Willkommen beim Hausbau-Blog von SchwörerHaus
Welchen Keller benötigen wir denn? Teil 1
| Manfred Hölz 2. September 2010 1 Kommentar » |
„Welche Art von Keller brauchen wir für unser Haus?“ Diese Frage stellen sich 92% aller Bauherren, die mit uns bauen.
Da gibt es den Basiskeller, die „Weiße Wanne“ und die „Schwarze Wanne“ – Begriffe, die von Baufachleuten alltäglich sind. Doch was verbirgt sich dahinter ?
Der Basiskeller erhält eine Streifenfundamentierung mit einer konstruktiven (ca. 15cm dicken) Bodenplatte. Die Betonaußenwände, d=20cm, werden gegen Erdfeuchte abgedichtet. Dazu verwendet man meist eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung, kurz KMB in einer Trocken-Schichtstärke von mind. 3mm. Um das Gebäude wird in Höhe der Fundamentsohle eine Drainage nach DIN 4095 vorgesehen, um das evtl. anfallende Sickerwasser sicher abzuleiten.
Aber wohin? Bei Hanggrundstücken könnte in evtl. vorhandene Sickergräben entwässert werden, sofern die Höhenlage der Drainage dies erlaubt. Ein Kanalanschluss ist die günstigste Variante. Scheidet das aufgrund der regionalen Baubestimmungen aus, stellt sich die Frage: Ist der Boden ausreichend sickerfähig?
Wenn ja, gibt es zwei Möglichkeiten:
- Ist die Versicherungsfähigkeit sehr gut, kann auf eine Drainage verzichtet werden. Bei Böden, die zwar Wasser versickern können, aber durch z.B. Lehmanteile dies nur zeitlich verzögert, kann z.B. ein Sickerschacht geplant werden, um das Drainagewasser gezielt in tiefere, besser versickerungsfähige Lagen zu versickern.
- Ist der Boden aber schlecht versickerungsfähig, nützt ein Sickerschacht nichts. Die Folge wäre, dass das Wasser zwar zum Schacht läuft, aber nur solange, bis sich das Wasser im Schacht auf Drainagenniveau aufstaut. Staut sich das Wasser bis in den Arbeitsgraben zurück, also bis zu den Kellerwänden und der Bodenplatte, spricht man vom „aufstauenden Sickerwasser“. Hierfür müssen aber die Bodenplatte und die Kellerwände speziell abgedichtet werden.
Damit stellt sich die Frage: wenn ich ohnehin eine Abdichtung von Bodenplatte und Kelleraußenwände gegen aufstauendes Sickerwasser brauche, kann ich dann nicht auf die Drainage verzichten? Doch, genau das macht man. Die dabei eingesparten Kosten tragen einen Teil der Mehrkosten, die für eine höherwertige Abdichtung anfallen.
Teil 2 folgt.
Die neuen Azubis kommen
| Bianca Loock-Hummel 31. August 2010 1 Kommentar » |
Der 1. September ist jedes Jahr aufs Neue das magische Datum für alle Ausbildungsverantwortlichen: Die neuen Azubis kommen.
Für die Jugendlichen, das sagt man so leicht dahin, beginnt nun der Ernst des Lebens. So mancher von Ihnen erinnert sich vielleicht an seinen ersten Arbeitstag in der Berufswelt. Manche mit guten, manche mit weniger guten Erinnerungen.
Wir bei Schwoerer werden dieses Jahr zum 01.09. immerhin 33 neue Auszubildende bei uns begrüßen. Zwei „alte Hasen“ , das sind 2 kaufmännische Auszubildende und ich versuchen den ersten Arbeitstag so zu gestalten, dass die neuen jungen Mitarbeiter einen optimalen Einstieg ins Unternehmen finden.
Die nächsten Tage und Wochen stellen für die jungen Leute eine besondere Herausforderung dar, denn für die meisten ist zum ersten Mal ein ganzer Arbeitstag zu meistern. Viele von ihnen sind abends hundemüde, bis sie sich an den neuen Tagesablauf gewöhnt haben.
Unsere neuen Azubis sind zwischen 15 und 22 Jahre alt. Für die gewerblichen Azubis beginnt der Arbeitstag bereits um 6.30 Uhr morgens. In den unterschiedlichen Berufen kommen unterschiedliche Anforderungen auf sie zu. Ihre körperliche Belastbarkeit oder die Konzentrationsfähigkeit über einen ganzen Tag hinweg auszubauen gehört zum Beispiel dazu.
Unter den 33 Neuen sind 12 Vollzeitschüler, die eine einjährige Berufsfachschule im 1. Lehrjahr besuchen und nur einen Praxistag im Betrieb pro Woche haben. Eine enge Bindung zu ihrem Ausbildungsbetrieb wollen wir auch bei diesen 12 erreichen.
Zum 01.09.2010 erhält unsere Konstruktion Verstärkung von 8 Bauzeichner-Azubis. Sie werden u.a. Grundrisse, Detail- und Konstruktionszeichnungen für die Häuser unserer Kunden am CAD-Programm zeichnen. 7 Schreiner werden in der Designschreinerei ausgebildet. Auch ein Zimmerer wird zu uns kommen. Die beiden Berufsgruppen stellen unseren künftigen Nachwuchs in der Hausproduktion. Ein Mechatroniker wird vorbereitet auf Tätigkeiten in der Instandhaltung, denn für unsere vielen Produktionsanlagen brauchen wir Fachkräfte mit Wissen aus dem elektronischen und mechanischen Themen- und Aufgabenfeldern. Die 3 neuen Industriemechaniker-Azubis durchlaufen die Abteilungen Schlosserei, Blechbearbeitung und Anlagenbau. Für die Wartung der rund 200 betriebseigenen Fahrzeuge erhält die KFZ-Werkstatt einen neuen Lehrling KFZ-Mechatroniker. Wir freuen uns auf 3 neue Azubis in dem so wenig bekannten Ausbildungsberuf Holzbearbeitungsmechaniker. Sie werden in unserer Holzindustrie für Nachschub des wichtigsten Rohstoffes für SchwörerHäuser sorgen. Sie kommen im Sägewerk, der 3-S-Platten-Produktion, in den Holztrockenkammern und der Brettschichtholzproduktion zum Einsatz. Eine Fachinformatikerin wird mit unseren EDV-Spezialisten für optimale elektronische Datenflüsse sorgen. In der Verwaltung erwarten die Sachbearbeiter in den verschiedensten Abteilungen 5 neue kaufmännische Azubis und eine BWL-Studentin der DHBW Ravensburg, sowie eine DHBW Studierende im Steuer- und Prüfungswesen. Ein Ingenieurstudierender wird ausgebildet, damit er bei der Lösung von technischen Herausforderungen der Zukunft beim Hausbau helfen kann.
Ich freue mich auf die Neuen und bin bestimmt so aufgeregt wie die Jugendlichen selbst. Der 01. September bedeutet auch für mich einen Neustart. Ich bin gespannt was uns in diesem Ausbildungsjahr alles erwartet. In jedem Fall können die neuen Azubis auf mich und die Ausbilder zählen.
Internationale Bauausstellung (IBA)
| Jasmin Neuburger 23. August 2010 6 Kommentare |
Im Jahr 2013 wird sowohl die Internationale Bauausstellung als auch die Internationale Gartenausstellung in Hamburg-Wilhelmsburg stattfinden. Dafür hat die IBA letztes Jahr verschiedene Wettbewerbe für Architekten ausgeschrieben. Zusammen mit dem Architekturbüro Prof. Fusi & Ammann aus Hamburg haben wir in der Kategorie „Smart Price Houses“ gewonnen. Unter „Smart Price“ werden Strategien zum kostengünstigen Bauen verstanden, welche die Vorteile aus den Bereichen Vorfertigung und Automatisation intelligent einsetzen, um eine ästhetisch anspruchsvolle und zeitgemäße Architektur zu schaffen.
Bereits nächstes Jahr werden wir mit dem Bau eines Mehrfamilienhauses beginnen, das die große Produktpalette der gesamten SchwörerGruppe zeigt. Wie beispielsweise die neu entwickelte Variax Pro Decke, HBV-Decken, Frischluft-Heizsystem, Fertigbäder etc.
Das neue Wohnhaus wird mit 6 unterschiedlichen Eigentumswohnungen errichtet, die zwischen 45 m² und 140 m² groß sind. Das Gebäude ist im Standard eines KfW-Effizienzhauses 55 geplant.
Die Bauausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, Antworten auf den Wohnungsbau im 21. Jahrhundert zu geben. In diesem Sinne soll diese Bauausstellung zu den „Case Study Houses“ des 21. Jahrhunderts werden und die Herausforderungen unserer Zeit in Bezug auf die Nachhaltigkeit des Bauens und Zusammenlebens in unterschiedlichen Themenbereichen modellhaft umsetzen und weiterentwickeln.
Was darf Ihrer Meinung nach bei einem Zukunfts-Bau im 21. Jahrhundert nicht fehlen?
Bodengutachten – warum?
| Manfred Hölz 18. August 2010 1 Kommentar » |
Das lang ersehnte Traumhaus soll realisiert werden. Alles wird geplant, vom Badmöbel, Spiegelnische, Garderobe, Steckdosen – sogar Schränkchen und Möbel werden aus Papier ausgeschnitten und auf dem Plan verschoben – alles soll ja schließlich perfekt werden! Aber was für ein Fundament gebraucht wird, welche Gründungsmaßnahmen infolge schlechten Bodeneigenschaften notwendig werden können – hierüber macht man sich allzu oft keine Gedanken. Wie oft wird in Zitaten und Sprichwörtern davon berichtet, wie wichtig ein solides Fundament ist, auf dem später alles aufbaut. Wenn Sie sich kurz die Zeit nehmen und darüber nachdenken, fallen Ihnen sicher schnell mal 3 oder 4 Zitate ein.
Wie kommen Sie zu diesen Informationen? Dazu muss ein/e Fachmann/-frau für Bodenkunde und Geologie herangezogen werden. Ein/e Geologe/-in kann mittels Baugrunduntersuchungen feststellen, was Sie im Untergrund Ihres Bauplatzes erwartet und berät in seinem/ihrem “Baugrundgutachten“, einem schriftlichen Bericht über evtl. erforderliche Maßnahmen. Es kommt mit unter auch vor, dass sich bei einer solchen Baugrunderkundung herausstellt, das die Baugrundverhältnisse durchaus gut oder akzeptabel sind und nicht die im Bebauungsplan empfohlene weiße Wanne notwendig wird. Es führt also nicht zwangsläufig zu Mehrkosten.
Immer häufiger werden Baugebiete erschlossen, die man vor Jahren noch als „nicht ratsames Bauland“ bezeichnet hat. Bei der Frage „Warum?“ zeigt sich sehr oft, es liegt am Untergrund.
Wer heute sein Eigenheim mit einer Unterkellerung aufwertet, sich für mehr Wohnraum, evtl. Büro oder gar Kinderzimmer zum Gartengeschoss entschließt oder auch nur Staufläche haben möchte, muss sich mit seinem Grundstück auseinander setzen.
