen. Seit der KW 2 ist nun auch unser Kamin in Betrieb, was sich deutlich im Stromverbrauch zeigt. Bei den aktuellen Holzpreisen darf man aber natülich nicht vergessen, dass man anstelle des gesparten Stroms Holz kaufen muss.

Unsere Thermostat-Einstellung im Wohnzimmer liegt bei 20° C, was eine Raumtemperatur von 21° - 22° C bewirkt. Alle anderen Räume sind niedriger eingestellt (Küche 16° C Einstellung -> ca. 20° C Raumtemperatur, da sicherlich vom Wohnzimmer einiges an Wärme dort ankommt; Schlafzimmer 16° C Einstellung -> ca. 19° C Raumtemperatur; alle anderen Zimmer mit PTC-Elementen 5° C Einstellung -> 16° - 19° C Raumtemperatur je nach Raum und Außentemperatur).

Was mir an Ihren Einstellungen auffällt, ist, dass Sie die DHG deutlch wärmer eingestellt haben als wir. Ich hatte bereits recht schnell das Gefühlt, dass es sich bei diesen Geräten um die "fiesen Energiefresser" handeln könnte. So habe ich das DHG im Flur auf 15° C gedreht (was nichts heißen will, weil der Temperatur-Anzeige-Ring eigentlich erst kalibiriert werden müsste), so dass dieses nur im äußersten Notfall anspringt. Damit ist der Flur zwar relativ kalt, aber in Anbetracht der eingesparten Kosten kann ich mit dieser Einschränkung leben. Das DHG im (Gäste-)Bad unten steht auf 17,5° C und schafft damit eine Raumtemperatur von 18° - 19° C. Das finde ich hier in Ordnung. Der Handtuchwärmekörper im Bad oben hängt bei uns am Hausstrom. Somit lasse ich ihn bei meiner Betrachtung des Heizstromes außen vor. Er heizt das Bad zeitgesteuert nach Bedarf, so dass man morgens gemütliche 22° C und abends 20° - 21° C hat. Auch das ist für uns OK und kostet ca. 7 kWh / Tag.

Und nun unsere Verbrauchswerte beim Heizstrom:
KW 50: 45 kWh / Tag
KW 51: 42 kWh / Tag
KW 52: 39 kWh / Tag
KW 01: 35 kWh / Tag
KW 02: 32 kWh / Tag
KW 03: 38 kWh / Tag

Hinzu kommen dann noch die oben erwähnten 7 kWh / Tag für den Handtuchwärmekörper, die über den Hausstrom abgerechnet werden.

Letzten Freitag war dann ein sehr kompetenter und netter Schwörer-Techniker bei uns und hat noch zahlreiche Einstellungen verändert. Leider hatte er das Messgerät für die Luftmengenmessung nicht dabei, da sich dieses auf einer anderen "Baustelle" befand. Die Luftmengenmessung soll aber noch nachgeholt werden, und so bin ich gespannt, wie man das ganze weiter optimieren kann. Aber auch ohne die erhoffte Messung war der Termin durchaus ein Erfolg, da sich der Techniker sehr viel Zeit für meine Fragen genommen hat und mir die Punkte der WGT erklärt hat, die bei der Hausübergabe zu kurz gekommen waren.

Im Großen und Ganzen werde ich immer entspannter, was den Energieverbrauch angeht. Ich sehe, dass die Verbrauchswerte in die richtige Richtung gehen und werde das sicherlich noch länger beobachten. Im Wohnzimmer habe ich vor, das aktuelle "analoge" duch ein Eberle FIT-Thermostat ersetzen zu lassen, mit dem sich die PTC-Elemente zeitsteuern lassen. So spare ich in den Zeiten, in denen ich das Wohnzimmer regelmäßig nicht nutze den Strom für die PTC-Element, habe aber dennoch den Komfort, dass es warm ist, wenn ich morgens aus dem Bett oder abends aus der Arbeit komme.

Ich bin mir sicher, dass Sie auch noch bessere Einstellungen finden werden und den Energieverbrauch in den Griff bekommen. Auch der KD-Termin hat mir wieder gezeigt, dass meine Entscheidung, ein SchwörerHaus zu bauen, richtig war. Auch wenn manches zur Zeit aufgrund der aktuellen Auftragslage vielleicht ein bisschen länger dauert, weiß ich die Kundenorientierung und den tollen Service von Schwörer zu schätzen. Dazu zählt auch der Service, dass man hier im offiziellen Blog Erfahrungen austauschen kann und kompetenten Input von Herrn Schwarz bekommt. Vielen Dank dafür (das muss auch mal gesagt sein :-) )...

Viele Grüße
Wolfram
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
18. Januar 2012, 09:09
Hallo Herr Schmitt,

aus meiner Sicht ist Ihre Vorgehensweise ganz o.k..
Auch bei anderen Heizsystem ist bei bestimmten Witterungsverhältnissen eine Einstellungskorrektur empfehlenswert.
von Thomas Uhlig
18. Januar 2012, 06:40
Hallo zusammen,

ich habe den Stromverbrauch die letzten Wochen mal etwas genauer verfolgt und versucht die Einstellungen der PTC's noch ertwas anzupassen. Gegenüber den letzten Werten vom Mitte Dezember hat sich nicht mehr viel geändert.
Hier meine aktuellen Einstellungen und Verbräuche der letzten Wochen:
- Wärmepumpe am Bedienteil auf 24 Grad eingestellt.
- Nachts Absenkung zwichen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr durch Lüfterstufe 1 und PTC's im Wohnbereich auf 15 Grad (ergibt etwa 1,5-2 Grad weniger).
- PTC's im Wohnbereich auf 18 Grad (Temperatur 21 Grad); am WE und abends auf 20, sonst ist es nicht angenehm.
- PTC Küche auf 18 Grad (Temperatur 20 Grad)
- PTC Ankleide EG auf 15 Grad (Temperatur 18 Grad)
- PTC's Atelier OG auf 16 Grad (Temperatur 20 Grad)
- PTC im Schlafzimmer OG aus.
Die DHG im Flur auf 16 Grad (tatsächlich fast 20 Grad), DHG Bad EG auf 20 Grad. DHG im Bad OG auf 15 Grad (tatsächlich 20 Grad).

Verbrauch der letzten Wochen bei den milden Temperaturen in Berlin:
KW 49: 40,5 KWh pro Tag
KW 50: 38 KWh pro Tag
KW 51: 38,5 KWh pro Tag
KW 52: 28,5 KWh pro Tag
KW 01: 31 KWh pro Tag
KW 02: 33 KWh pro Tag
Die letzten beiden Tage dann wieder Anstieg auf 44 KWh pro Tag bei nachts leichtem Frost und Tagestemperatur um 3 Grad.
So bald die Außentemperatur sich um den Gefrierpunkt bewegt, steigt der Verbrauch stärker an.
@Herr Schwarz: sehen Sie noch Verbesserungsmöglichkeiten, oder ist das sehr nah am Optimum?
Ich weiß nicht, ob die Luftmengen bei uns jetzt optimal eingestellt sind. Wir nutzen die Räume etwas anders, als die Vorbesitzerin. Ich habe bereits eine Anfrage an Herrn Henschel geschickt. Vielleicht können Sie hier unterstützen und eine Luftmengenmessung für uns organisieren (Auftrag 30782).

Zusatzfrage: Wir überlegen, ob ein Kamin Sinn machen würde (Kosten-Nutzen). Können Sie uns dazu ein paar Hinweise oder Ideen liefern. DANKE.

Viele Grüße aus Berlin,

Thomas Uhlig
von sf
17. Januar 2012, 11:12
Hi Herr Schwarz,

was lässt sich denn zu meiner Frage oben sagen?

Gruß,
Schmitt
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
17. Januar 2012, 08:05
Hallo Frau Jourdan,

der Absenkmodus ist eine von 2 Möglichkeiten, zeitabhängig eine Reduzierung der Heizleistung einzustellen.
Wir empfehlen in 1. Linie, für diese Anwendung die Reduktion der Lüfterstufe einzustellen und nicht auf den "klassischen" Absenkbetrieb über die Temperaturabsenkung zu fahren.
Durch die Reduktion der Lüfterstufe von 2 auf 1 wird weniger Wärme eingetragen und für den Fall, dass die PTC-Elemente sich ebenfalls zuschalten, weniger Wärme produziert. Die Leistung der PTC-Elemente hängt auch von der Luftmenge ab. Die Lüfterstufe 1 und 2 unterscheiden sich i.d.R. zwischen 10 u. max. 15%, somit reduziert sich auch die Heizleistung in diesem Bereich. Eine Anwendung zu bestimmten Zeiten, z.B. in der Nacht ist durchaus üblich.

Etwas merkwürdig ist die Einstellung und die Temperatur in Ihrem Schlafzimmer. Hier würde ich eine Prüfung durch den Kundendienst empfehlen. Im diesem Rahmen könnte auch gleich die Gesamtanlage durch gecheckt werden, wobei man den Stromverbrauch i. d. R. am besten als Jahresverbrauch betrachtet.
Die genannten 400 kWh in den zurückliegenden 2 Wochen halte ich für durchaus o.k., wir haben immerhin zumindest kalte Nächte.
Vielleicht ist es ein ganz guter Weg, wenn wir den KD mal das Gesamtsystem überprüfen lassen. Dabei kann auch das Thema Absenkbetrieb nochmals in der Praxis durchgespielt werden. Bitte rufen Sie uns hierfür kurz an, 07387/16-400, danke!
von Sabine Jourdan
16. Januar 2012, 22:09
Hallo Herr Schwarz,

was hat es genau mit der Temperaturabsenkung auf sich? Laufen in diesem Zeitraum die PTC-Elemente weiter oder sind die dann gesperrt? Ist der Absenkbetrieb überhaupt sinnvoll?

Wir kämpfen auch mit dem Heiz-Stromverbrauch und sind noch auf der Suche nach der optimalen Einstellung.

Seit Juli 11 wohnen wir nun in dem Haus und haben bisher 2.625 kwH Heizstrom verbraten. Allein in den letzten 2 Wochen hatten wir einen Verbrauch von 400 kwh, das scheint mir für den milden Winter schon recht hoch.

Das Schlafzimmer ist der kühlste Raum, obwohl der lokale Temperaturregler dort auf 20° eingestellt ist, scheint es hier eher nur um die 18, 19° zu haben.

Wir haben eine 120 qm Doppelhaushälfte. DG wird noch nicht mit den PTC Elementen beheizt, entsprechend frisch ist es dort auch. Angeblich handelt es es ich um ein KFW-55-Haus, allerdings mit dünnsten Wand. Der KFW-55-Wert bezieht sich auch nur auf EG-DG.
Am Bedienteil sind 24° unter Tags eingestellt. Nachts drehe auf 21° runter, zusätzlich läuft der Absenkbetrieb mit -4° in der Zeit von 23.30 - 5.30 Uhr. Tagsüber habe ich den Absenkbetrieb von 9 bis 15 Uhr auf -2° eingestellt. Die lokalen Regler sind auf max. 20° eingestellt. Ist da irgendwo der Wurm drin?

Ich bin um jeden Tipp dankbar

Grüße
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
16. Januar 2012, 13:17
@ HS

Die von Ihnen beschriebene Vorgehensweise über Veränderung der Solltemperatur am FBT ist die "Nullrativ-Variante".
Eine Funkübertragung mittels Fernfühler geht definitiv nicht. Eventuell könnten wir mit einer Kabelverbindung was machen.
Bitte wenden Sie sich diesbezüglich direkt in die Kundendienst-Abteilung, danke.
von HS
15. Januar 2012, 20:32
Hallo Herr Schwarz,

bei uns wurde die WGT-Zentralsteuerung vor knapp 5 Jahren leider (gedankenlos?) im Wohnzimmer eingebaut, obwohl klar war, dass dort ein Kamin hinkommt. Tatsächlich haben wir das von @Wolfram beschriebene Problem, dass die WP "brav" abschaltet, wenn wir den Kamin anmachen (bei @Wolfram hat man dies aber bedacht). Wir helfen uns damit, dass wir die Steuerung auf 26-27° stellen, wenn wir den Kamin anmachen und danach wieder zurück, was aber nicht der Sinn einer Steuerung sein kann.

Besteht die Möglichkeit einen Fernfühler auf Funkbasis nachzurüsten? Oder geht so etwas nur kabelgebunden? (Wir haben eine 134 HK-BP)

lg
HS
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
13. Januar 2012, 08:51
Hallo Holger,

Sie sprechen eine größere Wärmepumpe in der WGT an.
Hierzu muss ich nochmals etwas erklären. Die Wärmepumpe in der WGT bekommt die Restwärme des Wärmetauschers als Ladeenergie. Die Luftmenge ist dabei bezogen auf einen 0,5 fachen Luftwechsel, wie in der Luftmengenberechnung auf das jeweilige Gebäude ausgewiesen. Einfach gesagt, die Ladeenergie ist bei diesem System von der Hausgröße anhängig.
Somit bestimmt die Hausgröße bzw. das Luftvolumen innerhalb der Gebäudehülle, wie viel Ladeenergie der Wärmepumpe zugeführt werden kann.
So bleibt das Ganze komfortabel und angenehm, eben bezogen auf eine normale Luftwechselrate (s.o.).

Ich hoffe, wir konnten Ihnen die Zusammenhänge etwas erläutern.
von Holger
12. Januar 2012, 18:29
Hallo Herr Schwarz,

vielen Dank für Ihre Ausführungen, mir ist schon klar, dass der Energieausweis nur theoretische Werte widergibt. Aber es ist schon merkwürdig, dass man sich in ein so modernes Haus mit so einer modernen Frischluftheizung einen "altmodischen" Kamin einbauen muss, um vernünftig über den Winter zu kommen. Dieser wassergeführte Kamin mag zwar eine Alternative darstellen, aber kostengünstig ist so ein Teil ja nun auch nicht gerade. Mit dem relativ hohen Anschaffungspreis für Kamin und Schornstein kann ich sehr sehr lange mit Strom heizen. Eine so richtig tolle Lösung ist das auch nicht. Würde da nicht eine größere Wärmepumpe in der WGT mehr bringen?

Herzliche Grüße
Holger
von sf
11. Januar 2012, 15:18
Hallo zusammen,

die aktuellen Temperaturen sind ja recht mild.
Da stellt sich mir die Frage wie man bei mehr als 5-7 Grad die optimale Einstellung findet?

Normalerweise sollte ja im richtigen Winter die WP gut 2-3 Grad höher als die PTC Elemente stehen damit die WP optimal und dauerhaft arbeiten kann, z.B. 23-25 Grad.

Das Problem ist bei diesem milden Winter aber das wenn man die WP in Dauerbetrieb zwingt wird es bis zum Abend in den Schlafräumen ziemlich schön warm - über 21 Grad.
Dabei kann ich nicht wirklich gut schlafen.

Ich mache es im Moment so dass die WP doch nur auf z.B. 21-22 Grad stelle aber wenn es mir im Wohnbereich zu kalt wird mit den PTC unterstütze und das auch wenn die WP aus geht.

Wie macht Ihr das oder wie ist die Empfehlung von Schwörer im speziellen in dieser milden Zeit.

Klar ich könnte die gleiche Vorgehensweise wie im richtigen Winter wählen aber wie außer durch Fensterlüften bekomme ich abends möglichst schnell in den Schlafräumen auf kühlere Werte.

Kommt es fast auf das gleiche raus ob ich die WP immer durchlaufen lasse oder nur für ein paar Stunden die PTC laufen habe???

Ich dachte halt dass trotz des milden Winters der Stromverbrauch tiefer sein könnte.


Grüße,
sf
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
11. Januar 2012, 10:26
@ Wolfram:

Ich denke auch, wir warten den KD-Termin am Freitag mal ab.
Was die Sondersache mit der Fernbedienung in der Diele angeht, möchte ich gerne mal abklären, ob wir eine Möglichkeit für einen Fernfühler für die Temperaturmessung in einem anderen Raum haben.
Versprechen möchte ich zunächst noch nichts, aber eben auch nichts unversucht lassen.

