Anwendertipps für die Frischluftheizung

Blog-Autor Albrecht Schwarz    Albrecht Schwarz
   3. November 2010
   425 Kommentare

Recht früh, aber unaufhaltsam hat die Heizperiode begonnen. Für die vielen Neukunden, aber auch für alle anderen Frischluftheizungsanwender möchten wir im heutigen Blogbeitrag Tipps zum Betrieb bzw. zu Einstellungen der Frischluftheizung (FLH) geben. Vorrausschicken möchten wir, dass gerade im Winterhalbjahr die Wärmerückgewinnung entscheidend zum Heizbetrieb beiträgt. Daher würden wir jedem Nutzer empfehlen, der keinen  Wartungsvertrag abgeschlossen hat zumindest folgende für die Funktion äußerst wichtigen Elemente zu überprüfen. Dazu gehört:

- Ansaugelement/Ansauggitter auf Verschmutzung überprüfen, evtl. den Filtereinsatz im Ansaugelement entfernen
- Filter im Gerät und bei Küchen-Abluft überprüfen
- Wärmetauscher durchspülen

Hilfestellungen hierzu finden Sie in der Bedienungs- u. Wartungsanleitung. Sind die äußeren Rahmenbedingungen gegeben, gilt es eine gute und vernünftige Einstellung der einzelnen Heizelemente zu wählen. Grundsätzlich gilt: Die für Ihr Gebäude berechnete Heizleistung wird in der Lüfterstufe 2 erreicht. Mit dieser Stufe findet auch der notwendige Luftaustausch in Ihren Räumen statt.

Von der herkömmlichen Heizung her ist Ihnen ein Absenkbetrieb über die Temperatur bekannt. Die Möglichkeit der Temperaturabsenkung bietet die FLH zwar auch, wir empfehlen jedoch einen Absenkbetrieb über die Reduzierung der Lüfterstufe von Stufe 2 auf Stufe 1, z.B. für einige Nachtstunden oder während das Gebäude leer steht. Eingestellt werden kann dieser Absenkbetrieb, bei dem die Temperatureinstellung gleich bleibt und nur die Lüfterstufe reduziert wird, im Tagesprogramm unter in der Zeile „LS“.

Energetisch von Vorteil ist es, der Wärmepumpe (WP) über die Temperaturvorwahl am Fernbedienteil eine relativ lange Laufzeit vorzugeben. Idealerweise spricht man hier von der Maximalraumtemperatur (z.B. 23°C), die über die + Taste vorgegeben wird. Dadurch erreichen Sie, dass die Wärmepumpe erst nach Erreichen dieser Maximaltemperatur im Referenzraum (Standort Fernbedienteil) die Wärmepumpe abschaltet.

Hier gilt es zu erwähnen, dass die WP dann effizient arbeitet, wenn sie nicht ins Takten kommt, daher die relativ hohe Temperaturvorwahl. Die WP wird versuchen, den gewünschten Wert zu erreichen, unterstützt wird sie dabei durch die möglichen internen bzw. externen Gewinne. Sind diese nicht, oder nicht in ausreichendem Maße vorhanden, kommt die Zusatzheizung (ZH) über die PTC-Heizelemente zum Tragen. Dazu ist es notwendig, diese Elemente über die Taste ZH an der Fernbedienung freizugeben. Jeder Zuluftraum ist mit einem weiteren Raumthermostat ausgerüstet, über den jetzt (im Gegensatz zur WP) die Raummindesttemperatur  eingestellt wird. In der Praxis bedeutet dies, dass immer dann, wenn die im jeweiligen Raum eingestellte Temperatur nicht erreicht wird, die zum Raum gehörigen PTC-Elemente die WP nur solange wie nötig unterstützen. Ist der Raummindestwert erreicht, schalten sich die Elemente sofort wieder weg. Somit ergänzen diese Heizelemente die WP nur solange wie nötig. Kommen überraschender Weise interne/externe Gewinne, wird die ZH im betroffenen Raum sofort abgeschaltet. Natürlich kann dies im benachbarten Raum evtl. ganz anders aussehen. Keinesfalls sollten im Fernbedienteil und am Raumthermostat dieselbe Temperatur eingestellt werden, da ansonsten sowohl die Wärmepumpe, als auch die PTC-Heizelemente ins Takten kommen. Dieser Zustand ist energetisch nicht lukrativ, da dabei die WP einen zu geringen Betrag leistet und somit unter ihren Möglichkeiten bleibt.

Selbstverständlich kann und  soll unser heutiger Blogbeitrag nur eine Empfehlung auf der Basis unserer Erfahrungen sein. Gerne sind wir auf Ihre Erfahrungen gespannt.

425 Kommentare zu “Anwendertipps für die Frischluftheizung”

  1. Albrecht Schwarz sagt:

    Hallo Herr Müller,

    Unsere Meinung stellt der Einsatz eines wassergeführten Kamins (bei uns Aqua-Insert System genannt) eine optimale Ergänzung zur Frischluftheizung dar.
    Zum einen werden Sie den Kaminofen nur dann anfeuern, wenn die Außentemperaturen entsprechend niedrig sind, so dass die Wärmepumpe entweder durch die PTC’s, durch interne oder solare Gewinne unterstützt werden muss. Zum anderen ist es in der Regel so, dass die allgemeinen Kaminöfen in einem Leistungsbereich von > 5 kW liegen und dadurch die Wärmeabgabe nicht optimal genutzt werden kann. Meist wird im Aufstellraum des Kaminofens so ca. 2- 3 kW Heizleistung benötigt. Alles was ein normaler Kaminofen über den Raumbedarf hinaus abgibt, ist überschüssige Wärme, die nur die Raumtemperatur unnötig nach oben treibt.
    Anders verhält es sich bei den wassergeführten Kaminöfen. Hier liegt die Strahlungswärme bei nur 1/3 der Nennleistung, der große Rest geht über den Wasserkreislauf in den Puffer. Von dort aus kann die “überschüssige” Wärme per Nachheizregister und/oder über Heizkörper/Heizflächen in die Bereiche gebracht werden, die noch Wärme benötigen.

    Daher sehen wir in diesem System eine optimale Ergänzung zur Frischluftheizung. Die Speicher bzw. Puffergröße muss dabei an die Heizleistung des Kaminofens angepasst sein. Bei unserem System sind dies 500 L.

    Durch das aus dem Puffer gespeiste Nachheizregister werden die PTC’s entlastet.

    Die bei der FLH verwendete Wärmepumpe wird nicht häufig üblich mit Außenluft versorgt, sondern nimmt die Restwärme aus der Abluft als Ladeenergie. Da diese Luftmenge von der Hausgröße abhängig ist, ist die Größe des Wärmepumpenmoduls ebenfalls eingeschränkt.

    Hoffentlich helfen diese Erläuterungen etwas weiter.

  2. Albrecht Schwarz sagt:

    @ Artur

    Ich sehe gute Chancen, dass wir zu dem Thema Nachheizregister- Absenkzeit über den Logon B Regler noch was einrichten könnten.
    Daher unsere Bitte, dass Sie sich über unseren Kundendienst mit Ihrer Auftragsnummer melden, damit wir einen KD-Termin anlegen können.

  3. Wolfram sagt:

    Hallo Herr Schwarz,

    nachdem sich der Kundendienst zum Nachmessen der WGT nun für kommenden Freitag bei uns angekündigt hatte, durften wir über die Weihnachtstage einige recht warme Tage genießen, an denen die WGT recht gut ohne die PTC-Elemente zurechtkam (9° – 11° C Außentemperatur). Dabei hat sich eine weitere Frage aufgetan:

    Als an einem dieser warmen Tage die Schlafzimmer-Temperatur über 20° C gestiegen ist (und das allein durch die WP), habe ich mir die Frage gestellt, ob an solchen Tagen eine Nachabsenkung der Temperatur nicht doch vor Vorteil sein könnte – auch wenn sie aus energetischer Sicht vielleicht nichts bringt. Nun befindet sich in unserem Haus die WGT-Zentralsteuerung aber im Hausflur. Das ist ja durchaus sinnvoll, da im Wohnzimmer ein Kaminofen steht. So kann verhindert werden, dass die WP abschaltet, wenn das Wohnzimmer dank Kaminofen die Wunschtemperatur erreicht hat und die anderen Räume dann nur noch mit PTC zugeheizt werden.

    Nun sehe ich – gerade an warmen Wintertagen und in der Übergangszeit – aber die Problematik, dass zwar die WP vor zu frühem Abschalten bewahrt wird, die Nutzung der Nachtabsenkungs-Funktion aber wohl auch unmöglich ist. Ich habe in den letzten Tagen recht detailliert die Temperaturen in den einzelnen Räumen dokumentiert. Während in den Wohnräumen (ja nachdem, wie gut die jeweiligen Luftmengen bereits eingestellt sind) ohne PTC-Zusatzheizung 17°-21° C erreicht werden, liegt im Flur, in dem ja die Zentrale hängt, die Temperatur konstant zwischen 17° und 18° C. Ich habe das Gefühl, dass die an der Zentrale gemessene und für die Abschaltung der WP verantwortliche Temperatur so keinen direkten Bezug zu der von der WP tatsächlich erreichten Temperatur hat. Wenn jetzt am Freitag der KD durch Nachjustieren der Luftmengen ggf. einen noch besseren Wirkungsgrad der WP hinbekommt (was zumindest im OG wünschenswert wäre), fürchte ich, bekommen wir an milden Tagen ein ziemlich warmes Schlafzimmer.