Wie sind die Bodenverhältnisse – tragfähig – versickerungsfähig – für Geländegestaltung wiederverwendbar usw. In fast allen Baugebieten wird der Einbau einer Drainage nicht mehr erlaubt, da die nicht vorhersehbare Wassermenge die Kläranlage zusätzlich belastet und die Kommunen die Abwasserreinigung auf die Haushalte wiederum umlegen müssten. Damit rückt das Thema Baugrund wieder ins Rampenlicht.
“Was erwartet uns beim Aushub und wie muss im Vorfeld die Konzeption der Kellerabdichtung gewählt werden?“ – Basiskeller – “Weiße Wanne“ – “Schwarze Wanne“ ?
Der Basiskeller mit Streifenfundamenten, Abdichtung der Wände gegen Erdfeuchte und einer Drainage – oder doch die “Weiße Wanne“ – wasserundurchlässig, nur als Nutzkeller oder doch die “Schwarze Wanne“ als wasserdichte Ausführung für eine höherwertige Nutzung wie Wohnräume oder Büro?
Sie sehen schon, da gibt es einiges zu entscheiden, das vom zu erwartenden Baugrund abhängt.
Wir empfehlen Ihnen dringend: Nutzen Sie das Fachwissen der Geologen und stellen Sie Ihr Traumhaus auf ein solides Fundament.
Mehr zum Thema Kellerabdichtung folgt im nächsten Beitrag.
Urlaubszeit = Handwerkerzeit
| Jochen Renner 16. August 2010 Keine Kommentare » |
Es ist besonders auffällig, wie oft wir in der Urlaubszeit von SchwörerHaus Kunden angerufen werden, welche bereits mehrere Jahre zufrieden in einem SchwörerHaus wohnen und derzeit werterhaltende Maßnahmen oder kleinere Reparaturarbeiten durchführen. Wie Herr Geiselhart in seinem Beitrag (http://blog.schwoererhaus.de/index.php/qualitatsmanagement/) bereits ausgeführt hat, legen wir bei der Auswahl unserer Produkte bereits den Grundstock für eine lange Lebensdauer unserer Gewerke. Dennoch ist es unumgänglich, durch werterhaltende Maßnahmen einen ausreichenden Schutz und eine optimale Funktionalität zu gewährleisten. Zum Beispiel bei Fensterbeschlagsteilen sollte durch gelegentliches Fetten (etwa einmal jährlich) die gewünschte Leichtgängigkeit erhalten bleiben, um so einem vorzeitigen Verschleiß vorzubeugen. Besonders bei bewitterten Bauteilen wie Außenfassade, Fenster und Türen ist eine regelmäßige Kontrolle und ein Widerholungsanstrich erforderlich. Nur dadurch erreichen Sie –neben der optischen Gestaltung – auch einen entsprechenden Witterungsschutz, welcher langfristig gesehen kostenintensive Reparaturen vermeidet.
Einen Überblick über die zu erwartende Lebensdauer einzelner Bauteile können Sie bei der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) e.V. unter
http://www.baufoerderer.de/bauberatung/pdf/bauberatung_3_3_1_3.pdf einsehen.
In den Bauunterlagen wie z.B. Bau- und Ausstattungsbeschreibung oder Bemusterungsprotokoll versuchen wir, möglichst viele Informationen zu hinterlegen, damit Sie auch später darauf zurückgreifen können. Sollte etwas unklar sein, so stehen wir Ihnen im Kundendienst bei Rückfragen selbstverständlich zur Verfügung. Auch wenn beim täglichen Gebrauch etwas kaputt geht, helfen wir gerne bei der Ersatzteilbeschaffung und dies gelingt uns in den meisten Fällen bis zurück zu Häusern aus den Anfangsjahren. Ist dies einmal nicht möglich, so wollen wir Ihnen zumindest eine Alternative anbieten können.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Hilfe benötigen.
Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien: Neubau von Förderung ausgeschlossen
| Helmut Maier 11. August 2010 Keine Kommentare » |
Die Bauindustrie hatte eigentlich erwartet, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages, das seit Mai 2010 vorläufig ausgesetzte Marktanreizprogramm “Erneuerbare Energien” wieder für “Alle” freigeben würde.
Seit Mitte Juni können zwar wieder Anträge gestellt werden – aber nicht für Neubauten! Es gibt also bei Neubauten keine Förderung mehr für Solaranlagen, Wärmepumpen und Pelletheizungen.
Jetzt konzentriert sich der Neubaumarkt auf die Effizienzhäuser 40, 55 und 70. Hier sind die Schwörer KfW-Effizienzhäuser 55 und 40 mit der Frischluftheizung, durch den Tilgungszuschuss mit bis zu 5000,-€, besonders interessant.
Ausschreibungen und Vergabe für die Erd-, Kanal- und Betonarbeiten
| Anke Armbruster 6. August 2010 3 Kommentare |
Den ersten Kontakt mit der Kellermontageabteilung erhalten unsere Bauherren zu Beginn der Ausschreibung. Nachdem die Vorabzugspläne bei der Firma SchwörerHaus eingegangen sind, nehmen wir die Ausschreibung für Erd-, Kanal- und Betonarbeiten vor.
In einer ersten Information erhalten unsere Bauherren eine Auflistung der Bauunternehmer die sich in der näheren Umgebung des Bauortes befinden. In unserem Adressenstamm befinden sich derzeit ca. 8.000 Bauunternehmer. Für jedes einzelne Bauvorhaben werden im Durchschnitt ca. 10 Bauunternehmer angeschrieben und um eine Angebotsabgabe gebeten. Auf Grund der steigenden Konjunktur erhalten wir zur Zeit leider nur ca. 3-4 ausgefüllte Leistungsverzeichnis zurück.
Bei der Ausschreibung wird ein Leistungsverzeichnis an die Bauunternehmer gesendet. Das Leistungsverzeichnis basiert auf einem Standard-Keller und beinhaltet sehr viele zusätzliche Arbeiten die zum Teil auch vorsorglich angefragt werden und in einem Normfall nicht alle ausgeführt werden. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass es sehr von Vorteil ist, das Leistungsverzeichnis umfangreich zu gestallten. Sollte es vor Ort zu unerwarteten Problemen kommen, ist dieser Preis für die Ausführung bereits vorhanden und es muss kein zusätzliches Nachtragsangebot von dem beauftragten Bauunternehmer erstellt werden.
Nach Erhalt der ausgefüllten Leistungsverzeichnisse senden wir diese an den jeweiligen Bauherren mit der Bitte um die Entscheidung für einen Bauunternehmer. Dieser ausgewählte Bauunternehmer wird die Erd-, Kanal- und Betonarbeiten an seinem Bauvorhaben ausführen.
Nach der Entscheidung wird ein zweigeteilter Bauvertrag ausgearbeitet. Ein Vertrag ist für unsere Bauherren, die diesen unterzeichnen und an den Bauunternehmer weiterleiten. Hiermit werden die Erd-, Kanal- und Betonarbeiten bei der Kellerausbaustufe 3 außerhalb der Bodenplatte beauftragt. Alles weitere wie die Kellerbodenplatte und die Kanalisation unterhalb der Bodenplatte wird von der Firma SchwörerHaus KG beauftragt.
Ich hoffe Ihnen einen kleinen Einblick über die Ausschreibung und Vergabe für die Erd-, Kanal- und Betonarbeiten gegeben zu haben. Bei Fragen stehen ich und meine Kollegen gerne für Sie beratend zur Seite.
Bauherren – Eigenleistungen
| Richard Geiselhart 3. August 2010 1 Kommentar » |
Da ich bei SchwörerHaus für die Qualitätssicherung zuständig bin, komme ich auch mit vielen Kunden ins Gespräch. Dabei werden dann immer wieder viele Fragen zu Materialien gestellt, denn Kunden möchten bei ihrem Eigenheim oft auch selbst mit anpacken und damit Geld sparen. So kommen häufig Fragen, wie man es richtig macht und welche Materialien man verwenden sollte bzw. welche Voraussetzungen bei der Produktauswahl zu beachten sind.
Die meisten Arbeiten, die Bauherren gerne selbst machen wollen, sind die Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Hier lassen sich mit wenig Gerätschaften einige Arbeiten in Eigenregie herstellen und der Kunde kann so seinen Maßstab an Qualität selbst festlegen. Ich möchte an dieser Stelle kurz auf das Thema der Wandbeschichtung eingehen, denn viele Bauherren wählen aus optischen Gründen gestrichene Wandflächen oder flächige Putze und Spachteltechniken aus den unterschiedlichsten Formen und Farben aus. Hierbei wird leider sehr oft nicht berücksichtigt, dass sich Wände (egal ob in Massiv- oder Holzbauweise) bewegen. Durch die dünnen Putze und Farbbeschichtungen werden diese Bewegungen nicht aufgenommen und es führt zu feinen Rissen in der Endbeschichtung, was man natürlich optisch erkennen kann und sich dann fragt, woher das jetzt kommt. Um dies zu verhindern, muss zuerst eine Entkopplungsschicht in Form einer aufgeklebten Armierungsschicht auf den Wandflächen aufgebracht werden, bevor dann der Endbelag eingebaut wird. Dadurch werden die Bewegungen zwischen Wand und dem Endbelag aufgenommen und der optische Endbelag bleibt rissfrei. Ein kleiner aber wichtiger Punkt, den man optisch nicht sieht, der aber das Endergebnis langfristig schön bleiben lässt.
Ich wünsche mir, dass viele Bauherren diesen Bericht lesen und diese Information auch in ihre Überlegungen mit einbeziehen und ich würde mich freuen, wenn es hierzu auch Rückmeldungen oder Fragen gibt.
Zusammenarbeit mit Architekten
| Franca Wacker 29. Juli 2010 8 Kommentare |
Unsere Bauherren kommen aus ganz Europa. Überall ist uns die gestalterische und genehmigungstechnische Betreuung durch einen Architekten vor Ort sehr wichtig. Denn nur ein Architekt vor Ort kennt sich mit den lokalen baurechtlichen Vorschriften aus und kann entsprechend fachkundig beraten.
Doch wie hält die Firma SchwörerHaus Verbindung mit dieser Vielzahl von Architekten (derzeit sind es über 100 Architekten, die mit SchwörerHaus arbeiten)? Wie wird man überhaupt „SchwörerHaus-Verbindungsarchitekt“?
Der Erstkontakt erfolgt in der Regel über den Schwörer-Verkaufsberater vor Ort. Es ist schließlich wichtig, dass Verkaufsberater und Architekt ein gutes Beratungsteam für den Bauherren bilden. Möchte ein Verkaufsberater mit einem neuen Architekten zusammenarbeiten, schlägt er ihn zur „Einschulung“ vor. Nach Prüfung der allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen (Eintragung in eine Architektenkammer, Nachweis des erforderlichen Versicherungsschutzes) erhält der neue Architekt eine Schulung über spezifische Besonderheiten der SchwörerHaus Konstruktion sowie über unser Frischluftheizsystem und andere technische Besonderheiten in unserem Hauptwerk in Oberstetten. Ausführlich werden die neuen Architekten auch in unsere interne Ablauforganisation und in notwendige Formulare eingewiesen. Abgerundet wird die Zeit in Oberstetten mit einer Führung durch unser Werk und durch unser Ausstattungszentrum.