Sobald sich hier eine Lösung abzeichnet, werden wir uns bei Ihnen melden.
von Wolfram
10. Januar 2012, 16:27
Hallo Herr Schwarz,

nachdem sich der Kundendienst zum Nachmessen der WGT nun für kommenden Freitag bei uns angekündigt hatte, durften wir über die Weihnachtstage einige recht warme Tage genießen, an denen die WGT recht gut ohne die PTC-Elemente zurechtkam (9° - 11° C Außentemperatur). Dabei hat sich eine weitere Frage aufgetan:

Als an einem dieser warmen Tage die Schlafzimmer-Temperatur über 20° C gestiegen ist (und das allein durch die WP), habe ich mir die Frage gestellt, ob an solchen Tagen eine Nachabsenkung der Temperatur nicht doch vor Vorteil sein könnte – auch wenn sie aus energetischer Sicht vielleicht nichts bringt. Nun befindet sich in unserem Haus die WGT-Zentralsteuerung aber im Hausflur. Das ist ja durchaus sinnvoll, da im Wohnzimmer ein Kaminofen steht. So kann verhindert werden, dass die WP abschaltet, wenn das Wohnzimmer dank Kaminofen die Wunschtemperatur erreicht hat und die anderen Räume dann nur noch mit PTC zugeheizt werden.

Nun sehe ich – gerade an warmen Wintertagen und in der Übergangszeit – aber die Problematik, dass zwar die WP vor zu frühem Abschalten bewahrt wird, die Nutzung der Nachtabsenkungs-Funktion aber wohl auch unmöglich ist. Ich habe in den letzten Tagen recht detailliert die Temperaturen in den einzelnen Räumen dokumentiert. Während in den Wohnräumen (ja nachdem, wie gut die jeweiligen Luftmengen bereits eingestellt sind) ohne PTC-Zusatzheizung 17°-21° C erreicht werden, liegt im Flur, in dem ja die Zentrale hängt, die Temperatur konstant zwischen 17° und 18° C. Ich habe das Gefühl, dass die an der Zentrale gemessene und für die Abschaltung der WP verantwortliche Temperatur so keinen direkten Bezug zu der von der WP tatsächlich erreichten Temperatur hat. Wenn jetzt am Freitag der KD durch Nachjustieren der Luftmengen ggf. einen noch besseren Wirkungsgrad der WP hinbekommt (was zumindest im OG wünschenswert wäre), fürchte ich, bekommen wir an milden Tagen ein ziemlich warmes Schlafzimmer.

Der Zwiespalt ist ja, dass einerseits die WP-Temperatur so hoch eingestellt ist, dass die PTC-Elemente nur dann anspringen, wenn die WP die Temperatur alleine nicht mehr hinbekommt. Im Wohnzimmer liebäugle ich mit dem Eberle FIT-Thermostat, so dass ich hier dann auch eine Nachtabsenkung der PTCs einstellen könnte. In den anderen Räumen liegen die Thermostat-Einstellungen deutlich unter der anvisieren Nacht-Temperatur von 19° C und die PTC-Elemente sollen hier nur im Notfall anspringen (16,5° C Einstellung am „analogen“ Eberle-Thermostat ergeben eine Raumtemperatur von 18°-19° C an kalten Tagen).

Meine Einstellungs-Idee wäre nun: WP-Temperatur auf 23° C, Nachtabsenkung -4 Kelvin zwischen 22:00 und 05:00. In der gleichen Zeit müsste natürlich am Eberle Fit im Wohnzimmer auch eine Absenkung (z.B. auf 15° C) eingestellt werden, damit hier nicht die PTC anspringen. Doch in der Praxis lässt sich das leider nicht umsetzen: bei konstanten Flur-Temperaturen zw. 17° und 18° C wird die Nachtabsenkung wohl nie anspringen.

Ließe sich denn die Referenz-Temperatur auch aus einem anderen Raum abnehmen? Aus meiner Sicht würde sich die Garderobe hierfür hervorragend eignen; immerhin werden hier die PTC-Elemente wohl immer auf der Einstellung 5° C bleiben. Da dieser Raum im Gegensatz zum Flur aber beheizt wird, würde beim WGT-Thermostat aber auch tatsächlich eine Rückmeldung ankommen, welche Temperatur die WP nun erreicht.

Ich freue mich auf Ihre Antwort!

Viele Grüße,
Wolfram
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
10. Januar 2012, 14:59
@ Artur

Ich sehe gute Chancen, dass wir zu dem Thema Nachheizregister- Absenkzeit über den Logon B Regler noch was einrichten könnten.
Daher unsere Bitte, dass Sie sich über unseren Kundendienst mit Ihrer Auftragsnummer melden, damit wir einen KD-Termin anlegen können.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
10. Januar 2012, 10:16
Hallo Herr Müller,

Unsere Meinung stellt der Einsatz eines wassergeführten Kamins (bei uns Aqua-Insert System genannt) eine optimale Ergänzung zur Frischluftheizung dar.
Zum einen werden Sie den Kaminofen nur dann anfeuern, wenn die Außentemperaturen entsprechend niedrig sind, so dass die Wärmepumpe entweder durch die PTC's, durch interne oder solare Gewinne unterstützt werden muss. Zum anderen ist es in der Regel so, dass die allgemeinen Kaminöfen in einem Leistungsbereich von > 5 kW liegen und dadurch die Wärmeabgabe nicht optimal genutzt werden kann. Meist wird im Aufstellraum des Kaminofens so ca. 2- 3 kW Heizleistung benötigt. Alles was ein normaler Kaminofen über den Raumbedarf hinaus abgibt, ist überschüssige Wärme, die nur die Raumtemperatur unnötig nach oben treibt.
Anders verhält es sich bei den wassergeführten Kaminöfen. Hier liegt die Strahlungswärme bei nur 1/3 der Nennleistung, der große Rest geht über den Wasserkreislauf in den Puffer. Von dort aus kann die "überschüssige" Wärme per Nachheizregister und/oder über Heizkörper/Heizflächen in die Bereiche gebracht werden, die noch Wärme benötigen.

Daher sehen wir in diesem System eine optimale Ergänzung zur Frischluftheizung. Die Speicher bzw. Puffergröße muss dabei an die Heizleistung des Kaminofens angepasst sein. Bei unserem System sind dies 500 L.

Durch das aus dem Puffer gespeiste Nachheizregister werden die PTC's entlastet.

Die bei der FLH verwendete Wärmepumpe wird nicht häufig üblich mit Außenluft versorgt, sondern nimmt die Restwärme aus der Abluft als Ladeenergie. Da diese Luftmenge von der Hausgröße abhängig ist, ist die Größe des Wärmepumpenmoduls ebenfalls eingeschränkt.

Hoffentlich helfen diese Erläuterungen etwas weiter.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
10. Januar 2012, 09:52
Sehr geehrter Herr Wilop,

Ihre Befürchtung kann ich absolut teilen.
Bedingt durch die sehr sporadisch genutzte Kellerräume wird bei Anschluss dieser Räume an die WGT den Wirkungsgrad verschlechtern.
Die Sache mit dem Abluftventil über dem Kaminofen würde zwar ein ganz klein wenig dann, wenn der Kaminofen angefeuert ist entspannen. Allerdings muss man die Fläche sehen, die Sie im UG mit anschließen möchten. Da handelt es sich nicht nur um ein kleines Gästezimmer, sondern um eine ganz ordentliche Fläche.
Richtig empfehlen könnte ich für diese Anwendung wieder den wassergeführten Kaminofen, der eine Verschiebung der überschüssigen Wärme an ganz gezielte Flächen zulässt.
Alternativ wären insbesondere für die sporadische Nutzung ganz einfache elektrische Wandheizkörper.
Hintergrund dieser Überlegung ist die ganzheitliche Betrachtung vom Invest und der Nutzung. Eine Erweiterung der WGT (sofern überhaupt möglich) würde min. € 1000,- kosten. Ein einfaches Wandheizgerät liegt bei max. € 100,- benötigt werden 2-3 Stk. .
Mit den ersparten € 700,- können Sie doch einiges heizen und wir betrachten dabei nur die Ersparnisse der WGT Erweiterung. Muss doch auch bei erweiterter WGT über die PTC's in den UG Räumen zugeheizt werden und wie Sie richtig vermuten, durch die Wärmeverschiebung in den EG/DG Räumen ebenfalls mehr PTC-Anteile entstehen.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
10. Januar 2012, 09:47
Hallo Holger,

Was die Skala der Eberle Raumthermostaten angeht, werden wir mit Fa. Eberle als Hersteller dieser Regler Kontakt aufnehmen und dieses Thema mal ansprechen.
Was die Aussage des Energieausweises angeht, kann ich Sie recht gut verstehen.
Allerdings muss man ganz klar sagen, dass es sich dabei keineswegs um eine Schwörer-Spezifische Sache handelt, sondern um ein im Rahmen der EnEV festgelegten Berechnungsverfahren.
Bitte beachten sie, was in den Erläuterungen zu diesem Berechnungsverfahren auf dem Energieausweis ausgesagt ist:
"Insbesondere wegen standardisierter Randbedingungen erlauben die angegebenen Werte keine Rückschlüsse auf den tatsächlichen Energieverbrauch. Die ausgewiesenen Bedarfswerte sind spezifische Werte nach der EnEV pro m² Gebäudenutzfläche."
So dient der in diesem Ausweis aufgeführten Werte rein dem Vergleich der energetischen Gebäudehülle und der eingesetzten Haustechnik.
SchwörerHaus spielt hier wie alle anderen Anbieter die nach Norm vorgegeben "Karten". Eine Beeinflussung weder ins Plus noch ins Minus ist absolut nicht gegeben.
von Artur Schwertle
9. Januar 2012, 13:49
Hallo zusammen,

ich kann ähnliche Verbrauchswerte wie Markus Lettmann mit unserem Haus bestätigen.
Wir haben folgendes System:
* WDH, BJ 2010, ca. 140 m² Wohnfläche, kein Keller
* Lage: Schw. Alb (750 m ü.N.)
* kein Erdwärmetauscher o.ä.
* AquaInsert mit Wassertasche und Nachheizregister
* 10 m² Solar
* 500 l Pufferspeicher
* Frischwasserstation
* Warmwasser-Heizkörper in Flur, WC und Bad
Wir haben das Haus in 07/2010 bezogen und haben im Zeitraum 08/2010 - 07/2011 ebenfalls 4.600 kWh für Heizung und Warmwasser verbraucht. Wir sind ebenfalls ein 2-Personen-Haushalt und beide ganztags bei der Arbeit.
Im Winter läuft die Wärmepumpe Tag und Nacht durch. Den AquaInsert beheizen wir mit Holzbriketts (600 kg/Jahr). Er wird im Winter jeden Abend angefeuert um u.a. auch den Pufferspeicher aufzuheizen. Unsere Durchschnittstemperatur betragen in WoZi/Küche ca. 23° C, in Arbeitszimmer und Bad ca. 21-22° C, im Schlafzimmer 19° C. Bei 0 bis -5° Außentemperatur haben wir so morgens immer noch ca. 21° C in WoZi/Küche. Unter der Woche, wenn wir nicht im Haus sind, läuft die WGT auf Lüfterstufe 1. Dann liegt die Temperatur in WoZi/Küche immer noch bei ca. 19° C, wenn wir abends nach Hause kommen. Dies, wenn tagsüber keine Sonne scheint.
Die PTC haben wir so gut wie nie in Betrieb (nur wenn es sich einmal nicht lohnt, den Ofen anzufeuern).

@Herr Schwarz: Das Nachheizregister führt ja der Lüftung Wärme aus dem Pufferspeicher zu, sobald der eine bestimmte Temperatur erreicht, was beim Betrieb des Kaminofens ja der Fall ist. Der große Nachteil dabei ist, dass dies natürlich auch nachts geschieht, wenn abends über den Kaminofen der Pufferspeicher "aufgeladen" wurde. Gibt es eine Möglichkeit, selbst zu steuern, wann das Nachheizregister aktiv werden kann? Soweit ich weiß geht dies nicht. Wäre es aber z.B. möglich, die Pumpe, die das Nachheizregister versorgt, über eine Zeitschaltuhr zusätzlich zu steuern?
Es macht nämlich relativ wenig Sinn die gespeicherte Energie über Nacht wieder abzugeben. Natürlich kommt diese dem Haus zugute und hat auch ihren Anteil daran, dass es morgens noch relativ warm ist, aber gerade bei Nacht wäre es mir lieber, wenn die Temperatur z.B. im Schlafzimmer niedriger wäre.

Viele Grüße,
Artur
von Max
9. Januar 2012, 13:42
Ich kann nur jedem einen Kundendienstbesuch empfehlen bzw. auch anraten bei Unstimmigkeiten an der Heizung.
Der letzte dachte er kommt nur um einen defekten Messfühler auszutauschen und stand dann vor einem Rätsel denn der Messfühler war gar nicht defekt sondern lieferte genau die gleichen Werte wie der zuvor eingebaute. Nach wie vor zwischen 10 und 14 Grad Unterschied zwischen KondensTemp und ZuluftTemp - sollte seiner Erfahrung nach nur so etwa 5-6 Grad betragen.
Dann hat er versucht dem auf den Grund zu gehen - hier ein Super Lob an den Kundendienst der eig. immer freundlich und kompetent auftritt - und hat in allen Räumen die Luftmengen der Ventile gemessen. Werte der Zu- und Abluft an der Wärmepumpe verstellt - wieder gemessen und und und...
Der Abstand zwischen den beiden Werten blieb aber immer gleich - je mehr Lüfterleistung desto kälter wurde es - je weniger desto wärmer. Trotz teilweise warmer 12 Grad Aussentemperatur kommt die Zuluft aber einfach nicht über 36 Grad.
von Markus Lettmann
8. Januar 2012, 23:13
Nachtrag! Wir haben keinen Erdwärmetauscher oder sonst was. Nur die Luftansaugung in etwa 2 Metern Höhe. Grüße, Markus
von Markus Lettmann
8. Januar 2012, 23:10
Hallo zusammen,

mit Schrecken stelle ich fest welch irre Verbrauchswerte hier so erreicht werden bzgl WGT und PTC ectr.!
Wir sind vor 3 Jahren in ein neues WärmeDirekt 2 (3Liter) Haus von Schwörer eingezogen. Wir haben eine DHH ohne Keller jedoch mit Dachboden mit 138qm Wohnfläche. Wir sind ein 2 Personen Haushalt und voll berufstätig. Vorhanden ist ein 290 Liter Wassertank mit Solar. Wir Duschen und Waschen normal und Heizen wie folgt: An der Fernsteuerung im Wohnzimmer wie empfohlen 23 Grad und PTC Regler auf dem "Strich" Da diese analogen Regler echt ungenau sind habe ich direkt in allen Räumen mit einem hochwertigen Thermometer die Temperaturen so eingemessen (gillt auch für die total ungenauen Wandheizungen zB im Bad). Die Heizung im Flur habe ich direkt entfernt! 2x Arbeitszimmer immer auf reelle 20 Grad (werden durch den PC von alleine mehr :-) ) Ankleide immer aus, Schlafzimmer immer auf 19 Grad, Bad immer auf 21,5. Im Wohnzimmer liegen wir auch immer so bei ca. 20.5 bis 21,5 Grad. Außentemperatur bedingt leichte Schwankungen. Wir haben einen 4 KW Kamin mit Edelstahlaußenrohr. Ab und an, mehr so nach Gefühl, wird er angemacht. Wir haben hier im Bereich RE/Bochum in den 3 Jahren schonmal -16 Grad im Winter gehabt und im Moment sind es hier so 3-8 Grad. Wir haben im Durchschnitt gerechnet 4600 kW!!! Ein Techniker der wegen Umbaumaßnahmen an der Solaranlage hier war, war baff über den niedrigen Verbrauch da er ja die Warmwassererzeugung mit einschließt! Die WGT arbeitet mit Werkseinstellung. Nix neu programmiert oä. Warte sie halt regelmäßig. Warum jedoch die Uhr der Fernbedienung immer extrem vorgeht und zurückgestellt werden muß, bleibt wohl ein Geheimnis! Aber nicht alles ist toll. Auch wir kämpfen im Winter mit extrem trockener Luft, bei -16 Grad waren es 0 % im Moment ca. 38 %. Soll ja eines der wenigen, aber großen Probleme von Be/Entlüftungen sein. Viele Grüße, Markus
von Karsten Wilop
5. Januar 2012, 11:55
Hallo Herr Schwarz,

wir wohnen seit 2007 in einem Schwörer Haus mit WGT und Frischluftheizung, im Wohnzimmer haben wir einen Kaminofen (der im Winter i.d.R. jeden Abend an ist...). Wir haben im EG und DG je 80qm Wohnfläche.