    Der Zwiespalt ist ja, dass einerseits die WP-Temperatur so hoch eingestellt ist, dass die PTC-Elemente nur dann anspringen, wenn die WP die Temperatur alleine nicht mehr hinbekommt. Im Wohnzimmer liebäugle ich mit dem Eberle FIT-Thermostat, so dass ich hier dann auch eine Nachtabsenkung der PTCs einstellen könnte. In den anderen Räumen liegen die Thermostat-Einstellungen deutlich unter der anvisieren Nacht-Temperatur von 19° C und die PTC-Elemente sollen hier nur im Notfall anspringen (16,5° C Einstellung am „analogen“ Eberle-Thermostat ergeben eine Raumtemperatur von 18°-19° C an kalten Tagen).

    Meine Einstellungs-Idee wäre nun: WP-Temperatur auf 23° C, Nachtabsenkung -4 Kelvin zwischen 22:00 und 05:00. In der gleichen Zeit müsste natürlich am Eberle Fit im Wohnzimmer auch eine Absenkung (z.B. auf 15° C) eingestellt werden, damit hier nicht die PTC anspringen. Doch in der Praxis lässt sich das leider nicht umsetzen: bei konstanten Flur-Temperaturen zw. 17° und 18° C wird die Nachtabsenkung wohl nie anspringen.

    Ließe sich denn die Referenz-Temperatur auch aus einem anderen Raum abnehmen? Aus meiner Sicht würde sich die Garderobe hierfür hervorragend eignen; immerhin werden hier die PTC-Elemente wohl immer auf der Einstellung 5° C bleiben. Da dieser Raum im Gegensatz zum Flur aber beheizt wird, würde beim WGT-Thermostat aber auch tatsächlich eine Rückmeldung ankommen, welche Temperatur die WP nun erreicht.

    Ich freue mich auf Ihre Antwort!

    Viele Grüße,
    Wolfram

  4. Albrecht Schwarz sagt:

    @ Wolfram:

    Ich denke auch, wir warten den KD-Termin am Freitag mal ab.
    Was die Sondersache mit der Fernbedienung in der Diele angeht, möchte ich gerne mal abklären, ob wir eine Möglichkeit für einen Fernfühler für die Temperaturmessung in einem anderen Raum haben.
    Versprechen möchte ich zunächst noch nichts, aber eben auch nichts unversucht lassen.

    Sobald sich hier eine Lösung abzeichnet, werden wir uns bei Ihnen melden.

  5. sf sagt:

    Hallo zusammen,

    die aktuellen Temperaturen sind ja recht mild.
    Da stellt sich mir die Frage wie man bei mehr als 5-7 Grad die optimale Einstellung findet?

    Normalerweise sollte ja im richtigen Winter die WP gut 2-3 Grad höher als die PTC Elemente stehen damit die WP optimal und dauerhaft arbeiten kann, z.B. 23-25 Grad.

    Das Problem ist bei diesem milden Winter aber das wenn man die WP in Dauerbetrieb zwingt wird es bis zum Abend in den Schlafräumen ziemlich schön warm – über 21 Grad.
    Dabei kann ich nicht wirklich gut schlafen.

    Ich mache es im Moment so dass die WP doch nur auf z.B. 21-22 Grad stelle aber wenn es mir im Wohnbereich zu kalt wird mit den PTC unterstütze und das auch wenn die WP aus geht.

    Wie macht Ihr das oder wie ist die Empfehlung von Schwörer im speziellen in dieser milden Zeit.

    Klar ich könnte die gleiche Vorgehensweise wie im richtigen Winter wählen aber wie außer durch Fensterlüften bekomme ich abends möglichst schnell in den Schlafräumen auf kühlere Werte.

    Kommt es fast auf das gleiche raus ob ich die WP immer durchlaufen lasse oder nur für ein paar Stunden die PTC laufen habe???

    Ich dachte halt dass trotz des milden Winters der Stromverbrauch tiefer sein könnte.

    Grüße,
    sf

  6. Holger sagt:

    Hallo Herr Schwarz,

    vielen Dank für Ihre Ausführungen, mir ist schon klar, dass der Energieausweis nur theoretische Werte widergibt. Aber es ist schon merkwürdig, dass man sich in ein so modernes Haus mit so einer modernen Frischluftheizung einen “altmodischen” Kamin einbauen muss, um vernünftig über den Winter zu kommen. Dieser wassergeführte Kamin mag zwar eine Alternative darstellen, aber kostengünstig ist so ein Teil ja nun auch nicht gerade. Mit dem relativ hohen Anschaffungspreis für Kamin und Schornstein kann ich sehr sehr lange mit Strom heizen. Eine so richtig tolle Lösung ist das auch nicht. Würde da nicht eine größere Wärmepumpe in der WGT mehr bringen?

    Herzliche Grüße
    Holger

  7. Albrecht Schwarz sagt:

    Hallo Holger,

    Sie sprechen eine größere Wärmepumpe in der WGT an.
    Hierzu muss ich nochmals etwas erklären. Die Wärmepumpe in der WGT bekommt die Restwärme des Wärmetauschers als Ladeenergie. Die Luftmenge ist dabei bezogen auf einen 0,5 fachen Luftwechsel, wie in der Luftmengenberechnung auf das jeweilige Gebäude ausgewiesen. Einfach gesagt, die Ladeenergie ist bei diesem System von der Hausgröße anhängig.
    Somit bestimmt die Hausgröße bzw. das Luftvolumen innerhalb der Gebäudehülle, wie viel Ladeenergie der Wärmepumpe zugeführt werden kann.
    So bleibt das Ganze komfortabel und angenehm, eben bezogen auf eine normale Luftwechselrate (s.o.).

    Ich hoffe, wir konnten Ihnen die Zusammenhänge etwas erläutern.

  8. HS sagt:

    Hallo Herr Schwarz,

    bei uns wurde die WGT-Zentralsteuerung vor knapp 5 Jahren leider (gedankenlos?) im Wohnzimmer eingebaut, obwohl klar war, dass dort ein Kamin hinkommt. Tatsächlich haben wir das von @Wolfram beschriebene Problem, dass die WP “brav” abschaltet, wenn wir den Kamin anmachen (bei @Wolfram hat man dies aber bedacht). Wir helfen uns damit, dass wir die Steuerung auf 26-27° stellen, wenn wir den Kamin anmachen und danach wieder zurück, was aber nicht der Sinn einer Steuerung sein kann.

    Besteht die Möglichkeit einen Fernfühler auf Funkbasis nachzurüsten? Oder geht so etwas nur kabelgebunden? (Wir haben eine 134 HK-BP)

    lg
    HS

  9. Albrecht Schwarz sagt:

    @ HS

    Die von Ihnen beschriebene Vorgehensweise über Veränderung der Solltemperatur am FBT ist die “Nullrativ-Variante”.
    Eine Funkübertragung mittels Fernfühler geht definitiv nicht. Eventuell könnten wir mit einer Kabelverbindung was machen.
    Bitte wenden Sie sich diesbezüglich direkt in die Kundendienst-Abteilung, danke.

  10. Sabine Jourdan sagt:

    Hallo Herr Schwarz,

    was hat es genau mit der Temperaturabsenkung auf sich? Laufen in diesem Zeitraum die PTC-Elemente weiter oder sind die dann gesperrt? Ist der Absenkbetrieb überhaupt sinnvoll?

    Wir kämpfen auch mit dem Heiz-Stromverbrauch und sind noch auf der Suche nach der optimalen Einstellung.

    Seit Juli 11 wohnen wir nun in dem Haus und haben bisher 2.625 kwH Heizstrom verbraten. Allein in den letzten 2 Wochen hatten wir einen Verbrauch von 400 kwh, das scheint mir für den milden Winter schon recht hoch.

    Das Schlafzimmer ist der kühlste Raum, obwohl der lokale Temperaturregler dort auf 20° eingestellt ist, scheint es hier eher nur um die 18, 19° zu haben.

    Wir haben eine 120 qm Doppelhaushälfte. DG wird noch nicht mit den PTC Elementen beheizt, entsprechend frisch ist es dort auch. Angeblich handelt es es ich um ein KFW-55-Haus, allerdings mit dünnsten Wand. Der KFW-55-Wert bezieht sich auch nur auf EG-DG.
    Am Bedienteil sind 24° unter Tags eingestellt. Nachts drehe auf 21° runter, zusätzlich läuft der Absenkbetrieb mit -4° in der Zeit von 23.30 – 5.30 Uhr. Tagsüber habe ich den Absenkbetrieb von 9 bis 15 Uhr auf -2° eingestellt. Die lokalen Regler sind auf max. 20° eingestellt. Ist da irgendwo der Wurm drin?

    Ich bin um jeden Tipp dankbar

    Grüße

  11. Albrecht Schwarz sagt:

    Hallo Frau Jourdan,

    der Absenkmodus ist eine von 2 Möglichkeiten, zeitabhängig eine Reduzierung der Heizleistung einzustellen.
    Wir empfehlen in 1. Linie, für diese Anwendung die Reduktion der Lüfterstufe einzustellen und nicht auf den “klassischen” Absenkbetrieb über die Temperaturabsenkung zu fahren.
    Durch die Reduktion der Lüfterstufe von 2 auf 1 wird weniger Wärme eingetragen und für den Fall, dass die PTC-Elemente sich ebenfalls zuschalten, weniger Wärme produziert. Die Leistung der PTC-Elemente hängt auch von der Luftmenge ab. Die Lüfterstufe 1 und 2 unterscheiden sich i.d.R. zwischen 10 u. max. 15%, somit reduziert sich auch die Heizleistung in diesem Bereich. Eine Anwendung zu bestimmten Zeiten, z.B. in der Nacht ist durchaus üblich.