Über ein Informationsportal werden unsere Verbindungsarchitekten auch nach der Einschulung regelmäßig informiert. Für Fragen, Anregungen und beispielsweise Vorabprüfungen haben unsere Verbindungsarchitekten einen festen Ansprechpartner im Hauptwerk in Oberstetten.
Ungefähr einmal im Jahr findet unser Architektentag statt. Dieser dient zur Vorstellung technischer Neuerungen der SchwörerHaus KG, zum Erfahrungsaustausch und natürlich zur Pflege des persönlichen Kontaktes.
Was bedeutet die Zusammenarbeit der Firma SchwörerHaus mit den Verbindungsarchitekten für unsere Bauherren?
Unser Verkaufsberater kann den Kunden einen Architekten empfehlen, mit dem er meistens schon viele Jahre zusammenarbeitet und der sich im Ablauf der Firma SchwörerHaus gut auskennt.
Unsere Kunden haben dadurch einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort, der sich mit den Gegebenheiten des jeweiligen Grundstückes und den örtlichen Vorgaben auseinandersetzt und der unter Umsetzung der individuellen Wünsche und Vorstellungen das „Traumhaus von SchwörerHaus“ entstehen lässt.
Natürlich arbeiten wir auch mit Architekten zusammen, die von unseren Kunden ausgewählt wurden und vorher noch nie ein Schwörer Haus geplant haben.
Modernisierungen
| Markus Amann 26. Juli 2010 Keine Kommentare » |
Rund 90% der deutschen Eigenheimbesitzer verschönern ihre Wohnung oder ihr Haus kontinuierlich. Dies beschränkt sich keineswegs nur auf den Kauf neuer Möbel oder das Aufhängen neuer Gardinen. Es werden neue Böden verlegt, Zwischenwände eingezogen oder neue Tapeten angebracht.
In den ersten Jahren nach der Fertigstellung eines Hauses gibt es noch wenig zu tun. Vielleicht lässt man noch eine Markise anbringen, ein Vordach montieren oder einen Kellerraum ausbauen. Auch diese Maßnahmen sind Modernisierungen, durch die Sie den Wert eines Hauses steigern können.
Bei älteren Häusern stellt sich häufig die Frage nach einer energetischen Sanierung der Gebäudehülle, Grundrissveränderungen oder Komplettsanierungen im Innenbereich. Wie beispielsweise bei dem folgenden Kundenhaus, bei dem wir ein älteres SchwörerHaus aus dem Jahr 1972 durch den Einbau einer neuen Heizung, den Austausch der Fenster sowie eine komplette Isolierung der Gebäudehülle energetisch auf Neubauniveau gebracht haben. In diesem Zuge wurde auch der Wohnraum im Dachgeschoss durch eine Satteldachgaube vergrößert.
Vorher:
Nachher:
Wir beraten unsere Kunden gerne vor Ort und stehen mit Rat und Tat zur Seite, um die bestmögliche Lösung zu finden.
Bei größeren Umbaumaßnahmen können wir uns den Vorteil, alles aus einer Hand ausführen zu können, zu Nutze machen. Da wir alle Baugewerke beschäftigen, können wir die Monteure so einplanen, dass die Bauzeit sehr kurz gehalten werden kann.
Auch der hohe Vorfertigungsgrad in unseren Werken ist ein großer Vorteil und trägt dazu bei, die Bauzeit sowie die Montagekosten so gering wie möglich zu halten.
Gerne realisieren wir individuelle Lösungen, die speziell auf den einzelnen Kunden abgestimmt sind.
Welchen Modernisierungs-Wunsch haben Sie für Ihr Haus? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
Kontrollierte Wohnraumlüftung in der sommerlichen Nutzung
| Albrecht Schwarz 23. Juli 2010 Keine Kommentare » |
Die Extreme werden immer größer. Wer hatte nach solch einem Winter bzw. nicht vorhandenem Frühjahr geglaubt, dass es so schnell zu derartigen Hitzewerten kommt. Lüftungsanlagen versprechen eine Ganzjahresnutzung.
In den zurückliegenden und aktuell extrem heißen Tagen werde ich immer wieder gefragt , wie das System bei hochsommerlichen Witterung anzuwenden ist.
Hier unsere Empfehlung:
Eine Beschattung der Fensterflächen von außen (Rollladen, Schiebe- oder Fensterläden) ist das Wichtigste.
Fast jeder kennt dieses Bild von den Urlaubsfahrten in die südlichen Länder. Scheint die Sonne auf die Glasfläche, liegt der Wärmeeintrag bei ca. 800 W/m² (!). In den zurückliegenden Jahren wurde darauf geachtet, dass Gebäude mit den Wohnräumen soweit möglich „südorientiert“ ausgerichtet werden. Einen solchen Wärmeeintrag kann nur die Beschattung von außen verhindern.
Daher die ganz klare Empfehlung, die der Sonne ausgerichteten Fensterflächen frühzeitig zu beschatten. Denn ist die Wärme erst mal im gut gedämmten Haus, sind erhebliche Leistungen nötig, die Wärme wieder aus dem Haus zu bringen.
Eine weitere Möglichkeit ist es, die Lüftung manuell oder über das Tagesprogramm so einzustellen, dass während den Tageshöchsttemperaturen der Luftaustausch deaktiviert wird. Die versäumte Lüftung sollte dann, wenn die Außentemperaturen wieder abgekühlt sind – also in den frühen Abendstunden – durch eine höhere Lüfterstufe, z.B. Stufe 3, nachgeholt werden. Gerne kann diese Betriebsart die ganze Nacht hindurch betreiben werden.
Die automatische Bypassfunktion oder eine so genannte Sommer-Leer-Kassette tun ein übriges, dass die kühlere Nachtluft nicht mit Wärmerückgewinnung versehen wird (Leerkassetten können bei fast allen SchwörerHaus WGT’s nachgerüstet werden).
Der “Schwörer WärmeDirektHaus – Kunde“ hat den Vorteil, die im Basisgerät enthaltene „Kühlfunktion“ zum aktiven Ankühlen der Zuluft zu nutzen.
Wer sich beim Hausbau bereits für einen Erdrohrwärmetauscher entschieden hat, erreicht an schwülheißen Tagen eine weitere, wunderbare Möglichkeit, die Luft vor der Einbringung ins Gebäude entsprechend anzukühlen. Aufzeichnungen ergeben, dass beim Ankühlen der Zuluft bis zu 10° möglich sind.
Auch eine Möglichkeit kann der Sommer-Abluftbetrieb sein. Dazu ist es notwendig, dass einige Fenster mindestens gekippt sein müssen. Ganz positiv auf das Raumklima wirkt es sich aus, die frische Luft über die Kellerebene zu holen. Natürlich müssen Kellerfenster und die Kellerabgangstüre geöffnet sein.
Bestimmt hat jeder Anwender seine eigenen Erfahrungen, die uns natürlich interessieren. Mit den vorgenannten Argumenten wollten wir unsere Erfahrungen auch als Tipps weitergeben. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!
Unser Trainer kommt im Fernsehen…
| Jasmin Neuburger 21. Juli 2010 7 Kommentare |
Vor ca. 2 Jahren haben wir mit der Entwicklung des SchwörerTrainers begonnen, mit dem die beim Trainig erzeugte Energie für die Erwärmung des Brauchwassers verwendet werden kann.
Die Idee kam von unserem Chef Johannes Schwörer. Er hatte beim Training auf seinem Hometrainer festgestellt, dass dieser für den Widerstand der verschiedenen Leistungsstufen Strom benötigt (elektrische Bremse) - obwohl beim Training ja wertvolle Energie erzeugt wird. Daraufhin haben unsere Elektriker im Haus den SchwörerTrainer entwickelt, der von Anfang an ins neue Haus eingeplant werden kann.
Neben der erzeugten Energie, die zur Erwärmung des Brauchwassers verwendet wird, kann auch die erhöhte Wärme, die die Bewohner beim Sport abstrahlen, genutzt werden (Anmerkung: beim Sport wird bis zu 4 mal mehr Wärme über den Körper abgegeben). Diese Wärme wird über die kontrollierte Wohnungslüftungsanlage zurückgewonnen.
Vor ca. einem halben Jahr haben wir mit der Serienfertigung begonnen und konnten inzwischen ca. 100 Trainer verkaufen.
Besonders freut uns, dass heute das Bayerische Fernsehen bei uns zu Besuch war und eine Reportage über den Trainer gedreht hat. Ein Interview mit Herr Schwörer wurde während seines Trainings aufgenommen (eine beachtliche Leistung bei diesen Temperaturen heute!!!).
Die Reportage wird am kommenden Montag, 26. Juli um 21.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt (Wirtschaftsmagazin “Geld & Leben”).
Weitere Infos über den Trainer finden Sie auch hier.
Hausmontagetrupps
| Carolin Baisch 21. Juli 2010 Keine Kommentare » |
Zur Zeit haben wir 60 Montagetrupps, die aus ca. 3-5 Monteure bestehen. Die Mitarbeiter sind aus ganz Deutschland und sind ausgebildete Handwerker wie Schreiner, Zimmermann, Elektroinstallateur, Maler oder Heizungs- und Sanitärinstallateur.
In Sachen Hausmontage sind sie Experten, denn durch die zum Teil jahrelange Beschäftigung bei der Firma SchwörerHaus haben sie ein großes Spektrum an Schwörer-Fachwissen erlangt und die verschiedensten Erfahrungen mit dem Bau von individuell gestalteten SchwörerHäusern gemacht. Zusammen sind sie ein eingespieltes Team.
In jedem Trupp gibt es einen Truppführer, der die Verantwortung über die Hausmontage hat. Er organisiert unter anderem die Abrufe der Materialien und sorgt dafür, dass die Abnahme auf den geplanten Termin eingehalten wird.
Er ist im ständigen Kontakt zur Montageabteilung im Innendienst. Durch diese Kommunikation ist es uns möglich, einen reibungslosen Ablauf ohne Probleme und Verzögerungen zu garantieren.
Jede Woche montieren unsere Kolonnen europaweit ca. 15 neue SchwörerHäuser. Der Aufbau des Hauses dauert ca. 1-2 Tage. Wie lang die komplette Montage eines SchwörerHauses dauert, hängt von vielen Faktoren ab, von der Größe des Hauses, der Ausstattung, ob Eigenleistung oder ob das Haus schlüsselfertig von uns erstellt wird. In der Regel dauert die Montagezeit zwischen 3 und 8 Wochen.
Während dieser Bauphase ist der Truppführer bzw. der Bauleiter der Ansprechpartner für unsere Kunden.
Bei spezieller Ausstattung, zum Beispiel bei aufwendigen Fliesen- oder Malerarbeiten, beauftragen wir noch qualifizierte Partnerunternehmen, die auf diesen Gebieten spezialisiert sind. Mit unseren Partnerunternehmen pflegen wir schon über Jahre gute und vertraute Geschäftsbeziehungen. Deshalb können wir uns auch darauf verlassen, dass die Arbeiten gewissenhaft und qualitativ hochwertig ausgeführt werden.
Denn für unsere Kunden möchten wir nur die beste Qualität.