Frage: Wir überlegen, die Kellerräume für die gelegentliche Nutzung auszubauen - 1 Spielzimmer für die Kinder, 1 Büro, 1 Raum für ein "Heimkino" und würden die Belüftung gerne auf den Keller ausdehnen. Da ich ziemliche Sorge habe, dass uns damit die Energie für den Wohnraum "verloren" geht und wir extrem viel mit PTC heizen müssten - was gäbe es für Möglichkeiten, diese Problematik zu "verringern"?

Hier im Forum ist angeregt worden, einen Abluftkanal über dem Kaminofen zu setzen - ist eine solche Erweiterung kostengünstig zu realisieren? Dann könnte man z.B. jeden Abend bei Kaminnutzung die Kellerbelüftung für 4-5 Stunden laufen lassen und den Rest des Tages abschalten (optimalerweise mit Automatik...). Oder kann man den bestehenden Kamin sonst irgendwie nutzen?
von Holger
3. Januar 2012, 20:03
Hallo Herr Schwarz,

der Kundendienst aus Coswig war da und hat noch ein paar Einstellungen vorgenommen (Korrektur der Luftmenge an den einzelnen Ausströmventilen). Die PTC-Elemente sind nun ganztägig freigeschaltet. Insgesamt ist die Innentemperatur besser geworden und man darf sich am frühen Morgen schon auf gewaltige 20 °C freuen. Da die PTC's bei uns am normalen Haushaltsstrom hängen, wollen wir schon sparsam damit umgehen. Bei den einzelnen Raumthermostaten darf man sich jedoch nicht an der aufgedruckten Skala orientieren, sondern eher mal genau hinhören, wann sich das Thermostat beim Drehen ein- bzw. ausschaltet. So kann man sich langsam an die gewünschte Temperatur heranpirschen. Im Schlafzimnmer ist das Thermostat bei uns auf 5 eingestellt. Trotzdem ist es dort viel zu warm, da ja dort auch die Zuluft von der WGT ankommt. Das Fenster will man wegen der Wärmeverluste auch nicht unbedingt öffnen.

Am Stromzähler mit einem günstigeren Wärmepumpentarif hängt bei uns nur die WGT und die Brauchwasserwärmeumpe. Trotzdem werden dort Tag für Tag 20-25 kWh gezogen. Dazu kommt ja auch noch der Strom für die PTC's und die Direktheizkörper vom anderen Zähler . Mir ist echt ein Rätsel, wie der im Energiepass angegebene Wert von 22 kWh pro m² und Jahr erreicht werden soll. Rein rechnerisch dürfte wir für unser Haus mit 2 Personen dann nur ca. 8 kWh am Tag verbrauchen. Obwohl man sicher in der wärmeren Jahreszeit weniger verbraucht, dürfte der angegebene Wert auf Grund der bisher gemachten Erfahrungen unerreichbar sein. Vielleicht sollte hier Schwörer mehr mit offenen Karten spielen. Unter Energiesparhaus stelle ich mir jedenfalls etwas anders vor.

Herzliche Grüße
Holger
von W. Müller
25. Dezember 2011, 11:48
Hallo,

den Einsatz von wasserführenden Kaminofen in Kombi mit dem Standardheizungssystem von Schwörer finde ich sehr interessant. Wir sind gerade in der Planungsphase für unser Haus, haben uns jedoch noch nicht endgültig für Schwörer entschieden. Wie könnte man das technisch möglichst kostenoptimiert realisieren? Muss dabei der Speicher vergrössert werden? Reagiert ein wassergeführtes Nachheizregister nur dann, wenn der Ofen brennt, oder wird das Heizwasser auch dem Speicher entnommen?

Andere Frage zur Wärmepumpe: Viele Kommentare hier beziehen sich auf die kostenintensive PTC Zusatzheizung. Warum legt Schwörer seine Wärmepumpe für die Grundlast nicht größer aus?

Grüße,
W. Müller
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
21. Dezember 2011, 10:47
Hallo Manfred,

wir als SchwörerHaus hängen uns dabei an die Herstellerempfehlung. Diese geht von einer jährlichen Überprüfung aus.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
21. Dezember 2011, 10:47
Hallo Daniel,

schön, dass Sie sich bereits im Vorfeld intensive Gedanken zu diesem Thema machen.
Noch haben wir die Möglichkeit, auf die eine oder andere Überlegung einzugehen.
Unsere Empfehlung bei Einsatz eines Kaminofens ist die Verwendung eines wassergeführten Heizgerätes.
SchwörerHaus selbst bietet mit dem Aqua-Insert hier eine Komplettlösung an. Natürlich muss es nicht unser Gerät sein.
Wassergeführt deshalb, da diese Geräte in den Wohnraum nur etwa 30 bis 50% der Wärme abgeben, was i.d.R. völlig ausreichend ist. Den großen Rest der Wärme geben diese Geräte im Wasserkreis in den Pufferspeicher ab.
Die "überschüssige" Wärme kann jetzt zum einen für die Brauchwassererwärmung, zum anderen über so genannte Nachheizregister in die WGT integriert werden. Somit kann die Kaminofenwärme optimal genutzt werden.
Kaminöfen ohne Wassertasche haben den Nachteil, dass im Aufstellraum bei beschicktem Ofen recht schnell Überwärme herrscht und somit die überschüssige Wärme nicht (direkt) genutzt werden kann.

Der Gedanke, über den Kaminofen ein direktes Abluftventil zu setzten ist eine (gewisse) Möglichkeit, die aber bei weitem die o.g. Variante nicht ersetzt.

Jetzt aber noch zu Ihrer Frage Abluftventile: In den Räumen, in denen Gerüche, Dämpfe und extrem Feuchte entstehen, also Küche, Bad und WC möchte man ganz bewusst auf ganz kurzem Weg ablüften. Daher sind diese Räume als klassische Ablufträume gesetzt.
von Daniel Jauss
21. Dezember 2011, 08:16
@Jochen
Wieso auf direktem Weg aus dem Raum gezogen? Der Kamin steht soll im Wohnzimmer stehen und nicht in der Küche. Bleibt es in der Küche nicht "kalt" und es wird kalte Abluft angezogen?
Irgendwo habe ich noch einen Denkfehler glaub ich.

Grüsse,
Daniel
von Jochen Schreck
20. Dezember 2011, 21:09
@Daniel Jauss,

wieso? Ist doch optimal, wenn die Luft in Küche, Flur, Bad und WC abgesaugt wird! So wird die Wärme auf direktem Weg aus dem Raum gezogen und wärmt dabei das ganze Haus mit.

Ich lasse bei Kaminofenbetrieb unten im Wohnzimmer die Türe offen, genauso auch im oberen Stock. So verteilt sich die Wärme ohnehin viel schneller und die Wärmerückgewinnung bekommt an jedem Abluftstutzen warme Luft.

Das klappt wirklich gut.

Grüße,
Jochen
von Jochen Schreck
20. Dezember 2011, 21:05
@Van Dommele:

Wie bereits mehrfach hier erwähnt: Die Skala analogen Eberle Thermostate ist nicht gerade genau. Um eine genaue Temperaturregelung zu gewährleisten, müsste die Raumtemperatur mit einem genauen Thermometer extern erfasst werden. Am besten, eines auf den Eberle-Thermostat stellen. Das geht nur an sehr kalten Tagen, sonst läuft man Gefahr, dass die Wärmepumpe die Temperatur "hoch schiebt". Raumtüre schließen, Thermostat auf 20°C stellen und einige Stunden einschwingen lassen. Wenn sich dann z.B. 22°C einstellen, dann um 2° zurückdrehen (auf 18°C) und nochmal einschwingen lassen. So lange nachregeln, bis man genaue 20°C im Raum hat. Dann Markierung auf den Eberle Thermostat, damit man die Einstellung jederzeit wieder herstellen kann.

Bei mir ist das genauso. Stelle ich die auf 20°C, dann wird's deutlich wärmer. Das habe ich gleich anfangs gemerkt und entsprechend reagiert.

Grüße und frohes Fest,
Jochen
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
20. Dezember 2011, 16:04
Hallo Herr Van Dommele,

es handelt sich tatsächlich um eine Einstellungssache.
Habe mich dafür eingesetzt, dass bereits diesen Donnerstag am späteren Vormittag ein Fachmann zu Ihnen kommt.
von Manfred
20. Dezember 2011, 13:07
Hallo Herr Schwarz,

wie oft empfehlen Sie einen Kundendienst bei der Brauchwasserwärmepumpe durchfuehren zu lassen? Der Bauleiter, der bei uns die Abnahme gemacht hat, hat dazu nichts gesagt.
Danke fuer Ihre Antwort.
von Daniel Jauss
20. Dezember 2011, 11:03
Hallo Herr Schwarz,

wir planen nächstes Jahr ein SchwörerHaus KfW70 mit Frischluftheizung und einem Kaminofen im Wohn-/Essbereich zu bauen.

Wieso sind denn die Abluftkanäle immer in Bad und Küche? Würde es in einem Haus mit Kaminofen nicht mehr Sinn machen, die Abluft z.B. im Essbereich zu holen, damit dort die Kaminofenwärme aufgenommen und über den Wärmetauscher den anderen Räumen zur Verfügung gestellt wird?
Irgendwie fehlt mir noch ein cleveres Konzept wie ein Kaminofen optimal mit der Frischluftheizung zusammenarbeiten kann, sprich wie können das obere Stockwerk von der Ofenwärme aus dem Erdgeschoss profitieren? (Außer über die teure AquaInsert-Lösung in Kombination mit FBH).

Schöne Grüße,

Daniel Jauss
von Van Dommele
20. Dezember 2011, 09:58
Hallo Herr Schwarz,

Ich habe gerade ihre Antwort gelesen, und bin jetzt noch mal an der WGT Bedienung gegangen. WGT war auf 23 und Ptc im Wohnzimmer auf 20, also normale Voraussetzungen um die WP aktiv zu haben und die Ptc's nur als ZH. Leider wird die WP erst ab einer Einstellung von 25 Grad aktiv ?? Also 5 grad mehr als die Ptc's. Ich habe dies jetzt so eingestellt und werde weiter den Stromverbrauch beachten. Habe auch festgestellt dass im Schlafzimmer die Ptc auf 18 eingestellt ist aber wir da 20 erreichen, und dass sehr oft die Ptc angehen obwohl ich hier keine 20 verlangt habe. Kann es sein dass die Ptc's eine höhere Temperatur leisten als was man eingestellt hat. Die wuerde wiederum erklären wieso bei 23 grad seit mehreren Tagen die WP nicht eingeschaltet war und wir soviel verbraucht hatten.
Eines ist aber klar die Anlage funktioniert meiner Meinung nicht wie sie sollte, um bitte deswegen den Kundendienst einzuschalten!
MfG Marc van Dommele
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
20. Dezember 2011, 08:16
Hallo Holger,

wenn niemand im Haus ist, werden im Haus auch keine interne Gewinne erzielt. Scheint keine Sonne, fehlen auch die externe Gewinne. Somit fehlt unter der Vorraussetzung, dass Sie die PTC's grundsätzlich sperren, die Basis für die Wärmerückgewinnung. (wo nichts vorhanden ist, kann auch nichts zurückgeholt werden)
Dies wird sich ändern, wenn Sie die ZH zumindest auf schwachem Niveau ca. 20°C (z.B. in den Haupträumen Wohnen/Essen) freigeben.
Wie wir sehen, ist für heute ein Kundendienst von Coswig aus avisiert.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
20. Dezember 2011, 08:14
@ Wolfram,

Die Prozentwerte der Steuerung muss man immer in Zusammenhang mit dem verwendeten Lüftermotor sehen.
Daher ist eine pauschale Erhöhung kein wirklich guter Ansatz.
Die Luftmenge und somit die Prozenteinstellung an der Steuerung sollte schon nach den Vorgaben der Luftmengenberechnung erfolgen.
Was die aus der Steuerung abgelesenen Werte angeht, sind diese nicht auffällig. Die Temperaturen an den Ventilen sind sicher nicht berauschend.
Ich schlage vor, rufen Sie mich einfach mal an, am besten, wenn Sie am Objekt sind.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
20. Dezember 2011, 08:13
Hallo Herr Schreck,

Danke für den Hinweis!
Wir haben im Januar wieder Monteurschulung. Wir werden dieses Thema mit auf die Agenda nehmen.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
20. Dezember 2011, 08:12
Hallo Wolfgang,

die Brauchwasserwärmepumpe macht die Legionellenschaltung alle 10 Tage selbstständig. Vorraussetzung ist natürlich, dass der Parameter dafür gesetzt ist. Daher bitte die Legionellenschaltung unbedingt auf "EIN" setzen, Danke.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
20. Dezember 2011, 08:12
Sehr geehrter Herr van Dommele,

Es ist sehr wichtig, dass die Wärmepumpe zuerst läuft und dies durch die linke grüne LED angezeigt wird.
Läuft die WP nicht, ist die Eingangstemperatur an den PTC-Elementen niedrig und das Element braucht dann mehr Energie um die nötige Wärme zu erzeugen.
Deshalb weisen wir in der Bedienungsanleitung so deutlich darauf hin, die Solltemperatur der WP etwa 3°C höher einzustellen, wie die Regler der PTC-Elemente. Dadurch wird neben der Wärmerückgewinnung auch die Wärmeabgabe der der Wärmepumpe an die Zuluft zugeführt. Somit ist die Eingangstemperatur an den PTC's höher und somit der Stromverbrauch am PTC geringer.
Ich hoffe, die Erklärung kommt an und hilft weiter.
von Wolfram
20. Dezember 2011, 00:10
Hallo Herr Schwarz,

ich weiß, dass Sie meinen Fall bereits an den Kundendienst weitergegeben haben. Dennoch möchte ich auch bis dahin selbst versuchen, die eine oder andere Optimierung vorzunehmen. Immerhin kostet jeder Tag im aktuellen Betrieb bares Geld. In der letzten Woche hatten wir bei Außentemperaturen zwischen 0 und 5 Grad einen Heizstrom-Durchschnisstverbrauch von 45 kWh / Tag. Und das, obwohl nur Wohnzimmer (21°), Küche (21°) und Schlafzimmer (19°) die gewünschte Temperatur haben (das Bad lasse ich aufgrund der Beheizung über Haushaltsstrom bei der Betrachtung mal raus).

Was mir aufgefallen ist, ist dass die Garderobe im EG ohne PTC eine Temperatur von 18,8° Grad erreicht; das Arbeitszimmer im OG kommt ohne PTC aber gerade mal auf 17,2°. Ist diese Differenz zwischen den Stockwerken normal?

Ich habe eben mal die Werte an der WGT abgelesen. Vielleicht fällt Ihnen hier ja schon eine (zumindest temporäre) Lösungsidee ein:
AussenTEM: 0,2°
ZuluftTEM: 27,0°
T.nach.WT: 5,0°
AbluftTEM: 17,0°
T.n.VHReg: 2,9°
KondenTEMP: 35,4°
VerdTEMP: -1,4°

Was mit aufgefallen ist, ist dass bei mir die Lüfterstufen auf 40% / 55% / 95% eingestellt sind. Im Beispiel in der WGT-Bedienungsanleitung wird die Lüfterstufe 2 von 75% auf 80% angehoben. Könnte es schon (zumindest temporär) Abhilfe schaffen, die LS2 auf 75% anzuheben. Mit meinen laienhaften Physik-Vorstellungen könnte ich mir vorstellen, dass das Befüllen eines Raums mit mehr warmer Luft die selbe Temperatur erzeugen könnte wie das Befüllen mit weniger heißer Luft. Nur dass ich für die geringere heiße Luftmenge auf die PTC-Elemente zurückgreifen muss. Vielleicht ist dieser Gedankengang aber auch völlig falsch.