    Etwas merkwürdig ist die Einstellung und die Temperatur in Ihrem Schlafzimmer. Hier würde ich eine Prüfung durch den Kundendienst empfehlen. Im diesem Rahmen könnte auch gleich die Gesamtanlage durch gecheckt werden, wobei man den Stromverbrauch i. d. R. am besten als Jahresverbrauch betrachtet.
    Die genannten 400 kWh in den zurückliegenden 2 Wochen halte ich für durchaus o.k., wir haben immerhin zumindest kalte Nächte.
    Vielleicht ist es ein ganz guter Weg, wenn wir den KD mal das Gesamtsystem überprüfen lassen. Dabei kann auch das Thema Absenkbetrieb nochmals in der Praxis durchgespielt werden. Bitte rufen Sie uns hierfür kurz an, 07387/16-400, danke!

  12. sf sagt:

    Hi Herr Schwarz,

    was lässt sich denn zu meiner Frage oben sagen?

    Gruß,
    Schmitt

  13. Thomas Uhlig sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe den Stromverbrauch die letzten Wochen mal etwas genauer verfolgt und versucht die Einstellungen der PTC’s noch ertwas anzupassen. Gegenüber den letzten Werten vom Mitte Dezember hat sich nicht mehr viel geändert.
    Hier meine aktuellen Einstellungen und Verbräuche der letzten Wochen:
    - Wärmepumpe am Bedienteil auf 24 Grad eingestellt.
    - Nachts Absenkung zwichen 22:00 Uhr und 5:00 Uhr durch Lüfterstufe 1 und PTC’s im Wohnbereich auf 15 Grad (ergibt etwa 1,5-2 Grad weniger).
    - PTC’s im Wohnbereich auf 18 Grad (Temperatur 21 Grad); am WE und abends auf 20, sonst ist es nicht angenehm.
    - PTC Küche auf 18 Grad (Temperatur 20 Grad)
    - PTC Ankleide EG auf 15 Grad (Temperatur 18 Grad)
    - PTC’s Atelier OG auf 16 Grad (Temperatur 20 Grad)
    - PTC im Schlafzimmer OG aus.
    Die DHG im Flur auf 16 Grad (tatsächlich fast 20 Grad), DHG Bad EG auf 20 Grad. DHG im Bad OG auf 15 Grad (tatsächlich 20 Grad).

    Verbrauch der letzten Wochen bei den milden Temperaturen in Berlin:
    KW 49: 40,5 KWh pro Tag
    KW 50: 38 KWh pro Tag
    KW 51: 38,5 KWh pro Tag
    KW 52: 28,5 KWh pro Tag
    KW 01: 31 KWh pro Tag
    KW 02: 33 KWh pro Tag
    Die letzten beiden Tage dann wieder Anstieg auf 44 KWh pro Tag bei nachts leichtem Frost und Tagestemperatur um 3 Grad.
    So bald die Außentemperatur sich um den Gefrierpunkt bewegt, steigt der Verbrauch stärker an.
    @Herr Schwarz: sehen Sie noch Verbesserungsmöglichkeiten, oder ist das sehr nah am Optimum?
    Ich weiß nicht, ob die Luftmengen bei uns jetzt optimal eingestellt sind. Wir nutzen die Räume etwas anders, als die Vorbesitzerin. Ich habe bereits eine Anfrage an Herrn Henschel geschickt. Vielleicht können Sie hier unterstützen und eine Luftmengenmessung für uns organisieren (Auftrag 30782).

    Zusatzfrage: Wir überlegen, ob ein Kamin Sinn machen würde (Kosten-Nutzen). Können Sie uns dazu ein paar Hinweise oder Ideen liefern. DANKE.

    Viele Grüße aus Berlin,

    Thomas Uhlig

  14. Albrecht Schwarz sagt:

    Hallo Herr Schmitt,

    aus meiner Sicht ist Ihre Vorgehensweise ganz o.k..
    Auch bei anderen Heizsystem ist bei bestimmten Witterungsverhältnissen eine Einstellungskorrektur empfehlenswert.

  15. Wolfram sagt:

    Hallo Herr Uhlig,

    da unser SchwörerHaus auch in Berlin steht und wir in den letzten Wochen eifrig Verbräuche mitnotieren haben und die Einstellungen zu optimieren versuchen, schreibe ich Ihnen hier auch nochmals unsere Erfahrungen:

    Wir haben die WP-Temperatur auch auf 24° C eingestellt, die PTC-Elemente laufen seit unserem Einzug in der KW 49 durch. Nachdem unser Verbrauch im Dezember ähnlich schlecht war, wie bei Ihnen (wir haben aber eine Wohnfläche von 156 qm bzw. eine Heizfläche lt. Energieausweis von 214 qm), konnten wir durch Optimierungen an den Einstellungen bis jetzt schon einiges erreichen. Seit der KW 2 ist nun auch unser Kamin in Betrieb, was sich deutlich im Stromverbrauch zeigt. Bei den aktuellen Holzpreisen darf man aber natülich nicht vergessen, dass man anstelle des gesparten Stroms Holz kaufen muss.

    Unsere Thermostat-Einstellung im Wohnzimmer liegt bei 20° C, was eine Raumtemperatur von 21° – 22° C bewirkt. Alle anderen Räume sind niedriger eingestellt (Küche 16° C Einstellung -> ca. 20° C Raumtemperatur, da sicherlich vom Wohnzimmer einiges an Wärme dort ankommt; Schlafzimmer 16° C Einstellung -> ca. 19° C Raumtemperatur; alle anderen Zimmer mit PTC-Elementen 5° C Einstellung -> 16° – 19° C Raumtemperatur je nach Raum und Außentemperatur).

    Was mir an Ihren Einstellungen auffällt, ist, dass Sie die DHG deutlch wärmer eingestellt haben als wir. Ich hatte bereits recht schnell das Gefühlt, dass es sich bei diesen Geräten um die “fiesen Energiefresser” handeln könnte. So habe ich das DHG im Flur auf 15° C gedreht (was nichts heißen will, weil der Temperatur-Anzeige-Ring eigentlich erst kalibiriert werden müsste), so dass dieses nur im äußersten Notfall anspringt. Damit ist der Flur zwar relativ kalt, aber in Anbetracht der eingesparten Kosten kann ich mit dieser Einschränkung leben. Das DHG im (Gäste-)Bad unten steht auf 17,5° C und schafft damit eine Raumtemperatur von 18° – 19° C. Das finde ich hier in Ordnung. Der Handtuchwärmekörper im Bad oben hängt bei uns am Hausstrom. Somit lasse ich ihn bei meiner Betrachtung des Heizstromes außen vor. Er heizt das Bad zeitgesteuert nach Bedarf, so dass man morgens gemütliche 22° C und abends 20° – 21° C hat. Auch das ist für uns OK und kostet ca. 7 kWh / Tag.

    Und nun unsere Verbrauchswerte beim Heizstrom:
    KW 50: 45 kWh / Tag
    KW 51: 42 kWh / Tag
    KW 52: 39 kWh / Tag
    KW 01: 35 kWh / Tag
    KW 02: 32 kWh / Tag
    KW 03: 38 kWh / Tag

    Hinzu kommen dann noch die oben erwähnten 7 kWh / Tag für den Handtuchwärmekörper, die über den Hausstrom abgerechnet werden.

    Letzten Freitag war dann ein sehr kompetenter und netter Schwörer-Techniker bei uns und hat noch zahlreiche Einstellungen verändert. Leider hatte er das Messgerät für die Luftmengenmessung nicht dabei, da sich dieses auf einer anderen “Baustelle” befand. Die Luftmengenmessung soll aber noch nachgeholt werden, und so bin ich gespannt, wie man das ganze weiter optimieren kann. Aber auch ohne die erhoffte Messung war der Termin durchaus ein Erfolg, da sich der Techniker sehr viel Zeit für meine Fragen genommen hat und mir die Punkte der WGT erklärt hat, die bei der Hausübergabe zu kurz gekommen waren.

    Im Großen und Ganzen werde ich immer entspannter, was den Energieverbrauch angeht. Ich sehe, dass die Verbrauchswerte in die richtige Richtung gehen und werde das sicherlich noch länger beobachten. Im Wohnzimmer habe ich vor, das aktuelle “analoge” duch ein Eberle FIT-Thermostat ersetzen zu lassen, mit dem sich die PTC-Elemente zeitsteuern lassen. So spare ich in den Zeiten, in denen ich das Wohnzimmer regelmäßig nicht nutze den Strom für die PTC-Element, habe aber dennoch den Komfort, dass es warm ist, wenn ich morgens aus dem Bett oder abends aus der Arbeit komme.

    Ich bin mir sicher, dass Sie auch noch bessere Einstellungen finden werden und den Energieverbrauch in den Griff bekommen. Auch der KD-Termin hat mir wieder gezeigt, dass meine Entscheidung, ein SchwörerHaus zu bauen, richtig war. Auch wenn manches zur Zeit aufgrund der aktuellen Auftragslage vielleicht ein bisschen länger dauert, weiß ich die Kundenorientierung und den tollen Service von Schwörer zu schätzen. Dazu zählt auch der Service, dass man hier im offiziellen Blog Erfahrungen austauschen kann und kompetenten Input von Herrn Schwarz bekommt. Vielen Dank dafür (das muss auch mal gesagt sein :-) )…

    Viele Grüße
    Wolfram

  16. Markus sagt:

    Hallo zusammen,

    wir haben unser Haus (118m²) im März 2011 bezogen. Wir haben so einen ca. Verbrauch von ~ 150 KW in den Wärmeren Monaten gehabt. Jetzt im Winter geht es schon deutlich nach oben. Sind grad so bei ca. 10 KW pro Tag. Wir haben aber keine PTC eingeschaltet. Haben einen Kaminofen im Wohnzimmer stehen der wird abends angebrannt. Zudem lassen wir die Türe vom Wohnzimmer offen das die Wärme in den oberen Stock gelangen kann. Haben im Wohnzimmer ca. 17-18°Grad, Schlafzimmer ca. 15-16° Grad. Wird der Kaminofen angeheizt kommen wir recht schnell auch 22-23° Grad im Wohnzimmer.