Ökologischer Produktionsprozess
| Anton Bohner 19. Juli 2010 Keine Kommentare » |
In unserem Werk Oberstetten betreiben wir seit der Gründung schon immer eine umweltfreundliche Heizung mit Holzresten aus der Produktion. Nachdem der Bedarf an Wärme für Produktionsprozesse immer größer wurde, haben wir uns im Jahre 1995 entschlossen, ein Kraftwerk zu erstellen, in dem wir nicht nur Wärme, sondern auch gleichzeitig Strom erzeugen.
Die Anlage hat folgende Daten:
Maximale Feuerungswärmeleistung 15 MW
Elektrische Leistung 3,5 MW
Die in der Genehmigung geforderten Werte (wie beispielsweise Staub) konnten wir dank der von uns eingesetzten Filtertechnologie (Elektrofilter) weit unterschreiten:
Bereits im Jahre 2001 zeichnete es sich ab, dass der Wärmebedarf weiter steigt, Hintergrund war der Ausbau unseres Holzwerkes. Somit wurde eine zweite Anlage geplant, die 2002 in Betrieb ging.
Diese Anlage hat folgende Daten:
Maximale Feuerungswärmeleistung 15 MW
Elektrische Leistung 5,5 MW
Dank weiter verbesserter Filtertechnologie (jetzt auch noch mit Gewebefilter) können wir auch hier die genehmigten Werte weit unterschreiten (wie z.B. Staub auf 3 mg):
Eine kontinuierliche Messung der Abgaswerte mit Übertragung an das Regierungspräsidium ist eingebaut; dies erhöht auch bei uns die Sicherheit.
Die Biomasse-Heizkraftwerke komplettieren den umweltfreundlichen Produktionsprozess in unserem Werk.
Das verstehen wir unter Nachhaltigkeit!
Trend: klein und fein
| Carola Kochner 16. Juli 2010 Keine Kommentare » |

Dazu schrieb mir Herr Siegenthaler: ” Hallo Frau Kochner, …ja, wir haben von vorneherein individuell geplant, obwohl es eine Doppelhaushälfte ist und wir haben versucht darauf zu achten, dass jeder Raum einen guten Schnitt und viel Licht hat. Was sehr geholfen hat, ist der nahezu quadratische Hausgrundriss (da klappt die Raumaufteilung immer irgendwie harmonischer, besser) und dass wir im EG darauf verzichtet haben noch ein zusätzliches Zimmer reinzuquetschen. So ist das EG für die Größe des Hauses einigermaßen großzügig geworden…”Sonnige Grüsse
Tipps – Rechnung & Steuern
| Elisabeth Schuster 15. Juli 2010 Keine Kommentare » |
Viele Kunden machen sich während der spannenden Vorbereitungsphase ihres Hausbaus umfassende Gedanken, wie sie ihr zukünftiges Heim gestalten und einrichten werden. Wie soll es sich optisch darstellen, welche Einrichtung soll gewählt werden usw. …
Leider wird in dieser aufregenden Zeit, in der so viele Entscheidungen getroffen werden müssen, oft vergessen sich darüber Gedanken zu machen, ob das neue Haus ausschließlich privat oder aber evtl. teilweise gewerblich genutzt werden soll. Dies sollte jedoch bei Vertragsabschluss geklärt und ggf. mit dem steuerlichen Berater besprochen sein. Leider kommt es immer wieder vor, dass Kunden die mit uns einen Hauskaufvertrag geschlossen haben, im Nachhinein wünschen, dass die Rechnungsstellung an eine andere Person oder an nur einen Vertragspartner gestellt werden soll. Beachten Sie aber bitte, dass wir die Rechnung ausschließlich an den oder die im Vertrag benannten Personen stellen können. Denken Sie z.B. auch beim Bestellen einer Photovoltaikanlage daran, dass damit ein Gewerbebetrieb eröffnet wird, d.h. Auftraggeber dieser Photovoltaikanlage wird Gewerbetreibender mit diversen steuerlichen Vorteilen und Verpflichtungen.
Unser Wunsch wäre, dass Sie sich vor Vertragsabschluss auch Gedanken über die zukünftigen Eigentums- und Nutzungsverhältnisse machen. Gerne beantworten wir Ihre Fragen zu diesen Themen und bedanken uns für Ihr Interesse.
Personalentwicklung 2010
| Klaus Kornberger 13. Juli 2010 Keine Kommentare » |
Nachdem wir in den vergangen zwei Jahren im Bereich der Neueinstellungen eher zurückhaltend agierten, versuchen wir seit Beginn des Jahres wieder vermehrt unseren Mitarbeiterstamm gezielt mit Facharbeitern der entsprechenden Berufsgruppen zu verstärken.
In der Zeit vom 01.01.2010 bis 31.07.2010 haben wir über 60 Neueinstellungen in allen Bereichen vorgenommen. Natürlich werden derzeit hauptsächlich Facharbeiter für den Bereich der Montage gesucht. Leider lässt jedoch die Reisebereitschaft von möglichen Mitarbeitern immer mehr nach und es wird immer schwieriger für diesen Bereich geeignetes Personal zu finden. Dies ist eigentlich sehr schade, da ich der Überzeugung bin, dass die Montagetätigkeit verbunden mit den Anforderungen auf den Baustellen gerade für junge Facharbeiter eine sehr gute Möglichkeit ist, ihre fachlichen Kenntnisse zu erweitern.
Gerne stehe ich hier interessierten Menschen bei Fragen Rede und Antwort und freue mich über entsprechende Gespräche. Nur durch solche Gespräche können wir bzw. ich Erkenntnisse gewinnen, welche Anforderungen von uns zu erfüllen sind, damit wir die für die Montage so wichtigen, qualifizierten Mitarbeiter gewinnen und vor allem langfristig an unser Unternehmen binden können. Für Ihre Anregungen und Beiträge danke ich Ihnen ganz herzlich und hoffe auf einen konstruktiven Austausch.
Weiter Informationen und aktuelle Stellenangebote finden Sie auch auf unserer Homepage im Bereich Unternehmen – Beruf und Karriere.
Qualität im ganzen Haus
| Peter Traut 8. Juli 2010 Keine Kommentare » |
Von unseren Verkaufsberatern werde ich immer wieder darauf angesprochen, ob wir denn nicht billigere Häuser bauen können. Es gäbe Mitbewerber, die ein Haus von ähnlicher Größe zu einem wesentlich billigeren Preis anbieten würden.
Billiger geht immer, jedoch nicht zur gleichen Qualität. Ich bin sicher, dass kein Hersteller in der Lage ist, das gleiche Haus wie Schwörer mit den identischen Eigenschaften und Ausstattungsmerkmalen zu einem günstigeren Preis herzustellen.
Einige besondere Merkmale von SchwörerHäusern:
1.) Die Verwendung unserer zementgebundenen Holzwerkstoffplatte bringt inVerbindung mit einem patentierten Herstellungsverfahren ein absolutes Alleinstellungsmerkmal im Schallschutz und bietet Sicherheit in der Dauerhaftigkeit der Fassade.
2.) Die komplette Dachkonstruktion wird aus Leimholz hergestellt. Das bringt höhere Stabilität und verhindert Wärmebrücken, weil sich keine Dachsparren verziehen bzw. verdrehen. Gelegentlich wird von Mitbewerbern auch von Leimholz gesprochen, jedoch oftmals nur eine Firstpfette damit ausgeführt.
3.) Sämtliche Innenwände, ob tragend oder nicht tragend, sind mit dem gleichen doppellagigen Wandaufbau mit Holzwerkstoffplatte 16 mm zuzüglich Gipskartonplatte ausgestattet. Das bringt Stabilität und erleichtert an jeder Stelle das Befestigen von Hängeschränken.
4.) Die Rollläden aus Aluminium mit ausgeschäumten Hohlräumen verlängern deutlich die Haltbarkeit und das optische Aussehen.
5.) Die Dacheindeckung mit Tonziegeln dient ebenfalls der Werterhaltung des Gebäudes.
Diese Liste kann noch lange fortgesetzt werden.
In all diese Maßnahmen stecken wir Geld. Das tun wir nicht nur, um unser Produkt zu verteuern, sondern wir sehen darin den dauerhaften Nutzen des Bauherrn. Alle diese Maßnahmen haben eines gemeinsam: Erhöhung des Wohnkomforts, auch im Interesse des gesünderen Wohnens, der geringen Unterhaltungsaufwendungen und der Werthaltigkeit.
Das tun wir nicht für uns, sondern für unsere Kunden.
Wir könnten vieles weglassen. Es wird dann billiger, jedoch auch schlechter.
Interessant sind immer Preisvergleiche mit Leistungen, die auch wirklich vergleichbar sind.
Ein genauer Vergleich der angebotenen Leistungen und Eigenschaften lohnt im Interesse der richtigen Entscheidung. Wir laden Interessenten gerne zu einer Werksbesichtigung und Besichtigung unseres Ausstattungszentrums ein.
Ihre Meinung interessiert mich und ich freue mich auf eine rege Diskussion.
3D-Visualisierungen
| Markus Schwörer 6. Juli 2010 18 Kommentare |
Die dreidimensionale Darstellung von Objekten und Produkten bei der Planung und Vermarktung hat zunehmend an Bedeutung gewonnen. Besonders in der Architektur ist der Einsatz von 3D-Visualisierungen bei größeren Projekten (Städteplanung, Gewerbebauten etc.) kaum noch wegzudenken. Ein weiterer Hype erlebt die Branche gerade durch das dreidimensionale Kino. Die Filme Toy Story 3, Avatar oder Alice im Wunderland sind wahre Kassenschlager.
Die Vorteile und Möglichkeiten dieser Modelle liegen auf der Hand: erhöhte Flexibilität in Materialauswahl und Beleuchtungsvarianten, realitätsnaher Eindruck durch virtuelles Begehen, Gebäudeplanung …
Ein Problem bei dieser Art der Projektvisualisierung besteht darin, dass die für die Baudurchführung erstellten CAD-Daten meist für eine 3D-Visualisierung nicht ausreichend sind (nur 2D , keine Materialien, keine Beleuchtungsinformationen,…). Es ist also eine Nachmodellierung oder Aufbereitung der Grunddaten erforderlich, um eine virtuelle Ansicht eines Architekturentwurfs berechnen zu können. Dieser Aufwand erhöht sich entsprechend, falls das Umfeld des Objekts mit in die Darstellung einbezogen werden soll (Garten, Nachbarschaftsobjekte, Sonnenstand …). Es gibt etliche Softwareanbieter, die Programme anbieten mit denen Sie Ihr Traumhaus am PC „designen“ können. Sie werden dann jedoch feststellen, dass es halt doch nicht wie ein echtes „SchwörerHaus“ aussieht.
Meiner Meinung nach ist es mit den derzeitigen Systemen und mit einem vernünftigen Aufwand dem Vertrieb nicht möglich, eine für den Interessenten optisch ansprechende Darstellung des Gebäudes zu erreichen.