Kann es der Anlage schaden, die LS2 auf 75% anzuheben? Wenn nicht, würde ich das einfach einmal ausprobieren und die Verbrauchswerte beobachten.

Vielen Dank schon mal für Ihre Hilfe!

Viele Grüße
Wolfram
von Holger
19. Dezember 2011, 18:43
Hallo alle zusammen,

wir haben auch Probleme mit dieser "Frischluftheizung". Obwohl es noch nicht all zu kalt draußen ist (immer über 0 °C) haben wir abends, wenn wir nach Hause kommen, nur so zwischen 17 und 18 °C im Wohnzimmer. Dabei läuft die Heizung den ganzen Tag über (Einstellung 25 °C, Lüfterstufe 2). Die PTC-Elemente sind ausgeschaltet. Wir weigern uns, diese Stromfresser bei diesen relativ normalen Außentemperaturen einzuschalten. Schließlich sollen die PTC-Elemente nur als Reserve für besonders kalte Tage sein. Wenn ich über Nacht die Anlage mal komplett ausschalte, ist es früh morgens genauso warm als wenn die Anlage die ganze Nacht durchläuft. Das ist schon irgendwie merkwürdig.

Das Display an der WGT-Anlage im Keller zeigt eine "ZuluftTem" von 32 °C an. Sollte das nicht reichen, um das Haus einigermaßen zu erwärmen?

Wir haben so ein Sonneninselhaus (410.41) mit ca. 135 m² Wohnfläche und sind zur Zeit nur am frieren. Der Kundendienst hat auf mehrer Anfragen bis jetzt nicht wirklich reagiert...

Herzliche Grüße
Holger
von Van Dommele
19. Dezember 2011, 12:18
Hallo Herr Schwarz, Hallo Herr Bruni

Letzen Freitag war die Bautrupp bei uns und hat dann neben Rest und Verbesserungsarbeiten auch die WGT fertiggestellt. Wir haben auch rausgefunden wieso im OG die Temperaturen so niedrig waren. Einer der Ptc Elementen war nicht richtig angeschlossen. Jetzt haben wir im Schlafzimmer und Badezimer über 20 Grad obwohl wir das Termostat nur auf 18 eingestellt haben. Wir haben einmal richtig aufgeheizt und seitdem ist die Temperatur angenehm.

Trotzdem sind die vebrauchswerte sehr schlecht. Wir liegen jetzt bei rund 50 kW pro Tag. Ich glaube wir brauchen dringend den Einsatz vom Kundendienst um zu prüfen was falsch geht. Habe zum Beispiel festgestellt dass am Bedienungsgerät die grüne Leuchte der WP nie an ist. Dafür die Leuchte der Ptc's! Dies könnte erklären wieso der Verbrauch so hoch ist oder... Wie kann ich dies selber prüfen und lösen?

MfG Marc van Dommele
von Jörg
17. Dezember 2011, 22:48
Einen schönen guten Abend,

ich hatte geschrieben - wir sind ebenfalls Besitzer eines WDH (2007) und haben es nach vier Jahren auf ca. 28 kWh/m²*a geschafft (ein 2,8 l Haus Umgangssprachlich) für Heizung und Warmwasser ohne Kamin (4-Personen-Haushalt - An = 180,2 m²). Hier unsere Verbrauchswerte in kWh pro Tag, jeweils für Dezember eines Jahres - somit haben andere oder neue Hausbesitzer einen Überblick ob die Verbauchswerte in Ordnung sind:

Monat.Jahr - Verbauch pro Tag in kWh - Durchschnitts-Luftemperatur des Monats in °C
12.2007 -> 18 kWh/d -> +4,3 °C
12.2008 - > 33 kWh/d -> +3,0 °C
12.2009 - > 36 kWh/d -> +2,9 °C
12.2010 -> 43 kWh/d -> -1,1 °C
12.2011 -> 23 kwh/d -> ca. 3,5 °C

Gruß und schönen 4. Advent!

Jörg
von Wolfgang
16. Dezember 2011, 17:17
Hallo Herr Schwarz,
heute habe ich einen Hinweis bekommen, dass bei unserer Warmwassererwärmung über die Wärmepumpe die Gefahr besteht, dass sich Legionellen vermehren/entstehen können.
Können Sie mir sagen, ob da eine berechtigte Gefahr besteht und vor allem wie verhindert werden kann,
dass Legionellen enstehen/sich vermehren. Bei uns ist an der WPT270, von Buderus, die Einstellung Legionel AUS bei der Hausübergabe übernommen worden.
Gruß
Wolfgang
von Jochen Schreck
16. Dezember 2011, 12:05
@Max:

Das "Nachvornehängen" der Lüftungsgeräte scheint nicht ganz unüblich zu sein. Ich hatte das bei mir ebenfalls bemerkt, auch am sich innen in der Auffangwanne des Lüftungsgeräts sammelnden Kondenswassers, und daraus den Schluss gezogen, dass die Anlage nicht korrekt ausgerichtet war. Dann hatte ich das mit einer Wasserwaage verifiziert und tatsächlich war es so. Auf das Unterlegen von Material an den Geräteträgern vorn bin ich dann gleich selbst gekommen und seitdem läuft bei mir das Kondensat perfekt ab.

@Schwörer:
Zu dem Thema sollten Sie Ihre Bautrupps eindeutig besser schulen oder bessere Installationanweisungen für den Heizungsinstallateur im Trupp erstellen!

Grüße & schönes Wochenende,
Jochen
von Wolfram
15. Dezember 2011, 15:16
Hallo Herr Schwarz!

Herzlichen Dank für die schnelle Rückmeldung und die Weitermeldung an dan KD.
Dann lasse ich mich mal überraschen, was die Luftmengenmessung ergibt und wo sich die Einsparpotentiale in unserem Haus verstecken...
von Max
15. Dezember 2011, 11:34
Also ich kann vielleicht auch kurz berichten was sich bei uns getan hat nachdem der Kundendienst bei uns war.
Die zu niedrige Zulufttemperatur im Verhältnis zur Kondenstemperatur - bei uns ein Unterschied zwischen 10 und 15 Grad ist laut Kundendienst nicht normal - sollte normal etwa 5 Grad (+-) betragen. Es scheint also ein Messfühler defekt zu sein - ein testweises umstecken lieferte auch prompt andere Werte. Getauscht wurde noch nichts - jetzt bin ich mal gespannt welcher der beiden Fühler der defekte ist ;-)
Zudem wurde die Abluftmenge ein wenig reduziert um das Auskühlen vor allem nachts zu reduzieren.
Als weitere Maßnahme wurden auf dem Dachboden ein Bogen der Zuluftrohre und alle Bögen nach dem PTC Elementen (die in die Zimmer führen) gedämmt - waren bis dahin ungedämmt und gut warm. Diese Wärme ging dann eben im Dach verloren.
Das starke Vereisen sollte jetzt hoffentlich auch weniger werden da die Anlage sich wohl nach vorne hin ausgehängt hat und sich somit das Kondenwasser in der Anlage sammelte und durch die Ventilatoren aufgewirbelt wurde und am eiskalten Verdampfer gefroren ist - Unterlegscheiben drunter und nun läuft das Wasser wieder ab.
Werde das die nächste Zeit beobachten.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
15. Dezember 2011, 10:48
Hallo Herr van Dommele,

Die vorgenommen Einstellungen sind eigentlich ganz o.K., die Temperaturwerte bis auf die Badezimmer.
Haben Sie dort Handtuchwärmekörper? Wie Sie aus anderen Beiträgen sicher schon entnehmen konnten, sind diese Wärmequellen im Verhalten träger als Direktheizgeräte.
Inwieweit es noch Optimierungspotential gibt, kann meiner Einschätzung in 1. Linie Vorort beurteilt werden.
Ich werde eine Info an die Kollegen weiterleiten.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
15. Dezember 2011, 07:08
Hallo Wolfram,

Prinzipiell kann ich aufgrund Ihrer Beschreibung der Einstellungen keinen Fehler feststellen.
Die Räume, die nicht bzw. nur sporadisch genutzt werden, brauchen auch nicht extra beheizt werden.
Natürlich haben Sie mit den Überlegungen schon recht, je mehr Wärme in der Summe am Wärmetauscher der WGT ankommt, desto mehr kann zurückgewonnen und der frischen, kalten Luft zugeführt werden.
Die unter diesem Blickwinkel betrachteten "Gewinne" sind die durch die Bewohnung des Gebäudes bzw. die von außen kommenden (Sonne) Gewinne. Fehlen diese, ist das System auf sich alleine gestellt und muss Wärme aus der Abluft (soweit möglich) oder eben durch Strom erzeugen.
Ganz mit ausschlaggebend bei der Frischluftheizung ist die für das Gebäude errechnete und am System eingestellte Luftvolumen.
Genau hier möchten wir den konkreten Ansatz schaffen und werden daher über unseren KD eine Luftmengenmessung veranlassen.
Was die Bad-Situation angeht, muss leider zu den Handtuchwärmekörpern, die im Gegensatz zum normalen Wandheizgerät auch Vorteile in der Mehrfachnutzung haben sagen, dass diese deutlich träger in der Wärmeabgabe sind als die normalen Konvektoren. Bei letzteren reicht es i.d.R. aus, wenn man wenige Minuten vor der Badezimmernutzung die Temperatur umeinige Grad erhöht und anschließend wieder auf Normalniveau einstellt.
Die festgestellte KondensTemp an der Wärmepumpe von 37,5°C bei der genannten Außentemperatur ist bezogen auf die GNF von 215m² ein recht guter Wert.
Wie oben schon genannt, verspreche ich mir noch eine gewisse Optimierung im Bereich der Luftmenge. Hier werden sich die Kollegen aus Coswig melden.
von Van Dommele
14. Dezember 2011, 23:26
Hallo Herr Schwarz,

Wollte noch hinzufuegen dass wir in diese letzen Tagen die WGT zwischen 22 und 24 Grad ausprobiert hatten...
MfG van Dommele
von Van Dommele
14. Dezember 2011, 23:12
Hallo Herr Schwarz,

Nachdem ich diese letzte Berichte gelesen haben müssen wir was komplett falsch machen. Wir haben folgende enstellungen in den lezten Tagen ausprobiert


- Ptc's Wohnzimer 20, Elternschlafzimmer-Ankleide 19, Kinderzimmer 19, Büro 18.
- Heizkörper Dusche EG und Bad OG bis jetzt nur selten benutzt und wenn ja nur während Aufenthalt
- Adax Geräte Flur und Toilette bis jetzt nie benutzt
- Nachtabsenkung LS1

Temperature soweit erreicht :
Wohnzimmer max 22
Eltern schlafzimmer zwischen 18 und 19
Badezimmer zwischen 17 und 18

Das OG bekommt sowieso fast keine Wärme über die lüftung und ist prinzipiel immer kalt im vergleich zum Wohzimmer!

Verbrauch in den letzen Tagen basierend auf folgenden Ablesungen

Samstag 10 Dez 834 KW
Sonntag 11 Dez 861 KW
Dienstag 13 Dez 940 KW
Mittwoch 14 Dez 980 KW

Das sind in den letzen Tagen gute 40 KW pro Tag und das in einem ISO + Haus????! Wir haben das Haus am 4 Nov übernommen und eingezogen seit dem 26 Nov und haben schon 940 KW verbraucht obwohl es alles andere als warm im Haus ist!! Das kann doch nicht sein oder. Für unser Haus ist einen Endenergieverbrauch von 19 KW pro Jahr pro m2 ( 182 m² NF) gerechnet worden. Also +- 3500 KW im Jahr. Irgend etwas passt hier doch nicht!!

Herr Schwarz wir bitten um ihre Hilfe damit wir dies so schnell wie möglich in den Griff bekommen.
MfG Marc van Dommele
von Wolfram
14. Dezember 2011, 15:55
Hallo Herr Schwarz,

ich lese hier schon seit einiger Zeit interessiert mit, da wir seit Ende November auch stolze Besitzer eines SchwörerHauses sind (Auftrag 34124 / WDH / 156m2 WF / 215m2 NF lt. Energieausweis / WGT+Brauchwasser-WP). Unser Bauleiter beruhigte uns bei der Hausübergabe, als ich ihn auf den hohen Energieverbrauch während der Bauphase angesprochen habe, dass dieser deutlich zurückgehen würde, sobald das Haus bewohnt sei und ausreichend interne Gewinne vorhanden wären.

Auch wenn wir erst am Wochenende eingezogen sind und somit die Verbrauchswerte sicherlich nicht repräsentativ sind, bin ich doch etwas verwundert über den – aus meiner Sicht – recht hohen Stromverbrauch:

Die aktuelle Temperatur-Einstellung der WGT ist 24 Grad (die natürlich nie erreicht werden); Nachabsenkung der Lüfterstufe auf 1 von 23:30 bis 05:30 Uhr. Keine Nachtabsenkung der Temperatur.
PTC-Zusatzheizung ist an, die Thermostate in Wohnzimmer und Küche stehen auf 20 Grad (reale Temperatur schwankt zw. 20,5 und 22 Grad), das Thermostat im Schlafzimmer steht auf 16-17 Grad (reale Temperatur ca. 19,5 Grad). Alle anderen Thermostate sind auf Minimum (5 Grad) eingestellt.

Für diese relativ spärliche Beheizung entstehen pro Tag um die 40 kWh, was ich bei den aktuellen Außentemperaturen von 0-5 Grad schon sehr hoch finde. Da das Haus auch schon vor dem Einzug (und somit vor dem Mitnotieren der Verbrauchswerte) beheizt war, kann der hohe Verbrauch auch nicht daher rühren, dass das Haus zuerst auf Wohntemperatur gebracht werden musste.

Der Handtuchwärmekörper im Bad läuft auf den Hausstrom und benötigt so um die 5-7 kWh am Tag. Das finde ich ok. Die Elektroheizer im Gästebad und Flur habe ich gleich nach der Hausübergabe abgedreht, nachdem ich gesehen habe, dass sie zusammen einen Tagesverbrauch von ca. 15 kWh verursachen. Ich will mich so langsam an die Einstellung des Gästebad-Heizers heranwagen, da es hier mit 16 Grad doch etwas zu frisch ist und meine Frau dieses Bad bei dieser Temperatur nicht betritt...

Haben Sie einen Tipp für mich, wie ich die Anlage effizienter einstellen kann? Ist es evtl. sogar energetisch sinnvoll, Flur und Gästebad leicht zu beheizen, sowie die PTC-Element in den aktuell nicht genutzten Zimmern auf 16-17 Grad (vgl. Schlafzimmer) zu stellen, damit das Haus nicht auskühlt? Oder kann ich getrost die Termostate der ungenutzten Räume auf das Minimum drehen?

Ich habe die Kondensat-Temperatur der WP geprüft, da diese ja immer als Indikator für einen vernünftigen Wirkungsgrad genannt wird. Diese beträgt so ca. 37,5 Grad bei einer Außentemperatur von 5 Grad. Der Wert sollte – wenn ich das hier alles richtig verstanden habe – bei unserer Hausgröße ja in Ordnung sein.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe und vielleicht den ein oder anderen Tipp zum effizienteren Betrieb der WGT!

Viele Grüße aus Berlin
Wolfram
von Thomas Uhlig
14. Dezember 2011, 14:44
Hallo Jörg,

danke für die Unterstützung und die Erfahrungen von Ihnen. Ich glaube auch, wir sind vielleicht auf dem richtigen Weg. Aber woher soll man es wissen, wenn man das erste mal im Leben "Häuslebesitzer" ist und dann noch mit einem Luft-Luft- Wärmepumpensystem, wo bei einem selbst keinerlei Erfahrungen da sind.
Ein bischen enttäuscht war ich damals von der 5-Minuten Einweisung, aber gut, so ist das eben.
Dafür hatte ich gestern Abend bei der Servicehotline einen sehr kompetenten Kollegen von Schwörer am Telefon, der mir viel erklärt hat und mit mir auch die Werte am System verglichen hat. Und nach seiner Meinung ist alles OK.
Wir tasten uns langsam ran und werden die nächsten Tage mal besonders genau beobachten, wie die Werte sich verändern.
Gestern Abend noch mal ein wenig angepasst:
24 Grad am Bedienteil
PTC's im Wohnraum auf 18 Grad
PTCS in den restlichen Räumen auf 16-18 Grad
DHG's in den Bädern auf 17-18 Grad (es wird aber wärmer im Raum)
DHG Flur 18 Grad.
Nachts zwischen 22 und 5 Uhr in der Woche auf LS 1 gestellt.
---------------------------
@Jörg: Zusatzfrage: Was meinen Sie mit optimaler Einstellung Solaranlage?
- Einstellung am Steuergerät 60 Grad und immer auf Sommerbetrieb
- Temperatureinstellung an der LSE 60 Grad
----------------------------
Bis bald, danke an alle und schon mal schönes Weihnachtsfest in den Schwörer-Häusern.