    Ich haben von einem sehr freundlichen Kundendienstmonteur für die Wintermonate folgende Einstellung genannt bekommen:

    In der Zeit von 0.30 Uhr – 4.00 Uhr die Anlage auf Stufe 0 stellen. Danach wieder mit Stufe 2 laufen lassen. Finde das ist eine echt gute Einstellung. Eine Verschlechterung der Luftqualität konnte ich bis jetzt noch nicht feststellen. Genau gleich wie vorher auch.

    Wir haben an der WGT eine Kond.Temp von 36,7° Grad bei Ofen Betrieb geht sie schon mal auf 40-41° Grad hoch.

    Gruß Markus

  17. Harald Huber sagt:

    Hallo Zusammen,
    wir wohnen seit Oktober in unserem Haus 120 qm). Im November hatten wir auch einen immensen Verbrauch, lag aber auch an der falschen Bedienung unsererseits. Der Kundendienst hat bei uns alles soweit eingestellt und erklärt. Die PTC´s sind in allen Räumen auf 15 Grad eingestellt. Die Badheizkörper auf max. 19-20 Grad. Die WP am Bedienteil steht auf 28 Grad. Das Wasser wird auch von der WP erhitzt. Zusätzlich haben wir einen Kamin, der bei Bedarf eingeheizt wird. Die Wärme verteilt sich im ganzen Haus. In den KiZi´s wird es so 20 Grad warm, mehr mag ich auch nicht, da es sonst zu warm zum schlafen ist.
    Im Dezember hatten wir mit dieser Einstellung einen Durchschnittsverbrauch von 18 kwh/Tag.
    Im Januar haben wir ca. 19 kwh/Tag (wir schreiben den Verbrauch täglich auf und berechnen den Schnitt wieder Ende des Monats). In den letzten Tagen hatten wir -8 Grad in der Nacht, allerdings super Sonnenschein am Tag. Das WoZi hat sich locker auf 24 Grad (Rollo halb runter) aufgeheizt und die Wärme hat sich gut im Haus verteilt. Abends noch den Ofen an und es hält die Nacht an.
    Momentan können wir nicht meckern, wenn es sich so einpendelt, sind wir zufrieden.

    Gruß H. Huber

  18. Albrecht Schwarz sagt:

    Hallo Herr Uhlig,

    unser KD-Coswig wird die gewünschte Luftmengenmessung Anfang Februar durchführen.
    Sie werden per Avis selbstverständlich noch detailliert darüber informiert.

    Zu Ihrer Zusatzfrage: Wie Sie bereits festgestellt haben, werden die PTC’s je frostiger die Außentemperaturen werden immer notwendiger. Um hier die Stromspitze abfangen zu können, ist ein Kaminofen ein ganz gute und sinnvolle Ergänzung. Zu beachten ist, dass der evtl. Kaminofen in einem max. Leistungsbereich von ca. 5 kW liegen sollte.
    Der Kaminofen stellt bei Stromausfall auch zumindest einen warmen Wohnbereich sicher, daher wird diese Ergänzung recht gerne gewählt.

  19. HS sagt:

    Hallo Herr Uhlig,

    wie Herr Schwarz schon geschrieben hat, sollte der Kamin keine allzu große Leistung besitzen, sonst halten Sie schon nach ein paar Minuten im “Kaminzimmer” nicht mehr aus.

    Hierbei geht es aber weniger um die Nennleistung des Kamins, sondern um dessen Wärmeabgabe. Wir haben uns (im Berliner Speckgürtel) einen Varia Bh (Fa. Sparthem, 11kW) von unserem örtlichen Kaminbauer (sehr empfehlenswert!) einbauen lassen. Dieser hat den Kamin soweit mit Schamottsteinen etc. ummantelt, dass die Wände erst nach 2h anfangen warm zu werden. Der Kamin hält die Wärme dadurch enorm lange und gibt sie sehr langsam ab. Eigentlich ist es mehr ein Ofen, der nur wie ein Kamin (große Scheibe 1m breit x 0,5 m hoch) aussieht.

    Man muss also nicht unbedingt einen Kamin in Mikrowellengröße nehmen. (und wenn man das Problemchen “FBT im selben Raum wie Kamin” mit dem Fernmessfühler in den Griff bekommt ist alles super)

    lg

  20. Thomas Uhlig sagt:

    Hallo Wolfram,

    vielen Dank für die Erfahrungswerte aus Ihrem Haus und die Tipps. Ich werde die DHG’s noch mal checken, aber zu warm ist es bei den Einstellungen nicht. Im Bad unten ist unsere Dusche und dort erreichen wir mit dem kleinen DHG 350 Watt 20-21 Grad; die Einstellung scheint zu stimmen. Im Flur ist ein 600 Watt und der heizt den Treppenaufgang ins OG mit, aber auch nur auf 16 Grad eingestellt; Temperatur ca.19 Grad. DHG im Bad oben hat 800 Watt und steht auf 15 und heizt ca. auf 20 Grad. Das ist für uns nicht zu warm, zumal wir oben schlafen und dieses Bad auch immer nutzen. Am meisten werden wir wohl für das Atelierzimmer im OG brauchen; PTC’s (2 Stück) auf 15, Temperatur 19-20 Grad. Dort haben wir Arbeits/Gäste/Katzenspielzimmer;-)
    Und dann das PTC in der Sonneninsel. Das Teil ist gefühlt am längsten im Betrieb, steht auf 18 und in diesem Bereich ist wohl auch der größte Wärmeverlust durch die großen Fensterflächen.
    Ich bin guten Mutes, dass ich noch ein klein wenig optimieren kann. Vielleicht bringt die Luftmengenmessung noch ein paar Ergebnisse.

    Vielen Dank an Alle und Viele Grüße aus Berlin.
    @Wolfram: Wenn Sie wollen, gerne auch persönlichen Kontakt: th-uh@t-online.de
    Thomas Uhlig

  21. sf sagt:

    Hi Herr Schwarz,

    und welche der beiden Varianten würden Sie bei mildem Wetter den Vorzug geben?

    A) WP Dauerbertrieb + Schlafraume abends mit Fensterlüften runterkühlen
    B) WP 21-22, Wohnbereich ggf. mit PTC unterstützen auch wenn WP aus geht

    Schöne Grüße,
    sf

  22. Carsten sagt:

    Hallo Herr Schwarz,
    ich habe eine Frage zum Abtauvorgang des Verdampfers. Der Beginn des Abtauvorganges wird bei uns aktuell bei -6 Grad ausgelöst. Im Moment (wegen der geringen Temperaturen?) wird sehr oft abgetaut (Wärmeverlust!) ohne das eine wirkliche Vereisung vorliegt. Eine Möglichkeit die Häufigkeit zu reduzieren liegt in der Verringerung der Temperatur (z.B auf Werkseinstellung -10 Grad). Dies hat allerdings zur Folge, dass bei wirklicher Vereisung die Anzahl der Umdrehungen des Zu- und Abluftventilators stark auseinander laufen (500-1000 U/m Differenz). Was wiederum zu einer erhöhten Lautstärke führt und ebenfalls nicht effizient ist. Bei aktivem Kamin Mode (=1) wird diese Differenz geprüft. Bei uns ist der Wert (delta n max) auf 500 U/m gesetzt. Dies führt aber auch nur zum einem Fehler (Störung WR 3223 Abluft fehlt). Aus meiner Sicht müsste der Verdampfer abgetaut werden, wenn eine der beiden folgenden Bedingungen erfüllt sind: bei erreichen der Abtautemperatur (kann dann auch -10 Grad sein) oder wenn die Anzahl der Umdrehungen stark abweichen (=Vereisung). Gibt es eine solche Steuerungsmöglichkeit bzw. gibt es andere Möglichkeiten?

    Viele Grüße
    Carsten

  23. Holzner Ralph sagt:

    Hallo,
    Wie ist die Meinung der Experten über eine komplette Abschaltung (LS 0) über Nacht ? Also z.B. von 23 bis 4 Uhr ?
    Gruß Ralph

  24. Albrecht Schwarz sagt:

    Hallo Carsten,

    wenn der Verdampfer bei erreichen der angezeigten VerdTemp von -6°C noch überhaupt keine Vereisung aufweist, können Sie den Parameter Abtau Ein gerne noch um 2° auf – 8°C absenken.
    Allerdings kann es durchaus sein, dass z.B. nach einem Duschvorgang, also wenn viel Feuchtegehalt in der Abluft ist, die Vereisung am Verdampfer sehr schnell gehen kann. Auf den Maximalwert von -10°C zu gehen, würde ich nicht unbedingt empfehlen.
    Das 2. Thema Kamin Mode hat damit definitiv nichts zu tun. Der Kamin Mode gehört in den Themenblock “häusliche Feuerstätte” zu tun. Wenn sie keinen Kaminofen haben, oder einen Kaminofen mit Unterdruckwächter, in beiden Fällen gehört der Kamin Mode in Stellung 0 gesetzt. Nun weis ich nicht, wie alt Ihre Anlage ist. Sollte diese vor Mitte 2009 sein und ein Kaminofen vorhanden, dann wäre die Stellung 1 o.K.
    Es geht uns dabei darum, nicht mehr Störungen als nötig zu produzieren.