Dieses Fazit habe ich bewusst so provokant getroffen, um eine Diskussion in unserem Blog zu starten. Also dann mal los…
Schwörer Schallschutz-Konzept
| Christoffer Walcher 30. Juni 2010 6 Kommentare |
„Lärm macht krank“ – so das Ergebnis einer Studienauswertung im Forschungsverbund Lärm & Gesundheit im Auftrag der WHO. Bei Menschen, die durch Lärmbelästigung leiden, steigt das Risiko für Allergien, Herzkreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Migräne erheblich. Dazu das Umweltbundesamt anlässlich des Tags gegen Lärm am 28. April 2010: „Lärm stört nicht nur das subjektive Wohlempfinden und beeinträchtigt die Lebensqualität – er kann auch krank machen“. In einem weiterem Artikel aus “Die Welt” vom 18. März 2010 ist Lärm sogar Anlass Nummer eins für Streit unter Nachbarn! Auch der vor zwei Tagen in der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) erschienene Artikel “Musizieren ohne Nebenwirkungen”, in dem es um die Errichtung von schalldichten Räumen in Berlin, Frankfurt und Hamburgs Hafencity geht, zeigt, dass das Thema Schallschutz immer wichtiger wird.
Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, dem Thema Schallschutz im Fertighausbau noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken und haben ein umfassendes Schallschutz-Konzept entwickelt.
Dieses Konzept ist in seiner Art und Weise auf dem Markt bisher einzigartig und bietet neben den ideal abgestimmten Schallschutz-Konzepten “Basis” – “Plus” und “Komfort” den Kunden auch die Möglichkeit, durch individuell gestaltete Schallschutz-Maßnahmen auf seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse einzugehen.
Die einzelnen Pakete sind hinsichtlich des Luft- und Trittschallschutzes so aufeinander abgestimmt, dass dem Kunden einen über seinen Erwartungen hinaus entsprechender Schallschutz im Hause angeboten werden kann.
Schon in der Basis Ausstattung wird sehr viel Wert auf einen hohen Schallschutz gegen interne und externe Geräuschquellen gelegt. Dies wird mit Hilfe einer intelligenten Bauweise und durch durchdachte Konstruktionen im Zusammenspiel mit der Auswahl von hochwertigen Baustoffen realisiert. Hier soll im Speziellen der SchwörerHaus eigene zementgebundene Massivbaustoff “Cospan”, welcher als Plattenwerkstoff in allen Außenwänden und Geschossdecken eingesetzt wird, hervorgehoben werden. “Cospan” besteht aus naturbelassenem Holz und Zement und weist aufgrund dieser besonderen Zusammensetzung einen sehr hohen inneren Dämpfungsgrad auf, was sich wiederum ausgezeichnet im Luft- und Trittschallschutz auszeichnet.
Auf Wunsch des Kunden können nun entweder noch schalltechnisch höherwertigere Komponenten eingesetzt werden oder auf die speziell abgestimmten Schallschutz-Pakete “Plus” und “Komfort” zurückgegriffen werden. Die Hauptunterscheidungsmerkmale der einzelnen Pakete sind unterschiedliche Decken- und Wandkonstruktionen, mit denen der Tritt- bzw. Luftschall bestmöglichst gedämmt wird. Des weiteren werden in beiden Paketen zu den schutzbedürftigen Räumen wie zum Beispiel Schlaf- bzw. Kinderzimmer oder Büroräume Schallschutztüren in zwei unterschiedlichen Schallschutzklassen eingesetzt. Abgerundet werden diese Schallschutzpakete durch weitere entsprechend abgestimmte Bauteilkomponenten, die den erwartungsgemäßen Schallschutz realisieren lassen.
Was erwarten Sie von einem Fertighaus hinsichtlich des Schallschutzes?
Weitere Informationen zum Schwörer Schallschutz-Konzept erhalten Sie unter http://www.schwoererhaus.de/de/ihrvorteil/schallschutzkonzept
Schwörer BikeTeam
| Markus Amann 28. Juni 2010 1 Kommentar » |
Sommerzeit ist Schwörer BikeTeam-Zeit. In den vergangenen Wochen nahm das BikeTeam erfolgreich an verschiedenen Mountainbikerennen in der Umgebung teil. Am vergangenen Wochenende erst kamen zwei Fahrer vom Schwörer BikeTeam beim Bike-Event in Neufra – genauer dem 45 km Marathon – unter die besten zehn ihrer Altersklassen.
Entstanden ist das Bike-Team im Jahr 2008 aus einer Gruppe von Mitarbeitern der Firma SchwörerHaus im Zusammenhang mit dem Sponsoring bei einem der bekanntesten und beliebtesten Mountainbikerennen auf der Schwäbischen Alb und in Baden-Würtemberg, dem Albstadt-Bikemarathon.
Seit diesem Jahr haben wir einen kleinen Rennkalender und ich organisiere die Anmeldungen sowie die Koordination für die Rennen. Mittlerweile sind wir bei einigen Events mitgefahren und die Gruppe der Fahrer sowie der Ehrgeiz eines jedes Einzelnen wird immer größer.
Nicht nur Schwörer-Mitarbeiter sind am Start, sondern auch SchwörerHaus Besitzer und Kunden machen an den Rennen mit und sind ein Teil vom „Schwörer-Team“.
Wenn Sie nähere Infos möchten, dann melden Sie sich einfach:
telefonisch unter 07387/16-394 oder per Email an markus.amann@schwoerer.de
Ausstattungsberatung – Nützliche Tipps
| Hans Böhm 24. Juni 2010 3 Kommentare |
Immer wieder werde ich gefragt, wie man sich am Besten auf den Ausstattungstermin vorbereiten kann. Wir verschicken zusammen mit der Einladung zum Ausstattungstermin eine Checkliste, in der beispielsweise folgende Punkte enthalten sind:
Wo werden Möbel aufgestellt? Am Besten vor der Bemusterung in die Pläne einzeichnen, da die Platzierung der Lichtquellen, Anschlüsse etc. festgelegt werden. Dabei geben unsere erfahrene Ausstattungsberater auch nützliche Tipps.
Wo sollen Telefon, Fernsehanschlüsse und Steckdosen eingebaut werden?
Planen Sie Kabelfernsehen oder SAT-Anschluss?
Generell schlage ich vor, dass auch die Kunden vor dem Ausstattungstermin einen Fragekatalog erstellen, der dann am Ende des Termins abgearbeitet werden kann. Dieser Katalog kann auch noch zu Kontrollzwecken verwendet werden, wenn das Protokoll später geprüft wird.
Dieses ausführliche Protokoll erstellt der Berater nach dem 1-2 tägigen Ausstattungstermin. Darin sind alle ausgewählten Materialien für das Haus aufgeführt – mit Angabe der Mehrkosten, falls etwas außerhalb der Auftragsbestätigung ausgewählt wurde. Dieses Protokoll ist die Grundlage für unsere Bestellungen und die tatsächliche Realisierung des Hauses. Änderungen können mit dem Berater umgehend abgestimmt werden. Erst wenn alles zur Zufriedenheit des Kunden geklärt wurde und dieser das Protokoll unterschreibt, werden die Materialbestellungen ausgelöst. Um die Liefertermine einhalten zu können, sollte das Protokoll innerhalb von 10 Tagen unterschrieben werden.
Über Fragen und Kommentare freue ich mich!
Passende Aktion zu KfW-Neuerungen
| Jasmin Neuburger 21. Juni 2010 Keine Kommentare » |
Aufgrund der neuen KfW-Förderrichtlinien ab 1. Juli haben wir heute unsere „extra-Aktion“ bis 1. September 2010 verlängert. Was ist das Besondere an dieser Aktion?
Durch eine besonders energieeffiziente Planung kann mit nur geringem Mehraufwand der KfW-Effizienzhaus 55 Standard erreicht werden.
So findet man in der Aktion beispielsweise ein Haus im KfW-Effizienzhaus Standard ab € 136.186, inklusive 19% MwSt. und ab Oberkante Kellerdecke.
Als Beispiel finden Sie im Folgenden das Haus Plan 495.12 mit versetztem Pultdach. Dieses kostet € 139.276,- (ab Oberkante Kellerdecke, inklusive 19% MwSt) und verfügt über ca. 120 m² Wohn-/Grundfläche in Erd- und Dachgeschoss. Im Preis einkalkuliert sind das Erd-
und Dachgeschoss in Fast-Fertig-Version, das bedeutet, dass im Vergleich zur bezugsfertigen Ausstattung die Innentüren, Malerarbeiten und Bodenbeläge sowie auch der Trockenboden im Erdgeschoss fehlen.
Im Bad und Gäste-WC sind die Wände allerdings komplett gefliest und mit allen sanitären Einrichtungen (wie im Grundriss abgebildet) ausgestattet. Auch die Frischluft-Heizung, eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Kleinwärmepumpe und Brauchwasserwärmepumpe sind bereits eingerechnet.
Wir sind gespannt, ob die Nachfrage nach diesen Aktionshäusern ab 1. Juli steigt oder ob angehenden Bauherren evtl. ganz andere Punkte wichtiger sind? Ich freue mich über Ihre Anregungen für eine unserer nächsten Aktionen!
Weitere Informationen über die „extra-Aktion“ finden Sie hier.
KfW-Effizienzhäuser
| Claudia Potell 15. Juni 2010 Keine Kommentare » |
In dem Neubaugebiet, in dem ich gerade baue, werde ich von Bauinteressenten und Nachbarn oft auf das Thema Effizienzhaus und KfW-Darlehen angesprochen. Viele fragen mich, ob Schwörer Effizienzhäuser baut und was denn KfW-Effizienzhaus 40, 55 bzw. 70 bedeutet.
In der Presse konnte man in den letzten Wochen häufig lesen, dass es ab 01. Juli 2010 die Förderstufen KfW- Effizienzhaus 40 und KfW- Effizienzhaus 55 geben wird und dass das KfW- Effizienzhaus 70 weiterhin bestehen bleibt, während das Effizienzhaus 85 wegfällt.
Aber was bedeutet KfW-Effizienzhaus 40, 55 bzw. 70?
Ein KfW-Effizienzhaus 70 bedeutet, dass dieses Haus einen Jahres-Primärenergiebedarf von maximal 70 % und einen Transmissionswärmeverlust von maximal 85 % der nach EnEV2009 für einen Neubau zulässigen Werte erreichen darf. Analog ist es beim KfW- Effizienzhaus 55 und beim KfW- Effizienzhaus 40. Beim KfW- Effizienzhaus 55 darf der Jahres-Primärenergiebedarf maximal 55% und der Transmissionswärmeverlust maximal 70% der nach EnEV2009 zulässigen Werte erreichen. Das KfW-Effizienzhaus 40 darf dementsprechend nur noch einen Jahres-Primärenergiebedarf von maximal 40% und einen Transmissionswärmeverlust von maximal 55 % der nach EnEV2009 zulässigen Werte erreichen. Diese Werte machen sich nicht nur beim KfW-Darlehen bemerkbar, sondern vor allem beim niedrigen Energieverbrauch des Hauses und damit verbundenen geringen monatlichen Energiekosten.
Welche Werte ein Haus erreicht wird im Energieausweis angegeben.
Beispiel EFH Plan 679.3
Primärenergiebedarf:
Der Primärenergiebedarf bildet die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes ab. Er berücksichtigt neben der Endenergie auch die so genannte „Vorkette“ (Erkundung, Gewinnung, Verteilung, Umwandlung) der jeweils eingesetzten Energieträger (z.B. Heizöl, Gas, Strom, erneuerbare Energien). Je niedriger der Wert für den Primärenergiebedarf, desto besser die Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes. (Quelle: DENA www.dena-energieausweis.de)
Tatsächlicher Wert: 29.6
Geforderter Wert: 75.9
=> ist unter 40% des geforderten Wertes – KfW-Effizienzhaus 40
Transmissionswärmeverlust:
Der Transmissionswärmeverlust ist die Energie, die über die Bauteilflächen der gesamten Gebäudehülle an die Umgebung abgegeben wird.