Thomas.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
14. Dezember 2011, 10:59
Hallo Herr Uhlig,

prima, dann kann ja eine KD-Anforderung über die NL-Coswig erfolgen.
von Jörg
14. Dezember 2011, 00:23
Hallo Herr Uhlig,

wir persönlich können Sie beruhigen, der Durchschnittsverbrauch wird weniger werden - wenn Sie sich in Ihrem WDH eingelebt haben. Selbst im vierten Jahr haben wir unser Nutzerverhalten noch einmal angepaßt um noch mehr Energie zu sparen ohne auf Wohnkomfort zu verzichten.

Wir sind ebenfalls Besitzes eines WDH des gleichen Baujahres und haben es nach vier Jahre auf ca. 28 kWh/m²*a geschafft (ca. 2,8 l Öl) für Heizung und Warmwasser ohne Kamin.

Lesen Sie die aktuellen Anleitungen und die Beiträge dieses SchwörerBlogs - dann erhalten Sie so viele Tips vom Anwender und besonders von Herrn Schwarz und seinem team. Folgende Punkte die wir zur Zeit beachten / Eingestellt haben:

- Bedienteil steht bei uns auf 23°C ( -> Raumtemperatur pendelt sich bei ca. 20,5 bis 21,5 ° C ein)
- Thermostate der PTC stehen auf ca. 16 - 18 °C unterschiedlich pro Raum, somit leistet die WP die
meiste Arbeit
- keine Nachtabsenkung und LS 2 rund um die Uhr
- bisher benötigten wir nur ein DHG im Bad bei Temperaturen weiter unter -5°C - dann betreiben wir dieses aber nur während des Badezimmeraufenthaltes
- im Flur und Gäste WC haben wir die DHG nicht installiert
- wir lüften in den Wintermonaten so gut wie nie per Fenster - da alles die Lüftung übernimmt
- Haustürgespräche nicht bei offener Tür durchführen
- optimale Ausnutzung einstellung der Solaranlage
- und dann läuft alles...

Nehmen Sie sich Zeit und gewöhnen Sie sich an den Komfort der kontrolliereten Be- und Entlüftung und Sie werden sehen, wenn Sie Ihre persönlichen Einstellungen gefunden haben läuft alles von alleine.

Gruß

Jörg
von Jörg
13. Dezember 2011, 22:27
Einen schönen guten Abend,
1.
Luftbefeuchtung:
Welche natürlichen Luftbefeuchtungsmnaßnahmen für den Winter können Sie
empfehlen – gibt es hierzu praktische Erfahrungswerte mit Befeuchtungsgeräten und besonders Wasser spendenden Pflanzen?

2.
Einstellungen Warmwasserspeicher
Ich habe in keiner Anleitung eine Information zur Einstellung und Aufheizung des Warmwasserspeichers gefunden. In den Medien hört man viel über die neue Trinkwasserverordnung von November 2011 - allerdings fallen darunter nicht die von Ihnen eingebauten Warmwasserspeicher mit 270 l Volumen und das Leitungsvolumen pro Stran dürfte 3 Liter Trinkwasser auch nicht überschreiten. Trotzdem möchte wir mit zwei kleinen Kindern der Gefahr vor Legionellen und ähnlichen Bakterien im Warmwasserspeicher und Leitungen vorbeugen. Wir haben unsere Anlage so eingestellt, dass der Warmwasserspeicher auf 60° C aufgeheizt wird und wenn dieser wieder auf ca. 45 °C abgesunken ist wieder auf 60 ° C aufheizt. Ist das die richtige Vorgehensweise?

3.
Wenn ja, ist diese auch energetisch sinnvoll oder ist es besser den Warmwasserspeicher auf einer Temperatur zwischen 55 und 60 ° C halten?

4.
Ich habe in keiner Anleitung eine Angabe gefunden, wie bei der
- Heizungsanlage der Druck im LSE Kreislauf sein soll und
- wie hoch der Druck im Solarkreislauf sein soll.
Anhand der Drücke der Manometer könnte man eine Undichtigkeit feststellen, wenn der Druck immer weiter abfällt.

5.
Im Solarkreislauf befindet sich das spezielle Solarfluid. Wie wird der LSE Kreislauf befüllt, mit normalem Wasser oder etwas anderem?

Ich bedanke mich schon im Voraus für Ihre Unterstützung und hoffe auf nützliche Tipps bei der Regelmäßigen Kontrolle unserer Hausinstallationen und den einwandfreien Betrieb!

Gruß

Jörg
Vielen Dank im Voraus !
Jörg
von Thomas Uhlig
13. Dezember 2011, 07:14
Guten Tag Herr Schwarz,

herzlichen Dank für die schnelle Antwort.
Wir sind bei Ihnen bereits registriert und die Umschreibung sollte lange erledigt sein (Auftrag 30782).
Wir hatten bei Übergabe des Hauses einen Techniker vor Ort, der in 10 Minuten kurz alles angeschaut hat.
Alles wäre OK und keine Mängel feststellbar.
Von daher sind wir natürlich davon ausgegangen, dass alles perfekt ist.
Ich habe gestern Abend noch folgende Änderungen vorgenommen:
1. Absenkungen komplett auf 0 gesetzt.
2. Anlage läuft jetzt auf LS 2 immer durch. PTC Elemente in den Wohnräumen nachts auf 18 Grad gestellt.
3. Filter noch mal gewechselt.
Mal sehen, wie sich der Verbrauch die nächsten Tage entwickelt. Momentan haben wir 3-8 Grad Tagestemperatur. Nachts 2 bis minus 0,5 Grad.
Am Display habe ich den Wert T nach WT abgelesen. Der ist gerade mal 16,5 Grad. Ist das OK? Scheint mir sehr niedrig zu sein.

Viele Grüße aus Berlin,
Thomas Uhlig
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
13. Dezember 2011, 07:05
@ Wolfgang

was das Kondensat an der Abluftleitung anbelangt, ist die Temperaturspreizung zwischen der Luft im Rohr und der Raumtemperatur im Raum bei Heizbetrieb der Wärmepumpe am größten. Die Fortluft im Rohr kann bis zu - 7°C, die Raumtemperatur im Technikraum i.d.R. so ca. 13°C betragen.
Das Kondensat tritt gerne erst an den Übergangsstellen der einzelnen Rohrstücke auf. Evtl. müsste hier etwas nachgedämmt werden. Von daher wäre eine Info, gerne mit Bild an den Kundendienst ganz sinnvoll.

In der Bedienungsanleitung Haustechnik finden Sie unter dem Punkt 2.1 "Steuerung im Wohnbereich" auf der Seite 6 die Vorgehensweise beschrieben.
Ausgangspunkt ist der Winterbetrieb, hier müssen die Tasten "Mitte links u. unten rechts" gleichzeitig gedrückt werden.
Es erscheint die Maske Schaltprogramm. Durch drücken der mittleren, linke Taste können Sie den Kursor bewegen, die anzeige, die blinkt, kann mit +/- Taste verändert werden. Am Ende einfach über Taste Ein/Aus (rechts unten) speichern.
Um einzelne Änderungen können auch über die Copy-Funktion übernommen werden.

Wir wünschen viel Erfolg.
von Wolfgang
12. Dezember 2011, 21:27
Hallo Herr Schwarz,
ich muss das Thema Kondenswasser leider nochmals aufgreifen (siehe Blog vom 5.12 und 9.12).
Wir hatten im Keller extremes Kondenswasser in der Abluftleitung was dazu führte, dass es sogar auf den Fliesenboden tropfte.Ist das normal? bzw. muss ich mir Gedanken machen wenn im Moment kein Kondenswasser in der Leitung auftritt?
Ausserdem waere es sehr nett, wenn Sie mir sagen könnten wie ich die Nachtabsenkung einschalte.
Danke
Wolfgang
von Jochen Schreck
12. Dezember 2011, 16:30
@Wolfgang:

Vorsicht bei den ADAX Direktheizgeräten:
Die Temperaturskala muss hier erst auf die Raumtemperatur eingerichtet werden! In der Betriebsanleitung steht, wie es geht (die Skala kann man drehen! - schade, dass dies nicht bei den Eberle Thermostaten geht...).

Also:
ADAX-Gerät so einstellen, dass im Raum konstante 20 °C gehalten werden. Das kann man nur, wenn's draußen wirklich kalt ist, sonst wird das Bad nur über die warme "Abluft" der anderen Räume mitgeheizt. Das ADAX-Gerät immer wieder nachstellen, bis sich auf einem Thermometer in Brusthöhe im Raum eben die 20 °C stabilisiert haben. Dann den Skalenring am Einstellregler so einstellen, dass die 20°C auch dargestellt sind. Achtung: Drehregler dabei gut festhalten, damit sich dieser nicht verstellen kann beim Verschieben des Skalenrings!

Wolfgang, vielleicht ist Dein ADAX-Thermostat einfach stark verstellt in der Einstellskala?

Grüße,
Jochen
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
12. Dezember 2011, 15:39
NEU: Vidoes zum Frischluftheizssystem!!

Liebe Schwörer Kunden,
Ihnen stehen ab sofort im neuen Schwörer Kundenportal unter
www.schwoerer-service.com Kurz-Filme zum Frischluftheizsystem zur Verfügung.
Für das Kundenportals registrieren können sich Schwörer Kunden unter http://www.schwoererhaus.de/de/hausbesitzer/anmeldungkundenportal
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
12. Dezember 2011, 15:37
Sehr geehrter Herr Uhlig,

zunächst ein herzliches Grüß Gott im großen Kundenkreis von SchwörerHaus.
Ich empfehle Ihnen folgende Vorgehensweise und bin dabei ziemlich sicher, dass wir Ihnen mit konkreten Fakten helfen können:
Bitte nehmen Sie mit unserem Kundendienst in Coswig Kontakt auf (ist diese Woche leider erst ab Mittwoch besetzt !).
Bislang ist das Haus bei uns noch auf den Vorbesitzer gebucht. Deshalb benötigen wir von Ihnen zuerst eine Kopie des Kaufvertrages, die Seite, aus der Vorbesitzer und Sie als neuer Eigentümer hervorgeht, reicht aus.
Damit können wir Sei als neuen Besitzer anlegen und dann auch mit Informationen, Materialen und Dienstleistungen bedienen.
Im Augenblick können wir zum Thema daher recht wenig sagen, das wir das Objekt überhaupt nicht zuordnen können.
Ich würde, neben der direkten Kontaktaufnahme zu SchwörerHaus Coswig empfehlen, dass ein Haustechnik-Kundendienst sich die WGT - Anlage und auch die Solaranlage mit LSE mal anschaut. Ob der jetzt festgestellte Verbrauch tatsächlich von der FLH stammt, ist m.E. im Moment noch etwas früh festgestellt.
Sollten darüber hinaus dann noch Fragen sein, sind wir gerne für Sie da.
von Thomas Uhlig
12. Dezember 2011, 09:34
Hallo Herr Schwarz,

meine Frau und ich haben vor 3 Monaten ein Schwörer-Haus Baujahr 2007 gekauft. Nun haben wir die ersten Erfahrungen mit der Frischluftheizungsanlage gemacht und sind nicht wirklich begeistert!!!
Die Verbrauchswerte der letzten Wochen sind alles Andere als gut.
Hier mal ein paar Eckdaten und die Einstellungen, die wir verwenden:

Schwörer-Wärme -Direkt-Haus mit 3-Liter Standard. Haus mit 109qm Nettowohfläche (125qm Brutto)
WRG 134 mit Bypass; kein Kamin, kein Erdwärmetauscher.
Einstellungen:
Grundtemperatur auf 24 Grad am Bedienteil eingestellt.
Thermostate der PTC's eingestellt auf: Wohnzimmer 21 Grad; Ankleide 18 Grad; Küche 18 Grad; Atelier 20 Grad; Schlafzimmer abgeschaltet.
Die DHG für beide Bäder sind auf 20 Grad eingestellt. Flur 18 Grad.
Und wir erreichen gerade im Wohnzimmer mit Sonneninsel in der jetzigen Zeit keine 24 Grad Wohlfühltemperatur.

Bei den jetzt vorherrschenden, normalen Temperaturen von 0- 7 Grad Aussentemperatur (nachts ab und zu mal 1-2 Grad Frost) benötigen wir sage und schreibe 38- 45 KWh pro Tag !!!
Das sind bei nur 5 Monaten und gleichem Durchschnittsverbrauch alleine 6000 KWh. !!
Was wird denn werden, wenn wir richtigen Winter bekommen? Bei -10-15 Grad muss ich dann wohl nochmal 10-15 KWh mindestens zurechnen. Dann sind wir schon bei 7000-7500 KWh.
Und jetzt habe ich das Sommerhalbjahr noch nicht gerechnet.
Was machen wir falsch? Ist das vielleicht sogar Normailtät? Wenn ja, dann ist das kein Energiesparhaus !!
Können Sie uns mit Ihrer Erfahrung vielleicht helfen.
Übrigens: Die Anlage wurde vom Vorbesitzer immer gewartet und hat lt. Aussage vom Schwörertechniker auch keine Mängel.

Wir hoffe, dass Sie uns mit Ihrer Erfahrung die richtigen Tipps geben können, oder unsere "Anfängerfehler" finden.
@Alle anderen Schwörer-Haus Besitzer: Wir sind über jeden Tipp und auch Erfahrungen sehr dankbar.

Vielen Dank im Voraus für die Antworten und die Hilfe.

Viele Grüße aus Berlin,

Thomas Uhlig
von Andrej
9. Dezember 2011, 19:37
Hallo liebe WGT mit Frischluftheizug Mitglieder,
Hallo Herr Schwarz und vielen Dank für das nette Telefonat von Heute bezüglich unseren Leda Luc.

Seit unseren Einzug in das neue Haus ist jetzt 1 Jahr vorbei und damit möchte ich einen Bericht über unseren Verbrauch abgeben.
Wir haben einen WDH mit Frischluftheizung ohne Erdwärmetauscher. Edelstahlausßenschornstein mit LedaLuc und seit einer Woche einen Attika Rondo 120 Ofen(Raumluftunabhängig geprüft). Meine Frau war mit einer Umluftdunstabzug nicht zufrieden, daher habe ich die Dunstabzugshaube vor 2 Monaten auf Abluft umgebaut. Mit Stichsäge von Ihnen und Außen sauber einen Durchmesser 150mm ausgesägt. Mit Dichtfolie abgedichtet und einen Rohr nach außen verlegt.
Unser Haus:
Stadtvilla, 2 volle Geschosse, Keller nicht beheizt. 114m2 reine Wonfläche.EG:Wohnzimmer,Küche, Diele mit Treppe und DuschWC. OG: Bad,Schlaf und 2 Kinderzimmer. Gute Süd/West ausrichtung. Momentan noch 2 Personenhaushalt die durch eine große Regendusche eineges an Warmwasser verbrauchen .
Unserer Zimmer sind immer warm 23° Wohnzimmer/Bad/DuWC, 20° andere Zimmer. Bei kühlen Witterung läuft die Wärmepumpe voll durch eingestellt auf 25°. Wenn die Wärmepumpe unsere Wohlfültemperatur nicht schafft dann schalten wir die PTC frei. Es kann auch schon bei 10°-12° grad Außentemperatur passieren, kommt auf das Wetter an. Beu heutigen Wetter benötigen wir auch um die 25- 30 KW. durch die PTC. Bei - 10 oder - 15 können es auch 50-60 KW sein.