  25. Albrecht Schwarz sagt:

    Hallo Ralph,

    diese Einstellung ist durchaus denkbar, allerdings kann es zu einer längeren Anheizphase in den frühen Morgenstunden kommen. Ein Versuch ist es wert, evtl. mit der Konsequenz, die Abschaltzeit etwas kürzer als bislang angedacht zu wählen.

  26. Holger sagt:

    Hallo,

    mal ein blöde Frage, wie kann man die Einstellungen überhaupt verändern? Ich habe an der WGT im Keller zwar eine “Enter”-Taste sowie “+” und “-”, aber wenn man da drauf drückt, tut sich gar nichts ….

    Seit es seit gestern deutlich kälter geworden ist, ist der Stromverbrauch sowohl am Wärmepumpenzähler als auch am Haushaltszähler, wo die PTC-Elemente und die ADAX-Heizkörper dranhängen, deutlich gestiegen. Woran könnte das liegen? Die Einstellungen an den Reglern wurden nicht verändert … Die WGT läuft wie immer den ganzen Tag, nachts ein paar Stunden in LS1 …

    VG Holger

  27. Van Dommele sagt:

    Hallo Herr Schwarz,

    Ich hätte eine Frage zu dem Handtuchtrockner die wir im BZ haben. Wir tun uns damit sehr schwer! Zur Zeit versuchen wir diesen nur für die Morgenstunden einzusetzen und das über die Programmierung, was oft fehlschlagt (infrarot Bedienung scheint nicht immer zu klappen) Auf der andere Seite haben wir Angst diesen Heizungskörper den ganzen Tag laufen zu lassen weil er bestimmt nicht wenig verbraucht?

    Was wäre hier ihren Vorschlag? Auch Vorschläge von anderen Blogger würden wir begrüssen
    Vielen dank MfG

  28. Albrecht Schwarz sagt:

    Hallo Holger,

    neben den zitierten Tasten gibt es auch noch eine “next” Taste. Wenn man die drückt, kommt man ins Menü und kann, wenn man zuvor den Reset Code 11 mit enter bestätigt hat, auch Änderungen vornehmen. (Achtung, bitte nicht willkürlich ändern !)
    Neben der Bedienungsanleitung haben wir im Kundenportal auch noch ein paar Videoclips, die die Bedienungsanleitung sehr gut unterstreichen. Dort können Sie gerne mal reinschauen.

    Die 2. Frage haben Sie im Prinzip selbst beantwortet. Der Verbrauch steigt wegen der enormen Kälte derzeit an. Ich selbst habe eine Pelletsheizung und müsste seit dem Kälteeinbruch auch feststellen, dass die Pelletsförderschnecke nahezu ständig in Betrieb ist, was bei milderen Temperaturen nicht der Fall ist.
    Bei diesen Außentemperaturen kommt jede Heizung in den Grenzbereich.

  29. Wolfram sagt:

    Hallo Herr van Dommele,
    hallo Herr Schwarz,

    genau vor dem selben Problem stehe ich auch gerade. Bisher war mein arbonia Handtuchwärmekörper mit IR-Fernbedienung so eingestellt, dass er nur morgens und abends (04:30-9:00 Uhr und 19:00-23:00 Uhr) den Raum auf Grundtemperatur bringen sollte (Stufe I / Stern / 21° C) und zu den Bad-Nutzungs-Zeiten (morgens 6:00-8:30 Uhr und abends 21:30-23:00) auf Stufe II (Sonne / 23° C) eine angenehme Bad-Temperatur schaffen sollte. Bei den aktuellen Temperaturen geht dieses Konzept aber nicht auf. Mein Bad war gestern nach der Arbeit auf 15° C ausgekühlt und der HWK hat bis 23:00 Uhr magere 20,5° C erreicht.

    Ich habe mir daher gestern Abend die Fernbedienung zur Hand genommen und alles einmal komplett umgestellt: er soll jetzt ganztags auf Stufe I (18° C) heizen und morgens und abends (5:00-8:30 Uhr und 18:00-23:00 Uhr) auf Stufe II (22° C). Ich bin mal gespannt, wann (bzw. ob) die 22° so erreicht werden können und wie sich die Einstellung auf den Stromverbrauch auswirkt.

    Vielleicht kann Herr Schwarz auch kurz seine Einschätzung abgeben, wie er die Einstellung treffen würde, um möglchst energiesparend auf eine vernünftige Bad-Temperatur zu kommen. Die Idee, dass es mit vernünftigem Energieaufand mollig warm im Bad wird, habe ich bereits verworfen.

    Auch wir hatten anfangs die Erfahrung gemacht, dass morgens der HDK manchmal nicht richtig angesprungen ist. Ich habe es darauf zurtückgeführt, dass ein Handtuch den IR-Empfänger des Heizkörpers verdeckt hatte. Da wir ohnehin das Gefühl haben, dass jedes Stück Stoff, das wir über den Heizkörper hängen, das Bad am warm-werden hindert, hängen wir – zumindest in der kalten Jahreszeit – keine Handtücker mehr drüber. Vielleicht könnte uns Herr Schwarz auch hier ein kurzes Feedback geben, wie die IR-Steuerung funktioniert und ob die Zeitsteurerung nur dann möglich ist, wenn die IR-Fernbedienung auch Kontakt zum IR-Empfänger am Heizkörper herstellen kann.

    Vielen Dank und schöne Grüße!
    Wolfram

  30. sf sagt:

    Hi zusammen und Herr Schwarz,

    nochmal die Frage bevor Sie ganz untergeht.

    Welche der beiden Varianten würden Sie bei mildem Wetter den Vorzug geben?

    A) WP Dauerbertrieb + Schlafraume abends mit Fensterlüften runterkühlen
    B) WP 21-22, Wohnbereich ggf. mit PTC unterstützen auch wenn WP aus geht

    Schöne Grüße,
    sf

  31. Albrecht Schwarz sagt:

    Hallo Herr van Dommele,

    Ich vermute, die kurze Zeit in den Morgenstunden wird nicht ausreichend sein. Handtuchwärmekörper sind zum einen etwas Träge, zum anderen arbeiten diese Geräte über eine Trägerflüssigkeit und liegen dabei vom Temperaturniveau deutlich unter einem wassergeführten Heizkörper.
    Empfehlen würde ich auf jedenfall eine höhere Vorlaufzeit. Bei den derzeitigen Temperaturen wird es ohnehin nötig sein, etwas mehr als sonst zu heizen.
    Wenn die Infrarot Steuerung nicht immer klappt, ist das ein Fall für den Werkskundendienst des Herstellers.

  32. Albrecht Schwarz sagt:

    Hallo Herr Schmitt,

    beide Varianten sind möglich.
    Bei den derzeitigen Temperaturen glaube ich kaum, dass im Schlafzimmer noch ein runterkühlen nötig ist.

  33. Jochen Schreck sagt:

    @Wolfram:

    Das Bad ist auf 15°C ausgekühlt nach der Arbeit?? Das ist mir noch nie passiert! Und das trotz geringem Energieverbrauch. Ich habe da mal einige Fragen:

    1. Ist das Bad im Erdgeschoss oder im oberen Stockwerk?
    2. Wird im gesamten Haus ganztägig die gleiche Temperatur gehalten oder sind da Absenkungen einprogrammiert?
    3. Läuft irgendwann die Lüftung auf Stufe 1? Nachts? Das ist wie eine Absenkung.
    4. Ist die Badtür normalerweise komplett geschlossen?

    Zum Thema mollig-warm im Bad mit vernünftigem Energieaufwand:
    Das ist eine interessante Frage! Meine Meinung ist, dass wir mit unserem Heizsystem die volle Kontrolle über unseren Energieaufwand haben. Andere Heizsysteme, wie z.B. Zentralheizungen mit Öl, Gas oder Pellets, merken häufig garnicht, wo die Hauptenergie flöten geht. Meiner Meinung nach ist “mollig-warm” nun mal immer mit hohem Energiebedarf verbunden – völlig unabhängig vom Heizsystem. Die Frage ist dann einfach nur noch, ob man den Energieverbrauch dann gezielt dem Bad zuordnen kann. Schwörer Häuser sind auf jeden Fall hervorragend isoliert, laufen allerdings nicht zum Nulltarif. Dafür hätte man dann deutlich mehr Geld für ein Passivhaus ausgeben müssen. Auch nehmen sich da die verschiedenen Hersteller nicht viel: Alle kochen nur mit Wasser und für ein bestimmtes Budget ist eben nur ein bestimmter Standard möglich. Gegen Wärmeverlust hilft nur Isolation.

    Die WärmeDirekt-Technologie von Schwörer halte ich für ein cleveres Konzept, das sich gut auf die Jahreszeit anpassen lässt und jede Menge Komfort bietet. Wunder vollbringen kann dieses System jedoch auch nicht.

    Vielleicht wäre es interessant, wenn Schwörer eine Art Tabelle erstellen würde mit der Übersicht über verschiedene Hausbesitzer und deren Einstellungen an der Lüftungsanlage und deren Verbräuche pro Jahr. Dazu vielleicht noch der ungefähre Standort des Hauses, damit man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Dann könnte man doch gleich sehen, wo die Unterschiede liegen und wie sich die Einstellungen vielleicht noch optimieren lassen.