Tatsächlicher Wert: 0.195
Geforderter Wert: 0.400 (bzw. vom Referenzhaus)
=> ist unter 55% des geforderten Wertes – KfW-Effizienzhaus 40
Für alle Förderstufen (40, 55 und 70) gilt bei der KfW-Förderbank ein einheitlicher Zinssatz. Jedoch wird es für das KfW- Effizienzhaus 55 einen Tilgungszuschuss von 5% (= 2500€/Wohneinheit) geben, für das KfW- Effizienzhaus 40 sogar 10% (= 5000€/Wohneinheit). Das bedeutet für den Kreditnehmer, dass bei diesen beiden Förderstufen nicht 100% der Darlehenssumme zurück gezahlt werden müssen, sondern nur 95% bzw. 90%. Der Förderhöchstbetrag liegt weiterhin bei 50.000 Euro pro Wohneinheit.
Bei SchwörerHaus erreichen Sie mit dem WärmeDirektHaus das KfW-Effizienzhaus 70, mit dem ISO+ Haus das KfW-Effizienzhaus 55 und mit dem Schwörer-Passivhaus das KfW-Effizienzhaus 40. Das besondere am neuen KfW-Effizienzhaus 40 ist, dass es nach noch strengeren Kriterien geprüft wird als das Passivhaus, welches nach phpp (Passivhaus Projektierungs Paket, http://www.passiv.de/) erfolgt.
Die fachliche Begleitung sowie die Überprüfungen und das Ausstellen des Energieausweises übernimmt SchwörerHaus mit seinen Energieexperten. Auch alle notwendigen Informationen für die KfW-Anträge erhalten Sie von uns.
Weitere Informationen
- Effizienzhäuser von SchwörerHaus http://www.schwoererhaus.de/de/energiespartechnik/energiesparkonzept
- KfW-Förderprogrammen www.kfw.de
Rundholz
| Bernhard Ziegler 12. Juni 2010 Keine Kommentare » |
Lieber Leser,
Holz als natürlicher, nachwachsender Rohstoff, erfreut sich nicht nur bei umweltbewussten Bauherren einer stets steigenden Beliebtheit. Klimaschutz ist ein beherrschendes Thema und unter diesem Aspekt ist der geschlossene CO2 – Kreislauf einer nachhaltigen Holznutzung von zentraler Bedeutung. Eine ca. 100 jährige Fichte hat der Atmosphäre bis zu 1,8 to CO2 entzogen und in Holz umgewandelt. Ferner weist Holz als einziger Baustoff von Bedeutung, soweit mir bekannt, eine positive Energiebilanz auf.
Leider wird diese positive Bilanz durch sehr große Transportentfernungen von Rundholz in den letzten Jahren unnötig belastet. In den vergangenen 20 Jahren wurde die Einschnittskapazität von Nadelholz in Deutschland mehr als verdoppelt. Mit Hilfe von Subventionen aus Brüssel, Berlin, den Landkreisen und Gemeinden sind auf der grünen Wiese einige Megasägewerke mit einem jährlichen Einschnittsvolumen von 1 bis 2 Millionen Festmeter Rundholz entstanden. Diese Sägewerke haben einen gewaltigen Hunger nach Fichtenrundholz. Täglich fahren mehrere 100 LKWs in jedes dieser Werke. Dieser immense Bedarf ist natürlich nicht aus der näheren Umgebung abzudecken. Das Rundholz, welches mit bis zu 50% der Gewichtsanteile mit nutzlosem Wasser und zusätzlich mit weiteren niedrig preisigen Produkten wie z.B. Rinde und Sägemehl belastet ist wird zum Teil über mehrere 100 km transportiert und belastet somit unsere Straßen und unsere Umwelt. Des weiteren hat sich gezeigt, dass einige dieser Werke, trotz ihrer erhaltenen Subventionen immense Schulden angehäuft haben. (Siehe wirtschaftsblatt.at vom 01.06.2010 „ Sägewerker Klausner sitzt weiter auf Mega-Schulden“). Diese gewaltigen Schulden werden, nach meiner Meinung, wir als Steuerzahler zu bezahlen haben.
Bei der Firma SchwörerHaus haben wir einen anderen Weg eingeschlagen. Unsere Philosophie heißt „Holz der kurzen Wege“. Auf großartige Kapazitätsausweitungen im Sägewerk haben wir verzichtet, weil uns klar war, dass das Rundholz nur über weite Transportwege zu beschaffen wäre. Mit unseren langjährigen Partnern aus der Region sind wir langfristige Bindungen eingegangen um uns mit Rundholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft von überwiegend PEFC zertifizierten Betrieben zu versorgen. Das in unserem Sägewerk produzierte Schnittholz wird nach einer sorgfältigen Trocknung, ohne weitere Transporte auf der Straße, in unserem hochmodernen Holzwerk zu qualitativ hochwertigen Holzprodukten weiter veredelt.
Sollten Sie sich für ein Schwörer Haus entschieden haben, können Sie sich absolut sicher sein, dass Sie ein sehr hochwertiges und langlebiges Produkt erworben haben und zusätzlich einen bedeutenden Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt und unseres Klimas geleistet haben.
Geprüftes Emissionsverhalten
| Dr. Wolfgang Störkle 10. Juni 2010 Keine Kommentare » |
Nach der Veröffentlichung des Artikels zum Thema Qualitätsmanagement von Herrn Geiselhart trat häufig die Frage auf, was denn ein „Emissionsverhalten“ ist. Außerdem wurde gefragt wie bei SchwörerHaus geprüft wird, dass keine schädlichen Stoffe von Baumaterialien entweichen und in die Wohnraumluft gelangen.
Zum einen garantieren wir unseren Kunden emissionsarme Markenprodukte, die beispielsweise durch anerkannte Umweltzeichen wie dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet sind. Zum anderen durchläuft jedes dieser Produkte ein Prüfverfahren in unseren Musterhäusern oder im Hauptwerk in Oberstetten, bei dem verschiedene Werte gemessen und ausgewertet werden. Daraufhin wird entschieden, ob diese Materialien verwendet werden oder nicht.
Besonders wichtig ist dabei der VOC-Wert. VOC steht für Volatile Organic Compounds und umschreibt gas- und dampfförmige Stoffe organischen Ursprungs in der Luft. Als VOC-Quellen kommen die verschiedensten Baumaterialien sowie auch die Innenausstattung der Gebäude (Fußboden-, Wand-, Deckenmaterialien, Farben, Lacke, Möbel, …) in Frage. Weiterhin können aber auch Pflege-, Reinigungs- und Hobbyprodukte, Kosmetika bedeutende VOC-Emissionen an den Innenraum abgeben.
Für uns ist es besonders wichtig, dass unsere Kunden sich sicher sein können, dass alle Materialien, die in ihren Häusern verbaut werden, strenge Prüfverfahren durchlaufen haben und keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit sich bringen.
Weitere Informationen zum Thema VOC erhalten Sie auf
http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/stoffe/voc.htm
Urlaubsplanungen im Unternehmen
| Uwe Schneider 1. Juni 2010 Keine Kommentare » |
Momentan werde ich in den Telefonaten mit unseren Kunden sehr oft auf die Urlaubsplanung in den Sommermonaten Juni, Juli und August angesprochen. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass wir auch während den Sommermonaten unsere Produktion und Montage am Laufen halten, indem unsere Mitarbeiter ihren Urlaub versetzt antreten.
Der Vorteil unseres Produktes gegenüber dem konventionellen Hausbau ist es, witterungsunabhängig Schwörer Häuser aufstellen zu können – die Qualität ist gleichbleibend, unabhängig davon, ob das Haus im Winter oder im Sommer aufgestellt wird. Somit sind wir in der glücklichen Lage, Häuser im Ganzjahresbetrieb zu bauen. Die Konsequenz daraus ist, dass unsere Monteure auch im Winter keine Möglichkeit haben, ihren Urlaubsanspruch geltend zu machen.
Da die Hausmontage im Team erfolgt, müssen sich diese auf eine gemeinsame Urlaubszeit verständigen. Da in jedem Trupp Familienväter sind, liegt es in der Natur der Dinge, sich für eine gemeinsame Urlaubszeit in den Schulferien der Kinder zu entscheiden. Um daher unseren Monteuren, welche das ganze Jahr Woche für Woche von ihren Familien getrennt sind, ihren verdienten Familienurlaub zu ermöglichen (und keine Zwangsarbeit wie in China anordnen), organisieren wir den jeweiligen Montagebeginn bzw. die rechtzeitige Schlüsselübergabe – wenn möglich – entsprechend den Wünschen unserer Kunden sowie den Urlaubstagen eines Monatgetrupps.
Hinzu kommen die in einigen Ländern geltende Ordnung der Handwerkerferien, wie beispielsweise in Baden-Württemberg (Standort von SchwörerHaus). Nach dieser Ordnung richten sich parallel verschiedene unserer Lieferanten mit konsequenten Betriebsurlauben. Somit sind wir gezwungen, die verlängerten Lieferzeiten für benötigte Materialien dieser Betriebe auszugleichen. Sicher ist diese Thematik für viele Bauherren nicht ganz nachvollziehbar. Doch unterliegt man in allen europäschen Ländern spezifischen Urlaubsregelungen. In Luxemburg dürfen z. B. im ganzen August keine Hausmontagen sowie jegliche Handwerkerleistungen ausgeführt werden. In der Schweiz gibt es sogar kantonal unterschiedliche Verordnungen für die Ferienzeit, worin genau festgelegt wird, welche Tätigkeiten zu welchem Zeitpunkt ausgeführt werden dürfen.
Im Namen all unserer Mitarbeiter hoffen wir auf das Verständnis unserer Kunden.
Trend: Bauen im Bestand
| Carola Kochner 31. Mai 2010 1 Kommentar » |
Durch eine intensive Beschäftigung mit dem Markt, durch interne Diskussionen und durch aktuelle Publikationen wollen wir Bautrends früh erkennen – die immer auch gesellschaftliche Trends wiederspiegeln. Eine große Frage ist für viele angehende Baufamilien: sollen wir neu bauen oder eine Bestandsimmobilie erwerben und nach unserem Geschmack umbauen? Und ebenso wichtig, wo möchten wir in Zukunft leben? Was die schwierige Frage nach dem passenden Grundstück aufwirft. Herr Schwörer sagt immer wieder, Frau Kochner, Sie werden sehen hier wird sich in nächster Zeit viel bewegen . . . und tatsächlich, bei meiner Suche nach neuen Bauvorhaben, nach neuen Konzepten und stimmiger Architektur, kam in vielen Fällen eine interessante Vorgeschichte ans Licht.