Seit dem wir den Ofen haben( jetzt eine Woche) sind die PTC aus. Der Attika mit 4KW heitzt das ganze Haus gut auf. Ich denke dass man damit locker 2500 -3500KW einspart. Ich kann ja nächstes Jahr berichten.

Verbrauch seit Dezember 2010 ist 6500 KW für Heizung/WW/Kühlung. Ich finde das es ein guter Wert ist, habe letzten Winter auch jeden Tag mit Angst meinen Stromzähler angeschaut. Aber letztendlich unter den Strich zählt.

6500KW x 12,57Cent= 817,05 + 103,24 (Grundpreis) =920,29 : 12 Monate = 76,7 Euro/Monat

Wir sind soweit zufrieden. Strom wird zwar nächtes Jahr bei EnbW um 15% und Jahr drauf um weitere 15% teuerer, aber ich denke das wir das mit dem Ofen ohne weiteres kompensieren.

Schöne Grüsse

Andrej
von Wolfgang
9. Dezember 2011, 14:42
Hallo Hr.Dommele,
wir haben ein Wärmedirekt Haus mit insgesamt ca. 130m² plus Keller mit einer Wärmepumpe für Warmwasser (ohne Solar). Die Werte passen soweit immer noch (+/- 1-2KW). Manchmal haben wir morgens im Wohnzimmer nur 20Grad und im Schlafzimmer 20,5 bevor wir schlafen gehen (steigt dann auf ca. 22 Grad).
Die größte Sorge bereitete mir das Bad, deswegen läuft dort den ganzen Tag die Zusatzheizung bei einer eingestellten Temperatur von 15-17Grad (was ja schon komisch ist, dass ich dadurch konstant 21 Grad im Bad halten kann).
Den meisten Effekt (denke ich) für uns brachte das Verstellen des Abluftstutzens im OG Bad (auf mittlere Stufe), die Abschaltung der Nachtabsenkung (dadurch kühlte das Haus, vor allem das Bad, nicht mehr so extrem ab) ,die Warmwassertemperatur Einstellung an der Wärmepumpe von 51Grad auf 43Grad und die Reduzierung des Adax Heizkörpers im Bad von 20Grad auf 15-17Grad.
Ausserdem muss ich zugeben, dass im Bad/WC im EG ich bei dauernd geschlossener Tür nur 18 Grad habe und im Arbeitszimmer im EG auch nur um die 18 Grad.
Insgesamt wars eine doch größere Rumprobierei, um eine "Wohlfühltemperatur" ,welche auch Effizient erreicht wird, zu finden.Hierzu muss man vor allem dem Schwörer Service (Hausmontage) und den Mitarbeitern welche für die Heizungsthemen zuständig sind ein riesen Lob aussprechen und die meine Fragen immer schnell, sehr kompetent und souverän beantwortet haben.
Was mich noch interessiert ist, wieviel man in der Sommereinstellung verbraucht vielleicht hat dazu jemand ja Erfahrung.
Falls Sie noch Infos benötigen Fragen Sie gerne nach.

@Hr.Schwarz: Was kann man gegen Extremes Kondenswasser in der Abluftleitung (geht durch den Hobbyraum siehe Blog vom 5.12) tun und wie kann ich die Nachtabsenkung ein/ausschalten ?

Gruß
Wolfgang
von Carsten
9. Dezember 2011, 11:34
@ Wolfgang

Wir hatten auch das Problem mit der geringen Luftfeuchtigkeit, die Werte lagen ca. bei 35%. Daher haben wir uns jetzt einen sog. Luftwäscher gekauft (Beurer LW 110). Das Gerät ist nach Herstellerangaben für eine Wohnfläche von 36 qm ausgelegt, unser offener Wohn-/Essbereich ist deutlich größer und dazu noch offen zum OG, aber die Werte liegen jetzt zumindest bei ca. 45%. Dafür muss das Gerät allerdings auch Tag und Nacht laufen und zwar auf voller Stufe, die einen gewissen Geräuschpegel mit sich bringt. Abends schalten wir daher meistens auf die Stufe I, dann hört man das Gerät kaum noch, dies führt allerdings im Zusammenwirken mit dem Kaminbetrieb auch sofort zu einem Absinken der Luftfeuchtigkeit. Wahrscheinlich müssten wir in Anbetracht der Wohnfläche noch ein zweites Gerät aufstellen.
von van Dommele Marc
7. Dezember 2011, 18:47
Hallo Wolfgang,

waow, das sind ja super Werten die Sie erzielen. 21 im Wohnzimmer und 21.4 im Bad und das ohne PTC's mit den heutigen Temperaturen..... Kann ich fragen was fuer ein typ Haus Sie mit Schwoerer gebaut haben. WDH, ISO + oder Passiv! Und darf ich auch fragen wie gross das Haus ist ?

Wir haben bis jetzt die WGT auf 24 und all PTC's freigeschaltet (Wohnzimmer 20, Schalzimmer 18 damit nicht die PTC's aber die WGT die meiste Arbeit liefert, aber schaffen trotzdem nur 20/22 Grad im Wohnzimmer, wobei unser Schafzimmer/Ankleide und Bad max 18/19 Grad erreichen. Dabei verbrauchen wir 25/30 KW pro Tag seit dem wir im Haus eingezogen sind. Unser Haus ist ein ISO + Haus und sollte laut Schwoerer (Energieausweiss) nur 19 KW pro M2/Jahr fuer Heizung und WW verbrauchen. Ich glaube kaum dass dies aufgehen kann! Ich habe sowieso festgestellt dass das OG viel weniger waerme von der WGT zugesteuert kriegt als das EG. Herr Schwarz wie kann man dies besser beinfluessen und was machen wir falsch?!

Mfg Marc van Dommele
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
6. Dezember 2011, 13:03
@ Wolfgang

es ist doch toll, wenn Sie bislang ohne ZH auskommen. Solange Sie Ihre Wohlfühltemperatur haben, können Sie diese Einstellung so belassen.
Sobald die Wunschtemperaturen nicht mehr erreicht sind, sollten Sie die ZH freischalten und darauf achten, dass dei schon vielfach angesprochene Spreizung zwischen Sollwertvorgabe (WGT und ZH) eingestellt ist.

Was die Frage der rel. Luftfeuchte angeht, hilft u. E. nur die dezentrale Befeuchtung in den jeweiligen Räumen (Zimmerpflanzen, Zimmerbrunnen, Luftbefeuchter oder Luftwäscher oder auch der herkömmliche Wäscheständer) .
von Wolfgang
5. Dezember 2011, 20:23
Hallo Herr Schwarz, Schwörer Frischluftheizung Experten,
können Sie mir sagen was man gegen die trockene Luft im Haus idealerweise machen kann.
Wir liegen hier bei uns bei 34%. Ich will jetzt gewisse gesundheitliche Probleme seit 4 Tagen bei meiner kleinen Tochter und mir nicht der trockenen Luft zuschreiben nur wäre mir wohler ich könnte den Wert konstant bei rund 45% halten.
Gruß
Wolfgang
von Wolfgang
5. Dezember 2011, 17:58
Hallo Herr Schwarz,
ich habe seit ca. 1 Woche die PTC Elemente (Eberle) ausgeschalten und an der WGT Steuerung im Wohnzimmer 23 Grad eingestellt. Im Bad wurde der Abluft Stutzen auf die mittlere Einstellung montiert. Zusätzlich habe ich noch im Bad die Adax Heizung zwischen 15 und 17 Grad eingestellt und erziele somit im Wohnzimmer ca. 21 Grad im Bad 21,4 Grad und im Schlafzimmer 22 Grad. In Summe habe ich einen Durchschnittsverbrauch von rund 14 KW (13 wenn der Ofen brennt) incl. der Adax Heizung, was eigentlich ein recht guter Wert ist.
Die Frage die ich nun habe ist, wann es Sinn macht die PTC Elemente wieder freizuschalten und ob extrem tropfendes/triefendes Kondenswasser undedenklich ist am Abluft Rohr im großen Hobbyraum bei uns im Keller (ist aufgetreten als die Fliesen im Keller gelegt wurden den ganzen Tag)?
Gruß und Danke
Wolfgang
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
5. Dezember 2011, 12:58
@ Andreas

Bitte schalten Sie die PTC-Elemente frei. Die derzeitige Witterung macht dies nötig. Bei der Einstellung am Fernbedienteil der WGT sollten Sie 3°C mehr einstellen, als an den Eberle-Regler mit dem runden Stellrad. Dadurch ist sichergestellt, dass die PTC's nur so viel als nötig arbeiten und die Wärmepumpe den Löwenanteil übernimmt. Bitte testen Sie die Funktion mal auf diese Art, Danke.
von Andreas
4. Dezember 2011, 20:51
Hallo Herr Schwarz.

Wir wohnen seit 2wochen in unseren schwörer Haus mit der bekannten wärmepumpe mit automatischer bei und Entlüftung.
Jetzt meine Frage:

Ist es normal das ich mit der innenraumtemperatur nicht höher als 16-18° komm?? Obwohl ich an der Steuerung im Wohnzimmer auf 35° eingestellt habe?? Ich hab bewusst alle ptc ausgeschaltet, weil diese viel stromkosten verursachen (hat uns der Techniker gesagt). Muss man die ptc einschalten wenn man über 18° kommen will? Oder kann man da was am gerät einstellen? Weil wir haben alles noch so gelassen wie es war.

Würde mich sehr freuen von ihnen zu hören bzw. Auch von anderen Nutzern Tips zu bekommen
von Manfred
3. Dezember 2011, 13:09
@Max: Hallo Max, die Werte sind je nach externen Bedingungen sehr unterschiedlich. Gerade war ich unten mal wieder nachsehen, ist bei uns gerade sehr mild. Folgende Werte habe ich abgelesen:
Aussentemp. 7 Grad
KondensTemp 48 Grad
Abluft 21 Grad
Fortluft 12 Grad
Zuluft 42(!) Grad
Verdampfer 4 Grad

Viele Gruesse
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
1. Dezember 2011, 14:20
@ Stefan

die Auslegung des notwendigen Luftwechsels und der Heizleistung erfolgt bzw. bezieht sich immer auf die Stufe 2.
Die Stufe 1 gilt im allgemeinen als Abwesenheitslüftung, mit etwa 10 bis 15% weniger Luftdurchsatz als die Stufe 2.
Ein dauerhafter Betrieb dieser Lüfterstufe ist insbesondere deshalb nicht geeignet, da die beim duschen, kochen usw. anfallenden Feuchte, Dämpfe und Gerüche usw. ansonsten nicht ausreichend abgelüftet werden.
von Florian
1. Dezember 2011, 12:19
Hallo an alle Lüftungsheizungsbesitzer,

mir ist der Abtauvorgang in der Wärmepumpe anfänglich auch aufgefallen. Ich hatte daraufhin den Schwörer-Kundendienst informiert. Worauf ein echt freundlicher Techniker/Monteur (das darf hier auch mal erwähnt werden!) vorbei kam und die Anlage überprüft hat.
Da aber alles richtig eingestellt war, hat sich anschließend noch die Zeit genommen mir den Abtauvorgang detailliert zu erklären.

Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann tritt die Vereisung der Wärmepumpe meist im oberen Teil etwa mittig auf. Das ist dann die Hälfte der Wärmepumpe wo der kommenden Luft aus den Räumen (also Bad und WC) die Wärme entzogen wird, bevor sie nach draußen strömt. Deswegen hat der Abtauvorgang eigentlich auch gar nichts mit der Außentemperatur oder dem Erdwärmetauscher zutun. Der Erdwärmetauscher soll ja die angesaugte Außenluft erwärmen.
Laut seiner Aussage tritt die Vereisung auf, weil das Lüftungsgerät so effizient arbeitet und trotz teilweise mehrmals täglichem Abtauvorgang mit dieser Einstellung so deutlich mehr Wärme gewonnen werden kann.

Man kann übringens ganz einfach ohne immer das Lüftungsgerät öffnen zu müssen den Abtauvorgang im Display beobachten. Sobald im Display (ich meine das direkt am Lüftungsgerät, über den 4 Tasten) bei der Anzeige "Verd.Temp." ein Minus steht (z.B. -3°), dann beginnt die Vereisung. Wenn ich es mir richtig gemerkt habe, dann sollte bei -7° oder -8° der automatische Abtauvorgang einsetzten.

Ich hoffe, dass ich alles richtig wieder gegeben, ansonsten soll mich doch bitte ein Moderator von SchwörerHaus einfach korrigieren.

Grüße an alle ISO+ Häusle Besitzer,
Florian
von Stefan D.
30. November 2011, 20:06
Hallo Herr Schwarz,

eine Frage zur Lüfterstufe 1 .
Laut Angabe in der Bedienungsanleitung sollte man diese nicht als Dauerfunktion verwenden, sondern wenn ein geringerer Luftaustausch gewünscht ist zwischen Stillstand und Stufe 2 wechseln. Was ist der Grund dafür?
Viele Dank
von Max
30. November 2011, 07:59
Hallo Bruno,

danke für diesen Beitrag.
Interessant das mit der Vereisung des Verdampfers und den daraus resultierenden Zuluftwerten um 32 Grad. Bei uns liegt es ja genau in diesem Bereich, eher noch darunter - und das selbst bei Aussentemperaturen bis ca. 8 Grad.
Immer wenn ich dann mal das Türchen der Anlage geöffnet habe war der Verdampfer sehr vereist. Das Abtauprogramm läuft dann auch sehr oft, dann sinkt die Zuluft natürlich nochmal deutlich auf zur Zeit ca. 8 Grad.
Aus dem Haus bekommt die Anlage eig. immer ausreichend warme Luft zwischen 20 und 21 Grad und zusätzlich wärmt der Sole EWT die Luft vor wenn es mal kälter sein sollte als 5 Grad (ist bei uns auch so eingestellt). Trotzdem findet bei uns oft eine Vereisung statt.

Hat wer ähnliche Probleme?
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
30. November 2011, 07:28
Hallo Carsten,

es ist möglich, den installierten Eberle Regler E 6721 gegen einen Eberle FIT u auszutauschen. Hinter dem jetzigen Regler befindet sich eine unter Putz Dose, in die der FIT-Regler eingebaut werden kann.
von Carsten
29. November 2011, 17:08
Hallo,
die Steuerung der PTC-Heizelemente erfolgt bei uns über die Eberle Raumtemperaturregler 6121. Kann man diese ersetzen (z.B. durch einen FITnp 3F von Eberele)? Damit wäre auch ein Zeitsteuerung möglich.
Viele Grüße
Carsten
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
29. November 2011, 11:41
@ Markus

der Parameter Kamin-Mode stammt noch aus einer Zeit, als es die separaten Unterdruckwächter noch nicht gab.
Seit die Unterdruckwächter (in unserem Fall der LEDA LUC) vom DIBT zugelassen und von der Kaminfeger-Verordnung gefordert sind, findet der Kamin-Mode in unserer Steuerung keine Anwendung mehr.
von Bruno R.
29. November 2011, 11:39
Liebe SchwörerHaus - Community,

zum Thema Wärmepumpe und Vereisung des Verdampfers.

Passivhaus, 2 Vollgeschosse, 150 qm Wohnfläche, geschlossener ungeheizter Windfang, Allgäu, 700 m üNN, Erdwärmetauscher.

Habe in den vergangenen 3 Wintern folgendes beobachtet:

- Immer wenn die Aussentemperatur unter 4°C sinkt, fängt der Verdampfer an zu vereisen. Ist dies der Fall, kann dieser der Raumabluft kaum noch Wärme entziehen. Folglich sinkt die Raumzulufttemperatur meist auf Werte um 32 °C.

Unterhalb 4 °C Aussentemperatur schaltet dann der EWT zu (von Schwörer so eingestellt). Von diesem Zeitpunkt an kommt durch das Erdreich angewärmte Zuluft (etwa 6-8 °C höher) an den Kreuzgegenstromwärmetauscher (KGWT), was zur Folge hat, dass die Raumablufttemperatur nach dem KGWT und vor dem Verdampfer höher liegt. Damit endet die Vereisung des Verdampfers. Die Raumzulufttemperatur steigt auf Werte um 38 °C.

