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2011 ist das Internationale Jahr der Wälder

Was hat SchwörerHaus damit zu tun?

Carola Kochner
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Wir verarbeiten Holz, Holz aus der Region aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Wir haben ein großes Interesse an einem langfristig funktionierenden Ökosystem. Die Wertschöpfungskette vom Baum über das Holzprodukt bis hin zum energiesparenden Holz-Fertighaus kann man bei uns am Standort eindrücklich erleben.

Gemeinsam mit unseren Holzlieferanten darunter die vier unteren Forstbehörden der Landkreise Sigmaringen, Zollern Alb, Reutlingen und Tübingen führen wir mit ca. 150 Holzbänken das größte Kooperationsprojekt in Baden-Württemberg durch. Bei dem Projekt „Holzbänke“ handelt es sich um „Werbeträger“ für den Wald. Beschriftet mit eindrücklichen Botschaften wie: „Diese Menge Holz wächst in unserem Gemeindewald in 30 Sekunden“ oder „Diese Menge Holz wächst in den Wäldern BaWü’s in 1,2 Sekunden“ und „Ohne Wald kein Platz zum Ausruhen“. Hergestellt werden die ca. 150 Holzbänke bei SchwörerHaus auch unter Einbeziehung der Azubis. Die attraktiv gestalteten Bänke sind drei Meter lang und ca. 45 cm hoch und bestehen pro Bank aus 0,6 Kubikmeter Holz aus heimischen Wäldern.  SchwörerHaus sponsert jede Bank mit 100 Euro.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil dieser Kooperation ist ein Auszubildendenprojekt an dem insgesamt 60 Auszubildende teilnehmen – 40 aus den Forstbetrieben 20 von SchwörerHaus. Am Donnerstag erlebten die Azubis die Ausbildung des Forstwirts live. Die Forstwirt-Azubine Hannelore Spiegler zeigte die Bedeutung des Waldes als Arbeitsplatz, Wirtschaftszweig und wichtiger CO2 Speicher. Jörg Scham vom Kreisforstamt Sigmarigen beantwortete die Frage wem der Wald eigentlich gehört und wo das Holz überall drinsteckt – in Papier, Möbeln, Häusern, Holzpellets etc.

Am Freitag dann konnte bei SchwörerHaus bei einer ausführlichen Werksbesichtigung erlebt werden, wie die Baumstämme aus der Region weiterverarbeitet werden und zu hochwertigen Holzprodukten bzw. dann auch zu energiesparenden Holz-Fertighäusern werden. Emre Gokkaya, angehender Holzbearbeitungsmechaniker, erklärte Schritt für Schritt wie die Holzbänke genau hergestellt werden. BA-Student Julian Brauchle vermittelte anschaulich die regionale aber auch internationale Bedeutung des Jahres der Wälder und erläuterte die Werbebotschaften und Logos auf den Holzbänken, die gut sichtbar an zentralen Orten in den Städten, vor Rathäusern und Landratsämtern aufgestellt werden sollen. Jessica Sauter, angehende Industriekauffrau, verdeutlichte die Vorteile der nachhaltigen Forstwirtschaft und verschaffte einen Überblick der großen Mengen CO2 die für Generationen in den Holzprodukten und Häusern gebunden werden.

Zum Abschluss wurde gemeinsam im Schwörer Musterhauszentrum der Baum – die Elsbeere – von den Azubis als sichtbares Symbol für die gemeinsame Lernkooperation gepflanzt. Mit dabei waren die verantwortlichen Forstwirtschaftsmeister und viele Förster, der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Hohenstein und die Ausbildungsleiterin Bianca Loock-Hummel sowie einige Schwörer Meister

Unter wald2011.de können Sie alles über das Internationale Jahr der Wälder nachlesen – sicher gibt es auch interessante Aktionen in Ihrer Region.

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