    Beste Grüße,
    Jochen Schreck

  34. sf sagt:

    Hallo zusammen,

    Ok danke, das ist mir klar dass es zurzeit bei weitem nicht nötig ist.
    Gilt auch nur für die lange milde Zeit, so beim Außenbereich 7-15Grad plus

    Und diese ist wenn man es genau betrachtet eher länger als der reine Sommer oder Winter.

    Frühling, Herbst und in diesem Jahr auch der meiste Teil des Winters ja sogar manchmal des Sommers 2011.

    Daher finde ich die Frage schon berechtigt und sehr interessant für alle.

    Wie machen das andere von euch überwiegend.
    A) WP Dauerbertrieb + Schlafraume abends mit Fensterlüften runterkühlen
    B) WP 21-22, Wohnbereich ggf. mit PTC unterstützen auch wenn WP aus geht

    Schönen Gruß,
    sf

  35. Wolfram sagt:

    Hallo Herr Schreck,

    vielen Dank für Ihren ausführlichen Bericht. Da haben Sie wohl recht, dass die eigentlich Crux am Schwörer-Heizsystem ist, dass man genau sehen kann, welche Einstllung wann wie viel Energie verbraucht und man sich so verrückt macht. Wahrscheinlich sollte ich mich darauf einlassen, das Haus so heizen, dass es überall gemütlich ist und nach einem Jahr kontrollieren, ob ich mir meinen “Heizstil” leisten kann.

    Aber nun zu Ihren Fragen:
    1. Das Bad befindet sich im OG, hat ca. 16qm und wird über den arbonia Handtuchwärmekörper beheizt. Nachdem ich diesen nun umprogrammiert habe, so dass er den ganzen Tag 18° C hält und nur morgens und abends auf 22° C heizen soll, sind die Temperaturen schon angenehmer. Leider reichen die jeweils 3 Stunden nicht, um das Bad auf meine Wunschtemperatur (von 18° C auf 22° C) zu bringen. 21° C heute morgen nach dem heißen Duschen war das hächste der Gefühle. Der Handuchwärmekörper ist nun mal etwas träge.

    2./3. Wir haben eine Absenkung der WGT von 23:01 bis 5:00 Uhr auf LS1 eingestellt. Eine Temperatur-Absenkung gibt es nicht. Ich sehe aber in der Nacht eigentlich nicht das Problem des Auskühlens. Wenn ich zur Zeit morgens ins Wohnzimmer komme, hat es dort knapp über 20° C, wenn ich abends nach der Arbeit rein komme, hat es knapp unter 21° C. Dann wird der Kamin angemacht, aber auch der braucht bei den aktuellen Temperaturen ein wenig, um in Fahrt zu kommen und in der Nacht evtl. noch etwas Restwärme abzugeben, um die PTCs zu entlasten.

    4. Alle unsere Türen sind immer geschlossen (außer evtl. die Wohnzimmertür, wenn der Kamin an ist, um über den Flur die Wärme ins Haus zu bringen – aber bei den aktuellen Temperaturen bin ich froh, wenn die Wäre im Wohnzimmer bleibt).

    Ich habe mich heute morgen entschlossen, den Heizer im Flur höher (auf 17,5° C) zu drehen. Sicherlich verbraucht das Ding mit seinen 1200 W ne Menge Strom, aber vielleicht entlastet es ja auch andere Verbraucher, da diese evtl. weniger leisten müssen, wenn sie nicht indirekt den Flur auch noch mitheizen müssen.

    Ich fände einen Austausch mit anderen SchwörerHaus-Besitzern auch toll. In meinen zwei Monaten im SchwörerHaus habe ich sicherlich schon einige Einstellungen ausprobiert und akribisch alle Einstellungen, Temperatur- und Verbrauchswerte mitnotiert. Ich fürchte nur, dass meine taggenaue Aufzeichnung auch nicht so viel bringt, da zu viele äußere Einflüsse in den jeweiligen Tagesverbrauch hineinspielen.

    Wenn wir schon beim Thmema Austausch sind: Würden Sie mir verraten, welche Einstellungen Sie bei den Heizkörpern in Bad und Flur getroffen haben und welche Art Heizkörper in Ihrem Bad hängt? Wie halten Sie es mit der Nachtabsenkung? Haben Sie diese komplett deaktiviert? Wie schaffen Sie es dann in der Übergangszeit, dass das Schlafzimmer nachts nicht zu stark geheizt wird?

    Viele Grüße aus Berlin!
    Wolfram

  36. Manfred sagt:

    @sf

    Hallo,

    wir machen es so (in der milden Zeit):
    - WP Dauerbetrieb
    - Schlafzimmer Kinder (im OG) Türen so oft wie möglich offen, Schlafzimmer Eltern (auch OG) immer zu.
    -> Temperaturen passen so eigentlich schon ganz gut.
    Bei uns greifen als zusätzliche Aspekte:
    - Wir haben in die Diele OG genau vor dem Schlafzimmer Eltern eine Absaugung der WGT, die sorgt dafür, dass weniger warme Luft in Richtung Schlafzimmer Eltern kommt
    - Wir haben ein fast geschlossenes Treppenhaus, soll heißen, statt eines Geländers haben wir die Wand zumachen lassen, so dass wir mit einem blickdichten, schwerem Stoff das OG abends ganz “abschotten” können (so können die Kinder besser schlafen, auch Geräusche wie Fernseher oder Unterhaltung werden gemindert) -> abends und nachts steigt fast keine Wärme vom EG ins OG und die Zuluft ist auch in der milden Zeit nachts nicht zu warm.

    Fazit: Bei uns passt es mit Dauerbetrieb am besten, auch ohne Lüften (haben wir ehrlich in 17 Monaten noch nie gemacht!

    Viele Grüße,
    Manfred

  37. @ Wolfram:

    Korrekt, man macht sich anfangs zu sehr verrückt. Aber nur der Durchschnittsverbrauch zählt. Wenn jemand mit Öl heizt, dann interessiert er sich auch nicht für den Wochenverbrauch, sondern nur dafür, wie viel Öl am Ende der Heizperiode nachgekauft werden muss (normalerweise jährlich).

    Meine Kommentare zu den Punkten:
    1. Wir haben auch das Bad im OG, aber keinen Handtuch-Heizkörper. Interessanterweise hat den noch niemals jemand vermisst und wir wohnen jetzt seit 2007 im Haus. Durch die Belüftungsanlage entsteht nie hohe Feuchtigkeit im Bad und so trocknen die Handtücher auch superschnell an normalen Handtuchhaltern. Wir verwenden die Standard-ADAX-Direktheizgeräte, die Schwörer einbaut. Die Geräte sind SEHR schnell im Anheizverhalten und deshalb meines Erachtens nach auch gut zum Anheizen / Nachheizen / Halten einer Grundwärme geeignet. Außerdem haben die einen elektronischen Temperaturregler, der selbstlernend ist. Einen Handtuch-HK allein erachte ich als zu träge, um mal schnell den Raum um ein paar Grad zu erwärmen. Wir benutzen dazu kurzwellige IR-Strahlerbirnen, die auf der Stelle wohlige Wärme von oben bringen. Kann man einschalten, wenn man in die Dusche geht, Vorlauf ist nicht nötig. Ist wie Sonnenschein. Das ADAX-Gerät steht auf genau 20 °C, die ich auch nachgemessen habe.

    2./3.: Ich fahre aktuell ohne irgendeine Absenkung der Lüfterstufe in der Nacht. Vom Energieverbrauch her scheint das keinen großen Unterschied zu machen. Evtl. erhält man durch LS1 aber etwas mehr Luffteuchte im Schlafzimmer (gut für die, die Atemwegsproblem haben bei der trockenen Winterluft derzeit). .

    4.: Die Türen halte ich für einen sehr wichtigen Faktor. Unsere Badtür ist praktisch immer offen. Dadurch fließt mehr warme Luft aus dem Flur ins Bad. Wenn ich den Kaminofen heize, dann lasse ich ALLE Türen offen, damit die aufsteigende warme Luft besser in die Räume fließen kann und nicht gleich abgesaugt wird. So wärmt sich das ganze Haus durch und puffert dadurch entsprechend gut.

    Genau das ist wohl auch das Problem der meisten neuen Hausbesitzer: Das sind viele derart geschockt von den kurzfristigen Spitzenverbräuchen, dass überall die Wärmezufuhr minimiert wird und dann kühlt das Haus aus. Nichts kostet mehr Energie, als ein ausgekühltes Haus wieder auf Temperatur zu bringen – und da haben wir es noch gut mit unseren hochisolierten Schwörer-Häusern! Ohne Restwärme gibt’s auch keine gute Wärme-Rückgewinnung.

    Die Tür im Schlafzimmer sollte man aber zu lassen, wenn man es dort nicht zu warm haben will beim Heizen mit dem Kaminofen.

    Heize ich nicht mit dem Kamin, bleiben die Türen weitgehend zu oder angelehnt. Die Badtür bleibt aber immer offen! Wichtig ist, vor allem die Türen der unteren Räume dann geschlossen zu halten, damit die kalte Luft aus dem Flur nicht in den Raum fließt und die warme Luft dadurch oben abfließt.

    Der Flurheizkörper unten steht auf 10°C, im Gäste-WC unten sind 15°C eingestellt. Damit springen die HK praktisch nie an.

    In der Übergangszeit ist es wichtig, die WGT wieder auf 22°C einzustellen und die Türe im Schlafzimmer geschlossen zu halten. Nachts lehne ich die Tür dann nur an, damit warme Luft schneller raus kann (Strömungswiderstand geringer).