Sinkt die Aussentemperatur weiter auf - 10 Grad und darunter, fängt die Vereiserei wieder an, weil dann die Zulufttemperatur trotz EWT auch nur noch um die 3 - 4 °C beträgt.

Ich habe selbst den Parameterwert für den EWT von 4 auf 6 Grad C gestellt. Damit schaltet der EWT früher ein und eine Vereisung findet nicht mehr statt, ausser die Temperaturen sinken w.o. beschrieben in für die hiesige Region üblichen Bereiche (im Winter).

Noch einen Tipp:
Wer einen EWT hat, sollte das Gitter des Zuluftrohres besonders dann prüfen, wenn die Aussentemperaturen im Minusbereich liegen und starker Nebel vorherrscht. Dann kann es nämlich sein, dass dieses Gitter zufriert und keine Luft mehr in der Anlage ankommt. Auch dann sinken die Temperaturen im Haus merklich, ehe eine Fehlermeldung am Fernbedienteil erscheint.

Fazit: Die Anlage (WRG 134 bp - lw) läuft nicht vollkommen störungsfrei und Schwörer sollte sich überlegen, wie das Dilemma der Verdampfervereisung behoben werden könnte, denn diese ist Ursache für sinkende/geringe Zulufttemperaturen.

Hervorragend wäre außerdem eine Taste am Fernbedienteil, mit welcher die Wärmepumpe manuell aus und eingeschaltet werden könnte.

Beste Grüße

Bruno r.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
29. November 2011, 11:38
@ Steffen:

Nein, die Lüftung ganz abstellen geht leider nicht.
von sf
28. November 2011, 13:05
Hi zusammen,

habe mal gelesen das 3-fach Verglasung ist nicht zwangsläufig besser ist. Da zwar der Uw Wert besser ist aber der G-Wert schlechter.

Aus dem Bauch heraus wird sich 3-fach Verglasung kostentechnisch nicht amortisieren. 3-fach lässt Sommer wie Winters weniger Sonne durch, d.h. weniger Energieeintrag -> G-Wert. Im Winter sind nachts die Roll-Laden alle runter daher ist zumindest dann der Unterschied bestimmt auch nicht sehr groß.

U-Wert: Der U-Wert bezeichnet den Wärmedurchgangskoeffizienten eines Bauteils. Das kann aber auch eine Ziegelwand sein. Bei Fenstern sprechen wir von Uw-Wert.
Uw-Wert: Der Uw-Wert (w = window) ist der Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters, d.h. mit dieser Kennzahl wird der Wärmeabfluss von Verglasung und Rahmen bemessen. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser!
Uf-Wert: Dieser Wert bezeichnet den Wärmedurchgangskoeffizienten des Rahmens (f = frame). Für heute gebräuchliche Fensterrahmen aus Kunststoff liegen die Uf-Werte zur Zeit zwischen 0,6 und 1,8 W/m²K.
Ug-Wert: Dieser Wert bezeichnet den Wärmedurchgangskoeffizienten der Verglasung (g = glass). Dies erreicht man z.B. durch eine Metallbeschichtung und eine Füllung mit Edelgas zwischen den Glasscheiben.
G-Wert: Dieser Gesamtenergie-Durchlassungsgrad gibt an, wie viel Prozent der Sonnenenergie durch die Scheibe von außen nach innen geht. Im Gegensatz zum U-Wert sollte also der G-Wert hoch liegen. Große, nach Süden ausgerichtete Fenster lassen sich gezielt für die sog. „passive Nutzung der Sonnenenergie“ verwenden: für das Heizen der Räume durch Sonnenstrahlen. Durch unsichtbare Folien zwischen den Scheiben der Verglasung werden die Strahlen einer niedrig stehenden Wintersonne ungehindert durchgelassen. Im Sommer werden die steil auftreffenden Strahlen der hoch stehenden Sonne reflektiert, damit sich die Räume nicht überheizen.
sf
von Markus
27. November 2011, 11:38
Hallo Herr Schwarz,

beimstudieren der einstellparameter meiner WGT ist mir aufgefallen dass es einen Parameter "Kamin mode" gibt. Was bewirkt dieser bzw. sollte dieser nicht auf 1 gesetzt werden wenn wir einen Schwedenofen betreiben?

Die Anleitung gibt zu diesem Parameter nicht viel her.
von Steffen
25. November 2011, 16:12
Hallo Herr Schwarz,

wenn die Wärmepume in unserer WGT in den Abtaumodus wechselt wird sehr kalte Luft ins Haus geblasen, die sich deutlich als kalter Zug bemerkbar macht.
Ist es möglich und sinnvoll während des Abtauens die Lüfter auf Stufe 0 zu schalten? Einen entsprechenden Parameter scheint es ja zu geben.

Viele Grüße

Steffen
von Jochen Schreck
25. November 2011, 12:10
@sf:

Bei mir war kein extra FI für das Bad oder das DHG vorhanden. Bei mir wurde das obere Stockwerk mit 30 mA abgesichert, das untere mit 300 mA, die Heizung auch mit 300 mA. Dabei handelt es sich um dreiphasige FI-Schalter. Vielleicht macht das Schwörer auch mittlerweile anders.

Aber eigentlich könnte das Bad-DHG ohnehin von Anfang an auf den Heizkreis und, zusammen mit der Lüftung, auf den Dauerstrom des Heizkreises geklemmt werden. Die anderen Heizkörper bzw. PTC können und sollen ja über das EVU-Relais abschaltbar sein.

Von daher ist ja alles im Schaltkasten enthalten! Es liegt an Schwörer, das gleich so zu verdrahten.

Grüße,
Jochen
von Jochen Schreck
25. November 2011, 09:18
@Wolfgang

Hallo Wolfgang,

die Heizbirnen sind, wie gesagt, von Osram, Typ Siccatherm (Professional Produkte). Ein Infodokument gibt's hier:
http://www.osram.de/_global/pdf/Professional/Display_Optic/Display_Optic_NEU/IR/PI_Siccatherm_Theratherm_1R2S001DE_0610.pdf

Ich setze 250W mattierte Typen ein, es gibt aber auch eine klare Ausführung:
SICCA FR 250W 240V HG 4008321507037 250 5000 125 180 Mattiert E27 2 Hartglas
SICCA CL 250W 240V HG 4008321507051 250 5000 125 180 Klar E27 2 Hartglas

Als Fassungen setze ich Deckeneinbaufassungen mit Alureflektor ein. Den Typ müsste ich erst noch mal raussuchen. Die sind aber nicht teuer. Wichtig ist auch, unbedingt einen Timer einzusetzen, damit die Heizlampe nicht vergessen werden kann. Achtung: Die Fassungen sind wirklich tief, eine abgehängte Decke im Bad (wir haben eine giebeloffene Bauweise) macht sind. Bei uns war das aufgrund der Lüftungsrohre ohnehin etwas abgehängt, da hat das prima funktioniert.

Wir haben noch ein WärmeDirekt-Haus aus dem Jahre 2006, jedoch gleich mit erhöhter Wanddämmung und Dreischichtverglasung. Wir setzen einen Oranier Polar 4 Kaminofen als Zuheizung für frostige Tage ein.

Bei 142 m² Wohnfläche und gut 190 m² Gebäudenutzfläche (durch giebeloffene Bauweise) verbrauchen wir hier im Jahresschnitt ca. 3500 kWh für Lüftung, Wärmepumpe, Warmwasser inklusive Solarpumpe und ALLER Direktheizgeräte (auch im Bad!). Lediglich die Heizbirnen bleiben unberücksichtigt. Jedoch bleibt deren Verbrauch sehr überschaubar (500W x 0,25 h = 0,125 kWh für einmal voll laufende 15 Minuten). Zusätzlich verbrennen wir pro Jahr ca. 1 - 2 m³ Brennholz im Kaminofen, das wir aber selbst verarbeiten (aus gekauftem Stammholz). Im Sommer kühle ich über den Wärmetauscher an sehr schwülheißen Tagen etwas an, um die Luftfeuchte los zu werden.

Unser Haushalt macht etwa noch mal den gleichen Stromverbrauch aus.

Gerne kannst Du mir ein e-Mail schreiben an: forum0[at]jochenschreck.de (Spamschutz, [at] ersetzen).

Beste Grüße,
Jochen Schreck
von Max
24. November 2011, 16:19
Hallo Herr Schwarz,

danke für Ihre Antwort.

Die reine Betrachtung der Kondensationstemperatur ist aber nicht zielführend wenn es im Haus dennoch nicht ausreichend warm wird. Schalte ich aktuell bei diesen moderaten sehr Temperaturen nicht die Zusatzheizungen an kühlt das Haus immer mehr aus bis auf 17 bis 17,5 Grad.

Der KondenTemp Wert mag ja stimmen aber die Grundtemperatur im Haus stimmt eben dennoch nicht also scheint irgendetwas im argen zu liegen - wo auch immer... Ich habe einen Kundendienstauftrag gemacht damit Schwörer der Sache auf den Grund gehen kann. Das sehen wir auch als nötig an.

Unser Sole EWT startet übrigens schon bei ca. 4 Grad (wurde vom Bautrupp so eingestellt) da unser Erdreich offenbar eine recht gute Speicherenergie hat. Leuchtet auch ein, der EWT soll die Wärmepumpe ja unterstützen - das der EWT nichts mit der Abluft zu tun hat ist schon klar.

Aktuell wieder mal "nur" 28,9 Zuluft bei 7 Grad Aussenluft, KondensTemp 43,7, Abluft 20, Fortluft 8,5 - Zusatzheizungen an

Ich hatte ja schon vor vielen Monaten eine extra Rubrik für Hausbesitzer angeregt um das Heizverhalten zu analysieren, ist von den Lesern des Blogs auch sehr begrüßt worden - da bislang nichts passiert ist möchte ich das nochmals auf den Plan bringen.

Also Leute, beteiligt auch am Blog, dann haben alle etwas davon - her mit euren Zahlen ;-)
von sf
24. November 2011, 13:52
@ Jochen Schreck

Zu 2.: Warum Problem - FI ist doch vorhanden.

Der Bad DHG hat doch einen extra zugehörigen FI (von Schwörer).
Diesen kann man doch in den Heizbereich mit rüberklemmen.
Oder fehlte der FI zum Bad DHG bei dir?
Der FI hängt doch auch nur direkt am DHG und nicht am gesamt System oder sehe ich das falsch?

gruß,
sf
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
24. November 2011, 09:55
@ Wolfgang:

Der Monteur, der morgen zu Ihnen kommt, ist ein Finishmonteur der Montageabteilung.
Wir werden versuchen ihm die Aufgabenstellung zu übertragen.
Sollte dies nicht gelingen, werden die Kollegen im Innendienst die Umklemmarbeit veranlassen.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
24. November 2011, 08:00
Hallo Herr Haberl,

Wir sind uns sicher einig, dass in diesem Fall ein Vorort-Einsatz eines Techniker notwendig ist. Ich werde mich daher intern über den Status in Ihrem Bauvorhaben informieren und dafür sorgen, dass zeitnah eine Kontaktaufnahme bzw. ein KD-Techniker an Ihre Anlage kommt. Nur über diesen Weg können wir konstruktive Abhilfe erwarten.
von Wolfgang
23. November 2011, 20:24
Hallo Jochen,
Dake für Deine Anregungen welche mich sehr sehr neugierig machen.
Zum einen würde interessieren wie die Heizbirnen genau heissen und ob man die in eine "normale" Lampe eindrehen kann.
Ausserdem waere es super interessant zu Wissen welche Art von Schwörer Haus Du hast (Wandaufbau,mit Kamin und EWT?), Deinen Stromverbrauch für die Heizung und Haushalt , wie Du die WGT am Zentralgerät eingestellt hast und wieviel m² Du so beheizt? Vielleicht könne wir uns ja noch privat per email austauschen?
Danke und Gruß
Wolfgang
von Wolfgang
23. November 2011, 20:06
Hallo Herr Schwarz,
können Sie mir sagen wer uns den Bad Heizkörper umstellen kann von Haushaltsstromkreislauf auf Heizungsstromkreislauf?
Am Freitag kommt laut Planung ein Servicetechniker aus der Montageabteilung.
Gruß
Wolfgang
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
23. November 2011, 15:29
@ Max:

wir betrachten eigentlich immer die Kondensationstemperatur (KondensTemp), da es dabei um die Wärmeabgabetemperatur der Wärmepumpe handelt. Der Fühler befindet sich auch direkt in den Lamellen des Kondensators.
Zur Betrachtung bzw. einer Bewertung der Effizienz des Systems ist dieser Wert der Richtige.

Die Zulufttemperatur ist sicher auch deshalb stärker abweichend, da dieser Fühler direkt am Lüftergehäuse montiert ist und hat dadurch schlechtere Bedingungen.

Die Wärme geht u.E. nicht "flöten", was vom Wärmetauscher nicht zurückgewonnen werden kann, dient für die Wärmepumpe als Ladeenergie. Die reine Fortluft wird zwar nicht mehr gemessen, der letzte Temperaturwert ist die Verdampfertemperatur (letzte Temperaturmessung, bevor die Abluft wieder ins Freie geht).
Über diesen Weg kann man erkennen was aus den 21°C Abluft im Zentralgerät geschieht.

Der Sole-EWT startet (erst) bei < 1°C und dient der Vorwärmung der kalten Außenluft. Mit der Abluft hat diese Einrichtung nichts zu tun.
von Haberl Michael
23. November 2011, 11:40
Hallo Herr Schwarz,

Wir sind nun stolze Besitzer eines Schwörer Hauses und schon treten die ersten Ungereimtheiten auf.
Unsere Heizungsanlage besteht aus einer WRG mit Wärmepumpe, einem Sole Erdwärmetauscher, einem im Schornstein integrierten wassergeführtem Kaminofen der ´Marke Lohberger bei dem ca. 5,9 KW in den 500L Pufferspeicher eingebracht werden, die übrigen ca. 3,2 KW gehen in die Raumluft. Ausserdem befinden sich auf dem Dach noch ca. 9 qm Solarthermie die ebenfalls an den Pufferspeicher angeschlossen sind. Zusätzlich gibt es noch 4 wassergeführte Heizkörper die der Pufferspeicher bedient.
Gestern war bei uns strahlender Sonnenschein und die Aussentemperatur betrug ca. 6 Grad Celsius. Unser Haus ist mit sehr großzügigen Fensterflächen mit 3-Fach Verglasung komplett nach Süden ausgerichtet. Es lief den ganzen Tag die Wärmepumpe bei einer eingestellten Temperatur von 22 Grad am Fernbedienteil.
Die Zulufttemperatur kam über 28 Grad nie hinaus.
Am Nachmittag um ca. 16 Uhr haben wir dann den Kaminofen befeuert der den Pufferspeicher bis18.30 auf 60 Grad aufgeheizt hat.Der Ofen brannte noch bis ca. 19.30. Alle 4 am Pufferspeicher angeschlossenen Heizkörper waren aufgedreht.
Heute morgen um 08.00 Uhr hatte der Pufferspeicher noch eine Resttemperatur von 20 Grad, der Heizstab im Pufferspeicher war ausgeschaltet. Im Erdgeschoß lag die Raumtemperatur bei 15,8 Grad und im OG bei 17,5 Grad.Der Stromverbrauch ohne mitlaufende PTC Elemente lag von 18.30 bis 08.00 am heutigen Morgen bei exorbitanten 35 KWh. Die zu beheizende Fläche beläuft sich auf ca. 185 qm.
Ist das normal? Das wäre außerst unbefriedigend!! Was ist zu ändern???
Außerdem ist auffällig, daß die Wassertemperatur beim Duschen stark schwankt Da geht es innerhalb einer Minute schon zwei mal um 3-4 Grad nach unten und wieder hoch. Woran liegt das?
Vielen Dank im Voraus für Ihren fachkundigen Rat.
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
23. November 2011, 09:15
Hallo Wolfgang,

gerne erhalten Sie einen Vertragsentwurf (unverbindlich) für den Wartungsvertrag der Frischluftheizung, dort sind die Kosten im Detail aufgeführt. Wenden Sie sich hierzu bitte an: mario.henschel@schwoerer.de. In der Gebühr sind alle Nebenkosten wie Anfahrt, MWST. usw. enthalten. Dem Vertrag liegt dann auch eine Checkliste bei, was bei der Wartung alles ausgeführt wird.
von Max
22. November 2011, 19:09
Hallo,

ich habe unsere Wärmepumpenwerte die letzten Tage nochmal beobachtet - zur Zeit ist die Aussentemperatur ja recht konstant und es gibt ausreichend solare Gewinnen denn bei uns ist anstelle von Nebel seit Tagen strahlender Sonneneschein.