Regelmäßig entscheiden sich Bauinteressierte für den Kauf eines Grundstücks mit Bestandsbebauung. Die Gründe, so vielfältig wie die Baugeschichten, manche sehen sich aufgrund ihres Alters oder ihrer Lebenssituation nicht in einem Neubaugebiet umringt von jungen Familien mit Kindern, andere möchten ihre vertraute Umgebung nicht verlassen und begeben sich auf die Suche in der Nachbarschaft. Interessant ist, dass viele quasi vor der eigenen Haustür fündig werden, man erfährt, wenn eine Immobilie zum Verkauf steht, oder die Baulücke nun doch endlich frei wird, manche bauen in den Garten der Eltern oder auf eine innerstädtische Gewerbebrache.
Einige dieser Baugeschichten haben wir dokumentiert und von den Häusern ansprechende Fotos gemacht. Mit Recht können wir sagen, dass wir mit diesen Beispielen auch bei vielen Zeitschriften offene Türen eingerannt haben. Auch in dem neuen Schwörer Journal „Neues Wohnen“ sind interessante Beispiele abgebildet.
Ganz verliebt bin ich in das Haus und die Baugeschichte der Familie Garatwa-Weimer. Eine moderne Patchwork-Familie nimmt das Thema Hausbau in den Fokus – aber WO bauen und WIE. Das Projekt soll so sein, dass keiner Abstriche machen muss und die jeweilige Privatsphäre der jugendlichen Kinder und die des „neuen Paares“ berücksichtigt werden – eine Win-Win-Situation für alle.

Eigentlich kennt Martina Weimer ihren idealen Bauplatz. Fast jeden Abend läuft sie dort spazieren mit Mann und Hund – es ist der Garten ihrer Eltern, ein Nutzgarten für Kartoffeln, Beeren, Salat … Das Grundstück ist 10 Meter breit und unendlich lang und liegt mitten in gewachsener Struktur. Aber alle schüttelten den Kopf, hier kannst du nicht bauen, viel zu schmal, auf 5 Meter Breite passt kein Haus. Passt doch, so jedenfalls liest es Frau Weimer in einer Bauzeitschrift. Es ist die Geschichte von Susanne Treu, die auf ähnlich schmalem Grund im Garten ihrer Eltern für sich und ihre Tochter nach schmerzlicher Trennung vom Lebensgefährten ein eigenes Zuhause gebaut hat. Noch ein Pluspunkt, die angesetzten Kosten wurden von SchwörerHaus nicht überschritten. Das macht Mut und die Bauinteressentin hat endlich den passenden Ansprechpartner gefunden. Von nun an lässt sie sich nicht mehr aufhalten. Der Haustraum wird zum Traumhaus.
Das schmale Haus in Zimmerbreite ist ein Schmuckstück. Auf drei Ebenen ist Platz für alle Bewohner und Interessen. Die Erwachsenen unten, Familienräume in der Mitte und die Kinder oben. Eine wunderschöne glückliche Baugeschichte. Und der Vater von Martina Weimer kann seine Kartoffeln immer noch anbauen – nur etwas weiter unten.
Mit dieser Geschichte und mit anderen Reportagen von Abriss und Neubau etc. haben wir einen Trend gesetzt – zumindest offensiv aufgegriffen. Das sind positive Beispiele für viele Bauwillige in unterschiedlichsten Lebenslagen – das macht mir Freude.
Wenn Sie interessante Baugeschichten kennen, oder Trends beobachten, schreiben Sie mir – ich bin neugierig.
Qualitätsmanagement
| Richard Geiselhart 27. Mai 2010 2 Kommentare |
Als Leiter unserer Qualitätssicherung möchte ich Ihnen gerne einen Blick in unser Qualitätsmanagement geben – welche Produkte werden eingesetzt und worauf achten wir besonders? Grundsätzlich lässt sich sagen, dass wir mit all unseren Produkten einen sehr hohen Anspruch an sämtliche Materialien stellen.
Das geht bereits bei der Konstruktion los. Dort werden bereits bei der Entwicklung auf Qualität, Langlebigkeit sowie auf langfristig funktionstüchtige Lösungen ein großes Augenmerk gerichtet. Vergleicht man die diversen Bauteile eines Hauses und deren Aufbauten wie Außenwand, Deckenteile, Dachkonstruktion und Dachelemente, so wird man schnell feststellen, dass wir uns auf einem qualitativ hohen Niveau bewegen. Diese lässt sich an vielen Beispielen wie verleimtes Brettschichtholz im Dachstuhl, Tondachziegel, Aluminium Rollladenpanzer, Plattenwerkstoffe im Wandaufbau – darunter unser patentierter Massivbaustoff Cospan (s.a. http://www.schwoererhaus.de/de/energiespartechnik/waermeschutz/aussenwand) etc. zeigen.
Nicht nur konstruktiv, sondern auch durch Einsatz von Markenprodukten wie zum Beispiel Haro Parkett und Laminat, Creaton Tondachziegel, Villeroy & Boch Fliesen, Sto Putzfassaden, Veka Kunststofffensterprofile, HGM Innentüren etc. legen wir den Grundstock für eine lange Lebensdauer unserer Gewerke.
So ist es für uns eine logische Konsequenz, dass wir unsere Produkte, die wir den Kunden anbieten und die wir dann auch selbst verbauen, sorgfältig aussuchen und vor der Einführung in vielen Bereichen tiefgründige Untersuchungen und Probeverlegungen durchführen. Dadurch bekommen wir einen Eindruck von dem Material, deren Beschaffenheit und der Handhabung. Beispielsweise werden auch sämtliche Produkte auf ihr Emissionsverhalten geprüft.
Natürlich sind viele Produkte im System zu betrachten und diese werden auch von renommierten Hersteller angeboten, beispielsweise im Bereich der Wärmedämmverbundsysteme, Abdichtungssysteme für Flachdächer und Balkone, Klebesysteme zur Verlegung von Fliesenbelägen und viele mehr. Es ist immer hilfreich und auch sinnvoll, wenn man auf solche Systeme zurückgreifen kann, auch wenn diese im ersten Moment vielleicht etwas teurer sind, aber
das Ergebnis einer einwandfreien Produktverträglichkeit und Verarbeitung sind es wert, sich Systemen und deren Qualität zu widmen. Wir holen uns auch vom Hersteller viele Informationen und Ratschläge, um eine qualitative und normgerechte Verarbeitung zu garantieren. Ganz wichtig sind auch die mit der Zeit gewonnenen Erfahrungen mit den vielen Produkten und Einsatzzwecken – so können wir auf die Grundkonstruktion des Hauses 30 Jahre Garantie geben sowie auch einen kostenlosen Kundendienst in den ersten Jahren.
Über Ihre Fragen und Kommentare freue ich mich!
Azubis von SchwörerHaus als Vorbilder
| Bianca Loock-Hummel 22. Mai 2010 Keine Kommentare » |
Die Azubis von SchwörerHaus sind Vorbilder. Das zu erleben macht mir als verantwortliche Ausbilderin immer wieder eine besondere Freude.
Zwei besondere Tage haben die kaufmännischen Azubis diese Woche für die Hauptschülerinnen aus Klasse 8 von unserer Kooperationsschule in Zwiefalten gestaltet, um auf das vorzubereiten was nach der Schule kommt. In einem ganz besonderen Bewerbungstraining, das eigens von Schwörer Azubis konzipiert wurde, erleben die Schülerinnen und Schüler ganz praktisch welche Schlüsselqualifikationen in einer Ausbildung gebraucht werden. Vor einem Jahr waren die Azubis selbst noch Schülerinnen, deshalb ist es so authentisch und glaubwürdig und deshalb vermitteln sie Infos auf andere Art und Weise, eben so, dass mehr bei den Schülerinnen und Schülern hängen bleibt. Mit vielen verschiedenen Mit-Mach-Aufgaben, Spielen, ja sogar sportlichen Aktivitäten erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Azubis die besten Tipps für das Schreiben einer gute Bewerbung, für eine optimale Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch und sie erleben hautnah, dass sie zwar theoretisch die soziale und persönliche Kompetenzen wie Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit, Toleranz, Kritikfähigkeit und im besonderen Teamfähigkeit erklären können, aber diese bei der Erfüllung einer Aufgabe in einer Gruppe auch tatsächlich umzusetzen fällt ihnen noch schwer. Mit ehrlichen und konkreten Rückmeldungen der Azubis an die Schüler wird’s aber schnell leichter.

Azubis am Arbeitsplatz auf einem 46 ha grossen Werksgelände zu sehen, Live- Eindrücke aus dem Alltag in einem grossen Unternehmen und Rollenspiele für Vorstellungsgespräche in einer reellen Räumlichkeit im Unternehmen runden das ganze Programm ab.

Dabei nutzen die Azubis, dass sie nicht wie der Lehrer Alleinunterhalter im Klassenzimmer sind, sondern an wechselnden Lernorten, nämlich dem Klassenzimmer, der Turnhalle, den Produktionshallen und dem Besprechungsraum in der Firma besondere Aufmerksamkeit von den Schülern erhalten. Souverän und flexibel, kompetent und kreativ, durchsetzungsfähig und mit grossem Engagement lösten die kaufmännischen Azubis Melina Karpf, Tanja Fischer, Lena Lipponer, Jessica Sauter, Annika Veith und Daniel Rudolf als gutes Team die ihnen gestellte Aufgabe: eine echte Hilfe in der Phase der Berufsorientierung für die Achtklässler zu sein.
Das hat schwer beeindruckt und motiviert in der Schule, noch mal ein bisschen Gas zu geben, sagen uns die Schüler selbst. Die Schulleiter und Lehrer unserer 5 Kooperationsschulen, darunter Förder-, Haupt, Realschulen und ein Gymnasium, sind überzeugte Fans der Schwörer Azubis und sind für deren Überzeugungsarbeit dankbar. Viele, viele Anfragen von anderen Schulen aus der Region rund um den Firmenstammsitz, die gerne das besondere Bewerbertraining von Schwörer auch für ihre Schüler hätten, zeigen wie bekannt die Schwörer Aktivitäten in Schulen sind und sind Beweis dafür, dass Schwörer Azubis echte Vorbilder sind. Darauf bin ich stolz.
Pollenflug
| Albrecht Schwarz 19. Mai 2010 10 Kommentare |
Derzeit haben es viele Allergiker schwer. Die vielen Pollen in der Luft setzen ihnen sehr zu. Gestern habe ich mit einem Kunden telefoniert, der stark unter dem derzeitigen Pollenflug leidet. Ich konnte ihn auf unsere selbst entwickelte
Haustechnik mit integriertem Filtersystem hinweisen, die für Allergiker spezielle Pollenfilter bietet. Alle 2 Stunden wird die komplette Luft im Haus ausgetauscht, so dass die Bewohner ständig mit frischer, sauerstoffreicher Luft versorgt sind. Gleichzeitig gleitet die Luft über ein Filtersystem und wird so von Pollen und Staubpartikeln gereinigt. Verschiedene Filterklassen mit unterschiedlichen Abscheidungsgraden stehen dabei zur Verfügung. In den Wintermonaten werden bis zu 90% der Wärme im Haus zurückgewonnen, die der frischen, kalten Luft wieder zugeführt wird. Im Sommer lässt sich über einen Bypass diese Wärmerückgewinnung ausblenden. Insbesondere in den Nachtstunden gelangt dann wieder frische, kühlere Luft ins Haus.