    Zum Thema Aufzeichnungen:
    Taggenaue Aufzeichnungen halte ich für übertrieben. Ich selbst lese maximal einmal die Woche alle Stände ab und lasse mir daraus den Tagesdurchschnitt in einer Tabellenkalkulation errechnen. Damit erhält man auch einen super Jahresüberblick mit allen Spitzen und Tälern. Unsere Verbräuche spiegeln wirklich den Gesamtverbrauch der Anlage wieder inklusive aller Pumpen, Lüfter und Heizungen. Das ist ganz anders als bei vielen anderen Heizsystemen.

    @sf
    Wir machen es ähnlich wie Manfred:
    - WP aber auf 22°C
    - Türen ähnlich
    - Hausaufbau ähnlich, Treppenhaus aber offen.

    Es ist immer warm im Schlafzimmer, darin unterscheiden sich die heutigen Häuser aber eben von den alten Häusern. Durch die Lüftungsanlage wird aber zumindest die Luftfeuchte nicht zu hoch. Dünne Decken sind Standard bei uns.

    Grüße,
    Jochen

  38. van Dommele Marc sagt:

    Hallo Herr Schwarz,

    koennten Sie bitte in die Wege leiten dass bei uns Werkskundendienst des Herstellers vorbei kommt, um dieses problem genau nachzugehen??
    Mfg Marc van Dommele

  39. Van Dommele sagt:

    Guten Abend an alle Besitzer eines Schwörer Effizienzhaus 55 ohne Kamin,

    Ich wollte mal kurz in die Runde nachfragen wieviell ihr zur Zeit bei den eisigen Temp. Verbraucht? Gestern waren es bei uns 55 kW und Heute sagenhaften 71 kW. Und von einer tolle Hitze im Haus kann man bestimmt nicht reden, mit max 20 bis 21 Grad.

    Herr Schwarz sind dies normalen Werten oder ist bei diesen Temp., die kleinwärmepumpe einfach überfordet und leisten ausschliesslich die Ptc’s die ganze Arbeit?

    MfG Marc van Dommele

  40. Claudia Potell sagt:

    Hallo Herr van Dommele,

    da Herr Schwarz heute bzw. die nächsten Tage nicht im Haus ist, würde ich Sie bitten sich direkt an den Kundendienst unter der Tel 07387 16 400 oder per Email an service@schwoerer.de zu wenden. Dann kann es zeitnah veranlasst werden. Vielen Dank!!

  41. Wolfram sagt:

    @Herr van Dommele:
    Ich denke, der Verbrauch ist bei diesen Temperaturen ganz normal. Wir haben in der aktuellen KW 05 einen Durchschnittsverbrauch von 65 kWh pro Tag (Tendenz steigend) und hatten in der KW 04 einen Durchschnittsverbrauch von 49 kWh. Und das trotz bennendem Kaminofen am Abend (aber KfW 70 mit 214qm Heizfläche / 156qm Wohnfläche).

    @Jochen Schreck:
    Herzlichen Dank, dass Sie uns hier so ausführlich von Ihren Erfahrungen und Einstellungen berichtet haben.
    Ich finde es bemerkenswert, dass Sie die Badtür offen lassen, damit hier Wärme aus dem Flur ankommt – unser Flur hat zur Zeit eine Temperatur von 16,5° C, und das trotz 1200W ADAX-Heizer neben der Tür, der auf 17,5 (also genau zw. 15 und 20) gestellt ist. Im Schlafzimmer mühen sich die PTC ab, die 18° C zu halten, und wenn der Kaminofen nach 3 Stunden Betrieb das Wohnzimmer auf 25° C geheizt hat, bin ich froh, wenn die Wärme noch ein bisschen drinnen bleibt und ich mit vielleicht noch 2 Stunden die PTCs im Wohnzimmer sparen kann.
    In den nicht so kalten Wochen im Januar hatte ich durchaus die Wohnzimmertür offen, wenn der Kamin brannte, damit die warme Luft besser zur Absaugung im Flur kommt; jetzt bin ich aber – wie gesagt – froh, wenn das Wohnzimmer warm wird. Die PTCs heizen hier auf 21° C (Thermostat auf 20) und da kann ein bisschen zusätzliche Strahlungswärme nicht schaden, wenn man am Sofa sitzt.

    Ich denke, ich werde am Sonntag Abend – pünktlich zur nächsten KW (damit ggf. die Veränderung messbar ist) – mein Heizkonzept komplett umstellen: Bisher sind die PTCs in den aktuell ungenutzen Zimmern im OG auf 5° C eingestellt. Das Arbeitszimmer nutzen wir nur am Wochenende, da haben wir bisher auch nur dann höher gedreht, das Gästezimmer nutzen wir gerade gar nicht. Da diese Zimmer aber mittlerweile auf 13°-14° C ausgekühlt sind (trotz an der WGT angezeigter Zuluft-Temp von um die 28° C, schafft die WP alleine wohl nicht mehr), fürchte ich, dass das zum Auskühlen des ganzen Hauses führt. Ich werde hier mal eine Thermostat-Stellung von 15 versuchen (sollte erfahrungsgemäß so 16°-17° C ergeben). Ich weiß jetzt schon, dass der Verbrauch kurzfristig dramatisch steigen wird, hoffe aber dass er sich bei Betrachtung eines längeren Zeitraums einpendelt… Ich werde sehen und berichten…

    Viele Grüße
    Wolfram

  42. Holger sagt:

    Der Energieverbrauch ist derzeit schon heftig, haben auch ein 55er-Haus mit ca. 135 m² (Sonneninselhaus). In dieser Woche hat sich der Verbrauch im Vergleich zur Vorwoche fast verdoppelt. Wir brauchen am Tag (2 Personen) so ca. 80 kWh für alles. Wir haben 2 Zähler, an einem hängen nur die beiden Wärmepumpen für die WGT und Warmwasser. Die PTC’s und die DHK hängen am normalen Haushaltsstromzähler. So lässt sich schwer sagen, wie hoch der Verbrauch für Heizung und Warmwasser tatsächlich ist. Ich notiere die Werte auch jeden Tag, das macht einen schon irgendwie fertig. Hochrechnen kann man die Kosten ja auch schlecht, man kann nur hoffen, dass der Jahresdurchschnitt wieder im normalen Bereich liegt. Kamin haben wir keinen, da wir die hohen Anschaffungskosten gescheut haben. Dafür kann man lange mit Strom heizen …

    Ein bisschen entäuscht sind wir schon von dieser “Frischluftheizung”, die man vielleicht besser Frischluftanlage nennen sollte. Denn heizen tut sie nicht wirklich, das machen eher die PTC’s oder der gute alte Ölradiator. Aber mit Strom heizen ist nicht wirklich innovativ …

    Herzliche Grüße
    Holger

    PS: Gut, dass man sich hier austauschen kann und so erfährt, dass man nicht allein ist ;-)

  43. Stefan1 sagt:

    Hallo,

    ich hätte eine Frage, hat hier jemand Erfahrungen mit dem Aqua Insert oder einem anderen wassergeführten Ofen in Kombination mit der FLH?
    Wie lange dauert es den Puffer zu laden? Werden die anderen Räume dann auch ohne PTC’s warm?
    Wie lang reicht die im Puffer gespeicherte Wärme?

    Grüße

  44. Ed sagt:

    Hallo zusammen,

    wo genau lest ihr Euren genauen Heizstromverbrauch pro Tag ab?

    Wenn man die Zimmertüren offen lässt, aber über PTC zuheitzt um auf 20°C Zimmertemperatur zu kommen (im DG), entzieht dann die Absaugung im DG-Flur ständig die vom PTC aufgewärmte Raumluft?
    So dass, das PTC ständig im Dauerbetrieb ist und man eher die Türen geschlossenhalten soll?

    Immer wieder lese ich Filtereinsatz im Ansaugelement. Ist dieser Filtereinsatz ausserhalb des Lüfters?

    Über die Lüftung haben wir immer wieder den Kaminrauch der Nachbarn in den Räumen. Ist das normal?

    Kann mir bitte jemand die “paar” fragen beantworten?

    Gruß Ed

  45. Markus S sagt:

    Hallo Herr Schwarz,

    nach dem ich bislang (Temp. über 0 Grad) immer sehr zufrieden war und unser Heizstromverbrauch um die 20 kWh am Tag lag, habe ich seit den Temperaturen um die minus 10 Grad nun folgendes Problem 80-90 ! kWh am Tag und bis auf das Wohnzimmer (Ofen) Temperaturen um die 18 Grad im Haus.
    Die WP schaltet sehr oft ab und dann wird Luft mit um die 5 Grad ins Haus geblasen. Ich denke das kommt vom “Abtauen” auch wenn kein Eis erkennbar ist. Gibt es eine Möglichkeit, diese Luft zu “verwerfen” also nach draussen zu leiten statt in die Räume?
    Zudem hat die WW Wärmepumpe unseren Keller auf kuschelige fünf Grad heruntergekühlt… müsste die kalte “Abluft” der Warmwasser WP nicht sinnvollerweise nach draussen geführt werden. Habe “Angst” das mir die Wasserleitungen einfrieren.

    Freue mich auf Ihre Ideen und Hilfe

    Markus

  46. Bernhard sagt:

    Hallo Herr Schwarz, Hallo liebe Schwörer Haus Besitzer,

    Auch wir wohnen seit 2010 in einem Schwörer Haus. WDH-Kfw 70.
    Genauso wie der überwiegende Teil an Blog Kommentaren, sind wir mit unserem Verbrauch auch nicht zufrieden. 45-60 KWh/t
    Zwei Personenhaushalt, tagsüber Berufstätig, normales Verbrauchsverhalten, 135qm Wohnfläche, jedoch eine 12qm große Galerie ins OG., 7KW Holzofen / Kamin innenliegend.
    Unsere Anlage arbeitet laut des Kundendienstes und der Daten hervorragend, jedoch kommt die produzierte Wärme nicht so effektiv in den Wohnraum.