Die Aussenluftwerte liegen immer (je nach Tageszeit) zwischen 6,5 und 10 Grad

Das sollte doch locker ausreichend sein um die von Herrn Schwarz hier ansgesprochenenen 19 Grad an Grundtemperatur nur über die Wärmepumpe zu erreichen ohne die Zusatzheizelemente dazuzuschalten. Weiter vorne im Blog sollte haben Sie, Herr Schwarz, von 35 Grad Zulufttemperatur geschrieben die man erwarten kann bei etwa 5 Grad Aussenluft. So wurde das auch immer erklärt, zuletzt bei Hausübergabe.

Unsere Anlage schafft es aber selbst bei 10 Grad Aussenluft nicht über den Wert von 31 - 32 Grad Zulufttemperatur, teilweise sinkt es sogar auf unter 30 Grad - sogar jetzt abends wo wir mit Zusatzelementen zuheizen kommen wir nicht drüber.

Aktuell 7 Grad Aussenluft (Luftwert nach EWT)
Zuluft 31,5
Abluft 21 (kommt also genug Wärme zum wiedergewinnen aus dem Haus)
Fortluft 8,5
Kondens 45,3

Wie man hier im Blog liest ist der Wert der KondensTemp offenbar ein sehr guter Wert, der Wert der daraus resultierenden Zuluft aber im Verhältnis ein sehr schlechter. Wie ist das zu erklären? Wo sitzt der Fühler für diesen Wert?

Würde bei den gleichen moderaten Temperaturen wie gerade aber nicht die Sonne scheinen würden wir das Haus nicht über 17 Grad Grundtemperatur bekommen. Die Wärmepumpe schafft das einfach nicht - wo geht die Wärme flöten???

Wir haben ja schon extra einen Sole EWT installieren lassen um die Effektivität der Wärmepumpe zu erhöhen, bislang macht sich aber davon nichts bemerkbar.
von Wolfgang
22. November 2011, 18:17
Hallo Herr Schwarz,
super vielen Dank für die Antworten!
Was muss ich denn tun um einen Wartungsvertrag mit Fa. Schwörer abzuschließen und was kostet dieser?
Gruß
Wolfgang
von Jochen Schreck
22. November 2011, 16:53
Hallo Wolfgang, hallo Herr Schwarz,

zu 1.:
In der Tat braucht ist die Abluft im Bad wichtig, da bin ich derselben Meinung. Allerdings ist die Zuheizung mittels Elektrokonvektionsheizung nicht sehr clever, da die warme Luft nach oben steigt und dann ein Großteil gleich wieder abgesaugt wird. Die ADAX-Heizungen sind zumindest sehr präzise und selbstlernend. Ich selbst habe mir eine zusätzliche kurzwellige Infrarotheizung mittels Heizbirnen eingebaut, die über einen Drehtimer maximal 15 Minuten aktiv sein können. Diese zwei Deckeneinbaustrahler sind mit Osram Siccatherm Heizbirnen (je 250 W, ohne Rotfilter!) bestückt und liefern auf der Stelle eine wohlige, sonnenähnliche Wärme. Strahlung wird auch nicht gleich wieder abgesaugt, sondern nur die sich durch die beheizten "Gegenstände" aufsteigende, wärmere Luft. Habe ich mal in einem Hotel im Bad so gesehen und gleich beim Bau fest eingeplant. Meine Frau und ich sind sehr zufrieden und diese Lösung ist sehr sparsam. Der ADAX-Heizkörper bleibt auf 20°C und hält so lediglich die Mindesttemperatur.

Zu 2.:
Dazu habe ich noch eine andere Theorie: Im Gegensatz zum Rest vom Haus, muss das Bad nach VDE mit einem 30 mA Fehlerstromschutzschalter ausgestattet sein. Der Rest vom Haus ist bei mir mit 300 mA FI-Schaltern gesichert. Auch die Heizungsanlage ist mit 300 mA gesichert. Würde man den Heizkörper nun auf die Heizungsanlage hängen, müsste auch der FI dort mit 30 mA ausgeführt werden. Das könnte bei den Großverbrauchern mit evtl. höheren Leckströmen vielleicht zu Problemen führen (dürfte es heutzutage aber eigentlich nicht mehr). Jedenfalls ist eine Umrüstung nicht so trivial. Ich habe das selbst gemacht (bin Elektriker) und habe mit einen zusätzlichen einphasigen 30mA-FI im Heizungsstromkreis zwischengeschaltet, wonach es kein Problem mehr ist von sicherheitstechnischer Seite. Wichtig war mir, dass auch der Bad-Heizkörper mit dem Heizungsstromzähler erfasst wird. Auch ist der komplette Heizstromkreis zweigeteilt in einen über das EVU abschaltbaren Bereich (PTC-Heizungen der Luftauslässe, evtl. Direkt-HK, Warmwasserheizung) und einen Dauerstromkreis für WGT und Steuertechnik. Man könnte den Bad-HK also problemlos auf den Dauerstrom klemmen - das ist er ja jetzt schließlich ohnehin, wenn er am Hausstrom hängt. Meines Erachtens ist die von Schwörer eingesetzte Lösung schlichtweg billiger. Aber sie unterschlägt eben die im Bad verbrauchte Heizleistung.

Zu 4.:
Wäre kein Problem, hinge der Bad-HK auf dem Heizungsstromkreis, siehe 2. Bei mir war vom Bad-HK allerdings ohnehin eine separate Leitung in den Sicherungskasten geführt, deshalb war die Umrüstung kein Problem. Offenbar will man sich da die Tür offen halten für Änderungen....

Grüße,
Jochen
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
22. November 2011, 13:05
Hallo Wolfgang,

gerne gehe ich auf Ihre Fragen ein.
Zu 1) in den Bädern überhaupt ist Stand der Technik, dass man grundsätzlich keine Zuluft hat.
Spezielle im Bad möchte man die Feuchte z.B. beim duschen entsteht, sofort und auf ganz kurzem Wege abführen.
Zu 2) vermutlich haben Sie beim EVU einen Sondertarif mit Sperrzeiten. Sperrzeiten bedeutet, dass je nach Vertrag sie bis zu 3 mal täglich für 2 Std. der Strom gesperrt ist. Im Gegenzug haben bezahlen Sie pro kWh etwas weniger ,als im Normaltarif. Um im Bad nicht auf die Wärme verzichten zu müssen, wurde daher m.E. dieses Heizgerät nicht auf diesen Zähler geschalten. Eine Änderung ist jederzeit möglich.
zu 3) die KondensTEmp finden Sie in der Rubrik "Parameter WP". Diesen mit enter bestätigen und dann mit next durch blättern, bis die KondensTemp angezeigt wird. Gerne können wir Ihnen das Rollmenü im Rahmen eines KD-Einsatzes Vorort zeigen.
zu 4) ist technisch machbar, allerdings müssen insbesondere im Bad/Bäder die VDE-Richtlinien, insbesondere im Nassbereich beachtet werden.
von Wolfgang
21. November 2011, 20:39
Hallo Herr Schwarz,
ich habe insgesamt vier Fragen bezüglich unseres Heizungssystems (BV 33840, Hausabnahme war am 31.10.11) um dem extrem hohen Stromverbrauch für Haushalt und Heizung auf die Spur zu kommen.
1. Können Sie mir erklären wieso im Dachgeschoss Bad keine Zuluftleitung installiert ist?
2. Wieso sind die Adax Direkt Heizungen in Diele und Dusch WC im Erdgeschoss an den Stromzähler für Heizung angeschlossen und die Adax Direkt Heizung im großen Dachgeschoss Bad an den Haushaltsstromzähler?
Wir heizen im Moment mit der Adax Direkt Heizung im DG Bad um mindestens 21 Grad dort zu halten (1 Monate altes Baby) weil wir uns dort regelmäßig aufhalten dürfen. Ausserdem ist noch zu erwähnen, dass unser Badfenster direkt nach Norden zeigt.
3. Wie kann ich an meiner WGT Steuerung die "Kondenstemp" Einstellung finden (der beschriebene Weg hier im Forum funktioniert bei mir leider nicht)?
4. Kann man an die Adax Direkt Heiz Geräte im nachinein Stromverbrauchsmessgeräte installieren?

Gruß und Danke für die Muehe
Wolfgang
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
21. November 2011, 15:52
Hallo Herr van Dommele,

die Grundtemperatur im Bewohnten Objekt mit WP-Betrieb macht erfahrungsgemäß so ca. 19°C aus.
Die Isometrie der WGT-Leitungen in Ihrem Technikraum habe ich mir angeschaut, hier kann ich keinen Fehler feststellen.
(es sind je 2 Leitungen für Außenluft u. Fortluft, das Ganze 1 x für die WGT und 1 x für die Brauchwasserwärmepumpe)
Zu- u. Abluftleitungen im Technikraum konnte ich keine entdecken. Notfalls geben Sie uns bitte mal ein Bild vom Technikraum an die Service-Adresse, danke.
von Wolfgang
17. November 2011, 21:52
Hallo Experten,
heute hat meine Anlage bei der Zulufttemperatur nur 16,6 Grad angezeigt.
Ausserdem haben wir ca. 25 KW verbaucht in 24 h was ziemlich viel ist, vor allem
nachdem alle PTC's aus sind ausser im Bad und im Wohnzimmer (beide auf 20 Grad eingestellt) bei einer Einstellung von 23 Grad am Zentralbedienteil.
Gruß
Wolfgang
von van Dommele Marc
17. November 2011, 15:11
Hallo Herr Schwarz,

danke fuer diese Erklaerungen. Kann man da einschaetzen wieviel Grad die WGT mehr leisten kann sobald das Haus bewohnt ist?

Und dann noch eine letzte Frage:

Wir haben kein Keller und die WGT ist im Technikraum eingebaut, und der ist an der Frischluftheizung angeschlossen. Was uns ueberrascht hat ist dass entsprechend im TR zwei Lufteinlaesse vorhanden sind. Einen direkt von TR nach aussen durch die wand, und einen via ein Rohr dass vom TR durch die Garagen Wand auch nach aussen verbunden ist. Also 2 stellen wo direkt kalte Luft im Technickraum eindringen kann. In anderen Worten wird es im TR im winter bestimmt schoen kalt, wissend dass wir da auch die Wasserleitungen, Elektrokasten, Trockner und Waschmaschine stehen haben. Macht dass Sinn und stimmt das so?

Mfg Marc van Dommele
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
17. November 2011, 14:11
Hallo Herr van Dommele,

Im unbewohnten Objekt fallen keine interne Gewinne (z.B. Personen, Licht, Bügeleisen, Dusch- u. Kochvorgänge usw.) an. Daher hat die Abluft im Vergleich zum bewohnten Objekt einen niedrigen Temperatur, was die Wärmerückgewinnung und auch den Ertrag der Wärmepumpe entsprechend schlecht aussehen lässt.
Dies wird sich ändern, wenn Sie das Gebäude bewohnen. Dann lässt sich über die Gesamt-WGT eine höhere Grundtemperatur erzielen, die dann im Bedarfsfall mittels den PTC-Elementen noch ergänzen müssen.

Um in der Zeit bis zum Einzug Energie zu sparen, können Sie die Anlage bis 1 - 2 Tage vor dem Einzug auch ausschalten.
Nachdem wir bereits frostige Tage u. Nächte haben, könnten Sie z.B. im Flur/Diele Bereich das ADAX-Gerät auf ca. 10°C als Frostschutz einstellen.
von van Dommele Marc
17. November 2011, 11:06
Hallo Herr Schwarz,

wir haben am 04th November die Abnahme unseres Hauses durchgefuehrt und seitdem laueft die WGT auf Winter Einstellung (logisch) aber ohne die PTC's weil wir erst am Wochenende 26/27 NOv einziehen werden. Die WGT ist auf 24 Grad eingestellt und wir erreichen mit den derzeitigen Aussentemperaturen ( zwischen 0 und 5 Grad) im Haus max 14.5 bis 16.5 Grad.

Ist dies normal, und was wuerde dies bedeuten sobald wir einziehen? Sollten wir schon im voraus die PTC's einstellen? Wenn die WP bei Aussentemperaturen von 0 bis 5 Grad nicht mehr leisten kann wie 14.5 bis 16.5 Grad, wie sieht es dann aus sobald es wirklick knackig kalt wird ( -10 Grad oder weniger)?

Wie gesagt bis jetzt leben wir noch nicht im Haus, und trozt diesen werten haben wir schon in 12 Tagen knappe 156 KW verbraucht.... Wir haben ein ISO + haus.

Mfg Marc van Dommele
von Wolfgang
17. November 2011, 10:11
Hallo,
Bezueglich meinen Werten und meinen Fragen hilft vielleicht die Info ,dass wir im Wohnzimmer 23Grad in der Wgt Steuerung eingestellt haben.
Gruss Wolfgang
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
17. November 2011, 08:42
Hallo Stefan,

die beiden Lüfterdrehzahlen sind eigentlich nie ganz genau gleich.
Abweichungen bis ca. 300 U/min sind völlig normal.
In Ihrem Fall vermute ich, dass die Anlage kurz vor dem Abtauvorgang der Wärmepumpe war. In diesem Zustand kann es kurzzeitig auf der Abluftseite zu einem Drehzahlanstieg kommen.
von Stefan D.
16. November 2011, 21:18
Hallo Herr Schwarz,

eine kurze Frage zur Drehzahl der Ventilatoren. Muss diese für Abluft und Zuluft identisch sein oder kann diese wie bei uns (n Abluft 2600Um, n Zuluft 1860Um) variieren?

Vielen Dank!
von Wolfgang
16. November 2011, 19:25
Hallo zusammen,
wir wohnen in einem Schwörer KFW 70 Haus mit einer WR 3223 Anlage, EWT und Kamin.
Leider kann ich unten im Technik Raum die "KondensTemp." Einstellung nicht finden. Kann mir einer sagen wie ich die Info bei mir finde?
Ausserdem wundert mich bei meinen Werten die sehr niedrige Zulufttemperatur.
Folgende Werte habe ich gefunden:
Zulufttemp=17,5Grad
Ablufttemp= 21Grad
Temp.Nach WGT=6,8Grad
Aussentemp=2,9Grad
Vielleicht kann mir einer sagen ob da alles I.O ist?
Gruß und Danke für die Infos.
Wolfgang
Albrecht Schwarz von Albrecht Schwarz
16. November 2011, 10:27
Hallo Herr Gabele,

dieser Wert der KondTemp ist absolut i.O, ja sogar sehr gut.
Bei der derzeitigen Nebelwetterlage fehlen leider jegliche solaren Gewinne und wenn tagsüber niemand Zuhause ist, auch die internen. Somit gibt es nur die Möglichkeit, über die PTC's zuzuheizen.

Die Grundwärmeversorgung durch die WRG mit nachgeschaltet Wärmepumpe und dem Raumtemperaturwert von ca. 19°C ist auch o.K.
von Matthias Gabele
16. November 2011, 09:47
Hallo Herr Schwarz,
nach Ihrer Antwort an Jens haben auch wir die "KondensTemp" unserer Wärmepumpe abgelesen. Diese lag bei ca -2°C Aussentemperatur bei +39,5°C. Ist das ein Fall für den Kundendienst?
Unser Haus ist 4 Wochen alt und hat 122qm. Tagsüber sind wir nicht zu Hause, lassen aber die Wärmepumpe bei +25°C (am Bedienteil eingestellt) tagsüber durchlaufen. Abends haben wir zwischen 18-19°C und heizen dann über PTC (Einstellung ca +20°C bis +22°C) nach. Auch bei uns dreht sich der Stromzähler für die Wärmetechnik beängstigend schnell. Zur Zeit benötigen wir ca 30kWh am Tag.
Können wir an der Einstellung noch etwas verbessern?
Gruß
Matthias