Somit dienen die Vorteile einer Lüftungsanlage nicht nur Allergiker. Mir ist es daher unverständig, wie im Jahr 2010 noch Häuser ohne Lüftungstechnik gebaut werden können. Bei SchwörerHaus jedenfalls werden 99% aller neu gebauten Häuser damit ausgestattet.
Gerne freue ich mich auf Ihre Erfahrungen und Kommentare.
Der Hausbau-Fahrplan
| Jasmin Neuburger 17. Mai 2010 5 Kommentare |
Bauherrin Tina Kirstahler fragt in ihrem Kommentar nach einer Übersicht über die einzelnen Schritte beim Bau eines Schwörer Hauses (siehe http://blog.schwoererhaus.de/index.php/start-hausbau-blog-von-schworerhaus/#comments).
Diese Frage hat mich auf die Idee des „Hausbau-Fahrplanes“ gebracht:
- 1.) Beratung und Planung mit einem Schwörer-Verkaufsberater und Architekten vor Ort. Jedes Haus wird individuell geplant und auf die Kundenwünsche und Grundstücksgegebenheiten angepasst.
- 2.) Kunde erhält ein Angebot und kann sich auf Wunsch die Produktion sowie auch das Ausstattungszentrum von SchwörerHaus ansehen (unverbindlich und natürlich ohne Vertragsabschluss).
- 3.) Kostenloser Finanzierungsservice und Beratung für den passenden Kredit, Fördermittel etc nach Bedarf.
- 4.) Nachdem der Kaufvertrag unterzeichnet und die Baugesuchspläne eingereicht wurden, ist die Anzahlung in Höhe von 10% der Gesamtsumme fällig.
- 5.) Nach Eingang der Baugenehmigung und der fertigen Pläne dauert es in der Regel 6 Monate bis zur Lieferung des Hauses – das hängt natürlich von vielen Faktoren ab, wie beispielsweise Eingang der Finanzierungsbestätigung, Ausstattungsberatung, Bodenplatte, Kellermontage etc.
- 6.) Für den Keller wird eine Finanzierungsbestätigung benötigt. Nach Eingang der Bestätigung werden die Statik- und Konstruktionspläne erstellt.
- 7.) Für die Erd-, Kanal- und Betonarbeiten werden Ausschreibungen gemacht – Koordination über SchwörerHaus, Vergabe durch den Bauherren an örtliches Bauunternehmen.
- 8.) Gespräch zwischen dem Bauherren, Schwörer Bauleiter, Architekten und Bauunternehmer vor Ort (für Aushub/Erdarbeiten) auf der Baustelle. Daraufhin wird mit dem Aushub und den Erdarbeiten begonnen.
- 9.) Der Kunde erhält eine Einladung für den Termin zur Ausstattungsberatung – dieser Einladung liegt auch eine Checkliste bei, um sich gut vorbereiten zu können. Beispielsweise: Wo werden Möbel aufgestellt? Am Besten vor der Bemusterung in die Pläne einzeichnen, da die Platzierung der Lichtquellen, Anschlüsse etc. festgelegt werden. Oder: Wo sollen Telefon, Fernsehanschlüsse und Steckdosen eingebaut werden? Planen Sie Kabelfernsehen, Dachantenne oder SAT-Antenne?
- 10.) Die Ausstattungsberatung findet je nach Größe und Ausstattung des Hauses an 1-2 Tagen in einem der 3 Schwörer Ausstattungszentren statt. Die Hotelkosten inklusive Frühstück sowie auch die Verpflegungskosten im Ausstattungszentrum übernimmt Schwörer und die Kunden werden von einem Ausstattungsberater die ganze Zeit über betreut und beraten. Auch die Küchenplanung findet in dieser Zeit statt, falls diese bei uns gekauft wird.
- 11.) Der Ausstattungsberater erstellt daraufhin ein Protokoll und nachdem der Kunde dieses unterzeichnet hat, werden die Materialien bestellt.
- 12.) Für das Haus wird eine Finanzierungsbestätigung benötigt. Nach Eingang der Bestätigung gehen die Wand-, Decken- und Dachteile in Produktion – ausschließlich im Hauptwerk in Hohenstein-Oberstetten.
- 13.) Montage des Keller – nachdem der Keller gebaut wurde, wird der Gesamtbetrag für den Keller fällig.
- 14.) 8 Wochen später wird in der Regel mit der Hausmontage begonnen, inklusive anschließendem Innenausbau.
- 15.) Ca. 6-8 Wochen später: Schlüsselübergabe durch den Bauleiter – erst jetzt sind 90% der Hauskosten fällig.
- 16.) Nachdem das Haus an die Kunden übergeben wurde, ist der Kundendienst in den ersten Jahren kostenlos (auf Heizung & Elektro gibt es 2 Jahre Garantie und auf die Grundkonstruktion des Hauses 30 Jahre Garantie).
- 17.) Wer das Haus später modernisieren, anbauen oder aufstocken möchte, kann sich an den Schwörer Modernisierungsservice wenden.
Die Zeitangaben jedes einzelnen Schrittes variieren je nach Bauvorhaben und Kapazitätsauslastung.
Ich hoffe, dass Ihnen diese Übersicht einen guten Einblick gibt und bin gespannt auf Ihre Fragen und Anregungen.
Kundendienst Ablauf
| Jochen Renner 12. Mai 2010 3 Kommentare |
Als Kundendienstleiter werde ich oft nach unseren Reaktions- und Wartezeiten bei Service-Einsätzen gefragt. Dies ist von mehreren Faktoren abhängig und lässt sich nicht pauschal beantworten. Deshalb freue ich mich, dass ich Ihnen über unser neues Blog einen Blick „hinter die Kulissen“ geben kann: Für die Abwicklung von Serviceeinsätzen haben wir im Innendienst sieben Mitarbeiter, welche direkt für unsere Kunden erreichbar sind – natürlich sind auch diese mal hausintern unterwegs oder im Gespräch, aber generell verzichten wir auf ein Callcenter und halten den direkten Kontakt für besonders wichtig. Darüber hinaus sind 30 Servicetechniker vor Ort im Einsatz.
Bei allen Kundendienst- und Wartungseinsätzen legen wir einen Serviceauftrag an, in welchem die zu erledigenden Arbeiten aufgeführt sind. Dieser Auftrag wird an unser Tourenplanungsprogramm übergeben, in welchem einmal wöchentlich die Kundendiensttouren geplant werden. Diese Planung mit sehr kurzen Anfahrtswegen hat sich vor allem aus Kosten- und Umweltschutzgründen bewährt. Bei kostenpflichtigen Einsätzen können wir somit auch auf eine Berechnung der vollständigen Anfahrtskosten verzichten und berechnen diese nur vom letzten Einsatzort aus, was sich im Geldbeutel unserer Kunden positiv auswirkt.
Für viele Serviceeinsätze ist Material erforderlich, welches trotz unserer umfangreichen Lagerhaltung vorab bei unseren Lieferanten bestellt werden muss. Dadurch bedingt planen wir unsere Serviceeinsätze mit einem Vorlauf von ca. drei Wochen ein. Nach erfolgter Planung und Materialbestellung informieren wir unsere Kunden schriftlich über den geplanten Termin.
Bei Beanstandungen und Störungen, die dringend beseitigt werden müssen, realisieren wir selbstverständlich einen kurzfristigen Serviceeinsatz.
Doch leider läuft auch bei uns nicht immer alles wie gewünscht, da beispielsweise erforderliches Material fehlt. Dennoch bekommen wir oft positive Rückmeldungen von unseren Kunden. Über Kritik und Verbesserungsvorschläge Ihrerseits freue ich mich!
Start Hausbau-Blog von SchwörerHaus
| Johannes Schwörer 10. Mai 2010 12 Kommentare |
Liebe Leser,
unsere fleißigen Mitarbeiterinnen aus dem Marketing (Frau Neuburger und Frau Potell) beschäftigen sich schon seit längerem mit der Auswirkung des Internets auf unsere tägliche Arbeit, eine besonders interessante Frage bei einem so traditionellen Wirtschaftszweig wie der Bauwirtschaft (immerhin werden schon seit ein paar Tausend Jahren Häuser gebaut). In einer überzeugenden Sitzung haben die Beiden schließlich dafür gesorgt, dass wir (die vorgestellten Autoren) mit dem SchwörerBlog beginnen. Und da bei uns nicht nur die Mitarbeiter sondern auch der Chef arbeiten darf, habe ich die Ehre, mit dem ersten Beitrag zu beginnen.
Vorab noch meinen Dank an Frau Neuburger und Frau Potell für die gute Recherche, die überzeugende Präsentation und die guten Vorbereitungen zu diesem Blog, natürlich verbunden mit der Hoffnung, dass sich dieser Aufwand lohnt und wir viele interessierte Leser für unser Blog begeistern können.
Erst heute bekam ich hier nochmals Zweifel, nachdem ich nämlich in der Zeitung folgendes gelesen habe:
Wie Media Control am 27.4.10 mitteilte, hat “Don’t believe” gut eine Woche nach seiner Veröffentlichung den ersten Platz in der Single-Hitparade übernommen. In Internetforen und im sozialen Netzwerk Facebook hatten “DSDS”-Gegner (Deutschland sucht den Superstar) zu einem Boykott aufgerufen, um dem Sieger der siebten Staffel von “DSDS ” den ersten Platz streitig zu machen. Die Bemühungen der Anti-”DSDS”-Kampagne fruchteten allerdings nicht. Am Ende habe Mehrzad Marashi mit deutlichem Vorsprung vorne gelegen, sagte Media Control.
Demzufolge könnte man zum Ergebnis kommen, dass sich das klassische Medium „Fernseh“ doch noch gegen das Internet durchsetzt. Es könnte aber auch sein, dass der Song „Don´t believe“ tatsächlich so gut ist, dass auch eine Internet-Kampagne nichts gegen ihn ausrichten kann (Stichwort: Qualität setzt sich trotzdem durch). Eine interessante Frage. Mich würde Ihre Meinung oder Ihr Kommentar dazu interessieren, freue mich also auf eine Antwort.
Ansonsten beschäftigt mich heute die weiter rückläufige Baugenehmigungszahl in Deutschland. Ich habe nämlich gerade von unserem Verband (BDF) folgende Informationen erhalten:
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sank die Zahl der genehmigten Ein- und Zweifamilienhäuser im Januar 2010 um 12,3%. Diese Zahl muss mit dem Wissen bewertet werden, dass wir mit ca. 80 Tsd. Baugenehmigungen pro Jahr in den Jahren 2009 und 2008 in Deutschland sowieso auf einem Tiefstand sind (1995 waren es noch ca. 240 Tsd. Baugenehmigungen im Jahr in Deutschland)
Auch wenn unsere Verkaufszahlen 2010 (bedingt durch unsere Auslandsaktivitäten) eigentlich ganz vernünftig sind und wir im Jahr 2010 deshalb bisher 44 Mitarbeiter einstellen konnten, muss der Markt Deutschland und dessen Entwicklung aufmerksam beachtet werden. Mich würde Ihre Einschätzung interessieren und ich freue mich deshalb auch hier über Ihre Kommentare.
So das war´s
Ich grüße Sie
Johannes Schwörer