    Nachfolgend ein Beispiel bei einer Außentemp. von -9 Grad:

    WGT auf 28° Eingestellt
    PTC Frei auf 20° Eingestellt
    Erreichte Raumtemperatur ohne Ofen max. 21,2 °- mit 7KW Ofen max. 23,5

    WGTKeller:

    KondenTMP 30°
    Zuluft 24°
    Abluft 19°
    Fortluft 1°
    TnVHR max 15°
    T.nVHReg 7°
    TnVHR min 10°

    Tagsüber LS 2, Nachts LS 1

    Trotz den Werten kann das nicht normal sein. Wenn ich lese, daß andere Hausbesitzer diese Raumtemp. ohne PTC Elemente erreichen, werde ich nachdenklich.
    Mir erscheint nur noch eine Luftmengenmessung als praktikable Lösung.

    Ein weiteres Phänomen möcht ich kurz erläutern.
    Während meiner Ablesung im Keller ist innerhalb von Minuten die KondenTMP von 30° auf 1°; und die Zuluft TMP von 24° auf 5° gesprungen.
    Aufgrund dieser Anzeigen habe ich meine Hand an die Wandauslässe im EG gehalten. Tatsächlich kam dort eiskalte Luft raus. (Ist mir in der Vergangenheit öfters aufgefallen). Ein paar Minuten später schalteten die PTC Elemente dazu und es kam warme Luft. Rein energietechnisch Frevelhaft!!
    Vor allem wenn wir unseren Ofen eingeheizt haben und der richtig zieht kommt es oft vor, daß kalte Luft aus den Auslässen kommt. Obwohl wir ab 18.00Uhr auf LS 1 fahren, bläst die Anlage mit gefühlten LS 2 in den Raum. Man merkt es an der Zugluft beim Fernsehen.
    Besteht hier ein Zusammenhang mit dem Luc Leda Unterdruckwächter?. Regelt der die Zuluft hoch?

    Herzliche Grüße
    Bernhard

  47. sf sagt:

    @Manfred
    Die Absaugung vor dem Eltern Schlafzimmer haben wir auch.
    Wir haben auch ein fast geschlossenes Treppenhaus aber ohne den Stoffvorhang.
    Ich glaube auch nicht das sehr viel Wärme vom EG ins OG steigt, außer natürlich Rückwirkend über die Zuluft Ventile in die Räumen im OG.

    Folgende Abluft Ventile haben wir.
    - EG: 1x In Küche des großen WohnEssKüchen Raumes
    - EG: 1x Gäste WC
    - OG:1x Mini Flur neben Eltern
    - OG:1x Bad

    @ Jochen Schreck
    Echt sind die ADAX selbstselbstlernend?
    Dass die schnell sind finde ich nicht wirklich. Ich habe eine Zeitschaltuhr die zwischen 22:00 bis 04:30 auf OFF stellt. Aber um 06:35 morgens ist es erst ~20,5° im Bad. Wie stark es absinkt weiß ich im Moment nicht.

    Das die Türe im Bad besser auf bleiben soll, sicher?
    Im Flur haben wir je nachdem ~18,5 – 19 Grad, Im Bad sitzt ein Abluft Ventil was auf recht offen gestellt ist (+10). Der Adax sitzt hinter der Türe. Wir haben die Türe eher immer geschlossen. Nähere Infos zu deiner Vorgehensweise gerne angenommen????

    Während der ON Zeit fahren wir mit ~23Grad im Bad. Verbraucht ~100 KW/h im Monat.
    Mit Einzel Wechselstromzähler gemessen.

    Nachts fahre ich mit S1 von 22:00 bis 07:00 ohne T. Absenkung.

    Kann mir wie oben schon gesagt nicht wirklich vorstellen dass viel Wärme von unten nach oben kommt.

    Ich glaube dass die Wärme in den Zimmern im OG eher durch das Zuluft Ventil kommt als von unten. Oder denkt Ihr wirklich nicht???
    Ein gewisser Teil kommt zwar möglicher weise auch vom OG Flur.
    Aber der Luftstrom und damit auch die Wärme geht doch aus dem Raum, oder?

    Flurheizkörper schalte ich nur bei unter -5 Grad dazu und dann auch nur mit Zeitsteuerung 06:00 bis 18:00. Einstellung UG Flur/Gäste WC, so das dieser Bereich über 18,5 Grad bleibt.

    Und an euch beide, @Manfred und @ Jochen Schreck
    Ihr habt wenn alles so steht und es draußen über ~7Grad wird nicht das Problem das es in den Schlafzimmern durch die dauernd laufende WP auf über 21° geht??? Egal ob Türen auf oder zu.

    Dann fahrt Ihr quasi meine Variante B?
    WP 21-22, Wohnbereich ggf. mit PTC unterstützen auch wenn WP abschaltet!

    Gruß,
    sf

  48. van Dommele Marc sagt:

    Hallo Wolfram, Herr Schwarz

    wir sind jetzt bei einem durchschnittverbrauch von 58 KW in Woche 5 (die letzten 4 Tagen waren es aber 69 KW ) wobei Woche 4 noch einigermasse ok war mit 34 KW als Mittelwert. Eines steht klar, das Heizungskonzept von Schwoerer mit WGT als alleinstehende Heinzungsquelle geht nicht auf.
    Die WP is bei diesen Temperaturen einfach ueberfordert und kann normale Werte wie 20/21 Grad bis hohen minus Temperaturen nicht dastellen. Es geht dann nur ueber PTC’s und dies wird dann enorm teuer!

    Wir haben jetzt schon die 3000 KW erreicht und sind erst seit dem 26 NOV im Haus (Heizung funkttoniert aber seit dem 4 Nov – aber bis Einzug auf LS1 ohne PTC’s) Wenn ich jetzt FEB hochrechne kommen wir bestimmt locker an die 4000 KW. Dies ist laut Energieausweis schon 500 KW ueber den vorgesehenen Jahresverbrauch ;( (Endenergieverbrauch 19KW/M2)

    Also ich rechne nicht unter 7000/8000 KW zu kommen fuer das ganze Jahr 2012, wenn ueberhaupt…

    Warum darf man dies ein Effizienshaus 55 nennen??? Macht dies alles wirklich noch Sinn?

    Meiner Meinung steht fest. WGT ja, aber nur mit einer zusaeztliche Heizungsquelle (wir werden im Herbs 2012 einen Kamin einbauen lassen) Es waere aber toll gewegen haette man uns dies ganz deutlich bei der Beratung so erklaert. Dann haette ich vielleicht von vorne hin, eine WP mit FBH geplant. Ob ich jetzt 10’000 Euro fuer einen Kamin zahle oder 10’000 mehr fuer eine WP + FBH das macht keinen grossen Unterschied oder…

    Aber so haette ich mich die ganzen Erwartungen an dem Heinzungskonzept von Schwoerer sparen koennen :) und nicht jeden Tag vor dem Elektrokasten stehen und mich ueber den hohen Verbrauch aufzuregen!!

    Mfg Marc van Dommele

  49. Sabine Jourdan sagt:

    Hallo Herr van Dommele,

    Sie sind nicht allein. Wir haben in den letzten 24 h gar 79 kwh verbraucht. Wir haben gerade mal 120 qm Wohnfläche, DG, Flur und Gäste WC werden aktuell nicht beheizt.

    Grüße
    S. Jourdan

  50. Harald Huber sagt:

    @ Ed

    Den Stromverbrauch liest du im Zählerschrank ab. Wir haben zwei Uhren, einmal für den Haushaltsstrom und dann für die Wärmepumpe. Alles was mit Heizen zu tun hat, läuft bei uns über den Wärmepumpentarif. So können wir gut ablesen, was uns der Winter kostet.

    Wenn wir mit den PTC heizen, lassen wir die Türen geschlossen, Wärme soll ja drin bleiben.

    In den Bädern laufen die Heizkörper rund um die Uhr, das die Räume auf ca. 19 Grad warm sind.

    Jetzt bei diesen Temperaturen (Nachts bis -25 Grad) haben wir auch einen höheren Verbrauch, aber lang nicht so wie bei andere (z. B. Markus). Im Februar haben wir im Schnitt diese fünf Tage 43 KWh verbraucht. Wir machen den Ofen schon um 6 Uhr an und der läuft da locker 2 Stunden, bis meine Frau aus dem Haus muß. So haben wir eine Grundwärme im EG. Und da meist vor dem Gehen ein Brikett reingelegt wird, ist in der Mittagszeit genug Glut für erneuertes anfeuern.
    Im OG haben wir ca. 18 Grad, über die PTC kommt die Temperatur nicht merklich höher. Die Frischluftheizung ist nur was für mildere Temperaturen. Jetzt haben wir in diesen kalten Tagen in den KIZI`s einen Heizlüfter reingestellt (Nachmittags). Halbe Stunde laufen und die Temperatur liegt bei 21 Grad. Danach hält sich die Temperatur super bis zur Bettgezeit der Kids. Die PTC`s sind da nichts dagegen.

    Ohne einen Kamin wäre das Haus sicher nicht so warm zu kriegen und wenn dann wohl nur mit Tränen in den Augen, die auf den Zähler blicken. Außerdem gibt ein Kaminofen eine kuschelige Wärme ab, die mit den PTC`s nicht zu vergleichen ist. Unser Kamin hat mit allem ca. 8000,- € gekostet, die für uns gut angelegt sind.

    Gruß Harald



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